In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Wiederkunft Jesu Christi und was die Bibel dazu sagt. Angesichts der vielen Weltuntergangsszenarien, die oft mit falschen Propheten und esoterischen Kalendern verbunden sind, beleuchtet der Vortrag die biblische Perspektive auf das Ende der Zeiten. Es wird erklärt, warum die Wiederkunft Jesu ein zentrales Thema der Heiligen Schrift ist und welche Zeichen darauf hindeuten. Der Sprecher betont, dass die Wiederkunft kein Grund zur Angst, sondern zur Hoffnung ist, da Jesus kommt, um bei seinen Gläubigen zu sein.
Ausweg 2012: 11. Die Rückkehr
Christopher Kramp · Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)Weitere Aufnahmen
Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)
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Transkript
[0:00] Noch einmal einen gesegneten Sabbat allen, die später zugekommen sind. Und auch allen, die jetzt live zugeschaltet sind, sich vielleicht später zugeschaltet haben. Ich freue mich so sehr, dass wir alle gemeinsam heute dieses so spannende Thema gemeinsam studieren können. Ich habe schon eine ganze Menge gelernt und es ist uns hoffentlich nicht auf den Magen geschlagen. Es war hoffentlich gut verdaulich. Wir werden uns heute Abend mit einem Thema beschäftigen, das zu den wichtigsten Themen der ganzen Bibel gehört und dazu gleich mehr.
[0:45] Bevor wir das tun, möchte ich uns einladen, wie jeden Abend ein kurzes Gebet zu sprechen und dann werden wir direkt in unser Thema hineingehen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir uns jetzt gemeinsam treffen dürfen, hier vor Ort und in ganz Deutschland und in den verschiedensten Ländern, wo Menschen zuschauen, verbunden durch das Internet und dass wir durch dein Wort geleitet und geführt werden, dass dein Heiliger Geist bei uns sein wird, uns Verständnis schenken wird. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du alle Störende fernhältst und dass wir uns ganz konzentrieren können auf das, was dein Wort uns heute zu sagen hat, Amen.
[1:22] Es sind noch wie viele Wochen? Es sind noch genau vier Wochen. Dann ist das berühmt berüchtigte Datum der 21.12.2012 und was uns vielleicht vor drei Wochen noch wenigstens ein bisschen Angst gemacht hat, das dürfte uns mittlerweile keine Furcht mehr einflößen. Warum? Der Maiakalender sagt gar nichts drüber. Und wir wollen heute am Anfang uns ein bisschen Gedanken machen, woher kommt das und wie ist das, dass so viele Menschen immer wieder vom Ende der Welt reden und diesen Weltuntergangsszenarien solcher Aufmerksamkeit schenken und ich habe es damals schon ein wenig angedeutet, möchte heute ein bisschen mehr darüber sprechen.
[2:07] Letztes Jahr sah Amerika einen Mann, einen älteren Mann, hier ist sein Gesicht, sein Name ist Harold Camping und Harold Camping hat ganz Amerika und zum Teil die ganze Welt in Aufruhr versetzt, weil er gesagt hat, dass die Welt nicht am 21.12.2012, sondern am 21. Oktober 2011 untergehen wird und Harold Camping war nicht irgendwer, er ist ein ganz bekannter Prediger, hat ein eigenes kirchliches Ministry, genannt Family Radio, wo er wirklich das ganze Land Amerika und zum Teil die ganze Welt hinaus Sendungen strahlt und seine Lehren verbreitet hat und überall auf der Welt gab es Menschen, die glaubten, dass die Bibel lehrt, dass am 21. Oktober 2011 die Welt untergeht, aber damit nicht genug.
[2:59] Nach seiner Lehre, angeblich durch die Bibel bestätigt, würden fünf Monate vorher, woher kommen wir da hin, wenn wir fünf Monate vorher gehen, zum 21. Mai, ganz genau am 21. Mai, würde es eine sogenannte geheime Entrückung geben, schon mal gehört den Begriff Geheimentrückung? Ich erkläre den Begriff Geheimentrückung. Geheimentrückung meint, dass alle Menschen, die bis dahin Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben, geheim, wie das Wort sagt, entrückt werden. Die sind plötzlich nicht mehr da, das ist fast wie bei Star Trek, die werden sozusagen weggebeamt. Stellen wir uns vor, wir sitzen im Auto, auf der Autobahn und wir fahren 200, also wir sitzen auf dem Beifahrersitz und neben uns sitzt jemand und wir sind keine Christen und der Fahrer, der mit 200 auf der Autobahn ein Brett hat, ist ein Christ und der 21. Mai 2012 und es ist 18 Uhr und plötzlich ist er weg. Und wir sitzen im Auto, 200 und fahren dort, das Gleiche wäre auch dann passiert, stellen wir uns vor, das würde passieren in einem Flugzeug und so haben Menschen Angst gehabt, was wird passieren, wer weiß, wo überall bekennende Christen an welchen Schaltstellen der Welt sie sind und viele, viele Menschen, Hunderte, Tausende, Zigtausende haben das nicht einfach nur geglaubt, sondern so oft ist es ja, wenn man von etwas überzeugt ist, was möchte man dann tun? Man erzählt es weiter und in dem Fall haben die Anhänger seiner Lehre Geld investiert, einige haben ihre Häuser verkauft, sie haben ihren Beruf aufgegeben, warum haben sie das wohl gemacht? Wozu wollen sie noch einen Beruf, wenn ich in ein paar Tagen im Himmel bin? Sie haben ihren Beruf aufgegeben, sie haben ihre Häuser verkauft, sie haben alles Geld in Zeitungsanzeigen und in große Werbeplakate gesteckt, einige sind in Autos, in großen Bussen von der Westküste zur Ostküste und wieder zurückgefahren mit großen Warnschildern, das Ende kommt.
[5:00] Der 21. Mai kam, was ist passiert? Und Harold Camping war ziemlich geschockt, wie er selbst gesagt hat, er konnte sich das nicht vorstellen, er war, er ist übrigens Ingenieur, er ist ein Mathematiker, er liebt Zahlen, er hat alle Zahlen, die er finden konnte in der Bibel zusammengenommen und hat irgendwelche Berechnungen angestellt und kam dann genau dort raus. Und er war schockiert, dass es nicht stattgefunden hat und natürlich noch schockierter waren all die Menschen, die so viel Geld gespendert haben, seinem Ministry. Aber er hatte bald eine Erklärung, er meinte, am 21. Mai ist zwar nichts auf der Erde passiert, aber jetzt ist das Schicksal von allen Menschen versiegelt und besiegelt und niemand kann mehr gerettet und niemand kann mehr verloren gehen und am 21. Oktober geht die Welt sowieso unter. Und er hatte vorher gesagt, dass am 21. Oktober 2011 in jeder Zeitzone um 18 Uhr ein gewaltiges Erdbeben losgeht und dann die ganze Welt untergeht. Und was ist passiert? Gar nichts.
[5:54] Jetzt wir sagen vielleicht, naja, das ist vielleicht ein Spinner, aber Harold Camping hatte folgendes gesagt kurz vorher. Er sagte, I know it's absolutely true, because the Bible is always absolutely true. Er hat der Welt wissen lassen, ich bin davon überzeugt, ich weiß, dass es absolut wahr ist, weil die Bibel immer absolut wahr ist. Jetzt hat er mit dem zweiten Teil recht. Hier war also jemand, der hat an die absolute Zuverlässigkeit, Wahrhaftigkeit der Bibel geglaubt, der hat die Bibel studiert von A bis Z, vielleicht mehr als manch einer von uns. Und trotzdem war er absolut von etwas überzeugt, was offensichtlich Quatsch war, denn es ist nicht passiert. Das heißt, es reicht offensichtlich nicht nur aus zu sagen, naja, irgendwann wird das Ende der Welt sein und ich glaube, die Bibel ist absolut wahr. Man kann die Bibel studieren, man kann glauben, dass die Bibel absolut wahr ist und trotzdem kann man ziemlich daneben liegen, wenn es darum geht, was passiert wirklich am Ende der Welt.
[6:55] Was wird das Ende der Welt sein? Wird es ein Atomschlag sein von irgendeinem verrückt gewordenen Diktator irgendwo im Nahen Osten, der auf den roten Knopf drückt? Wird das das Ende der Welt sein? Wird das Ende der Welt sein, dass ein Komet auf die Erde rast, wie einige das jetzt auch für den 21. Dezember vorhersagen, der die Erde zerstört, alles Leben auslöscht, oder wie es auch im Bibelcode, den wir gesehen haben, vorher gesagt wird, wird das das Ende der Welt sein? Oder wird das Ende der Welt sein, wie manche glauben, dass uns Außerirdische besuchen, die zu uns kommen, vielleicht in friedlicher, vielleicht in nicht ganz so friedlicher Absicht und auch bis auf den heutigen Tag gibt es viele Menschen, die auch zur Schule gegangen sind, die vielleicht sogar studiert haben, die intelligent genug wären, das nicht zu glauben, die das aber trotzdem glauben.
[7:45] Die Frage also ist, was wird das Ende sein? Und wir kehren ganz am Anfang unseres Vortrags noch einmal kurz zurück an unseren ersten Vortrag. Dort hatten wir gesehen, dass Daniel und Nebuchadnezzar eine Statue sahen, ein Standbild, nicht wahr? Und dort wurde uns gesagt, was das Ende der Welt auslöst, was war das? Es war ein Stein, ganz genau. Die Bibel sagt, dass in dieser Zeit, in der alles drunter und drüber geht, ein Stein kommen würde, in Daniel 2, Vers 34, Du sagst zu, bis sich ein Stein losriss, ohne Zutun von Menschenhänden, und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren und es zermalmte. Aber dieser Stein ist kein Komet, dieser Stein sind auch keine grünen Männchen vom Mars, dieser Stein ist keine Atomkatastrophe, sondern dieser Stein ist was? Wir haben gesehen, dieser Stein ist, die Bibel sagt, der Fels aber war Christus. Und so haben wir schon gesehen, Jesus Christus wird wiederkommen.
[8:48] Wir wollen uns heute Abend Gedanken machen, wann wird es passieren, was wird passieren und was bedeutet das konkret für mich, der ich heute hier live sitze und der ich heute hier live zuschaue. Frage Nummer 1, was ist wohl das Wichtigste an der Wiederkunft Jesu? Warum kommt er wieder? Erlösung, haben wir noch einen Vorschlag? Stunde des Gerichts, ja, Gericht zu halten, was noch? Um uns zu holen?
[9:20] Schauen wir mal, was die Bibel sagt, Jesus Christus kommt und das Ganze basiert auf einer der wunderbarsten Verheißungen, die Jesus im Neuen Testament gegeben hat, wir finden sie in Johannes 14, 1 und 2. Jetzt werden die meisten Menschen über den Weltuntergang nachdenken, was ist so ihre natürliche Reaktion, wenn sie das nur halbwegs ernst nehmen? Angst, nicht wahr? Leute fangen an Konserven zu kaufen, Leute fangen an sich vielleicht Bunker zu machen, irgendwo sich autark zu ernähren, weil sie denken, das Ende kommt und vielleicht kann ich es überleben, aber Jesus sagt, wenn wir über das Ende reden, sollten wir eine Sache zuerst wissen, das erste, was er sagt ist, euer Herz erschrecke nicht, was ist in unserem Herzen drin? Die Gedanken und Gefühle, euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an dich. Glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen, wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt, ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten und dann sagt er weiter, und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen und was ist jetzt der Grund, warum er kommt? Was ist der Grund? Damit auch ihr seid, wo ich bin.
[10:31] Lieber Freund, liebe Freundin, gleich am Anfang wollen wir klarstellen, Jesus kommt nicht primär, damit die Welt zu Ende ist. Jesus kommt nicht primär, um die Gottlosen zu richten oder um der Weltgeschichte ein Ende zu bereiten. Jesus kommt primär zuerst, um Gemeinschaft zu haben mit mir und mit dir. Der Grund, warum wir warten sollten auf die Wiederkunft Jesu ist, dass wir bei ihm sein können. Denn wissen wir, was die Definition von Himmel ist, wo ist der Himmel, weiß es jemand? Der Himmel ist da, wo Jesus ist. Und manch einer freut sich auf den Himmel, weil er dort ewiges Leben haben wird, oder weil es dort eine große goldene Stadt gibt, oder weil es dort Essen gibt in Hülle und Fülle und wir werden keine Verdauungsschwierigkeiten mehr haben, oder? Es gibt viele Gründe, warum man sich auf den Himmel freuen kann, aber wenn es all diese Dinge nicht geben würde, und wir werden einen ganzen Vortrag haben über den Himmel am Ende unserer Vortragsreihe, wenn es all diese Dinge nicht geben würde, wäre es trotzdem noch wert, auf die Wiederkunft Jesu zu warten, denn er sagt, ich möchte dort sein, wo ihr seid. Und hier ist die Frage, möchtest du dort sein, wo Jesus ist?
[11:50] Beim Thema Weltende können unsere Gedanken zu schnell weggeleitet werden auf irgendwelche Sensationen, auf irgendwelche Naturkatastrophen, politische Verwirrungen und wir kriegen die Schieße, wir kriegen Panik, wir kriegen Terror, aber in Wirklichkeit sagt Jesus, euer Herz erschrecke nicht, ich möchte dort sein, wo ihr seid, Jesus möchte direkten Kontakt mit dir und mir haben. Können wir jetzt schon zu Jesus beten? Wir können jetzt in seinem Wort lesen, wir können zu ihm beten, wir können auf ihn vertrauen, aber das ist Jesus nicht genug, er möchte, dass du und dass ich, dass wir buchstäblich bei ihm sind.
[12:29] Frage, ist das Thema der Wiederkunft ein wichtiges Thema der Bibel? Wo beginnt dann die Bibel zu sprechen von der Wiederkunft? Wo fängt sie an? Wo sind so die ersten Male, wo es von der Wiederkunft spricht, in Matthäus oder in Markus oder in Johannes oder erst in der Offenbarung? Wo geht das los? Schon im Alten Testament? Die Bibel sagt in Judas 14, von diesen hat aber auch Henoch, der welche, der siebte nach Adam, jetzt er war Adam, Adam war der erste Mensch, richtig, jetzt die siebte Generation nach Adam, das ist noch ziemlich ganz am Anfang, das ist noch vor der Sintflut und dieser Henoch hat geweissagt, was ist ein anderes Wort für geweissagt, prophezeit, in dem er sprach siehe der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen, wegen all ihrer gottlosen Taten, wie sie sich vergangen haben und wegen all der harten Worte, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.
[13:30] Noch bevor Jesus zum ersten Mal kam, haben die Menschen über das zweite Kommen Jesu gesprochen und gepredigt und das zeigt uns, dass dieses Thema ein Thema ist, das durch die ganze Bibel hindurch Wichtigkeit hat. Frage, kann sich jemand erinnern, wie viel Prophezeiung gibt es im Alten Testament auf das erste Kommen Jesu? Mehr als 300, ganz genau, das haben wir gesagt, mehr als 300 Prophezeiung im ganzen Alten Testament deuten auf das erste Kommen Jesu hin, seine Geburt in Bethlehem und seine Jungfrauengeburt und all die verschiedenen Dinge, die wir dort angesprochen haben.
[14:09] Frage, schätzungsweise, gibt es wohl mehr oder weniger Texte über das zweite Kommen? Mehr, wie viel mehr? Dreimal mehr, das wären ungefähr 900, jemand sagt fünfmal mehr, das wären 1500, fünfmal? Es sind über 2400, das heißt, es sind wie viel mal mehr? Achtmal mehr Texte, das heißt, auf jede Verheißung, auf jede Prophezeiung im Alten Testament, auf die Ankunft Jesu zum ersten Mal gibt es acht Texte, die von seiner Wiederkunft, von seinem zweiten Kommen, vom Tag des Herrn sprechen. Mit anderen Worten, statistisch kann man das so ausdrücken, wir können die Bibel nehmen und wir können sie durchlesen und statistisch treffen wir in jedem 25. Vers auf einen Text, der über die Wiederkunft Jesu spricht, das heißt, wir lesen die Bibel und alle 25 Verse, rein statistisch, gibt es einen Vers, der über die Wiederkunft Jesu spricht, also direkt oder indirekt, also ist das Thema wichtig oder unwichtig?
[15:20] Extrem wichtig und die Frage, lieber Freund, der du auch jetzt zuschaust, sollte die sein, warum sprechen die christlichen Kirchen so wenig von diesem Thema? Warum reden wir als Christen so wenig von der Wiederkunft Jesu, wenn in der Bibel dieses Thema ständig vertreten ist und wenn man die Bibel quasi von vorne nach hinten durchlesen kann und ständig mit diesem Thema konfrontiert wird, der Wiederkunft Jesu, was hat es damit auf sich?
[15:48] Und die erste Frage, die sich natürlich alle stellen ist, was ist die wichtigste Frage, die sich jeder wohl stellt bei diesem Thema? Wann, ganz genau, wann wird das passieren? Diese Frage, ich finde es so wunderbar, dass die Bibel unsere Fragen, die wir haben, immer sofort aufgreift, in Matthäus 24 und dort Vers 3 lesen wir, als er auf dem Ölberg saß, traten Jüngerlein zu ihm und sprachen, sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Gib uns ein Zeichen, dass wir wissen, wenn das passiert, dann geht es los. Wäre doch schön zu wissen, oder? Ein Zeichen, wo man weiß, wenn das passiert, wenn ich das sehe, dann weiß ich, Jesus kommt wieder.
[16:28] Wann wird es passieren? Und Jesus geht auf ihre Frage ein, er beantwortet die Frage mit einigen interessanten Texten, die wir uns anschauen wollen. Er sagt als allererstes, habt Acht, dass euch niemand verführt, denn wir haben gerade gesehen, es ist möglich, begeistert zu sein von der Wiederkunft Jesu, begeistert zu sein vom Ende der Welt und die Bibel zu lesen und zu glauben, dass die Bibel die Wahrheit ist und trotzdem kann man völlig verführt sein. Es kommt also nicht darauf an, dass wir glauben, dass es passiert, sondern wir sollten auch wissen, was die Bibel genau dazu sagt. Jesus sagt, habt Acht, dass euch niemand verführt, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen, ich bin der Christus. Und wie viele werden verführt werden? Viele.
[17:09] Jetzt, das haben wir wahrscheinlich schon oft gelesen. Wer von uns hat schon mal jemanden gesehen, der behauptet hat, ich bin Christus? Ich habe ein paar mitgebracht. Ich weiß nicht, ob die aussehen wie Jesus. Das ist hier Herr Moon. Haben Sie was von Herrn Moon gehört? Herr Moon ist vor wenigen Wochen gestorben, im Alter von 92 Jahren. Er ist Gründer der südkoreanischen Vereinigungskirche, mit dem das Ziel war, eigentlich alle Religionen der Welt zusammenzukriegen. Und er ist bekannt für seine Massenhochzeiten, vielleicht haben wir es im Radio oder im Fernsehen gehört, von diesen Massenhochzeiten, wo zigtausende, zehntausende von Brautpaaren im Stadion waren und sie wurden dann alle gleichzeitig verheiratet von ihm. Mal gehört davon? Er war das. Und er hat behauptet, dass er im Alter von 16 Jahren Visionen gehabt hat und dies und jenes und er hat sich bezeichnet, er wäre der Messias. Seine Idee war folgende, seine Idee war, dass wir uns selbst von der Sünde reinigen können, von unserer eigenen persönlichen Sünde, dazu braucht es keinen Messias, aber es braucht einen Messias, um die ursprüngliche Sünde wieder gut zu machen. Die ursprüngliche Sünde war das Aufbrechen der Familie und deswegen sollte der Messias wieder eine Familie gründen. Das heißt, der Erlösungsplan besteht darin, eine, so wie er das gesagt hat, eine Frau wieder zu erheben, zur Vollkommenheit, das fand ich, das fand die Idee, und dann mit dieser vollkommenen Frau eine Ehe einzugehen, dann wäre quasi die Welt gerettet.
[18:45] Frage, nach dieser Theorie, war Jesus dann der Erlöser? Und das hat er gesagt, er sagt, Jesus kam auf die Welt, um eine Familie zu gründen, aber was ist passiert? Er wurde leider vorgekreuzigt und deswegen konnte er nicht seinen Plan ausführen und deswegen sagt er, muss es einen anderen Messias geben, der jetzt eine Frau heiratet. Ja, natürlich hat er eine Frau geheiratet, und es war seine vierte Frau übrigens, aber dieser Frau hat er gesagt, dass als diese Frau geheiratet hat, das wurde in der Kirche gefeiert als die Hochzeit des Lammes nach Offenbarung 19. Und dadurch wurde er der Messias. Und sie ließen ihn später anreden als die wahren Eltern, er war der wahre Vater und sie war die wahre Mutter. Übrigens, einige Jahre bevor er gestorben ist, erzählen Diplomaten, er hat auch guten Kontakt gehabt zu vielen Präsidenten und zu vielen Menschen, die was zu sagen haben in unserer Welt. Er war der erste Milliardär Koreas, hat auch viel Geld gemacht mit seiner Kirche. Und in den letzten Jahren hat er sich im US-Senat, in einem Empfangszimmer des US-Senats, hat er verschiedene Politiker zusammen geholt, hat er angeblich einen Empfang veranstaltet und während dieses Empfangs haben dann die Politiker entsetzt festgestellt, wie er sich dort zum König hat krönen lassen. Kein Witz. Im US-Senat hat er sich eine Königsrobe geben lassen, eine große Krone auf seinen Kopf gesetzt und hat als König posiert.
[20:13] Naja, dieser Mensch hier ist Dr. Jose Luis de Jesus, ich hoffe, ich habe es nicht ausgesprochen. Und er ist der erste Mensch, den ich gefunden habe, der behauptet, dass er gleichzeitig Christus ist und der Antichrist. Er hat ein Ministry gegründet, ein Spanisch sprechendes und es heißt Wachsen in der Gnade. Klingt doch toll, oder? Wachsen in der Gnade und seine Idee ist, dass Jesus auch ein Messias war und Jesus hatte eine Aufgabe. Die Aufgabe von Jesus war erstens das Gesetz abzuschaffen, zweitens die Sünde abzuschaffen und drittens den Teufel zu töten. Das heißt nach seiner Lehre gibt es kein Gesetz mehr, keinen Teufel mehr und keine Sünde mehr. Und damit hat er eine sehr attraktive Lehre, denn das bedeutet, wenn man in seiner Kirche ist, kann man alles tun, was man will, dann gibt es keine Sünde mehr. Und demzufolge hat er auch viele Anhänger, die das dann begeistert glauben und deswegen sagt er, er ist der Antichrist, in dem Sinne nicht, dass er gegen Christus ist, sondern der neue Christus, weil er sagt, dem alten Christus kann man nicht mehr folgen, weil der hat ja mit der Sünde gekämpft und die gibt es ja nicht mehr. Deswegen kann uns Jesus von Nazareth nichts mehr wirklich bieten. Wir müssen jetzt dem neuen Christus folgen, dem Antichristen und sein Zeichen ist die 666. Und seine Kirchenanhänger lassen sich die 666 auftätowieren.
[21:30] Okay, ich sehe schon, Sie merken, es gibt eine ganze Reihe von skurrilen Dingen auf der Welt. Wie wäre es mit diesem Jesus hier? Sieht der aus wie Jesus? Das ist Alan Miller, Alan Miller war früher Zeuge Jehovas, aber Alan Miller hat, wie er selbst sagt, innerhalb von einer Woche realisiert, dass er Jesus Christus ist. Er kommt aus Australien und er kann sich angeblich erinnern über alle 2000 Jahre, die passiert sind von seiner Kreuzigung bis jetzt. Man hat ihn gefragt, ob er Aramäisch sprechen kann. Das kann er natürlich nicht. Aber er hat eine Lebensgefährtin, die heißt Mary. Und die ist natürlich, jetzt dürfen Sie sich mal raten, die Reinkarnation von Maria Magdalena. Angeblich Maria Magdalena und Jesus.
[22:17] Jetzt werden wir sagen, das sind nur krasse Beispiele von Leuten, die halt wirklich völlig abgedreht sind. Aber wenn man sich mal das ein bisschen weiter verfolgt, findet man eine ganze Reihe von Vor einiger Zeit ist ein Verrückter aufs Weiße Haus zugelaufen und hat mit einem Gewehr geschossen auf das Weiße Haus, weil er gesagt hat, ich bin Jesus und Barak Obama ist der Antichrist. Das sind die skurrilen Dinge dieser Welt.
[22:43] Aber die Bibel sagt auch, dass es da einen generelleren Abfall geben wird. Lasst euch von niemandem in irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen, der Mensch, der sündig offenbart werden. Der Sohn ist verdämmt. Wir haben darüber ausführlich gesprochen in anderen Vorträgen, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Vielleicht nicht ganz so bizarr, vielleicht nicht ganz so abwegig wie die anderen drei Beispiele, aber auch das eine Erfüllung der Prophetie. Wir werden am Dienstag ausführlich über dieses Thema sprechen, beim Thema der Stellvertreter.
[23:19] Aber Jesus gibt noch mehr Zeichen, das heißt hier in Matthäus 24, Vers 6, ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, habt Acht, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen. Aber es ist noch was? Noch? Nicht das Ende. Es gibt manche Prediger, die ziehen durch die Lande und sagen, schaut her, wir haben so und so viele Kriege, deswegen kommt Jesus. So und so viele Kriege im Nahen Osten und dies und jenes und all die Kriege und Jesus muss deswegen kommen. Und was sagt Jesus? Jesus sagt, es ist noch nicht das Ende.
[23:44] Und ja, unsere Welt wird immer kriegerischer. Ich glaube, niemand muss das noch bewiesen bekommen. Es spielt keine Rolle, ob wir an die Weltkriege denken, ob wir an die Bürgerkriege denken, ob wir an die zwischenstaatlichen Kriege denken, an die vielen Konflikten. Es gibt zur Zeit so viele Konflikte, von denen wir kaum etwas wissen, weil wir einfach in den Medien gar nicht davon berichtet bekommen. Die Welt ist ein großer Kriegsschauplatz.
[24:11] Aber Jesus gibt noch mehr Zeichen. Er sagt hier, denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere heben und ein Königreich gegen das andere und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen. Wir haben schon darüber gesprochen, das Anfang der Wehen bedeutet, dass dort Wehen beginnen. Und Wehen, haben wir schon gesagt, sind was? Immer schneller und intensiver.
[24:33] Und ich möchte das an einem Beispiel jetzt illustrieren. Ich habe erzählt, ich habe mich ein bisschen mit der Geschichte der Erdbeben befasst. Und an einem Punkt wurde ich ein bisschen desillusioniert, weil ich wollte wissen, wie viele Erdbeben gab es in den 80er Jahren, in den 90er Jahren und in den 2000er Jahren sozusagen. Und ich dachte, es geht so steil bergauf. Aber das ist nicht der Fall. In den letzten Jahrhunderten ging es darum, je mehr man die Quellen sucht, die einen sagen so viel zahlen, die anderen so viel zahlen und mit den Quellen bin ich ein bisschen desillusioniert worden. Aber dann habe ich überlegt, was hat Jesus gemeint? Jesus spricht ja nicht vom 20. Jahrhundert an sich, sondern er spricht von seiner Zeit bis heute, richtig? Er spricht über eine Zeitung von 2000 Jahren. Da habe ich mal geschaut, wie ist die Entwicklung der Erdbeben über die letzten 2000 Jahre? Und hier ist das, was ich gefunden habe. Und das ist nicht Wikipedia, okay? Wenn man sagt, ja, das ist vielleicht nicht vollständig, die Liste, das ist eine ziemlich gute Quelle.
[25:25] Erdbeben der Stärke 7,0 beziehungsweise 8,0. Ich habe mich bewusst auf Erdbeben beschränkt, die so stark sind, dass man sie auch gemerkt hat, wenn man keine seismografischen Geräte hat. Weil das Argument ist, vor 2000 Jahren hatten die keine Geräte, die haben keine Erdbeben der Stärke 3,5 gemessen. Das weiß ich auch. Aber Erdbeben der Stärke 7,0, die merkt man, egal wo man ist. Wie viele Erdbeben gab es wohl im ersten Jahrhundert, zur Zeit von Jesus, der Stärke 7,0? Also, lass uns schätzen. Wie viel? Die Zahl. 200? Zwei. Zwei, okay. Ja, das war die Hälfte, eins. Es gab ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Turkmenistan im Jahre 10 nach Christus. Und dann kann man durch all die Jahrhunderte gehen, ich bin ein bisschen gesprungen, weil wir haben ja nicht die Zeit, uns all die Jahrhunderte anzuschauen. Im 15. Jahrhundert, von 1400 bis 1500 gab es zwölf Erdbeben der Stärke 7,0 und von diesen zwölf waren zwei so stark, dass es sogar auf der Rechterskala 8,0 gab. Das waren wirklich die extrem großen, starken, die hunderte, tausende, manchmal zehntausende von Leben kosten. Im Jahre 1500 bis 1600 sind es 28, davon zwölf. Und dann 1600 bis 1700, 60, 20, 1700 bis 1800 wieder 62 bis 21 und dann 1800 bis 1900, 210 und davon 60. Und übrigens, wenn man sich immer denkt, ja, das waren hier die in den bewohnten Gebieten und das sind alle in Alaska, nein, nein, nein, die Erdbeben hier sind auch alle in China und in Japan und in den Anden, die auch hier schon bewohnt waren und die man hier schon nachweisen konnte, okay?
[27:08] Und raten Sie mal, wie viele es in unserem Jahrhundert sind, also im letzten Jahrhundert, muss ich sagen. 941. Also, mal angenommen, die haben hier nicht alle erfasst, vielleicht gab es noch fünf Erdbeben hier in Alaska und drei hier in Nordsibirien, die man nicht bemerkt hat, sehen wir trotzdem eine allgemeine Tendenz? Oder bin ich verblendet, wenn ich die nicht sehe? Ich sehe hier eine allgemeine Tendenz, ich sehe hier Wehen und zwar von der Zeit von Jesus bis zu unserer Zeit, da spielt es keine Rolle, ob letztes Jahr vielleicht mehr Wehen als heute, aber die allgemeine Tendenz ist sehr, sehr deutlich, sehr, sehr deutlich.
[27:42] Und dann heißt es, und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens Willen. Wir wissen, das war schon zur Zeit von Jesus so, die Christen wurden verfolgt, sie wurden den Löwen und den Tigern und vielleicht auch den Leoparden zum Raub vorgeworfen und sie wurden gekreuzigt und verbrannt, aber das alles hat prinzipiell gar nicht wirklich aufgehört, auch wenn wir uns heute hier in Frieden versammeln können. Die christliche Organisation Open Doors schätzt, dass heute, wissen wir wie viele Christen verfolgt werden? Zur Zeit? Schätzungsweise 100 Millionen Christen, während wir hier sprechen. Vor allem in Gebieten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Pakistan, an der Spitze steht dieser kleine Staat hier, Nordkorea, in vielen Gebieten würden solche Veranstaltungen wie hier eine Lebensbedrohung darstellen für jeden Einzelnen, der hier ist. Stellen wir uns vor, wir würden diese Veranstaltung nicht in Deutschland durchführen, sondern in diesem Land hier. Da wären Sie alle, die hier sitzen, Todeskandidaten. Allein die Tatsache, dass hier eine Bibel liegt. Und es gibt auch manche Staaten, es ist schwierig überhaupt, das im Internet mitzuverfolgen, es wird zensiert. Das hat nicht aufgehört, es wird stattdessen immer mehr. Und vielleicht erleben wir jetzt gerade ein bisschen Freiheit, aber wer weiß, wie lange das noch sein wird.
[29:05] Und dann heißt es, es werden viele falsche Propheten auftreten und wir haben darüber schon ein bisschen gesprochen und werden in den nächsten Vorträgen noch weitaus mehr dazu sagen. Also verpassen Sie vor allem jetzt die Vorträge am nächsten Dienstag und am nächsten Freitag nicht. Und dann heißt es, und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wir haben am Anfang gesagt, ja natürlich, die Gesetzlosigkeit in der Gesellschaft und die Leute haben keine wirkliche Liebe mehr zueinander, aber jetzt, wo wir schon mehr studiert haben, wissen wir, was dieser Text noch tiefer bedeutet, denn Gesetz und Liebe haben welchen Zusammenhang? Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes und wann immer Gottesgesetze, Gottesgebote übertreten werden, dann wird auch die Liebe erkalten. Denn wir haben ja gesagt, die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes und wann immer, und es ist geschehen, wir haben es gesehen, im Mittelalter und bis zur heutigen Zeit, dass Gesetz Gottes übertreten wird, angegriffen wird, verändert wird, dann müssen wir uns nicht wundern, dass früher oder später die Liebe immer mehr unter den Menschen erkaltet.
[30:03] Und dann sagt Jesus, es gibt ein Zeichen, wer aber ausratet bis ans Ende, der wird gerettet werden und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker und dann wird das Ende kommen, meine lieben Freunde. Es kommt nicht wieder, bevor das Evangelium in der ganzen Welt verkündigt wird. Jetzt werden wir sagen, ja, wieso, seit 2000 Jahren geschieht das doch, oder? Aber es gibt heute noch so viele unerreichte Gruppen. Ja, fast jeder Staat hat irgendwo mal Kontakt mit dem Christentum gehabt, aber so viele unerreichte Volksgruppen sind noch auf der Welt. Aber wissen Sie was, in der heutigen Zeit, mit den heutigen Medien, verbreitet sich zur Zeit das Evangelium mit einer Rasanz, mit einer Geschwindigkeit, die unübertroffen ist und ich gehe davon aus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis dieser Punkt erreicht ist.
[31:00] Und Jesus sagt, wenn das Evangelium in der ganzen Welt verkündigt wird, was passiert dann? Dann kommt das Ende, er sagt nicht, und wenn Erdbeben der Richterskala 9,9 alle drei Wochen stattfindet, dann kommt das Ende. Nein, nein, nein, er sagt auch nicht, wenn der ganze Nahe Osten explodiert, dann kommt das Ende. Nein, er sagt auch nicht, wenn 30 Millionen Menschen verhungert sind, dann kommt das Ende. Er sagt, wenn das Evangelium in der ganzen Welt verkündigt ist, dann kommt das Ende. Das bedeutet, dass Jesus bisher nicht hätte kommen können, weil dieser eine Punkt nicht erfüllt ist. Und dann wird das Ende kommen.
[31:33] Wir werden über diesen Punkt, über das Evangelium, dass es hier geht, noch einen extra Vortrag haben, aber wir wollen uns heute darüber Gedanken machen, was wird es sein, dieses Ende, wenn es kommt? Wie wird es sein? Wenn dieser Punkt erreicht ist, wenn jeder Staat, jede Volksgruppe, jeder Mensch von dem Evangelium gehört hat und die Bedingung erfüllt ist und Jesus seine Verheißung wahr macht und er wiederkommt, wie wird es sein? Was wird passieren? Wir wollen einige entscheidende Punkte heute lernen.
[32:03] Der erste Punkt, den wir lernen wollen ist, in Matthäus 24, Vers 30 heißt es, und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen und dann werden sich wie viele? Alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen. Das heißt, die Wiederkunft Jesu ist global, sie ist was? Sie ist global. Die Wiederkunft Jesu ist kein Privatereignis. Ich muss nicht auf eine australische Ranch, um einen wiedergeborenen Jesus zu finden, mit seiner Maria Magdalena dort. Ich muss auch nicht der Vereinigungskirche in Korea beitreten, um Jesus anfassen zu können. Die Wiederkunft Jesu ist ein globales Ereignis.
[32:46] Schauen wir weiter. Nicht nur ist die Wiederkunft ein globales Ereignis, die Bibel sagt auch, die Wiederkunft Jesu ist ein sichtbares Ereignis. Ein was? Ein sichtbares, denn die Bibel sagt, siehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen. Also wenn jemand sagt, hey, hast du gesehen, auf BBC, das ist eine Breaking News, Jesus ist in New York gekommen und er sieht aus wie Jesus und er redet wie Jesus und er spricht wie Jesus. Und was sagst du dann? Ich habe ihn nicht gesehen. Jesus kommt sichtbar. Wenn Jesus wiederkommt, brauchen wir keine Nachrichtensprecher, die uns das sagen, wir brauchen keine Twitter-Meldung, wir brauchen nur unsere Augen. Wenn Jesus wiederkommt, wird ihn jeder sehen. Also Punkt Nummer eins, die Wiederkunft ist global und zweitens sie ist sichtbar.
[33:51] Nun wie genau wird das passieren? Schauen wir uns Apostelgeschichte 1, Vers 9 an. Es heißt hier, bei der Himmelfahrt Jesu, und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen empor gehoben. Als ich das studiert habe mit den falschen Christussen, da bin ich auch auf einen Mann gestoßen, der im neunzehnten Jahrhundert auch behauptet hat, dass er Christus ist. Er wollte es beweisen, indem er auch die Himmelfahrt nachgemacht hat. Er ist an eine Klippe gegangen und ist gesprungen. Das war das Ende. Aber dieser Jesus, der konnte in den Himmel fahren und er ist empor gehoben. Können wir uns das vorstellen? Stellen wir vor, wir sind Petrus und Johannes und Jakobus und wir stehen mit Jesus und Jesus gibt uns die letzten Ratschläge und sagt, mach das, passt auf da hier, achtet darauf, dass ihr das nicht vergesst, nicht wahr? Und wir reden mit ihm und sprechen mit ihm und sagen, Jesus, danke, dass du uns das mitteilst und wir wünschen uns zu wünschen, dass du noch länger bei uns bist. Wir haben noch so viele Fragen. Und plötzlich macht er, plötzlich hebt er vom Boden ab, so ohne Vorwarnung und geht in den Himmel. Können Sie sich das vorstellen? Ich frage mich, wie das gewesen ist, wenn die Person, mit der man gerade redet, plötzlich anfängt zu schweben. In den Himmel. Und dann heißt es, er wurde empor gehoben auf einer Wolke und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er da hinfuhr, siehe da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen und die sprachen ihr Männer von Galilea, was steht ihr hier und seht zum Himmel, dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen.
[35:23] Jetzt, wie war das wohl? Jesus schwebt gerade in der Luft, nicht wahr, auf der Wolke und sie schauen der Wolke nach. Glauben sie, die Jünger haben der Wolke nachgeschaut oder haben sich weggedrückt und gesagt, na ja, alles klar. Das ist wie, wenn man den Liebsten oder die Liebsten in den Zug gehen sieht, nicht wahr, und man schaut dem Zug nach, nicht wahr, und man rennt noch förmlich mit, nicht wahr. So haben sie wahrscheinlich auch geschaut, die Wolke angefasst haben, sie haben geschaut und geguckt und dann wurde die Wolke mal kleiner, nicht wahr, kleiner, kleiner, kleiner und irgendwann war nur noch ein Punkt, wie beim Flugzeug, oder, so ein Punkt, und plötzlich war nur noch blauer Himmel da. Und wie wird es sein, wenn er wiederkommt, das blanke Himmel, nicht wahr, und plötzlich da, so ein kleiner Punkt, vielleicht so groß wie die Faust eines Menschen, nicht wahr, so eine kleine Wolke, sie kommt näher und näher und näher. In den Wolken des Himmels, wie er gegangen ist, so wird er wiederkommen. Ich glaube, es wird ein gigantisches Ereignis sein, ich freue mich schon darauf.
[36:30] Es heißt hier, wenn er wiederkommen wird, dass er seine Auserwählten versammeln möchte. Er möchte sie sammeln, alle, die zu ihm gehalten haben, und ich möchte dabei sein, dass wenn er kommt, dass er auch mich einsammelt. Aber jetzt gibt es einige Menschen, die sind ziemlich intelligent. Wer von uns ist ziemlich intelligent? Intelligente Leute? Einige Leute sind sehr intelligent und sagen, Moment mal, die Erde ist doch eine Kugel, oder? Die Erde ist ja eine kleine Scheibe, oder? Die Erde ist eine Kugel, und wenn die Erde eine Kugel ist und Jesus von dort kommt, wie werden ihn die da sehen? Und wenn er von da kommt, wie werden ihn die dort sehen? Die werden ihn ja alle sehen, oder? Das Ereignis ist ja global und sichtbar. Klug, oder? Intelligent, oder? Sehr intelligent. Aber zum Glück hat die Bibel auch darauf eine Antwort.
[37:21] Schauen wir, wie Jesus wiederkommt. Die Bibel sagt, wenn dabei der Sohn des Menschen und seiner Herrlichkeit kommen wird, und was ist das nächste Wort? Wie viel? Alle heiligen Engel mit ihm jetzt. Ich weiß nicht, ob wir uns vorstellen können, was das bedeutet. Wie viele Engel gibt es im Himmel? Zwei Drittel, nicht wahr? Ich habe den Vortrag schon mal gehalten, da rief jemand zwei Drittel. Aber in konkreten Zahlen, das ist, was die Bibel sagt. Bevor wir uns das anschauen, was kann ein Engel tun? Stellen wir uns mal vor, was ein Engel tun kann, in seiner Herrlichkeit, nicht wahr? In der Herrlichkeit.
[38:02] Schauen wir uns mal, was ein Engel tun kann. Matthäus 28, Vers 42, das ist bei der Auferstehung Jesu. Und siehe, es geschah in was? Ein großes Erdbeben, denn ein Engel, das heranstieg vom Himmel herab, trat dazu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz, jetzt wie es ein Blitz. Und sein Gewand war weiß wie der Schnee. Und vor seinem Anblick aber erbebten die Wächter. Jetzt, wer waren die Wächter? Römische Soldaten, das waren nicht einfach nur Türsteher in der Disco. Das waren römische Soldaten. Und römische Soldaten sind die besten ihrer Zunft gewesen. Das waren sozusagen amerikanische Marines. Wie heißen die in Deutschland, diese Elite-Soldaten? Die unkaputtbar sind? GSG 9? Oder so? Jetzt, diese römischen Soldaten, die hatten keine Angst, als sie im Teutoburger Wald standen und die wild gewordenen Germanen auf sie losrannten, nicht wahr? Mit wirrem Haar und mit Achsen und da standen die römischen Soldaten, haben gekämpft. Haben es zwar verloren, aber sie haben gekämpft. Diese römischen Soldaten waren einiges gewohnt, aber als ein Engel in seiner Herrlichkeit vom Himmel kam und, wie sagt die Bibel, den Erdboden berührt hat, gab es einen Erdbeben. Und die waren alle tot, also fast so wie tot, nicht wahr? Sie wurden wie tot. Ein Engel, der hat nur mit seiner Fußspitze den Erdboden berührt, es gab ein gewaltiges Erdbeben und von diesem Lichtstrahl sind die umgefallen.
[39:37] Jetzt, was wird wohl passieren, wenn alle Engel in ihre Herrlichkeit kommen? Wie viele Engel gibt es ungefähr? In Hebräer 12 lesen wir von zehntausenden von Engeln und in Offenbarung 5 lesen wir von zehntausend und tausend mal tausend. Wie viele sind tausend mal tausend? Eine Million. Und zehntausend mal zehntausend sind? Hundert Millionen. Hundert Millionen, also die Idee ist, das sind viele, viele Millionen, vielleicht Milliarden. Das müssen ja eigentlich mindestens Milliarden sein, warum? Weil jeder von uns einen Schutzengel hat, nicht wahr? Jetzt haben wir wie viele Menschen auf der Welt? Sieben Milliarden. Und dann gibt es ja schon viele, die gestorben sind. Also, wenn das mal 15, 20 Milliarden Engel gibt und die kommen alle in ihrer Herrlichkeit, ich meine, zum Glück berühren die den Erdboden nicht, ansonsten gibt es gewaltige Erdbeben, aber die kommen in ihrer Herrlichkeit. Können wir uns das vorstellen, was dann passiert mit dem ganzen Erdball? Wird es da irgendjemanden geben, der sagt, das habe ich nicht gesehen, wo ist denn Jesus? Der ganze Himmel wird überstrahlt sein von Engeln in ihrer Herrlichkeit. Das wird jeder sehen.
[40:38] Also, halten wir fest. Punkt Nummer eins, die Wiederkunft ist? Global. Zweitens, sie ist? Sichtbar. Drittens, er kommt mit allen Engeln. Nicht nur mit Engeln, mit allen Engeln. Aber er kommt nicht nur mit allen Engeln, sondern die Bibel sagt, er kommt in der Herrlichkeit seines Vaters. Und das ist fast zu viel, als man sich das überhaupt vorstellen kann. Denn die Herrlichkeit des Vaters spricht von wem? Es spricht von Gott, dem Vater. Wenn Jesus Christus wiederkommt, dann sagt Gott im Himmel, ich musste an mein ganzes Universum mich kümmern, aber jetzt lege ich mal das alles beiseite, jetzt komme ich mit. Die Wiederkunft Jesu ist so ein gewaltiges Ereignis, dass selbst Gott, der Vater im Himmel das nicht verpassen möchte. Hast du mal ein Ereignis gehabt, auf das du dich so sehr gefreut hast, dass du gesagt hast, ich cancel alle anderen Termine, da muss ich dabei sein? Das geht uns meistens mit Ausflug 2012 so, oder? Und so wie es uns hoffentlich mit Ausflug 2012 geht, so geht es Gott, dem Vater, mit der Wiederkunft irgendwo in seinem Kalender steht. Wenn er die Wiederkunft ist, dann muss ich alles andere, was ich sonst zu tun habe im Universum, beiseite legen. Ich muss dabei sein. Jesus kommt nicht alleine, er kommt mit allen Engeln, er kommt mit seinem Vater, im Himmel wird es leer sein. Bei der Wiederkunft Jesu, das will sich keiner entgehen lassen. Warum wollten wir uns das entgehen lassen, oder? Der Vater kommt mit.
[42:00] Und dann heißt es in 1. Thessalonicher 4, Vers 16, denn der Herr selbst wird, wenn der Befehler geht, und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt. Jetzt, welchen Sinn spricht das an? Welchen Sinn? Das Gehör, oder? Das heißt, Jesus kommt nicht nur global, er kommt nicht nur sichtbar, er kommt nicht nur mit allen Engeln, er kommt auch hörbar. Die Posaune ist was für ein Instrument? Ein lautes Instrument. Wer von uns spielt Posaune? Gibt es jemanden? Ah, wunderbar. Ich spiele leider keine Posaune, sonst hätte ich eine mitgebracht, wenn ich eine hätte, und hätte das vorgespielt. Ich kann nur Schofahorn spielen, wie vorletzten Dienstag demonstriert. Aber so wirklich könnte ich es auch nicht. Aber die Posaune ist ein lautes Instrument. Wer weiß, wie laut ein Düsenjet sein kann, wenn die so abheben vom Flughafen? 120, 130 Dezibel, nicht wahr? Weiß jemand, ich glaube, ich habe es schon mal hier erzählt, aber für alle, die auch live zuschauen, zum ersten Mal erzähle ich es gerne noch mal. Weiß jemand, wo der Rekord liegt bei Blechblasinstrumenten im Orchestergraben? Der Rekord ist übrigens hier gemessen worden, in den 80er Jahren in der Stuttgarter Oper, im Operngraben, im Orchestergraben, bei 125, 126 Dezibel. Und zwar vor den Hörnern. Die Hörner spielen nach hinten, nicht wahr? Da hat man einen Horn gesehen, die spielen nach hinten weg, nicht wahr? Und vor den Hörnern waren es 126 Dezibel. Das heißt, was ich damit sagen wollte, ganz einfach, Blechblasinstrumente sind ziemlich laut. Ich hatte mal die Gelegenheit, in so einem Orchestergraben zu sitzen, und zwar hinten. Wir haben hospitiert, als ich noch Dirigieren studiert habe. Wir haben dem Dirigenten zugeschaut, wie er da so dirigiert hat. Wir saßen direkt hinter den Hörnern, als sie uns hingesetzt haben. Und die Hörner kamen gerade zum Anfang des Stückes, haben sich umgedreht, haben gesagt, wir haben Mitleid mit euch. Seid ihr sicher, was ihr da tut? Und wir haben es nach zwei Stunden kaum noch unser eigenes Wort verstanden hinterher. Aber wenn Gott in die Posaune bläst, dann wird das noch ein bisschen lauter sein, denn Gott hat bessere Lungen als die besten Hornisten der Stuttgarter Oper. Gott kann laut in die Posaune blasen. Dieses Ereignis wird niemand, aber auch wirklich niemand, verpassen können.
[44:19] Es heißt in Psalm 50, Vers 3, unser Gott kommt und schweigt nichts. Und dann heißt es hier, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Wir werden gleich noch mehr darüber reden, denn es heißt hier in 1. Korinther 4, Vers 17, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen was? Entrückt werden in Wolken. Ich weiß nicht, ob wir uns das jemals vorgestellt haben. Wir haben gerade über Jesus gesprochen, wie das wäre, wenn wir einen sehen, der so entrückt wird. Aber können wir uns das vorstellen, wie das sein wird, wenn wir auf dem Erdboden stehen, jetzt gerade noch, und plötzlich wir vom Erdboden abheben? Habt ihr euch schon mal vorgestellt, wie das sein wird? So die ersten Meter. Wie sich das anfühlen wird. Und plötzlich den Erdboden verlassen. Ich freue mich. Wer von uns freut sich darauf? Den Erdboden verlassen. Ich freue mich darauf.
[45:18] Wir werden entrückt werden in den Wolken, und zwar zur Begegnung mit dem Herrn. Denn wir werden ja dort sein, wo er ist. Und wo werden wir ihm begegnen? In der Luft. Das heißt, Jesus betritt den Erdboden nicht. Mit anderen Worten. Wenn sie demnächst, irgendwann mal, zufällig, eine Nachrichtensendung sehen, und sie können den Jesus sogar dort sehen, wie er durch Manhattan läuft, oder durch Rio de Janeiro, oder wie er sich in einem Fußballstadion in Lagos manifestiert, und die Kameras sind auf ihn gerichtet, und man kann ihn hören. Und vielleicht sind auch so ein paar scheinbare Engel dabei. Was auch immer. Aber er hat auch nur einen kleinen Zeh auf dem Erdboden. Was können wir sagen? Es ist nicht der Jesus. Denn Jesus sagt, habt Acht, dass ihr nicht verführt werdet. Wir müssen wissen, wie die Wiederkunft sein wird. Was dort genau passieren wird. Denn Satan ist jemand, der sich verstellen kann, wie ein Engel des Lichts. Und er wird versuchen, uns zu verführen. Aber Jesus macht deutlich, dass wenn er wiederkommt, ist es erstens ein globales Ereignis. Zweitens, es ist sichtbar. Drittens, er kommt mit allen Engeln. Viertens, es ist hörbar. Und er berührt den Erdboden nicht. Und wir werden bei dem Herrn sein, allezeit.
[46:42] Und dann heißt es hier, auch er hat das Verwesliche, nicht die Unverweslichkeit. Und dann sagt er, siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Wer liebt Geheimnisse? Einige nicht, okay. Ich liebe Geheimnisse. Das Schöne an den Geheimnissen der Bibel ist, dass sie meistens offenbart werden. Deswegen macht Bibellesen so viel Spaß. Da kann man Geheimnisse erklärt bekommen. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Wir werden zwar nicht alle entschlafen. Und wisst ihr was, liebe Freunde? Ich möchte zu dieser Gruppe gehören. Da wird es am Ende Tausende, Zehntausende, Millionen, vielleicht Milliarden Menschen geben, die sind entschlafen und werden auferstehen und werden mit Jesus entrückt werden. Zu Jesus entrückt werden, Verzeihung. Aber ich möchte zu denen gehören, die nicht gestorben sind. Ich möchte zu denen gehören, die Jesus lebendig gesehen haben. Du auch? Dass er in unserer Zeit kommt, in meiner Lebenszeit, in der nahen Zukunft.
[47:39] Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden. Und wie werden wir verwandelt werden? Wie werden wir verwandelt werden? Plötzlich. Plötzlich. Was steht dort? In einem Augenblick. Wir nehmen alle mal, wenn wir eine Brille haben, die Brille ab, so wie ich. Oder wir lassen einfach unsere nicht verwandte Brille da, wo sie nicht ist. Und wir machen einfach mal einen Augenblick. Eins, zwei, drei. So schnell geht das. Gesehen? Einfach nur Augen auf, Augen zu. Und schon sind wir verwandelt. Zack. Augen zu, Augen auf. Wir werden verwandelt. In einem Augenblick. Wer von uns ist mit seinem Körper vielleicht nicht ganz so zu... Nee. Ich freue mich auf den Moment, wo ich diese Brille nicht mehr brauche. Wo ich... Ich meine, ich bin ja dankbar, dass ich sie habe. Aber wir werden verwandelt werden. Ich werde wieder auf kilometerweise scharf sehen können. Und vielleicht hast du, lieber Freund, vielleicht hast du eine Krankheit. Vielleicht hast du eine Behinderung. Die dich krank machen. Oder vielleicht bist du auf Altersschlag. Oder was auch immer. Und du freust dich auf diesen Moment, wo wir verwandelt werden. Plötzlich in einem Augenblick.
[48:57] Und die Toten werden auferweckt werden. Wie? Unverweslich. Es heißt ja, denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen. Und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche verschlungen in den Sieg. Jemand hat die Frage gestellt vor einigen Wochen, einigen Tagen. Was passiert mit dem Tod? Wir werden in einer Woche, Samstagabend, ein Thema haben über den Tod. Deswegen werde ich nicht zu viel jetzt hier sagen. Aber eins ist deutlich. An diesem Punkt, an dieser Wegscheide der Weltgeschichte ist der Tod verschlungen in den Sieg. Keinen Tod mehr für die, die in Christus gestorben sind. 1. Korinther 15,55 sagt, Tod, Reich, wo ist dein Sieg? Was wird das für ein Moment sein? Ich möchte an diesem Tag in der Nähe eines Friedhofs sein. Wenn Eltern ihre Kinder wieder zurückbekommen werden. Wenn Ehepartner sich wiedersehen werden. Wenn Freunde sich wieder in die Arme nehmen können und sagen, da bist du. Ich habe darauf gehofft, ich habe daran geglaubt. Weil die Bibel hat gesagt, wir werden uns wiedersehen und wir haben uns wiedergesehen. Aber was für ein trauriger Moment wird das sein? Für denjenigen, der gehofft hat auf die Person. Und das Grab bleibt zu. Deswegen ist es so wichtig, nicht nur zu wissen, was dort passiert, sondern auch zu wissen, wie wir uns darauf vorbereiten können. Denn Jesus sagt, ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben. Die Frage, ob wir uns wiedersehen werden, hängt an der Frage, ob wir heute an Jesus glauben.
[50:39] Lieber Freund, liebe Freundin, ob du heute an Jesus glaubst. Das ist die Frage. Bist du heute mit Jesus verbunden? Hast du heute eine lebendige Beziehung zu deinem Erlöser? Hast du heute alle deine Sünden ihm übergeben? Hast du deine Akten im himmlischen Untersuchungsgericht abgegeben? Dann hast du Hoffnung auf die Auferstehung, wenn Jesus wiederkommt.
[51:03] Nun, wir haben gesehen, was mit den Gläubigen passiert war. Was wird mit denen passieren, die sich weigern, ihre Sünden an Jesus abzugeben? Mit denen, die festhalten an ihren falschen Gewohnheiten, an ihren Sünden, an ihrer Rebellion, denen, die Jesus ablehnen, die das Evangelium nicht wahrhaben wollen. Was wird mit jenen passieren? Die Bibel sagt in 2. Thessalonicher 1, Vers 7, euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer, wenn er was, Vergeltung üben wird, an denen, die Gott nicht anerkennen und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind.
[51:41] Punkt Nummer 1, das Evangelium hat womit zu tun? Mit? Gehorsam, das ist ein schöner Punkt, zu sehen, oder? Evangelium hat etwas mit Gehorsam zu tun und offensichtlich werden diejenigen, die nicht gehorsam gewesen sind, ihr Evangelium nicht angenommen haben, sie werden Vergeltung bekommen. Aber Moment mal, wie kann man das mit einem liebenden Gott in Verbindung bringen? Wenn Gott uns die freie Wahl gibt, wenn Gott sagt, entscheide dich, warum bestraft er denn diejenigen, die sich anders entschieden haben, als er es vorgeschlagen hat? Ist das nicht eine merkwürdige Frage? Ein merkwürdiger Punkt? Warum bestraft Gott, warum vergeltet er denen, die ihn nicht anerkennen? Denn es heißt ja, sie werden Strafe erleiden und zwar was? Ewiges Verderben. Warum macht Gott das? Wo ist dort die Freiheit? Wo ist dort die Entscheidungsfreiheit? Und die freie Wahl der Menschen?
[52:35] Achtung, hier ist sie. An dem Tag, an dem er kommt, verheiratet werden zu sein, sein Heiligen. In Offenbarung 6, Vers 14. Die Bibel sagt, und der Himmel entwegt wie eine Buchrolle. Hat jemand mal eine Buchrolle gesehen? Haben wir das mal gesehen, wie so eine Buchrolle im Alten Testament oder im Neuen, wie die aufgerollt wurde? Und plötzlich macht es der Himmel rollt zusammen. Ich bin einfach so begeistert, ich kann mir das kaum vorstellen. Der Himmel entwegt wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Achtung, es empfiehlt sich am Tag der Wiederkunft nicht auf Hawaii zu sein und nicht auf der Zugspitze. Aber ich glaube, wir werden Jesus Christus glauben, wenn wir auch dort beschützt werden. Aber alle Berge und Inseln werden von ihrem Ort weggerückt.
[53:27] Und dann heißt es, und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen, das heißt diejenigen, auf die wir heute hinausschauen, die haben es gemacht im Leben, die haben Erfahrung, die haben Macht, die haben Geld, die haben Einfluss, die Herführer, die Mächtigen, wir würden heute sagen die Stars. Und alle Knechten und alle Freien, aber nicht nur die Großen, auch die Kleinen, verbargen sich in den Klösten und in den Felsen der Berge. Viele Menschen, auf die wir heute schauen und sagen, wow, was für ein Mann, was für eine Frau, was sie uns erreicht hat. Diese Menschen werden an diesem Tag laufen. Sie werden nicht gehen, sie werden nicht einher stolzieren, sie werden laufen und kriechen in Berge und in Höhlen und werden was sagen?
[54:09] Es heißt in Offenbarung 6, Vers 16, die sprachen zu den Bergen und zu den Felsen, fallt auf uns. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn ich in eine Höhle renne und zu einem Berg spreche, erstmal sagt das viel über mich aus, oder? Wenn ich anfange zu Berge zu sprechen? Wenn ich anfange, zu einem Berg zu sprechen und sage, bitte Berg, fall auf mich, was sage ich dann? Ich meine, wenn ich eine Bitte ausspreche, erwarte ich immer, dass sie erfüllt wird, oder? Wenn der Berg hören könnte und er sie erfüllen würde, was würde passieren? Diese Menschen bitten darum, gesteinigt zu werden. Sie sagen, Steine, Felsen, fallt auf uns, hier sind wir, wir haben alles in dieser Welt erreicht, wir haben die ganze Welt gewonnen und wir möchten bitte gesteinigt werden. Ja, warum denn das? Verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes. Hier gibt es Menschen, die sagen, wir möchten lieber von Felsen begraben sein, als in das Angesicht Gottes zu schauen. Menschen, die mehr gesteinigt werden wollen, als Jesus in die Augen zu sehen, denn es heißt vor dem Zorn des Lammes.
[55:23] Wer von uns hat schon mal ein zorniges Lamm gesehen? Wie sieht ein zorniges Lamm aus? Wie sehr kann ein Lamm seine Zähne fletschen? Böse gucken? Bin ich manchmal weggelaufen vom Lamm? Ich bin schon von Hunden weggelaufen, aber vom Lamm noch nicht. Warum? Weil ein Lamm natürlicherweise nicht böse guckt, das Lamm, das dort guckt, guckt gar nicht böse, es ist ihre Wahrnehmung von dem Angesicht Jesu. Warum? Weil in diesem Blick Jesu ihnen bewusst wird, er hat so oft an meiner Tür angeklopft, an meiner Herzenstür, und ich habe es immer, immer, immer abgelehnt. Und jetzt gibt es kein Zurück. Jetzt ist es zu spät. Ich habe ihn verleugnet. Und vor lauter Scham und vor lauter Hass auf Jesus möchten diese Menschen lieber gesteinigt werden, als ihren krankhaften Stolz aufzugeben und zu sagen, ich lag falsch. Diese Reaktion zeigt, dass sie unheilbar krank sind, dass der Stolz in ihrem Herzen zu einer Größe angewachsen ist, wo selbst Gott im Himmel sie nicht mehr retten kann, weil sie sich entschieden haben, lieber sterben als bei Jesus zu sein.
[56:33] Lieber Freund, liebe Freundin, die Frage ist, ist es möglich, mit deinem jetzigen Leben, mit deinem jetzigen Lebensstil, mit deinen jetzigen Gedanken, mit dem, was du in deinem jetzigen Leben tust, du dich darauf vorbereitest, einmal zu sagen, der gefällt auf uns. Weil ich habe das angesichts Jesus immer weggetrennt. Immer wenn er zu mir gesprochen hat, habe ich gesagt, später, später, später. Und damit hat sich mein Herz verhärtet und verhärtet und verhärtet. Was für eine traurige Geschichte. Und das ist übrigens auch der Grund, warum Gott das angedeutet hat. Welche Einstellung im Herzen ein Sünder erreichen kann, wenn er eine Sünde festhält. Und die Frage ist eine Frage, der große Tag seines Zorns ist gekommen. Wer kann bestehen?
[57:23] Vielleicht bist du klug genug, dass du jedes Examen in der Universität bestehen kannst. Vielleicht bist du ein großer sportlicher Meister, dass du jede Prüfung in der Universität bestehen kannst. Aber du bist nicht gut genug, um mit deiner eigenen Kraft, mit deinem eigenen Stolz bestehen zu können an diesem Tag. Es gibt nur eine Hoffnung an diesem Tag. Was ist die Hoffnung? Dass all meine Akten wo sind, gereinigt im himmlischen Heiligtum. Denn dann, wenn all meine Sünden jetzt übergeben worden sind, wenn ich jetzt mir für Jesus entschieden habe, was werde ich sagen an jenem Tag?
[58:05] Dann wird es eine andere Gruppe geben, eine zweite Gruppe. Sie wird sagen, seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette. Dann wird es Menschen geben, die sagen, das ist mein Jesus, von dem habe ich dir erzählt. Das ist der Jesus, von dem ich dir Traktate gegeben habe. Das ist der Jesus, zu dem ich gebetet habe, als ich krank war, als ich Krebs hatte, als ich meinen Arbeitsplatz verloren habe, als es mir schlecht ging, mit dem Jesus habe ich dir erzählt. Jetzt ist er gekommen. Das ist der Jesus, mit dem ich schon Erfahrungen gemacht habe. Denn es heißt ja, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette. Auf den wir hofften, nun lasst uns verlocken. Da wird niemand seiner sagen, ach, interessant, Jesus, hat doch gestimmt. Hatten sie doch recht. Okay, Jesus, lass uns mal. Nein, zu diesem Zeitpunkt wird jeder sich entweder gegen Gott oder für Gott entschieden haben. Da wird es keinen neutralen Grund mehr geben. Und die Entscheidung wird man nicht dann fällen, die Entscheidung, lieber Freund, liebe Freundin, der du auch jetzt live zuschaust, diese Entscheidung fällen wir heute. Unser heutiges Leben bereitet uns vor, entweder in dieser Gruppe zu sein oder in einer anderen Gruppe zu sein. Und ich glaube, ich muss nicht fragen, in welcher Gruppe möchtest du sein, lieber Freund? Möchtest du unter denen sein, die in Angst, in Todesangst und in völliger Verzweiflung zu den Bergen kriechen und schreien, fall auf uns, wir wollen nicht sehen, wir wollen nicht auf Jesus schauen? Oder gehörst du zu denen, die sagen, ich möchte heute schon
[59:33] in das Angesicht Jesu schauen, damit, wenn er kommt, in seiner Herrlichkeit, ich keine Angst haben muss, weil dieses Angesicht mir vertraut ist, weil ich es gewohnt bin, in seine Augen zu schauen, weil ich es gewohnt bin, seinen Charakter wiederzuspielen, weil ich es gewohnt bin, seine Liebe und seine Gnade in meinem Leben zu erleben. Ich bin es gewohnt, ich habe auf ihn gehofft. An diesem Tag, wenn wir das zeigen können, auf unsere Eltern, auf unsere Schulkameraden, die uns eingeredet haben, das ist Quatsch, warum das nicht und warum das nicht. An diesem Tag wird jeder Einzelne, der heute hier sitzt oder heute zuschaut, an diesem Tag wird jeder Einzelne vor Gott stehen. Und was nützt es dir, mein lieber Freund, wenn du jetzt sagst, ja, eigentlich würde ich schon glauben an meine Freunde und meine Freundin. Was nützt es dir, wenn an diesem Tag alle deine Freunde zu den Bergen laufen und sagen, fall auf uns. Und du mitlaufen musst, weil du ihnen in diesem Leben schon immer nachgelaufen bist. Ich möchte zu denen gehören, die sagen können, sieh, das ist mein Jesus. Das ist mein Gott. Jesus. Auf ihn habe ich gehofft. Ihn habe ich gefriedigt. Ihn habe ich mein Herz eingeschlossen. Das ist mein Gott. Das ist auch dein Wunsch.
[59:53] Nun, wir wollen langsam zum Schluss kommen. Aber wir wollen noch kurz drüber nachdenken, warum gibt es so viele Christen, die wie Harold Camping, und es sind mittlerweile Millionen über Millionen, die glauben, wenn Jesus wiederkommt, dann kommt er so, dass wir geheim gedrückt werden, dass wir teletransportiert werden, sozusagen weggebeamt werden. Wir haben schon gesehen, wenn Jesus wiederkommt, kommt er. Erstens ist er global, zweitens sichtbar, drittens, er kommt mit allen Engeln, und fünftens, er wird den Erdboden nicht betreten. Aber die Bibel sagt doch, er kommt wie ein Dieb in der Nacht. Heißt das nicht am Ende doch, dass er geheim kommt, dass die Gläubigen vorher so weggebeamt werden? Vielleicht hat dir, liebe Freunde, die du jetzt zuschaust, der Pastor gesagt, schau her, er kommt wie ein Dieb in der Nacht. Aber hoffentlich hat der Pastor auch den zweiten Teil des Verses gezeigt. Da heißt es nämlich, dann werden die Himmel mit Krachen vergehen. Jetzt, wenn die Himmel mit Krachen vergehen, wird man es mitbekommen oder nicht? Gibt es jemanden, der sagt, das werde ich nicht mitbekommen, ich bin so taub. Was meint die Bibel also, wenn er sagt, er wird kommen wie ein Dieb in der Nacht? Schauen wir, was Jesus selbst sagt. Das aber erkennt, wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen. Das heißt, alle, die nicht wachen, für die kommt er wie ein Dieb in der Nacht. Sie sind also nicht vorbereitet. Sie sind überrascht. Aber sie werden es merken. Er wüsste genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen würden, was? Frieden und Sicherheit. Und ich finde es so bemerkenswert, das ist nicht unser heutiges Thema, wir werden am Freitag noch viel mehr dazu sagen, nicht verpassen, am Freitagabend, 19 Uhr, in einer Woche, dass heute alle Nationen in dieser Welt zwei Stichworte haben. Was sind die beiden Stichworte? Frieden und Sicherheit. Wir brauchen Weltfrieden und wir brauchen vor allem Sicherheit. Wir müssen uns dafür ein paar Rechte aufgeben, damit wir Frieden und Sicherheit haben. Und wenn sie nämlich sagen werden, Frieden und Sicherheit, was wird passieren? Dann wird sie das Verderben plötzlich, unerwartet überfallen. Liebe Freunde, diese Erde wird nicht mehr heil. Ja, wir sollen uns um die Erde kümmern. Ja, wir sollen umweltbewusst leben. Ja, wir sollen unsere Erde nicht kaputt machen. Aber diese Erde wird keinen dauerhaften Frieden, keine dauerhafte Sicherheit, kein dauerhaftes Heil mehr leben. Das ist unser Auslaufmodell und Jesus Christus kommt bald. Und wehe uns, wenn wir die Vorbereitung vergessen, weil wir uns auf alles andere konzentrieren, nur nicht auf das, was so dringend und so wichtig ist. Deswegen sagt Paulus, ihr aber Brüder seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag für einen Dieb überfallen könnte. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du von deiner Kirche gesagt bekommst, Jesus kommt wie ein Dieb in der Nacht. Ja, aber nur für die, die in der Finsternis sind. Und wenn dein Pastor sagt, er kommt wie ein Dieb in der Nacht, dann könnte es sein, dass dein Pastor in der Finsternis ist. Denn wir sind was? Söhne des Lichts. Für ein Sohn, für eine Tochter des Lichts kommt er nicht wie ein Dieb, denn ein Sohn und eine Tochter des Lichts hat sich vorbereitet. Wir gehören nicht der Nacht an, noch der Finsternis. Wie kann das Licht in unser Herz kommen? Denn Gott, der dem Licht gebot, haben wir so oft gesagt, und wir wiederholen es wieder, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in euren Herzen Licht werden lassen. Jesus Christus möchte das Evangelium seines Wortes in dein Herz bringen. Er möchte in deine Finsternis hineinschauen, wenn du jetzt gerade immer noch in einem Tohuwabohu lebst.
[1:04:31] Und wir haben die Geschichte angeschaut. Und vielleicht ist es heute, vielleicht warst du an dem Vortrag nicht dabei, dass wir die Geschichte angeschaut haben, deswegen möchte ich es kurz wiederholen. Egal, was du getan hast, und ich habe Feedback bekommen von Menschen, die gesagt haben, auch nach unserem Vortrag, ich fühle mich immer noch in der Finsternis, es ist zu schlimm, was ich getan habe. Ich habe das Gefühl, ich komme da nicht raus. Lieber Freund, liebe Freundin, lass es dir versichert sein, egal, was du getan hast. Und wenn es so ist, wie das, was diese Frau getan hat, und du bist auf frischer Tat ertappt worden, und du schämst dich bis in Grund und Boden, Jesus sagt, wenn du zu mir kommst, wenn du zu meinem Kreuz kommst, und dir alle Sorgen abwirfst auf mich, dann bin ich das was? Das Licht der Welt. Und wenn du zur Welt gehörst, dann bin ich auch das Licht für dich. Ich bin das Licht der Welt, und wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Und was wir tun können, ist, wir können zu Jesus kommen, und einfach ihm nachfolgen, einfach bei ihm bleiben, einfach uns an ihn hängen, mit unserer hilflosen Seele auf ihn werfen und sagen, Jesus, ich kann nichts alleine, bitte, bleib bei mir, hilf mir, sei du mein Erlöser. Und Jesus sagt, wenn wir das tun, wird es niemanden geben, nicht eine einzige Person, die ihre Hoffnung auf Jesus setzt, wird enttäuscht sein. Jede Person wird aus der Finsternis herauskommen. Das ist mein Jesus, auf den ich gehofft habe, dass er mich errette. Liebe Freunde, es gibt keinen Grund, verloren zu gehen. Hast du gehört, was ich gesagt habe? Es gibt keinen Grund, verloren zu gehen. Nicht einen einzigen. Und es ist die größte Tragödie, und Gott hat es niemals geplant, dass so viele Milliarden Menschen verloren gehen, weil sie sich weigern, auf Jesus zu schauen. Schaust du heute Abend auf Jesus? Ist dein Blick auf Jesus gerichtet? In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen, und das Licht leuchtet in der Finsternis. So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns was? Wachen und was? Nüchtern sein. Denn die Schlafen schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken. Wir werden in den zukünftigen Vorträgen entspannt werden. Was wird dazu führen, dass viele Menschen sich nicht mehr bekehren lassen? In Offenbarung 16, Vers 5 heißt es: Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt hergeht. Sagt uns Jesus das, damit wir, wie bei der Feuerwehr, unsere Sachen immer rechtzeitig vorbereitet haben, damit, falls Jesus des Nachts kommt, wir schnell da reinschlüpfen können? Meint er das? Was meint er damit? Er meint Nacktheit in der Liebe. Wir haben es schon angesprochen. Adam und Eva haben gesagt, ich bin nackt, weil sie gesündigt hatten. Und ja, Jesus schenkt uns das Kleid der Gerechtigkeit, aber ist das Kleid der Gerechtigkeit an mein Fleisch angetackert? Ja oder nein? Oder kann es wieder ausgezogen werden? Oder ist es so angetackert, dass ich es nicht mehr abkriege? Habt Acht! Bewahre deine Kleider! Liebe Freunde, vielleicht gehörst du zu der großen Gruppe von Menschen, auch die du live zuschaust, die Jesus angenommen haben, die all ihre Sünden bekannt haben, die das Kleid der Gerechtigkeit angenommen haben, aber die das Kleid der Gerechtigkeit nicht bewahrt haben. So wie der junge Mann in Markus 14, der gefangen genommen wird und er sein Kleid loslässt und dann nackt wegläuft. Wenn du in Schwierigkeiten kommst für dein Glauben, wenn du attackiert wirst, wenn deine Freunde komisch auf dich schauen oder deine Arbeitskollegen oder deine Familienmitglieder, lässt du das Kleid der Gerechtigkeit wieder los. Jesus sagt: Sicher, ich komme bald. Glückselig ist, wer das Kleid bewahrt, der es festhält, dass es anbleibt. Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, des Sohnes, reinigt uns von wie viel Sünde? Aller Sünde. Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes was? Kraft. Da werden Schwerverbrecher sein, die durch diese Kraft sagen können: Seht, das ist der Gott, auf den ich gehofft habe. Und da werden gute Menschen sein, die Millionen von Euros oder von Dollars gespendet haben für karitative Zwecke, die kriechen werden zu den Höhlen und sagen werden, fallt auf uns. Das Evangelium zeigt sich in der umwandelnden Kraft in meinem Leben und in deinem Leben. Lieber Freund, liebe Freundin, hat das Evangelium eine Kraft entfaltet in deinem Leben?
[1:09:35] Wenn wir zum Schluss kommen, auf dem Matthäus 14, Vers 14 heißt es: Und ich sah und siehe eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen. Er hatte in seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und dann heißt es, und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel ein und ernte, denn die was, die Stunde, die Zeit, der Zeitpunkt des Erntens, mit anderen Worten, der Zeitpunkt der Wiederkunft ist für dich gekommen. Warum? Nicht als Theorie, sondern als als Kraft. Es wäre so einfach, das Evangelium als Theorie zu verkünden. Man bräuchte einfach nur Bücher schreiben und sie in allen Sprachen besetzen und schon hat man es verkündigt, oder? Aber das Evangelium muss als Kraft verkündigt werden. Und wenn es verkündigt worden ist und unserem Leben die Kraft entfaltet hat, wenn die Frucht es zulässt, wenn die Erde reif ist, dann wird Jesus wiederkommen. Und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige. Es heißt, seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme und auf seinem Haupt sind was? Viele Kronen. Und es heißt, in Vers 13, er ist mit einem Gewand bekleidet, das in Blut getaucht ist. Wenn er wiederkommt, dann werden wir uns daran erinnern, dass wir ihn nur deswegen ansehen können, weil alle unsere Sünden auf ihn geworfen worden sind. Und sein Name heißt das Wort Gottes. Wenn ich mich vorbereiten will, in seine Augen zu schauen, an jenem Tag, wo sollte ich jetzt meine Augen hinhaben? Das Wort Gottes. Wenn ich heute, heute Abend und morgen früh und morgen Abend und übermorgen früh meine Augen hierin habe, dann kann ich auch an jenem Tag meine Augen auf Jesus gerichtet haben. Aber wenn ich dieses Buch vernachlässige und es nicht kenne, dann werden meine Augen es nicht ertragen können. Und die Heere im Himmel folgten ihm nach und er ist mit einem Gewand bekleidet, mit weißer und reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor. Was ist dieses scharfe Schwert? Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht schneidet es jetzt gerade in deinem Herzen, der du hier sitzt oder der du live zuschaust. Denn dieses Buch ist nicht nur Seiten, die bedruckt sind, es ist lebendig. Und wo immer es gepredigt wird, kommt das Wort Gottes nicht leer zurück. Es dringt durch, es entscheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens. Ich weiß nicht, als Christopher kam, was du heute Abend denkst, aber die Bibel weiß. Ich weiß nicht, wo du stehen würdest in deinem Herzen an jenem Tag, aber die Bibel weiß es. Jesus weiß es. Komm zu ihm und lass dich heilen. Komm zu ihm und entscheide dich, dass er dich vorbereiten kann auf jenen Tag hin. Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Und schließen mit dem letzten Abschnitt heute, in Titus 2, Vers 11 heißt es: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für viele Menschen. Gehörst du, lieber Freund, liebe Freundin, gehörst du dazu? Ist Jesus heilbringend erschienen für dich, für dich persönlich? Wenn er das ist, dann achte Folgendes auf das: Sie nimmt uns in Sucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden, was? Verleugnen. Wenn du sagst, ich möchte an diesem Tag nicht, dass ich gesteinigt werde auf eigenen Wunsch, sondern ich möchte in Jesus angeblickt schauen, dann höre mir heute zu, nimm dich in Zucht, lass dich in Zucht nehmen von der Gnade Gottes und verleugne die weltlichen Begierden, verleugne die Gottlosigkeit und lebe besonnen. Lebst du gerecht und gottesfürchtig? Meine Freund, meine Freundin, lebst du heute besonnen? Lebst du gerecht? Lebst du gottesfürchtig in der jetzigen Welt? Ja, mit all den Versuchungen, mit all den Schwierigkeiten, mit all den Herausforderungen. Durch Gottes Gnade können wir das tun. Indem wir die, was? Die glückselige Hoffnung erwarten. Uns daran aussteigen und sagen, ich kann es kaum erwarten. Die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst dein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun. Jesus hat alles gegeben, damit du an jenem Tag auf der richtigen Seite stehst. Es liegt an dir, lieber Freund, liebe Freundin. Egal, ob du es zum ersten Mal gehört hast oder zum 230. Mal, es spielt keine Rolle. Denn das Einzige, was heute eine Rolle spielt ist, wo wärst du heute, wenn du dein Herz anschaust? Die Frage ist, welche Entscheidung möchtest du heute fällen? Möchtest du heute zum ersten Mal oder zum erneuten Male dich ganz auf Jesus fokussieren, deinen Blick auf ihn gerichtet haben und dass alle die Sünden, die du begangen hast, von ihm gereinigt werden, dass du dich vorbereiten kannst auf jenen großen Tag. Welchen Weg willst du gehen? Den ins ewige Leben oder den ins ewige Verderben? Die Wahl ist bei dir. Und vielleicht gibt es jemanden heute, der sagt, ja, eigentlich weiß ich das, aber bisher habe ich nicht wirklich so danach gelebt. Denn es ist eine Sache zu wissen, was die Bibel lehrt über dieses Thema, oder? Das ist eine Sache. Die andere Sache ist auch so zu leben, besonnen, gerecht. Lebst du heute so, dass du vorbereitet bist auf die Wiederkunft? Und wenn das nicht der Fall ist oder wenn du das neu bestätigen möchtest, möchte ich dich einladen, diese Entscheidung zu fällen. Ich möchte es ganz deutlich machen. Wenn du sagst, nein, das möchte ich nicht. Ich möchte weiterleben wie bisher. Ich möchte der Sünde leben. Es drängt dich niemand, außer die Liebe Jesu. Aber steh nicht auf, wenn ich gleich darum bitte, aufzustehen, einfach nur, weil der Mann neben dir aufsteht. Dort am letzten Tag wird es keine Gruppendynamik geben. Da wird jeder für sich stehen. Also wenn du aufstehst, dann steh auf, weil es wirklich in deinem Herzen ist. Und auch du, der live zuschaust, möchte ich euch bitten, wenn ihr diese Entscheidung fällen wollt, euch wirklich vorbereiten auf die Wiederkunft. Nicht nur wissen, die Wiederkunft ist global und hörbar. Nein, ich möchte danach leben. Ich möchte so leben, dass ich sagen kann, seht, das ist mein Gott. Dann schreibt uns eine E-Mail unter [email protected] ausweg2012.de. Wir freuen uns, von euch zu hören. Und wenn es dein Wunsch, wenn es dein Wunsch ist, liebe Freunde, wir wollen hier vor Ort, wenn du es Jesus zeigen möchtest, sagen, ja, ich möchte aufstehen, ich möchte das mit Jesus gemeinsam durchziehen, bis er kommt. Dann möchte ich einen dann jetzt aufzustehen, um es Jesus zu zeigen. Amen. Lasst uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort. Und wir danken dir so sehr, dass es uns zeigt, dass die Zeit reif ist. Herr Jesus, wir möchten heute erneut unsere Herzen dir übergeben. Wir möchten sie reinigen lassen von all dem, was da noch zwischen uns und dir gestanden haben mag. Sei es kleine Sünden, sei es große Sünden. Wir möchten ganz fest mit dir verbunden sein und dir nachfolgen, Schritt für Schritt, Tag für Tag. Wir danken dir, dass du uns immer weiter führst, von Erkenntnis zu Erkenntnis und von Charakterentwicklung. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir heute sehen konnten, dass es da nur zwei Gruppen geben wird. Da wird niemand irgendwie unentschieden sein. Da wird es nur völlige Hingabe an dich geben und völlige Ablehnung. Und wir möchten dich nicht ablehnen, Herr Jesus. Deswegen bitten wir dich, so hilflos wie wir sind und so schwach wie wir sind und so oft wie wir gefallen sind, wir brauchen dich so dringend in unserem Leben. Ich brauche dich, Herr Jesus. Ich brauche dich so dringend in meinem Leben. Das meine ich wirklich sehr ernst. Viele Zuschauer meinen dieses selbe Gebet sehr ernst. Wir brauchen dich wirklich dringend, dass du uns vorbereitet, dass wir sagen können: Seht, das ist unser Gott. Das ist mein Gott, auf den ich gehofft habe, den ich kenne aus meinem Bibelstudium, der zu mir gesprochen hat durch die Psalmen und durch Johannes und durch die Offenbarung, der mir gezeigt hat, was ich tun soll und der mich gewarnt hat durch die Stimme des Heiligen Geistes in meinem Gewissen. Das ist mein Gott, auf den ich gehofft habe. Danke, Herr Jesus, dass du so nahe zu uns kommst und wir freuen uns darauf, dass du uns so nahe zu uns kommst, wo die Wolke am Himmel erscheint und wo die Stimme des Erzengels ertönt, die Posaune Gottes und der ganze Himmel überstrahlt sein wird von Engeln und sie kommen werden, um uns zu holen und wir schließlich vom Erdboden abheben werden auf Wolken des Himmels, dir entgegen und wir werden bei dir sein, alle Zeit. Wir werden dich anfassen können, wir werden mit dir reden können, wir werden dich umarmen können. Danke für dieses unglaubliche Versprechen und danke, dass du uns heute darauf vorbereitest. Amen.
[1:19:05] Musik
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