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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


Entdecke in dieser Folge von „Offenbarung Vers für Vers“ die zentrale Bedeutung Jesu im himmlischen Gottesdienst. Christopher Kramp beleuchtet die besondere Rolle Jesu für die Erlösung der Welt und vertieft sich in Offenbarung 5, um die tiefere Bedeutung dieses Verses für unser persönliches Leben zu enthüllen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:45] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu einer weiteren Folge. Wir sind dabei gerade Offenbarung 5 zu studieren und Verse zu lesen, die im Zentrum nicht nur von Offenbarung 5, sondern im Zentrum des ganzen Buches stehen. Es geht um Jesus und seine besondere Rolle im himmlischen Gottesdienst, seine besondere Rolle für die Erlösung der Welt. Und wir sind heute noch einmal in Vers 6. Wir haben dort äh das letzte Mal schon uns einiges angeschaut, wollen heute den Vers zu Ende studieren, zumindestens einmal uns den zweiten Teil genauer anschauen. Und wie wir es gewohnt sind, wollen wir unser Bibelstudium beginnen mit einem Gebet. Wenn es dir möglich ist, dann lade ich dich ein, mit mir niederzuknien.

[1:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass in deinem Wort der Vorhang beiseite geschoben wird und wir sehen, was wirklich wahr ist, was wirklich passiert an deinem Thron. Und wir möchten dich bitten, dass wir uns in Gedanken durch deinen Geist dort jetzt hinein versetzen können und begreifen, was das für unser persönliches Leben bedeutet, für unseren Alltag, für unser Leben mit dir. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist. Schenk du uns die Weisheit, die allein von dir kommt und gib, dass wir dein Wort so verstehen, dass wir dich durch den Heiligen Geist in unserem Herzen tragen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:31] In Offenbarung Kapitel 5, das haben wir in den letzten Folgen gesehen, da geht es um diese dieses Buch, Büchlein, die Schriftrolle innen und außen beschrieben mit sieben Siegeln versiegelt in der rechten Hand von Gott, dem Vater, der auf dem Thron sitzt. Niemand im Himmel und auf Erden kann dieses Buch öffnen. Johannes weint intensiv, weil er möchte so gerne wissen, was in dieser Buchrolle steht. Einer der Ältesten tröstet ihn und sagt weine nicht. Jemand hat gesiegt. Jemand ist würdig. Jemand ist in der Lage, diese sieben Siegel zu brechen, die Buchrolle zu öffnen, zu lesen, zu offenbaren, was dort über die Vergangenheit und Zukunft, über den prophetischen Ratschluss Gottes, über die Entscheidung der Menschen, was dort alles enthalten ist. Der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, derjenige, der David geschaffen hat, der König der Könige. Und als Johannes noch einmal genau hinsieht, sieht er ihn dort am Thron, ein geschlachtetes Lamm. Und wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, welche Bedeutung das biblisch hat, dass Jesus als ein geschlachtetes Lamm dargestellt wird. Das Blut von Golgatha spielt im himmlischen Gottesdienst eine entscheidende Rolle. Er bringt dort seine Verdienste für uns ein. Das geschlachtete Lamm. Im Alten Testament immer wieder in der Geschichte von Mose, in der Geschichte von Abraham, in der Prophezeiung von Jesaja ein Bild auf Jesus, der am Kreuz von Golgatha für deine und meine Sünde gestorben ist. Der Kontrast ist denkbar groß, ein großer mächtiger Löwe, ein geschlachtetes Lamm. Aber Jesus ist genau das. Er ist beides, ist König der Könige. Er ist unser aller Diener, der für uns gestorben ist, der uns dient, der die Schande erduldet hat, der sich nicht beschwert hat, der noch für seine Feinde am Kreuz gebetet hat. Das ist Jesus. Und hier im himmlischen Gottesdienst an dieser entscheidenden Stelle, wo die Frage gestellt wird, wer kann dieses Buch öffnen, wird deutlich, dass es nur der öffnen kann, der sein Leben hingegeben hat zur Erlösung für viele.

[5:25] Und Johannes beschreibt jetzt das geschlachtete Lamm, das er dort sieht. Wir lesen noch einmal ab Vers 6 am Anfang. Und ich sah und siehe in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in Mitten der ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet. Wenn man Jesus im himmlischen Gottesdienst hier beobachtet mit den Augen von Johannes, dann ist es ist Jesus tot ist Jesu tot am Kreuz nicht nur eine historische Wahrheit in der Vergangenheit, sondern es ist immer noch sozusagen quasi wie real, immer noch wie wie gegenwärtig. Er er er steht dort als eingeschlachtetes Lamm. Das ist natürlich ein Symbol, aber soll zeigen, dass das Kreuz von Golgatha nicht nur eine Episode in seinem Leben war, die dann vorbei war, sondern das, was dort am Kreuz geschah, gilt jetzt und bewirkt, dass jetzt Jesus im himmlischen Heiligtum in der Lage ist, diese Siegel zu öffnen und die Buchrolle zu öffnen.

[6:29] Und Johannes schaut genauer auf das Lamm. Er beschreibt, wie es aussieht. Er sagt hier weiter, nachdem er gesagt hat, da stand ein Lamm wie geschlachtet. Es heißt hier, es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde. Das Lamm sieht etwas anders aus, als man gewöhnlicherweise ein Lamm vor Augen hat. Dieses Lamm hat sieben Hörner und sieben Augen.

[7:14] Die Zahl sieben in der Bibel ist ja immer eine Zahl der Vollendung. Das geht zurück auf die allerersten Seiten der Bibel. Erste Mose Kapitel 2. So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet. Manche Übersetzungen sagen auch oder man kann übersetzen aus dem Hebräischen Gott vollendete am siebten Tag sein Werk. Er hatte zwar schon alles geschaffen, aber indem er jetzt ruhte, wurde die Schöpfung vollständig vollendet sozusagen. Und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruht er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte. Sieben Tage. Die Schöpfung ist vollkommen, vollendet, vollkommen heilig. All das sind Begriffe, die mit der Zahl 7 in diesem Zusammenhang in Verbindung stehen.

[8:15] Sieben Hörner, sieben Augen. Nun, was sind Hörner? In der biblischen Prophetie haben sie eine klare Bedeutung. Wir wollen uns das ein bisschen genauer anschauen. In Daniel Kapitel 7 und dort Vers 24. Daniel 7 Vers 24. Dort geht es im Kontext um die zehn Hörner, die aus dem römischen Reich, dem vierten Tier hervorkommen. Es heißt in Vers 23 und in Vers 24. Verzeih, in Vers 24. Und die zehn Hörner bedeuten, dass aus jenem Reich zehn Könige oder auch Königreiche aufstehen werden und ein anderer wird nach ihnen aufkommen. Der wird verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen. Hörner stehen für Könige und ihre Königreiche. Und das ist äh eine ziemlich eindeutige Sache, denn wenn wir hier sieben Hörner haben, dann steht das quasi für die Vollendung, für die Vollkommenheit, für die Vollzahl, wenn man so möchte, aller Königreiche. Jesus wird später in Offenbarung genannt, der König der Könige und Herr der Herren. In Daniel 7 selbst wird über ihn gesagt, in Daniel 7, Vers 13 und 14. Ich sah den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels gleich einem Sohn des Menschen und er gelangte bis zu dem Hofbetagten und wurde vor ihn gebracht und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen. Das geschlachtete Lamm trägt sieben Hörner, um deutlich zu machen, sein Königreich ist vollendet. Sein Königreich ist vollkommen. Sein Königreich ist heilig. Er ist König aller Königreiche.

[10:19] In 1. Samuel Kapitel 2, Vers 10 sehen wir bereits die Idee, dass der Messias mit dem Horn, dem Symbol des Hornes assoziiert wird. Samuel Kapitel 2 und dort Vers 10, das berühmte Gebet von Hanna, nachdem sie erfahren hat, dass sie schwanger sein wird. Es heißt in Samuel Kapitel 2, Vers 10: "Die Widersacher des Herrn werden zerschmettert werden. Er wird über sie donnern im Himmel. Der Herr wird die Enden der Erde, also die gesamte Erde richten und wird seinem König Macht verleihen und das Horn seines Gesalbten, das heißt seines Messias erhöhen." Interessant ist hier, dass zur Zeit von Hanna und von Eli, der ja damals Hohepriester war, es noch gar keinen König gab, wenn ich so sagen darf. Der von Hanna dann geborene Sohn Samuel sollte es ja dann sein, der in späten Jahren als als alter Mann dann den ersten König überhaupt erst salben würde, den Saul. Und doch spricht prophetisch die Hanna hier schon von einem König, von einem Messias. Und dieser König wird Macht erhalten und sein Horn wird erhöht werden. Wir sehen hier also, dass es im Heilsplan Gottes einen König gibt, dessen Horn, dessen Macht erhöht ist. Eine ein hohes Horn, ein ein starkes Horn steht natürlich für große Macht. Und dieses Bild wird dann aufgegriffen im neuen Testament, im Lukasevangelium, im Lobpreis des Zacharias, des Vaters von Johannes, dem Täufer, der den Weg für Jesus bereitet in Lukas Kapitel 1 und dort ab Vers 68. Gepriesen sei der Herr, so sagt und weiß sagt, erfüllt vom Heiligen Geist der Zacharias. Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet und hat uns aufgerichtet. Ein Horn des Heils, ein Königreich des Evangeliums sozusagen eine eine Kraft die Erlösung bringt. Nicht umsonst sagt uns Römer 1 Vers 16 und 17: "Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden."

[12:45] Zurück zu Zacharias. Es heißt in Vers 69: "Und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Haus seines Knechtes David, wie er es verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten, die von Alters her waren. Rettung von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, um Barmherzigkeit zu erweisen an unseren Vätern und zu gedenken an seinen heiligen Bund, an den Eid, den er unseren unserem Vater Abraham geschworen hat, uns zu geben, dass wir erlöst aus der Hand unserer Feinde ihm dienten ohne Furcht in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle Tage unseres des Lebens." Dass damit nicht Johannes der Täufer gemeint ist, wird ganz deutlich, wenn im nächsten Vers in Vers 76 gesagt wird: "Und, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hervorgehen, um seine Wege zu bereiten und so weiter." Zacharias, bevor er also über Johannes weißt, weiß sagt über diesen Messias, über das Horn des Heils im Hause Davids, so wie es die Propheten vorher gesagt haben, damit Israel erlöst wird aus der Hand aller Feinde. Jesus ist tatsächlich geboren, um uns zu erlösen. So sagt es Matthäus 1, Vers 21, um sein Volk zu erretten von der Sünde.

[14:19] Dass Jesus also hier in Offenbarung mit sieben Hörnern dargestellt wird, soll also daran erinnern, dass er tatsächlich die Erfüllung dieser Weissagung von Hanna ist, die Erfüllung dessen, was hier Zacharias vorher gesagt hat, das Horn des Heils. Und dass es sieben Hörner sind, soll einfach zeigen, es ist die Vollendung. Es ist das Heilige, das vollendete, das ewige Königreich Gottes.

[14:48] Und deswegen sagt Jesus ja auch in Matthäus 28, ganz am Ende des Matthäusevangeliums, als er noch einmal seine Jünger dort in Galiläa trifft, kurz bevor er in den Himmel auffährt, er sagt zu ihnen in Vers 18: "Und Jesus trat hinzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden." Johannes sieht genau diesen Gedanken, dass Jesus alle Macht hat, symbolisch dargestellt, dadurch, dass er ein Lamm sieht, wie geschlachtet mit sieben Hörnern.

[15:28] Diese sieben Hörner stehen für die Königsherrschaft und die Macht Jesu. Er ist gestorben am Kreuz von Golgatha. Er hat sein Blut für dich und mich vergossen und jetzt ist er im Himmel und alle Macht im Himmel und auf Erden ist ihm gegeben. Er ist das Lamm wie geschlachtet, das sieben Hörner trägt. Alle Macht, alle Gewalt ist ihm gegeben. Er ist das Lamm, der gleichzeitig der Löwe aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids. Und hier in Matthäus 28 sagt Jesus, weil das so ist, weil ihm alle Macht gegeben ist, weil er derjenige ist, um in der Sprache von Offenbarung 5 zu bleiben, der sieben Hörner trägt. Deswegen sollen seine Jünger hingehen und allen Völkern davon erzählen. Vers 19: "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt seid. Amen." Jesus sagt etwas Interessantes. Er sagt: "Weil mir alle Macht gegeben ist und weil ich König im Himmel bin und dann auch irgendwann auf der neuen Erde, geht hin, verbreite diese gute Nachricht, dieses Evangelium in allen Völkern und ich werde bei euch sein."

[17:10] Da gibt es eine Mission, die die die Herrschaft Jesu auf dem Thron der Gnade als Hohe Priester nach der Weise Melchisedeks, als König, wie es Hebräer beschreibt, ist direkt in Verbindung mit einer mit einer Mission, mit einer Aussendung der Jünger auf dieser Erde. Und das ist so interessant, weil das verbindet die sieben Hörner mit den sieben Augen.

[17:36] Wie kann Jesus bei den Jüngern sein in ihrer Mission, wenn er doch gleichzeitig im Himmel ist? Und wie kann diese Mission gelingen? Zurück zu Offenbarung Kapitel 5 und dort Vers 6. Das heißt, dieses Horn hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.

[18:01] Die sieben Augen, wir müssen da nicht spekulieren. Es sind die sieben Geister Gottes. Und diese sieben Geister Gottes kennen wir schon aus dem aus dieser Thronsszene, aus dieser himmlischen Anbetungsszene, aus Offenbarung Kapitel 4. Denn Offenbarung Kapitel 4 lesen wir in Vers 5. Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. Die sieben Geister werden dort dargestellt in Offenbarung 4 als sieben Feuerfackeln. Sieben Feuerfackeln und hier in Offenbarung Kapitel 5 werden sie dargestellt als sieben Augen, die beim Lamm sind, die zum Lamm gehören und es wird gesagt, diese sieben Geister Gottes sind ausgesandt in die Welt. Und das erinnert uns an eine Aussage von Jesus, dass wenn er in den Himmel fährt, er jemanden senden wird. Aber denken wir ganz kurz zuerst drüber nach. Wer diese sieben Geister sind? Die Antwort findet sich ganz einfach in Jesaja Kapitel 11 und dort Vers 1 und 2. Jesaja 11 Vers 1 und 2. Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln. Und auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Sieben mal wird hier mit verschiedenen Worten der Geist beschrieben, der auf Jesus dem Gesalbten ruht.

[20:01] Der die sieben Geister sind also die Beschreibung des Heiligen Geistes. Das Lamm hat sieben Hörner. Symbol für das Heilige Reich Gottes, für die Königsherrschaft, für die vollendete Macht Gottes und es hat sieben Augen, Symbol für den Heiligen Geist. Und die Königsherrschaft und der Geist hängen direkt miteinander zusammen. Als Jesus zum Messias, zum Gesalbten wurde bei seiner Taufe im Jahre 27, da wurde er das, indem der Heilige Geist auf ihn kam. Und als er im Himmel zum Hohen Priester gemacht worden ist, als er zur Rechten Gottes sich setzte, um Hohepriester nach der Weise Melchisedeks zu sein, da wurde er ebenfalls gesalbt mit dem Geist und zu Pfingsten kam dieser Geist auf die Gemeinde hinab. Es heißt in Apostelgeschichte Kapitel 2 ab Vers 1. Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.

[21:49] Als der Geist ausgegossen wird, als er gesandt wird auf die Erde, beginnt genau das, wovon Jesus gesagt hat. Er hat gesagt, mir ist es gegeben, alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin. Weil er glaubt, dass Jesus König ist, geht hin und predigt es der ganzen Welt. Der Geist, der mit der Königsherrschaft in Verbindung steht, erfüllt jetzt auf der Erde die die Gläubigen und sie predigen die gute Nachricht vom Reich Gottes. Matthäus 24, Vers 14. Das Evangelium, dieses Evangelium vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt gepredigt werden und dann wird das Ende kommen.

[22:28] Jesus hatte gesagt in Johannes Kapitel 16 Johannes Kapitel 16 und dort ab Vers 7. Aber ich sage euch die Wahrheit. Es ist gut für euch, dass ich hingehe, denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, so will ich ihn zu euch senden. Und Johannes, der sieht im himmlischen Thronraum, er sieht in dieser Vision, wie Jesus dort als geschlachtetes Lamm mit sieben Hörnern, die als König und Priester nach der Weise Melchisedeks alle Macht im Himmel und auf Erden hat, die Macht hat, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen. Und er sieht, wie Jesus sieben Augen hat, Symbol für den Heiligen Geist, den Jesus jetzt gesandt hat in die ganze Welt.

[23:28] Wenn ich hingegangen bin, so will ich ihn zu euch senden. Vers 8. Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben. Von Gerechtigkeit aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht. Vor Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Noch vieles hätte ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht auf sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden. Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein. Darum habe ich gesagt, dass er von dem meinen nehmen wird und euch verkündigen wird. Jesus kündigt genau das an. Der Heilige Geist wird von ihm gesandt werden, um seine Jünger, seine Nachfolger in noch viele weitere Wahrheiten zu führen, die Jesus auf der Erde ihnen noch so nicht sagen konnte, weil sie nicht bereit dafür waren.

[24:32] Der Heilige Geist befähigt in der Apostelgeschichte 2. Die Botschaft von dem erhöhten und mit aller Macht ausgestatteten Jesus in die Welt zu tragen. Wir lesen in Apostelgeschichte 2, als der Heilige Geist auf sie kommt in ihr Herz und sie befähigt jetzt sogar in anderen Sprachen zu reden. Dann lesen wir in Vers 33. Les Vers 32. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen, nachdem er nun zur rechten Gottes erhöht worden ist. Sieben Hörner. Alle Macht im Himmel ist ihm gegeben und auf Erden. Nachdem er nun zur rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater, hat er dies ausgegossen, was ihr jetzt seht und hört. Sieben Hörner, sieben Augen. Er hat alle Macht empfangen. Er sitzt zur Rechten des Vaters. Er ist König nach der Weise Melchisedeks auf dem Thron der Gnade und er ist mit dem Heiligen Geist die Gabe des Geistes empfangen und gibt sie uns. Er sendet den Geist auf die Erde. Der Heilige Geist ist ausgegossen.

[26:06] Die sieben Augen am des Lammes repräsentieren, dass Jesus durch den Heiligen Geist bei seinen Jüngern ist auf ihrer Mission, die Botschaft vom Reich Gottes in die ganze Welt zu tragen. Sieben Feuerfackeln stehen vor dem Thron Gottes als Symbol für den Heiligen Geist. Aber dieser Heilige Geist wird ausgegossen auf die Gemeinde in einem Maß wie noch nie zuvor, als Jesus erhöht wird, als er mit den sieben als er sozusagen symbolisiert durch sieben Hörner, als ihm alle Macht in Himmel und Erde gegeben wird erneut. Er hat er schon immer schon lange vor der Schöpfung der Welt alle Macht im Himmel und auf Erden gehabt. Also im Himmel.

[26:58] Er sendet den Heiligen Geist auf die Gemeinde. Der Heilige Geist, der dargestellt wird als sieben Feuerfackeln. Und in der Offenbarung wird dann diese Gemeinde, die den Heiligen Geist empfängt, dargestellt als sieben goldene Leuchter. Sieben goldene Leuchter. Und Jesus, der mitten durch die sieben goldenen Leuchter geht. Warum? Weil die sieben goldenen Leuchter erfüllt sind von dem Heiligen Geist, der mit sieben Feuerfackeln vor dem Thron Gottes dargestellt wird und weil diese sieben Geister, die sieben Augen sind, die auf dem Lamm zu sehen sind, wo der Geist ist, das Jesus gegenwärtig.

[27:49] Sieben Leuchter und der Sohn des Menschen geht umher. Offenbarung 1, Vers 12. Und ich wandte mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den sieben Leuchtern einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte. Und um das und um die Brust geget mit einem goldenen Gürtel wird er beschrieben, es ist Jesus Christus. Und in Vers 20 lesen wir, dass das die Gemeinden sind, das Geheimnis der sieben Sterne morgen 1, Vers 20, die du in meiner rechten gesehen hast und der sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind die sieben Gemeinden.

[28:32] Die Augen am Lamm repräsentieren den Heiligen Geist, der ausgegossen ist. Und Johannes sieht im himmlischen Gottesdienst jetzt die Verbindung zwischen dem, was Jesus im himmlischen Gottesdienst tut und dem, was auf Erden passiert. Wir werden das sehen dann, wie in Offenbarung 6 dann Jesus Dinge tut, der einen Siegel öffnet und gleichzeitig etwas auf der Erde passiert. Es gibt dort eine Verbindung zwischen dem himmlischen Gottesdienst und der Ausbreitung des Evangeliums. Das werden wir noch im Detail uns dann anschauen.

[29:20] Die sieben Augen. Wenn wir an die sieben Augen denken, dann gibt es auch eine andere Passage noch in der Bibel, die von Interesse hier ist. In Sacharja lesen wir auch von sieben Augen.

[29:54] In Sacharja lesen wir die Geschichte oder eine Vision von dem Hohen Priester Joshua, der vor dem Herrn steht, aber unreine Kleider an hat und der Satan klagt ihn an und Jesus tadelt den Satan, sagt der Herr, schelte dich zu Satan. Und er nimmt Joshua, die unreinen Kleider ab, nimmt ihm seine Sünde, zieht ihm Festgewänder an und sagt ihm, wenn du mir folgst, mir dienst und gehorsam bist, dann wirst du Zugang haben unter denen, die hier stehen. Und dann steht hier in Vers 8: "Höre doch, Jeschua, du Hohepriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, ja, ihr seid Männer, die als Zeichen dienen. Joshua ist ein Typus, denn siehe, ich lasse meinen Knecht Spross genannt kommen. Dieser Knecht, diese Spross, da muss man nur das Buch Jesaja lesen. Immer wieder wird es deutlich, das ist der Messias. Das ist der Knecht, auf dem die sieben Geister Gottes ruhen. Das ist der der Spross aus der aus der Wurzel Davids."

[30:59] Vers 9. Denn siehe, der Stein, den ich vor Jeschua gelegt habe, auf den einen Stein sind sieben Augen gerichtet. Siehe, ich grabe seine Inschrift ein, spricht der Herr der Herrscher, und ich werde die Sünde dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen. Welcher Tag ist das gewesen? Der Tag von Golgatha. Am Tag von Golgatha, an jenem Freitag, wurde alle Sünde der Welt auf das geschlachtete Lamm gelegt, das Lamm mit den sieben Augen. Am Tag von Golgatha ist das, was Johannes ausrief, als er sagte: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." Am Tag von Golgatha ist das passiert, wenn der Heilige Geist in seinem Leben kommt, der Heilige Geist, der dargestellt wird mit sieben Augen, dann dürfen wir wissen, dass es die größte und wichtigste und vordringlichste Aufgabe des Heiligen Geistes ist, uns daran zu erinnern, uns das vor Augen zu führen, dass Jesus alle unsere Sünden getragen hat. Wenn der Satan uns attackiert, wenn der Satan uns angreift und anklagt und uns einreden möchte, dass wir nicht würdig sind, Jesus dienen zu können, dann besteht unsere Hoffnung darin, dass die sieben Augen des Lammes, der Heilige Geist, der ausgegossen ist auf die ganze Welt, uns daran erinnert an das, was geschrieben steht, was unverrückliches, so wie eine Inschrift auf Stein, die nicht weggewischt werden kann, die feststeht: Jesus ist für meine Sünde gestorben.

[32:47] Das lässt sich nicht auslöschen, lässt sich nicht wegwischen. Es ist in Stein gemeißelt, eine Inschrift. Und wenn wir ihm glauben, nimmt er uns die Sünde, so wie er dem Joshua die unreinen Kleider nimmt und bekleidet ihn mit Festgewändern, so bekleidet er uns mit dem Kleid der Gerechtigkeit. Wie Jesaja 61 Vers 10 so wunderschön sagt Jesaja 61 Vers 10: "Ich freue mich sehr in dem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott, denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt." Eine tiefe echte Freude. Jesus ist für mich gestorben. Hast du diese Freude erlebt, dass Jesus dir vollständig vergeben hat? Ich habe das in meinem Leben erlebt. Jesus hat mir vergeben und wenn ich in Sünde gefallen bin, dann habe ich immer wieder erlebt, dass er mir ganz vergeben möchte. Eine Inschrift auf Stein geschrieben. Die Sünde dieses Landes wird an einem Tag entfernt. Sieben Augen sind auf diesen Stein gerichtet.

[34:08] Die sieben Augen befinden sich in der Offenbarung an dem geschlachteten Lamm. Man kann das Wirken des Heiligen Geistes nicht trennen von der Wahrheit, dass Jesus für uns gestorben ist. Wenn der Heilige Geist uns erfüllt, um uns in alle Welt zu senden, weil Jesus seinen Geist, die sieben Geister gesandt hat in die ganze Welt, dann deswegen, um der ganzen Welt zu sagen, dass Jesus gestorben ist und jetzt auf dem Thron der Gnade sitzt und ihm alle Macht und Gewalt gegeben ist, um jedem Menschen zu vergeben, wenn er es möchte. Denn das Evangelium ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden.

[35:00] Und so sollen wir mit dem Geist zusammenarbeiten. So wie Sacharja es sagt, dass das Werk Gottes vorangehen soll in jenem Vers in Vers 9 und 10 von Sacharja 4. Sacharja 9 und 10. Die Hände Serubabels haben dieses Haus gegründet. Seine Hände sollen es auch vollenden. Und du wirst erkennen, dass mich der Herr der Herrschern zu euch gesandt hat. Denn wer ist, der den Tag geringer Anfänge verachtet? Und jene sieben werden mit Freuden das Senkblei in der Hand Serubabels sehen. Die Augen des Herrn, sie sind's, welche die ganze Erde durchstreifen. Die sieben Augen des Herrn, die sieben Augen freuen sich, wenn Serubabel arbeitet, wenn er am Werk Gottes wirkt. Der Heilige Geist freut sich, wenn es Menschen gibt, die im Glauben vorangehen, auch wenn die Dinge klein sind, wenn sie unscheinbar sind, wenn es so aussieht, als wäre es nicht so toll, wie man ursprünglich gedacht hat. Der Tempel wurde ja nicht so groß wie der Salomonische Tempel. Aber der Geist freut sich und der Geist ist es, der uns befähigt. Das Werk, das so schwer zu zu sein scheint. Der Geist ist es, der uns befähigt, es zu vollenden. In den berühmten Worten von Sacharja 4, Vers 6: Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des Herrn an Serubabel, der ja dort damals der Stadthalter war und gebaut hat am Tempel nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist. Nicht durch menschliche Armeen, nicht durch menschliche Politik, durch menschliche Weisheit oder Klugheit oder brutale Stärke, sondern durch den Heiligen Geist, der die Macht und Kraft Gottes bringt, die Königsherrschaft Gottes, der Geist des Gesalbten.

[36:53] Der Geist, der Jesus gesalbt hat bei der Taufe, der Geist, der Jesus im Himmel gesalbt hat, der ausgegossen ist und der die Jünger befähigt hat, diese gigantische Mission zu starten. Er wird das Werk vollenden. Vers 7: Wer bist du, großer Berg? Vor Serubabel sollst du zur Ebene werden und er wird den Schlussstein hervorbringen und er laut im Zuruf: Gnade, Gnade mit ihm. Bis zum letzten Stein wird es nicht unser Werk sein, sondern Gottes Gnade. Den Auftrag, den wir von Jesus erhalten haben, geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Nationen. Der Geist möchte uns dazu befähigen. Und wenn wir auf Jesus schauen, Offenbarung 5 und wir sehen ein Lamm geschlachtet, dargestellt mit sieben Hörnern und mit sieben Augen, dann wissen wir, er ist für uns gestorben. Er ist der König auf dem Thron der Gnade und er sendet seinen Geist, um uns auszusenden, um mit ihm zusammen, er, der bei uns ist bis ans Ende der Weltzeit, um mit ihm das Evangelium vom Reich Gottes in der ganzen Welt zu verkündigen. Und wenn wir denken, die Berge der Schwierigkeiten vor uns sind zu groß, sie werden vor uns zur Ebene werden. Wenn wir denken, wir brauchen eigene Macht und Stärke und Politik und das und jenes, dürfen wir wissen, nein, der Geist allein reicht, der Geist, der ausgegossen ist, die sieben Augen, der Geist, der sieben Feuerfackeln, der die Gemeinde zu sieben Leuchtern macht und damit mit dem himmlischen Gottesdienst synchronisiert. Dieser Geist wird in meinem Leben das Werk vollenden, wenn ich Jesus glaube. Dieser Geist wird in meiner Familie das Werk vollenden, wenn wir ihn wirken lassen. Dieser Geist wird in der Gemeinde das Werk vollenden, wenn er die Führung übernehmen darf. Dieser Geist wird das Evangelium bis ans Ende der Welt tragen und dann wird Jesus wiederkommen als König der Könige und Herr der Herren und alle zu sich nehmen, die durch das Wirken des Geistes geistlich geworden sind, die durch Wasser und Geist neu geboren sind und die diese große Erlösung, dass Jesus im Kreuz von Golgatha alle Sünde auf sich genommen hat, im Glauben angenommen haben.

[39:19] Möchtest du heute, lieber Freund, liebe Freunde, in deine Augen im Glauben, das himmlische Heiligtum wenden und auf das Lamm schauen, das geschlachtet ist. Das Lamm mit sieben Hörnern und mit sieben Augen. Ich möchte das tun. Wollen wir gemeinsam noch beten?

[39:43] Lieber Vater im Himmel, möchte danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast, Herr. Du hast wirklich zu mir gesprochen und du hast uns gezeigt, wie wunderbar dein Wort zusammenhängt, das uns gezeigt, dass wir deinen Geist brauchen. Und Herr, wir bitten dich von ganzem Herzen. Ich bitte dich für mich und wir bitten dich, alle die wir hier jetzt vor dir knien oder vielleicht sitzen. Wir bitten dich, dass dein Heiliger Geist uns erfüllt und uns eine neue Klarheit schenkt über das, was das Evangelium für uns bedeutet und wie es die ganze Welt erfüllen soll. Was es bedeutet, dass du Herr Jesus auf dem Thron der Gnade sitzt als König, dem alle Macht im Himmel und auf Erden, der alle diese Macht hat. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir lernen mit dir zusammenzuarbeiten. In deinem Namen beten wir. Amen.


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