Dieses Video beleuchtet Offenbarung 13 und 14 und identifiziert das „Tier aus dem Meer“ als das Papsttum und das „Tier aus der Erde“ als die USA, die ein „Bild des Tieres“ durch die Vereinigung von Kirche und Staat errichten werden. Christopher Kramp erklärt die Bedeutung des Malzeichens des Tieres im Gegensatz zum Siegel Gottes und die Rolle des Siebentagssabbats. Abschließend werden die Dreiengelsbotschaften als letzte Warnung und Aufruf zur Anbetung des Schöpfers und zur Treue zum ewigen Evangelium beleuchtet.
Gott auf (m)einer Seite: Offenbarung 13:10-14:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: OffenbarungPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Offenbarung 13 und 14. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns in der Offenbarung zeigst, dass du diesen großen Kampf gewonnen hast und bis ans Ende siegreich zu Ende führen wirst. Danke, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir bei dir sind, wir auf der Seite des Siegers sind, auch wenn unsere Emotionen, unsere Gefühle, unsere uns umgebenden Situationen manchmal was anderes sagen. Danke, dass wir im Glauben an dir festhalten dürfen und dass du uns jeden Tag durch dein Wort stärkst und ermutigst. Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch heute zu uns sprichst, dass du uns wirklich ein Fest guter Dinge schenkst, wenn wir uns mit deinem Evangelium beschäftigen. Hab Dank dafür und erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:29] Wir sind in Offenbarung 13. Es geht um das Tier aus dem Meer, das aufgrund ganz vieler Parallelen zu Daniel 7 eindeutig das dortige kleine Horn darstellt: die päpstliche Macht, die das Mittelalter 1260 Jahre lang beherrscht hat, dann eine tödliche Wunde bekommen hat und, wie wir hier in Offenbarung 13 gelernt haben, wird diese tödliche Wunde wieder heil und es kommt zu einem Comeback dieser päpstlichen Macht, die in sich Elemente Babylons, Medo-Persiens, Griechenlands und Roms mit aufgenommen hat und sozusagen auch eine Gesamtsynthese der verschiedenen Weltreiche ist, die gegen Gott und sein Volk und das Evangelium angekämpft haben.
[2:23] Wir haben in Vers 9 gelesen, wie wir aufgefordert sind von Jesus durch den Heiligen Geist, genau hinzuhören, wenn wir Ohren haben, und dass wir nur dann sicher sind, wenn wir wirklich eine echte Erlösungserfahrung in Jesus haben, wenn unsere Namen im Buch des Lebens stehen. Darauf möchte ich in meinem Leben Wert legen, dass ich wirklich von ganzem Herzen mein Leben Jesus gebe, Tag für Tag. Du auch?
[2:54] Wir wollen weiterlesen, Offenbarung 13, Vers 10: "Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durch Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen." Jesus hatte Petrus schon gesagt: "Wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert getötet werden." Aber das Papsttum hat tatsächlich das Schwert genommen, um seine Dogmen durchzudrücken, um andere Menschen mit Gewalt zu bekehren, hat Menschen in Gefangenschaft geführt. Und so ist das Schwert der Französischen Revolution gegen das Papsttum gerichtet worden, und der Papst selbst ist in Gefangenschaft geraten 1798. Das war Papst Pius VI.
[3:39] "Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen." Hier kommt eine zweite große, weltweit agierende Macht zum Vorschein, zum Zeitpunkt, als das Tier aus dem Meer, das Papsttum, gerade in die Gefangenschaft kommt. "Es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache." Es sieht äußerlich wie ein Lamm aus, hat also Ähnlichkeiten mit Jesus, aber Aussehen und Sprechen sind zwei verschiedene Dinge. Es sieht harmlos wie ein Lamm aus, redet aber dann wie ein Drache. Äußerlich erinnert es an das, was Jesus gelehrt hat, aber es redet wie der Satan.
[4:32] Dieses Tier kommt aus der Erde. Es kommt also nicht dort, wo viele Völker, Nationen, Stämme und Sprachen sind, wie das bei den anderen Tieren der Fall ist, sondern dort, wo es nur wenig Besiedelung gab. Und es hat zwei Hörner wie ein Lamm. Das heißt, es hat zwei Königreiche, die getrennt voneinander sind. Und Jesus hat von zwei getrennten Königreichen gesprochen. Er hat gesagt: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Jesus hat Kirche und Staat deutlich getrennt. Und diese Nation würde Kirche und Staat deutlich trennen, so wie Jesus. Und dann doch wie der Drache reden, das heißt, das Gegenteil von dem sagen, was eigentlich in dieser Nation angelegt ist.
[5:11] Es geht um die Vereinigten Staaten von Amerika, die auf dem nordamerikanischen Kontinent entstanden sind, wo es nicht große Nationen gab, die man erst hätte besiegen müssen, das nicht durch Kriege etabliert worden ist im großen Stile gegen andere Weltreiche, die dort vorher gewesen wären. Es hat zwei Hörner: Kirche und Staat sind getrennt, wie Jesus es gesagt hatte, und auch weil Jesus es gesagt hatte. Die Gründungsväter der USA hatten ein gutes Verständnis von diesem Prinzip der Religionsfreiheit und der Trennung von Kirche und Staat, auch aus dem biblischen Kontext heraus. Und doch sagt die Offenbarung, dass dieses Tier wie ein Drache reden wird. Das ist genau das Gegenteil von dem, was es dann tun wird.
[5:57] Eine Nation redet durch seine Gesetze. Diese Nation wird Gesetze erlassen, die Satans Agenda voranbringen. "Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen." Das heißt, es hat also in dieser unserer Zeit dann eine solche Machtfülle, wie es das Papsttum zur Zeit des Mittelalters gehabt hat. Das Papsttum hat nicht die ganze Welt unter sich gehabt, sondern es hat alle anderen Nationen mit beeinflusst und kulturell, ja, hatte es den Maßstab gesetzt, und niemand konnte so wirklich ohne Papsttum agieren. Und genauso geht es heute auch mit den USA.
[6:35] "Und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde." Hier sehen wir, wie also das Papsttum selbst wieder neue Macht gewinnen wird, wie es immer mehr Macht schon auch gewonnen hat, wenn wir die letzten Jahrzehnte uns anschauen, und wie die USA mit dem Papsttum zusammenarbeiten werden. Und wer die letzten Jahrzehnte aufmerksam verfolgt hat, der weiß, dass sich diese Prophezeiung buchstäblich vor unseren Augen materialisiert und erfüllt und wirklich ganz konkret beweisbar sich diese Dinge hier zurzeit abspielen.
[7:07] "Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen." In der Regel in der Bibel ist das eigentlich ein Zeichen, dass Gott mit jemandem ist. Elia konnte Feuer vom Himmel fallen lassen. Zu Pfingsten war das ein Symbol für die Ausgießung des Heiligen Geistes. Aber hier ist es eine Täuschung. Es wird dann später auch der falsche Prophet genannt, dieses Tier. Es sieht so aus wie ein Lamm, redet aber wie ein Drache. Es lässt Feuer vom Himmel fallen und verführt trotzdem die Menschen – eine falsche Erweckung, falscher Heiliger Geist.
[7:41] "Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen." Es soll von diesem Papsttum, das eine tödliche Wunde 1798 bekommen hat und das dann wieder zum Leben erweckt worden ist oder wiederbelebt worden ist, es soll davon eine Kopie geben. Die USA werden zum Bild des Tieres. Sie werden zu einer Kopie.
[8:14] Was macht den Vatikan, den Kirchenstaat, so besonders? Es ist die Verbindung von Kirche und Staat. Es ist ein Staat, der eine Kirche ist. Diese Verbindung von Kirche und Staat ist außergewöhnlich. Und das würden die USA – ausgerechnet die USA, die eigentlich Kirche und Staat so massiv getrennt hatten – miteinander so verbinden, eine Kopie dessen herstellen, sodass die USA wie eine moderne Kopie des mittelalterlichen Vatikans sein werden. Und wer die letzten Jahrzehnte verfolgt hat, weiß, es gibt massive Kräfte, politisch-religiös in den USA, die es auf diese Trennung von Kirche und Staat abgesehen haben, die das attackieren und die das zusammenbringen wollen, die so eine Art Gottesstaat in den USA sich wünschen.
[9:02] "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete." Das heißt, es wird dann auch Gesetze geben, die aus diesem Geist der Verbindung von Kirche und Staat entstehen, Kirchenstaatsgesetze sozusagen, "sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten." Es wird Gesetze geben mit Todesbefehl.
[9:31] "Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens." Das Malzeichen ist das Gegenstück zum Siegel Gottes.
[9:52] Wir haben das Siegel Gottes in Offenbarung 7 gesehen, das letztlich unsere Beziehung zu Gott selbst, unsere enge Beziehung zu ihm, die sich daran zeigt, dass wir seinen Charakter widerspiegeln, sein Gesetz in unserem Herzen haben und deswegen auch den siebten Tag Sabbat halten, der das Zeichen ist, dass er uns heiligt. Davon das Gegenstück muss ein Lebenswandel sein, der in Rebellion zu Gott ist, der Gottes Gebote mit Füßen tritt, der Gottes Gebote verändert. Und äußerlich wird das sein an dem Halten eines falschen Sabbats, der nicht am Siebentagssabbat, dem biblischen Sabbat ist, sondern der erzwungen wird, der nicht so, wie es die Bibel lehrt, aus freier Liebe zu Gott, sondern durch staatliche Gesetze erzwungene Sonntagsruhe sein wird.
[10:53] Und dann wird sich jeder entscheiden müssen, ob er Gottes Wort folgt oder dem Wort des Tieres und dem Bild des Tieres. Dann wird es Repressalien geben, wirtschaftliche Art. Am Ende wird man sogar mit dem Leben bedroht werden. Die Frage ist: Stehen wir zu Gott und seinem Wort oder lassen wir uns von der Menge und der Masse mitreißen?
[11:20] "Hier ist die Weisheit. Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666." Hier haben wir tatsächlich einen Auftrag, eine Zahl auszurechnen. Und wir wissen, das Tier, das muss der Kirchenstaat sein, der Vatikan. Und die Zahl eines Menschen ist, er wird ja von einem Menschen, von dem Papst, geleitet. Und wenn man einen der Titel des Papstes, "Vicarius Filii Dei", mit den römischen, anerkannten Zahlenwerten für die einzelnen lateinischen Buchstaben versieht, dann kommt tatsächlich die Zahl 666 dabei heraus.
[12:01] "Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben." Das gehört noch direkt zu Offenbarung 13. Die Kapiteleinteilung hier ist völlig fehl am Platze, denn angesichts dieser massiven Endzeitbedrohung gibt es Gläubige, die haben eben nicht das Malzeichen, die haben den Namen des Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. Das sind die 144.000, die das Siegel tragen aus Offenbarung 7. Sie sind schon auf dem Berg Zion.
[12:31] Hier wird das evoziert, was man aus dem Alten Testament kennt, dass auf dem Berg Zion Rettung ist, in Joel 3, Vers 5, dass dort alle gesammelten übrig bleiben, die am Leben bleiben werden, wie es in Jesaja 4 heißt: "Die übrig gebliebenen, die heilig heißen und die aufgeschrieben sind zum Leben in Jerusalem." Das kommt aus dieser Geschichte, als Sanherib vor Jerusalem stand und alle, die in Jerusalem waren, auf dem Berg Zion, die blieben am Leben, weil Gott eingegriffen hat. So wird es am Ende der Zeit sein, wenn die Welt im Abfall versinkt, wenn die USA und der Vatikan mit Gesetzen einen falschen Sabbat durchdrücken wollen. Dann werden die Gläubigen mit Jesus sein. Sie werden den Namen des Vaters an ihrer Stirn tragen. Sie werden versiegelt sein. Sie werden Gottes Gebote aus Liebe zu ihm halten und werden nicht teilhaben an dem Malzeichen und an all diesen Dingen, die in Offenbarung 13 beschrieben werden.
[13:30] "Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners. Und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten. Und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde." Es sind diejenigen, die 144.000 sind, die, die am Ende der Zeit lebendig sind, die Gläubigen der letzten Generation, die Jesus in den Wolken des Himmels kommen sehen werden. Und sie werden eine besondere Erfahrung haben, eine besondere Zeit durchlebt haben in dieser letzten großen Auseinandersetzung, dass nur sie von dieser Erfahrung berichten können.
[14:11] "Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich rein. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm." Folge ich Jesus nach? Folgst du Jesus nach, wohin er auch geht? Lass uns lernen, im Alltag Jesus nachzufolgen, wohin er uns auch führt, uns nicht zu beflecken und nicht mit solchen Kirchen Gemeinschaft zu haben, die von Jesus wegführen und ein falsches Evangelium predigen. "Nicht mit Frauen befleckt" – Offenbarung 17 spricht dann von der Babylon und ihren Töchtern.
[14:56] "Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm. Und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden", so wie es über Nathanael in Johannes 1 heißt, "denn die sind unsträflich vor dem Thron Gottes." So sagt uns Judas: "Kann Gott uns alle vor den Thron stellen, unsträflich, untadelig", sagt Paulus, "unbefleckt."
[15:20] "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen." Jetzt kommt wieder ein neuer Abschnitt. Angesichts dessen, was hier in Offenbarung 12, 13, 14 beschrieben wird, gibt es jetzt eine Botschaft an die ganze Welt. "Ein Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen." Diese Botschaft, dieses Wort "ewiges Evangelium", gibt es nur an dieser Stelle, und das zeigt, dass Gottes Botschaft durch alle Zeiten durch immer dasselbe Evangelium gewesen ist, "denen, die auf der Erde wohnen, und zu jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Eine weltweite Botschaft, weil Jesus im Gericht auch zum König über alle Nationen, Völker, Stämme und Sprachen gemacht werden wird. Sie alle sollen wissen, dass Jesus bald kommt und dass sein Königreich nahe ist.
[16:05] "Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott!" Das heißt, nach 5. Mose 22, Gott wirklich absolut in jeder Sache an die erste Stelle setzen. Er muss die Priorität in unserem Leben sein. "Und gebt ihm die Ehre!" Das heißt, nach der Geschichte mit den zehn Aussätzigen, die zu Jesus kamen, von denen dann nur einer, ein Samariter, sich bedankt hat, es bedeutet aus Dankbarkeit für die erlebte Erlösung so zu leben, dass es Gott wohlgefällt, dass wir in allem, ob wir essen oder trinken, wie es in 1. Korinther 10 heißt, dass wir alles zur Ehre Gottes tun, was immer wir tun.
[16:44] "Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Das ist 1844, berechnet nach Daniel 8 und Daniel 9, beschrieben in Daniel 7, das Gericht vor der Wiederkunft. Wir haben gesehen, wie Offenbarung 10, wie die sechste Posaune uns zu diesem Punkt hinführt. Und jetzt, wo 1844 gekommen ist, heißt es: "Weissage noch einmal", und zwar zu allen Völkern, Nationen, über Könige, genau diese Botschaft: "Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Jetzt kommt Jesus wirklich bald."
[17:13] "Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Angesichts des bevorstehenden Konfliktes zwischen dem Tier und dem Malzeichen des Tieres und dem Bild des Tieres und Gott, ist es wichtig, dass wir den anbeten, der Himmel und Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat. Das ist quasi ein Zitat aus 2. Mose Kapitel 20, Vers 8 bis 11, aus dem vierten Gebot. Denn wir beten Gott an, indem wir den siebten Tag heiligen. Denn Gott hat in sechs Tagen Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen gemacht und am siebten Tag geruht und deswegen uns geboten, den siebenten Tag zu heiligen.
[17:55] "Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat." Babylon ist ein Symbol für die Verwirrung. Babylon, das werden wir sehen, Offenbarung 17 ist eine Bezeichnung für abgefallene Kirchen. Dieser Begriff "Gefallen, gefallen ist Babylon" kommt aus Jesaja 21, ein plötzlicher Sturz, der auch durch Daniel 5, Belsazars Gastmahl, illustriert wird. Und hier ist eine deutliche Botschaft: Wir können nicht mehr in den gefallenen Kirchen predigen, in den gefallenen Kirchen bleiben, die ein falsches Evangelium predigen, die nicht den reinen Traubensaft des Wortes Gottes, des neuen Bundes, predigen. Jesus sagt, das ist das Blut des neuen Bundes, sondern die – also der Traubensaft im Abendmahl, sagt Jesus, das ist mein Blut des neuen Bundes in Matthäus 26 – sondern die dieses Evangelium verkehrt haben, verändert haben, sodass man plötzlich das Gesetz Gottes nicht mehr halten soll angeblich. Im neuen Bund wird das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben, und wir haben eine direkte Beziehung zu Gott. In den falschen Evangelien werden Menschen dazu gelehrt, auf andere Menschen zu schauen, auf Priester zu schauen, auf Kirchenführer, auf Menschen, die Sachen für sie definieren, und dass das Gesetz Gottes nicht gehalten werden kann oder abgeschafft ist. All das ist ein falsches Evangelium. Wer so etwas predigt, von dessen Kirche sollte man sich distanzieren. "Gefallen, gefallen ist Babylon." Alle Völker sind von dieser falschen Lehre getränkt worden. Deswegen müssen auch alle Völker das ewige, das unveränderliche, das klare biblische Evangelium hören.
[19:32] "Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt" – das sind die Dinge, die wir in Offenbarung 13 gesehen und gefunden haben – "so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes." Das sind die sieben letzten Plagen, die wir in Offenbarung 15 und 16 dann sehen werden. "Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm." Das wird dann nach den 1000 Jahren passieren, wenn die Gottlosen ihre finale Strafe erhalten. "Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit." Das bedeutet nicht, dass sie ewig leben werden in der Qual, aber es wird eine dauerhafte Folge sein, eine ewige Folge ihrer Vernichtung. "Und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt."
[20:27] Das ist die feierlichste Warnung, die es in der Bibel gibt. Hier wird ein Gericht angesprochen, das ohne Gnade ist, unvermischt. Es ist jetzt an der Zeit, das wahre, ewige, rettende Evangelium von ganzem Herzen anzunehmen und Jesus zu folgen und es nicht zu verachten. Möchtest du heute anfangen, dich mehr als jemals zuvor mit dem wahren biblischen Evangelium zu beschäftigen, so wie es die Bibel von 1. Mose bis Offenbarung 22 lehrt, damit du in der Endzeit nicht verführt bist, sondern wirklich weißt, was Jesus für dich getan hat, tut und noch tun wird, sodass du ihn an die allererste Stelle setzen kannst in deinem Leben und so leben kannst, dass in allem, was du tust, du ihm die Ehre gibst, weil du weißt, jetzt findet das Gericht statt, und jetzt möchte ich durch mein Leben zeigen, dass ich durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werde, wie Jakobus sagt, und deswegen möchtest du dann auch den Siebentagssabbat halten als Zeichen deiner Beziehung zu dem Schöpfer und Erlöser Jesus Christus.
[21:31] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du die gesamte biblische Botschaft für unsere letzte Zeit in diesen wenigen Versen so konzentriert zusammengefasst hast, dass wir sie gut verstehen können und uns daran festhalten können an der...
[21:49] und uns daran festhalten können an der Dreiengelsbotschaft. Herr, wir sind diese Engel, denn du hast uns ja den Auftrag gegeben, das Evangelium zu predigen allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen. In Matthäus 28, in Matthäus 24 sagst du: „Wenn dieses Evangelium in der ganzen Welt gepredigt wird, dann wird das Ende kommen.“ Lass uns heute dieses Evangelium besser verstehen und anderen weitertragen. Lass uns drüber nachdenken, wie wir es in die Welt tragen können, nicht nur mit unseren Worten, sondern durch unser Leben. Das bitten wir im Namen Jesu.
[22:34] [Musik]
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