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In dieser Predigt aus der Reihe „Ausweg 2012“ von Christopher Kramp wird das biblische Thema der Rebellion beleuchtet. Beginnend mit einer Rückschau auf die bisherigen Vorträge, wird die Bedeutung des biblischen Codes und des prophetischen Wortes für das Verständnis von Gottes Botschaft hervorgehoben. Anhand von Beispielen aus der Genesis, wie der Geschichte von Kain und Abel sowie der Sintflut, wird die Entstehung von Spaltungen und Rebellionen in der Menschheitsgeschichte nachgezeichnet.

Die Predigt erklärt, wie sich die Einstellung des „Fleisches“, also die Feindschaft gegen Gott, von Generation zu Generation fortsetzt und wie dies zur Gründung von Babylon führte. Es wird betont, dass die Bibel zwei grundlegende Gruppierungen aufzeigt: die, die sich von Gott leiten lassen, und die, die sich der Rebellion hingeben. Die Lektionen aus der Vergangenheit dienen als Warnung und Anleitung für die heutige Zeit, um auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet zu sein.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] Schön, dass Sie jetzt auch live zugeschaltet sind. Wenn Sie später eingeschaltet haben, in unserem Programm Ausweg 2012, ich weiß nicht, ob uns das bewusst ist, aber wir haben heute ein besonderes Datum. Warum? Was ist heute? Ja, heute ist der 24., aber das ist nicht so das Besondere daran. In Bezug auf Ausweg 2012, wo befinden wir uns gerade? Genau in der Mitte. Wir besteigen heute sozusagen den buchstäblichen Berg, haben dann, feiern ein bisschen Bergfest in der Pause, in 10 Minuten, und dann geht's auch schon auf das Ende zu, leider. Aber wir haben ein bisschen ja noch vor uns und Zeit sozusagen einmal kurz innezuhalten und in einer Minute mal zusammenzufassen, was wir bisher gelernt haben. Mal sehen, ob wir das noch zusammenkriegen, die bisherigen zwölf Themen.

[0:58] Wir haben angefangen mit der Frage, gibt es einen Ausweg? Und wir haben gesehen, in all den Krisen dieser Welt hilft uns weder der Maya-Kalender noch die Europäische Union, sondern was ist der Ausweg? Die Bibel und die biblische Botschaft von der Wiederkunft Jesu, wie man sie zum Beispiel in Daniel 2 und anderen Prophezeiungen finden kann. Daraufhin haben wir uns gedacht, okay, wenn das so ist, wie kann ich die biblische Botschaft entschlüsseln und was brauchen wir dazu? Den Bibelcode, das war das zweite Thema. Das stimmt, man könnte auch schon abkürzen können auf Thema Nummer zwölf. Aber wir brauchen den Bibelcode, wir müssen verstehen, wie die biblischen Prophezeiungen geschrieben sind und wir haben dort gelernt, wie man die Symbole entschlüsseln kann, wenn man Vers mit Vers vergleicht.

[1:39] Und als wir das getan haben, haben wir gesehen, es gibt ein zugrunde liegendes Thema durch die ganze Bibel und das ist das Thema vom, weiß es jemand noch, der Krieg, ganz genau, der Kampf ist ein anderes Wort, ein Krieg, der wohl entstand im Himmel zwischen Christus und Satan, um, was war der Gegenstand des Gesetzes, das Gesetz, ganz genau und darum ging es in diesem Krieg und wir haben gesehen, durch diesen Krieg ist Gottes Ordnung, die aus Licht und Ordnung und aus Frieden bestand, in einigen Teilen der Schöpfung, zum Beispiel auf der Erde oder auch unter einigen Engeln, aber vor allem auch auf der Erde, verändert worden in Finsternis und Chaos, in das sogenannte buchstäbliche Tohuwabohu, ganz genau und wir haben gesehen, dass es etwas gibt, was in die Finsternis hineinscheidet und das ist das Licht und das Licht steht für das Evangelium, das Jesus Christus uns gegeben hat, im Angesicht Jesu, Gott spricht durch sein Wort, durch das Jesus am Kreuz uns gestorben ist, Licht in unsere Seele und er möchte uns begegnen und wo können wir Gott begegnen? Im Heiligtum und das war das Zelt, das Zelt auf der Erde, ganz genau, das Zelt in der Wüste, wo wir Gott Schritt für Schritt näher kommen können, diesen drei Abteilungen, nämlich dem Vorhof, dem Heiligen und dem Allerheiligsten, ganz genau und dieses ganze Heiligtum ist letztendlich nur nichts weiter als eine Beschreibung von wem, von Jesus Christus, der eine, der gekommen ist, um Gerechtigkeit zu bringen und uns erlöst hat und wir haben dann gesehen, dass dieses Heiligtum darauf hinweist, dass Jesus unser Hoherpriester im himmlischen Heiligtum ist und dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt in das Allerheiligste geht und das war das berühmte Datum, welches Datum? 1844 und dort begann was? Das himmlische Gericht, nach der Bibel und dieses himmlische Gericht basiert worauf? Auf einem Maßstab, richtig und was ist der Maßstab im Gericht? Das sind die 10 Gebote, das ist das Gesetz und von diesen 10 Geboten gibt es ein Gebot, das relativ ignoriert wird oder selten beachtet wird und das ist welches Gebot? Das vierte Gebot, dabei geht es um den Tag, der Tag und der Tag ist natürlich der Sabbat, der siebte Tag Sabbat und weil er so, dass er so oft vergessen wird, liegt woran? An der Täuschung, genau, der größten Täuschung, die es jemals gab in der religiösen Welt, das ist nämlich der Samstag, auf den Sonntag verändert wurde durch Mechanismen, die wir studiert haben in der Geschichte im frühen Mittelalter durch Konstantin und durch andere und diese Täuschung ist eine schwerwiegende, denn dieses Thema, das wir gesehen haben, wird eine entscheidende Rolle spielen, kurz vor der Rückkehr, der Wiederkunft, wir sehen die Themen, die bauen aufeinander auf sich und so wird es auch weiter so sein, kurz vor der Rückkehr, der Wiederkunft Jesu und von der Wiederkunft haben wir gehört, dass sie erstens was ist? Global zweitens, sichtbar drittens, er kommt mit, viertens, es ist hörbar und er will den Erdboden nicht berühren, ganz genau und damit wir vorbereitet sind, auf der richtigen Seite zu stehen, richtig, nämlich nicht auf der Seite von denen, die laufen zu den Bergen und sagen, sondern damit wir auf der Seite stehen können und sagen, die sagt, sieh, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, damit wir auf dieser Seite stehen können, hat Jesus etwas in unsere Hand gegeben, was ist das? Einen Schlüssel, und wofür steht der Schlüssel? Für das prophetische Wort, dass wir selbst verstehen können, nicht dass uns jemand nur predigt oder dass wir einfach irgendwo in einem Video uns anschauen, sondern dass wir selbst studieren können, selbst uns vorbereiten können, damit wir vorbereitet sind auf die Rebellion, ganz genau, das ist das Thema, denn die Bibel sagt, es wird am Ende der Zeit eine Rebellion geben, aber diese Rebellion wird dort nicht erfunden sein, wir wissen, die Rebellion ging schon los, lange vor dem Himmel, wir wollen uns heute Gedanken machen darüber und bevor wir das tun, möchte ich uns ganz kurz einladen für ein Gebet und dann starten wir direkt unser Thema hinein.

[5:51] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Gelegenheit, dein Wort jetzt zu studieren, schenkt uns Weisheit, schenkt uns Verstand, schenkt uns dein Heiligen Geist, damit wir verstehen, was du uns zu sagen hast, dass wir bewahrt werden vor jeder Form der Rebellion, sei es äußerlich oder innerlich und bitte schenkst du uns jetzt Verständnis, sei du bei uns und gib, dass wir mit dem Schlüssel in unserer Hand, den du uns gegeben hast, uns vorbereiten können auf dein Kommen. Amen.

[6:19] Wir wollen beginnen mit einer Aussage von Jesus, die uns gut bekannt ist. Jesus sagt, ich bin der was? Der gute Hirte und er sagt, der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Wir haben schon viel über Jesus gehört, über Jesus studiert, von Jesus gelernt und Jesus, lieber Freunde und Freundinnen, ist dein guter Hirte. Er möchte dich führen und dich leiten und so möchte er für jeden Menschen, egal ob er hier sitzt oder nicht hier sitzt, ob er zuschaut oder nicht zuschaut, er möchte für jeden der gute Hirte sein und als Hirte hat man welche Aufgabe? Das ist die Aufgabe eines Hirten. Die Schafe hüten und zu führen, denn Schafe haben eine besondere Eigenschaft. Weiß jemand, was Schafe für eine Eigenschaft haben? Die sind mindestens genauso kurzsichtig wie ich. Also ich sehe die Kameras noch umrissen, also jeder noch so schwarze. Ich sehe das, dass es schwarz ist, aber dass da irgendwas blinkt oder so sehe ich nicht mehr. Also ich bin so ein richtiges Schaf. Deswegen heißt es ja auch von Jesus, dass er sagt, die Schafe nicht sehen mich, sondern sie hören meine Stimme und so sind die Schafe ein Bild auf uns Menschen, denn wir können nicht wirklich gut in die Zukunft sehen. Wir ahnen, dass da wahrscheinlich was auf uns zukommt. Wir sehen einige Dinge ganz grob, aber wir können es nicht genau sehen. Wir brauchen jemanden, der uns, die wir kurzsichtig sind, führt und Jesus sagt, meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir nach.

[7:46] Eines der entscheidendsten Kriterien, lieber Freund, auch der du zuschaust jetzt, ist, dass du Jesus nachfolgst. Das ist das entscheidende Kriterium überhaupt. Wir sind nicht hier und wir machen Ausweg 2012 nicht, dass du einfach anfängst, jetzt irgendjemandem, mir oder irgendjemand anders nachzufolgen, sondern unser ganzes Ziel ist, dass jeder Einzelne von uns, der zuhört, der zuschaut, der es vielleicht später mal im YouTube sieht oder wo auch immer, die eine Entscheidung fällt, Jesus nachzufolgen. Und da haben uns ja viele von uns auch schon entschieden während der letzten Vorträge. Aber Jesus nachzufolgen kann Konsequenzen haben. Denn wenn ich Jesus nachfolge, dann muss ich wohin gehen. Dorthin, wo er geht. Aber das könnte dann bedeuten, dass ich irgendwo hingehe, wo ich vielleicht nie gedacht hätte, dass ich vorhin gehe, oder? Und so hat Jesus eine besondere Botschaft an jeden Menschen in dieser Welt. Und diese Botschaft findet sich in Offenbarung 18 Vers 1 und 2. Dort heißt es, und nach diesem sage ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Was ist das Licht nochmal? Das Licht ist das Evangelium von Jesus Christus. Also hier sehen wir einen Engel, der die ganze Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit Gottes, mit dem Evangelium. Und er ruft jetzt mit kraftvoller Stimme, mit lauter Stimme und sprach, gefallen, gefallen ist was? Babylon die Große. Und nur wenige Verse weiter heißt es, dass jemand ruft, und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach, geht hinaus aus ihr mein Volk.

[9:25] Frage, wer spricht hier? Jesus. Denn Jesus ist der gute Hirte. Er hat ein Volk, das er führen möchte. Er hat ein Volk, er wird nicht nur ein Volk irgendwann sich schaffen, sondern er hat bereits ein Volk. Aber wo befindet sich offensichtlich dieses Volk oder ein Großteil dieses Volkes mindestens? In Babylon. Und Jesus sagt, ich bin euer Hirte und wer meine Stimme hört, der folgt mir. Und Jesus zu folgen bedeutet offensichtlich wegzubewegen aus Babylon. Wenn wir Jesus folgen, dann ruft uns Jesus auf, Babylon zu verlassen. Geht hinaus aus ihr mein Volk. Wenn du Jesus folgst, dann hat er eine Botschaft für dich. Aber die Frage, die wir uns natürlich stellen müssen ist, okay, ich möchte Jesus folgen. Ich möchte auch nichts mit Babylon zu tun haben. Aber um sicher zu sein, dass ich wirklich folge, sollte ich doch wissen, wer oder was ist eigentlich Babylon? Ist Babylon der böse Fernseher, wie einige Habsagen hören? Ist Babylon einfach die Tatsache, dass wir sechs Tage in der Woche arbeiten müssen? Ich habe jemand gehört, der gesagt hat, Babylon ist, dass wir sechs Tage in der Woche arbeiten müssen. Der Stress. Naja, wäre schön, wenn Jesus sagt, geht aus davon nicht. Nur noch Freiheit und Frieden und keine Arbeit. Das glaube ich, ist ein bisschen kurz gegriffen und nicht wirklich das, was die Bibel sagt. Wir wollen uns nämlich fragen, was die Bibel darüber zu sagen hat.

[10:54] Und das Erste, was wir lernen, ist, dass das Thema Babylon ein was ist? Ein Geheimnis. Babylon ist ein Geheimnis. Aber das Schöne an der Bibel ist, bei der Bibel gibt es zwar Geheimnisse, aber die Geheimnisse bleiben nicht geheim, sondern sie werden offenbart. Wenn man was anwendet? Den Bibelcode und den Schlüssel, den wir hier bekommen haben, nicht wahr? Und genau das wollen wir heute tun. Wir wollen das Geheimnis entschlüsseln. Wir wollen anfangen, zumindest. Es wird uns einige Vorträge kosten, das Ganze zu entfalten in seiner ganzen Dimension. Und heute beginnen darüber nachzudenken, was ist dieses Geheimnis Babylon? Und dabei wollen wir, wie immer, uns vor einer Sache hüten, nämlich zu sagen, wie wir gerade gesagt haben, naja, der Babylon, das für mich ist halt Babylon der Fernseher oder vielleicht ist Babylon der Stress oder vielleicht ist Babylon mein Nachbar oder was auch immer. Nein, wir wollen uns da vor hüten, eine eigenmächtige Deutung zu geben, was so oft geschieht, auch in der Christenheit. Und deswegen wollen wir die Bibel selbst befragen, indem wir, wie wir heute und morgen noch mal studiert haben und gelernt haben, Geistliches womit erklären? Geistlich. Also das Geheimnis steht in der Bibel. Demzufolge ist es geistlich. Und wo finden wir die Antwort? In der Bibel. Wir müssen also einen Vers mit dem anderen vergleichen, um herauszufinden, was Babylon ist.

[12:09] Und dazu wollen wir heute in diesem Abend, diesem ersten Teil, ein wenig zurückgehen in die Vergangenheit, zum Anfang. Denn wir haben ja gelernt, das ABC-Prinzip sagt Anfang und dann die ganze Bibel und dann auf Christus hin, ganz genau. Uns wurde ja schon gesagt, in der ersten Runde 10, dass viele Dinge, die in der Bibel stehen, Vorbilder sind oder Abbilder. Das griechische Wort heißt Typos und Typos meinen sozusagen, da passiert etwas im Kleinen und dieses im Kleinen Passierende ist sozusagen ein Vorbild, ein Gleichnis von dem, was später im Großen passiert. Beispiel. Das geschlachtete Lamm, das an die Türposten gestrichen wurde, also das Blut, war ein Typos auf was? Auf Jesus Christus. Wir haben eine kleine Handlung, die auf eine größere Realität hinweist. Und so sind diese Geschichten in der Bibel zu finden sind, wo wir manchmal sagen, naja, schöne zu Bett-Geh-Geschichten für Kinder unter sechs Jahren, nicht wahr? Diese Geschichten sind nicht einfach da, um irgendwie uns zu unterhalten, sondern sie sind Vorbilder, die zur Warnung aufgeschrieben sind. Für wen? Für die, die am Ende der Weltzeit leben. Und wenn wir gesagt haben, gestern Abend, Jesus kommt bald wieder, dann sind die Geschichten für wen geschrieben? Für dich und für mich. Und die Frage ist, wenn wir die Geschichten am Anfang der Bibel lesen, fühlen wir uns gewarnt? Oder sagen wir, naja, schöne Geschichte. Gott war mit den Menschen damals auch. Fühlen wir uns gewarnt?

[13:45] Wir wollen heute sehen, was ist die Warnung in diesen Geschichten? Zum Beispiel lesen wir Matthäus 24, wie es aber in den Tagen Nors war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Wenn wir also wissen wollen, wie wird das sein? Kurz vor der Wiederkunft, wie wird die Gesellschaft sein? In welcher Situation werden wir uns wiederfinden? Müssen wir die Tage Nors studieren? Und genau das wollen wir jetzt einmal beginnen. In 1. Mose 6, da lesen wir etwas über die Zeit vor der Sintflut, über die Zeit zur Zeit Nors. Es geschah, als sich die Menschen zu mehreren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden. Da sahen die Verdi Gottes Söhne, dass die Töchter der Menschen schön waren. Und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen. Jetzt, über diesen Vers ist schon viel spekuliert worden, hat schon die skurrilsten Theorien gehört, vielleicht jemand von uns auch, dass dort vielleicht Engel gekommen sind und mit Menschenfrauen, naja, Kinder gezeugt haben, die dann irgendwie so, naja, halb Mensch, halb Engel, riesengewaltige Kräfte gehabt haben, was auch immer. Ist das das, was der Text sagt? Wir wollen uns dann fragen, wer sind diese Gottes Söhne und wer demzufolge sind dann bei Kontrast sozusagen die Menschen. Können es Engel sein, diese Gottes Söhne? Das ist die erste Frage, die wir uns stellen wollen. Können das Engel sein? Hier ist der Grund, warum nicht. Denn die Bibel sagt in Markus 12, Vers 25, dass die Engel etwas nicht tun, nämlich sie heiraten nicht. Also die Bibel sagt ganz deutlich, diese Gottes Söhne können keine Engel gewesen sein.

[15:27] Also wer sind dann Gottes Söhne nach der Bibel? Die Bibel sagt es ganz deutlich und ohne, dass man es verstehen muss, in Römer 8, Vers 14, denn die alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Söhne Gottes. Also, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du durch den Geist Gottes geleitet wirst, bist du ein Sohn und eine Tochter Gottes. Die Frage ist nur, wirst du durch den Geist Gottes geleitet? Was heißt geleitet werden? Geführt werden. Ich kann nicht mehr da entscheiden, wo ich lang möchte, sondern Jesus zeigt es mir, der Geist Gottes zeigt es mir. Alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Söhne Gottes. Also gab es vor der Sintflut Menschen, die durch den Geist Gottes geleitet wurden? Okay, es heißt außerdem, denn ihr alle seid durch den was? Durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Gab es also Menschen, die geglaubt haben? Definitiv. Und dann heißt es, glückselig sind die friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen. Gab es also friedfertige Menschen? Da gab es also eine Gruppe von Menschen, die wurden durch den Heiligen Geist geleitet, sie waren friedfertig und sie haben den wahren Glauben gehabt. Können wir das sehen? Das waren die sogenannten Gottessöhne.

[16:34] Aber was haben diese Gottessöhne gemacht? Was haben wir gelesen? Wir haben die Gläubigen vor der Sintflut und die Ungläubigen. Was haben diese Gläubigen angefangen jetzt? Sie haben sich vermischt und dazu werden wir gleich ein bisschen mehr sagen. Sie haben sich vermischt und ich glaube, dass diese Frage uns heute sehr betrifft. Denn gibt es heute Menschen, die vom Geist Gottes geleitet werden? Gibt es Menschen, die glauben? Gibt es Menschen, die friedfertig sind? Möchte Satan sie wegbringen und auf die Seite der Ungläubigen ziehen? Definitiv. Die Frage ist, die wir uns stellen wollen, wie kam es überhaupt dazu, dass es zwei Lieden gab, Gläubige und Ungläubige? Und die Antwort finden wir noch weiter zurück, wenn wir fast an den Anfang der Menschheitsgeschichte gehen.

[17:22] In 1. Mose 4, wir haben ja schon über 1. Mose 3 gesprochen, über den Sündenfall und was Gott dann vorbereitet hat. Und dann lesen wir in 1. Mose 4, Adam erkannte seine Frau Eva und sie hat einen Sohn bekommen. Wie hieß der Sohn? Kein. Und dann hat sie noch einen Sohn bekommen und der hieß wie? Ganz genau, der hieß Abel. Und Abel wurde ein Schafwirt und kein Abel ein Ackerbauer. Wir haben also wie viele Söhne? Zwei Söhne. Und diese beiden Söhne sind sehr interessant zu studieren. Warum? Es heißt hier weiter, es geschah nach geraumer Zeit, dass kein dem Herrn ein Opfer darbrachte. Jetzt was bedeutet, wenn ich, was bedeutet es, wenn ich Gott ein Opfer darbringe? Was möchte damit zum Ausdruck bringen? Dankbarkeit, Anbetung. Ich möchte sagen, du bist der wahre Gott. Ich möchte ihn anbeten, ich möchte Gottesdienst feiern. Ich möchte ein Opfer bringen. Das heißt, hat keiner an Gott geglaubt? Ja oder nein? Wollte ihn anbeten. War er dankbar? Definitiv. Und was hat er gebracht? Von den Früchten des Erdbohnens.

[18:26] Jetzt vergleichen wir das mit Abel. Es heißt hier, und auch Abel brachte einen Opfer da, von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Jetzt was ist der Unterschied zwischen dem, was Kain gebracht hat und dem, was Abel gebracht hat? Was ist der Unterschied? Ganz genau. Das eine Opfer war zwar schön, es war schmackhaft, es war gut, es waren auch die Erstlinge, es war alles wunderbar, aber es war ohne Blut. Es war einfach nur das, was er selbst angebaut hatte. Das andere Opfer, das von Abel, da ist ein Tier gestorben. Jetzt als das erste Opfer im Garten Eden noch gebracht wurde, haben Adam und Eva Früchte gebracht und ein Tier geschlachtet. Es heißt, und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell. Und es gibt keinen Baum, an dem Fell wächst, oder? Es waren keine Früchte, da ist ein Tier geschlachtet worden. Das heißt, wir finden schon in der ersten Generation nach Adam und Eva, finden wir zwei Linien, die sich auseinander dividieren. Die eine Linie bleibt genau treu zu der Art und Weise, wie Adam und Eva angebildet haben. Die andere sagt, naja, wir beten zu Gott, wir danken ihm, wir loben ihm, wir wollen Gottesdienst feiern, aber ein bisschen anders. Nicht mehr so, wie unsere Vorfahren das gemacht haben, sozusagen unsere Eltern. Kain hat sozusagen versucht, das alles ein bisschen von der modernen Seite zu betrachten, in Anführungsstrichen. Das Opfer von Abel hat tatsächlich Jesus symbolisiert, war ein Typos sozusagen, ein Vorbild. Während dieses Opfer, das war zwar schön, aber es hatte keinen direkten Bezug zu Jesus.

[20:25] Aber die Bibel geht weiter und sagt, und der Herr sah Abel und sein Opfer an. Manche sagen, naja, Hauptsache, ich bete irgendwie zu Gott. Hauptsache, ich habe halt irgendwie einen Glauben. Jeder muss seinen Glauben haben, oder? Aber hat Gott diese Einstellung gesetzt, dass er sagt, naja, Abel ist halt so, so richtig noch, so richtig nach der Bibel und Kain ist halt, naja, der macht es halt ein bisschen anders. Er hat so seinen persönlichen Stil, ist halt seine Kultur. Sei es drum, alle haben die gleiche Motivation, alles gleich gut. Sagt das Gott? Nein. Gott sagt nicht, naja, Hauptsache, Sie beten überhaupt noch zu mir. Gott sagt, ich möchte so angebetet werden, wie es mein Wort sagt. Es war die Frage, wie Gott angebetet wird und die Frage, ob wir Gott treu sind, in allen Details, ob wir leben aus jedem Wort, die dazu geführt hat, dass es eine Spaltung gab, gleich in der zweiten Generation der Menschheit. Wenn die Bibel sagt, Kain wurde was? Wütend. Bist du schon mal wütend geworden, als du gemerkt hast, eigentlich liegst du falsch und willst es nicht zugeben? Oder ist das etwas, was wir noch nie erlebt haben? Dass wir gemerkt haben, naja, eigentlich sind die anderen richtig, aber jetzt will ich mich gerade nicht ändern. Und da steigt so eine Wut hoch. Eine Wut nicht auf meine Sünde, sondern eine Wut auf den, der es richtig gemacht hat. Schon mal erlebt? Passiert ganz oft.

[21:39] Denn wenn der Geist Gottes mich überzeugt, habe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich lasse mich zurecht weisen oder ich kämpfe dagegen an. Und Kain entschied sich, gegen die Stimme Gottes anzukämpfen. Er wurde sehr wütend. Und Gott stellt eine sehr einfache und simple Frage. Er fragt nämlich, warum? Warum bist du so wütend? Das ist eine Frage, die er auch heute uns stellt, oder? Warum hast du diese Emotion? Hast du mal schlechte Emotionen in den letzten Tagen gehabt? Wenn du das nächste Mal schlechte Emotionen hast auf deinen Bruder, auf deine Schwester, auf deine Verwandten, deine Nachbarn, deinen Chef, deine Arbeitskollegen, dann lass diese Frage an dein Herz heran. Warum bist du wütend? Gibt es einen Grund, wütend zu sein auf andere Menschen? Gibt es eigentlich einen ernsthaften Grund, wütend zu sein auf andere Menschen? Warum bist du wütend? Ich finde das so toll an Gott, dass er mir diese Fragen stellt. Warum? Und warum senkt sich dein Angesicht? Das heißt hier, wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben. Und wir wissen das. Wenn ich ein reines Herz habe, dann ist alles in Ordnung. Aber wenn ich kein reines Herz habe, dann schäme ich mich nicht. Dann verstecke ich mich in meiner Sünde. Dann fange ich an, heimlich irgendwie Unruhe zu stiften. Und das ist mit keinem passiert. Und diese Geschichte endet sehr tragisch. Es heißt, und kein redete mit seinem Bruder Abel. Und es geschah, als wir auf dem Feld waren, erhob sich kein gegen seinen Bruder Abel. Und was? Schlug ihn tot. Es ging um die Frage der Anbetung.

[23:29] Und an diesem Moment haben sich zwei Linien schon vor der Sintflut entfaltet. Die, die gläubig waren, so wie Abel und später sein späterer Bruder Seth, der später geboren wurde, und kein und seine Nachfolger gesagt haben, nein, wir wollen nicht genau das tun, was Gott sagt. Und notfalls rebellieren wir offen dagegen, anstatt uns korrigieren zu lassen. Und Gott kommt wieder zu ihm und fragt ihm, wo ist dein Bruder Abel? Ich finde das so wunderbar an Gott. Er kommt zu Adam und sagt, wo bist du? Was hast du getan? Wer hat dir gesagt? Er stellt uns immer Fragen, denn er möchte, dass wir selbst darüber nachdenken. Ja, wo bin ich denn eigentlich? Was ist mein Zustand? Was ist dein Zustand heute? Wo ist dein Bruder Abel? Vielleicht stellt Gott dir heute die Frage, wo ist deine Schwester im Glauben? Wo ist dein Bruder im Glauben? Wo ist vielleicht dein tatsächlicher Verwandter, für den du eigentlich sorgen solltest, geistlich? Wo befindet er sich? Und kein redet sich raus und sagt, hey, Moment mal, soll ich meines Bruders Hüter sein? Bin ich verantwortlich für das Seelenheil meines Bruders? Bin ich dafür verantwortlich? Bist du verantwortlich für deinen Bruder, für deine Schwester? Bist du verantwortlich für deinen Freund, deine Freundin? Ja, du bist. Gott sagt, was hast du getan? Heuch, die Stimme des Blutes seines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden. Gott hört, Gott sieht. Gott weiß, was für Unrecht geschieht auch in unserem Leben.

[25:06] Es heißt hier in 1. Mose 4 Vers 11, nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden hinweg, der seinen Mund aufgetan hat und dann ein und fährst weiter. Du sollst was sein? Ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde. Und jetzt möchte ich mal, ohne dass wir uns melden, dass wir ganz ehrlich zu uns selbst sind. Wenn wir an einer Sünde festhalten, haben wir dann noch inneren Frieden, ja oder nein? Oder fühlen wir uns ruhelos? Wenn wir ganz ehrlich sind und es ist mir selbst schon so gegangen, dass ich an einer Sünde festgehalten habe für Tage und sie wollte ich nicht loslassen. Wir wissen, irgendwie fühlen wir uns gejagt oder? Ruhelos. Wir rennen von einem Platz zum anderen, wir versuchen uns irgendwie zu rechtfertigen, aber wir finden keinen inneren Frieden und so ging es diesem Kein. Denn es gibt nur eine Möglichkeit, echten Frieden zu finden, das ist nämlich auf der richtigen Seite zu stehen, Gott ganz zu vertrauen und seinem Opfer, das er gebracht hat.

[25:54] Also das ist der Grund, warum es Gottes Söhne gab. Menschen sozusagen vor der Sintflut, die sich an dem Beispiel Abel orientiert haben, die sich vom Heiligen Geist haben leiten lassen, die ihre Fehler korrigiert haben lassen, die sich auf Jesu Opfer, auf seine Vergebung berufen haben und ihr ganzes Leben übergeben haben und dann gab es dort Menschen, die gesagt haben, nein, wenn überhaupt dann nach unserer Fassung, nach unserem Willen, nach unserer Kultur, nach unserer Tradition und nicht immer genau so, wie die Bibel sagt. Diese beiden Gruppierungen gab es vor der Sintflut und ich glaube genau diese beiden Gruppen gibt es auch heute in der Welt. Jeder Mensch auf dieser Welt fällt in eine der beiden Gruppierungen. Die Frage ist, in welcher Gruppierung bist du? In welcher Klasse bist du? Zu welcher Gruppe zählst du, der du jetzt gerade live zuschaust?

[26:41] Und es heißt, es begann als sich die Menschen und die Menschen sind jetzt wer? Es sind die Ungläubigen zu mehren begann. Eines der Kennzeichen vor der Sintflut war, dass sich die Ungläubigen gemehrt haben und ist das ein Eindruck, den wir auch gewinnen können in unserer Zeit, dass es immer mehr Ungläubige gibt und immer weniger Gläubige? Dass die Gottlosigkeit sich stärker verbreitet, als das Evangelium eigentlich sollte? Das war ein Kennzeichen der Zeit Nors. Die Ungläubigen haben sich zu mehren begonnen und es heißt hier, da sahen die Gotteshöhne, wer sind die Gotteshöhne? Die Gläubigen, die geleitet wurden vom Heiligen Geist, die gläubig waren, die friedfertig waren. Sie haben etwas gesehen mit ihren Augen. Was haben sie gesehen? Die Schönheit der Ungläubigen. Es waren ihre Sinne, die sie verführt haben zu sagen, naja, vielleicht sollten wir ein bisschen mehr auf die Ungläubigen zugehen, mit ihnen Gemeinschaft haben und vor allem ihnen gleich werden, mit ihnen uns verbinden, damit wir vielleicht sie dadurch auch geretten können, nicht wahr? Lasst uns so werden wie die Ungläubigen, damit wir sie zu uns ziehen können, oder? Aber der eigentliche Grund war der hier, es gefiel ihnen.

[27:58] Könnte es sein, dass wir, die wir vom Heiligen Geist geleitet werden, die wir friedfertig sein wollen, die wir an Jesus glauben, dass wir uns verführen lassen durch Dinge, die uns einfach, ganz simpel gesprochen einfach gefallen. Ich meine, wir werden ja nicht durch verführt, durch Dinge, die hässlich sind, oder? Durch Dinge, die abscheulich sind, oder? Wir werden verführt durch Dinge dieser Welt, die uns gefallen. Und das ist das Problem. Das Problem, das Gott hat, ist nicht, dass Menschen nicht in der Lage wären, zu erkennen, was richtig und falsch ist. Das Problem ist, dass zu viele Menschen, auch von denen, die eigentlich gläubig sein wollen, immer noch geheim gefallen haben an der Sünde. Und so heißt es, und das ist das, was auch Eva erlebt hat, nicht wahr? Dass sie gesehen hat, dass es gut zu essen wäre, dass es eine Lust für die Augen wäre. Das heißt, diese Menschen machen den gleichen Fehler. Diese gläubigen Menschen haben den gleichen Fehler gemacht, wie auch schon Eva.

[28:49] Was war die Folge davon, dass die gläubigen Menschen sich Richtung Welt bewegt haben? Hat es irgendeine Auswirkung gehabt, als die Ungläubigen sie einfach nur gemerkt haben? Nicht wirklich. Aber die Dinge änderten sich rapide, als die Gläubigen angefangen haben zu sagen, naja, jetzt haben wir so viele Ungläubige hier, jetzt vielleicht sollten wir uns ein bisschen mehr mit ihnen vereinen, eine Verbindung eingehen. Was war das Problem? Was war die Folge? Die Bibel sagt, als aber der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen sehr groß war auf der Erde und was? Alles trachten der Gedanken seines Herzens, alle Zeit nur böse.

[29:32] Jetzt das ist eine starke Aussage. Das bedeutet, dass die Menschen alle Zeit, das heißt Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, an allen Tagen immer nur 24 Stunden, sieben Tage die Woche was gedacht haben. Böse. Jetzt achte darauf. Es begann wie? Harmlos, oder? Schau mal, wie schön die sind. Die gefallen uns. Wir werden ja bestimmt nicht zu weit gehen, oder? Lass uns einfach nur drei Schritte auf sie zu machen. Und über kurz oder lang waren sie so weit da drin, dass ihr gesamtes Denken korrumpiert war, ihr gesamtes Denken verfinstert war und genau das kann heute und das passiert heute auch, dass Menschen, die eigentlich gläubig sind, sich verführen lassen von der Welt und in ihrem Denken sich völlig korrumpieren lassen.

[30:28] Aber was hat Gott gemacht? Es heißt hier, da sprach der Herr, mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen, was ist das nächste Wort? Rechten. Jetzt, was bedeutet rechten? Klingt so wie Rechthaberei, oder? Was bedeutet rechten? Fragen wir die Bibel. Die Bibel sagt uns, kommt doch, wir wollen miteinander rechten. Jesus sagt, komm her, komm zu mir, wir wollen rechten. Was bedeutet das Wort rechten? Es bedeutet, die Sünden sollen weiß werden wie Schnee. Das heißt, wenn Jesus sagt, komm her zu mir, wir wollen rechten, heißt es nicht, wir wollen einen Rechtsstreit haben, sondern er sagt, wir wollen eure Sünde weiß machen, euch die Sünden vergeben.

[31:04] Also was war Gottes Plan in dieser Zeit, als er gesagt hat, mein Geist soll nicht immer mit den Menschen rechten? Was war sein Plan? Er wollte die Menschen retten. Möchte Gott die Menschen retten, die heute nur schlechte Dinge retten, schlechte Dinge sagen und denken? Gibt es heute Menschen, die durch die Straßen von Stuttgart laufen und die Straßen der Stadt, von der du zuschaust und die in ihrem Kopf nur noch Böses haben? Gibt es solche Menschen? Möchte Gott sie retten? Und welches Mittel hat Gott außersehen, um diese Menschen zu retten? Sein Geist. Er sagt, mein Geist. Und dieses Wort soll nicht immer mit den Menschen rechten, das hebräische Wort dien. Das bedeutet, da ist jemand, der immer wieder versucht zu überzeugen, Argumente zu bringen und jemanden zu diesem Punkt hinzuführen. Ein interessanter Punkt dafür, dass der Geist eine ganz persönliche Aufgabe hat. Aber er sagt, das soll nicht für alle Ewigkeit gehen.

[32:03] Irgendwann ist Schluss, denn er isst ja was? Fleisch. Jetzt sagt Gott, meint das die Tatsache, dass ich hier Fleisch unter meiner Haut habe? Sagt Gott, ich werde den Menschen nicht ewig Zeit geben, weil er hat ja Fleisch unter seiner Haut hier. Meint er das? Definitiv nicht, weil da können wir doch nichts für, oder? Kann ich ja nichts dafür, dass ich hier Fleisch habe und nicht Beton. Was meint dieses Fleisch, nachdem diese Menschen gelebt haben? Schauen wir uns das an in der Bibel. In Römer 8, Vers 1 heißt es, so gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem was? Dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Wie viele Optionen haben wir in unserem Lebenswandel? Zwei. Was ist die eine Option? Dem Fleisch und die andere ist dem Geist. Also du kannst entscheiden, entweder du lebst nach dem Geist oder du lebst nach dem Fleisch. Wenn du nach dem Geist lebst, von wem bist du geleitet? Von dem Geist. Und wenn du von dem Geist Gottes geleitet wirst, wer bist du dann? Gottes Sohn oder Gottes Tochter, genau. Wenn du nicht von dem Geist Gottes geleitet wirst, dann bist du im Fleisch. Und der Geist Gottes hat offensichtlich immer wieder versucht, die, die nicht von ihm geleitet wurden, zu rufen und sie zu führen und sie zu erweichen.

[33:18] Es heißt hier in Römer 8, das Trachten des Fleisches ist was? Es ist Tod. Was ist das Trachten der Menschen, die am Ende der Zeit nur nach dem Fleisch gelebt haben? Was ist ihr Trachten? Sie rennen zu den Bergen und sagen, fallt auf uns. Die Menschen, die jetzt nach dem Fleisch leben, sie wünschen sich später den Tod. Aber die Menschen, die nach dem Geist leben, sie wünschen sich Leben und Frieden. Weil nämlich das Trachten des Fleisches, jetzt merken wir, was eigentlich mit Fleisch gemeint ist. Mit Fleisch ist nicht gemeint, dass ich unter meiner Haut Fleisch gelebt habe. Sondern was ist gemeint mit Fleisch? Fleisch bedeutet die Feindschaft gegen Gott. Und Feindschaft gegen Gott bringt uns zu welchem Thema zurück? Krieg. Es gibt einen Feind. Und was heißt Feind auf Hebräisch nochmal? Schatan. Das heißt, Fleisch bedeutet so zu denken, diese Gesinnung zu haben von Satan. Und was war die Gesinnung von Satans? Ich. Wenn wir also nach dem Fleisch wandeln, dann wandeln wir nach dem Prinzip Satans. Wenn wir nach dem Geist wandeln, dann lassen wir uns leiten vom Heiligen Geist. Und genauso wie vor der Sintflut es nur diese beiden Prinzipien gab, genauso gibt es auch heute und auch heute Abend nur diese beiden Prinzipien. Und jeder von uns steht in einer dieser beiden Gruppierungen.

[34:41] Denn wer unter der Feindschaft gegen Gott ist, der unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht. Warum? Weil Feindschaft gegen Gott ist wogegen gerichtet? Gegen das Gesetz, richtig? Denn der Kampf Satans gegen Gott richtet sich gegen sein Gesetz. Gehen wir weiter. Schauen wir uns diesen interessanten Text an. Petrus sagt, denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte und er wurde getötet nach dem Fleisch. Schauen wir weiter. Aber lebendig gemacht durch den Geist. Und jetzt gut mitdenken. Gut mitdenken. Lebendig gemacht durch wen? Durch den Geist. In welchem? Was heißt welchem? Im Geist. Okay. Er, wer ist er? Christus. Also Christus ist im Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte. Das ist auch wieder so eine merkwürdige Formulierung, oder? Geister im Gefängnis, was hat er da gemacht? Auch ein Text, den viele nicht verstehen.

[35:42] Was hat Jesus dort gemacht? Schauen wir uns das kurz an. Wann ist er dort gewesen? Im Geist. Die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwarte in den Tagen Nors. Und die Tage Nors sind ein Vorbild auf? Unserer Zeit. Während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich Das heißt, Jesus war offensichtlich durch den Heiligen Geist gegenwärtig in der Zeit Nors. Warum? Gab es da zur Zeit Nors irgendwelche Geister, die durch die Luft gegangen sind? Bei Geister denken wir doch immer so an Geisterstunden, die waren. Irgendwelche schwabbeligen Wesen, die durch den Luftraum fliegen. Oder? Das ist so das Bild, das wir meistens von Geist haben. Was meint die Bibel mit Geistern? Schauen wir uns das an. In 1. Johannes 4, Vers 1 heißt es, Geliebte glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind, denn es sind, wer? Es sind viele falsche Propheten. Schon mal einen falschen Propheten gesehen, der durch die Luft schwebt? Falsche Propheten sind Menschen, nicht wahr? Sie sind zwar falsch, aber sie sind immer noch Menschen. Das heißt, Geister in der Bibel steht ganz offensichtlich für Menschen.

[37:07] Das heißt, diese Geister sind wo gewesen eben? Gefängnis. Und was bedeutet Gefängnis? Wir haben gesagt, wenn ich gefangen bin, bin ich ein Knecht und als Knecht bin ich ein Knecht der Sünde. Und Jesus hat genau das gleiche gesagt. Er hat gesagt in Lukas 4, der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Was heißt frohe Botschaft? Evangelium. Wir sehen aber immer das gleiche Prinzip. Zur Zeit Noas, zur Zeit Jesu und so wird es auch am Ende der Zeit sein. Der Geist Gottes treibt immer zum Evangelium, zur frohen Botschaft und die besteht darin, Gefangenen, was? Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehen werden, zerschlagen und in Feier zu setzen. Wir haben ja ein ganzes Thema Freitag vor einer Woche über, als wir über den einen gesprochen haben, über die Sklaverei, da haben wir gesehen, dass Jesus auch uns befreien kann aus der Sklaverei schlechter Gedanken, schlechter Gewohnheiten und der Sünden. Er kann uns davon befreien und er will uns befreien und genau das wollte er auch vor der Sinnflut machen. Durch seinen Geist. War Jesus dort leibhaftig, gegenwärtig? Aber er war dort durch seinen Geist. Und wie hat sein Geist gewirkt? In welchem Ehr? Der Heilige Geist. Er, Christus, auch hinging und den Geistern, also den Menschen im Gefängnis in der Sünde verkündigte. Durch wen hat er gewirkt? Durch Noah. Da gab es also eine Person, die diese Evangeliumsbotschaft von Christus weitergeben hat.

[38:28] Wer hat dort gepredigt eigentlich? Wer hat dort gepredigt? Jesus. Wen haben die Menschen gesehen? Noah. Die Menschen haben dort einen Menschen gesehen, der stand dort an einer Arche und hat gesagt so und so Aber wer dort eigentlich gepredigt hat, war wer? Jesus Christus, durch den Geist. Und er war der Verkündiger der Gerechtigkeit. Wird es also am Ende der Zeit auch Menschen geben, durch die Jesus Christus sprechen wird, durch seinen Geist? Die die Gerechtigkeit verkündigen.

[39:08] Jetzt was war die allgemeine Reaktion der Menschen damals auf die Verkündigung der Gerechtigkeit? Gab es da mega Kirchen, die sich um die Arche drum gebaut haben? Mussten die noch Anbauten machen an die Arche, weil man einfach so viel Platz nicht hatte? Warum ist es, dass so viele Christen glauben, die ganze Welt wird sich bekehren und alle werden irgendwie in all diese riesen Kirchen kommen, wenn die Bibel sagt, am Ende der Zeit wird es so sein, wie bei der Zeit Noahs, als wenige verkündigt haben und die meisten es abgelehnt haben. Sie haben gelacht, gespottet. Wer kann denn so einen Quatsch glauben? Bitteschön, Regen.

[39:56] Übrigens die Bibel sagt, es hatte vorher noch nie geregnet. Und weißt du jemand, wie viel Zeit vergangen ist von der Schöpfung nach der Bibel bis zur Sintflut? 500 Jahre? 120 Jahre war der Zeitpunkt, von dem Noah angepredigt hat, wo noch diese besondere Botschaft. Aber wie lange Zeit war von der Sintflut, also von der Schöpfung bis zur Sintflut? 1656 Jahre, ganz genau. Kann man genau ausrechnen durch die Geschlechtsregister. 1656 Jahre. Und wenn es 1656 Jahre lang nicht geregnet hat, wie wissenschaftlich ist es, wenn sich jetzt jemand hinstellt und sagt, übrigens, es wird jetzt demnächst bald regnen und ich habe hier schon mal so einen Ozeandampfer gebaut. So ein Blödsinn, so ein Quatsch. Wer kann das glauben? Das müssen nur gehirngewaschene Sektierer sein, oder? In Wirklichkeit war es Jesus Christus, der durch den Heiligen Geist gesprochen hat. Aber die Bibel sagt, sie weigerten sich zu glauben und Gott hatte langen Mut.

[41:00] Jetzt, wie lange braucht man sich, um zu bekehren? Sich zu bekehren. Wie lange braucht das, um umzukehren? Das geht sofort nicht, was? Wenige Augenblicke, wenige Momente, vielleicht ein paar Minuten, Stunden, vielleicht Tage, wo man über die Worte Gottes nachdenkt. Aber Gott hat ihn wie lange gegeben? 120 Jahre. Gott ist langmütig und das ist einer der Gründe, warum er auch noch nicht wiedergekommen ist, weil er möchte, dass alle Menschen zur Rettung finden. Wird das passieren? Selbst Gottes Wunsch wird nicht erfüllt werden, weil es Menschen gibt, die werden sich weigern zu glauben. Und liebe Freunde, wir wollen uns keiner Illusion hingeben, die Mehrheit der Menschen wird verloren gehen. Es waren nur wenige, die gerettet wurden.

[41:48] Übrigens, zu der Zeit, sagt uns die Bibel, gab es was? Berühmte Männer, gibt es heute auch berühmte Männer? Welche berühmte Männer gibt es so? Politiker, oder? Stars, Sportler, Leute, zu denen wir aufschauen, von denen wir glauben, es ist so wichtig, dass wir immer wieder wissen, wie es ihnen geht, ob sie glücklich sind in ihrer Ehre, ob sie irgendwie etwas erlebt haben, nicht wahr? Und wir verfolgen das und glauben, es ist das Wichtigste auf der Welt und Menschen geben Geld aus, um ihnen hinterherzufahren, um auf ihren Konzerten zu sein, um zu hören, was sie sagen. Damals gab es die auch, die berühmten Männer. Und wie viele dieser berühmten Männer haben sich auf der Arche einen Platz reserviert? Vielleicht erste Klasse. Keiner.

[42:37] Die Frage ist, wie sehr kann ich mich auf die berühmten Männer, von denen heute alle sprechen, und auf ein paar berühmte Frauen, ich weiß, es gibt auch berühmte Frauen, oder? Amen. Die berühmten Menschen, wie sehr kann ich mich auf sie stützen und sagen, ah, schaut, der, die, da. Eine der Argumente gegen Jesus war, wer von den Obersten hat an ihn geglaubt? Und lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dich für Jesus entscheidest, wenn du dich für das Evangelium entscheidest, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eine große Anzahl deiner Freunde sagt, so ein Quatsch, so ein Blödsinn. Aber die Frage ist, wirst du auf die schauen, die berühmt sind, die große Helden sind, oder wirst du einfach auf Jesus schauen, auf die simple Botschaft, und wenn sie noch so unwahrscheinlich in menschlichen Augen ist?

[43:31] Es gab nämlich jemanden, das war der Verkündiger der Gerechtigkeit, er hatte was gefunden? Gnade in den Augen des Herrn. Und du und ich, wir alle können Gnade finden, jeder einzelne, jeder berühmte Riese damals hätte Gnade finden können, und dann wären die Gedanken noch so böse gewesen, alle Zeit, jeder hätte Gnade finden können. Jeder, der zuschaut, kann Gnade finden. Und als Resultat dieser Gnade wird uns gesagt, Noah war was? Ein gerechter Mann, und er war sogar was? Untadellich. Ist nicht erstaunlich, was die Gnade alles kann? Die Gnade hat eine gewaltige Kraft, denn er wandelte mit Gott. Wer hat ihn gerufen? Jesus, nicht wahr? Und wenn er mit Jesus wandelte, welche Funktion hatte Jesus für ihn? Er war sein Hirte. Er wandelte mit Gott, er folgte ihm nach, er folgte ihm heraus aus der Dunkelheit seiner Zeit, hin in das Licht des Evangeliums. Und das ist etwas, was jeder von uns erleben kann.

[43:33] Und der Auftrag war klar, mache dir eine Arche aus Tannenholz. Und da ist sie, die Arche, die gebaut wurde. Und schaut mal, was Gott ihm sagt, oder was es hier heißt von Noah, er machte alles, was ist das nächste Wort? Was ist das entscheidende Wort hier? Genauso. Gott geht es nicht darum, dass wir uns in der halbwegs überhaupt in Richtung Gottesdienstraum bewegen und auch ein paar Früchte auf den Altar legen. Das reicht Gott nicht aus. Gott möchte, dass wir es genauso machen, wie er es gesagt hat, weil in den Worten Gottes ist Kraft. So wie Gott es geboten hatte. Und es war durch den Glauben, nicht wahr? Nicht durch eigene Kraft, durch eigene Werksgerechtigkeit oder so ein Quatsch, sondern durch Glauben. Dann braucht man Glauben dazu.

[45:19] Frage? Ich möchte mir eine Frage stellen. Wer von uns wäre auf die Arche gegangen? Okay, machen wir es praktisch. Stellen wir vor, ich würde heute einen Vortrag halten, der Vortrag hieße nicht die Rebellion, sondern die Arche. Weil wir nicht im Jahre 2012 sind, sondern im Jahre 1656 von Beginn der Schöpfung an. Und es ist das letzte Jahr vor der Sintflut. In wenigen Wochen kommt die Sintflut, okay? Und ich halte einen Vortrag und sage, bald kommt die Sintflut. Ich kann keine wissenschaftlichen Beweise geben, keine Statistiken, weil es hat noch nie geregnet. Seit über 1600 Jahren nicht. Kein Mensch hat jemals auch nur einen Tropfen Regen gesehen, aber hier ist die Arche, ich habe sie aufgebaut. Und ich frage, wer von uns ist bereit, jetzt seinen Arbeitsplatz aufzugeben? Wer ist bereit, sein Studium aufzugeben? Seine Familie zurückzulassen? Und hier hineinzukommen? Einen Platz zu reservieren in einer Arche irgendwo auf einem Berg mitten in der Wüste? Kein Wasser in Sicht? Hättest du es gemacht? Allein nur auf der Tatsache, weil da irgendetwas in deinem Herzen wirkt und du merkst, der Heilige Geist? Hättest du gesagt, naja, also, wir warten es mal ab. Komm mal später nochmal, wenn die ersten Regentropfen kommen, dann... Wärst du gegangen? Es ist so einfach, weil wir kennen die Geschichte, wir wissen, wie es ausgeht. Natürlich wären wir dabei gewesen. Wärst du es gewesen? Unser Leben heute gibt Ausfluss darüber, ob wir den gleichen Glauben hatten wie Noah. Denn er war von wovon bewegt? Von Gottesfurcht. Und er hatte eine Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens.

[47:04] Und dann im sechshundertsten Jahr, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, da brachen alle Quellen der Großen tief auf. Und die Fenster des Himmels öffneten sich. Und es heißt, dass jetzt die Krise da war. Jetzt kamen sie, die berühmten Männer und die berühmten Frauen. Und sie brachten all ihr Geld mit. All ihre Ersparnisse, die sie vorher nicht in das Werk Gottes investieren wollten. Weil sie gedacht haben, ich muss ja immer noch ein Haus kaufen, ich muss noch das Auto sparen. Wer weiß, wenn die Krise kommt, dann brauche ich ja Rücklagen, nicht wahr? Das Dumme war, innerhalb von wenigen Stunden war die Bank überschwemmt. Das Geld hatte keinen Wert mehr. Das Haus war weg. Auto war weg. Garten war weg. Alles weg. Geld hatte keinen Wert mehr. Man könnte vielleicht noch ein bisschen essen, die hundert Euro Scheine damals. Es hatte keinen Wert mehr. Und es war zu spät.

[48:10] Es war zu spät. Wird es einen Zeitpunkt geben, wo es zu spät sein wird? Einen Zeitpunkt, wo Menschen sagen werden, oh jetzt, jetzt haben wir es realisiert, jetzt. Und sie merken, was sie realisiert haben, sind nur noch die Fakten. Es ist kein Glaube mehr notwendig. Und es ist zu spät, sie können diesen Glauben gar nicht mehr umsetzen. Die Tür war geschlossen. Sieben Tage vorher bereits. Sieben Tage lang hat man gelacht. Als der Regen losging, hat niemand mehr gelacht. Der Regen kam. Und 40 Tage lang hat es geregnet. Tag und Nacht. Aber damit war Sintflut nicht beendet. Noch viele Monate länger blieb das Wasser. Und insgesamt ging die Sintflut über ein Jahr. Und ist deswegen auch der Grund für die vielen geologischen Veränderungen, die wir auf der Welt sehen. Aber das ist nicht unser Thema heute. Nach über einem Jahr dann hat die Arche ihren Ruheplatz gefunden. Wir lesen hier, dass irgendwann alle Wasser weggetrocknet waren. Und Gott ein neues Gebot gibt an die Menschheit. Breitet euch aus. Wohin? Breitet euch aus auf der Erde, dass ihr zahlreich werdet.

[49:19] Und hier würden wir gerne aufhören und sagen, was für eine mutmachende Geschichte. Wenn wir Gott treu sind, dann kann er uns durch die Krisen durchführen. Selbst wenn die Welt zugrunde geht, wenn alles bedeckt wird von Wasser, da ist eine Arche. Und übrigens nebenbei gesagt, hat die Arche Noah gerettet? Ich glaube nicht. Die hatten zwar gutes Holz bestimmt damals und haben es auch gut gebaut. Aber ich glaube in einer Sinnflut, die der Grund dafür ist, dass die Kontinente auseinander gedriftet sind. Und dass die Berge der Mount Everest entstanden sind. Da hat diese kleine Arche relativ wenig Chance gehabt, oder? Es war immer noch ein Wunder Gottes. Aber das Wunder Gottes hing an der Bedingung hineinzugehen. Es hing an der Bedingung öffentlich zu sagen, ja ich stehe zu meinem Glauben. Und dann konnte Gott wirken.

[50:13] So schön, dass die Geschichte hier zu Ende ist, oder? Aber leider ist die Geschichte hier nicht zu Ende, hier fängt sie erst richtig an. Gott hatte einen Bund erneut mit ihnen aufgerichtet, das war das Zeichen des Bundes. Und dann heißt es hier, dass Noah drei Söhne hatte. Was waren seine drei Söhne? Zem, Ham und Japheth. Und wir lesen folgende ernüchternde Geschichte, dass selbst dieser Noah nach der Sinnflut einen schweren Fehler macht. Er legt einen Weinberg an, er trinkt von dem Weinberg und er wird was? Betrunken. Und als Folge der Trunkenheit passiert was? Er entblößt sich.

[50:48] Jetzt, im Altertum, was für eine Bedeutung hatte Nacktheit? Womit war das verbunden? Schande, was noch? Scham. Und der Bibel sagt uns, dass einer seiner Söhne ihn gesehen hat. Und hier ist was passiert. Und Ham, der Vater Canans, sah die Blöße seines Vaters. Und was hat er gemacht? Er erzählt es seinen beiden Brüdern. Habt ihr gehört, was unser Vater gemacht hat? Wow!

[51:24] Frage, wie oft ist es vorgekommen, dass du jemanden gesehen hast, der gesündigt hat? Und du hast gesagt, wow! Habt ihr das schon gehört? Das ist ja der Wahnsinn. Das hätte ich ja niemals von einer Person gedacht. Was hat man gemacht? Das ist ein echtes Problem, oder? Und der Bibel macht deutlich, dass das die Einstellung von Ham war. Er hat die Sünde, statt sie zuzudecken, weitergetratscht, weitergetragen und sie dadurch vergrößert. Und so richtig in ein gräles Licht gestellt.

[52:06] Was haben die beiden anderen Söhne gemacht? Sam und Japheth, sie nahmen ein Gewand und legten es auf ihre Schultern und gingen rückwärts. Jetzt, warum sind die rückwärts gegangen? Warum sind die so gegangen? Sie wollten es nicht mal anschauen. Schau, sie wollten ihm helfen, aber sie wollten nicht mal genau hinschauen. Die Frage ist, wenn du einen Freund, eine Freundin, einen Sündigen siehst, sagst du, hey, schau mal, was du gemacht hast. Oder willst du der Person helfen und sagen, du, ich möchte es gar nicht so genau wissen, ich möchte nur, dass es wieder alles in Ordnung ist. Du musst mir nicht mal alle Details sagen, ich will da gar nicht so genau hinschauen. Ich möchte einfach nur, dass alles wieder in Ordnung ist. Aber meistens ist unsere Neugier so groß, oder? Da ist so eine gewisse Neugier, so eine Sensationslust und die ist ziemlich sündig. Und ich denke, das ist eine praktische Lektion, die wir daraus lernen können.

[52:56] Sam und Japheth gehen rückwärts, sie schauen nicht mal hin und sie bedecken die Sünde. Und wen haben sie damit illustriert? Was? Jesus! Denn schaut Jesus auf unsere Sünden, wenn wir uns zu ihm bekennen. Er tut so, er macht seine Augen quasi zu, er ging verschonen vorüber, überall da, wo das Blut an der Tür, an den Türpfosten war, nicht wahr? Wann immer wir zu Jesus kommen, dann bedeckt er uns und er schaut fast gar nicht hin, weil er möchte, dass es uns wieder gut geht. Das war das Bild. Hier können wir wieder, wie wir heute Morgen gesehen haben, noch ein Bild von Jesus im Alten Testament, nicht wahr? Die Bibel ist voll davon.

[53:36] Es gab also wie viel Gruppierungen? Zwei. Also wie viele Gruppierungen gab es im Himmel? Zwei. Wie viele Gruppierungen gab es in der zweiten Generation der Menschheit? Zwei. Wie viele Gruppierungen gab es vor der Sintflut? Zwei. Wie viele Gruppierungen gab es nach der Sintflut? Zwei. Wie viele Gruppierungen gibt es heute? Zwei. Immer genau zwei. Immer genau zwei. Das ist keine Schwarz-Weiß-Malerei, das ist das Evangelium. Das ist die Botschaft Gottes. Das ist die Wahrheit. So ist es. Und wie viel wird es bis zur Wiederkunft geben? Zwei, haben wir gestern gesehen, nicht wahr?

[54:07] Und dann heißt es hier, als er es gesehen hat, sagt er dann, er hat erfahren, was sein jüngster Sohn ihm angetan hat. Wer war der jüngste Sohn? Ham. Und was sagt jetzt Noah? Er sagt, verflucht sei Ham. Kanan. Warum sagt er Kanan? Wer ist Kanan? Kanan war der Sohn von Ham. Warum? Jetzt ist es ein bisschen ungerecht, oder? Angenommen, mein Vater tut etwas Schlechtes. Warum würde dann jemand mich verfluchen? Ist das nicht ungerecht? Sagt die Bibel nicht, in Hesikel 18, Vers 20, der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen. Übrigens ganz wichtiges Prinzip. Die Bibel sagt, dass wir nicht die Schuld der Väter erben. Können wir das sehen? Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen.

[55:02] Also was ist damit gemeint? Wenn Noah sagt, verflucht sei Kanan, einen der Söhne Hams. Hier ist die Antwort. Was bedeutet Überlieferung? Tradition. Gibt es Tradition in unserer Welt? Sind Traditionen eher stark oder eher schwach? Stark. Aber ist jemand gezwungen etwas nach der Tradition zu tun? Überhaupt nicht. Warum ist dann alle Menschen trotzdem? Weil es ihnen vorgelebt worden ist, nicht wahr? Das heißt, das Prinzip ist, der nichtige Wandel nach dem Fleisch wird von Generation zu Generation übertragen. Nicht durch Gene oder durch Vererbung oder durch Zwang, sondern einfach durch das Beispiel, durch das Vorbild der Eltern.

[56:00] Was also Noah prophetisch vorausgesehen hat, ist, dass diese Einstellung, die Ham hatte, sich auf wen übertragen wird? Auf die nächste Generation. Und sich dadurch immer weiter verbreitet. Schauen wir uns die nächste Generation kurz an. Ham hatte vier Söhne. Die vier Söhne waren Kusch, Misraim, Put und Kanan. Und dieser Kusch zeugt dann in der nächsten Generation eine interessante Person. Und diese Person war Nimrod. Und was lernen wir mit Nimrod? Nimrod war der erste Gewalthaber auf Erden. Der erste Mächtige. Der erste, der so richtig politische Gewalt auf einer größeren Skala in sich versammelt hat. Der Name hat eine interessante Bedeutung. Weiß jemand, was Nimrod bedeutet? Bibel sagt, dass er ein Jäger war, aber was bedeutet der Name selbst im Empirischen? Es bedeutet Empörer oder Rebell. Er war der Anführer einer neuen Rebellion. Und das zeigt uns hoffentlich, dass auch die Sinnflut nur ein pädagogisches Gericht war, kein endgültiges. Der Gedanke der Sünde war immer noch mitgetragen worden. Es war immer noch nicht ausgelöscht. Die Rebellion ging immer wieder von vorne los. Immer wieder.

[57:10] Nimrod, der Rebell. Und es heißt, er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Jetzt manche glauben, das hat für den Herrn gewirkt. Nein, vor dem Herrn im Bibeläischen heißt, wenn ich der Herr bin, dann ist jemand vor dem Herrn so. Ich stehe vor ihm. Ich bin nicht mit ihm, nicht neben ihm, sondern ich bin vor ihm. Ich stehe ihm sozusagen Angesicht zu Angesicht. Ich kämpfe gegen ihn. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Und das war sogar dann irgendwann ein Sprichwort geworden. Und dieser Nimrod ist der Schlüssel für unser Verständnis unseres Geheimnisses. Denn die Bibel sagt, sein Königreich war was? Der Anfang seines Königreichs war Babel.

[57:53] Das heißt, Babylon basiert vom ersten Punkt an, wo der erste Stein auf den anderen gebaut wurde. Und auf der Idee der Rebellion. Der erneut aufgenommenen Rebellion, die durch die Sintflut hätte ausgelöscht werden sollen, die wieder aufgenommen wird. Wieder das gleiche Prinzip, das über die Jahrhunderte schon sich immer fortgetragen hat. Der gleiche Kampf zwischen Geist und Fleisch. Zwischen Gott und Satan. Es ist also das Zentrum einer rebellischen Weltmacht. Es war der gedankliche Erbe der Haltung Hams. Und es verbindet eine unbiblische Einstellung mit politischer Gewalt. Das können wir aus der Bibel heraus sehen.

[58:30] Und was wir noch sehen können, bevor wir gleich eine Pause machen, ist, und der Anfang seines Königreichs war Babel. Aber es blieb nicht dort, sondern er ging weiter zu Erek, Akkad und Kalne im Land Sinäa. Und danach noch nach Assyrien, wo er die Städte baute. Niniveh, Rechoboth, Ir und Kelach. Und wie wird das Ganze genannt? Dieses ganze Konglomerat? Es wird genannt, die große Stadt. Ein Begriff, der später in der Offenbarung wiederkommt, den wir dann noch genau anschauen werden. Die große Stadt. Er war der Erste, der politische Macht mit seiner falschen religiösen Anstellung verbunden hat.

[59:02] Wie kam es zu der Gründung von Babylon? Da gibt es dieses ausbreitende Element. Wie kam es dazu? Die Bibel sagt, am Anfang hatten alle eine einzige Sprache. Darf ich mal fragen, welche Sprache war das wohl gewesen? Deutsch, oder? Das ist die schönste Sprache der Welt, oder? Oder war es Italienisch? Was war die Sprache wohl? Oder war das Spanisch? Einige sagen, Spanisch wird im Himmel gesprochen werden. Ich weiß es nicht. Ungarisch, sagt jemand. Die schwierigste Sprache. Ja, das glaube ich, dass hinterher nach dem Tumor zu Babel keiner es mehr verstehen konnte. Wahrscheinlich, es deutet darauf hin, die Namen vor der Sintflut so einen hebräischen Touch haben. Es muss so eine Art, zumindest ein Verwandt sein zum Hebräischen. Was auch immer, vielleicht ist es die Sprache, die wir im Himmel sprechen werden, wenn wir nicht Deutsch lernen können. Es ist eine einzige Sprache gewesen, mit denselben Worten, aber als sie dort kommen, möchten sie gerne zusammenbleiben.

[1:00:04] Und es heißt hier: "Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen."
[1:00:09] Im Land, sie näher. Also es ist das Land, wo Nimrod auch sein Reich hat angefangen zu bauen. Und es heißt hier: "Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen."

[1:00:24] Was ist der Grund für diesen Turm? Was ist der Grund? Damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden. Jetzt, woran erinnert uns das? Ganz genau. Gott hatte genau gesagt: "Breitet euch aus." Also Gott sagt: "Bitte, geht nach Alaska und geht nach Südamerika und geht nach Australien." Die Kontinente driften mal auseinander, mach das noch schnell. Und was sagen die Menschen? Nein, genau das wollen wir nicht. Wir wollen genau das ausdrückliche Gebot Gottes nicht beachten.

[1:01:01] Und das ist die Haltung Babylons. Die Haltung Babylons ist: Wir wissen genau, was Gott gesagt hat, wir kennen Gottes Wort und trotzdem wollen wir es nicht tun, weil wir wollen lieber politische Gewalt haben. Babylon ist der Ort, wo das Wissen um Gottes Wort verdrängt wird, um lieber wegen der politischen Gewalt eine neue Herrschaft aufzurichten, ein neues System. Es ist aktive Rebellion gegen Gottes Wort und der Gedanke, es wurde schon angesprochen, dass wir uns einen Namen machen.

[1:01:32] Frage: Brauchen wir einen Namen? Ja oder nein? Dürfen wir uns den Namen machen? Wer von uns möchte gerne berühmt sein? Also ich möchte gerne berühmt sein. Aber hier ist die Frage: Wer soll uns berühmt machen? Frage: Darf ich mal eine kurze Frage stellen? Wir alle kennen Mose, oder? Gibt es jemanden, der Mose nicht kennt? Wo ist Mose aufgewachsen? In Ägypten. Jetzt, Ägypten ist bekannt für ihr System der Pharaonen, richtig? Jetzt, wie viele Pharaonen kennen wir mit Namen? Ramses den Zweiten, nicht wahr? Und dann? Und ja, dann tut Moses, der hört schon irgendwann auf, nicht wahr? All die berühmten Männer damals, kein Mensch kennt sie, außer wir haben Ägyptologie studiert, oder? Aber Mose, mit einigen, als er jugendlich stand vor der Frage: Soll ich Pharao werden? Soll ich berühmt werden oder soll ich mich der Schande aussetzen und zum Volk Gottes gehören? Jetzt, wer wurde am Ende berühmter? Mose, viel berühmter. Jedes Kind kennt Mose, kaum einer kennt die anderen. Die meisten sind völlig vergessen.

[1:02:46] Und so sagt uns die Bibel auch über Abraham zum Beispiel: "Der Herr sprach: Ich will dir was, deinen Namen groß machen." Ich möchte einen großen Namen haben. Du auch? Ich möchte einen großen Namen haben, weil ich möchte, dass Gott meinen Namen groß macht und nicht, dass ich mir selbst. Denn all die Menschen, die jetzt versuchen berühmt zu werden und die alles in die Karriere stecken und sich irgendwie selbst erheben, wo werden sie landen? Sie werden bei den Felsen landen, nicht wahr? Das ist schon im großen Kampf so gewesen. Denn Satan wollte sich erhöhen, nicht wahr? Ich, ich, ich. Und was ist mit ihm passiert? Er wurde aus dem Himmel hinaus gestoßen. Und was ist mit Jesus gewesen, der sich erniedrigt hat? Er ist erhöht worden über alle Namen. Ein Name über alle Namen ist ihm gegeben worden. Also, wenn du wirklich berühmt werden willst, lass Jesus dich berühmt machen. Lass Gott dich berühmt machen. Und wir werden mal so berühmt sein, dass auf der neuen Erde alle zu uns kommen und sagen: "Wie ist das gewesen?" Aber dazu später mehr in einem anderen Vortrag. Gott möchte uns den Namen groß machen, aber Babylon wollte sich selbst erhöhen. Sie wollten durch Stolz und Selbsterhöhung sich selbst einen Namen machen. Und das ist das Problem Babylons. Das, was sie gesagt haben: "Ich will im Vorfahren", das war das Prinzip Satans.

[1:03:54] Und es geht immer weiter. Wir sehen also, wie dieses Prinzip sich in der ganzen Menschheitsgeschichte immer wieder in anderen Umständen, aber immer wieder zeigt. Es zeigt sich bei Kain. Es zeigt sich vor der Sintflut in den bösen Menschen. Es zeigt sich jetzt hier nach der Sintflut in Nimrod und seiner Nachfolgerschaft. Durch die ganze Weltgeschichte können wir das gleiche Prinzip finden. Und wo immer wir dieses Prinzip finden, sollten wir auf der Hut sein. Und das ist eine wichtige Grundlage, um später dann die konkreten Auslegungen von Babylon zu verstehen.

[1:04:25] Ein Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht. Frage. Wie weit ist der Himmel von uns entfernt? Schon ein bisschen, oder? Wer hat was von Felix Baumgartner gehört? Wie viele Kilometer ist er runtergesprungen? Da gab es einen Menschen vor kurzer Zeit, ein Österreicher, der ist – Entschuldigung für alle, die in Österreich sind, ihr habt einen Helden – der ist 39 Kilometer nach unten gesprungen. Viele von uns haben schon Angst, wenn es 5 Meter sind im Schwimmbecken. 5 Meter oder 10 Meter. Der ist nicht 5 Meter oder 10 Meter, der ist noch nicht 5 Kilometer, der ist 39 Kilometer über der Erde hinuntergesprungen. Und er hat es überlebt. Er war ein trainierter Mann. Und ich habe das gesehen, wie er so runterfällt, das ist der Wahnsinn. Wo fliegen Flugzeuge? Auf 12 Kilometer Höhe. Das ist der absolute Wahnsinn. Aber der ist noch nicht ganz im Himmel.

[1:05:36] Das heißt, mit anderen Worten, der Himmel ist jetzt ganzes Ende weit weg. Also dieser Turm, hätte man noch ewig lang gebaut müssen. Es gab mal einen Theologen, der hat ausgerechnet, wie viele Jahrtausende man hätte dran bauen müssen, um wirklich bis zum Himmel zu kommen. Und tatsächlich waren die ja nicht ganz dumm. Die wussten ja auch, dass sie nicht wirklich bis zum Himmel kommen. Aber es sollte ein Ausdruck sein: Wir erhöhen uns selbst. Und wir machen unseren Weg zum Himmel selbst. Der Weg zum Himmel durch eigene Leistung.

[1:06:10] Gibt es einen anderen Gegenstand im ersten Buch Mose, der Himmel und Erde verbindet? Die Jakobsleiter. Und ist die vollendet worden? Aber die hatte einen Unterschied. Die ging nicht von Erde zu Himmel, sondern von Himmel zu Erde. Und wer ist die Jakobsleiter? Jesus. So sagt uns Johannes 1. Aber hier haben wir ein System, das versucht schon in den Himmel zu kommen, aber auf eigenem Wege.

[1:06:40] Und weiß jemand, was Babel oder Babylon auf Babylonisch heißt? Das ist das, was Gott über den Namen sagt. Das heißt: "Tor zu Gott." Die Jakobsleiter haben geglaubt, ihre Religion ist das Tor. Es ist das einzige Tor zu Gott. Nur durch uns kommt ihr in den Himmel. Wie nennt Gott das Ganze? Verwirrung. Es heißt: "Lasst uns hinabsteigen und dort ihre Sprachen verwirren, damit keiner mehr die Sprache des Anderen versteht." Deswegen wurde der Name gegeben Babel, weil die ganze Erde verwirrt wurde. Das heißt, aus Gottes Sicht ist es was? Verwirrung.

[1:07:16] Aus Gottes Sicht Babylon selbst ist es das Tor zu Gott, der Weg zum Himmel. Und das macht es so schwer für den Geist Gottes, Menschen in Babylon zu erreichen, weil sie glauben schon, sie sind auf dem richtigen Weg. Sie müssen sich nur gut anstrengen. Sie müssen nur genügend politische Macht dazu bekommen, und dann wird schon alles auf Erden gut werden.

[1:07:34] Und wenn das einige Fragezeichen in deinem Kopf aufwirft, das erinnert mich an das, was ich manchmal auch gelehrt bekomme, dann schau den nächsten Vortrag an. Wir werden weiter anschauen. Wir werden genau anschauen, was bedeutet wirklich Babylon in unserer Zeit. Letzte Frage für jetzt ist folgende: Gibt es Hoffnung für Babylonia? Wie sieht diese Hoffnung aus?


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