Veröffentlicht am
1.550 Klicks

In dieser Vortragsreihe „Ausweg 2012“ wird im neunten Teil, „Der Tag“, die Bedeutung des Sabbats beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, wie die Schöpfung und die Erlösung im biblischen Verständnis eng miteinander verbunden sind und wie der Sabbat als Zeichen dieser Konzepte dient. Der Vortrag geht auf die biblische Grundlage des Sabbats ein, seine Bedeutung als Ruhetag und Zeichen der Heiligung, und widerlegt gängige Missverständnisse bezüglich seiner Gültigkeit. Abschließend werden praktische Ratschläge gegeben, wie der Sabbat als Tag der Freude und des Segens erlebt werden kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Ja, herzlichen Dank, das war doch wirklich sehr aufschlussreich, oder? Schön, dass Sie da sind, wenn Sie jetzt gerade erst noch gekommen sind oder gerade zugeschaltet haben, später dazu. Wir haben heute das neunte Thema von Ausweg 2012. Zeit, noch einmal kurz zusammenzufassen innerhalb von einer Minute, was wir bisher gemacht haben. Wir haben angefangen mit dem Thema der Ausweg. Einer kann sich noch erinnern. Und in diesem Ausweg ging es darum, dass in all den Krisen und Katastrophen unserer Welt uns nicht der Maya-Kalender hilft und auch nicht andere Theorien, sondern ein Buch, nämlich die Bibel und ihre Prophetie, die uns zeigt, in all diesen Krisen gibt es einen Ausweg: die Wiederkunft Jesu.

[0:55] Und wir haben dann gesehen, dass wir, um die Bibel wirklich verstehen zu können, etwas kennen müssen, nämlich den Code, den Bibel-Code. Und zwar nicht die Buchstabenkombination von irgendwelchen hebräischen Wörtern, sondern einfach, wir müssen verstehen, wie man biblische Vorhersagen auslegt, indem man Vers mit Vers vergleicht und indem die Bibel sich selbst erklären kann. Und als wir das gemacht haben, haben wir festgestellt, durch die ganze Bibel zieht sich das Thema von einem großen Kampf, ganz genau, von dem Krieg. Zwischen wem? Zwischen Jesus Christus und Satan. Und dieser Kampf hat dazu geführt, dass viele Menschen, oder eigentlich letztendlich alle Menschen, und wir alle, die wir das auch miterlebt haben, sich von Gott entfernt haben durch etwas, was die Bibel nennt Sünde. Und Sünde verursacht Leere, Finsternis, Chaos in unserem Herzen. Das hebräische Wort war Tohuwabohu. Aber es gibt eine Lösung dafür, und das ist das Licht. Und wer ist Licht? Gott ist Licht und sein Evangelium ist das Licht, das in die Finsternis hineinscheint. Und um ihn zu erleben, um ihn zu entdecken, müssen wir ihm begegnen. Und wir können ihm begegnen an einem bestimmten Ort, nämlich im Zelt. Das Zelt in der Wüste war ein Symbol für das Heilige Himmel, dafür, dass Jesus Christus der Weg ist. Und er ist auch der eine, der uns erlöst, der von unserem Kreuz von Golgatha gestorben ist, der unser persönlicher Heiland ist und der ins Heiligtum gegangen ist und dort nicht nur ins Heilige, sondern auch ins Allerheiligste. Und das geschah zu einem gewissen Datum, und das Datum war 1844, ganz genau. Und was dort passiert ist oder was dort begann, war, was hat dort begonnen? Das Gericht, ganz genau. Die Throne wurden aufgestellt, das Gericht begann. Das haben wir letzten Samstagabend besprochen. Und in diesem Gericht gibt es was? Es gibt einen Maßstab. Und dieser Maßstab ist was? Die zehn Gebote, das Gesetz Gottes. Soweit, so gut.

[2:57] Heute Abend heißt unser Thema der Tag. Bevor wir damit anfangen, wollen wir gemeinsam ein kurzes Gebet sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir uns mit deinem Wort beschäftigen dürfen, dass wir dich besser kennenlernen können, dass wir heute wieder etwas lernen können über dich. Wir wollen heute noch näher kommen, näher, noch näher zu dir, und wir möchten verstehen, was deine Liebe ist, was dein Wunsch für unser Leben ist und wie wir noch mehr Gemeinschaft mit dir haben können. Bitte segne uns durch deinen Heiligen Geist und sei du jetzt bei uns, schenke uns Verständnis dafür. Amen.

[3:33] Wir haben schon vor genau einer Woche, als wir das Thema sprachen, das Licht, über die Schöpfung kurz gesprochen. Wir haben kurz angerissen, dass Gott, als er die Welt geschaffen hat, sie einfach unfassbar schön geschaffen hat, dass er ein unfassbar guter Designer ist und dass dort viel Ordnung und viel Schönheit und viel Komplexität, sowohl im Großen, können wir uns erinnern an die vielen Planeten und Sterne, die so groß sind und so weit auseinander, dass unsere Erde nicht mal so ein kleiner Pixel ist, so ein kleines Staubkorn. Aber genau diese gleiche Komplexität und Schönheit und Funktionalität findet man auch, wenn man ganz hineingeht in die Zelle und in die einzelnen Moleküle und in die kleinsten Bausteine des Lebens. Dort ist es genau so komplex. Man sieht, dass Gott, sowohl im Großen als auch im Kleinen, ein wunderbarer Schöpfer ist. Und ich habe Ihnen gesagt, ich bin nicht hier, um Ihnen wissenschaftlich zu beweisen, dass die Schöpfung möglich ist und wissenschaftlich glaubhaft ist. Da gibt es ganz tolle Leute, die das können und die das machen, die wissenschaftlich begabt sind. Wissenschaft war nie meine große Stärke. Muss auch nicht sein, denn ich weiß, dass Gott die Welt geschaffen hat aus einem ganz einfachen Grund, und den wollen wir noch ganz kurz wiederholen, bevor wir in das Thema einsteigen.

[4:47] Wir haben ja gesehen, am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde und dann heißt es, und das haben wir besprochen gemeinsam, und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und wir haben gesehen, dass das eine Parallele hatte. Wir hatten gesehen, Gott sah, dass das Licht, was war? Es war gut. Da schied Gott das Licht von der Finsternis. Aber wir haben gesehen, dass dieses Licht geschaffen wurde durch das Sprechen Gottes, mit anderen Worten, durch das Wort. Und die Bibel sagt: Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und hier ist die Rede von Jesus Christus. Und die Bibel sagt, und das ist das nächste Wort jetzt sehr wichtig, was? Alles. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden. Das heißt, alles, was wir sehen, alles, was wir auch nicht sehen, alles, was es gibt, ist entstanden durch Jesus. Das haben wir schon gesagt, wir wollen es noch einmal in den Hinterkopf vermerken für den heutigen Vortrag. Das ist sehr, sehr wichtig. Es gibt nichts, was nicht durch Jesus entstanden ist. Und dann heißt es: Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde was? Abend und es wurde Morgen. Der erste Tag. Halten wir fest, wird noch später wichtig werden, dass jeder Tag besteht aus einem Abend und einem Morgen. Was war zuerst da? Der Abend. Es war zuerst dunkel und dann wurde es licht. Es war erst finster und tohu wa bohu, und dann kam das Licht. Und so besteht jeder Tag nach der Bibel aus einem dunklen Teil und aus einem hellen Teil. Aber wir haben gesehen, dass all das, was geschaffen worden ist, durch Jesus Christus geschaffen worden ist. Und dann haben wir eine interessante Parallele festgestellt, und auf die kommt es mir jetzt an. In 2. Korinther 4, Vers 6 heißt es: Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch wo? In unseren Herzen. In meinem Denken, in meiner Gesinnung, in meinem Fühlen kann es genauso dunkel sein und finster sein und leer sein und chaotisch sein, wie auf der Erde am ersten Schöpfungstag. Und genauso kann auch in mein Herz durch das Wort Gottes Licht hineinscheinen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Wir haben also gesehen, dass Schöpfung und Erlösung im Grunde genommen der gleiche Vorgang sind. Erlösung ist nicht viel mehr sozusagen als Neuschöpfung. Und wenn wir verstehen wollen, wie Erlösung funktioniert, müssen wir die Schöpfung verstehen und umgekehrt. Und hier ist der einfache Punkt: Ich glaube, dass Gott die Welt geschaffen hat, weil er mir ein neues Herz geschaffen hat. Das muss ich nicht wissenschaftlich beweisen, ich weiß es selbst, ich habe es erlebt. Ich habe in meinem Herzen erlebt, dass er mir ein neues Herz gegeben hat, etwas, was ich selbst niemals hätte tun können. Und diese schöpferische Kraft, an der ich sonst selbst verzweifelt wäre, ist für mich Beweis genug, dass er auch all die anderen Dinge geschaffen hat. Und die Bibel sagt es auch ganz deutlich: Denn aus Gnaden seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine was? Seine Schöpfung. Erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott so vorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Und auch im Korintherbrief heißt es genauso: Darum ist jemand in Christus, so ist er was? Eine neue Schöpfung. Immer wieder in der Bibel sind Erlösung und Schöpfung ein und dasselbe, oder sozusagen nach den gleichen Prinzipien. So wie Gott durch sein Wort geschaffen hat, so erlöst er auch durch sein Wort. Und so wie dort Gott Licht in die Finsternis brachte, so bricht Gott hier Licht in die Finsternis. Und wir können all die Parallelen weitergehen. Erlösung und Schöpfung sind prinzipiell ein und dasselbe.

[8:35] Nun, wir haben gerade schon gesagt, dass Gott am ersten Tag das, was geschaffen hat, nochmal, das Licht, richtig? Frage: Für wen hat Gott das Licht geschaffen? Hat Gott das Licht für die Australier geschaffen? Hat Gott das Licht für die Australier geschaffen? Definitiv. Hat Gott das Licht nur für die Australier geschaffen? Ganz sicher? Okay. Für wen hat er das noch geschaffen? Für alle? Hat Gott das Licht auch für uns geschaffen? In 1. Mose 1, Vers 6 lesen wir, dass am zweiten Tag Gott was geschaffen hat? Eine Ausdehnung. Und wie hieß diese Ausdehnung? Himmel. Ganz genau. In 1. Mose 1, Vers 8 heißt es: Am zweiten Tag schuf Gott den Himmel. Und der Himmel wurde geschaffen für die Japaner, sagt die Bibel, oder? Für wen wurde der Himmel geschaffen? Haben wir auch Himmel über Deutschland? Immer noch? Haben wir noch, ja? Mancher sagt, der Himmel ist zu sehr verschont. Aber wir haben immer noch Himmel auch über Deutschland, über Frankreich, über Italien. Überall. Der Himmel ist geschaffen für alle Menschen. Nun, was hat Gott am dritten Tag geschaffen? Was hat er geschaffen am dritten Tag? Die Erde. Und was hat er noch geschaffen am dritten Tag? Das Meer. Das hat er nicht am dritten Tag geschaffen, das war nämlich schon da. Das Meer war schon da. Er hat am dritten Tag die Erde geschaffen, indem er das Meer an bestimmte Orte gesammelt hat und dann kam die Erde zum Vorschein. Dann hat er etwas, noch etwas geschaffen am dritten Tag. Was war das? Das war die Vegetation, das waren die Pflanzen, das waren die Bäume, die Büsche, die Sträucher. Und die waren nur geschaffen für die Brasilianer. Nicht? Haben wir auch Vegetation in Deutschland hier? Okay. Das heißt, das Gras, das Gewächs, die fruchttragenden Bäume. Offensichtlich, so wie das Licht und auch der Himmel, sind geschaffen für alle Menschen, für alle Nationen, Völker, Stämme und Sprachen und so weiter. Was hat Gott am vierten Tag geschaffen? Sonne, Mond und Sterne. Und Sonne, Mond und Sterne wurden geschaffen nur für die US-Amerikaner. Deswegen sind es ja auch 52 Sterne, oder? Oder wurden die auch für uns geschaffen? Die wurden geschaffen für alle Menschen. Die Sonne, der Mond und die Sterne wurden geschaffen für alle Menschen. Und dann hat Gott am fünften Tag die Meerestiere geschaffen. Und was noch? Die Vögel. Und die wurden geschaffen nur für die Ghana. In Ghana gibt es übrigens viele interessante Vögel. Als wir dann im Nationalpark waren, gibt es über 300 besondere Vögel nur dort. Aber waren die nur für Ghana geschaffen? Nein, haben wir auch Vögel in Deutschland? Meerestiere auch in Deutschland? Ein paar. Die waren nicht so viele. Aber es gibt sie. Meerestiere sind geschaffen für alle Menschen, aller Rassen, aller Kulturen. Und was hat Gott am sechsten Tag geschaffen? Die Tiere. Was für Tiere? Wer hat da auch Tiere geschaffen? Die Tiere auf der Erde, die Landtiere. Die Löwen und die Tiger und die Leoparden und die Bären und die Hirsche und die Pferde und so weiter. Die Tiere der Erde. Und die Tiere der Erde wurden nur geschaffen für die Südafrikaner. Da gibt es viele interessante Tiere, oder? Aber dann hat Gott am sechsten Tag noch was geschaffen. Was hat er geschaffen? Den Menschen. Aber als er den Menschen schuf, schuf er ihn wie? Wir haben schon ein bisschen darüber gesprochen, nicht wahr? In seinem Bild, nicht wahr? Und zwar als Mann und Frau. Und wen hat er zuerst geschaffen? Den Mann. Was sagt uns das? Denken, denken, denken. Nicht gleich vermuten, denken. Das sagt uns, wenn nur Gott anfing mit dem Licht und dann kam der Himmel, dann kam die Erde, dann kam das erste Leben, die Vegetation, dann kam Sonne und dann kamen die Tiere und dann kam der Mann und dann kam die Frau. Was sagt uns das? Das ist eher so eine Entwicklung zu sehen, nicht wahr? Es wird immer komplexer. Aber wie auch immer, Mann und Frau sind nach der Bibel völlig gleichgestellt und völlig gleich. Aber ich finde es interessant, dass Gott offensichtlich schon nicht mit dem Menschen angefangen hat, sondern schon irgendwie Stück für Stück so das entfaltet hat, nicht wahr? Und am Ende dieser Entfaltung steht die Frau, nicht der Mann. Und die Frau wurde geschaffen nur für die Deutschen, oder? Gibt es jemanden, der sagt, ich bin nicht deutscher und ich habe trotzdem meine Frau? Wurden Frauen geschaffen für alle Menschen? Also für alle Männer, muss ich jetzt sagen. Und dann kam der erste Mose 1, er schuf sie als Mann und Frau. Und dann heißt es: Am siebten Tag, so wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hat am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruht am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Aber dieser Tag wurde geschaffen nur für das jüdische Volk.

[13:42] Moment mal, warum sagt ungefähr die ganze Welt, dass dieser siebte Tag gemacht wurde für die Juden? Wurde er für die Juden gemacht? Ja. Wurde das Licht für die Australier gemacht? Wurden die Frauen für die deutschen Männer gemacht? Auch. Wurden die Vögel für die Kanadier gemacht? Auch, aber nicht ausschließlich. Wurde also dieser siebte Tag, der Ruhetag, für das jüdische Volk gemacht? Ja oder nein? Aber nicht ausschließlich. Interessanterweise, es heißt hier, Gott ruhte an diesem Tag. Und das hebräische Wort Ruhe heißt Schabbat. Sagen wir mal gemeinsam: Schabbat. Schabbat. Und dafür kommt das deutsche Wort Sabbat. Er ruhte einfach. Das heißt, wer war der Erste, der so einen Schabbat erlebte? Wer war der Erste? Nicht Adam, auch nicht Eva. Gott, denn er ruhte, der das Werk vollendet hatte, nicht wahr? Er ruhte. Und Frage: War Gott ein Jude? Er wurde später ein Jude, nicht wahr? Jesus war ein Jude. Aber zu diesem Zeitpunkt, übrigens, wer hat die Welt gemacht? Jesus, denn alles, was geschaffen wurde, ist geschaffen worden durch das Wort, und durch das Wort ist nichts entstanden, was nicht durch ihn entstanden ist. Das heißt, wurde der Sabbat, der siebte Tag, der Ruhetag, geschaffen durch Jesus? Hat Jesus diesen Tag geruht? Okay. Nun, es heißt hier: Gott segnete diesen Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk. Das heißt, es gibt drei entscheidende Dinge an diesem Tag: Gott segnete diesen Tag, er heilte und er ruhte ihn. Diese drei Dinge: Segen, Heiligung und Ruhe machen ihn ganz anders. Ich möchte das heute Abend kurz illustrieren. Wir haben wie viele Tage? Sieben Tage, nicht wahr? Okay. Und am ersten Tag, was hat Gott da gemacht? Wiederholen wir kurz, was hat er gemacht? Was hat er gemacht am ersten Tag? Das Licht. War das Licht wichtig? Okay. Ist Wassertrinken wichtig? Licht war wichtig. Was hat er am zweiten Tag gemacht? Den Himmel. Einer hat aufgepasst. Wunderbar, den Himmel. Ist der Himmel wichtig? Brauchen wir den Himmel? Stellen wir uns vor, wir würden leben ohne Himmel, was würden wir machen? Was hat er am dritten Tag gemacht? Die Erde und? Das Meer war schon da. Die Vegetation. Brauchen wir die Vegetation? Das wird uns immer deutlich, wir wussten, nachdem wir sie alle abgeholzt haben. Vegetation ist so wichtig, es ist lebensnotwendig, so wie das Wasser. Was haben wir am vierten Tag? Was wurde am vierten Tag geschaffen? Sonnenbund und Sterne. Jetzt muss ich nicht weiter fragen, ob wir Sonnenbund und Sterne brauchen, oder? Brauchen wir Sonnenbund und Sterne? Ansonsten wäre es ziemlich düster auf der Erde und wir würden nicht überleben, es wäre zu kalt. Noch kälter als jetzt. Was hat er am fünften Tag gemacht? Jetzt könnte man natürlich argumentieren, wir bräuchten die Tiere nicht unbedingt, oder? Aber es ist schön, dass wir sie haben, oder? Schön, dass wir sie haben. Und was hat er am sechsten Tag gemacht? Die anderen Tiere. Und? Brauchen wir die Menschen? Wir brauchen uns selbst, oder? Unbedingt. Ich muss hier ein bisschen Platz machen. All diese Dinge sind absolut lebensnotwendig. Und wie waren sie? Waren sie gut? Sie waren sehr gut. Sie waren richtig, sie waren gut, sie waren lebensnotwendig und sie waren perfekt. Aber am siebten Tag wollte Gott etwas Besonderes machen. Geht es auch so, dass wir, wir wollen ja jeden Tag richtig essen, nicht wahr? Wir wollen gesund essen, nicht zu viel essen. Aber manchmal möchte man auch etwas Besonderes, nicht wahr? Etwas, was darüber hinausgeht. Man möchte sozusagen einen besonderen Luxus sich gönnen, nicht wahr? Und so ist dieser siebte Tag ein besonderer Tag. Jetzt brauche ich Orangensaft. Notwendig zum Leben. Da ist ein bisschen Luxus dazu, nicht wahr? Es schmeckt halt noch ein bisschen schöner, nicht wahr? Ein bisschen süßer. Sieht ein bisschen schöner aus als Wasser. So ist dieser siebte Tag gesegnet und geheiligt, weil Gott ruhte. Jetzt kann man einen deutlichen Unterschied sehen. Können Sie den Unterschied sehen? Das bedeutet, dass Gott den Tag gesegnet und ihn geheiligt hat. Er hat ihn besonders gemacht.

[18:24] Gut, gehen wir ein bisschen weiter. Was ist eigentlich der Grund, warum wir Gott anbeten? Kann mir jemand sagen, warum beten wir Gott an? Beten wir Gott an, weil er lieb ist? Ja oder nein? Ich bete Gott nicht an, weil er lieb ist. Denn hier in diesem Raum gibt es viele Menschen, die sind sehr lieb zu mir. Und trotzdem falle ich nicht vor diesen Menschen nieder und bete sie an. Beten wir Gott an, weil er gerecht ist? Nein, es gibt viele Menschen hier in diesem Raum, die sind gerecht, vielleicht nicht ganz so recht wie Gott, aber sie sind gerecht und sie machen gerechte Entscheidungen und ich bete sie nicht an. Er ist unser Schöpfer. Die Bibel sagt, es gibt einen primären Grund. Natürlich spielen all die anderen Gründe mit hinein, sie fügen dem hinzu, aber es gibt einen Grund, der wirklich uns deutlich macht, warum wir Gott anbeten und uns nicht gegenseitig. Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen. Das ist der Grund, warum ich von niemandem hier niederfalle, weil niemand von uns mich geschaffen hat. Und die Bibel sagt, dass die Anbetung Gottes offensichtlich mit der Schöpfung zu tun hat. Deswegen sagt uns 2. Mose 20: Gedenke an den Sabbat-Tag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der was? Sabbat des Herrn, deines Gottes. Der Sabbat, der Ruhetag deines Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.

[20:03] Frage: Galt der Sabbat nach den Zehn Geboten für die Juden allein? Kann mir jemand zeigen, warum nicht? Hier, Zehn Gebote, da gab es schon Juden. Fremdling. Selbst in den Zehn Geboten steht, dass nicht nur Juden den Sabbat halten, sondern auch Knecht, Magd, Vieh und Fremdling. Selbst im Alten Testament, selbst in den Zehn Geboten am Berg Sinai heißt es, dass der Sabbat auch für die Fremdlinge ist. Jetzt wären wir Fremdlinge damals in der Wüste gewesen, als Deutsche, Italiener, Ghana, Slowenen, Griechen. Wir wären Fremdlinge gewesen, aber er galt genauso für die Fremdlinge wie auch für die Juden. Er gilt übrigens auch für das Vieh. Das heißt, das ist die Begründung, warum sollen wir Gott am Sabbat-Tag, am siebten Tag anbeten? Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbat-Tag gesegnet und geheiligt.

[21:05] Wer von Ihnen war am Samstagabend da, beim Vortrag über den Maßstab? Wer hat etwas Merkwürdiges bemerkt? Dann hat etwas gefehlt. Wir haben das Erste, das Zweite, das Dritte und dann das Fünfte, Sechste, Siebte, Achte, Neunte, Zehnte angesprochen und irgendwie hat es uns allen aufgefallen, da fehlt das vierte Gebot. Warum? Weil es so viele Menschen gibt, die ganz selbstverständlich sagen: Ja, natürlich, die zehn Gebote sind gut, die zehn Gebote sind richtig, die zehn Gebote sind toll, all das habe ich gehalten. Es geht uns so oft wie diesem reichen Jüngling. Wir sagen: All das habe ich gehalten. Und dann sagt Jesus: Aber eines fehlt dir. Denn dieses vierte Gebot ist ganz oft vernachlässigt, vergessen, ignoriert, geändert und so weiter. Und deswegen wollen wir heute über den Tag reden, und der Tag ist der Sabbat-Tag.

[21:51] Nun, dieser Sabbat-Tag war schon, wie wir gesehen haben, vor dem Geben der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai, ein Sabbat-Tag. Denn es heißt in 2. Mose 16, vier Kapitel vor dem Geben der Zehn Gebote, dass Gott zu dem Volk sagte: Morgen ist eine Ruhe, ein heiliger Sabbat. Ein Sabbat-Dessert. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht. Was aber übrig ist, das liegt beiseite, damit es bis morgen aufbewahrt wird. Da sprach Mose: Es, denn heute ist der Sabbat-Dessert. Also, bevor die Zehn Gebote gegeben wurden, war der Sabbat schon da. Jetzt haben wir schon mindestens zwei Texte, einmal bei der Schöpfung, einmal hier in 2. Mose 16. Das heißt, ist der Sabbat durch die Zehn Gebote erfunden worden? Nein, er ist nicht durch die Zehn Gebote erfunden worden. Selbst wenn er dort erfunden worden wäre, wäre er immer noch gültig für alle Menschen, und es steht dort auch der Fremdling. Aber der Sabbat ist schon mehr als 2000 Jahre vor dem ersten Juden, dem ersten Israeliten gegeben worden. Und wer hat den ersten Sabbat nochmal gehalten? Gott selbst, Jesus. Und dann heißt es hier: Sechs Tage sollt ihr aber sammeln, aber am siebten Tag ist der Sabbat, da wird keines zu finden sein. Das war die Geschichte mit dem Mann. Und deswegen sagt es in den Zehn Geboten: Gedenke an den Sabbat-Tag. Jetzt, wie fangen alle anderen zehn Gebote an? Du sollst nicht, nicht wahr? Du sollst nicht töten, du sollst nicht lügen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden, du sollst nicht Ehe brechen und so weiter. Aber hier steht nicht: Du sollst den Sabbat-Tag halten. Hier steht: Gedenke. Und was bedeutet Gedenke? Erinnere dich. Und ich kann nur an etwas gedenken, ich kann mich nur an etwas erinnern, was schon vorher da gewesen ist. Gedenke an den Sabbat-Tag und heilige ihn.

[23:39] Und hier sagt uns Nehemia 9,13: Du bist auf dem Berg Sinai abgefahren und hast mit ihm vom Himmel her geredet und ihnen was? Richtige Ordnung und wahrhaftige Gesetze gegeben, gute Satzung. Wenn Gott etwas macht, ist es immer sehr gut. Wenn er die Welt geschaffen hat, dann war sie sehr gut. Als er ihnen Ordnung und Gesetze gegeben hat, waren die zehn Gebote sehr gut, die waren richtig, die waren wahrhaftig. Und wir haben ja schon am Samstagabend gesehen, Paulus sagt, das Gebot Gottes ist heilig, gerecht und gut. Aber Nehemia macht es sehr, sehr deutlich, dass er sogar ein Gebot ganz besonders hervorhebt. Im nächsten Vers, in Vers 14, sagt er: Deinen heiligen Sabbat. Und auf diesen heiligen Sabbat gilt also das, dass er richtig ist, dass er wahrhaftig ist und dass er gut ist. Deinen heiligen Sabbat hast du ihm verkündet und ihm Gebote, Satzung und ein Gesetz geboten durch deinen Knecht Mose. Und wir haben schon gesagt, die Bibel macht ganz deutlich, dass auch der Fremdling sich erholen sollte. Und auch Rind und Esel und Sohn und so weiter. Übrigens, es gibt eine Geschichte, die habe ich mal vor einiger Zeit gehört. Ich glaube, es war auf den Philippinen, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Irgendwo dort so Richtung Südostasien. Da gab es einen Mann, der hatte gearbeitet auf dem Feld mit einem Ochsen. Und er war angestellt. Und irgendwann im Laufe seines Lebens hat er durch das Bibellesen erkannt, dass der siebte Tag ein Ruhetag ist und dass am siebten Tag man nicht arbeiten sollte. Da sollen keine Werke verrichtet werden, und zwar auch nicht von Rind und Esel. Und so hat er sich entschieden: Ich werde am siebten Tag nicht mehr mit meinem Ochsen hinausgehen auf das Reisfeld oder was man mehr bearbeitet hat. Und hat sozusagen am siebten Tag geruht nach dem Gebot. Hat dadurch reichen Segen erlebt, hat auch viele Anfeindungen erlebt. Und das ging ihm viele Jahre und Jahrzehnte so. Irgendwann starb dieser Mann. Und sein Arbeitgeber hat jetzt dem Ochsen einen neuen Arbeiter zugewiesen. Und wie das passiert ist? Dieser Ochse hat sich jede sieben Tage geweigert, aufs Reisfeld zu gehen. Dieser Ochse hat gelernt, den Sabbat zu halten. Denn der Sabbat ist offensichtlich auch für Rind und Esel gemacht. Und das war so drin in diesem Tier, dass er sich geweigert hat, an diesem Tag auch nur einen Schritt aufs Reisfeld zu gehen. Und vielleicht hat sich dadurch der andere auch bekehrt zum Sabbat, ich weiß es nicht. Wie auch immer, die Bibel sagt in 2. Mose 31, Vers 17: Er ist ein Zeichen zwischen mir und den Söhnen Israel für ewig, denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, am siebten Tag aber hat er geruht und was? Atem geschöpft.

[26:17] Jetzt, das ist interessant. Das ist eine sehr poetische Beschreibung. Jetzt, wenn ich Atem schöpfe, was kommt damit zum Ausdruck? Wie geht das, Atem schöpfen? Machen wir es mal gemeinsam. Wir haben heute über Depressionen gesprochen und über Entspannung. Wir machen jetzt keine Entspannungsübungen, kein Yoga oder so, aber einfach mal tief Luft holen und einfach dann wirkt entspannt, oder? Ich kann mir vorstellen, wie Gott nach sechs Tagen Arbeit einfach mal gesagt hat, hat Atem geschöpft. Jetzt, damit wollen wir nicht sagen, dass Gott irgendwie müde war, oder dass Gott am Rande einer Depression war, oder dass Gott irgendwie sich erstmal ausruhen musste. In Wirklichkeit bedeutet das Wort Sabbat auch nicht einfach nur ausruhen, es bedeutet die bewusste Entscheidung, nicht zu arbeiten. Interessanterweise wird eine abgeleitete Form von dem Wort Sabbat heute verwendet im modernen Hebräisch, um Arbeitsstreiks zu bezeichnen. Wenn also die Arbeiter mal wieder 7,5 Prozent mehr Lohn bekommen und die Arbeitgeber sagen, ihr kriegt 0,3 und sie einigen sich nicht, dann gibt es Streit. Das gibt es in Deutschland auch nicht. Immer zu einer bestimmten Zeit streiken die Gewerkschaften. Und wenn in Israel die streiken, wenn die sagen, wir arbeiten nicht, dann wird das mit einem Wort beschrieben, das so ähnlich klingt wie Sabbat. Wir hören auf zu arbeiten. Und so ist also Gott, der hat zwar nicht gestreikt, aber er hat sich bewusst entschieden, nicht zu arbeiten, weil er Ruhe empfinden wollte, weil er in einer besonderen Art und Weise, ja, Gemeinschaft haben wollte mit dem Menschen.

[27:59] Die Bibel sagt in 5. Mose 5, dass die 10 Gebote hier wiederholt wurden. Und manch einer wird ein bisschen verwirrt, wenn er das hier liest. In 5. Mose 5 werden die 10 Gebote wiederholt. In fast allen anderen Geboten sind sie völlig identisch. Aber hier heißt es jetzt: 6 Tage sollst du arbeiten, alle deine Werke tun. Aber am 7. Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Und jetzt Achtung: Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten. Und dass der Herr, dein Gott, dich von dort heraus geführt hat, mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Und jetzt, was ist das nächste Wort? Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat-Tag halten sollst. Also, sagt jetzt mancher: Schau her, warum sollten Israeliten den Sabbat halten? Weil sie aus Ägypten geführt wurden. Und ich bin nie Sklave in Ägypten gewesen. Ich wurde auch nie aus Ägypten herausgeführt. Deswegen musste ich den Sabbat nicht halten. Gutes Argument, oder? Stimmt das? Wer von uns ist Sklave in Ägypten gewesen? Zweieinhalb Leute haben sich gerade den Arm gestreckt. Und als sie gesehen haben, dass niemand anders streckt, haben sie die Hand wieder runtergenommen. Und ich glaube, diese zweieinhalb Leute haben den richtigen Entschluss gefasst. Aber buchstäblich sind wir niemals Sklave in Ägypten gewesen, oder? Wahrscheinlich war noch nie jemand von Ägypten, selbst als Nicht-Sklave, oder? Aber heißt das, dass wir deswegen den Sabbat nicht halten sollen? Frage: Wie fangen die 10 Gebote nochmal an? Ich bin Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe. Wenn ich wegen diesem Argument den Sabbat nicht halten soll, dann muss ich auch die ganzen 10 Gebote weglassen. Aber gelten die 10 Gebote noch? Haben wir am Samstagabend ausführlich bis ins letzte Teil bewiesen. Das heißt, was ist also gemeint, wenn die Bibel sagt, aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft? Jesus sagt: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Und wie hieß nochmal das lateinische Wort für Auszug aus Ägypten? Exodus. Und Exodus heißt übersetzt wörtlich: Ausweg. Das heißt, wie Gott sagt: Halte den Sabbat, weil ich habe dich aus Ägypten, aus der Sünde herausgeholt. Der Sabbat ist nicht nur ein Zeichen für die Schöpfung, er ist auch ein Zeichen für die Erlösung. Warum ist das das Gleiche? Weil Schöpfung und Erlösung quasi identisch sind. Das heißt, der Sabbattag ist ein Zeichen für den Ausweg. 2012. Der Sabbat ist der Tag des Auswegs. Ist das nicht wunderbar? Es ist der Tag des Auswegs, denn er hat uns aus der Sünde herausgeführt und er hat die Welt natürlich auch geschaffen.

[31:22] Und wir haben gesehen, wie er das gemacht hat, wie dieser Ausweg, dieser Exodus aus Ägypten, aus der Sklaverei passierte. Es war durch das Blut. Und das Blut sollte ein Zeichen sein, damit Gott verschonend an ihm vorüberging. Und wir haben gesehen, dieses Blut wies hin auf Jesus Christus, der das Lamm Gottes war, das am Kreuz von Golgatha für mich gestorben ist. Und wenn ich sein Blut nehme und es nicht nur in meine private Kammer nehme und einfach für mich persönlich sage, naja, vielleicht will ich Christ sein, sondern wenn ich es, was tue? An die Türpfosten streiche und sage, ja, ich entscheide mich öffentlich, persönlich dafür: Jesus ist mein persönlicher Heiland. Ich möchte dazu stehen, dann erlebe ich genauso einen Exodus, einen Ausweg. Und darum, deswegen gebietet uns Gott den Sabbat zu halten.

[32:13] Jetzt kommen wir zu einer interessanten und kontroversen Frage. Wann ist der siebte Tag? Denn bis hierhin werden wahrscheinlich die meisten, die live zugeschaut haben, gesagt haben: Ja, okay, dem kann ich folgen. Die Frage ist halt nur, wann ist eigentlich jetzt der Sabbat? Denn es gibt einige, die sagen, der Sabbat ist an dem Tag, andere sagen, der Sabbat ist an dem Tag. Manche sagen, es ist eigentlich auch vollkommen egal, an welchem Tag der Sabbat ist. Hauptsache, ich habe überhaupt Sabbat, nicht wahr? Nun, Frage: Wie viele Gläser haben wir vorne? Können wir sehen? Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Welches ist genau in der Mitte? Das vierte, nicht wahr? Hier, können wir sehen? Das ist das vierte. Und das vierte hat genau drei davor und drei danach, logisch. Das ist nicht so schwer. Jetzt gibt es einen Tag in der Mitte der Woche. Der heißt Mittwoch, richtig? Und wenn das Mittwoch ist, dann haben wir hier Donnerstag, haben wir da Freitag und dort haben wir Samstag. Und vielleicht ist das ganz selbstverständlich, vielleicht ist das auch ein großer Schock für Sie, die Sie gerade live zuschauen: Der siebte Tag der Woche nach der Bibel ist Samstag.

[33:36] Und das ist nicht nur in der Bibel so, es ist auch in vielen Sprachen so. Ich habe ein paar Beispiele mitgebracht. In vielen Sprachen dieser Welt ist der siebte Tag der Woche, der dritte Tag nach Mittwoch sozusagen, beschrieben mit Worten, die von Sabbat, von Schabbat kommen. Machen wir ein Quiz. Welche Sprache ist das hier? Sabbat. Italienisch. Italienisch. Was ist das hier? Sabbat. Spanisch. Es kommt mir Spanisch vor. Was haben wir hier? Ähnlich. Subotar ist? Könnte Jugoslawisch sein. Könnte Jugoslawisch sein, ist vor allem natürlich Russisch, ganz genau. Und Bulgarisch und all diese anderen ähnlichen slawischen Sprachen. Und Subotar ist, so ähnlich ist, weiß es jemand? Könnte auch Tschechisch sein, aber ich habe auf jeden Fall gefunden, das ist Polnisch, von unseren polnischen Nachbarn. Und Sabaton ist? Ungarisch. Auch, auf jeden Fall ist es Griechisch. Ist es auch Ungarisch? Hat jemand Ungarisch gesagt? Nein. Okay, dann hätte ich mich gewundert. Wie auch immer, vielleicht gibt es verschiedene ungarische Sprachen. Auf jeden Fall ist es Griechisch. Und hier haben wir noch einige andere Beispiele, zum Beispiel Sabbatum findet sich in Latein, in Portugiesisch ist es Sabbato, in Arabisch ist es Yaum Asabt, in Georgisch ist es Shabati, in Koptisch, der Sprache in Ägypten, ist es Pi Sabbaton, das ist ein bisschen vom Griechisch abgeleitet. In Afghanistan heißt es Shamba, der Tag heißt in Persisch Shambi, in Armenisch ist es Shabat, in der Sprache der Berber ist es Gaz Asabt, auf Malta, in der originalen Sprache heißt es Iz Zibt, auf der malayischen Halbinsel heißt dieser Tag Ari Sabtu, in Indonesisch ist es ebenfalls Sabtu, in Suaheli ist es Asabt, in Kongolesisch ist es Kian Sabulu. Und, wer hätte das gedacht, in Südsenegalesisch ist es Sibiti. Und das sind nur einige der exotischen. Es gibt über 140 Sprachen auf dieser Welt, wo eine ähnliche Ableitung festgestellt wird.

[35:39] Aber das Interessanteste aller Beispiele kommt jetzt. Wer von Ihnen kann mir sagen, was das für ein Land hier ist? Unser Kameramann hat mal ein halbes Jahr lang in Ghana gelebt. Ich sag Ihnen nicht warum. Gott hat auch ihm vergeben. Ich war auch vor kurzem in Ghana, ist ein ganz tolles Land. Aber das ist hier Ghana, ehemals Goldküste genannt, als Kolonie. Denn das Land Ghana ist nicht ein Volk Ghana, das muss man wissen. Das habe ich vorher nicht gewusst. Das Land Ghana hat genau diese Grenzen, weil das vorher die Grenzen der Kolonie waren. In Wirklichkeit gibt es da viele verschiedene Völker, mit verschiedenen Sprachen. Da gibt es Völker, die gehen von da nach da und von da nach da. Und die Landesgrenzen sind einfach nur so, weil hier die Briten waren und da waren halt die Franzosen. Und da gibt es ein Volk, eines der größten Völker, das lebt vor allem hier. Und das ist das Volk der, wer weiß es? Das Volk der Ashanti, ja, richtig. Und hier ist eine der wesentlichen Städte, das ist Kumasi. Und dieses Volk der Ashanti hat eine besondere Sprache. Diese Sprache heißt Akan, ist die Akan-Sprache. Und der Tag auf Akan, in der Akan-Sprache, ich glaube, wenn ich richtig informiert bin, kann man die Akan-Sprache auch Fante nennen. Fanti, stimmt das? Fanti, genau. Aber da gibt es wahrscheinlich noch einige Dialekte, je nachdem, ob man da ist oder da oder da. Aber was allen gemeinsam ist, dass dieser siebte Tag folgendermaßen heißt: Er heißt Memeneda. Wird schon eine Beziehung zu Sabbat? Nein, nicht wirklich. Es fehlt irgendwie ein S, nicht wahr? Und ein B. Memeneda. Aber Memeneda ist in Wirklichkeit die Abkürzung von Mene, Nea, Meneda. Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen. Binde, Sprache nicht, das ist so wirklich mächtig. Aber das habe ich gelernt, als ich dort war. Es ist die Abkürzung von Mene, Nea, Meneda. Und Mene, Nea, Meneda heißt auf Englisch, in der offiziellen Amtssprache Ghanas: The I am that I am's day. Und das kann man selbst, wenn man nicht Englisch studiert hat, übersetzen. I am heißt Ich bin. Und der Ich bin, der Ich bin, das ist der Tag des Ich bin, des Ich bin. Der Ich bin, der Ich bin's Tag, könnte man sozusagen übersetzen. Das heißt, einer der größten Völker in Ghana hat einen Tag, der heißt: Dieser Tag gehört dem Ich bin, der Ich bin. Und wer ist das? Die Bibel sagt, Gott sprach zu Mose: Ich bin, der Ich bin. Und er sprach: So sollst du den Kindern sagen: Ich bin. Das ist der Name Jahwe, der mit diesem dreimaligen Ich bin zu tun hat. Der Seiende, der sich niemals ändernde. Und die Ashanti, als ein Volk, das, was uns Wissenschaftler sagen, weit zurückgeht in die Vergangenheit mit ihrer Sprache, so scheint es der Fall zu sein, haben das bewahrt. Diesen Gedanken, dass dieser Tag von dem gemacht wurde, der gesagt hat: Ich bin, der Ich bin, der die Welt geschaffen hat. Und übrigens, wie wird dieses Wort Jahwe übersetzt, wenn Sie aufgepasst haben in der Fragestunde? Es wird übersetzt in den deutschen Bibeln mit Herr. Wie könnte man also zu diesem Tag sagen, der Ich bin, der Ich bin Tag ist dann der Tag des Herrn. Schon mal gehört? Viele denken, der Tag des Herrn ist ein anderer Wochentag. Aber der Tag des Herrn, nach der Bibel sozusagen, ist der Samstag. Und nach der Akan-Sprache der Ashanti in Ghana.

[39:11] Die Bibel sagt in Hesekiel 20, Vers 12: Jetzt, warum ist es wichtig, heilig zu sein? Warum ist es wichtig, von Gott geheiligt zu werden? Der Grund ist hier in Hebräer 12, Vers 14 heißt es: Ohne die niemand den Herrn sehen wird. Wir haben gesehen, der Ausweg besteht letztendlich darin, dass Jesus wiederkommen wird. Wir alle wollen Jesus wiederkommen sehen. Aber um ihn kommen zu sehen, um ihn sehen zu können, müssen wir was haben? Heiligung. Und was ist das Zeichen der Heiligung? Der Sabbat. Also, der Sabbat ist das Zeichen der Schöpfung, er ist das Zeichen der Erlösung und das Zeichen der Heiligung. Also all die großen Konzepte der Bibel, die sozusagen das Fundament der ganzen biblischen Lehre bilden, haben ein Zeichen, nämlich den Sabbat. Wow. Und deswegen sagt es auch: Darum hat der Herr den Sabbat-Tag nicht nur gesegnet, sondern auch geheiligt, weil er diese Heiligung mit sich trägt.

[40:22] Schauen wir, was Jesus gesagt hat. Denn als Christen wollen wir ja Christus folgen, richtig? Und Jesus sagt in Markus 2, Vers 27: Der Sabbat wurde um des Juden willen geschaffen, nicht der Jude um des Sabbats willen. Die Bibel sagt, der Sabbat wurde um des Menschen willen. Jesus sagt, warum weiß Jesus das besser als jeder andere? Weil er ihn gemacht hat. Der Erfinder einer Sache weiß am besten, wie es funktioniert, zu wem es gemacht ist oder nicht, oder? Also, wenn wir Christen sind, sollten wir Christus zuhören und wir sollten uns fragen, was sagt Christus über das, was er gemacht hat? Denn Christus hat diesen siebten Tag gemacht. Er hat an ihm geruht und er sagt: Ich habe ihn gemacht für die Menschen. Die Bibel ist so einfach, so einfach, dass ich hoffe, dass jeder, der uns heute zuschaut, das auch sieht und versteht, was die Bibel hier zu sagen hat. Also ist der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat. Er ist der Herr, der Jahwe, der Ich bin, der Ich bin über den Sabbat. Die Aschanti-Sprache, die Akan-Sprache hat das ganz richtig so gesagt.

[41:37] Und was hat Jesus am Sabbat gemacht? Das heißt hier: Er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Also, wie oft ist Jesus in die Synagoge gegangen? Jeden Sabbat. Warum? Weil es seine Gewohnheit war. Und wenn wir Jesus nachfolgen, dann werden wir das tun, was auch Jesus getan hat. Warum? Er sagt: Ich habe euch ein Vorbild gegeben, damit auch ihr solltet, wie ich an euch gehandelt habe. Wenn ich sage, ich bin Christ, ich möchte, dass Jesus mein persönlicher Erlöser ist, ich möchte ihm nachfolgen, dann muss ich ihm auch nachfolgen in dem, was Jesus auf Erden gemacht hat. Denn wahre Religion, das können wir uns gut merken, das ist ein interessanter Satz, hat jemand mal gesagt: Wahre Religion ist die Imitation von Jesus. Wenn wir wissen wollen, was Wahrheit ist, wir tun einfach genau das, was Jesus auch getan hat. Und Jesus war wie oft am Sonntag in der Synagoge?

[42:43] Es geschah aber auch an einem anderen Sabbat, dass er in die Synagoge ging und was tat er? Er lehrte. Das heißt, der Sabbat ist ein Tag, wo wir uns auch besonders mit der Bibel, mit der Lehre Gottes auseinandersetzen sollen. Und es heißt in Matthäus 24, Vers 20: Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbat. Jetzt, das ist ein interessanter Text, denn Jesus spricht hier von welchem Ereignis? In Matthäus 24. Er spricht von der Endzeit, aber primär spricht er zunächst einmal von was? Von der Zerstörung des Tempels in Jerusalem. Er sagt: Passt auf, von diesem tollen Tempel, wo die Jünger sagen: Schau dir die Steine an und die Marmor, wie das alles aussieht, was für ein prächtiger Tempel, den Herodes gebaut hat. Er sagt: Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben. Und dann verwundern sie sich und sagen: Wann wird das geschehen? Und dann erzählt ihm Jesus einiges und er tut das so, dass man gleichzeitig auch die Zeichen der Endzeit sehen kann. Hier ist ein interessanter Punkt. Hat Jesus geglaubt, dass die Stadt noch vor seiner Kreuzigung umkommt und angegriffen wird? Nein. Als er diese Rede gibt, weiß er, es sind noch wenige Tage bis seiner Kreuzigung. Wann wurde er gekreuzigt? Am 14. Nisan im Jahre 31 nach Christus, um 15 Uhr ist er gestorben. Und das war wenige Tage vorher. Er wusste, dieses Ereignis, die Zerstörung Jerusalems, wird nach meiner Kreuzigung sein. Und was hat Jesus geglaubt, dass nach seiner Kreuzigung noch Gültigkeit hat? Der Sabbat. Denn es gibt manche Christen, die sagen: Ja, Jesus hat den Sabbat gehalten, weil er nach dem Kreuz gelebt hat. Und nach dem Kreuz hat sich alles geändert. Meine lieben Freunde, liebe Zuschauer, Jesus sagt, dass nach dem Kreuz der Sabbat immer noch gültig ist.

[44:25] Und jetzt kommen wir zum schönsten Argument, das für mich am beeindruckendsten ist. In Johannes 19, Vers 31 lesen wir, dass der Tag der Kreuzigung ein was für ein Tag war? Ruhetag. Und der Ruhetag ist der Tag, wo sich die Menschen damals vorbereitet haben auf den Sabbat. Sie haben alle Erledigungen gemacht, sie haben alles vorbereitet im O-16, sie haben gebacken, was sie backen wollten, sie haben gekocht, was sie gekocht haben, sie haben sauber gemacht, damit sie am Sabbat Frieden haben können, Ruhe haben können, Zeit miteinander, Zeit mit Gott. Es war der Ruhetag. Jesus starb also an was für einem Wochentag? An einem Freitag. War das ein anstrengender Tag für Jesus? Absolut. Jesus hat sein Leben aufgegeben. Er hat für uns in einer Art und Weise gearbeitet, wie wir es niemals ganz verstehen können. Dann sagt die Bibel, dass am nächsten Tag war Sabbat, am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz. Nach welchem Gesetz? Nach dem Gesetz, ja, richtig. Lukas 23, ruhten sie nach dem Gesetz. Und dann sagt die Bibel: Am nächsten Tag, als er bei früh, am ersten Tag der Woche, auferstanden war. Wann ist er auferstanden? An einem? Sonntag. Hat Jesus am Freitag für die Menschheit gearbeitet? Ja oder nein? Hat er am Sonntag für die Menschheit gearbeitet? Ja oder nein? Aber was hat er in der Mitte dazwischen am Sabbat gemacht? Jesus hat sogar bei der Rettung der Menschheit den Sabbat gehalten. Er hat am Freitag gearbeitet und hat alles getan. Und er hat am Sonntag gearbeitet und hat alles getan. Aber am Sabbat hat er geruht. Hätte Jesus auch... Ich meine, warum ist er erst am Sonntag auferstanden? Aus dem einen Grund, weil er den Sabbat heilig gehalten hat. Selbst in seinem Tod. Und wenn Jesus, selbst durch seinen Kreuzestod, den Sabbat bestätigt, wenn er selbst in seinem Tod den Sabbat gehalten hat, warum sollten wir als Christen aller Denomination, aller Konfession, egal woher sie zuschauen, aus welchem Hintergrund sie kommen, nicht auch den Sabbat halten? Wenn wir sagen, dass das Kreuz, das Fundament unseres Glaubens ist.

[46:38] Die Himmel sagt weit. Aber Moment mal. Christopher, mein Pastor, hat mir damals diesen Vers hier gezeigt. Kolosser 2, Vers 16, 17. Der belegt doch, dass der Sabbat nicht mehr zu halten ist. So lasst euch von niemandem richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmten Dingen. Niemand richte dich wegen Sabbat. Also kannst du jetzt nicht sagen, ich bin kein richtiger Christ, oder ich bin nicht wirklich gläubig, wenn ich halt nicht den Sabbat halte, sondern in anderen Tagen. Niemand richtet uns, oder? Was wahrscheinlich der Pastor, wenn er diesen Vers gegeben hat, vielleicht nicht gesagt hat, ist, dass Paulus hier einen anderen Vers zitiert. Schon mal gehört, dass Paulus hier einen anderen Vers zitiert? Paulus zitiert einen anderen Vers aus dem Alten Testament. Und das ist sehr interessant. Schauen wir uns den mal an. Paulus zitiert inhaltlich Hesekiel 45, Vers 17. Und dort steht: Dem Fürsten dagegen obliegen die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer für die Festen und die Neumonde und die Sabbate an allen Festzeiten des Hauses Israel. Er soll das Sündopfer, das Speisopfer, das Brandopfer und die Friedensopfer darbringen. Frage: Können wir sehen, dass hier Speisopfer, Trankopfer, Feste, Neumonde, Sabbate im Prinzip die gleiche Reihenfolge vorliegt, wie Speise, Trank, bestimmte Feiertage, Neumonde, Feste, Sabbate? Können wir das sehen? Genau die fünf gleichen Reihenfolgen. Das kommt nur an diesen beiden Stellen vor. Das ist kein Zufall. Paulus, der das Alte Testament auswendig kannte, bezieht sich inhaltlich auf Hesekiel 45, Vers 17. Und wozu waren die Speisopfer, Trankopfer, Feste, Neumonde und diese Sabbate da? Wozu waren die da? Für Sündopfer, für Speisopfer, für Brandopfer und für Friedensopfer. Jetzt schauen wir mal in der Bibel, ob wir solche Sabbate finden, an denen geopfert werden sollte. Finden wir solche Texte? Wir müssen uns also mit dem Heiligtum beschäftigen, mit dem Heiligtumsdienst, mit dem Opfersystem. Und da finden wir folgenden Text, zum Beispiel in 3. Mose 23. Dort heißt es am 10. Tag in diesem siebten Monat. Das ist ein Datum, der 10.7. Frage: Auf welchen Tag fällt in aller Regel der 10.7. bei uns? Fällt der immer auf den Freitag oder auf den Sonntag oder auf den Montag oder auf welchen Tag fällt der? Unterschiedlich, richtig? Man kann nicht sagen, der 10.7. ist immer ein Samstag oder ein Dienstag oder ein Donnerstag. Es ist immer der 10.7. Und so war es auch im alten Israel. Immer am 10.7. war der Versöhnungstag. Und was sollte am Versöhnungstag dargeboten werden? Ein Feueropfer. Und wie wurde dieser 10.7., egal ob es ein Dienstag war oder ein Donnerstag war oder ein Samstag war oder ein Freitag war, wie wurde er genannt? Er wurde genannt ein Sabbat der Ruhe, ein Schabbat. Denn was heißt Schabbat? Schabbat heißt einfach Ruhe. Haben wir auch jährliche Ruhetage in Deutschland? Welchen Tag fällt uns ein, wo wir nicht arbeiten dürfen? Am 1. Mai, am Tag der Arbeit, nicht wahr? Dankeschön. Am Tag der Arbeit darf keiner arbeiten. Wie auch immer, lassen wir das. Gibt es noch einen anderen Tag, wo wir nicht arbeiten dürfen? Am 3. Oktober, am Tag der Deutschen Einheit, nicht wahr? Und es spielt keine Rolle, ob dieser Tag ein Dienstag ist oder ein Donnerstag ist oder ein Samstag ist. Es ist ein Freitag, es ist ein Feiertag, an dem wir nicht arbeiten. Genauso aus einem bestimmten Grund. Und genauso gab es im alten Israel jährliche Feiertage, die hatten ein bisschen bessere Gründe als den Tag der Arbeit. Da ging es nämlich wirklich um das Evangelium, da ging es um Typologie, da ging es um das Heiligtum, es ging um Opfer, die gebracht werden sollten. Aber dieser Schabbat konnte auch an einem Dienstag sein, richtig? Es war ein Ruhetag. Es ging nicht um den 7. Tag Schabbat. Übrigens, diese ganzen Opfer, haben wir schon gesagt, konnten in sich selbst unmöglich Sünden vergeben, richtig? Aber wenn jetzt diese ganzen Opfer, die gebracht wurden im Alten Testament, die Sünden gar nicht wegnehmen konnten, war dann Abraham und hat dann David und hat dann Jonah und all die anderen Menschen, haben die wirklich Vergebung bekommen? Waren die vergeben worden? Können wir uns erinnern, dass wir gesagt haben, Erlösung ist wie der Loskauf von der Sklaverei? Können wir uns erinnern daran? Wenn Sklaven los angekettet sind und ich kaufe sie los, dann muss ich was bezahlen. Einen Preis. Aber wenn ich jetzt einen Sklaven los mache und ich bezahle den Preis nicht, was habe ich dann gemacht? Wenn ich, versuchen wir das Bild noch ein bisschen anders aufzuziehen. Wenn ich Ihnen allen ein, sagen wir, ich schenke Ihnen allen ein Radio, jedem Einzelnen von Ihnen. Jeder Einzelne kriegt ein Radio von mir. Aber ich habe diese Radios nicht bezahlt. Ich habe sie nicht geklaut. Ich nehme sie einfach, weil es mein Recht ist. Aber ich habe sie noch nicht bezahlt. Ich muss sie irgendwann später bezahlen. Ich sage zum Händler: Ich bezahle sie später. Und der Händler ist damit einverstanden. Und ich gebe sie Ihnen. Funktionieren die Radios schon? Kann man damit schon Musik hören? Sie sind voll funktionsfähig, aber sie sind noch nicht bezahlt. Was habe ich gemacht? Ich habe Schulden gemacht. Ich habe Schulden gemacht, die ich noch abbezahlen muss. Und das ist die Idee. Gott hat über 4.000 Jahre Schulden gemacht, indem er den Menschen Vergebung gegeben hat für etwas, für was er noch nicht einmal wirklich bezahlt hatte. Und woran hat er sich erinnert? Womit hat er sich erinnert, dass das nur Schulden sind? Durch die Opfer. Wenn ich jetzt Schulden mache, was sollte man am besten machen, wenn man Schulden macht? Haben Sie schon mal Schulden gemacht? Aufschreiben, nicht, dass man sich vergisst. Ansonsten geht das irgendwann über den Kopf. Man muss das aufschreiben, man muss sich das bewusst machen. Ich habe hier noch etwas zu bezahlen. Und so hat Gott dem Volk Israel deutlich gemacht: Wisst ihr was? Ihr bekommt schon Vergebung, aber ich muss es noch bezahlen. Erinnert euch daran. Und deswegen mussten so viele Opfer gebracht werden. Und deswegen gab es dieses Opfersystem, das im Alten Testament beschrieben wird. Die Bibel sagt, es war ein was? Ein Schatten. Können Sie sehen, dass es hier einen Schatten gibt? Können Sie den Schatten sehen? Wer kann den sehen? Ich stehe davor, ich weiß. Aber es ist relativ schwer, nicht davor zu stehen. Können Sie den Schatten sehen? Sieht der Schatten so aus wie Christopher? Aber ist der Schatten Christopher? Nein. Kann der Schatten sprechen? Nein. Aber wenn Sie den Schatten verfolgen, wo geht der Schatten hin? Er führt zu mir. Und wenn er bei mir ist, dann hört er auf. Und so ist es mit dem Opfersystem. Es führt zu dem, wohin es hinführen sollte. Und wenn es angekommen ist, dann hört es auf. Und genauso war es mit dem Kreuz. Als Jesus starb, da hörte das Opfersystem auf. Und die Bibel sagt: Der Vorhang zerriss. Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich.

[54:38] Aber Frage: Ist dieser siebte Tag Sabbat, der nicht an einem dritten, zehnten, oder fünften, achten, sondern immer am Samstag ist, hat der irgendetwas zu tun mit Opfern? Irgendwelche Opfer hier eingesetzt? Warum gab es am siebten Tag Sabbat keine Opfer? Warum nicht? Am Anfang. Weil es die Sünde noch nicht einmal gab. Der siebte Tag Sabbat ist völlig unabhängig von der Sünde und von den Opfern. Ja, es ist ein Zeichen der Erlösung, weil es die Neuschöpfung ist. Es geht hier nicht um Sünden bezahlen, sondern es geht um die Idee der Neuschöpfung. Und deswegen hat es mit den Opfern nichts zu tun. Das heißt, Paulus spricht hier von den Opfersabbaten. Macht das Sinn? Nicht von dem siebten Tag Sabbat.

[55:20] Gehen wir ganz kurz auf das Neue Testament. Die Bibel sagt, als Paulus den Brief geschrieben hat, ist er am Sabbat in die Synagoge gegangen. Ja oder nein? Nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften. Jetzt sagen einige, der hat in der Synagoge gepredigt zu den Juden. Aber bei den Heiden war es anders. Zu den Heiden hat er den anderen Tag gepredigt, oder? Schauen wir in Apostelgeschichte 13, Vers 42. Als aber die Juden aus der Synagoge gegangen waren, warten die Heiden darum, dass ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat verkündet wurden. Und am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt. Wow, da wäre ich gerne dabei gewesen. Können Sie sich vorstellen, Ihre ganze Stadt, wo immer Sie wohnen, einige wohnen ja in großen Orten, wir haben Grüße bekommen aus Wien und aus vielen anderen Orten. Die ganze Stadt kommt zusammen an einem Ort, um einem Prediger zuzuhören. Die Heiden haben genauso den Sabbat von Paulus bekommen wie auch die Juden. Und das ist ein wunderbares Argument.

[56:28] Die Bibel sagt in Jesaja 66, Vers 22: Denn gleich wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich machen werde, wird Gott einen neuen Himmel, eine neue Erde machen? Er wird sie machen. Und wie wird es dort sein? Die Bibel sagt: Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat. Der Sabbat am Anfang gehalten wurde von Jesus. 2000 Jahre vor dem ersten Juden. Dann wurde er von den Juden gehalten. Auf dem Berg Sinai wurde er auf den Zehen geboten, wiederholt. Und dann wurde gesagt, dass nicht nur die Juden, sondern auch alle Fremdlinge ihn halten sollen. Dann haben ihn die Propheten gehalten. Hesekiel sagt, das ist ein Zeichen der Heiligung. Jesus Christus selbst hat ihn gehalten. Die Jünger haben ihn gehalten. Und auf der neuen Erde wird er gehalten werden. Aus welchem Grund sollte zwischenzeitlich sich das geändert haben? Es gibt keinen logischen Grund. Denn die Bibel sagt, Hebräer 13, Vers 8: Jesus Christus ist was? Derselbe. Gestern und heute und auch in Ewigkeit. Er ändert sich nicht.

[57:36] Was sollen wir an unserem Sabbat tun? Einige praktische Ratschläge nach der Guten Nachrichten Übersetzung. Es heißt: Der Herr sagt: Achtet den Sabbat als einen heiligen Tag, entehrt ihn nicht, dadurch, dass ihr euren Beschäftigungen nachgeht, entweiht ihn nicht durch Reisen oder Arbeit oder irgendwelche Geschäfte. Betrachtet ihn aber auch nicht als eine Last. Niemand sollte den Sabbat halten und sagen: Jetzt darf ich das nicht tun, das nicht tun. Das ist nicht die Idee des Sabbats, sondern als einen Anlass zur Freude. Warum Freude? Warum soll er ein Anlass zur Freude sein? Helfen Sie mir. Wegen der Erlösung, wegen der Schöpfung, mit Gott, mit Gott. Es heißt hier: Denn ich werde selbst die Quelle eurer Freude sein. Über alle Hindernisse lasse ich euch triumphieren. Lieber Freund, liebe Freundin, hast du in deinem Leben Hindernisse? Gibt es Hindernisse in deinem Beruf? Gibt es Hindernisse in der Schule? Gibt es emotionale Hindernisse? Gibt es Sünden, die als Hindernisse vor deinem Weg stehen? Gibt es finanzielle Hindernisse? Was auch immer die Hindernisse sein mögen. Jesus sagt, wenn wir den Sabbat halten, nicht als eine Last, sondern als eine Freude, damit Jesus in uns die Quelle der Freude sein kann, dann werden wir über die Hindernisse triumphieren. Über einige, über alle Hindernisse werden wir triumphieren können. Deswegen heißt es: Gedenken an den Sabbattag. Und das ist ein ganz tolles Prinzip, denn Judas sagt uns: Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies Jahr schon wisst. Vielleicht gibt es einige unter uns, die haben das schon oft gehört und gesagt: Das halte ich für richtig. Sondern wir wollen uns an das erinnern, was wir schon wissen. Warum? Paulus sagt: Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch feststeht. Warum? Durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet. Christ sein heißt nicht einfach nur, ich nehme etwas an. Wir haben am Samstagabend darüber gesprochen, wie der Heilige Geist das Gesetz in unsere Herzen schreibt. Können wir uns erinnern? Dass wir Zeit verbringen müssen mit dem Heiligen Geist, damit er schreiben kann. Und ein besonderer Tag dafür ist der Sabbattag. Petrus sagt: Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern. Immer wieder kommt es im Evangelium vor, dass die Schreiber, Judas, Paulus, Petrus, sagen: Wir wollen euch, dass ihr erinnert, erinnert, gedenkt daran, wiederholt es, denkt nochmal darüber nach, wie David sagt: Ich gedenke an dein Gesetz Tag und Nacht. Der Sabbat ist ein besonderer Tag, wo wir Gottes Geist spüren dürfen und ihm näher kommen dürfen. Und jeder, der es schon erlebt hat, weiß, der Sabbat ist eine besondere Freude und ein besonderer Segen.

[1:00:20] Wir kommen zum Abschluss unseres heutigen Abends. Die Frage ist die: Bist du bereit, lieber Freund, liebe Freundin, einfach mal diesen Tag auszuprobieren? Denn ganz ehrlich, dieser Tag ist ein Tag, der so schön ist.

[1:00:38] dass man nicht viel darüber reden kann und sprechen kann. Man kann all die biblischen Argumente geben und kann das zeigen, und trotzdem bleibt es nur Theorie. Den Sabbat erlebt man erst wirklich, wenn man einfach mal ausprobiert.

[1:01:02] Man kann reden über den Sabbat und sagen, ja, so ist er, es ist gelb, und das und alles. Aber wenn man es geschmeckt hat, dann merkt man, das ist mir bisher vorgekommen. Bisher habe ich immer nur Wasser getrunken. So kann der Sabbat sein. Das war ein Segen, das war eine Heilung. Mein Lieblingsvortrag übrigens.

[1:01:24] Ich lade Sie ein, die Sie live zuschauen, und die Sie auch hier sind, probieren Sie den Sabbat einfach mal aus. Die Bibel sagt, seht und schmeckt.

[1:01:36] Unser letzter Gedanke für heute Abend. Wir haben vorgestern gelernt, am Samstagabend, dass als Gott das Volk rief zu seinem Berg, da war etwas in seinem Herzen, richtig? Wir haben gelernt, denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. Wenn das Herz so richtig voll ist, dann sprudelt es davor. Und was ist aus Gott heraus gesprudelt, als die Millionen Israeliten, die er so sehr liebte, an seinem Berg waren? Ich bin der Herr. Wenn Gott dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe, es war das Gesetz Gottes, das in seinem Herzen ist.

[1:02:22] Und wenn wir heute uns an die Brust Gottes legen, dann können wir hören, in welchem Takt das Herz Gottes schlägt. In welchem Takt schlägt es? Alle sieben Tage. Sieben Tage. Jeder siebte Tag.

[1:02:42] Der Sieben-Tage-Rhythmus wird durch keine astronomische Konstellation beschrieben. Ja, für den Tag gibt es das und für den Monat gibt es das und für das Jahr gibt es das. Für alles gibt es irgendwelche Monde und Sonnen, die umeinander kreisen. Aber für die Woche gibt es keine Begründung außer, dass Gottes Herz genau in diesem Rhythmus schlägt.

[1:03:08] Die Frage ist, möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du, lieber Zuschauer, dass dein Herz im gleichen Herzschlag schlägt wie das Herz Gottes? Oder soll es da eine Herzrhythmusstörung geben? Verschoben immer. Wäre es nicht viel schöner, wenn wir völlige Gemeinschaft mit Gott haben, dass unser Pulsschlag, unser geistlicher Pulsschlag, mit dem Pulsschlag Gottes übereinstimmt. Alle sieben Tage, an dem Tag, den er sich ausgesucht hat.

[1:03:38] Letzter Gedanke. Meine Frau ist momentan gerade wieder auf Reisen. Das ist sie öfter, fast so oft wie ich. Vielleicht schaut sie zu. Dann sag ich, liebe Grüße, Bär. Sie wird demnächst wiederkommen. Und nehmen wir an, sie sagt zu mir, ich komme am Dienstag nächste Woche wieder. Sei um 18 Uhr am Bahnhof. Dann sag ich zu ihr, Schatz, was für eine wunderbare Nachricht, du kommst wieder. Dienstag, 18 Uhr, geht nicht. Ich komme am Mittwoch, 18 Uhr. Und dann sagt sie, hey Schatz, ich hab das Gefühl, du liebst mich nicht. Wie? Ich lieb dich nicht. Und dann sagt sie, egal an welchem Tag, Hauptsache ich hol dich ab, oder? Ja, wir lachen.

[1:04:22] So viele Christen sagen, Gott ist doch vollkommen egal an welchem Tag. Hauptsache irgendeinen Tag, das reicht doch, oder? Nein, nein, nein, nein. Wenn wir eine echte Beziehung zu Gott haben wollen, wirklich ist, ernst mein, in einer Beziehung zu Gott, dann wollen wir an dem Tag mit ihm Gemeinschaft haben, den er sich aussucht.

[1:04:40] Liebe Freunde, liebe Freundinnen. Möchtest du diesen Tag halten, den Jesus, der Schöpfer der Welt und deines Lebens und deines neuen Herzens auch heilig hält? Und diese Frage möchtest du gemeinsam mit Jesus den Sabbat feiern. Das ist eine Frage, die wir dir heute stellen wollen. Wenn du hier bist und dir live zuschaust. Halte den Sabbat heilig.

[1:05:02] Wir möchten heute Abend die Gelegenheit haben, eine Entscheidung zu fällen, sowohl für sie, die wir live vor Ort sind, als auch für sie, die sie live zuschauen. Wir haben Karten vorbereitet, die jetzt ausgeteilt werden. Und wenn wir darüber nachgedacht haben, können wir uns die Karten anschauen.

[1:05:16] Es heißt hier, die erste Entscheidung, die ich fällen kann, ich habe zum ersten Mal vom Sabbat gehört und möchte ihn gerne einmal ausprobieren. Ich möchte einfach mal, wie wir es gesagt haben, sehen und schmecken. Ich kann das nur empfehlen. Und vielleicht ist es auch für sie, die sie live zuschauen, heute zum ersten Mal davon gehört haben, dass der Sabbat am Samstag ist und sie fragen sich, was soll ich tun dann? Hier haben wir einen guten Vorschlag.

[1:05:44] Kommen Sie am Samstag, am Sabbat, hierher. Am 24.11. um 10:45 Uhr haben wir ein Sonderthema, ein Bonusthema mit dem Titel "Der Schlüssel". Wir werden gemeinsam hier Sabbat feiern und nicht nur am 24., sondern auch jeden Sabbat später. Wenn Sie zu weit weg sind, können Sie entweder im Internet zuschauen oder aber uns eine E-Mail schreiben und fragen, wo es in Ihrer Nähe Menschen gibt, die auch den siebten Tag Sabbat feiern mit einem Gottesdienst und wir sind mehr als freudig, Ihnen diese Informationen zukommen zu lassen.

[1:06:18] Vielleicht entscheiden Sie sich aber heute zu sagen, ja, ich habe davon auch schon gehört, ich war bisher im Tal der Entscheidung, aber heute entscheide ich mich endgültig für den Sabbat als Zeichen der Schöpfung und der Lösung und möchte ihn als Ruhetag heilig halten. Ich möchte ihn nicht nur ausprobieren, nein, ich möchte eine feste Entscheidung für den Sabbat machen. Wenn das Ihr Wunsch ist, dann kreuze das an, liebe Freunde, liebe Freundinnen oder schreibe uns eine E-Mail, wenn Du live zuschaust.

[1:06:42] Und dann heißt es, ich habe Fragen zum praktischen Halten des Sabbats. Vielleicht gibt es jemanden, der sagt, ja, ich würde das gerne, aber ich weiß nicht genau, was bedeutet das jetzt vielleicht für meine Arbeit, was bedeutet das für meine anderen Dinge, die vielleicht ich tue. Gibt es dort Dinge, die ich aus der Bibel noch lernen muss? Ich habe da Fragen, auch dann kann man darüber reden und darüber sprechen. Wir sind mehr als freudig, dann all diese Antworten zu geben aus der Bibel.

[1:07:08] Und wieder gibt es die Gelegenheit, die Kontaktdaten zu geben, damit wir gemeinsam das dann auch mit Ihnen besprechen können und wenn Sie zuschauen, dann können Sie uns eine E-Mail schreiben unter kontakt@ausweg, nicht die Hohlenmedia, ausweg2012.de und die, die die Karten jetzt bekommen haben, können Sie am Ende dann dort in die Box tun und Sie, wenn Sie live zuschauen, können uns eine E-Mail schreiben und sagen, ja, das ist mein Wunsch, ich möchte den Sabbat halten, ich möchte vielleicht mehr über den Sabbat erfahren und ich möchte dabei bleiben.

[1:07:46] Und alle, die wir jetzt diese Entscheidung gefällt haben und alle, die wir vielleicht aber noch ringen, ich möchte uns einladen für ein gemeinsames Gebet und dann ist unser Abend für heute beendet.

[1:07:56] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort, ich möchte dir von Herzen Dank sagen für den Sabbat, den du uns gegeben hast. Ich möchte dir von Herzen Dank sagen, dass wir Ruhe und Frieden haben dürfen in der Gemeinschaft mit dir. Dass wir unser Ohr an deine Brust legen dürfen und deinen Herzschlag spüren dürfen. Jeden siebten Tag in einer besonderen Art und Weise. Dass das Gesetz Gottes nicht einfach nur eine Regulation ist, sondern ein Ausdruck einer tiefen Beziehung zu dir.

[1:08:36] Und Herr Jesus, vielleicht gibt es viele unter uns, die dieses Thema zum ersten Mal gehört haben. Viele, die live zuschauen, die jetzt vielleicht sich fragen, was wird aus ihrem Leben, wenn sie diese Entscheidung fällen sollen, was sie vielleicht vor Verwandten oder Freunden jetzt sagen sollen. Aber Jesus, sei du bei ihnen, wenn wir morgen das zweite Thema besprechen zu diesem Thema, dann schenk uns dein Heiligen Geist auch dort, damit wir erkennen, was dein Wille für unser Leben ist. Hab danke, Jesus, für alles, was du für uns tust, dass du unser Schöpfer und unser Erlöser bist. Amen.

[1:09:28] Musik


Lizenz

Copyright ©2012 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.