In dieser Folge des Offenbarungsseminars beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 4, Vers 9, und die himmlische Anbetung. Er erklärt, wie die vier lebendigen Wesen Gott unaufhörlich Herrlichkeit, Ehre und Dank darbringen und verbindet dies mit der dreifachen Engelsbotschaft aus Offenbarung 14. Der Sprecher betont, dass wahre Anbetung auf Dankbarkeit und einem starken Glauben an Gottes Verheißungen beruht, und ermutigt die Zuhörer, sich diesem himmlischen Gottesdienst anzuschließen.
Offenbarung 4:9
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid heute zu einem weiteren Vers in Offenbarung Kapitel 4. Wir sind dabei, den himmlischen Gottesdienst näher kennenzulernen. Jesus lädt Johannes und damit auch uns ein, im Glauben, mit den Augen des Glaubens, einmal den Thronsaal Gottes zu betreten. Johannes war in der Vision dort. Er hat aufgeschrieben, was er gesehen hat, hat versucht es in Worte zu fassen. Wir dürfen unsere Vorstellungskraft einsetzen und der Leitung des Heiligen Geistes, um zu verstehen, wie im Himmel Gott angebetet wird.
[1:35] Wir sind heute in Vers 9, aber bevor wir uns diesen Vers anschauen, möchten wir genau das tun, von dem wir gerade gesprochen haben. Wir möchten Gott anbeten. Wir möchten auch Offenbarung 4 als Inspirationsquelle nehmen, als Vorbild für die Anbetung Gottes. Und wie wir es in der Regel hier handhaben, möchte ich dich einladen, wenn es dir möglich ist, dass wir gemeinsam niederknien auf ein Anfangsgebet und Gott einladen, unser Studium zu segnen.
[2:13] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jetzt in den kommenden Minuten in besonderer Weise zu uns sprechen wirst durch dein Wort. Wir haben dein Wort aufgeschlagen, aber wir wissen, dass menschlicher Verstand und logisches Überlegen nicht ausreichen werden, um das zu verstehen, was du dort hineingelegt hast. Es ist dein ewiges Wort. Wir wollen uns vor dir demütigen, wollen zu deinen Füßen sitzen und dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist. Hab Dank, dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Hab Dank dafür von ganzem Herzen und segne uns jetzt im Namen Jesu. Amen.
[3:06] Offenbarung Kapitel 4 Vers 9. Wir haben in den letzten Wochen, in den letzten Folgen uns die vier lebendigen Wesen angeschaut und festgestellt, dass von all den Dingen, die Johannes in dieser atemberaubenden Vision im Thronraum Gottes sieht, sei es der Thron selbst, Gott Vater auf dem Thron, der Regenbogen um den Thron, die 24 Ältesten auf Thronen, auf 24 Thronen sitzen, die Blitze und die Donner und die Stimmen, die Feuerfackeln, die den Heiligen Geist repräsentieren, das gläserne Meer, gleich Kristall, dass von all diesen Dingen die vier lebendigen Wesen die meiste Aufmerksamkeit bekommen, zumindest was die Menge an Text betrifft. Nichts ist so ausführlich bisher beschrieben worden wie diese vier lebendigen Wesen. Wir haben uns Zeit genommen über sie nachzudenken, über ihre Beschreibung. Das eine glich einem Löwen, das andere einem Stier, dann einem Menschen, einem fliegenden Adler. Wir haben über die Augen nachgedacht, die sechs Flügel, ihre Worte: "Heilig, heilig, heilig."
[4:23] Und heute finden wir das auch in Vers 9, es immer noch um die vier lebendigen Wesen geht. Also die Hälfte von Vers 6, der ganze Vers 7, der ganze Vers 8 und der ganze Vers 9 sind diesen lebendigen Wesen gewidmet. Bei nur 11 Versen im Kapitel ist das eine ganz erstaunliche Anzahl.
[4:46] Lesen wir, was in Vers 9 steht. Es heißt hier in Vers 9: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit." Und der Satz geht dann noch weiter. Wir werden ihn beim nächsten Mal vervollständigen. Wir werden sehen, wie die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten gemeinsam anbeten. Aber dazu das nächste Mal mehr. Hier in Vers 9 geht es um die lebendigen Wesen, deren Aussehen und deren Worte wir in Vers 6, 7 und 8 angesehen haben. Wir haben schon gesehen in Vers 8, dass sie unaufhörlich rufen bei Tag und bei Nacht. So heißt es jetzt: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit."
[5:54] Diese vier lebendigen Wesen, indem sie rufen: "Heilig, heilig, heilig", beten sie Gott an. Und die Bibel sagt, dass sie damit Gott Herrlichkeit, Ehre und Dank darbringen.
[6:09] In ihrem Gottesdienst geben sie Gott die Herrlichkeit, die Ehre und den Dank. Das erste Wort hier ist besonders interessant. Wenn wir diese drei Worte anschauen, Herrlichkeit, Ehre und Dank, dann stellen wir fest, dass das erste Wort hier in Offenbarung 4, Vers 9, das griechische Wort Doxa ist, aber Doxa wird an anderen Stellen der Offenbarung auch mit Ehre übersetzt. Die Idee dahinter ist, dass man sozusagen jemandem Herrlichkeit zuschreibt, ihn als herrlich bezeichnet, ihm sozusagen so die Ehre gibt in gewisser Weise.
[7:06] Und die berühmteste Passage dazu in der ganzen Offenbarung ist natürlich Offenbarung 14 und dort Vers 7, Teil der dreifachen Engelsbotschaft. Wir kennen Vers 6: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkünden, denen die auf der Erde wohnen. Und zwar jeder Nation und jedem Volk, Stamm und jeder Sprache und jedem Volk." Der sprach mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Man hätte genauso gut übersetzen können: "Gebt ihm die Herrlichkeit", denn hier steht dasselbe Wort. Mit anderen Worten, in der dreifachen Engelsbotschaft, im ewigen Evangelium, sind wir aufgefordert und wir fordern als Boten Gottes alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen auf, Gott das zu geben, was im Himmel die vier lebendigen Wesen Gott geben.
[8:02] Wenn wir uns die Frage stellen und das ewige Evangelium lesen in Offenbarung 14, Vers 7, wo es heißt, der sprach mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Und wir die Frage stellen, was bedeutet es, ihm die Ehre zu geben? So hat der aufmerksame Leser der Offenbarung, zumindest im Griechischen, eigentlich schon in Kapitel 4 gesehen, was das bedeutet. Denn die vier lebendigen Wesen, die unaufhörlich rufen: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr Gott, der Allmächtige, der war und der ist und der kommt." Von ihnen hieß es: "Sie geben, jedes Mal, wenn sie das tun, geben sie Gott die Doxa, sie geben ihm die Ehre, sie geben ihm die Herrlichkeit."
[8:44] Die dreifache Engelsbotschaft ist enorm viel. Man könnte stundenlang über sie reden, aber unter vielen anderen Dingen ist sie auch ein Aufruf an die Menschen auf dieser Erde, sich dem himmlischen Gottesdienst anzuschließen. Das ist ja die Idee in Offenbarung Kapitel 4, dass Jesus, der dem Johannes die Zukunft der Gemeinde offenbart, ihm dann zeigt, dass der Wunsch Gottes besteht oder daran besteht, dass die Gemeinde auf Erden sich mit dem himmlischen Gottesdienst verbindet. Wir haben gesehen, dass es dort am Thron die sieben Feuerfackeln gibt und dass die Gemeinden auf Erden sieben Leuchter sind.
[9:29] Diese Gemeinde ruft in die ganze Welt Menschen auf. In der ganzen Welt ruft sie Menschen auf, sich am himmlischen Gottesdienst zu beteiligen. Die vier lebendigen Wesen geben Gott die Ehre. Sie geben Gott die Herrlichkeit, die Doxa. "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, gebt ihm die Herrlichkeit." Und jetzt verstehen wir, dass Offenbarung 4 nicht nur gegeben ist, um uns unsere Kuriosität zu befriedigen, wie es denn im Himmel eigentlich aussieht. Offenbarung 4 ist uns gegeben als ein Vorbild, als ein Blueprint sozusagen, als ein Muster für unsere Anbetung auf Erden.
[10:12] Gott wünscht sich, dass, obwohl wir zwar keine sechs Flügel haben, keine Seraphim vor dem Thron sind, dass wir aber in der Haltung, in den Worten, in der Geistlichkeit diesen Engeln nachempfinden, gleichtun.
[10:37] Sie geben Gott die Ehre, indem sie rufen: "Heilig, heilig, heilig." Wenn wir die Heiligkeit Gottes aus den Augen verlieren, können wir Gott nicht die Ehre geben. Wenn wir die Heiligkeit Gottes schmälern, als unwichtig bezeichnen, wenn wir Heiligung aus dem Wortschatz verbannen wollen oder als unwichtig für die Erlösung deklarieren, dann können wir Gott nicht die Ehre geben. Diejenigen, von denen es im Himmel heißt, dass sie ihm die Ehre geben, die rufen: "Heilig, heilig, heilig."
[11:16] Im Parallelbericht, in der Parallelstelle, besser gesagt in Jesaja 6, haben wir gesehen, wie diese Seraphim ihre Angesichte bedecken. Das ist wahre Anbetung. Und wir sind aufgerufen in der Offenbarung, diese Anbetung zu imitieren.
[11:46] Warum geben sie Gott die Ehre? Lukas hat in Kapitel 17 eine interessante Geschichte. Wahrscheinlich kennen wir sie gut. Zehn Aussätzige kommen zu Jesus, als er durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa zog auf dem Weg nach Jerusalem. Und in einem Dorf begegnen ihm zehn aussätzige Männer, bleiben von Ferne stehen, rufen. Vers 13: "Sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich über uns." Vers 14: "Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern." Und das geschah. Während sie hingingen, wurden sie rein. Alle zehn haben Jesus Meister genannt. Alle zehn sind zu Jesus gekommen. Alle zehn haben ihre Not geschildert. Alle zehn haben das richtige Gebet gesprochen. Alle zehn hatten genügend Glauben auf das Wort Jesu erst einmal loszugehen, ohne direkt gleich geheilt geworden zu sein.
[12:50] Aber es heißt in Vers 15: "Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war und pries Gott mit lauter Stimme." Wir sind gut darin, Gott um Gnade zu bitten, um Erbarmen, um Segen. Wir sind oft nicht gut darin, uns für den empfangenen Segen zu bedanken.
[13:18] "Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war und pries Gott mit lauter Stimme, warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter." Da antwortete Jesus, Vers 17, da antwortete Jesus und sprach: "Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Doxa zu geben, die Ehre, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling?" Und er sprach zu ihm: "Steh auf und geh hin, dein Glaube hat dich gerettet."
[13:55] Die vier lebendigen Wesen geben Gott die Doxa. Nein, die vier lebendigen Wesen waren nicht aussätzig. Die vier lebendigen Wesen mussten nicht gereinigt werden und trotzdem sind sie dankbar. Das heißt ja, sie geben Herrlichkeit und Ehre und Dankbarkeit.
[14:16] Unsere Gebete sind meistens Bitten. Im himmlischen Gottesdienst wird vor allem gedankt, wird vor allem Ehre gegeben, wird vor allem gelobt, weil diese Wesen dort wissen, dass Gott immer für sie sorgt, immer das Beste für sie will. Sie wissen aus eigener Erfahrung, dass Gott im Himmel, der auf dem Thron sitzt, mehr an sie denkt als an sich selbst, denn die Liebe sucht nicht das Ihre.
[14:43] Sie dienen dort nicht als Roboter, denen man befohlen hat, immer wieder heilig, heilig, heilig zu sagen, sondern sie können gar nicht anders, weil sie so viel Gutes erlebt haben. Sie sind dankbar für alles, was sie in ihrem eigenen Leben erlebt haben. Dankbar auch für alles, was sie sehen, was Gott tut im Universum. Dankbarkeit.
[15:00] Paulus sagt uns, dass Dankbarkeit entscheidend ist. In Römer Kapitel 1 und dort in Vers 21, da wird in den Versen vorher deutlich, dass jeder Mensch, egal was seine Herkunft und Kultur ist, jeder Mensch in der Natur, durch Nachdenken, in den Werken Gottes, durch Nachdenken, zumindest erkennen kann, dass es Gott gibt und dass er Kraft hat. Und das heißt in Vers 21: "Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert." Wenn wir nicht danken und Gott nicht die Ehre geben, wird unser Herz verfinstert. Und jetzt schauen wir, wie es weitergeht, was die Folge ist. Vers 22: "Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht." Mit anderen Worten, weil sie nicht gedankt haben, sind sie in falsche Anbetung geraten.
[16:17] Diejenigen, die Gott nicht geehrt haben, ihm nicht gedankt haben, ihm nicht die Ehre gegeben haben, nicht die Doxa gegeben haben, die haben dann angefangen, die Schöpfung anzubeten. Sie haben nicht mehr den Schöpfer, sondern die Schöpfung angebetet. Wir werden sehen, in Offenbarung 4 ist ja der Grund, warum die lebendigen Wesen ihn anbeten. Der wird ja deutlich gesagt, es geht ja genau um seine Schöpferkraft in Offenbarung 4 und dort Vers 11. Wir werden es ja dann noch demnächst mal ausführlich anschauen. Vers 11: "Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Diejenigen, die Gott nicht ehren, ihm nicht danken, heißt es hier in Römer, sie werden in ihrem Herzen verfinstert und rutschen von wahrer Anbetung in falsche Anbetung.
[17:03] Es begann mit Luzifer. Der Dankbarkeit eintauschte gegen Neid ohne jeden Grund. Er hatte allen Grund, dankbar zu sein. Gott hat ihm mehr gegeben als allen anderen, aber er hat die Dankbarkeit aufgegeben, hat Gott nicht mehr geehrt, hat ihm nicht mehr die Herrlichkeit zugeschrieben. Und sein Herz wurde verfinstert. Aus dem Engel des Lichts, dem Träger des Lichts, Luzifer, dem Träger des Lichts, wurde der Fürst der Finsternis mit aller falschen Anbetung, die er ins Universum und dann die Welt hierbrachte.
[17:51] Ein krasses Beispiel dafür finden wir in Apostelgeschichte 12. Dort wird berichtet, wie Herodes Agrippa eines Tages in die Gegend von Tyrus und Sidon kam. Nein, falsch. Sie kamen zu ihm. So steht es in Vers 20. Ich korrigiere mich. Die Menschen von Tyrus und Sidon kommen zu ihm und es heißt, dass er in Vers 21 sich an einem bestimmten Tag sein königliches Gewand anzog, sich auf den Thron setzte und eine Rede an sie hielt. Dann heißt es hier in Vers 22: "Die Volksmenge aber rief ihm zu: Das ist die Stimme eines Gottes und nicht eines Menschen." Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und er verschied von Würmern zerfressen, weil er Gott nicht die Ehre gab, indem er nämlich es sich gefallen ließ, als Gott selbst bezeichnet zu werden. Die Menge hatte ja gesagt, das ist die Stimme eines Gottes und nicht eines Menschen. Die wussten ganz genau, dass er ein Mensch war. Sie waren ja vor Kurzem noch mit ihm im Clinch gewesen. Sie wussten ganz genau, dass man mit ihm streiten konnte, aber er ließ es sich gefallen, als Gott verehrt zu werden und hat damit nicht Gott die Ehre gegeben.
[19:18] Wir sehen hier das Thema des großen Kampfes. Die vier lebendigen Wesen geben nicht sich selbst die Ehre, sondern Gott. Sie sehen die Herrlichkeit alles übersteigen, was ein Mensch hier gesehen hat. Sie sehen keinen Grund darin, sich selbst zu loben, auf sich selbst zu schauen, wie wir letztes Mal gesehen haben. Sie schauen auf den, der ihnen alles geschenkt hat. Sie sind dankbar für die Weisheit, die Gott ihnen gegeben hat, für die Kraft, die er ihnen gegeben hat, für das Licht, für die Offenbarung seiner wunderbaren Liebe und Gerechtigkeit. Sie sind dankbar.
[19:58] Die wahre Anbetung besteht in der Dankbarkeit für das, was Gott geschaffen hat und gemacht hat. Ist es da ein Wunder, dass Gott einen Tag zur Anbetung ausgesucht hat, an dem wir über sein Wirken nachdenken dürfen? Der Sabbat, gegeben am Ende der Schöpfung in 1. Mose Kapitel 1 und 2. Gott die Erde vollendet hat, heißt es in 1. Mose 2, Vers 1 bis 3: "So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn in ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte." Ein Tag zum Gedenken an die Schöpfermacht Gottes. Kein Wunder, dass in Offenbarung 14 Vers 7, wenn es darum geht, "fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre", es auch darum geht, dass wir den Schöpfer anbeten sollen, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen.
[21:12] Wie können wir Gott praktisch in unserem Leben die Ehre geben? Römer Kapitel 4 Vers 20 gibt uns einen interessanten Hinweis. Römer 4, Paulus spricht hier über den Glauben von Abraham und es heißt hier in Vers 20: "Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab." Also, wodurch wird der Glaube stark? Paulus sagt, unser Glaube wird stark, indem wir Gott die Ehre geben. Die Aufforderung "gebt Gott die Ehre" ist also das Geheimrezept für einen starken und stärker werdenden Glauben. Vers 21: "Und völlig überzeugt war, dass er das, was er verheißen hat, auch zu tun vermag."
[21:59] Wie geben wir Gott die Ehre? Nicht, indem wir schöne Lieder singen und die Harmonien gut geübt haben, sondern indem wir überzeugt sind, dass das, was Gott sagt, er auch tun kann und tun will und tun wird, dass wir uns ganz auf das Wort verlassen, auch wenn Umstände dagegen zu sprechen scheinen. Abraham hatte ja allen Grund davon auszugehen, also hatte er allen Grund gehabt, menschlich betrachtet, Fragezeichen in seinem Kopf zu haben. Aber es heißt in Vers 19: "Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinen Leib in Betracht, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, auch nicht den erstorbenen Mutterleib der Sarah." Vers 18: "Er hat da, wo nicht zu hoffen war, auf Hoffnung hingeglaubt, dass er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: So soll dein Same sein."
[22:47] Gibt es Verheißungen in der Bibel, wo du sagen musst: "Alle Erfahrung der letzten 100 Jahre sagt mir, das kann eigentlich nicht sein."? Gibt es Verheißungen der Bibel, die uns an die Grenze unseres Verstandes bringen, sagen, wir wissen nicht, wie das möglich sein soll, aber Gott hat es deutlich gesagt. Fangen wir an, jetzt das Ganze zu rationalisieren oder glauben wir dem, was Gott gesagt hat, weil er es gesagt hat? Dann geben wir Gott die Ehre.
[23:25] Wenn die Bibel sagt, dass Gott uns durch seine Kraft, durch seinen Heiligen Geist, durch den Glauben zu Überwindern machen kann über jede Sünde, dann erscheint uns das vielleicht als menschlich unmöglich. Und das ist doch menschlich unmöglich, aber bei Gott sind keine Dinge unmöglich. Wir geben Gott die Ehre, indem wir ihm solche Verheißungen glauben.
[23:48] 2. Petrus Kapitel 1 und dort Vers 3 und 4: "Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht." Die Verheißungen Gottes bringen uns in direkte Verbindung mit Gott selbst, indem wir ihm die Ehre geben und überzeugt sind, dass das, was er verheißen hat, auch zu tun vermag. Wenn wir das glauben, dadurch wird unser Glaube stark.
[24:35] Wünschst du dir einen stärkeren Glauben? Ich wünsche mir einen stärkeren Glauben. Wünschst du dir einen starken Glauben, dann ist die Aufforderung der Bibel: "Gib Gott die Ehre." Und ich schlussfolgere, dass die Engel dort im Himmel, die in alle Ewigkeit ihm die Doxa geben, die Herrlichkeit, die Ehre, dass sie großen und starken Glauben haben. Und dass Luzifer, der aufhörte, ihm die Ehre zu geben und dankbar zu sein, auch seinen Glauben verlor und ohne Glauben vor Gott nicht wohlgefällig sein konnte. Und was man ohne Glauben tut, ist Sünde. Und wir kennen die Bibeltexte.
[25:34] Die Bibel spricht von Gerechtigkeit durch den Glauben. Glaube ist das absolut Notwendige, die einzige Bedingung, die in Johannes 3, Vers 16 genannt wird: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren wird, sondern ewiges Leben hat." Wie können wir unseren Glauben stärken? Römer sagt: "Abraham wurde stark im Glauben, indem er Gott die Ehre gab, dankbar war, dass Gott das tun würde, was er gesagt hat, auch wenn er es menschlich nicht verstehen konnte." Lasst uns Gott die Ehre geben, dankbar sein für das, was er getan hat und noch tun wird.
[26:31] In Offenbarung 19 finden wir die Zeit, wenn diese großen Verheißungen den Höhepunkt erreichen, wenn sie sich in der Gemeinde realisiert worden sind, wenn die Überwinder bereit sind für den Himmel und dann für die neue Erde. Offenbarung 19, Vers 7: "Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Doxa geben, die Ehre geben." Warum? Jetzt kommt der Grund: "Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen."
[27:17] In Offenbarung 4 soll Gott die Ehre gegeben werden, die Doxa, weil er alles geschaffen hat. Und die Engel im Himmel, die zwar keine Gnade brauchen, die das Blut Jesu nicht für eigene Sünden benötigen, die keine Vergebung benötigen, die sind Gott dankbar von ganzem Herzen, dass er sie gemacht hat. Sie existieren, weil er sie will, weil er sie erdacht hat und weil er ihnen alles Gute schenkt, Moment für Moment. Sie sind dankbar. In Offenbarung 19 finden wir hier, dass Gott die Ehre gegeben wird, nicht nur, weil er der Schöpfer ist, sondern weil er der Neuschöpfer ist, weil er ein neues Herz, ein reines Herz geschenkt hat, geschaffen hat. Die Frau hat sich bereit gemacht und durch den Glauben hat sie die Gerechtigkeit Christi in Anspruch nehmen dürfen. Diese Gerechtigkeit ist ihr angerechnet worden und diese Gerechtigkeit ist ihr verliehen worden. Sie durfte sich damit bekleiden.
[28:22] Sie ist bereit für den Himmel, bereit für die neue Erde. Das heißt Vers 7: "Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben. Er ist der Schöpfer und der Neuschöpfer." Im ewigen Evangelium heißt es: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre."
[28:38] Lieber Freund, liebe Freunde, da steckt so viel mehr dahinter als nur ein korrekter Anzug im Gottesdienst. Das hat seine Berechtigung und seine Wichtigkeit. Aber Gott die Ehre zu geben bedeutet, dankbar zu sein für das, was er getan hat und dankbar zu sein für das, was er tun wird, auch wenn ich es noch nicht sehe.
[29:03] Die vier lebendigen Wesen rufen nicht "heilig, heilig, heilig", weil man sie dazu programmiert hat, sondern weil sie dankbar sind. Und die Tatsache, dass sie das tun in alle Ewigkeit, zeigt, dass ihre Dankbarkeit nicht so eine Momentaufnahme ist, wie oft uns Dankbarkeit so eine Momentaufnahme ist, wo wir für einen Moment mal dankbar sind und dann irgendwie das aus den Augen wieder verlieren. Ihre Dankbarkeit ist konstant, weil sie Gottes Thron konstant vor Augen haben.
[29:29] Kann es sein, dass wir deswegen oft in unserer Dankbarkeit nachlassen, weil wir Gott und sein Wirken aus den Augen verlieren? Und dass, wenn wir beständig auf Gott und sein Wirken schauen, wir auch viel dankbarer sind und ihm dann tatsächlich viel mehr die Ehre geben? Das heißt in Offenbarung 4 über diese vier lebendigen Wesen im Originalgriechischen: "Und jedes Mal, wenn die vier lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen werden, dem der auf dem Thron sitzt." Mit anderen Worten, Johannes sagt nicht nur "jedes Mal, wenn die das tun", sondern sagt "jedes Mal, wenn sie das tun werden", er verwendet Futur. Er sagt jedes Mal in der Zukunft, wenn sie das tun werden, dann wird übrigens etwas anderes passieren, was wir in Vers 10 sehen werden. Dann werden auch die 24 Ältesten jedes Mal niederfallen. Sie werden gemeinsam anbeten, aber dazu das nächste Mal mehr. Der Punkt heute hier in Vers 9 ist, diese lebendigen Wesen tun das in alle Ewigkeit.
[30:22] Diese Dankbarkeit ist nicht eine Dankbarkeit, die sagt: "Ah, ja, danke, dass du das gemacht hast und jetzt ist es dann auch abgehakt", sondern sie ist beständig. Warum? Weil Gott ja nicht einmal uns etwas gibt und wir die ganze Zeit dann danke, danke, danke sagen, sondern weil er uns beständig mit Segen überhäuft. Und jedes "Heilig, heilig, heilig", jeder Dank, jede Herrlichkeit ist eine frische Antwort auf neue Segnung.
[30:51] Nein, es ist nicht so, dass Gott einmal Segen gegeben hat und jetzt erwartet, dass die himmlischen Wesen einfach jetzt für alle Ewigkeit immer dankbar sind, sondern weil er ständig sie segnet, sind sie auch beständig dankbar. Ihr unaufhörliches "Heilig, heilig, heilig" ist eigentlich ein ganz interessanter Hinweis darauf, dass Gott sie beständig, unaufhörlich Tag und Nacht segnet. Ihnen Gutes gibt, ihnen Weisheit schenkt, ihnen Licht schenkt, Kraft, Stärke, Freude, Güte, alles Mögliche, was im Charakter Gottes an tiefen Schätzen zu finden ist. Er schenkt es ihnen beständig.
[31:50] Bist du schon einmal in wunderschöner Natur spazieren gewesen und hast Gott gedankt dafür, dass er die Welt so schön gemacht hat? Wenn du dann 10 m weitergehst, ist Natur immer noch genauso schön und du bist eigentlich immer noch genauso dankbar. Solange du das erlebst, bist du dankbar. Ist es dir schon öfter so gegangen?
[32:16] Diese beständige Dankbarkeit, dieses beständige Gott die Ehre geben, beweist, dass er beständig vom Thron die himmlischen Wesen und auch uns mit Gutem überschüttet.
[32:35] Paulus macht den Punkt, dass sogar ein Ungläubiger ohne Bibel zumindest die Umrisse dieses Segens erkennen kann.
[32:55] Vers 9: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem der auf dem Thron sitzt." Wir haben gesehen, das letzte Mal in Vers 8, damit ist Gott der Vater gemeint. Sie beten ihn an. Und jetzt heißt es hier in Vers 9: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit." So überrascht uns das natürlich nicht, denn wir gehen selbstverständlich davon aus, dass Gott der Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt. Aber interessant ist, dass diese Formulierung "der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit", dass diese Formulierung in der Offenbarung schon einmal gefallen ist, schon einmal gesagt worden ist, und zwar von Jesus selbst, und zwar über sich selbst.
[33:45] In Offenbarung Kapitel 1 und dort Vers 17 heißt es, als Johannes Jesus sieht in dieser beeindruckenden Beschreibung, die wir dort gelesen haben, da heißt es in Vers 17: "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende. Und ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes." Das, was von Gott dem Vater in Kapitel 4 Vers 9 gesagt wird, ist dasselbe, was von Jesus, dem Auferstandenen, in Offenbarung 1, Vers 18 gesagt, was er selbst sagt.
[34:52] Jesus ist Gott im höchsten Sinne. Er lebt so wie der Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und wenn wir die Frage stellen, was bedeutet es, von Ewigkeit zu Ewigkeit zu leben, dann dürfen wir alle bekennen, dass uns das zu weit geht, unseren Verstand übersteigt, dass wir das nicht definieren können. Aber wir können biblisch so viel sagen: Es bedeutet das, was auch für Gott den Vater gilt. Auch er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
[35:33] Bist du dankbar, dass Gott dich mit all seinem Segen überschüttet? Ich möchte heute diese Entscheidung fällen, Gott die Ehre zu geben. Wir predigen: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Aber haben wir wirklich in unserem eigenen Leben verstanden, was es bedeutet, ihm die Ehre zu geben? Der Blick in den himmlischen Thronsaal gibt uns eine neue Perspektive. Dort sehen wir die vier lebendigen Wesen, die unaufhörlich Gott die Ehre geben, die Herrlichkeit, die Doxa.
[36:18] Es ist sicherlich kein Zufall, dass erst Offenbarung 4 kommt und dann Offenbarung 14. Jesus wollte, dass wir sehen, wie im Himmel die Engel, die himmlischen Wesen, Gott anbeten, damit wir verstehen, was wir eigentlich predigen, wenn wir sagen: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen." Wir rufen die Menschen auf, sich diesem himmlischen Gottesdienst anzuschließen, damit sie vorbereitet werden, einmal auch physisch Teil dieses himmlischen Gottesdienstes zu werden.
[37:14] Möchtest du dabei sein? Ich möchte heute diese Entscheidung erneuern, dabei zu sein, Gott mit meinem Leben, mit echter Dankbarkeit die Ehre zu geben. Ich bin zu oft undankbar, du auch. Wollen wir uns heute neu vornehmen, Gott zu danken für das, was er in unserem Leben getan hat und tut und auch für das, was er noch tun wird, was menschlich gesehen vielleicht unmöglich erscheint. Aber was sein Wort sagt, wollen wir sein Wort höher schätzen als unsere eigene Wahrnehmung. Ihm dadurch die Ehre geben und dadurch im Glauben stark werden, dass wir durch den Glauben gerettet werden können. Ist das dein Wunsch? Wir wollen durch Glauben leben. Gott segne dich in dieser Entscheidung. Wollen wir noch gemeinsam beten.
[38:16] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du zu uns gesprochen hast durch dein Wort. Herr, ist mir neu bewusst geworden, welche Bedeutung Offenbarung 4 eigentlich wirklich für uns hat. Wir schauen dort in den Thronraum und wir sehen, wie im Himmel die Geschöpfe auf dich reagieren. Und es ist oft so ein großer Kontrast zu dem, wie wir auf dich reagieren. Ja, wir haben heute verstanden, es sind keine Roboter, die einfach nur tun, was man ihnen gesagt hat, sondern sie loben dich beständig, weil du beständig sie segnest. Und Herr, wenn wir ganz ehrlich sind, denken wir viel zu wenig nach über den vielen reichen Segen, den du uns schenkst. Und Herr, wir wollen uns heute neu dafür entscheiden. Ich auf jeden Fall und ich denke sicherlich viele, die das Video ansehen auch, dir die Ehre zu geben. Dir die Ehre zu geben, nicht auf uns zu schauen, nicht uns die Ehre zu geben, sondern dir die Ehre zu geben, der du uns trotz all unserer Sünden, trotz all unserer Schwächen, trotz all unserer Fehler so unendlich lieb hast. Dir gebührt Ruhm und Ehre im Namen Jesu. Amen.
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