In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch Offenbarung 21:9-22:6. Er beschreibt die Herrlichkeit des Neuen Jerusalems, der Braut des Lammes, mit ihren beeindruckenden Dimensionen, kostbaren Materialien und dem göttlichen Licht. Der Sprecher betont die Einheit von Altem und Neuem Testament in dieser Stadt und lädt dazu ein, eine bewusste Entscheidung für Jesus zu treffen, um Teil dieses ewigen Paradieses zu sein.
Gott auf (m)einer Seite: Offenbarung 21:9-22:6
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: OffenbarungPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“ heute mit Offenbarung 21. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns so lieb hast, dass du für uns da bist und dass dein Wort zu uns spricht. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst in den Kämpfen des Alltags, dass du uns hilfst, unseren Blick auf dich zu richten und dass wir uns auf die Zeit der Ewigkeit mit dir wirklich freuen. Unsere Herzen sehnen sich danach, einmal ohne Sünde, ohne Leid, ohne Schmerzen, ohne Tod eine Welt zu erleben, die so anders ist als das, was wir jetzt sehen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du unsere Herzen darauf lenkst. Herr, bitte erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Schenk du uns Herzen, die sich jetzt schon nach dem Himmel sehnen und nach der neuen Erde. Hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.
[1:47] Wir sind in Offenbarung Kapitel 21 und haben gesehen, wie das himmlische Jerusalem vom Himmel herabkommt, weil Gott für alle Ewigkeit auf dieser neugemachten Erde mit uns, seinen Kindern, leben möchte. Und jeder, der das heute glaubt, kann diese Einladung annehmen. Gott löscht nach den tausend Jahren die Sünde und alle Rebellion, den Teufel und den Tod selbst, alles aus, und dann bleibt ein wirkliches Paradies für alle Zeit. Lieber Freund, liebe Freundin, das ist die Hoffnung, die Gott hat, dass du das auch mit ihm erlebst.
[2:36] Wir lesen heute in Offenbarung 21 ab Vers 9: „Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, also noch ein der Plagen, einer der Plagenengel, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen.“ Wir hatten in Offenbarung 17 gesehen, wie einer von den Plagenengeln Johannes gesagt hat: „Schau, ich zeig dir das Geheimnis jener dieser gottlosen, abgefallenen Frau, der Kirche, die sich mit dem Staat verbunden hat und Irrlehren gepredigt hat.“ Jetzt kommt ein Plagenengel und sagt: „Schau mal, ich zeig dir die Frau, die Braut, die Braut des Lammes, zeig dir das Geheimnis der wahren Gemeinde.“
[3:24] „Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam.“ Noch einmal, so wie in Vers 2. Wir sehen also, Offenbarung 20 und 21 sind nicht in einem strengen chronologischen [Ablauf], sondern wir haben immer bestimmte Abschnitte mit bestimmten Themen, und dann wiederholen sich auch bestimmte Gedanken immer wieder. Dieser ganze Gedanke hier ist auch eine Erinnerung an Hesekiel am Ende, wo auch diese gewaltige Beschreibung des neu zu bauenden Tempels so eingeleitet wird, dass Hesekiel auf einen großen, hohen Berg steigt und das alles betrachten soll.
[4:05] „Zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. Und sie hat eine große und hohe Mauer und zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen angeschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne Israels. Von Osten her gesehen drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine, und in ihnen waren die Namen der zwölf Apostel des Lammes.“ Wir sehen hier, wie das Alte und das Neue Testament eine harmonische Einheit bilden: das Volk Gottes im Alten Testament, die Israeliten, das Volk Gottes im Neuen Testament, gegründet auf den Aposteln. Alle, die treu auf Gott gehofft haben, die auf das Evangelium vertraut haben, das ewige Evangelium, sie alle werden Platz haben in dieser Braut, der heiligen Stadt, dem neuen Jerusalem.
[5:14] „Und der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr, um die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer zu messen. Und die Stadt bildet ein Viereck, und ihre Länge ist so groß wie auch ihre Breite.“ Und der maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Stadien. Ihr könnt mal selbst ausrechnen, ein Stadion hat 185 Meter, und dann könnt ihr mal schauen, wie viel Kilometer diese Stadt hat. Dann könnt ihr mal auf Google Maps oder auf einer Landkarte schauen, von wo bis wo diese Stadt reicht, nur die Stadt, nicht einmal das umliegende Land. Diese Stadt ist so gewaltig, so etwas gibt es auf dieser Welt überhaupt gar nicht.
[5:57] „Zwölftausend Stadien, die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich.“ Diese Stadt ist sozusagen auf allen Seiten gleich lang. Nicht nur ist sie unfassbar lang und unfassbar breit, sie ist auch unfassbar hoch. In dieser Stadt ist genügend Platz für alle Menschen, die es möchten.
[6:20] „Und der maß ihre Mauer 144 Ellen nach dem Maß eines Menschen, das der Engel hat. Und der Baustoff ihrer Mauer: Jaspis. Und die Stadt war aus reinem Gold, wie reines Glas.“ So transparent ist das Gold, das ist wie Glas durchschimmert. „Und die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Der erste Grundstein: ein Jaspis, der zweite: ein Saphir, der dritte: ein Chalzedon, der vierte: ein Smaragd, der fünfte: ein Sardonyx, der sechste: ein Sardis, der siebte: ein Chrysolith, der achte: ein Beryll, der neunte: ein Topas, der zehnte: ein Chrysopras, der elfte: ein Hyazinth, der zwölfte: ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, jedes der Tore aus einer Perle. Und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas.“
[7:16] „Und einen Tempel sah ich nicht in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“ Das bezieht sich auch auf Jesaja 65, wo das beschrieben wird, und wo deutlich wird, dass es zwar Himmel, also Sonne und Mond noch geben wird, aber dass sie nicht benötigt werden, weil dieses Licht so hell und so klar scheint, weil Gott selbst so ein starkes Licht ist, dass man Sonne und Mond zwar noch sehen wird, aber sie eigentlich nicht mehr benötigt werden.
[8:02] „Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. Und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag, denn dort wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge übt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes.“ Möchtest du in jener Stadt wohnen? Möchtest du in diese Stadt ein- und ausgehen?
[8:44] Lass uns heute diese eine Entscheidung festhalten, dass mein Name im Buch des Lebens stehen soll und stehen bleiben soll, dass ich heute mit Jesus verbunden bin. Das wünsche ich mir, das wünsche ich dir.
[9:04] „Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, war der Baum des Lebens, den wir aus 1. Mose 2 kennen und 1. Mose 3, der zwölf Mal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine. Und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.“ Jeden Monat gibt es neue Frucht vom Baum des Lebens. Jeden Monat werden wir dorthin kommen, und ich denke, das ist auch gemeint in Jesaja 66, wenn wir jeden Sabbat und jeden Monat zum Neumond dort in Jerusalem uns eintreffen, einfinden werden, um dort gemeinsam anzubeten.
[9:57] „Und es wird keinen Fluch mehr geben, und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen. Sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.“ Das sind diejenigen, die inmitten der Endzeit den Namen des Vaters auf der Stirn gehabt haben, sind diejenigen, die versiegelt worden sind, die inmitten einer Welt von Sünde Gottes Gegenwart, Gottes Charakter, Gottes Gesetz in ihrem Herzen gehabt haben oder es nicht losgelassen haben, festgehalten haben. Sie werden einmal für alle Ewigkeit Gottes Thron sehen, sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen.
[10:46] „Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Man hat den Eindruck, Johannes könnte noch stundenlang erzählen. Es ist, als ob sich so langsam die Tore schließen. Man merkt, dahinter ist die Ewigkeit: hell, glänzend, transparent, kristall, erfrischend, lebendig, unvergänglich.
[11:27] Hier endet diese Vision von der neuen Erde, diese Vision, die uns zeigt: Gott hat Großes vor, und es lohnt sich, drüber nachzudenken: Werde ich dabei sein? Ist Jesus mein bester Freund, dem ich wirklich vertraue, dem ich wirklich glaube? Ich möchte heute diese eine Entscheidung fassen, Jesus ganz zu folgen, ihm zu vertrauen, ihm zu glauben und mit ihm zu leben. Und dann werde ich einmal für alle Ewigkeiten, wenn ich bei dieser Entscheidung bleibe, dort in dieser Stadt sein wollen. Wollen wir nicht dort gemeinsam sein? Wollen wir nicht dort gemeinsam durch diese Tore hindurchgehen, vom Baum des Lebens essen, am Fluss des Wassers des Lebens uns erfrischen und für die gesamte Ewigkeit all die Geheimnisse erforschen, die wir hier nicht verstehen konnten, wo die Zeit, unsere Intelligenz nicht ausgereicht hat, die Gott uns dann erklären wird? Wollen wir nicht dabei sein? Ich möchte mich heute neu entscheiden, dort dabei zu sein.
[12:52] „Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.“ Hier schließt sich der Bogen ganz zum Anfang der Offenbarung. Das haben wir am Anfang schon gesehen: Diese Worte sind gewiss, sind wahrhaftig, und Gott möchte, dass wir sie wissen.
[13:21] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns so einen schönen, so einen berührenden, so einen, ja, beruhigenden und wunderschönen Ausblick auf die Neue Erde gegeben hast. Und Herr, vergib uns, dass wir so oft nicht daran denken und zu leicht aus den Augen verlieren. Herr, ich wünsche mir so sehr, dass mein Leben und mein Denken ganz auf dich ausgerichtet ist und dass wir einmal in der Ewigkeit noch ganz viel Zeit miteinander verbringen, alle meine Fragen dort beantwortet werden. Ich glaube, es gibt noch viele Menschen, die das auch so wünschen, und wir danken dir, dass du uns durch dein Wort zu dir ziehst. Dank dafür im Namen Jesu. Amen.
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