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Manuskript:CSH_2012_Q3_Folge10.pdf

In dieser Lektion des Cannstatt Study Hour wird der erste Brief an die Thessalonicher abgeschlossen. Christopher Kramp beleuchtet die praktischen Aspekte des Gemeindelebens, die Bedeutung von Leitern und Mitarbeitern, sowie die Notwendigkeit von Frieden und gegenseitiger Erbauung. Der Sprecher betont die Wichtigkeit von Dankbarkeit, Gebet und Heiligung als Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu und ermutigt die Zuhörer, diese Prinzipien im Alltag anzuwenden.

In dieser Lektion des Ersten Thessalonicherbriefs, Kapitel 5, Verse 12-28, konzentriert sich Christopher Kramp auf das Gemeindeleben. Er beleuchtet die Bedeutung der Anerkennung von Leitern und Mitarbeitern, die Notwendigkeit des Friedens und der Einheit in der Gemeinde sowie praktische Ratschläge für den Umgang miteinander. Die Lektion betont die Wichtigkeit von Dankbarkeit, Gebet und der Bewahrung des Heiligen Geistes als Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q3: Die Thessalonicherbriefe

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich Willkommen zur Cannstatt Study Hour heute mit dem letzten Thema unseres Quartals, dem letzten Thema über den Ersten Thessalonicherbrief. Ab nächster Woche, in den nächsten drei Folgen, werden wir uns mit dem Zweiten Thessalonicherbrief beschäftigen, das wird auch sehr spannend werden.

[1:37] Heute wollen wir, wie gesagt, den Ersten Thessalonicherbrief beenden. Unser Thema ist überschrieben: Gemeindeleben. Wir bereiten uns vor auf das Bibelgespräch am 8. September und wollen direkt hineingehen. Letzte Woche haben wir darüber gesprochen, dass wir Kinder des Lichts sein sollen und nicht der Finsternis, während wir das Kommen des Herrn erwarten. Es ging darum, wie wir uns auf die Wiederkunft vorbereiten und dass wir dort einen Charakter entwickeln müssen, der dem angemessen ist.

[2:05] Heute wollen wir diesen Gedanken fortführen mit den letzten Ermahnungen, die Paulus in seinem Ersten Brief an die Thessalonicher gibt. Das Ende eines Briefes enthält ja immer wieder auch die entscheidenden Dinge. Da ist dort, wo Paulus nochmal alles hineinlegt, um ihnen die wichtigsten Dinge zu sagen. Wir lesen in Vers 12: "Bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr die anerkennt, die sich unter euch abmühen und euch vorstehen im Herrn und euch ermahnen." Das ist ein wichtiger Punkt. Paulus sagt, und deswegen ist unsere Lektion heute "Gemeindeleben" überschrieben. Es gibt viele praktische Hinweise für das Leben in der Gemeinde und das Zusammenwirken der einzelnen Brüder in der Gemeinde.

[2:59] Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Paulus sagt, er bittet die Brüder: "Anerkennt eure Leiter, anerkennt die Evangeliumsmitarbeiter, die das Wort verkündigen." Wir haben zwei Texte in Hebräer 13, die da noch ein bisschen weiter hineingehen in dieses Thema. In Hebräer 13, Vers 7: "Gedenkt an eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schaut das Ende ihres Wandels an und ahmt ihren Glauben nach." Nun, das impliziert natürlich, dass es auch Führer gibt, die das Wort Gottes sagen und die einen Wandel haben und einen Glauben, den man nachahmen kann und sollte. Und das ist ein anderes Thema für sich. Aber in aller Regel, wenn ein Führer diese Eigenschaften hat, und normalerweise sollte ein Führer auch gewählt werden, weil er das Wort Gottes richtig predigen kann und richtig auslegen kann. Das ist eine der fundamentalsten und wichtigsten Qualifikationen für ein Führungsamt, egal ob in der Ortsgemeinde oder der Generalkonferenz. Man spricht von der Lehrautorität. Wenn das der Fall ist, dann sollen wir uns auch diesem anerkenntlich zeigen und ihre Verantwortung schätzen, die auch in Vers 17 zum Tragen kommt.

[4:08] In Hebräer 13, Vers 17: "Gehorcht euren Führern und fügt euch ihnen." Nun, wir wissen, man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Aber es ist wichtig, wenn diese Führer Gott folgen, dann sollen wir uns auch ihnen fügen und gehorchen, denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen werden. Lass mich ganz kurz noch diesen Punkt des Unterordnens einfügen. Es gibt manche Menschen, die glauben, es ist eine christliche Tugend an sich, unabhängig von allem und jedem zu sein. Und die Bibel widerspricht dem klar und deutlich. Sie sagt ganz deutlich, dass wir unsere Führer zu schätzen haben und dass wir ihnen gehorchen sollen und ihren Führern folgen sollen, es sei denn, wir wissen das aus vielen anderen Versen, dass sie nicht das Wort Gottes sagen und dass ihr Glaube nicht nachahmenswert ist. Aber wir haben solche Führer, und wann immer so ein Führer da ist, dann sollte dieser Vers hier auch angewendet werden.

[5:04] Vers 17 sagt weiter: "Denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen werden, damit sie das mit Freude tun und nicht mit Seufzen, denn das wäre nicht gut für euch." Und auch hier ist ein interessanter Gedanke: Können Führer, die wirklich Gottes Wort in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen, über uns freuen oder seufzen? Und die Verantwortung eines Gemeindearbeiters, der für die Gemeinde arbeitet, der eine gewisse Verantwortung hat, wird so deutlich, wenn es hier heißt, dass sie einmal Rechenschaft ablegen werden. Alle diejenigen, die im Werk Gottes arbeiten, werden Rechenschaft ablegen müssen für die Menschen, für die sie gearbeitet haben. Und das ist eine wichtige Herausforderung und eine wichtige Verantwortung. Ich denke, es lohnt sich für alle diejenigen, vielleicht auch unter uns, die zuschauen, die so eine Verantwortung, ein Führungsamt in der Gemeinde haben, so ein Leitungsamt, da noch einmal gründlich darüber nachzudenken, was es bedeutet, Rechenschaft abzugeben für das, was getan wurde in der Gemeinde und mit den Geschwistern.

[6:07] Lesen wir 1. Thessalonicher 5, Vers 13. 1. Thessalonicher 5, Vers 13: "Und dass ihr sie umso mehr in Liebe achtet, um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander." In Matthäus 10, Vers 40, da macht Jesus uns deutlich, dass idealerweise ein Evangeliumsmitarbeiter ihn repräsentiert. In Matthäus 10, Vers 40 sagt er über seine Jünger: "Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auch auf, und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat." Also unser Verhalten gegenüber einem Evangeliumsmitarbeiter entspricht unserem Verhalten gegenüber Jesus, entspricht unserem Verhalten gegenüber Gott, dem Vater. Eine sehr einfache Gleichung, die unser Miteinander in der Gemeinde fundamental verändern könnte, wenn wir das wirklich verstehen und anwenden, dass wir einem Evangeliumsmitarbeiter so begegnen wie Jesus, obwohl wir natürlich wissen, dass er nicht unfehlbarer ist als Jesus.

[7:03] Lesen wir gemeinsam in 1. Korinther 4, Vers 1 und 2. 1. Korinther 4, dort Vers 1 und 2: "So soll man uns betrachten als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes." Ein Leiter ist ein Diener und hoffentlich lebt ein Leiter auch so wie ein Diener. Vers 2: "Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird." Jemand, der im Werk Gottes arbeitet, soll treu erfunden sein. Und das ist etwas, was ich mir und du dir und jeder Einzelne, der im Werk Gottes irgendeine Verantwortung hat, immer wieder neu sagen müssen und neu lernen müssen und neu uns daran ausrichten müssen. Als Haushalter müssen wir treu erfunden sein.

[7:59] Und es bedeutet auch, dass ein Evangeliumsmitarbeiter auf materielle Unterstützung rechnen darf. In 1. Korinther 9, Vers 7 und 8, da hat Paulus diesen interessanten Gedanken. Er sagt in 1. Korinther 9, Vers 7 und 8: "Wer zieht je auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?" Sage ich das nur aus menschlicher Sicht, oder sagt dies nicht auch das Gesetz? Vers 9: "Ja, im Gesetz Moses steht geschrieben: Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt. Kümmert sich Gott etwa um die Ochsen?" Vers 10: "Oder sagt er das nicht vielmehr um unser Willen? Denn es ist ja um unser Willen geschrieben worden: Der, welcher pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen, und der, welcher drischt, soll auf Hoffnung hin dreschen, dass er an seiner Hoffnung auch Anteil bekommt." Vers 11: "Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch die für den Leib ernten." Paulus macht ganz deutlich: Jemand, der Vollzeit für das Werk Gottes arbeitet, hat ein Recht darauf, unterstützt zu werden. Es mag Fälle geben, und Paulus geht ja dann weit in seinem Kapitel, wo man freiwillig darauf verzichtet, weil man sagt, nein, in meinem Fall möchte ich keinen Anstoß erregen. Aber er sagt, geistlich gesehen, von der Bibel her gesehen, hat ein Vollzeitmitarbeiter im Werk Gottes, der von Gott gerufen worden ist, ein Recht auf diese Unterstützung.

[9:18] Noch ein interessanter Text. In 2. Korinther 13, Vers 11. Da geht es jetzt um das gemeinsame Miteinander im Frieden leben, das Paulus auch in 1. Thessalonicher 5 anspricht. 2. Korinther 13, Vers 11: "Im Übrigen, ihr Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, seid eines Sinnes, haltet Frieden, so wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein." Frieden in der Gemeinde ist nur möglich, wenn alle eines Sinnes sind. Und welchen Sinn sollten sie haben? Nach Philipper 2, Vers 5 sollen wir die Gesinnung von Jesus haben: Sein Denken, seine Motivation, seine Worte, seine Pläne. Wenn das in der Gemeinde sichtbar wird, dann wird es auch dort Frieden geben. Dann werden wir uns freuen können, uns gegenseitig in Liebe zurechtbringen können und ermahnen können. Dann haben wir echten Frieden. Und das ist für das Gemeindeleben so wichtig. Jeder Versuch, Frieden herbeizubringen äußerlich, ohne eine gemeinsame Gesinnung zu haben, das bedeutet nicht, dass alle gleichgeschaltet denken. Das bedeutet, dass alle die gleiche geistliche Gesinnung Jesu haben. Wenn das in der Gemeinde vorhanden ist, dann gibt es auch Frieden. Ist es nicht vorhanden, gibt es Streit. Und dieser Umkehrschluss lässt uns schlussfolgern, dass in vielen Gemeinden die Gesinnung Jesu noch nicht so entwickelt ist, wie sie sein müsste. Und es fängt in der Regel bei mir an und bei dir an.

[10:57] Schauen wir in 1. Thessalonicher 5, Vers 14. Paulus sagt: "Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann." Paulus gibt einige wichtige Ratschläge. Er sagt, die Unordentlichen, die sich der Ordnung nicht beugen wollen, müssen verwarnt werden. Die Kleinmütigen müssen getröstet werden. Die Schwachen, denen muss man sich annehmen. Und wir brauchen Geduld gegen jeden. Und jeder, der in der Gemeinde schon mal gearbeitet hat, weiß, Geduld tut Not.

[11:28] Dass wir warnen müssen, das hat Paulus selbst gesagt in Apostelgeschichte 20. Wir können das Vers 27 und 31 lesen. Apostelgeschichte 20, in Vers 27 lesen wir: "Denn ich habe euch nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt." Paulus sagt, es gibt ja nichts, was ich zurückgehalten habe, wo ich gesagt habe, naja, das ist vielleicht zu hart für sie, das könnte Schwierigkeiten erzeugen, ich möchte ja niemanden auf den Schlips treten. Paulus hat eine Art und Weise, er konnte dem Juden ein Jude sein, dem Griechen ein Grieche, und er konnte trotzdem die ganze Wahrheit Gottes verkündigen. Und auch das müssen wir tun als Leiter Gottes. Wir dürfen nicht vor Warnungen zurückschrecken, weil wir meinen, vielleicht, naja, ist das jetzt zu viel für die Person, oder wir haben Angst davor, abgelehnt zu werden.

[12:29] Vers 31 heißt es: "Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, jeden Einzelnen unter Tränen zu ermahnen." Das bedeutet es also, den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen. Es bedeutet, unter Tränen zu ermahnen. Jetzt, die meisten verstehen unter Ermahnung Folgendes: zu ermahnen, bis der andere weint, mit harten, kritischen Worten den anderen fertig machen, bis der in Tränen aufgelöst ist, und dann haben wir ihm gesagt, das war der Ratschluss Gottes. Aber das ist nicht, was Paulus gemacht hat. Paulus hat ermahnt, nicht so, dass der andere weinen musste, sondern dass er selbst weinen musste, weil er so sehr diese Person geliebt hat und nicht wollte, dass sie verloren geht, und mit seinem ganzen Herzen versucht hat, sie zu Jesus zu führen. Unter Tränen ermahnen, nicht um andere zum Weinen zu bringen, sondern unter den eigenen Tränen ermahnen. Das ist die Einstellung, die Paulus uns nahelegt.

[13:24] Trost ist so wichtig. Nur eines der bekannteren Verse, wir haben viele hier aufgeschrieben, die ihr selbst nachstudieren könnt. In Jesaja 40, Vers 1 und 2 lesen wir: "Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems und ruft ihm zu, dass ihr frohen Dienst vollendet, dass ihre Schuld abgetragen ist, denn sie hat von der Hand des Herrn Zweifaches empfangen für all ihre Sünden." Und so ist es wichtig, dass wir in der Gemeinde diejenigen, die ein gebrochenes Herz haben wegen ihrer Sünde, die vielleicht gefallen sind und die zurückkommen möchten zu Jesus, dass wir sie trösten, nicht noch kleiner machen, als sie ohnehin sind, sondern sie trösten, die zu Jesus zurückbringen in Liebe und Geduld und Barmherzigkeit.

[14:18] In Römer 15, Vers 1 lesen wir. Römer 15, Vers 1: "Wir aber, die Starken, haben die Pflicht, die Gebrechen der Schwachen zu tragen und nicht Gefallen an uns selbst zu haben." Wie oft kommt es vor, dass wir in der Gemeinde Unterschiede machen, sagen, ich bin geistlich stark, der ist geistlich schwach. Vielleicht sogar im profanen Sinne, ich bin materiell stark, ich habe viel Ansehen, diese Person ist eher eine Außenseiterin. Egal in welchem Sinne, ob einfach weltlich gesehen oder selbst geistlich gesehen, es ist unsere Pflicht, die Gebrechen der Schwachen zu tragen und uns nicht um uns selbst zu drehen. Und wie oft drehen wir uns in der Gemeinde Gottes um uns selbst? Wir kennen die Gebrechen der anderen, ja, wir wissen es, und wir erzählen sie auch allen anderen, aber tragen wir ihre Gebrechen? Das macht wahres Gemeindeleben aus. Wenn du geistlich stark bist, trägst du die Gebrechen der Schwachen in deiner Gemeinde.

[15:26] Und Geduld brauchen wir. In Epheser 4, Vers 2, dort lesen wir: "Indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt." Es gibt viel, viel zu tun und manchmal könnte einem die Hutschnur platzen, so meint man. Aber Paulus rät uns: "Ertragt einander in Liebe. Seid liebevoll miteinander, ertragt einander und wirkt füreinander." Und das kann uns im Gemeindeleben sehr, sehr, sehr helfen.

[16:10] Gehen wir zu 1. Thessalonicher 5, Vers 15. Paulus sagt uns: 1. Thessalonicher 5, Vers 15: "Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern ertrachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann." Hier gibt es einige wichtige Prinzipien für die Gemeinarbeit, die wir studieren wollen. Zunächst einmal sollen wir nicht Böses mit Bösem vergelten und wir sollen auch darauf achten, dass andere es in der Gemeinde nicht tun. Das Prinzip dahinter findet sich in 2. Mose 23, Vers 4 und 5. 2. Mose 23, Vers 4 und 5: "Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel antriffst, der sich verlaufen hat, so sollst du ihm denselben auf jeden Fall wiederbringen. Siehst du den Esel deines Feindes unter seiner Last erliegen, könntest du es unterlassen, ihm zu helfen? Du sollst ihm samt jenem unbedingt aufhelfen." Das heißt, ohne Bedingungen, ohne sagen, aber jetzt musst du mein Freund sein. Vergelte Böses nicht mit Bösem, sondern vergelte Böse mit Gutem. Was für eine plastische Illustration für dieses ewige göttliche Prinzip.

[17:30] Und wer könnte sich nicht erinnern an Matthäus 5, Vers 44 und 45 in diesem Zusammenhang. Matthäus 5, Vers 44 und 45: Jesus sagt uns: "Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet die, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen." Wir sagen, Jesus, wie ist das möglich? Aber es ist wichtig. Vers 45: "Damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte." Je mehr wir uns mit Gott beschäftigen, je mehr wir über Gottes Werke und Gottes Charakter nachdenken, desto mehr wird unser Charakter verwandelt werden durch Anschauen. Und wir werden das Gleiche tun und die gleiche Einstellung haben wie Gott zu unseren Feinden. Wir werden für sie beten, werden für sie bitten und werden sie segnen.

[18:25] Und kann es sein, dass wir manchmal sogar Feinde in der Gemeinde haben? Kann es sein, dass wir Leute haben, die gegen uns arbeiten, die uns Böses wollen, die hinter unserem Rücken verleumdisch reden, die vielleicht dafür arbeiten, dass wir aus einem bestimmten Amt hinausgeworfen werden, aus unlauteren Gründen oder was auch immer? Soll ja alles schon vorgekommen sein. Wie ist unsere Reaktion? Segnen wir sie? Beten wir für sie? Lieben wir sie? Willst du es nicht tun? So sagt uns Jesus später im Kontext, sind wir eigentlich nicht besser als unbekehrte Heiden draußen in der Welt. Und ich denke, so ist es wichtig, uns selbst zu hinterfragen, ob wir diese Liebe tatsächlich haben.

[19:10] Paulus rät uns, dass wir dem Guten nachfolgen sollen, alle Zeit, so hat er gesagt in Vers 15, 1. Thessalonicher 5. Ein Text, der das schön illustriert, findet sich in Römer 14, Vers 19. Römer 14, Vers 19: "So lasst uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient." Wir haben es ja vorhin schon mal gelesen. Lasst uns danach streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient. Strebe danach. Das heißt, strecke dich aus nach dem, was uns Frieden bringt, was uns Erbauung bringt. Sehr, sehr wichtiges Prinzip, und wir müssen das in unserer Gemeindearbeit, in unserem Gemeindeleben wirklich ausleben.

[19:56] Und dann haben wir dieses Prinzip, dass wir mit allen Menschen im Frieden leben sollten. Schauen wir gemeinsam in Römer 12, Vers 17 und 18. Römer 12, Vers 17 und 18: "Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden." Und die Bibel weiß, es gibt ein bestimmtes Limit, über das hinaus können wir nicht gehen, weil wir nur das tun können, was an uns liegt. Und wenn der andere Mensch uns immer noch feind ist, wird es immer Feindschaft geben. Aber soviel an uns liegt, von unseren Worten, von unserem Charakter, von unseren Gedanken, von unseren Handlungen ausgehend, kann Friede sein. Und nichts ist eine größere Verurteilung im Gewissen, als wenn der Feind, den ich versuche zu bekämpfen, mir so freundlich gesinnt ist. Soviel an uns liegt. Bist du momentan derjenige in deiner Gemeinde, der mit allen, die in deiner Gemeinde sind, im Frieden lebt, sofern es an dir liegt? Kannst du ehrlich sagen, dass du alles investierst, um mit allen im Frieden zu leben? Ja, vielleicht gibt es einige, die es trotzdem nicht angenommen haben, vielleicht gibt es einige, die gegen dich sind. Aber ist deiner Seite aus alles getan, um mit allen im Frieden zu leben? Das ist eine sehr interessante und wichtige Frage. Denn wenn nicht, haben wir Nachholbedarf.

[21:33] Wir möchten denken, naja, zuerst mal soll der andere kommen. Zuerst mal hat er was zu begleichen. Er muss mir vergeben. Er muss sich entschuldigen. Ich möchte ihm vergeben. Ich kann ja nicht auf ihn zugehen. Doch genau das kannst du. Genau das hat Jesus mit dir gemacht. Er ist auf dich zugegangen. Er hat nicht gewartet und gesagt, ich bin gespannt, wann er oder sie kommen wird. Der Unterschied zu Jesus ist nur, dass Jesus sündlos ist und du nicht. Das heißt, du hast noch viel weniger Recht, so eine Wartestellung einzunehmen als Jesus. Wir alle haben kein Recht, so eine Wartestellung einzunehmen. Wenn es an uns liegt, können wir alles tun, was möglich ist, um mit Menschen im Frieden zu leben.

[22:14] Weitere Texte, das illustriert in Galater 1, Vers 10, Galater 6, Vers 10. Heißt es: "So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens." Was bedeutet, dass wir unsere Glaubensgeschwister besonders gut behandeln sollten, besonders viel Gutes für sie tun sollten, aber wir nicht darauf beschränkt sind, sondern allen Menschen, wo wir Gelegenheit haben. Das heißt, wenn sie eine Gelegenheit bietet, sollten wir sie nutzen und besonders sollten dann unsere Glaubensgeschwister davon profitieren. Aber wie gesagt, nicht nur sie alleine. Manch einer glaubt, sein ganzes christliches Leben ist eine Erfüllung, wenn er alleine in seiner Gemeinde ein guter Christ ist und dort alles Mögliche tut und investiert und für die Menschen da ist. Aber außerhalb der Gemeinde einfach seinem Leben nachgeht, ohne sich für die Menschen zu interessieren. Engagierte Gemeindearbeit bedeutet nicht, dass man deswegen frei ist, jetzt einfach die Mission nach draußen zu vernachlässigen. Wo wir Gelegenheit haben, sollten wir diese nutzen.

[23:18] Wir kommen zu 1. Thessalonicher 5, Vers 16. Wir kommen jetzt zu einer Reihe von Versen, die in dieser Reihenfolge an kurzen Versen vielleicht die einzigartigsten in der Bibel sind. Ich glaube, an keiner anderen Stelle gibt es so viele kurze Verse nacheinander, die wirklich ganz kurze, ganz knappe, präzise Ratschläge an uns darstellen. 16 ist der erste dieser Ratschläge: "Freut euch alle Zeit." Was für ein Ratschlag. Was würde mit unseren Gemeinden passieren, wenn wir diesen Ratschlag, allein diesen Ratschlag umsetzen würden? Wir fragen ja, Paulus, wie ist das möglich? Meinst du das wirklich? Freut euch alle Zeit.

[24:05] Fragen wir die Bibel, was er meint. In Philipper 4, Vers 4: "Freut euch im Herrn alle Zeit. Abermals sage ich euch: Freut euch!" Er betont es noch, weil er weiß, dass in der Bibel Betonung durch Wiederholung entsteht. Wiederholt das nochmal: "Abermals sage ich: Freut euch! Freut euch alle Zeit." Das heißt, unter allen Umständen. Und dass das sogar gilt, wenn wir verfolgt werden, das macht Jesus uns deutlich.

[24:31] In der Bergpredigt, in Matthäus 5, Vers 11 und 12, ein ganz toller Vers, das sind ganz tolle Verse. Matthäus 5, Vers 11 und 12: Da sagt Jesus: "Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen." Gibt es Leute, die euch verfolgen in der Gemeinde, die euch schmähen in der Gemeinde, die lügnerisch gegen euch reden, weil ihr vielleicht einfach eurem Gewissen und der Bibel folgen wollt und es zu Konflikten in der Gemeinde kommt? Gibt es dort solche Situationen, wo ihr Widerstand erfahrt oder angegriffen werdet? Dann folgt diesem Ratschlag, Vers 12: "Freut euch und jubelt! Denn euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind." Und wenn Jesus sagt, freut euch, dann hat er auch die Kraft, dass wir uns freuen können, denn er ist das Wort Gottes und das Wort Gottes hat schöpferische Kraft. Dort, wo es hinfällt, entsteht das, was es sagt. Das heißt, wenn wir diesem Wort Gottes glauben, dann können wir uns freuen, wenn wir verfolgt werden. Natürlich sind wir traurig für die Menschen, die uns verfolgen, weil wir wissen, sie sind auf einem schlechten Weg, auf dem Weg, in dem sie uns verderben. Aber wir können uns trotzdem in diesem heiligen Sinne, von dem Jesus spricht, uns freuen und jubeln.

[26:03] Übrigens kann man sich aus dem falschen Grund freuen. Jesus macht das ganz deutlich in Lukas 10, Vers 20. Dort lesen wir: "Doch nicht darüber freut euch, dass euch die Geister untertan sind, freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind." Es gibt viele Menschen, die freuen sich, wenn sie große Wunder gesehen haben oder tolle, sensationelle Dinge gesehen haben. Aber Jesus sagt, das ist nicht der Grund zum Freuen, das ist nicht die eigentliche Motivation. Unsere Motivation zum Freuen soll nicht sein, dass uns Leute verfolgen, sondern die Motivation hinter diesem Vers in Matthäus 5 ist, dass wir wissen, wenn wir verfolgt werden, dann werden wir, wie es Vers 11 in Matthäus 5 sagt, wegen unserer Gerechtigkeit willen verfolgt, und deswegen sollen wir uns freuen, weil die Verfolgung auch ein Indiz dafür ist, dass der Satan mit unseren Schritten, die wir getan haben, nämlich zu Jesus hin und zur Gerechtigkeit hin, unserem Gesetz hin, nicht einverstanden ist. Freut euch nicht über die Wunder, das Sensationelle im Glauben, sondern freut euch darüber, dass euer Name angeschrieben ist, dass ihr im Buch des Lebens steht, dass ihr eine Wohnung im Himmel habt. Freut euch über die Erlösung, über Christus, über seine Gerechtigkeit, über das, was er in uns tun kann. Das ist der wahre Grund der Freude und das zeigt uns, warum wir uns immer freuen können, denn es mag Zeiten geben, wo wir nicht verfolgt werden oder wo wir hart verfolgt werden. Es mag Zeiten geben, wo viele Wunder geschehen oder gar keine Wunder geschehen. Es mag Zeiten geben, wo wir emotional oben sind und es Zeiten geben, wo wir emotional unten sind. Aber in jedem Fall ist Jesus unsere Gerechtigkeit. In jedem dieser Fälle können wir mit Jesus verbunden sein. In jedem dieser Fälle kann uns die Erlösung Gottes gewiss sein, weil wir Christus im Herzen haben. Egal wie die Umstände sind, können wir uns immer alle Zeit freuen. Und wenn wir Christus zur primären Quelle unserer Freude gemacht haben, dann können wir, weil Jesus immer bei uns sein kann, auch uns alle Zeit freuen, egal was draußen drumherum um uns passiert.

[28:02] Der nächste kurz gefasste Ratschlag in 1. Thessalonicher 5 findet sich in Vers 17 und er ist genauso herausfordernd. Nachdem es erst heißt: "Freut euch alle Zeit", sagt Paulus jetzt: "Betet ohne Unterlass", mit anderen Worten, ohne aufzuhören. Schauen wir gemeinsam in Epheser 5, Vers 20. Dort lesen wir: "Sagt allezeit Gott, dem Herrn, Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus." Und das macht deutlich, warum wir ohne Unterlass beten sollen, denn wir sollen Gott für alles danken, nicht nur für die Mahlzeit am Mittagstisch. Egal was uns am Tag passiert, sei es so, wie wir es erwartet haben, oder sei es unerwartet, sei es positiv für uns oder negativ, wir können immer sagen: Danke, Gott. Und wir können sehen, wie diese beiden Ratschläge, "freut euch alle Zeit" und "betet ohne Unterlass", auch miteinander wirken, denn wenn wir für etwas beten und uns bedanken, auch wenn wir vielleicht schlechte Gefühle haben, dann hilft es uns, uns auch zu freuen.

[29:00] Betet ohne Unterlass, sagt Dank für alles, egal ob es euch gefällt oder nicht, denn dieser Dank wird unsere Beziehung zu Jesus verfeinern und intensivieren, denn wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Und wenn wir Gott lieben, dann können wir auch für alle Dinge danken, denn wir wissen, egal wie sie uns gefallen, sie dienen nur uns zum Besten. Und wenn wir diese Einstellung einmal wirklich in unserem Gehirn gespeichert haben, dann wird sich auch unser Gemeindeleben verändern.

[29:50] Nun, ein Beispiel dafür findet sich in Lukas 18, Vers 1. Dort finden wir die Beispielgeschichte oder das Gleichnis von der Witwe. Das heißt, er sagt ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass es nötig ist, alle Zeit zu beten und nicht nachlässig zu werden. Jesus hat das selbst gesagt, und das ganze Gleichnis, ihr könnt es zu Hause lesen und studieren, macht diesen Punkt deutlich. Und was er damit ausdrücken will, ist, dass wenn wir konstant und ausdauernd und alle Zeit beten, dann werden wir von Gott das bekommen, was wir brauchen. Wenn sogar ungläubige, ungerechte Richter irgendwann sagen: Na, dann gebe ich es ihr nehmend. Wie viel mehr wird Gott, der nur darauf wartet, es uns geben zu können, uns das geben, was wir dringend brauchen.

[30:45] In Römer 12 haben wir noch einen Gedanken zu diesem "Beten ohne Unterlass" studieren. Römer 12, und dort Vers 12: "Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis, haltet stand, seid beharrlich im Gebet." Denn das Problem beim Beten ist die Beharrlichkeit, das Dranbleiben, die Ausdauer. Denn ohne Ausdauer, ohne Beharrlichkeit kann man auch nicht ohne Unterlass beten. Seid beharrlich im Gebet. Dieses Ausharren im Gebet, diese ständige Beziehung zu Gott, der Kontakt, der Gedankenkontakt zu Gott, das ist das, was auch unser Gemeindeleben verändern kann. Wenn jedes Glied ständigen Gedankenkontakt zu Gott hat und zu seinem Wort, wie würde unsere Gemeinde aussehen? Das ist das, was Gott von uns möchte.

[31:50] Gehen wir zum nächsten kurzen Ratschlag. In 1. Thessalonicher 5, Vers 18, dort heißt es in einem nächsten absoluten Aussagesatz: "Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." Wir haben schon ein bisschen darüber gesprochen, als wir über das Beten gesprochen haben. Wir sollen für alles danken, denn das ist der Wille Gottes, heißt es hier. Und wir haben schon in einer der letzten Folgen studiert, was der Wille Gottes ist. Könnt ihr euch erinnern? In 1. Thessalonicher 4, Vers 3 hatten wir gelesen: "Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet." Nun, Heiligung praktisch heruntergebrochen auf das tägliche Leben bedeutet, für alles dankbar zu sein.

[32:41] So einfach ist das. Und eins ist ganz sicher: Ein ungeheiligtes Herz kann das nicht. Es ist unmöglich für ein ungeheiligtes Herz, für alles dankbar zu sein. Das kann nur dann geschehen, wenn die Liebe Gottes von unserem Herzen mehr und mehr Raum einnimmt und gewinnt und es völlig anfüllt. Und das ist ja dann die Heiligung, von der die Bibel so viel und so viel Wichtiges sagt.

[33:15] In Epheser 5, Vers 20 lesen wir. Epheser 5, und dort Vers 20: "Sagt allezeit Gott, dem Herrn, Vater Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus." Amen. Übrigens, eine Person, die das wirklich ausgelebt hat, war Hiob. Hiob hat für alles gedankt. Sogar für die Hiobsbotschaften, die er erteilt hat. Wenn Hiob dafür danken konnte, der die gleiche Natur hatte wie wir, die gleichen Tendenzen, dann können wir das auch. Aber eins war deutlich: Hiob konnte das nur, weil er eine enge Beziehung zu Jesus hatte, die ihn aus ihm einen Menschen gemacht hat, der das Böse gemieden hat und er aufrecht war und untadelig. Auch wir werden mit Hiobsbotschaften konfrontiert werden. Auch uns wird vielleicht in naher Zukunft alles genommen werden. Und deswegen ist es wichtig, sich jetzt darauf vorzubereiten, charakterlich, um dann auch für diese Hiobsbotschaften, die uns allen werden in den letzten Ereignissen, von denen wir letzte Woche gesprochen haben, dass wir dann dankbar sein können in allem.

[34:41] Jetzt sind wir gemeinsam im 1. Thessalonicher 5, Vers 19. Dort sagt Paulus kurz und knapp: "Den Geist dämpft nicht." Warum sollen wir den Geist nicht dämpfen? Ganz einfach, weil er uns sagt in Epheser 4, Vers 30: "Und betrübt nicht den Heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung." Der Heilige Geist ist derjenige, der uns versiegelt. Und wir wissen aus der Offenbarung, wir haben jetzt nicht die Zeit, durchzugehen, dass nur diejenigen, die versiegelt sind, durch die letzte Zeit der Trübsal, kurz vor der Wiederkunft, hindurchgehen können und es schaffen werden. Wir brauchen den Heiligen Geist und wir dürfen ihn nicht dämpfen und verachten.

[35:23] Ein Beispiel für die Verachtung des Heiligen Geistes findet sich in 1. Mose 6, Vers 13, über Jahrtausenden weg. Der Heilige Geist versucht die Menschen zur Umkehr zu bringen. Schließlich sagt Gott in Vers 3, 1. Mose 6, Vers 3: "Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen rechnen, denn er ist Fleisch. So sollen seine Tage 120 Jahre betragen." Gott sagt, der Heilige Geist wird nicht für immer am Menschengeschlecht wirken. Es gibt bestimmte Zeiten, und im Falle der Wiederkunft kennt nur Gott allein die Zeit. Aber der Heilige Geist wirkt nicht für immer. Man kann den Heiligen Geist so sehr dämpfen, so sehr hinwegtreiben, dass irgendwann er nicht mehr an uns wirken kann.

[36:08] In Apostelgeschichte 7, Vers 51, und auch das ist eine wichtige Aussage für uns als Gemeinden, dass wir den Heiligen Geist nicht dämpfen. Apostelgeschichte 7, Vers 51, dort lesen wir, wie Paulus sagt, Verzeihung, wie Stephanus sagt, Paulus hört das, der damals auch Saulus heißt: "Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr." Was war der Grund? Sie wollten die klare Auslegung der biblischen Prophetie in Verbindung mit Jesus Christus nicht hören. Sie wollten nicht hören, welche Fehler sie in ihrer Administration gemacht haben. Sie wollten nicht hören, welche Fehler sie in ihrer Theologie gemacht haben, obwohl sie hohe theologische Würdenträger waren. Sie wollten nicht hören von einfachen, ungebildeten Jüngern Jesu, was die Bibel wahrhaftig zu sagen hat. Sie wollten stattdessen das unterdrücken, und Stephanus nennt das ein Kämpfen gegen den Heiligen Geist. Möge niemand von uns, der das hört, so etwas tun.

[37:13] Paulus geht weiter in 1. Thessalonicher 5, Vers 20. Nachdem wir gesagt haben: "Den Geist dämpft nicht", folgt interessanterweise als nächstes: "Die Weissagung verachtet nicht." Es gibt Leute, die sagen, es gibt im Neuen Testament keine Propheten mehr, mit Jesus hören alle Propheten auf. Paulus sagt ganz deutlich: Nach Jesus, die Weissagung verachtet nicht. Und wir wissen, es gibt viele Propheten im Neuen Testament. Paulus war selbst einer, Johannes war einer, Petrus war einer, aber es gibt auch Unbekannte wie Agabus, die vier Töchter des Diakons Philippus und, und, und. Und wir wissen aus der Prophetie, und ihr könnt das zu Hause nachstudieren, Offenbarung 12, Vers 17 sagt uns, dass eines der Kennzeichen der letzten Gemeinde, das Zeugnis Jesu, und Offenbarung 19, Vers 10 definiert das Zeugnis Jesu als den Geist der Weissagung. Manche sagen, es ist einfach der Heilige Geist. Natürlich ist der Heilige Geist derjenige, der auch die Weissagung gibt, aber der Geist der Weissagung ist eine besondere Gabe, und das könnt ihr in 1. Korinther 12, Vers 10 nachlesen. Das heißt, in der Gemeinde Gottes sollten prophetische Gaben nicht von vornherein abgelehnt werden. Es gibt manche Menschen, die sagen, ich vertraue keinem Propheten, kein Prophet darf es mehr geben, und egal wann jemand sagt, ich bin ein Prophet, dann ist es auf jeden Fall falsch. Aber das ist nicht die biblische Ansicht. Wie gesagt, verachtet Prophezeiung nicht.

[38:36] Nun, natürlich müssen wir sie prüfen, und das ist der nächste Punkt, den Paulus macht in Vers 21. Er sagt: "Prüft alles, das Gute behaltet." Das heißt, auch wenn es um Propheten geht oder Leute, die vorgeben, das prophetische Amt zu haben, die prophetische Gabe zu haben, dann müssen wir prüfen, und das Schlechte muss natürlich dann verworfen werden. Aber diejenigen, die den Test bestehen, müssen als Propheten anerkannt werden. Das gilt im 19. und 20. und 21. Jahrhundert genauso wie im 1. Jahrhundert. Das Gute behaltet und werft es nicht weg aus Angst, schlecht angesehen zu werden von denen, die glauben, es gibt gar keine Prophezeiung mehr. Unser Gemeindeleben hängt davon ab, ob wir die Weissagung verachten oder ob wir sie behalten, ob wir sie prüfen und wir das Gute behalten oder ob wir es aus dem Fenster werfen, um angesehener zu sein bei anderen. Und wenn man über das Thema erfahren möchte, kann in Kürze eine Folge der Entscheidung 21 Serie mit dem Titel "Der Test der Propheten" anschauen, wo wir dieses Thema ausführlich studieren und auch auf die moderne Zeit anwenden. Das wäre sehr, sehr segensreich für jeden sein, der das tut.

[39:55] Gehen wir gemeinsam zu Vers 22. In Vers 22 sagt uns die Bibel: "Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt." Übrigens, nebenbei gesagt, wir haben auf unserem Sendemanuskript hier noch viel mehr Texte zu Vers 21, noch viel mehr andere Texte. Bitte studiert das zu Hause weiter und fügt noch hinzu, was ihr noch herausfindet. Aber aus Zeitgründen gehen wir jetzt ein bisschen hier weiter.

[40:23] In Vers 22 haben wir gesehen, wir sollen uns fernhalten von allem Bösen. Nicht nur das Böse nicht tun, sondern uns auch fernhalten von dem Bösen in jeglicher Gestalt. Interessantes Prinzip, das wir finden können in 2. Mose 23, Vers 7. 2. Mose 23, Vers 7: "Von einer betrügerischen Sache halte dich fern und den Unschuldigen und Gerechten bringe nicht um, denn ich spreche keinen Gottlosen gerecht." Die Bibel sagt uns, dass wir uns betrügerischen Sachen fernhalten sollen. Und fern bedeutet nicht nah, sondern eine weite Entfernung ist dazwischen. Manchmal glauben wir, es ist okay, wenn wir uns dem Bösen so nah wie möglich nahen. Hauptsache, wir tun es nicht selbst, aber wollen in der Nähe sein. Die Bibel sagt, wir sollen uns fernhalten, weit entfernt sein von jedem Bösen und nicht damit assoziiert werden, egal ob wir es tun oder nicht. Und das hat viel zu sagen mit der Art und Weise, wie wir unsere Freizeit verbringen. Es mag sein, dass wir gar nichts Böses tun, aber wir sind konstant in der absoluten Nähe des Bösen. Wir schauen uns das Böse an, oder wir hören das Böse, oder wir haben Umgang mit Bösen. Und von all dem sagt die Bibel, wir sollen es nicht tun.

[41:49] Gehen wir zu Vers 23, erste Thessalonicher 5, Vers 23. Die Bibel sagt: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch." Paulus kommt jetzt zur Schlusskadenz, sozusagen zu seinen Schlussworten, die ja immer wieder auf die Wiederkunft hingedeutet haben und jetzt auch in Vers 23 wieder auf die Wiederkunft zugehen. Damit wissen wir, es ist wieder das Ende des Kapitels erreicht.

[42:14] Vers 23 sagt er: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus." Das Ziel von 1. Thessalonicher ist die völlige Heiligung für die Wiederkunft. Es gibt viele andere Nebenthemen, Aspekte, aber das Hauptziel, das Paulus hat, es sind die Thessalonicher, Menschen, die den Glauben angenommen haben. Jetzt möchte er sie weiterführen und festigen im Glauben, dass sie völlig geheiligt sind, durch und durch. Das hat viele Aspekte: Hat den Aspekt des Geistes, der Seele, das heißt die geistlichen und moralischen Kräfte, des Körpers, hat aber auch den Aspekt des Leibes, das heißt die Gesundheit. All das spielt zusammen und Vorbereitung auf die Wiederkunft ist mehr als nur das Auswendiglernen von Merkversen oder das zum Gottesdienst gehen am Sabbat. Es bedeutet in allen Aspekten unseres Daseins, im Denken, im Fühlen, im Handeln, im Essen, im Trinken, in der Freizeit, unserer Kleidung, durch und durch geheiligt zu sein.

[43:20] Das ist das, was die Bibel sagt. Die Bibel sagt nicht, dass wir uns dann ein bisschen auf den Weg der Heiligkeit, Heiligung bewegen, wohl wissend, dass wir diesen Weg nie irgendwie zu Ende gehen werden. Das ist wie so ein Hamsterrad, wo wir ein bisschen beschäftigt werden von Gott, aber eigentlich ist es nur Zeittherapie, nur Zeitbeschäftigung, damit wenn er irgendwann kommt, wir was getan haben zwischendurch. Nein, nein, nein, nein, nein, Heiligung ist absolut notwendig. Wir haben das ausführlich studiert in den letzten CSH-Lektionen, und das Thema der Wiederkunft hängt so eng damit zusammen, denn Heiligung hat dieses eine Ziel: uns körperlich, geistlich, moralisch vorzubereiten. Und deswegen müssen wir durch und durch geheiligt werden.

[44:07] Durch wen? Die Bibel sagt, der Gott des Friedens tut das. Gott tut das. 2. Mose 20, Vers 8, aber eine der vielen, vielen alttestamentlichen Aussagen zu diesem Thema. 3. Mose 20, Vers 8: Das Buch 3. Mose ist ja sozusagen das Evangelium in Opfergesetzen sozusagen. 3. Mose 20, Vers 8: "Darum haltet meine Satzung und tut sie, denn ich, der Herr, bin es, der euch heiligt." Und weil er uns heiligt, können wir dann sagen in Vers 7: "Darum heiligt euch und seid heilig, denn ich, der Herr, bin euer Gott." Ja, wir können heilig sein durch den Gott, der uns heiligt, der Gott des Friedens, der Frieden nicht nur in unsere Beziehungen geben will, in unsere Gemeinden, sondern auch in unser Herz, wo immer wieder der Widerstand aufflammt gegen Gottes Gebot. Er will uns Frieden geben, er will die Feindschaft gegen Gott herausnehmen und Feindschaft gegen Satan hineinpflanzen. Der Gott des Friedens.

[45:12] Lesen wir gemeinsam Johannes 17, Vers 19. Da wird deutlich, wie es möglich ist, dass wir geheiligt werden können. Jesus selbst sagt es uns. In Johannes 17, Vers 19, das war eines seiner Lieblingsthemen, ein wichtiges Thema. In Johannes 17, Vers 19 sagt er: "Heilige sie in deiner Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit." Das heißt, nur durch das Studium der Bibel können wir durch und durch geheiligt werden. Vers 19 sagt er uns dann: "Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit." Das heißt, es gibt nur einen Weg, geheiligt zu sein, und das ist durch Jesus und seine Heiligkeit. Es gibt keinen Weg, keine Möglichkeit, durch das eigene Bestreben, durch eigene gute Werke, ohne Jesus heilig zu werden. Es ist nur allein durch Jesus und mit Jesus, und mit ihm ist es möglich und sogar notwendig, um für die Wiederkunft vorbereitet zu sein.

[46:05] Wir haben hier viele, viele, viele andere Texte, von denen ich mir wünsche, dass ihr jeden einzelnen lest zu diesem Vers. Ich möchte nur einen einzigen mit euch lesen, in Kolosser 1, Vers 22. Da steht Kolosser 1, Vers 22: "In dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht." Gott möchte, dass wir heilig sind, dass wir tadellos sind und dass uns niemand verklagen kann, unverklagbar. Judas 24 sagt uns, dass Gott die Fähigkeit hat, uns unstreflich vor sein Angesicht zu stellen, um uns zu bewahren vom Fallen.

[46:44] Wir wollen zum Ende kommen. In 1. Thessalonicher 5, Vers 24 heißt es: "Treu ist der, der euch beruft. Er wird es auch tun." Er fordert nicht von uns etwas, was er nicht tun kann. Alle seine Gebote sind Befähigung, und wenn Gott sagt, sei heilig, dann hat er alles in seiner Macht, um uns heilig zu machen. Die Frage ist nur: Wollen wir das? Glauben wir das? Möchten wir das? Gott kann es tun. Er ist treu und gerecht.

[47:12] 1. Korinther 10, Vers 13 gibt uns einen Hinweis auf seine Treue, die mich wirklich begeistert, und ich wünsche mir in meinem Leben, dass ich noch viel genauer danach lebe. Lesen wir gemeinsam: 1. Korinther 10, Vers 13: "Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu." Worum besteht seine Treue? "Er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt." In anderen Worten, jedes Mal, wenn Satan eine Versuchung an uns heranbringt, dann gibt es dort einen Filter. Ob du es glaubst oder nicht, das ist das, was der Text sagt. Gott lässt es nicht zu. In anderen Worten, da gibt es eine Zulassungsbeschränkung für Versuchungen. Es gibt eine Zensur, eine Zulassungsbeschränkung für Versuchungen. Gott lässt nur die Versuchung zu, von denen er glaubt und weiß, dass du sie überwinden könntest.

[48:24] In anderen Worten, jedes Mal, wenn eine Versuchung von Satan an uns herankommt, dann schaut Gott erst: Könnte mein Freund, mein Sohn, meine Tochter, können sie mit dieser Versuchung fertig werden? Können sie in meiner Kraft diese Versuchung überwinden? Und wenn die Versuchung zu stark für uns ist, dass wir sie nicht überwinden können, dann sagt Gott: Nein, diese Versuchung kommt nicht an diese Person heran. Es gibt eine Zulassungsbeschränkung. Diese Versuchung ist nicht erlaubt. Aber wenn Gott sagt: Diese Versuchung kann mein Sohn, meine Tochter ertragen. Diese Versuchung ist durch meine Kraft möglich zu überwinden. Sie muss diese Versuchung nicht nachgeben. Sie hat die Kraft von mir bekommen, mich zu sündigen. Dann sagt Gott: Okay, diese Versuchung kann an sie herangetragen werden. Diese Versuchung kann kommen. Und ist es nicht eine Tragödie, dass wir so oft Gott enttäuschen? Wenn das nächste Mal eine Versuchung kommt, denke daran, dass sie eine Zulassungsbeschränkung überwunden hat, dass Gott bereits vorher gesagt hat und gedacht hat, dass diese Versuchung von dir überwunden werden kann. Ich möchte mir vornehmen, mehr nach diesem Prinzip zu leben.

[49:34] Sind wir gemeinsam. 1. Korinther, 1. Thessalonicher 5, Vers 25. Paulus sagt: "Brüder, betet für uns." Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Betet für jeden, der im Werk Gottes ist. In 2. Korinther 1, Vers 11 haben wir dazu einen Gedanken noch. Wir wollen jetzt das schnell zu Ende bringen hier. In 2. Korinther 1, Vers 11 heißt es: "Wobei auch ihr mitwirkt durch eure Fürbitte für uns, damit wegen der von vielen Personen für uns erbetenen Gnade, aber auch von vielen Gedanken um unseren Willen." Jeder von uns kann mitwirken an der Evangeliumsverkündigung, auch wenn du kein Prediger bist, kein Evangelist, kein Bibelarbeiter, was auch immer. Du kannst beten und wirkst damit mit nach der Bibel.

[50:24] Lesen wir Vers 26 in 1. Thessalonicher 5. Dort heißt es: "Grüßt alle Brüder mit einem heiligen Kuss." Diese Grüße könnt ihr auch nachlesen in Römer 16, 16 und 1. Korinther 16, Vers 20. In Vers 27 heißt es dann: "Ich beschwöre euch bei dem Herrn, dass dieser Brief allen heiligen Brüdern vorgelesen wird." So wichtig war dem Paulus das Thema der Heiligung, um bei der Wiederkunft vorbereitet zu sein, dass er wollte, dass dieser Brief an alle gesandt wird, mit allen geteilt wird. Was bedeutet, dass dieser Brief nicht alleine an die Thessalonicher gemeint ist? Paulus schreibt nicht einfach nur situations- und kulturabhängig. Er schreibt so, dass es für jeden Heiligen notwendig und wichtig ist, das zu lesen. Ähnlichen Gedanken hat er auch in Kolosser 4, Vers 16 gehabt und ausgedrückt.

[51:05] Kolosser 4, Vers 16, dort heißt es am Ende des Briefes: "Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodizeer gelesen wird und dass ihr auch den aus Laodizeer lest." Und wir sind das prophetische Laodizeer, auch wir müssen die Briefe, die Paulus an die damaligen Gemeinden geschrieben hat, lesen. Wir haben es bitter, bitter nötig. Der Brief der Thessalonicher, der erste Brief der Thessalonicher, ist ein Brief an unsere Gemeinde, in unserer Zeit, kurz vor der Wiederkunft. Genauso wie ein Brief war an die Thessalonicher. Es ist nicht nur eine geistliche Anmeldung, die wir herausziehen können, es ist genauso adressiert an uns, denn wir stehen vor der Wiederkunft und wir müssen diesen Charakter entwickeln, von dem Paulus immer und immer wieder schreibt, von dieser Heiligung, die notwendig ist, ohne die wir Gott nicht sehen können, die Gottes Wille ist.

[51:54] Der letzte Vers, den ersten Thessalonicher, mit dem wir hier schließen wollen, ist sehr einfach, aber tröstlich. Paulus endet den Brief und sagt: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch." Amen. Ist das einfach nur ein formaler Schluss oder steckt dahinter eine Botschaft? Und dahinter steckt eine Botschaft, und damit kommen wir zum allerletzten Vers für heute, in Römer 16, Vers 20. Gegen Ende des Römerbriefes hatte er die gleiche Formulierung, aber er fügt noch etwas hinzu, was uns auch Thessalonicher besser verstehen lässt.

[52:19] In Römer 16, Vers 20 sagt er: "Der Gott des Friedens, den kennen wir schon, denn der Gott des Friedens ist der, der uns erheiligt, durch und durch, Körper, Geist und Seele. Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter euren Füßen zermalmen." Jetzt sagt er: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch." Amen. Was bedeutet, die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit uns? Sie bedeutet, dass die Gnade Gottes, die Gnade Jesu, die mit uns ist, dafür sorgt, dass der Satan unter unseren Füßen zermalmt wird, weil der Gott des Friedens uns heiligt, durch und durch.

[53:01] Damit endet der erste Thessalonicher Brief. Er sagt, Gottes Gnade ist in der Lage, Satan in deinem Leben zu besiegen und durch und durch geheiligt zu sein. Möchtest du diese Botschaft der Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu annehmen und danach leben und damit ein Leuchtfeuer sein auch in deiner Gemeinde für die Wahrheit und für die Vorbereitung auf die Wiederkunft?

[53:32] Nächste Woche werden wir beginnen, den zweiten Korinther Brief zu studieren. Wir werden drei Folgen dafür verwenden, und wir freuen uns auch schon darauf, und wir werden sehen, dass auch der zweite Korinther Brief uns wertvolle Einsichten geben wird in diese Thematik. Wir werden einige Dinge noch mal vertiefen, von anderen Perspektiven sehen, die im ersten Thessalonicher Brief angesprochen worden sind, und wir freuen uns darauf, wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet. Und wir hoffen, dass der erste Thessalonicher Brief euch einiges gegeben hat in eurem Studium, dass ihr ihn mit neuen Augen gesehen habt und noch viel mehr Lust habt, neue Dinge zu entdecken und zu studieren. Gott segne euch in eurem weiteren Studium. Amen.


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