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Aufgenommen beim AYC 2025 in Krelingen und mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt von ATS Deutschland

YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@atsdeutschland

In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Dankbarkeit und Lobpreis, beginnend mit dem Beispiel König Joschafats. Er nimmt die Zuhörer mit auf Johannes‘ Vision des himmlischen Gottesdienstes auf Patmos und erklärt die tiefere Bedeutung der dortigen Symbole wie der sieben Leuchter und der vier lebendigen Wesen. Der Sprecher betont, wie wahre Anbetung uns in das Bild Jesu verwandelt und schlägt eine Brücke zwischen himmlischer Herrlichkeit und der bedrängten Realität Jeremias.


Weitere Aufnahmen

Serie: Predigten

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Transkript

[0:01] König Joschafat hat die richtige Entscheidung getroffen, damals, als er sich mit seinen Generälen beriet: "Wen stellen wir an die erste Front?" Die Ammoniter, die Moabiter, die Edomiter hatten sich alle versammelt. "Sollen wir die Bogenschützen dorthin stellen, die Schwertkämpfer, die Lanzenträger, die Kavallerie?" Einer hat sich daran erinnert, was König Joschafat gesagt hatte: "Vertraut auf den Herrn und glaubt seinen Propheten!" Jahasiël hatte doch gerade gesagt: "Wir müssen nicht selbst kämpfen." König Joschafat hat die richtige Entscheidung getroffen. Er hat Sänger an die erste Frontlinie geschickt, sodass, als der Feind angreifen wollte, das Erste, was er sah und hörte, das Lob Gottes war.

[1:20] Ich weiß nicht, was ihr euch vorgenommen habt für das neue Jahr. Ich habe mir vorgenommen, Gott mehr zu danken. Wir haben es gerade im Lied gehört: "Praise be to God!" Das ist nicht nur eine nette Spruchkarte vertont. Das ist nicht einfach nur ein liturgischer Programmpunkt. Das ist die Frontlinie unseres Kampfes: Dankbarkeit, Lobpreis, Gott die Ehre geben. Ich bin heute Abend dankbar. Du auch? Ich bin dankbar, dass Gott mich lieb hat. Ich bin dankbar für Gottes Güte. Ich bin dankbar für einen wunderbaren AYC bisher. Ich bin dankbar für eine wunderbare Frau, und sie hat sogar noch mein Lieblingslied gesungen. Da gibt's allen Grund, dankbar zu sein, oder? Habt ihr einen schönen Tag heute gehabt? Seid ihr dankbar, hier zu sein? Seid ihr dankbar, dass jetzt der Sabbat beginnt?

[2:30] Amen. Gesegneten Sabbat! Gesegneten Sabbat! Das kriegt noch mehr: Gesegneten Sabbat! Gesegneten Sabbat, der erste Sabbat im neuen Jahr.

[2:41] Wir haben allen Grund, Gott dankbar zu sein. Ich glaube, dass Gott auch dankbar ist, dass wir hier sind. Nicht selbstverständlich. Ich glaube, dass Gott sich freut auf jeden einzelnen Sabbat. Ja, Gott liebt uns alle Tage, aber ich glaube, Gott freut sich auf jeden Sabbat, denn er weiß: Am Sabbat haben wir endlich mal mehr Zeit als sonst unter der Woche. Dann nehmen wir uns auch Zeit in der Morgenandacht, beim Gebet am Tisch und zwischendurch immer mal wieder beim Stoßgebet, vielleicht auch mal eine stille Zeit. Aber wir haben längst nicht so viel Zeit, auf ihn zu hören, mit ihm Zeit zu verbringen wie am Sabbat. Ich glaube ganz fest: Gott freut sich, dass Sabbat ist. Ich glaube, dass Gott sich vorbereitet hat. Ich habe eine Predigt vorbereitet, aber ich glaube ganz fest: Gott hat sich vorbereitet, zu jedem einzelnen von uns heute zu sprechen.

[3:33] Und ich kenne einige von euch. Immer toll zum AYC zu kommen, man trifft so viele bekannte Gesichter. Leute, die man ewig nicht gesehen hat, Leute, die man ständig sieht, nicht wahr? Alle hier. Aber trotzdem, selbst wenn ich euch ein bisschen besser kenne, weiß ich nicht, was in eurem Herzen vor sich geht. Ich weiß eigentlich nicht, was die Botschaft für heute sein müsste, aber Gott weiß. Und ich glaube, er nimmt die Botschaft, die wir so als Menschen vorbereiten, und er wird für jeden von uns eine besondere, persönliche Botschaft haben, wenn wir unsere Herzen öffnen, wenn wir ihn sprechen lassen. Und bevor wir beginnen heute, würde ich gerne vor Gott treten.

[4:12] Seht, ein Jugendkongress, und wem es möglich ist, den würde ich einladen, mit mir am Anfang niederzuknien.

[4:36] Himmel, du hast dich auf diesen Moment gefreut. So viele Menschen, alle freiwillig hier an diesem Ort versammelt, um dich zu ehren und vor allem, um dein Wort zu hören, Gemeinschaft mit dir zu haben. Herr, und ich möchte Dich bitten, dass das nicht einfach nur ein weiterer Kongress ist. Du hast uns in der Vergangenheit so oft immer wieder gesegnet, und wir wissen ganz genau: Wenn wir unsere Herzen öffnen, dann sprichst du ganz persönlich zu uns. Herr, heute Abend möchte ich dich bitten, dass du vor mich trittst und dass deine Worte ihre Kraft entfalten und dass jeder, der heute hier ist, der live zuschaut oder später das Video auch ansieht, dass wir alle wissen: Du bist uns heute begegnet. Herr, wir möchten Dich bitten, dass das, was in Jesaja 55 steht, heute in unserem Leben wahr wird, dass du dein Wort sendest, dass es ausführt, das wozu du es gesandt hast, dass es nicht leer zurückkehrt. Ich möchte Dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist und wir in deiner Gegenwart die Sicherheit, den Trost, den Frieden finden, den du allein geben kannst. Das bitten wir im Namen Jesu.

[6:12] Amen. Ich habe am Anfang eine Frage an euch, und ihr dürft wirklich antworten. Ist keine rhetorische Frage. Ähm, antwortet laut und hörbar. Und bitte keine Predigt. Was ist für euch besonders wichtig in einem Gottesdienst? Was ist für euch? H. Musik.

[6:32] Musik, gute Musik. Gute Musik, danke für die Qualifizierung. Also gute Musik, wir nehmen das jetzt mal so und verzichten auf weitere Adjektive. Was ist noch aus eurer Sicht wichtig für einen Gottesdienst, eine Sabbatschule? Was war das? Die Bibel. Ohne Bibel kein Gottesdienst. Ja, was noch? Einheit, Einheit. Gebet, Gebet, Heiliger Geist, Heiliger Geist. Danke, danke, danke.

[6:58] Danke. Ich glaube, genau diese Dinge hat Johannes Sabbat für Sabbat erlebt. In Ephesus wurde mit Sicherheit die Bibel gepredigt. In Ephesus, da hat der Heilige Geist gewirkt. In Ephesus, ich meine, ich habe den Chor nie gehört, es gibt keine Aufnahme auf YouTube, aber der Gemeindechor in Ephesus wird bestimmt schön gesungen haben. Ich glaube, ein Gottesdienst in Ephesus war wirklich etwas Erhebendes, etwas, wo man immer wieder gerne hinkam.

[7:35] Umso mehr hat Johannes es vermisst, als er ganz alleine an einem Sabbat auf einem Felsen irgendwo in der Ägäis sitzt, auf Patmos. Keine Sabbatschule. Es gab nicht mal eine Sabbatschul-App. Es hätte auch kein Handy gegeben, wo man sich 'ne runterladen können. Kein 3ABN, kein Hope Channel, nichts, was man vielleicht anschauen könnte. Nicht wie eine Coronazeit, wo man sich von allen Seiten hat rieseln lassen können mit guter geistlicher Botschaft. Er war ganz alleine, er hatte sicherlich seine Bibel dabei. Kein Chor, außer das Rauschen der Wellen vom Mittelmeer. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn er so Sabbat für Sabbat dort saß, dass er sich gewünscht hat, vielleicht noch einmal am Gottesdienst in Ephesus dabei zu sein. Noch einmal das mitzuerleben, diese Gemeinschaft, diese Einheit, die sie gehabt haben im Geist, diese Freude, Brüder und Schwestern zu sehen, die vielleicht von Missionsreisen aus Kleinasien zurückkamen, vielleicht sogar von weiter weg und erzählt haben, was der Heilige Geist wieder gewirkt hat. Er war ganz alleine, ganz alleine auf Patmos.

[8:45] Es war Sabbat. Und als er dort saß und gelesen hat... Ich würde ja gern wissen, was Johannes auf Patmos am Sabbat gelesen hat. Nicht wissen wir nicht. Als er dort saß... Ich glaube, ich darf nicht von der Bühne springen, aber darf ich mich hinsetzen? Als er dort auf dem Hügel saß, auf so einem Felsen irgendwo, da sagt es in Offenbarung 1, und ihr dürft gerne aufschlagen in Offenbarung 1 und dort in Vers 10. Offenbarung 1 und dort Vers 10. Da heißt: "Ich war im Geist am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir was eine... Seid noch nicht da? Auf 1 Vers 10. Ich hörte hinter mir eine gewaltige... Nicht so gewaltig, eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune." Wir haben heute hier im Songservice keine Posaunen, aber habt ihr mal Posaunen gehört? Also Posaunen können sehr weich und schön spielen, sie können aber auch wirklich laut spielen. Er hört eine Stimme hinter sich, und die sagt folgendes, Vers 11: "Die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte. Und was du siehst, das schreib in ein Buch und sende es den Gemeinden: nach Ephesus, nach Smyrna, und nach Pergamon, Thyatira und nach Sardes, und nach Philadelphia und nach Laodizea."

[10:04] Johannes kannte die Stimme. Wer war das? Als er sich umdreht, wer hat Johannes einen Sabbat Besuch abgestattet? Helft mir, wer war das? Wer allein kann sagen: "Ich bin das A und das O"? Jesus Christus kommt am Sabbat zu Johannes und sagt: "Du bist nicht alleine hier am Sabbat auf Patmos. Ich habe eine Botschaft an dich. Schreibe auf, was du gesehen hast." Derselbe Jesus sagt im nächsten Schritt: "Pass auf, ich habe was vor. Ich bringe dich nicht nach Ephesus. Vielleicht vermisst du guten Gesang aus Ephesus, vielleicht würdest du mal gern wieder einen richtig schönen Gottesdienst erleben. Aber ich habe etwas Besseres für dich. Ich bringe dich nicht nach Ephesus, auch nicht nach Rom oder Alexandria oder Antiochia. Ich bringe dich zu dem Gottesdienst, den bisher kaum ein Mensch jemals mitbekommen hat. Komm mal mit!"

[13:34] Die Tür öffnet sich, und er sagt: "Und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss." Vers 2: "Und sogleich war ich im Geist, und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer."

[14:11] Johannes wird von dieser einsamen, kargen Ägäisinsel im Geist, in der Vision, in einen Gottesdienst versetzt, wie er ihn noch niemals erlebt hat: in den Himmel selbst. Stell dir mal für einen Moment vor, wie es wäre, im Himmel selbst Gott anzubeten. Das Erste, was er sieht, ist dieser Thron, und auf dem Thron da sitzt einer.

[14:45] Er beschreibt ihn weiter in Vers 3: "Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis und einem Sardisstein gleich. Und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd." Johannes wusste, was ein Regenbogen bedeutet, oder wisst ihr das auch? Ein Regenbogen ist ein Zeichen. Wofür? Ein Zeichen für Reue? Die Treue, ja, für den Bund. Ein Zeichen für den Bund. Der Regenbogen ist nicht einfach so ein Sticker auf dem Thron, nicht einfach nur so ein Anhängsel, sondern der Regenbogen geht über den gesamten Thron, um deutlich zu machen: Die gesamte Regierung Gottes ist sozusagen eingefasst in seinen Bund, in seine Treue.

[16:00] Vers 4: "Und rings um den Thron waren 24 Throne, und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten." Vielleicht fragt ihr euch, gibt's so eine Frage, die immer gefragt wird: "Wer genau sind die 24 Ältesten?" Ist jetzt für unsere Frage hier gar nicht so wichtig. Aber schaut mal, was passiert. Vers 5: "Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind." Ich weiß nicht, wie du dir vorstellst, im himmlischen Gottesdienst zu sein. Aber Johannes sagt: "Als ich dort war, da hat es geblitzt." Habt ihr mal Blitze erlebt, so, wie das blitzt und wie das donnert? Da kommen Blitze aus dem Thron, da donnert es, da sind Feuerfackeln vor dem Thron. Johannes erinnert sich: "Moment mal, Feuerfackeln habe ich schon mal gesehen, sieben Stück. Wo hat Johannes schon mal sieben Feuerfackeln gesehen?" Als er sich umdreht, da der sieben Leuchter, brennende Leuchter gesehen. Die waren ein Symbol für die Gemeinde Gottes.

[17:15] Jetzt sieht er im himmlischen Heiligtum, direkt vor dem Thron Gottes, sieben Feuerfackeln, Symbol für wen? Für den Heiligen Geist. Und Johannes fängt an zu verstehen: Die Gemeinde auf Erden, die anbetet, Sabbat für Sabbat, in Ephesus, in Smyrna, in Philadelphia und so weiter, die ist eigentlich direkt verbunden, sozusagen Feuerfackel auf Feuerfackel, mit dem Heiligen Geist. Eine direkte Connection.

[17:31] Ist euch das bewusst? Wenn wir heute hier Sabbat feiern, dass wir durch den Heiligen Geist verbunden werden mit dem himmlischen Gottesdienst? Das, was ich euch hier gerade vorlese, ist kein Märchen, ist nicht eine romantische Erfindung von einem religiösen Schreiber. Er beschreibt, was er gesehen hat. Während wir hier sitzen und uns über die Musik freuen, der Predigt lauschen, unsere Bibeln aufschlagen, passiert genau das im himmlischen Heiligtum im Himmel. Der Heilige Geist und unsere Anbetung wollen sich miteinander verknüpfen.

[18:16] Schaut mal weiter in Offenbarung. Es geht noch weiter in Offenbarung 4 und dort in Vers 6: "Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste Wesen glich einem Löwen. Und das zweite lebendige Wesen glich einem jungen Stier. Und das dritte lebendige Wesen hatte ein Angesicht wie ein Mensch, und das vierte lebendige Wesen glich einem fliegenden Adler." Merkwürdig, oder? Löwe, Stier, Mensch, Adler.

[18:50] Jetzt, es gibt einige... Früher haben einige in der Kirche geglaubt, das wären die vier Evangelisten: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Kann das sein? Gibt's ein gutes Argument, warum das nicht sein kann? Warum? Johannes ist im Himmel. Johannes sieht die vier. Kann nicht einer von den vier sein. Also nicht die vier Evangelisten. Es sind offensichtlich himmlische Wesen, Kerubim, Seraphim, ich weiß nicht. Aber warum sehen sie so aus?

[19:24] Von Jesus heißt es in Offenbarung später: Er ist der Löwe aus dem Stamm Juda. Er ist der König der Könige, er ist der Herr der Herren, er ist der Sieger. Jesus ist aber auch das Sündopfer, so wie in 3. Mose der Stier das Sündopfer ist für unsere Sünden. Jesus ist derjenige, der Mensch wurde, der sich mit uns verbunden hat. Und Jesus ist derjenige gewesen, der durch die ganze Wüstenwanderung das Volk geleitet hat. Wie sagt er? "Wie ein Adler seine Jungen auf seine Fittiche nimmt, so führt er sein Volk." Es sind alles verschiedene Aspekte von Jesus.

[20:07] Aber diese vier Wesen sind ja nicht Jesus, oder? Sie beten an. Aber während sie anbeten, sehen sie so aus. Sie reflektieren in ihrem Aussehen sozusagen Charaktereigenschaften, Wesenseigenschaften, Aspekte von unserem Erlöser Jesus Christus. Lieber Freund, liebe Freundin, echte Anbetung führt dazu, dass wir anfangen, so auszusehen nach außen, dass Menschen den Erlösungsplan von Jesus in uns sehen. So wie Johannes diese Anbeter, diese Engel sieht, und er sieht einen Löwen, er sieht einen Stier, er sieht einen Menschen, er sieht einen Adler. Er sieht so Aspekte, die an den Erlösungsplan von Jesus erinnern.

[20:51] Ihr werdet aber sagen: "Moment mal, Christopher, beten denn die Engel Jesus an? Ist denn der, der auf dem Thron sitzt, ist das Jesus, der dort angebetet wird? Ja oder nein?" Ja oder nein? Interessant. Ja, ja, nein. Ich verrate euch was: Jesus kommt gleich, aber er kommt erst in Offenbarung 5. Die Bibel ist ganz deutlich: Der, der auf dem Thron sitzt, ist Gott der Vater. Wie kann es also sein, dass Menschen, die Gott den Vater anbeten, durch Anschauen in das Bild von Jesus verwandelt werden? Fällt das auf? Da sitzt Gott der Vater, und sie beten Gott den Vater an. Und während sie Gott den Vater anbeten, reflektieren sie das Wesen von Jesus. Die Antwort ist einfach: Jesus sagt: "Wer mich sieht, hat den Vater gesehen." Ich weiß nicht, ob ich das darf, aber ich glaube, man kann es umdrehen: Wer den Vater sieht, der sieht auch Jesus. Wusstet ihr das? Ellen White sagt, dass, wenn sie im Himmel entschieden hätten, dass nicht der Sohn, sondern der Vater auf die Erde kommt, wenn sie entschieden hätten, dass der Vater Mensch werden würde, Ellen White sagt, man würde vom Evangelium nicht einen Satz ändern müssen. Gott der Vater als Mensch hätte auch die Bergpredigt gehalten, er hätte auch Maria Magdalena vergeben, er hätte auch den Gelähmten geheilt, er hätte auch die Wange hingehalten, sich auch kreuzigen lassen. Denn alles das, was wir bei Jesus sehen, seine Herrlichkeit, seine Herrschaft, seine Opferbereitschaft, seine Bereitschaft, sich zu demütigen, Mensch zu werden, ein Baby zu werden, seine Bereitschaft, das Volk zu führen durch alle Wirren und Hürden – das ist nichts weiter als das, was Gott der Vater ja denkt.

[22:55] Oder so beten sie Gott den Vater an dort im Himmel in all seiner Herrlichkeit. Ich möchte euch ganz kurz mitnehmen, weg aus der Herrlichkeit und der Sündlosigkeit des Himmels, hin an einen ganz schlimmen, dunklen, finsteren Ort. Weg von der Freiheit des Universums, wo man durch alle Galaxien fliegen kann und die Herrlichkeit Gottes sieht, an einen Ort, der belagert und eng und ein Gefängnis ist. Einen größeren Kontrast kann man sich vielleicht nicht vorstellen. Aber schaut mal mit mir in Jeremia 32 und dort in Vers 1. Jeremia 32 Vers 1: "Dies ist das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging im 10. Jahr Zedekias, des Königs von Juda. Dieses Jahr war das 18. Jahr Nebukadnezars." Nebukadnezar der Zweite steht vor den Toren Jerusalems, und diesmal ist es dramatisch. Beim ersten

[24:12] Diesmal ist es dramatisch. Beim ersten Mal hat er nur ein paar Gefangene mitgenommen, ein paar königliche, wahrscheinlich mehr so als Geiseln. Die haben da in Babylon eine wunderbare Wohnung bekommen, sind gut ausgebildet worden. Das war das erste Mal, 605 vor Christus. Und trotzdem hat Jerusalem wieder rebelliert. Und dann kam Nebukadnezar noch einmal, und diesmal hat er viele Leute mitgenommen, hat den König gefangen genommen, den mittlerweile Jojachin. Hat einen eigenen König eingesetzt, den Mattanja, den er zu Zedekia umbenannt hat, und hat ihm gesagt: "Ich möchte, dass du bei Gott schwörst, dass du mir treu bist." Bei Gott geschworen: "Ich bin dir treu."

[24:46] Die Babylonier sind abgezogen. In Ägypten gab es einen neuen König, Hophra, der meinte: "Hey, lass uns was machen gegen die Babylonier!" Okay, alles klar, wir werden es versuchen. Die Ägypter waren natürlich ein No-Show, die haben sich nicht gezeigt. Also, einmal schon, aber nicht wirklich auf Dauer. Und jetzt stand Nebukadnezar das dritte Mal da, und jetzt gab es keine Gnade. Und Jeremia wusste das ganz genau. Seit Jahren hat er es gepredigt: "Wenn der König noch mal kommt, macht er diese Stadt dem Erdboden gleich."

[25:17] Vers 2: "Damals belagerte das Heer des Königs von Babel Jerusalem. Der Prophet Jeremia aber war eingesperrt im Gefängnishof, der zum Palast des Königs von Juda gehörte." Jeremia ist im Gefängnis, die Stadt ist belagert. Jeremia weiß, das ist nur eine Frage von Tagen, Wochen, Monaten, hier wird alles dem Erdboden gleichgemacht. Draußen die gottlosen Babylonier, innendrin das abgefallene Volk Gottes. Fast niemand, der zu ihm hält.

[25:49] Vers 6: "Und Jeremia sprach: Das Wort des Herrn ist an mich so ergangen: Siehe, Hanamel, der Sohn deines Onkels Schallum, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe dir mein Feld, das bei Anatot liegt, denn dir steht das Lösungsrecht zu, es zu kaufen."

[26:07] Anatot ist etwas außerhalb von Jerusalem, ist nicht ewig weit weg, aber schon, also da muss man ein bisschen laufen, bis man nach Anatot kommt. Wenn ihr Jeremia 1 lest, ist das die Heimat von Jeremia. Mittlerweile ist das gesamte Land in babylonischer Hand. Die stehen schon an den Stadtmauern. Das ist alles schon babylonisch konfisziert, sozusagen, und die werden das nicht wieder hergeben. Das wird jetzt babylonische Provinz, das ist klar. Es wird keinen König mehr geben, da wird jetzt jemand eingesetzt, der einfach als Stadthalter für den König herrscht. Das wird jetzt Babylon sein. "Kaufe dir das Land!"

[26:40] Vers 8: "Da kam mein Vetter Hanamel gemäß dem Wort des Herrn zu mir in den Gefängnishof und sprach zu mir: Kaufe doch mein Feld, das bei Anatot im Land Benjamin liegt, denn dir steht das Erbrecht und das Lösungsrecht zu. Du bist Löser", wie die Hebräer gesagt haben, "du bist der Nächste, der es kaufen kann, du kannst es sozusagen einlösen, erlösen", wenn ihr so wollt. "Da erkannte ich, dass das Wort des Herrn war, und ich kaufte das Feld bei Anatot von meinem Vetter Hanamel."

[27:11] Jeremia wird sich gefragt haben: "Was mache ich da eigentlich? Ein Feld kaufen, das schon längst den Feinden gegeben ist?" 17 Schekel Silber ist auch kein Pappenstiel. "Werde ich das jemals benutzen können?"

[27:27] Jetzt achtet auf Vers 9: "Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und berief Zeugen und wog das Geld auf der Waage." Also, das wird nicht so zwischen Tür und Angel gekauft, sondern es gibt Zeugen, damit wenn irgendwann mal es eine Unstimmigkeit gibt, dass die Zeugen bestätigen können: "Ich war dabei." Die haben dann manchmal auch noch ihr Siegel draufgetan auf den auf den Vertrag, haben das besiegelt. Der Vertrag wurde geschrieben, ein guter Kaufvertrag, und er wurde verschlossen und ein Siegel draufgetan.

[27:57] Vers 12: "Und ich übergab den Kaufbrief..." Verzeihung, Vers 11: "Und ich nahm den versiegelten Kaufbrief mit der Abmachung und den Bedingungen dazu, auch den offenen." Habt ihr das gelesen? Wie viele Kaufbriefe gibt es? Genau, wie viele Kaufbriefe gibt es? Zwei. Einer ist was? Einer ist offen und einer ist geschlossen. Frage: Stehen in den Kaufbriefen zwei unterschiedliche Dinge drinnen, oder sind das dieselben Kaufbriefe? Was würdet ihr denken? Ist das so wie früher im 19. Jahrhundert, wo die Staaten Verträge gemacht haben und dann gibt's noch so ein Geheimprotokoll, wo noch extra Absprachen drin sind, die keiner wissen darf? Nein, der offene Kaufbrief hat denselben Inhalt wie der verschlossene, oder? Ja. Warum macht man den zweimal? Und warum ist einer offen, einer verschlossen? Doch merkwürdig, oder? Man macht einen Kaufbrief, schreibt ihn zweimal mit dem identischen Inhalt. Einen verschließt man, versiegelt ihn mit Zeugen, der andere ist offen, jeder kann ihn lesen.

[28:57] Was ist der Hintergrund? Ganz einfach: Der verschlossene gibt keine extra Informationen. Der offene ist eigentlich der Kaufbrief, mit dem man jetzt sozusagen herumgeht und sagt: "Schau mal, das gehört mir." Aber es könnte ja sein, dass in 30 Jahren irgendein Verwandter kommt und sagt: "Also, dieser Kaufbrief hier, ob der wirklich echt ist? Also, ich habe das Gefühl, dass da irgendwie eine Null zu viel ist oder so." Ja, vielleicht ist da ein Winkelhaken irgendwie zu viel reingemacht oder so. Vielleicht hat da jemand diesen Vertrag irgendwas geändert, hat irgendwas manipuliert. Was konnte man dann tun? Helft mir: Wenn jemand den offenen Kaufbrief angezweifelt hat, was konnte man tun? Man konnte den verschlossenen nehmen, konnte das Siegel brechen vor Zeugen, dann konnte man lesen: "Ah, derselbe Vertrag! Niemand hat ihn geändert." Es sind genau die Bedingungen. Er ist eine Bestätigung des Kaufvertrages.

[29:56] Mit anderen Worten, Jeremia: "Kauf dein Land!" Und er lässt es bestätigen durch einen geschlossenen, versiegelten Vertrag und einen offenen. Und der verschlossene hat keine andere Funktion, als dass, wenn man den offenen anzweifelt, man zurückgehen kann und sagen kann: "Schau, das ist genau das, was dort steht." Eine Bestätigung.

[30:17] Schauen wir weiter in Vers 13: "Und ich befahl Baruch vor ihren Augen und sprach: So spricht der HERR, der Herrscher, der Gott Israels: Nimm diese Kaufbriefe, sowohl den versiegelten als auch den offenen Kaufbrief, und lege sie in ein Tongefäß, damit sie lange Zeit erhalten bleiben. Denn so spricht der HERR, der Herrscher, der Gott Israels: Es sollen in diesem Land wieder Häuser und Felder und Weinberge gekauft werden."

[30:49] Die Briefe werden in ein Tongefäß gebracht, sie werden abgestellt, sie werden dort verwahrt für lange Zeit. Und dort lassen wir sie jetzt für kurze Zeit und gehen zurück in den Himmel. Wir spulen wieder 600 Jahre vor und gehen in die Offenbarung zurück. Ihr braucht vielleicht einen Moment, euch wieder zu gewöhnen an das himmlische Licht, nicht wahr? Das gleißende Licht, die Kerubim und die 24 Ältesten und die alle dort singen und jubeln.

[31:17] Schaut mal in Offenbarung 4, was sie dort singen. Wir sind ja gerade in Vers 7 stehen geblieben bei der Beschreibung der vier lebendigen Wesen. Vers 8 in Offenbarung 4: "Und jedes Einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel ringsherum, und inwendig waren sie voller Augen. Und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt!" Das ist übrigens der Hinweis, dass es Gott der Vater ist. Wenn die Offenbarung eins dazunimmt, ist es ganz deutlich: Es ist Gott der Vater. Sie beten an, die sagen: "Heilig, heilig, heilig!"

[31:58] Ich weiß nicht, wie wichtig dir in der Anbetung die Heiligkeit Gottes ist, aber die, die direkt vor ihm stehen, die ihn sehen, die ihr Angesicht verbergen angesichts der Herrlichkeit Gottes, die rufen nicht aus: "Ach, wir freuen uns so, wir haben so tolle Zeit, ja, so schön hier!" Sie fallen nieder und rufen: "Heilig, heilig, heilig!"

[32:21] Das rufen sie nicht nur ab und zu. Habt ihr gelesen, wie oft sie das tun? Das ist so, sag, weißt du, mal wieder Worship Time, wir müssen jetzt mal wieder uns wieder breit machen, unsere Flügel wieder startklar machen, ja, wieder schön gerade streichen, Anbetung. Sie beten unaufhörlich Tag und Nacht.

[32:45] Das ist natürlich eine Metapher. Warum? Kurz nachdenken: Warum ist es eine Metapher? Logisch, es gibt im Himmel keine Nacht, nicht wahr? "No more night" singen wir doch, nicht wahr? Also, es soll einfach nur ausdrücken: Beständig ist die Anbetung im Himmel, eine beständige Sache. Und keine Angst, wir werden auch Zeit haben, im Himmel das Universum zu erkunden, nicht wahr? Dass Angst herrscht, wir sind da die ganze Zeit nur beim Singen.

[33:07] Aber der Punkt ist: Gottes Anbetung ist nicht ein Programmpunkt unter vielen im Himmel. Gott wird die ganze Zeit angebetet.

[33:16] Vers 9: "Und jedes Mal" – jetzt, wie oft? Tag und Nacht, nicht wahr, unaufhörlich – "jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder." Das werden wir übrigens auch machen, sagt Ellen White, nicht wahr? Wir werden unsere Kronen niederlegen und sprechen: "Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen."

[33:56] Helft mir: Warum beten wir Gott an? Weil er freundlich ist? Ihr Lieben, Gabriel ist auch freundlich, aber Gabriel möchte nicht angebetet werden. Beten wir Gott an, weil er sündlos ist? Gabriel ist auch sündlos, und Gabriel sagt: "Betet mich nicht an!" Warum beten die himmlischen Wesen Gott in seiner Herrlichkeit an? Sie sagen es ganz deutlich: "Würdig bist du, zu nehmen die Ehre und den Ruhm und die Macht, denn" – Begründung – "du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen" – Achtung, was ist das nächste Wort? – "durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen."

[34:28] Liebe Freundin, lieber Freund, Gott wollte dich, und deswegen hat er dich gemacht. Er wollte dich, und deswegen hat er dich gemacht. Das gilt nicht nur für dich und für mich, sondern für jeden Engel, der dort im Himmel ist. Sie wissen: "Ich bin da, weil Gott mich wollte, und deswegen hat er mich gemacht."

[34:44] Übrigens, wisst ihr nebenbei, wie Gott die Engel geschaffen hat? Wisst ihr, wie Gott die Engel geschaffen hat? Also, wir wissen, wie Gott den Menschen gemacht hat: Er hat sich auf die Erde gekniet, hat geformt, hat in die Nase geblasen. Wisst ihr, wie er die Engel gemacht hat? Ellen White sagt, er hat sie in die Existenz gerufen. Mit anderen Worten, er hat gesagt: "Es werde Engel!" Und da standen die Engel da. Gott hat sich gedacht: "Ich möchte einen Engel machen." Hat gesagt: "Es werde Engel, es werde Luzifer, es werde wer auch immer!" Nicht wahr? Hat gesagt: "Es werde Gabriel!" Und da stand Gabriel da. Wenn er gefragt hat: "Warum bin ich da?" – also, interessant, warst du plötzlich da, warum bin ich da? – Gott hat gesagt: "Ich wollte, dass du da bist. Ich wollte dich, ich wollte, dass du existierst, und darum habe ich dich gemacht." Und deswegen wusste eigentlich jeder Engel, seit sie existieren: "Wir verdanken unsere Existenz Gott und dem Willen Gottes." Das ist übrigens der Punkt, warum Luzifer dann gefallen ist, weil er plötzlich anfängt zu denken, er existiert aus sich selbst heraus. Nicht ein anderes Thema. Sie beten Gott an, weil er der Schöpfer ist.

[35:56] Ist die Frage: Gibt's da irgendwas in unserer Botschaft, die wir als Adventgemeinde verkündigen, das so irgendwie so ein bisschen in die Richtung geht? Fällt euch da irgendwas ein, das so sprachlich so ein bisschen in diese Richtung weist? Ja oder Nein? "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen!"

[36:33] Das ist ein Aufruf, in den Himmel zu kommen, ein Aufruf, zu leben wie im Himmel. Denn im Himmel wird Gott als der Schöpfer angebetet. Wir denken manchmal nur, das geht um den Sabbat, oder? Aber die Anbetung in Offenbarung 4, die findet ja nicht nur am Sabbat statt. Nun, es stimmt, der Sabbat ist das Zeichen dieser Anbetung. Gott hat ja uns den Sabbat gegeben, ihr wisst das, in 2. Mose 20, weil er der Schöpfer ist. Ein Tag, an dem wir mehr als alle anderen Tage uns mit dem Himmel verknüpfen. Denkt ihr an die sieben Leuchter, sieben Feuerfackeln? Wenn wir am Sabbat einfach nur aufhören zu arbeiten, einfach nur uns ein bisschen ausruhen, einfach gut essen und so denken: "Na ja, das Leben ist eigentlich ganz relaxed", dann haben wir den Sinn des Sabbats nicht erfasst. Der Sabbat ist dazu da, damit wir endlich mehr Zeit haben, uns genauer und direkter mit dem Himmel zu vernetzen. Man könnte sagen, wie so eine Charging Station, ja, wo man sozusagen neu sich auflädt. Der Sabbat ist ein Stück Himmel, buchstäblich, denn im Himmel wird genau das getan, was der Sabbat ausdrückt: Gott wird angebetet.

[37:45] Ihr Lieben, wenn wir heute diesen ersten Sabbat in diesem Jahr erleben, wollen wir uns nicht vornehmen, alle gemeinsam, dass wir ihn ein Stückchen mehr mit dem Bewusstsein erleben, dass der Himmel offen ist? Ein Stückchen mehr in dem Bewusstsein, dass wir als Gemeinde so sieben Feuerfackeln sind, dass der Heilige Geist im Himmel sieben Feuerfackeln sind. Ein bisschen mehr in dem Bewusstsein, dass die Begründung für den Sabbat – "Gott hat alles gemacht" – die Begründung ist, die jetzt in diesem Moment Kerubim und Seraphim im Himmel singen, die dankbar sind, dass es sie gibt. Bist du dankbar, dass Gott dich gewollt hat und dass es dich gibt? Jeder Sabbat ist eine Erinnerung: Du bist gewollt, Gott hat dich gemacht.

[38:37] Hast du schon mal was gekauft und dich hinterher gefragt, was das eigentlich sollte? Schon mal Geld ausgegeben und hinterher gefragt: "Das kann ich gar nicht gebrauchen!"

[38:50] Jeremia ist ein Gefangener im Hof, kommt nicht mal mehr zur nächsten Straße, sozusagen, und hat gerade für 17 Schekel Silber ein Land gekauft, von dem er prophetisch weiß, dass er es wahrscheinlich niemals in seinem Leben erleben wird, es sei denn, er wird noch wahrscheinlich 130 oder so. Wir wissen ja nicht genau, wie alt er war zu dem Zeitpunkt. Er hat sich gefragt: "Was soll denn das?" Er gekauft hat es, er war gehorsam, aber was soll das?

[39:19] Zurück zu Jeremia 32. Einmal müssen wir noch zurück. Jeremia 32, und schaut mal, was Jeremia jetzt betet, hier sehr interessant. Jeremia 32, und dort ab Vers 16: "Nachdem ich nun den Kaufbrief Baruch, dem Sohn Nerijas, übergeben hatte, betete ich zum Herrn und sprach" – jetzt hört mal auf die Worte – "Ach, Herr, Herr! Siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm."

[39:52] Er betet im Grunde genommen dasselbe wie die Kerubim, oder? Die Kerubim sagen: "Herrlich, heilig, heilig, würdig bist du, zu nehmen Ehre und Macht und Herrlichkeit, denn du hast alle Dinge geschaffen." Das kann man auch beten, wenn man mitten im Dreck liegt. Man muss nicht erst im Himmel sein, um zu wissen, dass Gott der Schöpfer ist. Auch wenn man gefangen im Dreck von Jerusalem, umgeben von den babylonischen Heeren, sitzt, kann man trotzdem beten: "Ich weiß, Gott, du hast mich gemacht!" Und Jeremia sagt: "Ich weiß, bei dir ist nichts unmöglich, aber ich hätte doch eine Frage."

[40:20] Vers 18: "Du erweist Gnade vielen Tausenden, vergiltst die Missetat der Väter in den Schoß ihrer Kinder nach ihnen. Du großer und starker Gott, dessen Name Herr der Heerscharen ist, groß an Rat und mächtig an Tat, dessen Auge über allen Wegen der Menschenkinder offen steht, und jedem Einzelnen zu geben gemäß seinen Wegen und gemäß der Frucht seiner Taten." Dann erzählt er noch, dann betet er noch mal, wie Gott sie aus Ägypten geführt hat. Er kennt die Theologie, er weiß intellektuell: Gott ist allmächtig, er ist unser Schöpfer. Trotzdem fällt es ihm schwer zu glauben. Der ja, "believe his prophets", nicht wahr? Was ist, wenn die Propheten selbst ein bisschen ins Zweifeln kommen, ob das noch zu realisieren ist? Wir haben ja gestern schon von Rahel gehört, wie Jeremia durchaus manchmal seine Zweifel hatte.

[41:13] Schaut mal, was er sagt in Vers 24, das ist so interessant. Achtet mal genau auf die Worte. Vers 24: Er sagt "siehe". Wann sagt man "siehe", wenn man jemanden auf etwas hinweisen will? Er sagt: "Schau mal, Gott, siehe, die Belagerungswälle reichen bis an die Stadt. Schau doch mal an, dass sie überrannt werde, und durch das Schwert, die Hungersnot, die Pest ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben, die gegen sie kämpfen. Und was du geredet hast, das ist eingetroffen. Jetzt, das gefällt mir besonders: Und siehe, du bemerkst es wohl." "Ich weiß ja, du weißt es, oder? Das siehst du doch, Gott, oder? Du siehst doch die Belagerungswälle, du siehst doch diese Invasion."

[41:46] Vers 25: "Und doch hast du, Herr, Herr, zu mir gesagt: 'Kaufe dir das Feld um Geld und nimm Zeugen dazu!' Und dabei ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben."

[42:00] Also, versteht ihr den Gedankengang von Jeremia? Er sagt: "Gott, also, ich weiß, ich weiß ganz genau, du kannst alles. Ich weiß, bei dir ist nichts unmöglich, aber schau mal, schau dir doch mal die Belagerungswälle an! Das wird nichts mehr, was ich... Ich weiß, ich weiß, du siehst es, ich weiß, du weißt es, aber ich verstehe trotzdem nicht, warum ich es kaufen soll."

[42:18] Kennt ihr das, wenn man intellektuell weiß: "Ja, Gott macht keine Fehler", man weiß, und Gott, Gott, "ich weiß ja, du siehst die Probleme, ich weiß ja, dass du sie siehst", aber sagt trotzdem: "Warum?" Kennt ihr das, oder bin ich der Einzige?

[42:45] Gott schaut mal, Vers 26, 27: Da ging das Wort des Herrn an Jeremia folgendermaßen: "Siehe, ich, der HERR, bin der Gott alles Fleisches. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein?"

[42:56] Jeremia hatte gesagt: "Gott, ich weiß, bei dir ist nichts unmöglich, aber schau mal, guck mal, guck mal, guck mal, wie die Situation ist! Ich werde dieses Land für die nächsten Jahrzehnte nicht sehen, denn Gott hat es mir gesagt schon etliche Jahre vorher: 70 Jahre wird die Gefangenschaft dauern. Und die werden ja alles dem Erdboden plattmachen, die werden wahrscheinlich andere Leute ansiedeln, da wird wieder ein Mischvolk geben, vielleicht wie bei den Samaritern damals. Hilf mir, Gott, was wird das?"

[43:22] Und Gott sagt: "Glaubst du, bei mir ist irgendwas unmöglich?"

[43:28] Und dann fängt Gott an und erzählt – können wir aus Zeitgründen jetzt nicht alles lesen – sehr ausführlich, was die Israeliten alles falsch gemacht haben und warum sie jetzt in die Gefangenschaft gehen und warum diese Stadt dem Erdboden gleichgemacht wird. Sie wird zerstört, sie wird... das ganze Land wird entvölkert.

[43:50] Und dann kommt Vers 36: "Und nun, bei all dem, spricht der HERR, der Gott Israels, von dieser Stadt, von der ihr sagt, dass sie durch Schwert, Hunger und Pest in die Hand des Königs von Babel gegeben sei." Doppelpunkt. Jetzt müsst ihr euch kurz anschnallen, müsst ihr einmal richtig durchatmen. Was jetzt kommt, ist die zweitschönste Passage der gesamten Bibel. Glaubt mir, sie ist nur deswegen die zweitschönste, weil es 5. Mose 30 gibt. Ich habe gestern, heute, heute Morgen rausgefunden, dass Rahel auch 5. Mose 30 als die schönste Passage der Bibel empfindet. Sie hat's verstanden. Deswegen ist diese, die jetzt kommt, nur auf Platz 1b. Nur 1b. Psalm 8 ist auch ziemlich knapp auf Platz 2. Ist dann Hosea 14.

[44:51] Jeremia 32, Vers 37. Schaut euch diese Passage an, was Gott sagt: "Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe."

[45:04] meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen, keine Belagerung mehr. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Wisst ihr, das ist im Alten Orient die Sprache der Ehe, die Sprache, wenn man heiratet, dann sagt man: „Du bist mein, du bist meine Frau, du bist mein Mann.“ Gott sagt: „Ich werde mich mit euch wieder verloben.“ Das sagt dann Jeremia 32, Vers 39.

[45:30] Schaut mal: „Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten.“ Habt ihr euch schon mal gewagt: „Ich würde gern Gott von ganzem Herzen nachfolgen.“ Kennt ihr das, dass man sich so Dinge vornimmt und dann scheitert man? Und dann nimmt man sich vor und dann denkt sich: „Gott, wie könnte ich dir immer dienen?“ Gott sagt hier: „Ich habe das vor, ich habe vor, dich so zu verändern, dass du mir immer dienst, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen.“

[45:55] Gott sagt: „Ich will das Beste euch, und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun.“ Gott sagt: „Ich will... mein Bund besteht daran.“ Denkt daran, was um den Thron rum ist. Da ist der... was ist um den Thron herum? Der Regenbogen, der Bund. Der Bund Gottes besteht darin, dass er nicht aufhört, das Beste von uns zu tun. Er macht einfach, er hört einfach nicht auf. Er tut das Beste und das Beste und das Beste.

[46:17] „Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen.“ Vers 41: „Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun, und ich werde sie einpflanzen.“ Wohin? In was steht bei euch? „In dieses Land.“ Dieses Land, das vollständig von babylonischen Heeren besetzt ist, dieses Land, wo nur noch Jerusalem übrig ist, und Jeremia weiß, das wird nur noch ein paar Tage dauern, ein paar Wochen. Irgendwann ist diese Stadt vernichtet. Er sagt: „In dieses Land werde ich euch wieder einpflanzen.“ Und zwar wie? Schaut mal, wie geht's weiter? „Ich werde euch einpflanzen mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.“

[47:14] Der Kaufvertrag sollte ein Symbol dafür sein, dass dieses Land wieder hergestellt wird. Es war völlig am Ende, und die nächsten Schritte waren schon vorprogrammiert und prophezeit. Es würde noch weiter bergab gehen bis zum Nullpunkt. Und Gott sagt: „Ich werde mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele euch aus diesem Nullpunkt wieder rausziehen und euch so verändern, dass ihr nie wieder von mir abfallt.“ Ist das nicht eine großartige Passage?

[47:48] Johannes ist immer noch im himmlischen Gottesdienst, und während die Engel singen, die Seraphim und die Kerubim und die 24 Ältesten, und der Chor hat auf jeden Fall den Chor von Ephesus übertroffen. Während sie dort singen und beten, da fällt dem Johannes etwas auf: mitten auf dem Thron. Schaut mit mir zurück in Offenbarung Kapitel 5, und dort Vers 1.

[48:16] Dort heißt es: „Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein...“ Was? „Ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt.“ Das Buch mit sieben Siegeln.

[48:36] Kennt ihr so die Offenbarung, das Buch mit sieben Siegeln? Was ist die Idee, wenn ihr hört „ein Buch mit sieben Siegeln“? Was wird meistens damit ausgedrückt? Helf mir! Schwer zu verstehen, wir brauchen irgendjemand, der uns erklärt, nicht wahr? Ein YouTube-Kanal, wir brauchen irgendwie einen Kommentar dazu, wir brauchen irgendjemand, der uns die Offenbarung versteht, weil sie so schwer ist, ein Buch mit sieben Siegeln.

[49:11] Ist euch aufgefallen, was über dieses Buch hier geschrieben steht? Schaut mal genau: „Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen geschrieben.“ Ist das aufgefallen? Das Buch hat außen auch Text, es hat Außentext und es hat Innentext.

[49:22] Die meisten Menschen glauben, die Offenbarung ist ein versiegeltes Buch, und nur die richtigen Experten, die richtigen Nerds, die können da so rein sich denken und dann da Geheimnisse hervorbringen. Aber das ist überhaupt nicht die Idee. Hier ist nicht die Idee, hier ist ein geheimes Buch, so „classified“, nicht wahr? So geheime Informationen, die eigentlich nur den Eingeweihten zugänglich sind, da musst du erstmal lange in der Gemeinde sein. Das ist nicht die Information. Der Gedanke ist: Das Buch hat einen Text, den jeder lesen kann.

[49:52] Johannes weint nachher nicht, weil man den Text nicht lesen kann. Man kann ja nur einfach das Buch schauen, der Text steht auch außen auf dem Buch. Und gleichzeitig gibt es Text innen drinnen.

[50:17] Irgendwoher kennen wir irgendwo etwas, was offen und gleichzeitig versiegelt ist, wo derselbe Text einmal offen und einmal versiegelt ist? Das kennen wir aus Jeremia 32, ein Kaufbrief.

[50:33] Johannes sieht im himmlischen Gottesdienst, er sieht ein Buch, das ist innen und außen beschrieben. Jeder kann die Botschaft lesen, und trotzdem würde man gern sie aufmachen. Warum glaubt Johannes, dass wenn man das Buch öffnet, man dann erst die richtigen Geheiminformationen bekommt?

[50:49] Manchmal studieren heute so... es gibt manche Adventisten, ja, die sagen: „Ja, ja, die Offenbarung, Offenbarung 12, 13, 14, das kennen wir alles. Wir möchten jetzt mal so ein bisschen so die Geheiminformationen haben, ja, nicht immer nur so das, was man sonst so hört, ja, wir wollen mal ein bisschen so die Spezial-Hintergrundwissen haben.“ Oder kennt ihr das? Das kitzelt, oder? Das ist nicht die Idee von Offenbarung 5.

[51:16] Die Idee ist nicht: hier gibt es noch paar Sachen, die bisher keiner weiß. Die Idee ist eine vollkommen andere Idee. Ich möchte euch heute vorschlagen: in Offenbarung 5 liegt auf dem Thron ein Kaufvertrag. Da liegt ein Kaufvertrag.

[51:29] Hat etwas gekauft, und zwar genauso wie Jeremia für 17 Schekel Land gekauft hat. Nur hat dieses Land, das dort gekauft worden ist, weitaus mehr gekostet als 17 Schekel. Das heißt übrigens später in Offenbarung 5: „Du hast sie erkauft.“ Könnt ihr nachlesen, Offenbarung 5: „Du hast sie erkauft.“

[51:48] Kann mir irgendjemand sagen, welches Land könnte denn in diesem Vertrag besiegelt worden sein? Anatot.

[52:04] Welches ist das Land, das dort gekauft worden ist? Hat jemand eine Idee? Matthäus 5 Vers 5 sagt, dritte Seligpreisung: „Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.“

[52:23] Wusstet ihr, dass wenn wir treu zu Jesus stehen, wir einmal diese Erde besitzen dürfen? Jemand hat diese Erde gekauft, nicht nur uns, sondern diese Erde, inklusive Kreling. Ja, das ganze Gebiet hier, Wald, alles. Könnt euch jetzt schon aussuchen, wo ihr später euer Haus bauen wollt, aber nicht streiten.

[52:49] Jemand hat das Land gekauft, und zwar nicht für 17 Schekel. Warum muss man dann das noch öffnen?

[52:58] Kann es sein, dass das Land gekauft worden ist und jemand den Kaufvertrag anfechtet und sagt: „Moment mal, moment mal, stimmt gar nicht, da stimmt was nicht!“ Die Botschaft, die außen steht, stimmt nicht überein mit dem, was innen drin ist. Da gibt es eine Botschaft, die in die Welt getragen wird, das ewige Evangelium, aber das ist nicht exakt die Wahrheit. Das wird angefochten.

[53:17] Gibt's jemand, der diesen Kaufvertrag anficht, so dass man vor dem gesamten Universum beweisen muss, dass der Kaufvertrag echt ist? Das Buch mit sieben Siegeln muss geöffnet werden.

[53:32] Frage: Wer kann so einen Kaufvertrag öffnen, wenn der... wenn der Landkauf angefochten wird? Wer hat das Recht, den gesiegelten Vertrag zu nehmen, die Siegel zu öffnen und zu zeigen: „Schau her, es ist alles genauso, wie es im offenen Vertrag steht!“? Wer hat das Recht? Der Eigentümer, der es gekauft hat mit seinem Geld.

[53:51] Schau zurück in Offenbarung 5, in Offenbarung Kapitel 5 und dort Vers 2: „Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig?“ Könnt ihr die Frage noch? „Würdig bist du zu nehmen die Macht und die Ehre und die Herrlichkeit und denn du bist geschaffen, du denn du...“ Verzeihung, „du hast alle Dinge geschaffen.“ Jetzt ist die Frage: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?

[54:14] Vers 3: „Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen, nicht weil die Siegel so schwer sind, sondern weil niemand sonst der Eigentümer dieses Kaufvertrages ist.“

[54:27] „Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch auch hineinzublicken.“ Vers 5: „Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nichts! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen.“

[54:46] Da ein Löwe! Er möchte diesen Löwen sehen. Er dreht sich um. Was erwartet er zu sehen, wenn jemand sagt: „Da ist ein Löwe“? Einen Löwen! Oder? Vers 6: „Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet.“

[55:05] „Es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.“ Er möchte den Löwen sehen, der dieses Land gekauft hat, den König der Könige, den Herrn der Herren, der alle besiegt hat, der überwunden hat. Das griechische Wort „Niko“ heißt „Sieger sein“. Er möchte den Sieger, den Löwen, sehen. Er dreht sich um und sieht ein Lamm, aber nicht ein Lamm, ein geschlachtetes Lamm.

[55:31] Und er versteht: Jesus, der König der Könige, hat durch seinen Tod dieses Land gekauft, nicht nur dich und mich und ein paar andere, sondern diese Erde. Er hat sie gekauft.

[55:49] Ist dir schon mal so gegangen, dass du einen Kauf tätigen wolltest und es war ziemlich teuer, und du warst dir nicht ganz sicher: „Soll ich das kaufen?“ Der... Nein, wir waren jetzt am Neujahrstag in Wismar in einer Kirche, haben uns einfach mal umgeschaut. Da gab es einen... da war ein Bücherbasar, und da wurden Geschichtsbücher, eine ganze Reihe, zehn Geschichtsbücher für insgesamt nur 10 € verkauft. Ich habe nicht eine Sekunde überlegt, ich habe sofort gekauft. Danke, danke, danke, sofort mitgenommen.

[56:25] Aber ich habe schon erlebt, dass wenn ich einen großen Betrag getätigt habe, oder wenn man vielleicht einen großen Urlaub bucht oder so, wo viel Geld involviert ist, wenn man vielleicht sogar ein Auto kauft oder so, wenn man länger überlegt, oder man überlegt sich: „Ist es das wert? Habe ich auch keinen Fehler gemacht? Nicht, dass ich die falsche E-Mail-Adresse eingebe und dann geht das Geld ganz anders.“ Man investiert mehr Zeit zum Überlegen, wenn man einen großen Betrag überweist.

[56:53] Jesus hat kurz vor dem Kauf auch lange überlegt: „Soll ich dieses Land kaufen?“ So wie Jeremia dort im Gefängnishof war, geschlagen vom König, gefangen vom eigenen Volk, die Feinde ringsum. Es sah so aus, ob überhaupt gar nichts mehr funktioniert in Israel. So stand Jesus in Jerusalem. Der Satan hatte quasi alles instrumentalisiert, um ihm deutlich zu machen: „Weißt du, mir gehört die ganze Erde. Die Römer beherrschen sie, und an anderen Stellen, wo die Römer nicht sind, sind andere gottlose Mächte, die die Erde beherrschen. Selbst dein Volk ist abgefallen, möchte noch den römischen Kaiser haben und nicht dich. Und selbst deine Jünger verraten dich, verlaufen weg, sind nicht da. Du bist quasi alleine. Willst du wirklich dieses Land kaufen?“

[57:44] Und Jesus wusste, das kostet nicht nur 10 €. Das kostet nicht nur ein paar Schekel wie bei Jeremia. Es kostet ihn.

[57:56] „Ich will sie in dieses Land einpflanzen.“ Habt ihr aufgepasst? „Mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.“ Das sind keine Floskeln. Wir sagen das mal, ja: „Gott, ich möchte folgen von ganzem Herzen, von ganzer Seele, I surrender all.“ Wir singen das manchmal her und wissen gar nicht, was es bedeutet.

[58:17] Jesus hatte gesagt: „Ich werde sie einpflanzen in dieses Land mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele.“ Er meinte, dass sie in jeder Phase, als er in Gethsemane am Zittern ist und fragt und sich fragt: „Soll ich diesen ganzen Betrag überweisen? Meine eigene Existenz?“

[58:39] Weißt du, er konnte durch die Pforten des Grabes nicht hindurchschauen. Er wusste nicht genau, ob der Kaufpreis am Ende so hoch ist, dass er selbst nicht mehr ist.

[58:56] „Lohnt es sich für diesen Betrag, das Land zu kaufen? Ich will sie einpflanzen in dieses Land mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.“ Um dieses Land zu kaufen, hat Jesus buchstäblich sein ganzes Herz und seine ganze Seele gegeben. Und deswegen kann er die Siegel öffnen. Er hat das Land gekauft.

[59:33] Lieber Freund, liebe Freundin, das Land ist gekauft, und zwar für dich! Denn als er dort in Gethsemane lag, konnte er selbst nicht sehen, ob er auferstehen wird. Er hat es nicht für sich gekauft. Für wen hat er das Land? Für wen möchte er es wiederherstellen? Er hat gesagt: „Ich möchte euch dort einpflanzen!“

[1:00:09] Ihr Lieben, Jesus hat diese Erde gekauft, und im himmlischen Gottesdienst werden jetzt nach und nach die Siegel geöffnet. Die Zeit würde nicht reichen, jetzt einzeln zu gucken, wie jedes dieser Siegel so ein Puzzleteil ist, auf dem Weg zu zeigen, dass die Botschaft, die außen steht, identisch ist mit der, die innen drin ist.

[1:00:38] Adventisten haben, weiß ich nicht, so viel Zeit verbracht, immer so die Geheiminformationen, ja, das, das Neue, was noch keiner gehört hat, ja, irgendwelche Verschwörungen, die hinter den Kulissen stattfinden. Unsere Aufgabe ist zu zeigen, dass das, was jeder lesen kann, was in der Offenbarung, was von 1. Mose bis Offenbarung steht, zu zeigen, dass das stimmt.

[1:00:54] Wir müssen keine neue Botschaft finden, kein neues Licht finden. Wir müssen die Botschaft, die schon klar ist, bestätigen. Denn darum geht es, wenn der Kaufvertrag geöffnet wird: nicht noch so geheime Dinge, die keiner gewusst hat, sondern die einfache Botschaft, das einfache Evangelium, das, was für jeden klar vor Augen ist, was schon Johannes 3 Vers 16 entfaltet ist. Das soll alles, was wir haben – der Sabbat, das Heiligtum, der Zustand der Toten, die Wiederkunft – all das soll das Evangelium, das ewige Evangelium, bestätigen.

[1:01:26] Es kann nichts hinzufügen. Der Kauf ist schon gemacht, aber die Siegel werden geöffnet. Da kommen dann die Reiter, die Pferde, kennst du sie, oder? Die sind weitaus eindrucksvoller als das Steckenpferd, das wir gesehen haben, vermeintlichen apokalyptischen Reiter.

[1:01:45] Aber gehen wir ganz kurz, wir sind fast am Ende angelangt, in Offenbarung Kapitel 6, ganz am Ende. In Offenbarung 6, da kommt dann Offenbarung 6, die Wiederkunft, nicht wahr? Das sechste Siegel. Der Himmel... wir lesen ab Vers 14: „Der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes.“ Vers 17: „Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?“

[1:02:32] Das ist keine rhetorische Frage, ich glaube, ihr wisst das, oder? Die Antwort kommt im nächsten Kapitel. Da kommen die 144.000. Sie sind versiegelt an ihrer Stirn mit dem Siegel des lebendigen Gottes. Das Siegel des lebendigen Gottes, das hat doch was womit zu tun? Mit dem... helft mir, Freunde, Freunde, Freunde! Das Siegel des lebendigen Gottes, zumindest das äußere Zeichen der Versiegelung, ist was? Der Sabbat, oder? Aber natürlich ist es nur ein äußeres Zeichen für die innere Einstellung, dass Gott mein Schöpfer ist.

[1:03:07] Das, was im himmlischen Gottesdienst die ganze Zeit gebetet wird, befindet sich jetzt... wo? An der Stirn. Die Versiegelung bedeutet, dass die Anbetung im himmlischen Heiligtum es in unser Gehirn geschafft hat. Dort wird gebetet: „Würdig bist du zu nehmen den... die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen, durch deinen Willen wurden sie.“ Und die Versiegelten tragen das Siegel Gottes an ihrer Stirn.

[1:03:41] Ihr wisst, der Sabbat ist das äußere Zeichen dieser Versiegelung. Aber es ist nicht einfach nur, dass wir sagen: „Ha, wir haben den richtigen Wochentag, nicht wahr? Ihr habt alle keinen Geschichtsunterricht bei Konstantin gemacht, wir können bis sieben zählen, ha, wir sind richtig!“ Darum geht es nicht, sondern es geht darum, dass der Sabbat von uns so genutzt wird, dass wir uns mit der himmlischen Anbetung verbinden.

[1:04:02] Ihr Lieben, wir sind von Gott geschaffen, und die Bibel sagt, Jesus hat nicht nur diese Erde gekauft, er hat auch uns gekauft. Wer in Christus ist, der ist eine neue Schöpfung. Ihr Lieben, Gott hat dich nicht nur gewollt und deswegen gemacht, sondern Gott hat auch deine Neuschöpfung gewollt und deswegen alles getan dafür.

[1:04:27] Wenn du dich gefragt hast: „Wollte Gott, dass ich existiere?“, sagt Offenbarung 4: „Ja, Gott ist würdig, und du darfst ihn anbeten, denn er wollte, dass du existierst.“ Und wenn du dich fragst: „Möchte Gott, dass ich gerettet werde?“, dann erinner dich an Gethsemane. Er hat den ganzen Preis bezahlt, um diese Erde und dich gleich mit zu kaufen.

[1:04:44] Er hat dich gewollt, er hat deine Erlösung gewollt, und er will sie jetzt. Und er gibt buchstäblich sein letztes Hemd, damit du einmal auf dieser Erde hier in Kreling für alle Ewigkeit laufen kannst. Oder wo meinetwegen auf Sardinien oder Malediven, wird überall so sein. Auf den Malediven nur, da kein Wasser sein wird, also kein Meer.

[1:05:20] Ihr Lieben, die 144.000 fügen nicht zum Opfer Jesu hinzu. Der Preis ist längst gemacht, der Kaufvertrag gemacht. Aber Generation für Generation zeigt durch das Leben, bezeugt quasi, dass das, was das Evangelium sagt, was außen steht, auch innen drin ist. Dass das Evangelium nicht nur eine bloße Theorie ist, die ein bisschen ausgefeilter ist als der Buddhismus, ein bisschen widerspruchsfreier als der Hinduismus, ein bisschen humaner vielleicht als der Islam. Nein, es ist nicht irgendeine Theorie, sondern das, was es außen verspricht, ist auch innen drin.

[1:05:57] Ihr Lieben, die Bibel sagt, das Evangelium ist die Kraft Gottes. Und wonach Gott seit Generationen sucht, sind Menschen, die das, was außen steht, durch ihr Leben bezeugen, dass es auch innen drin ist.

[1:06:12] Einige von denen, wenn ihr dann die Siegel studiert (die haben nicht die Zeit), aber wenn die sich dann öffnen, da gibt's die zweite Gemeinde, wo einige sogar ihr Leben geben. Man nennt sie dann „Martyrios“, Märtyrer, die bezeugen, dass der Vertrag gültig ist, die bezeugen, dass das, was Jesus versprochen hat, wirklich gilt, dass der Kauf real ist.

[1:06:32] Jedes Leben, das Jesus geweiht ist, gibt Gott recht. Es heißt von den Sündern, die sich zur Zeit von Johannes dem Täufer bekehrt haben, dass sie durch ihre Reue Gott Recht gegeben haben.

[1:06:46] Ist dein Leben so, dass im Universum ein Puzzleteil deutlicher wird, dass das Evangelium echt ist?

[1:06:56] Ihr Lieben, das sechste Siegel endet mit der Wiederkunft. Es endet damit, dass dann eine unzählbare Schar... Übrigens, Johannes konnte offensichtlich bis 144.000 zählen, oder? Aber was er dann sieht am Himmel, ist unendlich ohne Zahl, eine Zahl so groß, er kann sie gar nicht fassen. Die alle... jetzt mit mir Offenbarung 7, was dann passiert. Offenbarung 7, ganz... wir sind gleich am Ende, ich verspreche! Offenbarung 7, in Vers 9.

[1:07:28] „Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!“

[1:07:46] Die Gemeinde von Ephesus, Smyrna, Laodizea...

[1:07:51] Gemeinde von Ephesus, Smyrna, Laodizea, die Gemeinden, die immer über Jahrhunderte verbunden war mit dem Heiligen Geist, mit dem himmlischen Gottesdienst, hat es endlich in den himmlischen Gottesdienst geschafft. Das sind die 24 Ältesten, das sind die vier lebendigen Wesen, das sind Tausende mal Tausende und Zehntausende mal Zehntausende Engel, und da sind die Erlösten, die sind endlich da, wo sie immer sein sollten. Sie sind dort, wo sie im Geiste Sabbat für Sabbat schon immer gewesen sind, sind endlich im Himmel angekommen.

[1:08:19] Wisst ihr was, es gibt noch ein Siegel, das ist jetzt das sechste Siegel, und jetzt müsst ihr ganz kurz, richtig kurz durchatmen und jetzt eure Prophetenbrille aufsetzen, okay? Prophetenbrille. Ich weiß, dass in fast allen unseren Kommentaren und meisten Evangelisten gesagt wird – und das ist ja auch durchaus eine interessante Idee –, dass das siebte Siegel die Wiederkunft sei. Ich sage euch jetzt persönlich, was ich denke, beanspruche nicht, das letzte Wort darüber zu haben, aber vielleicht ist es für euch ein Gedankenanstoß, ein Schritt weiter zu denken. Ist das okay? Bei ATS, nicht wahr?

[1:08:59] Wenn im sechsten Siegel schon die Wiederkunft beschrieben wird und dann in der Folge die Gläubigen schon im Himmel sind, dann erscheint es mir als etwas unklar, warum das sechste Siegel die Wiederkunft sein sollte, vor allem, wenn das siebte – das siebte Siegel, Verzeihung – die Wiederkunft sein sollte. Vor allem, wenn man das siebte Siegel aufmacht, was kann man dann tun? Dann kann man den gesamten Bericht lesen, und dieser Bericht ist ein Kaufvertrag für die Erde.

[1:09:27] Gibt es ein Ereignis nach der Wiederkunft, wo alle Siegel geöffnet sind und wo man alles sehen kann, wo der, der den Kaufvertrag anfechtet die ganze Zeit, am Ende sagt: „Okay, stimmt, keine weiteren Argumente mehr.“ Es ist nach den 1000 Jahren, wenn Jesus wiederkommen wird, um was zu tun? Um diese Erde in Besitz zu nehmen.

[1:10:04] Dann heißt es bei Ellen White, wird es einen Panoramic View geben. Vergesst alle Kinofilme und auch die ganzen Jesus-Filme, kommt da viel Besseres ohne Schauspieler, original Live-Mitschnitt. Dann werden wir sehen, dass das, was in den Evangelien stand, dass das wirklich der Wahrheit entsprach, dass das, was die Prophezeiung gesagt haben, das ist wirklich der Wahrheit entsprach, dass das, was die Verheißung gesagt haben, das ist wirklich der Wahrheit entsprach. Der Kaufvertrag, der in der ganzen Welt als Evangelium verkündigt worden ist – Evangelium, die Offenbarung Jesu Christi, nicht wahr? – wird dann vor den Engeln, den ungefallenen Welten, wird das gesiegelte Buch, alle Siegel geöffnet, und der, der immer gesagt hat: „Ah, das ist irgendwas gemauschelt worden“, der Satan wird niederfallen und sagen: „Stimmt, dir gehört die Erde.“ Und dann wird Jesus diese Erde in Besitz nehmen.

[1:11:08] Wir sind 1000 Jahre im Himmel, aber das ist nur ein kurzer Zwischenstopp, ihr Lieben. Wir bereiten uns nicht auf den Himmel vor, das ist nur ein Zwischenstopp. Wir bereiten uns auf eine Ewigkeit auf dieser Erde vor, in diesem Land, das Jesus gekauft hat.

[1:11:28] Heute Abend möchte ich dir eine simple Frage stellen: Wenn dieses Land gekauft worden ist, möchtest du es nicht haben? Wenn Jesus von ganzem Herzen, von ganzer Seele dieses Land für dich erworben hat, möchtest du nicht heute sagen mit den Engeln im Himmel, die jetzt singen: „Würdig ist das Lamm zu nehmen Macht und Preis und Ehre und Herrlichkeit und Ruhm.“ Und ihr lieben Sänger, die das Lied einstudiert habt auf Sonntag, wenn ihr am Sonntag singt, erinnert euch daran, das ist, was ihr singen werdet. Bist du bereit, heute mitzusingen in deinem Herzen: „Würdig ist Jesus.“ Er hat in einer Situation, als es unmöglich erschien, mit seinem Leben dieses Land gekauft und mich gekauft. Er wollte mich, deswegen hat er mich gemacht, und er wollte meine Erlösung, deswegen ist er für mich gestorben. Und heute möchte ich ihm Danke sagen, und wenn wir ihm danke sagen, dann hat der Satan keine Chance. Wir versuchen mit Bogen und und und und und und und und Schwert zu kämpfen, wird der Satan uns überwinden, aber wenn wir die beste Waffe, die Dankbarkeit, das Lob, das, was die himmlischen Chöre machen, wenn wir damit durchs Leben gehen, hat der Satan keine Chance. Bist du heute dankbar, dass Jesus dein Erlöser ist?

[1:13:03] Kann ich eure Hände sehen, wer sagt, ich möchte von Herzen Gott dafür danken? Wer noch gemeinsam aufstehen und beten?

[1:13:17] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Danke, dass du zu uns gesprochen hast und danke, dass wir wissen dürfen, dass du wirklich alles gegeben hast, und das, was Jesus am Kreuz getan hat, war nicht nur sein Opfer, es war auch dein Opfer.

[1:13:38] Ellen White sagt uns, dass dein eigenes Herz den Preis auf Golgatha bezahlt hat.

[1:13:51] Herr, das können wir niemals zurückzahlen, das können wir niemals wieder gutmachen, aber das müssen wir auch nicht, Herr. Wir danken dir, dass wir auch nicht irgendwelche Geheiminformationen aus der Offenbarung oder aus der Weltgeschichte rauskitzeln müssen, um uns Neugierde zu befriedigen, sondern dass du uns gerufen hast, das, was klar und deutlich außen steht, durch unser Leben innerlich zu bezeugen, dass, wenn einmal in etwas mehr als 1000 Jahren die letzten Beweise vorgelegt werden, dass dann unser Leben ein Beweis für deine Treue ist, dass unser Leben ein Beweis für deine Güte ist, dass unser Leben ein Beweis für deine unfassbare Liebe ist.

[1:14:42] Herr, wir wollen heute mit den Engeln, die jetzt singen: „Heilig, heilig, heilig“, demütig vor dir beugen und sagen: „Herr, danke, du bist würdig, du hast uns geschaffen und hast uns neu geschaffen.“ Wenn es irgendjemand heute hier gibt, der noch keine Entscheidung für dich gefällt hat, dann möchte ich dich bitten, dass diese Worte, diese Gedanken unsere Herzen wirklich durchdringen. Das bitte ich dich von ganzem Herzen. Amen.


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