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Christopher Kramp teilt in dieser Predigt eine unerwartete Parallele zwischen leidenschaftlichen Fußballfans und dem christlichen Glauben. Entdecke, wie wir von der Begeisterung anderer lernen können, um unsere eigene Überzeugung im Evangelium auszudrücken und zu teilen. Lass dich inspirieren, dein Herz mit der Botschaft zu füllen, die dein Leben verändert hat.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:02] Schön, dass ihr alle noch da seid und äh, habt herzlich Dank für das leckere Potluck. Das war wirklich gut. Ähm, ich sage euch, ich weiß etwas über Potlucks. Das war wirklich sehr lecker. Ich habe mir auch Mühe gegeben, nicht zu viel zu essen. Ich hoffe, ihr auch. Ähm, herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme hier. Ich fühle mich ja auch als, ich bin ja ein Norddeutscher, nicht? Ich bin so norddeutsch, dass ich eigentlich, also ich bin an der Ostsee aufgewachsen. Für uns war Hannover schon fast Süddeutschland. Okay, das war so das, wo man gerade noch so von Norddeutschland sprechen könnte aus unserer Perspektive. Ja, aber so hat ja jeder sein. Genau. Und es ist natürlich also ganz toll, wenn man wieder alle Leute versteht, mit denen man redet, nicht? Bei uns da in Bayern und Österreich mal so versuchen zu verstehen, was reden die eigentlich? Ähm, ist doch schön hier im Norden.

[1:08] Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich predige und gleichzeitig die Fußballgeräusche hinter uns uns daran erinnern, dass andere Menschen den Sabbat für andere Dinge verwenden. Ist mir mal aufgefallen, dass Leute, die Fußballfans sind, überhaupt kein Problem damit haben, über ihren Fußballverein zu sprechen. Fußballfans muss man nicht erst in ein Seminar schicken. Wie erzähle ich begeisternd von Bayern München oder so? Ja, oder wie kann ich jetzt überzeugend darlegen, dass ich Hannover 96 mag oder so? Die reden davon, die ziehen sich manchmal sogar komisch an, einfach um deutlich zu machen, ich mag diesen Verein so sehr. Und ich denke mir, man kann was von den Fußballfans lernen. Äh, und wenn es das ist, dass man zu dem offen steht, was man gerne mag. Die Wahrheit ist, wir sind alle Missionare. Ja, wir reden von dem, was das Herz voll ist und möge Gott unser Herz mindestens so sehr mit dem Evangelium füllen, wie das Herz von Fußballfans mit Fußball gefüllt ist. Und ich hoffe, wir hören dich noch. Also ist immer schön, die Christine zu hören, oder? Ja.

[2:16] Ähm, das werden wir bestimmt noch hinkriegen. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben oder so, nicht? Vielleicht dann ganz am Ende als Krönung, als Abschluss, als zum großen Finale dann nicht mal müsst, also alle bleiben, ja, damit die Christine noch hören können. Das kriegen wir bestimmt noch hin. Ich möchte heute Nachmittag äh mit euch ein Thema besprechen, das mir sehr am Herzen liegt. Wer sagen, das hast du heute Vormittag schon gesagt, das stimmt. Ähm, aber das Thema ist mir auch sehr, sehr, sehr, sehr wichtig und ähm hat mir persönlich geholfen, auch eine neue Perspektive auf ein bekanntes Thema äh, einen bekannten Bibeltext zu ähm bekommen.

[2:57] Ich fange mit einer Frage an. Was ist deine? Ihr könnt spontan antworten. Ihr müsst nicht lange überlegen. Okay, da geht's jetzt darum, erste Assoziation, sofort antworten. Okay, also nicht jetzt lang überlegen, was für die richtige Antwort. Erste Assoziation, was denkt ihr als allererstes? Ihr könnt laut antworten, wenn ihr an folgenden Begriff denkt: Laudizer.

[3:19] Lau.

[3:21] Arm, blind, bloß.

[3:24] Ja, genau. Also, wir denken doch automatisch irgendwie erstmal so an etwas einen erbärmlichen Zustand, oder? Geht's euch auch so? Ich möchte euch heute eine neue Perspektive auf Laudizer geben. Nein, ich möchte Laudizeria nicht reinwaschen im Sinne von, es ist alles gar nicht so schlimm, aber ich möchte eine Perspektive zeigen, die mir persönlich geholfen hat, ähm das Thema mit frischen Augen zu sehen. Und ihr fragt euch vielleicht, warum knien wir immer nieder, wenn wir beten? Äh, ich werde euch jetzt gleich auch noch mal darum bitten. Ähm, und ihr sagt: "Ah, dieses Sinn knien." Ja, dann wisst, im Himmel, sagt die Bibel in Offenbarung 4, jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Lob und Ehre und Preis darbringen, fallen die 24 Ältesten auf ihre Knie und legen ihre Kronen ab. Also können wir uns ein bisschen auf den Himmel vorbereiten, oder? Wenn es euch möglich ist, dann lade ich ein, mit mir noch mal kurz niederzuknien.

[4:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns heute einen so wunderschönen Sabbat schenkst, dass du in unserer Mitte bist, dass wir von dir lernen können, dass wir gemeinsam über dein Wort nachdenken können, Ideen austauschen können, dass wir uns gegenseitig stärken können, ermutigen können im Glauben, dass wir zuhören können, was dem anderen gerade auf dem Herzen liegt. Wir danken dir für das wunderbare Essen. Wir danken dir auch für die Gelegenheit, noch ein bisschen mehr bei dich zu erfahren. Und wir möchten dich bitten, dass auch wenn wir vielleicht jetzt einen vollen Magen haben, vielleicht die Müdigkeit ein bisschen einsetzt, dass wir uns trotzdem konzentrieren können auf das, was du uns jetzt sagen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[5:18] Schlag mit mir auf die Offenbarung. Offenbarung Kapitel 18. Offenbarung Kapitel 18. Offenbarung Kapitel 18 und dort Vers 1. Offenbarung Kapitel 18 Vers 1. Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen. Der hatte was, was steht bei euch? Der hatte, ich werde euch ein bisschen mitmachen lassen. Ich war damit die Nachmittagsmüdigkeit keine Chance hat, nicht? Der hatte was? Der hatte Vollmacht. Große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.

[6:10] Ich stelle euch vor die Gemeinde Laudizer. Offenbarung 18 Vers 1. Ich nenne das die Laudizer Botschaft. Das ist die Botschaft, die Gemeinde Laudizea predigt. Ihr werdet sagen, wieso weißt du, dass das die Gemeinde Laudizea ist? Lass uns kurz nachdenken. Wenn hier in Offenbarung 18 ein Engel die Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit Gottes und ihr wisst, er predigt dann ja auch. Er predigt eine Botschaft: Gefallen, gefallen ist Babylon. Woher kennt ihr die Botschaft? Gefallen, gefallen ist Babylon. Zweite Engelsbotschaft. Das ist Teil des ewigen Evangeliums der dreifachen Engelsbotschaft. Er ruft dann auch in Vers 4: "Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihre Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt." Das ist alles Teil der dreifachen Engelsbotschaft. Ist die Idee, Menschen zum ewigen Evangelium zu bringen, oder?

[7:04] Oh, wer hat die Aufgabe, diese Botschaft zu predigen? Wenn die Bibel von einem Engel spricht, wen meint sie dort? Meint sie dort Jesus? Volk? Sie meint das Volk Gottes, oder? Denn auch wir sind Boten. Wir wissen aus der Bibel, wir haben den Auftrag, das ewige Evangelium zu predigen allen Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen. Wie viel Gemeinden gibt es denn in der Offenbarung? Sieben Gemeinden. Ephesus und Smirna und Pergamon und Thyira und Sardes und Philadelphia und Laudizea. Würdet ihr sagen, Offenbarung 18 Vers 1 spielt eher am Anfang der Christenheit, in der Mitte oder am Ende? Kurz vor der Wiederkunft, oder wie heißt die Gemeinde kurz vor dem Ende der Wiederkunft? Seid ihr sicher? Gibt's noch eine achte Gemeinde so irgendwo zwischen den Zeilen? Es gibt nur die Gemeinde Laudizea. Und wenn wir die Offenbarung 2 und 3 lesen, klingt das immer so ein bisschen deprimierend, wie eine Sackgasse, oder? Da gibt's tolle Gemeinden, da gibt's nicht so tolle Gemeinden und dann gibt's noch mal Philadelphia und dann endet das mit Laudizea so irgendwie wie im "Und jetzt?" und dann kommt was anderes, oder? Und man hat so ein bisschen das Gefühl, als ob die Kirchengeschichte in so eine Sackgasse geht. Aber Offenbarung 3 ist ja nicht zu Ende. Also Offenbarung ist ja nicht Offenbarung 3 zu Ende. Die Gemeinde Laudizea gibt am Ende eine machtvolle Botschaft.

[8:41] Vielleicht erinnert ihr euch, wir haben heute Vormittag geendet mit dem Gedanken, dass wir den Staffelstab bekommen, oder? Für den Fall, dass ihr das missverstanden habt, das liegt nicht daran, dass wir die tollsten sind oder die klügsten. Das liegt daran, dass wir die schwächsten sind. Die schwächsten, denn Gottes Kraft kommt in der Schwachheit zur Vollendung. Und lasst mich euch als Fußnote ein Geheimnis sagen. Ein Grund, warum Gott Evangelisten und Verkündiger beruft, ist, weil das der einzige Weg ist, wie sie gerettet werden können. Glaubt mir, wenn jemand das Evangelium predigt Woche für Woche, dann nur deswegen, weil Gott ihn dazu beruft, weil er weiß, auf eine andere Weise könnte ich den nicht retten. Es gibt keinen Grund, zu den Evangelisten hochzuschauen, sagen: "Oh, ähm, Gott beruft die schwächsten." Könnt ihr bei ersten Korinther 1 nachlesen. Der Punkt ist also, die Gemeinde Laudizer, die wir als erbärmlich und blind und bloß und so betrachten, wird am Ende die ganze Welt erleuchten mit dem Evangelium. Diese beiden Dinge sind fast nicht miteinander im Kopf zu kombinieren, oder? Und doch ist die Realität. Ich nenne dieses Phänomen, steht nicht in der Bibel, aber ich glaube, man kann es so bezeichnen. Ich nenne es: Laudizer ist der Schmetterling der Prophetie.

[10:17] Wenn ihr an Prophetie denkt, dann denkt man bei an welche Tiere? Was so, wenn man einen prophetischen Zoo hätte, welche Tiere würden da alle sich aufhalten? Löwen, Löwen, Bären, Witter, Leoparden, Adler, schreckliche Tiere, Dinosaurier vielleicht. Ja, man sieht vor allem schreckliche Tiere, Hörner, vielleicht ein Ziegenbock, der auch noch auf andere zurennt und ja, gewalttätig ist und natürlich ein Lamm oder Lämmer gibt's auch. Drache, hast Drache? Ja, genau. Schlange. Genau. Einen Schmetterling gibt's nicht in der Prophetie, oder?

[10:54] Wer von euch hat schon mal einen Schmetterling gesehen? Okay. Schmetterlinge sind schön, oder? Wie werden Schmetterlinge geboren? Als Raupen. Oder sind Raupen auch schön? Raupen sind hässlich, sind langsam. Ich habe mir sagen lassen, ich bin kein Gartenmensch. Raupen sind Schädlinge. Schmetterlinge sind Nützlinge. Ihr wisst vielleicht, was, das wisst ihr alle, was jedes Kind. Eine Raupe und ein Schmetterling sehen so unterschiedlich aus, sind so verschieden, dass man es nicht glauben könnte, dass sie eigentlich dasselbe Tier sind, oder? Wie wird dann aus einer Raupe ein Schmetterling? Da gibt's einen Begriff, wir werden uns gleich das noch anschauen. Den nennt man Metamorphose. Merkt euch das: Metamorphose.

[11:55] Gleich mehr dazu. Aber schauen wir uns ganz kurz erstmal Offenbarung 18 an. Was ist denn besonders an diesem vierten Engel, wenn der dieselbe Botschaft sagt wie die dreifache Engelsbotschaft? Gefallen, gefallen ist Babylon. Der vierte Engel bringt ja vielleicht ein paar mehr Details, aber eigentlich kein neues Evangelium, keine neue theologische Erkenntnis in dem Sinne. Was ist hier anders als bei den drei Engeln in Offenbarung 14?

[12:21] Große Vollmacht.

[12:22] Er hat große Vollmacht. Ja.

[12:26] Also haben die Engel in Offenbarung 14 auch laute Stimme gehabt? Teilweise, oder? Welcher Engel hat eine laute Stimme? Offenbarung 14? Der erste und der dritte. Der zweite nicht so. Vielleicht auch ein Grund, warum das hier noch mal wiederholt wird, aber es gibt noch was. Ist nicht nur die Vollmacht, es ist etwas, was es so in der Form in Offenbarung 14 gar nicht gibt, was hier in Vers 1 steht.

[12:50] Der Engel leuchtet.

[12:54] Er predigt nicht nur laut, er predigt nicht nur die Wahrheit, er leuchtet. Und darüber möchte ich mit ein bisschen mit euch ein bisschen nachdenken, was es bedeutet, die Botschaft nicht nur laut zu predigen, nicht nur richtig zu predigen, sondern leuchtend zu predigen.

[13:12] Nun, was ist denn das für eine Herrlichkeit? Fangen wir mal einfach an. Was ist denn das für eine Herrlichkeit, die die Erde hier erleuchtet? Schauen wir gemeinsam zu Jesaja, Kapitel 60. Den kennt ihr ganz bestimmt, den Abschnitt. Jesaja 60 ab Vers 1.

[13:33] Jesaja 60, Vers 1 und 2. Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des, was? Die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir, denn sie Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker. Ist das heute der Fall? Würdet ihr sagen, diese Welt ist dunkel? Würdet ihr sagen, sie wird noch dunkler? Brauchen wir das Licht Gottes? Brauchen wir die Herrlichkeit Gottes? Es heißt hier: "Aber über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir." Könnt ihr euch noch erinnern, was wir gerade gesehen haben am Ende der zweiten Stunde? Das Geheimnis Gottes war, was noch mal? Das war Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Also irgendwas muss mit Laudizea geschehen. Das Geheimnis Gottes soll ja, was soll mit dem Geheimnis Gottes passieren? Soll vollendet werden und das Evangelium, das Geheimnis Gottes soll in der siebten Gemeinde vollendet werden. Wenn das Geheimnis Gottes, Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit, vollendet wird, kann die Gemeinde die Herrlichkeit auf der ganzen Erde verbreiten, oder? Könnt ihr den Zusammenhang sehen? Wir sind berufen, das Evangelium zu vollenden. Das Evangelium ist das Geheimnis Gottes. Das Geheimnis Gottes ist Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Wenn wir das tun, wird die Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit Gottes. Aber was heißt das? Was ist die Herrlichkeit Gottes?

[15:03] Schauen wir mal gemeinsam in 4. Mose 14. 4. Mose 14 ist die berühmte Geschichte, wo die Israeliten an der Grenze zum gelobten Land standen. Kennt ihr den Ort? Kanaan heißt das Land, aber wie ist der Ort? Das Kadesch Barnea oder Kadesch Barnea. Sie sind quasi schon an der Grenze des gelobten Landes und sie könnten hineingehen, hätte Gott hineingeführt, ja oder nein? Wollte Gott hineinführen? Und warum gehen sie nicht? Man hatte erstmal ein Komitee gegründet, nicht? Erstmal ein Ausschuss. 12 Leute sollten evaluieren, ob das machbar ist, eine Machbarkeitsstudie. Und das Resultat war: Geht nicht. Zwei haben gesagt, es geht. Zehn haben gesagt, das Land ist toll, das Land ist super, es wäre ideal dort zu wohnen. Das Problem ist nur, das schaffen wir nicht. Gibt es heute auch noch? Es wäre ja schön so zu leben, wie das Wort Gottes sagt. Nur schaffen kann man das nicht auf dieser Erde.

[16:10] Sie wollen zurück nach Ägypten. Sie wollen einen neuen Führer haben. Sie rebellieren gegen Gott. Sie rebellieren gegen Mose, sie rebellieren gegen Aaron und so weiter. Gott droht an, sie zu vernichten. Mose schreitet ein. Mose bittet für sie. Gott vergibt. Aber jetzt schaut in Vers 21. Das ist das erste Mal, wo Gott das sagt. Aber so wahr lebe. Wie nennt man das, wenn jemand sagt: "So wahr ich lebe"? Ein Schwur. Moment mal. Was hat Jesus getan in Offenbarung 10, als er gesagt hat, es wird keine Zeitprophezeiung mehr sein, aber das Geheimnis Gottes soll vollendet werden? Was hat er gemacht? Er hat geschworen. Können sehen, dass es sich darauf bezieht. Jesus hatte schon damals gesagt, ich habe einen großen Wunsch, der irgendwann wird das mein Volk mal verstehen und tun. Was ist der eine große Wunsch? Die Erde soll erleuchtet werden mit was? Erfüllt werden mit der Herrlichkeit Gottes. Jesus sagt: "Ich schwöre bei meiner eigenen Existenz." Er sagt nicht: "Ich hoffe." Er sagt nicht: "Es wäre ja schön." Wenn Gott schwört bei seiner eigenen Existenz, diese Erde wird erfüllt werden mit der Herrlichkeit Gottes.

[17:31] Vers 22. Keiner der Männer, die was gesehen haben, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan habe und die mich nun schon zehn Mal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben. Was ist die Herrlichkeit in diesem Vers? Was meint Gott hier mit der Herrlichkeit? Meint er da strahlen oder was meint er mit Herrlichkeit? In Vers 22?

[17:58] Zeichen. Zeichen. Die Erfahrung, die sie gemacht haben, oder? Sie haben erlebt, wie Gott die Plagen gesandt hat. Sie haben erlebt, wie Gott sie aus Ägypten frei gemacht hat. Sie haben erlebt, wie das Wasser nach oben geflossen ist, statt nicht. Sie haben so viel, die ganzen Zeichen, das war seine Herrlichkeit. Sie haben Erfahrungen mit Gott gemacht. Hatten die Israeliten auch die Wahrheit auf Steintafeln? Hatten sie das alles gehört, aber sie haben auch Erfahrung mit Gott gemacht. Meine Herrlichkeit. Das, was Gott für sein Volk tut.

[18:35] Darf eine Frage stellen? Musst nicht antworten. Was hat Gott letzte Woche alles konkret für dich getan? Wir kommen zur Gemeinde, um zu hören, was wahr ist, um zu verstehen, was kommen wird. Aber wie oft tauschen wir uns aus, was Gott für uns getan hat? Das Wirken Gottes in unserem Leben. Die Herrlichkeit Gottes ist nicht eine noch genauere Berechnung eines prophetischen Datums, ist nicht eine noch bessere rhetorische Erklärung eines Glaubenspunktes, sondern ich habe das erlebt.

[19:12] Offenbarung 14 beschreibt die dreifache Engelsbotschaft und sie wird ja schon gepredigt, oder? Glaubt ihr, die dreifache Engelsbotschaft wird gepredigt? Sie wird gepredigt auf der ganzen Welt, auch in Deutschland. Sie können uns sicherlich mehr vorstellen, ja, noch mehr Initiativen, aber sie wird gepredigt. Aber solange Laudizea ein Wurm ist, eine Raupe, wird zwar die richtige Wahrheit gepredigt, aber es fehlt so ein bisschen die Kraft.

[19:45] Wer von euch mochte Mathe? Mathe? Habt ihr mal drüber nachgedacht, dass das gesamte Mathebuch Wahrheit enthält? Das Mathebuch enthält keine Fabeln, keine Legenden, hat keine historisch-kritische Methode. Das Mathebuch ist von Anfang bis Ende wahr. Hattet ihr den Eindruck, dass Mathe euer Leben verändert hat?

[20:15] Weil hier ist der Punkt. Es gibt Wahrheit, die das Leben nicht verändert. Man kann die Formel ausrechnen. Man weiß a² + b² = c². Das stimmt, aber es hat keinen Einfluss darauf, wie ich meinen Bruder, meine Schwester behandle. Und manchmal predigen wir die dreifache Engelsbotschaft wie das Mathebuch und sind froh, dass wir die Formeln kennen und zur Not halt vielleicht mal den Taschenrechner eben weiß, ich mal nach, wie es wirklich war. Aber wenn wir nur die Formeln richtig sagen und stolz sind, ah, wir wissen, das ist die richtige Glaubenslehre, ah, das und dann streiten wir uns vielleicht noch über Glaubenslehren, aber wir haben die Erfahrung nicht, dass Gott in meinem Leben tatsächlich das und jenes und das getan hat, dann fehlt die Herrlichkeit Gottes. Kann die Botschaft leuchten.

[21:10] Wir bleiben bei Mose. Wir gehen zu 2. Mose 33. ist eine erstaunliche Geschichte. Ich habe die in den letzten Monaten neu für mich entdeckt. 2. Mose 33. Ihr kennt die Geschichte. 2. Mose 32. Was war passiert? Die Israeliten waren müde vom Warten. Wochenlang haben sie auf Mose gewartet. Er kam nicht zurück. Was haben sie gemacht? Haben sich an die Musik in Ägypten erinnert, christlichen Text runtergelegt, das goldene Kalb angebetet. Und ihr wisst, wie das ausgegangen ist. Ihr wisst, wie Mose für sie gebetet hat. Ihr wisst, wie Gott ihnen vergeben hat. Aber dann macht Gott etwas Interessantes. Er sagt im Kapitel 33 ab Vers 1, er sagt: "Pass auf, Leute, vielleicht ist es besser, wenn ich euch einfach ins gelobte Land bringe, wenn ich euch einfach einen Engel mitgebe, der dafür sorgt, dass ihr keine Blasen an den Füßen bekommt zu Nacht, ja, ihr werdet eure Feinde besiegen, kommt ins gelobte Land, aber ich gehe nicht mit. Ich habe euch vergeben. Ihr bleibt am Leben, alles gut. Und ihr werdet auch nicht krank werden. Ich bringe euch dahin durch einen Boten."

[22:29] Was sagen die Israeliten? Gut, alles klar. Wie wäre das? Stell dir vor, Gott würde dir heute folgenden Deal anbieten. Stell dir vor, Gott würde sagen, ich sorge dafür, dass du ein relativ gutes Leben hast, dass du keine schweren Krankheiten hast, dass du Freude im Leben hast und dass du einmal in den Himmel kommst und auf die neue Erde. Aber ich gehe nicht mit. Würde es reichen? Würde dir es reichen, als Ziel anzukommen? Oder möchtest du gern Jesus dabei haben? Wie war es bei Johannes? Herr, wohnst du? Und so betet Mose. Sagt: "Herr, wenn du nicht mitgehst, dann führe uns nicht von hier auf. Wir bleiben lieber hier. Wir bleiben lieber in der Wüste, gehen nicht nach Kanaan, wenn du nicht mitgehst. Lieber in der Wüste mit Gott als in Kanaan und ohne Gott."

[23:25] Dann heißt es hier in Vers 15, 2. Mose 33, Vers 15. Er sprach zu ihm: "Wenn du nicht selbst mitgehst, so führe uns nicht von hier hinauf, denn woran soll denn erkannt werden, dass ich Gnade gefunden habe vor deinen Augen, ich und dein Volk, als daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk ausgezeichnet werden vor jedem Volk, das auf dem Erdboden ist." Ich möchte, dass ihr etwas bemerkt. Die Israeliten haben gesündigt und Mose betet um Vergebung. Wie oft? Er hatte schon in er in 2. Mose 32 gebetet. Ja, Herr, bitte vergib ihn. Und er hatte dann am Ende von 2. Mose 32 gebetet und gesagt: "Tilge mein Namen aus dem Buch des Lebens, wenn es nicht anders geht." Und dann hat er auf der Erde gebetet, auf dem Boden, als sie das Zelt der Versammlung aufgeschlagen haben. Mose betet nicht einmal: "Herr, vergib ihn." Und der Herr sagt: "Okay, alles klar." Sondern Mose betet und betet und betet und betet, bis er weiß, Gott wird mit ihm gehen.

[24:32] Weiß nicht, wie es dir geht, wenn du in Sünde gefallen bist. Wenn wir in Sünde gefallen sind, beten wir manchmal: "Herr, bitte vergib mir." Okay, dann dann passt es ja hoffentlich, oder?

[24:49] Möchte heute Nachmittag eine persönliche Frage stellen. Ist nicht zum Antworten, nur zum Denken. Weißt du, weißt du, ob Gott heute Nachmittag mit dir völlig im Reinen ist? Das heißt, du mit ihm im Reinen und Gott mit dir ist? Denn die Tatsache ist, dass mit all unserem theologischen Wissen wir oft, und das ist meine Erfahrung aus vielen Gesprächen, aus vielen Gemeinden, wo ich gewesen bin, uns oft nicht ganz hundertprozentig sicher sind, ob Gott mir persönlich wirklich vollständig vergeben hat. Es fällt uns leichter zu belegen, dass der Papst der Antichrist ist oder dass die Wiederkunft sichtbar, hörbar und mit allen Engeln sein wird, als zu wissen, dass Gott mir vollständig vergeben hat und dass ich vor ihm stehe, als hätte ich nicht gesündigt.

[25:50] Um das zuzuspitzen, wenn aus irgendeinem Grund, den wir hoffen, der nicht eintreten wird, dieses Gebäude heute Nachmittag hier zusammenstürzt und wir alle nur noch diese eine Predigt hier hören, wärst du dir heute sicher, ob du bei Jesus dann einmal auf der neuen Erde dabei wärst?

[26:20] Das ist eine super wichtige Frage und ich weiß, das Thema wird oft so ein bisschen mit verschiedenen Augen betrachtet. Man kennt diesen Begriff Heilsgewissheit. Ich rede heute nicht von Heilsgewissheit. Ich weiß heute nicht, was ich in 5 Wochen entscheide. Ich habe gelernt aus meinem eigenen Leben, der Tag nach der Predigt kann das schwierigste sein. Der Tag nach Karmel war der schwierigste für Elia. Ich weiß nicht, was in fünf Wochen, drei Monaten, sechs Jahren, wenn Jesus auch nicht wiederkommt. Ich weiß nicht, ich kann heute nicht sagen, ob ich bei der Wiederkunft dabei sein werde. Aber ich muss doch heute sagen können, dass heute ich mit Jesus im Reinen bin. Ich nenne das Vergebungsgewissheit.

[27:17] Hast du Vergebungsgewissheit? Weil wenn wir hier im Gottesdienst sitzen und uns nicht sicher sind, ob wir heute gerettet werden und wir hoffen, in drei Wochen ist alles klarer, dann werden wir in drei Wochen wieder sagen: "In drei Wochen." Und so ist Mose nicht einfach nur, er sagt nicht nur: "Okay, Herr, äh, ja, vergib uns bitte." Okay, alles klar. Nein, er möchte sich ganz sicher sein, dass Gott wirklich vergeben hat. Er möchte sich ganz sicher sein, dass Gott nicht nur mal weggeschaut hat, sondern dass er sie wirklich gereinigt hat, dass er weiter mit ihnen geht.

[27:53] Und deswegen sagt er dann etwas Interessantes in Vers 18. Mir ist es neu aufgegangen, hätte es vorher nicht so richtig verstanden. Er sagt so: "Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen." Okay, versucht euch reinzusetzen. Mose hat gesagt: "Herr, bitte bringen Sie uns nicht um." Gott sagt: "Okay." Dann sagt Gott, sagt Mose noch mal: "Bitte, bitte, bitte vergib ihm, bitte vergib ihm." Und Gott sagt: "Okay, ich vergebe ihm." Mose sagt: "Aber du musst mit uns gehen. Du musst mit uns gehen." Und Gott sagt: "Na ja, aber ich würde euch halt verzehren." Und ähm ist nicht vielleicht besser, wenn ich euch gehen lasse?" Sagt Mose: "Nein, nein, nein. Wir möchten, dass es wieder so ist wie am Anfang. Wir möchten keine halbe Sache, nicht irgendwie so auf Verdacht und ja, Gott hat uns zwar vergeben, aber wir schleppen trotzdem was mit. Wir möchten, dass es wieder ganz rein ist." Und Gott sagt: "Pass auf, ich habe ich ich gehe mit dir. Ich gehe mit dir." Und dann sagt Mose: "Pass auf, wenn du wirklich mit uns gehst, denk mal drüber nach, dann zeig mir deine Herrlichkeit, damit ich weiß, dass du da bist." Mose will nicht die Herrlichkeit sehen, weil er sozusagen, hoho, wie wir mal auf YouTube neue Sachen sehen wollen, was die noch nie gesehen haben, oder er hat nicht eine Kuriosität, wie hell sieht Gott aus? Sein Punkt ist, er möchte sehen, bist du wirklich da? Wenn du wirklich mit uns gehst, zeig mir deine Herrlichkeit.

[29:07] Und dann antwortet Gott auf besondere Art und Weise. Er sagt in Vers 19: "Und der Herr sprach: 'Ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen.' Jetzt kommt's: 'Und wem ich gnädig bin, dem bin ich.'" Ich hab früher mal gedacht, doch redant. Was soll der Satz? Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig. Bis ich in meinem Leben an Punkten kam, wo ich zwar gelesen habe, mir ist vergeben, als ich mir nicht sicher gewesen bin. Kennst du das, wo man liest erst Johannes 1, Vers 9: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er die Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Man liest das, aber man weiß nicht, stimmt das auch für mich?

[29:45] Und Mose betet und betet, bis er die persönliche Gewissheit hat. Und Gott ihm sagt: "Pass auf, wenn ich dir vergebe, habe ich dir wirklich vergeben. Und wenn ich barmherzig bin, dann ist das keine Floskel, nicht eine allgemeine Aussage. Das gilt für dein Volk jetzt." Und er sagt: "Pass auf, komm zu mir auf den Berg. Komm auf den Berg. Ich werde dort den Namen des Herrn ausrufen und ich bringe dich so nahe zu mir. Du kannst zwar mein Gesicht nicht sehen, da würdest du tot umfallen, aber ich bringe dich so nahe, dass du gerade mich noch sehen kannst, meinen Rücken, ohne zu sterben. Okay? Ich bringe dich so nahe, wie es nur möglich ist." Was macht Gott im ewigen Evangelium? Er bringt uns so nahe wie möglich zu sich, bis ins Allerheiligste.

[30:37] 2. Mose 34, es heißt in Vers 5: Mose geht auf den Berg und das heißt es in 2. Mose 34, Vers 5. Da kam der Herr in einer Wolke herab und trat dort zu ihm und rief den Namen des Herrn aus. Der Name des Herrn. Übrigens, wisst ihr, was die 144.000 in Offenbarung 14, Vers 1, inmitten der ganzen Krise vom Tier und vom Malzeichen und vom Bild des Tieres, was haben die auf ihren Stirnen? Den Namen des Vaters. Das meint nicht die richtige Aussprache von JHWH. Das meint das hier.

[31:11] Vers Vers 6. Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: "Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, der tausenden Gnade bewährt und Schuld, Übertretung und Sünde was tut? Vergibt."

[31:34] Kennst du das, in Sünde gefallen ist und irgendwie weiß ich, glaube, ich glaube, Gott hat mir vergeben. Ich hoffe, er hat mir vergeben. Ich habe ja eigentlich Vergebung gebeten.

[31:47] Lasst uns nicht hoffen, dass Gott uns vergibt. Lasst uns nicht denken, dass es wahrscheinlich der Fall sein wird. Lasst uns so lange beten, so wie Mose, bis wir die Gewissheit haben: Gott hat mir vergeben. Er hört die Worte auf dem Berg mit Mose, äh, mit Gott. Übrigens heißt es weiter: "Der aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied." Kurzer Punkt: Gott vergibt uns nicht deswegen, weil er die Strafe aufhebt. Er vergibt uns deswegen, weil er die Strafe auf sich selbst nimmt.

[32:29] Es gibt heute einige, die lehren, dass Gott gar nicht strafft. Es gibt einige, die lehren, dass Gott nie eine Konsequenz bringen würde. Das ist großer Unfug, eine schwere Irlehre. Gott nimmt die volle Strafe auf sich selbst. Das glaube ich. Habe ich Vergebung. Und Mose versteht das. Mose versteht jetzt, Gott hat ihnen wirklich vergeben und er fängt wirklich neu mit ihnen an. Er schreibt die zehn Gebote noch mal auf. Quasi ein neuer Bund, wenn man so möchte. Ja, er kriegt alles noch mal ganz rein, ganz von vorne und er kommt von dem Berg runter und sagte mir, als Mose nach dieser Erfahrung der Gewissheit der Erlösung, der Gewissheit der Vergebung, als er vom Berg herabkommt, wie schaut Mose aus?

[33:17] Vers 29: "Als nun Mose vom Berg Sinai herabstieg und die beiden Tafeln des Zeugnisses waren in der Hand Moses, als er vom Berg herabstieg, da wusste Mose nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit ihm geredet hatte." Mose, der vor die Wahrheit gepredigt hat, der leuchtet, weil er weiß, Gott hat uns vergeben.

[33:43] Ihr Lieben, es macht einen Unterschied, ob man die dreifache Engelsbotschaft predigt und selbst nicht genau weiß, ob Gott mir vergeben hat, oder ob ich aus Überzeugung, dass Gott mir, mir Christopher, unfassbar viele Sünden wirklich durch sein Blut vollständig vergeben hat und ich die Kraft des Evangeliums in meinem Leben erlebt habe. Das macht doch einen Unterschied. Ein leuchtendes Angesicht.

[34:14] Wie wird eine Raupe zu einem Schmetterling? Stellt euch vor, ihr seid eine kleine Raupe und ihr seht den schönen Schmetterling und ihr denkt euch, ich möchte auch ein Schmetterling werden. Ich möchte nicht mehr Raupe sein, so wie uns vielleicht die Laudizer manchmal fühlen, sagen: "Ich möchte nicht mehr elend, erbärmlich, blind, bloß sein." Oder: "Ich habe genug davon von diesem Zustand." Was? Stellt euch vor, die die die Raupe denkt sich: "Ah, der Schmetterling fliegt, ich nicht. Das sollte ich mal üben. Ich ich ich kletter auf so ein auf einen Zweig, nicht zu hoch, damit ich mir nicht gleich das Genick breche, nicht? Und ich spring mal von dem Blatt runter, mal gucken, ob ich schon ein bisschen fliegen kann. Wird das funktionieren?" Wenn sie sagt: "Ich bin so hässlich, ich brauche ein bisschen mehr Farbe." Sie kauft sich einen Farbtopf und malt sich an wie ein wunderschöner Falter. Wird das funktionieren?

[35:10] Wie wird eine Raupe zum Schmetterling? Sie spinnt sich einen Kokon und was passiert in dem Kokon? Ich habe das auch nicht gewusst. Ich hatte keine Ahnung. Biologie war nicht meine Stärke. Ich habe das gegoogelt. Die Raupe wird buchstäblich auseinandergebaut. Einzelteil für Einzelteil, bis quasi nichts mehr übrig ist. Die Forscher sprechen von einer Raupensuppe. Das ist wie wenn man beim Lego alles auseinanderbaut und dieselben Legosteine komplett neu zusammenbaut, etwas völlig anderes. Es ist dasselbe Tier, sind dieselben Einzelteile, aber sie ist bis auf die Einzelteile auseinandergebaut, sozusagen und wird vollständig neu zusammengebaut. Und spätestens habe ich gedacht, also, wie kann eigentlich jemand an Evolution glauben? So, wie soll das dann zufällig entstanden sein? Jemand baut diese auseinander, diese Raupe und baut sie als Schmetterling zusammen, so dasselbe Tier plötzlich komplett anders aussieht. Hier in Laudizer, arm, blind, entblößt, elend, erbärmlich, denkt, das ist reich, völlig arm. Dort die letzte Gemeinde, die das ganze Evangelium mit Vollmacht, mit leuchtendem Angesicht predigt. Was ist passiert?

[36:40] Schaut mit mir in Römer Kapitel 12. Römer Kapitel 12. Heute lernen wir ein griechisches Wort. Okay, das ist nicht so schwer. Ihr werdet sehen, alle griechischen lernen heute. Römer 12, Vers 1 und 2. Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes. Denkt dran, wem ich barmherzig bin, bin ich barmherzig, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch Metamorphose. Könnt ihr mir sagen, was wohl Metamorphose heißt? Verwandeln und zwar nicht im Sinne von an der Oberfläche. Lasst euch auseinanderbauen und vollständig neu zusammenbauen.

[37:36] Wie hat das Jesus dem Nikodemus erklärt? Neu geboren werden. Der hat doch so gelacht, wie soll das wirklich sein? Ja, noch mal zurück. Ja, noch mal zurück, aber nicht buchstäblich, sondern ganz noch mal von vorne anfangen. Aber der Nikodemus hat doch den Sabbat gehalten. Der hat den Zehnten gezahlt, hat Schweinefleisch nur von hinten angeschaut, aber er kannte die Gnade Gottes in seinem Leben nicht. Und was er lernen musste, war die Schlange, die in der Wüste erhöht wurde. Ich war Jesus, der für die Sünden der Welt stirbt.

[38:13] Wie leuchten wir? Schau mit mir. Schaut mit mir in Matthäus Kapitel 5. Den Satz kennt ihr bestimmt gut, oder? Matthäus 5, Vers 14. Ihr seid das Licht der Welt, eine Stadt, die auf einem Berg liegt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Was leuchtet da? Vers 16. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure was sehen? Eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Okay.

[38:43] Wer von euch tut ab und zu was Gutes? Ne, nicht melden, nicht melden, nicht melden. Aber wir tun was Gutes, oder? Wie oft kommt es, dass unsere Nachbarn Gott preisen, weil wir was Gutes getan haben? Ja, seht ihr, wenn wir einfach nur so die normalen guten Werke tun, die auch jeder Atheist tun kann, ist ja nichts Besonderes. Jesus spricht ja nicht einfach nur von gelegentlichen guten Werken im Sinne von, ich habe mal was Nettes gemacht, wie die Pfadfinder jeden Tag eine gute Tat oder so. Es spricht davon, dass wir durch unser Leben so leben können, dass Menschen, die nicht mal Christen sind, sagen: "Das muss Gottes Wirken sein." Was war noch mal die Herrlichkeit? 4. Mose 14, das was Gott bewirkt hat, oder seine Wunder, seine Befreiung, seine Kraft, sein Wirken ist die Herrlichkeit.

[39:35] Wie sagt es Epheser Kapitel 2, Vers 10? Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln.

[39:52] Wer Gott wirken lässt, der leuchtet. Lampo sagt das Griechische. Kennt ihr ein deutsches Wort, das so ähnlich klingt wie Lampo? Lampe. Lampo. Okay, jetzt habe ich eine Frage an euch. Zurück zu Laudizer. Mal sehen, wie gut die Bibel kennt in der biblischen Prophetie. Was ist Laudizer? Sag jetzt nicht Schmetterling, weil das ist nur meine. Was ist Laudizer? Ja, ist Laudizer ein Pferd, eine Posaune? Ist ein Horn in der Prophetie? Ein Leuchter, oder? Ja, wir fangen mit Offenbarung 1 an. Jesus inmitten der sieben Leuchter, oder? Und dann fangen wir an, die Leuchter zu studieren. Ephesus, Smirna und so weiter. Und wenn wir bei Laud angekommen sind, haben wir völlig vergessen, dass es Leuchter sind, oder? Ich habe lange jahrelang Laudizer gepredigt und studiert. Habe nie dran gedacht, es soll doch ein Leuchter sein, oder?

[40:51] Laudizea soll leuchten. Es ist ein Leuchter. Das Problem von Laudizea, es leuchtet nicht. Laudizer hat die Wahrheit, wie wir das Mathebuch haben. Aber das Mathebuch rettet niemand. Und die Wahrheit, wenn wir sie nur als Mathebuch haben, rettet auch niemand. Niemand kommt in den Himmel, weil er weiß, 1844 begann das Gericht. Und niemand kommt in den Himmel, weil er einfach, weil er weiß, Sabbat ist am Samstag.

[41:27] Die Frage ist, hast du erlebt, weißt du aus Erfahrung, dass das Evangelium eine Kraft ist, die dir alle Sünden vergibt, dass du mit Jesus im Reinen sein kannst?

[41:41] Möchte, die Laudizer Botschaft ist so ausführlich, man kann da also wirklich äh, könnte wochenlang drüber sprechen. Möchte nur einen Aspekt rausgreifen, der an dieser Stelle besonders gut passt. Und zwar Offenbarung 3. Jesus steht ja vor der Tür, er klopft an, er bietet ein paar Dinge an, oder? Was bietet er der Gemeinde an? Erstens, Gold, das feuergeläutert ist. Zweitens, er bietet ein Kleid an und er bietet Augensalbe an. Möchte euch mit euch ganz kurz über dieses Erkennt ihr den Spruch: "Guter Rat ist teuer." Der beste Rat ist kostenlos. Der beste Rat kommt von Jesus. Er sagt: "Siehe, ich stehe vor der Tür, ich rate dir."

[42:21] Glaubt ihr, Jesus ist so ein so ein Vertreter, der so Staubsauger verkauft, die man gar nicht braucht und einem Dinge andreht, die man Glaubt, ist so jemand? Wenn Jesus vor unserer Tür steht und sagt: "Ich rate dir." Dann fehlt uns doch was, oder? Das wisst ihr bestimmt. Wofür steht das Gold? Für den Glauben. Könnt ihr mal selbst nachstudieren. Kann man in der Bibel sehen. Wofür steht das Feuer? Für den Heiligen Geist. Auch der Heilige Geist bringt es in unser Herz. Was, was ist Feuer in der Bibel? Gottes Gegenwart. Gottes Gegenwart ist schon cool. Ja. Gut.

[43:03] Setze mich wie ein Siegel an dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm. Denn die Liebe ist stark wie der Tod, unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Das Feuer steht in der Bibel für Gottes Liebe. Denn so wie der Heilige Geist das Feuer auf die Apostel brachte, bringt der Heilige Geist Gottes Liebe in unsere Herzen. Ja, sagt Römer 5, Vers 5: Glaube, Liebe. Wofür steht das Kleid, das wir gleich anschauen werden? Das Kleid der Gerechtigkeit. Ich weiß nicht, wie oft ihr schon Predigten über Laudizer gehört habt. Wenn wir quasi Laudizer definieren würden, würden sagen: "Ja, wir sind Laudizer, wir sind lau, nicht? Viel Missionseinsätze, wir machen sollten und wir essen halt auch nicht immer ganz so gesund, wie wir gesund, ja, wissen wir schon. Und wir sollten auch mehr Daniel 11 studieren. Wir wissen schon, wir sind ein bisschen lau, oder?" Aber die Implikation ist oft: Na ja, aber zumindestens glauben wir an Jesus, oder? Und wir reden auf jeden Fall über die Liebe, oder? Und äh, erlöst sind wir wenigstens. Jesus bietet der Gemeinde Laudizer kein Daniel-Seminar an. Er bietet ihnen auch keine vegetarischen Würstchen an oder vegan. Er bietet ihnen Glauben an und Liebe an und seine Gerechtigkeit. Das würde er nicht tun, wenn wir es schon hätten.

[44:25] Jesus ist der Meinung, dass mir und dir Glaube fehlen, Liebe fehlen und seine Gerechtigkeit. Und deswegen macht es so einen gewaltigen Unterschied, ob man das nicht hat, was er anbietet, oder ob man es hat, weil diese Dinge, Glaube, Liebe, Gerechtigkeit, das ist die Essenz von Erlösung. Jesus sagt: "Ich biete dir Gold an, damit du was wirst, damit du wisst ihr das Offenbarung 3, versteht Vers 18. Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, damit du reich wirst." Das heißt, wir sind noch was nicht reich. Nur mit dem Glauben sind wir reich. Durch Glauben erlebt man was. Die Bibel sagt: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."

[45:22] Was sagt Laudizer? Ich bin reich. Ich übersetze das. Laudizer sagt: "Ich bin erlöst." Bräuchte sicherlich ein bisschen mehr Daniel und bisschen mehr mehr Mission. Jesus sagt: "Du glaubst, dass du glaubst, aber du glaubst gar nicht." Das ist das Problem.

[45:46] Offenbarung 3, Vers 18 sagt: "Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich bist und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird." Wo haben wir zum ersten Mal anders gefragt? Was war das erste Kleid, das Menschen getragen haben? Was war die allererste Mode, die es auf dieser Erde gab? Was die erste Kollektion? Licht. Ach so, Licht. Nicht die Blätter. Das war schon das Licht. Das erste Kleid war Licht. Zeichen der Gegenwart Gottes. Die letzte Gemeinde werden wir gleich sehen, wird wieder Licht tragen. Nicht physisch, aber geistlich. Erfüllt mit der Herrlichkeit Gottes wird die letzte Gemeinde die Welt erleuchten mit der Herrlichkeit, dass Gott gegenwärtig ist. Was wollte Mose wissen? Bist du auch bei uns? Zeig mir deine Herrlichkeit. Und Gott konnte ihm zwar nicht mehr die physischen Strahlen geben, aber er konnte ihm zeigen, wie sein Charakter ist, dass er ihm wirklich vollständig vergeben hat.

[47:04] Der Herr ist gut. Gibt uns eine Gelegenheit, uns noch einmal gedanklich vor allem auf den himmlischen Gesang zu konzentrieren. Ja, das halten wir schon aus, oder? Gut. Sie hatten ein Lichtkleid und was ist dann passiert? Was mit dem Lichtkleid passiert? Sie das Licht verloren wegen der Sünde und dann haben sie versucht, das Ganze zu überdecken mit mit den Blättern. Das hat auch ganz grund funktioniert. Wie lange hat das funktioniert? Solange sie Gemeindestunde gehabt haben, oder? Solange sie untereinander waren, hat das gut funktioniert. Solange sie in ihrer kleinen Gemeinde von Adam und Eva waren, hat das gut funktioniert. Bis zu welchem Zeitpunkt? Bis Gott gegenwärtig war. Da war plötzlich vor anderen können wir uns relativ gut darstellen, wenn wir einigermaßen geschickt sind. Aber in der Gegenwart Gottes, wenn Gottes Wort in seinem Wort zu mir durchdringt, dann weiß ich, Adam sagt mit Feigenkleid: "Ich habe mich versteckt, denn ich fürchtete mich, denn ich bin nackt." Aber bekommt ein Kleid. Die Herrlichkeit wird ihm quasi zurückgegeben. Und zwar dieses Kleid ist nicht aus Blatt, sondern es ist aus ja, aus Blut. Es ist aus Fell. Und dieses Fell wächst dann keinem Baum. Dieses Fell kommt daher, dass ein Tier geschlachtet wird, ein Symbol dafür, dass jemand für mich sterben muss. Und jetzt kommt's. Dieses Kleid wird ihm nicht nur so als Andenken gegeben, er muss es anziehen, oder? Aber wie kommt es an seinen Körper? Was sagt die Bibel? Bibel sagt, Gott hat ihn angezogen. Er bekleidete sie.

[48:49] Jetzt frage ich euch ganz ehrlich, stellt euch vor, jemand gibt euch ein schönes neues Kleid, ein schönen Anzug, was immer, eine Hose und danke schön, das das kann ich wirklich gut gebrauchen. Dann sagt die Person: "Lass mich dir das anziehen." Was wäre eure Reaktion? Kann ich alleine? Oder waren Adam und Eva ein Pflegefall? Hatten sie eine Pflegestufe? Mussten. Nein, die waren körperlich fitter als wir alle zusammen. Bis auf den Wolfgang. Der ist bestimmt körperlich fit, nicht? Die waren vollkommen fit.

[49:30] Was wollte Gott damit ausdrücken? Selbstgerechtigkeit. Es gibt absolut nichts in der Erlösung, was nicht Gottes Wirken ist. Mussten Adam und Eva kooperieren? Also, wenn ich meinem kleinen Titus die Hose anziehe, dann kooperiert er. Er er hängt sich an mich ran. Er hebt seinen Arm, nicht wahr? Sein Bein, er hebt das andere Bein und so. Er kooperiert, man er kann sich auch wehren, nicht wahr? So Adam und Eva werden sicherlich auch ein bisschen kooperiert haben, werden vielleicht das Bein gehoben haben, wenn ihr wenn ihr möchtet zu sagen, ja, wir müssen mit Gott zusammenarbeiten, aber es ist Gott, der es tut. Und die Frage bei dem ganzen, was ich heute euch sagen möchte, ist die Herrlichkeit Gottes ist das Wirken Gottes in unserem Leben. Hast du erlebt? Erlebst du täglich? Erlebst du wöchentlich, wie Gott in deinem Leben wirkt, dir vergibt, dich reinigt, dich lehrt, dich führt.

[50:10] Wisst ihr, wie ein Mensch sich fühlt? Der weiß, Gott hat mir alles vergeben. Schaut mit mir Jesaja 61. Wie fühlt man sich, wenn man wirklich weiß, man trägt dieses weiße Gewand? Man hat nicht nur davon gehört, man kann es nicht nur beschreiben, man trägt es. Jesaja 61.

[50:36] Jesaja 61 und dort Vers 10. Jesaja 61 und dort Vers 10. Schaut mal, was dort steht. Dort steht: "Ich freue mich, ich freue mich sehr in dem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott." Warum? Was die Begründung? Denn immer wenn in der Bibel "denn" steht, aufpassen, jetzt kommt die Begründung. Denn er hat mir was angezogen? Kleider des Heils und mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet. Ich weiß gar nicht, wie Menschen über die Gerechtigkeit Jesu Seminare halten können und so sprechen können, als würden sie einen Vortrag über Programmieren geben oder so. So trocken, so und hier Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3, nicht wahr? Paragraph so und so. Wenn ein Mensch weiß, dass die Gerechtigkeit Jesu ihn bekleidet, wie fühlt er sich? Was steht dort? Er lächelt ein bisschen. Was steht dort? Ich freue mich sehr. Wie wie sehen Menschen aus, die sich sehr freuen? Die freuen sich. Also, die sind glücklich, oder? Warum sind wir eigentlich nicht so glücklich, wenn wir in den Gottesdienst kommen? Könnte es sein, dass unsere betretene Neutralität oft ein äußeres Anzeichen dafür ist, dass wir hoffen, dass uns Gott vergeben hat? Denn hey, wenn du weißt, zwischen mir und Gott passt kein Blatt, dann freust du dich doch, oder? Es gibt keinen Grund, sich selbst auf die Schulter zu klopfen, aber man ist doch dankbar und froh.

[52:10] Übrigens, bräuchte man auch die, müsste man die Jugendlichen nicht länger versuchen mit irgendwelchen Sachen in der Gemeinde zu halten, weil es wäre nicht langweilig. Es wäre einfach gesund, freundlich, fröhlich, froh. Die Gerechtigkeit von Jesu lässt uns leuchten. Man fängt dann an zu strahlen, sozusagen. Man strahlt, also nicht buchstäblich, aber man strahlt vor Freude.

[52:37] Wir haben schon drüber gesprochen. Ich will ganz kurz am Ende euch das zeigen. Matthäus Kapitel 17, da schließt sich der Kreis auch zu heute Vormittag. Matthäus 17, da gibt's eine berühmte Geschichte auf einem hohen Berg. Matthäus 17 und dort in Vers 2. Matthäus 17 und dort Vers 1 und 2. Und nach sechs Tagen nahmen Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verklärt und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden was? Sie wurden weiß wie das Licht.

[53:21] Mit anderen Worten, die waren nicht nur weiß, die haben geleuchtet. Und einer, der dabei war, der Petrus, wenn wir ganz kurz zu Markus gehen, Markus 9, glauben, dass der Petrus dem Markus dann ein paar Zusatzinformationen gegeben hat. Ja, sieht so aus, dass also wir wissen aus der Bibel, Petrus und Markus haben zusammengearbeitet. Als Markus sein Evangelium schrieb, hat er sicherlich einiges noch an Informationen bekommen von Petrus. Das merkt man immer wieder. Und da gibt's bei Markus eine Zusatzinformation in Markus 9 und dort Vers 3. Über diese Kleider heißt es in Vers 3, in Markus 9, Vers 3. Und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß wie Schnee, wie kein Bleicher auf Erden sie weiß machen kann. Der Petrus war zwar Fischer, aber er hat was ist Menschen unmöglich. Das kann man mit menschlicher Weisheit, mit menschlicher Kraft nicht erzeugen. So weiß kriegt es kein Mensch.

[54:14] Mit anderen Worten, wenn du heute hier rausgehst und nie wieder sündigst, noch verrückter, selbst wenn du noch nie gesündigt hättest, was natürlich Quatsch ist, weil wir haben gesündigt, aber selbst wenn, wäre dein Kleid nicht so glänzend wie das, was Jesus dir schenken möchte. Das Kleid der Gerechtigkeit ist nicht nur ein nicht vorhandensein von Flecken, es ist ein Vorhandensein der Gegenwart Gottes. Selbst wenn es möglich wäre, was es nicht ist, ich weiß, es ist nicht möglich, aber wenn es möglich wäre, aus eigener Kraft sündlos zu leben, würde das nicht so hell leuchten, wie wenn Jesus in unserem Leben wirkt. Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

[55:14] Möchte am Ende noch euch das mit einem Gleichnis versuchen zu illustrieren. Stellt euch vor, ihr geht in einer Gegend über ein Feld und bei diesem Feld gibt es eine breite Motterschicht. So Schlamm, Dreck. Pfützen. Ja, und zwar so groß, dass ihr nicht drüber springen könnt. Okay, der Weg führt mitten dadurch, aber in 100 m Entfernung gibt es einen Holzweg über den Dreck. Ihr kommt aus dem Garten, ihr habt einen ganzen Tag im Garten geschuftet. Ihr seid sowieso schon übersät mit Erdklumpen, nicht wahr? Und mit Dreck und hier eine Schramme und dort und verschwitzt und ihr kommt nach Hause und ihr steht dort vor diesem Graben, dieser Pfütze. Macht ihr den Umweg oder geht ihr durch? Wahrscheinlich denkt man sich, also ich weiß nicht, ich ist ja eh egal. Ich bin schon so dreckig. Oder macht ja eh nichts.

[56:26] Jetzt kommt ihr aber an einem anderen Tag da lang. Ihr kommt gerade vom Gottesdienst oder geht zum Gottesdienst oder noch besser, ihr geht zu eurer Hochzeit, ihr habt das schönste Kleid an. Was sagt er jetzt? Ihr würdet noch 300 m gehen in die Richtung. Das Bewusstsein der Reinheit, die man trägt, bewahrt einen davor, wieder in den Laub in den in den Schlamm hineinzutreten. Denn wenn ich denke, na ja, theoretisch vergibt Gott allen Menschen, aber mir heute vergeben hat, weiß ich gar nicht so genau. Ich fühle mich immer noch irgendwie ziemlich unwürdig und dreckig und sündig und ich bin eigentlich immer noch nicht, keine Ahnung, ob mir vergeben hat. Dann wird mich die nächste Versuchung relativ schwach finden.

[57:16] Aber wenn ich weiß, er hat mir vergeben, wenn ich weiß, ich trage seinen Mantel der Gerechtigkeit, dann denke ich ganz anders über die Frage nach. Was ich euch versuche zu erklären, ist, dass das Bewusstsein der Vergebung Gottes das größte Hilfsmittel gegen das aktive Sündigen ist. Und in unserer Gemeinde gibt es, ich weiß nicht, woher das kommt, aber es gibt eine Spaltung in zwei Gruppen, die jeweils eine gute Halbwahrheit propagieren. Die einen betonen, dass Gott uns vergibt, aber sie wollen nicht so viel davon hören, dass wir die Sünde überwinden müssen. Sie möchten immer nur von der Vergebung reden, oder die Vergebung, die Vergebung, die Gnade. Und dann gibt's eine andere Gruppe, die zwar prinzipiell ja nichts gegen die Vergebung hat, aber die betont, wir müssen vor der Wiederkunft die Sünde überwinden und die deswegen mit allem Nachdruck von dem Sieg über die Sünde spricht und die den Eindruck hat, dass die das da hinten ein bisschen zu locker sehen, oder? Und die da hinten denken, die da drüben, die sind ein bisschen zu fanatisch, die sind zu gesetzlich, die reden immer vom Überwinden der Sünde und die sagen: "Ja, aber ihr redet nie vom Überwinden der Sünde, ihr redet immer nur von der Gnade." Und dann gibt's die tollen in der Mitte, die versuchen das alles im Gleichgewicht zu halten. Ja, wir wollen natürlich die Gnade haben, das andere aber nicht so balancieren. Oder es gibt einen Bibelvers für die Adventgemeinde in dieser Situation. Schaut mit mir in Römer.

[58:50] Römer. Römer 6, Vers 14 und schaut den Vers genau an. Er besteht aus zwei Teilen und jeder Teil gefällt einem der Teile der Gemeinde toll. Römer 6, Vers 14. Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch. Könnt ihr sehen, wie dieses Lager schreit: "Halleluja! Amen!" Oder könnt ihr sehen? Die Sünde wird nicht herrschen über euch. Und jetzt, wie geht der Satz weiter? Weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. Wir sind nicht unter dem Gesetz, ihr da drüben. Wir sind unter der Gnade, nicht unter dem Gesetz. Aber hey, habt ihr nicht gehört? Die Sünde wird nicht herrschen über euch. Aber hey, wir sind unter der Gnade, nicht unter dem Gesetz. Könnt ihr das sehen? Aber schaut den Vers noch mal genau an. Lies den genau. Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid. Mit anderen Worten, das eine ist die notwendige Bedingung für das andere. Es ist die Erfahrung der Vergebung, die Erfahrung, dass Gott in meinem Leben wirkt, dass er gnädig ist, dass er so ist wie 2. Mose 34 sagt. Diese Erfahrung allein befähigt mich durch ihn, durch seine Werke gehorsam zu sein.

[1:00:05] Was der Satan nicht möchte, ist, dass wir das Weil sehen. Er möchte das Weil nicht sehen. Was hier steht, ist folgendes. Wer von euch hat Hochsprung gemacht in der Schule? Hochsprung, kennt ihr Hochsprung? Hochsprung. Okay. Gibt's in der Bibel, in der Bibel ist auch wie Hochsprung. Ist Gottes Maßstab hoch oder niedrig? Hoch. Okay, in der Bibel ist es so, pass auf. In der Bibel ist es so. In der Bibel gibt es einen hohen Hochsprung, eine Latte und es gibt ein großes Trampolin. Das Trampolin ist so mächtig, dass jeder, der auch nur versucht zu springen, mit dem Trampolin drüber kommt. Aber was wir in der Adventgemeinde machen, einige von uns mögen das Trampolin nicht. Das ist ihnen so billige Gnade, nicht? Den mit dem Trampolin. Wir zeigen, dass wir da drüber kommen, oder? Und wir versuchen immer über dieses da rüber zu springen und reißen und dann nehmen wir noch mehr Anlauf, nicht wahr? Und essen noch gesünder und versuchen es zu schaffen und und strengen uns an und springen und schaffen es nicht. Und die anderen denken: "Was für eine verrückte Leute." Die nehmen das Trampolin und hüpfen die ganze Zeit auf dem Trampolin und versuchen gar nicht drüber zu springen. Versteht ihr, wie ich meine? Die einen benutzen das, was man benutzen müsste, aber nicht um zu überwinden, sondern einfach nur so, ja, die Gnade, die Gnade, die Gnade. Für die anderen versuchen ohne Gnade zu überwinden. Ich möchte euch sagen, die Gemeinde Laudizer wird diese Welt mit der Ehrlichkeit Gottes fluten, wenn wir glauben, dass Jesus mir vergeben hat und dadurch glaube, dass er auch mich treu erhalten kann, wenn die Vergebungsgewissheit zum Schutz vor der Sünde wird, denn dann ist es ja nicht mehr, ich habe da so viel mit Ellenwald studiert, jetzt habe ich es raus. Dann ist es nicht mehr, ich habe mich einfach so gesund ernährt, bis die Sünde weg war. Dann ist es nicht mehr, ich habe halt 35 Missionssätze gemacht, irgendwann habe ich es rausgehabt. Dann ist es das Wirken Gottes. Es ist seine Herrlichkeit. Und alles, was wir tun, ob der Sabbat, die veganen Würstchen oder Missionseinsatz ist, es ist alles aus Gnade und zwar so, dass sogar das Ende der Gnadenzeit kommen kann, ohne dass es uns Angst machen muss.

[1:02:37] Letzter Vers, ich verspreche es. Offenbarung. Offenbarung Kapitel 19. Offenbarung 19 und dort Vers 7. Offenbarung 19 und dort Vers 7. Schaut mal, was dort steht. Lasst uns was sein? Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben. Wie sagt die Offenbarung? Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht. Wer ist seine Frau? Die Gemeinde. Was hat sie denn angezogen? Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und was steht bei euch? Glänzend. Was heißt denn glänzend? Das steht griechisch Lampros. Habt ihr eine Idee, was Lampros heißen könnte? Wie eine Lampe, leuchtend. Das Kleid der Endzeitgemeinde ist nicht nur rein, es leuchtet. Es ist nicht nur frei von Makel und von Charakterfehlern. Es hat die Gegenwart Jesu Christi in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmal des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: "Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes." Wenn du zu diesem Hochzeitsmal möchtest, kriegst du dieses Kleid. Jesus steht vor deiner Tür und er bietet dir dieses Kleid an. Könnt an den Verklärungsberg erinnern? Weiß wie das Licht. Das ist sein Kleid und vielleicht sagst du, ich bin gar nicht würdig. Ja, genau. Deswegen bietet er sie an, weil du nicht würdig bist. Genau deswegen, weil du nicht würdig bist, deswegen brauchst du Gnade und du darfst heute glauben. Egal, wer du bist, vielleicht bist du zum ersten Mal hier, vielleicht bist du seit 50 Jahren in der Gemeinde, hast es nie richtig völlig glauben können, egal wer du bist. Ich möchte dich heute einladen zu glauben, dass Jesus dir vollständig alles vergibt, wenn du es ihm glaubst und dass du ohne diese Gewissheit keinen Schritt in die richtige Richtung machen kannst. Du brauchst sie. Wer von euch möchte sagen: "Ich möchte ein leuchtendes Gewand haben. Ich möchte ein Schmetterling sein, der Schmetterling der Prophetie." Das euer Wunsch? Gott sei gelobt. Amen. Wollen wir aufstehen und beten?

[1:05:07] Lieber Vater im Himmel, möchten dir von Herzen Dank sagen, von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. So viele interessante und schöne Texte, die alle zusammenwirken. Wir haben noch gar nicht alle genannt, die man hätte nennen können. Herr, es gibt noch so viel, was wir zu Hause weiterdenken können und und lesen können und studieren können. So viel wunderbare Dinge, Herr. Wir haben heute eine Sache verstanden. Was uns am Ende leuchten lässt, ist nicht ein großes Wissen über Geschichte oder über Prophetie oder über Glaubenspunkte, sondern die Erfahrung, dass du tatsächlich mit uns gehst, weil wir glauben von Herzen, dass du uns alles vergeben hast und dass wenn wir auch wieder in Sünde gefallen sind, wenn wir schwach geworden sind, dass du dieses weiße Kleid immer wieder in deinem Blut ganz weiß machen kannst und wir lernen bei dir einfach zu bleiben und dorthin zu gehen, wo du hingehst, dass wir dir folgen, wo immer du auch hingehst. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir das, was dort in Römer 6, Vers 14 steht, dass die Sünde nicht über uns herrschen wird, weil wir unter der Gnade sind, dass wir das erleben in unserem persönlichen Leben. Herr, gibt, dass wir verstehen, dass es nicht ausreicht, eine Adventgemeinde zu besuchen, dass es nicht ausreicht, in der Sabbatschule kluge Antworten zu geben, sondern dass wir verstehen, dass wir persönlich echten Glauben brauchen, echte Liebe, die von dir kommt, eine echte Gerechtigkeit, die du uns schenkst, dass wir auf dich vertrauen und nicht darauf, dass wir ein bisschen besser als die anderen Geschwister sind, dass wir persönlich kapitulieren und dich auf unseren Herzens uns thronen lassen. Und Herr, ich bin mir sicher, dass es viele hier gibt, die das in ihrem eigenen Leben schon erlebt haben, die auch wissen, dass das stimmt, dass

[1:06:51] es genauso ist. Und vielleicht gibt's aber auch einen hier oder mehrere, die das bisher noch nie so richtig zusammenfassen konnten.

[1:07:00] Und Herr, während wir jetzt beten und die Augen geschlossen haben, vielleicht gibt's ja jemand, der heute sagen möchte: "Herr, ist mir heute klarer bewusst geworden als jemals zuvor." Und während alle die Augen geschlossen haben, einfach zum Himmel seine Hand heben möchte und sagen möchte: "Herr, ich möchte das in Anspruch nehmen und ich möchte heute die Gewissheit haben, dass du mir persönlich alles vergeben hast. Und ich möchte dich als meinen persönlichen Erlöser neu so tief wie nie zuvor annehmen." Wenn das jemand betrifft, dann lade ich dich ein, einfach deine Hand zu heben, dass das Universum sieht, ja, das Evangelium hat an meinem Herzen gewirkt.

[1:07:42] Herr, wir danken dir für jede Entscheidung, die gefällt worden ist. Wir danken dir, dass du in unserem Herzen wohnen möchtest. Dunkel, wie es ist, aber du machst es hell. Dreckig, wie es ist, du machst es sauber. Chaotisch, du machst es ordentlich. Herr, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen. Amen.


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