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In dieser Predigt werden zwei zentrale Fragen aus der Offenbarung behandelt. Zunächst wird die Bedeutung von Jesaja 66, Verse 23 und 24 im Kontext der neuen Erde und des neuen Himmels beleuchtet, wobei die regelmäßige Anbetung Gottes und die ewige Vernichtung der Abgefallenen thematisiert werden. Anschließend wird die Frage nach dem „Geist der Weissagung“ geklärt, indem er als eine Geistesgabe definiert wird, die prophetisches Reden ermöglicht. Der Hauptteil der Predigt widmet sich Offenbarung 11, Vers 7 und der Identifizierung des „Tieres aus dem Abgrund“, das um 1798 aufkam und das Heidentum sowie den Atheismus wiederbelebte, was in der Französischen Revolution seinen Anfang nahm.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Herzlich Willkommen zum Offenbarungsseminar. Eine herzliche Entschuldigung. Es tut uns tausendmal leid, dass wir diesmal doch mit deutlicher Verspätung gestartet sind. Das lag allein an mir. Es tut mir vollkommen leid und wir werden nächste Woche wieder ganz pünktlich da sein, versprochen. Schade, dass jetzt so viele warten mussten. Ich hoffe, ihr könnt uns das vergeben. Es gab gerade ein wichtiges Gespräch und das konnte ich nicht unterbrechen. Schön, dass auch ihr da seid. Nach einer Woche Pause sind wir wieder dabei und ich hoffe, ihr seid schon gespannt auf das, was wir in Offenbarung 11 weiter studieren werden. Wir haben auch sehr interessante Fragen und bevor wir zu denen kommen, werden wir wie immer gemeinsam beten. Ladet euch ein, vor dem Computer und auch hier gemeinsam niederzuknien, um Gott anzubeten.

[0:50] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort und danke für all das, was du für uns getan hast. Ich möchte dich bitten, dass du bei all denen bist, die heute nicht hier sein können, bei all denen, die live zuschauen, vor dem Computer. Und bitte gib, dass wir aus deinem Wort belehrt werden, dass wir erkennen, was du uns sagen möchtest und dass wir wissen dürfen, dass du für uns bist und dass du uns erlöst hast. Wenn wir auf dich vertrauen, werden wir ans Ziel ankommen. Amen.

[1:26] Wir haben heute zwei interessante Fragen. Ist der Ton so gut? Fantastisch. Die erste Frage bezieht sich auf Jesaja 6. Die Fragestellerin sprach von Jesaja 66, 24 und 25. Ich vermute, da Jesaja 66 nur 24 Verse hat, dass das ein Schreibfehler war und dass es sich vermutlich um Jesaja 26, 23 und 24 handelt. Wenn das korrekt ist, dann bin ich froh. Wenn nicht, dann bitte ich, die Frage nochmal neu zu stellen, wenn vielleicht ein anderer Text gemeint ist. In Jesaja 66, Vers 23 und 24 liest man die beiden Verse vor und danach die Frage, um die es geht. Jesaja 66, Vers 23 und 24. Die Frage ist gestellt worden. Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond oder an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfindet, um von mir anzubeten, spricht der Herr. Und dann heißt es in Vers 24: Man wird hinausgehen und die Leichname der Menschen, der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind, denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch. Nun, die Frage ist gestellt: Wovon sprechen diese beiden letzten Verse? Sprechen sie von der gleichen Zeit? Sprechen sie von unterschiedlichen Zeiten? Und ja, von welcher Zeit sprechen diese beiden Verse? Und wie stehen diese beiden Verse zueinander?

[2:47] Schauen wir uns zunächst einmal den Kontext an. In Vers 22 lesen wir: Denn gleich wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der Herr, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben. Das heißt, es geht worum? Es geht um die neue Erde und den neuen Himmel. Das ist der Kontext. Wenn wir den Finger drin lassen und zur Offenbarung 22 gehen, Verzeihung, Offenbarung 21 und dort Vers 1, da heißt es in Offenbarung 21, Vers 1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr. Der neue Himmel und die neue Erde werden beschrieben in Offenbarung 21 und in Offenbarung 22. Jetzt bin ich ein bisschen schläfrig heute. Offenbarung 21 und Offenbarung 22 geht es um die neue Erde und den neuen Himmel.

[3:51] Jetzt gehen wir zurück zu Jesaja 66 und dort Vers 23. Dort heißt es: Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. Das heißt, auf der neuen Erde werden wir regelmäßig Gott anbeten und diese Vereinigung von allen können wir sehen, zum Beispiel in Offenbarung 21, Vers 24 und 25. Dort heißt es Offenbarung 21, Vers 24 und 25: Und die Heidenvölker, die gerettet werden, das heißt aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen, die diese reife Engelsbotschaft angenommen haben, die gerettet werden, von denen heißt es, sie werden in ihrem Licht wandeln. In welchem Licht? Im Licht der Stadt Jerusalem. Das Licht der Stadt Jerusalem ist Jesus selbst, wie Vers 23 sagt. Werden in ihrem Licht wandeln und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. Das heißt, die Könige der Erde und die Fürsten und die Menschen aller Welt werden ihre Herrlichkeit in die Stadt bringen. Das heißt, die Idee ist, dass die Menschen, die gerettet werden, zwar außerhalb der Stadt auch wohnen werden, aber immer wieder in die Stadt kommen. Ihr wisst, jeder von uns hat ein Haus in der Stadt, aber das heißt nicht, dass wir alle unter dieser gesamten Ewigkeit nur in dieser Stadt bleiben werden. Die Stadt ist zwar riesengroß, aber die neue Erde wird noch größer sein. Da ist noch viel Platz außerhalb der neuen Erde. Und hier ist so ein Vers, der darauf hindeutet, dass wir auch in die Stadt hineingehen werden zu bestimmten Zwecken. An anderen Stellen in Jesaja wird gesagt, dass wir auch Häuser bauen werden und Weinberge pflanzen werden und so weiter. Das wird natürlich außerhalb der Stadt sein, aber immer wieder werden wir zurückkommen in die Stadt, um dort natürlich anzubeten.

[5:38] Und Jesaja 66 gibt uns zwei Zeitpunkte. Einmal jeden Sabbat. Der Sabbat ist welcher Tag? Ist der siebte Tag der Woche. Und das ist der Samstag. Und dieser Tag ist uns gegeben worden seit der Schöpfung, in dem Alten Testament gehalten, von Jesus gehalten, von den Aposteln gehalten. Und Jesaja 66 sagt, dass auf der neuen Erde und im neuen Himmel wir jeden Samstag, jeden Sabbat anbeten werden. Wir werden auch jeden Neumond anbeten. Was bedeutet Neumond? Was ist ein Neumond? Ist ein bisschen seltsam, oder? Warum jeden Neumond? Anfang des Monats. Im jüdischen System war der Neumond der Anfang des Monats. Und gibt es etwas in Offenbarung 21 und 22, was jeden Monat stattfindet? Gibt es etwas in Offenbarung 21 und 22, was jeden Monat stattfindet? Ganz genau. In Offenbarung 22, Vers 2 lesen wir: In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt. Jeweils eine. Das heißt, nicht nur ist jeden Sabbat Gottesdienst im neuen Jerusalem, sondern auch jeden Monatsbeginn, wenn die Frucht am Baum des Lebens wieder reif ist, werden wir alle gemeinsam in die Stadt hineingehen und werden nicht nur einfach die Frucht essen und ein großes Fest feiern. Ich weiß nicht genau, was da alles noch passieren wird, aber Teil dieses Festes wird offensichtlich sein, dass wir von dieser Frucht essen, denn der Baum des Lebens gibt nur Leben dadurch, dass man kontinuierlich von ihm isst. Das ist eine interessante Idee. Es ist nicht so, dass man ein magischer Apfel isst und dann hat man ein ewiges Leben. Ein ewiges Leben hat man, weil wir für ewig immer wieder zu dem Baum gehen. Das drückt aus, dass wir bis in eine Ewigkeit abhängig sind von Jesus Christus. So war es auch im Garten Eden gewesen bei Adam und Eva. Manche denken, sie haben niemals von der Frucht des Baums des Lebens gegessen, weil ansonsten wären sie ja unsterblich gewesen. Sie haben schon von der Frucht gegessen, aber als sie aufgehört haben durch die Sünde und nicht mehr essen konnten, dadurch wurden sie sterblich. Die Lektion ist ganz einfach: Solange wir bei Jesus bleiben und in Jesu Gegenwart sind, solange haben wir Leben. Wenn wir uns von Jesus entfernen, hören wir auf zu leben. Wenn wir aufhören würden, vom Baum des Lebens zu essen auf der neuen Erde, aber das werden wir nicht tun, deswegen brauchen wir nicht über hypothetische Sachen spekulieren. Jeden Monat, wenn wir neu essen und immer wieder neu uns daran erinnern, werden wir von Jesus Christus abhängig. Das sind die beiden Elemente, die auf der neuen Erde und dem neuen Himmel stattfinden.

[8:21] Gehen wir noch mal zurück zu Jesaja 66 und dort Vers 24. Das ist ein merkwürdiger Vers. In Vers 24 heißt es: Man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind. Jetzt gibt es in diesem Kontext von der neuen Erde und dem neuen Himmel, gibt es da auch Leute, die abgefallen sind? Wenn ihr euch daran erinnert, neue Himmel, neue Erde, gibt es in diesem biblischen Kontext von der Schaffung neuer Himmel, neuer Erde, auch Leute, die abgefallen sind von Gott? Wo tauchen die auf in diesem Kontext? Gibt es die noch auf der neuen Erde, auf dem neuen Himmel? Auf der neuen nicht, aber kurz bevor die neue Erde geschaffen wird, da sind sie noch mal alle versammelt, nicht wahr? Die Offenbarung sagt uns, das ist Offenbarung 20. Offenbarung 20 ist das Kapitel vor Offenbarung 21 und 22. Offenbarung 20 lesen wir in Vers 5: Die übrigen der Toten, natürlich wissen wir, wenn Jesus wiederkommt, vor Beginn der 1000 Jahre, dann stehen alle Toten in Christus, alle gläubigen Toten auf. Aber dann heißt es in Vers 5: Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, sondern die 1000 Jahre vollendet waren. Wann werden sie wieder lebendig? Nach den 1000 Jahren. Wir lesen in Vers 7: Wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden. Er kann nichts tun, weil niemand da ist, während der 1000 Jahre, den er verführen könnte. Aber nach den 1000 Jahren sind die Ungläubigen wieder erwacht. Vers 8. Vers 9.

[10:14] Kurz vor der Schaffung der neuen Erde und des neuen Himmels werden die Ungläubigen alle miteinander vernichtet werden durch das Feuer. Was für ein Feuer wird sie vernichten? Der Rauch ihrer Qual steigt von Ewigkeit zu Ewigkeit auf. Was bedeutet, dass sie für ewig brennen werden? Dann wäre es zumindest kein Tod. Denn wenn ich für ewig brenne, dann habe ich nur ewiges Leben im Feuer. Aber die Bibel verspricht Ihnen nicht ewiges Leben, sondern den Tod. Denn der Sünde sollte der Tod sein, nicht das ewige Leben im Feuer. Denn ewiges Feuer bedeutet was? Sodom und Gomorra ist mit ewigem Feuer verbrannt worden, so sagt uns der Judasbrief. Und Jerusalem ist mit unauflöslichem Feuer verbrannt worden. In beiden Fällen kann man heute im Internet per Internet mit Google Maps hineinzoomen und gucken, ob da noch Feuer ist. Und man findet, das Feuer ist schon seit vielen Tausenden Jahren ausgegangen. Aber es ist trotzdem ewiges Feuer. Gott ist ein verzehrendes Feuer, er ist ewig. Und deswegen ist dieses Feuer ein ewiges Feuer, das die Sünder verzehrt. Aber das Feuer bei Gott selbst ewig ist.

[11:36] Schauen wir zurück zu Jesaja 66, Vers 24. Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen. Das haben wir gerade schon geklärt. Das ist ein bisschen merkwürdig, oder? Die Idee ist ganz einfach die. Was passiert, wenn ich einen toten Menschen ins Grab lege? Dann kommen die Würmer. Und was machen die Würmer? Die fressen ihn. Bis wann? Bis nichts mehr übrig ist. Nehmen wir mal an, die Würmer würden alle zu einem bestimmten Zeitpunkt sterben. Dann würden sie nicht mehr weiterfressen. Das heißt, die Idee ist, wenn ich sage, ihr Wurm wird nicht sterben, ist das eine bildliche Ausdrucksweise für: Sie werden völlig vernichtet werden. Der Wurm, der dafür verantwortlich ist, dass er sie völlig vernichten wird, dieser Wurm wird nicht sterben. Es wird nichts geben, was die Vernichtung aufhalten wird. Es ist also nicht buchstäblich, dass da lauter Würmer... Vielleicht gibt es auch Würmer, ich weiß es nicht. Aber es ist eher eine bildliche Ausdrucksweise, eine Metapher dafür, dass da nichts mehr übrig bleiben wird. Das heißt, insbesondere Vers 24 ist nicht so sehr buchstäblich unbedingt, sondern hat eher eine metaphorische Ausdrucksweise.

[13:08] Schauen wir gemeinsam noch einen anderen Text an, der das deutlich klärt. Malachi 3, Vers 19. Wir wissen, das, was die Ungläubigen vernichtet, sind nicht unbedingt Würmer, sondern es ist das Feuer. Gott hat nicht die Not, dass da noch Würmer kommen, sondern es wird das Feuer sein, das sie vernichtet. Das ist der symbolische Charakter von Jesaja 66. Malachi 3, Vers 19: Denn siehe, der Tag kommt, brennen wir in was ein? Ein Ofen. Da werden alle Übermütigen und alle, die was sind, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein. Und der kommende Tag wird sie verbrennen. Sie werden nicht nur brennen, sie werden verbrennen, so dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt. Wer ist die Wurzel und wer sind die Zweige? Die ganzen Zweige sind die Ungläubigen. Aber wer ist die Wurzel? Satan selbst. Satan selbst wird vernichtet. Das sagt auch Offenbarung 20. Das heißt, Jesaja 66, Vers 24 beschreibt im Wesentlichen das, was passiert kurz vor der Neuen Erde. Jesaja 66, Vers 24 beschreibt die Neue Erde, die Anbetung, jeden Sabbat, jeden Neumond. Und der Vers vorher beschreibt, warum die Ungläubigen nicht mehr da sein werden. Der Vers danach, Vers 24, nämlich, weil sie verbrannt worden sind in diesem ewigen Feuer, das auch in Malachi und Offenbarung 20 beschrieben wird. Es ist also nicht so, dass sie unbedingt chronologisch, sondern sie sind zwei Verse, die im Kontrast stehen. Einmal das, was die Gläubigen erwartet, nämlich ewiges Leben, jeden Sabbat, jeden Neumond, gemeinsam Gott anzubeten. Und die anderen sind dann nicht mehr da. Es bleibt nur noch Asche von ihnen übrig. Und dann wird eine Neue Erde gemacht. Es ist nicht unbedingt eine chronologische Reihenfolge, sondern vielmehr ein Kontrast der beiden Schicksale der Leute.

[15:20] Ich hoffe, das hat die Frage beantwortet. Wir haben noch eine zweite kurze Frage, die wir angucken wollen. Und zwar geht es um die Frage: Was bedeutet Geist der Weissagung? Geist der Weissagung hat mit Ellen G. White zu tun. Lass uns ganz kurz diese Frage beantworten. Offenbarung 12, Vers 17. Es heißt dort: Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um was zu führen? Um zu kämpfen oder Krieg zu führen, mit den übrigen von ihrem Samen, die zwei Charakteristiken haben. Welche? Wir brauchen nicht raten, was das Zeugnis Jesu Christi ist. Woher wissen wir, was das Zeugnis Jesu Christi ist? Nicht was es ist, sondern woher wissen wir es? Wo finden wir es? Die Erklärung für das Zeugnis Jesu Christi? In der Bibel, das ist schon mal gut. Aber ein bisschen spezifischer, wo? Wir wollen ja wissen, wo es steht. Wir wollen nicht nur wissen, was da steht, sondern auch, wo es steht. Offenbarung 19, Vers 10. Notfalls daneben schreiben, neben Offenbarung 12, Vers 17. Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht. Ich bin dein Mitkönig und dein Bruder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn was? Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

[16:45] Ist der Geist der Weissagung beschränkt auf eine einzelne Person? Sondern was ist der Geist der Weissagung? Der Geist der Weissagung ist eine Geistesgabe, die uns, und nicht uns, die bestimmten Menschen befähigt, prophetisch zu reden. Das ist der Geist der Weissagung. Eine Weissagung ist ein anderes Wort für Prophetie. Wir können gemeinsam ganz kurz nachschauen. Erste Korinther 12. Erste Korinther 12, Vers 4. Dort sagt uns die Bibel: Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, es gibt verschiedene Gnadengaben, die alle vom gleichen Heiligen Geist kommen. Eine dieser Geistesgaben wird aufgezählt in Vers 28. Und Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte und Gnadengabe der Heilung, der Hilfeleistung, der Leitung verschiedener Sprachen. Das heißt, Propheten sind eine Gnadengabe innerhalb der Gemeinde Gottes. Und wenn es keine Propheten gibt in der letzten Gemeinde, ist es nicht die letzte Gemeinde. Keine prophetische Gabe in ihrer Mitte. Und so können wir wissen, dass auch am Ende der Zeit, am Ende von Offenbarung 12, das würde zu weit führen zu sagen, dass das das Ende der Zeit ist, aber das könnt ihr zu Hause selbst studieren, dass dort der Geist der Weissagung durch prophetische Gabe gegenwärtig ist. Und deswegen sind wir der Meinung, dass der Geist der Weissagung durch prophetische Gabe gegenwärtig ist.

[18:36] Und jetzt gemeinsam in Offenbarung zu unserem nächsten Vers kommen, in Offenbarung 11 und dort Vers 7. Wir haben uns die letzten vier Verse lang womit beschäftigt? In den letzten Versen 3 bis 6 mit den zwei Zeugen. Welche sind das? Das Alte und das Neue Testament. Wir haben uns mit der Geschichte der Bibel, insbesondere in der Zeitperiode des Mittelalters beschäftigt. Wir haben gesehen, wie sie verfolgt worden ist, wie sie klein gemacht worden ist und wie die biblische Prophetie uns hier viele interessante Hinweise gegeben hat. Jetzt gehen wir zu Vers 7. Und ich habe euch versprochen, es wird heute wieder sehr spannend werden. Wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, mit ihnen was führen? Krieg führen und sie überwinden und sie töten. Jetzt fassen wir zusammen, was wir haben. Was sind die wichtigsten Elemente in diesem Vers? Genau, also das Zeugnis ist vollendet. Was noch? Es gibt ein Tier aus dem Abgrund und das kämpft. Was tut es noch? Es überwindet und tötet. Wow. Und natürlich müssen wir uns jetzt einige Fragen stellen. Wann ist ihr Zeugnis vollendet? Was ist ein Tier? Noch mehr genau gesagt, was ist das Tier aus dem Abgrund? Und wie hat dieses Tier aus dem Abgrund die beiden Zeugen bekämpft, überwunden und getötet? Und dieser Vers 7 leitet jetzt eine Reihe von Versen ein, die von dieser Zeitperiode sprechen. Und da werden wir auch die nächsten Wochen weiter an diesem Thema dranbleiben.

[20:58] Wir haben schon gesagt, die beiden Zeugen, das sind natürlich das Alte und das Neue Testament und das Ende ihres Zeugnisses. Wie könnte man das Ende ihres Zeugnisses zeitlich einordnen? Wenn es heißt, wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben. Sie haben eine Zeitperiode des Zeugnisses, wo sie Zeugnis geben in Sack und Asche. Und wenn sie das vollendet haben, dann kommt das Tier aus dem Abgrund. Woher wissen wir, wie lange sie Zeugnis gegeben haben? In Sacktuch. Wie lange haben die Zeugen Zeugnis gegeben in Sacktuch? Ja, das sagst du sogar selbstverständlich. Du hast auch vollkommen recht. Wir wollen es noch einmal wiederholen. Wir hatten gelesen in Vers 3: Und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weiß sagen werden, wie lange? 1260 Tage. Das heißt, wir hatten eine Zeitperiode von 1260 Tagen. Wir machen es so lange, bis ihr es alles auswendig könnt. Die wie viele Jahre darstellen? 1260 Jahre. Warum? Welcher Text sagt uns, dass ein Tag für ein Jahr gilt? Es ist Hesekiel. Weißt du noch das Kapitel? Es ist Vers 6. Kapitel 4. Hesekiel 4, Vers 6. Schreibt es euch auf. 4, Vers 6. Schreibt es euch auf. Ansonsten merkt es euch nicht. 1260 Jahre. Man kann auch zu 4. Mose 14 gehen. Aber 1260 Jahre, ein Tag für ein Jahr, das heißt, wo begann diese 1260 Jahre? 538. Das geht schon ganz gut. 538 bis 1798. 1798. Das war die Zeitperiode des Zeugnisses. Wir wissen, dass die Bibel auch schon vorher Zeugnisse gegeben hat. Sie haben immer schon Zeugnisse gegeben. Und sie geben auch heute noch Zeugnisse. Aber diese besondere Zeitperiode des Zeugnisgeben in Sacktuch, die eine parallele Wahrzeuggeschichte von Elia in der Wüste, wo Elia in der Trockenzeit vielmehr. Und auch zu Mose. Das war in diesen 1260 Jahren, wo das Wort Gottes rar war. Und die Zeugnisse, die die Bibel veröffentlicht hat, werden durch Plagen vernichtet.

[24:01] Unser Vers 7, nachdem wir uns die letzten Wochen mit dieser Zeitperiode beschäftigt haben, bringt uns jetzt in diese Zeitperiode. Um das Jahr 1798. Es muss eine geschichtliche Anwendung haben. Um das Jahr 1798. Das Zeugnis vollendet ist 1798. Was jetzt kommt, spielt um das Jahr 1798 herum. Und wir wollen uns fragen: Was ist passiert? Übrigens, gibt es jemanden, der noch sein Zeugnis vollendet hat, bevor wir weitergehen? Gibt es jemanden, der noch sein Zeugnis vollendet hat? Der sagt in der Bibel: Ich habe das vollendet, was vor mir lag. Paulus sagt: Ich habe den Lauf vollendet. Schaut mal mit mir in Apostelgeschichte.

[25:04] Ein interessantes Bild. Apostelgeschichte 20, Vers 22 bis 24. Seht ihr, Apostelgeschichte 20, Vers 22 bis 24. Jetzt reise ich gebunden dem Geist nach Jerusalem. Ich bin auf dem Weg zum Geist. Außer, dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten. Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht. Mein Leben ist mir nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freunden zu vollenden. Ich habe einen Auftrag bekommen. Was war sein Auftrag? Das Evangelium zu verkündigen. Ich bin fast an dem Punkt, mein Zeugnis vollendet zu haben. Ich habe alles getan, was Gott mir gezeigt hat. Was erwartet ihn? Bedrängnisse, Fesseln und Schwierigkeiten. Ich habe alles getan, was Gott mir gezeigt hat. Meine Mission habe ich im Wesentlichen vollendet. Jetzt kümmert mich nicht mehr, was vor mir liegt. Ich habe meine Mission vollendet.

[26:52] 2. Timotheus 4, Vers 7. War Paulus auch ein Zeuge für Jesus? Definitiv. Er hat den guten Kampf gekämpft. Ich habe den guten Kampf gekämpft. Er stand im großen Kampf auf der guten Seite. Man kann auf der guten Seite stehen und den guten Kampf kämpfen. Oder auf der bösen Seite stehen und den bösen Kampf kämpfen. Ich habe den guten Kampf gekämpft gegen die Sünde durch die Kraft Jesu. Du hast das Bild von Paulus gesehen, wo er sagt, alle laufen eine Rennbahn. Er sagt aber auch: Ich schlage nicht mit Fäusten in die Luft. Ich weiß genau, wo ich hinschlage. Ich kämpfe nicht nur zur Chance, ich kämpfe genau dahin, wo es Probleme gibt. Ich überwinde meinen Körper, wo es Probleme gibt. Wir sind so gut, anderen zu sagen, was die Wahrheit ist. Wenn es um unsere Schwächen geht, kämpfen wir in die Luft. Aber wir müssen unsere Schwächen treffen. Er sagt, ich habe in einem Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Er sagt, ich werde schon geopfert, die Zeit meines Aufbruchs ist nah. Er sagt, ich stehe kurz vor meinem Tod. Er sagt, ich habe mein Zeugnis vollendet, jetzt kann kommen, was kommen will. Paulus sagt, ich habe ein Zeugnis bekommen. Er sagt, ich habe ein Zeugnis vollendet, jetzt kann kommen, was kommen will. Paulus sagt, ich habe ein Zeugnis bekommen.

[28:50] Wurde Paulus im Laufe seines Dienstes angegriffen? Körperlich. Wurde er gesteinigt? Hat er überlebt? Wurde er geschlagen? Mehrmals geschlagen, gesteinigt? Er hat das Schiff hoch erlitten. Er war mehrmals auf der Anerkennung. Er hat das Schiff hoch erlitten. Er war mehrmals an der Kante zum Tod. Aber er ist nie gestorben. Warum? Er hatte noch ein Zeugnis zu vollenden. Gott hat mehrere Wunder getan. Wenn jemand gesteinigt wird, jemand steht in einigen Metern Entfernung, und kurz später steht er wieder auf. Das würde ich als ein Wunder betrachten. Jemand, der mit 40 Schlägen minus 1 eingeschlagen wurde, der war auch fast tot. Doch hat er immer wieder überlebt. Man hätte fast den Eindruck bekommen, er ist ein Stehaufmännchen. Aber als er seinen Lauf vollendet hat, und er vor Nero stand und verurteilt wurde, hat er seinen Zeugnis vollendet. Er hat seinen Zeugnis vollendet.

[30:23] Wenn wir Gott treu sind, dann dürfen wir wissen, wir sind untötbar. Wir sind untötbar. Solange Gott noch einen Auftrag für uns hat. Wenn wir auf Gottes Linie bleiben und ihm treu sind, dann werden wir nicht sterben, solange Gott noch etwas für uns vorhat. Solange Gott noch einen Plan mit uns hat. Wir wissen nicht, wie lange Gottes Plan geht. Manchmal ist Gottes Plan kürzer, als wir denken. Aber Gott hatte nicht viel vor. Gott wusste, mit dieser einen Predigt wird er über lange Sicht gesehen den Paulus gewinnen. Das war alles, was er brauchte. Als er seinen Auftrag vollendet hat, konnte Gott ihn sterben lassen.

[31:15] Ich weiß, solange Gott noch etwas vorhat mit mir, und ich treu bin. Alles, was ich sage, gilt nicht dafür, wenn ich in Sünde lebe. Da gelten andere Mechanismen. Wenn ich in Frieden sterbe, kann ich in Frieden sterben, denn Gott hat keinen Auftrag mehr für mich. Deswegen konnte der Stephanus nicht sagen: Gott, warum lässt du das zu? Er wollte nach Athen und nach Rom gehen. Er wusste, Gott hat einen anderen Plan. Gott hat für mich diesen Plan gehabt. Er hat alles getan, was ich tun musste.

[32:00] Wir wissen, wir sind mit Gott verbunden. Wir brauchen keine Angst, wann wir sterben. Kennt ihr jemanden, der zu dem Gott gesagt hat: Du sollst sterben, und er sagte: Nein, lass mich bitte nicht sterben. Gott wollte ihn sterben lassen, denn er hatte seine Mission erfüllt. Dann weint er und sagt: Bitte lass mich noch länger leben. Er weint, weil er nicht leben will. In diesen 15 Jahren hätte er besser nicht gelebt. Warum? Er holt die babylonische Gesellschaft zu sich. Er zeigt ihnen all die Schätze, die die Babylonier neugierig machen. In diesen 15 Jahren wird auch sein Sohn Manasseh geboren. Ihr wisst, als Hiskia stirbt, ist sein Sohn Manasseh 12. Manasseh war derjenige, der die Babylonier in die Gefangenschaft geführt hat. Manasseh war derjenige, der die Babylonier in die Gefangenschaft geführt hat. Das alle wäre nicht passiert, hätte Hiskia gesagt: Ich kann sterben. Hiskia hängt mehr am Leben als Gott. Das ist aufgeschrieben für uns als Lehre. Solange Gott noch einen Plan mit uns hat, eine Aufgabe, die wir erfüllen sollen, wir werden nicht sterben, wenn wir Gott treu sind. Wir werden nicht sterben, wenn wir Gott treu sind. Wenn wir sterben, können wir wissen, ich hätte sowieso nichts anderes für Gott tun können. Seht ihr, was das für einen Frieden geben kann? Wenn man weiß, dass der Plan für unser Leben in seinen Händen ist.

[33:42] Kennt ihr noch jemanden, den man versucht hat, umzubringen? David zum Beispiel. Den man nie umbringen konnte, weil seine Zeit noch nicht gekommen war. Jesus. Seine Zeit war noch nicht gekommen. Ihr wisst, als er in Nazareth war, hat man ihn zur Klippe hinaus gestoßen. Mehrmals sagt es in den Evangelien, dass die Pharisäer ihn umbringen wollten. Warum? Er musste noch sein Zeugnis vollenden. Wie lange musste Jesus sein Zeugnis vollenden? 1260 Tage. Solange er sein Zeugnis nicht vollendet hatte, war er unsterblich. Es gibt interessante Parallelen zu Jesus. Es ist interessant, dass sowohl die Bibel als auch Jesus 1260 Tage sein Zeugnis geben. Die Bibel gab 1260 Jahre ihr Zeugnis. Danach starben beide.

[34:52] Gehen wir kurz zu Johannes. Johannes 17, Vers 24. Da haben wir die Idee von Jesus. Johannes 17, Vers 24. Da haben wir die Idee von Jesus. Johannes 17, Vers 24. Ich habe dich verherrlicht auf Erden. Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll. Wann spielt Johannes 17? Ungefähr wo? Johannes 17? 95? Da war er jedes Jahr noch auf der Erde. Da ist ungefähr geschrieben worden. Wann spielt diese Szene? Kurz vor Gethsemane. Das ist der Abend, wo sie das Lamm gefeiert haben. Die letzten Worte von Jesus. Das hohe priesterliche Gebet. Die letzte Predigt über den Heiligen Geist. Ich habe dich verherrlicht auf Erden. Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll. Er weiß, am nächsten Tag ist er tot. Die 3,5 Jahre sind zu Ende.

[36:22] Gab es die Bibel vor dieser Zeitperiode? Ja oder nein? Ja. Die Bibel war verborgen in Sacktuch. Immer noch die gleiche Bibel? Ja. Sehr begrenzt auf einzelne Orte. Nicht allgemein zugänglich. Dann wurde sie hier symbolisch getötet. Gibt es die Bibel heute noch? Ja. Ist sie immer noch im Sacktuch? Nein. Sie ist erreichbar für jedermann. Gab es Jesus vor seiner Sohnschaft? Gab es Jesus vor seiner Taufe? Bevor er Mensch wurde? Da war er Gott. Was passierte, als er sich dann vornahm, für die Menschen zu dienen? Er hüllte sich in Sacktuch. Er wurde unansehnlich. So wie die Bibel für 3,5 symbolische Jahre in Sacktuch gehüllt ist und dann symbolisch stirbt. So war Jesus von Ewigkeit schon da. Aber er hat sich 3,5 buchstäbliche Jahre unter die Menschen gemischt. Er wurde Mensch und hat den Menschen gedient. Er war nicht für jedermann gleichzeitig erreichbar. Er war nur an einem Ort. Dann ist er gestorben. Und jetzt ist er immer noch da. Er ist immer noch da für jedermann erreichbar.

[38:10] Die Geschichte der Bibel durch das christliche Zeitalter hindurch ist auf dem gleichen Schema aufgebaut wie das Leben von Jesus. Nur in die Länge gezogen. Wir werden noch mehr Beispiele sehen, dass die Bibel die gleiche Geschichte durchmacht, symbolisch gesehen, wie Jesus buchstäblich gesehen. Warum ist das nicht verwunderlich? Denn Jesus ist das Wort Gottes. Und Jesus nennt man auch das Wort Gottes. Das Fleisch gewordene Wort Gottes macht die gleiche Geschichte durch wie das geschriebene Wort Gottes. Gleiche Parallelen. Da kommen wir später noch ausführlicher zu.

[38:58] Wir wollen sehen, wer ist der Feind der Bibel? Nach diesem Vers ist es ein Tier aus dem Abgrund. Was müssen wir als erstes klären? Was ist ein Tier im Allgemeinen? Wofür steht ein Tier in der biblischen Prophetie? Feine Macht. Das kommt wie aus der Pistole geschossen. Hoffentlich auch der Text, wo es steht. Schade, dass wir euch nicht hören können. Ihr habt es wahrscheinlich über Internet hinausgerufen, wo der Vers steht. Ein Tier in der biblischen Prophetie wird uns erklärt in Daniel 7. Da gibt es auch Tiere. In Daniel 7 und dort Vers 17. Die Bibel sagt, jene großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten das, wer? Königreich. Luther. Luther interpretiert das richtig. Königreich. Woher wissen wir das? Königreich.

[40:52] Wir können schlussfolgern. Ein Tier steht für ein Königreich. Eine große, weltpolitisch bedeutsame Macht. Diese weltpolitische Macht kommt woher? Das ist merkwürdig. Woher kommen normalerweise die Tiere? Aus dem Wasser. Welche Tiere kommen aus dem Wasser? So viele sind es gar nicht. Welche Tiere in der biblischen Prophetie kommen aus dem Wasser? Der Bär und der Panther. Nr. 2 und 3 aus Daniel 7. Der Löwe mit den Adlerflügeln. Der steht symbolisch für? Der Löwe mit den Adlerflügeln steht für Babylon. Das ist die 1. Macht. Diesem Löwen wird ein menschliches Herz gegeben. Das ist ein Symbol wofür? Für seine Bekehrung von Nebukadnezar. Er hat sich gebärdet wie ein Tier. Dann wurde ihm ein menschliches Herz wiedergegeben. Auf den Löwen aus dem Meer folgt der? Wiederholung von Daniel 7. Ihr könnt auch noch nachspiegeln. Auf den Löwen folgt der? Der Bär. Er hat was in seinem Maul? 3 Rippen. Der Bär hat welche Besonderheit? Er hängt auf einer Seite. Höher als auf der anderen. Ein Symbol für welche Macht? Medo-Persien. Ein Königreich von 2 Mächten. Die Perser. 3 Rippen im Maul. Ein Symbol für? 3 Königreiche, die er eingenommen hat. Das war Ägypten, Babylon und Syrien, Kleinasien. Dann kommt auf den Bär? Der Panther. Er hat welche Besonderheit? 4 Flügel. Eine seltsame anatomische Besonderheit. Der Bär ist ein schnelles Tier. Er steht für Griechenland. Er ist 1. König. Und Daniel 8. Griechenland erobert die Welt in 8 Jahren. Aber Alexander der Große macht einen Fehler. Er betrinkt sich. Und stirbt. Die Bibel sagt, dass er die Welt erobern kann, wenn er die ganze Welt gewinnt. Er konnte die ganze Welt erobern, aber nicht selbst. Er starb im Alter von 31 bis 32 Jahren. Was ist passiert mit seinem Königreich? Zerteilt in 4 einzelne autonome Teile. Die 4 Generäle, die es unter sich aufgeteilt haben. Das 4. Reich. Danach waren die... Welches Tier kommt als 4. aus Daniel 7 hervor? Das 4. ist das schreckliche Tier. Mit was für Zehen? Eisernen Zehen. Das 4. Metall ist Eisen. Das schreckliche Rom. Das hat alles zermalmt.

[44:38] Damit wir unser prophetisches Grundwissen auffrischen. Können wir später mal wieder brauchen. Und alle diese 4 Reiche kommen woher? Sie kommen aus dem Wasser. Und Wasser steht wofür? Das ist perfekt. Das solltet ihr wirklich wissen, wo es steht. Welcher Text sagt, dass das Wasser für Völker, Nationen und Sprachen steht? Das ist eine der wichtigsten Grundverse für biblische Auslegung in der Offenbarung. Da haben wir das richtige Buch. Welches Kapitel? Offenbarung... Ich helfe euch. Offenbarung 17, Vers 15. Merken. Oder in Daniel oder in Offenbarung irgendwo hinschreiben. Das braucht man alle Nase lang, wenn man über Prophetie spricht. Wasser steht für Völker, Nationen und Sprachen. Diese Mächte kommen aus einer bevölkerten, kulturell zivilisierten Gegend. In dem Fall Europa oder dem Nahen Osten, wo es schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden Menschen gibt. Und da kommen diese einzelnen Reiche: Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom, alle nacheinander hervor. Wir wissen, die vier Winde, die für den Krieg stehen, tun diese Wasser aufmischen. Es gibt Krieg unter den Nationen. Eine Nation greift die andere Nation an. Dadurch entstehen die Weltmächte. Jede Weltmacht kam auf den Höhepunkt seiner Macht, indem es die vorhergehende Weltmacht eingenommen hat. Die Medo-Perser haben die Babylonier eingenommen. Alexander der Große hat die Medo-Perser eingenommen. Die Römer haben die Griechen eingenommen. Durch Krieg aus den Wassern hervor.

[46:38] Kennt ihr noch ein Tier in Offenbarung, das aus dem Wasser hervorkommt? Wichtiges Tier. Wichtiges Kapitel in Offenbarung. Evtl. schaffen wir es nächstes Jahr hinzukommen. In Offenbarung 13 kommt das erste Tier aus dem Meer. Das erste Tier, das all die Charakteristiken von Daniel Sieben hat. Ein Leopard-ähnliches Tier, mit Löwen- und Bär-Elementen. Und das vom Drachen seinen Thron bekommt. Das 42 Monate regiert. Das erste Tier aus Offenbarung 13. Welche Macht ist das? Nur als Wiederholung. Das erste Tier aus Offenbarung 13, das das Zelt Gottes lästert, das die Heiligen bekämpft, für 42 Monate. Das ist die Kirche in Rom.

[47:34] Aber jetzt gibt es noch Tiere, die woanders herkommen. Die nicht aus dem Wasser herkommen. Aus der Erde. Welches Tier kommt aus der Erde? Das Lamm-ähnliche Tier. Wo finden wir es? Das gehört in die Kategorie Basiswissen. Woher kommt das Tier aus der Erde vor? Aus dem Wasser kommen die Tiere aus Daniel Sieben. Das erste Tier aus Offenbarung 13. Aus der Erde kommt das zweite Tier. Es sieht wie aus? Wie ein Lamm. Es hat zwei Hörner. Es kommt aus der Erde. Wenn man Erde und Wasser vergleicht, stellt man fest, die Erde hat ganz wenig Wasser. Es gibt Tiere, die fast gar nicht bevölkert sind. Wenig Bevölkerung, kaum Kultur. Das zweite Tier ist die USA. Sie sehen aus wie ein Lamm. Warum? Das Lamm steht für? Jesus Christus. Eine christliche Nation. Sie steht sogar auf der Dollar-Note. In Gott vertrauen wir. Wofür stehen die Hörner? Für Königreiche. Hat Jesus zwei Königreiche anerkannt? Es hat zwei Hörner wie ein Lamm. Es müssen zwei Königreiche sein, die Jesus anerkannt hat. Welche beiden Königreiche hat Jesus anerkannt? Es gibt Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist. Er hat sowohl das weltliche Königreich als auch das religiöse Königreich anerkannt. Aber unter welchen Bedingungen? Dass sie getrennt sind. Bei Jesus gibt es zwei Königreiche: die weltliche und die göttliche. Beide sind getrennt. Die göttliche und die göttliche. Die weltliche hat ihre berechtigte Sphäre des Einflusses, wo sie Autorität hat. Aber Jesus war getrennt. Man nennt es auch Protestantismus und Republikanismus. Es war eine Religion ohne Oberhaupt und ein Staat ohne König. Demokratisch auf allen Ebenen. Das sind die USA in Offenbarung 13. Der Drache ist Satan. Wodurch redet eine Nation? Was bedeutet das Reden einer Nation? Wie redet eine Nation? Redet sie durch den Präsidenten? Wenn Obama spricht, spricht der Drache. Was bedeutet es, wenn eine Nation spricht? Handelt. Eine Nation handelt nicht gleichmäßig. Viele sind gegeneinander. Einer handelt so, der andere so. Wodurch spricht eine Nation? Durch Gesetze. Gesetze sind das, wozu alle Ja sagen. Wer gegen die Gesetze ist, wird des Landes verwiesen. Wenn ich sage, ich kann mit der Verfassung nicht leben, dann kriege ich Probleme mit der Polizei. Oder sie suchen sich ein anderes Land. Wer in diesem Land lebt, stimmt den Gesetzen zu. Das können alle zustimmen, womit die Nation spricht. Die USA werden Gesetze erlassen im Sinne des Drachen.

[51:37] Das war alles nur eine Wiederholung. Unser Tier kommt nicht aus dem Wasser und nicht aus der Erde. Kann Babylon gemeint sein? Kann die mittelalterliche Kirche gemeint sein? Nein. Und kann die USA gemeint sein? Aber Abgrund und Erde sind zwei verschiedene Dinge. Es ist nicht die USA gemeint. Die USA kommt aus der Erde, nicht aus dem Abgrund. Es ist nicht die USA. Denn hat die USA das Recht, die USA gegen die Bibel zu kämpfen? Nicht wirklich, oder? All diese Mächte, die wir in der biblischen Prophetie kennen, die wir immer wieder zitieren, haben mit diesem Tier nichts zu tun. Es ist eines der Tiere in der Offenbarung, über die wir eher selten sprechen. Es ist ein wichtiges Tier, aber es hat mit diesen Tieren erst mal nicht so viel zu tun. Es kommt nämlich aus dem Abgrund.

[52:49] Was ist der Abgrund? Schauen wir uns das mal an. In Lukas. Lukas 8, Vers 31. Wir sind im Viertel. Gute Idee. Wir sind in der Stadt. Wir sind in der Stadt, in der Kirche. Wir sind in der Kirche. Wir sind im Viertel. Lukas 8, Vers 31. Was steht dort? Was ist die Geschichte? Was ist die umgebende Geschichte? Die Heilung des Besessenen. Was heißt Vers 31? Wer ist er? Das sind die Dämonen. Wie heißt du? Er sprach: Legion. Wie viele Dämonen waren in ihn gefahren? 500.000. Wie viele Schweine waren besessen? 2.000 Schweine. Jedes Schwein hatte mindestens einen Dämon. 2.000 Schweine. Er bat sie, er möge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren. Normalerweise würden die Dämonen, wenn sie von einem Menschen vertrieben werden, normalerweise in den Abgrund. Das Wort Hölle wird in der Bibel zum Teil auch anders verwendet. Aber der entscheidende Punkt ist, es ist also der Ort, wo Satan ist. Der natürliche Aufenthaltsort der Dämonen. Aber das ist erst mal nur das. Wir brauchen noch mehr Hinweise. Schauen wir mal in Römer 10. Ah, bevor wir weitergehen. Abgrund. Kennt ihr noch eine Stelle, wo der Ort, wo Satan ist? Ja, fantastisch. Offenbarung 20, Vers 1. Das ist interessant. Offenbarung 20, Vers 1. Das lesen wir erst mal kurz vor. Vers 1. Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes. Manche Übersetzung steht Hölle, aber was hier steht, ist der Abgrund. Und eine große Kette in seiner Hand. Das ist der Zeitpunkt, wo Satan ist. Ist das der Zeitpunkt, von dem wir hier reden? Nein, natürlich nicht. Das Prinzip ist immer noch das gleiche. Der Abgrund ist dort, wo Satan ist.

[56:28] Übrigens, nebenbei gesagt, haben wir noch Zeit für einen Exkurs. Warum Gott den Satan auf dem Abgrund Erde lässt? Zum Nachdenken. Warum zum Nachdenken? Seit 6000 Jahren ist er damit beschäftigt, von A nach B zu rennen und Menschen zu verführen. Er hat keine Zeit, darüber nachzudenken. Die Bibel sagt das 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Ich komme von der Erde, durchkämmte die Erde. Er hat keine Zeit, sich mal nachzudenken. Es wird auch den Engeln, die mit ihm sind, die Gelegenheit geben zu sagen: Du hast uns immer gesagt, in deiner Herrschaft wird alles so viel besser. Hier gibt es noch einen Grund. Das Gericht kommt später. Wir reden jetzt von Satan. Die Bindung ist eine symbolische Bindung. Man kann den Satan nicht binden. Der Besessene wurde auch mit Ketten gebunden. Er wurde immer wieder gerissen. Wir sagen auch das Wort: Mir sind die Hände gebunden. Er kann nichts tun. Hier ist noch ein interessanter Grund, warum Gott es tut. Was war Satans Behauptung? Er wollte sein wie Gott. Was wollte er denn haben? Ein Königreich. Er wollte sein wie Gott. Was macht Gott anders als alle anderen Geschöpfe? Was ist der Unterschied? Er ist gnädig. Aber wir können auch gnädig sein. Er ist allmächtig. Wir sind die geschaffenen Wesen. Er ist der Schöpfer. Weil er der Schöpfer ist, ist er allmächtig. Er ist derjenige, der uns geschaffen hat. Wir sind diejenigen, die von ihm geschaffen wurden. Deswegen beten wir ihn an: Denn du hast alles geschaffen. Alle Dinge sind durch deinen Willen. Anbetung geschieht deswegen, weil du alles geschaffen hast. Er schafft mir ein neues Herz. Als Satan gesagt hat: Bete mich an, sagte er mit anderen Worten: Ich bin wie Gott. Ich habe auch schöpferische Kraft. Gott hat das nie bestätigt. Er hat das nie bestätigt. Wenn sie ihm nicht geglaubt hätten, wären sie nicht mitgegangen. Wenn ich nur die Gelegenheit hätte, könnte ich auch etwas tun. Er versucht uns vorzugaukeln, dass er mächtig ist.

[59:43] Wir haben über die 2 Schlangen gesprochen. Jeremia. Sie war was? Sie war wüst und leer. Aber sein Licht war verschwunden. Sie war wüst und leer. Aber sein Licht war verschwunden. Wo war die Erde schon mal wüst und leer? Bevor Gott anfing, versetzte Gott in den Zustand vor der Schöpfung. Wie lange brauchst du? Selbst nach 1000 Jahren hat er nicht einen Krümel geschaffen. Was beweist, dass selbst dem hartherzigsten Dämon Fakten müssen eingestehen? Mein Herr kann tatsächlich gar nichts. Hat er die Theorie durch die Maschinen der Menschen eingegeben? Er kann die Gabe Gottes pervertieren. Die Gabe etwas zu denken, etwas zu konstruieren, etwas zu planen, kommt von Gott. Aber er schafft es, das Gute, das er uns gegeben hat, zu pervertieren. Gott hat uns den Appetit gegeben, aber er pervertiert den Appetit. Gott hat uns die Sexualität gegeben, aber Satan pervertiert die Sexualität. So kann man jeden Punkt nehmen. Gott hat uns die Gabe gegeben, kreativ zu sein, Dinge zu planen, zu konstruieren, aber Satan pervertiert das. Gott gibt uns die Wahrheit und die Bibel, aber Satan versucht, sie zu verdrehen. Aller Irrtum ist nur eine Verdrehung der Wahrheit. Das ist das Prinzip. Wie sind wir darauf gekommen? Wegen dem Abgrund. Der Abgrund ist diese Wüste, leere, finster. Das ist ein bisschen anders als die Erde. Da wohnt der Satan während der 1000 Jahre.

[1:01:58] Jetzt schauen wir uns noch einen Text an, der nicht unentscheidend ist für das Verständnis des Tieres aus dem Abgrund. In Römer 10, Vers 7. Wer wird in den Abgrund hinuntersteigen? In die Tiefe. Es steht das gleiche Wort. Die Tiefe oder der Abgrund. Der Abgrund. Der Abgrund von den Toten. Das Wort meint, der Ort, wo die Toten sind. Macht das Sinn? Warum? Wenn Jesus wiederkommt, die Gläubigen in den Himmel nimmt, und die Ungläubigen sterben, dann ist der Ort, wo die Toten sind, der Ort der Toten. Deswegen wird auch dieser Abgrund verwendet für das Totenreich. Das Begräbnis im Alten Testament oder Hades. Unter der Erde. Oder über der Erde, wenn es ein verwüsteter Zustand ist. Römer 10, Vers 7. Vers 7? Entschuldigung. Totenreich. Das heißt, wenn ein Tier aus dem Abgrund hervorsteigt, dann kommt es quasi aus dem Totenreich wieder hervor. Wie eine Art Auferstehung. Ja? Römer. Nein, das ist Römer. Das ist ein Zitat aus Psalmen. Römer 10, Vers 7. Ein Tier, das aus dem Abgrund hervorsteigt und sozusagen tot war und wieder lebendig wird. Ein Tier, das auch tot war und aus dem Abgrund wieder hervorsteigt. Ja? Das hat auch damit zu tun.

[1:05:05] Lass uns ganz kurz gehen zu Offenbarung 17. Ich würde so liebend gern mit euch viel Zeit auf Offenbarung 17 verbringen. Wir wollen hier nur einen Punkt rausholen. Schaut mal in Offenbarung 17, Vers 8. Da heißt es: Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr und es wird aus dem Abgrund heraufkommen. Mit anderen Worten, das Tier war in der Vergangenheit, jetzt wo du es siehst, ist es gerade nicht da. Das heißt, es existiert nicht, aber es kommt aus dem Abgrund wieder hervor. Das heißt, solange es im Abgrund war, war es sozusagen nicht existent. Es war quasi im Untergrund. Es ist sozusagen abgetaucht, war nicht wirklich da und dann kommt es aus dem Abgrund wieder hervor. Und was passiert mit ihm? Es geht ins Verderben. Die Menschen, die hier wohnen, deren Name nicht geschrieben steht, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist. Das ist nicht das Tier aus Offenbarung 11, Vers 7. Nicht verwechseln. Das ist ein anderes Tier, aber es ist das gleiche passiert mit diesem Tier hier. Dieses Tier, diese Weltmacht ist wahr gewesen, und alle, die sehen, wie es aus dem Abgrund hervorkommt, verwundern sich.

[1:06:41] Wie sieht dieses Tier aus hier in Offenbarung 17? Dieses andere Tier, das nichts mit Offenbarung 11 zu tun hat? Schaut mal in Vers 3. Und er brachte mich im Geist in eine Wüste und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und wie viele Köpfe hatte? Sieben Köpfe und wie viele Hörner? Zehn Hörner. Welches Tier in Offenbarung hat noch sieben Köpfe und zehn Hörner? Sieben Köpfe und zehn Hörner. Ich freue mich schon auf Offenbarung 12, 13, 14. Das müssen wir gründlich studieren. Welches Tier hat sieben Köpfe und zehn Hörner? Schaut mit mir in Offenbarung 13, Vers 1. Offenbarung 13, Vers 1. Übrigens, der Drache hat auch sieben Köpfe und zehn Hörner. Aber Offenbarung 13, Vers 1. Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das wie viele Köpfe hatte? Sieben Köpfe und wie viele Hörner? Zehn Hörner. Ein Panther-ähnliches Tier, aber mit allen Elementen aus Daniel 7. Und dieses Tier regiert für 42 Monate. Das ist das gleiche Tier wie in Offenbarung 17. Und damit handelt es sich um die mittelalterliche Kirche. Offenbarung 13 und Offenbarung 17 beschreiben diese mittelalterliche Kirche. Wir haben gesagt, in Offenbarung 17 wird von diesem Kirchenstaat gesagt, dass er in den Abgrund gehen wird und aus dem Abgrund wieder hervorkommen wird. Aber der Abgrund ist ein Symbol für das Totenreich. Geht dieses Tier aus dem Meer, geht dieses Tier auch in das Totenreich hinab? Hat es etwas mit dem Tod zu tun? Mit Verlust? Schaut mal in Vers 3. Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu... Schaut in die Bibel rein, wenn ihr es nicht genau wisst. Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu... 13, Vers 3. Ich sah einen seiner Köpfe wie zu... tödlich verwundet. Und seine Todeswunde wurde geheilt. Das heißt, wenn wir Offenbarung 13 und 18 vergleichen, finden wir das gleiche Tier, das eine Zeit lang regiert, eine tödliche Wunde bekommt in der Französischen Revolution und dann irgendwann später, die Todeswunde wurde wieder geheilt. Es kommt aus dem Abgrund wieder hervor. Es war, ist nicht, und kommt wieder hervor. Die tödliche Wunde heilt. Wie lange dauert es, eine Wunde zu bekommen? Wie lange dauert es, um es zu heilen? 1798 war ein Schnitt. Und seitdem heilt es und heilt. Und der Schorf ist schon fast ab. Aber das ist ein anderes Thema. Wir sprechen heute nicht über Offenbarung 13. Ich wollte nur, dass ihr seht, dass aus dem Abgrund hervorzukommen bedeutet, dass etwas, eine Macht oder ein Königreich, lange Zeit früher existiert hat, dann quasi tot war, oder nicht wirklich zu sehen war, im Untergrund quasi war, keine Bedeutung hatte, und dann aber wieder ans Tageslicht kommt und dann ins Verderben geht. Und es heißt, dass sich alle wundern werden. Vers 3 am Ende: Die ganze Erde sei verwundert dem Tier nach. So wie wir auch in Offenbarung 17 gelesen haben.

[1:10:30] Jetzt, in Offenbarung 11, Vers 7, kann es sich natürlich nicht um dieses Tier handeln. Weil dieses Tier in Offenbarung 11 steigt 1798 aus dem Totenreich empor. Was ist mit dem anderen Tier, das wir gelesen haben? Es steigt 1798 in das Totenreich hinab. Es bekommt seine tödliche Wunde. Das Tier aus Offenbarung 13, das hier seine tödliche Wunde bekommt, kann nicht mit diesem Tier gemeint sein. Es muss ein anderes Tier sein. Es kann auch nicht die Erde, die USA gemeint sein. Es ist auch nicht wirklich der Abgrund. Erde und Abgrund sind in der Bibel schon unterschiedliche Symbole. Unsere Frage ist also: Welche Macht entsteht um 1798, die etwas wieder aufleben lässt, was man eigentlich für Jahrhunderte für tot geglaubt hatte, was nicht existent war, wieder aufleben lässt, genau hier zu diesem Zeitpunkt, das Entstehen einer neuen, wo mehr denn je zuvor satanische Züge sich zeigen. Der bekommt ja gerade seine tödliche Wunde. Das kann ja nicht sein. Die USA zeigen aber hier nicht wirklich, 1798 nicht wirklich ihre satanischen Züge. Nicht mal ansatzweise. Was ist das Kennzeichen der satanischen Regierung? Was ist der ganze Kampf Satans im Himmel schon gewesen? Wo gegen kämpft er? Gegen Gott und gegen seinen Gesetz und gegen die Bibel. Nicht alles durcheinander schmeißen. Wir sind im Jahre 1798 und der Kirchenschaft bekommt seine tödliche Wunde. Das hat nichts damit zu tun. Es muss etwas anderes sein.

[1:12:23] Welche Nation oder welche Macht entsteht um 1798, die etwas aufleben lässt, was es über Jahrhunderte nicht gegeben hat. Das, was ihr meint, hat es ja über Jahrhunderte gegeben. Etwas, was es nicht gegeben hat, was aber schon mal früher vor langer Zeit da gewesen war. Was ist die Religion von Satan? Lass mich anders fangen. Wenn Satan regieren würde in einem Land, was würde er als erstes abschaffen? Die Bibel. Das Gesetz Gottes. Hier wurde das Gesetz Gottes geändert. Das war nicht abgeschafft. Aber hier kommt eine Macht, die das Gesetz Gottes abschaffen würde. Frankreich. Was passiert um diese Zeit herum? Es passiert die französische Revolution. Was bringt die französische Revolution mit sich, was es vor Jahrhunderten nicht gegeben hat? Den Atheismus und das Heidentum. Denn über Jahrhunderte waren alle Menschen mehr oder weniger christlich. Manche waren der Konfession, manche der Konfession. Alle waren mehr oder weniger christlich. Manche waren der Konfession, manche der Konfession. Manche der Konfession. Wissen wir, wann das Heidentum verboten worden ist? Ungefähr im Jahre 392. Ich schaue noch mal nach. Genau. Es war am 8. November 392. Da wurde durch einen Befehl, ich glaube, es war Justinian, der römische Kaiser, das Heidentum bei Todesstrafe verboten. Wurde verboten. Wenn jemand sagen wollte, ich möchte Heide sein, ich möchte Jupiter anbeten oder Apollo, und er das öffentlich gemacht hat, dann wurde er...

[1:14:31] Ist das gut, das Heidentum bei Tode zu verbieten? Ist das eine gute Sache? Das ist keine gute Sache. Es gab viele, die immer noch das Heidentum weiter machen wollten. Man hat einfach an die Kirche eingeladen. Eure Götter sind jetzt heilig. Für viele war das gar nicht so ein großer Wechsel. Aber rein offen, waren jetzt alle Christen. Heiden haben sie schon in ihrem Lebensstil gelebt. Von ihrer Religion her, Konstantin hat schon vor, das eingeleitet, für viele Jahrhunderte, für fast 1400 Jahre lang, gab es quasi kein offenes Heidentum mitten im Herzen von Europa. Aber als die französische Revolution ausbricht, was passiert? Man hat in der Nationalversammlung offiziell erklärt, dass es keinen Gott gibt. Man hat per Gesetz die Bibeln zusammengebracht und verbrannt. Man hat nicht nur, man hat alle Christen verfolgt. Das ist ganz interessant. Man hat zum Beispiel, um auch auszudrücken, dass es unter keinen Umständen eine Auferstehung geben wird, hat man an den Gräbern geschrieben: Es gibt keine Auferstehung. Stattdessen hat man wen angebetet? Wisst ihr, wen man angebetet hat? Tänzerinnen aus dem Balletttheater. Man hat halb bekleidete, wenn nicht ganz nackte Tänzerinnen aus dem Ballett oder Theater genommen und hat sie dann auf großen Prozessionen, wie hat man sie genannt? Die Göttin der Vernunft. Die Tänzerin als Göttin der Vernunft. Vernünftig klingt das nicht, oder? Aber das ist das Wesen dieses offenen, aggressiven Heidentums. Einer, kennt ihr Voltaire? Ich kann das Zitat nicht wörtlich wiedergeben, aber er hat im Wesentlichen gesagt, ich werde beweisen, dass es einen Menschen braucht, um es zu zerstören. Ist nicht interessant, dass genau in seinem Haus später eine Bibelgesellschaft gegründet wurde. Für eine kurze Zeit kämpft Frankreich ganz offen, erfolgreich gegen die Bibel an. Gegen die biblische Religion. Es war für einige Zeit verboten, Bibeln zu besitzen. Man wollte alles, was mit Religion zu tun hat, aus der Welt schaffen.

[1:17:28] Wisst ihr, was auch mit Religion zu tun hat? Unsere 7-Tage-Woche. Warum hat das mit Religion zu tun? Es gibt keinen astronomischen Grund für die 7-Tage-Woche. Die Franzosen wussten, für den Mond und den Tag gibt es astronomische Größen. Was haben sie gemacht? Sie haben die 7-Tage-Woche in eine 10-Tage-Woche verändert. Jeder 10. Tag wurde heilig gehalten. Man musste nicht mehr arbeiten. Man hatte Trinkgelage. Man sollte besonders viel Gott lästern. Man ist schnell wieder davon abgerückt. Anarchie. Der Mensch ist für eine 7-Tage-Woche gebaut. Die Irrenhäuser waren überfüllt. Das war keine gute Idee. Es gab noch mal einen Versuch in der Sowjetunion. Der war genauso kläglich gescheitert. Die 7-Tage-Woche hat etwas mit unserer Gesundheit zu tun.

[1:18:34] Wir haben heute die Katze aus dem Sack gelassen. Offenbarung 11, 7. Dieses Tier aus dem Abgrund spricht von dem atheistischen Revolutionär in Frankreich. Er bringt das Heidentum und den Atheismus an die Vorderfront. Der gesamte Atheismus und der Kommunismus und Sozialismus und alles, was wir heute in den letzten Jahrhunderten gehabt haben, springt alles hier an die Vorderfront. Das nächste Mal werden wir noch mehr Zeit miteinander verbringen über die nächsten Versen. Wir werden lernen, wie diese Geschichte unser Leben heute beeinflusst. Die französische Revolution ist einer der Grundsteine für die Entwicklung, die wir heute erleben. Dazu mehr nächste Woche. Ihr werdet staunen, wie sehr die französische Revolution uns beeinflusst hat. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Bis zum nächsten Mal. Tschüs.

[1:19:35] Wir haben in der Schule gelernt, dass die französische Revolution etwas Tolles ist. Vorher war alles schlimm. Dann kam die Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit. Im Licht der Bibel ist es das Gegenteil. Im Licht der Bibel ist diese Herrschaft ein Typus auf das, was passieren würde, wenn Satan volle Kontrolle hätte. Als die Nationalversammlung gesagt hat: Es gibt keinen Gott, hat Gott gesagt: Von dieser Nation ziehe ich meinen Geist zurück. Für wenige Jahre waren sie fast dem Satan freigegeben. Wisst ihr, was passiert ist? Erst hat man die Königin und die Prinzessinnen umgebracht. Irgendwann, als diese ganzen diabolischen, teuflischen Lusten im Menschen erst mal erregt worden waren, hat man nicht mehr aufgehört. Dann hat man angefangen, sich selbst umzubringen. Bis man sich nicht mehr sicher sein konnte, in welchen Welten sich so etwas umzubringen, hat man nicht mehr den Kopf kürzer. Dann kam die Revolution. Es wurden Tag und Nacht genügend Guillotinen. Es ist wie suicidal. Es zeigt, wie selbstzerstörerisch das satanische System ist. Hütet euch vor Satan. Er hat es einmal geschehen lassen. Es ist ein Bild darauf, was geschehen wird am Ende der Zeit. Wir konnten etwas Neues lernen. Wir werden nächste Woche weiter lernen. Es geht um Vers 8. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie unter fragen.joelmedia.tv. Es sollte eingeblendet sein. Wir wünschen euch noch einen Gottessegen. Wir wollen gemeinsam beten, dass es uns geht, dass es uns geht.

[1:21:29] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein Wort. Wir haben gesehen, wie Satan versucht, gegen die Bibel anzukämpfen. Wir möchten dich bitten. Manchmal kommt er offen, manchmal versteckt. Wir möchten dich bitten, dass wir Kraft finden zu überwinden. Dass wir dir treu sind. Dass wir wissen dürfen, wenn wir mit dir verbunden sind, dass du das Beste weißt, wann unser Leben zu Ende sein wird. Wir danken dir von Herzen, dass du unser Leben in den Händen hältst. Wir wünschen euch noch einen Gottessegen. Kommt gut nach Hause.


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