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Manuskript: 15-Mehr vom Leben

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung von Gesundheit im christlichen Glauben. Es wird beleuchtet, wie der Körper als Tempel Gottes betrachtet wird und welche biblischen Anweisungen es für Ernährung und Lebensstil gibt. Die Predigt thematisiert auch die Ablehnung von Alkohol und die Bedeutung von Freiheit von Süchten durch Christus.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung von Gesundheit im christlichen Glauben. Es wird beleuchtet, wie unser Körper als Tempel Gottes betrachtet wird und welche biblischen Anweisungen es für Ernährung und Lebensstil gibt. Von den Reinheitsgeboten bis hin zu den Lehren Jesu über Schweinefleisch und Alkohol werden verschiedene Aspekte der biblischen Gesundheitslehre diskutiert. Die Predigt ermutigt dazu, den eigenen Körper als Geschenk Gottes zu sehen und ihn entsprechend zu ehren, um ein Leben in Abhängigkeit von ihm zu führen.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[8:52] Er ist der Erlöser, er ist der Hohepriester. Was ist er noch? Er ist der Schöpfer, er ist der... Der was? Der gute Hirte. Was noch? Der Retter, genau. Der Arzt, ganz genau. Wir haben auch gesehen, dass er der Richter ist, nicht wahr? Dass er unser Anwalt ist, dass er unser König ist. Er ist eigentlich alles. Und er ist auch unser Arzt. Wissen Sie, dass man bei diesem Arzt keine 10 Euro Praxisgebühr bezahlen muss?

[9:23] Wissen Sie, man hat heutzutage in den letzten Jahrzehnten viele, viele Mumien gefunden. Und es ist schon mehrmals angedeutet worden, in der gesunden Entscheidung. Deswegen werde ich Sie nicht weiter mit Statistiken und so weiter belästigen. Aber Sie sollten wissen, dass die Krankheiten, an denen die Ägypter gestorben sind, genau die gleichen Krankheiten sind, die heute als Zivilisationskrankheiten bekannt sind. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und all diese Dinge, von denen wir glauben, das wären moderne Zivilisationskrankheiten. Das waren die Krankheiten, an denen auch die Ägypter gestorben sind, weil die Ägypter halt auch so eine Hochkultur waren, die im Luxus gelebt hat, im Wohlstand.

[10:04] Und was sagt Gott? Genau diese Krankheiten will ich dir nicht auferlegen, wenn du mir gehorchst. Sagt die Bibel, dass ein Christ niemals krank wird? Nein. Und kein Extremfall. Aber die Bibel sagt, Gott ist unser Arzt. Und die Bibel macht auch deutlich: „Und ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen und will die Krankheit aus deiner Mitte hinwegnehmen.“ Gott ist nicht nur um unsere seelische Krankheit besorgt, er will nicht nur den Virus der Sünde entfernen, er will manchmal auch ganz normale Viren entfernen. Und ganz normale Krankheiten, nicht wahr?

[10:45] Und das ist so schön an dem christlichen Weltbild, dass es nicht das moralische und das theologische und das geistliche von dem körperlichen trennt. In vielen Weltbildern, da ist der Körper und dann ist die Seele dort. Wir werden noch mehr darüber sprechen. Aber in der Bibel ist alles eine Einheit, alles gehört zusammen. Und die moderne Wissenschaft kommt langsam, langsam, langsam an diese Erkenntnis heran, was in der Bibel schon seit Tausenden von Jahren steht. Ist das nicht wunderbar?

[11:10] Und als Jesus auf der Erde war, da sagt es in Matthäus 9, Vers 35: „Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen.“ Welche Krankheit kann Jesus nicht heilen? Frage: Wird Jesus jede Krankheit heilen? Die Bibel macht ganz deutlich, dass es manchmal vorkommt, dass Menschen, dass treue Christen von einer Krankheit nicht geheilt werden. Die Bibel sagt uns, dass alle Dinge denen, die Gott lieben, zum Besten dienen. Es kommt manchmal vor, dass Gott es sieht, dass für unsere Charakterentwicklung oder in unserer Situation es besser ist, wenn wir krank bleiben, um in der Abhängigkeit von ihm zu bleiben.

[11:54] Paulus zum Beispiel, das war keine richtige Krankheit, aber er war kurzsichtig, sagt uns die Bibel. Und er hat mehrmals darum gebetet, dass Gott ihn von der Kurzsichtigkeit befreit. Ich kann mir das gut vorstellen. Stellen Sie sich vor, damals gab es keine Brillen, wenn ich die ganze Zeit diesen Vortrag halten müsste. Ich kann mir vorstellen, wie sich der Paulus gefühlt hat. Das ist unangenehm, nicht wahr? Wer von Ihnen trägt auch Brillen? Ich sehe Sie sowieso nicht, Sie können sich melden. Es ist unangenehm, man kann kaum das lesen. Stellen Sie sich vor, der Paulus hat gepredigt und er konnte nicht so predigen. Er musste immer so predigen. Bisschen unangenehm.

[12:28] Und er hat gebetet und gebetet und gebetet und Gott hat ihm irgendwann gesagt: „Weißt du, meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Aber nicht, weil Gott Kurzsichtigkeit nicht heilen kann, sondern weil Gott wusste, der Paulus wird so viel gelobt und der Paulus wird so sehr in den Himmel gehoben von so vielen Menschen, es ist gut, wenn er an einer bestimmten Stelle immer wieder weiß, dass er in Abhängigkeit ist, nicht wahr?

[12:50] Aber ist Gott in der Lage, alle Krankheiten zu heilen? Er ist es und alle Gebrechen. Und in aller Regel möchte er, dass wir gesund sind, hat keine Freude an der Krankheit. Aber Israel ließ er ausziehen mit Silber und Gold und es war, wie viel? Kein Straucheln da unter ihren Stämmen. Wie viele Israeliten sind ausgezogen aus Ägypten nochmal? Zwei Millionen. Stellen Sie sich vor, ganz Stuttgart ist auf den Beinen. Kann man sich fast vorstellen, dieser Tage beim Wasen. Stellen Sie sich vor, ganz Stuttgart. Weiß nicht, wie viele Einwohner hat Stuttgart? Eine halbe Million, ganz grob geschätzt. Also stellen Sie sich viermal Stuttgart vor, auf dem Weg durch die Wüste von Stuttgart nach... Ludwigsburg, ich weiß nicht. Und nicht ein kranker Mensch, können Sie sich das vorstellen? Eine Stadt so groß, viermal so groß wie Stuttgart, kein einziger krank.

[13:41] Könnte es sein, dass dieses Volk einige Dinge über Gesundheit wusste, von denen wir heute sagen, das ist altertümlich und überholt und gilt sowieso nur für die Israeliten? Sagen Sie, wenn zwei Millionen Israeliten durch die Wüste gehen und das ist nicht der hygienischste Ort auf der Welt und es ist kein Strauchelnder, kein Kranker unter ihnen, wäre es nicht sinnvoll, von diesem Volk etwas zu lernen über Gesundheit und Hygiene?

[14:03] Aber stellen wir uns erst die Frage: Spielt unser Körper eine Rolle im Evangelium? Paulus sagt uns: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib.“ Also Heiligung. Also, was ist Heiligung nochmal? Wir hatten darüber schon gesprochen, was ist Heiligung? Können Sie sich erinnern? Heiligung ist Vorbereitung auf die Wiederkunft. Können wir uns erinnern? Wir hatten gesagt, dass der Sabbat ein Zeichen für die Schöpfung ist, ein Zeichen für die Erlösung und für die Heiligung, denn der Sabbat ist heilig. Das heißt, der Sabbat ist ein Zeichen für das, was geschehen ist, für das, was jetzt gerade geschieht in mir und wofür ich vorbereitet werde. Und die Bibel sagt, dass wir vorbereitet werden sollen, dass wir geheiligt werden sollen, nicht nur der Geist und die Seele, also geistlich und theologisch und mit meinen moralischen Entscheidungen, sondern auch mit meinem Körper. Möge unversehrt bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.

[15:00] Wenn Römer 12, Vers 1 heißt: „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder“ – und die Schwestern sind genauso angesprochen – „angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure was, eure Leiber“ – das ist Körper, oder? – „darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, dass euer was? Vernünftiger Gottesdienst.“ Die Bibel möchte, dass wir vernünftig leben. Die Bibel ist gespickt mit unglaublich viel Verstand und Vernunft. Und das Wort, das hier eigentlich steht, ist „logikos“. Logikos im Griechischen kommt von welchem Wort? Logik, genau. Es muss logisch sein. Und Logos meint auch das Wort. Es muss auf dem Wort basieren.

[15:43] Jetzt Römer 12 sagt uns dann weiter: „Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Das heißt, auch wenn es um unseren Körper geht, sollen wir uns nicht einfach dem Weltlauf anpassen und sagen, das machen alle so. Sondern wir sollen prüfen, was ist Gottes Wille? Und Gottes Wille ist immer was? Was ist mein Wille? Was ist meine Zukunft? Wohlgefällig und vollkommen.

[16:16] Aber Moment mal. Das dringt jetzt ein bisschen zu weit in meine Privatsphäre rein. Ich lasse mir doch gerne erzählen, wo ich meine Sünden hinzubringen habe. Ich lasse mir gerne erzählen, wo ich mit meiner Schuld hinkomme. Ich lasse mir gerne erzählen, was ich glauben soll über die Zukunft der Welt. Aber wenn es um meinen Kühlschrank geht, das ist doch nicht ein Bereich, wo Gott und wo Jesus jetzt auch noch Zutritt hat und wo er auch noch regieren soll. Das ist nicht meine persönliche Sache.

[16:44] Nun, stellen wir mal diese Frage der Bibel. Und die Bibel sagt: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein was ist? Ein Tempel.“ Jetzt, der Tempel, anders ausgedrückt, ist was? Das ist ein Haus, ja, das Haus Gottes, nicht wahr? Das Heiligtum. Wir hatten einen ganzen Vortrag über das Heiligtum. Können Sie sich erinnern? Als wir darüber gesprochen haben, über dieses wunderbare Gebäude, dieses Zelt mit all den verschiedenen Gegenständen, und als wir da durchgegangen sind, durch jede einzelne Abteilung, zu jedem einzelnen Gegenstand, und wir das alles genau betrachtet haben, haben Sie dabei gewusst, dass das ein Bild ist für unseren Körper? Vielleicht haben wir da gestanden und gedacht: „Wow, ich wäre gerne mal in diesem Tempel gewesen. Ich hätte gerne mal an dieser Bundeslade gestanden. Ich hätte gerne mal diesen Schaubrot-Tisch gesehen.“ Alles so wunderbar gemacht. Die Bibel sagt, unser Körper ist so ein Tempel. Das heißt, alles, was wir in unseren Körper tun, wäre so, als ob wir es in den Tempel tun. Nochmal, alles, was wir in unseren Körper tun, wäre so, als wenn wir es in die Stiftshütte tun. Das ist ein interessantes Konzept, oder? Das ändert plötzlich ziemlich viel.

[17:58] Aber die Bibel sagt noch mehr. Wir haben vor genau zwei Wochen hier das Thema gehabt: „Licht in der Finsternis.“ Da haben wir einige Minuten drüber nachgedacht, was es Gott gekostet hat, seinen Sohn zu geben. Können Sie sich daran erinnern? War Gott, der Vater, erfreut, dass er seinen Sohn geben darf? Oder war es ein Kampf gewesen? Wir hatten die Geschichte von Abraham und Isaak studiert und gesehen, wie es ein Kampf war, auch für Gott, seinen eingeborenen Sohn zu geben für uns. Es ist ihm nicht leicht gefallen, denn er liebt seinen Sohn. Aber er hat es gemacht, weil er uns so sehr geliebt hat.

[18:36] Die Bibel sagt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt.“ Aber es war ein teures Opfer. Es war ein teurer Kauf. Für uns ist es umsonst, aber Gott hat sehr viel bezahlt. Jemand hat einmal gesagt, als Gott Jesus auf die Welt gesandt hat, hat er den gesamten Himmel in ein Paket gepackt, in ein Geschenk. Mit anderen Worten, da hätte man nichts mehr hinzufügen können. Er hat nicht 60% oder 70% gegeben. Er hat alles gegeben, was im Himmel war, als hätte er nicht noch ein bisschen mehr hinzugeben können. Das war alles, was er hatte. Mit anderen Worten, er hat keinen Ast mehr im Ärmel. Alles, was er hatte, hat er gegeben. Aus welchem Grund?

[19:20] Schauen wir mal. Die Bibel sagt, dass der Herr, der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden, mit seinem Blut – das haben wir in vielen Vorträgen ausführlich beschrieben und ausführlich studiert, und viele von uns, auch im Livestream, haben Entscheidungen gefällt, ihr Leben Gott zu übergeben, Jesus als persönlichen Heiland anzunehmen, die Schuld ins Kreuz zu bringen, sich taufen zu lassen und viele andere Dinge. Aber wissen Sie, was passiert, wenn man das getan hat, wenn man seine Sünden zu Jesus bringt? Wissen Sie, wer Sie dann sind?

[19:54] Die Bibel sagt: „Und uns zu was? Zu Königen und Priestern gemacht hat.“ Haben Sie gewusst, dass Sie nach der Entscheidung, welche Entscheidung Sie immer gefällt haben, wenn Sie Jesus Ihr Leben übergeben, dass Sie fortan nach der Bibel ein König und ein Priester sind? Noch haben Sie keine Krone, noch haben Sie kein Königsgewand, aber geistlich gesehen, nach der Bibel, können Sie sich jetzt ein König und ein Priester nennen. Ist das nicht interessant? Haben Sie jemals über sich als ein König oder eine Königin und ein Priester oder eine Priesterin sich so gesehen? Denken Sie mal darüber nach. Solange Sie mit Jesus verbunden sind, sind Sie ein König und ein Priester.

[20:38] Deswegen sagt uns 1. Korinther 6, Vers 20 weiter: „Denn ihr seid teuer erkauft.“ Bis dahin hatten wir gerade gelesen. Was heißt darum? Was heißt darum? Das ist der Grund. Der Grund ist, wir sind teuer erkauft. Und weil das so ist, sollen wir Gott verherrlichen in unserem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören. Sowohl der Geist als auch der Leib gehören wem? Gott, denn er hat ihn ja geschaffen. Wenn Gott ihn geschaffen hat, wer weiß mehr, was in meinem Leib gehört? Gott oder ich? Definitiv Gott, denn er hat ihn ja geschaffen.

[21:16] Wer weiß weitaus besser, was in einem gehört? Ich habe nicht viel Ahnung von Autos, aber wenn Ihnen der Autohersteller sagt: „Tanken Sie bitte genau diesen Treibstoff. Ich habe dieses Auto hergestellt, ich weiß genau, was es braucht.“ Und Sie sagen: „Das andere ist aber billiger.“ Oder: „Das andere ist leichter zu haben, weil dann muss ich nur einmal um die Ecke fahren und nicht dreimal um die Ecke oder was auch immer.“ Würden Sie einen falschen Treibstoff in Ihr Auto tanken, wenn der Hersteller sagt: „Machen Sie bitte nur das“? Würden Sie es tun? Nein, denn Sie haben Ihr Auto ja teuer gekauft.

[21:50] Und ich habe es einmal erlebt. Eine liebe, nette Frau wollte mich nach Hause fahren, 20 Kilometer. Und nach 10 Kilometern hat sie getankt und hat das Falsche getankt und wir haben stundenlang dort gesessen. Das war so peinlich, sie hat mich nie wieder nach Hause gefahren. Ich war noch ein Jugendlicher in der Musikschule. Sie würden das nicht tun.

[22:16] Die Bibel sagt in 1. Korinther 3, Vers 16: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?“ Denken Sie kurz eine halbe Sekunde darüber nach, oder meinetwegen auch drei Sekunden, dass Sie ein Tempel sind und der Geist Gottes in uns wohnen möchte, genauso wie Gott hier im Heiligtum gewohnt hat. Er hat dort gewohnt. Er war dort lebendig. Das war nicht nur einfach eine Farce, er hat dort tatsächlich gewohnt. Wir wissen, das Heiligtum auf der Erde war nur ein Abbild dessen, was im Himmel passiert, aber es bezieht sich auf unser persönliches Leben.

[22:50] Wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes. Nun, wie sieht der Tempel aus von innen? Schön, oder? Wunderbar. Was würde passieren, wenn man hier Schmutz und Dreck reinbringt? Wie würde Gott das wohl empfinden? „Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig. Und ihr seid ihr.“ Das heißt, bei Gesundheit geht es eigentlich bei der Bibel nicht so sehr darum, ich möchte 7,5 Jahre länger leben, weil Statistiken aus Amerika das belegen. Es geht auch nicht darum, ich möchte die Wahrscheinlichkeit, dass ich Krebs bekomme, von 72% auf 38% reduzieren. Wenn das Ihre Motivation für Gesundheit ist, gut. Aber der eigentliche Grund in der Bibel ist nicht, dass ich einfach ein geringeres Risiko für das habe, oder dass ich dadurch 2,5% mehr Lebenskraft habe, oder was auch immer. Der eigentliche Grund ist, Gott möchte in mir wohnen mit seinem Heiligen Geist.

[23:52] Und deswegen sagt die Bibel: „Und genau aus diesem Grund, und nicht damit wir 2 Jahre länger leben, ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.“ Mit anderen Worten, Essen und Trinken sollte für einen Christen nicht sein: „Das darf ich nicht, sonst kriege ich Krebs. Das darf ich nicht, sonst kriege ich Diabetes. Das darf ich nicht, Gott hat es verboten.“ Nein, es sollte sein: „Ich tue das, weil ich Gemeinschaft habe mit Gott. Das ehrt Gott am allermeisten. Wenn ich das esse, dann kann sich Gott am allermeisten verherrlichen. Er kann am allerbesten meinen Organismus so fördern, dass ich noch schöner bin, noch wohlgenährter und noch klüger.“ Verändert das ein bisschen die Perspektive zum Thema Gesundheit? Genau so soll es sein.

[24:38] Jetzt, was war Gottes Plan für die Ernährung in Eden? Und das haben wir schon kurz angesprochen in „Gesunder Entscheidung“. Gott sprach: „Siehe, ich habe euch, wie viel? Alles samentragende Gewächse geben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind, die sollen euch zur Nahrung dienen.“ Mit anderen Worten, es war eine pflanzliche Ernährung. Hat Gott einen Fehler gemacht? Glauben Sie, wir haben einen Vitamin-B12-Mangel? Hatte Gott selbst nicht genau verstanden, wie der menschliche Körper funktioniert? Oder müsste das theoretisch ausreichen? So rein theoretisch. Okay, Sie können einwenden, wir haben heute nicht mehr alle Früchte aus Eden, den Punkt gebe ich Ihnen. Aber wie war es denn außerhalb von Eden? War das nur eine Sache für Eden, oder war es auch außerhalb von Eden?

[25:22] Die Bibel sagt uns: „Auch nach Eden, draußen in der Erde, Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen.“ Wieder pflanzliche Nahrung. Und wie gesagt, diese hebräischen Worte meinen viel mehr als einfach nur ein Kraut. Es meint die gesamte Breite an pflanzlicher Nahrung, die es überhaupt gibt, mit all der Varietät, die sich nur vorstellen kann.

[25:42] Das heißt, dürfen wir jetzt kein Fleisch essen nach der Bibel? Die Bibel sagt, Fleisch essen ist ab einem gewissen Zeitpunkt erlaubt gewesen. Warum? Nun, es gibt einen ganz einleuchtenden Grund, und er ist derjenige. Wir hatten am Samstagabend über die Sintflut gesprochen. Können Sie sich erinnern? Wie dieses riesige Ereignis, das ein Sinnbild war, auf welches Ereignis? Ein kleines Gleichnis auf welches größere Ereignis? Auf die Wiederkunft. Können Sie sich erinnern, dass wir darüber gesprochen haben, dass es so, wie es vor den Tagen vor der Sintflut war, so auch wieder vor der Wiederkunft sein wird?

[26:14] Bei der Sintflut ist die gesamte Erde mit Wasser bedeckt gewesen. Was meinen Sie, was ist wohl mit den Tieren passiert? Waren alle tot. Bis auf die Fische. Was ist wohl mit den Pflanzen passiert? Alle weg. Als die Arche dann gelandet ist, nach über einem Jahr – die Sintflut ging ja nicht über 40 Tage, es hat nur 40 Tage gerechnet, aber sie ging weit über ein Jahr – als die Arche gestrandet ist, muss es ungefähr so ausgesehen haben: Fast kein Baum, kein Kraut, kein noch was. Es gab aber ein paar Tiere hier in der Arche. Und Gott ist ein Gott, der sehr ausgewogen und sehr vernünftig ist. Und so sagt er: „Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen, wie das grüne Kraut, habe ich es euch alles gegeben.“

[27:04] Das heißt, warum hatte Gott Fleisch zu essen erlaubt? Was war der Grund? Es gab nichts Besseres. Das heißt, Fleischnahrung war noch nie in der Bibel das, was Gott als Plan A vorgesehen hatte, aber es war Plan C. Und am besten fahren wir damit, wenn wir Fleisch genauso behandeln. Fleisch ist noch niemals ein Grund gewesen, dass jemand vom Himmel ausgeschlossen wird, seit dieser Zeit. Das Aufgeben von Fleisch ist kein Test, um ein Christ zu sein. Kein Christ muss vorher das Fleisch aufgeben, bevor er getauft werden kann oder solche Sachen. Aber Fleisch sollte eher die Ausnahme sein, etwas, was nur dann gegessen wird, wenn es halt nichts anderes gibt. Es gibt bestimmte Fälle, wenn man besonders schwach ist oder so, dann kann es solche Momente geben, wo Fleisch sogar notwendig ist. Fleisch sollte die Ausnahme sein. Können Sie das sehen?

[27:54] Aber wir haben noch etwas gesehen hier. Auf jeden Fall sollte es nicht was enthalten? Blut. Aber das gilt nur für das Alte Testament, oder? Die Bibel sagt auch im Neuen Testament, und zwar spricht das hier an die Heiden, die Griechen und all die anderen Europäer der damaligen Zeit, sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten. Das heißt, es war etwas, was nicht nur für Israel bestimmt war, sondern zu allen Zeiten gültig war. Wenn man schon Fleisch isst, bitte kein Blut, sagt die Bibel. Und in 3. Mose 3 heißt es auch: „Eine ewige Ordnung für eure Nachkommen überall, wo ihr wohnt, dass ihr weder Fett noch Blut esst.“ Warum? Weil Gott uns beschränken will, weil Gott Freude hat, wenn er mehr Hindernisse aufbaut. Deswegen? Weil er genau weiß, wie unser Körper funktioniert und genau weiß, was den Körper schädigt. Sind wir dankbar dafür, dass Gott uns präzise Anordnungen gibt?

[28:54] Das ist ein Bild, das haben Sie schon gesehen. Das ist grafisch dargestellt die Lebensdauer der Menschen vor der Flut. Und das ist die Lebensdauer der Menschen nach der Flut. Ab hier gab es Fleisch. Relativ eindrücklich, oder? Aber das nur als kleiner, kleiner Hinweis.

[29:14] Darf seit Noah alles Fleisch gegessen werden? Nun, schon zur Zeit Noahs gab es einen Unterschied. Die Bibel sagt: „Und der Herr sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus, denn dich allein habe ich vor mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht. Nimm von allem reinen Vieh, je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen, von dem unreinen Vieh aber je ein Paar.“ Also es gibt, was für beiden Gruppen von Fleisch? Rein und unrein. Und woher kommt das? Ist das den Israeliten gegeben unter Mose? Nein, das war schon lange, bevor es irgendeinen Juden gab. Das galt damals schon. Rein und unrein gab es schon vor der Sintflut. Können Sie das sehen? Obwohl das Fleisch noch nicht mal gegessen werden durfte, gab es schon reine Tiere und unreine Tiere. Ansonsten hätte Noah ja nicht gewusst, was rein und unreine sind.

[30:00] Das stellt uns natürlich jetzt die entscheidende Frage: Was ist rein und was ist unrein? Also, wenn ich jetzt doch ein bisschen Fleisch essen möchte, und wie gesagt, an keiner Stelle der Bibel steht, dass man als Christ kein Fleisch essen darf. Es ist erlaubt, wenn man es ohne Blut, ohne Fett und von dem Reinen isst. Also, wenn Sie gerne Plan C ausführen, dann lassen Sie sich Plan C schmecken. Ich habe lange Jahre meines Lebens auf Plan C gelebt, wissend, dass es Plan A gibt und habe mir gedacht, das macht nichts aus. Ich habe mich jetzt für Plan A entschieden. Aber wenn Sie sagen, ich möchte lieber Plan C essen und Plan C leben und einfach ein bisschen weniger wohlgenährt sein, weniger schön aussehen, ein bisschen dümmer sein, aber ich möchte gerade noch so in den Himmel kommen, dann dürfen Sie dieses reine Fleisch essen.

[30:46] 3. Mose 11, Vers 1 und 2: „Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: Rede zu den Kindern Israel und sprecht: Das sind die Tiere, die ihr essen dürft, nicht müsst, dürft von allen Tieren auf Erden.“ Die Bibel sagt: Alles, was gespaltene Klauen und wiederkäut, den Tieren dürft ihr essen. Also, wenn Sie es übers Herz bringen, so ein armes, kleines, siehste, ist gemein, ich weiß. Ein bisschen gemein. Nein.

[31:20] Da haben wir mal eine Auflistung aller Tiere in 5. Mose 14, Vers 4. Diese essen dürfen: Rind, Schaf, Ziege, Hirsch, Reh, Damhirsch, Steinbock, Gämse, Auerochs und Antilope. Manche davon sind hier nicht gegenwärtig in Deutschland, aber sollten Sie mal in Gegenden wohnen, wo es Antilope gibt und Sie sind nicht ganz sicher, Sie dürfen Antilope essen. Und in der Sahara gibt es vielleicht auch wenig anderes Gras und pflanzliche Nahrung, vielleicht ist das eine gute Alternative.

[31:48] Aber was sollten wir nicht essen? Aber von den Wiederkäuern und denen, die gespaltene Klauen haben, sollte die folgenden nicht essen. Das K... Welches Tier ist das? Kamel. Denn obgleich es wiederkäut, hat es doch keine gespaltenen Klauen. Darum soll es euch unrein sein. Das kann bedeuten, für Sie, die Sie live zuschauen oder hier sitzen, dass Sie heute Abend Ihr Kamelsandwich in den Mülleimer schmeißen müssen. Kein Kamelsandwich mehr, okay?

[32:20] Wie steht es mit dem Tier? Ebenso den Klippdachs. Denn obgleich er wiederkäut, hat er doch keine gespaltenen Klauen. Darum soll er für euch unrein sein. Wer von Ihnen hat schon mal Klippdachsbratwurst gegessen? Wenn Sie eine im Kühlschrank haben, sollte sie aus dem Kühlschrank entschwinden. Kein Klippdachsbratwurst mehr.

[32:40] Wie steht es damit? Schon ein bisschen brisanter. Und den Hasen. Denn obgleich er wiederkäut, hat er keine gespaltenen Klauen. Darum soll er für euch unrein sein. Also Hasensteak, so gern Sie es auch essen, sollte ab heute tabu sein. Denn die Bibel sagt nicht, das ist etwas, was ihr essen dürft, sondern was ihr nicht essen dürft.

[33:02] Und dann haben wir das Schwein. Ganz, ganz gespaltene Klauen. Aber es ist kein Wiederkäuer. Darum soll es für euch unrein sein. Und eigentlich, wenn man das sieht, ist man doch froh, dass man es nicht essen darf, oder? Von Ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen. Auch euer Aas nicht anrühren, denn sie sind für euch unrein. Aber vielleicht sagt jetzt jemand: „Moment mal, Moment mal, Moment mal, das galt nur für die Israeliten, für mich nicht.“ Ich glaube, es gilt für alle, wie wir schon gezeigt haben. Und ich glaube, dass Gott um unsere Gesundheit bemüht ist.

[33:38] Aber fragen wir uns mal die Frage: Wie stand Jesus zum Schweinefleisch? Denn als Christen ist es doch zumindest interessant zu wissen, was Jesus getan hat, oder? Ich glaube, man sollte der ganzen Bibel folgen, aber selbst wenn Sie sagen, ich möchte genau wissen, was hat Jesus dazu gesagt, hier ist das, was Jesus gemacht hat.

[33:54] Die Bibel berichtet uns von einer Geschichte: „Und als er aus dem Schiff gestiegen war, lief ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen. Den er sprach zu ihm: Fahr aus dem Menschen aus, du unreiner Geist.“ Also Jesus kommt aus dem Schiff, er betritt kaum das Ufer, und da kommt ein Mann zu ihm, der völlig besessen ist von Dämonen. Die Bibel berichtet – ich habe das ausgelassen, aus Zeitgründen –, dass er schon oft gebunden worden ist mit Ketten und mit Fesseln. Merken Sie sich das? Dieser Mann wurde oft gebunden mit Ketten und Fesseln und hat oft seine Ketten und Fesseln jedes Mal zerrissen. So viele Dämonen waren in ihm, er war absolut unbändigbar, und ich glaube, im Umkreis von mehreren Kilometern hat dort niemand gewohnt, in diesen Hütten dort, wo er gehaust hat, und er kommt direkt auf Jesus zugelaufen, und er kann nicht mehr richtig sprechen. Und ich stelle mir das vor, wie Jesus ihn gesehen hat und einfach in seinen Augen gesehen hat: Dieser Mensch möchte befreit werden. Jesus hatte eine unglaubliche Gabe zu erkennen, was der Mensch braucht, nicht wahr?

[34:50] Er sprach zu ihm: „Fahr aus dem Menschen, du unreiner Geist.“ Und Jesus fragte ihn dann: „Was ist dein Name?“ Und er antwortete und sprach: „Legion ist mein Name.“ Jetzt, was heißt Legion? Was heißt Legion? Viele, genau. Eine Legion ist eine römische Armeeeinheit. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine ganze römische Armeeeinheit, und stellen Sie sich vor, alle davon sind Dämonen. Und all diese gesamte römische Armeeeinheit von Dämonen komprimiert auf eine Person. Können Sie sich das vorstellen? Nicht nur 10 und 20. „Legion ist mein Name, denn wir sind viele.“ Und er bat ihn sehr, nicht aus dem Land zu verweisen.

[35:28] Jetzt warten Sie auf. Es war aber dort an den Bergen eine große Herde was? Schweine zur Weide. Und die Dämonen – das ist eine interessante Geschichte – die Dämonen baten ihn alle, also alle Dämonen, all diese ganzen aus dieser Armeeeinheit – übrigens, interessanterweise scheint es so zu sein, dass die Dämonen auch organisiert sind – und die Dämonen baten ihn alle und sprachen: „Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren.“

[35:50] Jetzt muss man sich die Frage stellen: Jesus ist in Palästina, bei seinem Volk Israel. Was machen die mit einer Herde Schweinen? Hat man darüber nachgedacht? Wozu hält man eine Herde von Schweinen? Geben die Milch? Kann man die Wolle? Kann man Schweine scheren? Der einzige Grund ist, um ihr Fleisch zu essen, oder? Das ist Nutztierhaltung, um Schweinefleisch zu produzieren. Mitten dort in der Gegend von Gottes Volk.

[36:22] Frage: Wenn die Dämonen gefragt hätten, und da wäre eine Herde von Schafen gewesen, oder von Stieren, oder was auch immer, hätte Jesus es erlaubt, dass all die Schafe und all die Stiere besessen werden von Dämonen? Nein. Aber was sagt die Bibel hier über die Schweine? „Und zugleich erlaubte es ihnen Jesus. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See. Es waren aber etwa 2.000.“ Wahrscheinlich für jeden Dämon eins. „Und sie ertranken im See.“

[36:56] Was hält Jesus vom Schwein als Fleischlieferant? Gar nichts. Für Jesus war es kein Verlust, dass 2.000 Nutzschweine im See ertrinken, denn er wusste, sie wären sonst nur gegessen worden. Können Sie sehen, dass Jesus etwas gegen Schweinefleisch hatte? Interessant, oder?

[37:16] Diese Tiere dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt, alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen. Ist das nicht wunderbar? Alles aber, was keine Flossen und Schuppen hat im Meer und in den Flüssen, unter allem Getier, was sich in den Wasser regt und von allem, was im Wasser lebt, das soll euch ein Gräuel sein. Haben Sie einige Beispiele, was das so sein könnte? Ein Gräuel sollen sie für euch sein, von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen und euer Aas sollt ihr verabscheuen. Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen für euch ein Gräuel sein.

[37:48] Die Bibel gibt uns interessante Merkmale. Und dann gibt es hier auch noch die Vögel. Von den fliegenden Tieren aber sollt ihr diese verabscheuen, man soll sie nicht essen, weil sie ein Gräuel sind. Den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Weihe, die Habichtarten, alle Rabenarten, den Strauß, die Eule, die Möwe, die Falkenarten, das Käuzchen, den Kormoran, den Ibis – fast ein bisschen wie in der Ornithologie –, die Ohreneule, den Pelikan, den Asker – ich meine, wer möchte auch einen Asker essen? Schon mal gegessen? Den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Ledermaus. Da bin ich froh und dankbar, dass Gott uns so klare Vorschriften gibt.

[38:36] Aber gelten die Weisepflichten auch über das Alte Testament hinaus? Das ist die große Frage. Wir haben schon gesehen, Jesus war ganz klar der Meinung, Schweine haben nichts zu suchen als Herden auf der Wiese, um als Schweinefleischlieferanten gezüchtet zu werden. Aber hier ist noch etwas Interessantes in Jesaja 66. Und da spricht es: „Denn siehe, der Herr wird im Feuer kommen.“ Wann wird das sein? Wovon spricht das hier? Hier spricht es von der Wiederkunft. Können Sie es sehen? „Er wird im Feuer kommen und seine Streitwagen wie der Sturmwind und seinen Zorn im Blut zu verwandeln und seine Drohungen Feuerflammen.“ Also kurz vor der Wiederkunft oder bei der Wiederkunft gibt es jetzt Folgendes: Da gibt es einige, die sich heiligen und reinigen für die Götzengärten und einer anderen nachlaufen inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Gräuel essen.

[39:24] Und sagen Sie nicht, ich esse keine Mäuse. Kulturen, wo solche Dinge gegessen werden, oder Ratten, oder Hunde. Jetzt, wie viele Menschen – ganz interessantes Prinzip. Wer von Ihnen hat schon mal Hund gegessen? Warum nicht? Warum essen sie keinen Hund? Können wir das sagen? Es ist Kultur. Wir essen ja Kultur. Wenn die in China aufgewachsen wären, würden die wahrscheinlich sagen: „Was ist so schlimm an Hund zu essen?“ Wer von Ihnen hat schon mal Rind gegessen? Wenn wir in Indien wären, würden alle sagen: „Was? Was sind Sie denn für ein Unmensch?“ Kultur.

[40:02] Warum essen wir Schwein? Wie kommen wir auf die Idee, dass Schwein überhaupt zum Essen ist? Es ist reine Kultur. Es kommt ja aus dem Wort Gottes. Das heißt, dass wir überhaupt die Idee haben, dass Schwein zum Essen ist und die Dinge, die wir gesehen haben, vielleicht auch Hase, ist reine kulturelle Sache und hat keine Begründung in dem Wort Gottes. Eigentlich müsste man es genauso behandeln wie Hund oder wie Ratte oder wie Krokodil. Ein Schwein hat nichts mit dem Teller zu tun.

[40:28] Hier noch ein anderer Vers. „Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht.“ Das heißt, Jesus sagt hier: Ich strecke meine ganze Zeit aus nach einem Volk, das selbst bestimmen will. Jesus hält seine Hand aus und sagt: Ich lade dich ein, ich lebe so, wie ich es geplant habe, lass den Heiligen Geist in deinem Tempel wohnen. Aber die Menschen machen sich ihre eigenen Gedanken und sagen: Das interessiert mich nicht, mir schmeckt mein Steak so gut, ich will es nicht aufgeben. Wie denkt Jesus darüber, der alles gegeben hat für sie und für mich? „Es ist ein Volk, das mich beständig ins Angesicht beleidigt.“

[41:12] Wer von Ihnen würde, wenn Jesus hier stehen würde, nach vorne kommen und ihn ins Angesicht beleidigen mit einem Schimpfwort? Nach dem, was sie alles gehört und verstanden haben, über Jesus Christus, was er getan hat für uns am Kreuz, was er für uns getan hat, was er jetzt für uns tut im himmlischen Heiligtum, und all die Dinge, mit all der Schuld, die er uns abgenommen hat, mit all den Veränderungen, die er uns geschenkt hat, wer von Ihnen würde gerne Jesus beleidigen? Ich nicht. Aber was ist die Beleidigung, von der er spricht, dass er in Gräbern wohnt, in Höhlen übernachtet, Schweinefleisch isst und Gräuelbrühe in seinen Schüsseln hat?

[41:44] Nun, vielleicht haben wir das bis heute nicht gewusst. Ist Jesus beleidigt von Menschen, die nicht gewusst haben, dass man Schweinefleisch nicht essen soll? Die Bibel sagt, Gott übersieht die Zeit der Unwissenheit. Er ist beleidigt von einem Volk, das vorgibt, ihn zu kennen und seinem Wort zu folgen und trotzdem sagt: „Obwohl es weiß, Schweinefleisch ist nicht gut, ist mir egal, gilt für mich nicht.“ Denn offensichtlich hat dieses Volk eine hohe Meinung von sich. Dabei können sie noch sagen: „Bleibe für dich, rühre mich nicht an, denn ich bin heiliger als du.“ Das heißt, es sind Menschen, die so christlich wirken, die einer christlichen Kirche angehören. Aber weil sie sich in bestimmten Dingen des Lebensstils und der Ernährung nicht nach Gottes Wort richten, sagt Gott: Das ist eine Beleidigung für mich. Wie kannst du behaupten, dass du heilig bist und gleichzeitig klarer Anweisung des Wortes Gottes, wie kannst du sie missachten?

[42:34] Aber vielleicht hat jemand von Ihnen jetzt eine Frage, vor allem die, die jetzt live zuschauen. Warnt der Paulus nicht vor Menschen, die Speisegebote aufstellen? In 1. Timotheus lesen wir: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.“ Und damit wollen wir nichts zu tun haben, oder? Mit Lehren der Dämonen? „Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat.“

[43:04] Vielleicht denken Sie, Herr Kramp, die da vorne stehen, könnte es sein, wenn sie mir sagen, ich darf diese Speise nicht essen. Nun, was sollen wir, was verbieten Sie zu genießen? Speisen. Woher weiß ich, was eine Speise ist und was keine Speise ist? Wenn ich Ihnen sagen würde: „Essen Sie keine Kieselsteine.“ Stellen Sie sich vor, Sie würden die Angewohnheit haben, Kieselsteine zu essen, so ganz kleine, die man nicht kauen braucht, die man gleich runterschluckt. Und es wäre die Kultur hier in Stuttgart, Kieselsteine zu essen, und ich würde hierher kommen und bitte nach dem, was die Bibel sagt: „Sie dürfen keine Kieselsteine essen.“ Würden Sie dann sagen: „Herr, Moment mal, Timotheus sagt, wir dürfen alle Speisen genießen, Gott hat die Kieselsteine erschaffen.“ Wäre das logisch? Nein.

[43:52] Denn wer sagt Ihnen, dass Kieselsteine Speisen sind? Wer sagt Ihnen, dass Schweinefleisch eine Speise ist? Woher kommt überhaupt die Idee, dass Schweinefleisch zum Essen ist? Nur weil 95% es so glauben, ist es eine Speise. Die Bibel sagt, was eine Speise ist. „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird, denn es wird geheiligt durch was? Durch Gottes Wort und Gebet.“ Das heißt, im Wort Gottes muss es als Speise definiert sein. Und es gibt viele Dinge, die sind Speise, es gibt viele Dinge, die sind keine Speise. Schweinefleisch essen ist im Wesentlichen wie Kieselsteine essen. Vielleicht haben Sie Ihr Leben lang Kieselsteine gegessen und merken, jetzt ist es ungesund. Hoffen. Natürlich. Und Gott ist Ihnen nicht böse, er liebt Sie ja, deswegen sagt er es Ihnen. Er wird nur böse, wenn es Ihnen gesagt wird und Sie es weitermachen. Macht das Sinn?

[44:46] Also, lassen Sie das Schwein einfach weg. Übrigens, ganz kurz. Es gibt viele, viele wissenschaftliche Gründe, warum man Schweinefleisch nicht essen sollte. Aber wissen Sie was? Ich habe sie hier nicht angeführt aus einem Grund. Ich möchte, dass Sie verstehen, dass Schweinefleisch nicht ausreichend ist. Wenn die Bibel sagt, esst kein Schweinefleisch, dann reicht mir das aus. Ich muss nicht erst verstehen, dass Schweinefleisch das, das, das, das verursacht. Verstehen Sie, was ich meine? Wenn Gott es sagt, dann weiß er auch, warum. Aber es ist gut zu wissen, dazu, dass es tatsächlich auch all diese schlimmen Dinge verursacht.

[45:22] Wie steht es mit der Essenszeit? „Wohl dem Land, dessen König ein Edler ist und dessen Fürsten zur rechten Zeit tafel.“ Die Bibel sagt nicht nur, was wir essen dürfen, was gut für uns ist, sondern auch, wann es gut ist. Nämlich zur rechten Zeit. Wir haben ein ganzes Thema dazu gehabt, dass es nicht sinnvoll ist, ständig und immer und ganz spät zu essen, nicht wahr? Dass nicht jeder Mann, dass nicht jemand ein Abtrünniger oder Gottloser wie Esau, der um den einen Speisewillen seine Erstgeburt verkaufte. Wer von Ihnen würde auf den Himmel verzichten, nur um weiter sein Schweinespeck zu essen? Ist es das wert? Ist dieser Bürger es wert, sein Erstgeburtsrecht zu verlieren? Ist dieser Hase, dieser Wiedehopf, dieser Tintenfisch, ist es der wirklich wert? Schmeckt der so gut, dass man da deswegen auf das Neue Jerusalem verzichten sollte?

[46:10] Es gibt Menschen wie Esau, die da der Meinung waren: Lieber jetzt diese eine Speise haben, denn sie sieht so gut aus, sie riecht so gut und sie wird so gut schmecken und lieber all den geistlichen Segen verlieren. Ich hoffe, Sie sind niemand von diesen. Denn solche dienen nicht unserem Herrn, sondern ihrem Bauch. Wem wollen Sie dienen? Jesus oder Ihrem Bauch? Nichts gegen Bauchgefühl, aber der Bauch sollte uns niemals regieren, oder?

[46:34] Aber Philipper sagt uns: „Denn viele leben so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich es auch unter Tränen, sie sind die, was die? Die was? Feinde des Kreuzes Christi, ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch.“ Vielleicht sagen Sie, ich bin kein Götzendiener, ich habe auch keine Buddha-Statue in meinem Haus stehen und die Aschera hat von mir noch niemals ein Gebet bekommen, aber vielleicht sind Sie ein Götzendiener im Sinne, dass Sie Ihren Bauch anbeten. Was immer Ihnen schmeckt, kommt hinein und der Bauch bestimmt, was richtig und was falsch ist. Wie nennt Paulus diese Menschen? Feinde des Kreuzes Christi.

[47:14] Können Sie sehen, dass es beim Thema Gesundheit viel weniger um längere Lebensdauer geht, als vielmehr um das Kreuz? Und ja, das Himmelreich Gottes ist nicht Essen und Trinken. Wir werden nicht erlöst durch grünen Feldsalat. Aber es ist eine Folge, ein äußerstes Zeichen, dass wir auch das verstanden haben.

[47:40] Womit begann die Sünde? Sie begann mit genau diesem Problem. Es sieht so gut aus, es wird so gut schmecken und vielleicht werde ich auch noch weise dadurch. Wurde sie weise dadurch? War es gut? Wir haben schon darüber gesprochen, dass alles, was gut war, was schön aussah und was wirklich weise gemacht hätte, in Fülle und Fülle da gewesen ist. Und Jesus wurde übrigens genau an dem gleichen Punkt in seiner ersten Versuchung versucht. Als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig und der Versucher trat zu ihm und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dann soll dein Brot fertig werden.“

[48:20] Der von Ihnen hat schon 40 Tage und Nächte gefastet. 40 Tage und Nächte, wissen Sie, dass man da fast medizinisch tot ist, das hält man nicht mehr viele Tage aus. Da können Sie vielleicht noch einen Tag dazu nehmen. Das ist sozusagen an der absolut medizinisch machbaren Grenze für einen topfitten Menschen, 40 Tage nichts zu essen. Nun, als Eva hier an der Frucht stand, war sie hungrig, was meinen Sie? War sie hungrig? Hatte sie einen Knochen im Bauch? Sie war umgeben von Früchten aller möglichen Couleur, aller Farben, aller Geschmacksrichtungen, aller Größen, aber sie sah halt diese eine, sie sah so gut aus.

[49:02] Was sagt uns das? Erstens, ein Mensch ist in der Lage, obwohl so viel Gutes da ist, sich trotzdem für das Falsche zu entscheiden, obwohl es gar keinen Sinn macht. Aber es sagt uns auch, egal wie widrig die Umstände sind, wir können Gott treu sein. Es hat sich geweigert, etwas zu tun, was Gott missfallen hätte.

[49:18] Gibt es noch andere Gesundheitsgebote in der Bibel? Und da kommen wir zu einem ganz, ganz Interessanten. Es heißt hier: „Es ziemt sich für was? Für Könige nicht, Lemuel. Es ziemt sich für Könige nicht, Wein zu trinken, noch für Fürsten der Hang zu starkem Getränk.“ Frage: Das gilt doch nicht für uns, oder? Wer von Ihnen ist ein König? Wer von Ihnen ist ein König? Können Sie sehen, dass wenn wir durch Jesu Blut zu Königen gemacht sind, dass wir dann keinen Wein mehr trinken? Und ja, ich weiß, die Bibel spricht davon, dass manche Menschen Wein getrunken haben, aber nicht alle Menschen der Bibel waren erlöst, nicht alle waren Könige. Aber Sie sind doch hoffentlich ein König, oder? Aber wir sind Könige und Priester.

[50:06] Wie war es mit den Priestern? Sie könnten bei dem Trinken das vorgeschriebene Recht vergessen. Welches Recht gilt für uns als Könige? Einzelne Gebote. Was gilt für die Priester? „Du, Herber, redete mit Aaron.“ Wer war Aaron? Aaron war der Priester. „Und sprach: Du und deine Söhne, also die Priester, mit dir, sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht.“ Jetzt, was ist die Stiftshütte? Das Heiligtum. Also Könige dürfen kein Alkohol trinken, Priester dürfen kein Alkohol trinken und Alkohol sollte nicht wohin gelangen? Das Heiligtum, in den Tempel. Aber der Tempel sind wir. Ich bin ein König, ich bin ein Priester und ich bin ein Tempel. Sie haben gleich drei Gründe, warum Alkohol in der Bibel verboten ist. Nicht nur, weil man dadurch dann vielleicht irgendwann eine schlechte Leber bekommt, sondern weil es sich für Könige und für Priester und für das Heiligtum Gottes sich nicht gebührt. Nicht einfach nur, weil es ungesund ist, sondern weil Sie ein König sind, ein Priester und ein Heiligtum. Das ist der Grund.

[51:10] Ist das nicht interessant? „Der Wein macht zum Spötter, das starke Getränk macht was? Wild. Und keiner, der sich damit berauscht, wird weise.“ Wollen Sie weise werden? Warum hat sich Daniel davon enthalten? Weil er genau das wusste. Das war übrigens schon in der Bibel, als Daniel gelebt hat. Der kannte das.

[51:30] Wo ist Weh? Wo ist Leid? Wo ist Zank? Wo ist Klagen? Wo sind Wunden ohne jeden Grund? Wo sind trübe Augen? Heute Abend in vielen tausenden Wohnungen, auf S-Bahn-Stationen und rings um den Wasen. Weh, Leid. Viele sind auch fröhlich, anscheinend. Aber Klagen, Wunden ohne Grund, trübe Augen. Wo man lange beim Wein sitzt und kommt, auszusaufen, was eingeschränkt ist. „Schau nicht drauf, wie der Wein rötlich schimmert. Schimmert rötlich oder gelblich, wie er im Becher perlt. Er gleitet leicht hinunter, zuletzt aber beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter.“ Die Bibel sagt: „Wehe denen, die sich am Morgen aufmachen, um berauschenden Getränken nachzujagen und die am Abend lange aufbleiben, bis der Wein sie erhitzt.“

[52:20] Wir hatten am Samstagabend darüber gesprochen, über Noah. Können Sie sich erinnern an Noah, diesen großen Glaubenshelden? Noah hat einen Fehler gemacht. Er hat sich betrunken, hat einen Weinberg gehabt, wie wir hier auch welche in Stuttgart haben. Er hat sich betrunken und dann war er entblößt. Und ich habe Ihnen gesagt: Merken Sie sich dieses Paar: betrunken, entblößt. Betrunken, entblößt. Betrunken, entblößt. Diese beiden Dinge kommen in der Bibel immer wieder vor. Wir werden gleich sehen, warum.

[52:46] „Trinke nicht mehr.“ Aber wie ist es jetzt mit Paulus hier? Er sagt auch zu Timotheus: „Trinke nicht nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein, um deines Magens willen und wegen deines häufigen Unwohlseins.“ Jetzt werden Sie sagen: Ich habe auch häufiges Unwohlsein und ich brauche für meinen Magen ein wenig Wein. Nun, es ist unbestritten, dass Wein einige medizinische Vorteile hat. Und wissen Sie warum? Weil es diese auch in der Weintraube gibt. Was meint die Bibel? Und im Griechischen und im Hebräischen ist Wein sowohl, kann es bedeuten, alkoholischer als auch nicht-alkoholischer Wein. Wir sagen ja auch manchmal zu den Weintrauben, dass es Weintrauben gibt. Und so meint Wein nicht nur den fermentierten, den alkoholischen, sondern auch den unalkoholischen Wein. Also den Traubensaft.

[53:34] Was in der Bibel, gibt es irgendein Vers in der Bibel, der ganz klar macht, dass starkes Getränk, das berauschende Getränk einen Segen hat, einen medizinischen Segen? Oder gibt es einen für Traubensaft? Dann verstehen wir nämlich, welchen er hier meint. Macht das Sinn? Wir müssen einen Text finden, der von einer medizinischen Wirkung spricht. Und wir finden einen Text in Jesaja. „So spricht der Herr: Wie wenn sich noch was, Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirb sie, verdirb sie nicht, es ist ein Segen in ihr.“ Wann ist die Traube nicht verdorben? Bevor sie fermentiert ist, oder? „Verdirb sie nicht, es ist ein Segen in ihr.“ Traubensaft ist medizinisch für genau das Problem, das der Timotheus hatte, sehr sinnvoll und heilsam und deswegen ist Traubensaft besonders gut.

[54:20] Aber hier kommt noch ein interessanter Grund. In der Offenbarung wird uns gesagt: „Und ein anderer Engel folgte ihm und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die was? Die große Stadt.“ Sie können sich an letzten Samstag erinnern, wir haben über Babylon gesprochen, über das Prinzip Babylon. Das ist jetzt eigentlich ein prophetisches Thema, ein prophetischer Abschnitt mit Symbolen, nicht wahr? Das ist der Zustand kurz vor der Wiederkunft, haben wir gesagt. Babylon, die alte Stadt, wird im Prinzip nochmal existieren. Wir werden die nächsten Vorträge viel mehr dazu hören. Und jetzt wird etwas miteinander verknüpft, was Sie aufmerksam machen sollte. „Weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat.“ Wenn man Unzucht betreibt, ist man da sehr bekleidet oder eher entblößt? Entblößt. Können Sie die Verbindung sehen von Wein und Unzucht? Sehen Sie, dass Wein und Unzucht verbunden ist mit Babylon?

[55:14] Frage: Wenn ich sage, Ausländerhass ist wie Salzsäure. Würden Sie mir zustimmen? Wie Salzsäure trinken? Es ist tödlich, es ist zerstörerisch. Das wäre ein Satz, dem man zustimmen könnte. Ausländerhass ist wie Salzsäure, die man trinkt. Wie wäre es, wenn ich sagen würde: Ausländerhass ist wie Salz? Würden Sie mir noch zustimmen? Warum nicht? Salzsäure ist immer schädlich, selbst in der kleinsten Menge. Genauso wie Ausländerhass. Ausländerhass ist etwas, was nur schlecht ist, deswegen versuche ich ein Symbol zu finden, was auch nur schlecht ist, und zwar selbst in der kleinsten Dosis. Aber Salz wäre kein geeigneter Vergleich, denn Salz in normalen kleinen Mengen ist gesund. Wenn ich sagen würde: Ausländerhass ist wie Salz, würde ich sagen, ein klein wenig Ausländerhass ist gar nicht so verkehrt. Es bestärkt die Sache sogar, nur zu viel wäre dann schlecht. Das heißt, es gibt eine Korrespondenz zwischen dem Symbol und der tatsächlichen Sache.

[56:26] Warum hat die Bibel gesagt: Babylon und Glutwein? Glauben Sie, Babylon ist ganz verkehrt, oder nur ein bisschen verkehrt? Die Bibel sagt: Das ganze Volk Gottes soll aus Babylon heraus. Das heißt, wenn Babylon ein ganz schlechtes System ist, so wie der Ausländerhass, was für ein Symbol müsste man dann nehmen? Etwas, was vollständig schlecht ist, selbst in kleinsten Mengen. Verstehen Sie das? Wenn die Bibel davon ausgehen würde, dass Wein in kleinen Mengen gar nicht so verkehrt ist, dann würde sie einen großen Fehler machen, Glutwein als ein Symbol zu nehmen für Babylon. Denn dann wäre Babylon eigentlich gar nicht so schlecht, und dann gibt es keinen Grund, die Leute aus Babylon herauszurufen. Man müsste nur ein wenig Babylon haben, nicht ganz so viel. Verstehen Sie den Gedankengang? Wenn Wein in kleinen Maßen gut ist, dann ist auch Babylon in kleinen Maßen gut, und dann versteht die Bibel nicht mehr. Die Bibel macht ganz deutlich, dass Wein sozusagen ist wie Babylon. Das ist nämlich der ganze Grund, warum Babylon das Symbol des Weines nimmt.

[57:28] Aber wie war es mit Jesus? Wieder wollen wir genauso wie beim Schweinefleisch fragen: Wie war es mit Jesus, wenn das ist letztendlich der ultimative Test? Als Jesus gekreuzigt wurde, glauben Sie, Jesus hatte Schmerzen gehabt. Wissen Sie, was es bedeutet, gekreuzigt zu werden? Wir haben leider nicht die Zeit, sonst würde ich es Ihnen erzählen, was dort alles passiert. Vielleicht haben Sie mal einen Film gesehen, wo das dargestellt wird, und das ist manchmal wirklich nicht zum Aushalten, oder? Aber sei es drum. Jesus hat extreme Schmerzen gehabt. Die Kreuzigung ist eine der schmerzvollsten Todesarten, die es überhaupt gibt. Nur für die niedrigsten Verbrecher angewendet. Normalerweise hängen die dort tagelang. Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben, was alles passiert im Körper.

[58:20] Und als er an den Platz kam, den man Golgatha nennt, das heißt Schädelstätte, und als Jesus an diesem Kreuz hängt und unvorstellbare Qualen leidet – übrigens, nebenbei gesagt, das war nicht das Schlimmste für ihn. Das Schlimmste für ihn war die Trennung von Gott. Er sagt: „Vater, Vater, warum hast du mich verlassen? Mein Vater, mein Gott, mein Gott.“ Aber es gibt einen römischen Soldaten, der sieht ihn dort hängen, er weiß, welche Schmerzen er haben muss, und er sagt sich: „Mensch, wollen wir nicht ganz so unmenschlich sein? Ein bisschen Alkohol könnte ihm ja die Schmerzen lindern, oder?“ Wäre das nicht ein angemessener Grund, Alkohol zu trinken, um am Kreuz hängen und ein bisschen weniger Schmerzen zu haben? Aus medizinischer Sicht?

[59:14] Was hat Jesus gemacht, als er an sie gedacht hat? Und für sie gestorben ist? „Gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken, und als es gekostet hatte, wollte er nicht trinken.“ Jesus hat alles Alkoholische abgelehnt, sogar am Kreuz. Weil er nicht wollte, dass er in irgendeiner Weise betäubt ist und eine falsche Entscheidung fällt. Und ich glaube, jeder von uns könnte menschlich nachvollziehen, dass man in so einer Situation eine Ausnahme machen kann, oder? Die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Aber in der Bibel gibt es halt keine Ausnahmen, die die Regel bestätigen. In der Bibel bestätigt Jesus die Regel, und Jesus macht keine Ausnahme. Das ist ein interessanter Punkt, oder? Jesus hat den Alkohol abgelehnt, am Kreuz.

[59:58] Gehen wir ganz kurz zu diesem Punkt. Ich glaube, da muss man nicht viel zu sagen, oder? Wir haben viele Statistiken gehört, aber diese vier Worte reichen eigentlich aus. Was hätte Gott für ein Wohlgefallen, eine Person, die jeden Tag in das Heiligtum gehen würde, mit Pech und den siebenarmigen Leuchtern mit Pech, mit Teer einstreichen würde, oder mit Giften die Schaubrote vermengen würde? Was würde Gott machen mit dieser Person?

[1:00:32] Das hier soll eigentlich der Tempel des Heiligen Geistes sein. Von Gott geschaffen, um Gott zu verherrlichen. Verherrlicht das Gott? Jetzt werden Sie sagen, das ist nur das extreme Ende. Aber jede Ursache hat eine Wirkung. Die Bibel sagt: „Du sollst nicht töten.“

[1:00:48] Wie steht es hiermit? „Wisst ihr nicht, wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen?“ Es gibt manche Menschen, die sind extrem versklavt mit schweren Drogen. Es gibt manche Menschen, die glauben gar nicht, dass sie versklavt sind, wissen aber ganz tief im Hinterköpfchen: Wenn ich nicht meine Tasse Kaffee am Morgen esse oder trinke, ich brauche sie einfach. Die Bibel sagt: „Wenn ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr.“ Das gilt sowohl für Kaffee als auch für schwarzen und grünen Tee. Alles das, was uns abhängig macht, stofflich. Und ich möchte etwas sagen. Vorhin sind diese Dinge verknüpft worden mit Fernsehen und Internet und vielen anderen Dingen. Und das ist auch interessant und wichtig. Aber lasst mich eine Sache sagen: Es gibt Dinge, die können schädlich sein, wenn man sie zu viel tut. Die Bibel sagt an keiner Stelle, wir sollten – ein Christ darf niemals auch nur ein Fernsehgerät anschalten. Warum? Weil das Fernsehgerät auch viel Gutes machen kann. Zum Beispiel können Sie jetzt gerade live Fernsehen im Internet zuschauen. Das heißt, es wäre völlig absurd zu sagen, dass Fernsehen gegen das Christsein ist. Da kommt es drauf an, was man sich anguckt. Und wie viel Zeit man damit verbringt. Aber es gibt bestimmte Dinge, die bringen überhaupt nichts. Die sind reiner Betrug. Reiner Betrug.

[1:02:06] Und was meinen Sie? Hat das Evangelium etwas mit Betrug zu tun? Wenn ich Sklave eines Betruges bin, dann bin ich gleichzeitig ein König und Priester. Sind Könige Sklaven? Ein König zeigt sich dadurch aus, dass er vielleicht Sklaven hat, aber kein Sklave ist. Sind Sie der König, oder ist der Kaffee der König? Oder der Alkohol? Oder Nikotin? Dann sind Sie noch kein König. Sehen Sie das? Jesus möchte aber, dass Sie ein König sind, kein Sklave. Er möchte Sie befreien.

[1:02:38] „Ich bin daher dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft.“ Vielleicht, wenn Sie es heute gesehen haben und heute live zuschauen oder auch hier sind, gibt es irgendeine Sache, wo Sie sagen: „Da habe ich ein Problem mit.“ Vielleicht ist es der Wiedehopf, vielleicht ist es der Klippdachs, aber wahrscheinlich ist es vielleicht der Nikotin, der Alkohol, das Schweinefleisch, Kaffee. Ich habe es ja gesehen. Vielleicht sollte ich das aufgeben. Aber ich kann nicht. Sie haben schon den ersten Schritt auf den richtigen Weg gemacht. Denn Sie können tatsächlich nicht. Sie werden es nie können. Weder Sie, noch die, die live zuschauen. Wie will sagt er uns, der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist was? Schwach. Egal, mit was Sie noch zu kämpfen haben, egal, ob es jetzt Nikotin oder was noch ist, der Geist ist vielleicht willig, aber das Fleisch ist schwach. Wie will sagt er uns: „Getrennt von mir könnt ihr wie viel tun? Nichts.“ Es ist vollkommen unmöglich. Versuchen Sie gar nicht erst, ohne Jesus damit aufzuhören.

[1:03:52] Aber hier kommt die gute Nachricht: „Ich vermag alles, auch das Rauchen aufgeben, auch den Alkohol zu lassen, auch das Schweinefleisch zu lassen, durch den, der mich stark macht, Christus.“ Kann Jesus das tun? Er kann alles. Und selbst, wenn Sie schwerstabhängig sind. „Ich vermag alles.“ Es steht genau so da. Was an diesem Wort ist schwer verständlich? Nichts, oder?

[1:04:18] „Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden.“ Dieses Gebet wird immer gehört. Wenn Sie heute Abend sagen: „Herr Jesus, ich möchte einen Bund mit dir machen, ich möchte von heute keinen Alkohol mehr trinken, weil ich ein König und ein Priester bin und ein Heiligtum“, dann wird Gott Ihr Gebet erhören. Und wenn Sie sagen: „Ich möchte ab heute keine Zigarette mehr rauchen“, und wenn Sie vorher geraucht haben wie ein Schlot, Gott wird noch heute Abend Ihr Gebet erhören. Glauben Sie das? Ich glaube es ganz fest. Ich habe schon erlebt, dass solche Dinge immer wieder möglich sind. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt. Und ich sage euch, ich brauche das immer wieder. Jesus gibt Ihnen den Sieg, egal was es ist, wenn Sie ihn haben wollen. Wenn Sie ihn nicht haben wollen, kann er Ihnen den Sieg nicht geben. Aber wenn Sie sagen: „Herr Jesus, ich allein kann es nicht. Ich habe es bisher immer so gemacht, seit 20, 30, 80 Jahren meines Lebens habe ich diesen Stoff zu mir genommen, ich weiß gar nicht, wie es möglich ist, damit zu brechen.“ Vielleicht ist es noch nicht mal etwas Stoffliches. Vielleicht ist es etwas, was Sie bindet und das Sie nicht frei werden lässt, einer anderen Art. Vielleicht sind Sie tatsächlich internetsüchtig, oder spielsüchtig, oder kaufsüchtig, oder Sie haben Kleptomanie, oder was auch immer. Sie sind nach irgendetwas süchtig. Das ist der Sieg.

[1:06:00] Die Bibel sagt uns: „Ihr haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt, in Christus Jesus, unserem Herrn.“ Wenn Gott uns diesen Sieg gibt, dann sind wir tot für die Sünde. In anderen Worten, wenn die Sünde dann kommt und sagt: „Ein Glas in Ehren.“ Wenn hier ein Toter liegen würde auf dem Podium und ich würde zu ihm sprechen, nichts, er würde gar nicht reagieren. Und wenn ich ihn treten würde, was würde er machen? Nichts. Was meint das Totsein zur Sünde? Es meint, wenn das nächste Mal die Versuchung kommt: „Ein Glas in Ehren.“ Wir sind einfach tot. Sie reagieren gar nicht. Wenn Sie mit Christus verbunden sind, gibt er Ihnen die Kraft, nicht mal zu reagieren, nicht mal darüber nachzudenken. Und wenn die Sünde anfängt...

[1:06:56] zu schlagen und zu treten und zu spucken. Was macht der Tote? Er ruht. Dazu noch mehr. Ruhen Sie in Christus. Seien Sie tot für die Sünde, aber leben Sie in Christus Jesus, unserem Herrn. Er gibt Ihnen den Sieg. Und die Bibel sagt uns: "Zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden."

[1:07:20] Das ist ein sehr praktischer Tipp. Wenn Sie mit dieser Sache aufhören, dann gibt es eine wichtige Sache. Bitte pflegen Sie das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden. Was meine ich damit? Wenn Sie sagen: "Ich möchte ab heute kein Alkohol mehr trinken", dann sollten Sie nicht nur die Entscheidung fällen. Sie sollten nach Hause gehen und allen Ihren Alkohol noch heute Abend aufmachen, nicht trinken, sondern ins Klo schütten. Auch den teuren Wein. Auch nichts zurückbehalten, falls mal Freunde kommen oder so. Weil bevor die Freunde kommen, kommt die Versuchung.

[1:08:00] Und wenn Sie das Gefühl haben, Sie sollten aufhören mit Rauchen, schmeißen Sie noch heute alle Zigaretten weg. Vielleicht sagen Sie: "Das ist ganz schön schwierig und ich bräuchte da medizinische Hilfe." Wenn Sie heute diese Entscheidung fällen, auch die, die Sie live zuschauen, kontaktieren Sie uns über den Feedbackbereich. Wir haben ausgebildete Leute, die Ihnen helfen können, heute dann eventuell Schritte zu gehen, die sehr, sehr wichtig sind und die Ihnen helfen können, diese Entscheidung auch physisch durchzustehen. Scheuen Sie sich nicht, Sie können anonym bleiben. Wenn Sie uns einfach Ihre E-Mail-Adresse schreiben, können wir mit Ihnen in Kontakt treten. Wir brauchen Ihren Namen nicht zu sagen.

[1:08:32] Egal, was es heute ist, sind Sie bereit, bist du bereit heute, der du zuschaust und der du hier bist, in welchem Bereich auch immer, dir deutlich geworden ist: "Ich muss etwas verändern." Diese Entscheidung zu fällen, ein König und ein Priester zu leben.

[1:08:50] Die letzte Folie für heute Abend: "Jede Arbeit, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam." Das meint mäßig in allem. Haben Sie schon mal einen Sportler gesehen, der sich auf Olympia vorbereitet? Schon mal einen Leichtathleten gesehen? Wie viel Bier trinken die Leichtathleten, wenn sie sich auf Olympia vorbereiten? Wie viel rauchen die? Essen die tonnenweise Kekse, Sahnetorte? Warum nicht? Weil diese Sportler wissen, dass es ungesund ist und sie wissen, dass es sie in ihrem Ziel behindert.

[1:09:26] Und der Paulus, der lebte in Griechenland. Korinth ist eine griechische Stadt gewesen, da gab es alle vier Jahre Olympische Spiele. Die wussten ganz genau, wovon er spricht. Er sagt: "Jeder, der sich am Wettkampf an Olympia beteiligt", das ist ja genau, was er meint, "ist enthaltsam in allem." Und dann sagt er: "Ja, Moment mal, das sind Sportler, die kämpfen um einen vergänglichen Siegeskranz, um Lorbeeren, die nach einigen Wochen alle verwelkt sind, um einen Platz in irgendeiner Siegesliste, die man nach 200 Jahren vergessen hat. Kein Mensch kennt heute die Sieger mehr."

[1:09:58] Aber wir sind auch in einem Lauf. Wir haben auch ein Ziel vor uns. Wir haben auch eine Olympia. Aber wir wollen nicht den Siegeskranz, wir wollen keine Goldmedaille und wir wollen auch kein Goldbarren, sondern wir wollen einen unvergänglichen Siegeskranz im neuen Jerusalem. Und das muss nur laufen. Und er sagt: "Wenn schon die Sportler mäßig sind, warum nicht erst wir?"

[1:10:20] Wissen Sie, was die beste Definition des Mäßigen ist? Das Gute in Maßen und das Schlechte überhaupt nicht. Wenn Sie einen Mercedes geschenkt bekommen, würden Sie ihn als Müllfahrzeug benutzen? Würden Sie? Gott hat Sie noch viel besser gemacht als ein Mercedes. Warum als Müllfahrzeug durch die Gegend rennen und immer Müll schlucken und Müll konsumieren? Macht doch keinen Sinn, oder?

[1:10:48] Wissen Sie, der Tempel, die Stiftshütte auf der Erde, war genau nach den Anweisungen Gottes gemacht, aber mit Menschenhänden. Aber Sie sind nicht nur nach den Anweisungen Gottes gemacht, sondern sogar mit Gottes Händen. Sie sind eigentlich noch wertvoller als jede Stiftshütte, die gebaut wurde auf der Erde. Möchten Sie Ihren Körper als Tempel reinhalten?

[1:11:12] Wenn das nicht Ihre Entscheidung ist, darf ich Ihre Hände sehen. Amen.


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