[2:12] Das letzte Datum. Bevor wir damit anfangen, möchte ich Sie noch einmal bitten, mit mir gemeinsam ganz kurz das Haupt zu senken für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du souverän bist, dass du nicht nur der Gott der Menschen und der Tiere, sondern auch der Gott der Internetleitung bist und dass du alles in deiner Hand hältst und dass du stärker bist als Satan und dass wir gemeinsam erleben dürfen, dass du immer wieder Wunder tust und dass wir jetzt Zeit haben dürfen, dein Wort zu studieren. Bitte schenk uns deinen Heiligen Geist, gib, dass wir alles so verstehen, wie du es gemeint hast und dass wir dadurch innerlich auferbaut werden. Amen.
[2:53] Machen wir eine ganz kurze, kleine Wiederholung, indem wir uns einfach mal diese Karte anschauen. Wir haben das schon so oft wiederholt, dass ich glaube, dass wir es fast schon auswendig können, nicht wahr? Wir haben über Daniel 2 gesprochen, über das Gold, Silber, Bronze, Eisen, Eisen und Ton. Wir haben über Daniel 7 gesprochen, die gleiche Macht dargestellt als Löwe, Bär, Leopard, Tier, das schreckliche Tier, für das Daniel keinen Namen fand. Und dann das kleine Horn. Und wir haben dann gesehen, dass in Daniel 8 Babylon nicht mehr erwähnt wird, sondern es gleich mit dem Widder und dem Ziegenbock beginnt und dem kleinen Horn in seinen zwei Phasen. Und wir haben gesehen, dass diese Macht hier Babylon darstellt, gefolgt von Medo-Persien, Griechenland und Rom und dass dann dieses kleine Horn die mittelalterliche Kirche von 538 bis 1798 darstellt, die vor allem in diesem Mittelalter in Europa gewirkt hat, nicht wahr? In Eisen und Ton, auch für Europa, das gespaltene Reich, aber vor allem durch die Beimengung von Ton, religiösen Charakter hatte.
[3:58] Wir haben beim Studium von Daniel 8 gesehen, dass als nächstes, nach dem kleinen Horn, das Heiligtum gereinigt werden sollte. Wir hatten ja schon in Daniel 2 gesehen, dass all diese Reiche uns nicht einfach nur gegeben sind, damit wir einfach eine Geschichtsstunde ab und zu mal machen, sondern dass all diese Reiche dazu da sind, um uns vorzubereiten auf dieses kosmische Ereignis, die Wiederkunft Jesu. Und verpassen Sie nicht den Freitagabend-Vortrag, die Rückkehr des Königs, einen der schönsten Vorträge, auf die Sie sich jetzt schon freuen dürfen, und kommen Sie am besten persönlich. Bevor die Wiederkunft Jesu stattfindet, haben wir gesehen, dass ein Stein losbricht, nicht auf der Erde, und parallel dazu haben wir gesehen, dass vor der Wiederkunft das himmlische Heiligtum gereinigt werden soll.
[4:46] Frage noch einmal ganz kurz: Wovon muss das himmlische Heiligtum gereinigt werden? Wovon? Wovon? Sünden. Können Sie sich erinnern, dass wir gesagt haben, dass das Blut des Opfertieres immer in das Heiligtum gebracht wurde, schon in der Wüste, und dass sozusagen die Sünde, die wir begangen haben, und die wir bekennen, die wir zu Jesus bringen, dann auch bei Jesus ist, nicht wahr? Und Jesus ist im himmlischen Heiligtum. Das heißt, die Sünden werden alle in das himmlische Heiligtum hineingetan, aber wenn wir einmal in den Himmel wollen, dann möchten wir, dass die Sünden vorher wieder getilgt werden, oder? Dass es da sauber ist, und wir werden gleich heute noch mehr darüber erfahren. Das himmlische Heiligtum muss gereinigt werden von allen Sünden, und es bleiben uns zwei Fragezeichen in dieser Tabelle. Die erste: Wann wird das sein? Irgendwann nach 1798. Wann begann das, oder wann beginnt das, und was kann uns Daniel 7 noch mehr über diese Reinigung des Heiligtums erklären?
[5:46] Wir haben hier gesehen, dass die Austilgung der Sünden die Bedingung ist, das heißt, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen, und er den sendet, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus. Und das war diese Frage, die schon die Heiligen in der Vision gestellt haben: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von dem beständigen Opfer und dem verheerenden Frevel? Wie lange? Und die Antwort war ihnen gegeben worden: Bis zu, sagen Sie es mit mir noch einmal gemeinsam: bis zu 2300 Abenden und Morgen. Dann wird das Heiligtum gerechtfertigt, oder wie man auch übersetzen kann, gereinigt werden, oder wiederhergestellt werden. Das ist das, um das es geht.
[6:28] Wir hatten dann angefangen, gestern Abend das Problem, oder diese Frage zu klären, und sind dann auf dem halben Wege nicht stecken geblieben, weil wir uns einfach so viel Zeit nehmen wollten, um Jesus zu betrachten, nicht wahr? Wir haben gesehen, die Beantwortung dieser Frage, Daniel 8, führt uns in welches Kapitel? Zu Daniel? Mit welchem Kapitel haben wir versucht, gestern Daniel 8 zu erklären? Welches Kapitel haben wir gestern studiert? Daniel? 9. Können Sie sich erinnern, dass wir über Daniel 9 gesprochen haben, über die Prophezeiung über Jesus? Und Teil dieser Erklärung waren all diese Prophezeiungen über Jesus. Deswegen haben wir uns gestern so viel Zeit über Jesus genommen und werden heute dieses Thema zunächst einmal vervollständigen.
[7:13] 2300 Jahre. Die Frage war natürlich gewesen: Ab wann? Und wir hatten gestern den Schlüssel gefunden. Können Sie sich erinnern, dass es in Daniel 9 einen Anfang gibt für diese Zeitperiode? Nämlich der Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems. Das heißt, unsere 2300 Abend und Morgen, die 2300 Jahre, beginnen mit diesem Erlass. Und wir hatten dann eine kleine Detektiv-Tour gemacht und hatten geschaut, in der Bibel gibt es Erlasse, wo der Aufbau Jerusalems befohlen wird. Und wir haben drei gefunden und haben sie genau analysiert. Sie können sich hoffentlich erinnern. Und haben dann gefunden, der erste war schon gut, aber nicht vollständig. Der zweite war nur die Wiederholung des ersten. Aber der dritte war richtig. Und wir haben dann festgestellt, dass dieser dritte Befehl, den die Prophetie uns nennt, im Jahre 457 vor Christus gegeben wurde.
[8:07] Das heißt, wir können jetzt in unsere kleine Grafik hier eintragen: 457 vor Christus. Und dann hieß es, dass von diesen 2300 Jahren 70 Wochen abgeschnitten sind. Und das hebräische Wort war, sagen Sie es mit mir gemeinsam: Es war? Wie hieß es? Chatak, ganz genau. Chatak, das klingt schon so wie abschneiden. 70 Wochen sind nochmal wie viele Jahre in der Prophetie? 490 Jahre, ganz genau. 70 mal 7, 490 Tage. Ein Tag für ein Jahr werden Chatak abgeschnitten. Das heißt, wir schneiden jetzt von unseren 2300 Jahren, schneiden wir 490 ab. Logischerweise am Anfang, weil da ist ja der Anfangspunkt, nicht wahr? Für beide Prophezeiungen. 490 Jahre.
[8:57] Und was war mit diesen 490 Jahren? Diese 490 Jahre waren abgeschnitten für das jüdische Volk. Das heißt, für diese 490 Jahre war das jüdische Volk noch das Volk Gottes, und dann sollte hier eine neue Ära beginnen für die gesamten restlichen Jahre. Und wir hatten gesehen, dass diese 490 Jahre nochmal unterteilt sind. Nach 67 Wochen sollte der Fürst, der Messias kommen. Das heißt, wir trennen hier nochmal ab von den 490 Jahren. Trennen wir nochmal 483 Jahre ab. Ist nicht ganz proportional, wenn Sie einen mathematischen Blick haben, aber dann kann man die Schrift besser lesen. Die gleich kommt. Und wir kamen das Jahr 27 nach Christus. Können Sie sich erinnern? Wir müssen bedenken, dass das Jahr Null das ungefähr da ist oder so. Das ist das Jahr Null. Was wissen wir über das Jahr Null? Es gab es nicht, genau. Wir müssen über das Jahr Null hinweg springen und dann, wenn Sie die Mathematik machen, 457 und dann 483 Jahre vorbeizählen, kommen Sie genau.
[9:56] Und dieses Jahr, was passiert im Jahre 27 nach Christus? Was passierte dort? Wer war gestern da? Sagen Sie es ganz laut und deutlich: Die Taufe von Jesus. Wir haben das gesehen, dass Jesus getauft wurde, dass er während seiner Taufe gesalbt wurde mit dem Heiligen Geist. Und dann wurde er der Messias. Das ist noch eine Wiederholung von gestern, nur damit wir einen kurzen Überblick bekommen. Und dann bleiben logischerweise sieben Jahre übrig. Sieben Jahre sind quasi eine Woche. Ich war eine Woche von den 94 Wochen, sieben Tage, sieben Jahre. Und dann heißt es, in der Mitte der Woche wird das Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen. Und die Mitte der Woche sind logischerweise dreieinhalb Jahre. Das ist alles Wiederholung. Und in der Mitte der Woche hier sollte etwas Besonderes passieren. Wir teilen die sieben Jahre in zwei Hälften, dreieinhalb und dreieinhalb.
[10:49] Und was hat nochmal alle Speisen und alle Schlachtopfer, all den irdischen Heiligtumsdienst aufhören lassen? Was hat ihn aufhören lassen? Das eine große, echte Opfer, von dem all die anderen Opfer nur kleine Vorbilder waren. All die Lämmer, die geopfert wurden, all die Schafe, all die Böcke, wurden nur geopfert, um auf dieses eine Opfer hinzuweisen, im Jahre 31 nach Christus, im Frühjahr. Und zwar nicht nur im richtigen Jahr, sondern auch im richtigen Monat. Welcher Monat war es nochmal? Es war der Monat Nisan. Super, Sie haben aufgepasst. Und es war der wievielte Tag? Der 14. Und es war wieviel Uhr? 15 Uhr zwischen den Abenden, ganz genau. Gott ist pünktlich. Und das haben wir gestern gesehen, dass in der 9. Stunde um 15 Uhr Jesus es ausrief und dann starb. Jesus wurde gekreuzigt.
[11:40] Und das bedeutet, dass jetzt logischerweise noch dreieinhalb Jahre übrig bleiben. Da haben wir gestern nicht mehr viel darüber gesprochen. Ist jetzt für unser heutiges Thema auch nicht so entscheidend. Dreieinhalb Jahre lang, nur ganz am Rande, wenn Sie das zu Hause weiter studieren wollen, dreieinhalb Jahre lang haben sich die Jünger Jesu im Wesentlichen nur an Juden gewandt. Nachdem Jesus gestorben war, hat er den Jüngern den Befehl gegeben, verkündigt das Evangelium. Aber für dreieinhalb Jahre haben sie im Wesentlichen nur zu Juden gepredigt. Können Sie mir sagen, warum? Wenn Sie diese Grafik hier sehen, warum haben für dreieinhalb Jahre die Jünger nur zu Juden gepredigt im Wesentlichen? Weil diese 490 Jahre noch für das Volk Gottes bestimmt waren. Jesus hat ihnen gesagt, dreieinhalb Jahre habt ihr noch, dann ist die Gnadenzeit für das Volk Gottes zu Ende. Dann wird Israel nicht mehr das Volk Gottes sein, einfach nur eine ganz normale Nation. Und deswegen gebt ihr noch diese dreieinhalb Jahre. Setzt alle Bemühungen ein.
[12:39] Und übrigens, nach dreieinhalb Jahren ist dann Stephanus, einer der wortmächtigsten Evangelisten, getötet worden. Es gab eine große, große Verfolgung. Und während dieser Verfolgung sind dann all die Christen aus Jerusalem hinausgegangen und aus Judäa und sind dann in die ganze weite Welt gegangen. Und innerhalb einer Generation hat sich das gesamte Evangelium in die damals bekannte Welt verbreitet. Das war im Jahre 34 nach Christus, hat sich ganz genauso erfüllt, aber da gehen wir jetzt nicht so darauf ein.
[13:09] In diesem Jahr, das ist ganz wichtig für Sie zu wissen, hat nach biblischer Prophetie das jüdische Volk seinen besonderen Status verloren. Heute gibt es, oder es gab in der Geschichte genau zwei Extreme. Das eine Extreme ist es zu sagen, die Juden haben Jesus umgebracht, deswegen sind die Juden ein verdammtes Volk und deswegen sind die Juden minderwertig. Das hat es vor allem im Mittelalter oft gegeben. Leider ist es in der deutschen Geschichte nochmal aufgekommen. Und die Bibel lehrt das nicht. Ich möchte das nicht sehr genau verstehen. Das ist natürlich großer, großer Unfug, denn sind die Juden dafür zuständig oder war es ihre Schuld, dass Jesus gekreuzigt wurde? Ja oder nein? Haben die Juden Jesus gekreuzigt? Ich habe Jesus gekreuzigt und sie haben Jesus gekreuzigt durch unsere Sünden. Jeder Mensch ist schuldig am Tod Jesu, nicht nur die Juden. Unsere Sünden haben Jesus ans Kreuz gebracht.
[14:06] Aber das andere Extreme ist, dass man sagt, das Volk Israel ist immer noch Gottes Volk. Und deswegen warten viele, viele, viele Christen darauf, dass jetzt in der Zukunft der Tempel in Jerusalem aufgebaut wird. Und dass das Volk Israel sich dann wieder zum Messias bekehren wird. Und dass es immer noch eine besondere Rolle spielt. Und viele, viele Christen schauen heute in den Nahen Osten nach Jerusalem und erwarten etwas Besonderes. Aber die Bibel sagt uns, dass nur 490 Jahre noch für das Volk übrig blieben. Und dann die jüdische Nation bei Gott genauso behandelt wird, wie die griechische Nation, die türkische Nation, die brasilianische Nation, die philippinische Nation, die deutsche Nation und die amerikanische Nation. Es ist einfach eine Nation unter vielen. Nicht weniger und nicht mehr. Das Einzige, was sie verloren haben, war ihr Kirchenstatus sozusagen. Sie waren vorher die Kirche, die Gemeinde Gottes als Volk. Und das ging jetzt über an die Christenheit. Und das war im Jahre 34 nach Christus.
[15:02] Das waren alles die Elemente und die Daten verbunden mit diesen 490 Jahren. Aber die Prophezeiung geht halt weiter, denn diese 490 Jahre sind ja nur abgeschnitten. Und ganz am Ende sagt uns die Bibel, nach 2300 Abend und Morgen soll das himmlische Heiligtum gereinigt werden. Jetzt, wenn man von 2300 Jahren noch 490 Jahre abrechnet, also abschneidet, wie viele Jahre bleiben übrig? Wie viele Jahre bleiben übrig? Wer ist gut in Mathe? Genau, 810? 1810, ganz genau. 1810.
[15:46] Jetzt muss niemand gut in Mathe sein, weil das kriegen wir alle hin, wenn wir die erste oder die zweite Klasse bestanden haben. 34 plus 1810 bringt uns wohin? 1844. Jetzt hat das eine wirklich große Bedeutung. Warum? Die Bibel sagt, Jesus konnte nicht wiederkommen, bevor dieses Gericht im Himmel beginnt. Jesus konnte nicht wiederkommen. Die Reinigung im himmlischen Heiligtum konnte nicht vor 1844 beginnen. Haben Sie sich das jemals überlegt, dass Jesus nicht vor 1844 wiederkommen konnte? Eines der meistgesagten Argumente gegen die Christenheit: Ihr wartet schon seit 2000 Jahren, dass Jesus wiederkommt, ist damit völlig widerlegt. Die Bibel hat das noch nie behauptet. Seit 1844 ist es möglich.
[16:39] Ich möchte Ihnen etwas sagen: Dieses Datum ist das letzte Datum in der biblischen Prophetie. Wir haben hier bei Entscheidung 21 nicht Zeit, alle Prophetien der Bibel genauestens zu analysieren. Wir betrachten vor allem die, die besonders wichtig sind für uns und für unsere Zeit. Aber von allen biblischen Prophetien, von 1. Mose bis Offenbarung 22, gibt es keine, die, wenn man sie einfach mit der Bibel auslegt, weitergeht als 1844. Mit 1844 sind wir quasi in der 90. Minute der Weltgeschichte angekommen. Wir sind quasi in der Nachspielzeit. Für all diejenigen, die gerne früher Fußball geschaut haben. Und man weiß manchmal nie genau, wie lange die Nachspielzeit geht, nicht wahr? Aber wenn man weiß, die 90. Minute ist angebrochen, dann weiß man, es wird nicht mehr 30 Minuten gehen. Wir können wissen, es werden nicht nochmal weitere 1000 Jahre sein. Wieviel? Wissen wir nicht ganz genau. Aber das letzte Datum der Prophetie ist 1844.
[17:41] Aber das ist nur der allererste kleine Schritt. Denn was nützt es mir zu wissen, dass vor über 150 Jahren im Himmel irgendwann die himmlische Reinigung begonnen hat, wenn ich nicht weiß, was mir das bedeutet und was Ihnen das sagt. Jetzt, was bedeutet es, dass das himmlische Heiligtum gereinigt wird? Wir haben also diese Frage geklärt. Ganz nebenbei mal ganz kurz gefragt: Wer von Ihnen hatte Probleme, das Datum 1844 zu sehen? Gibt es jemanden, der das nicht sehen konnte? Wer von Ihnen fand das einfach zu verstehen? War das nachvollziehbar? Mir sagen so viele Menschen, dass 1844 so schwierig ist. Ich kann das gar nicht verstehen. Ist doch ganz einfach. Denn diese Prophezeiung ist direkt verknüpft mit den sichersten Daten, die wir haben aus dem Leben Jesu. Das ist nicht einfach eine Prophezeiung, die irgendwie über obskure Dinge spricht, die schwer nachvollziehbar sind. Diese Prophezeiung ist direkt verknüpft mit dem Tod von Jesus. Das heißt, das ist eine wichtige Prophezeiung. Ist nicht einfach irgendwas nebenbei. 1844 ist nicht einfach irgendein Datum, das sich jemand ausgedacht hat. Es ist direkt verknüpft mit der wichtigsten Prophezeiung der ganzen Bibel.
[18:47] Nun, was bedeutet das? Die Frage, die wir uns stellen wollen: Was ist das Ereignis, das dort stattfindet? Wir haben ja über Daniel 7 schon gesprochen, nicht wahr? Der Löwe, der Bär, der Leopard, das Tier und das kleine Horn. Wir haben letzten Samstag darüber gesprochen und zwar genau zu dieser Zeit. Können Sie sich erinnern? Wir haben genau acht Verse betrachtet und dann haben wir Stopp gemacht. Dann sind wir in andere Themen übergegangen. Jetzt machen wir genau dort, wo wir aufgehört haben, letzte Woche, nachdem wir den Löwen, Babylon, den Bär, Medo-Persien, den Leopard, Griechenland, das Tier Rom, das kleine Horn, die mittelalterliche Kirche, machen wir hier weiter und schauen, was ist das Ereignis, was wird beschrieben als die Reinigung des Heiligtums?
[19:28] Halten Sie sich fest. Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Und jetzt lesen mit mir gemeinsam: Was steht dort? Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet.
[20:02] Was findet statt? Was ist die Reinigung des Heiligtums? Es ist ein Gericht, ein Gericht. Wer von Ihnen mag das Wort Gericht außerhalb des kulinarischen Bereiches? Wer von Ihnen mag das Wort Gericht hören? Mögen Sie das Wort Gericht? Das klingt so nach Urteil, nicht wahr? Ich möchte Ihnen was sagen. Haben Sie was vom König David gehört? Der König David ruft auf in seinen Psalmen: Richte mich her. Man kriegt fast den Eindruck, er möchte unbedingt ins Gericht kommen. Und wir wollen uns fragen: Warum ist das so?
[20:40] Schauen wir ganz kurz hier, was die Bibel sagt in Prediger 12, Vers 14: Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse. Gott hat ein Gericht. Schauen Sie mal, wer hier kommt in Daniel 7, Vers 13: Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen. Frage: Wer ist der Sohn des Menschen? Jesus, ganz genau. Gleich einem Sohn des Menschen und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.
[21:17] Nun, hier ist eine wichtige Frage, die wir verstehen müssen. Viele Menschen, die sich mit der Bibel beschäftigen, sehen irgendwann beim Bibelstudium, ja, es gibt ein Gericht. Auf irgendeine Art und Weise sehen sie, es gibt ein Gericht, aber die meisten Menschen erwarten das Gericht frühestens, wenn Jesus wiedergekommen ist. Er kommt wieder, stellen Sie sich vor, und dann wird er sich auf seinen Stuhl setzen, dann werden alle Völker gerichtet, nicht wahr? Aber wir möchten verstehen, warum die Bibel sagt, das Gericht schon 1844 begann und wir sind immer noch auf der Erde, Jesus ist noch nicht wiedergekommen. Ein Grund ist, dass in diesem Gericht Jesus zum Hochbetagten kommt und etwas mit ihm geschieht.
[21:53] Schauen Sie mal mit mir: Es wurde ihm was gegeben? Herrschaft, Ehre und, ich weiß nicht, Königtum verliehen. Und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird ihm zugrunde gehen. Wir hatten das in Daniel 2 gesehen, dass der Stein da kommt, ein ewiges Reich aufrichtet. Jetzt, warum ist das so wichtig? Was wird ihm verliehen im Gericht? Das Königtum. Können Sie es sehen? Wie kommt Jesus wieder? Wie kommt er wieder? Er trägt an seinem Gewand und seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Sehen Sie, dass es absolut logisch ist, dass bevor Jesus wiederkommt, es ein Gericht geben muss? Denn wenn das Gericht erst nach seiner Wiederkunft ist, kann er nicht als König wiederkommen, denn er wird erst im Gericht zum König gekrönt. Das ist logisch, oder? Man kann jetzt als König auftreten, wenn man zuvor als König gekrönt worden ist. Er wird im Gericht als König gekrönt, deswegen kann er dann als König wiederkommen. Macht das Sinn? Wir sprechen deswegen von einem Vorwiederkunftsgericht. Es muss vor der Wiederkunft stattfinden, ansonsten macht das gar keinen Sinn.
[23:10] Ein anderer Grund findet sich hier in Offenbarung 22, Vers 12: Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einen jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Jetzt, was bringt Jesus mit? Er bringt den Lohn mit. Wenn Jesus wiederkommt, ist der Lohn bereits festgelegt. Der Lohn wird dann nicht erst bestimmt. Wo wird der Lohn festgelegt? Im Gericht. Können Sie sehen, dass wenn Jesus wiederkommt, es bereits ein Gericht gegeben haben muss.
[23:41] Und wann begann das Gericht? Ab welchem Jahr ab? 1844, genauso sicher, wie Jesus im Jahre 31 nach Christus gestorben ist. Denken Sie kurz einen Moment darüber nach, dass jetzt, wo wir hier sitzen, wo Sie mir zuhören, mir zuschauen, im Himmel, irgendwo, wo wir nicht hinschauen können, ein Gericht stattfindet. Schon seit einigen Jahren. Denn wir, was steht hier am nächsten Wort: Denn wir? Alle. Frage: Gilt das auch für mich? Gilt das auch für Sie? Sind auch Sie gemeint? Müssen vor den Richterstuhl offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat. Ist das gut oder böse?
[24:31] Frage: Wer von Ihnen war schon mal vor Gericht geladen? Wahrscheinlich, ich hoffe, als Zeugen, oder? Wer von Ihnen war schon mal angeklagt im Gericht? Melden Sie sich nicht. Jesus vergibt Ihnen. Was immer Sie getan haben. Und nichts so schlimm, dass Jesus Ihnen nicht vergeben könnte. Aber hier ist der Punkt: Wir alle müssen vor dem Richterstuhl offenbar werden. Und das sollte in Ihnen ein bisschen Unbehagen erzeugen. Denn Sie müssten sich jetzt einige Fragen stellen. Moment mal. Wie muss ich vor das Gericht? Wann muss ich vor das Gericht? Ich weiß davon noch gar nichts. Was muss ich tun? Wenn Sie eine Einladung bekommen und es dort heißt, erscheinen Sie bitte dann und dann im Gerichtshof, hier in Stuttgart, oder wann und wo, dann wären Sie doch ganz interessiert zu wissen, was wird Ihnen zur Last gelegt? Wo kriege ich einen Verteidiger her? Und so weiter.
[25:17] Ich möchte mit Ihnen das heute nicht besonders theoretisch und theologisch abhandeln, sondern ganz rein praktisch. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen jetzt von Gott eine Einladung, vor Gericht zu erscheinen. Welche Fragen würden Sie sich stellen? Eine Einladung, eine himmlische Einladung, überreicht von einem himmlischen Boten, einem Engel, der Ihnen sagt, Sie sind heute, oder wann auch immer, Sie werden vor Gericht geladen. Sie müssen offenbar werden, vor dem Richterstuhl. Stellen Sie sich das mal praktisch vor. Was bedeutet das? Ich bin doch hier auf der Erde. Gar kein so angenehmer Gedanke im ersten Moment, oder?
[25:55] Auf welcher Seite wird die Waage ausschlagen? Die erste Frage, die wir uns stellen wollen, die Sie sich stellen sollten, ist: Wo muss ich denn überhaupt hin? Wo findet das Gericht statt? Nun, findet das Gericht auf der Erde oder im Himmel statt? Fangen wir mal ganz einfach an: Auf der Erde oder im Himmel? Auf der Erde. Im Himmel. Woher wissen wir das? Weil es ja die Reinigung des himmlischen Heiligtums ist, nicht wahr? Das heißt, es findet im Himmel statt.
[26:24] Aber schauen Sie mal auf das hier: Ich schaute, bis Throne und was ist das nächste Verb hier? Aufgestellt worden. Jetzt, was impliziert das Verb aufstellen? Was impliziert das? Es beginnt, okay, was noch? Wenn ich einen Stuhl nehmen würde, wenn ich diesen Stuhl nehme, und ich stelle ihn hier auf, was impliziert das über diesen Stuhl und diesen Platz dort? Jemand muss sich sitzen, okay, jemand muss sich hinsetzen, das ist richtig. Aber was noch? Ganz einfach, Sie wahrscheinlich denken, das ist zu kompliziert. Das impliziert, dass vorher hier kein Stuhl gestanden hat, richtig? Dass der Stuhl, der Thron, vorher woanders gestanden hat, dass der Stuhl, der Thron, vorher woanders gestanden hat, weil der Stuhl, der Thron, vorher woanders gewesen ist. Ansonsten kann ich ihn hier aufstellen, oder? Ansonsten steht er schon da. Okay, ich versuche dann wieder zurückzubringen.
[27:21] Also, die Throne müssen sich irgendwie bewegen. Jetzt Frage: Moment mal, der Thron Gottes bewegt sich? Kann sich der Thron Gottes bewegen? Aber beim Thron Gottes hat man auch den Eindruck von irgendetwas so massivem, dass nicht Himmel noch Hölle den bewegen könnten, oder? Irrtum. Ich lese einen interessanten Text an. Hesekiel 1, Vers 26. Da geht es um den Thron. Wir lesen nicht alles. Ich möchte Ihnen nur das hier zeigen. Wenn Sie mal etwas tun wollen für Ihr Gehirn und mal Ihr Gehirn völlig zur Verzweiflung bringen wollen. Wer mag das mal gerne was lesen? Lesen Sie Hesekiel 1. Da werden Sie lesen von Wesen, einer läuft nach Norden, einer nach Süden, einer nach Osten, einer nach Westen und alle laufen perfekt gemeinsam. Der Thron. Einer geht nach Norden, einer nach Süden, einer nach Westen. Moment mal. Es ist ein Bild des Thrones Gottes. Es ist unvorstellbar. Ich kenne niemanden, der mir das physikalisch erklären kann. Es soll ja auch ausdrücken, dass man es einfach nicht verstehen kann. Aber es gibt etwas an Hesekiel 1, das interessant ist. Es wird beschrieben, dass dieser Thron was hat? Räder. Wenn Sie an Räder denken, woran denken Sie? Bewegung, oder? Wenn ich Räder habe, dann kann ich ihn bewegen. Mit anderen Worten, der Thron Gottes.
[28:39] Jetzt, wenn der Thron aufgestellt wurde, dann stand der Thron vorher woanders. Richtig? Ab 1844 wird der Thron Gottes in eine bestimmte Richtung aufgestellt. Das stellt uns die Frage: Wo stand er vorher? Fragen wir jemanden, der den Thron gesehen hat. Kennen Sie jemanden, der den Thron Gottes gesehen hat vorher? Vor 1844? Kennen Sie jemanden? Ich kenne jemanden. Und zwar Johannes. Johannes hat in der Offenbarung in den Himmel hinausschauen dürfen. Johannes hat vor 1844 gelebt, und er sah den Thron Gottes. Schauen wir mal, wo er den Thron sah: Zugleich war ich im Geist, und siehe, ein Thron stand im Himmel. Und auf dem Thron saß einer. Zumindest war ich mal im Himmel. Und der, der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis und einem sadischen Stein gleich. Und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd. Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus. Und sieben was? Was steht dort? Der Thron. Frage: Sieben Feuerfackeln. Wer von Ihnen war am Dienstag da? Dienstag. Sieben Feuerfackeln. Licht. Und zwar die Zahl sieben. Woran erinnert Sie das? Siebenarmigen Leuchter, nicht wahr? Der Thron.
[29:59] Jetzt, wo stand der siebenarmige Leuchter? War der im Heiligen oder im Allerheiligsten? Ganz sicher? Natürlich, ganz sicher. In der ersten Abteilung des Heiligtums. Jetzt, wir haben gesagt, am Dienstag, dass das irdische Heiligtum ein Abbild ist des himmlischen Heiligtums. Wo stand der Thron, als Jesus in den Himmel fuhr bis 1844? Wo stand er? Im Heiligen, in der ersten Abteilung des himmlischen Tempels. Ich habe den himmlischen Tempel nicht gesehen. Ich glaube nicht, dass er so klein ist wie die Stiftshütte. Ich glaube, er ist viel, viel, viel größer. Wir werden gleich sehen, warum. Aber ich glaube, dass es einen himmlischen Tempel gibt, denn die Bibel sagt es so.
[30:40] Frage: Wenn der Thron sich im Heiligen in der ersten Hälfte, im ersten Abschnitt des Heiligtums befand, bis 1844, wohin hat er sich wohl bewegt? 1844. Ins Allerheiligste. Warum denn? Das war ja der Zeitpunkt, wo die Sünden gereinigt werden. Und die Sünden werden wo gereinigt? Im Allerheiligsten, am großen Versöhnungstag. Das heißt, dieses Ereignis ist das Ereignis, wo auf der Erde der Priester in das Allerheiligste hineingeht. 1844 begann der sogenannte große Versöhnungstag. Im Allerheiligsten. Okay, also wissen wir schon mal, dieses Gericht findet im Allerheiligsten statt.
[31:23] Frage: Wenn Sie vor Gericht geladen werden, was wollen Sie wissen? Was wäre das Allerwichtigste, was man wissen müsste? Ich flüstern Sie nicht, sprechen Sie laut und deutlich: Genau, was habe ich getan? Wer klagt mich an? Warum werde ich angeklagt? Nun, ich glaube, wenn wir eine Einladung von Gott bekommen würden, vor das Gericht zu kommen, ich glaube, jedem von uns fällt relativ schnell ein, warum das so sein könnte, oder? Oder gibt es jemanden hier, der sagt, ich bin mir keiner Schuld bewusst, dass ich in den vergangenen Jahren meines Lebens irgendetwas getan hätte, was Gott nicht gefallen hätte. Gibt es jemanden, der sagt, ich bin mir keiner Schuld bewusst, dass ich in den vergangenen Jahren meines Lebens irgendetwas getan hätte, was Gott nicht gefallen hätte.
[32:10] Aber wer klagt uns an? Es heißt hier, und ich höre eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der was? Der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagt. Und was steht hier? Tag und Nacht. Jetzt, wer ist das nochmal, wer ist das hier, der beschrieben wird? Es ist Satan, oder? Das ist übrigens genau der gleiche Satan, der Sie jeden Tag zur Sünde verführen möchte. Denkst du kurz darüber nach. Ein und dasselbe Wesen versucht Sie jeden Tag zur Sünde zu verführen, um dann hinterher zu Jesus zu gehen und zu sagen: Schau her, der hat gesündigt. Verstehen Sie etwas von dem abgrundtiefen, bösartigen Charakter Satans? Derjenige, der Sie ständig verführt, der ist es, der mit dem Finger auf Sie zeigt und Sie anklagt. Haben Sie es gewusst? Dass Satan Sie nicht einfach nur verführt, weil er dann Freunde haben will, sondern im Gegenteil sich noch gegen Sie stellt. Warum eigentlich dem Satan folgen?
[33:19] Haben Sie es mal erlebt, dass Sie einen Freund hatten, von dem Sie hinterher gemerkt haben, dass er nur schlecht über Sie hinter dem Rücken geredet hat? Schon mal erlebt? Dass Sie jemandem vertraut haben und dann redet er nur schlecht über mich und verklagt mich. Genauso ist Satan. Satan ist so ein extrem schlechter Freund. Am besten, man hat ihn nicht zum Freund. Mit solchen Freunden möchten wir nicht so tun haben, oder? Aber immer wieder bietet er uns die Freundschaft an und wir gehen so leicht darauf ein, weil er uns so viele Dinge anbietet, aber wir müssten eigentlich wissen, dass hinterher er geht und uns anklagt. Denken Sie darüber nach, wenn wir das nächste Mal in Versuchung sind und danach, das wäre doch so schön.
[34:01] Denken Sie darüber nach, wenn ich jetzt vor Gericht erscheine, gibt es jemanden, der das sieht, oder ist das ganz privat, geheim mit Gott, mir und Satan? Was meinen Sie? Wir haben schon gelesen: Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Wer ist gut in Mathe? Was sind tausend mal tausend? Tausend mal tausend sind? Eine Million. Und zehntausend mal zehntausend sind? Hundert Millionen, ganz genau. Hundert Millionen. Wie viele Bundesbürger in der Republik Deutschland? Hundert Millionen. Stellen Sie sich vor, Ihr Fall wird vor der gesamten Bundesrepublik Deutschland, es war vor jedem Einzelnen, aufgerollt. Alle schauen zu. Interessant, oder? Wie würden Sie sich fühlen?
[34:49] Zehntausend mal Zehntausend. Wer sind diese Engel? Jetzt habe ich es gesagt. Es sind Engel. Wahrscheinlich haben Sie es schon vermutet. Es heißt hier Engel rings um den Thron und die lebendigen Wesen, die Ältesten, ihre Zahl war zehntausend mal zehntausend und tausend mal tausend. Übrigens, von den Engeln haben Sie nicht viel zu befürchten. Die werden sich nicht böse über Sie beschweren. Aber es gibt einen Grund. Jetzt können Sie mir erklären, warum Gott die Engel zulässt zu einem Gericht. Halten Sie den Gedanken?
[35:19] Lassen Sie mich eine zweite Frage stellen: Warum muss Gott überhaupt ein Gericht halten? Ich meine, weiß nicht Gott, wie wir sind? Kennt Gott nicht unser Herz? Was meinen Sie? Hat es Gott nötig, im Jahre 1844 noch mal durch die Weltgeschichte zu gehen und zu sagen: Die war noch mal der Adam, ich konnte mich nicht mehr erinnern. Ach ja, so war er, okay, er kriegt ewiges Leben. Die war noch mal der Judas. Ah, er war so, okay. Meinen Sie, dass Gott das nötig hat? Jetzt, warum macht er das? Warum hält er ein Gericht, wenn er es gar nicht braucht? Lassen wir ein Beispiel geben. Stellen Sie vor, in Ihrer Nachbarschaft zieht ein ehemaliger Kindergarten, ein Kinderschänder. Sie wissen, er hat vor zehn Jahren drei, vier Kinder geschändet. Frage: Würden Sie diese Entscheidung einfach so hinnehmen, oder würden Sie noch mal gerne sich vergewissern, würden Sie gerne noch ein paar mehr Informationen über den Fall bekommen? Besonders, wenn Sie Kinder haben. Was meinen Sie? Wäre Ihnen das egal, oder hätten Sie Interesse daran zu wissen, dass der Fall nicht geändert hat? Wäre das für Sie wichtig?
[36:30] Diese Engel verfolgen seit 6.000 Jahren unsere Erde und sehen nicht nur, wozu Hitler und Stalin fähig waren, sondern sie sehen auch, dass wir Dinge tun, die, wenn wir mehr Macht hätten, uns manchmal zu, vielleicht nicht zu Hitler und Stalin, aber auch zu großen Monstern machen würden. Die sehen das ganz genau und die fragen sich schon, was wird da werden? Kann ich sicher sein, dass er sich geändert hat? Können Sie verstehen, dass die Engel ein lebhaftes Interesse haben, dass dieser ganze Kampf im Himmel, von dem wir letzte Woche gesprochen haben, dieser Krieg der Sterne nicht nochmal ausbricht? Sie haben ja ein Drittel ihrer Freunde verloren, deswegen. Und wenn Sie ein Drittel Ihrer Freunde verlieren über eine Sache, dann werden Sie sich hüten, damit leichtfertig umzugehen. Die Engel haben ein Recht zu wissen, dass wir nicht nur die Menschen, die uns anschauen, die gucken wollen, was passiert. Da fühlt man sich schon ein bisschen verlassen, wenn man jetzt alleine vor diesem Gericht steht.
[37:34] Frage ist, haben wir auch einen Anwalt? Muss ich da alleine mich verteidigen, mit zitternden Händen, mit einem... Oder gibt es jemanden, der für mich spricht? Schauen Sie mal hier, die Bibel sagt: Meine Kinder, die schreibe ich euch, das ist ein Sprecher. Was bedeutet das Wort für Sprecher? Da sind zwei Worte drin. Welche beiden Worte? Für und Sprecher. Das ist ein Sprecher, der für mich spricht. Mit anderen Worten, ich bin angeklagt, aber ich brauche gar nicht zu sprechen. Ich brauche mich nicht zu verteidigen. Wenn mein Name aufgerufen wird, wenn Ihr Name aufgerufen wird und wir Jesus als Freund haben, dann wird Jesus sagen: Ich kann das nicht übernehmen. Und ich habe gewichtige Argumente. Würden Sie sich freuen, wenn Sie so einen Anwalt haben? Jesus ist der beste Star-Anwalt und er kostet noch nicht mal was. Er kostet noch nicht mal was. Er bietet Ihnen das umsonst an. Wäre es nicht wunderbar, so einen Anwalt zu haben?
[38:44] In Gerichtsfilmen gibt es oft dieses Duell zwischen dem Ankläger und dem Anwalt. Und dann fragt man sich, wer ist geschickter, wer hat die besseren Argumente? Satan oder Jesus? Jesus, oder? Sie sind nicht ganz überzeugt. Wer hat die besseren Argumente, Satan oder Jesus? Jesus. Das heißt, mit diesem Verteidiger kann man da jeden Fall gewinnen. Jeden Fall. Wir sollten nur sicherstellen, dass wir diesen Verteidiger haben. Denn was wäre, wenn unser Name aufgerufen wird und der Anwalt im Himmel sagt: Du hast den Anspruch genommen, ich kann nichts dazu sagen. Wäre das nicht schade? Das wäre nicht nur schade, das wäre dramatisch. Denn Sie alleine werden gegen Satan wenig ausrichten können. Aber zum Glück haben wir Jesus.
[39:40] Nun, wer ist der Richter? Wenn Jesus der Anwalt ist, wer ist dann offensichtlich der Richter? Logischerweise. So würde man meinen, oder? Aber die Bibel ist noch wunderbarer. Denn der Vater richtet wie viel? Wem? Wem übergeben? Lesen wir gemeinsam: Dem Sohn. Wer ist der Sohn? Jesus Christus. Aber Moment mal, Jesus ist doch der Anwalt. Waren Sie schon mal in einem Gericht, wo der Anwalt auch der Richter ist? Können Sie sich das vorstellen? Nicht nur, dass Jesus der beste Anwalt ist, sondern der Anwalt, der Verteidiger wird das Urteil fällen.
[40:20] Frage: Kann man einen Gerichtsfall verlieren, wenn der Verteidiger das Urteil fällt? Das ist unmöglich. Das ist auf Erden schon unmöglich. Wir müssen uns sicherstellen, dass wir diesen Verteidiger haben. Das ist nicht so, dass Gott als objektiver Richter sich mal anschaut und sagt: Na, wahrscheinlich ist Jesus schon. Nein, Jesus selbst wird das Urteil fällen. Stellen Sie sich das mal vor. Übrigens, das war im hebräischen Rechtssystem immer so der Fall, dass der Verteidiger auch das Urteil gefällt hat, weil wenn der Verteidiger das Urteil fällt, dann ist es fast unmöglich verloren zu gehen. Er hat sich gegen den eigenen Verteidiger gestellt. Ist das nicht wunderbar? Können Sie sich vorstellen, warum David gerufen hat: Richte mich. Weil wenn ich eine lebendige Beziehung zu Jesus habe, dann brauche ich keine Angst haben vor dem Gericht, denn ich weiß, ich brauche nicht zu sprechen. Jesus spricht für mich und nachdem er gesprochen hat, wird er das Urteil fällen. Und das wird nur für mich sein. Ist das nicht wunderbar?
[41:18] Warum? Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. Gott möchte nicht das Urteil fällen, weil er sagt: Jesus, du kannst das viel besser. Du kennst die Menschen viel besser. Das ist der Grund. Schauen Sie mal, was hier steht: Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde. Jesus, wenn wir im himmlischen Untersuchungsgericht unser Name aufgerufen wird, dann wird jemand nicht nur von uns sprechen, der sagen kann: Ich weiß ganz genau, wie es ist. Ich war genau in der gleichen Situation. Ist das nicht tröstlich, zu wissen, dass nicht jemand das Urteil fällen wird, der irgendwie nur aus fernen Galaxien das beobachtet hat und jetzt sein objektives Urteil fällt, sondern jemand das Urteil fällt, der Sie genauestens versteht, der genau weiß, wie es Ihnen vorgeht und der sich nur eins wünscht: dass Sie mit ihm Frieden schließen.
[42:21] Und da steht es: Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, ob er das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. Haben Sie Angst, vor dem Richterstuhl Jesu offenbar zu werden? Haben Sie Angst davor, vor Jesus? Hätten Sie Angst, in ein Gericht zu gehen, wo Sie wissen, dass Jesus der Richter ist? Ich hoffe nicht. Jesus sollte Ihr bester Freund sein. Und wenn Ihr bester Freund der Richter ist, haben Sie Angst vorm Gericht? Wir haben Angst vorm Gericht, wenn wir nicht wissen, was kommt. Aber wenn wir Jesus heute schon kennen, dann wissen wir auch, was im Gericht kommt. Er ist nicht anders. Er ist genau der gleiche.
[42:58] Aber spätestens jetzt sollten Ihnen eine Frage im Kopf schwirren, nämlich die: Ich sitze gerade hier in Bad Cannstatt auf einem Stuhl. Währenddessen findet das Untersuchungsgericht im Himmel seit 1844 dort oben im Himmel irgendwo statt. Es gibt nicht den Hauch einer Möglichkeit, dass ich dort persönlich vorstellig werden kann. Wie kann ich da hin? Es steht doch, wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Das heißt, wir müssen uns verantworten. Wie komme ich da hin?
[43:31] Werden einer nach dem anderen die Menschen in den Himmel gebeamt? Oder wird zurückgebeamt, wo was anderes gemerkt hat? Hier ist der interessante Punkt. Wie wird man offenbar vor einem himmlischen Richterstuhl, während man hier auf der Erde lebt? Jetzt, wo kommt das Wort Offenbarung in der Bibel noch sonst vor? Kennen Sie eine bestimmte Stelle, eine berühmte Stelle, wo das Wort Offenbarung in der Bibel vorkommt? Es ist fast zu einfach. Deswegen werden Sie wahrscheinlich nicht antworten, oder? Es gibt ein Buch, das heißt Offenbarung. Es heißt Offenbarung Jesu Christi. Wie hat Jesus sich offenbart? Durch ein, nochmal, ich glaube, es ist ein Buch. Wir haben es noch nicht ganz. Wodurch hat sich Jesus offenbart? Als er das Buch Offenbarung schrieb, kam er da in leibhaftiger Gestalt jetzt zu uns, damit wir die, womit hat er sich offenbart? Durch ein Buch. Jesus offenbart sich durch ein Buch.
[44:36] Wodurch werden wir offenbar? Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet. Moment mal. Sie müssen gar nicht in das himmlische Allerheiligste. Es gibt Bücher, die so exakt und so detailliert sind, dass sie völlig, gar nicht notwendig sind. Die Bücher tun das. Enthält die Bibel alles, was wir über Jesus wissen müssen, um ihn gut kennenzulernen und ein Urteil über Jesus fällen zu können? Enthält die Bibel alles, was wir wissen müssen? Definitiv. Glauben Sie dann, dass die Bücher im Himmel auch alles über uns enthalten, was Gott notwendig hat? Hier ist das Prinzip. Jesus lebt im Himmel, hat ein Buch auf der Erde. Wir leben auf der Erde und haben Bücher im Himmel.
[45:23] Nun, was steht in den Büchern drin? Was steht in diesen Büchern drin? Da haben wir es: Und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren, ich kann sie nicht hören, Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und jetzt vielleicht fangen Sie sich doch an, im Kopf zu kratzen. Könnte es sein, dass diese Bücher so viel detaillierter sind, als ich mir das jemals wünschen würde? Wenn ich persönlich vor einem Richterstuhl offenbar werde, dann habe ich ja das Recht zu schweigen, oder? Dann kann ich alles auslassen, was mir nicht passt. Aber wenn es dort Aufzeichnungen gibt in mein gesamtes Leben, die noch detaillierter sind als meine Erinnerungen.
[46:09] Was sagt die Bibel? Jedes. Jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allen Verborgenen, ist ja gut oder böse. Und ich finde, es tut gut, es zu wissen. Das macht einen im ersten Moment ein bisschen unbehaglich, dass alles, was wir getan haben, wird von dem gesamten Universum aufgedeckt. Wie ein offenes Buch. Alles. Jedes Werk. Was gehört dazu? Nichts ist verborgen, das nicht offenbar wird und nichts ist geheim. Es gibt vielleicht Dinge, von denen weiß nur Ihr Ehepartner, oder? Es gibt vielleicht Dinge, von denen weiß vielleicht nicht mal Ihr Ehepartner. Nicht mal Ihre Eltern. Dinge, die so geheim sind, die Sie so zurückgehalten haben, dass Sie sich sicher sind, dass sie niemals ans Licht kommen wird. Und dann kommt die ernüchternde, aber heilsame Wahrheit.
[47:11] Während des himmlischen Untersuchungsgerichtes kommen all diese Dinge nicht vor ihre Eltern, nicht vor ihren Ehepartner, aber vor Millionen von Engeln. Millionen. Offen. Es wird alles offenbar. Jetzt, was gehört dazu? Redet nicht von vielen hohen Dingen, Vermessenes gehen nicht aus eurem Mund, denn der Herr ist ein Gott, der alles weiß, alles positive, alles negative, alles, was ich mit Werken, mit Händen, mit Füßen getan habe, ist alles verzeichnet, aber nicht nur das. Schauen Sie mal weiter. Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort. Also nicht nur das, was wir getan haben, nicht unsere Handlungen und Aktionen, sondern auch alles, was wir gesprochen haben. Denn wenn man das weiß, dann hilft einem das schon mal ein bisschen, drüber nachzudenken, was man sagt. Aber der Bericht ist sowieso, aber da wären wir gerne noch zu kommen. Jedes unnütze Wort ist aufgezeichnet, aber nicht nur das. Das ist schon ganz schön, alle Taten, alle Worte, aber nicht nur das.
[48:27] Die Bibel sagt: Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und sogar das, was wir vorgehabt haben, aber keine Gelegenheit hatten, es auszuführen. Kommt es mal vor, dass Sie vorhatten, etwas Böses zu tun und nur die Umstände haben es daran gehindert und hinterher sagen Sie: Ich habe es ja gar nicht getan. Kommt es mal vor, haben Sie es schon mal erlebt, dass Sie etwas Böses vorhatten, irgendetwas, von dem Sie wussten, es ist nicht richtig, also Sie konnten es nicht tun und das ist das fortschrittlichste Medium der Zeit. Wenn wir das auf unsere heutige Zeit übertragen würden, würden wir vielleicht was sagen? DVD-Aufnahmen. Können Sie sich vorstellen, Ihr gesamtes Leben als DVD-Aufnahme, als große Reihe, das Leben der Frau Mayer, das Leben des Herrn Müller, das Leben des Christopher Kramp, aufgereiht als 83.587 Teile in der himmlischen Bibliothek. Und das von Ihrem Leben und von Ihrem Leben und von Ihrem Leben.
[49:45] Frage: Können Sie sich vorstellen, warum das himmlische Heiligtum gereinigt werden muss? Diese himmlische Bibliothek ist schlimmer als alles, was in den Schmutzecken unserer Bibliotheken rumsteht, weil mein komplettes Leben, Ihr komplettes Leben, dort als vollständige DVD-Reihe oder Buchreihe, vollständig aufgezeichnet ist. Möchten Sie in diesem Himmel leben? Das muss alles voraus, oder? Und so kommt Gott zu dem Zeitpunkt ab 1844, wo er sagt: Das muss alles raus, das muss alles editiert werden. Wir müssen diese Lebensberichte editieren. Wir müssen sie, da kommen wir gleich dazu.
[50:27] Aber ich möchte Ihnen noch ein bisschen Hoffnung geben. Da haben wir gesehen, dass der Herr, bevor ich Ihnen Hoffnung gebe, möchte ich Ihnen das noch ganz deutlich sagen. Isaiah 65, Vers 6 und 7, das ist vor mir aufgeschrieben: Eure Sünden und die Sünden eurer Väter miteinander, spricht der Herr. Ich will nicht schweigen, sondern vergelten. Steht alles da. Ich möchte Ihnen Hoffnung geben. Nicht nur das, es steht auch das, was wir Gutes getan haben, nicht wahr? Maleachi 3, Vers 16 bis 18, da besprachen sich die miteinander, welche den Herrn fürchteten und sie werden von mir, spricht der Herr der Herrscharen, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite. Und ich will sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschonen, der ihm nicht dient, der ihm dient, Verzeihung. Das heißt, nicht nur alles Schlechtes aufgeschrieben, auch alles Gute. Jeder Sieg, wann immer wir eine Versuchung gehabt haben und widerstanden haben, wird sofort aufgeschrieben. XY hat einen Sieg gehabt, hat Jesus vertraut. Jede Entscheidung für Jesus, die er vertreten hat. Darum werdet ihr sehen, was für einen Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient und dem, der ihm nicht dient.
[51:43] Aber nicht nur das. Du zählst, wie oft ich fliehen muss, sammle meine Tränen in deinen Schlauch, stehen sie nicht in deinem Buch. Alle unsere Bekümmernisse, alle unsere Tränen, alle unsere Sorgen, wann immer wir Depressionen gehabt haben, wann immer wir mit dem Kopf in den Kopf geraten haben, alle unsere Herzschmerzen, es ist alles aufgeschrieben. Gott weiß davon. Stehen sie nicht in deinem Buch. Aber nicht nur das. Im Psalm 87, Vers 6 steht etwas Erstaunliches. Es steht dort, der Herr wird zählen, wenn er die Völker verzeichnet. Dieser ist dort geboren. Mit anderen Worten, wenn Gott seine Aufzeichnung macht, dann sagt er nicht nur XY hat das und das getan, sondern er sagt XY kommt aus der und der Gegend.
[52:31] Ich habe bei der Fragebeantwortung vergessen. Wissen Sie, in welcher Stadt Jesus geboren wurde? In welcher Stadt wurde Bethlehem geboren? In welcher Stadt ist er aufgewachsen? Nazareth. Wenn Sie Nazareth in die heutige Zeit übertragen würden, wo wäre das ungefähr? Welche Stadt wäre ein Synonym für Nazareth? Mehrere Möglichkeiten. Stellen Sie vor, jemand kommt zu Ihnen und sagt: Ich habe 30 Jahre in Las Vegas gelebt, ich habe noch niemals gesündigt. Oder ich habe 30 Jahre in St. Pauli gelebt, mitten im Rotlichtmilieu, noch nie gesündigt. Das war die Reaktion von Philippus: Was kann Gutes aus Nazareth kommen? Wir lesen das und denken, na, Nazareth. Jesus lebte mitten im Ghetto, mitten dort, wo das soziale und das moralische Niveau am aller tiefsten war. Warum? Damit niemand sagen kann, Gott weiß, ob wir eine schwierige Kindheit hatten, Gott weiß, ob wir eine gute Kindheit hatten, Gott weiß, ob wir in Armut aufgewachsen sind, ob wir unsere Eltern waren, was die Einflüsse waren, das alles spielt im Gericht eine Rolle.
[53:49] Es ist nicht gut zu wissen, dass Gott wirklich alles berücksichtigt, ein objektiver Gott ist, aber es gibt noch etwas anderes außer den Büchern und das finden Sie hier. Und es wurden Bücher geöffnet und ein was? Ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens. Jetzt, was steht im Buch des Lebens? In den Büchern stehen die Werke, meine Taten, meine Worte, meine Gedanken, meine Absichten, meine Tränen, meine Herzen, alles. Aber das Buch des Lebens enthält nur etwas, nämlich die Namen. Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens. Das heißt, es gibt ein Buch, da steht nur Ihr Name, mein Name und eine bestimmte Bedingung, werden wir gleich sehen, das Buch des Lebens.
[54:33] Jetzt, welches, welche Kapiteln der Bibel enthalten nur Namen? Kennen Sie Kapiteln der Bibel, die nur Namen enthalten? Wer von Ihnen hat schon mal versucht, die Bibel von vorne nach hinten durchzulesen? Wer hat es schon mal versucht? Gibt es jemanden? Mit welchem Buch fängt man an? Man fängt an mit 1. Mose, offensichtlich, und dann fängt man mit 1 an mit 1. Mose. Das ist das Buch der Geschichte von Adam, an dem Tag, als Gott den Menschen schuf, machte ihn und Gott ähnlich. Und Adam war 130 Jahre alt, als er seinen Sohn zeugte, ihm selbst gleich nach seinem Bild, und dann kommt einer nach dem anderen, wurde Sohn so alt, zeugte den, wurde Sohn so alt, zeugte den. Nur Namen? Man fragt sich, was soll das in der Bibel? Ist das Lückenfüllerei? Sollen die Seiten noch ein bisschen, dass mehr Seiten drin sind? Buch lauter Namen. Warum? Das Geschlechtsregister, die Geschlechtsregister der Bibel sind einige der spannendsten Kapitel. Man muss nur wissen, warum. Haben Sie es gewusst? Hier ist der Grund.
[55:47] Und es wird geschehen, jeder, der übrig geblieben in Zion und jeder, der übrig gelassen in Jerusalem wird heilig genannt werden, jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem. Zum was? Zum Leben? Eingeschrieben ist. Das Israelit wurde in ein Geschlechtsregister eingetragen. Angenommen, Sie kriegen ein Kind, das Kind wird geboren und dann wird der Name des Kindes in ein Geschlechtsregister eingetragen, zum Beispiel in das Geschlechtsregister von Nazareth oder von Hebron oder von Lachisch oder von Jerusalem. Und hier sagt uns die Prophetie, dass jeder, der heilig genannt wird, ist zum Leben eingeschrieben in Jerusalem.
[56:21] Jetzt, Hebräer erklärt das noch mehr. Er sagt: Sondern, ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu zehntausenden von Engeln, kommt uns bekannt vor, zu der Festversammlung, zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel was sind? Angeschrieben. Gibt es im Himmel ein Geschlechtsregister? Was meinen Sie? Ein Geschlechtsregister im Himmel? Es ist das Buch des Lebens. Das Buch des Lebens ist ein Geschlechtsregister, denn jeder, der auf Erden zu Jerusalem gehörte, gehörte zum Jerusalemer Geschlechtsregister. Jeder, der zu Hebron gehörte, gehörte zum Jerusalemer Geschlechtsregister von Hebron. Wenn ich in Rostock geboren wurde, dann steht mein Name dort, wenn ich Dortmund liebe. Jeder von uns steht im Einwohnermeldeamt Verzeichnis. Aber die Bibel hat auch so ein Geschlechtsregister im Himmel. Das Buch des Lebens.
[57:19] Und was hat es damit auf sich? Die Bibel sagt, unser Bürgerrecht ist im Himmel. Wer von Ihnen ist Deutscher? Wenn Sie Christus angenommen haben, sind Sie kein Deutscher mehr. Wer von uns ist Italiener? Mit Christus sind wir kein Italiener mehr. Wer von uns ist Grieche? Das gleiche gilt auch für uns. Vielleicht bei der gegenwärtigen Krise. Wie auch immer. Mit Christus sind wir Ausländer. In diesem Sinne. Nicht, dass wir jetzt keine Beziehung mehr zum Staat haben. Ich bin froh, dass ich in Deutschland geboren bin. Sie sind froh, dass sie in Griechenland geboren sind. Sie sind froh, dass sie in Italien geboren sind. Wir lieben unsere Kultur. Im Himmel. Steht Ihr Name schon im himmlischen Heiligtum? Wie kommt er da hin? Freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind. Wann immer ich jetzt ein Geschlechtsregister lese, lese ich immer nur das Buch des Lebens. Und ich freue mich, dass die Bibel voller Geschlechtsregister ist. Machen Sie das mal. Lesen Sie mal die ganzen Geschlechtsregister und denken Sie immer nur, das ist das Buch des Lebens. Und so sorgfältig wie Gott die Geschlechtsregister macht, man fragt sich, warum muss das alles so sorgfältig sein? Genauso sorgfältig führt Gott dieses Buch des Lebens.
[58:31] Wie wird man, wie kommt man in ein irdisches Geschlechtsregister? Wie kommt man da rein? Durch? Was muss man tun, um in ein Geschlechtsregister zu kommen? Man muss geboren werden. Jetzt geboren werden. Wer von Ihnen kann deutsche Grammatik? Gut, ist das aktiv oder passiv? Passiv, warum? Weil man sich nicht selbst gebären kann, oder? Man wird geboren. Warum ist das wichtig? Raten Sie mal, was ist zu tun? Aktiv oder passiv? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, sage ich euch, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Wer macht das? Kann ich mit meinen eigenen guten Taten mich selbst gerecht machen und selbst mich neu gebären? Nein. Wer macht es? Der Heilige Geist Jesus Christus. Durch sein Wort, der spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir ihn einfach nur lassen, dann kommen wir ins neue Buch des Lebens.
[59:31] Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, werden wir noch ein anderes Thema zu haben, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Wir müssen neu geboren sein. Wir müssen dieses Geschlechtsregister eingeschrieben sein in das Einwohnermeldeamt von Neu-Jerusalem im Himmel, wenn Sie so wollen. Wir müssen dort angeschrieben sein und dann werden wir ohne Probleme in das Reich Gottes kommen. Werden Sie gleich sehen, wie das funktioniert. Wenn jemand neu geboren ist, wie? Der Wind weht, wo er will, und du hörst seinen Sausen, aber du weißt nicht, wo er kommt und wohin er geht. Wer von Ihnen war schon einmal auf dem Feld und hat den Wind brausen hören? Wer von Ihnen kann den Wind fangen? Können Sie den Wind fangen? Wer von Ihnen kann den Wind fangen? Kann man den Wind festhalten? Kann man sagen, da ist der Wind und da ist nicht der Wind? Woran merkt man, dass es windig ist? An den? An den Wirkungen, oder? Woran merke ich, dass ich neu geboren bin? Ab hierhin bin ich neu geboren. Woran merke ich, dass diese Neugeburt beginnt? Woran merke ich das? An dem, wie ich mich verändere. Wenn ich mich selbst beobachte, stelle ich fest, mein Charakter verändert sich. Ich habe neue Interessen. Ich gehe plötzlich in die Kirche, statt nur vor dem Fernseher zu sitzen. Allein diese Veränderung zu beobachten, ist ausreichend, um zu sehen, der Wind bewegt sich. Der Wind bewegt mein Leben. Ich bin neu geboren. Ich fange an, neu geboren zu werden. Es reicht aus, um ihm die Erlaubnis zu geben, es zu tun. Und dann stehe ich, dann steht mein Name im neuen Jerusalem.
[1:01:07] Haben Sie es gewusst? Dass Ihr Name allein durch Ihre Entscheidung für Christus, wer von Ihnen hat gestern eine Entscheidung, oder die Tage vorher eine Entscheidung für Christus gefällt? Darf ich Ihre Hände sehen? Wer hat eine Entscheidung für Christus gefällt? Ihre Entscheidung bedeutet, dass seit gestern oder seit früher, seitdem Sie die Entscheidung gefällt haben, Ihr Name eingeschrieben worden ist im himmlischen Jerusalem. Da steht Ihr Name! Aber diesen Namen kann man tilgen. Wussten Sie das? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der gegen mich sündigt.
[1:01:38] Ich möchte zum Schluss dieses ersten Vortages, für die letzten zwei Minuten, in eine Geschichte erzählen, die es in Zacharias findet. Zacharias, der Prophet, sieht einen Menschen, den Hohen Priester Jeschua, stehen wir vor dem Engel des Herrn. Der Engel des Herrn ist ein anderes Wort für Jesus. Der Satan aber stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen. Er stand im Vorwiederkunftsgericht. Im Geiste, symbolisch gesehen, steht dort ein Mensch, Jeschua, könnte genau auch Sie sein. Stellen Sie sich vor, Sie stehen dort und im Geiste Satan und Christus streiten über diese Bücher. Und immer wieder kommt Satans Anklage, Satans Anklage, Satans Anklage. Wissen Sie, was Jesus sagt? Wollten Sie mal wissen, wie Jesus als Staranwalt des Universums Ihren Fall verteidigt? Er verteidigt ihn so: Da sprach der Herr zum Satan: Er, der Jerusalem erwählt hat, ist dieser nicht ein was? Ein? Ich weiß es nicht. Ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist.
[1:02:39] Wie beschreibt Jesus einen Menschen, der im himmlischen Untersuchungsgericht auf seiner Seite steht? Einem Brandscheit. Was muss man tun, um einen Brandscheit aus dem Feuer zu greifen? Zu reißen. Was muss man tun? Angenommen, wir haben hier ein Feuer. Ich versuche nämlich, diesen Brandscheit herauszugreifen. Was muss ich tun? Entweder das Feuer löschen, oder, wenn das Feuer nicht gelöscht werden kann, ich muss mit meiner bloßen Hand ins Feuer reingreifen. Würden Sie für einen Brandscheit mit Ihrer bloßen Hand ins Feuer greifen? Für einen Brandscheit. Wir sprechen nicht über Gold, das glänzt und glitzert. Über einen Brandscheit würden Sie sagen: Der Brandscheit ist verkohlt, wenn ich ihn rausnehme. Jesus greift ins Feuer, um Sie herauszuholen. Sie sind immer noch verkohlt, aber er kann schon vieles mit Ihnen machen. Jesus hat für Sie ins Feuer gegriffen.
[1:03:42] Frage: Wenn Sie ins Feuer greifen und den Brandscheit rausholen und jemand sagt: Werfen Sie ihn wieder rein, würden Sie das machen? Sie würden sagen: Ich habe gerade ins Feuer gegriffen, um ihn rauszuholen. Solange der Brandscheit selbst sagt, ich möchte bei dir bleiben, wird Jesus nie wieder diesen Brandscheit ins Feuer zurückwerfen. Es sei denn, der Brandscheit sagt: Bitte wirf mich ins Feuer zurück. Das ist eine andere Sache. Jeschua hatte unreine Kleider und stand doch vor dem Engel. Wer von Ihnen hat das Gefühl, dass wenn sein Fall aufkommt, dass da vielleicht unreine Kleider ihn auch bekleiden würden? Können Sie sich vorstellen, Sie stehen hier alleine in Ihren Gehorsams. Wissen Sie, was passieren wird, wenn Ihr Name im Buch aufkommt? Jesus stellt sich davor. Sie stehen hier bewusst ihrer Sünden, aber Jesus stellt sich davor und sagt: Mein Leben für seins. Mein Gehorsam gilt für ihn. Seine Strafe, die er verdient, habe ich genommen und jetzt Gott, wenn du, oder er selbst spricht das Urteil dann, wann immer ich seinen Fall sehe, ich bin im Schatten. Schauen Sie mal, wie der Schatten aussieht. Ist nicht schön? Wir stehen im Windschatten Jesu, im Schatten des Kreuzes.
[1:05:05] Und er sagt dann: "Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen und lasse dir Festkleider anziehen." Jesus vergibt uns nicht nur die Sünden. Ja, er vergibt uns die Sünden, aber er macht noch mehr.
[1:05:17] So tut Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen.
[1:05:27] Er nimmt sich ihre Videoreihe und schneidet alle Szenen raus, die sie nicht haben möchten. Wenn sie es ihm erlauben, wissen sie was? Die Bibel sagt, dass Gott es nicht möchte, dass jemand willkürlich etwas zum Buch hinzufügt oder etwas vom Buch der Bibel hinweg nimmt. Und Gott wird niemals willkürlich irgendetwas hinweg streichen, wenn wir es ihm nicht erlauben.
[1:05:53] Aber wenn wir es ihm erlauben und sagen: "Herr Jesus, das, was ich an dem Tag gemacht habe, oder all meine Sünden, ich kann mich an alle Daten erinnern, aber all die Sünden, die damit zu tun haben, bitte streich sie alle raus." Dann nimmt Jesus seinen himmlischen Radiergummi oder seinen himmlischen roten Stift und streicht alles aus, schneidet es aus.
[1:06:17] Und was haben sie danach? Einen völlig gereinigten Bericht. Können Sie sich jetzt vorstellen, warum David gesagt hat, dass die Sünden nicht mehr da sind? So als wenn sie nie geschehen.
[1:06:29] Und Jesus sagt: "Wenn du in meinen Wegen wandelst und meinen Dienst eifrig versehen wirst, sollst du auch mein Haus regieren und meine Vorhöfe hüten, und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen."
[1:06:43] Letzte Frage für diesen Vortrag: Was ist der Maßstab?
[1:06:55] Jesus sagt: "Wenn du in meinen Wegen wandelst und meinen Dienst eifrig versehen wirst, sollst du auch meine Vorhöfe hüten und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen."
[1:07:08] Letzte Frage für diesen Vortrag: Was ist der Maßstab?
[1:07:12] Wenn du in meinen Wegen wandelst und meinen Dienst eifrig versehen wirst, sollst du auch mein Haus regieren und meine Vorhöfe hüten und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen.
[1:07:25] Jesus sagt: "Wenn du in meinen Wegen wandelst und meinen Dienst eifrig versehen wirst, sollst du auch meine Vorhöfe hüten und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen."