In dieser Folge der „Christ Study Hour“ beleuchtet Christopher Kramp das biblische Verständnis von Leben und Tod unter dem Titel „Spiritismus entlarvt“. Er betont, dass Jesus Christus das wahre Leben ist und Gott den Menschen das Leben als Geschenk anbietet – sowohl das irdische als auch das ewige. Die Sendung erklärt, wie Gott den Menschen schuf, den Sinn des Lebens als Widerspiegelung Gottes definiert und die fundamentale Wahl zwischen Leben mit Gott und dem Tod darlegt, während Satan versucht, diese Wahrheit zu verdrehen.
CSH 2024 Q2 – Vom Schatten zum Licht: 10. Spiritismus entlarvt
Christopher Kramp · CSH 2024 Q2 - Vom Schatten zum Licht ·Themen: 1. Thessalonicher, 2. Thessalonicher, Bibel, Bibelstudium, Großer Kampf, Jesaja, Johannes, Matthäus, Offenbarung, Prediger, Prophetie, Zeichen der ZeitWeitere Aufnahmen
Serie: CSH 2024 Q2 - Vom Schatten zum Licht
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Transkript
[0:05] [Musik] [Applaus]
[0:36] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Wie immer ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf das Wort. Wir wollen weitermachen in unserer besonderen Studienserie über den großen Kampf, das Thema, das große Narrativ, das die gesamte Bibel durchzieht, von der Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis, Gerechtigkeit und Sünde, Liebe und Gesetzlosigkeit, basierend auch auf dem Weltbestseller "Vom Schatten zum Licht" von Ellen White.
[1:17] Wir sind in der zehnten Lektion angekommen und wollen uns vorbereitend auf das Bibelgespräch am 8. Juni mit dem Thema "Spiritismus und Tod" beschäftigen. Ein entscheidendes, wichtiges und sehr interessantes Thema auch im Hinblick auf die Endzeit.
[1:42] Unter dem Titel "Spiritismus entlarvt" wollen wir sehen, was die Bibel zum Thema Leben und Tod zu sagen hat, was die Wahrheit ist über das, was nach dem Tod passiert, und warum es so wichtig ist, auch im Hinblick auf die kommenden Ereignisse zu wissen, wie Gott diese Wahrheit offenbart hat und was das für uns praktisch im Alltag bedeutet. Wir werden sehen, es geht eigentlich weniger um den Tod als vielmehr um das Leben.
[2:16] Und bevor wir uns mit diesem Thema detailliert in der Bibel beschäftigen möchten, wollen wir den einladen, der gesagt hat, dass er die Wahrheit und das Leben, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wir wollen Jesus einladen, durch den Heiligen Geist in unseren Herzen zu sein, unsere Gedanken zu leiten und die Wahrheit so zu verstehen, wie er sie uns gegeben hat.
[2:40] Lass uns gemeinsam beten.
Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass Du uns Wahrheit offenbarst, nicht einfach damit wir klüger werden, sondern damit wir echte Weisheit haben, die uns nahe zu Dir bringt, damit wir mit Dir leben und in diesem Leben gute und richtige Entscheidungen fällen. Wir möchten Dich bitten, dass Du jetzt auch in diesem Studium über das Thema vom Leben und vom Tod uns die Wahrheit zeigst, wie sie in Dir ist, die Wahrheit, die wirklich heilig macht und dass wir vor Irrtum bewahrt werden und Irrtum erkennen können und Irrtum dann auch ablehnen. Wir möchten Dich bitten, dass Du durch dieses Thema zu unseren Herzen sprichst und wir das Geschenk des Lebens wirklich wertschätzen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[3:45] Niemand kann so gut und so tiefgründig über das Thema vom Leben und vom Tod sprechen wie Jesus Christus. Er sagt in Offenbarung 1 und dort Vers 17 und 18, als ihn Johannes auf der Insel Patmos in der Vision, in der Offenbarung dort sieht. Er sagt, das heißt hier in Vers 17: "Und als ich ihn, Jesus, sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot, und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende, und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen."
[4:34] Jesus war tot und Jesus lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er kennt den Tod und das Leben. Mehr noch, er sagt: "Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes."
[4:49] Jesus kennt nicht nur den Tod aus eigener Erfahrung sozusagen – wir werden noch gleich sehen, was das konkret bedeutet – sondern er hat auch den Tod besiegt. Er hat das Totenreich aufgeschlossen, er hat den Tod, ähm, ja, hinter sich gelassen. Er ist das Leben.
[5:12] Das sagt er in Johannes Kapitel 14 Vers 6. In Johannes 14 Vers 6, wir haben es schon kurz mal angesprochen, sagt er: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
[5:27] Wer das Thema vom Tod verstehen möchte, muss das Leben verstehen, aber wer das Leben richtig verstehen möchte, muss Jesus kennen, denn Jesus ist das Leben. Leben gibt es nur mit Jesus und durch Jesus.
[5:46] Wenn wir also das Thema verstehen wollen, was ist mit Leben und was ist mit dem Tod, dann müssen wir zu Jesus kommen. Wir müssen Jesus fragen, und Jesus allein kann uns die Wahrheit offenbaren.
[6:01] Jesus ist das Leben, und Jesus hat den Wunsch, dass wir leben. In Johannes Kapitel 10 und dort Vers 10 lesen wir: "Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben." Dann sagt Jesus: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben."
[6:23] Also halten wir fest: Jesus ist das Leben, und er möchte, dass du und ich Leben haben, und zwar nicht nur ein wenig, sondern im vollsten und höchsten Sinne. Jesus ist auf diese Welt gekommen mit dem Ziel, dass du Leben hast, und dafür war er bereit, den ultimativen Preis zu zahlen.
[6:42] In Johannes Kapitel 3 und dort Vers 16 heißt es: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
[6:59] Jesus ist das Leben, er möchte, dass du Leben hast, dass wir Leben haben, und dazu war er bereit, sogar zu sterben, damit wir ewiges Leben haben dürfen. Und dieses Leben, macht die Bibel ganz deutlich, ist ein Geschenk.
[7:16] In Römer 6 und dort Vers 23 lesen wir: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Ewiges Leben ist ein Geschenk. Es ist nicht etwas, was in uns sowieso schon da ist, etwas, das sozusagen Teil unserer Identität ist.
[7:46] Ewiges Leben ist ein Geschenk, das uns dann gegeben wird, wenn wir an Gott glauben, weil Jesus, der das Leben ist, für uns gestorben ist.
[8:05] Und das bezieht sich nicht nur auf das ewige Leben einmal im Himmel und auf der neuen Erde. Es bezieht sich auch auf das Leben, das wir jetzt haben.
[8:15] In Apostelgeschichte 17 spricht Paulus zu den Athenern in Apostelgeschichte 17 und dort Vers 25 und sagt, dass Gott für alle Menschen da ist. Es heißt hier: "Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt."
[8:41] Gott ist nicht von Menschen abhängig, sondern der Mensch ist von Gott abhängig. Gott gibt den Menschen das Leben, den Odem, alles, was wir brauchen, den Lebensatem.
[8:54] Menschen leben schon in diesem Leben auf dieser Erde, weil Gott ihnen das Leben gegeben hat und Gott ihnen das Leben gibt.
[9:09] Die Bibel berichtet ganz am Anfang davon, wie Gott dem ersten Menschen das Leben gegeben hat als ein Geschenk. Es war kein Verdienst, denn dieser Mensch existierte noch nicht. Er konnte sich nichts verdienen. Er konnte das Leben nur als ein Geschenk annehmen.
[9:26] Und ich glaube, es ist ein ganz wichtiger Punkt für uns alle, dass wir verstehen, dass wir leben, überhaupt Leben ist ein Geschenk Gottes. Es ist nicht in uns selbst gewesen, sondern Gott hat uns diese Möglichkeit zu leben geschenkt, und je nachdem, wie wir damit umgehen, schenkt er uns auch die Möglichkeit, dann ewig zu leben.
[9:47] Schauen wir uns an, wie Gott das Leben dem Menschen geschenkt hat. In 1. Mose 2 Vers 7: "Da bildete Gott der Herr den Menschen Staub von der Erde und blies den Odem oder den Atem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele."
[10:18] Gott nimmt den Staub, er formt den menschlichen Körper, und dann beatmet er ihn sozusagen, eine Art Mund-zu-Nase-Beatmung. Das impliziert, dass Gott erstens sich die Hände schmutzig gemacht hat. Der Staub war auch im Garten Eden staubig, das ist das Wesen von Staub. Gott hätte ja einfach nur sprechen brauchen, aber er hat aus Staub den Menschen geformt.
[10:53] Und dann hat er nicht einfach nur gesagt: "Es werde Mensch, es werde Leben." Er hat sich niedergebeugt, zweitens, über diese leblose Form, hat den Lebensatem hineingehaucht. Gott kam den Menschen sehr nahe, als er ihm das Leben geschenkt hat.
[11:19] Die Tatsache, dass wir leben, ist das Resultat der Tatsache, dass Gott uns nahe gekommen ist. Wir leben schon in diesem Leben, weil Gott uns sehr nahe gekommen ist und uns dieses Leben geschenkt hat. Du und ich, lieber Freund, liebe Freundin, wir haben einen Puls und atmen, weil Gott uns nahe kam.
[11:49] Das Wort, was hier steht, "eine lebendige Seele", ist dasselbe Wort, das in 1. Mose 1 immer wieder verwendet wird, um deutlich zu machen, dass Tiere Lebewesen sind. Dort steht im Hebräischen dieselbe Konstruktion, dieselbe Formulierung. Es geht um lebende Wesen. Auch der Mensch wurde durch die Beatmung Gottes ein Lebewesen.
[12:13] Was ist der Sinn des menschlichen Lebens? In 1. Mose 1 Vers 26 wird uns gesagt, warum Gott uns geschaffen hat. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist die vielleicht entscheidendste Frage, die ein Mensch sich überhaupt stellen kann.
[12:26] Und hier ganz am Anfang, noch bevor der Mensch existierte, als zum ersten Mal auf den Seiten der Bibel die Idee eines Menschen überhaupt angesprochen wird, wird als allererstes bestimmt von Gott, was der Sinn des Lebens sein soll, dass der Mensch dann im nächsten Vers bekommt. Zuerst war der Sinn, dann war das Leben.
[12:50] Gott hat einen Plan für jedes menschliche Leben, und der Sinn des Lebens, den Gott geplant hat, den finden wir hier in 1. Mose 1 Vers 26: "Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht."
[13:13] Der Sinn des Lebens besteht darin, Gottes Wesen, seinen Charakter, seine Prinzipien auf dieser Erde widerzuspiegeln, ein Modell sozusagen, ein kleinformatiges Modell seiner Königsherrschaft im Universum auf dieser Erde darzustellen. Wir leben, damit das Universum sieht, wie Gott regiert.
[13:41] Wir haben eine gewaltige, große und beeindruckende Aufgabe, eine faszinierende Aufgabe. Gott hat uns gemacht, damit wir ein Bild seiner Königsherrschaft sind und seine Prinzipien, seinen Charakter widerspiegeln.
[14:02] Das ist der Sinn des Lebens, und deswegen kann ein Mensch nur dann dauerhaft leben, wenn er auch diesem Sinn entspricht. Aber Gott möchte natürlich nicht, dass wir gezwungenermaßen das tun, denn Gott kann in seinem Königreich niemanden haben, der das gar nicht möchte.
[14:25] Also stellt Gott jeden Menschen vor die Wahl, ob er so ein Bild des Königreiches sein möchte oder nicht. Anders ausgedrückt, ob er leben möchte, denn das menschliche Leben ist geschaffen worden für genau diesen Zweck. Dafür gibt es das menschliche Leben. Das menschliche Leben ist nicht einfach da, damit es irgendwie menschliches Leben gibt. Es hat einen Sinn, einen Zweck, und jeder Mensch ist frei zu entscheiden, ob er das auf Dauer so möchte oder nicht.
[14:57] In 5. Mose 30 lesen wir ein fundamentales Prinzip, das absolut entscheidend ist, um die Bibel richtig zu verstehen. In 5. Mose 30 in Vers 15 heißt es, Moses spricht hier im Namen Gottes: "Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute vorgelegt, den Tod und das Böse."
[15:15] Gott legt uns diese Wahl vor, sagt: "Möchtest du leben oder nicht?" Gott zwingt uns nicht zu leben. Leben ist nicht etwas, dem wir nicht entfliehen können, sondern Leben ist ein Angebot Gottes, ist ein Geschenk, das wir ablehnen können, wenn wir nicht ein Bild seiner Königsherrschaft sein wollen. Wenn wir gegen Gottes Königsherrschaft rebellieren, können wir nicht gleichzeitig ewig leben, denn dafür gibt es das Leben gar nicht.
[15:54] Gott konnte einen Menschen vor seiner Schöpfung nicht fragen, ob er leben möchte. Es liegt in der Natur der Sache. Er ist also in Vorleistung gegangen, hat uns das Leben geschenkt und überlässt uns jetzt die Wahl, ob wir leben wollen.
[16:11] Manchmal sagen wir so umgangssprachlich: "Dieser Mensch lebt ohne Gott", und damit ist gemeint, dass jemand in seinem Alltag so vor sich hinlebt und Gott ignoriert. Und das ist als Redewendung sicherlich nicht zu verdammen, wir wissen alle, was damit gemeint ist. Aber wenn man es wirklich durchdenkt, ist der Satz eigentlich unsinnig.
[16:30] Kein Mensch kann ohne Gott leben, das geht gar nicht. Auch derjenige, von dem wir sagen, er lebt ohne Gott, weil er nicht an Gott glaubt, nicht sich an Gottes Geboten und seinem Wort orientiert, dieser Mensch lebt nur deswegen, er hat nur deswegen einen Puls und nur deswegen fließt Blut durch seine Adern und Venen, weil Gott ihn noch am Leben erhält.
[16:59] Es gibt auf der fundamentalsten Ebene gar kein Leben ohne Gott.
[17:08] Wenn wir also die Frage stellen, wenn Gott die Frage stellt: "Möchtest du an mich glauben oder nicht? Möchtest du mit mir leben?", dann ist das Gegenstück zu "mit Gott leben" nicht "ohne Gott leben", sondern "nicht leben". Deswegen steht in Johannes 3 Vers 16, dass die Gläubigen ewiges Leben haben werden, aber die Ungläubigen werden verloren gehen. Die werden nicht ewiges – es geht nicht um ewiges Leben im Himmel oder ewiges Leben dann in der Hölle oder so, wie es landläufig viele Christen glauben. Es geht um ewiges Leben oder kein Leben, weil Leben ist auf Dauer nur mit Gott möglich, weil Jesus und natürlich Gott der Vater auch das Leben ist.
[17:48] Gott stellt uns vor die Wahl, weil er niemanden zwingen möchte zu leben, niemanden zwingen möchte, mit ihm zu leben. Aber Gott, für Gott ist das natürlich nicht eine, äh, wo er sagt, na ja, du hast die beiden Möglichkeiten, entscheide dich mal. Gott hat einen Wunsch.
[18:03] Wir haben schon gesehen, Jesus kam, damit wir das Leben haben. Er wünscht sich, dass wir das Leben haben, denn das Leben ist sehr viel schöner als der Tod. Das Existieren ist eine viel schönere Sache als nicht existieren. Er wünscht sich, dass wir das Leben haben, es in Fülle haben.
[18:18] In Hesekiel 18 finden wir Gottes klare Aussage dazu. Hesekiel 18 und dort Vers 32. Dort heißt es, Gott sagt: "Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht Gott der HERR. So kehrt dann um, und ihr sollt leben."
[18:36] Gott gibt uns die Wahl, aber er hat einen Wunsch. Sein Wunsch ist, lieber Freund, liebe Freundin, dass du lebst. Das ist ein Wunsch. Er möchte, dass wir leben, aber er kann uns nicht zwingen, und so muss er uns die Wahl geben.
[18:51] Und diese Wahl wird deutlich in 1. Mose 2 Vers 16 und 17. Und auf die Art und Weise, wie Gott diese Wahl gibt, wird deutlich, was er sich wünscht.
[19:02] 1. Mose 2 Vers 16 und 17: "Und Gott der Herr sprach, und Gott der Herr gebot, Verzeihung, den Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben."
[19:15] Mit anderen Worten: Wenn du nicht leben willst, wenn du nicht ein Bild Gottes sein möchtest, dann wäre hier der Exit, hier wäre die Ausweichmöglichkeit. Wenn du nicht existieren möchtest, wenn du nicht leben möchtest, wenn du sterben möchtest, wenn du tot sein möchtest, dann müsstest du das hier wählen.
[19:33] Aber Gott macht diese Wahl nicht so, dass es 50 Bäume, 50 % der Bäume erlaubt sind, 50 % sind verboten. Er macht das auch nicht so, wie manche vielleicht ein Bild von Gott haben, dass alle Bäume verboten waren und nur einer erlaubt war, dem alles Notwendige dran war. Gott erlaubt alle Bäume bis auf einen, um es den Menschen so leicht wie möglich zu machen, zu leben.
[19:59] Gott möchte es dir und mir so leicht wie möglich machen, zu leben. Er hat es Adam und Eva so leicht wie möglich gemacht, beim ewigen Leben zu bleiben. Und ich glaube, er macht es auch uns, die wir in Sünde gefallen sind, so leicht, wie es nur möglich ist, dass wir das ewige Leben wieder erlangen können.
[20:19] Es kommt nicht auf eigene Leistung an, eigene Werke, die wir erst tun müssen, sondern durch den Glauben können wir das ewige Leben wiedererhalten. Etwas, was jedes Kind tun kann. Jedes Kind kann das Geschenk des Lebens annehmen, sowohl dieses Lebens als auch des ewigen Lebens.
[20:46] Satan wollte nicht das Menschenleben, denn jeder Mensch, der lebt, ist schon per Definition grundlegend ein Bild Gottes. Und Satans Versuch war es nun, dieses Bild so weit wie möglich kaputt zu machen, so weit wie möglich zu zerstören. Und das Beste für ihn ist, wenn die Menschen alle tot sind, denn dann sieht man nichts in ihrem Leben über die Herrlichkeit Gottes.
[21:23] In 1. Mose 3 Vers 4 finden wir eine Aussage von Satan über den Tod. Er sagt: "Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben." Und damit wollte er suggerieren, dass es eigentlich so etwas wie einen Tod gar nicht gibt.
[21:38] Damit wollte er suggerieren, man könne auch ohne Gott leben, man könne sich gegen Gottes Gebot entscheiden, man könne auf ein hundertprozentiges Vertrauen in Gott verzichten und könnte trotzdem leben, eine schöne Existenz haben, ja, sogar eine bessere. Er behauptet, es gebe gar keinen richtigen Tod.
[22:05] Und damit hat er Eva und dann durch Eva auch Adam verführt. Aber die Wahrheit ist, es gibt einen richtigen Tod, und es gibt nur ein echtes Leben, nämlich das in Jesus Christus. Die biblische Wahrheit ist eindeutig.
[22:34] In Prediger 9 und dort Vers 5, da sagt die Bibel, dass es einen Tod gibt, und der hat dramatische Konsequenzen. In Prediger 9 und dort Vers 5 heißt es: "Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen, aber die Toten wissen gar nichts, und das wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil, denn man denkt nicht mehr an sie."
[22:50] Vers 10: "Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit." Wenn wir tot sind, können wir nichts mehr tun.
[23:05] Ohne Gott, haben wir festgestellt, können wir nicht leben, und im Tod gibt es dann nichts mehr von dem, was uns im Leben so wichtig ist. Die Toten wissen nichts, und sie fühlen nichts.
[23:20] Damit wollen wir uns ein bisschen genauer damit beschäftigen, was die Bibel konkret über das Phänomen des Lebens und das Phänomen des Todes uns sagt, nachdem wir einmal das grundlegende Konzept verstanden haben, dass Jesus das Leben ist, dass Gott uns das Leben schenken möchte, sowohl das jetzige Leben als auch das ewige Leben, und dass er uns aber vor die Wahl stellt, ob wir Leben haben möchten, und das Leben nur mit Gott möglich ist, ohne ihn nicht.
[23:48] Schauen wir uns ein paar Bibeltexte an, die uns deutlich machen, was mit diesem Lebensatem es auf sich hat. In Hiob 27 und dort Vers 3. Hiob Kapitel 27 und dort Vers 3. Die Bibel sagt hier, ja, also Hiob sagt hier: "Ja, solange noch mein Odem in mir ist und der Hauch Gottes in meiner Nase."
[24:15] Also, wenn wir einfach mal das – kannst du, lieber Freund, liebe Freundin, gerne zu Hause nachmachen – einfach mal durch die Nase ein- und ausatmen, ein- und ausatmen. Das, was hier durch unsere Nase kommt, was wir durch unseren Mund und Nase ein- und ausatmen, Atem atmen, das ist der Atem, das ist der Odem, das ist Gottes Atem, den er uns geschenkt hat, die Fähigkeit zu atmen.
[24:41] Manchmal wird dieser von Gott gegebene Atem, die Fähigkeit, Luft ein- und ausatmen zu können, auch als Geist bezeichnet. In Hiob 33 und dort Vers 4 heißt es: "Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem, also der Atem des Allmächtigen, erhält mich am Leben."
[25:05] Also, Geist Gottes wird hier in Parallele gestellt zu dem Atem Gottes, und in diesem Sinne können wir...
[25:12] Gottes. Und in diesem Sinne können wir dann Jakobus verstehen, in Jakobus Kapitel 2 und dort Vers 26. Jakobus 2,26, dort heißt es: „Denn gleich wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.“
[25:34] Ein Körper ohne den Lebensatem ist tot, und ohne diesen Lebensatem vergeht der Körper wieder in die Elemente, aus denen er besteht. Das macht Psalm 104 ganz deutlich, und dort Vers 29: „Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie. Nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie und werden wieder zu Staub.“ Wir erinnern uns in 1. Mose 3, wo es heißt in Vers 19, dass der Mensch wieder zum Staub wird, denn aus Staub ist er ja gemacht.
[26:12] Entsprechend beschreibt das auch der Salomo in Prediger Kapitel 12 und dort Vers 7. Prediger Kapitel 12 und dort Vers 7, da heißt es über den Zeitpunkt des Todes: „Und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.“ Und wir sehen, wie Gott den Geist, also den Atem, gegeben hat, indem er sich über den noch toten Körper von Adam gebeugt hat und von seinem Mund in dessen Nase hinein gehaucht hat. Dieser Hauch, der ab dann durch das Ein- und Ausatmen den Menschen am Leben erhalten hat. Diese Fähigkeit zu atmen kehrt zu Gott zurück, so beschreibt es die Bibel übereinstimmend an etlichen Stellen. Und das meint der Stephanus, wenn er in Apostelgeschichte Kapitel 7 sagt, dass – das können wir hier kurz lesen – kurz bevor er dann gestorben ist aufgrund der Steinigung. Da heißt es hier in Apostelgeschichte 7 Vers 59: „Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr, nimm meinen Geist auf!“ Und damit ist genau dieser Lebensatem gemeint, wie wir gesehen haben. Der Geist geht zu Gott zurück, der Mensch wird zum Staub. Es heißt dann in Vers 60: „Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.
[27:41] Hier kommen wir zu einem nächsten entscheidenden Punkt: Wenn ein Mensch tot ist, sagt die Bibel, dass er entschlafen ist. Das verwenden wir manchmal heute sogar auch noch im Deutschen: „Jemand ist friedlich eingeschlafen“, sagt man dann.
[27:55] Entsprechend finden wir immer wieder Erwähnung von diesem Schlaf des Todes. Der Tod wird in der Bibel als ein Schlaf definiert. In Psalm 13 und dort in Vers 4, Psalm 13 und dort Vers 4 heißt es, David singt dieses Lied: „Schau her und erhöre mich, oh Herr, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht in den Todesschlaf versinke.“
[28:28] Oder Matthäus 27 und dort Vers 52. Das nur stellvertretend für einige Stellen, die man hier anschauen könnte, erwähnen könnte. Matthäus 27 und dort Vers 52: „Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt.“ Also, als sie tot waren, waren sie entschlafen.
[28:50] Jesus selbst, von dem wir gelernt haben, dass er das Leben ist und dass er den Schlüssel des Totenreiches hat, der Experte zum Thema Leben und Tod überhaupt, er selbst hat ausdrücklich den Tod als einen Schlaf bezeichnet, so sehr, dass seine Jünger sogar meinten, er rede einfach von dem natürlichen Schlaf, den wir hoffentlich jeden Abend, jede Nacht ausreichend haben. In Johannes 11 finden wir diese Geschichte im Zusammenhang mit der Erkrankung und dann auch dem Tod von Lazarus, seinem Freund aus Bethanien. Es heißt in Johannes 11 ab Vers 11: „Er sprach, und dann sagte er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.“ Da sprachen seine Jünger: „Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden.“ Jesus aber hatte von seinem Tod geredet. Sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf, also dem Schlaf, den wir jeden Abend hoffentlich haben. Daraufhin nun sagte es ihnen Jesus frei heraus: „Lazarus ist gestorben.“
[29:53] Jesus selbst, der uns gemacht hat, der uns besser kennt als irgendjemand sonst, hat den Tod als einen Schlaf bezeichnet, in Übereinstimmung mit den restlichen biblischen Stellen.
[30:06] Dazu: Der Tod ist ein Schlaf, und zwar bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. In 1. Thessalonicher Kapitel 4 und dort Vers 15 lesen wir, was mit den Entschlafenen passiert und wann das passiert.
[30:23] Thessalonicher 4 Vers 15. Paulus, in wohl seinem frühesten Brief überhaupt, sagt: „Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen, also den Toten, nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten, also die Entschlafenen, die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ Also, diejenigen, die im Glauben an Jesus und sein Opfer gestorben sind, die als gläubige Menschen, als Kinder Gottes gestorben sind, werden auferstehen. Und zwar wann? Bei der Wiederkunft Jesu, wenn die Stimme des Erzengels ergeht und wenn die Wiederkunft des Herrn erscheint, also stattfindet.
[31:18] Bis zur Wiederkunft Jesu ist der Tote in einem Zustand des Schlafes. Wenn Jesus wiederkommt, zu dem Zeitpunkt, wenn Jesus wiederkommt, wird er dann auferweckt werden. So lehrt es die Bibel ganz deutlich. Paulus hat es nicht nur in seinem ersten Brief, sondern auch in seinem letzten Brief deutlich zum Ausdruck gebracht, als er kurz vor seiner Hinrichtung unter Nero noch einmal an seinen geliebten Mitarbeiter Timotheus schreibt und ihn auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet und ihn ermutigt, im Werk Gottes zu bleiben und treu den Dienst auszuführen. Da sagt er in 2. Timotheus Kapitel 4 Vers 7 und 8: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit.“ Paulus sagt nicht, dass er jetzt die Krone bekommen wird. Er sagt nur: „Von nun an liegt sie bereit.“ Sie gehört ihm in dem Sinne, dass sie ihm zugesprochen ist, aber er trägt sie noch nicht. „Die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zukennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung, also seine Wiederkunft, lieb gewonnen haben.“ Wann bekommt Paulus seine Krone der Gerechtigkeit? Wenn er auferweckt wird von dem Tod, von dem Todesschlaf, bei der Wiederkunft. Weil er im Glauben in Christus gestorben ist, wird er als ein Toter in Christus auferweckt werden und wird dann seine Krone der Gerechtigkeit erhalten.
[32:58] Was machen also die Toten bis dahin? Wenn sie schlafen? Die Frage müsste man besser stellen: Was machen sie nicht? Denn die Bibel berichtet eine ganze Menge von dem, was sie eben nicht tun. Wir haben schon gesehen in Prediger 9 Vers 5, dass kein Plan, keine Wissenschaft, keine Weisheit.
[33:16] Die Bibel führt weiter aus in Psalm 115 und dort Vers 17: „Die Toten rühmen den Herrn nicht, keiner, der zum Schweigen hinabfährt.“ Wenn jemand tot ist, singt er keine Loblieder für Gott. Er rühmt Gott nicht, sondern er sagt gar nichts, weil er ja schläft. Da ist also kein Loben, kein Singen, kein himmlischer Chor oder so etwas. Die Toten schweigen, sie loben Gott nicht. In Psalm 6 Vers 6 finden wir diesen Gedanken noch weiter ausgeführt, noch eine Stufe weiter sozusagen. In Psalm 6 Vers 6: „Denn im Tod gedenkt man nicht an dich. Wer wird dir im Totenreich Lob singen?“ David sagt, ein Toter denkt nicht an Gott. Wenn also Menschen, die im Glauben an Jesus gestorben sind, während des Todes nicht an Gott denken, dann kann es nur daran liegen, dass sie überhaupt gar nichts denken. Denn es wäre doch sehr merkwürdig, wenn Menschen, die im Glauben an Gott gestorben sind und dann bei der Wiederkunft auferstehen werden, die ganze Zeit an etwas anderes denken würden, wenn sie denn denken könnten, aber nicht an Gott. Aber David sagt ganz deutlich: Man denkt nicht an Gott. Und wenn man nicht an Gott denkt, insbesondere wenn man auch ein ähm dann ist es ganz deutlich, dann kann ein Toter gar nichts denken. Tote reden also nicht nur, sie denken auch nicht. Sie reden nicht und sie denken nicht. Ein echter, wirklicher Schlaf.
[34:55] Apostelgeschichte Kapitel 2, Apostelgeschichte Kapitel 2 und dort Vers 29. Petrus sagt uns hier zu Pfingsten, erfüllt vom Heiligen Geist, etwas Interessantes über den König David.
[35:11] Apostelgeschichte Kapitel 2 und dort Vers 29: „Ihr Männer und Brüder, es sei mir erlaubt, freimütig zu euch zu reden von dem Stammvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist unter uns bis zu diesem Tag.“ Und jetzt Vers 34 sagt er: „Denn nicht David ist in den Himmel aufgefahren, sondern er sagt selbst: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten.“ Und so weiter. Petrus sagt unter Inspiration des Heiligen Geistes, dass David, ein Mann Gottes, auch wenn er schwer gesündigt hat, aber Vergebung bekommen hat von Gott, nach seinem Tod nicht in den Himmel aufgefahren ist und noch 1000 Jahre später immer noch in seinem Grab ist, im Todesschlaf. Damit wird ganz deutlich: Ein Mensch, auch ein gläubiger Mensch, kommt bei seinem Tod nicht automatisch irgendwie in den Himmel. Das Einzige, was zu Gott geht, ist das, was die Bibel manchmal den Geist nennt, den Lebensatem, den Ruach im Hebräischen, Pneuma im Griechischen, die Fähigkeit zu atmen, die Gott gegeben hat. Und wir wissen, wie sie gegeben hat, indem er den Menschen beatmet hat. Das, was Gott gegeben hat und dadurch der Mensch zu einem Lebewesen wurde, das kehrt zu Gott zurück. Der Mensch vergeht, er wird zu Staub und denkt nichts, fühlt nichts, sagt nichts, plant nichts, tut nichts im Todesschlaf bis zu dem Zeitpunkt, wo Jesus Christus ihn durch seine Stimme wieder von den Toten auferweckt, bei der Wiederkunft, als ein Geschenk, dass Gott den Menschen wiedergibt.
[37:05] 1. Korinther 15 bestätigt diesen Punkt, dass auch gläubige Menschen nicht sofort in den Himmel kommen. In 1. Korinther 15 Vers 16 bis 18 macht Paulus einen interessanten Punkt. Er sagt Vers 16 bis 18: „Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.“ Gerettet werden sie sozusagen, nämlich nur, wenn es auch eine Auferstehung gibt. Nun, wenn Menschen sofort in den Himmel kommen würden nach ihrem Tod, so als eine Art Geistwesen, und dort schon den Lohn erhalten würden, dann würden diese Verse gar keinen Sinn machen. Aber sie machen enormen Sinn, wenn man versteht, dass ein Mensch bei seinem Tod in den Todesschlaf geht, nichts merkt, nichts hört, nichts sieht, nichts tut und auch keinen Lohn empfängt, sondern dieser Lohn ihm erst zuteil wird bei der Auferstehung. Denn wenn es keine Auferstehung gibt, gibt es auch keinen Lohn. Der Lohn, der himmlische Lohn, sein gläubigen Menschen hängt an der Auferstehung, der Auferstehung Jesu und seiner eigenen Auferstehung, ohne die ihr diesen Lohn nicht empfangen wird.
[38:24] Das ist nicht erst im Neuen Testament so ausgeführt, sondern schon im Alten Testament finden wir diese Frage: „Wird der Mensch noch einmal leben, wenn er gestorben ist?“ Hiob stellt diese Frage in Hiob 14 ab Vers 10: „Der Mann aber stirbt und ist dahin. Der Mensch vergeht, und wo ist er?“ Ein sehr poetischer Text: „Wie Wasser zerrinnt aus dem See, und wie ein Strom vertrocknet und versiegt, so legt sich auch der Mensch nieder und steht nicht wieder auf, bis die Himmel nicht mehr sind. Regt er sich nicht und werden nicht wieder aufgeweckt aus ihrem Schlaf.“ Also, bis die Himmel nicht mehr sind, finden wir nur diesen Todesschlaf.
[39:06] Und dann Vers 13: „Oh, dass du mich doch im Totenreich verstecken, dass du mich verbergen würdest, bis dein Zorn sich wendet, dass du mir eine Frist setztest und dann wieder mich gedächtest! Aber wird denn der Mensch, wenn er stirbt, wieder leben? Die ganze Zeit meines Frohndienstes würde ich harren, bis meine Ablösung käme.“ Hier wird deutlich gesagt: Solange die Himmel so sind, wie wir sie kennen, bleiben die Toten im Tod, im Todesschlaf, ohne Wissen, Plan, Reden, Denken.
[39:44] Aber wann werden die Himmel nicht mehr so sein, wie sie jetzt sind? Wann werden die Himmel vergehen? In Offenbarung 6 und dort in Vers 14 finden wir genau das in einer Vision beschrieben. Und da heißt es in Vers 14: „Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Thron, vor dem Angesicht – Verzeihung – dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes. Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?“ Der Himmel vergeht bei der Wiederkunft. Und wir haben also hiermit genau das, was wir auch schon bei Paulus in 1. Thessalonicher gesehen haben und auch in 2. Timotheus: Wenn Jesus wiederkommt, wenn die Himmel nicht mehr sind, dann werden die Toten auferstehen, zumindestens die, die an Jesus geglaubt haben, die Kinder Gottes sind.
[40:50] Wie ist es also nun mit der menschlichen Seele? Wir haben gesehen: Eine lebendige Seele ist eigentlich im Hebräischen, in 1. Mose 2 Vers 7, ein Begriff für das menschliche Leben, für ein Lebewesen. Immer wieder kennt die Bibel den Begriff Seele. Er kommt 1600 Mal vor, ungefähr in der Bibel. Allerdings kommt er niemals vor mit dem Adjektiv „unsterblich“ verbunden. Niemals. Das Gegenteil ist der Fall. In Hesekiel Kapitel 18 und dort Vers 4, Hesekiel 18 und dort Vers 4 lesen wir: „Alle Seelen gehören mir. Wie die Seele des Vaters mir gehört, so gehört mir auch die Seele des Sohnes. Die Seele, die sündigt, soll sterben.“ Eine Seele ist sterblich, denn ein Mensch ist sterblich. Ein menschliches Wesen, ein Lebewesen, ist sterblich. Es gibt in der Bibel keine unsterbliche Seele. Das ist ein rein heidnisches Konzept, dass die Griechen insbesondere sehr ausgearbeitet haben.
[42:03] Unsterblichkeit ist etwas, das nur Gott in sich selbst hat. 1. Timotheus Kapitel 6 und dort Vers 16.
[42:16] Timotheus Kapitel 6 Vers 16, da heißt es über Gott in Vers 15: „Welche zu seiner Zeit zeigen wird der glückselige und alleingewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.“
[42:45] Gott allein hat Unsterblichkeit. Wir dagegen, wir erstreben sie, wir haben sie nicht in uns selbst. Es ist keine Eigenschaft des Menschen per se, dass er an sich irgendwie unsterblich ist, so wie die Menschen glauben. Viele glauben, es gebe eine unsterbliche Seele. Wir sind sterblich. Die Bibel spricht von einer sterblichen Seele. Was wir uns wünschen ist Unvergänglichkeit. Das wird aus Römer deutlich. In Römer Kapitel 2 und dort Vers 7: „Denen nämlich, die mit Ausdauer und Wirken des Guten Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben: ewiges Leben.“ Wenn wir das erstreben, dann haben wir es noch nicht. Niemand erstrebt etwas, was er gar nicht, was er schon selbst hat. Wenn wir Unsterblichkeit, Unvergänglichkeit in uns hätten, bräuchten wir nicht danach zu streben.
[43:34] Diese Unvergänglichkeit werden wir erhalten als ein Geschenk. Denn in 1. Korinther 15 und dort ab Vers 52 heißt es: „Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.“ Das ist natürlich wieder die Wiederkunft Jesu. „Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.“ Die Unsterblichkeit wird den Auferstandenen geschenkt. Bis zur Auferstehung bei der Wiederkunft haben Menschen keine Unsterblichkeit. Es wird ihnen gegeben als ein Geschenk bei der Wiederkunft. Und so wie uns das Leben, dieses Leben hier auf dieser Erde, geschenkt worden ist und wir es in Abhängigkeit von Gott bewahren sollten, so werden wir auch dieses ewige Leben, diese Unvergänglichkeit, als ein Geschenk erhalten, dass wir bewahren werden in Abhängigkeit von Gott. Kein Selbstläufer, sondern ein Ausdruck der Tatsache, dass wir so eng mit Gott verbunden sind, dass wir durch ihn ewig leben werden.
[44:54] Denn nur in Jesus gibt es überhaupt Leben. Nur Gott kann uns Leben geben, und ewig zu leben und unvergänglich zu sein bedeutet dann, für immer und ewig mit Gott verbunden zu sein.
[45:11] In Hiob 19 finden wir diese tröstlichen, ermutigenden Worte. Es gibt eine wunderschöne Arie von Händel im Messias, die diese Worte vertont. In Hiob 19 und dort Vers 25: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Höhle zerbrochen ist, dann werde ich – und hier ist die Schlachter tatsächlich schlecht übersetzt. Hier sollte man eine andere Bibelübersetzung nehmen. Die Schlachter sagt: ‚Denn werde ich von meinem Fleisch los.‘ Aber wörtlich steht da: ‚Aus meinem Fleisch.‘ Das heißt, wir stehen ja wieder mit einem Körper auf, und aus diesem Körper heraus werde ich ihn sehen.“ Sind also nicht getrennt vom Körper, sondern mit unserem Körper, aus ihm heraus werden wir ihn sehen, aus unserem Körper heraus sozusagen, werden wir Gott schauen.
[46:14] An der Stelle sollten wir vielleicht kurz auf die berühmte Stelle in Lukas 23 eingehen. Hier heute nur ganz kurz angesprochen, weil sie immer wieder auch verwendet wird, um die biblische Wahrheit hier über den Haufen zu werfen.
[46:27] In Lukas 23 Vers 42 heißt es über den Verbrecher am Kreuz, der neben Jesus ist: „Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft kommst.“ Und Jesus sprach zu ihm – und jetzt steht hier in der Schlachter 2000, wie auch in letztlich allen deutschen Übersetzungen: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
[46:51] Nun, wenn man sich das Griechische anschaut, sieht man sehr deutlich: Es gibt zwei Übersetzungsmöglichkeiten. Wenn man jedes Wort nebeneinander stellt, dort steht: „Wahrlich, ich sage dir heute mit mir wirst du sein im Paradies.“ Oder man könnte sagen: „Wahrlich, ich sage dir heute: Mit mir wirst du sein im Paradies.“ Beides ist von der Grammatik des Griechischen absolut möglich. Die Antwort findet sich auch gar nicht in der griechischen Grammatik, sondern in der Bibel selbst. Denn Jesus sagt in Johannes 20 Vers 17: „Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“
[48:28] Jesus war am Sonntag der Auferstehung noch nicht beim Vater gewesen. Wenn er also noch nicht beim Vater gewesen ist am Sonntag, kann er am Freitag nicht im Paradies gewesen sein. Unmöglich! Und damit ist klar, was in Lukas gemeint ist. Es ist gemeint: „Wahrlich, ich sage dir heute – heute, da ich am Kreuz hänge, heute, das so aussieht, als ob ich mit allem gescheitert bin, heute, wo Menschen mich als einen Verbrecher misshandeln – heute sage ich dir: Du wirst mit mir in meinem Königreich sein,“ weil dieser Mensch im Charakter Jesu gesehen
[49:04] dieser Mensch im Charakter Jesu gesehen hat, dass Jesus der Erlöser ist, hat sich nicht gewehrt, hat nicht geflucht, hat seine Feinde noch gesegnet und für sie gebetet und sich gewünscht, dass sie errettet werden. Deswegen wollte dieser Mann in seinem Königreich sein. Er wollte sein, er wollte, dass Jesus sein König ist. Und Jesus sagt: "Heute, wo es so aussieht, wo fast niemand denkt, dass ich König bin, heute sage ich dir, du wirst mit mir im Paradies sein."
[49:35] Satans erklärtes Ziel nach Johannes 8, Vers 44, ist es, uns zu töten. In Johannes 8, Vers 44, heißt es: "Ihr habt den – Verzeihung – ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben." Satan möchte uns töten. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass er behauptet hat: "Wenn ihr mir folgt, werdet ihr nicht sterben." Was ist das für ein Wesen, der sagt: "Folgt mir, und ihr werdet sicherlich nicht sterben", während er gleichzeitig denkt: "Ich bring dich um"?
[50:17] Wenn wir das nächste Mal in der Versuchung stehen, Sünde zu tun, vielleicht hilft es uns, daran zu denken, dass der Satan uns umbringen will und all seine Einflüsterungen nur Lüge sind. Gott sagt uns die Wahrheit. Gott sagt uns, wie die Sachen wirklich sind. Satan täuscht uns, und deswegen warnt uns die Bibel, dass er mit seinen Verführungen auch die Gemeinde angreift und dabei nicht leicht immer zu erkennen ist.
[50:45] In 2. Korinther 11, Vers 14, heißt es: "Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts." Satan täuscht, und wer die biblische Wahrheit nicht studiert und kennt und für sich selbst angenommen hat, wird von seinen Täuschungen gefangen genommen werden.
[51:03] Die Bibel jedenfalls macht ganz deutlich, dass die Toten nichts wissen, nichts können, nichts sehen, und deswegen es auch absolut sinnlos ist, zu versuchen, von den Toten etwas zu erfahren. Denn wenn die Toten wirklich tot sind und schlafen und nichts sehen und nichts hören und nichts wissen und nichts denken, dann sind es nicht die Toten, die bei solchen vermeintlichen Totenbeschwörungen reden, sondern Dämonen, Satan und seine Engel, die sich verkleiden als Verstorbene, den Eindruck erwecken, als hätte Gott nicht ganz recht mit seiner Lehre vom Zustand der Toten. Die Bibel macht ganz deutlich, dass wir uns in solche Dinge gar nicht erst hineinbegeben sollen, denn wenn wir den Zustand der Toten verstehen, wie er in der Bibel offenbart ist, ist es auch total klar, warum das nur satanisch sein kann, weil die Toten eben nichts wissen und nichts sagen und auch nicht kontaktiert werden können.
[52:01] In Jesaja – Verzeihung – Jesaja Kapitel 8 und dort Vers 19 und 20 werden wir ganz deutlich diesbezüglich gewarnt. Jesaja 8, Vers 19 und 20: "Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln, so antwortet ihnen: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen? Zum Gesetz und zum Zeugnis! Wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot." Gott möchte nicht, dass wir Totenbeschwörung machen. In Gottes Augen ist das ein Greuel. Das könnt ihr nachlesen in 5. Mose 18, Vers 10 bis 12, und wurde – das könnt ihr nachlesen in 3. Mose 20, Vers 27 – mit Todesstrafe belegt. Kein Kavaliersdelikt, sondern eine echte, schwere Sünde, die Gott als Greuel bezeichnet.
[52:47] Interessanterweise sagt die Bibel, sagt Jesus in Matthäus 24 und dort Vers 24: "Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen." Wir sollten nicht denken, dass die Sache völlig harmlos ist und uns nichts anhaben kann. Die Bibel macht deutlich, dass die Verführung Satans durch falsche, scheinbar christliche Phänomene massiv sein werden.
[53:25] In 2. Thessalonicher Kapitel 2 wird auch im Zusammenhang mit dem Antichristen – wir werden auch nächste Woche ausführlicher über die Identifikation des Tieres aus Offenbarung 13 sprechen, es hier um das Papsttum geht – in 2. Thessalonicher 2, Vers 9 bis 12, da heißt es: "Ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und alle Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit."
[54:10] Das Papsttum basiert in seinen Ansprüchen in einem großen Maß auf Zeichen und Wundern, die angeblich in der Kirchengeschichte immer wieder passiert wären und die angeblich bestimmte Lehrmeinungen bestätigt hätten. Wunder, die allerdings nicht von Gott. Das Papsttum basiert unter anderem auch auf der unbiblischen Idee, dass man sich an Menschen wenden könne, die bereits verstorben sind, die sogenannten Heiligen, die angeblich im Himmel schon sind und die für einen dann eintreten. Eine Kenntnis der biblischen Lehre vom Tod macht deutlich, dass das unbiblisch und gefährlich ist.
[54:47] Die Zeichen und Wunder sind nicht nur etwas, was wir im Zusammenhang mit dem Papsttum in Offenbarung sehen können oder in der biblischen Prophetie, sondern auch im Zusammenhang mit den USA. Wir werden das nächste Woche ausführlicher studieren. In Offenbarung 13, Vers 13, heißt es: "Und es tut große Zeichen, das zweite Tier aus der Erde, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen." Zeichen und Wunder werden dazu führen, dass die USA eine Art Kirchenstaat werden, und das wird auch mit Zeichen zu tun haben, in denen plötzlich Menschen scheinbar aus dem Himmel zu uns reden, die zurück auf die Erde kommen, die behaupten, dass sie im Himmel ein tolles Leben haben und so weiter und so fort, und die deutlich dann machen, dass Gott bestimmte Dinge geändert hat. Und solche Zeichen und Wunder sind für jemand, der die Bibel nicht wirklich gut kennt und glaubt, überwältigend. Wenn man dann seinen eigenen Sinnen nicht trauen kann, dann braucht man einen echten, festen biblischen Glauben.
[55:54] Offenbarung 16 zeigt uns, dass es eine weltweite Bewegung geben wird, die auf solchen Zeichen und Wundern basiert. Offenbarung 16, Vers 13 und 14, es heißt hier: "Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister rauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen."
[56:33] Der Spiritismus wirkt hier konträr zur dreifachen Engelsbotschaft. Es sind drei Engel, die in Offenbarung 14 die ganze Welt, alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen warnen und versuchen, die Welt zu Gott zu bringen. Und hier sind es drei unreine Geister, das heißt, drei Dämonen, die als wie Frösche hinausgehen und die gesamte Welt versuchen, gegen Gott zu vereinen und zum Krieg gegen Gott aufzustacheln. Diese beiden Bewegungen, Offenbarung 14 und Offenbarung 16, sind konträr miteinander, und deswegen hat alles das, was mit Spiritismus zu tun hat, in unserem Glauben absolut nichts zu suchen.
[57:19] 2. Timotheus Kapitel 1, Vers 10: Die gute Nachricht ist, der Tod ist besiegt. 2. Timotheus 1, Vers 10, dort heißt es: "Die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium."
[57:38] Jesus hat den Tod besiegt. Satan hat gesagt, dass es den Tod nicht gibt, aber das stimmt nicht. Den Tod gibt es. Der Tod ist die Folge der Sünde, und der Tod ist der natürliche – der natürliche Zustand eines Menschen, der nicht mit Gott leben will. Er wird früher oder später sterben, und weil Gott ihn nicht ewig leben lassen kann, dann auch letztlich ewig tot sein und tot bleiben.
[58:06] Der Tod, das Problem des Todes, wird nicht gelöst, indem man ihn einfach leugnet, so wie Satan das getan hat, sondern das Problem des Todes ist gelöst worden durch Jesus, der auf dieser Erde für uns gelebt hat, für uns gestorben ist und dem Totenreich von innen die Tür aufgeschlossen hat, der sich das Leben – der das Leben freiwillig abgelegt hat und das Leben freiwillig genommen hat aus eigener Kraft, weil in ihm Gottheit und Menschheit verbunden war, weil der den Tod besiegt und damit bewiesen hat, wie das Römer 1, Vers 4, deutlich macht, bewiesen hat mit Macht, dass er Gottes Sohn ist, das heißt, dass er göttlich ist, dass er tatsächlich Gott ist und die Kraft hat, den Tod zu besiegen. Und damit ist dem Tod seine Macht genommen.
[58:53] Wenn wir an Jesus glauben, dann können wir von ihm erneut das Leben als Geschenk erhalten, und zwar dann als ewiges Leben, als unvergängliches Leben. Jesus ist die Auferstehung und das Leben, so sagt es Johannes 11, Vers 25.
[59:15] Als Jesus dort zu dem dann schon toten Lazarus kommt und so lange gewartet hat – nicht geweint hat, hat so lange gewartet hat, er dann auch geweint, aber so lange gewartet hat, bis Lazarus sogar schon anfing, in den Verwesungsprozess zu kommen, damit deutlich wird, dass wenn er ihn jetzt von den Toten auferweckt, das nicht einfach nur ein Koma gewesen ist, nicht nur ein Scheintod, sondern ein echter Tod. Da sagt Jesus, kurz bevor er den Lazarus von den Toten auferweckt, als eines der gigantischsten Wunder, das er in seinem Leben getan hat, Vers 25: "Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt."
[59:58] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat den Tod besiegt. Er hat den Schlüssel des Totenreiches, und wenn wir heute uns Jesus übergeben, wenn wir heute unser Leben ihm schenken und geben, in dem Bewusstsein, dass es ja ein Geschenk von ihm ist, dass er uns das Leben gegeben hat und wir deswegen es mit ihm zusammen leben wollen – eigentlich geben wir ihm nur das zurück, was ihm gehört, weil er am besten weiß, wie es funktioniert – in dem Bewusstsein, dass er ja möchte, dass wir leben und dass wir nicht nur irgendwie leben, sondern das schönste Leben haben, schon auf dieser Erde, was auf dieser sündenkranken Erde möglich ist, und dass wir das schönste Leben dann haben, das in einem sündlosen Universum möglich ist. Wenn wir ihm das heute geben, dann dürfen wir wissen: Ist der erste Tod nur ein Schlaf.
[1:00:43] Wir werden unsere Augen zumachen und aufmachen und nichts mitbekommen haben, werden ausrufen: "Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?" Wenn Jesus wiederkommt, der zweite Tod, dem haben wir dann nichts zu tun, weil Jesus ihn schon für uns bezahlt hat am Kreuz von Golgatha. Das Thema ist eigentlich nicht: Was ist der Tod? Das Thema ist: Wo ist das Leben? Denn wer das Leben gefunden hat, braucht vor dem Tod keine Angst zu haben. Jesus ist die Auferstehung und das Leben. Ist er das auch für dich heute?
[1:01:18] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns heute an diesem Tag durch dein Wort Weisheit gegeben hast, dass du zu uns heute gesprochen hast, dass wir neu begreifen konnten, dass das Leben, das wir leben, ein Geschenk von dir ist. Herr, lass uns heute im Alltag oder auch morgen und jeden weiteren Tag darüber nachdenken, was es bedeutet, dieses Geschenk würdig auszuleben, dieses Geschenk anzunehmen und zu verstehen, dass es ein Geschenk ist, dass es nicht selbstverständlich ist. Und danke, dass du uns die Angst vor dem Tod nimmst. Das alles bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02:08] Nächste Woche werden wir uns einem weiteren wichtigen Thema für die Endzeit zuwenden. Wir werden uns mit Offenbarung 13 beschäftigen, das erste und das zweite Tier anschauen und den vor uns stehenden Konflikt genauer beleuchten. Bis dann wünsche ich euch gottesreichen Segen und viel Freude im Studium der Endzeitbotschaft. Gott mit euch! Amen.
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