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In diesem Vortrag wird das Symbol des Feuers in der Bibel beleuchtet, beginnend mit der brennenden Dornenbusch-Szene Mose. Es wird erklärt, dass Gott Liebe ist und gleichzeitig ein verzehrendes Feuer, was bedeutet, dass seine Liebe die Sünde verzehrt. Der Vortrag geht auf das biblische Verständnis der Hölle ein und unterscheidet zwischen den Begriffen Sheol, Hades und Gehenna. Es wird dargelegt, dass die Hölle nicht unbedingt eine ewige Qual bedeutet, sondern vielmehr das Gegenteil von Leben und eine Konsequenz des Gerichts. Der Hauptteil des Vortrags widmet sich der Vision des großen weißen Throns und der Offenbarung der Bücher, in denen die Taten jedes Einzelnen sichtbar werden. Es wird detailliert erklärt, wie Gott durch die Geschichte hindurch versucht hat, die Menschheit zu retten, und wie Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung den ultimativen Sieg errungen hat.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] Ja, herzlichen Dank. Kann man mal so richtig durchatmen. Ich war auch nicht nur die Achseln, die Schultern zucken. Schön, dass Sie jetzt auch später zugeschaltet haben, wenn Sie dann später zugekommen sind, dass wir jetzt alle gemeinsam hier Gottes Wort studieren können. Wir haben heute eines der wichtigsten und interessantesten Themen vor in der ganzen Reihe. Ich glaube, das sage ich bei jedem Vortrag, oder? Aber heute ist es noch wahrer als sonst. Das Thema ist das Feuer. Bevor wir hineinsteigen, wir haben heute viel vor, es wird sehr spannend werden. Wollen wir gemeinsam wie jeden Abend ein Gebet sprechen und dann beginnen.

[0:48] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns nicht im Unklaren lässt, was dein Charakter ist und wie du mit der Sünde umgehst. Und wenn wir heute studieren, wie du das Problem der Sünde buchstäblich aus der Welt und aus dem Universum schaffen wirst, bitten wir dich, dass wir uns gut konzentrieren können, dass du alle Störende fernhältst und dass dein Wort heute unser Herz erreicht. Wir danken dir, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, weil du es verheißen hast. Amen.

[1:24] Es muss ein seltsamer Anblick gewesen sein. Brennende Büsche. War ja gewohnt, in der Wüste kommt es öfter mal vor, dass so ein Busch in Flammen aufgeht. Und so hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht, als er mal wieder durch die Wüste marschierte und dort irgendwo in der mittleren Entfernung so einen brennenden Busch sah. Aber als er mit seiner ganzen Herde dran vorbeimarschierte, merkte er, dass dieser Busch irgendwie nicht weniger wurde. Der brannte und brannte und brannte, aber er verbrannte nicht. Und das hat ihn dann doch ein wenig stutzig gemacht. Und so ging dieser Mose, und wir kennen wahrscheinlich die Geschichte, neugierig hin zu diesem brennenden Dornbusch. Und als er näher kam, hörte er eine Stimme: "Mose, zieh deine Schuhe aus, denn du bist an heiligem, du stehst auf heiligem Boden." Denn es zeigte sich, dass mitten in dem Feuer Gott selbst war. Oder noch genauer, Jesus Christus, der damals nicht Jesus hieß, der Engel des Herrn, Jesus, der Mose im Feuer erschienen ist.

[2:53] Nun, Feuer hat eine, hat viele Komponenten. Wenn wir an Feuer denken, woran denken wir als allererstes? Hitze. Woran auch? Wärme, Licht, Flammen, Schmerzen, Rauch, Gefahr, Zerstörung. Feuer kann ein großer Segen sein, aber Feuer kann auch Zerstörung bedeuten. Und so ist Feuer schon von Alters her hat der Mensch eine besondere Beziehung zum Feuer. Das Feuer spielt eine wichtige Rolle in der Bibel und heute wollen wir gemeinsam studieren, was das Feuer wirklich ist und was das Feuer zu bedeuten hat.

[3:48] Ist das die einzige Stelle in der Bibel, wo Feuer nicht dazu geführt hat, dass etwas verbrennt? Wir haben gerade die Geschichte studiert, wo Daniels Freunde, seine drei Freunde, im Feuer nicht verbrannt sind. Und wir wollen heute das Geheimnis des Feuers ein wenig genauer anschauen. Dazu wollen wir uns mit diesem Text hier zunächst einmal beschäftigen.

[4:21] In 1. Johannes 4, Vers 8 steht eine sehr fundamentale Aussage, die wir schon seit einiger Zeit öfter studiert haben, nämlich: "Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist was? Er ist die Liebe." Er hat nicht nur Liebe, sondern er ist die Liebe selbst. Und dann sagt uns die Bibel etwas über die Liebe und zwar in folgendem Vers, in Hohelied 8, Vers 6. Übrigens, wer hat Hohelied geschrieben? Weiß es jemand, wer hat Hohelied geschrieben? Das war Salomo. Und das Hohelied, worum geht es in ganz seinem Hohelied? Um die Liebe. Es ist das Lied der Lieder. Manche nennen es auch, es ist das Lied von Salomo zu seiner ersten Frau. Wie viele Frauen hat er am Ende gehabt? 700 und 300 Nebenfrauen. Aber eine, die erste war seine eigentliche, wirklich richtige Frau. Und als er noch jung war, als er noch auf den Wegen des Herrn gewandelt ist, da hat er dieses Lied geschrieben über die wahre Liebe zwischen Mann und Frau, die gleichzeitig auch ein Bild war von der Liebe Gottes zu seinem Volk. Und am Ende dieses wunderbaren, poetischen, sehr interessanten Buches, ich empfehle es jedem, das mal zu lesen, heißt es: "Setze mich wie ein was? Wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Armen." Das ist interessant. Warum? Das ist nicht unser Thema, aber warum ist das interessant, dieser erste Satz? Das Siegel kommt auf das Herz und auf den Arm, so ähnlich wie das Siegel an Stirn und Hand, nicht wahr? Was war das Siegel nochmal? Das ist der Prozess. Genau, Erinnerung und Heilung ist der Prozess, wie wir versiegelt werden. Das Siegel Gottes selbst ist sein Charakter, der Name des Herrn, ausgedrückt in den 10 Geboten und dem Gesetz Gottes, das versiegelt wird in den Knechten, in den Jüngern, durch den Prozess des immer wieder Erinnerns und der Heiligkeit. Und das ist das äußere Zeichen dieser Versiegelung, der Sabbat. Der Sabbat ist das äußere Zeichen durch dieses Gedenke und Heilige. Aber das ist nicht unser Thema heute.

[6:28] Denn es heißt weiter: "Denn die Liebe stark wie der Tod." Übrigens, was hat Liebe mit Gesetz zu tun? Alles. Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Wir sehen also, wie all diese biblischen Themen letztendlich ineinander greifen. "Denn die Liebe stark wie der Tod und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich." Und jetzt kommt eine interessante Parallele: "Ihre Glut ist wie was? Feuerglut, eine Flamme des Herrn." Das heißt, in der biblischen Poesie wird das Feuer als ein Symbol für die Liebe verwendet. Das Feuer ist ein Symbol für die Liebe. Gottes Liebe ist wie ein Feuer. Nun, was haben wir gesagt? Gott ist die Liebe. Und deswegen sagt die Bibel auch: "Denn auch unser Gott ist ein was? Ein verzehrendes Feuer." Das sind nicht zwei unterschiedliche Aussagen. Wenn wir die beiden normalerweise lesen würden, wenn wir sagen: "Oh, da ist Gott die Liebe und hier ist ein verzehrendes Feuer." Großer Unterschied, oder? Nein, in Wirklichkeit ist das ein und dieselbe Aussage. Gott ist die Liebe und Gott ist ein verzehrendes Feuer, denn die Liebe ist ein verzehrendes Feuer.

[7:30] Die Frage ist, was verzehrt die Liebe? Als damals das Feuer vom Himmel fiel auf den Brandopferaltar im alten Israel, was sollte dort auf dem Brandopferaltar verzehrt werden? Das Opfer. Und das Opfer trug was? Die Sünde. Die Liebe verzehrt Sünde. Wenn jemand an der Sünde festhält, dann widerstrebt er was? Der Liebe. Denn wenn er die Liebe zulässt, was macht die Liebe? Die Liebe verzehrt die Sünde. Das heißt, unser Verhältnis zu Sünde offenbart dieselbe, die Liebe in unser Herz gelassen haben, denn Liebe verzehrt die Sünde.

[8:25] Mehr dazu in einigen Minuten. Aber wenn die Menschen an Feuer denken im Kontext der Bibel, denken sie zuallererst meistens an dieses Konzept der Hölle. Viele Menschen haben ein Trauma entwickelt, weil als kleines Kind eingetrichtert worden ist: "Wenn du nicht das und das und das machst, kommst du in die Hölle und da wird es schrecklich sein." Nun, wir wollen uns fragen, was sagt dieses Wort wirklich über die Hölle und was sagt es nicht und was ist die biblische Lehre in dieser Hinsicht?

[9:02] Die erste Frage, die wir stellen wollen ist: Gibt es überhaupt eine Hölle oder ist es eine menschliche Erfindung, um Menschen in der Kirche zu halten? So aus lauter Angst. So ist das Mittelalter benutzt worden, die Hölle, nicht wahr, um die Leute in der Kirche zu halten. Gibt es eine Hölle? Ja oder nein? Die Bibel sagt definitiv ja, denn es heißt: "Es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird." Das heißt, ja, es gibt eine Hölle. Aber das ist nur der Anfang. Was genau ist die Hölle? Was können wir aus diesem Wort lernen über die Hölle? Schauen wir uns das mal an.

[9:41] Zuerst einmal, wenn das Wort Hölle im Alten Testament vorkommt, ist es immer eine Übersetzung des hebräischen Wortes "Sheol". Und Sheol im Hebräischen meint eigentlich nichts weiter als Grab. Jetzt, die außerbiblischen, die außerisraelitischen Völker, die auch eine ähnliche Sprache hatten, die haben sich unter Grab was vorgestellt? Das Totenreich, nicht wahr? Wenn dort jemand in das Grab gegangen ist, wenn jemand unter die Erde begraben wurde, haben sich vorgestellt, dass es dort unten ein Reich gibt, wo die dann weiterleben, nicht wahr? Aber wir haben gesehen, das ist Quatsch, denn der Mensch, wenn er tot ist, weiß wie viel? Gar nichts. Das heißt, das Wort Sheol meint einfach nur Grab und hat mit dem Konzept einer brennenden Hölle gar nichts zu tun.

[10:19] Jetzt, wie ist es im Neuen Testament? Im Neuen Testament wird das Wort Hölle im Deutschen übersetzt aus drei griechischen Worten. Das erste Wort ist "Hades", und Hades ist dasselbe Wort wie Sheol im Hebräischen, meint einfach nur Grab. Dann gibt es einmal das Wort "Tartarus" im Griechischen, das meint äußere Finsternis. Klingt auch nicht wirklich wie die Hölle, nicht wahr? Weil das ist eigentlich in dem, was wir uns als Hölle vorstellen, nicht wirklich finster. Aber dann gibt es dieses Wort "Gehenna". Und Gehenna kommt zwölfmal in der Bibel vor und das meint tatsächlich einen brennenden Ort, da wo Flammen sind. Das heißt, in den meisten Stellen der Bibel, wo Hölle in der Bibel steht, ist gar nicht Hölle gemeint, sondern entweder Grab oder äußere Finsternis. Aber an zwölf Stellen ist tatsächlich die brennende Hölle gemeint und über diese Texte, über diese Idee wollen wir uns jetzt kurz unterhalten, was dort die Bibel aussagt.

[11:07] Zunächst einmal heißt es hier in Matthäus 5, in der berühmten Bergpredigt. Jesus sagt: "Ich aber sage euch, jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem was? Dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt 'Raka', das ist eine aramäische Form von 'Du Idiot' oder von anderen vergleichbaren Schimpfwörtern, der wird dem was? Dem Hohen Rat." Und der Hohe Rat war was? Ein Gerichtstribunal, richtig? Ein Gerichtstribunal verfallen sein. "Wer aber sagt 'Du Narr', der wird dem höllischen Feuer verfallen sein."

[11:46] Jetzt, was können wir daraus schlussfolgern? Das höllische Feuer steht im Zusammenhang mit was? Mit Gericht. Es ist sozusagen die Strafe auf etwas, was gerichtswürdig ist. Es ist mit anderen Worten die Strafe nach einem Gerichtsurteil. Die Hölle kann erst als Strafe eintreten nach einem Gerichtsurteil. Ohne Gericht keine Hölle. Macht das Sinn? Das ist der erste Punkt.

[12:12] Gehen wir weiter. Jesus sagt weiterhin: "Ich sage aber euch, meinen Freunden." Ist das nicht schön? Jesus spricht uns als Freunde an. "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiteres tun können." Wir haben gesehen, es gab viele Märtyrer im Mittelalter und zu allen Zeiten, deren Leib getötet wurde, aber die letztendlich keinen Schaden davon hatten, denn sie werden die Augen zumachen und dann werden sie irgendwann die Augen aufmachen und wiederkommen und sie konnten, sie haben keinen weiteren Schaden erlitten. Jesus sagt: "Fürchtet euch nicht vor denen, die euren Körper töten." Aber er sagt dann: "Ich würde euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt. Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen."

[12:55] Also ist der Tod, den wir mit dem Körper leiden und dann in die Hölle kommen, ein und dasselbe? Nein. Es gibt die eine Möglichkeit, getötet zu werden, aber dann gibt es darüber hinaus nach dem Tod noch die Möglichkeit, in die Hölle geworfen zu werden. Mit anderen Worten, es ist zu unterscheiden von dem Tod, den Menschen verursachen können. Er sagt: "Fürchtet euch nicht vor denen, die euren Leib töten können." Die Hölle hat nichts mit dem Tod zu tun, der von Menschen verursacht werden kann. Das heißt, all die Todesursachen, die wir erleben, die von Menschen verursacht sind, sei es durch Mord, sei es durch, dass ich Drogen in mich selbst hineinnehme, egal was ein Mensch an Todesursachen verursachen kann. Alles hat nichts mit dem Höllenfeuer zu tun.

[13:46] Was noch? Außerdem sagt Jesus: "Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es von dir." Das ist übrigens symbolisch gemeint. "Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du was? Zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst."

[14:01] Kommt man in das höllische Feuer als eine körperlose Seele? Nein, sondern mit Augen, mit zwei Augen. Das heißt, es ist erstens das Gegenteil vom Leben. Wie wir gesehen haben, entweder du gehst ins Leben oder ins höllische Feuer. Jetzt, das Gegenteil vom Leben ist was? Tod. Es ist zwar nicht der Tod, den Menschen verursachen können, es muss aber auch ein Tod sein, denn es ist das Gegenteil vom Leben. Es gibt also kein Leben in der Hölle, obwohl das manche glauben. Es gibt kein Leben in der Hölle. Es ist das Gegenteil vom Leben und es wird mit dem Körper sein, nicht nur mit einer Seele. Denn wir haben ja gesehen, obwohl eigentlich ist es mit der Seele, denn Seele ist was? Körper und Geist. Aber mit Seele habe ich jetzt gerade die landläufige Definition von Seele gemeint.

[14:48] Jetzt, was sagt die Bibel noch über diese Hölle? Findet die Hölle gerade statt? Sagt die Bibel nicht, dass die Hölle eine ewige Hölle ist? Das heißt, auch hier in Offenbarung 20, Vers 10: "Und sie werden gepeinigt werden, Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit." Aufgrund dieses Verses glauben viele Christen, dass die Hölle eine ewige Hölle sein wird, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Nun, wir wollen uns die Frage stellen, was meint die Bibel mit diesem Wort "ewig"?

[15:19] Frage Nummer 1: Jona Kapitel 2, Vers 6. Kennen wir die Geschichte von Jona? Jona, der Prophet, der den Auftrag bekommt: "Geh nach Ninive, dieser großen Weltstadt, predige das Evangelium." Und was macht Jona? Er geht genau 180 Grad in die andere Richtung, haut ab nach Spanien auf einem Schiff, wird dann von Gott durch einen Sturm aufgehalten und geht über Bord, wird von einem großen Walfisch geschluckt. Und dann heißt es übrigens, dass er nach wie vielen Tagen angefangen hat zu beten? Nach drei Tagen. Habt ihr mal nachgedacht, was das bedeutet? Also, stellen wir vor, nehmen wir an, wir bekommen einen Auftrag von Gott und er sagt uns: "Geh nach Rom und predige das Evangelium." Geh nach Rom, predige das Evangelium. Und wir sagen: "Das können wir nicht." Und wir setzen uns in den nächsten IC oder in das nächste Schiff und fahren den Rhein entlang und die Elbe entlang bis nach Hamburg. Und mitten dort, ja gut, das Bild passt jetzt nicht mehr, weil da gibt es keine Walfische. Aber stellen wir uns vor, stellen wir uns vor, wir sind in der Situation von Jona und dieser Sturm kommt. Was würden wir machen, wohl, wenn wir Gott kennen? Beten, oder? Was macht Jona? Stört mich doch nicht, wenn es hier nach links und nach rechts geht und wenn der Sturm mich völlig durchschüttelt. Ich bete nicht. Jetzt, als er über Bord geworfen wird, stellen wir uns vor, stell dir vor, lieber Freund, du bist an deinen Händen und Füßen gepackt und es geht so, so und so und die Matrosen nehmen dich und zählen bis drei und bei drei gehst du um hohen Bogen in die Wellen des Mittelmeeres. Würden wir jetzt vielleicht ein Stoßgebet zu Gott beten und sagen: "Bitte Gott, rette mich." Jona sagt: "Nein, nein, irgendwie wird es schon klappen, nicht wahr?" Und dann sieht er diesen Walfisch auf sich zuschwimmen durch das Meer und der reißt sein Maul auf. Was würden wir jetzt machen? "Gott, bitte verschone uns, oder?" Jona sagt: "Weißt du, nein, nein, jetzt noch nicht." Und er wird verschluckt und da sitzt er jetzt in diesem Magen. Man hat mal in Japan vor einiger Zeit einen Fischer aus einem Wal herausgeschnitten, der dort einen Tag im Magen überlebt hat. Der hat eine blaue Haut sein Leben lang gehabt durch die Magensäure. Also, Jona muss komisch ausgesehen haben hinterher. Das muss nicht besonders angenehm sein, oder? Inmitten dieser Säure, inmitten dieser stinkenden Fischreste. Und Jona sitzt da nicht nur ein paar Minuten, er sitzt da einen Tag, zwei Tage, drei Tage. Und nach drei Tagen sagt er: "Okay, es sieht so aus, als ob ich keine andere Möglichkeit habe. Ich muss jetzt beten, oder?" Und er fängt an zu beten und es überkommt ihn und dann betet er dieses eindringliche Gebet: "Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter. Die Erde war auf was? Auf ewig hinter mir verriegelt. Da hast du her, mein Gott, mein Leben aus dem Grab heraufgeführt."

[18:44] Jetzt, wie lange war das im Bauch? Drei Tage. Kam ihm das ewig vor? Und war es im hebräischen Denken auch ewig? Er sagt, ja, es war ewig. Aber wie lange dauerte die Ewigkeit hier in dem Fall? Drei Tage und drei Nächte.

[18:59] Anderes Beispiel. Es heißt hier in Judas 7: "Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie sie Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen, als ein Beispiel vorliegen, in dem sie was? Die Strafe des ewigen Feuers allein." Sodom und Gomorra waren böse Städte und Gott hat sie gerichtet, indem Feuer vom Himmel fiel und die Bibel sagt, es war was für ein Feuer? Ein ewiges Feuer. Jetzt, wenn jemand das tun möchte, wir wissen nicht mehr genau, wo Sodom und Gomorra gewesen sind. Man kann die Überreste nicht genau finden. Man kann es so vermuten, südlich des heutigen Totenmeeres in der Jordanebene. Man kann ja mal, wenn man das nachforschen möchte, Google Maps eingeben und mal schauen. Findet man da irgendwo noch Flammen? Brennt es irgendwo noch? Es ist nur noch Wüste. Das ewige Feuer ist ausgegangen. Denn "ewig" im hebräischen Denken bedeutet, so lange, bis es aufhört. Und es gibt Dinge, die hören nicht mehr auf, wie der Sabbat zum Beispiel. Wir wissen, er geht bis auf der neuen Erde wird er noch gehalten werden, deswegen ist er zeitlos. Aber das Wort "ewig" im Hebräischen meint nicht notwendigerweise zeitlos, sondern es bedeutet, so lange, bis es aufhört. Das heißt auch von Samuel, dass er auf ewig dienen sollte am Tempel. Das bedeutet, so lange, bis er aufhört, bis er stirbt.

[20:20] Aber Moment mal, sagt Jesus nicht, dass wenn wir in die Hölle fahren, wir in das unauslöschliche Feuer kommen? Jetzt, das ist doch deutlich, oder? Unauslöschliches Feuer ist doch ziemlich eindeutig, oder? Schauen wir uns an, was Jeremia sagt. In Jeremia heißt es, Kapitel 17, dass Gott ein Feuer angezündet hat in den Toren Jerusalems, das soll die Paläste Jerusalems verzehren und nicht erlöschen. Frage: Google Maps aufschlagen heute Abend nach dem Vortrag und auf Jerusalem gehen. Und abgesehen davon, dass es leider immer noch Bombenattentate dort gibt, aber gibt es dort noch Feuer aus der Zeit? Das heißt, "nicht erlöschen" ist offensichtlich symbolisch gemeint. Das heißt, es ist eine endgültige, unauslöschliche Konsequenz. Aber es bedeutet nicht, dass das Feuer nicht irgendwann ausgeht.

[21:06] Und genauso ist es mit dem Höllenfeuer. Kommen Verlorene gleich nach dem Tod in die Hölle? Wir haben bereits am Samstag den Vortrag gehabt über den Tod. Es heißt: "Der Mann aber stirbt und ist dahin. Der Mensch vergeht und wo ist er? Wie Wasser zerrinnen aus dem See und wie ein Strom vertrocknet und versiegt. So legt sich auch der Mensch nieder und steht nicht wieder auf, bis die Himmel nicht mehr sind. Regen sie sich nicht und werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlaf." Und eines ist ganz sicher: In der Hölle würde niemand schlafen. Und wir haben gesagt, dieser Schlaf ist kein REM-Schlaf, sondern eine tief, tief, tief, tief, tief Schlafphase ohne jeglichen Traum, ohne jegliche Zuckung, sondern wir kriegen wie viel mit? Null. Gar nichts.

[21:59] "Oh, dass du mich doch im Totenreich verstecken, dass du mich verbergen würdest, bis dein Zorn sich wendet, dass du mir eine, was? Eine Frist setztest und dann wieder an mich gedächtest. Und dann sagt er: 'Die ganze Zeit meines Frohndienstes würde ich harren, bis meine Ablösung käme. Dann würdest du rufen und ich würde dir antworten.'" Wenn Jesus ruft, werden die Toten auferstehen. Und bis dahin hat es noch keine Hölle gegeben.

[22:21] Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der wie viele? Alle. Jeder Einzelne, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens. Wann ist die Auferstehung des Lebens? Bei der Wiederkunft. Die erste Auferstehung. Die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Jetzt, wann ist die Auferstehung des Gerichts? Nach den tausend Jahren. Wir haben gestern über die tausend Jahre gesprochen. Wir haben gesagt, die Toten sind für tausend Jahre nicht lebendig, weil es die Ungläubigen Toten. Es heißt, dass alle, die in Christus gestorben sind, dass die was wurden? Lebendig. Und dass sie mit Christus regiert haben, tausend Jahre. Auf der Erde oder im Himmel? Im Himmel, ganz genau. Haben wir gestern ausführlich studiert. Und wir haben auch gesehen, dass die übrigen der Toten nicht wieder lebendig wurden, bis die tausend Jahre vollendet waren.

[23:17] Es gibt also eine deutliche Unterscheidung zwischen der Auferstehung des Lebens, der Auferstehung der Gerechten am Anfang der tausend Jahre bei der Wiederkunft und die Auferstehung der Ungläubigen, die Auferstehung des Gerichts am Ende der tausend Jahre. Und Jesus sagt uns: "Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht."

[23:41] Wir haben gesagt, es gibt einen ersten Tod und der erste Tod ist was? Er ist ein Schlaf. Es ist der Tod, den wir fast alle sterben, denn ich hoffe, einige von uns werden nicht sterben, oder? Hoffentlich wir alle. Hoffentlich werden wir alle lebendig dabei sein, wenn Jesus bald wiederkommt. Aber die allermeisten Menschen sterben diesen ersten Tod, der ein Schlaf ist. Aber dann gibt es den zweiten Tod. Und dieser zweite Tod hat zu tun nicht mit der ersten Auferstehung, sondern mit der zweiten Auferstehung, wenn die Ungläubigen zum Gericht aufstehen werden. Nicht zum Leben, auch nicht zum Leben in der Hölle, sondern zum Gericht.

[24:16] Es heißt hier: "Und sie werden Priester Gottes und des Christus sein, mit ihm regieren, tausend Jahre." Wir haben gesehen, was während dieser tausend Jahre passieren wird. Wir werden jede Frage stellen, die uns in den Sinn kommt. Wir werden Fragen stellen: "Warum ist mein Bruder nicht dabei? Warum ist mein Onkel nicht dabei? Warum ist meine Freundin nicht dabei? Warum ist der dabei, der mich in der Gemeinde immer so sehr geärgert hat? Warum ist mein Vater dabei, obwohl er mich geschlagen hat?" All diese Fragen, die uns vielleicht nicht auf dieser Erde klar geworden sind, weil wir nicht sehen konnten, wie sich vielleicht ein Mensch später entwickelt hat, weil wir unsere Wege sich getrennt haben oder aus welchem Grund auch immer. Wir können jede Frage stellen und am Ende werden wir so wie Saulus, Paulus und Stephanus sagen können: "Wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte, oh Herr." Wir werden sehen können, dass jede Entscheidung richtig gewesen ist.

[25:18] Den Gläubigen haben wir gestern gesehen, wird was übergeben? Das Gericht. Und dieses Gericht beinhaltet das Auftun der Bücher. Und dann nach den tausend Jahren, nachdem das Gericht gehalten ist, nachdem wir gesehen haben, warum die Ungläubigen nicht mit im Himmel sein können, kommt es zu dieser zweiten Auferstehung. Die Bibel sagt: "Das Meer gab die Toten heraus. Und der Tod und das Totenreich, hier steht Hades, also nicht die Hölle, sondern das Grab sozusagen, gaben die Toten heraus, die in ihnen waren. Und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken."

[25:56] Und gestern Abend haben wir geschlossen mit dieser Idee, dass während die Toten hervorkommen, gleichzeitig Johannes etwas Gewaltiges sieht im Himmel, wie es herabkommt auf die Erde. Eine Stadt, von der wir noch mehr hören werden am Sonntag, bei unserem letzten Vortrag. Er ruft aus: "Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." Und jemand hat gefragt nach Sacharja 14, Vers 4. Zu diesem Moment wird sich Sacharja 14, Vers 4 erfüllen. "Und seine Füße, Jesu Füße, werden an jenem Tag, nicht bei der Wiederkunft, sondern nach den tausend Jahren, wenn er mit der Stadt Jerusalem aus dem Himmel, den Erde kommt, sozusagen bei seinem dritten Kommen. An jenem Tag werden seine Füße auf dem Ölberg stehen."

[26:55] Wird Jesus bei seinem dritten Kommen den Erdboden berühren? Ja. Wird er bei seinem zweiten Kommen den Erdboden berühren? Nein. Bei seinem dritten Kommen wird er den Erdboden berühren, der Ölberg wird von ihm berührt werden und als Folge dessen wird er sich spalten. Und die Bibel sagt, nach Osten, nach Westen hin und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Es wird ein großes Tal sein und die Stadt Jerusalem wird herabkommen auf die Erde.

[27:37] Und dann wird der große Moment kommen, der Moment, auf den Gott gewartet hat. Die letzte Auseinandersetzung, die allerletzte Schlacht. Denn Satan, der tausend Jahre lang gefesselt war, gefesselt wodurch? Durch die Umstände, nicht wahr? Durch die Tatsache, dass er niemand war, den er verführen konnte, wird jetzt losgelassen sein, denn es gibt wieder Millionen und Milliarden von Menschen auf dieser Erde, die er verführen kann, indem er behauptet: "Ich habe euch das Leben gegeben", obwohl Jesus es gewesen ist. Und er wird sie verführen und versammeln, alle. Die Menschen, die vor der Sintflut gelebt haben, die Menschen, die zur Zeit von Abraham und von Mose gelebt haben, die Menschen zur Zeit der Hochkulturen, die Menschen, die auf den Kontinenten gelebt haben, von denen die Bibel nichts berichtet, die Menschen zur Zeit des Mittelalters, die Menschen der modernen Neuzeit, sie alle, all die Milliarden werden zusammenkommen an diesem Tag. Es wird heißen: "Er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die in den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum was? Zum Kampf zu versammeln."

[28:58] Auch nach tausend Jahren Beweis, dass Satan nichts kann, ist er kein bisschen weiser geworden. Obwohl das ganze Universum gesehen hat, dass er nicht einen einzigen Strohhalm hat schaffen können, hat er von seinem Hass nichts verloren. Und das ist der Beweis dafür, dass Fakten allein nichts ausreichen. Fakten allein nützen gar nichts. Satan hat faktisch bewiesen bekommen, durch sein eigenes Handeln, dass er nicht angeboten werden darf. Aber das ändert nichts an seiner Einstellung gegenüber Gott. Das ist eine wichtige Lektion für uns. Wir können alles wissen, wir können alle Fakten dieser Welt schwarz auf weiß haben. Das wird nichts ändern an unserer Herzenseinstellung gegenüber Gott.

[29:41] An diesem Tag werden Milliarden von Menschen sich zum Kampf versammeln gegen Gott, gegen die Stadt Jerusalem. Das ist von unserem Zeitpunkt heute, wo wir heute sprechen, noch über 1000 Jahre in der Zukunft. Interessanter Gedanke, oder? Dass wir jetzt schon wissen dürfen, was in über 1000 Jahren passieren wird. Über 1000 Jahre, liebe Freunde, liebe Freundinnen, wirst du dabei sein. Der du jetzt auf mich schaust, der du jetzt zuschaust, auch der du vielleicht später dieses Video siehst. In 1000 Jahren werden wir uns alle wiedersehen. Die Frage ist nur, wo?

[30:20] Jeder Einzelne von uns wird diesen Tag erleben, da wird niemand sein, der ihn nicht erlebt. Die Frage wird sein: Wirst du dort stehen, oben auf der Mauer, oder wirst du unten stehen, in diesem gewaltigen Heer? Angeführt in der Division von Stalin oder von Alexander dem Großen oder von Hitler oder von Napoleon oder von noch einem anderen dieser Tyrannen. Wo wirst du stehen? In dieser Armee oder in dieser Stadt? Auf einer Seite wirst du stehen.

[30:56] Und das heißt: "Und sie zogen herauf um die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt mit dem verzweifelten Ziel, im letzten Moment vielleicht den großen Kampf doch noch zu gewinnen." Obwohl sie es wissen müssten, dass sie es nicht können. Die letzte Schlacht, eine Schlacht, die so gewaltig sein wird, dass kein Hollywood-Film aller Zeiten, das sie jemals hatten, nur adäquat hätte darstellen können.

[31:26] Und an diesem Moment wird etwas Gewaltiges passieren. Gott selbst wird sprechen. Ich weiß nicht, ob wir uns vorstellen können, wie das sein wird. Durch Gottes Gnade werden wir hoffentlich, die wir alle das hier sehen und hoffentlich diese Entscheidung bei Ausweg 2012 getroffen haben, wir wollen zu Jesus stehen, wir wollen ihn als unseren persönlichen Heiland annehmen, wir wollen treu sein bis zum Ende. Hoffentlich werden wir alle in der Stadt sein, oder? Hoffentlich werden wir auf der Mauer stehen, innen drinnen und werden hinab schauen.

[32:04] Und wenn wir dort hinab schauen, was werden wir wohl sehen? Was werden wir wohl ein Gefühl haben, wenn wir sehen werden, wie die ganze Erde überseht ist mit Milliarden von Menschen, soweit das Auge sehen kann und wir dann in die Stadt schauen werden. Darf ich fragen, wo werden wohl mehr Menschen sein? In der Stadt oder außerhalb?

[32:31] Und es scheint fast so zu sein, als würde Gott dem ersten aufkommenden Gefühl von Furcht oder von Unsicherheit entgegnen wollen, wenn er dann in dieser belagerten Stadt zu seinem Volk sprechen wird. Und er wird sagen: "Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen." Er wird sagen: "Ich bin bei euch." Wir sind zwar vergleichsweise wenige zu denen, die dort draußen sind. Hier sind nur wenig Menschen, dort sind so viele. Aber ich bin bei euch. So wie es schon immer war. Vor der Sintflut waren da wenig oder viele, die in die Arche gingen? Es waren wenige, aber Gott war mit ihnen. Es waren nur wenige, die stehen blieben am goldenen Standbild, aber Gott war mit ihnen. Es werden nur wenige sein, die in der letzten Zeit vor der Wiederkunft treu sind zu Gott, aber Gott wird mit ihnen sein. Und nach den tausend Jahren wird es vergleichsweise eine kleine Schar sein, die in Neu-Jerusalem sein wird, aber Gott wird mit ihnen sein.

[33:34] Schau nicht darauf, wie viele Menschen noch dazu gehören. Schau darauf, ob Gott mit dir im Leben ist. Viele Menschen schauen darauf, wie viele andere noch zu dieser Kirche gehen, wie viele andere noch diesen Glauben haben und fragen nicht, ob Gott so darüber denkt. Der einzige Maßstab für dein Leben und für mein Leben sollte sein, nicht wie viele glauben das noch, sondern ist Gott in dieser Sache. Das ist der Maßstab.

[33:58] Und Gott tröstet sein Volk. Er sagt: "Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen." Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Gott wird nicht irgendwo im Himmel sein, sondern Gott wird auf dieser Erde mit seinem Volk wohnen. Mehr dazu am Sonntag.

[34:17] Und er sagt ihnen: "Wisst ihr was? Ich werde bei euch sein." Und dann sagt er: "Und Gott, was ist Wort? Wird." Was für eine Zeitform ist das? Zukunft. "Wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein."

[34:41] Warum steht da immer "wird, wird, wird"? Weil zu dem Zeitpunkt, wo diese Worte ergehen, als die Stadt herabkommt und umzingelt wird, zu diesem Zeitpunkt wird es noch Tränen geben. Zu diesem Zeitpunkt wird es noch Tod geben. Zu diesem Zeitpunkt wird es noch Geschrei, noch Schmerz geben. Und wenn das vorbei ist, dann wird es nie wieder Tränen geben. Dann wird es nie wieder Geschrei geben. Dann wird es nie wieder Tod geben. Es wird das letzte Mal sein, dass Tränen fließen werden. Das letzte Mal, dass es Tod gibt. Das letzte Mal, dass dort Geschrei sein wird und Schmerz.

[35:16] Können wir uns vorstellen, dass wir Tränen vergießen werden nach den tausend Jahren? Wenn wir auf der goldenen Mauer stehen werden? Und unseren Ehepartner sehen werden? Unsere Kinder sehen werden? Unsere Eltern sehen werden? Die durch ihre eigene freie Entscheidung sich gegen Gott entschieden haben? Werden dort Tränen kullern? Und Gott sagt: "Habt keine Angst. Ich werde alle Tränen abwischen."

[35:54] Und der Tod wird nicht mehr sein. Denn das Erste ist vergangen. Und dann wird das Gericht kommen. Das letzte, endgültige Gericht. Es heißt: "Sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken."

[36:12] Und in diesem Moment heißt es: "Ich sah einen großen weißen Thron und der darauf saß, vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel." Gemäß ihren Werken entsprechen dem, was in den Büchern geschrieben stand. Gott selbst wird erscheinen, sichtbar für alle. Himmel und Erde werden entfliehen. Und die Bücher werden geöffnet.

[36:37] Das wird kein kleines DIN A4 Buch sein oder DIN A5 Buch, wo man noch mit der Brille schauen muss, was da geschrieben steht. Wie auch immer die Technologie sein wird, diese Bücher, die dort geöffnet werden, werden gesehen werden von Milliarden, zig Milliarden Menschen auf der ganzen Erde gleichzeitig. Gott wird in einem Panoramablick die Bücher öffnen und jedem zeigen, was er getan hat. Jeder Mensch, jeder Engel, jeder Dämon, Satan selbst wird sehen, was Gott getan hat und was jeder Einzelne getan hat. Und die Fakten werden 100%ig auf den Tisch kommen.

[37:23] In diesem Moment werden alle mit großen Augen sehen, was Gott ihnen zeigen wird in den Büchern. Er wird ihnen zeigen, wie er, der aus sich selbst existierende Vater, Sohn und Heiliger Geist von Ewigkeit Liebe waren, Gemeinschaft waren und völlige Harmonie hatten. Und wie sie aus ihrer Liebe heraus andere Geschöpfe schaffen wollten, mit denen sie ihre Liebe teilen wollten.

[37:51] Die Welt wird sehen, das Universum wird sehen, wie diese Liebe ausgedrückt wurde in den 10 Geboten, die Gott damals im Himmel hat bewachen lassen von Engeln, die er extra dafür geschaffen hatte, um diese Harmonie für immer zu bewahren. Das ganze Universum wird sehen, wie er dazu einen Engel schuf, Luzifer genannt, den Lichtträger, der der schönste und weiseste und vollkommenste Engel war, den Gott selbst sich aussuchen konnte und ausdenken konnte. Und mit Erstaunen werden sie alle sehen, wie dieser vollkommene Engel anfing, Zweifel zu bekommen.

[38:31] Wie der Krebsvirus, ich, in seinem Herzen begann, weil er die gottgegebene Freiheit, die Gott jedem seiner Geschöpfe gegeben hat, missbrauchte, um sich selbst zu erhöhen auf Kosten von anderen. Sie werden sehen, wie er anfing, eine Rebellion zu starten gegen das Gesetz und gegen Christus, um damit die ganze Harmonie des Himmels durcheinander zu bringen.

[39:02] Sie werden sehen, wie es zum Kampf kam, zum Krieg, zur Polemia, zur Auseinandersetzung über die beiden Prinzipien: Ich oder Du, über das göttliche Prinzip der Demütigung und des Herabkommens und dem satanischen Prinzip der Selbsterhöhung. Sie werden sehen, wie ein Drittel aller Engel der Verführung Satans folgte und wie sich das Universum spaltete in zwei Lager.

[39:31] Sie werden sehen, wie Gott dem Rest des Universums zeigen wollte, was sein wahrer Charakter ist, indem er eine Welt schuf, die vollkommen war und gut war. Sie werden sehen, wie er durch die Worte "Es werde Licht" in die Finsternis, in das Chaos, in das Chaos-Boot zeigte, welche Kraft in seinem Wort ist. Sie werden sehen, welche Ordnung, welche Schönheit Gott geplant hat für dieses Universum.

[39:59] Sie werden sehen, wie Gott den Menschen schuf mit seinen eigenen Händen, wie er den Atem des Lebens in ihre Nase hineinblies und ihnen das Leben gab. Jeder wird sehen, dass das Leben nicht in ihm selbst war, sondern von Gott gegeben war, genauso wie Satan kein Leben in sich selbst hatte, sondern völlig abhängig war von Gott.

[40:19] Sie werden sehen, wie Gott den Sabbat gab als Zeichen seiner schöpferischen Kraft, als Zeichen seiner Autorität, seiner Heiligkeit, damit die Menschen bewahrt werden vor der Rebellion. Sie werden sehen, wie Gott ihnen die Freiheit gab, indem er ihnen einen Baum des Lebens gab und einen Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

[40:46] Sie werden sehen, wie Satan versucht hat, diesen Plan Gottes wieder zu umgehen, indem er hinein drang in den Garten durch ein Geschäft Gottes, sich versteckte als Schlange und mit zwei Lügen sollte Gott gesagt haben: "Und keineswegs werdet ihr sterben." Die erste Frau auf dieser Erde verführte, die ersten Menschen, wie Eva sich verführen ließ zu glauben, dass Gott nicht das meint, was er sagt. Und so viele Milliarden Menschen draußen vor der Stadt werden sich daran erinnern, wie sie selbst vor diesen Situationen standen und genau den gleichen Gedankengang hatten.

[41:29] Sie werden sehen, wie Adam und Eva ihre Unschuld verloren, ihr Lichtkleid verloren. Sie werden sehen, wie Gott in seiner Gnade einen Weg fand, um die Menschheit wieder herauszuholen durch ein Lamm. Ein Lamm, das die Schuld nicht sühnen konnte, aber ein Lamm, das hinweisen sollte auf den einen, der kommen sollte. Sie werden sehen, wie sie den Garten Eden verlassen mussten, aber wie dieses Opfer hinwies auf den großen Plan, der das ganze Universum überzeugen sollte, wer der wahre Sieger in diesem Kampf ist.

[42:09] Sie werden sehen, wie selbst dieser gescheite Plan Gottes, dieser wundervolle Plan Gottes wieder vernichtet wurde oder verdorben wurde durch Satans Rebellion, weil schon der nächsten Generation man anfing anders zu opfern und alle diejenigen zu verfolgen, die das wahre Opfer auf Jesus hindeuten wollten, die Gott treu sein sollten. Bis dahin, dass die Welt völlig grob war und Gott eine Sündflut schicken musste, um der Welt zu zeigen, dass er Sünde nicht tolerieren kann.

[42:43] Die Welt wird sehen, wie bereits damals jeder, der die Gerechtigkeit gepredigt hat, ein Außenseiter war und verlacht wurde, bis zu dem Zeitpunkt, wo es zu spät war, wo die Tür geschlossen wurde. Die Menschen werden sehen, wie Gott das gemeint hat, was er gesagt hat, als die Sintflut die Welt vernichtete als ein Typus, als ein Gleichnis auf das, was später kommen würde. Gott ließ es aufschreiben, damit spätere Generationen gewarnt werden und jetzt werden die Menschen es erkennen. Jetzt werden sie verstehen, was Gott gemeint hat. Jetzt werden sie sehen, was Gott gemeint hat mit dem Regenbogen als Zeichen des Bundes, den er mit den Menschen immer wieder eingehen wollte. Er, der immer wieder nach den Menschen sich ausgestreckt hat, um sie wieder zurückzuholen in diese Einheit.

[43:31] Als er ihnen sagte: "Verteilt doch auf der Erde und verbreitet euch." Aber die Menschen fingen wieder mit der Rebellion an und gingen wieder gegen das Gebot Gottes und immer und immer wieder Gottes Gebot übertreten, weil dieser Virus der Sünde einfach so stark war. Und in Babylon gebaut wurde, Nimrod die Rebellion neu anfachen und politische Gewalt mit einer falschen Religion vermischte als Zentrum des Geheimnisses Babylon.

[44:01] Das Universum wird sehen, wie Gott versucht hat, in jeder Generation durch Geschichten und durch Gleichnisse den Menschen deutlich zu machen, wie sie gerettet werden können. Zum Beispiel, als er seinem Freund Abraham gebot, Isaak, seinen Sohn, zu opfern. Sie werden sehen, warum Gott ihm gebot, ihn als ein Brandopfer zu opfern. Sie werden sehen noch einmal, wie Abraham seinen Sohn nahm in Band und bereit war, seinen eingeborenen Sohn zu opfern. Wie er mit zitternder Hand das Messer hob.

[44:49] Und das ganze Universum wird verstehen, dass Gott immer wieder versucht hat, der Menschheit so deutlich wie möglich zu machen, was er selbst bereit war für sie zu tun, was er ihnen angeboten hat.

[45:00] Die Menschheit wird verstehen, warum Gott ein Volk aus der Sklaverei aus Ägypten geführt hat, wo sie geschlagen wurden und was ein Sinnbild war für die Sünden, der wir alle gefangen waren oder sind. Das ganze Universum wird noch einmal sehen, wie Gott sich um dieses Volk gekümmert hat. Wie er wieder einen Prediger sandte, diesmal nicht Noah, sondern diesmal Mose. Und er wieder auf jemanden traf, der sein Herz verhärtete. Immer wieder der gleiche Kampf zwischen der Wahrheit und dem Irrtum. Zwischen dem Geist Gottes, der zur Freiheit ruft und der Verhärtung des Herzens, die zur Sklaverei tendiert. Durch alle Zeitalter hindurch.

[45:40] Die Menschen werden sehen, wie Gott Plagen sandte, um zu zeigen, dass er der wahre Gott ist, der über die Natur alle Macht hat. Aber sie werden sehen, dass Plagen allein niemanden aus der Sklaverei geführt haben. Es brauchte etwas anderes, nämlich ein Lamm. Sie werden sehen, wie damals das Volk Israel wieder so ein Lamm nahm. Wie sie das Lamm geschlachtet haben und es an die Türpfosten gestrichen haben als ein äußeres Zeichen für ihren Exodus, ihren Ausweg.

[46:13] Das Blut des Lammes. Sie werden sehen, wie Gott in der Lage war, ein Volk von zwei Millionen Menschen in einer Wüste für 40 Jahre zu ernähren. Sie werden verstehen, dass Gott alles hätte für sie tun können in ihrem persönlichen Leben. Sie werden sehen, wie Gott das Volk zu sich holte, um mit ihnen einen Bund zu schließen.

[46:40] Durch die ganze Geschichte werden sie sehen, wie Gott immer bereit war, einen Bund zu schließen. Die Menschen zurückzuholen zu sich, immer wieder sie einzuladen, zu sich zu kommen und seinen Geboten Folge zu leisten, die seit Anfang des großen Kampfes auf dem Spiel stehen.

[46:54] Immer wieder werden die Menschen verstehen, es ging vorwärts und rückwärts. Diese zehn Gebote, in denen Gott seine Liebe, sein Wesen zum Ausdruck bringen wollte. Sie werden verstehen, warum Gott ein Heiligtum gegeben hat, um den Menschen zu zeigen, wie er als Sünder zurückgehen kann, den ganzen Weg zu Gott. Sie werden verstehen, warum Gott Feuer vom Himmel fallen ließ, um die Sünde zu verzehren, nicht den Sünder.

[47:22] Wieder das gleiche Bild, durch alle Jahrhunderte hat Gott den Menschen versucht zu lehren, dass dort jemand kommen wird und ihre Schuld aufnehmen wird, dass ein Stellvertreter kommen wird. Sie werden noch einmal sehen, wie das Heiligtum funktioniert hat, mit all den Gegenständen, all den Geräten, mit all ihren geistlichen Lektionen, mit denen Gott sein Volk unterweisen wollte. Und sie werden sehen, dass auch dieser Weg immer wieder zurückführte zum Gesetz, dass Gott die Menschen zurückbringen wollte zu sich, raus aus der Rebellion und dass das Blut des Lammes Versöhnung machen sollte auf dem Sühnedeckel, auf der Bundeslade, um den Bund, Liebe und Gerechtigkeit zu verbinden.

[48:09] Und sie werden sehen, dass auch diesmal Gottes Plan wieder pervertiert wurde, dass Satan es wieder geschafft hat, hineinzukommen, indem er das Volk verführte, just in diesem Tempel Götzen anzubeten und schließlich sogar sich vor der Sonne niederzuwerfen, mit dem Rücken zum Gesetz. Sie werden sehen, wie Gott in jedem Jahrhundert alles getan hat, um den Menschen zu zeigen, was der Weg hinaus ist und wie Satan durch seine Verführung die Menschen immer wieder auf seine Seite gebracht hat, immer wieder die Wahrheit mit Irrtum vermischt hat.

[48:45] Und es wird so deutlich werden, dass Gott ein Ziel hatte, ein Plan hatte und dass die Menschen es immer wieder nicht verstanden haben. Gott wird ihnen zeigen, warum er sein Volk nach Babylon gebracht hat. Er wird ihnen zeigen, dass man sogar in den schlimmsten Umständen treu stehen kann. Und viele, die dort niedergefallen sind, werden erkennen, dass sie jetzt draußen stehen, weil sie damals nicht gestanden sind.

[49:18] Jeder Mensch wird sehen, dass es möglich ist, im Feuer zu sein und nicht verbrannt zu werden. Es ist möglich, in den größten Schwierigkeiten keine Probleme zu haben, wenn wir bei Jesus sind. Wenn die Liebe Gottes unsere Herzen reinigt von Sünde und wir treu sind zu ihm, komm es, was er wolle, dann wird das Feuer uns nichts anhaben. Aber die meisten Menschen, die dort draußen vor der Stadt diese Bücher sehen werden, dieses große Panoramabild, wissen, dass sie das Feuer der Liebe Gottes nicht in ihre Herzen haben bringen lassen. Und dass, wenn das Feuer gleich kommen wird, es sie verzehren wird.

[50:09] Die Menschen werden sehen, dass Gott sich um ihren Körper gekümmert hat, dass ihm Gesundheitsgebote gegeben hat, um sie zu bewahren vor den Verführungen Satans, der auf ihr Gehirn ist angesehen hat. Und deswegen gab Gott ihnen eine Ernährung, die ihnen gutes Blut geben sollte, damit sie gute Gedanken haben sollten, damit sie sich richtig entscheiden können. Gott hatte alles getan, nicht nur theologisch, sondern ganz praktisch, damit sie so viele wie möglich Vorteile hätten.

[50:37] Sie werden sehen, dass selbst die Höchsten der Höchsten sich für Gott entscheiden könnten, wenn sie wollen, so wie Nebukadnezar es getan hat. Und Leute wie Hitler, Stalin, Napoleon, Alexander der Große werden sehen, dass auch sie hätten gerettet werden können. Denn ein anderer Großer ist gerettet. Nebukadnezar wird in der Stadt stehen und er wird viele von seinen Kollegen sehen draußen. Und er wird wissen, dass es sich gelohnt hat, von Gott gedemütigt zu werden, dass es sich gelohnt hat, ganz nach unten zu kommen, um dann gerettet zu sein.

[51:19] Die Menschen werden sehen, wie Gott dort in Babylon Prophezeiungen gegeben hat, um die Menschen vorzubereiten auf das Kommen Jesu. Sie werden sehen, wie dort Reiche vorhergesagt worden sind und wie diese Reiche sich erfüllt haben. Sie werden sehen, dass dieser Daniel sogar konkrete Prophezeiungen bekommen hat über das Kommen des Einen, auf den die ganze Welt schon seit über 3000 Jahren gewartet hat.

[51:43] Sie werden sehen, wie die Prophezeiungen sich erfüllt haben, wie auf Babylon Medo-Persien folgte, als Kyros Babylon einnahm. Sie werden sehen, wie die Erlasse gegeben wurden und dass die Stadt und der Tempel, die Hose wieder aufgebaut werden konnten und damit Prophezeiungen ihren Startpunkt bekamen, die sie später erfüllen sollten. All das werden sie sehen. All das, was sie früher gehört hatten in ihrem Leben, was sie angezweifelt haben, werden sie sehen, dass es genauso gewesen ist.

[52:11] Sie werden sehen, wie auf die Perser die Griechen kamen, die Römer. Sie werden sehen, dass nach 4000 Jahren die Weltgeschichte an ihren entscheidenden Moment kam. Sie werden sehen, dass er kam, dass Gott selbst ein kleines 50 Zentimeter großes Baby wurde. Dass, nachdem alle Theorien, alle Pläne, den Menschen das Evangelium klar zu machen, gescheitert sind an dem menschlichen, sündigen Herz, er selbst kam, um es ihnen deutlich zu machen. Das unglaubliche Risiko auf sich nahm, ihnen zu zeigen, wie man ein Leben lebt, nach den Gesetzen Gottes, durch die Liebe Gottes.

[52:53] Sie werden sehen, wie er getauft worden ist, wie er gesalbt worden ist mit dem Heiligen Geist, um diesen Plan auszuführen. Sie werden sehen, wie er in die Wüste ging, um diesen Kampf für uns zu kämpfen. Wie er dreimal vom Satan verführt worden ist und dreimal mit dem einzigen Mittel antwortete, das auch wir alle zur Verfügung haben: "Es steht geschrieben."

[53:16] Die Menschen werden sehen, wie an jenem Tag in der staubigen Wüste von Judä das Schicksal von Milliarden von Menschen, von allen, sowohl die in der Stadt, als auch außerhalb der Stadt sind, auf dem Spiel stand. Die Menschen, die ihn in der Stadt sehen, werden mit zitternden Händen erkennen, dass hätte Jesus dort gesagt: "Okay, mal sehen, wie der Stein schmeckt", dass niemand von ihnen dort in dieser goldenen Stadt stehen würde. Dass alles davon abhing, wie dieser Jesus, der nach 40 Tagen Hungern völlig ausgehungert war, wie sehr er sich auf das Gesetz Gottes berufen würde oder nicht.

[54:00] Sie werden sehen, wie Jesus in seiner unendlichen Liebe das Wesen, den Charakter Gottes, den Menschen versucht hat nahezubringen. Wie er sich um die Kinder gekümmert hat, um die Kranken. Wie er Irrtümer aufgedeckt hat. Wie er klar zu der Wahrheit stand. Wie er jeden Menschen zur Wahrheit bringen wollte, egal wie viel oder wie wenig er von der Wahrheit wusste.

[54:21] Sie werden sehen, wie sie mit Jesus umgegangen sind. Was für ein Gefühl wird die Hohepriester beschleichen, wenn sie draußen vor der Stadt stehen und vor den Milliarden des Universums erkennen werden, wie ihr eigener Lebensfilm dort gespielt wird. Was für ein Gefühl muss es sein zu wissen, Gott selbst angeklagt zu haben.

[54:48] Sie werden sehen, wie Jesus versucht hat, das Reich Gottes einer breiten Masse wahrzubringen. Wie er mit jedem Einzelnen gesprochen hat. Wie er selbst denen treu beigestanden hat, von denen die Gesellschaft nichts mehr wissen wollte. Wie er demjenigen aufhielf, der fast am Versinken war. Wie er das Reich Gottes praktisch jedem Menschen dargebracht hat. Sie werden erkennen, dass er derjenige war, der die Kraft hatte über das Leben und über den Tod. Dass er den Tod besiegt hat und das Leben nur durch ihn möglich ist.

[55:28] Sie werden erkennen, dass er Jünger machen wollte. Sie werden erkennen, dass jeder mit seiner Sünde zu ihm hätte kommen können. Sie werden erkennen, dass er einen Bund gemacht hat, einen ewigen Bund, den er ratifiziert hat durch sein eigenes Blut. Und als Gedächtnis dafür gab er das Abendmahl.

[55:50] Sie werden sehen, wie er dort stand mit der Dornenkrone. Wie wird wohl Pilatus fühlen, wenn er draußen vor der Stadt steht und sieht: "Ich hätte dort in der Stadt sein können. Hätte ich meiner Überzeugung nachgegeben und ihn freigelassen." Ja, Jesus wäre gestorben. Jemand anders hätte ihn verraten können. Aber Pilatus hätte gerettet sein können, wenn er seiner eigenen Überzeugung nachgegeben hätte und sich nicht vom Gruppendruck hätte überzeugen lassen.

[56:27] Und er wird wahrscheinlich zum Hohen Priester schauen, der wegschauen wird. Weil er weiß, dieser Hohe Priester hat auch noch Pilatus auf dem Gewissen. Wie viele Menschen werden dort erkennen, dass sie nach ihrem eigenen Wissen eigentlich Jesus erkannt haben, dass sie aber an der Sünde festgehalten haben, dass sie sich nicht für Jesus entschieden haben, weil sie sich vom Gruppendruck haben überreden lassen. Wie viele Menschen werden es bitte bereuen, so wie Pontius Pilatus es bereuen wird, dass er nicht auf seine Frau gehört hat, sondern auf diejenigen, die ihm angedroht haben, seine Karriere zu beenden.

[57:02] Was werden die Soldaten denken? Was werden die Hohen Priester denken? Wenn sie sehen werden, was sie getan haben, dass sie den König des Universums geschlagen, bespuckt und getötet haben.

[57:25] Die ganze Welt wird sehen, das ganze Universum wird sehen, an diesem Moment, dass Jesus von allen verlassen wurde. Denn an diesem Moment, wo all das gezeigt wird, da sind sie alle da. Wenn diese Panoramaübersicht gegeben wird, da sind zum ersten Mal in der Geschichte des Universums, und es ist das einzige Mal, alle Lebewesen, die es jemals gab, gleichzeitig an einem Ort. Alle Menschen, alle Engel, die Gefallenen wie die Ungefallenen, Satan selbst, alle Vertreter ungefallener Welten, von wo sie auch sein mögen, sie sind alle gegenwärtig und sie alle sehen Jesus allein gelassen. Allein gelassen von den Menschen, allein gelassen von seinen Jüngern, sogar getrennt von Gott, dem Vater, bleibt er treu. Mit der ganzen Sündenlast dieser Welt auf seinen Schultern.

[58:47] Das ganze versammelte Universum wird den Atem anhalten. Als sie sehen werden, was für viele damals nur ein Urteilsvollstreckung wie eine andere war, war in Wirklichkeit das Schicksal nicht nur der Welt, sondern das Schicksal des gesamten Universums. Es hing buchstäblich in der Waage. Denn Jesus hatte jeden Moment die Gelegenheit, vom Kreuz herabzugehen. Und sie haben ihn dazu herausgefordert.

[59:15] Sie werden sehen, wie Satan die Hohen Priester und die Soldaten angestiftet hat und ihm gesagt hat: "Steig doch herab." Weil der Satan wusste, wenn er am Kreuz bleibt, könnte es sein, dass ich verloren habe. Sie werden sehen, wie Jesus in seiner menschlichen Natur nicht einmal mehr davon ausgeht, dass er wiederauferstehen würde.

[59:42] Sie werden sehen, dass Jesus bereit war, sein ewiges Leben zu opfern, um die Welt zu retten. Um wenigstens einen zu retten, um das Universum für immer sichtbar zu machen. Um zu beweisen, dass von Anfang an Satan ein Menschenmörder war und von Anfang an Gott die Liebe gewesen hat.

[1:00:05] Jetzt werden es alle sehen, dass an diesem Tag, zu dieser Stunde, Jesus den Sieg errungen hat. Dass er einfach einmal die Hand, die so viel Verderben angerichtet hat in diesem Universum, gefasst hat, gepackt hat und einen Sieg errungen hat, der nicht mehr pervertiert werden kann. Einen Sieg, dem Satan nichts mehr hinzuzufügen hatte. Der Plan der Erlösung war zu tief gelegt. Selbst der weise Satan konnte ihn nicht mehr untergraben.

[1:00:45] Das ganze Universum wird sehen, dass Jesus mit seinem Tod einen Plan gelegt hat, eine Möglichkeit geschaffen hat, wo jeder Einzelne, egal wie tief er gefallen ist, zurückkommen kann. Und egal wie wenig er von der Bibel weiß, jeder kann zurückkommen, der erkennt, dass dort der Sohn Gottes am Kreuz liegt.

[1:01:05] Das Universum wird erkennen, wie damit der Dienst im Heiligtum und all die Opfer vorher, die nur Gleichnisse waren, endlich das gefunden haben, worum es wirklich ging. Sie werden sehen, dass dort ein Weg bereitet war für jeden Einzelnen, dass Jesus den Plan der Weltalter, der Zeitalter ausgeführt hat. Und sie werden sehen, dass jeder Einzelne die Möglichkeit hatte, zu ihm zu kommen, in der Zerknirschung seiner Seele, um Vergebung der Sünden zu bitten, dass es einen Weg gab, der direkt von der Erde, da wo die Menschen sind, bis zum Himmel reicht.

[1:01:51] Sie werden sehen, dass Jesus ein Jesus war für jeden Einzelnen, dass Jesus nicht nur ein Religionsstifter war, sondern dass er die Antwort auf die brennendsten Fragen des Universums war und dass jeder Einzelne, egal welcher Kultur, egal welchen Hintergrund es ist, ihn hätte annehmen können. Denn Jesus ist auch verstanden.

[1:02:09] Sie werden sehen, dass das Grab leer gewesen ist, dass Jesus den Tod besiegt hat und dass er jedem Einzelnen ein neues Leben angeboten hat in der Taufe. Sie werden sehen, wie der Heilige Geist danach kam auf die Erde, um die Menschen davon zu überführen, was sie in der Bibel lesen von Sünde, von Gerechtigkeit, von Gericht, um sie zu verwandeln, um sie durch das Blut Jesu wieder zu treuen Nachfolgern zu machen, um sie vorzubereiten auf das Leben im Himmel.

[1:02:42] Sie werden sehen, wie Jesus in den Himmel aufstieg, um dort im himmlischen Heiligtum jetzt als der Vertreter der Menschheit zu wirken, um dort ihr Hohepriester zu sein, an den sich jeder hätte wenden können in jeder Phase seines Lebens.

[1:02:56] Sie werden sehen können, dass Gott ein Buch hat aufschreiben lassen von über 40 Autoren, das jedem Menschen oder zumindest den meisten zur Verfügung stand, dass sie hätten lesen können. Wie viele Menschen werden an jenem Tag den Fernseher verfluchen, das Internet verfluchen, weil sie keine Zeit für die Bibel sich genommen haben.

[1:03:15] Sie werden sehen: "Ja, ich hatte das Buch an meinem Schreibtisch, ich hatte es in meinem Bücherschrank, aber ich habe geglaubt, ich muss unbedingt diese Sportsendung sehen. Ich habe geglaubt, ich muss die 98. Folge dieser Fernsehserie sehen, ansonsten passiert etwas Schlimmes." Aber die 98. Folge ihrer Lieblingsserie wird dann an diesem Moment keine Bedeutung haben, denn die Schauspieler dieser Serie werden wahrscheinlich irgendwo in einer anderen Division stehen, in der gleichen Armee.

[1:03:46] Sie haben dieses Buch vernachlässigt und all die Menschen, die dort in der Stadt sind, werden sagen: "Ja, genau, dieses Buch hat mich zu Jesus geführt. Das war meine Erfahrung. Ich habe dort meinen Erlöser gefunden, ich habe gefunden, dass der Heilige Geist an meinem Herzen gewirkt hat, ich habe mich taufen lassen. All das, was ihr seht, das ist meine Erfahrung."

[1:04:06] Sie werden sehen, dass Gott sich in dem Buch nicht einfach nur Fakten dort hineingebracht hat, sondern dass jeder einzelne Mensch durch das Lesen dieses Buches Jesus hätte entdecken können. Sie werden sehen, dass Gott die Möglichkeit schuf, dass jeder Mensch durch ein Gebet einen direkten Kontakt zu Gott hat.

[1:04:25] Wie viele Menschen werden dort sagen: "Warum habe ich nicht gebetet?" Ja, ich kannte vielleicht die Prophezeiung von Daniel nicht, aber ich wusste, man kann zu Gott beten. Warum habe ich nicht mehr gebetet?

[1:04:41] Die Menschen in der Stadt werden sagen: "Genau das war das Geheimnis. Wir haben unsere Sorgen, unsere Probleme, unsere Sünden, wir haben sie Gott übergeben, wir konnten mit ihm reden."

[1:04:51] Sie werden sehen, dass auch nach dem Kreuz Gottes Gesetz völlig unveränderlich stand und dass Gott durch das Kreuz, durch die Gnade Gottes, durch das Blut Jesu jeden Menschen zum Gehorsam diesem ewigen Gesetz gegenüber befähigen wollte.

[1:05:07] Wie viele Prediger werden mit Schrecken erleben, dass ihr Lebenswerk einer Lüge gewidmet war. Dass sie ihr ganzes Leben damit verbracht haben, Menschen beizubringen, das Gesetz Gottes ist abgeschafft. Und obwohl sie es vielleicht sogar anders gewusst haben, aus Druck oder aus Popularitätssehnsucht, haben sie das Gesetz Gottes für nicht wichtig erklärt und haben dazu geführt, dass noch viele Menschen außerhalb der Stadt stehen.

[1:05:38] Die Menschheit wird sehen, wie die Jünger Jesu nach seiner Auferstehung und nach seiner Himmelfahrt hingingen in alle Welten und das Evangelium predigten, wie sie in die fernen Küsten Griechenlands, nach Rom und wo auch hin reisten und das Evangelium in der kürzesten Generation durch die ganze Welt sich verbreitete.

[1:05:57] Sie werden sehen, wie Tausende, aber Tausende diesem Licht des Evangeliums, dieses wunderbaren Planes einfach nicht widerstehen konnten und sich bekehrten. Und sie werden sehen, wie Satan, so hat es nämlich Johannes gesehen auf Patmos, der jetzt auf die Erde geworfen war, der wusste, dass er nur noch wenig Zeit hat. Sie werden jetzt sehen, wie er alle seine Energie, alle seine Weisheit, alle seine höllische Intelligenz zusammennahm, um einen Plan zu erfinden, um diesen nicht zu pervertierenden Plan zu unterminieren. Wie er einen Plan ersucht hat, wie man Gottes Evangelium doch noch unwirksam machen kann.

[1:06:39] Sie werden sehen, dass er erst versucht hat, den Christen Angst einzujagen, indem er sie verfolgen ließ, aber als er merkte, dass das nicht funktioniert hat, wird das ganze Universum sehen, wie er einen anderen Plan erfand. Hinein in die Christenheit. Sie werden sehen, wie das einer der genialsten Pläne war, die Satan jemals sich ausgedacht hat.

[1:07:02] Sie werden erkennen, wie als das römische Reich zerfiel und sich den europäischen Staaten aufteilte, Satan es möglich machte durch das Aufkommen des mittelalterlichen Kirchenstaates, seine Theorien, die er über Jahrtausende gegen Gott angewandt hat, jetzt mitten in das Volk Gottes hineinzubringen. Gefestigt durch politische Macht. Wie er genau durch diese Kirche das Gesetz Gottes angreifen konnte wie nie zuvor.

[1:07:34] Sie werden erkennen, wie Menschen verfolgt wurden um ihres Glaubens willen. Wie wird es wohl den Menschen des Mittelalters gehen, die damals diese treuen Zeugen auf den Scheiterhaufen brachten. Sie werden erkennen, dass über Jahrhunderte Menschen, die treu zu Gottes Gesetz stehen wollten, in die Klüfte und in die Unterkünfte der Alpen gehen mussten, wie die Waldenser.

[1:08:04] Sie werden sehen, dass das Evangelium gepredigt worden ist in jeder Generation. Sie werden sehen, wie Gott es möglich machte, dass das Evangelium wieder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurde durch Martin Luther.

[1:08:20] Sie werden sehen, wie Gott einen Weg fand, um den Protestantismus, der verfolgt wurde in Europa, eine Heimat zu bieten an einem Land, das kaum besiedelt war, in Amerika. Sie werden sehen, wie Satan, der fast ganz Europa mit seinen Ideen durchdrang, plötzlich geschlagen war, weil der Protestantismus eine neue Heimat fand.

[1:08:46] Sie werden sehen, wie Gott dort noch einmal eine Nation aufblühen ließ, die die christlichen Ideale der Bibel, der Trennung von Kirche und Staat zu ihrem Grundsatz machten. Eine christliche Nation.

[1:09:01] Sie werden erkennen, wie es stattdessen in Europa genau das Gegenteil passierte, wie der Atheismus sich bahn brach und immer mehr Heidentum und Säkularismus in die Welt hineinkamen.

[1:09:14] Sie werden sehen, wie sich die Prophezeiungen aus Daniel erfüllt haben und wie der Papst im Jahre 1798 gefangen genommen wurde. Sie werden sehen, wie die prophetische Zeit sich dem Ende näherte und wie 1844 im himmlischen Heiligtum das Allerheiligste geöffnet wurde.

[1:09:33] Wie Jesus Christus den letzten Teil des Erlösungsplans begann und zu dem Vater gebracht wurde, um dort Gericht zu halten, um jetzt die Wiederkunft vorzubereiten. Sie werden sehen, wie dort ein Gericht gehalten wurde, damit die Engel sicher sind, dass niemand in die Stadt Jerusalem kommt, der noch an Sünde festhält.

[1:09:56] Sie werden sehen, wie Gott alles getan hat in jener Zeit, um durch den Heiligen Geist, durch die Liebe Gottes, durch das Feuer Gottes die Sünde auszurotten aus den Herzen der Gläubigen. Sie werden sehen, wie Jesus Christus als ihr Fürsprecher jeden Gläubigen durch das Gericht bringt und wie die Sünden ausradiert wurden. Aber wie bei jedem, der an den Sünden festhielt, der Name ausradiert wurde.

[1:10:23] Sie werden sehen, wie die Zeichen der Zeit darauf hindeuteten, dass Jesus bald wiederkommen würde. Sie werden sehen, wie in der letzten Zeit Satan all seine Weisheit zusammennahm, um die Menschen durch Spiritismus zu verführen, durch die Idee, dass die Toten gar nicht tot sind.

[1:10:41] Wie er es sogar sich ausgedacht hat, jene letzte Bastion des Protestantismus, ausgerechnet sie zu nehmen, um sie zum Hauptverführer zu machen. Wie er sogar in das System der USA eindrang, die Trennung von Kirche und Staat hat bröckeln lassen. Und wie der mittelalterliche Kirchenstaat für ein letztes Gefecht noch einmal empor kam. Wie diese Mächte zusammenwirken würden.

[1:11:10] Und all die Politiker, die hier gearbeitet haben, denen man vielleicht gesagt hat, na ja, wir kümmern uns einfach nur um den Familiensonntag, werden jetzt erkennen, wessen Plan dahinter stand. Sie werden jetzt erkennen, dass diese Gruppe von Menschen, die das ewige Evangelium verkündigt hat, von denen wir mehr am Freitag hören werden, dass die Recht hatten. Und dass es falsch war, sie zu verfolgen.

[1:11:33] Sie werden sehen, wie das Papsttum an der Spitze einer Welteinheitsreligion die ganze Welt auf einen gemeinsamen ökumenischen Länder bringen wollte. Und wie viele Menschen draußen vor der Stadt werden in Bitterkeit ihrer Seele erkennen, dass sie zu sehr auf Priester und Gurus und Experten gehört haben. Für Frieden statt für Wahrheit entschieden haben. Für Leben statt für das, was Gott möchte.

[1:12:09] Die Welt wird sehen, dass es dort eine gewaltige Erweckung gab. Dass Menschen religiös waren und geglaubt haben, dass sie Gott einen Gefallen tun, während sie jetzt feststellen mussten, dass sie Opfer wurden einer satanischen Täuschung. Sie werden sehen, wie die gleichen Lügen zur Zeit Kains und Noahs und zur Zeit des Volkes Israel, die gleichen Lügen am Ende der Zeit im christlichen Gewand verkündigt worden sind.

[1:12:40] Sie werden sehen, wie das Gesetz Gottes mit Füßen getreten worden ist. Und Gott wird es ganz deutlich machen, sodass es jeder verstehen kann, dass es einen ganz einfachen Plan gibt, ein ganz einfaches Grundmuster durch die ganze Weltgeschichte hindurch. Und dass es immer derselbe Kampf ist. Im Anfang, zur Schöpfung, zu allen Zeiten war es derselbe Kampf um das Gesetz Gottes.

[1:13:07] Die Menschheit wird erkennen, dass es dort der Satan war, der Politiker inspiriert hat, Gesetze zu erlassen, die den Sonntag zum allgemeinen Anbetungstag machen werden. Mit welchem Schauer werden Politiker erkennen, dass sie Gesetze unterschrieben haben, die der Rebell des Universums inspiriert hat.

[1:13:29] Und es werden Menschen sein auf der Stadt Zinne, die sagen werden: Ich war Richter in einem Gericht. Mir wurden solche Fälle vorgeführt, wo Leute diese Gesetze gebrochen haben. Aber als sie ihr Zeugnis gegeben haben, habe ich mich selbst bekehrt. Danke Gott, dass du diese Dinge hast kommen lassen. Danke Gott, dass all das sich so entwickelt hat.

[1:13:59] Die Welt wird sehen, dass Gott eine Botschaft hatte, eine letzte Warnungsbotschaft an die ganze Welt, die er einem bestimmten Volk übertragen hat. Und die Welt wird sehen, dass Gott überall Schafe hat, in allen Denominationen, in allen Kirchen, in allen Religionen. Und dass jeder, der das Gesetz Gottes annimmt und sich im Gesetz Gottes im Spiegel sieht und die Hand Jesu, die ausgestreckt war, für jeden Einzelnen ergreift.

[1:14:33] Vielleicht wird es dort jemanden geben, der sagen wird, auf der Zinne: Damals, im Jahre 2012, habe ich über Livestream Vorträge gesehen, die mir das zum ersten Mal deutlich gemacht haben. Danke Gott, dass du das möglich gemacht hast.

[1:14:50] Vielleicht wird es dort jemanden geben, der draußen vor der Stadt steht und sagt: Damals, 2012, da habe ich das alles schon mal gehört. Da war zwar die Leinwand nicht so groß wie jetzt, die Bilder nicht so real, aber das habe ich schon mal gehört. Und ich habe mich dagegen entschieden.

[1:15:12] Ich hoffe, dass dieser Fall nicht eintreten wird. Denn jeder Einzelne, der diesen Plan jetzt versteht, wo noch Zeit ist, nicht dann, jetzt, kann zu Jesus kommen und sagen: Hier bin ich, ich habe nichts, was ich bringen kann, ich habe kein reines Herz, ich habe nichts, was ich dir bringen kann, außer mein sündiges Herz. Nimm mich jetzt und mach mich rein.

[1:15:39] Die ganze Welt wird sehen, wie Jesus an jeder einzelnen Herzenstür geklopft hat. Von Adam bis zur letzten Generation, an jeder Einzelnen. Die Welt wird sehen, dass Gott durch das Halten des Samstags ein Zeichen gesetzt hat, wodurch eine Generation von Gläubigen, die an der Wahrheit festhalten und sich von dem Irrtum trennen, versiegelt werden, so stark, dass sie durch die letzte Plagenzeit hindurch gegangen sind.

[1:16:14] Sie werden sehen, wie Jesus ein Volk hatte, das er geführt hat. Eine Herde. Sie werden sehen, wie Gott die letzten Plagen ausgeführt hat. Und wie Jesus in Glanz und Herrlichkeit wiedergekommen ist.

[1:16:29] Viele von denen, die draußen stehen werden, haben das ja nicht mitbekommen. Sie waren ja tot, als die Ungläubigen tot waren. Sie werden sehen, wie die Ungläubigen Lebenden lieber sterben wollten, als Jesus sehen wollten. Und deswegen werden auch diejenigen wissen, die tot waren damals, die in den Gräbern schliefen, die Ungläubigen Toten, die werden wissen, dass genau das Gleiche sie auch hätte ausrufen. Sie werden wissen, dass sie niemals in das Angesicht Jesus hätte schauen wollen.

[1:16:53] Und dann wird es dort diese Gruppe geben von Menschen, die auf der Stadtszene stehen wird und sie noch einmal mit Freuden erinnern wird, wie es gewesen ist, als sie ihn gesehen haben, als er kam, um sie zu retten. Als die Toten auferstanden und in die ewige Stadt hinein gingen.

[1:17:15] Das ganze Universum wird sehen, dass es sich gelohnt hätte. Diejenigen, die gerufen haben, ach, das ist ein unwissenschaftlicher Quatsch, was da gepredigt wird, werden sehen, es hätte sich gelohnt. Diejenigen, die sich einmal für Gott entschieden haben und dann wegen der Sünde wieder weggelaufen sind, sie werden sehen, es hätte sich gelohnt. Und diejenigen, die in den höchsten Positionen gewesen sind und alles aufgegeben haben und Jesus treu nachgefolgt sind, werden aussuchen: Ja, es hat sich gelohnt. Der Himmel war billig genug.

[1:17:59] Und alle Welt wird sehen, dass vom Beginn bis zum Ende einer immer die Wahrheit war, immer der Sieg war, immer das Licht war, immer für die Wahrheit stand und immer alles gegeben hat. Jesus Christus, erst der rote Faden, von Anfang bis Ende, durch erst derjenige, der die ganze Weltgeschichte zusammenhält und ihr Sinn gibt.

[1:18:27] Und dort wird es am Ende nur zwei Gruppen geben. Die eine Gruppe wird durch ihn hier angeführt sein. Sie wird sagen: Wir haben wenig von Gott gewusst. Aber als die Gelegenheit da war, als wir Jesus kannten, als wir ihn getroffen haben, haben wir uns für ihn entschieden, automatisch, ohne zögern. Und deswegen stehen wir heute hier.

[1:19:00] Und da wird es die andere Gruppe geben. Die wird sagen: Wir hatten so viele Gelegenheiten. Wir sind jahrelang zur Gemeinde gegangen, wir haben jahrelang von Jesus gehört, wir waren jahrelang ihm so nah, aber als es darauf ankam, war uns das Geld, unser Ruhm, unsere Arbeit, unser Hobby, unsere Sünden, sie waren uns wichtiger. Waren diese 30 Silberlinge es wert? Ist die Sünde, an der du hängst, ist sie es wert?

[1:19:42] Lieber Freund, liebe Freundin, egal was dein Problem ist, es kommt der Zeitraum in etwas mehr als tausend Jahren, da wirst du feststellen, es war nicht wert. Aber die Frage ist nicht, wirst du es in tausend Jahren feststellen? Wir wissen aus der Bibel, du wirst es feststellen. Die Frage ist, wirst du es jetzt feststellen? Jetzt, wo du jetzt Gelegenheit hast.

[1:20:04] Die Welt wird sehen, dass jeder von Jesus eingeladen wurde. Und dass jeder Einzelne genau zwei Wahlmöglichkeiten hatte. Zwei Wahlmöglichkeiten. Und dann wird etwas Gewaltiges passieren. Etwas, worauf Gott sein ganzes Leben gewartet hat. In dem Namen Jesu werden sich wie viele? Alle Knie beugen.

[1:20:29] Als sie den ganzen Erlösungsplan sehen und sehen, was Gott gemeint hat, wird sogar der Satan in die Knie gehen. Und sie alle werden bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist. Sie werden Jesus die Ehre geben. Überwältigt von den Fakten. Sie werden alle von dem rechten Stuhl des Christus erscheinen. Denn Jesus sagt, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge wird Gott bekennen. Selbst Satan wird jetzt zugeben, dass er falsch gelegen hat.

[1:21:04] Und Gott wollte die Sünde nicht vorausrotten, bevor nicht jeder ihm Recht gibt. Es ist das letzte Puzzlestück, was gefehlt hat. Jesus hatte gesagt, ein anderes Gleichnis legt er vor und sprach, das reicht der Himmel gleich einem guten Samen. Wir haben das Ganze am Anfang unserer Serie angeschaut. Wir haben gesehen, wie da ein Feind kam und Unkraut säte. Wir haben gesehen, wie die Leute gefragt haben: Woher hat er denn das Unkraut? Wenn es da nur guten Samen gab. Und Jesus hatte gesagt: Das hat ein Feind getan.

[1:21:38] Und dann hatten die Jünger gefragt: Sollen wir hingehen und es zusammenlesen? Sollen wir das Böse nicht gleich ausreißen? Und Jesus sagt: Nein. Lass beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es völlig offensichtlich ist. Und dann wird es heißen: Legt zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, dass man es verbrenne. Den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

[1:22:09] Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes. Und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Ja, jedes Knie wird sich beugen, überwältigt von den Fakten. Während die sagen: Gott, du hast recht, Gott, du hast alles richtig gemacht. Wir haben gelogen, wir haben betrogen, wir waren rebellisch ohne Grund. Aber das wird keine Liebe in ihrem Herzen bewirken. Sie werden den gleichen Hass haben. Denn Fakten schaffen keine Liebe. Sie haben die Liebe abgelehnt, obwohl sie jetzt alle Fakten kennen und wissen, dass Gott gerecht ist. Hassen sie ihn trotzdem ohne jeden Grund. Weil sie die Liebe Gottes in ihrem Herzen nicht zugelassen haben, die die Sünde gereinigt hätte.

[1:22:56] Es ist jetzt nur noch grundloser Hass da. Und deswegen fällt das Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrt sie. Es ist so, als ob Gott sie ein letztes Mal umarmen würde. Denn das Feuer steht ja für seine Liebe, nicht wahr? Aber das Feuer verzehrt die Sünde. Und diese Menschen haben an der Sünde, diese Engel haben an der Sünde festgehalten, ohne Grund. Und sie werden mit verzehrt. Das ist der zweite Tod.

[1:23:29] Wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen. Und sie werden gepeinigt werden, Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Sie haben gesehen, das bedeutet nicht für alle Zeit. Denn die Bibel sagt, es kommt der Tag, brennen wir in den Ofen. Da werden alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein. Und der kommende Tag wird sie verbrennen. Sie werden nicht nur brennen, sie werden verbrennen. Sodass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt. Das Feuer wird die Menschen und die Engel völlig verbrennen. Da wird nichts von ihnen übrig bleiben.

[1:23:59] Und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten, denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen. Nur noch eine kurze Zeit, so wird der Gottlose nicht mehr sein. Und wenn du dich nach seiner Wohnung erkundigst, ist er nicht mehr da. Es heißt, die Gottlosen werden im Rauch vergehen.

[1:24:17] Die Bibel nennt es Gottes merkwürdigen Akt. Es ist nicht das, was Gott sich wünscht. Aber er muss es tun, weil die Menschen es sich wünschen. Es heißt hier: Und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben, aus seinem Reich sammeln. Und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.

[1:24:37] Gottes Feuer, das ewige Feuer, das auch deswegen ewig genannt wird, weil Gott ewig ist, wird herabkommen und wird die Sünde verzehren. Irrt euch nicht. Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sieht, das wird er auch ernten.

[1:24:53] Was wird mit Satan passieren? Die Bibel sagt: Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde erbenen. Der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer und Schwefelsee geworfen. Da ließ sich ein Feuer von dir ausgehen, das dich verzehrte. Und ich habe dich zur Asche gemacht auf der Erde. Wird der Satan verbrennen? Er wird verbrennen. Alle, die dich kennen und den Völkern, entsetzen sich über dich. Du bist zum Schrecken geworden und bist für immer dahin.

[1:25:21] Die Wahrheit über das Höllenfeuer, zur Zeit gibt es keine. Die Menschen werden das Feuer am Körper leben. Das Feuer fällt nach dem Millennium. Das Feuer fällt auf die Erde. Gott hat Kontrolle über das Höllenfeuer, nicht Satan. Denn Satan selbst wird vom Höllenfeuer zerstört. Denn auch unser Gott ist ein was? Ein verzerrtes Feuer. Und dieses Feuer ist Ausdruck der Liebe Gottes. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.

[1:25:49] Und dann steht eine der erstaunlichsten Verse in einem der wenig bekannten Bücher der Welt. In Nahum. Schon mal Nahum gelesen? In Nahum 1, Vers 9 heißt es: Was denkt ihr euch aus gegen den Herrn? Er wird eine gänzliche Zerstörung anrichten. Die Drangsal wird sich nicht zum zweiten Mal erheben.

[1:26:08] Wenn dieser große Kampf zu Ende kommt, gibt uns die Bibel die Gewissheit. Und die Bibel sagt, Gott kann nicht lügen. Es wird nie wieder einen Satan geben. Es wird nie wieder eine Sünde geben. Es wird nie wieder solch einen Kampf geben. Ist das nicht eine gute Nachricht? Gott wird diese Sache so gründlich ausgerottet haben, dass es nie wieder kommen wird.

[1:26:35] Denn er sagt: Siehe, ich mache alles was. Neu. Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig. Und gewiss Gott selbst auf seinem Thron hat gesagt: Siehe, ich mache alles neu.

[1:26:50] Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt. Wie lange hat Gott schon geplant, uns auf die neue Erde zu bringen? Seit Anfang der Schöpfung, seit Beginn dieses großen Planes.

[1:27:05] Und dann heißt es dort: Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten. Übrigens, woran hängt Segen und Fluch? Nach 5. Mose 28, nur am Gehorsam aus Liebe. Wer aus Liebe gehorsam ist, ist gesegnet, wer aus Hass ungehorsam ist, ist verflucht. Ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das wem bereitet es? Dem Teufel und seinen Engel.

[1:27:30] Liebe Freunde, als Gott in seiner ewigen Weisheit darüber nachdachte, was er mit den gefallenen Engeln und mit Satan machen würde, hat er über dieses ewige Feuer nachgedacht. Aber ursprünglich war es nur für den Teufel und seine Engel gedacht, nicht für Menschen. Mit anderen Worten, Gott hätte sich gewünscht, wenn dort draußen vor der Stadt die gefallenen Engel stehen und Satan und alle Menschen, wo? In der Stadt.

[1:28:02] Aber es ist eine Tragödie, dass die meisten Menschen den Platz, den Gott für sie vorgesehen hat in der Stadt, nicht haben wollten. Weil sie an ihrer Sünde so sehr festhielten und sie es einfach nicht glauben wollten, dass Gott so gut ist. Weil sie es nicht glauben wollten, dass Gott so gnädig ist. Weil sie nicht glauben wollten, dass Gott das meint, was er sagt, wenn er sagt: Ich habe etwas Gutes für dich vorbereitet. Sie haben ihren eigenen Kopf geglaubt und sind verloren gegangen.

[1:28:31] Unser vorletzter Vers von heute. Gott fragt eine Frage und er fragt diese Frage jeden einzelnen Menschen, der heute hier sitzt, der zuschaut, der später diese Aufnahme anschaut. Er fragt: Habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht Gott, daher.

[1:28:50] Gott stellt diese Frage und sagt: Glaubst du, dass es mir gefällt am Ende, diese Menschen umbringen zu müssen? Glaubst du, dass es mir gefällt am Ende, diese Menschen umbringen zu müssen? Glaubst du, dass ich Freude daran habe, oder habe ich nicht viel mehr Freude daran, dass er sich von seinen Wegen was? Bekehrte und lebt.

[1:29:08] Gott ist verzweifelt. Was soll Gott denn noch tun, um uns aufzuwecken, liebe Freunde? Was soll Gott noch tun, als uns das ganze Vergeben zu zeigen und zu zeigen, was er getan hat, was er bereit war zu opfern? Was braucht es noch, um unseren schläfrigen Sinn aufzuwecken, dass wir erkennen, dass wir umkehren müssen, damit wir mit ihm leben können.

[1:29:34] Er sagt: Denn ich habe keinen Gefallen am Tod dessen, der stirbt, spricht Gott, daher. So kehrt um und ihr sollt leben. Und ihr sollt leben.

[1:29:43] Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer. Heute Abend streckt Jesus seine Hand dir aus und sagt: Bitte, wenn du jetzt verstanden hast, was der ganze Erlösungsplan ist, wenn du jetzt verstanden hast, worum es mir geht, bitte, ergreife meine Hand, solange die Tür noch offen ist. Warte nicht, bis es zu spät ist.

[1:30:11] Möchtest du mit Jesus leben? Alle Völker werden vor dir niederknien und dich anbeten. Jeder wird niederknien. Aber lieber Freund, die Frage ist nicht so sehr, ob du dann niederknien wirst. Die Frage ist, ob du jetzt niederkniest. Die Frage ist, ob du jetzt Jesus anbetest. Es ist ein großer Unterschied, ob du dann draußen vor der Stadt anbetest oder in der Stadt. Es ist ein großer Unterschied. Und das Geheimnis liegt wie immer in der Entscheidung heute.

[1:30:46] Wenn es dein Wunsch ist, das Feuer Gottes nicht außen zu erleben am Körper, sondern innen im Körper, im Herzen, dass es nicht unseren Körper nach den tausend Jahren verbrennt, sondern die Sünde jetzt aus unserem Herzen verdrängt. Dann möchte ich dich bitten, Gott zu zeigen, indem du sagst: Ich stehe auf für Gott. Stehe nicht auf, wenn es nicht dein Wunsch ist. Wenn es dein Wunsch ist, bitte ich dich aufzustehen. Amen.

[1:31:24] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du ein gerechter Gott bist. Und in etwas mehr als tausend Jahren wird das gesamte Universum, werden alle, die jemals gelebt haben, noch leben werden, an einem Ort versammelt sein und werden deine vollständige Gerechtigkeit sehen.

[1:31:52] Sie werden sehen, dass du keine Kosten, keine Mühen, ja keine Risiken gescheut hast, um jeden Einzelnen von uns zu retten. Und wir werden sehen, dass wenn wir verloren gehen, es einzig und allein unsere grundlose Entscheidung war, weil wir den Einflüsterungen Satans mehr geglaubt haben als deiner Wahrheit.

[1:32:16] Herr Jesus, bitte weck du uns auf. Weck du uns auf. Egal ob wir dich schon kennen oder ob wir dich gerade erst kennenlernen, weck du uns auf, damit wir verstehen, was es bedeutet, jetzt mit dir zu leben. Damit wir dann einmal ein Anrecht haben, auch in der Stadt mit dir zu leben.

[1:32:39] Herr Jesus, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du diese Dinge nicht uns vorenthalten hast, sondern dass wir sie wissen dürfen und dass wir danach leben dürfen. Und dass du, Herr Jesus, durch dein Blut, durch deine Gnade, durch deine Kraft uns vollständig verändern kannst.

[1:32:58] Jesus, was immer es ist, was auf unserem Herzen ist, wir geben es heute dir und wollen es nicht wieder zurück. Wir geben dir alle diese Sünden, vernichte sie durch dein ewiges Feuer. Wir wollen diese Sünden nicht wieder zurück und wir danken dir, dass dein Feuer in unserem Herzen uns reinigt.

[1:33:22] Damit wir in dieser himmlischen Stadt, wo du sein wirst, am gläsernen See, der, was die Bibel sagt, uns mit Feuer vermischt ist, dass wir dort stehen können, ohne zu verbrennen. So wie die Freunde von Daniel. So wie dieser Busch in der Wüste, der in deiner Gegenwart stand, ohne zu verbrennen, weil er heilig war, im übertragenen Sinne.

[1:33:48] Jesus, wir möchten heilig sein. Wir möchten dich bitten, dass du in unserem Herzen dieses Wunder tust. Hab Dank, dass du das tun möchtest und tun wirst, wenn wir es zulassen. Amen.

[1:34:19] Jesus, wir möchten heilig sein. Wir möchten dich bitten, dass du in unserem Herzen dieses Wunder tust. Hab Dank, dass du das tun möchtest und tun wirst, wenn wir es zulassen.

[1:34:35] Jesus, wir möchten heilig sein. Wir möchten dich bitten, dass du in unserem Herzen dieses Wunder tust. Amen.


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