In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung des Danks gegenüber Gott. Zunächst wird die Frage nach den „Gottessöhnen“ aus 1. Mose 6 geklärt und die Bedeutung der 120 Jahre erklärt. Anschließend wird ausführlich das biblische Konzept des Dankens beleuchtet, beginnend mit dem Gebet der 24 Ältesten in der Offenbarung. Es wird erklärt, warum Dankbarkeit essenziell ist, um das Licht im Herzen zu bewahren und welche negativen Folgen mangelnde Dankbarkeit hat. Zahlreiche Bibelstellen werden herangezogen, um verschiedene Gründe und Arten des Dankens aufzuzeigen, von der Dankbarkeit für Gottes Gnade und den Sieg über die Sünde bis hin zum Dank für alltägliche Dinge und den Dienst für Gott.
11.12.2012 – Offenbarung 11,17a
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass wir alle hier den Weg hergefunden haben, trotz dieser eisigen Kälte. So kalt ist es gar nicht, aber schön, dass wir jetzt auch live zuschauen über joelmedia.tv.de. Herzlich willkommen an alle diejenigen, die gewartet haben. Wir verzeihen die Verspätung. Ihr verzeiht uns die Verspätung, hoffentlich. Und nächstes Mal werden wir pünktlich da sein. Wir freuen uns, dass wir jetzt gemeinsam Gottes Wort studieren können. Und nachdem wir jetzt vier Wochen Pause gehabt haben, glaube ich, mit dem Offenbarungsseminar, werden wir es jetzt aufgreifen, dort, wo wir aufgehört haben, in der Offenbarung. Und bevor wir das tun, wollen wir wie jeden Abend kurz ein, zwei Fragen beantworten. Und natürlich ganz am Anfang, wie sollte es auch anders sein, gemeinsam beten. Ich lade uns ein, um dazu niederzuknien, wie jeden Abend.
[0:46] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt dein Wort studieren können. Sei du bei uns. Schenk uns deinen Heiligen Geist. Gib, dass wir verstehen, was wir lesen. Halte du alle Störende fern. Sei du gegenwärtig durch deinen Heiligen Geist. Und gib, dass wir verstehen, was die Offenbarung uns heute Praktisches für unser Leben zu sagen hat. Hab Dank dafür, Jesus, dass du bei uns bist und dass du unser Lehrer sein möchtest. Amen.
[1:24] Wir haben zwei Fragen bekommen im Anschluss an Ausweg 2012, die wir heute noch ganz kurz hier beantworten wollen. Und zwar die erste Frage ist eine oft gestellte Frage und bin mir sicher, diejenigen von uns, die schon seit einigen Jahren hier zu unserem Offenbarungsseminar kommen, haben diese Frage bestimmt zumindest drei oder viermal gehört. Aber da immer wieder neue Leute einschalten und immer wieder mehr Menschen aufmerksam werden, werden wir weder Zeit noch Mühe scheuen, diese Frage noch einmal zu beantworten. Und ich denke, es ist auch für uns eine gute Gelegenheit, das noch einmal aufzufrischen.
[1:59] Und zwar geht es hier um die Frage, wer waren die Gottessöhne aus 1. Mose 6, von denen die Riesen stammten? Und worauf Gott dann das Menschenalter auf 120 Jahre begrenzt. Schon mal die Frage gehört? Okay, gut. Wir wollen uns kurz Gedanken machen. Zunächst einmal ist das Alter, wir lesen den Text erstmal, damit fangen wir an. Und zwar in 1. Mose 6.
[2:38] In 1. Mose 6, Vers 1 bis 3. 1. Mose 6, Vers 1 bis 3. Dort heißt es so: „Das geschah, als sich die Menschen zu Meeren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden. Da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen. Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen rechnen, denn er ist ja Fleisch, sollen seine Tage 120 Jahre betragen.“
[3:07] Frage Nummer 1: Heißt dieser letzte Absatz, dieser letzte Abschnitt in Vers 3, dass hinfort die Menschen nur noch 120 Jahre alt werden, ja oder nein? Ja oder nein? Wohl nein. Aber kann mir jemand einen biblischen Beweis dafür geben, dass das nicht meint, dass die Menschen danach nur noch 120 Jahre alt werden dürfen? Wie man landläufig oft hört. Kann mir jemand biblisch sagen, warum das nicht die Bedeutung sein kann?
[3:40] Ganz genau, danach haben sie länger gelebt. Schauen wir mal nur ein paar Beispiele an, um das zu illustrieren. In 1. Mose 9, Vers 28. In 1. Mose 9, Vers 28 heißt es: Noah aber lebte nach der Sintflut noch wie viele Jahre? 350 Jahre lang. Das ist fast dreimal so viel, als die vorgeschlagene Lebensdauer des Menschen. Noch ein Beispiel in 1. Mose 23. Nein, 1. Mose 25, Verzeihung. 1. Mose 25 ist das. Vers 7. 1. Mose 25, Vers 7, da heißt es: „Dies ist die Zahl der Lebensjahre Abrams, die er gelebt hatte.“ Wie viele Jahre? 175 Jahre. Und das ist jetzt schon 400 Jahre, mindestens, nach der Sintflut. Und selbst da wurden die Menschen noch deutlich älter als 120. Noch ein Beispiel, während Vers 17, Ismael wurde wie alt? 137 und so weiter. Wir könnten noch Isaak anschauen. Das finden wir in 1. Mose 31. Nein, das ist 1. Mose 35.
[5:04] Genau, 1. Mose 35, Vers 28. Dort haben wir die Aussage: Isaak wurde wie alt? 1. Mose 35, Vers 28, 180. Herzliches Willkommen auch an alle später Zugestoßenen.
[5:22] Was bedeutet also, dass es hier eine 120-jährige Zeitperiode gab? Offensichtlich ist nicht das Alter der Menschen darauf beschränkt. Und später wurden die Menschen noch gar nicht mehr 120 Jahre. In dem Psalm heißt es an einer Stelle, dass der Mensch 70, wenn es hochkommt, 80 Jahre alt wird. Wir werden das gleich noch ausführlicher anschauen.
[5:39] Schauen wir uns zuerst mal an, was sind die Gottessöhne? Einige glauben, dass Gottessöhne übernatürliche Wesen von Gott sind. Eventuell Engel, eventuell Vertreter anderer Welten, wie auch immer. Und als Hinweis darauf zitiert man meistens Johannes 1, Vers 6. Die Geschichte von Hiob und dann die folgenden Verse, wo Hiob der Gegenstand einer Diskussion ist im Himmel, wo die Gottessöhne gegenwärtig sind. Nun, es stimmt, Wesen im Himmel werden Gottessöhne genannt. Das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass jeder Gottessohn auch ein himmlisches Wesen ist. Genauso wie wir sagen können, dass ein Elefant ein Tier ist, aber nicht jedes Tier ein Elefant. Diese himmlischen Wesen werden als Gottessöhne bezeichnet, aber der Begriff Gottessöhne ist weiter gefasst.
[6:37] Und zwar, wenn wir die biblische Definition anschauen, kommen wir zu Römer 8. Lass uns das mal gemeinsam aufschlagen in Römer 8 und dort Vers 14. Römer 8, Vers 14 gibt uns die biblische Definition. Lass uns das gemeinsam aufschlagen, damit wir sehen, was die Bibel hier meint.
[6:59] In Römer 8, Vers 14 lesen wir: „Denn wie viele, oder welche? Schlachter sagt: Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind was? Söhne Gottes.“ Das heißt, wenn jemand durch den Geist Gottes geleitet wird, ist er ein Kind Gottes, ein Sohn Gottes, eine Tochter Gottes.
[7:18] Gottessöhne meint also, jemand, der durch den Geist Gottes geleitet ist. Sind die Engel im Himmel vom Geist Gottes geleitet? Definitiv, bis auf die gefallenen Engel, die sind nicht mehr im Himmel. Aber gibt es auch Menschen, die vom Geist Gottes geleitet werden? Ohne Frage, Römer 8 spricht davon. Und Jesus selbst hat einen ähnlichen Gedanken ausgedrückt in Matthäus 5.
[7:40] Worum geht es in Matthäus 5? Das sind die Seligpreisungen. Die Seligpreisungen sind der Anfang von der Bergpredigt. Und in der Bergpredigt, in den Seligpreisungen, in Matthäus 5, Vers 9, heißt es: „Glückselig sind die was? Die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen oder Schlachter übersetzt: Söhne Gottes heißen.“ Das ist die gleiche Idee.
[8:09] Das heißt, ein Sohn Gottes ist jemand, der durch diesen Prozess, der in den Seligpreisungen angedeutet ist, der vom Heiligen Geist geleitet ist, der gläubig geworden ist, der ein Kind Gottes geworden ist. Johannes drückt das auch aus in Johannes 1, Vers 12, einem wunderbaren Vers.
[8:30] Johannes 1, Vers 12 sagt uns: „Aber allen, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, und Anrecht ist das griechische Wort exousia, meint so viel wie Kraft oder Autorität. Er gab ihnen das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“
[8:56] Also Gottessöhne meint einfach, jemand wird vom Heiligen Geist geleitet, ist ein Kind Gottes und folgt sozusagen den Prinzipien der Bergpredigt. Und insofern können wir also sagen, dass es sich nicht zwangsläufig um Engel oder übernatürliche Wesen handeln muss.
[9:16] Jetzt können wir noch einen Schritt weiter gehen, denn von diesen Gottessöhnen wird gesagt, dass sie sich von den Frauen, also von den Töchtern, zu Frauen nahmen, welche ihnen gefielen. Sie heirateten. Jetzt, was wird über die Engel gesagt und heiraten? Die heiraten nicht. Woher wissen wir das? Weiß jemand?
[9:35] Jesus sagt es. Jesus sagt es, genau. Wo? Matthäus ist gut. Es ist Matthäus 21, Verzeihung, Matthäus 22.
[9:45] Matthäus 22, Vers 30. In Matthäus 22, Vers 30 lesen wir: „Denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel Gottes.“
[10:01] Das heißt, diese Gottessöhne sind keine Engel. Macht das Sinn? Denn sie haben geheiratet. Es sind also offensichtlich Menschen gewesen, die vom Geist Gottes geleitet wurden. Wir könnten also sagen, Gläubige.
[10:12] Und dieser Konflikt zwischen den Gläubigen und den Ungläubigen, zwischen den Söhnen Gottes und den Töchtern der Menschen sozusagen, die also nicht vom Geist Gottes geleitet sind, der bedeutet in dieser Aussage, dass Gott sagt: „Mein Geist soll nicht ewig am Menschen wirken, er ist ja Fleisch.“
[10:35] Und das bedeutet nicht, dass Gott sagt: „Ich werde mit meinem Heiligen Geist nicht mehr an deinem Herzen wirken, weil du aus Fleisch und Knochen bestehst.“ Sondern dieser Konflikt zwischen Geist und Fleisch, der wird beschrieben in Römer 8. Schauen wir das nochmal genau an.
[10:50] In Römer 8, da lesen wir in Römer 8, Vers 6: „Denn das Trachten des Fleisches ist was? Das Trachten des Fleisches ist Tod. Das Trachten des Geistes aber ist was? Leben und Frieden.“ Warum? Weil nämlich das Trachten des Fleisches was ist? Feindschaft gegen Gott. Wir sind in Vers 7 jetzt. Erst Römer 8, Vers 7.
[11:25] „Weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist.“ Jetzt, Feindschaft gegen Gott fängt mit wem an? Wer hat damit begonnen? Satan. Und wir sehen auch, wo diese Feindschaft besteht, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht. Auf der Seite Satans steht: Kann sich dem Gesetz Gottes nicht unterwerfen. Er denkt fleischlich. Und der Heilige Geist hat den Wunsch, jeden Menschen, der fleischlich ist, geistlich zu machen.
[11:53] Das ist das, was an schon in Vers 1 steht, in Römer 8, Vers 1: „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“
[12:07] Aber diese Gottessöhne vor der Sintflut, die vom Geist geleitet wurden, haben sich offensichtlich davon wieder entfernt, weil sie lieber mit den Töchtern der Menschen, mit den Ungläubigen Gemeinschaft haben wollten. Sie haben sich Ehepartner ausgesucht, die ihrem geistlichen Maßstab nicht entsprochen haben. Das ist ein wichtiges Prinzip, das wir da lernen können.
[12:27] Und aufgrund dieser Vermischung sagt die Bibel: Was war das Resultat, als die Gläubigen und die Ungläubigen sich vermischt haben? Was war das Resultat? Ja, die Nephilim, was die meisten als Riesen übersetzen. Das Wort kann auch bedeuten: die Gefallenen. Und wie war der allgemeine moralische Zustand der Welt irgendwann? Von Gott abgefallen, ist noch mild umschrieben. Verloren. Es heißt, das Trachten der Menschen war nur böse, allezeit.
[13:01] Das heißt, das menschliche Herz hat sich so sehr verstockt, dass Gott keinen Weg mehr fand, wie der Heilige Geist zu ihnen sprechen konnte. Denn dieses „Ich will, der Heilige Geist soll mit euch rechten“, wie es dort steht in der Schlachter, heißt letztendlich, dass der Heilige Geist an unserem Herzen wirken möchte, dass er die Sünde reinwaschen möchte durch die Verheißung Gottes. Und das war offensichtlich nicht mehr möglich, weil die Menschen sich gegen den Heiligen Geist entschieden haben. Sie haben was eigentlich begangen vor der Sintflut? Welche Sünde haben sie begangen?
[13:31] Die Sünde gegen den Heiligen Geist. Und das ist der Grund, warum Gott sie dann in der Sintflut vernichtet hat. Also keine Außerirdischen, die gekommen sind, keine seltsamen Dinge, die passiert sind, sondern eine Sache, die zu allen Zeiten aller Stadt gefunden hat. Da gab es zwei Gruppen: die Gläubigen und die Ungläubigen. Und ein Großteil der Gläubigen hat sich auf die Seite der Ungläubigen geschlagen, weil sie einfach einen Ehepartner haben wollten und einfach nicht Gott gefragt haben, was das Prinzip ist dahinter. Und dann gab es noch Gläubige, die gläubig geblieben sind? Ein kleiner Rest. Ein ganz kleiner Rest. Die Übrigen. Und das waren diejenigen, die gehorsam waren. Die, was immer Gott gesagt hat, sie getan haben. Und diese Arche gebaut haben. Und die sind dann gerettet worden.
[14:19] Also ich denke, dadurch können wir diesen Text sehr deutlich und sehr gut erklären. Und die Bibel legt sich an dieser Stelle selbst aus.
[14:27] Eine zweite Frage, die wir nur ganz kurz in einer Minute ansprechen wollen, ist, wir hatten ja bei Ausflug 2012 die Frage gehabt, wie Adam und Evas Kinder sich weiterverbreitet haben. Und wir haben gesehen, in der ersten Generation nach der Schöpfung, was wir heute Inzest bezeichnen, dass Mann und Frau, dass Bruder und Schwester miteinander Kinder bekommen, nicht verboten und nicht schlimm. Die Frage ist jetzt danach gestellt worden: Ab wann ist es dann verboten worden? Und wir wollen das einfach der Vollständigkeit halber noch nachliefern.
[15:02] Und zwar in 3. Mose 18. Das ist ungefähr viele, viele Jahrhunderte nach der Schöpfung. Und auch mal viele, viele Jahrhunderte nach der Sintflut. Nach der Sintflut hatten wir den gleichen Fall nochmal. In der Sintflut hatten wir auch nochmal Noah und seine Frau, und dann die drei Söhne Sem, Ham und Japheth mit ihren Frauen. Da war ein ähnlicher Fall nochmal gegeben. Aber 3. Mose spielt ungefähr schätzungsweise 800 Jahre nach der Sintflut.
[15:34] Und wir lesen hier in 3. Mose 18, Vers 9: „Die Scham deiner Schwester, welcher die Tochter deines Vaters oder deiner Mutter ist, daheim oder draußen geboren, ihre Scham sollst du nicht entblößen.“ Das ist eines von vielen, vielen sehr spezifischen, genau festgelegten Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die Gott hier in Bezug auf das Sexualverhalten des Volkes Gottes festgelegt hat. Das heißt nicht, dass es bis zu dem Zeitpunkt erlaubt war. Aber wir können hier zum ersten Mal schriftlich festhalten, dass es spätestens hier verboten war. Wir wissen aus der Geschichte von Lot mit seinen beiden Töchtern, dass der Inzest generationenübergreifend von Vater zu den Töchtern schon vorher ein Problem dargestellt hat und schwierig war und nichts Gutes hervorgebracht hat.
[16:21] Und insofern können wir also sehen, dass sobald die Möglichkeit da war, dass dieser Inzest nicht mehr notwendig war, er eigentlich von Gott auch nicht wirklich gewollt war und dann später ganz deutlich verboten worden ist. Nicht zuletzt wegen der folgenden Sünde, die das dann unmöglich gemacht haben. Genau.
[16:37] Gut, wenn es weitere Fragen gibt, die gestellt werden möchten, können sie gestellt werden unter fragen.joelmedia.tv.de. Nächste Woche werden wir wieder ein paar Fragen beantworten. Und jetzt gehen wir hinein in unser Offenbarungsstudium. Wer hat es schon vermisst? Wunderbar.
[16:57] Da haben wir auch die Offenbarung studiert, nicht wahr? Ganz genau. Weiß jemand noch, in welchem Kapitel wir gewesen sind? In Offenbarung 11, aber Vers 16 haben wir gemacht, nicht wahr? Also ich war gar nicht dabei, meine liebe Frau hat mich vertreten. Ich habe gehört, sie hat das sehr gut gemacht. Und wir wollen auch jetzt gar nicht weiter groß da noch mal einhaken, weil nachdem sie mir erzählt hat, was sie alles rausgefunden hat, war ich ganz begeistert. Und das lassen wir einfach so stehen.
[17:26] Wir gehen heute direkt zu Vers 17. Wir wollen aber einfach um des Zusammenhangs willen, da wir uns hier mitten in der 7. Posaune befinden, einfach noch mal kurz anschauen, was in den Versen 15 und 16 geschrieben steht, uns kurz erinnern, dass wir dann den Zusammenhang haben für Vers 17, weil wir ja sonst uns so schwer erinnern, was vor vier Wochen gewesen ist, nicht wahr?
[17:46] Schauen wir uns das an in Offenbarung 11 ab Vers 15. Wir haben noch die 7. Posaune. In der 7. Posaune, da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zu Teil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an.
[18:09] Wir haben uns damals, als wir über Vers 15 Gedanken gemacht haben, viel darüber gesprochen, über das Königreich Gottes. Wir werden heute noch mal kurz darauf eingehen später. Wir haben gesehen, dass es gegen Ende des Untersuchungsgerichts, kurz vor der Wiederkunft, dazu kommt, dass Jesus zum König gekrönt wird, nicht wahr? Der, der jetzt noch unser Hohepriester ist, wird, wenn er jeden Fall besiegelt hat, wird er die hohen priesterlichen Gewänder ablegen, er wird die königlichen Gewänder anlegen und er wird als König wiederkommen. Kurz zuvor wird dann jeder Fall entschieden sein. Und von diesem Zeitpunkt spricht er die 7. Posaune.
[18:46] Und dann in Vers 16 hat er über die 24 Ältesten nachgedacht, nicht wahr? Ausführlich. Und das wollen wir nicht wiederholen. Ich denke, ihr habt gesehen, dass es ein spannendes Studium ist.
[18:57] Und dann in Vers 17 wird uns gesagt, was diese 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen und auf ihr Angesicht fielen und Gott anbeteten, was sie eigentlich genau gebetet haben. Und damit wollen wir uns heute beschäftigen, mit diesem Gebet, mit dieser Anrufung Gottes durch die 24 Ältesten, die niederfallen, auf ihre Knie fallen, um Gott anzubeten.
[19:18] Wir lesen Vers 17 und das soll unser Studium heute sein. In Vers 17 heißt es: „Und sprachen: Wir danken dir, o Herr Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast.“
[19:36] Jetzt, wenn wir diesen Vers zusammenfassen, welche Gedanken werden hier ausgedrückt in diesem kurzen, aber sehr eindrucksvollen Gebet? Wir haben die Ewigkeit Gottes, genau, der da war, ist und kommt. Und damit auch die Ewigkeit und auch die Unveränderlichkeit, wenn wir das noch ausführlicher sehen. Aber davor haben wir schon einen Gedanken. Wir haben Gottes Allmacht, Gott der Allmächtige. Und wir haben als ganz wichtigen Punkt den Dank. Wir danken dir. Ein wichtiges Dankgebet in der Bibel. Da werden keine Bitten ausgesprochen, da wird einfach Gott gedankt. Gott dem Allmächtigen wird gedankt, und er ist und war und wird in Ewigkeit sein.
[20:32] Und dann, was steht am Ende? Genau, Gott hat seine Macht an sich genommen oder wiedergenommen, nicht wahr? Gott nimmt seine Macht auf und hat zu herrschen begonnen.
[21:04] Und diese Aspekte wollen wir uns heute ein bisschen genauer anschauen. Und einige von ihnen sind sehr, sehr praktisch für uns. Kann man das lesen? Der erste Aspekt ist der, wo man am meisten erstmal drüber geht und nicht weiter darüber nachdenkt, weil Dank ist gut verständlich, oder? Was uns wahrscheinlich eher auf den ersten Blick interessiert. Warum hat Gott seine Macht wieder aufgenommen? Wie ist es mit der Allmacht, der Ewigkeit Gottes? Wir wollen uns aber erstmal Gedanken machen über den Dank.
[21:39] Warum ist es wichtig, Gott zu danken? Und wir wollen mal eine Liste machen und das biblische Thema Dank studieren. Glaubt ihr, es ist ein wichtiges Thema, dass man studieren muss? Warum ist es ein wichtiges Thema? Es steht oft in der Bibel, wir sollen Gott danken. Wenn es oft steht, ist es wichtig. Wenn alles durch ihn kommt, der Gott selbstständig ist, mit ihm ist alles geschaffen, dann denken wir daran.
[22:18] Es sind zwei Dinge. Zum einen hat Danken mit Denken zu tun. Das andere ist, wenn ich jemandem oder für etwas mich bedanke, das setzt bestimmte Erkenntnisse voraus. Das heißt, wenn ich Gott danke, dann liegt da ein Grund vor und ich habe diesen Grund erkannt. Und wenn ich das ausspreche oder formuliere und mich freue und das herzlich zum Ausdruck bringe, ist das eine positive Angelegenheit, was sehr viel an positiven Gefühlen und Taten nach sich zieht. Ganz genau.
[22:55] Wir werden gleich eine Liste machen, wofür man nach der Bibel alles danken soll. Ihr werdet staunen. Aber hier ist ein wichtiger Punkt, warum das Thema Dank so entscheidend ist. Schlagt mit mir auf in Römer. In Römer 1. Ab Vers 9, 10. Römer 1, Vers 19-21. Das führt uns vor Augen, warum es so wichtig ist, Gott zu danken. Und was passiert, wenn wir Gott nicht danken?
[23:30] Schaut mit mir in Römer 1, Vers 19-21. Da spricht es von den Menschen, insbesondere von den Heiden. Da heißt es: „Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbart hat oder offenbar gemacht hat. Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit.“ Frage: Was ist seine ewige Kraft? Das Evangelium. In Vers 16 steht: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes Kraft.“ Die Kraft Gottes, das Evangelium und die Gottheit selbst wird erkannt, jetzt worin? Wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen.“ Das, was du gesagt hast, dass vor dem Danken das Denken kommt. Durch Nachdenken kann jeder Mensch, egal ob christliche Zunge oder nicht, durch Nachdenken kann jeder Mensch etwas von der Kraft Gottes, von seinem Evangelium oder von seiner Gottheit erkennen.
[24:32] Und dann heißt es weiter: „Sodass sie keine Entschuldigung haben.“ Da ist also niemand, der sagen kann: „Ich habe nichts von den göttlichen Prinzipien erkannt.“ Da wird niemand im Gericht sagen können: „Ich habe überhaupt nicht die Spur etwas von göttlichen Prinzipien kennengelernt.“ Jeder kennt zumindest ein wenig etwas. Die Bibel sagt, dass jedem ein Maß des Glaubens gegeben ist. Manche haben das Privileg, die Bibel als kleines Kind kennengelernt zu haben. Die wissen vielleicht mehr von Gott, sind aber dann auch mehr schuldig gegenüber.
[25:01] Und jetzt schaut, was Vers 21 sagt: „Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht was? Nicht gedankt.“ Sie hatten die Erkenntnis, sie haben darüber nachgedacht, haben es aber versäumt, ihm zu danken. Und dann heißt es: „Sondern sind in ihren Gedanken in was? In nichtigem Wahn oder in Torheit verfallen und ihr unverständliches Herz wurde was? Verfinstert.“
[25:35] Was passiert, wenn wir nicht danken? Ganz genau. Nichtsdanken führt zu Finsternis im Herzen. Und dann beschreibt der Paulus ausführlich die ganzen Sünden, die daraus entstanden sind. Er beschreibt, wie Götzendienst daraus entsteht, wie unmoralischer Lebensstil daraus entsteht und einzig und allein aus der Tatsache, weil Menschen etwas über Gott verstehen und ihm nicht danken.
[26:17] Jetzt haben wir etwas von Gott verstanden. Was passiert, wenn wir ihm nicht danken? Unser Herz verfinstert sich. Das spielt keine Rolle, wie viel ich verstanden habe, wie viel intellektuell ich in meinen Kopf hineingepresst habe. Wenn ich ihm nicht regelmäßig danke, verfinstert sich mein Herz und ich fange an, Götzen anzuwenden. Ich fange an, in meinem Leben Dinge zu tun, die ich nicht tun sollte. Irgendwann wird es richtig dunkel.
[26:44] Jetzt ist Gott in der Lage, solange ich nicht die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen habe, in die Finsternis hineinzustrahlen. Das Licht scheint in die Finsternis. Auch für Römer 1 gibt es die Lösung. Römer 3, Jesus, Römer 4, der Glaube. Aber wir sehen, dass Dank etwas Wichtiges ist.
[27:05] Dank erhält das Licht im Herzen. Das wäre der Umkehrschluss. Wenn wir nicht danken, wird es finster. Dank erhält das Licht des Evangeliums im Herzen. Wie kommt das Evangelium? Haben wir Licht im Herzen? Kennt jemand einen Text, in dem es steht, dass wir Licht im Herzen haben? Aber wie geht das ungefähr?
[27:32] 2. Korinther 4, Vers 6 ist eine meiner Lieblingsverse. 2. Korinther 4, Vers 6. Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten. Wann hat er das gemacht? Wann hat Gott gesagt: „Aus der Finsternis soll Licht hervorleuchten?“ Am ersten Schöpfungstag, als Gott gesagt hat: „Es werde Licht.“ Derselbe Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten. Er hat es auch wo? In unseren Herzen Licht werden lassen. Damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis. Wir erkennen eine besondere Erkenntnis. Die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.
[28:13] Wenn wir seiner Erkenntnis begegnen, scheint Licht in unsere Finsternis. Das passiert bei jedem Menschen. Wenn das Wort Gottes gepredigt wird, scheint Licht hinein. Manche Menschen kommen zu dem Licht. Wenn wir das Licht annehmen, ist unser Herz Licht geworden.
[28:32] Jetzt kommt der entscheidende Punkt. 2. Korinther 4, Vers 6 sagt uns, wie das Licht hineinkommt. Dieser Gedanke aus Römer 1 sagt uns, wie wir das Licht behalten. Nämlich durch Dank. Wenn wir nicht dankbar sind für das, was Gott getan hat, können wir so viel Licht in unserem Herzen haben, es wird irgendwann wieder finster. Es ist wichtig, zu danken.
[28:56] Bevor wir anschauen, wie wir danken sollen, wollen wir uns die Frage stellen: Wie sollten wir nicht danken? Kennt jemand eine Stelle in der Bibel, wo jemand auf eine falsche Art und Weise dankt?
[29:08] Der Pharisäer und der Zöllner. Genau. Ganz genau. Weißt du, wo es steht? Es ist in Lukas. Lukas 18.
[29:32] Da ist der Zöllner, der sagt: „Gott sei mir Sünder gnädig.“ Schlägt sich auf. Aber das andere ist ein Pharisäer, und dieser Pharisäer dankt Gott. Schauen wir, wie er ihm dankt. In Lukas 18, Vers 10. „Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten. Der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: Oh Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher.“ Wenn wir Gott danken und sagen: „Danke Gott, dass ich so gut bin, danke, dass du mich so gerecht gemacht hast“, dann ist das kein Dank, der Gott wohlgefällig ist.
[30:34] Der andere Pharisäer, der sagt: „Ich danke dir, ich gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.“ Ist das gut, den Zehnten zu geben? Das ist gut und richtig. Vers 13 sagt: „Der Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: Oh Gott, sei mir Sünder gnädig.“
[31:01] Was heißt gerechtfertigt? Ja, gerechtfertigt heißt vergeben. Der Zöllner, der gesagt hat: „Gott sei mir Sünder gnädig“, dem wurde vergeben. Im Gegensatz zum Pharisäer, der gesagt hat: „Ich danke dir, Gott, dass ich so toll bin“, ihm wurde nicht vergeben. Wir haben einen Pharisäer, der hat gefastet, den Sabbat gehalten, Zehnten gegeben. Er hat alles getan, was richtig war. Er kam sogar in den Gottesdienstraum und hat Gott sogar gedankt. Und er wurde nicht vergeben. Er ging aus dem Gottesdienstraum heraus und war genauso schuldig wie vorher.
[31:46] Wehe uns, wenn wir Gott danken dafür, dass wir so toll sind und die anderen so schlecht. Dann haben wir eine große religiöse Übung absolviert mit neuen Prinzipien für alle Religionen. Entweder Erlösung durch Jesus Christus oder Erlösung ohne Jesus Christus. Der Pharisäer, aber das war nicht nur der, es waren viele auch heute noch, die der Meinung sind, sie können Erlösung durch eigene Werke besorgen. Es geht durch alle verschiedenen Religionen durch dieser Gedanke, durch eigene Werke um Erlösung zu finden. Und die Bibel sagt deutlich, dass wir Erlösung nur durch Jesus Christus bekommen und nicht aus eigener Kraft.
[32:34] Einige nehmen es als etwas Demütiges zu sein, und der andere war eben demütig. Absolut.
[32:43] Also halten wir fest: Nicht zu danken bewirkt, dass das Licht aus meinem Herzen wieder verschwindet. Das bringt gar nichts, denn mir wird nicht vergeben. Also, was ist die einzige Option, die wir haben? Richtig danken, genau. Danken nach der Bibel.
[33:01] Und wir wollen uns jetzt Gedanken machen, und ihr seid jetzt gefragt. Wir wollen jetzt eine Liste machen mit Gründen, wofür wir Gott danken können. Und jetzt kommt der Trick an der Sache. An manchen Stellen können wir gleich zusammenarbeiten, aber vielleicht gibt es irgendjemanden, der mir sagen kann, eine Bibelstelle, wo ein Grund steht, warum wir Gott danken. Wenigstens eine Stelle. Wir wollen die Gründe mal aufzählen. Ja?
[33:38] Ganz genau. Weißt du, wo es steht? 1. Thessalonicher 5. Vers 18. 1. Thessalonicher 5, Vers 18: „Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes.“ Also der erste Gedanke ist gleich der wichtigste.
[34:08] Wofür sollen wir dankbar sein? Alles. Ganz genau. Alles. Das ist der Wille Gottes. Das ist nicht sein Wunsch, das ist sein Wille. Das ist ein sehr guter Vers.
[34:29] Haben wir noch andere Verse? Die meisten anderen sind etwas spezifischer. Man kann ganz viele Psalmbänder anführen, aber es gibt viele andere. Da gibt es noch viele andere. Genau.
[34:47] Wir suchen vor allem jetzt... Du musst nur die Bibel so umschlagen. Wir suchen vor allem Verse, wo der Exposit steht: „Dank dem Herrn, weil er das und das gemacht hat.“ Gründe, warum wir Gott danken können. Nennen wir mal konkrete Verse. Wo steht, warum wir Gott danken? Was sagst du?
[35:33] Er sagt, ich sage es mal für den Livestream noch einmal: „Darum danken wir Gott unablässig, dass ihr, als ihr das verkündete Wort Gottes empfangen habt, es nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, das Gottes Wort, das auch wirksam ist, welches in euch Gläubigen war.“ Wofür dankt ihr?
[35:57] Genau, allgemein kann man sagen, dass sozusagen die Bibel, das, was er geschrieben hat, das, was er gesagt hat, dass die Bibel als Wort Gottes angenommen wird. Das ist ein Grund zum Danken. Wie oft hast du das letzte Mal gedankt, dass jemand anderes, mit dem du gesprochen hast, die Bibel als Wort Gottes angenommen hat? Das ist ein praktischer Grund, nicht wahr? Mit jemandem über die Bibel reden, dann festzustellen, dass er das tatsächlich annimmt als Wort Gottes, dafür sollten wir danken, wenn das geschieht.
[36:39] Ich habe mit jemandem gesprochen, der tatsächlich die Bibel als Wort Gottes angenommen hat. Das ist ein ganz praktischer Grund. Okay, haben wir noch ein Beispiel. Nennen wir mal einen konkreten. Man kann meistens mit Vers 1 anfangen, aber das ist dann mehrmals innerhalb dieses Zahlen. 36 in Vers 1. Vers 2.
[37:06] Alles klar, danke. Das ist das Maß. Da wird ein konkreter Grund genannt. Warum? Weil Gott seine Gnade, seine ewige Güte und Freundlichkeit genannt hat. Genau. Seine ewige Güte und Freundlichkeit. Gnade ist das gleiche wie Güte. Wir sollen Gott danken, dass er ewig gütig ist, dass seine Gnade kein Ende hat.
[37:45] Das bedeutet, die Sünde gegen den Heiligen Geist ist nicht deswegen so dramatisch, weil die Gnade irgendwann zu Ende ist. Die Sünde gegen den Heiligen Geist bedeutet nicht, dass Gottes Gnade irgendwann mal zu Ende ist, sondern dass wir uns so sehr eingemauert haben, dass Gottes ewige Gnade nicht mehr rankommt an uns. Die wäre immer noch da. Das ist ein Grund zu danken.
[38:15] Noch ein Vers, der uns einfällt. Diesmal vor... Was wäre der konkrete Dank? Der Dank für das reine Gewissen. Es gibt mehrere Punkte, aber wir wollen einfach mal einen rausgreifen. Für das reine Gewissen, mit dem er dienen kann.
[38:57] Schauen wir uns noch ein paar andere Verse an. Schauen wir mal in Daniel 2. Daniel 2. Daniel 2, Vers 23. Worum geht es in Daniel 2? Wo geht's in Daniel 2? Ganz genau.
[39:29] Aus Gold, Silber, Bronze und Eisen. Wir haben alles gut in Erinnerung. Armored. In 2. Mose, äh, 2. Mose. Daniel 2, Vers 23. Da heißt es in 2. Daniel 2, Vers 23: „Dir, dem Gott meiner Väter, sage ich Lob und Dank, dass du mir Weisheit und Kraft verliehen und mich jetzt wissen hast lassen, was wir von dir erbeten haben, denn die Sache des Königs hast du uns wissen lassen.“
[40:02] Wofür dankt Daniel in Daniel 2, Vers 23? Weisheit und Kraft, und zwar ganz besonders in einer spezifischen Sache. Um welche Sache geht es hier? Dass er Verständnis hat für die Prophetie. Also die Weisheit und Kraft, das stimmt allgemein, aber noch spezifischer, er bekommt Weisheit und Kraft, Prophetie zu verstehen. Das heißt?
[40:29] Hm? Ja, Lobpreisen. Preisen heißt Lobpreisen. Lob und Preise, also Lobe und Preise. Heißt das dann jetzt, weil du Dank gesehen hast? Genau, das ist das selbe Wort, es sind nur verschiedene Übersetzungsvarianten. Das ist relativ austauschbar. Das sind nur kleine Nuancen. Prophetie, Verständnis.
[40:56] Jetzt machen wir das mal praktisch. Du hast Gott zum letzten Mal gedankt, buchstäblich, dass du die Prophetie verstehen darfst. Gott, ich danke dir, dass du mir Verständnis geschenkt hast für Daniel 2. Dass ich Daniel 7 verstehe, dass ich weiß, was in Daniel 8 eine Rolle spielt. Wann hast du das letzte Mal dafür gedankt?
[41:20] Es gibt bestimmte Dinge, für die danken wir immer nicht. Wir danken, dass wir uns in Freiheit versammeln dürfen. Wir danken, dass die Blumen blühen, wenn sie blühen und nicht unter dem Schnee begraben sind. Wir danken für viele Dinge. Aber die Bibel nennt uns einige konkrete Dinge, für die wir danken, über die wir meistens gar nicht nachdenken. Es lohnt sich, das mal ins Gebet mit einzunehmen. Gott, danke, dass du mir etwas Verständnis geschenkt hast, über die Prophetie, über das, was kommen wird. Dass ich da nicht einfach blind hineinlaufen muss. Das ist so selbstverständlich. Es gibt so viele Milliarden Menschen, die kennen das nicht. Gott sei Dank, dass wir es kennen dürfen. Das entweckt die Aufgabe, es anderen weiterzugeben.
[42:05] Schauen wir weiter in Daniel 6, Vers 10. Diese Liste ist keinesfalls vollständig. Wir wollen ein Gefühl dafür bekommen, wie viele verschiedene Gründe es gibt, Gott zu danken. In Daniel 6, Vers... Nein, 10 ist nicht richtig. Es muss sein... Verzeihung. Vers... Ich habe den falschen Vers aufgeschrieben, aber es muss hier sein.
[42:38] Genau, Vers 11. Was steht in Vers 11? Wer mag das mal lesen?
[42:50] Genau.
[43:06] Warum dankt Daniel hier? Ja, es war Belsatza, nicht wahr? In dem Fall war es Belsatza, aber kein Problem, du hast vollkommen recht. Es ging um dieses Verbot, nicht zu einem anderen zu beten. An dieser Stelle ist etwas interessant. Es geht gar nicht so sehr darum, warum er dankt. Steht im Vers-Expedit, warum er dankt? Es geht um die Tatsache, dass er dankt. Denn es gäbe viele Gründe, nicht zu danken. Welchen Grund gäbe es nicht zu danken? Es war verboten. Es wäre Löwenfutter, wenn man dankt.
[43:47] Interessanterweise ist es auch die Art und Weise, wie er dankt. Wie dankt er? Bei offenem Fenster. Wenn heute das Gebot erlassen werden würde, wer öffentlich betet, wird... Was wäre eine vergleichbare Strafe? Es gibt ja keine Löwengrube mehr heutzutage. Es gibt eine ganze Menge Löwengrube. Es wird auf einen elektrischen Stuhl gesetzt. In Amerika vielleicht. Würdest du öffentlich beten? Oder würden wir sagen: „Lass uns mal für die paar Tage, wo das in Kraft ist, im Geheimen tun.“ Aber er betet öffentlich. Angenommen, wir sind schon so weit. Wir beten öffentlich. Versucht euch in die Lage zu setzen. Wenn ich jetzt öffentlich bete, werde ich vermutlich sterben. Wie lange würdet ihr beten?
[45:08] Wenn wir plötzlich mit dem Todesbruch konfrontiert sind, dann würde ich behaupten, dass bei den meisten Menschen die Gebete etwas länger werden. Aber werden sie hier notwendigerweise viel länger? Nein. Warum? Weil Daniel genau weiß, dass es nicht um die Länge geht. Es geht darum, Gott treu zu sein. Und er wusste, wenn es vorher richtig war, ist es jetzt auch richtig. Das finde ich sehr interessant. Er betet nicht einfach nur, weil er in Not gerät, sondern er bleibt dabei. Es ist seine Gewohnheit. Und egal was kommt, von oben, unten, links, rechts, gut, böse, es stört ihn nicht.
[45:59] Das ist interessant, oder? Wisst ihr, was das bedeutet? Dass er die tägliche Andacht für wichtiger hielt als sein eigenes Leben. Wir halten unsere eigene Andacht manchmal nicht so wichtig wie die Zeitung lesen. Oder noch schnell den Abwasch machen vor der Arbeit. Wir denken, das ist noch wichtiger. Oder Schlaf. Aber Daniel hat seine Andacht, einfach nur die Morgen-, Mittag- und Abend-Andacht, für wichtiger gehalten als sein eigenes Leben. Das ist interessant, oder? Kann man was davon lernen?
[46:36] Du wolltest was sagen. Man muss den Gesamtzusammenhang sehen. Daniel war der alte Mann, Gott geborgen gewesen. Und es ging bei der Sache, es ging ja um dieses Gebet, wenn Daniel ja das wusste. Man muss ja lesen, was da vorher die Beweggründe derer waren, die das eingefädelt haben. Die wollten Daniel per Gewalt loswerden, damit sie endlich in Freiheit dem König und dem Volk korrupt schaden können zu ihrem eigenen Vorteil. Und eigentlich ging es in dieser ganzen Geschichte ganz deutlich um Gottes Ehre. Ganz genau. Es ging um Gottes Ehre in dieser Geschichte.
[47:24] Wir wollen weitergehen, um verschiedene Punkte des Dankes anzuschauen. Kennt ihr eine Stelle, wo Jesus selbst gedankt hat? Wofür hat Jesus gedankt? Wofür hat er da gedankt? Hat er da gedankt?
[47:42] Für die Jünger und Nachfolger, die er ihm gegeben hat. Ja, ganz genau. Kannst du mal den Vers raussuchen? Ja, dann suchst du mal einen anderen Vers, wo Jesus gedankt hat.
[48:04] Ja, Dank nicht so explizit dafür. Aber ich denke, es ist Spiel Dank mit hinein. Genau, bei Lazarus. Was sagt er bei Lazarus? Schaut mal in Johannes 11. Und dort Vers 41. Das ist ganz kraftvoll. Johannes 11, Vers 41: „Gott, ich danke dir, dass du mich erhört hast.“ Er hat kurz ein Stoßgebet zum Himmel gesprochen. Er wusste, jetzt geht es um alles. Der Lazarus soll auferweckt werden. Der ist schon im vierten Tag. Und er betet ein kurzes Gebet. Wann hat er Gott gedankt? Nachdem Lazarus hervorkommt oder vorher? Vorher. Nicht erst, als er hervorkam. Nein, er sagt: „Ich danke dir, dass du mich erhört hast.“ Und er kommt hervor.
[49:11] Das heißt, Jesus dankt ganz einfach und sagt: „Ich danke dir, dass du mich erhört hast.“ Gebetserhöhung. Das ist das Vertrauen. In der Bibel kann man das übersetzen mit Vertrauen. Ich habe gebetet, Gott wird das tun, was am besten ist. Ich danke dir, dass du mich erhört hast.
[49:41] Matthäus 11, da haben wir auch einen Dank von Jesus. Matthäus 11, Vers 25. Das ist auch ein interessanter Dank oder Lobpreis. Er sagt: „Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, ich danke dir, dass du mich erhört hast.“ Jesus freut sich aus einem bestimmten Grund. Warum dankt er Gott? Warum preist er ihn und lobt ihn?
[50:20] Ich lobe und danke dir. Warum? Er lobt Gott dafür, dass man die Wahrheit verstehen kann, ohne einen Master zu brauchen. Ohne Theologie studiert zu haben. Ohne dass man im Elfenbeinturm Griechisch und Hebräisch gelernt haben muss. Man kann die Wahrheit verstehen als einfacher Fischer. Als er das sieht, wie die Theologen mit ihren Dissertationen es nicht begreifen, sagt er: „Gott, ich danke dir.“
[50:59] Es ist nicht ein Grund, Gott zu loben. Es ist ein Grund, Gott zu loben. Es ist die größte Wissenschaft, die größte Weisheit, die es gibt, dass sie den einfach gestrickten Menschen zugänglich ist. Und Gott das so gemacht hat, dass man nicht erst einen Intelligenzquotient von 380 braucht. Ich finde das einen besonderen Grund, Gott zu danken. Wie soll man das sagen? Gottes Kommunikationsmethode. Er kommuniziert nicht zu den Klügsten, sondern zu denen, die es hören wollen. Wenn jemand noch so klug ist, er nicht hören will, er wird es nicht verstehen.
[51:42] Liebe Freunde, lasst uns das nicht vergessen. So oft kommt das in unser menschliches Herz: „Ich bin nur ein Laie. Ich bin nicht der Experte.“ Jesus hat sich darüber gefreut. Heißt das, dass wir jemandem, der viel studiert hat, verächtlich begegnen sollen? Gibt es jemanden, der viel studiert hat, der für Jesus ein großer Zeuge war? Paulus. Lukas war Arzt. Und Paulus war der Theologe. Wenn ein Theologe sich bekehrt, sind die Theologen nicht automatisch bekehrt. Wenn ein Theologe sich zu Jesus bekehrt, dann ist er ein besonderes Werkzeug. Egal, ob wir viel oder wenig wissen, ob wir klug sind oder nicht, wenn wir uns bekehren, werden wir die Wahrheit erkennen. Jesus hat sich darüber gefreut. Er hat Gott dafür gedankt. Das ist ein Dank, den jeder von uns aussprechen kann. Wenn dein Intelligenzquotient nicht so hoch ist, kannst du Gott danken. Danke, dass ich trotzdem verstehen darf. Wenn dein Intelligenzquotient hoch ist, kannst du sagen: „Danke Gott, dass ich jetzt verstehe und dass es nichts mit meinem Intelligenzquotient zu tun hat. Danke, dass du es mir offenbarst auf eine Art und Weise, die ganz anders ist als der Rest der Welt.“
[53:24] Gott hat alle Standesunterschiede nivelliert. Gemein ist ein wunderbarer Ort, wo es nicht die Klugen und Dummen gibt, die Reichen und die Armen sind alle gleich.
[53:36] Es gibt noch einen Grund, warum Jesus gedankt hat. Schaut mit mir in Matthäus 15. Matthäus 15, Vers 36. Den Grund kennen wir, glaube ich, ganz gut aus unserer Praxis. Matthäus 15, Vers 36 heißt es, in Vers 35 sagt er schon: „Da gebot er dem Volk, sich auf die Erde zu lagern, und er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern. Die Jünger aber gaben sie dem Volk.“
[54:07] Warum hat Jesus hier gedankt? Ganz einfach, fürs Essen. Das ist wahrscheinlich etwas, was sie auch tun, oder? Das ist bei mir schon so ein Fleisch und Blut übergegangen, dass ich manchmal aus Versehen schon 2-3 Mal für ein Essen gedankt habe. Ich weiß nicht, ob das auch schon mal jemand so gegangen ist. Ich sitze an einem Tisch, und es gibt Potluck oder Buffet, und ich habe gerade gebetet, und ich hole mir was Neues, und ich setze mich wieder hin. Ich freue mich so fürs Essen.
[54:40] Es gibt einen Ort, wo Paulus auch fürs Essen dankt, unter besonderen Umständen. Lass uns den mal kurz anschauen, als Ergänzung dazu. In Apostelgeschichte 27, Vers 35. Wir lesen mal Vers 33. Kennt ihr die Geschichte, die sich hier in der Mitte von Apostelgeschichte 27 abspielt? Sie sind auf dem Schiff und fahren Richtung Rom, und da kommt dieser riesige Sturm, der Mittelmeersturm, der Euroclidon. Der macht sie nicht nur seekrank, der führt dazu, dass sie fast alle sterben. Und in Vers 33 heißt es: „Als es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speise zu sich zu nehmen, und er sagte, dass ihr vor ängstlicher Erwartung ohne Nahrung geblieben seid.“ Könnt ihr euch das vorstellen? 14 Tage nichts zu essen, einfach nur aus Angst. Ich schaffe es meistens nur 2 Tage nichts zu essen. Danach wäre es mir wahrscheinlich egal, ob das Schiff hoch oder runter geht. Aber die haben 14 Tage lang nichts gegessen, aus Angst. Und dann sagt er: „Und nichts zurückgenommen habt. Das dient zu eurer Rettung, denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupt fallen.“ Und nachdem er das gesagt hatte, geht er mit gutem Beispiel voran. Paulus war ein Mann der Tat, hat nicht nur gepredigt, hat es auch umgesetzt. Und diese Predigt war besonders gut umzusetzen. Er nahm das Brot, dankte Gott vor allem, brach es und fing an zu essen. Da steht die ganze Schiffsmannschaft mit knurrendem Magen, da wurde alle guten Mutes. Als sie gesehen haben, dass Paulus gegessen hat, nahmen sie Speise zu sich.
[56:37] Warum dankt der Paulus? Er dankt auch für das Essen, aber es ist eine besondere Situation. Ja.
[56:49] Er war ein Strafgefangener zu der Zeit. Das muss man sich vorstellen. Er sagt sogar: „Du hast einen interessanten Punkt gesagt, alle haben auf ihn gehört.“ Kurz vorher hatte er gesagt: „Lasst uns nicht losfahren.“ Und dann sagten sie: „Wir fahren trotzdem los.“ Wie er das später sagt, in Vers 21. „Da man lange ohne Nahrung geblieben war, stand Paulus in ihrer Mitte auf und sprach: Wir hätten uns das alles ersparen können.“ Er bringt diesen Punkt und stößt an die Seite. „Hättet ihr mir gleich gehorcht, hätten wir uns das alles ersparen können.“ Jetzt gibt es Plan B. Jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein. Sie haben das bitter lernen müssen. Er dankt für das Essen, selbst unter äußersten lebensbedrohlichen Umständen. Das ist eine Situation, die die wenigsten von uns erlebt haben. Es mag sein, dass wir in Situationen kommen, wo unser Leben auf dem Spiel steht. Wo wir in großer Not sind. Und sich trotzdem diese Freude zu bewahren. Diese Dankbarkeit für das, was ich habe. Das ist etwas, was wir lernen können von ihm. Der Dank für das Essen in Friedenszeiten, wird uns dann noch befähigen, für das Essen zu danken, wenn das Schiff so geht.
[58:23] Jesus hat nicht nur für das Essen gedankt, sondern bestimmt auch für das Trinken. Hat jemand ein Bibelfers, wo es heißt, dass Jesus für das Trinken gedankt hat?
[58:35] Beim Abendmahl, genau. Schauen wir uns das an in Matthäus 26. Das findet ihr in mehreren Berichten in den Evangelien. Matthäus 26. Vers 27.
[59:08] Matthäus 26, Vers 27. Jesus hat nicht nur für das Essen gedankt, er hat auch für das Trinken gedankt. Ich habe mir Gedanken gemacht. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Für viele Christen ist es eine eingefleischte Sache, vor dem Essen zu danken. Aber vor dem Trinken nicht unbedingt. Wir trinken, trinken, trinken. Aber wie wir ein Brot vor uns bekommen, verhalten wir die Hände und danken. Das ist merkwürdig. Man könnte argumentieren, dass das Trinken wichtiger ist als das Essen. Ich will da keinen Dogma draus machen. Wenn wir für jede Brotscheibe danken, warum nicht auch für das Glas Wasser? Gott danke, dass ich dieses Wasser habe. Dieser Wasser trinkt gleich. Die anderen haben kein normales Wasser. Es ist nicht rein. Wir haben reines Wasser. Das ist gut.
[1:00:17] Ich denke, wir können das in seinen Alltag integrieren. Aber es geht nicht nur um das Trinken. Es ist eine besondere Situation. Wofür dankt er insbesondere? Für das Abendmahl. Er dankt für das, was das erste Abendmahl gewesen ist. Für den Traubensaft und das Brot, das beim Abendmahl ausgeteilt worden ist. Die Frage ist: Danken wir Gott für das Abendmahl? Viele von uns wissen, dass das Abendmahl eine heilige Angelegenheit ist. Wer von uns hat hinterher Gott dafür gedankt, dass wir Abendmahl hatten? Das ist ein interessanter Gedanke. Vielleicht haben wir es schon gemacht. Vielleicht ist es nicht so selbstverständlich. Danke, dass ich heute beim Abendmahl dabei sein kann. Danke, dass es möglich ist. Ich hätte auch krank sein können.
[1:01:27] Wir haben noch ein paar interessante Gründe, Gott zu danken. Schaut mit mir in 2. Korinther. 2. Korinther 2, Vers 14.
[1:01:52] Dort heißt es: „Gott aber sei was? Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Ort offenbar macht.“ Was meint der Paulus, wenn er sagt: „Ich triumphiere?“ Ist er mit einem Triumphzug durch die Gegend marschiert? Was war der Triumphzug? Der Geruch der Erkenntnis ist an jedem Ort offenbar geworden. Er sagt, es ist ein Triumphzug. Egal, ob wir in Lystra, in Korinth, überall finden sich Menschen. Es ist wie ein Triumphzug. Er dankt für den Missionserfolg. Das steht uns nahe. Wenn wir sehen, dass dort Menschen ihr Leben Jesus übergeben, wenn sie sich zu Gott bekehren, wenn sie getauft werden. Es ist eine wichtige Sache, Gott dafür zu danken.
[1:03:02] 2. Korinther 2, Vers 14. Schauen wir mal in 2. Korinther 9, Vers 15. Das ist auch ein ganz interessanter Vers. Ich glaube, der ist praktischer, als es im ersten Moment ausschaut. 2. Korinther 9, Vers 15 sagt uns: „Gott aber sei Dank für seine was? Seine unaussprechliche Gabe.“ Der Paulus sagt: „Ich danke dir für etwas, aber ich kann es nicht in Worte fassen.“ Wir alle haben das schon erlebt, dass wir es gar nicht in Worte fassen können, was es genau ist. Wir möchten Gott danken. Alles beinhaltet viele konkrete Dinge, aber es gibt Momente, da weiß man, Gott hat das getan. Es ist überwältigend. Es ist eine unverschämte, unaussprechliche Gabe. Gottes Geschenke sind so, dass man sie gar nicht...
[1:04:27] Und ihr wisst ja, die Bibel sagt nicht, dass wir jedes Gebet fein ausformulieren müssen. Egal, wie toll wir es machen, der Heilige Geist muss alle Worte nehmen, um den Heiligen Geist zu überführen. Schauen wir mal in 1. Timotheus. 1. Timotheus 1, Vers 12. Das ist ein spannendes Studium. 1. Timotheus 1, Vers 12. Da sagt uns die Bibel: „Und darum danke ich dem, der mir was verliehen hat. Kraft verliehen hat Christus. Er hat mir Kraft verliehen. Er hat mich treu erachtet und in den Dienst eingesetzt.“ Paulus sagt: „Ich danke Gott aus einem bestimmten Grund. Er hat mich in den Dienst eingesetzt und mir Kraft verliehen.“
[1:05:39] Dankst du Gott auch für den Dienst, den er dir gegeben hat? Viele von uns haben den Eindruck, wir sollen etwas für Gott tun. Aber wenn wir Gott nicht dafür danken, was passiert dann mit unserem Herzen? Finster, während wir Gottes Auftrag ausführen wollen. Es gibt Menschen, deren Herz wurde finster, während sie Prediger oder Evangelisten waren. Sie haben Gott nicht dafür gedankt, dass er ihnen Kraft gegeben hat. Sie wohnen innerlich finster. Kraft und Berufung zum Dienst. Jeder von uns hat einen unterschiedlichen Dienst, aber wir brauchen alle Kraft dazu. Gott sei Dank für die Kraft, die er uns gibt.
[1:06:34] Schauen wir in 1. Korinther 1, Vers 4. 1. Korinther 1, Vers 4: „Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen, wofür? Für die Gnade, die euch in Christus Jesus gegeben ist.“ Paulus hat darüber immer wieder gesprochen. Er hat gesagt: „Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen, wofür? Für die Gnade, die euch in Christus Jesus gegeben ist.“ Er hat darüber immer wieder gesprochen. Er dankt nicht nur für sich, sondern für die, die er gewonnen hat. Er dankt wofür? Für die Gnade in Jesus. Gott, danke, dass du so gnädig bist. Danke, dass du mich immer wieder annimmst. Danke für die Gnade in Jesus.
[1:07:35] Es gibt noch einen Punkt, wo man darüber nachdenken muss. Schaut mit mir in Vers 14. In 1. Korinther 1, Vers 14.
[1:07:47] Ich danke Gott, dass ich niemand getauft habe, außer Christus und Gaius. Warum sagt der Paulus: „Ich danke Gott, dass ich niemand getauft habe?“ Da ging es um Streit. Was war der Streit in der Gemeinde Korinth? Einer hat gesagt: „Ich gehöre zu Paulus, du gehörst zu Apollos.“ Jeder hat seine eigene Sektion. Und er sagt: „Ich bin froh, dass ich niemand getauft habe.“ Es ist auch einer der Gründe, warum Christus und Gaius getauft haben. Es ist nicht so, dass Christus und Gaius getauft haben, sondern seine Jünger. Jesus hätte Menschen getauft, die wären getauft auf den Namen des Vaters. Die wären getauft von Jesus. Paulus sagt: „Ich bin froh, dass ich niemand getauft habe.“ Obwohl die Sache gar nicht schlimm gewesen wäre, aber wir alle haben schon solche Situationen erlebt, wo wir dankbar sind, dass wir eine Sache nicht gemacht haben. Weil wir sehen, was das für Konsequenzen gehabt hätte. Bewahrung vor gemeindeinternen Intrigen.
[1:09:20] Gott sei Dank, der erste Korinther, Vers 57. Danke schön. Das ist ein fantastischer Vers. Einer der wichtigsten in unserer ganzen Liste. Nicht nur die Gnade in Jesus, sondern auch der erste Korinther, Vers 57: „Gott sei Dank, der uns den Sieg gibt in Christus Jesus.“ Viele Christen sind ganz schnell dabei mit Gnade in Jesus. Wir danken Gott für seine Gnade. Aber danken wir ihn auch für den Sieg, den er uns gibt über die Sünde? Wir danken für die Gnade, dass er uns vergibt, dass er uns gegen den Sieg erhoben hat. Wir danken für den Sieg. Ganz genau.
[1:10:29] Denn ansonsten endet man da, wo der Pharisäer gewesen ist. Ich danke dir, dass ich den Sieg errungen habe. Wenn ich mich bedanke, was bringe ich damit zum Ausdruck? Ich bedanke mich für ein Geschenk. Früher mussten, als ich Kind war, haben meine Eltern mir immer beigebracht: Wenn du was geschenkt bekommen hast, musst du dich dafür bedanken. Ich musste mich nicht bedanken, wenn ich selbst was errungen habe. Ich habe gut genug geübt. Aber wenn ich ein Geschenk bekomme, muss ich mich bedanken. Der Sieg ist ein Geschenk. Hat sich eigentlich der Pharisäer bedankt? Nicht wirklich. Er hat nur gesagt, dass er sich bedankt. Er hat sich gar nicht bedankt. Er hat sich selbst gelobt. Er hat sich in ein religiöses Gewand getauscht. Er hat gesagt: „Ich danke dir.“ Sieg in Jesus. Ein ganz wichtiger Dank.
[1:11:50] Sie sollen ja auch Danke sagen für die schlechten Situationen in unserem Leben. Ganz genau. Lass uns mal schauen. Es gibt in 1. Thessalonica und in 1. Thessalonika geht es auch in die Richtung. Schau mal in Epheser 5, Vers 20. Er sagt es nicht explizit, aber implizit. Schließ das mit ein, was du gemeint hast. Er sagt: „Allezeit Dank für alles.“ Wir haben viele positive Dinge aufgeschrieben, aber die Bibel sagt: Dank für alles. Das beinhaltet auch das Schlechte. Egal, was passiert, wir können immer Dank sagen, dass Gott uns liebt. Dass alle Dinge denen zum Besten dienen, die Gott lieben. Römer 8, Vers 28.
[1:13:04] Ich lese mal vor. Das ist sehr schön. Da sind viele Gedanken drin. Einige haben wir schon angesprochen. Einen, der noch nicht angesprochen ist, ist der, der dir heilt, alle deine Gebrechen. Wir haben schon die Gnade. Das ist die Sündenerlösung. Aber wir können auch Gott... Psalm 103, Vers 1. Einer der Gedanken ist hier die Heilung. Dass Gott uns heilt. Es gibt etliche andere Gedanken. Die Güte haben wir schon angesprochen. Die Bibel ist sehr reich daran. Gut.
[1:13:56] Schauen wir mal in Römer 16, Vers 16. Das ist die Heilung. Aber ihr seht, selbst diese vermeintlich einfachen Worte haben eine ganze Menge hinter sich. Und habt ihr schon mal ein Studium zum Wort „danken“ gemacht? Interessant. Was haben wir gesagt? Römer 16, Vers 4. Das ist ein Nebenpunkt, weil es kein direkter Dank an Gott ist, aber auch in den Bereich Dank mit hineinfällt. In Römer 16, Vers 3 und 4 heißt es: „Grüßt Priszilla und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, die für mein Leben ihren eigenen Hals hingehalten haben, denen nicht allein ich dankbar bin, sondern auch alle Gemeinden der Heiden.“ Ihr wisst, die Bibel sagt: „Liebt den Herrn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt. Und den Nächsten wie dich selbst.“ Jede Liebe zu Gott wird auch Liebe dem anderen gegenüber bedeuten. Dank zu Gott bedeutet auch, dass wir den anderen dankbar sind in der Gemeinde. Und das vernachlässigen wir mal ein bisschen. Wir sind ganz schnell dabei, Gott zu danken, aber danken wir auch dem Bruder oder der Schwester für das, was sie getan haben? Danken wir den Brüdern und Schwestern für das, was man hinter den Kulissen nicht so sehr gesehen hat.
[1:15:49] Es gibt ein Amt in der Gemeinde, das erfährt meistens zu viel Dank. Der Prediger, dem sollte man nicht so viel danken. Das wisst ihr, oder? Ellen White hat mal gesagt: Wenn nach der Predigt jemand zu dir kommt und sagt: „Das war eine tolle Predigt“, sollst du ihm ins Angesicht sagen: „Das hat das letzte Mal Satan zu dir gesagt.“ Da ist eine ganze Menge Wahrheit dahinter. Denn der menschliche Stolz ist so was von überlebensfähig. Der ernährt sich von den kleinsten Krümeln. Da reichen schon die kleinsten Krümeln. Da fängt es an zu wachsen und zu blühen. Ich habe das noch nie umgesetzt, weil ich natürlich Angst habe, meine Geschwister zu verletzen. Aber der Punkt ist einfach der. Da sollte man ein bisschen vorsichtig sein. Mir geht es um etwas ganz anderes hier. Wie viele Geschwister tun eine Arbeit, die man selten sieht, hinter den Kulissen und kaum einer ist dankbar. Alle reden immer davon nach, was für eine tolle Predigt. Aber sind wir dankbar untereinander für das, was andere opfern an Zeit, Energie usw.?
[1:17:11] Wenn ich Gott danke, werde ich auch dankbar sein. Wenn ich meinen Geschwistern gegenüber dankbar bin, werde ich auch dankbar sein. Wenn wir nicht danken, wird es finster. Wenn wir alle offen zu danken, dann nehmen wir die guten Dinge für selbstverständlich und konzentrieren uns auf all das, was man besser machen hätte können. Dann gibt es immer Sachen. Dann hat man die Phänomene, die man so oft kennt, von Streit, Missgunst, Missverständnisse usw. Deswegen ist dieser Vers nicht unwichtig. Wir lesen nicht so viel in der Bibel. Wisst ihr, dass Priszilla und Aquila ein großes Werk getan haben? Sie haben Apollos ausgebildet. Apollos war einer der größten Prediger der Urgemeinde. Er war mächtig im Herrn. Aber ohne Priszilla und Aquila hätte er nur die halbe Wahrheit gepredigt. Sie nahmen ihn zu sich auf und legten ihm den Weg Gottes genauer aus. Priszilla und Aquila haben nie viele Menschen gewonnen, haben keine großen Predigten gehalten. Sie haben die Prinzipien weitergegeben, weil sie nicht das Talent hatten, rhetorisch groß zu predigen. Aber Apollos hat es. Aber sie hatten Informationen. Das ist sehr wichtig.
[1:18:26] Wir müssen gleich aufhören. In Epheser 1, Vers 16. Die Zeit rennt. Weisst du, doch was wir an euch gebeten hatten? Was haben wir im Krieg? Epheser 1, Verse 16 sagt uns: „Nicht ab für euch zu danken.“
[1:19:05] An Epheser haben Sie geschrieben. Was haben Sie für einen geistlichen Stand in Bezug auf Ihre geistlichen Erfahrungen? Neubekehrte, das waren nicht Gemeinden, die schon seit 100 Jahren bestanden und die man einfach aufwecken musste, das waren alles frisch gegründete Gemeinden, das waren Neubekehrte. Das heißt, er dankt explizit für Neubekehrte.
[1:19:31] Ein Punkt, den wir auch in unserem praktischen Leben umsetzen sollten, für die Menschen zu danken, die kürzlich zur Wahrheit gekommen sind, denn die brauchen es besonders, oder? Die brauchen besonders unsere Gebete, die brauchen besonders unsere Fürbitte. Und Paulus geht sogar noch einen Punkt weiter, schaut mal in Römer 1, Vers 8.
[1:19:55] Römer 1, Vers 8, dort heißt es: „Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus um euer aller Willen, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.“ Er sagt: „Ich danke Gott dafür, dass ihr jetzt schon, obwohl ihr gerade frisch bekehrt seid, schon ein Zeugnis seid für die ganze Welt.“ Paulus dankt für den Missionseifer der Neubekehrten.
[1:20:25] Er sagt: „Ich danke Gott dafür, dass ihr jetzt schon, obwohl ihr gerade frisch bekehrt seid, schon ein Zeugnis seid für die ganze Welt.“ Dankt für den Missionseifer der Neubekehrten.
[1:20:44] Er sagt: „Gott sei Dank, dass die, die frisch zum Glauben gefunden haben, durch ihren Glauben ein Zeugnis werden für die ganze Welt.“ Aber genau das meine ich, aber der Dank wird da schon im Voraus ein Zeugnis werden. Er sagt: „Weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.“
[1:21:13] Er sagt: „Ich danke, dass egal wo ich hinkomme, höre ich von der Gemeinde, die sagt: ‚Oh, hast du das gehört von der Gemeinde in Rom, was die alles, wow!‘“ Und das ist eine große Freude. Wenn ihr mal die Freude habt, mit Menschen über Jesus zu reden und einen Menschen zu Jesus zu führen, gibt es keine größere Freude, als wenn ihr realisiert, dass diese Person anfängt, über den Glauben zu reden. Das ist die größte Freude überhaupt. Mit allen Menschen, mit denen ich wie viele Stunden gegeben habe, das ist immer der Moment, wo das Herz am meisten hüpft.
[1:21:40] Wenn man merkt, die Person fängt an, über ihren Glauben mit anderen zu reden. Weil dann merkt man, jetzt ist der, wie sagt man, der Groschen gefallen. Jetzt ist von hier nach hier gesunken. Jetzt hat sich da ganz grundsätzlich was verändert. Das ist ein ganz toller Moment, und dafür danken wir Gott. Und das sollten wir nicht als selbstverständlich annehmen. Gott dafür danken.
[1:21:58] Schauen wir noch ein, zwei Punkte an und dann müssen wir aufhören. In Kolosser 1, Vers 12. Kolosser 1, Vers 12. Die Bibel sagt: „indem ihr dem Vater Dank sagt, der uns tüchtig gemacht hat, teilzuhaben am was? Am Erbe der Heiligen im Licht.“ Wir dürfen Gott danken. Was für ein Vers war das? Kolosser 1, Vers 12. Dass wir ein Erbe haben. Wir sollten über das Erbe öfter nachdenken, oder? Wie oft dankst du Gott täglich über das Erbe? Wir stellen uns das manchmal vor, wie das sein wird auf der neuen Erde. Aber danken wir auch dafür? Ganz konkret sagen: Danke, dass du diese Wohnung vorbereitet hast. Danke, dass da diese Stadt sein wird. Danke, dass ich da bin. Danke, dass ich dein Kind sein darf. Danke, dass du alles vorbereitet hast. Danke. Nicht als selbstverständlich annehmen. Weil alles das, was wir wissen und für selbstverständlich annehmen und nicht dafür danken, lässt das Licht wieder gehen. Danken, Gott danken. Dafür, für das, was er für uns vorbereitet hat.
[1:23:23] Und übrigens, noch mal ganz kurz: Wenn das alles Grund zum Dank ist, heißt das, dass das alles ein Geschenk ist, oder? Er sagt, wie in Römer 8 sagt: „Der das seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, wie wird er uns nicht auch alles schenken?“ Und wenn alles geschenkt ist, im Grunde genommen, ihr seht auch im Universum später in der siebten Person, sie danken. Die 24 Ältesten, die fallen nieder und sagen: Danke. Der kommt nicht, danke. Und übrigens, bitte, bitte, bitte, bitte ist einfach nur noch: Danke, danke.
[1:23:54] Ja, jetzt bist du dran. Entschuldigung. Hier, Apostelgeschichte 16, die 24.000 Seelen sind im Gefängnis und widerhallen. Weil sie Gott gelobt und gedankt haben. Also, ich mag diese Geschichte, nicht nur den Vers da. Weil es so herrlich extrem ist. Einfach zu begründen. Diese Geschichte zeigt mir, was der Mensch tun kann. Eigentlich, was er normal eigentlich so nicht tut, wenn Gottes Gnade und Liebe mit ihm ist und seine Gedanken und Gefühle. Weil so kann ein Mensch normal nicht handeln. Und nicht nur, dass der Paulus und Silas so waren. Denn als dann später diese ganzen Gefängnistüren aufgingen, alle Menschen, die nicht an Gott geglaubt haben, sind nicht aus dem Gefängnis geflüchtet, obwohl jeder, selbst der dümmste Mensch, gut genug hätte, da zu flüchten in dieser Zeit.
[1:24:49] Und es ist auch ein schönes Beispiel für das, was du vorhin gemeint hast: In der Schwierigkeit, in der Not zu danken, nicht wahr? Mit den Fesseln an den Händen und Füßen eingekerkert. Und die Gefängnisse damals waren nicht wie heute, nicht wahr? Da gab es kein Fernseher, da gab es keine Matratze. Da war ein Loch mit Ratten und ich weiß nicht was alles. Aber sie haben gedankt, sie haben gelobt.
[1:25:15] So, lasst uns ganz kurz, weil wir eigentlich jetzt fertig sein müssen, noch zwei Verse anschauen oder drei. Und zwar in Kolosser 3. Kolosser 3, Vers 17. Da ist es. „Was immer ihr tut, in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott dem Vater.“ Jetzt, wenn ihr den Vers genau durchdenkt, steht da: Egal was ich tue, sollte es so sein, dass ich danach Gott danken kann. Das heißt, egal was ich tue, sollte was sein? Ein Geschenk von Gott. Das ist das, was Epheser 2, Vers 10 meint, wenn die Menschen, die nicht an Gott geglaubt haben. Das ist das, was Epheser 2, Vers 10 meint, wenn sie sagt: „die wir in den Werken wandeln sollen, die Gott zuvor bereitet hat.“ Egal was ich sage, kann ich danach. Das ist eine Frage, die wir uns stellen können. Egal was ich, wenn ich jetzt morgen durch den Tag gehe, kann ich Gott für jedes Wort, das ich sage, danken? Kann ich für meine Taten danken, dass sie in Christus Jesus vollbracht worden sind? Ich glaube, das ist ein, wo es wirklich praktisch wird.
[1:26:27] Noch ein Vers, den wir anschauen wollen. Taten in Christus, Worte und Taten in Christus. Worte und Taten in Christus. Und ihr seht ja, manche dieser Punkte überschneiden sich auch nicht. Das ist jetzt keine mathematisch ausgeklügelte Reihenfolge. Aber einen Punkt möchte ich noch ansprechen. Das ist der letzte dann für heute. Schaut mal mit mir in 2. Thessalonicher 1, Vers 13. 2. Thessalonicher 1, Vers 13. Was habe ich denn aufgeschrieben? Ach nein, ich habe etwas Falsches aufgeschrieben, schon wieder. Nein, es muss 2. Petrus sein. Entschuldigung. Entschuldigung, ich habe mir irgendwas aufgeschrieben, was es nicht gibt. 2. Thessalonicher 1. Ne, ich weiß ehrlich gesagt gerade nicht, was ich mir aufgeschrieben habe. Ich werde es euch nachreichen, okay? Das verspreche ich euch. Was auch immer es gewesen ist. Egal.
[1:28:06] Gut, ich denke, wir haben eine ganze Menge gelernt heute, oder? Das ist ein schönes Schlusswort hier auch, dass alles, was wir tun, alle Taten, alle Werke in Christus, dass sie Grund sein sollten zu danken. Und wir haben einige sehr allgemeine, sehr praktische Dinge gesehen. Die Bibel hat eine Lehre über das Danken. Eine biblische Lehre über das Danken. Und ich glaube, es lohnt sich, mehr Gott zu danken, oder? Habt ihr nicht auch den Eindruck? Ich glaube, wenn wir mehr danken, dann verstehen wir mehr, wie wir auch bitten müssen. Weil wenn wir danken, verstehen wir, dass es nicht unser vieles Bitten ist, oder unser langes Bitten oder lautes Bitten, sondern einfach nur unser Empfangen des Geschenkes, nicht wahr? Ich glaube, dass unsere heutige Erfahrung, die oft mit ein wenig Dank und viel Bitte, je mehr wir in Jesus näher kommen, sich immer mehr verändern wird in viel Dank und wenig Bitte, oder? Und, wie auch immer, Bitten ist ja nicht verkehrt, nicht wahr? Bitten ist überhaupt nicht verkehrt. Aber wir wollen diesen Punkt nicht vernachlässigen. Jetzt haben wir uns doch schon mal ein bisschen was geschafft, oder? Morgen, äh, nicht morgen, nächste Woche werden wir weitermachen und uns die nächsten Punkte anschauen. Da wird es ein bisschen schneller gehen, weil wir hier einige Sachen schon angesprochen haben, da werden wir nur noch zusammenfassen. Wollen wir uns vor dem Gott noch mehr zu danken als bisher? Und so wie die 24 Ältesten, vielleicht auch heute Abend noch einmal niederzuknien und ihm zu danken, ja?
[1:29:32] Lasst uns niederknien und für ein Abschlussgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass wir dein Wort haben und dass wir all diese Dinge sehen konnten und studieren konnten. Es war noch nicht mal, ja, allumfassend oder erschöpfend, was wir angeschaut haben. Wir haben gesehen, wie viele Gründe es gibt, dir zu danken. Viele praktische Gründe, viele allgemeine Gründe, sehr grundsätzliche Gründe und manche, über die wir vielleicht selten nachgedacht haben. Und wir möchten dich bitten, dass wir in unserem Leben noch dankbarer sind, vor allem dir gegenüber und dann auch dankbar denen gegenüber, die etwas für dich tun und mit dir zusammenleben in der Gemeinde. Jesus, wir danken dir, dass dein Wort auch über die einfachen, vermeintlich einfachen Dinge des Christentums so ein Reichtum an Informationen hat, wo man auch lernen kann und vertiefen kann. Und wir danken dir, dass du uns auch die Kraft gibst, das umzusetzen und dass wir dieses Geschenk aus deiner Hand annehmen dürfen und dir dann danken dürfen, dass du uns das geschenkt hast. Habt Dank, Jesus, für alles und bitte bring du uns bald wieder gesund zusammen. Im Namen Jesu, Amen.
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