[2:15] So, ich hoffe, alle haben sich gestärkt und sind frisch im Kopf und guten Mutes für das, was jetzt in den nächsten Minuten auf uns zukommt. Haben Sie Pause genossen? Haben sich gestärkt? Haben sich ein bisschen bewegt? Sagen Sie ja, ansonsten mache ich jetzt noch eine Minute Bewegungsübung mit Ihnen. Und die werden live übertragen ins Internet. Nein. Aber das wäre gar nicht so verkehrt, denn unser Thema jetzt heißt, wie? Entscheidung 21, Schritt für Schritt. Und das deutet schon Bewegung an. Schritt für Schritt. Bevor wir mitten hineingehen in unser Thema, möchte ich Sie einladen, mit mir gemeinsam noch einmal den Segen zu erbitten, von dem aller Segen kommt.
[3:01] Lieber Vater im Himmel, wenn wir jetzt an dieses wichtige Thema gehen, so bitte ich dich von ganzem Herzen, dass du alle Störende fernhältst und dass du unsere Herzen berührst und uns hilfst, diese wichtige Entscheidung in unserem Leben zu treffen, die es heute gehen soll. Bitte schenkt uns dein Heiligen Geist, dass wir klar und deutlich erkennen, was dein Wille für unser Leben ist. Amen.
[3:28] Wir haben gerade einen ganzen Vortrag über Babylon gehört, obwohl wir nur die letzten fünf Minuten das Wort erwähnt haben. Aber all das, was wir gesehen haben, diese ganze Geschichte vom Anfang, von der Geschichte der Rebellion, hat die Grundlage gelegt für all das, was wir in kommenden Vorträgen die nächsten zwei Wochen immer weiter detailliert in der biblischen Prophetie von Daniel und vor allem der Offenbarung dann nur noch anwenden müssen, anwenden müssen, anwenden müssen. Deswegen hoffentlich haben Sie gut aufgepasst. Unser Thema jetzt ist etwas praktischer, aber hat trotzdem genauso zu tun mit dem Thema Babylon. Erinnern Sie sich ganz am Anfang von unserem Vortrag. Haben wir darüber gesprochen, dass Jesus, wer ist? Jesus ist der. Können Sie sich noch erinnern? Die allererste Folie, die wir gehabt haben. Jesus ist der gute Hirte. Und Jesus hat viele Schafe. Und die Aufgabe eines jeden Schafes in der Endzeit besteht darin, ihm zu folgen. Und für viele bedeutet es, aus Babylon herauszukommen. Schritt für Schritt.
[4:30] Die Frage, die wir uns stellen wollen: Gibt es Hoffnung für Babylon? Was meinen Sie? Gibt es Hoffnung für Babylon? Fangen wir mal an, jemanden kennenzulernen, den wir schon ein bisschen kennengelernt haben. In Daniel 1 im allerersten Vers heißt es im dritten Jahr der Regierung Joachims des Königs von Juda kam wer? Nebukadnezar. Woher kennen wir Nebukadnezar? Wir haben schon einen ganzen Vortrag über ihn gehört, nämlich den allerersten von Entscheidung 21. Das war der König, der was hatte? Was hatte dieser König gehabt? Einen Traum. Wir haben ihn gerade schon noch mal wiederholt mit dem Gold, dem Silber und so weiter. Dieser Nebukadnezar kommt nicht erst in Daniel 2 vor, sondern schon in Daniel 1. Er ist der König von Babel. Und die ganze Geschichte beginnt eigentlich, das haben wir beim ersten Vortrag ein bisschen ausgespart, beginnt damit, dass dieser König von Babylon, Nebukadnezar, nach Jerusalem geht und es belagert.
[5:29] Wir haben schon gesehen, Babylon steht für die Rebellion gegen Gott, Selbsterhöhung, Veränderung der Gebote Gottes. Jerusalem sollte ja eigentlich stehen für den Tempel, das Heiligtum, das Gesetz, das Evangelium, nicht wahr? Wir sehen hier ganz zu Beginn im Buche Daniel den Kampf zwischen Babylon und Jerusalem, zwischen dem Irrtum und der Wahrheit. Nebukadnezar belagert die Stadt und nimmt sie auch ein. Und warum? Die Jeremia sagt uns, dass Gott das zugelassen hat, weil das Volk selbst in Jerusalem den Worten nicht gehorcht hat. Mit anderen Worten, das Volk Gottes befand sich zwar in Jerusalem, hat sich aber mehr wie Babylon verhalten.
[6:10] Und so geschieht etwas, was das israelitische Denken nachhaltig tief beeinflusst hat. Die Stadt wird in drei Attacken, in drei Invasionen belagert und schließlich vollkommen zerstört. Es werden Berichte überliefert, dass bei der dritten Belagerung die Hungersnot so groß war, dass Frauen anfingen, ihre Kinder zu essen. Eines der tragischen Ereignisse in der Geschichte Israels. Babylon schlug mit voller Härte zu, um Israel zu vernichten. Wie gesagt, siehe, so sende ich nach allen Geschlechtern des Nordens und hole sie herbei und sende zu meinem Knecht Nebukadnezar.
[6:56] Wie nennt die Bibel Nebukadnezar schon hier ganz am Anfang? Sie nennt ihn den Knecht Gottes. Was meinen Sie, hat Nebukadnezar Gott gekannt, als er dort als König von Babylon gegen Jerusalem gekämpft hat? Hat er ihn gekannt? Aber Gott hatte schon einen Plan für ihn. Die Bibel macht ganz deutlich, dass Gott einen Plan für jeden von uns hat. Ganz egal, ob wir ihn schon kennen oder nicht. Die Frage ist nur, ob wir diesen Plan annehmen. Wir haben heute früh gesprochen über den Geist Gottes, der schwebt über dem Wasser. Können Sie sich erinnern? Der bereits uns vorbereitet, dass, wenn das Wort Gottes kommt, es uns trifft.
[7:36] Und der Herr gab Joakim, den König von Juda, in seine Hand und auch einen Teil der Geräte des Hauses Gottes. Das Haus Gottes ist der Tempel. Das Tempel ist das Heiligtum. Der Tempel ist das Heiligtum. Und wofür steht nochmal das Heiligtum? Machen wir eine kurze 20 Sekunden Wiederholung. Wofür steht das Heiligtum? Was ist das Heiligtum in der Bibel? Was soll das Heiligtum demonstrieren und symbolisieren? Ganz genau, die Wohnung Gottes. Die Bibel sagt, dein Weg, oh Herr, ist im Heiligtum. Das Heiligtum beschreibt den Weg, wie ein Sünder vom Vorhof durch das Blut Jesu und den priesterlichen Dienst in die Gegenwart Gottes kommen kann. Wir haben einen ganzen Vortrag dazu gehabt und alle Geräte. Wir haben das ausführlich behandelt. Der Schaubottisch und den sieben armen Leuchter und alles mögliche waren alles Elemente, die zu tun hatten mit dem Evangelium.
[8:26] Und Nebuchadnezzar nimmt diese Geräte vom Heiligtum und nimmt sie gefangen sozusagen. Plündert sie und bringt sie in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes. Und er brachte die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes. Hatte Nebuchadnezzar auch nur einen Hauch der Ahnung vom Evangelium? Absolut nicht. Er betrachtet es einfach nur als Goldschatz, den man einfach dem eigenen Gott zuführen kann. Und so gibt es viele Menschen von uns, die einfach, was das Evangelium angeht, überhaupt gar keine Ahnung haben. Sie funktionieren einfach nur nach diesem Prinzip, nach dem jeder Mensch funktioniert, wenn er nicht mit Gottes Geist verbunden ist. Ich bin der Stärke. Ich nehme mir, was mir gehört. So funktionierte auch Nebukadnezar.
[9:07] Aber Nebukadnezar war kein dummer König. Es heißt, der Befehl Aspenas, dem obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle, die von königlichem Samen und von den vornehmsten sein sollten. Jetzt, was wollte er mit diesen Menschen, mit diesen Jünglingen machen? Junge Männer ohne Makel, schön von Gestalt und klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer und der Wiese. Nebukadnezar kommt jetzt flüchtig in Kontakt mit Israeliten. Okay, er kommt flüchtig in Kontakt mit gläubigen Menschen, jungen Menschen, jugendlichen Gläubigen aus Israel.
[9:52] Was passiert? Für diese bestimmte der König den täglichen Unterhalt von der Feinspeise des Königs und von dem Wein, den er selbst trank, und ordnete an, dass man sie drei Jahre lang erziehen sollte und dass sie danach dem König dienen sollten. Eigentlich gar nicht so schlecht. Stellen Sie sich vor, sie werden gefangen genommen in ein fernes Land, aber dann bedeutet das, dass sie eigentlich drei Jahre lang an der besten Universität der Welt studieren dürfen und sie dürfen von dem Schlemmertisch des Königs essen. Wäre das nicht wunderbar? Wäre das nicht ein interessantes Angebot, obwohl man gefangen ist, studieren an der besten Universität, ausgebildet werden für eine Top-Position in der Weltmacht Babylon und gleichzeitig den Genuss haben zu können und den Luxus von all den Gütern Babylons. Wunderbar?
[10:39] Nun, uns wird berichtet, dass unter diesen jugendlichen Israeliten sich vier junge Männer befanden. Einen kennen Sie schon, den hier, Daniel, nicht wahr? Er hatte noch drei Freunde. Einer hieß Hananya, einer Misael und Asarya. Das ist ein schöner Name übrigens, haben schöne Bedeutung. Dazu vielleicht später mal mehr. In Daniel 1 Vers 18 wird uns dann gesagt, nachdem nun die Zeit verflossen war, nach welcher der König ihre Vorstellung befohlen hatte, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar.
[11:04] Nebukadnezar war nicht einfach nur ein König. Nebukadnezar muss ziemlich klug gewesen sein. Wir haben schon im ersten Vortrag darüber gesprochen, dass Nebukadnezar sich nicht ein X von U vormachen ließ, nicht wahr? Er wollte keinem Sterndeuter glauben, nur weil der irgendwas behauptet hatte. Er wollte Fakten haben. Nebukadnezar war ein kluger Denker. Er war nicht bekehrt, er kannte Gott nicht, aber er war aufrichtig. Und er scheint ziemlich klug gewesen zu sein, denn die Abschlussprüfung, das Abschlussexamen an der Universität von Babylon nahm Nebukadnezar persönlich ab. Interessant. Heutzutage hat man nicht den Eindruck, dass alle Politiker noch Staatsexamen abnehmen könnten, nicht wahr? Aber Nebukadnezar war in der Lage, das zu tun, und er stellte sich Folgendes heraus. Keiner unter ihnen allen wurde gefunden, der Daniel, Hanania, Misael und Assaya gleichgekommen wäre.
[11:54] Nun, Babylon war eine Weltmacht gewesen. Sie hatten alle möglichen Provinzen eingenommen. Das heißt, da haben nicht nur Israeliten studiert. Da haben wahrscheinlich auch Ammoniter studiert und Edomiter und Moabiter und ich weiß nicht, was sonst noch für Iter. Der Punkt ist, unter allen Studenten an der Universität von Babylon waren diese vier jungen gläubigen Israeliten Daniel, Hanania, Misael und Assaya mit Abstand die Besten, 1,0 mit Auszeichnung und besonderer Beförderung. Wer von ihnen hätte gern auch so einen Abschluss gehabt in der Schule? Ja, davon hängt das ewige Leben nicht ab, zum Glück nicht wahr? Aber interessant genug, dass diese vier Jünglinge nicht einfach nur gläubig waren, sie waren ziemlich intelligent und klug.
[12:45] Aber es gab einen Grund. Die Bibel sagt uns, Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit den feinen Speisen des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen. Wenn Sie sich fragen, ja, was verunreinigt mich denn? Welche Speisen sind denn verboten und welche Speisen sind erlaubt? Dann lade ich Sie ein zum nächsten Montag. Mehr vom Leben ist ein ganz spannendes, praktisches Thema. Da können Sie mehr darüber erfahren, was der Daniel schon wusste. Wenn Sie also eine Eins, wer geht noch zur Schule? Oder studiert noch oder muss noch Prüfungen ablegen? Es würde sich lohnen, am Montag dabei zu sein. Vielleicht können Sie auch ein kleines Patentrezept lernen, wie zumindest Ihre Noten ein wenig besser werden. Ich kann Ihnen keinen 1,0 versprechen, aber offensichtlich gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, was sich Daniel vornahm, in Bezug auf Speise und Trank und seiner Leistung.
[13:38] Mal ganz nebenbei gefragt. Nehmen wir an, Sie sind christlich erzogen und Sie haben bestimmte Regeln gelernt, so wie auch die Israeliten damals bestimmte Regeln gelernt haben, man sollte das und man sollte das nicht tun. Und Sie kommen jetzt in eine Umgebung, wo niemand Sie kontrolliert. Wo keiner darauf achtet, wo Sie niemandem Rechenschaft schuldig sind. Würde das Ihren Glauben verändern? Ich kenne viele Christen, die sind sehr christlich in einem Kirchengebäude mit 90 anderen Christen drumherum. Und wenn Sie dann am Mittwochabend im Freundeskreis sind und kein Christ im Umkreis von zehn Kilometern zu sehen ist, ändert sich die Sache. Schon mal selbst erlebt? Ich habe das schon an mir selbst erlebt. Haben Sie es auch schon mal erlebt? Dass wir oft, oftmals in seinem Leben christlich in christlicher Umgebung sind. Aber wenn wir dann ganz fernab sind, irgendwo und es nur auf uns selbst und Gott ankommen würde, wir plötzlich alles vergessen haben. Aber Daniel war nicht so.
[14:38] Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, egal was die Konsequenzen sind, egal was passiert. Ich möchte Gott treu sein. Aber Nebukadnez beobachtet jetzt diese Leute. Und was passiert war, er hatte zehn Tage lang es erlaubt oder vielmehr der verantwortliche Betreuer. Zehn Tage lang es erlaubt, diesen Knechten nicht einfach nur von den nicht einfach die Speisen Babylons zu geben, sondern Gemüse und Wasser. Jetzt, wenn Sie sagen, Sie werden doch nicht etwa wirklich von mir verlangen, nur noch Gemüse und Wasser zu mir zu nehmen, um gesund zu sein. Das Wort für Gemüse im Hebräischen meint übrigens nicht nur Gemüse, sondern auch Obst und Getreide und Nüsse, also alles, was gut und gesund ist, nicht nur Gemüse, also eine ganze Vielfalt. Aber sie hatten es zehn Tage lang versucht. Und was war passiert? Danach soll man von dir unser Aussehen und das Aussehen der anderen jungen Männer anschauen, die von der feinen Speise des Königs essen. Nach dem, was du dann sehen wirst, handel weiter mit deinen Knechten.
[15:37] Was haben sie gemacht? Sie hatten ein Newstart-Programm. Vielleicht haben sie sich gefragt, was um alles in der Welt soll diese gesunde Entscheidung bei einem Thema, wo es immer nur um Wiederkunft und um das Gesetz Gottes, Untersuchungsgerecht, um die großen Fragen der Menschheit geht. Was soll ich mit B12, mit Vitamin B12 und mit Kohlenstoff, mit all diesen verschiedenen Dingen? Der Grund ist Daniel 1 spricht vom Newstart-Programm. Es ist ein Teil der Prophetie. Und wer von Ihnen möchte gerne schöner aussehen, als er jetzt aussieht? Es wird live aufgenommen. Aber ein kleiner Tipp. Die gesunde Entscheidung, das Newstart-Programm für mehr Lebensdauer und mehr Lebenspower führte zu folgender Sache. Nach zehn Tagen sah man, dass sie besser aussahen und wohlgenährter waren. Wenn Sie glauben, Gemüse und Wasser macht aus mir einen schmächtigen, schlecht aussehenden Händling. Die Bibel sagt uns, nach zehn Tagen schon sahen sie besser aus und waren wohlgenährter. Und die Bibel spricht hier von einer ganz ausgewogenen, reichhaltigen Varietät von Speisen. Wie gesagt, das Gemüse meint alles, was nur gut aussieht und gut schmeckt und Gott extra geschaffen hat, um uns zu erfreuen.
[16:57] Das heißt, Nebuchadnezzar kommt in Kontakt mit gläubigen Menschen durch die Gesundheit. Können Sie das sehen? Er kommt in Kontakt mit gläubigen Menschen durch ein Gesundheitsprogramm, sozusagen. Das war der erste Schritt, den er tat, indem er Gott kennenlernte. Ist nicht interessant? Und weil diese Männer diese Gesundheit ernst nahmen, heißt es hier, sie bekamen von Gott Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und Weisheit. Warum ist das so? Ganz einfach. Wenn man sich gesund ernährt und gesund lebt, hat man gesundes Blut und gesundes Blut produziert gesunde Gedanken und gesunde Gedanken helfen uns, die Bibel gut zu verstehen. Macht doch Sinn, oder?
[17:48] Lassen Sie mich gleich dazu sagen, das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken. Es gibt Menschen, die machen Essen und Trinken zu ihrer Religion und sie glauben, wenn sie nur Tofu essen, kommen sie in den Himmel. Das steht weder in der Bibel, noch ist das sinnvoll. Die Bibel spricht sehr ausgewogen von Gesundheit. Es hat seinen Platz, es hat seine Wichtigkeit, aber es steht nicht im Hauptfokus. Es ist ein Mittel zum Zweck. Ein was? Ein Mittel zum Zweck. Es ist niemals das Ziel in sich selbst, um das sich alles dreht. Es ist einfach nur sinnvoll. Und Gott ist auch ein ziemlich ausgewogener Gott, der viel gesunden, im Menschenverstand kann man nicht sagen, aber ziemlich gesunden Verstand hat. Dieser Nebukadnezzar kommt in Berührung mit Gott durch die Gesundheit und das war auch der Grund, warum wir diese Serie immer beginnen mit einem kleinen Newstart, mit einem kleinen Gesundheitstipp. Vielleicht haben Sie auch einiges gelernt über Gesundheit und sind dadurch gesegnet worden.
[18:45] Wer von Ihnen hat irgendetwas gelernt in unseren Gesundheits-Spots, das er vorher noch nicht wusste? Wer von Ihnen hat da schon ein bisschen was von profitiert auch? War es nicht gut? Wunderbar. Jetzt, Nebukadnezzar hat kurze Zeit später einen Traum und da werden wir jetzt ganz schnell in nur wenigen Minuten durchgehen, denn wir haben ja einen ganzen Vortrag schon darüber gehabt, nicht wahr? Aber wir gehen einfach der Vollständigkeit halber nur nochmal schnell drüber, um uns daran zu erinnern. Wir hatten gesehen, er hatte einen Traum gehabt und sein Geist war beunruhigt und wir hatten dann gesehen, wie die Sterndeuter und die Astrologen und all die verschiedenen Experten ihm anboten, eine Deutung zu geben, nicht wahr? Sie wollten eine Deutung geben, aber Nebukadnezar wusste, wenn ich mich wirklich auf sie verlassen soll, wenn sie wirklich die Zukunft vorhersagen können, dann müssen sie was? Was muss man zuerst können, bevor man die Zukunft vorhersagen möchte? Man muss die Vergangenheit herstellen können, nicht wahr? Nebukadnezar hatte ganz genau gewusst, wenn diese Experten nicht mal in der Lage sind, die Vergangenheit zu erklären, auf übernatürliche Art und Weise, wie soll ich ihnen für die Zukunft trauen?
[19:43] Und das war uns eine ganze Basis, in der wir den ersten Vortrag gesehen haben, wie Nebukadnezar eine kluge Entscheidung gefällt hat, von der wir gehofft haben, dass jeder von uns diese Entscheidung auch fällt. Und wir haben gesehen, es gibt ein Buch, das die Vergangenheit auf übernatürliche Art und Weise sehr präzise beschrieben hat und das ist die Bibel. Wir hatten hier das gesehen, ich fasse es mal zusammen. Wir hatten gesehen, wie Nebukadnezar jetzt in dieser Phase seines Lebens in eine existenzielle Krise kommt. Er stellt fest, dass sein gesamtes Lebensgebäude, seine Weltanschauung, sein philosophisches Gedankengut alles in sich zusammenbröckelt. Er stellt fest, dass die Männer, die er mit gutem babylonischem Geld bezahlt und die, auf deren Rat er teure Kriege geführt hat, vielleicht das Leben seiner Soldaten riskiert hat, dass die im Wesentlichen überhaupt nichts zu sagen haben.
[20:32] Und wir haben gesehen, dass wir in einer ähnlichen Zeit leben, wo viele Menschen sich auf Experten verlassen, die oftmals nur lügenhafte und trügerische Worte reden. Darum sagt mir der Traum, damit ich weiß. Nebukadnezar offenbart nicht nur ein Interesse an Gesundheit. Nebukadnezar möchte die Wahrheit wissen. Er gibt sich nicht mit Meinung zufrieden. Er möchte Fakten haben und er bekommt Fakten und zwar nicht von Experten, sondern von Gott persönlich. Die Experten sagen ihm, dass es unmöglich ist, dass man keine Verbindung zu Gott haben kann, wenn es ernst wird. Denn sie sagen, die Götter, deren Wohnungen nicht bei den Menschen sind. Und Nebukadnezar wird sehr zornig, sie erinnern sich. Aber die Bibel sagt, dass jemand ihm mit klugen und verständigen Worten geantwortet hat, nämlich Daniel.
[21:22] Wieder kommt er in Kontakt mit diesen jungen, gläubigen Menschen, der wiederum einfach mal ihn mit klugen und verständigen Worten zum Nachdenken bringt. Und was er dann gesagt bekommt, ist, dass es einen Gott im Himmel gibt, der Geheimnisse offenbart. Er hat den König Nebukadnezar wissen lassen, was am, wann? Am Ende der Tage. Und wir haben gesehen, dass es eine Prophezeiung gibt, die wir jetzt nicht nochmal wiederholen, denn wir haben es ja gerade schon getan, die die Weltgeschichte präzise abbildet. Und wir haben ja dann später noch gesehen, wie in Daniel 7 und 8 noch viel mehr Detail zu diesen Reichen hinzukommt. Und Nebukadnezar lernt Prophetie kennen.
[22:05] Was war der erste Schritt, den er kennenlernte? Er lernte Gesundheit kennen. Was war der zweite Schritt? Prophetie. Wir haben bei Entscheidung 21 die Prophetie der Bibel uns angeschaut. Wir haben gesehen, wie die Reiche der Welt, Babylon, Medopersien, Griechenland, Rom und wir können jetzt auch zeitgemäß alles wiederholen, was wir in den vielen Vorträgen gemacht haben. Aber sie können sich erinnern, dass wir systematisch versucht haben zu zeigen, dass die Bibel nicht nur ein Geschichtenbuch ist mit spannenden Geschichten, sondern dass die Bibel Prophezeiungen macht, die sich präzise, manchmal auf das Jahr genau, manchmal auf die Minute genau, wie bei Daniel 9 erfüllt haben, nachweislich. Und dass die Bibel eine vertrauenswürdige Grundlage ist für unseren Glauben. Konnten Sie das sehen, dass Prophetie ein echter Schritt ist zu mehr Glauben?
[22:54] Was wir damals nicht gesehen haben, den einen Vers, den ich Ihnen vorgehalten habe, ist, was war die Reaktion des Nebukadnezar? Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und verneigte sich tief vor Daniel und befahl ihm, Speisopfer und Räucherwerk dazubringen. Er hat noch nicht viel verstanden vom Glauben. Er wollte jetzt Daniel anbeten, der hat es wahrscheinlich verhindert. Der König ergriff dann das Wort und sprach zu Daniel: Wahrhaftig, euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige. Was ist die Reaktion des Nebukadnezar, als er die Prophetie versteht? Als er plötzlich sieht, das ist ja alles schon vorhergesagt. Was ist die Reaktion des Nebukadnezar? Er ist begeistert. Er ist begeistert von der Prophetie und ich hoffe, Sie sind begeistert von der Prophetie. Wir werden auch mehr Prophetie in den nächsten Vorträgen haben. Prophetie ist etwas, was einen wirklich zur Begeisterung bringen kann. Ich bin so begeistert von Daniel Offenbarung, ich könnte stundenlang darüber reden. Man muss mich regelrecht stoppen.
[23:54] Denn er sieht, er ist ein Offenbarer der Geheimnisse, dass du dieses Geheimnis offenbaren konntest und wir haben gesehen, wie Gott fast wie ein Künstler die Reiche der Welt beschreibt mit Symbolen, die sehr einprägsam sind, die spannend sind, die zum Nachforschen und Nachstudieren einladen. Prophetie ist so etwas Wunderbares und es führt Nebukadnezar zum nächsten Schritt. Was war der erste Schritt in der Tat? Er lernte etwas über Gesundheit. Was ist der zweite Schritt? Über Prophetie. Nachdem wir immer unseren Gesundheitsspot gehabt haben, was haben wir in den ersten Vorträgen vor allem gemacht hier bei Entscheidung 21? Prophetie. Aber Nebukadnezar ist noch nicht am Ende seiner Reise. Denn der Glaube ist eine Reise.
[24:41] Und so denkt er einige Zeit später nochmal über diese Prophetie nach und sie gefällt ihm auch ganz gut. Aber es gibt etwas, was ihm an dieser Prophetie nicht gefällt und Sie können sich wahrscheinlich schon denken, nämlich die Tatsache, dass das Gold nur bis im Haupt geht. Wer war nochmal das goldene Haupt? Babylon. Aber was sollte danach kommen? Silber. Und danach? Bronze. Und er wusste ganz genau, das bedeutet, dass irgendwann mein Reich zu Ende geht und jemand anders kommt. Und was meinen Sie, gefällt das einem König? Es ist eine prophetische Wahrheit, die auch so ein bisschen am eigenen Stolz sägt. Und so fragt er sich, wäre es nicht möglich, die Prophetie im Großen und Ganzen beizubehalten? Ein bisschen zu ändern, ein bisschen Gold dran zu machen hier und da und da und da auch. Das sehen Sie noch nicht. Was haben wir jetzt für eine Aussage in dieser veränderten, leicht veränderten Prophetie? Was ist die Aussage? Babylon regiert für immer. Mein Königreich bleibt für alle Ewigkeiten. Übrigens, was ist das Schlimmste an dieser Vorstellung? Was fehlt am allermeisten? Was fehlt am allerwichtigsten? Der Stein fehlt. Es kommt auch kein Stein.
[25:58] So er überlegt sich, wäre es eine Möglichkeit, diese Prophetie, die mir gegeben wurde, ein bisschen zu ändern. Frage, enthält das noch Wahrheit? Ja, das ist alles Wahrheit. Die pure Wahrheit hier, das pure Gold. Ab hier wird es schlecht. Eine Vermischung von Wahrheit und Irrtum, Lüge. Die Bibel sagt, der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Standbild anfertigen, 60 Ellen hoch, interessante Zahl, und sechs Ellen breit. Warten Sie bis Dienstag. Das stellt er in der Ebene Dura in der Provinz Babel auf. Da stand es plötzlich als etwas, was im Wesentlichen der Form nach noch die Wahrheit war, aber gefüllt war mit Irrtum. Ein bisschen eine Rebellion gegen das, was Gott ihm in der Prophetie ganz klar gezeigt hatte. Das war das Original. So hatte Gott es ihm gezeigt.
[26:48] Die Bibel sagt, sobald nun dieser Trappenvorsteher und Stadthalter, denn Nebuchadnezzar holt jetzt alle seine Beamten, alle seine Bediensteten, alle Untergebenen und führt sie an dieses Bild. Die Räte und Hofstaatsmeister, Richter und Gerichtsbeamten samt allen Provinzvorstehern zur Einweihung des Bildes versammelt waren, dass der König Nebuchadnezzar aufgestellt hatte und vor dem Bild standen, das Nebuchadnezzar aufgestellt hatte. Jetzt stehen sie alle vor diesem Bild, die große Masse aus allen Stämmen, Völkern, Nationen und Sprachen und die Bibel sagt, da rief der Herold mit gewaltiger Stimme, das lasst euch gesagt sein, ihr Völker, Stämme und Sprachen, sozusagen ein weltweiter Befehl. Nur dass sich an diesem Moment die ganze Welt versammelt hatte an diesem Ort. Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen, Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, achten sie darauf, dass hier Musik eine Rolle spielt, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat.
[27:51] Frage, war das eine kluge Idee vom Nebukadnezar, die Prophetie zu verändern, ein Bild aufzustellen, das dann angebetet werden sollte? War das eine kluge Idee? Das war eine überhaupt nicht kluge Idee, denn das ist natürlich Götzendienst. Er fordert all seine Untergebenen auf zum Götzendienst. Wir können sehen, Nebukadnezar war zwar interessiert an Gesundheit, er war begeistert von Prophetie, aber er hat noch nicht wirklich verstanden, was Anbetung bedeutet. Bis dahin ist es schon schlimm genug, aber was jetzt kommt, ist noch in Deutsch schlimmer.
[28:27] Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Frage, wenn ich heute hier stehen würde und sage, meine lieben Zuschauer, ich möchte sie bitten, dass sie alle aufstehen und vor mir niederfallen und mich anbeten. Und wer nicht anbetet, wir haben zwei Scharfschützen im Nebenraum, die werden sich um sie kümmern. Was würden sie tun? Ich würde sagen, wir geben gleich ein Zeichen. Die Techniker spielen einen Trailer ein, fanfaren und dann fallen sie alle nieder vor mir und beten mich an. Und falls jemand das nicht tun sollte, wie gesagt, dort im Nebenraum. Was würden sie machen? Ich vermute, niemand von ihnen würde mich anbeten aus reiner Herzenslust und weil er unbedingt das möchte, oder? Hoffentlich nicht. Aber könnte es sein, dass so mancher von uns vielleicht noch mal seine Schnürsenkel überprüfen wollte oder sich einfach nur hinhockt. Das ist einfach nur so. Was würden sie machen? Würden sie stehen bleiben? Wir machen mal einen Test. Es gibt keine Scharfschützen. Ich brauche mal einen Freiwilligen. Nichts Schlimmes. Freiwilligen. Jemand meldet sich und sagt, ich bin ein Freiwilliger. Schneller, die Zeit läuft. Ein Freiwillig. Er muss nicht nach vorne kommen, wird nicht bleiben. Ein Freiwillig. Okay. Ich bitte jetzt die gesamte Versammlung nicht aufzustehen und dich sitzen zu bleiben. Alle stehen bitte alle auf. Und du bleibst sitzen. Aufstehen. Wie fühlt man sich, wenn alle stehen und einer sitzt? Ist komisch, nicht wahr? Bisschen komisch. Man hat den Effekt auch, wenn man im Fußballstadion ist und 45.000 aufstehen, versuchen sie mal sitzen zu bleiben.
[30:44] Jetzt machen wir es andersrum. Alle setzen sich bitte wieder und du stehst auf. Und ich bitte auch alle, sie jetzt anzuschauen. Mit dem Wissen, dass hunderte von Leuten jetzt auch deutschlandweit zuschauen und dich sehen. Wie fühlt man sich? Okay, darfst dich ersetzen. Dankeschön. Es ist einfach darüber nachzudenken darüber nachzudenken. Und wir haben jetzt nur den Fall, dass wir einfach ein bisschen drüber lachen. Wir haben keine Scharfschützen und wir haben auch keinen Feuerofen. Aber das käme noch dazu.
[31:23] Die Bibel berichtet uns, wie einer nach dem anderen niederfällt. Und da waren bestimmt auch viele Israeliten dabei. Denn Israeliten wurden zu tausenden nach Babylon verschleppt. Aber als der König aus seinem fernen Stand schaut, wie all die vielen Satrapen und Richter und Hofbeamten und Bediensteten alle niederfallen und anbeten und hoffen, dass es bald zu Ende ist, sieht er dort drei Menschen stehen. Die stehen einfach. Und die stehen auch nicht einfach gebückt, unentschieden. Die stehen ziemlich eindeutig im Gegensatz dazu. Ganz überlegen. Die denken gar nicht daran, auch nur nach unten zu gucken.
[32:07] Jetzt, der König ist natürlich erst mal erstaunt, oder? Schauen wir mal, was er sagt. Deswegen traten zur selben Stunde etliche chaldäische Männer herzu und verklagten die Juden. Nun sind da jüdische Männer, die du über die Verwaltung der Provinz Babel bestellt hast, Schadrach, Meshach und Abednego. Daniel war wahrscheinlich auf einer Reise. Diese Männer, oh König, achten nicht auf dich, dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du aufgestellt hast.
[32:41] Jetzt, Nebukadnezar ist ja ein weiser König, aber der Zorn steigt schon ein wenig auf. Aber er fragt noch einmal nach. Schadrach, Meshach und Abednego, geschieht es vorsätzlich? Habt ihr euch vielleicht nur geirrt? Habt ihr das nicht gehört? Seid ihr taub? Habt ihr die Trompete nicht gehört? Wir können sie lauter stellen. Wir können sie in eure Richtung stellen. Braucht ihr das Zeichen nochmal? Braucht ihr ein sichtbares Zeichen jetzt? Geschieht es vorsätzlich, dass ihr meinen Göttern nicht dient und das goldene Bild nicht anbetet, das ich habe aufrichten lassen?
[33:02] Wie oft geschieht es in unserem Leben, dass wir ganz interessiert sind, wenn Menschen uns etwas über das Evangelium sagen, dass wir vielleicht sogar begeistert sind über die Bibel, aber dass wir es für den Tod nicht ausstehen können, wenn jemand unseren Stolz verletzt. Vielleicht haben wir noch niemanden im Feuerofen bedroht. Vielleicht haben wir noch kein goldenes Standbild errichtet. Aber wie oft werden wir zornig, wenn uns jemand die Wahrheit in Liebe sagt und unser Stolz verletzt ist. Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen und Sackpfeifen wiederholt, alles kommt glaube ich viermal vor im Kapitel, Musik ist wichtig und alle Arten von Musik hören werdet, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe, dann ist es gut. Aber irgendwann wird er zornig und sagt, wenn ihr es aber nicht anbetet, solltet ihr augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden.
[33:53] Und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten könnte? Glaube ist ja schön und gut, wenn es einem zehn Jahre mehr Leben gibt, nicht wahr? Wenn man einfach gesund ist. Und Glaube ist auch schön und gut, wenn es um die große Weltgeschichte geht. Das ist begeisternd. Aber Glaube sollte niemals meinen Stolz angreifen, oder? Wer ist der Gott, der mehr Recht haben sollte als ich? Nebukadnezar ist ganz interessiert an den Glauben, solange es nicht seinen eigenen Stolz, seinen eigenen Götzen, das was er liebt, was er gern haben möchte, seine eigene Zukunftsvorstellung, solange das nicht angetastet wird. Aber als das angetastet wird, wird er furchtig und fuchtig und wild und zornig.
[34:35] Schadrach, Meshach und Abednego antworteten und sprachen zum König Nebukadnezar: Wir haben es, was? Nicht nötig. Diese Ruhe möchte ich gerne haben. Stellen Sie sich vor, Sie stehen kurz davor, verbrannt zu werden. Und ein Herrscher von dem Format von Barack Obama oder irgendeinem der Großen steht vor Ihnen mit all den Bediensteten, dem Maschinengewehr, dem Anschlag und schreit Sie an und Sie sagen, Herr Obama, ich habe es gar nicht nötig, um zu antworten. Können Sie sich das vorstellen? Was für eine Ruhe hatten diese drei jungen Leute. Sie hatten eine himmlische Harmonie in ihrem Herzen. Wir haben es nicht nötig, dir auf ein Wort zu erwidern. Du weißt es ja sowieso besser. Du kennst nämlich die Wahrheit. Du hast den Traum gesehen. Du weißt ganz genau, dass du im Irrtum bist.
[35:22] Übrigens, ganz nebenbei gefragt, worum geht es in diesem Kapitel? Im ersten Kapitel ging es um Gesundheit. Im zweiten Kapitel ging es um Prophetie. Aber im dritten Kapitel geht es worum? Anbetung. Wir haben zwei Themen gehabt zur Anbetung. Gibt es heute noch eine Kontroverse in der Anbetung, wo die Mehrheit niederfällt und einige wenige stehen bleiben? Könnte es sein, dass das Thema des Ruhetags, das wir studiert haben, mit dem Sabbat und dem Sonntag ein ähnliches Thema ist? Wo viele niederknicken, weil es alle anderen auch so machen? Ein Thema, das vielleicht heiß debattiert wird? Die Frage der Anbetung. Könnte es sein, dass da auch Wahrheit und Irrtum vermischt worden ist, geändert worden ist? Eine Änderung der Wahrheit?
[36:24] Diese drei Freunde sagen, wenn es so sein soll, unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten. Egal, was kommt, unser Gott kann es erretten. Und er wird uns, was? Bestimmt aus deiner Hand erretten, oh König. Wir haben keine Angst vor Menschen. Haben sie Angst vor Menschen? Haben sie Angst vor ihrem Vorgesetzten? Vor ihren Eltern? Vor dem, was andere Freunde sagen, wenn sie sie an Entscheidungen fällen? Schadrach, Meshach und Abednego waren die freundlichsten Menschen, wenn man sich vorstellen kann. Aber sie hatten keine Angst vor Menschen. Sie haben sich in ihrer persönlichen Entscheidung niemals von anderen Menschen abhängig gemacht.
[37:07] Und dann sagen sie einen Satz, der es einem fast kalt den Rücken hinunterlaufen lässt. Und auch wenn es, wie, nicht so sein soll, so wisse, oh König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, was du aufgestellt hast. Die sagen, wir wissen, Gott kann uns bestimmt erretten. Aber Nebukadnezar, selbst wenn er uns nicht errettet, werden wir trotzdem nicht anbeten. Schadrach, Meshach und Abednego haben sich nicht vor Gott entschieden, weil sie gerettet werden, sondern weil es richtig ist. Es gibt einen Unterschied. Es gibt Menschen, die wollen in den Himmel, weil sie dort ein goldenes Haus haben und ewig leben und alle, das ist alles schön und gut. Aber würden sie auch sich für Jesus entscheiden, wenn es das nicht geben würde? Wären sie auch zufrieden für ein ewiges Leben einfach nur mit Jesus irgendwo, wo es gar nicht so prächtig ist? Und es wird prächtig. Keine Frage, es wird prächtig. Wir haben ein ganzes Thema dazu, das letzte Thema am 16. Oktober. Aber würden sie sich auch für Jesus entscheiden, wenn es nicht den großen Lohn, die große, schwere Krone mit Klunkern besetzt gibt?
[38:23] Und wenn es nicht so sein soll? Was wir heute brauchen, meine lieben Freunde, sind Männer und Frauen, die die Wahrheit tun aus einem einzigen Grund, weil es die Wahrheit ist. Und nicht, weil ich etwas dafür bekomme, weil es sinnvoll ist, sondern einzig und allein, weil es die Wahrheit ist. Wenn es die Wahrheit ist, sollte das ausreichend genug sein, es zu tun. Meinen Sie nicht auch, dass wir das nötig hätten? Die Wahrheit zu tun einzig und allein, weil es die Wahrheit ist.
[38:57] Und die Bibel sagt, da wurden diese Männer gebunden und in ihren Mänteln und Beinkleidern samt ihren Turbanen und ihren Gewändern in den glühenden Feuerofen geworfen, weil nun der Befehl des Königs dringend und der Ofen übermäßig geheizt war, so tötete die Feuerflamme jene Männer, die Schadrach, Meshach und Abednego hinauftrugen. Mit anderen Worten, Nebukadnezar ist so wütend, dass er sogar einen Kollateralschaden in Anspruch nimmt und seine besten Leute, seine Personenschützer opfert. Die Menschen, die Schadrach, Meshach und Abednego in den Ofen schmeißen sollen, die sterben selbst an der Flamme. Wie oft geschieht es, dass wir bei einem Versuch, unser eigenes Recht zu beweisen, buchstäblich über Leichen gehen. Ist Ihnen das schon mal passiert? Dass Sie sich selbst verteidigen wollen, ihr eigenes Recht durchdrücken wollen und es Ihnen vollkommen egal ist, was andere Menschen dadurch zu erleiden haben.
[39:42] Aber Nebukadnezar erschrickt. Da erschrak der König Nebukadnezar und stand rasch auf. Irgendetwas hat seine Aufmerksamkeit sofort gefesselt. Er redete und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden, ins Feuer geworfen? Er dreht sich um und fragt: Hey, Moment mal, was ist hier los? Wir haben genau drei Männer ins Feuer geworfen, Schadrach, Meshach und Abednego. Sie erwiderten und sprachen zu einem König: Gebissokönig. Jetzt, was ist das Problem? Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe wie viele Männer? Vier Männer. Und es war nicht Daniel, der dort war. Mitten im Feuer, frei umher wandernd und es ist keine Verletzung an ihnen. Und die Gestalt des Vierten gleicht einem Sohn der Götter.
[40:34] Jetzt Nebukadnezar kann es nicht anders beschreiben. Er ist selbst kein Christ, er ist kein Jude. Er kann es, es sieht aus wie ein Sohn der Götter. Jetzt raten sie dreimal, wer ist das gewesen? Der Sohn der Götter war in Wirklichkeit der Sohn Gottes. Schadrach, Meshach und Abednego stehen im Feuer, aber sie stehen im Feuer verbrennlich und neben ihnen steht Jesus. Nebukadnezar sieht zum ersten Mal Jesus. Er begegnet Jesus mitten in einer Krise seines Lebens und er sieht, dass Jesus ein Retter ist. Einer, der selbst aus den schlimmsten und verfahrensten Situationen des Lebens uns retten kann. Denn können sie sich eine Situation verfahrener vorstellen, als den mächtigsten Mann der Welt, der sie in den Feuerofen werfen will? Da kommen sie nicht mehr draus. Da gibt es keine Autorität, keine Instanz auf Erden, auf die sie sich noch berufen können. Die Situation ist aus, aber Jesus steht ihnen bei. Jesus steht mit ihnen im Feuerofen und die Bibel sagt, dass nicht einer von ihnen auch nur angebrannt gerochen hat. Nicht wunderbar?
[41:39] Die Bibel sagt uns, weil die Elenden unterdrückt werden und die Armen seufzen, so will ich mich nun aufmachen. Ich will den in den Hals versetzen, der sich danach sehnt. Sehnen sie sich heute danach, in das Heil versetzt zu werden. Seien die Konsequenzen, wie sie sind. Und wenn man ihnen androht, sie in den Feuerofen zu werfen, und ich glaube, niemand von ihnen wird das heute passieren. Aber manchmal fühlen wir uns so ähnlich, dass wir, wenn wir eine Entscheidung zu fällen haben, dass wir eventuell vor die Wahrheit leiden müssen, dass uns jemand nicht mehr gut findet, dass wir mit jemandem brechen, weil diese Person mit uns bricht. Und wir wollen das nicht riskieren. Aber sind sie bereit, in den Feuerofen zu gehen, den symbolischen Feuerofen von Emotionen oder von Umständen, die vielleicht unangenehm zu sein scheinen, aber um dann Jesus zu treffen.
[42:30] Darauf trat Nebukadnezar vor. Die Öffnung des glühenden Feuerofens begann und sprach: Schadrach, Meshach und Abednego, ihr Knechte Gottes des Allerhöchsten, tretet heraus und kommt her. Und jetzt möchte ich Ihnen eine Frage stellen. Nehmen wir an, Sie sind Schadrach, Meshach und Abednego und sie haben sich für Gott entschieden und sie stehen im Feuerofen und es brennt gar nicht. Sie stehen dort und neben ihnen steht Jesus. Stellen sie sich vor, sie standen die ganze Zeit draußen, haben mit dem König gesprochen. Der König steht irgendwo hier, beobachtet sie und jetzt stehen sie, jetzt werden sie in den Feuerofen geworfen und sie stehen hier und es tut gar nicht weh. Es ist alles wunderbar. Die Leute gucken ganz dumm und neben ihnen steht Jesus. Sie können mit Jesus erzählen, mit Jesus reden und ihm alle Fragen stellen und jetzt ruft dieser Nebukadnezar und kommt wieder raus. Frage, wer von ihnen würde rausgehen? Ich meine, wenn man im Feuerofen nicht brennt und Jesus neben einem steht, ist doch wunderbar, oder?
[43:34] Aber hier sehen wir etwas, was wir manchmal auch übersehen. Schadrach, Meshach und Abednego haben ihrem obersten Vorgesetzten immer gehorcht, wenn es nicht gegen den Willen Gottes war. Wir Menschen sind aufgefordert, dass wenn ein Befehl von wem auch immer gegen Gott ist, sollen wir ihm nicht gehorchen. Aber wenn er nicht gegen Gott ist, dann sollen wir ihm gehorchen. Und ich finde es ziemlich bemerkenswert, dass sie dann auch hinausgegangen sind. Nicht erstaunlich? Sie waren nicht rebellisch in ihrem Herzen und sagten: Nebukadnezar, du hast gar nichts zu melden. Jetzt reden wir erstmal noch eine Viertelstunde mit Jesus. Du kamst später dran. Hätten sie doch sagen können, oder? Wahrscheinlich hätten wir so reagiert, oder? Du wolltest uns gerade noch umbringen. Aber sie waren unterwürfig. Sie hatten den Geist Jesus. Sie wollten ihm helfen. Ist nicht interessant?
[44:19] Nebukadnezar entdeckt erstens Jesus und zweitens Menschen, die bereit sind, für die Wahrheit alles zu geben, weil es wahr ist und die dadurch den größten, nur vorstellbaren Segen haben. Und das beeindruckt ihn tief. Und das ist der Beweis. Hier haben wir gesehen, dass ihre Haupthaare nicht versenkt waren, nicht einmal ein Brandgeruch war an ihnen. Und Nebukadnezar ist völlig von den Socken. Er sagt, da ergriff Nebukadnezar das Wort und sprach: Gepriesen sei der König Satras, Shatras, Meshas und Abed Negus, der seinen Engel gesandt. Der Engel des Herrn. Wie heißt der Engel des Herrn? Michael. Wer ist wie Gott? Frage. Was war nochmal die Aussage von Nebukadnezar, als er dort stand und geflucht hat? Was war seine Frage? Was war seine seine rhetorische Frage? Wer ist der Gott, der aus meiner Hand er retten kann? Und Gott beantwortet die Frage, indem er den Engel sendet. Er heißt, wer ist wie Gott? Interessant? Gott hat seine Frage gehört, obwohl es gar nicht als Frage gemeint war. Er wollte nur rebellieren, aber Gott hört den feinen Unterton, er hört die Frage raus und sagt, ich gebe dir die Antwort. Und die Antwort auf deine Frage Nebukadnezar ist wer? Jesus Christus. Jesus ist die Antwort auf deine Frage, selbst wenn du dich in der Rebellion befindest.
[45:34] Und Jesus ist die Antwort. Und von mir wird eine Verordnung erlassen, dass wer immer unter allen Völkern, Völkerschaften, Sprachen von dem Gott, Schadrach, Meshach und Abednego leichtfertig spricht, in Stücke zerhauen und sein Haus zu einem Misthaufen gemacht werden soll, weil es keinen anderen Gott gibt, der so retten kann wie dieser. Frage, hat Nebukadnezar, dass die Retter und Schöpfer, die Retterkraft Gottes erkannt? Ja oder nein? Ja. Hat er schon einen christlichen Charakter voll ausentwickelt? Er ist immer noch auf dem Weg, oder? Können wir das sehen? Wie Nebukadnezar nicht von heute auf morgen von einem schlimmen Sünder in einen perfekten Heiligen quasi durch Magierspruch umgewandelt wird. Wie er Schritt für Schritt geführt wird.
[46:24] Was war der erste Schritt? Gesundheit. Zweiter Schritt? Prophetie. Der dritte Schritt? Anbetung. Heiße Themen, umstrittene Themen, die ihn direkt zu, und das ist der eigentliche Punkt, zu wem führen? Zu Jesus. Er erkennt, dass Jesus Schöpfer und vor allem Erlöser ist. Er hört davon, dass Jesus unser Erlöser ist. Und was haben wir, nachdem wir über Prophetie gesprochen haben, hier bei Entscheidung 21 zu unserem Schwerpunkt gemacht? Wir haben über Licht in der Finsternis gesprochen. Wir haben gesprochen mit das Bild des Namens, das Heiligtum. Wir haben über Daniel 9 gesprochen. All die Prophezeiungen, die auf Jesus Christus hinweisen. Und wir wollten eins so deutlich machen, dass Jesus jede Sünde, die wir tun, uns abnehmen kann. Jesus ist unser Erretter.
[47:15] Und nach drei Schritten ist er schon fast am Ziel angekommen, aber es fehlt noch ein Schritt. Ich, Nebukadnezar, und jetzt sind wir in Daniel 4, lebte wie? Sorglos in meinem Haus und glücklich in meinem Palast. Ist nicht wunderbar? Wer von Ihnen lebt gern sorglos und glücklich? Wer von Ihnen ist sorglos und glücklich momentan? Ein paar. Schön, ich freue mich. Das ist wunderbar, nicht wahr? Und dann passiert was Interessantes. Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte und die Gedanken auf meinem Auge und die Gesichter meines Hauptes ängstigten mich. Haben Sie auch ein Déjà-vu? Ich glaube, der Nebukadnezar hat ein Déjà-vu, denn in Daniel 4 hat er schon wieder einen Traum.
[47:51] Frage, was wäre wohl das Sinnvollste, was man jetzt tun sollte als Nebukadnezar? Direkt zu Daniel gehen und sagen: Ich weiß, du hast die Wahrheit. Oder? Aber schauen Sie mal, was Nebukadnezar macht und das ist fast unvorstellbar. Es wurde von mir Befehl gegeben, alle weisen Babels vor mich zu bringen, damit sie mir die Deutung des Traumes verkündeten. Da fasst man sich schon fast am Kopf, oder? Aber es beschreibt genau das, was Sie und ich auch als Problem haben. Wir sind so leicht im Vergessen dessen, was Gott für uns getan hat. Wir sind in Kapitel 2 so begeistert, was Gott für uns getan hat und in Kapitel 4 unseres Lebens machen wir den gleichen Fehler schon wieder. Schon mal erlebt, dass Sie schon mal genau wussten haben, das ist eigentlich der richtige Weg und dann zwei Jahre später oder zwei Monate oder zwei Tage später oder vielleicht zwei Stunden später machen Sie den gleichen Fehler schon wieder. Schon mal erlebt? Nebukadnezar könnte mit Ihnen mitfühlen. Nebukadnezar war kein Christ von Geburt auf, aber er geht diese ganzen Schritte, die wahrscheinlich Sie alle auch schon erlebt haben in Ihrem Leben.
[48:55] Sogleich kamen die Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter herbei und ich erzählte vor ihnen den Traum, aber, oh Wunder, sie konnten mir seine Deutung nicht verkünden. Und dann macht die Bibel deutlich, bis zuletzt Daniel vor mich kam, der Belsatzer heißt nach dem Namen meines Gottes und in welchem der Geist der heiligen Götter ist, noch immer hat er kein ganz klares Verständnis von Gott, vor dem erzählte ich meinen Traum.
[49:17] Und wir gehen hier ganz kurz durch. Nebukadnezar hatte geträumt von einem großen Baum, ein wunderschöner großer Baum. Und die Bibel fasst das zusammen hier. Nachdem er den Traum erzählt, sagt Daniel, da blieb Daniel, den man Belsatzer nennt, eine Weile ganz da und seine Gedanken erschreckten ihn. Jetzt Daniel hat schon einiges erlebt, nicht wahr? Aber er war selbst erschreckt. Der König ergriff das Wort und sprach: Belsatzer, der Traum und seine Deutung dürfen dich nicht erschrecken. Belsatzer antwortet also Daniel und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Auslegung deinen Feinden. Angenommen, sie erzählen mir einen Traum, angemessen bin Daniel. Und dann sage ich: Also ich hoffe, dass dieser Traum sich auf ihren ärgsten Feind bezieht. Was für einen Eindruck bekommen sie von dem Traum? Das ist kein guter Traum.
[50:12] Und das ist der Traum, der Baum, den du gesehen hast, so groß und stark, dass seine Wipfel bis zum Himmel reichte und der über die ganze Erde zu sehen war, der so schönes Laub hatte und so reiche Früchte trug und an dem sich Nahrung für alle fand und an dem sich die Tiere des Feldes aufhielten und dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten. Dieser Baum bist du, oh König. Ist doch ein schöner Traum, oder? Weil als König hat ein großer Baum dargestellt wird, der so groß und stark geworden ist und dessen Majestät so groß ist, dass sie bis zum Himmel reicht und eine Herrschaft bis ans Ende der Erde. Aber der Traum ist noch nicht zu Ende.
[50:49] Dass aber der König einen heiligen Wächter vom Himmel herabsteigen sah und sagen hörte: Haut den Baum um und verderbt ihn. Aber sein Wurzelstock lasst in der Erde und zwar in Fesseln von Eisen und Erz im Gras des Feldes. Bis sieben Zeiten über ihm vergangen sind. Das hat, oh König, folgende Bedeutung und dies ist der Beschluss des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, ergangen ist. Man wird dich von den Menschen ausstoßen und bei den Tieren des Feldes wirst du dich aufhalten und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du, und lesen wir gemeinsam, erkennst, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will.
[51:41] Darum, oh König, das ist jetzt die Einladung an den Nebukadnezar. Darum, oh König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen dauerhaft sein soll. Mit anderen Worten, Nebukadnezar, du hast Gesundheit kennengelernt, das ist ganz wunderbar. Du hast die Prophetie kennengelernt und du bist begeistert. Du hast sogar gesehen, wie Jesus Menschen erretten kann, aber was nötig ist, ist, dass du selbst es in deinem Leben auch wahr machst. Es nützt nicht einfach nur, begeistert zu sein von Gesundheitseffekten. Es nützt nicht nur, begeistert zu sein von der Weltgeschichte und der Prophetie. Es nützt noch nicht, einmal begeistert zu sein, wie Jesus im Leben von anderen wirkt. Jesus muss in deinem eigenen Leben gewirkt haben.
[52:22] Und liebe Freunde, bei Entscheidung 21 muss Jesus in ihrem Herzen etwas tun. Und in meinem. Manche von Ihnen haben sich bereits entschieden, Jesus als Erlöser anzunehmen, aber sicherlich noch längst nicht alle, auch von denen, die live zuschauen. Der vierte Schritt, der kommt ganz nah ans Haus, an ihre persönliche Herzenstür. Zwölf Monate später nämlich erging sich auch seinem königlichen Palast in Babel.
[52:52] Da begann der König und sprach, und hören Sie genau auf das, was er sagt. Ist das nicht das große Babel? Das, das, wer? Ich, mir erbaut habe, zur königlichen Residenz mit meiner gewaltigen Macht und zur Ehre meiner Majestät. Was ist sein Problem immer noch? Ich. Nebukadnezar hat sich die Haare christlich gefärbt, er hat sich christlich angezogen, er hat sich sogar ein christliches Namensschild gegeben, aber tief in seinen Zellen ist immer noch der Virus der Sünde. Ich. Wie viele von uns sind Christen, wenn es um Gesundheit geht? Sind Christen, wenn es um Prophetie geht? Wie viele von uns sind Christen, wenn es sogar um die Frage der richtigen Anbetung am richtigen Tag sind? Oder wenn es darum geht zu sagen, Jesus ist am Kreuz gestorben? Und wie viele von uns sind Christen, wenn es darum geht, den Virus der Sünde aus unseren Zellen, das Ich, ganz Jesus zu übergeben und sagen: Jesus, dein Wille, nicht meiner. Das ist der vierte und entscheidende und letzte Schritt. Und das gilt jedem. Egal, ob er erst seit zehn Tagen sich für die Bibel interessiert oder seit zehn Jahren schon in einer Gemeinde ist und einer Kirche, wo auch immer sie stehen geistlich, das ist der entscheidende Punkt.
[54:25] Nebukadnezar ist mit drei Schritten nicht am Ziel. Noch war das Wort im Mund des Königs, da erklang eine Stimme vom Himmel herab: Dir wird gesagt, König Nebukadnezar, das Königreich ist von dir genommen. Im selben Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezar, er wurde von den Menschen ausgestoßen, fraß Gras wie ein Ochse und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt, bis sein Haar so lang wurde, wie Adlerfedern seine Nägel wie Vogeln kann. Können Sie sich vorstellen, wie Barack Obama so beschrieben wird? Das ist keine Beschreibung von Barack Obama. Ich sage nur, dass wir ein Gefühl haben, wenn der höchste Weltenlenker sozusagen der Politik so tief fällt. Können Sie sich vorstellen, Angela Merkel irgendwo in Berlin, in einem Park, wie sie Gras isst? Oder Wladimir Putin oder wen auch immer. Mir geht es nicht um die Person. Irgendein dieser großen Männer, wie sie im Gras und vielleicht noch muhen wie eine Kuh. Völlig verrückt. Was für eine Erniedrigung.
[55:22] Wissen Sie, woran mich das erinnert? An eine Geschichte, die letzte Geschichte heute Abend. Wir haben heute viele Geschichten gehört. Die Geschichte der Rebellion und heute die Geschichte des Nebukadnezars, die letzte Geschichte. Ich verspreche es. Jesus erzählt eine Geschichte, die wie keine andere beschreibt, was Nebukadnezar durchgemacht hat. Er sprach, ein Mensch hatte wie viel Söhne? Zwei Söhne. Und der Jüngere von ihnen sprach zu ihrem Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater. Und er teilte ihnen das gut.
[55:51] Jetzt, wann bekommt man das Vermögen von seinem Vater? Wann bekommt man sein Erbe ausgezahlt? Wenn der Vater tot ist. Dieser Sohn behandelt seinen Vater so, als wäre er tot. Er möchte einfach sein Vermögen haben. Er möchte nicht mehr zu Hause leben. Vielleicht kann das ein Jugendlicher nachvollziehen. Aber dieser Jüngling hier hat keine Ahnung, wie sein Vater ist. Er möchte einfach nur weg. Er möchte nichts mit seinem Vater zu tun haben. Wie viele Menschen auf dieser Welt wollen mit Gott einfach nichts zu tun haben. Wollen einfach weg von Gott, weit hinaus in die weite Welt, um etwas zu erleben. Und Gott lässt uns ziehen.
[56:40] Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land. Und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. Wer von uns hat das nicht schon erlebt? Dass wir uns von Gott entfernt haben und alles, was wir hatten, verschwendet haben in der Meinung, das wäre die Erfüllung des Glücks. Hat das jemand schon mal erlebt? Dass er etwas getan hat, wo er hinterher gemerkt hat, das war eigentlich gar nicht so toll. Aber er hat alles verschwendet und sein Leben hineingestürzt, hat sich hineingestürzt in dieses Leben der Vergnügung.
[57:12] Aber es kommen auch andere Zeichen in unserem Leben. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da ist alles Geld aufgebraucht. Da sind alle Freunde auf Facebook nicht mehr da. Da steht uns niemand mehr bei. Und alle, die uns vorher so umgarnt haben und sind alle plötzlich weg, wenn nämlich die Krise kommt. Nachdem er alles aufgebracht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land und auch er fing an, Mangel zu leiden. Und vielleicht gibt es hier jemanden unter uns, dem das genauso ging oder noch geht. Dass er mitten in einem fernen Land ist, weit weg vom Vater, von unserem himmlischen Vater und weiß, er leidet Mangel. Vielleicht haben sie noch genügend zu essen. Vielleicht haben sie genügend anzuziehen. Aber vielleicht leiden sie seelischen, geistlichen Mangel.
[57:50] Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen und niemand gab sie ihm. Er fiel so tief wie Nebuchadnezzar. Können Sie sich vorstellen? Sie sind so hungrig, dass sie wenigstens das Schweinefutter essen dürfen und niemand erlaubt es ihnen. Am tiefsten Punkt, wenn sie betteln müssen, so gefüttert zu werden wie die Schweine, aber die Schweine werden als wichtiger erachtet als Sie. Wenn sie nicht mal mehr als ein Schwein gelten, sondern noch tiefer. Am tiefsten Punkt, wo ein Mensch nur sein kann. Manchmal müssen wir an den tiefsten Punkt unseres Lebens kommen, um zu uns selbst zu kommen.
[58:37] Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger. Es gibt einen Moment in unserem Leben, er kommt nicht oft, aber da wissen wir ganz genau, ich muss mich entscheiden und zwar jetzt. Es bringt nichts weiter am Schweinetrog zu sitzen und zu hoffen, dass irgendwann die Schweine satt sind und ich was abbekomme. Es gibt diesen Moment, da sehe ich, dass wenn ich immer weiter so gehe, immer weiter die Gleise ins Verderben führen und ich sehe, es gebe hier ein anderes Gleis. Es führt von dem eingefahrenen Weg ein Stück weit nach links, dort wo das Licht ist. Alles was ich tun muss, ich muss diese rote, diese rote Weiche nehmen und sie umstellen.
[59:31] Es ist die Entscheidung 21. Diese eine Entscheidung, die jeder von uns fällen muss, wenn er sie noch nicht gefällt hat. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mache mich zu einem deiner Tagelöhner. Haben sie diese Entscheidung schon gefällt? Sagen, ich will nicht mehr auf diesem Gleis ins Verderben fahren. Ich will die Weiche stellen. Eine Weichenstellung für die Zukunft. Ich will ins Licht. Ich will zurück zum Vater. Da, wo ich hergekommen bin. Der, der mich geschaffen hat. Der alles gut für mich gemeint hatte. Ich habe es alles falsch verstanden. Ich habe alles vergeudet. Ich habe kein Recht mehr, seinen Sohn zu heißen. Aber ich will wenigstens zurück.
[1:00:19] Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch wo war, noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte was? Erbarmen. Und der Vater steht an der Tür und wartet, bis er angekrochen kommt. Ist das Gott? Der wartet und sagt: Nun komm doch endlich. Die Bibel sagt, der Vater lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Wenn sie diese Entscheidung fällen, Jesus zu ihrem Heiland zu machen, Jesus anzunehmen, dann kommt Gott im wahrsten Sinne des Wortes auf sie zugelaufen. Und Gott läuft schnell. Er kommt auf sie zugelaufen, will sie um den Hals greifen und sie küssen und sagen: Endlich hast du es verstanden. Ich, weil du einen freien Willen hast, kann ich dich nicht vom Schweinedruck wegziehen. Ich kann nur sagen: Kommt her, kommt her zu mir alle, die müßig und beladen sind. Aber du musst die Weiche stellen.
[1:01:13] Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Und jetzt möchte er sagen: Mach mich wie einer deiner Tagelöhner, denn das hat er sich vorgenommen. Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Aber der Vater sagt: Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seiner Hand und Schuhe an die Füße. Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden. Egal, wie tot ihr Geist gewesen ist, egal, wie wenig sie von Gott wissen wollten, sie können von den geistlich Toten wieder auferstehen. Er war was? Verloren und ist wiedergefunden worden. Sie fingen an fröhlich zu sein, auch wenn wir glauben, dass wir nicht mehr ein Sohn, eine Tochter von Gott sein können. Wie nennt Gott jeden, der des Glaubens an Jesus ist? Wir haben es heute Nachmittag gehört. Es sind die Söhne Gottes. Sie können ein Kind Gottes sein.
[1:02:10] Jesus möchte ihnen ein Festgewand anziehen und mit diesem Festgewand hat es etwas auf sich. Nebukadnetha kam ebenfalls zu sich. Nach sieben Jahren wie ein Ochse, benetzt vom Tau, sagte er. Aber im Verlauf der Zeit hob ich Nebukadnetha, meine Augen zum Himmel empor und mein Verstand.
[1:02:30] kehrte zu mir zurück. Da lobte ich den Höchsten und pries und verherrlichte den, der ewig lebt, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt.
[1:02:39] Nun lobe und erhebe und verherrliche ich Nebukadnezar, den König des Himmels. Wissen Sie ein Geheimnis des Buches Daniel? Das Buch Daniel ist von wem geschrieben? Von Daniel, aber nur elf der zwölf Kapitel. Ein Kapitel im Buch Daniel ist nicht von Daniel geschrieben. Ein Buch ist geschrieben von Nebukadnezar. Ein Kapitel ist von Nebukadnezar selbst geschrieben.
[1:03:03] Nebukadnezar lernte etwas über Gesundheit. Er lernte etwas über Prophetie. Er lernte etwas über den Erlösungsplan. Aber schlussendlich traf er selbst eine Entscheidung, von nun an mit Jesus zu leben und das zu besiegeln. Er sagte: „Ich“, er sagte nicht mehr: „Der Gott Meschaqs und Abednegos und der Gott Daniels, der Gott der Götter.“ Nein, er sagte: „Der Gott, der König des Himmels ist mein Gott. Denn all sein Tun ist richtig und seine Wege sind gerecht. Wer aber hochmütig wandelt, den kann er demütigen.“
[1:03:37] Jesus spricht heute Abend zu Ihnen, die Sie live zuschauen und zu allen, die wir hier heute sitzen. Und er bietet seine Hand aus und sagt: „Ich bin für dich gestorben. Komm nach Hause. Komm endlich nach Hause. Ich warte auf dich.“ Und wenn Sie diese Weiche stellen, wenn Sie zu ihm kommen und sagen: „Ich möchte nach Hause“, dann werde ich zu Ihnen rennen und ich werde Ihnen alles geben, was Sie brauchen. Sie werden keinen Mangel mehr leiden.
[1:04:06] Vielleicht geht es uns so wie dieser Frau, von der wir schon öfter gesprochen haben, ertappt beim Ehebruch. So tief beschämt, dass man gar nicht drüber sprechen könnte, was man an seinen Sünden getan hat. Aber die Bibel macht deutlich: „Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz. Und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?“
[1:04:38] Der Heilige Geist hat heute zu Ihnen gesprochen, egal in welcher Situation Sie sind. Vielleicht sind Sie bei Schritt 1, bei Schritt 2, bei Schritt 3 oder bei Schritt 4. Der entscheidende Punkt ist, der Heilige Geist spricht zu Ihrem Herzen. Und wenn es heute durch Ihr Herz dringt, dann sind das nicht meine Worte, sondern es ist der Heilige Geist. Das müssen Sie verstehen.
[1:04:54] Und die Frage, die Sie in Ihrem Herzen vielleicht heute haben, auch die Sie live zuschauen, ist: „Was sollen wir tun?“ Vielleicht sagen Sie: „Ich habe mich schon für Jesus entschieden. Ich habe mich schon dafür entschieden, dass Jesus meine Sünden nehmen soll. Ich habe mich schon für Jesus als meinen persönlichen Erlöser entschieden.“ Aber Petrus gibt eine sehr spezifische Antwort.
[1:05:11] Da sprach Petrus zu ihnen: „Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden.“ Was sollen wir tun? Lasse dich taufen. Denn euch gilt die Verheißung in euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, herrufen wird.
[1:05:28] Die Bibel sagt: „Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Wer glaubt und getauft wird, in welchem er, Christus, auch hingegen den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, das haben wir gelesen, als Gottes Langmut einstmal zu wartenden Tagen Noahs, während die Arche gerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurch gerettet wurden durch das Wasser.
[1:05:56] Und jetzt halten Sie sich fest: welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe. Die Geschichte von der Arche Noah ist ein Sinnbild für die Taufe. Haben Sie es gewusst? Wie viele Menschen haben sich entschieden? Acht. Es gab dort einen Verkündiger, aber der Verkündiger hat einfach nur gesagt: „Betet Gott an.“ Der Verkündiger hat gesagt: „Betet Gott an und zeigt es durch ein äußeres Symbol, indem ihr in die Arche hineingeht.“
[1:06:25] Jesus Christus ruft uns heute auf und sagt: „Wenn du mich liebst, drück es aus, zeig es öffentlich für jedermann.“ So wie einige Menschen in die Arche gingen, sagt er, so lädt er jeden ein, getauft zu werden, der ihn liebt. Das ist das, was wir heute gesagt haben. Wie kommt man in das Buch des Lebens?
[1:06:47] Die Bibel sagt: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ Die Bibel sagt, es ist eine Taufe. Wie soll ich getauft werden, fragen sich vielleicht in den letzten zwei Minuten unseres Vortrags. Das griechische Wort heißt Baptizo und Baptizo meint nicht Sprenkeln, es meint Untertauchen.
[1:07:04] Warum untertauchen? Jesus sagt: „Ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ Wenn Sie sich taufen lassen, lassen Sie sich niemals anders taufen, als wie Jesus getauft wurde. Macht das Sinn? Wenn man Christ ist, sollte man Christus nachfolgen. Und wie ist Christus getauft worden?
[1:07:24] Wir haben das gelesen, ich kann es Ihnen hier zeigen, aber auch Johannes taufte dem Enon, Nähe bei Salim, weil viel Wasser. Warum viel Wasser? Wie viel Wasser braucht man zum Sprenkeln? Wenig, aber zum Untertauchen viel Wasser. Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, als Jesus getauft wurde, stieg er aus dem Wasser. Er sah den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen.
[1:07:54] Und auch in der Apostelgeschichte wird uns gesagt, dass als der Kämmerer von Äthiopien getauft wird, von dem wir heute gelesen haben, als er gefragt hatte: „Verstehst du auch, was du liest heute Morgen?“ Sie stiegen beide in das Wasser hinab. Und auch der Kämmerer wurde durch Untertauchen getauft. Denn die Bibel sagt, wir sollen begraben sein der Taufe.
[1:08:10] Warum sollen wir uns taufen lassen? Das ist der Grund. Die Taufe symbolisiert etwas sehr Einfaches. Wenn ich in das Wasser hineingetaucht werde, symbolisiert es meinen Tod. Ich sterbe dem eigenen Ich ab und ich stehe wieder auf. Jesus ist für mich gestorben. Er ist für mich auferstanden. Ich drücke das aus in der Taufe. Ich möchte meinem eigenen Ich absterben. Ich möchte Jesus folgen.
[1:08:29] Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hineingetauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem, in einem was? In einem was? Wer von Ihnen möchte ein neues Leben haben? Wer es noch nicht hat?
[1:09:00] Ein neues Leben? Können Sie sich vorstellen, Sie könnten an einem gewissen Zeitpunkt Ihr gesamtes Leben hinter sich lassen, so als wäre es nie geschehen und sagen: „Ich fange ein neues Leben an.“ Ich habe mein erstes Leben, als ich geboren wurde, in den Sand gesetzt und ich musste nochmal geboren werden. Und das heißt nicht, dass nach der Taufe man nie wieder eine Sünde tut. Das heißt nicht, dass man noch weiter wachsen muss, denn das Leben ist ja als Christen ein Schritt für Schritt.
[1:09:28] Die Bibel sagt uns sogar, dass das wie ein neues Leben ist, eine neue Geburt. Und wenn ein Baby geboren wird, ist das schon groß und kräftig oder braucht es noch viel Hilfe? Fällt es nochmal mal auf die Nase. Aber stellen Sie sich vor, Sie sind ein neues Baby, geistlich. Wäre das nicht schön? Nochmal neu anfangen, nochmal neu alles lernen. Ganz von vorne anfangen.
[1:09:58] Die Bibel sagt, wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist. Können Sie, ist das nicht wunderbar? Sie müssen nicht ans Kreuz, Sie müssen sich einfach nur ins Wasser taufen lassen. Und dadurch ist der Mensch mitgekreuzigt. Jesus hat uns die Schmerzen erlitten. Wir müssen es einfach nur in der Taufe nachempfinden. Wir müssen nicht ans Kreuz gehen.
[1:10:08] Wir müssen uns einfach nur taufen lassen, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen. Und an diesem Tag, als es den Männern durch das Herz schnitt, sagt die Bibel: „Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.“
[1:10:35] Ich weiß nicht, wie viele Menschen heute zuschauen, aber diese Vorträge werden auch noch als DVDs für viele Jahre vielleicht bis zur Wiederkunft weiterverbreitet werden. Und ich hoffe, dass sich so viele Menschen, wie nur irgendwie möglich, mit Nebukadnezar identifizieren können und heute oder wann immer sie diese Aufnahme noch sehen werden, eine Entscheidung fällen für Jesus Christus.
[1:11:03] Wir werden getauft in eine Gemeinde, der Herr aber tagt täglich zur Gemeinde hinzu. Und die Bibel sagt, wir werden getauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und wir werden gelehrt, alles zu halten, was ich euch befohlen habe.
[1:11:23] Wer von Ihnen sagt heute: „Ich kann mich identifizieren mit Nebukadnezar. Ich bin hergekommen zur Entscheidung 21, habe viel mit Gesundheit gelernt. Ich habe da diese Gesundheits-Spots verfolgt und es war ganz gut. Ich habe viel über Prophetie gelernt und ich war begeistert. Ich habe sogar etwas gelernt über heiße Themen der Anbetung, über den wahren Schöpfungstag, den wahren Anbetungstag und ich habe gesehen, wie Jesus Christus den ganzen Erlösungsplan, im ganzen Erlösungsplan deutlich zur Trage kommt.“
[1:11:44] Aber ich möchte da nicht stehen bleiben. Ich möchte wie Nebukadnezar den letzten Schritt gehen, den vierten Schritt. Ich möchte mein eigenes Ich aufgeben. Ich möchte Christus ganz in meinem Herzen haben. Ich möchte dieses neue Kleid wie der verlorene Sohn. Ich möchte nach Hause kommen zum Vater. Ich möchte dieses Kleid bekommen.
[1:12:08] Und der allerletzte Vers heute ist die Antwort auf die Frage, die Sie sich vielleicht stellen: „Und nun, was zögerst du? Steh auf und lass dich taufen.“ Es gibt keinen Grund zu zögern, wenn der Heilige Geist heute zu Ihnen gesprochen hat.
[1:13:08] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!