[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Wir freuen uns, dass ihr euch auch weiter interessiert für das Studium des 1. und 2. Thessalonicher-Briefes hier auf www.joelmedia.de.
[1:29] Wir gehen weiter in unserem Studium gemäß dieses Lektionsheftes, der 1. und 2. Thessalonicher-Brief. Und wir bereiten uns diesmal vor auf das Bibelgespräch am 4. August. Das ist sozusagen unsere zweite Einheit, wo wir jetzt systematisch Vers für Vers durch die Thessalonicher-Briefe durchgehen. Letzte Woche haben wir uns das erste Kapitel aus 1. Thessalonicher angeschaut, diese 10 Verse. Und wir wollen heute direkt weitermachen, indem wir im 2. Kapitel ab Vers 1 beginnen. Und wir werden gleich sehen, da kein wirklicher inhaltlicher Bruch ist, sondern dass Paulus die Gedanken und Ideen aus dem 1. Kapitel ganz logisch im 2. Kapitel weiterführt.
[2:07] Es heißt in 1. Thessalonicher 2 und dort Vers 1: "Denn ihr wisst selbst, Brüder, dass unser Eingang bei euch nicht vergeblich war." Er bezieht sich noch einmal auf die Art und Weise, wie er dort in Thessalonich Dienst getan hat und die Gemeinde gegründet hat. Und wir werden sehen, dass das ganze 2. Kapitel so ein Modell ist für einen erfolgreichen, geistlichen und von Gott geführten Prediger und Evangelisten. Wann immer du oder ich, wir wünschen noch etwas näher an das Ideal, das Gott hat, von einem Prediger zu kommen, dann lasst uns gemeinsam dieses 2. Kapitel aus 1. Thessalonicher studieren. Er bezieht sich ganz deutlich auf die Verse 3 bis 10 im vorherigen Kapitel. Und er sagt uns auch in 1. Thessalonicher 3 Vers 5 das folgende.
[3:14] Er möchte Vorsorge leisten. Er möchte diesen Glauben, den er angefangen hat, in 1. Thessalonicher bestätigen und bekräftigen. Deswegen sagt er: "Ich hoffe, dass unser Eingang bei euch nicht vergeblich gewesen ist." Und wir werden diesen Gedanken noch ein bisschen weiter ausspinnen. Vielleicht zum Beispiel auch durch Psalm 127. Psalm 127 und dort Vers 1. Die Bibel sagt dort, Psalm 127 Vers 1: "Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst sie daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst." Die Bibel sagt ganz deutlich, wenn der Herr nicht mit im Werk ist, dann ist alles umsonst. Und selbst die größte missionarische Bemühung, die größte evangelistische Aktion, Gemeindeneugründungen auf großem Niveau sind vergeblich und umsonst, wenn nicht der Herr im Werk ist. Und ich weiß nicht, was du in letzter Zeit für Gott versucht hast zu unternehmen, aber frage dich diese eine Frage: Ist an dem Haus, an dem du gerade baust, an dem geistlichen Haus, was auch immer das ist, ist der Herr mit dabei? Und Paulus hatte dieses dringende Bedürfnis sicherzustellen, dass an dem Haus der Gemeinde Thessalonich der Herr mitgebaut hat und immer noch mitbaut.
[4:35] Ein ganz wichtiger Vers findet sich in 1. Korinther 15 und dort Vers 2. 1. Korinther 15 und dort Vers 2. Wir lesen dort: "durch das ihr auch errettet oder gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, dass ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet." Das Geheimnis, um nicht vergeblich zu glauben, ist an dem Wort festhalten. Und Paulus, der ja auch den Korintherbrief geschrieben hat, wusste das. Deswegen schreibt er den Brief an die Thessalonicher, um sicherzustellen, dass sie festhalten an dem Wort, das er ihnen gepredigt hat. Glaubst du noch an das Wort, das dir gepredigt worden ist? Hältst du fest an dem, oder ist dein Glaube in Gefahr? So oft zu hören, dass die Arbeit, die an dir geleistet worden ist, vergeblich war? Paulus möchte das unter allen Umständen verhindern.
[5:37] Gehen wir zurück zur 1. Thessalonicher und wir wollen unsere Zeit gut nutzen hier. 1. Thessalonicher, Vers 2 heißt es: "Und das ist eine Erinnerung an das, was in Apostelgeschichte 16, Vers 22 bis 24 passiert ist." Wir haben das ja in der 1. Folge dieses Quartals angeschaut, in den geschichtlichen Hintergrund der Gemeindegründung in Thessalonich. Wir hatten gesehen, dass bevor Paulus nach Thessalonich ging, er dort nach Philippi gegangen war und in Philippi einige Menschen bekehrt hatte. Und es dann einen großen Aufruhr gab. Er wurde geschlagen zusammen mit Silas und ins Gefängnis gelegt und schlecht behandelt. Wir hatten gesehen, es gab ein Erdbeben und sie wurden dann mehr heimlich als öffentlich aus der Stadt verwiesen. Und das alles meint er, wenn er hier sagt, dass sie gelitten und misshandelt worden waren.
[6:47] Nun, wenn du solche negativen Erlebnisse in der Mission gehabt hast, und ich bin mir sicher, vielleicht hast du solche gehabt. Du wolltest etwas über Jesus sagen und bist verlacht worden. Du bist angegriffen worden. Man hat dir vielleicht zugesetzt. Dann geht es vielen von uns so, dass wir uns zurückziehen und sagen: "Naja, vielleicht bin ich nicht die richtige Person." Aber Paulus sagt uns: "Ich habe gelitten, ich wurde misshandelt." Und ich kann mir vorstellen, dass er auch mit misshandeltem Gesicht und mit Wunden und Schmerzen nach Thessalonich gekommen ist und dort unter Schmerzen auch gepredigt hat. Trotzdem sagt er: "Ich habe weiter mit Vollmacht und mit Freudigkeit das Evangelium gepredigt." Und das, denke ich, war auch ein besonderes Zeugnis für die in Thessalonich. Denn Paulus hatte eine Einstellung zu all diesen Schwierigkeiten, und ich denke, diese Einstellung muss auch unsere Einstellung werden.
[7:42] Wir lesen in 2. Timotheus 1, Vers 12. 2. Timotheus 1, Vers 12. Dort heißt es: "Aus diesem Grund erleide ich dies auch, aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, an wen ich glaube und ich bin überzeugt, dass er mächtig ist, das mir Anvertraute gut zu bewahren bis zu jenem Tag." Paulus sagt: "Egal was ich erleide, ich schäme mich nicht." Als Paulus mit den Wunden und der Misshandlung im Gesicht und auf dem, die er gehabt hat, in Thessalonich gepredigt hat, konnte er sagen: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht." Auch wenn ich dafür gelitten habe, auch wenn ich dafür ins Gefängnis geworfen worden bin, deswegen behandelt worden bin wie ein Staatsfeind, ich schäme mich des Evangeliums nicht. Wie ist es mit dir?
[8:38] Und offensichtlich hatte Paulus die gleiche Erfahrung gemacht wie Jesus. In Hebräer 12, und dort Vers 2 und 3 lesen wir über Jesus, der unser Vorbild sein soll. Hebräer 12, Vers 2 und 3: "in dem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete und der sich zu Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sünden gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert." Wenn du in der Gefahr bist, den Mut zu verlieren, wenn du in der Gefahr bist, müde zu werden oder aufzugeben, dann achte auf Jesus, dem so sehr widersprochen wurde, der so viel Schande erlebt hat, der so geschlagen wurde wegen dem, was er glaubte. Paulus hat auf ihn geschaut. Paulus wusste: Jesus ist der Anfänger meines Glaubens, Jesus ist der Vollender meines Glaubens. Und egal was ich erlebt habe in der Vergangenheit wegen Jesus, egal wie schlecht ich behandelt worden bin, ich höre nicht auf, für Jesus zu predigen. Schaut auf ihn, der diese Schmach erduldet hat.
[9:51] Und diese Kühnheit, von der Paulus spricht, auf die bezieht er sich auch in 1. Timotheus 1, Vers 5. Denn er sagt, dass wir trotzdem mit Freudigkeit das Evangelium gepredigt haben in Thessalonica. Er sagt jetzt in 1. Timotheus 1, Vers 5: "Das heißt es, das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben." Paulus hatte ein reines Gewissen. Er wusste: Ich bin zwar im Gefängnis gewesen, aber solange ich mit Jesus im Reinen bin, brauche ich mich nicht zu schämen. Viele von uns predigen das Evangelium deswegen nicht, weil wir vielleicht mit eigenen Sünden zu kämpfen haben oder eigene Dinge in unserem Leben verbergen und wir uns selbst als Heuchler fühlen. Aber wenn wir ein reines Gewissen haben vor Gott, dann kann kommen, was der will. Wir werden weiter predigen, und Paulus hat das verstanden.
[10:53] Gehen wir gemeinsam zu Epheser 6, Vers 19 und 20. Epheser 6, Vers 19 und 20. Dort sagt uns die Bibel: "Auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue." Er sagt: "Betet für mich, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll." Paulus sagt: "Betet für mich." Betet für mich, dass ich die Botschaft klar und deutlich in Liebe, aber auch in Klarheit und Wahrheit predigen kann. Und ich glaube, das ist ein Ratschlag, den wir in unserer Zeit brauchen. Betet für die Prediger des Evangeliums und lasst auch beten für dich, dass auch du das Evangelium zur rechten Zeit so austeilst, wie es sein muss, mit Freimut und mit Freudigkeit.
[12:03] Schauen wir gemeinsam jetzt in, wir haben einige Texte mehr im Sendemanuskript, die ihr noch weiter studieren könnt, aber wir wollen weitergehen, um den großen Kontext zu verstehen, von 1. Thessalonicher 2. Er sagt uns jetzt in Vers 3: "Denn unsere Verkündigung entspringt nicht dem Irrtum, noch ohne lauteren Absichten, noch geschieht sie in listigem Betrug." Paulus macht ganz deutlich: Wenn ich gepredigt habe, habe ich niemanden überfordert, ich habe nichts vorgespielt, ich habe nicht den Eindruck erweckt, dass er etwas anderes wollte, als ich eigentlich wollte. Paulus war mit seinem ganzen Herzen ehrlich hinter seinem Evangelium.
[12:47] Wir können einige Texte lesen, die uns helfen, das noch besser zu verstehen, was er hier meint. In 2. Korinther 2 und dort Vers 17 zum Beispiel. 2. Korinther 2 und dort Vers 17. Er sagt hier: "Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern aus Lauterkeit von Gott aus reden, wir vor dem Angesicht Gottes in Christus." Paulus sagt: "Es gibt viele, die das Wort Gottes verfälschen." Schon zur Zeit des Paulus, als es das Wort Gottes, zumindest das Neue Testament, noch gar nicht so viel gab, sagt er: "Es gibt jetzt schon viele, die es verfälschen." Und liebe Freunde, heute gibt es viele, die das Wort Gottes verfälschen. Möge dieser Vers auf mich und auf dich zutreffen, dass wir sagen können: "Wir sind nicht so wie viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern wir predigen es in Lauterkeit." Egal, ob es angenehm ist für die Hörer oder unangenehm. Wir predigen das, was die Bibel sagt, ohne Falsch und ohne Trug.
[13:53] Ähnlicher Gedanke im gleichen Buch, 2. Korinther Kapitel 4, Vers 2. Dort heißt es: "Sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab. Wir gehen nicht mit Hinterlist und fälschen auch nicht das Wort Gottes, sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes." Paulus macht diesen Punkt immer und immer wieder deutlich, auch im gleichen Buch in 2. Korinther 7, Vers 2. Dort sagt er: "Gebt uns Raum in euren Herzen. Wir haben niemand Unrecht getan, niemand geschädigt, niemand übervorteilt." Paulus war ein lauter Mann. So wie er die Bibel gepredigt hat, so hat er sie auch gelebt und hat sie nicht verfälscht.
[14:39] Noch im gleichen Buch in 2. Korinther 11, Vers 13. Dort lesen wir: "Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden." Schon zur Zeit des Paulus gab es Menschen, die vorgaben, Prediger zu sein, die vorgaben, Evangelisten zu sein, die vorgaben, die Bibel zu predigen und gleichzeitig wissentlich das Wort Gottes fälschen. Was ist deine Einstellung zum Wort Gottes? Bist du bereit, das unverfälschte Wort so zu predigen, wie es steht? Bist du bereit, Zeit und Energie hinein zu investieren, damit du auch sagen kannst, dass du die Bibel predigst? Viele von uns sind ja weder diejenigen, die sagen: "Wir predigen die Bibel", noch: "Wir verfälschen die Bibel", sondern wir wissen die Bibel oft gar nicht so genau, wir kennen sie gar nicht so genau. Damit man sagen kann: "Ich habe die Bibel unverfälscht gepredigt", muss man sie studieren, muss man sie gut kennen. Und das ist eine Herausforderung für dich und für mich.
[15:50] Auch Petrus hat diesen gleichen Punkt gemacht. In 2. Petrus 1, Vers 16, da sagt er uns, der Petrus, in 2. Petrus 1, Vers 16: "Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen." Petrus sagt: "Das, wovon wir predigen, sind keine Legenden, sind keine Fabeln, sind keine ausgedachten Geschichten." Petrus und Paulus und die anderen Apostel haben die Zeit nicht mit Legenden und mit Fabeln und mit Geschichten verschwendet. Wenn sie am Sabbat gepredigt haben, dann haben sie das Wort Gottes gepredigt. Vers für Vers für Vers. Warum ist es das so heute? Prediger und Pastoren, Evangelisten und andere Redner, eine Geschichte an die anderen Reihen, ausgedachte, vielleicht auch mal wahre Geschichten und so selten das Wort Gottes Vers für Vers ausliegen. Petrus sagt: "Wir sind kein Fabeln gefolgt, kein Legenden, sondern wir später deutlich machen, in Vers 19, dem völlig gewissen prophetischen Wort."
[17:02] Dieser Paulus, der sagt: "Wir haben das Wort Gottes nicht gefälscht", sagt jetzt in 1. Thessalonicher 2, Vers 4, im nächsten Vers, Vers 4: "Sondern so, wie wir von Gott für tauglich befunden wurden, mit dem Evangelium betraut zu werden, so reden wir auch." Er redet nicht das, was Menschen ihm sagen, sondern das, was Gott ihm gezeigt hat. Nicht als solche, die den Menschen gefallen wollen, sondern Gott, der uns zu Herzen prüft. Und lieber Freund, liebe Freundin, das ist eine der wichtigsten Prinzipien in der Verkündung des Evangeliums. Wie oft geschieht es, dass wir bestimmte Wahrheiten zurückhalten, um einem anderen Menschen gefallen zu wollen, oder nicht negativ auffallen wollen, nur keinen Streit hervorrufen wollen. Um des lieben Friedens willen wird so viel geopfert.
[17:54] Paulus sagt: "Als ein Diener des Evangeliums, der von Gott den Auftrag bekommen hat, das Evangelium zu predigen, kann ich nicht Menschen gefallen wollen, primär." Sondern ich möchte Gott gefallen, der meine Herzen, das heißt meine Gedanken prüft. Und warum ist das so? Paulus sagt uns in der Vesa 3, Vers 8, dass dieses Privileg, das Evangelium zu predigen, nicht selbstverständlich ist. Er sagt in der Vesa 3 und dort Vers 8, sagt er: "Mir, dem Allergeringsten unter allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, unter den Heiden den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen." Ich bin es nicht wert. Und weil Paulus verstanden hat, dass in ihm selbst da kein Wert ist und er keine großen Leistungen vorzubringen hat, verstand er auch, dass er kein Recht hat, von Gottes Evangelium etwas wegzunehmen. Könnte es sein, dass viele das Evangelium beschneiden und verändern, weil sie nicht verstehen wie Paulus, dass sie die Allergeringsten sind. Wenn wir verstehen, dass in uns selbst nichts ist, was uns vor Gott angenehm macht, wenn wir verstehen, wie sehr wir Gott geschadet haben durch unsere Sünde und er uns trotzdem betraut mit der Verkündigung des Evangeliums, dann verstehen wir, warum es nicht an uns ist, an dem Evangelium irgendwelche Veränderungen vorzunehmen. Es ist ein Privileg. Wir sollten dankbar sein, dass wir es verkündigen dürfen überhaupt.
[19:33] Wir wollen nur einige ausgewählte Abschnitte hier lesen. In 1. Timotheus 1 und dort Vers 11 und 12. In 1. Timotheus 1 und dort Vers 11 und 12 heißt es: "nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, dass mir anvertraut worden ist." Wenn du das Evangelium kennst und es dir anvertraut worden ist, kennst du den Schatz, weißt du, was für eine ungeheure Sache Gott mit dir vorhat. Paulus sagt: "Mir ist das Evangelium, die gute Nachricht der Errettung, die der ganzen Welt angeboten wird, mir ist es anvertraut worden." Und dann sagt er in Vers 12 zu seinem Schüler Timotheus: "Und darum danke ich dem, der mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unserem Herrn, dass er mich treue achtet und in den Dienst eingesetzt hat." Christus setzt mich und dich in den Dienst ein, und weil er das tut, gibt er mir und dir die Kraft. Du musst keine Angst haben. Wenn du Wahrheit predigst, die vielleicht bei manchen auch in Ungnade fällt, dass du da in Schwierigkeiten kommst. Jesus sagt: "Das wird alles passieren, aber ich gebe dir Kraft. Ich setze dich in den Dienst ein, ich gebe dir die Botschaft, ich gebe dir die Kraft, du musst es einfach nur ausführen."
[21:00] So oft gibt es Menschen, die selbst eine Botschaft sich ausdenken, die aus eigener Kraft predigen wollen und die sich selbst senden. Aber all das soll eigentlich von Gott kommen. Gott gibt uns die Botschaft, Gott gibt uns die Kraft und Gott gibt uns den Auftrag und den Dienst. Unsere Aufgabe ist es zu gehorchen und seine Kraft anzunehmen und seine Botschaft weiter zu predigen. Lasst uns nicht an der Botschaft etwas ändern, lasst uns nicht an der Kraft Gottes etwas ändern, lasst uns nicht an seinem Dienst etwas ändern. Lasst uns einfach gehorsam sein und das tun, was er uns, den Allergeringsten, anvertraut hat.
[21:37] Interessanterweise finden wir in 1. Timotheus 6, Vers 20 diesen wichtigen, wichtigen Aufruf an Timotheus. "O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, meide das unheilige, nichtige Geschwätz und die Widersprüche der fälschlich so genannten Erkenntnis." Hüte dich, lieber Freund, lieber Freundin. Wenn du das Evangelium unverfälscht weitergeben möchtest, hüte dich vor unheiligem und nichtigem Geschwätz und hüte dich vor so genannter Erkenntnis, fälschlicher Wissenschaft, fälschlicher Sonderlehren, fälschlicher tiefer Erkenntnis, die so viele Menschen für das Werk Gottes unfähig gemacht hat. Die Wahrheit der Bibel ist einfach, einfach, geradlinig und heilsam. Bewahre das, bewahre das.
[22:37] Schauen wir gemeinsam in Titus 1, Vers 3. Dann finden wir den gleichen Gedanken noch einmal in Titus 1, Vers 3: "Zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart in der Verkündigung, mit der ich betraut worden bin nach dem Befehl Gottes, unseres Retters." Befehlen muss man gehorchen. Meine lieben Freunde, ich denke, was unsere Welt mehr denn je nötig hat, sind bekehrte Prediger und bekehrte Evangelisten, bekehrte Bibelarbeiter und bekehrte Laien, die diese Grundsätze, die Paulus und die anderen Apostel hier uns deutlich machen, wieder völlig ernst nehmen. Die die Wahrheit so predigen, wie sie in der Bibel steht, koste es, was es wolle. Die nicht einfach nur für Geld arbeiten oder für Ruhm, sondern die sich so sehr mit dem Werk identifizieren, weil sie wissen, es ist etwas, was Gott ihnen gegeben hat und sie können nicht anders, als es zu predigen. Das brauchen wir wieder. Und jeder Mensch, der diesen Ruf annimmt und so umsetzt, wird so wie Paulus zu einem großen Segen werden.
[23:48] Schauen wir gemeinsam noch in Kolosser 3, und dort Vers 22. Es wird dahingehend sein, dass wir zunächst einmal den Menschen gefallen wollen. Eines der schlimmsten Dinge in unserer Zeit ist, dass wir in allem, was wir sagen, prüfen: Was wird der da von mir denken? Wie wird jene Person sich fühlen? Werde ich dann noch dort eingeladen werden, wenn ich das sage? Wie wird sich das für meine Karriere auswirken, wenn ich jetzt diese Wahrheit hier so deutlich in der Gemeinde verkündige?
[24:46] Paulus sagt: "Fürchte nicht die Menschen. Versuche nicht, den Menschen zu gefallen." Und ich denke, jeder von uns ist schon in diese Falle früher oder später einmal getappt. Und wir sollten lernen von Paulus und hier aus der Bibel, dies nicht mehr zu wiederholen. Der Bibel zu folgen, wohin die Bibel auch zeigt. Denn Gott schaut in unser Herz. Das sagt der Paulus. Er sagt: "Ich kann nicht Menschen gefallen, ich muss Gott gefallen. Denn die Menschen schauen mir nicht ins Herz, aber Gott schaut mir ins Herz." Und er wusste das schon aus dem Alten Testament. In 4. Mose 27, Vers 16 wird das ganz deutlich. In 4. Mose 27, Vers 16. Verzeihung, wir nehmen stattdessen Psalm 17, Vers 3, das ist noch deutlicher. Wir nehmen Psalm 17 und dort Vers 3. Dort heißt es: "Du hast mein Herz geprüft, mich in der Nacht durchforscht. Du hast mich geläutert und du hast nichts gefunden, worin ich mich vergangen hätte." Mit meinen Gedanken oder mit meinem Mund. Könnte das Jesus auch von dir sagen?
[25:59] Heute versuche nicht, den Menschen zu gefallen. Versuche Jesus zu gefallen in dem, was du über das Evangelium sagst. Gehen wir weiter, wir müssen ein bisschen weiterkommen in unserem Kapitel 2. Paulus sagt, nachdem er jetzt deutlich macht, dass er nicht den Menschen gefallen will, sondern Gott, sagt er in Vers 5: "Denn wir sind nie mit Schmeichelworten gekommen, wie ihr wisst, noch mit verblümter Habsucht. Gott ist Zeuge."
[26:30] Die Bibel macht ganz deutlich, dass Schmeichelei keine gute Sache ist. Zum Beispiel in Psalm 12 und dort Vers 2 und 3. Dort heißt es: "Hilf her, denn der Getreue ist dahin. Die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern. Sie erzählen Lügen jeder seinem Nächsten. Mit schmeichelnder Lippe, mit hinterhältigem Herzen reden sie." Paulus sagt: "So war ich nicht." Ich hatte kein hinterhältiges Herz. Wie ist es mit dir, wenn du mit anderen Menschen redest? Verbirgst du deine wahren Motive? Versuchst du, jemandem zu schmeicheln oder zu heucheln? Paulus sagt: "Dann sind wir unfähig für das Evangelium."
[27:18] In Sprüche 26 und dort Vers 28 finden wir einen ähnlichen Gedanken. Sprüche 26 und dort Vers 28. Die Bibel heißt, sagt: "Eine Lügenzunge hasst die von ihr zermalmten. Und ein glatter Mund richtet Verderben an." Egal wie viel wir vom Evangelium reden, wenn es nicht in Ehrlichkeit geschieht, sondern durch Heuchelei, dann richten wir Verderben an. Ist dir schon vorgekommen, dass Menschen aus lauter Heuchelei das Evangelium weitergegeben haben und dadurch mehr Verderben angerichtet haben als vorher?
[28:05] Gott ist Zeuge. Das sagt der Paulus. Und dass Paulus kein Interesse an materiellen Gütern gehabt hat, das macht er ganz deutlich in Apostelgeschichte 20. In Apostelgeschichte 20 und dort Vers 33. Er sagt: "Ohne jeden Zweifel, Silber oder Gold oder Kleidung habe ich von niemand begehrt." Paulus hat nicht für Geld gearbeitet. Paulus hat nicht für den Lohn gearbeitet oder für Ruhm. Es ging ihm einzig und allein um das Evangelium. Wie ist es mit dir? Wie ist es mit den Evangeliumsarbeitern in deiner Gemeinde? Wie ist es mit uns, in unserem Volk?
[28:52] In Römer 16 und dort Vers 18. Römer 16 und dort Vers 18. Lesen wir das Gegenbeispiel: "Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch. Und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen." Vielleicht bist du auch jemand von diesen Arglosen. Du gehst Woche für Woche in die Gemeinde und hörst schöne Reden, wohlklingende Worte, und möge Jesus Christus dabei dir helfen zu sehen, ob der, der dort vorne predigt mit wohlklingenden Reden und schönen Worten, ob er ein Prediger des Evangeliums ist oder jemand, der seinem eigenen Bauch dient.
[29:51] Die Prinzipien, die Paulus uns im 2. Kapitel des 1. Thessalonicher Briefes zeigt, sollen uns helfen, den wahren Evangeliumsdiener zu erkennen. Und Paulus warnt uns vor denen, die nicht dem Herrn Jesus dienen, sondern ihrem eigenen Gefühl, ihrem eigenen Bauch, ihrem eigenen Instinkt, dem, was ihnen passt. Schon damals gab es solche Menschen in der Gemeinde, die gut reden konnten, die viel überzeugen konnten, aber die Arglosen verführt haben, weil sie nicht christusgemäß gepredigt haben, sondern ihrem eigenen Gutdünken nach. Und wenn es die zu Paulus Zeiten gab, dann gibt es die ganz sicher auch heute noch im Volk Gottes, kurz vor dem Ende der Zeit.
[30:38] Schauen wir gemeinsam den 1. Thessalonicher 2 und dort Vers 6. Paulus sagt: "Wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, weder von euch noch von anderen, obwohl wir als Apostel des Christus würdevoll hätten auftreten können." Nun, das ist ein sehr, sehr wichtiger Vers. Paulus verzichtet auf seine eigene Autorität. Er sagt: "Wir hätten als Apostel würdevoll auftreten können, wir haben darauf verzichtet." Denn Paulus verstand: Wenn ein Mann Gottes die Wahrheit predigt, hat er Einfluss genug, um die Gemeinde in die richtige Richtung zu lenken. Warum gibt es dann heute so viele, die statt die Wahrheit zu predigen, einfach nur Kraft ihres Amtes, Kraft ihrer Position oder Kraft ihrer Autorität versuchen, die Gemeinde in irgendwelche Richtungen zu lenken. Paulus sagt: "Das haben wir nicht getan." Oh, möge jeder Evangeliumsdiener sich an dem Beispiel Paulus ein Beispiel nehmen.
[31:44] Und wenn er sagt: "Wir haben nicht die Ehre von Menschen gesucht", dann bezieht er sich im Prinzip auf das, was Jesus gesagt hat in Johannes 5, Vers 41. Denn Paulus hat in allem versucht, den Dienst Jesus so deutlich wie möglich zu imitieren. Johannes 5, Vers 41, da sagt Jesus: "Ohne jeden Zweifel, ich nehme nicht Ehre von Menschen." Aber dann sagt er in Vers 44: "Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?" Jesus sagt: "Ich nehme keine Ehre von Menschen." Aber ihr, und er spricht hier zu den Pharisäern, zu den Sadduzäern, zu den Theologen und Führer dem Volke Gottes seiner Zeit, ihr nehmt Ehre voneinander. Ihr nennt euch mit Titeln und mit Würden und mit Autorität belegt euch und habt so ein System oder eine Hierarchie aufgebaut, wo einer dem anderen Ehre erweist. Jesus sagt: "Ich nehme keine Ehre von Menschen."
[32:47] Wann immer wir in der Gemeinde sehen, dass Menschen Autorität für sich beanspruchen, nur einfach Kraft ihrer Position und würdevoll versuchen, Ehre von anderen zu bekommen, dann ist das der Geist der Pharisäer. So auch in Johannes 12, Vers 43. Dort heißt es in Johannes 12, Vers 43: "Denn die Ehre der Menschen war ihnen lieber als die Ehre Gottes." Ich glaube, wir sind einer Zeit angelangt, wo jeder von uns, ich mich und du dich fragen musst: Was ist mir wichtiger? Die Ehre, die ich von Menschen bekomme, oder die Ehre von Gott?
[33:31] Paulus, einer der wichtigsten Apostel des Neuen Testaments, sagt: "Ich nahm keine Ehre von Menschen." Ja, ich habe mich gefreut, wenn die Menschen glücklich waren und ich habe auch nicht versucht, sie um allen Preis ärgerlich zu machen, aber mein primärer Fokus war immer: Ehre ich Gott? Und wenn ich Gott ehre und das mit den Meinungen und Ideen von Menschen in Konflikt kam, dann war die Ehre Gottes mir wichtiger. In der heutigen Zeit ruft Gott durch die Welt und fordert uns auf: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Und weil die Pharisäer Ehre für sich selbst nahmen, waren sie ungeeignet für das Werk Gottes.
[34:14] Galater 1, und dort Vers 10 sagt uns, Paulus sagt: "Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus." Paulus gilt soweit zu sagen, dass jeder, der die Autorität und die Ehre von Menschen nimmt, kein Knecht Christi ist. Er arbeitet nicht für Jesus. Er mag vielleicht auch dem Papier nach für Jesus arbeiten, aber dem Geiste nach tut er es nicht.
[34:48] Paulus beschreibt stattdessen seine Art und sein Wesen: "Sondern wir waren liebevoll in eurer Mitte, wie eine stillende Mutter ihre Kinder pflegt." Wie kam es dazu? Wiederum war es das Beispiel von Jesus, das er imitiert hat. Denn über Jesus wurde schon in der Prophetie vorhergesagt, in Jesu Gesicht, dass er den Menschen, die er imitiert hat, die Menschen, die er imitiert hat, die Menschen, die er imitiert hat, die Menschen, die er imitiert hat. Und das Vers Elf: "Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Die Lämmer wird er in seinem Arm nehmen und den Bausch seines Gewandes tragen. Die Mutterschafe wird er sorgsam führen." Diese Liebe, diese Sorgfalt, diese Fürsorglichkeit, diese Liebe, diese Fürsorglichkeit, diese Liebe, diese Fürsorglichkeit.
[35:50] Und so sagt der Matthäus Elf, Jesus, im Matthäus Elf Vers 29 und 30, bekannten Versen natürlich, Matthäus Elf Vers 29 und 30: "Nehmt auf euch meinen Joch und lernt von mir." Und Paulus hat das ernst genommen. "So werdet ihr Ruhe finden vor euren Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." Bist du von Herzen sanftmütig und demütig? Hast du so eine Liebe für die verlorenen Menschen? Hast du so eine Liebe für die Menschen in deiner Gemeinde wie eine Mutter für ihr Kind? Eine Mutter ist bereit, fast alles zu tun für ihr Kind, um es zu retten, damit es ihnen gut geht. Was bist du bereit für die Menschen da draußen? Was bist du bereit für die Menschen auch in der Gemeinde zu geben, damit sie näher zu Jesus kommen?
[36:44] Wie ist es möglich, so einen Geist zu haben, von dem der Paulus sagt, dass er ihn gehabt hat? Die Bibel macht ganz deutlich, dass diese Sanftmut eine Folge des Heiligen Geistes in unserem Leben ist. In Galater 5 Vers 22 lesen wir, für den Heiligen Geist können wir diesen Charakter von Paulus auch in unser Leben bekommen. Und wie wendet sich das ganz praktisch an? In 2. Timotheus 2, und dort Vers 24 und 25 lesen wir. 2. Timotheus 2, Vers 24 und 25 lesen wir. 2. Timotheus 2, Vers 24 und 25: "Widerspricht Paulus, ein Knecht des Herrn, also jemand, der von Gott die Ehre nimmt und nicht von Menschen, soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten. Er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen." Ja, er soll sie nicht gewähren lassen, er soll sie zurechtweisen, aber er soll nicht streiten, er soll die Zurechtweisung in Sanftmut durchführen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte, zur Erkenntnis der Wahrheit.
[38:05] Ich glaube, wir können viel lernen von Paulus, der wiederum viel von Jesus gelernt hat, der die Irrenden, die Sünder und auch die Rebellischen mit Sanftmut ermahnt hat, mit Klarheit zur Wahrheit, aber mit Liebe, mit dieser Liebe, die nur aus dem Herzen Jesus in unser Leben kommen kann.
[38:24] Gehen wir gemeinsam zu 1. Thessalonicher 2 und dort Vers 8. Es heißt: "Und wir sehnten uns so sehr nach euch, dass wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unser Leben, weil ihr uns lieb geworden seid." Und hier geht Paulus noch einen Schritt weiter. Ja, er sagt: "Ich bin bereit, für Gott alles zu tun und ich nehme keine Ehre von Menschen, aber gleichzeitig, obwohl ich keine Ehre von den Menschen nehme, bin ich bereit, für die Menschen das Letzte zu geben." Oftmals ist es bei uns, selbst bei denen, die das Evangelium predigen, andersrum. Wir nehmen die Ehre von Menschen, wollen aber nicht alles für sie geben. Paulus sagt: "Wenn es um die Wahrheit geht, ist es egal, was Menschen von mir denken. Ich aber von meiner Seite aus bin bereit, alles für sie zu geben, sogar mein Leben."
[39:15] Es gibt etliche Verse, wo er das vertieft. Ein oder zwei herausgreifende, zweite Korinther, zwölf Vers, 15 und wiederum viel mehr Verse findet ihr noch auf dem Sendemanuskript unterhalb der Kantor Zaddiauer, in zweite Korinther, zwölf Vers, 15. Dort heißt es: "Ich aber will sehr gerne Opfer bringen und geopfert werden für eure Seelen, sollte ich auch, je mehr ich euch liebe, desto weniger geliebt werden." Paulus sagt: "Selbst wenn es bedeutet, dass je mehr ich euch liebe, weniger von den Menschen geliebt werde, bin ich bereit, es trotzdem zu tun." Warum? Weil genau Jesus das gemacht hat. Er kam auf die Erde, wurde schon von den meisten abgelehnt, aber je mehr er sie geliebt hat, desto weniger wurde er geliebt, bis an den Punkt, wo er das größte Zeugnis seiner Liebe gegeben hat, am Kreuz von Golgatha, wo selbst seine besten Freunde, seine Jünger ihn verlassen hatten. Und Paulus hat diesen Geist verstanden und sagt: "Ich bin für euch da, ich kämpfe für euch, ich bete für euch, ich helfe euch, selbst dann, wenn ihr mich noch weniger liebt."
[40:30] In Philippa 2, und dort Vers 17, lesen wir: "Wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werde, sollte über den Opfer und den priesterlichen Dienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen." Paulus schreibt immer und immer wieder: "Ich bin bereit, mein Leben zu geben für dieses Leben, für dieses Leben." Paulus schreibt immer und immer wieder: "Ich bin bereit, mein Leben zu geben für dieses Leben, für dieses Leben." Ich bin bereit, mein Leben zu geben für dieses Werk.
[41:06] Gehen wir gemeinsam zu 1. Thessalonicher 3, und dort Vers 9. Paulus sagt: "Ihr erinnert euch ja, Brüder, an unsere Arbeit und Mühe. Denn wir arbeiteten Tag und Nacht, um niemanden von euch zur Last zu fallen, und verkündigten euch dabei das Evangelium Gottes." Paulus war ein hoher Theologe, aber in Situationen, wo es vielleicht so aussah, dass oder des Missverständnisses hätte aufkommen können, dass er sich bereichern möchte durch das Evangelium, indem er Geld dafür nimmt, was sein Recht gewesen wäre, Paulus macht das deutlich an vielen Stellen, war er bereit, lieber durch ein Handwerk als selbst unterhaltender Missionar zu wirken. Paulus war ein selbst unterhaltender Missionar.
[41:55] Interessanterweise, obwohl er mit seinen Händen gearbeitet hat, und wir haben hier viele Parallelstellen, die das noch verdeutlichen, ist er auch in Thessalonich von Gläubigen unterstützt worden. Das können wir herausfinden in Philippa 4, und dort Vers 16. Philippa 4, Vers 16, dort heißt es: "Denn auch nach Thessalonich habt ihr, die Philippe, mir einmal und sogar zweimal etwas zur Deckung meiner Bedürfnisse gesandt." Das heißt, obwohl er mit eigenen Händen gearbeitet hat für seinen Dienst, hat er auch die Unterstützung von Gläubigen angenommen, die auch ihren Zehnten an die organisierte Gemeinde gezahlt haben, zusätzlich Geld auch an diesen selbst unterhaltenden Missionar gewiesen haben. Und diese Einstellung, dass er das Recht gehabt hätte, Geld anzunehmen, oder Unterstützung anzunehmen, regelmäßige Unterstützung anzunehmen, und es aus bestimmten Gründen hier und dort nicht getan hat, erinnert uns an Nehemiah 5, und da könnt ihr in Vers 15 und 18 dasselbe nachlesen.
[42:56] Wollen wir jetzt zu 1. Thessalonicher 2 kommen und dort Vers 10. Paulus sagt: "Ihr selbst seid Zeugen und auch Gott, wie heilig, gerecht und untadelig wir bei euch, den Gläubigen, gewesen sind." Welcher Prediger heute kann das sagen? Könntest du das sagen von deiner Gemeinde? Auch wenn du kein Prediger bist, könntest du sagen: "Ihr, meine Gemeinde, seid Zeugen, wie heilig, gerecht und untadelig ich mich verhalten habe." Lieber Bruder, lieber Schwester, lieber Freund, liebe Freundin, dahin müssen wir wiederkommen, wenn wir diese ursprüngliche Frömmigkeit der ersten apostolischen Gemeinde in unseren Gemeinden erleben wollen. Lasst uns nicht mit den Streitigkeiten, die wir erleben, zufrieden sein und mit den vielen Dingen, die uns vielleicht gegen den Strich gehen. Lasst uns an uns selbst arbeiten, durch die Gnade Gottes und durch seine Hilfe, dass wir sagen können: "Ihr wisst, wie heilig, gerecht und untadelig wir uns verhalten haben."
[43:59] Schauen wir gemeinsam in 1. Korinther 15, Vers 34, ein sehr wichtiger Vers. 1. Korinther 15, Vers 34. Es heißt dort: "Werdet doch wirklich nüchtern, werdet doch wirklich nüchtern und sündigt nicht. Denn etliche haben keine Erkenntnis Gottes, das sage ich euch zur Beschämung." Paulus macht es ganz deutlich, worin seine Heiligkeit bestand. In der Apostelgeschichte 24, Vers 16, Apostelgeschichte 24 und 16, haben wir eine ähnliche Aussage von Paulus, wo er sagt: "Daher übe ich mich darin, alle Zeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen."
[44:50] Paulus sagt: "Ich übe es." Viele sagen von uns: "Unmöglich, das kann man gar nicht haben, alle Zeit ein unverletztes Gewissen gegenüber Gott und den Menschen." Das bedeutet, dass man jetzt Ingebote hält, um den Menschen zu demonstrieren. Paulus sagt: "Ich übe es." Und ich weiß nicht, ob du vielleicht ein Instrument gelernt hast und du musst es üben und du weißt, wenn man übt, macht man auch Fehler, aber wenn man übt, übt man, um das Stück zu bewältigen. Man übt nicht einfach nur aus Freude und Spaß, um immer Fehler zu machen, sondern man übt so lange, bis man das Stück fehlerlos spielen kann. Daher übe ich mich darin, sagt Paulus, alle Zeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen. Ich wünsche mir dieses Gewissen. Ich möchte anfangen, mich daran zu üben. Wie ist es mit dir? Wie ist es mit dir? Möchtest auch du dich daran üben?
[45:56] Schauen wir gemeinsam in der Postgeschichte 20. Nein, gehen wir direkt zur 1. Thessalonicher 2, und dort Vers 11. 1. Thessalonicher 2, und dort Vers 11. Die Bibel sagt: "Ihr wisst ja, wie wir jeden Einzelnen von euch ermahnt und ermutigt haben, wie ein Vater seine Kinder." Wenn ihr schöne Beispiele davon finden wollt, wie ein Vater seine Kinder ermutigt, dann lasst uns ganz kurz ein Beispiel aufschlagen, in 1. Chronik 22. 1. Chronik 22, Vers 11-13. 1. Chronik 22, und dort Vers 11-13. 1. Chronik 22, Vers 11-13. Es heißt hier: "So sei nun der Herr mit dir, mein Sohn, dass es dir gelinge." Das ist David, der seine Mutter, dass es dir gelinge, mein Sohn, dass es dir gelinge. Das ist David, der seinem Sohn Salomo eine Nachricht gibt. "Und dass du dem Herrn deinem Gott ein Haus baust, wie er von dir geredet hat. Der Herr wolle dir nur Verstand und Weisheit geben. Und setze dich zum Herrscher des Israel ein. Und verleihe dir, dass du das Gesetz des Herrn deines Gottes befolgst. Dann wird es dir gelingen, wenn du darauf achtest, die Satzungen und Rechte zu befolgen, denn der Herr ist stark und mutig."
[47:23] Und wir haben noch viele andere Beispiele. Wir haben noch viele andere Beispiele für Fälle, wo der Vater dem Sohn etwas rät. So hat Paulus den Neugläubigen in Thessalonik geraten und sie gefestigt.
[47:38] Zum Schluss, 1. Thessalonians 2, Vers 12. Es heißt hier: "Und euch ernstlich bezeugt haben, dass ihr so wandeln sollt, wie es Gott, Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit berufen hat." Die Bibel macht ganz deutlich, dass unser Lebenswahnsinn, unser Charakter Gottes würdig sein soll. Was bedeutet das?
[48:14] 1. Thessalonians 2, Vers 16. Ich aber sage: "Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen." Wenn wir dem Geist geführt werden und seinen Anweisungen folgen, dann werden wir die Begierden nicht mehr erfüllen. Und das ist gotteswürdig. Wie sieht es mit deinem Leben aus? Wenn du deinen Lebensstil anschaust, offenbar dein Lebensstil, dein Essen, dein Trinken, deine Kleidung, deine Worte, deine Taten, deine Gedanken, offenbaren sie, dass der Heilige Geist in deinem Leben ist, oder offenbaren sie einen fleischlichen Lebensstil? Wandelst du würdig Gottes oder unwürdig Gottes? Möchtest du so leben, dass deutlich wird, dass Jesus in dir lebt? Möchtest du so ein vorbildliches Leben leben, so wie Paulus sagen konnte, der einer der schlimmsten aller Sünder war, aber durch die Gnade Gottes verändert wurde, dann ist es dein Wunsch, von Jesus zu lernen und von Paulus, diesen Charakter in deinem Leben auch zu haben. Gott segne dich in deiner Entscheidung.
[49:44] Nächste Woche werden wir weiter studieren. Das Ende von 1. Thessalonica 2 und dann noch das ganze 3. Kapitel. Es gibt spannende Dinge dort zu erkennen. Wir laden euch ganz herzlich ein, dabei zu sein. Schaut euch das Sendemanuskript an. Es gibt viele Parallelstellen, die wir aus Zeitgründen nicht geschafft haben, zu den einzelnen Versen, die das noch mehr vertiefen, noch größere Zusammenhänge darstellen. Dann seid ihr gut vorbereitet auf das Bibelgespräch. Wir sehen uns nächste Woche wieder. Schaut euch auch die Kantschatz-Stadioa extra an, die die Grundlage ist für unser gesamtes Thessalonicher Studium. Gott segne euch und viel Freude beim Studium seines Wortes.