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In dieser Predigt von Christopher Kramp tauchen wir tief in die Offenbarung ein, um die fundamentale Frage nach unserem Daseinszweck zu beantworten. Entdecke, wie dieses oft missverstandene Buch das Evangelium auf einzigartige Weise offenbart und uns hilft, unseren Platz in Gottes Plan zu verstehen.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:03] So schön, dass ihr alle immer noch da seid. Aber am schönsten ist, dass heilige Engel anwesend sind oder dass Gott durch seinen Heiligen Geist anwesend ist und dass er sich vorbereitet hat, heute etwas ganz Besonderes zu sagen.

[0:31] Ich möchte Dank sagen der Schwester, wenn ich das richtig sehe, die jetzt die Übersetzung macht. Wer übersetzt von euch? Christina. Christina, Gott sei mit dir. Und wenn ich zu schnell rede, dann melde dich. Okay.

[0:52] Schön, dass ihr da seid. Eine Predigt braucht Ohren. Wenn jemand nur predigt und niemand ist da, dann nützt das nichts. Und manchmal kommen nach der Predigt zu mir Geschwister, sagen: "Danke für die Predigt." Sagen: "Danke fürs Zuhören." Weil, was nützt es, wenn man predigt und das fällt auf taube Ohren? Die Predigt bringt nur etwas, wenn ihr mitdenkt, zuhört und das Ganze auf euch persönlich, wenn wir uns es auf uns persönlich anwenden.

[1:19] Ich möchte heute in dieser Predigtstunde mit euch ein Thema durchdenken, das mir wirklich auf dem Herzen liegt. Es ist eigentlich keine kein neues Licht in dem Sinne, dass ihr jetzt etwas hören würdet, was ihr noch nie in eurem Leben vielleicht gehört habt, aber etwas, das zumindestens für mich persönlich Gott noch mal viel klarer gemacht hat und was ich glaube, dass uns helfen wird, eine ganz fundamentale Frage zu beantworten, nämlich: Warum sind wir eigentlich da? Was ist der Grund, warum wir existieren?

[1:57] Weil ich habe den Eindruck, mitunter verlieren wir das ein bisschen aus den Augen. Und dazu möchte ich mit euch die Offenbarung studieren. Mögt ihr die Offenbarung? Ich finde, es gibt kaum ein Buch der Bibel, das das Evangelium so schön zeigt, für die Offenbarung. Ähm, ich habe über die Jahre gelernt, die Offenbarung als ein Evangelium zu lesen, bei aller Prophetie, die es enthält, weil Prophetie und Evangelium gar kein Widerspruch sind.

[2:24] Aber manchmal sehen wir die Offenbarung halt vor allem als ein apokalyptisches Buch von Endzeitereignissen und nicht so sehr als das, was es eigentlich vor allem auch ist, ein Buch, das Evangelium ganz deutlich macht. Und ich würde gerne mit euch heute ein bisschen in Offenbarung studieren.

[2:46] Und bevor wir beginnen, würde ich gerne noch mal die Gelegenheit nutzen, Gott einzuladen, wirklich zu unseren Herzen zu sprechen. Ich glaube, er möchte zu mir, zu euch sprechen. Wenn es euch möglich ist, dann lad euch ein, noch einmal niederzuknien.

[3:13] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für all den Segen, den wir heute schon empfangen haben und wir stehen hier, wissen, dass du noch viel mehr Segen für uns hast. Ob wir nach draußen schauen in die Natur, ob wir uns umschauen untereinander. Vor allem, wenn wir in dein Wort schauen, sehen wir Segen über Segen. Und Herr, du weißt, dass wir manchmal von Segen überschüttet werden, aber gar nicht so richtig aufnehmen, weil unsere Herzen verschlossen sind, weil wir mit Schuld, mit Sünden, mit Zweifeln, mit Bitterkeit, mit Verletztheit in den Gottesdienst kommen.

[3:53] Und Herr, wir möchten dich bitten, dass was immer auf unserem Herzen, unserem Denken gewesen ist oder noch immer ist, möchten dich einladen, dass du in den kommenden Minuten zu uns persönlich sprichst. Wir möchten die Tür aufmachen, dass du unserem Herzen wohnen kannst. Wir wollen uns neu dafür entscheiden, deine besten Freunde zu sein. Wir wollen von deiner Güte, von deiner Freundlichkeit, von deiner Wahrheit und wir lernen und verstehen, was du für uns in dieser Zeit vorgesehen hast, was du dir wünschst. Ich möchte dich bitten, dass wir jetzt immer zu deinen Füßen sitzen, dass du deine Verheißung wahr machst, dass das Wort, das du gesandt hast, nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Herr, wir sehen uns nach einer persönlichen Erwirkung in unserem Leben und in unseren Gemeinden und du sehnst dich noch mehr als wir. So möchten wir jetzt die Erlaubnis geben, in besonderem, besonderem Maße in unserem Leben, unseren Gemeinden zu wirken und heute in uns diese Erweckung neu zu entfachen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[5:12] Schlagt mit mir auf Johannes Kapitel 1. Wer hat die Offenbarung geschrieben? Johannes. Bevor wir gleich in die Offenbarung gehen, wollen wir kurz uns vor Augen führen, wie Johannes zu dem geworden ist, der später auf Patmos die Offenbarung geschrieben hat. Ich glaube, dass die ersten Momente von Johannes auf dem Weg mit Jesus viel beibringen können für das, was wir gleich studieren werden.

[5:50] Seid ihr in Johannes Kapitel 1? Johannes Kapitel 1. Johannes ist gerade ein junger Mann, vielleicht sogar ein Teenager, wahrscheinlich eher ein Jugendlicher bei einem Erweckungstag, na, es war meine Erweckungswoche oder Erweckungsmonat oder so. Ich bin mir sicher, der Johannes der Täufer hat auch mehr als eine Predigt an dem Tag gehalten.

[6:17] Da waren viele gekommen und sie waren gekommen, weil sie wussten, dort hören sie gegenwärtige Wahrheit. Der Johannes predigt nicht wie die in der Synagoge, die Pharisäer und die Sadduzäer, die predigten ja mehr so: "Rabi X sagt es so. Rabi Y sagt es so. Es könnte aber auch das bedeuten, vielleicht aber auch jenes." Der Johannes der Täufer, der predigte: "Es steht geschrieben." Und er predigte die Prophetie und er predigte Gesundheit und er predigte Reformen und er predigte eine Buße und Lebensübergabe. Und viele Leute waren froh, dass sie endlich wieder das Wort Gottes hören konnten.

[7:03] Kamen sie in großen Scharen zu diesem Erweckungstag, zu dieser Erweckungsveranstaltung. Aber Johannes hatte eine Bürde. Er wollte sie nicht einfach intelligenter machen in prophetischer Auslegung. Er wollte nicht einfach nur, dass sie gesünder leben, weniger streiten oder eine angemessene Kleidung tragen. Sein Ziel bei all dem, was er predigte, war, dass sie den, auf den sie hofften, persönlich kennenlernen.

[7:38] Und als Jesus mitten unter ihnen war, war sein größtes Anliegen, dass sie eigentlich nicht mehr auf ihn hören, sondern dass sie Jesus folgen. "Das Lamm Gottes. Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." Das war das Zentrum seiner Predigt.

[7:58] Und ihr kennt die Geschichte. Als er das gepredigt hat, sind die meisten bei Johannes im Teufel geblieben und nicht zu Jesus gegangen. Er war ihr Lieblings-YouTube-Prediger. Sie haben wahrscheinlich alles von Johannes dem Täufer, die haben den abonniert, aber als Johannes der Täufer sagte: "Ihr müsst eine persönliche Freundschaft zu Jesus haben", da wollten sie lieber mehr hören von Johannes' Predigten über Sacha.

[8:28] Aber es gab dort zwei junge Männer, die wollten zu Jesus. Nach der Predigt, ich weiß nicht, wie viel Leute da waren, da waren Hunderte, vielleicht Tausende gewesen, vielleicht sogar noch mehr. Von all diesen Leuten, die alle sich für die gegenwärtige Wahrheit interessierten, gab es zwei, die nach der Predigt zu Jesus gingen, um Jesus kennenzulernen, weil sie realisiert haben: So toll die Predigt von Johannes auch sein mag. Und wer von uns wäre nicht gerne dabei gewesen, Johannes den Täufer predigen zu hören? Oder alleine reicht das nicht.

[9:06] Wie viele werden von uns heute Abend nach Hause gehen und sagen: "Jesus, ich möchte dich persönlich kennenlernen, noch besser kennenlernen." Zwei Jünger hörten ihn reden. Vers 37, Johannes 1, Vers 37. "Und die beiden Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach." Als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen sah, sprach er zu ihnen: "Was sucht ihr?" Das war die Gelegenheit, alle Fragen loszuwerden, oder?

[9:37] Sie sprachen zu ihm: "Rabi", das heißt übersetzt Lehrer, "wo wohnst du?" Sie wollten nicht einfach nur schnell drei Bibelfragen beantwortet bekommen. Sie wollten Jesus richtig kennenlernen.

[9:56] Und er sagt, er spricht zu ihnen: "Kommt und seht." Sie kamen und sahen, wo er wohnte und blieben jeden Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den beiden, die es von Johannes gehört hatten. Ihr wisst, der zweite war wer? Wer war der zweite? Johannes.

[10:16] Andreas und Johannes, könnt ihr nachlesen in im Sieg der Liebe, oder? Johannes, der später die Offenbarung schreibt, war einer der ersten beiden Jünger von Jesu. Und als Jesus ihn gefragt hat: "Was suchst du?", war Johannes und Andreas, die beiden waren es, die gesagt haben: "Wo wohnst du? Wir würden gern bei dir auf der Couch sitzen. Wir würden gern mit dir Placklag essen. Wir würden gern wissen, wie du im Alltag bist. Wir würden dich gerne kennenlernen." Es ist dieser Johannes, der Jesus so als Freund kennenlernen wollte, der später die Offenbarung schreibt.

[10:50] Es war kein Geschichtsprofessor, sondern ein Freund von Jesus, der unbedingt wissen wollte: "Wo wohnt Jesus?"

[11:02] Wart ihr mal bei Geschwistern zu Hause? Wenn man Geschwister, wenn man Freunde zu Hause besucht, dann lernt man sie besser kennen. Oder man kennt sie immer nur aus der Gemeinde. Wenn man bei ihnen zu Hause ist, merkt man, wie sie eigentlich wirklich sind, oder zum Positiven und vielleicht auch mal zum Negativen. Aber so auch mit uns, wenn man bei uns zu Hause ist, dann merkt man, wie wir wirklich sind, oder?

[11:29] Wen wir noch zu kommen heute im Laufe dieses dieser Predigt. Einen Tag waren sie mit Jesus. Und nach nur einem Tag mit Jesus konnten sie kaum an sich halten. Weit beschreibt, wie Johannes, der Jünger, einfach da saß und keine Worte fand für diesen schönen Moment, diese Begeisterung, diese Freude, Jesus zu kennen. Kennst du das? Nach einer Morgenandacht das Gefühl hast, du findest keine Worte, weil Jesus dir so nah gekommen ist.

[12:07] Und der andere Andreas, der findet seinen Bruder in Vers 41. Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: "Wir haben den Messias gefunden", das heißt übersetzt den Gesalbten. Und jetzt könnt ihr mir alle helfen. Denn Andreas sagt: "Wir haben den Messias gefunden." Auf welche Prophezeiung hat er sich bezogen?

[12:35] Auf Daniel 9. Wenn er zu seinem Bruder kommt und zu Petrus sagt, also Simon heißt er noch, Petrus wird er dann heißen: "Wir haben den Messias gefunden." Was sagt uns das über Simon?

[12:51] Er musste davon wissen, oder? Also, wenn ihr jemanden seht, der, also, wenn ein Bruder in der Gemeinde zu einem anderen kommt: "Ich habe neues Licht über den König des Nordens", dann wisst ihr, dass beide mit Daniel 11 sich auskennen, oder? Weil ansonsten: "König des Nordens, wer soll das sein?" Ja, die Tatsache, dass Andreas und Simon sofort wussten, was mit der Gesalbten gemeint ist, dass es nicht um Kosmetik ging, sondern um den Messias, das zeigt, dass sie Daniel 9 kannten und studiert hatten.

[13:22] Es geht noch weiter, paar Verse weiter in Vers 45. Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: "Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn von Nazareth." Er sagt den, von dem die Propheten gesprochen haben.

[13:38] Der erste Punkt heute in dieser Predigt ist: Die allerersten Jünger sind deswegen Jesus nachgefolgt, weil sie Prophetie studiert haben. Sie sind ihm nicht nur nachgefolgt, weil er freundlich war, sondern weil sie vorher schon Prophetie studiert haben. Sie haben Daniel 9 studiert. Sie wollten wissen, wer ist der Messias? Und als er sich dann vor ihnen zeigte, haben sie gesagt: "Schaut mal hier, er ist es."

[14:03] Der Philippus kommt zu Nathanael. Der Nathanael muss auch die Prophetie interessant gefunden haben, denn er sagt: "Wir haben ihn gefunden, von dem die Propheten sprechen." Hört mal zu, was Ellen White im Buch "Vom Schatten zum Licht" sagt. Im Englischen sagt sie ähm, zu der Zeit, als Philippus ihn gerufen hat, Philippus, hatte sich Nathanael an einen stillen Ort zurückgezogen, um über die Ankündigung von Johannes dem Täufer und über die Prophezeiung bezüglich des Messias nachzudenken.

[14:40] Mit anderen Worten, da kommt jemand, hat eine neue Erkenntnis in der Prophetie, der Philippus, und er weiß: "Ich kann zu Nathanael gehen, weil der studiert die Prophetie. Der will es auch wissen." Wenn jemand in der Gemeinde eine neue Erkenntnis zur Prophetie hat, weiß er, dass er zu dir kommen kann. Weiß er, dass du dich dafür interessierst.

[14:59] Sie sagt sogar: "Philippus wusste, dass sein Freund die Prophezeiungen selbst studierte." Wissen deine Freunde, wissen deine Geschwister, dass du die Prophetie selbst studierst? Und zwar nicht nur, wenn der, wenn der, wenn der, wenn der äh, wenn der äh Prediger in der Gemeinde die Prophetie aufschlagen lässt, sondern auch, wenn du alleine im Heim bist, so wie der, wie der Philippus, der der Nathanael war, einfach in der Freizeit.

[15:28] Der Punkt, den ich machen möchte: Die allerersten Jünger von Jesus sind Jesus nachgefolgt, weil sie Prophetie studiert haben, weil sie sich für Prophetie interessiert haben. Wenn sie das nicht getan hätten, hätten sie Jesus nicht als den Messias angenommen. Das Christentum, nicht nur die Adventgemeinde, das Christentum ist entstanden durch junge Leute, die sich für Prophetie interessiert haben. Und nur die, die Prophetie studiert haben, haben Jesus als den Messias angenommen. Viele andere waren einfach nur vielleicht interessiert und: "Aha, der macht interessante Dinge, der sagt freundliche Dinge, der ist freundlich, der heilt andere Menschen." Aber nur die, die Prophetie studiert haben, haben ihn als Messias angenommen. Diese Leute hier, Johannes, Petrus, das waren später die größten Säulen der Urgemeinde. Steht sogar in Apostelgeschichte, Galaterbrief. Leute, die die Prophetie studieren, kommen zu Jesus, werden Säulen der Gemeinde.

[16:26] Wenn wir das Evangelium richtig verstehen wollen, müssen wir es auch aus der Prophetie verstehen. Und deswegen möchte ich mit euch heute einen Abschnitt lesen aus der Prophetie in Offenbarung, den ihr wahrscheinlich gut kennt, wo ihr sagt: "Ah, ja, kenne ich, kenne ich, kenne ich." Aber ich, vielleicht gibt's heute ein paar neue Dinge, die wir vielleicht nicht so richtig durchdacht haben, vor allem in dem Licht der Tatsache, wie Johannes Jesus kennengelernt hat.

[16:54] Schauen wir mal in Offenbarung Kapitel 10. Offenbarung Kapitel 10. Die Frage, die wir uns stellen wollen: Warum sind wir da?

[17:05] Offenbarung Kapitel 10 und dort in Vers 1. Und wir machen das durchaus ein bisschen interaktiv. Wenn ich Fragen stelle, dürft ihr antworten. Ihr dürft zwar dann keine Predigt halten, ja, aber ihr dürft antworten, okay? Sonst schaffen wir heute nicht mehr Mittag zu essen.

[17:24] Offenbarung 10, Vers 1. "Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke und ein Regenbogen war auf seinem Haupt und sein Angesicht war wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen." Bevor ich wir das gelesen hätten, ich euch einfach gefragt hätte: "Worum geht es in Offenbarung 10?" Wenn ihr sozusagen einfach mal in eurem Kopf sagt: "Offenbarung 10", was ist eure erste Assoziation? Was ist der Hauptinhalt von Offenbarung 10? Große Enttäuschung. Große Enttäuschung von wem? Wer wird enttäuscht?

[17:58] Milleriten oder was hätten die anderen gesagt? Offenbarung 10. Worum geht's da? Adventbewegung oder Offenbarung 10 würden wir sagen, ist das Kapitel über unsere Adventbewegung. Aber schaut her, Offenbarung 10 beginnt mit wem? Wer ist der erste, der hier in Offenbarung 10 uns gezeigt wird? Wer ist das, der hier erscheint?

[18:18] Möchte euch sagen, Offenbarung 10 handelt von der Adventbewegung. Stimmt. Aber Offenbarung 10 handelt zuerst von Jesus. Wenn du die Verse liest, Offenbarung 10, dann enthält das allermeiste gar nicht von Adventbewegung. Im eigentlichen Sinne, es handelt von Jesus. Und wir werden gleich sehen, welche Adventbewegung, welche Rolle die Adventbewegung dabei spielt. Es handelt von Jesus. Woher wissen wir, dass das hier in Vers 1 Jesus ist, außer dass ich es gerade schon gesagt habe? Das ist keine Begründung. Also, woher wissen wir, dass dieser Engel hier Jesus ist?

[18:52] Ganz, was war das? Weil schon mal stand es stand schon mal irgendwo. Okay. Offenbarung 1. Offenbarung 1. Und was ist die Parallele zu Offenbarung 10 hier? In welchen Vers meinst du in Offenbarung 1? Woher wissen wir, dass das derselbe ist? Welches Detail zeigt uns, das muss der sein, der schon Offenbarung 1 sich offenbart hat?

[19:19] z.B. Füße, schimmerndes Erz. Ja, gar nicht schlecht. Es gibt ein Detail, das ganz offensichtlich. Was hat dieser Engel in Offenbarung 10, Vers 1, was Jesus in Offenbarung 1, Vers 16 auch hat?

[19:42] Wo du in Vers 16. "Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne." Und welche andere Geschichte kennt ihr aus dem Neuen Testament, wo jemand ein Angesicht hatte, das leuchtete wie die Sonne? Jesus auf dem Berg der Verklärung, oder? Da sagt Petrus, sein Angesicht, oder Markus, sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. In Offenbarung 1 kommt Jesus mit einem Angesicht, das leuchtet wie die Sonne. In Offenbarung 10 finden wir jemanden, sein Angesicht leuchtet wie die Sonne. Ich glaube, es ist ganz klar, es ist Jesus.

[20:23] Frage: Wenn Jesus in Offenbarung 10 dargestellt wird, warum wird er ein Engel genannt? Ist Jesus ein Engel? Ist Jesus ein Engel? Ja oder nein?

[20:40] Okay, das wisst ihr natürlich. Ein Engel. Das Wort Engel heißt Angelos, heißt Bote. Okay. Was macht einen Boten zum Boten? Botschaft. Eine Botschaft. Oder wenn ich jemandem eine Botschaft übergebe und sage: "Kannst du das bitte der Person geben?" und sie tut es, dann bist du zum Boten, oder?

[21:05] Jesus hat eine Botschaft. Okay, also Jesus kommt hier in Offenbarung 10 mit einer Botschaft. Jetzt müssen wir verstehen, worum es diese Botschaft geht. Was hat er noch? Er hat um sich herum einen Regenbogen. Könnt ihr das sehen? Offenbarung 10, Vers 1. Er hat einen Regenbogen. Woher kennt ihr den Regenbogen aus der Bibel? Ah, das wusste ich natürlich. Noah, Arche Noah, nicht? W Das ist unsere gute Kinderbibel-Erziehung. Die Arche Noah hat Gott bei der Arche Noah, also nach der Sintflut, hat er dort den Regenbogen erfunden, ja oder nein?

[21:45] Hat Gott nach der Sintflut gesagt: "Okay, ich sollte einen Regenbogen erfinden." Okay, da wird zum ersten Mal in der Bibel erwähnt, aber ist er da zum ersten Mal gewesen?

[21:56] Ein sagen: "Nein." Warum sagt er nein? Es gibt den Regenbogen am Thron Gottes. Was meint, wie lange gibt's ihn da schon? Schon immer. In Offenbarung 4 steht, dass am Thron Gottes, der ist der ganze Regenbogen, also der Thron Gottes ist vom Regenbogen umgeben. Es ist also nicht so, dass Gott sagt: "Oh, nach der Sintflut, wir könnten einen Regenbogen haben." Und dann sagt: "Ach, das ist so schön, das mache ich auch noch mein beim Thron." Oder? Es ist andersrum. Der Regenbogen war schon immer am Thron Gottes und nach der Sintflut gibt Gott ein Zeichen für seinen Thron, für seine Herrschaft als Zeichen, dass dieses Versprechen wirklich gilt. Er verbindet sein Versprechen mit seinem eigenen Thron.

[22:41] In der Bibel hat also der Regenbogen was mit dem Bund zu tun, aber er hat vor allem was mit dem Thron Gottes zu tun. Denn wenn man sozusagen die Bibel jetzt nicht einfach vom von der ersten Seite anliest, sondern ganz chronologisch, wenn man sich zuerst vorstellt, man ist erst am Thron Gottes oder vor dem Sündenfall, vor allem, dann ist das schon der Ton, äh, der der Regenbogen. Das ist sozusagen die allererste Verbindung.

[23:06] Wenn also Jesus als ein Engel kommt mit einem Regenbogen, worum könnte es in der Botschaft gehen? Um den Thron Gottes. Okay, jetzt hat er nicht nur einen Regenbogen, er hat auch noch, er ist noch mit Wolke und Feuersäulen ausgestattet. Ja, wie Feuersäulen? Wolke, Feuersäule. Helft mir. Das ist jetzt wieder nicht wahr, Kinderbibel. Wo kennen wir aus der Bibel eine Wolke und eine Feuersäule?

[23:33] Wüstenwanderung oder das Volk Israel. Wer war da in der Wolke und Feuersäule? Jesus. Was hat er gemacht? Er hat das Volk geführt und zwar von Ägypten nach Kanaan. Oder was musste das Volk tun, wenn es die Wolkensäule wandern sah?

[23:52] Folgen. Was hat Johannes gemacht, als Johannes rief: "Das ist das Lamm Gottes"? Hinterhergegangen. Sind hinterhergegangen. Die Wolken und Feuersäule sagt: "Liebes Volk, bewegt euch, kommt mir hinterher." Wenn Gott meinte, jetzt ist eine Pause angesagt, was hat er gemacht? Die Wolken und Feuersäule blieb stehen. Das Volk hat sich niedergesetzt, also Zelt aufgeschlagen. Manchmal vielleicht sogar 11 Monate lang im Sinai. Wenn die Wolken und Feuersäule sich bewegt hat, was sollte das Volk tun?

[24:27] Das Volk war 11 Monate mit Gott am Berg Sinai. Stellt euch mal vor, nach diesen 11 Monaten bewegt sich die Wolke und Feuersäule und einige sagen: "Kommt, wir müssen Jesus folgen." Und andere sagen: "Wieso, hier ist so schön? Wir waren 11 Monate hier mit Jesus. Gott hat zu uns gesprochen. Wir haben das Heiligtum hier bekommen. Wir haben so tolle Erfahrungen gemacht. Er ist genauso wie wir." Wäre es eine gute Idee gewesen, nicht zu folgen? Wäre das Argument: "Aber er war doch mit uns hier. Das war doch eine reale Erfahrung." Wäre das ein gutes Argument, ja oder nein?

[25:05] Nein, denn Jesus bewegt sich jetzt weiter. Die Tatsache, dass er an diesem Ort mit mir gewesen ist, ist kein Argument, dort stehen zu bleiben. Wenn Jesus sich weiter bewegt, dann will ich folgen. War es eine gute Idee zu Johannes dem Täufer zu gehen, zu den Predigten? Ja oder nein? War es eine gute Idee, dann bei ihm zu bleiben, als Johannes sagte: "Übrigens, dass Jesus folgt ihm."

[25:33] Die Wolken und Feuersäule bewegt sich mit dem Ziel, dass das Volk auch folgt. Ja, das Volk soll folgen. Wenn Jesus in der Offenbarung mit dem Thron, also eine Botschaft bringt über den Thron Gottes und dann sagt: "Folgt mir, folgt mir, folgt mir." Was will er also sagen?

[25:59] Warum? Wenn die Botschaft sich um den Thron Gottes bewegt, also sich darum dreht und er sagt: "Folgt, kommt, kommt, kommt, komm, komm, komm", dann muss sich der Thron Gottes bewegen. Denn die Gläubigen interessieren sich doch, wofür? Wofür interessieren sich Gläubige? Was hat Johannes gesagt, als er von Jesus gefragt wird: "Was suchst du?"

[26:27] "Wo wohnst du?" Wo wohnst du? Oder ein Gläubiger interessiert sich, wo wohnt Jesus? Wo wohnt denn Gott?

[26:34] Wo wohnt Gott? Im himmlischen Heiligtum. Der Thron Gottes bewegt sich innerhalb der Wohnung Gottes und wir behandeln das oft wie eine rein abstrakte theologische Sache, wo man ein bisschen in Mathe aufgepasst haben muss. Kannst du 1844 ausrechnen? Ja oder nein? Wie war das noch mal? Sieben Jahre des Axakers ist Hilfe, diese ganzen Prophezeiungen, da nicht, w Ich möchte heute euch helfen, dass wir mal ein bisschen höher schauen, ein bisschen weiter schauen als nur Daten und wie war das mit dem Jahr Null, nicht wahr? Und hier und der Thron Gottes bewegt sich in seinem Heiligtum, in seiner Wohnung und wenn wir sagen: "Ich habe so viele getroffen." Ja, was bedeutet das denn? Was denn ist doch doch im Grunde genommen egal. Ja, ich habe Jesus lieb. Was soll mich jetzt das groß interessieren, ob sich der Thron Gottes bewegt? Johannes hat sich dafür interessiert, was in der Wohnung Gottes passiert.

[27:41] Johannes hat sich nämlich dafür interessiert, wo Jesus gewohnt hat. Okay, also der Thron, kennt ihr eine Stelle in der Ah, ne, nein, nein, nein, nein. Gehen wir mal zu Offenbarung 10. Schritt für Schritt. Okay, das entdecken wir Schritt für Schritt. Also, wir haben jetzt diesen Engel Jesus, der eine Botschaft bringt, die im Grunde genommen sagt: "Der Thron Gottes bewegt sich. Folg mir, folg mir, folg mir, folg mir." Er hat allerdings nicht nur diese ganzen Attribute, er hat etwas in seiner Hand.

[28:11] Schaut in Offenbarung 10, Vers 2. "Und er hielt in seiner Hand ein offenes Büchlein und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken aber auf die Erde." Ein offenes Büchlein. Hat jemand eine andere Übersetzung als "offen"? Geöffnet. Was ist der Unterschied zwischen "offen" und "geöffnet"? Ich meine, es ist am Ende beides offen, aber es war vorher noch nicht offen. Und das ist die beste Übersetzung. Die Schlachter ist hier tatsächlich die schlechteste von allen. Es ist eigentlich ein geöffnetes Buch. Okay.

[28:45] Kennt ihr in der Bibel ein Buch, wo der Thron Gottes sich bewegt? Ah, sehr gut. Sehr gut. Die die Bibelkenner sagen auch Hesekiel. Ich meine, Hesekiel bewegt sich auch der Thron, gerade, dass das stimmt. Es gibt Hesekiel und es gibt Daniel. Aber in welchem Buch wird auch gesagt, dass das Buch zwischenzeitlich verschlossen ist, um dann wieder geöffnet zu werden? Daniel. Gibt es ein, in welcher Stelle in Daniel bewegt sich der Thron Gottes? Wo ist, wo finden wir das?

[29:18] Nein, in Daniel, also auch in Daniel. Wo in Daniel? Das ist jetzt, also, wenn ihr so sagt: "Ich bin bereit für die drei Engelsbotschaft." Ja, das ist jetzt die Gelegenheit zu zeigen, dass ihr das wisst. Okay. Wo befindet sich die Stelle in Daniel, dass der Thron Gottes sich bewegt?

[29:34] Daniel 7. Ganz genau. Wunderbar. Danke schön. Daniel 7. Und dort in Vers, wer weiß es?

[29:43] Daniel 7. Ganz genau. Super. Ihr seid Klasse. Daniel 7, Vers 9.

[29:54] Daniel Kapitel 7 und dort Vers 9: "Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte." Wenn ich den Stuhl hier nehme und ihn hier neben dem Podest stelle, heißt das was? Er stand da vorher nicht, oder? Und um ihn dort aufzustellen, musste ich ihn bewegen. Ich musste ihn von hier nehmen und ich musste ihn dorthin aufstellen. Der Thron hat oder die Throne sogar, ihr wisst es, hier nicht nur ein Thron, sind 24 Throne der Ältesten, drumherum. Anderes Thema. Die haben sich bewegt.

[30:30] Warum sollte das für einen Christen wichtig sein? Ich rede gar nicht von Adventisten, ich rede von Christen im allgemeinsten Sinne. Warum sollte es für jeden, der Jesus liebt, wichtig sein, wenn der Thron sich bewegt?

[30:45] Weil Jesus beim Thron ist. Und warum noch? Weil er ins allerheiligste. Das kommt jetzt genau. Aber warum ist der Thron Gottes für uns Gläubige wichtig?

[30:54] Wir beten dorthin, um Gnade zu bekommen, oder? Denn dort wird das Evangelium für uns angewendet, oder? Paulus sagt: "Lasst uns hintreten zum Thron der Gnade." Wir beten ja nicht mehr nach Jerusalem, wir beten zum himmlischen Heiligtum, sozusagen. Und wenn dort der Thron sich bewegt, dann geht das um das Evangelium, nicht um adventistische Sonderlehren. Es geht um das Evangelium. Der Thron Gottes bewegt sich. Der Gnadenthron bewegt sich sozusagen und Jesus redet nicht zu den Adventisten, er redet zu der ganzen Welt mit einem Bein auf dem Meer, mit einem Bein auf dem auf dem Land und sagt: "Kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, folgt mir in die Richtung."

[31:44] Das Buch Daniel versiegelt und dann aufgetan. Der Thron Gottes bewegt sich. Schau mir ganz kurz zu Daniel Kapitel 12. Jemand kann die Frage stellen: Wann hat Jesus diese Botschaft oder wann kommt Jesus in Offenbarung 10 und sagt: "Der Thron bewegt sich?" In Daniel 12 und dort Vers 4 heißt es: "Du aber, Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes." Wie lange ist das Buch versiegelt? Bis zur Zeit des Endes. Wer von euch weiß, wann ist die Zeit des Endes? Wann hat sie begonnen?

[32:32] 1798. Das stimmt. Und welcher Bibelvers beweist das? Gut zu hören. Gut zu hören. Es gibt nur eine Stelle in der Bibel, die das belegt. Das können wir heute zeitlich nicht studieren. Gut zu hören. Gut zu hören. Sehr wichtig. Aber ich sag's euch nur, nur durch Daniel 12 kann man belegen aus der Bibel, dass 1798, wie Ellen White sagt, die Zeit des Endes beginnt. Eine der für mich wichtigsten Punkte, warum die Zeitprophezeiung aus Daniel 12 nicht in die Zukunft gehören. Wer die Zeitprophezeiung aus Daniel 12 in die Zukunft legt, hat keinen Anker mehr, dass da die Zeit des Endes beginnt. Ja, wenn ihr mehr dazu wissen wollt, kommt in einer Pause zu mir. Wir machen ein Studium von Daniel 12. Das macht mir große Freude, aber das sprengt den Rahmen. Ja. Ja, aber nur, dass ihr wisst, wenn ihr da Fragen habt, kann ich das alles erklären. Äh, also das Wesentliche, äh, der Punkt ist.

[33:29] Wir lesen weiter in Vers 5. "Und ich, Daniel, schaute und siehe, da standen zwei andere da, der eine an diesem Ufer des Flusses, der andere an jenem jenseitigen Ufer. Und einer sprach zu dem leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses stand: 'Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind?'" Und jetzt kommt die Antwort. Vers 7: "Da hörte ich den in Leinen bekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses war, wie er seine Rechte und seine Linke zum Himmel erhob und bei dem schwor, der ewig lebt: 'Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit.'" Das ist halt die Idee. Ja, der Daniel will wissen, oder es wird gefragt, wie lange dauert das, bis diese Zeit des Endes dann kommt? Sagt: "Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit." Kennt ihr vielleicht aus Daniel 7, Vers 25, bis 1798.

[34:11] Um was es mir aber hier geht, ist dieser Mann, der seine Rechte und seine Linke zum Himmel erhebt. Könnt ihr das sehen? Wenn wir mehr Zeit hätten, könnten wir sehen, dass auch das Jesus ist. Der Punkt, aber den ich an dieser Stelle machen möchte, ist der.

[34:37] Im Buch Daniel gibt es verschiedene Weissagung, oder es gibt verschiedene Prophezeiungen. Da gibt es Daniel 2, da gibt es Daniel 7, da gibt es Daniel 8, da gibt es Daniel 10 bis 12, Daniel 9. Und jede Prophezeiung hat so ihren Schwerpunkt. Wenn ihr euch ganz kurz, wir machen ganz kurz einen kleinen Exkurs, dann kommen wir gleich wieder zur Offenbarung zurück. Wenn ihr euch ganz kurz überlegt, wie war das Volk Gottes zur Zeit, als Daniel in Babylon war? Wie ging es dem Volk? Was hat ihm quasi gefehlt?

[35:12] Heiligtum hat gefehlt. Was hat noch gefehlt? Also Heiligtum, das Heiligtum hat gefehlt. Was noch? Die Opfer. Was hat noch gefehlt? Ja, also fang an. Sie hatten kein Königreich mehr. Sie hatten keinen König mehr, sie hatten kein Heiligtum mehr, sie hatten kein Opfer mehr und das Volk war zerstreut. Das Buch Daniel sagt in Daniel 2: "Es kommt wieder ein Königreich, Gottes Königreich." Daniel 7 sagt: "Es kommt ein König, der für alle Völker regieren wird über alle Nationen und Stämme und Sprachen bis in alle Ewigkeit." Das ist Jesus Christus. Daniel 8 sagt: "Es wird ein himmlisches Heiligtum geben." Also dann dann für das Evangelium. Daniel 9 sagt: "Es gibt dann ein echtes Opfer, das Opfer für das Heiligtum, für den König, der dann vor Ewigkeit ein Königreich aufsetzt."

[36:04] Was, was fehlt da noch, wenn wir ein Königreich haben, ein König, ein Opfer und ein Heiligtum? Wir brauchen noch ein, wir brauchen noch ein gesammeltes Volk, dass dieses Königreich, diesen König, dieses Heiligtum und dieses Opfer in der Kombination predigt. Inklusive 1844 und Daniel 10 handelt von dem Volk Gottes. Könnt, ich will euch zeigen, was dem Volk, deinem Volk wiederfahren wird. Und was meint ihr wohl, worum es in Daniel 12 dann geht?

[36:38] Hatte nicht die Zeit, das ausführlich anzuschauen, aber Daniel 12 hat eine Parallele in Offenbarung 10. Wir gehen zurück zu Offenbarung 10. Wir sehen denselben Jesus hier und jetzt. Schaut mal, wie dort gesagt, was dort gesagt wird.

[36:52] Offenbarung Kapitel 10 und dort Vers 5 und 6. Offenbarung 10, Vers 5 und 6. "Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist." Können die Parallele sehen? Es gibt nur zwei Stellen in der Bibel, wo das passiert. In Daniel 12 und Offenbarung 10. Wenn ihr die beiden Kapitel zusammennehmt, da werden sozusagen Daniel und Offenbarung miteinander connected. Vor Offenbarung 10 gibt's gar nicht so viel Bilder aus Offen aus Daniel, aber in Offenbarung 10 und Daniel 12, da kommen die Bücher zusammen.

[37:32] Mit anderen Worten, Offenbarung 10 beschreibt das Volk, das das Königreich aus Daniel 2, den König aus Daniel 7, das Heiligtum aus Daniel 8 und das Opfer in seinem ganzen Verständnis von Daniel 9 predigt. Okay? So.

[37:50] Und er sagt jetzt in Vers 6: "Das kennt ihr gut, es wird keine Zeit mehr sein." Was heißt das? Heißt das, dass jetzt plötzlich wir sofort in der Ewigkeit sind? Geht es dort um die physikalische Zeit? Ja oder nein? Wird die physikalische Zeit aufhören irgendwann mal?

[38:08] Mal, mal Abstimmung. Wer sagt, die physikalische Zeit hört auf? Und wer sagt nein? Wer sagt ja? Sie hört auf. Okay. Wer sagt, sie hört nicht auf? Wer sagt: "Ich habe mir noch nie Gedanken drüber gemacht."

[38:20] Okay, ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, sie hört nicht auf. Warum? Weil wir jeden Sabbat anbeten werden, oder von Sabbat zu Sabbat. Das heißt, in irgendeiner Form wird es immer eine Zeitmessung geben, auch in der Ewigkeit wird ewig sein, aber wir trotzdem, wir werden wissen: "Heute Sabbat." Ähm, also in dem Sinne hört die physikalische Zeit wahrscheinlich nie auf. Was ist also gemeint, wenn es heißt: "Es wird keine Zeit mehr geben?" Wenn gerade in Daniel 12 unter demselben Bild des Schwörens gesagt wird: "Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit, später 1290 Tage, 1335 Tage." Um welche Zeit geht es dann?

[38:54] Es geht um prophetische Zeit. Es kommt der Zeitpunkt, da enden alle Zeitprophezeiungen. Die längste Zeitprophezeiung der Bibel geht wohin?

[39:08] 1844. Und welches Ereignis passiert 1844?

[39:14] Der Thron Gottes. Ja, natürlich. Untersuchungsgericht, Bücher geöffnet, aber das Entscheidende ist, der Thron Gottes bewegt sich und Gott bewegt sich und Jesus bewegt sich. Sie alle bewegen sich, wohin? Ins Daniel 7, ins Allerheiligste.

[39:32] Ich habe eine Frage an euch. Wenn ihr am Sabbat jemanden einladet, zeigt ihr ihm alle Räume, ja oder nein? Zu Hause? Nicht unbedingt, oder? Kommt drauf an, wen man einlädt. Wir haben, wenn wir Leute bei uns in unserer Wohnung oder an unserer Wohnung haben, so verschiedene Levels, oder? Den Postboten, den lassen wir vielleicht in die, so in den Flur rein, oder wenn er nett ist. Manche Nachbarn, die halten wir vor der Tür, werden oder manche Leute begegnen wir nur vor der Tür. Den Postboten, dass wir vielleicht in den, in den, oder netten Nachbarn in den Flur hinein. Geschwister aus der Gemeinde, wenn die zum Essen kommen, die dürfen, dürfen die aufs Klo? Dürfen aufs Klo. Dürfen die in ins ins ins Gästeklo? Ja, genau. Dürfen die, dürfen die ins Wohnzimmer? Dürfen die in die Küche? Bei manchen darf nicht in die Küche. Wieder raus. Ich weiß. Dürfen die Schlafzimmer? In die, in den Keller? Nicht unbedingt. Oder darf irgendjemand außer dir selbst und deiner Frau oder deinem Ehepartner in dein Schlafzimmer? Wer dürfte in dein Schlafzimmer?

[40:47] Vielleicht die Kinder, vielleicht beste Freunde, vielleicht Verwandte, Bruder, Schwester. Oder mit anderen Worten, je besser man jemanden kennt, desto mehr öffnet man von seiner Wohnung.

[41:01] Das Heiligtum ist nicht nur eine theologische Konzeption, um uns das Evangelium schätzen. Nein, nein, nein, nein, nein. Das Heiligtum ist die Wohnung Gottes. Johannes wollte wissen: "Wo wohnst du?" Und wir wollten als Menschen erstmal mit Gott nicht zu tun haben. Also hat uns Gott, ist uns wo begegnet? Auf der Erde, da auf dem Marktplatz des Lebens, oder sagt: "Komm, komm zu mir, komm zu mir." Und dann hat er uns im Glauben geführt in sein in seine Wohnung.

[41:36] 1844 macht Gott zum ersten Mal in der Geschichte sein Schlafzimmer auf. 1844 ist nicht nur ein Meilenstein der prophetischen Geschichte, da passiert etwas wirklich. Gott macht Türen auf, die es vorher nicht, die vorher nicht offen waren. Gott offenbart mehr über sich als allen Generationen vorher. Und wir sagen: "Das wäre nicht wichtig. Das wäre nur ein, ja, na ja, 1844, irgendwie sollten wir es in der Bibelstunde kurz behandelt haben." Und viele, selbst viele treue Geschwister fragen: "Was ist jetzt eigentlich die Bedeutung von 1844, außer dass das Gericht beginnt und wir irgendwie uns anstrengen zu sagen, es ist trotzdem eine frohe Botschaft?" Oder ihr Lieben, Gott macht seine allerletzten Türen auf. Wir dürfen hineinschauen bis in den letzten Winkel.

[42:30] Was heißt denn das? Das heißt, dass wir das Wesen und den Charakter Gottes noch besser verstehen können als alle vor uns. Jetzt sagst du vielleicht: "Aber ist das Evangelium nicht immer gleich?" Ist das Evangelium immer dasselbe oder verändert es sich? Ist das Evangelium in der Bibel immer dasselbe? Ja oder nein?

[42:56] Wie nennt sie, sag, es ist ein ewiges Evangelium. Okay. Als Mose die Opfer gebracht worden sind, konnte man das Evangelium verstehen? Ja oder nein? Konnte ein Mensch gerettet werden durch das Evangelium? Als Jesus auf die Welt kam und predigte, hat sich was geändert?

[43:16] Interessante Frage, oder? Hat sich was geändert? Ja oder nein? Ja, man kann nicht sagen, das war einfach nur eine weiteres Gleichnis, oder? Mit Jesus auf der Erde war eine völlig neue Phase, aber hat sich das Evangelium geändert? Nein, nein. Dasselbe Evangelium strahlt einfach heller. Vorher hat es Jesaja gepredigt, Daniel hat's gepredigt, die Opfer haben es gepredigt, die Gleichnisse haben gepredigt. Jetzt kommt Jesus und dasselbe Evangelium ist noch klarer, oder?

[43:42] Wenn jemand zur Zeit des Alten Testaments Opfer geopfert hat und geglaubt hat, wurde erlöst. Wenn jemand jetzt, als Jesus kam, sich geweigert hat zu folgen und einfach bei den Opfern geblieben ist, war das gut oder schlecht? Wenn er aber gesagt hat: "Es hat uns 1500 Jahre doch auch geholfen", wäre das eine gute Idee gewesen? Nein, Jesus da, dasselbe Evangelium ist jetzt Fleisch geworden. Er sitzt auf ein auf dem Berg der, der, der, der Berg der Selbpreisung. Er predigt: "Wir müssen ihm folgen." Ist dasselbe Evangelium. Wir müssen ihm folgen, oder?

[44:20] Jesus predigt nicht nur, er stirbt am Kreuz. Ändert sich was im Evangelium? Ist etwas neu, als Jesus am Kreuz von Golgatha stirbt, oder war alles so wie vorher?

[44:36] Als Jesus am Kreuz von Golgatha stirbt, war das ein bedeutender Moment? Ja oder nein? Ja, das war ein entscheidender Moment. Man kann nicht sagen, die Zeit nach dem Kreuz ist irgendwie vor dem Kreuz, oder? Es war ein entscheidender Moment, aber ist dasselbe Evangelium, oder? Dasselbe Evangelium wird noch klarer. Das, was man vorher im Glauben nur erhofft und uns verstanden hat, das wird jetzt sozusagen sichtbar. Das ist jetzt juristisch fest. Er ist wirklich gestorben. Was er versprochen hat, ist eingehalten worden.

[45:04] Das ist doch eine wesentliche Veränderung, oder? Also im Sinne von eine neue Phase, ist dasselbe Evangelium. Aber wer jetzt sagt: "Also, ich glaube, Jesus hat toll gepredigt, ich folge seinen Predigten, ich folge seinen Gleichnissen, ich folge seinen Wundern, aber ich glaube nicht, dass er für mich gestorben ist." Ist nicht gut, oder?

[45:24] Könnt ihr sehen, das Evangelium ist immer dasselbe und doch hat es Phasen und Gott sagt: "Komm, folge mir." Warum gibt es die Adventgemeinde? Schaut mit mir noch mal in Offenbarung 10. Und dort Vers 6 und 7. Der Engel schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist. "Es wird keine Zeit mehr sein." Heißt auf Deutsch: Nach 1844 gibt es keine Zeitprophezeiung mehr. Und wir sagen: "Gut, alles klar, weg mit den Zeitprophezeiungen, wir warten auf die Wiederkunft." Aber ist das der Punkt von der Zeitprophezeiung, zu sagen: "Einfach nur, das war die letzte Zeitprophezeiung?" Ist der Punkt von 1844 nur zu sagen: "Ab jetzt gibt es keine Zeitprophezeiungen mehr?"

[46:16] Wie war das bei den anderen Zeitprophezeiungen, derselben Prophezeiung, als Jesus im Jahre 27 gepredigt wurde? Hm. Getauft, als er getauft wurde. Genau.

[46:35] Weiß jemand, welche, wie viel Jahre Zeitprophezeiung davor beiging? Brauchst du? Ihr müsst jetzt reden. Ich kann nicht mehr.

[46:42] 483. 483 Jahre. Genau. Warte. Habe ich die Batterien da gepredigt. Danke. Gut.

[46:57] Der Sinn der Zeitprophezeiung der 483 Jahre war ja nicht zu sagen: "Ah ja, jetzt sind die 483 Jahre vorbei", sondern der Sinn war zu sagen: "Jetzt kommt der Messias, der predigt." Oder der Sinn der, der 486,5 Jahre, nach den dreieinhalb Jahre danach, war ja nicht zu sagen: "Jetzt ist die Mitte der Woche." Der Sinn war ja: "Jetzt kommt Jesus als Erlöser ans Kreuz." Wie war das am Ende der 490 Jahre im Jahre 34? Sollte da einfach nur Israel beendet werden als Volk Gottes, oder ging es nicht viel mehr darum, dass das Evangelium sich ausbreitet in die ganze Welt?

[47:35] Mein Punkt ist, wann immer sich eine Prophezeiung erfüllt in Daniel, dann deswegen, weil das Evangelium in eine völlig neue Phase tritt und das Evangelium jetzt noch heller scheint, noch klarer verstanden wird und noch weitergehen soll. Warum gibt es 1844? Les den nächsten Vers. Wir lesen nur Vers 6. Wir lesen immer nur: "Es wird keine Zeit mehr sein." Schaut den nächsten Vers an. Dort steht: "Sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er in die Posaune stoßen wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie er es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat." Gebt mir ein anderes Wort für Heilsbotschaft. Evangelium.

[48:22] Was soll mit dem Evangelium passieren jetzt nach 1844? Was soll passieren? Es soll nicht nur verkündigt werden. Verkündigt wird die ganze Zeit. Es soll vollendet werden. Die Adventgemeinde ist nicht dazu da, der Welt zu sagen: "Ihr feiert den falschen Tag." Die Adventgemeinde ist nicht dazu da zu sagen: "Die Toten sind tot." Die Adventgemeinde ist dazu da zu sagen: "Das Evangelium wird vollendet." Wir werden gleich sehen. Und deswegen predigen wir den Sabbat und deswegen predigen wir den Zustand der Toten.

[48:49] Das Evangelium wird vollendet, weil ganz oft denken wir, hier ist das Evangelium. Jesus, das Kreuz, Vergebung. Und dann kommen dann noch der Sabbat, der Zustand der Toten, 1844, die ganzen anderen adventistischen Lehren, oder? Und ich habe selbst viele treue Geschwister sagen: "Na ja, hier ist das Evangelium, aber dann müssen wir noch die anderen Sachen predigen, oder?" Und dann sagen einige: "Aber, reicht nicht das Evangelium?" Dann sagen wir: "Ja, das Evangelium ist entscheidend, aber das andere ist auch irgendwie wichtig, oder?" Und ich möchte euch heute sagen, diese Aufteilung zwischen: "Hier ist das Evangelium" und "Da sind die 28 weiteren oder die die ganzen adventistischen Sonderlehren." Diese Aufteilung ist Unsinn.

[49:30] Wir predigen den Sabbat nicht, weil wir besser Konstantin erforscht haben. Wir predigen den Sabbat, weil wir sagen wollen: "Das Evangelium wird vollendet." Jetzt möchte ich euch erklären, warum. Schaut mal in Vers 7. Wann soll das Evangelium vollendet werden?

[49:47] Sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels. Ah, wäre es interessant, wie Posaunen zu studieren? Das machen wir heute nicht. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr zu mir kommen, aber der Punkt ist, was fast niemand, der die Posaunen studiert, als, also meistens übersieht. Es geht bei den Posaunen nicht zuerst, welches die erste, zweite, dritte, vierte, fünfte Posaune. Es geht darum, die Posaunen kündigen etwas an. Sie kündigen hier in der sechsten Posaune, Offenbarung 10 ist Teil der sechsten Posaune, wenn ihr das lest. Sie kündigen an, dass in der sechsten Posaune der Thron Gottes sich bewegt und dass dann in der siebten Posaune das Evangelium vollendet wird. Welche, wo sollten wir mal hinblättern, um das zu verstehen? Was würdet ihr vorschlagen? In welches Kapitel der Offenbarung sollten wir hinblättern, um zu verstehen, wie in der siebten Posaune das Evangelium vollendet wird? Wo sollt man hinblättern?

[50:36] Zur siebten Posaune. Okay, lass uns mal schauen. Findet ihr in der siebten Posaune einen Vers, der irgendwie erklären könnte, wie das Evangelium, Achtung, vollendet wird, dass irgendwie was jetzt ein nächster Schritt kommt? Schaut mal einfach drüber von Offenbarung 11, Vers 15 bis 19. Gibt's da einen Vers, der irgendwie was damit zu tun haben könnte, auch wenn das Wort "Vollendung" vielleicht nicht da steht, aber dass das Evangelium vollendet wird?

[51:04] Vers 19. Schaut mal, Vers 19. "Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel." Frage: Wo steht die Bundeslade? Im im Allerheiligsten. Wenn sie sichtbar wird, konnte man die immer sehen? Was war davor? Normalerweise, wenn die sichtbar wird, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo es ins Allerheiligste geht. Übrigens, okay.

[51:38] Wenn die Bundeslade 1844 ins Aller, also wenn sich der Fokus jetzt auf die Bundeslade konzentriert, der Thron Gottes im Allerheiligsten aufgestellt wird, dann ist das die Aufgabe der Adventgemeinde, allen Christen zu sagen: "Jesus ist jetzt da."

[52:09] Glaubt ihr, man kann Jesus mehr lieb haben, wenn man weiß, die Toten fahren nicht gleich in die Hölle und werden dort für immer geröstet? Glaubt ihr, es gibt Menschen, die Jesus von Herzen lieb haben und an die Hölle glauben? Ja, die gibt es zuhauf. Sie befinden sich in Kirchen, wo man ihnen sagt: "Jesus röstet die Menschen ewig in der Hölle", und sie singen trotzdem, dass sie Gott lieb haben und sie lieben ihn auch. Und wir sagen ihnen: "Leute, wunderbar, dass ihr Gott liebt habt. Wir helfen euch, ihn noch lieber zu haben. Er ist gar nicht so." Versteht, wie ich meine? Das Evangelium ist noch schöner, als ihr denkt. Gott ist gar nicht so, wie die sagen. Ihr glaubt, dass Gott euch immer liebt. Ihr glaubt, dass Gott sich niemals ändert. Schaut mal, sogar seine zehn Gebote hat er nicht geändert. Weil ihr singt in euren Kirchen: "Gott hat sich nie geändert", aber gleichzeitig sagt er vom Podium: "Die zehn Gebote sind geändert worden und niemand denkt richtig drüber nach." Aber es ist ja eigentlich eine kognitive Dissonanz. Wir sagen euch: "Das Evangelium ist noch schöner. Er hat sich nie geändert. Seine zehn Gebote der Liebe gelten noch immer." Wir wollen doch alle in allen Reichen, wir wollen noch Gemeinschaft mit Gott haben. Wir sagen euch: "Die Gemeinschaft mit Gott kann auch viel intensiver sein, wenn wir uns an dem Tag treffen, wo er selbst anwesend ist." Der Sabbat ist nicht unser besser besserwisser Beweis. Wir haben wissen, wann die Mitte der Woche ist. Der Sabbat gehört zur Vollendung des Evangeliums.

[53:40] Der Zustand der Toten gehört zur Vollendung des Evangeliums. Es ist alles dazu da, dass wir Jesus noch mehr lieb haben. Aber weh uns, wir predigen das einfach nur als: "Wir wissen es besser als ihr." Weh uns, wenn wir das Evangelium außen vor lassen. Ich habe Leute sagen hören: "Ah, Moment."

[54:06] Wie heißt denn unsere Adventbotschaft in Offenbarung 14? Ja, das sagen wir, aber das steht nicht da. Wie heißt sie in der Bibel? Ein ewiges Evangelium. Was kommt dann? Fürchte Gott, gebt ihm Ehre. Stunde seines Gerichts. Sabbat. Ja. Und ich habe Leute sagen hören: "Ja, ja, da ist eigentlich gemeint, erst kommt das eigentliche Evangelium und dann kommt oben drauf dann halt 1844, der Sabbat und so weiter. Aber wir müssen erstmal das eigentliche Evangelium mal predigen." Und ich sage: "Was Offenbarung 14 möchte, ist zu zeigen, das Evangelium von Jesus wird dadurch vollendet." Das ist die letzte Phase, 1844, der Sabbat, die ganzen Dinge, die dort auch übrigens der die Warnung vor Babylon und so weiter. Wir warnen ja nicht vor dem Tier und dem Bild des Tieres, weil sie so grausam sind. Wenn das unsere Begründung ist, dann müssen wir uns die Frage gefallen lassen, warum die Bibel nichts über Ching sagt und über Stalin und über Hitler und über ich weiß nicht wen. Wir warnen vor dem Tier und dem Bild des Tieres und dem ersten, zweiten Malze von allem. Wir warnen nicht, weil die mehr Leute umgebracht haben in der Geschichte.

[55:25] Wir warnen vor ihnen, weil sie ein falsches Evangelium predigen. Weil den Hitler und den Stalin, den kannst du schon mit der Bergpredigt entzaubern. Aber das Bild des Tieres und das erste Tier, da solltest du die Prophetie ein bisschen besser kennen, um zu sehen, das ist gar nicht das originale Evangelium.

[55:47] Ihr Lieben, die Adventgemeinde ist nicht dazu da, prophetisch mehr zu wissen. Sie hat eigentlich den Auftrag, das Evangelium ans Ende zu bringen. Sie hat den Auftrag, allen anderen, die auch Jesus lieben, zu sagen: "Kommt, kommt, kommt, kommt. Es gibt noch mehr Schönheiten über den Charakter Gottes zu sehen. Es gibt noch mehr großartige Dinge in der Bibel. Die das Evangelium hat noch eine viel, ist noch viel klarer, als ihr denkt."

[56:17] Und ich glaube von Herzen, dass genauso wie die Taufe von Jesus im Jahre 27 und die Kreuzigung im Jahre 31 und die ähm, also die die Verbreitung des Evangeliums an alle Nationen seit 34, genauso auch 1844 ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte des Evangeliums ist. Der Thron Gottes geht vom Heiligen ins Allerheiligste und ich glaube, wir denken viel zu wenig drüber nach, viel zu wenig. Und weil wir uns nicht damit beschäftigen, bleibt nur noch die äußere Hülle. Wir rechnen 1844 aus, wissen, es gibt ein Gericht, können die Bücher bestimmen, können sagen, was passiert. Wir wissen, die Toten sind tot und können das verteidigen. Und wenn wir aber irgendwann selbst davon nicht ganz überzeugt sind, dann gucken wir zu den anderen Kirchen und sagen: "Ah, die haben auch das Evangelium." Ja, lass uns doch mit ihnen gemeinsame Sache machen. Ja, die haben das Evangelium, aber eben nicht in der ewigen Form, die jetzt. Das ist genauso, wie der Paulus natürlich auch wusste, dass die Juden, die Jesus noch nicht angenommen hatten, Teile des Evangeliums kennen in der alttestamentlichen Form, aber es mittlerweile größeres Licht gibt. Und Gott beurteilt uns alle daran, wie wir das Licht, das er über sich selbst sagt, annehmen oder ablehnen.

[57:36] Die Vollendung des Evangeliums, übrigens, wir sind gleich am Ende angelangt, versprochen. Habt ihr gesehen in Offenbarung 10, was dort steht? Das ist eigentlich der der Marschbefehl für die Adventgemeinde. Keine Zeitprophezeiung mehr. Wir sollten also das sein lassen, immer irgendwie so um die Ecke noch irgendwelche Zeiten ausrechnen zu wollen. Der Marschbefehl ist: Wir sollen die Träger der Botschaft sein, dass das Evangelium vollendet wird. Und zwar, wie es hier heißt in Vers 7: "Das Geheimnis Gottes."

[58:11] Das Geheimnis Gottes. Kennt ihr ein Bibeltext, der von dem Geheimnis Gottes spricht, dass die ganze Welt verstehen soll? Genau. Schauen wir ganz kurz in Kolosser. Wir sind gleich am Ende. Kolosser Kapitel 1.

[58:37] Kolosser Kapitel 1 und dort in Vers. Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist. Das Geheimnis ist gar nicht geheim. Wusstet ihr das? Kennt ihr welches biblische Kapitel enthält am öfter, also am meisten das Wort "Geheimnis"? Kennt ihr das? Kennt ihr bestimmt. Ist euch nicht aufgefallen. Es ist Daniel 2. Daniel 2 kommt nicht Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis. Würdet ihr sagen, Daniel 2 ist schwer zu verstehen? Ist von allen Prophezeiungen die einfachste, oder? Das wird nicht Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis, Geheimnis. Der Punkt ist, für einen Menschen, der Gott nicht kennt, bleibt es ein Geheimnis. Wer Gott kennt, für den ist total klar. Das Geheimnis Gottes ist nicht für die Klugen, nicht für die Theologiestudenten, sondern für alle, die Jesus kennen. Was ist das Geheimnis Gottes? Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

[59:34] Was wollte Johannes, als er Jesus kennengelernt hat? Was sucht er? Was sucht ihr? Hat er gefragt? Er hat gesagt: "Ich möchte wissen, wo du wohnst." Interessierst du dich für die Wohnung Gottes? Wenn Jesus umzieht vom Heiligen ins ins Allerheiligste, wenn er die die tiefsten Türen, die die geheimsten Kammern seines Herzens und des offenbar der der des Himmels offenlegt und uns einlädt, was denkt er wohl, wie er sich fühlt, wenn wir sagen: "Ah, 1844, ob das wichtig ist, adventistische Sonderlehre, da kommen wir nicht gut an, brauchen das ja gar nicht. Hab doch, wir predigen das Kreuz." Es ist so, als wenn du jemand aus der Gemeinde einlädst und er sagt: "Ach, was soll ich da zu dir kommen? Interessiert mich nicht. Ich bleib lieber zu Hause." Da kann man sich doch nicht Freund nennen, oder? Jesus lädt uns ein, ins Allerheiligste zu kommen. Er hat alle Türen aufgemacht.

[1:00:34] Aber jetzt kommt's. Offenbarung Kapitel 3, Gemeinde Philadelphia. Die Zeit der Pioniere, oder? Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 7 und 8. Jesus spricht über diese Tür. Er sagt Offenbarung 3 Vers 7 und 8: "Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, dass niemand zuschließt, der zuschließt, dass niemand öffnet. Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben und niemand kann sie schließen." Welche Tür war das? War das die Tür zum Heiligen? Nein, die Tür ist schon offen. Seit Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Seit Jesus in den Himmel aufgefahren ist, gibt es die Tür in seine Wohnung. Aber Jesus sagt 1844, unsere Adventbewegung, her: "Ich will bald wiederkommen. Ich zeige euch jetzt einfach alles. Ich zeige euch Dinge, die bisher noch niemand über mich gewusst hat. Ich mache alle Türen auf. Kommt, schaut euch das an. Ich zeige euch meinen Thron. Ich zeige euch die zehn Gebote. Ich zeige euch Dinge, die seit 2000 Jahren verloren gegangen sind, damit ihr Gottes Charakter besser versteht und der Welt die ganze Schönheit, Kraft und Integrität des Evangeliums zeigen könnt."

[1:01:50] Aber wisst ihr was? Es gibt in der Offenbarung noch eine Tür. In der sechsten Gemeinde sagt Jesus: "Ich habe die Tür geöffnet. Ich habe die letzte Tür geöffnet." In der siebten Gemeinde steht Jesus vor einer Tür und fragt: "Hey, darf ich auch zu dir?" Würdest du dann auch alle Türen öffnen? Oder darf Jesus bei uns wieder Postbote, nur in den Flur? Vielleicht ins Wohnzimmer, Gästezimmer, auf Klo, vielleicht auch, aber ins Schlafzimmer, in den Keller, unter den Teppich, wo die ganzen Leichen liegen, dahin.

[1:02:38] Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Die Drei-Engel-Botschaft, das ewige Evangelium sagt: Jesus macht alle Türen auf. Er zeigt uns mehr als jemals zuvor und lädt uns und fragt, ob wir auch ihn in unsere letzten Kammern lassen. Mit ihm gemeinsam leben. Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ist die Vollendung des Evangeliums.

[1:03:07] Ich möchte euch fragen, wisst ihr eigentlich, wer von euch kennt äh Staffellauf? Staffellauf Olympia, nicht w Staffellauf. 4 x 100 Meter, 4 x 400 Meter. Wenn ihr Staffellauftrainer seid, ihr habt vier Läufer, wen stellt ihr an das Ende? Den Schnellsten, oder?

[1:03:31] Könnt ihr sehen, das Evangelium ist auch ein Staffellauf, oder? Adam gibt's an an Henoch und der weiter an hier und Abraham und Isaak und Jakob und so weiter. Und als Gott sich überlegt hat, wer werden, wer soll meine, wer werden die Schlussläufer im Evangelium? Wer wird einmal verkündigen, dass Jesu im Allerheiligsten ist und dass das Blut Jesu, das vor 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha vergossen worden ist, jetzt an der Bundeslade auf dort, wo die zehn Gebote ist, dass die Liebe und die, die Gerechtigkeit völlig harmonieren. Wer wird das verkündigen? Ah, bestimmt Martin Luther, oder? Ah, den Martin, den brauche ich schon für die fürs Mittelalter. Ah, den Paulus, der könnte das gut erklären. Ah, Paulus brauche ich für für die Zeit. Daniel, nee, den brauche ich in in in Babylon. Mose. Niemand kann das so gut erklären wie Mose, oder? Den brauche ich schon für Ausdruck für Ägypten.

[1:04:24] Er hat uns gesehen. Er traut uns zu. Er traut dir zu, das Evangelium des Mose und Daniel und Paulus und Melanchthon und Luther weitergetragen haben. Er traut dir zu, Schlussläufer zu sein. Nicht, weil du so klug bist, sondern weil er so viel offenbart hat, weil er uns mit so viel Segen überschüttet wie noch nie zuvor. Glaubt ihr nicht auch, wenn wir das Evangelium richtig durchdenken, werden wir mehr über Gott verstehen, als es Mose oder Daniel überhaupt verstehen konnten, weil sie viele Dinge noch gar nicht gesehen haben.

[1:05:02] Ist nicht an der Zeit, dass wir Jesus mehr unser Herz lassen und tatsächlich nach dem Licht leben, das wir theoretisch empfangen haben. Ich möchte nicht Adventist sein, weil ich nur ein paar prophetische Daten kenne und die Bibel besser erklären kann. Möchte Adventist sein, weil das der Aufruf Gottes ist, das Evangelium, das eigentlich, nach dem sich so viele Menschen sehnen, zu vollenden.

[1:05:26] Und ich glaube, wenn das Evangelium vollendet worden ist und die ganze Welt das Evangelium gehört, gehört auch dazu, nicht wahr, dann kommt Jesus in den Wolken des Himmels wieder und dann kommt noch eine neue Stufe, dann sehen wir nämlich buchstäblich. Das hört nämlich nie auf.

[1:05:43] Wer von euch möchte sagen: "Ich möchte neu drüber nachdenken, mich dafür entscheiden, ein Schlussläufer zu sein. Ich möchte an der Vollendung des Evangeliums in dieser Welt und in meinem Herzen beteiligt sein. Gott soll das in meinem Leben tun." Ist das euer Wunsch? Ja.

[1:06:03] Amen. Amen. Wir wollen noch zum Gebet niederknien.

[1:06:21] Lieber Vater im Himmel, möchte von Herzen Dank sagen, dass du zu uns gesprochen hast. Wir haben heute verstanden, die Adventbotschaft ist keine komplizierte Sache. Zu allererst geht es darum, das zu tun, was Johannes damals getan hat, dir einfach zu folgen und sich für deine Wohnung zu interessieren. Dann rufst du Offenbarung sehen auf, dir zu folgen, vom Heiligen ins Allerheiligste, zu sehen, wo du jetzt wirkst, was das alles über dich offenbart und wie dadurch das Evangelium, das schon seit so vielen Jahrhunderten geglaubt und gepredigt wird, noch schöner, noch herrlicher, noch klarer, noch praktischer, noch verständlicher wird. Herr, wir müssen bekennen, dass wir oft das versäumt haben, dich zu besuchen im Allerheiligsten, dass wir in vielem noch Anfänger sind, wo du uns von viel mehr hättest zeigen wollen. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir wieder neu drüber nachdenken, was unsere adventistische Idee wirklich ist, dass wir nicht einfach mehr wissen, sondern berufen sind, so wie die Israeliten berufen worden waren, die Erfahrung, die wir mit dir gemacht haben und die wir mit dir machen, der ganzen Welt zu predigen. Wir glauben, es gibt ganz, ganz viele Menschen, die dich vielleicht sogar noch mehr lieb haben als wir. Menschen, die in vielen Kirchen und Religionsgemeinschaften sind, die noch nie gehört haben, was das Evangelium eigentlich alles bereithält. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns neu dafür begeisterst, begeisterst, das Evangelium selbst in seiner vollen, seinem vollen Umfang zu verstehen und anderen Menschen diese gute Nachricht zu sagen, dass sie aus Babylon herauskommen können, das falsche, falsche Evangelium und falsche Version des Evangeliums ablehnen und dem folgen, was du uns zeigst. Herr, hab Dank, dass du es bist, der das Evangelium vollendet.

[1:08:17] durch deine Kraft in der Welt und in unserem Herzen. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.
[1:08:24] Amen.


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