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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser tiefgehenden Auslegung von Offenbarung 17 und 18 entschlüsselt Christopher Kramp die symbolische Bedeutung der großen Babylon, der Hure und des Tieres. Er beleuchtet die historische Rolle der römischen Kirche und des Papsttums, ihre Verflechtung mit weltlichen Mächten und die Verfolgung von Gläubigen. Das Video betont die biblische Aufforderung, aus Babylon herauszukommen, und schließt mit einer ermutigenden Vision der dreifachen Engelsbotschaft, die mit Gottes Herrlichkeit die ganze Erde erleuchten wird.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Offenbarung 17. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir brauchen dich so sehr, ich brauche dich so sehr. Wir danken dir, dass du gerecht bist, dass du für echte Gerechtigkeit sorgen wirst auf dieser Erde und dass du heute uns einlädst, mit all unseren Sorgen, mit all unseren Problemen, mit all unseren Nöten zu dir zu kommen. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du uns Weisheit schenkst und dass wir in dir wachsen dürfen. Herr, bitte gib, dass wir das, was du uns geschenkt hast, nicht aufgeben, dass wir daran festhalten, dass du uns durchträgst, was auch immer wir durchmachen im Alltag, dass wir einmal durch deine Gnade vor dir stehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:38] Wir sind in Offenbarung 17. Einer der Engel, die die sieben letzten Plagen ausgegossen haben, erklärt Johannes das Geheimnis über die große Babylon, die an vielen Wassern sitzt, die an vielen Völkern, Nationen und Stämmen ihre Irrlehren weitergegeben hat, die sich als Kirche von Gott getrennt hat und mit den Königen der Erde, das heißt mit den Politikern, mit den Regierenden, eine unzüchtige Verbindung eingegangen ist, um ihre falschen Lehren durchzudrücken.

[2:08] An ihrer Stirn, ihre Identität sozusagen, ist Babylon, das Geheimnis Babylon. Der Begriff, der zurückgeht auf die erste Rebellion nach der Sintflut beim Turmbau zu Babel. Und es wird gesagt, dass sie, die mit lauter Schmuck und Edelstein bekleidet ist und ihren Prunk zur Schau stellt, dass sie viele Töchter hat, die ebenfalls im geistlichen Sinne sind.

[2:36] Diese Frau sitzt auf einem Tier, das jetzt gleich auch noch von großer Bedeutung sein wird. Die römische Kirche wird hier als die Mutter der Huren beschrieben.

[2:47] Dieses Tier übrigens in der Wüste, auf der die Frau sitzt, und das wird auch noch gleich wichtig werden. In Vers 6 heißt es weiter: „Und ich sah die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah.“ Diese Kirche ist über Jahrhunderte hinweg dafür verantwortlich gewesen, dass Albigenser, Waldenser und viele andere Menschen, die einfach die Bibel gelesen haben und glauben wollten, was dort steht, als vermeintliche Ketzer verbrannt worden sind, verbannt worden sind und auf alle möglichen Weisen verfolgt worden sind.

[3:22] Johannes sieht die Frau in der Wüste, aber er sieht sie nicht beim Trinken des Blutes, sondern berauscht vom Blut. Er sieht sie also am Ende dieser Periode. Das ist jetzt sehr wichtig für die Auslegung dieses Kapitels. Johannes sieht die Frau auf dem Tier am Ende der Periode der 1260 Jahre, als sie diese ganze Verfolgung der Heiligen bereits getan hat.

[3:48] Und der Engel sprach zu mir: „Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt, das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.“ Dies ist das Geheimnis: Die Frau und das Tier hängen ganz offensichtlich eng miteinander zusammen. „Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen. Und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist.“

[4:23] Dieser Vers ist sehr entscheidend für das Verständnis dieses Kapitels, denn das ist ein direktes Zitat aus Offenbarung 13. Dieses Tier ist nach dem Zeugnis dieses Verses dasselbe Tier wie in Offenbarung 13.

[4:39] Der päpstliche Kirchenstaat. Und manchmal sind Leute verwirrt und sagen: „Na ja, was denn nun? Ist nun das Tier das Papsttum oder die Frau?“ Und die Sache ist sehr interessant und ich glaube, bisher zu wenig durchdacht worden. Die Frau ist ein Symbol für die römische Kirche als Kirche, während das Tier ein Symbol für das päpstliche, für die päpstliche Staatsmacht ist, das Papsttum, das ja eine politische Macht ist.

[5:09] Denn die Wahrheit ist: 1798 hat das Papsttum als politische Macht eine tödliche Wunde bekommen, aber die Kirche, die katholische Kirche, gab es ja noch immer, die hat nicht aufgehört. Das heißt, hier in Offenbarung 17 sind wir so sehr rangezoomt an dieses Tier, dass wir die Differenzierung machen können zwischen der Kirche und der politischen Führung, der Staatsmacht Vatikan/Kirchenstaat, weil diese Differenzierung für uns in der Endzeit, auch in der, wo jetzt diese Staatsmacht wieder zunimmt, von entscheidender Bedeutung ist, dass wir das verstehen.

[5:48] Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat. Übrigens, es gab die römische Kirche ja auch bereits, bevor das Papsttum als politischer Faktor auf der Bühne der Weltpolitik in Daniel 7 erscheint. Schon vor 538 gab es eine römische Kirche mit ganz gravierenden Irrtümern und auch schon Ansprüchen auf diese Position, die erst ab 538 dann wirklich ihr zukam. Das heißt, es gibt eine Differenzierung zwischen der römischen Kirche und dem Kirchenstaat.

[6:23] Biblisch und historisch. Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat. „Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.“ Das heißt, die sieben Köpfe sind ein Symbol und werden erklärt als sieben buchstäbliche Berge, denn Symbole werden in der Regel der Bibel nicht durch weitere Symbole erklärt.

[6:41] Es geht also um eine Stadt auf sieben Bergen. Und deswegen hat das der Drachen (Offenbarung 12) und auch das Tier in Offenbarung 13 und das Tier in Offenbarung 17 sieben Köpfe, weil es sich immer um Rom handelt: das heidnische Rom, das Jesus umbringen wollte und dann auch umgebracht hat am Kreuz; das päpstliche Rom im Mittelalter und das endzeitliche Rom, immer auf der Stadt Rom mit sieben Hügeln basierend.

[7:10] Und es sind sieben Könige. Hier haben wir mal einen klaren Hinweis für eine doppelte Auslegung. Viele Ausleger wollen ständig alles Mögliche doppelt und dreifach auslegen, aber die Bibel sagt uns schon ziemlich präzise, wann etwas zwei Auslegungen hat, zwei Anwendungen. Zum Beispiel auch Matthäus 24 wird es deutlich, dass das, was dort steht, eine Anwendung auf die Zerstörung Jerusalems und auf die Geschichte der Christenheit bis zum Ende hat.

[7:33] Hier in Offenbarung 17 wird deutlich: „Diese sieben Köpfe sind ein Symbol für die sieben Berge Roms, aber sie sind auch auf einer anderen Ebene, auf einer zweiten Ebene, sind sie sieben Könige.“

[7:46] „Und es sind sieben Könige: Fünf sind gefallen, und der eine ist da, der andere ist noch nicht gekommen, und wenn er kommt, muss er für eine kurze Zeit bleiben.“ Wer sind diese Könige? Die ersten fünf sind gefallen. Das sind also die, die zum Zeitpunkt 1798 nicht mehr sind.

[8:00] Über das Tier wird ja auch gesagt, dass es zu dem Zeitpunkt, wo Johannes sieht, eigentlich gar nicht ist. Es war, ist nicht und wird wieder vorkommen. Das kann sich nur auf das Papsttum beziehen, das eine tödliche Wunde bekommen hat im Jahre 1798. Das war, das nicht ist und dann wieder sein wird.

[8:21] Also zählen wir die biblischen Weltreiche, die in der Prophetie in Daniel und Offenbarung eine Rolle spielen, einmal durch. Wir fangen an mit Babylon, Medo-Persien, Griechenland, das kaiserliche heidnische Rom und das päpstliche Rom. Das sind die fünf, die gefallen sind.

[8:35] Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, dass es manchmal Leute gibt, die schon früher anfangen wollen bei Assyrien und Ägypten. Davon sollte man Abstand halten, weil die Begründung nicht korrekt ist.

[8:49] Denn wenn es hier darum geht: „Einer ist jetzt da“, dann ist die Frage, wann „ist“ ist. Und diese Ausleger denken, dass dieses „ist“, dieser Ist-Zustand, die Gegenwart, die Zeit von Johannes ist. Aber wenn das so wäre, hätten wir in vielen anderen Stellen der Offenbarung ein großes Problem. Wenn es heißt: „Die Stunde seines Gerichts ist gekommen“, bezieht sich das nicht auf die Zeit von Johannes, sondern auf 1844. Und auch hier, aufgrund des Kontextes, können wir sehen: Er sieht ja die Frau zu einem Zeitpunkt, wo sie berauscht ist mit dem Blut der Heiligen, und das ist nicht zur Zeit von Johannes, das ist erst 1798. Er sieht das Tier zu einem Zeitpunkt, wo es war, nicht ist und dann wieder sein wird. Und es gibt kein Tier in der Offenbarung, das zur Zeit von Johannes war, nicht ist und wieder kommen wird. Es muss also der Zeitpunkt 1798 sein.

[9:32] Und dann sind die fünf eben Babylon, Medo-Persien, Griechenland, heidnisches Rom und das Papsttum. „Der eine ist da.“ Das ist der, der zum Zeitpunkt 1798 gerade seine Macht entfaltet. Hier gibt es zwei Auslegungen, die, denke ich, beide ihre Berechtigung haben könnten, wobei ich zu einer mehr tendiere. Einige sagen, es handelt sich um die Französische Revolution, weil die ja zu dem Zeitpunkt auch sehr mächtig gewesen ist und natürlich in Daniel und Offenbarung 11 auch eine Rolle spielt.

[10:00] Persönlich tendiere ich mehr, wie einige andere, dazu zu sagen, es handelt sich hier um die USA. Denn in der Abfolge der Reiche in Offenbarung, Daniel 7 und Offenbarung 13 spielt Frankreich nie eine Rolle. Dort finden wir in Offenbarung 13 Babylon, Medo-Persien, Griechenland, in der Retrospektive Rom, Papsttum und dann die USA. Und auch in Offenbarung 16 finden wir die USA als den falschen Propheten, aber nicht Frankreich. Und Offenbarung 17 ist eine Erklärung für Offenbarung 16. Demzufolge ist meines Erachtens die USA der sechste König.

[10:34] „Der andere ist noch nicht gekommen.“ Der ist also noch zukünftig, und wenn er kommt, muss er für eine kurze Zeit bleiben. Es hat schon viele Spekulationen gegeben, wer oder was es sein kann. Wir lassen das an dieser Stelle vielleicht am besten erst einmal offen, mit dem Bewusstsein, dass nach den USA noch etwas Politisches von großer Weltmacht zu erwarten ist. „Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte, und es ist einer von den sieben, und es läuft ins Verderben.“

[11:02] Das Tier selbst, also das Papsttum, ist einer von den sieben, nämlich der fünfte, der gefallen ist, aber wird, weil es ja eine tödliche Wunde bekommt und wieder ersteht, als Achter noch mal erscheinen. Das heißt, das Papsttum selbst ist noch mal der achte und natürlich einer von den sieben, weil es als Fünfter schon mal da gewesen ist.

[11:30] „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben, aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier.“ Hier sehen wir also, dass auch etwas Zukünftiges beschrieben wird: diese zehn Könige, die dann gemeinsam für kurze Zeit noch einmal Macht über die Welt haben werden.

[11:50] „Diese haben einen einmütigen Sinn, und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier. Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen.“ Das ist diese letzte Schlacht von Harmagedon, die nicht eine wirtschaftliche oder politische, militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten ist, sondern eine weltweite Schlacht um das Gesetz Gottes.

[12:11] So wie der Berg Karmel eine Schlacht um die Frage des wahren Gottes und der wahren Religion gewesen ist. „Und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige.“ Jesus, das Lamm Gottes, ist König, wird die Feinde der Endzeit besiegen.

[12:31] Und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen. Wir dürfen uns heute entscheiden, auf der Seite von Jesus zu stehen und ihm treu zu dienen, um in der Schlacht von Harmagedon auf der richtigen Seite zu stehen. „Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.“ Das ist dieser wichtige Schlüsselvers, um einige Prophezeiungen aufzuschließen.

[12:53] „Und die zehn Hörner, die du auf dem Tier gesehen hast, diese werden die Hure hassen und sie verwüsten und entblößen, und sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.“ Ganz am Ende wird diese Einheit zwischen den weltlichen Mächten und der Kirche aufgebrochen werden.

[13:11] Wir haben das gesehen in Offenbarung 16: Der Euphrat wird vertrocknen. Die Völker werden den Priestern ihre Unterstützung versagen. Ganz am Ende, kurz zuvor schon, während die Plagen fallen, wird dieses System auseinanderbrechen. Wir haben gesehen, die Stadt wird in drei Teile geteilt werden. Diese Einheit wird nicht haften, wie schon Daniel 2 sagt: „Sie werden nicht aneinander haften.“ Es wird keine dauerhafte Einheit geben, um diese Welt zu kontrollieren.

[13:40] Christus wird siegen, und schon bevor er kommt, werden sie sich gegenseitig vernichten. „Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und in einer Absicht zu handeln und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sind.“ Für einen kurzen Zeitpunkt werden also die Nationen dieser Welt alle Autorität dem Papsttum übergeben.

[14:03] „Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde.“ Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.

[14:20] Seit den Tagen von Kadesch-Barnea in 4. Mose ist es Gottes Wunsch, dass die Erde erleuchtet wird mit seiner Herrlichkeit. Gott möchte, dass das Licht des Evangeliums den ganzen Erdkreis erleuchtet. Er sagt in Jesaja 60: „Mache dich auf, werde Licht, denn Gottes Herrlichkeit erscheint über uns.“ Und wenn Gottes Herrlichkeit über uns erscheint, dann wird seine Herrlichkeit unsere Herrlichkeit, dann werden wir Licht der Welt, weil er das Licht der Welt ist.

[14:48] „Und er rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon die Große und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel.“

[15:00] Dieser vierte Engel, der die drei Engelsbotschaften aus Offenbarung 14 verstärkt, bringt keine neue Botschaft. Ja, es gibt ein paar mehr Details zur zweiten Engelsbotschaft. Die wird mit mehr Kraft gepredigt, denn die erste und dritte Engelsbotschaft wurden laut gesprochen, die zweite nur gesprochen. Hier kommt mehr Kraft, aber nicht nur Kraft, hier kommt Vollmacht und hier kommt Licht und Herrlichkeit. Die ganze dreifache Engelsbotschaft wird angeleuchtet vom Charakter Gottes, von der Herrlichkeit seines Wesens, und das wird das letzte große Werk auf dieser Welt sein.

[15:31] „Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.“ Wir sehen hier, dass das babylonische System sowohl politisch als auch wirtschaftlich sehr verflechtet und verflochten ist.

[15:54] „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk!“

[15:58] Hier spricht Jesus selbst, und er nennt Menschen in Babylon sein Volk, die es nicht besser wissen, und sagt: „Kommt heraus! Geht aus ihr, mein Volk!“ Er sagt nicht: „Kommt heraus, damit ihr mein Volk seid.“ Er sagt: „Ihr seid schon mein Volk, aber weil ihr mein Volk seid, geht heraus! Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt. Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel.“

[16:21] Babylon wollte immer einen Turm bis zum Himmel bauen. Jetzt reichen die Sünden bis zum Himmel. „Und Gott hat ihrer Ungerechtigkeit gedacht. Vergeltet ihr, wie sie auch sie euch vergolten hat, und zahlt ihr das Doppelte heim gemäß ihren Werken. In den Becher, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr doppelt ein. In dem Maße, wie sie sich selbst verherrlichte und üppig lebte, gebt ihr nun Qual und Leid. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen.“

[16:54] Lasst uns heute die Entscheidung fällen, teilzuhaben an der Botschaft des vierten Engels, die Erde zu erleuchten. Lasst uns heute Licht sein für Menschen und lasst uns die drei Engelsbotschaften so schön und so attraktiv wie möglich darstellen durch unser Leben und durch unsere Worte. Lasst uns gemeinsam beten.

[17:13] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass die Offenbarung uns zeigt, dass die dreifache Engelsbotschaft nicht einfach irgendwann ausgedünnt aufhören wird, sondern mit Kraft und Herrlichkeit, einer solchen Vollmacht ans Ende gelangen wird, wie sie bisher noch gar nicht gesehen worden ist. Ja, wir sehnen uns danach, und wir glauben eigentlich, dass du dich danach sehnst, dass wir endlich uns danach sehnen, dass wir endlich deine Herrlichkeit so sehr betrachten und in uns aufnehmen, dass wir sie wirklich von ganzem Herzen widerspiegeln und die Erde erleuchtet wird. Herr, es gibt noch so viele Menschen in Babylon, die du deine Kinder nennst, und von denen du dir wünschst, dass sie endlich Menschen treffen können, die ihnen die ganze Wahrheit zeigen. Hilf uns, solche Menschen zu sein, die andere aus Babylon herausführen zu dir und zu deiner Endzeitbewegung. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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