[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf dem neuen Fernsehsender von Amazing Discoveries auf ad-tv.info. Wir freuen uns, dass ihr alle zuschaltet und gemeinsam mit uns das Wort Gottes studieren wollt.
[1:33] Wir haben heute die letzte Cannstatt Study Hour in diesem Jahr und das ist ein besonderes Ereignis. Nächstes Jahr werden wir mit einem neuen Thema durchstarten, dazu später mehr. Jetzt bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am 29. Dezember. Wie gesagt, das ist die 13. und damit letzte Folge unserer Serie "Wachsen in Christus".
[1:56] Wir haben uns viele Gedanken gemacht in den letzten Wochen und Monaten über die Beginne dieses Wachstums, die Grundlagen dieses Wachstums und auch den Prozess des Wachstums. Worum geht es eigentlich wirklich? Verschiedene praktische Auswirkungen, theologische Auswirkungen betrachtet. Und in der letzten Folge auch gesehen, wohin dieses Wachstum führt, nämlich zu einer Charakterentwicklung, die uns vorbereitet und bereit macht letztendlich auf die baldige Wiederkunft Jesu.
[2:20] Und heute wollen wir diese letzte Folge gemeinsam betrachten: Was passiert, wenn alles neu wird? Das ist auch der Titel der Cannstatt Study Hour. Wenn alles neu wird, wie wird es sein dort nach der Wiederkunft im Himmel auf der neuen Erde? Und das wollen wir gemeinsam betrachten.
[2:39] Und wie jedes Mal wollen wir auch in dieser 13. und letzten Folge dieser Serie gemeinsam Markus 4, Verse 26 bis 29 lesen. Das wäre sozusagen als Motto für diese dreimonatige Serie ausgewählt haben. In Markus 4, Verse 26 bis 29 lesen wir: "Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da."
[3:24] Letzte Woche haben wir ausführlich über diesen Gesichtspunkt gesprochen, was diese Frucht anbelangt, die es zulassen muss, dass die Sichel angesetzt wird, damit die Ernte kommt. Wir haben gesehen, dass die Ernte ein Symbol ist für das Ende der Weltzeit, so sagt uns Matthäus 13. Und das ist ein Symbol für die Wiederkunft Jesu, Offenbarung 14. Dieses Evangelium, das diese letzte Charakterfrucht nach Galater 5,22 heranreichen lässt, das ist das ewige Evangelium von Offenbarung 14, Verse 6 bis 12. Das ist eine Kurzzusammenfassung von dem, was wir letzte Woche gemeinsam betrachtet haben.
[3:59] Wir haben dann gesehen, dass Jesus wiederkommen wird, um all diejenigen einzusammeln, die auf dieser Erde in ihm gewachsen sind. Insofern wollen wir heute den letzten Abschnitt dieses großen Erlösungsplans betrachten und sehen, wie auch selbst nach der Wiederkunft Wachstum nicht aufhört.
[4:24] Aber zunächst einmal wollen wir den Gedanken der Ewigkeit mit unserem Generalthema des Wachstums und der Vegetation verknüpfen. Und das kann man sehr schön tun, zum Beispiel in Offenbarung 2, Vers 7. Offenbarung 2, Vers 7, eine wunderbare Verheißung hier in den sieben Sendschreiben. Das ist das erste Sendschreiben an Ephesus. Dort heißt es in Offenbarung 2, Vers 7: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist."
[5:05] Gott verheißt, dass derjenige, der überwindet – der die Sünde durch Gottes Kraft und durch seine Gnade und am Festhalten an den Verheißungen Gottes und dem eifrigen Bemühen überwindet –, der wird von dem Baum des Lebens essen dürfen. Und der Baum des Lebens ist ja ein Baum, den kennen wir aus der Geschichte von Adam und Eva, der auf 1. Mose 2 Mal gepflanzt wurde und den Menschen ewiges Leben geben sollte, indem sie ständig von dieser Frucht vom Baum des Lebens nehmen sollten.
[5:40] All die Bäume, die Gott auf dem Garten Eden gepflanzt hatte, haben wir schon gesehen und uns damit beschäftigt, dass sie ein Gleichnis waren für all das, was Gott mit den Menschen vorhatte. Aber das größte Gleichnis von allen war das Gleichnis vom Baum des Lebens, der für die Wahrheit, für das Leben, für Jesus Christus selbst stand, für das ewige Leben.
[6:02] Und das ist letztendlich das Ziel, für was Gott uns geschaffen hat. Gott hat uns nicht geschaffen, um nur 60, 70, 80 Jahre auf dieser Erde zu leben. Gott hat uns eigentlich gemeint und geschaffen als Wesen, die ewig leben. Und alles Wachstum in Christus muss dieses Ziel haben: ewiges Leben in Christus, ewiges Leben mit Jesus auf der neuen Erde.
[6:25] Und das ist eine Hoffnung, die nicht erst die Christen dann nach Jesu Kreuzigung ins Auge gefasst haben. Das ist eine ganz reale Hoffnung aller Gläubigen zu allen Zeitaltern gewesen. Und das zeigt uns schon der Hebräerbrief in Hebräer 11 und dort Vers 10. Hebräer 11, Vers 10, dort geht es um Abraham, der sich in einem fremden Land aufhielt. So heißt es in Vers 9, in Vers 8, so sagt es in Vers 8: "ausgezogen ist, ohne zu wissen, wohin er geht." Und dann heißt es in Vers 10: "Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist."
[7:03] Schon Abraham, vor vielen tausend Jahren, hat auf diese eine himmlische Stadt gewartet. Er wusste das Ziel seiner Reise, das Ziel seines Wachstums, denn auch er ist ja gewachsen in Christus, ganz deutlich, wenn man die Geschichten liest und nachvollzieht. Das Ziel seines Wachstums war nicht einfach nur einen schönen Platz hier auf Erden zu finden, nicht einfach eine Familie zu gründen, die für Reichtum anhäuft, sondern das Ziel seines Wachstums war die Stadt Jerusalem. Und zwar nicht die irdische, die damals Salem hieß, wo der König Melchisedek regiert hat, sondern das himmlische Jerusalem, auf das er offensichtlich gewartet hat.
[7:40] Schon die alten Patriarchen wussten von dem verheißenen ewigen Leben in Neu-Jerusalem und sie haben darauf gewartet.
[7:52] Gehen wir gemeinsam zu Johannes 5 und schauen uns etwas an, was für das restliche Thema von nicht geringer Bedeutung ist. In Johannes 5 und dort Vers 28 bis 29. Johannes 5, Verse 28 und 29 lesen wir: "Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan haben zur Auferstehung des Gerichts."
[8:33] Die Bibel lehrt, dass es zwei Auferstehungen geben wird. Beide Auferstehungen werden durch die Stimme Jesu hervorgerufen, die wir hier deutlich gelesen haben. Sie alle werden seine Stimme hören, die in Vers 27 definiert wird als die Stimme des Menschensohnes, des Sohnes des Menschen. Alle werden sie hören, aber es wird zwei Auferstehungen geben: die Auferstehung zum Leben und die Auferstehung zum Gericht.
[8:58] Und wir haben letzte Woche schon etwas gelesen und gehört über die Auferstehung zum Leben. Bei der Wiederkunft Jesu, wenn er wiederkommen wird, sichtbar, hörbar, global mit allen Engeln und den Erdboden nicht berührt wird, dann wird er die Toten in Christus, die in Christus gewachsen und gestorben sind, herausrufen aus dem Grab. Das ist die Auferstehung des Lebens. Und die Bibel sagt, es gibt aber zwei Auferstehungen: die Auferstehung zum Leben und die Auferstehung zum Gericht.
[9:25] Diese Auferstehung zum Leben können wir auch noch einmal nachvollziehen in 1. Thessalonicher 4. 1. Thessalonicher 4 und dort Verse 16 bis 18. 1. Thessalonicher 4, Verse 16 bis 18. Dort heißt es: "Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ertönt und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen."
[10:00] Was für eine Verheißung, dass wenn Jesus wiederkommt, alle, die in Jesus gestorben sind, die ihr Leben lang mit Jesus gelebt haben, die ihre Schwächen überwunden haben, die ihre Fehler überwunden haben durch die Gnade Jesu, die gewachsen sind in sein Ebenbild hinein, dass sie auferstehen werden. Und dann heißt es in Vers 17: "Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben..." Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich glaube, ich habe es letzte Woche schon gesagt: Ich möchte zu denjenigen gehören, die leben bei der Wiederkunft, die ihn kommen sehen. Und ich weiß, Jesus hat noch ein großes Werk in mir zu tun, um das zu realisieren. Aber ich hoffe, das ist auch dein Wunsch.
[10:36] In Vers 17 heißt es: "Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft. Und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit."
[10:47] So tröstet nur einander mit diesen Worten. Wenn es um die Endzeit geht, dann wird manch einer richtig nervös oder bekommt Angst oder hat Panikattacken. Aber Jesus sagt: Tröstet euch. In Johannes 14 sagt er in Vers 1: "Euer Herz erschrecke nicht."
[11:06] Es ist so schön zu sehen, dass wenn die Bibel über die letzten Dinge spricht, über das, was kurz vor der Wiederkunft und dann auch was nach der Wiederkunft passiert, dass die Bibel uns hier deutlich macht, dass wir keine Angst haben brauchen, dass wir vertrauensvoll auf Jesus schauen können, dass wir Zuversicht haben können, uns trösten können mit den Worten der Verheißung, dass wenn wir in Christus wachsen, wir von ihm gerettet werden, von ihm abgeholt werden und wenn wir gestorben sind, auferstehen werden.
[11:30] Das ist hier also die Auferstehung zum Leben, zu einem Leben alle Zeit mit Jesus. Und darin wird sich eine Hoffnung erfüllen, eine Sehnsucht, die ausgedrückt wird in wunderbarer Sprache in Jesaja 25 und dort Vers 9. Jesaja 25, Vers 9 heißt es: "Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rettet. Das ist der Herr, auf den wir hofften. Nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung."
[12:03] Dort wird es eine Menschengruppe geben, diejenigen, die in ihm gewachsen sind, werden sagen: "Das ist er, auf den wir gehofft haben, dass er uns rettet. Das ist derjenige, zu dem wir gebetet haben, dessen Wort wir studiert haben, den wir besser kennenlernen wollten und um den es uns leid tat, als wir ihn gekränkt haben durch unsere Sünden. Das ist derjenige, der unser persönlicher Heiland und Erlöser ist." Und die Bibel sagt, dass an diesem Tag diese Worte gesprochen werden von diesen Menschen, die gewachsen sind in Christus, und wenn sie ihn dann kommend sehen, wird all ihre Hoffnung, all ihr Sehnen, all ihre Wünsche Realität werden an diesem wunderbaren Tag.
[12:46] Lieber Freund, möchtest du auch in der Gruppe sein, die hier beschrieben ist? Kannst du auch an diesem Tag dann ausrufen und sagen: "Seh, das ist mein Heiland, mein Jesus, auf den ich gehofft habe"? Ich möchte das heute neu, ganz neu für mich entscheiden, dort dabei zu sein. Du auch sagen zu können: "Das ist mein Heiland, auf den ich gehofft habe, der mich gerettet hat, der in all meinen Nöten bei mir war und aus dessen Wort ich unterrichtet wurde." Das ist die Hoffnung, die wir haben.
[13:22] Aber leider werden nicht alle Menschen, die auf der Erde leben, zu diesem Zeitpunkt diese Einstellung haben. In Offenbarung 6 wird uns von einer Gruppe berichtet, die eine völlig andere Einstellung an den Tag legt. In Offenbarung 6 und dort Verse 14 bis 17. Offenbarung 6, Verse 14 bis 17, die Bibel sagt: "Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt."
[13:50] Was muss das für ein gewaltiges Schauspiel sein, wenn der ganze Himmel sich entrollt? Nichts wird so bleiben, wie es ist an jedem großen Tag. Und in Vers 15 heißt es: "Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes. Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?"
[14:30] Dann wird es eine zweite Gruppe geben, die ihr Leben lang auf sich geschaut hat und nicht auf Jesus. Und als Jesus kommt und mit dem Angesicht seiner Herrlichkeit, mit der Herrlichkeit des Vaters, mit all seinen Engeln kommen wird, werden sie es nicht ertragen können.
[14:47] Lieber Freund, liebe Freundin, kannst du heute in das Angesicht Jesu schauen? Jesus möchte, dass dann du ebenfalls in das Angesicht Jesu schauen kannst, dass du dich nicht verbirgst vor ihm und wegrennst und in die Höhlen kriechst und dich lieber erschlagen lässt von Steinen und Felsen. Denn was die Menschen hier sagen, sie sagen im Wesentlichen: "Wir möchten lieber gesteinigt werden, als Jesus anzuhören. Wir möchten lieber, dass Steine auf uns fallen und uns töten, als dass wir in das Angesicht Jesu schauen, die Augen Jesu, die für uns gestorben sind."
[15:29] Jesus Christus, der für uns gestorben ist, möchte, dass jeder Einzelne von uns eine Entscheidung fällt. Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, dort an diesem Tag wird es zwei Gruppen geben, nur zwei. Die eine Gruppe wird sagen: "Seht, das ist der Herr, auf den wir gehofft haben." Die andere Gruppe wird sagen: "Wer fällt auf uns?" Und du kannst heute, und ich kann heute durch mein Leben, durch meine Entscheidung, durch mein Wachstum in Christus oder eben auch nicht, entscheiden, die Weichen stellen, in welcher Gruppe wir dann sein werden.
[16:08] Führt dein Lebenslauf, führt das Wachstum oder das Nicht-Wachstum, das du erlebst, zu der Gruppe oder zu der Gruppe? Die Frage müssen wir uns stellen. Denn bevor wir über das sprechen, wie es wird, wenn alles neu wird, wollen wir uns wirklich vergegenwärtigen, was passiert bei der Wiederkunft? Welcher Gruppe möchte ich angehören? Denn nur diejenigen, die in der richtigen Gruppe sind, werden erleben, wie es sein wird, wenn alles neu wird.
[16:37] Was wird mit diesen Menschen passieren, die zu den Bergen rufen: "Fallt auf uns und steinigt uns", sozusagen? Was wird mit diesen Menschen passieren, die sagen: "Wir möchten lieber sterben, als in der Gegenwart eines heiligen Gottes zu leben? Wir möchten lieber sterben, als uns mit dem Wort Gottes zu beschäftigen? Wir möchten lieber sterben, als Jesus ins Angesicht zu sehen?"
[16:56] Was wird Gott mit diesen Menschen machen? Die Bibel sagt, dass er ihren Wunsch erfüllen wird. 2. Thessalonicher 1, Verse 7 bis 9 lesen wir: "Euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. Diese werden strafend ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Macht empfangen."
[17:44] Jesus wird ihnen das geben, was sie sich wünschen: ewiges Verderben, den Tod. Und das ist Ausdruck der Liebe Gottes und der Gerechtigkeit, der jedem Menschen die Wahl stellt, was er haben möchte. Lieber Freund, du kannst wählen. Jesus gibt dir die Wahl. Jesus sagt: Du kannst wählen: Leben oder Tod. Wähle du selbst.
[18:08] Und dann wird es viele Menschen geben, die Mehrheit der Lebenden auf der Erde wird sagen: "Tod", weil wir wollen lieber sterben, als bei Jesus sein. Aber lieber Freund, es ist eine sinnvolle Entscheidung. Wäre es nicht besser, heute, wo noch Gelegenheit ist, zu Jesus zurückzukehren, sich dafür zu entscheiden, lieber zu leben als zu sterben?
[18:30] Wenn dann diese Menschen sterben und offensichtlich die Erde gewaltige Veränderungen erleben wird, wenn dieses große Erdbeben eintrifft unter der 7. Plage, die uns berichtet wird in Offenbarung 16, ein Erdbeben so groß wie noch nie da gewesen ist. Wenn die Berge verschwinden werden, die Inseln verschwinden werden, alles das aus den Fugen gerät, dann wird die Erde ziemlich zerstört zurückbleiben.
[19:00] Jeremia hat diesen Zustand der Erde nach der Wiederkunft Jesu gesehen. Und zwar finden wir seine Beschreibung in Jeremia 4. Jeremia 4, Verse 23 bis 26. Es heißt hier: "Ich schaute zur Erde, doch siehe, sie war wüst und leer, und zum Himmel, aber sein Licht war verschwunden. Ich schaute die Berge an, doch siehe, sie erbebten, und alle Hügel schwankten. Ich schaute und siehe, da war kein Mensch mehr. Und alle Hügel schwankten. Ich schaute und siehe, das fruchtbare Land war zur Wüste geworden, und alle seine Städte waren zerstört vor dem Herrn, vor der Glut seines Zorns."
[19:42] Halten wir fest, was hier Jeremia über die Erde nach der Wiederkunft beschreibt. Erstens: Die Erde ist wüst und leer. Wir werden gleich auf diesen Terminus etwas genauer eingehen. Wir können es auch gleich machen, denn diese Worte "wüst und leer" – im Hebräischen sind es genau die gleichen Worte, nämlich "tohu wa bohu" – die verwendet werden in 1. Mose 1, Vers 2. "Die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern." Und auch hier haben wir eine Wüste, eine Leere und Finsternis, denn der Text sagt in Jeremia 4, Vers 23: "sein Licht", also das Licht des Himmels, war verschwunden. Es war wüst und leer und finster.
[20:31] Die Erde wird sozusagen annähernd wieder in den Zustand gemacht, wie sie war vor der Schöpfung. Die Menschen, die den Schöpfer abgelehnt haben, die das schöpferische Wachstum in Christus abgelehnt haben, die den Tag zur Erinnerung an die Schöpfung abgelehnt haben, werden sterben. Und die Schöpfung wird sozusagen wieder zurückgenommen werden. Die Erde wird verbleiben in einem Zustand wie am Beginn des ersten Schöpfungstages: ungeformt, leer, wüst, finster.
[21:01] Und dann heißt es hier ganz deutlich in Vers 25: "Und siehe, da war kein Mensch mehr." Wenn Jesus wiederkommt, dann wird er alle Gläubigen, diejenigen, die noch lebend sind, und diejenigen, die in Christus gestorben sind, mitnehmen in den Himmel. Und alle Ungläubigen, die auf der Erde leben, werden sterben auf ihren eigenen Wunsch. Und alle Ungläubigen, die tot schon sind bei der Wiederkunft, werden zunächst einmal tot bleiben, denn sie werden in der Auferstehung bei der Wiederkunft nicht dabei auferstehen. Es gibt ja zwei Auferstehungen: eine zum Leben und eine zum Tod. Und so ist die Erde ohne jeglichen Menschen.
[21:50] Schauen wir gemeinsam in 2. Petrus 3 einen interessanten Gedanken an. Das, was hier beschrieben wird in Jeremia und an vielen anderen Stellen, auch in den alten Schriften der Propheten, wird genannt der Tag des Herrn. Der Tag des Herrn, der Finsternis und so weiter und so fort.
[22:17] In 2. Petrus 3, Vers 10 wird gesagt: "Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht." Der Tag des Herrn beginnt offensichtlich mit der Wiederkunft. Dann werden die Himmel mit Krachen vergehen. Das ist das Zusammenrollen der Himmel bei der Wiederkunft. Die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen. Und das geschieht offensichtlich nicht bei der Wiederkunft. Offensichtlich ist also der Tag des Herrn länger als nur der buchstäbliche Tag der Wiederkunft. Denn bei der Wiederkunft werden die Himmel mit Krachen vergehen. Ja, die Wiederkunft wird kommen wie ein Dieb in der Nacht für die Ungläubigen. Aber auch bei der Wiederkunft werden die Elemente der Erde nicht schmelzen und verbrennen.
[23:02] Der Tag des Herrn muss also länger gehen. Und nur zwei Verse weiter vorne wird uns deutlich gesagt, was der Schlüssel ist für den Tag des Herrn. Der Tag des Herrn – ein Tag bei dem Herrn sind 1000 Jahre. Und somit beginnt mit der Wiederkunft der Tag des Herrn, der nach der Bibel 1000 Jahre umfasst. Und das sind die 1000 Jahre, von denen Offenbarung 20 spricht. Die vielen Jahre, die die Bibel umfasst, die vielen 1000 Jahre, von denen Offenbarung 20 spricht. Die viele Bibelleser oftmals als eine Zeit eines Wohlstandsreiches hier auf der Erde, eines christlichen Friedensreiches auf der Erde bezeichnen. Aber die Bibel macht deutlich: Wenn diese 1000 Jahre beginnen, dass das Millennium, wie es oft genannt wird, dann ist da kein einziger Mensch auf der Erde. Die Erde ist wüst und leer. Die Erde ist tot und der Tag des Herrn beginnt.
[24:09] Schauen wir uns ganz kurz an, was die Bibel über diesen Tag des Herrn, über dieses Millennium zu sagen hat. In Offenbarung 20, Verse 1 und 2 lesen wir: Offenbarung 20, Verse 1 und 2. "Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und er hat den Schlüssel der Kette in seiner Hand und ergriff den Drachen, der der Teufel und der Satan ist."
[24:39] Zunächst einmal wollen wir feststellen, was dieser Abgrund ist. Und interessanterweise kann man feststellen, dass als die Schriften des Alten Testamentes übersetzt worden sind in das Altgriechische – das war ungefähr einige Jahrzehnte, Jahrhunderte, ungefähr 200 Jahre vor der Geburt Jesu –, da wurde die griechische Übersetzung des Alten Testaments angefertigt, um zu verstehen, welche griechischen Worte im Altgriechischen zu hebräischen Worten korrespondieren. Und da stellt man fest, dass das Wort, das hier steht, "Abyssos", dasselbe Wort ist, das in der Septuaginta verwendet wird, um die Tiefe, den ungeordneten Zustand der Erde am ersten Schöpfungstag zu bezeichnen. Das selbe Wort, das in der 1. Mose 1, Vers 2 verwendet wird in der Septuaginta, "Abyssos", ist das Wort, das hier verwendet wird.
[25:40] Also wiederum haben wir diesen Punkt, dass nach der Wiederkunft die Erde so aussehen wird wie vor der Schöpfung. Und auf diese verwüstete, zerstörte Erde, ungeformt und gezeichnet von den Plagen, wird der Satan geworfen, der jetzt hier fest gebunden wird mit einer Kette. Und zwar für 1000 Jahre.
[26:05] Und die Frage ist: Was ist diese Kette? Zunächst einmal wollen wir uns fragen: Kann es sich um eine buchstäbliche Kette handeln? Und dazu wollen wir Markus 5 anschauen. In Markus 5 lesen wir eine Geschichte von Jesus, der einen Besessenen heilt. Der Besessene war nicht nur von einem oder zwei Dämonen besessen, sondern von vielen. Denn als Jesus nach dem Namen des Dämons fragte, sagte er: "Legion." Und wir wissen dann später, dass als die Dämonen in eine Schweineherde fahren, dass 2000 Schweine tatsächlich nicht nur wie, sondern wie Besessene in den Abgrund stürzen und im Wasser ertrinken.
[26:50] Und es heißt hier in Markus 5, 3 und 4 über diesen Besessenen, der seine Wohnung in den Gräbern hatte: "Und selbst mit Ketten konnte niemand ihn binden. Denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben. Und niemand konnte ihn bändigen." Man kann Dämonen nicht mit Bronze oder Eisen oder Stahl oder Platin bändigen und binden. Keine buchstäbliche Kette dieser Welt kann einen Dämon binden, und schon gar nicht Satan. Das heißt, die Kette, die hier in Offenbarung 20 beschrieben ist, kann keine buchstäbliche Kette sein. Es muss eine symbolische Kette sein.
[27:32] Und die Idee, die sich dahinter verbirgt, ist diejenige, dass dem Satan tatsächlich, sozusagen im übertragenen Sinne, aus einem ganz einfachen Umstand, nämlich aufgrund der Tatsache, dass, wie wir gesagt haben, alle gläubigen Menschen im Himmel sind, alle Ungläubigen tot sind, sodass zum ersten Mal nach einer langen Zeit von ca. 6.000 Jahren der Satan nichts und niemanden verführen kann. Seit 6.000 Jahren ist er damit beschäftigt, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr, Menschen zu verführen und seine Dämonen dazu aufzutragen, zu verführen. Satan gönnt sich keine Pause, er gönnt sich keinen Ruhetag, er gönnt sich keinen einzigen Verschnaufer, um sein Werk der Zerstörung und Verführung durchzusetzen.
[28:29] Und hier ist er gezwungen plötzlich, weil niemand da ist, den er verführen kann, für 1.000 Jahre lang, die Resultate seiner Zerstörung, die Resultate seiner Verführung, die Resultate seiner Rebellion anzuschauen und darüber nachzudenken. Gott gibt ihm 1.000 Jahre Zeit nachzudenken über das, was er getan hat und welche Folgen es gehabt hat. Und nach diesen 1.000 Jahren wird auch der letzte Dämon überzeugt sein, dass Satan ein Lügner war und dass er wirklich eigentlich nicht das konnte und kann, was er behauptet hat.
[29:07] Aber die Bibel sagt auch, dass dieser Zustand des tatenlosen Gebundenseins nicht für ewig so anhalten wird, sondern in Offenbarung 20, Vers 3 wird noch einmal gesagt: "Und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1.000 Jahre vollendet sind, und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden." Das heißt, nach den 1.000 Jahren muss es für den Satan wieder eine Gelegenheit geben, zu verführen. Das heißt, es müssen dort wieder Menschen geben. Und das gibt uns den Hinweis darauf, dass dort eine zweite Auferstehung stattgefunden haben wird. Und dazu gleich mehr.
[29:53] Bevor wir aber das anschauen, wollen wir uns die Frage stellen: Was passiert während der 1.000 Jahre im Himmel? Wir haben ja gesehen, dass während der 1.000 Jahre er durch die Wüste, finstere, leere Erde geht, marschiert und verzweifelt versucht, seine schöpferische Kraft unter Beweis zu stellen, was natürlich nicht gelingt, weil er keine schöpferische Kraft hat. Und wir lesen im nächsten Vers in Offenbarung 20, Vers 4, was jetzt im Himmel passiert. Dort heißt es: "Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und es wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses des Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild und das Mahlzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten. Und sie wurden lebendig und regierten die 1.000 Jahre mit Christus."
[30:50] Während der 1.000 Jahre, in denen Satan auf der Erde ist, werden alle Gläubigen, alle, die den Sieg errungen haben, alle, die in Christus gewachsen sind und Überwinder geworden sind, im Himmel mit Christus regieren. Könige und Priester, was für eine wunderbare Verheißung.
[31:05] Nun, was genau werden sie dort richten? In 1. Korinther 6 werden wir da fündig als Antwort auf diese Frage, in 1. Korinther 6, Verse 2 und 3. 1. Korinther 6, Verse 2 und 3 heißt es: "Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Vers 3: Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens?"
[31:38] Paulus macht deutlich, dass diejenigen, die siegreich in Christus gewachsen sind, die das Ziel erreicht haben, die den guten Kampf gekämpft haben, die den Lauf vollendet haben, dass sie während der 1.000 Jahre richten werden, das heißt, sie werden das Urteil nachvollziehen, was über die Ungläubigen und über die Dämonen, die abgefallenen Engel, ergangen ist. Was für eine enorme Aufgabe und was für ein enormes Privileg.
[32:12] Jetzt, was ist die Grundlage in diesem Gericht? Und auch dort gibt uns die Bibel eine deutliche Antwort. Auf Offenbarung 20, Vers 12 lesen wir: "Und ich sah die Toten, kleine und große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens, und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand."
[32:39] Die Toten, die vor Gott stehen – eine Symbolsprache, die oft in der Bibel verwendet wird, das ist auch im 5. Siegel, in Offenbarung 6, oder auch letztendlich im übertragenen Sinne im Gleichnis von Lazarus – bedeutet nicht, dass Tote da buchstäblich stehen, denn die Bibel sagt, Tote sind tot, sie schlafen. Der Gedanke, der dahinter sich befindet, ist, dass durch die Bücher das Leben eines jeden Toten direkt vor Gott steht. Es werden die Toten gerichtet, indem Bücher aufgeschlagen werden.
[33:12] Das Gericht im Himmel während der 1.000 Jahre, an dem die Gläubigen Anteil haben, basiert auf Büchern. Zumal auf Büchern, in denen all die Werke geschrieben sind, die sie getan haben, und dann auch auf einem Buch des Lebens. Und in diesem Buch des Lebens, da steht nicht im Sendemanuskript, aber gemeinsam können wir es anschauen: In Offenbarung 3, Vers 5 heißt es: "Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und dann wird er seinen Namen bekennen vor meinem Vater und seinen Engeln."
[33:45] In dem Buch des Lebens befinden sich Namen. Liebe Freundinnen, durch ein Wiedergeborensein, durch eine Neugeburt in Christus, kann unser Name eingeschrieben werden in dieses Buch des Lebens. Und unsere Taten und Werke, mit denen wir in Christus wachsen, die eingezeichnet sind in die Bücher, beweisen, ob wir tatsächlich innerlich das auch erleben, was wir äußerlich vorgeben. Wie viele Christen heute sagen, dass sie Christen sind, sind es aber innerlich gar nicht. Und die Bücher im Himmel offenbaren dies.
[34:21] Und wenn dann die Gläubigen nach der Wiederkunft in den Himmel kommen werden, werden sie sich fragen: Warum ist derjenige dabei? Warum ist derjenige nicht dabei? Warum ist meine Oma nicht dabei? Warum ist mein Feind dabei? Stephanus wird sich fragen: Warum Paulus da ist? Jesaja, der zersägt worden ist von Manasse, wird sich fragen: Warum Manasse, der König, dieser böse König, im Himmel sein wird? Und Gott wird einige Erklärungsarbeit zu tun haben. Er wird ihnen die Bücher zeigen müssen. Und zeigen, wie selbst schlimme Verbrechen in der Kirche, und zeigen, wie selbst schlimme Verbrecher, abgefallene Könige, Menschen, die tief in der Sünde verstrickt waren, gerettet werden konnten durch die Liebe und Gnade Jesu. Und da wird großes Jauchzen sein im Himmel. Denn wir werden Bekehrungsgeschichten sehen und erleben, von denen wir nicht einmal geglaubt haben, dass sie stattfinden könnten. Und wir werden auch sehen, warum dort Menschen, von denen wir geglaubt haben, dass sie die besten Christen der Welt sind, dass sie nicht im Himmel sind. Weil wir sehen werden in den Büchern, was im Privatleben sich abgespielt hat, was sich in ihrem Herzen abgespielt hat. Und wir werden dann zu dem Schluss kommen, dass Gottes Gerichte gerecht und gut sind.
[35:45] In Offenbarung 20, wo wir nochmal zurückkehren wollen, Verse 5 und 6 wird uns gesagt, dass die Menschen, die an der 1. Auferstehung teilhaben, nicht wieder lebendig wurden, bis die 1.000 Jahre vollendet waren. Dies ist die 1. Auferstehung.
[36:03] Lieber Freund, ich möchte, wenn ich schon sterbe, an der 1. Auferstehung teilhaben. Ich möchte damit dabei sein im Himmel. "Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der 1. Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein während der 1.000 Jahre." Wenn wir Christus treu sind, wenn wir heute, im Hier und Jetzt mit ihm wachsen, dann hat der zweite Tod, der über jeden Ungläubigen kommt, keine Macht über uns. Aber die übrigen Toten, die übrigen Ungläubigen, bleiben während der 1.000 Jahre tot.
[36:42] Und dann in Vers 13 wird beschrieben, was nach den 1.000 Jahren passiert, dass der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren. Und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Ganz am Ende werden noch einmal alle Ungläubigen auferstehen. Alle Ungläubigen aller Zeitalter. Dort werden Milliarden von Menschen über die Erde marschieren, zum letzten Gefecht, zur letzten Auseinandersetzung.
[37:16] Und während dieser Zeit heißt es in Offenbarung 21, Vers 2: "Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut."
[37:34] Jerusalem, die Stadt, auf die schon Abraham gewartet hat, auf die Mose gewartet hat, auf die all die Propheten und Männer Gottes gewartet haben, im Alten und Neuen Testament und durch die Kirchengeschichte hindurch bis in die letzte Zeit, wird vom Himmel herabkommen und wird umzingelt werden von all den Ungläubigen, so wie es uns in Vers 7 bis 9, Kapitel 20, gesagt wird.
[38:01] Und wenn die 1.000 Jahre vollendet sind, wird das Gefängnis losgelassen werden durch die Auferstehung der Ungläubigen, die Auferstehung zum Gericht. "Und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, Gog und Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt."
[38:28] Und das ist der Moment, auf den Gott sozusagen eine Ewigkeit lang schon gewartet hat. Seit Beginn des großen Kampfes, der die Grundlage ist der ganzen biblischen Lehre und der ganzen biblischen Weltanschauung, wie wir gesehen haben in unserer ersten Folge, seit dem ersten Moment, wo Satan anfing, diesen sinnlosen Gedanken zu denken, dass das Gesetz Gottes abgeschafft werden könnte, dass Gott auf diesen Zeitpunkt warten wird, der hier in Offenbarung 20, Verse 7 bis 9 beschrieben ist, wenn alle, alle Engel, die Guten und die Bösen, alle Menschen, die Guten und die Bösen, alle Vertreter aller ungefallenen Welten, alle gleichzeitig an einem Ort sein werden.
[39:19] Es wird zum ersten und zum letzten Mal in der Geschichte dieses Universums der Fall sein, dass alle Lebewesen, die geschaffen wurden, gleichzeitig an demselben Ort sind. Und in diesem Moment wird etwas passieren, was die Bibel andeutet und was unsere Vorstellungskraft übersteigt und sprengt. Nämlich, dass wenn Gott dann noch einmal die Bücher öffnet und jedem zeigt, was sein großer Plan der Erlösung gewesen ist, wie er immer das Richtige getan hat und immer in Liebe gehandelt hat, in Gnade gehandelt hat, in Gerechtigkeit gehandelt hat, wenn die Menschen noch einmal in einem großen Panoramablick sehen, wie der große Kampf sich entfaltet hat und wie Christus als unser Schöpfer, als unser Erlöser, als unser Messias, als unser Hoher Priester, als Richter, als Freund, unser Alles gewesen ist, wenn wir ihn angenommen haben, dass Gott die Möglichkeit geschaffen hat, indem er den Samen in unser Herz gelegt hat, dass jeder von uns in Christus hätte wachsen können, dann werden alle gleichzeitig zu demselben Schluss kommen, der in Philipper 2, Verse 10 und 11 beschrieben ist.
[40:26] In Philipper 2, Verse 10 und 11 heißt es: "Damit in dem Namen Jesus sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters." Alle, inklusive Satan, werden zugeben, dass Gott gerecht ist und dass man ihm nichts zur Last legen kann und dass die Sünde unnötig ist, unsinnig ist und nur Schaden angerichtet hat.
[40:53] Und jetzt, in diesem Moment, kann Gott die Sünde einfach einmal ausrotten, denn niemand wird noch Zweifel an dem gerechten Recht Gottes haben. Sünde ist ja ein Gedanke, und wenn Gott einfach nur Sünde ausrotten würde, ohne deren Zustimmung, könnte die Sünde sich durch Gedanken immer weiter pflanzen. So wartet Gott sogar auf die Zustimmung der Sünde, um die Sünde auszurotten. Was für einen langmütigen, geduldigen, liebevollen Gott wir haben.
[41:23] Aber da diese Erkenntnis nur eine Kopferkenntnis sein wird, die das Leben nicht mehr verändert, denn das Herz hat ja bereits die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen, dann wird das Leben nicht mehr verändert. Das Herz hat ja bereits die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen. Eine Erkenntnis, die von den Fakten sozusagen erzwungen wird, aber keine Liebe zu Jesus hervorbringt. Da diese Erkenntnis nur Kopfwissen ist, werden diese Heiden trotzdem daran gehen, obwohl Jesus gerecht ist, obwohl sie zugeben, dass er recht hat, werden sie trotzdem aus einem Hass versuchen, die Stadt Jerusalem einzunehmen.
[42:09] Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. Feuer wird vom Himmel herabfallen als letzter Ausdruck der Liebe Gottes und wird die Ungläubigen vernichten und den Satan mit ihnen. In Vers 14 und 15 heißt es: "Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen." Das ist der zweite Tod, vor dem Jesus uns bewahren möchte.
[42:47] Jesus bewahrt den Gläubigen nicht notwendigerweise vor dem ersten Tod. Viele, viele Gläubige, die allermeisten der Gläubigen sind den ersten Tod gestorben. Jesus ist nicht gekommen, um uns von dem ersten Tod zu erlösen. Er ist gekommen, um uns von dem zweiten Tod zu erlösen. Er ist gekommen, um uns von dem zweiten Tod zu erlösen. So bleibt der Tod bis zum Erlösen von den Gläubigen. Wenn jemand nicht ein Buch des Lebens gefunden hat, wurde er in den Feuersee geworfen.
[43:20] Was soll ich tun, um nicht diesen zweiten Tod zu erleiden? Sei im Lebensbuch eingeschrieben. Ich habe so vieles aus eigener Kraft versucht. Ich möchte, dass du in mir lebst. Ich möchte diese Entscheidung fällen. Du sollst die Führung haben. Ich gebe dir alles. Es tut mir so leid. Ich möchte in dir wachsen. Ich hätte schon viel mehr erreichen können. Aber jetzt möchte ich mit dir leben. Wo ich mit dir gehen möchte, Jesus. Ich möchte wachsen mit dir.
[43:59] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du diese Entscheidung fällst und sie noch heute fällst, dann kann niemand, niemand dich aus seiner Hand reißen. Und der zweite Tod wird keine Macht über dich haben. Bitte, lieber Freund, schieb diese Entscheidung nicht auf. Liebe Freundin, bitte warte nicht länger. Übergib dein Leben Jesus, damit du in ihm wachsen kannst. Damit du an diesem großen Tag, der in über 1.000 Jahren stattfinden wird, auf der richtigen Seite sein wirst.
[44:32] Und dann heißt es in mir, in dieser letzten Auseinandersetzung, ab Vers 3 in Offenbarung 21, Verse 3 bis 5. "Und ich höre deine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Das ist eine meiner Lieblingsverse in der Bibel. Und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott." Gott möchte bei uns wohnen und er wird bei uns wohnen. Er wird mit uns in Neu-Jerusalem wohnen.
[45:02] Vers 4: "Und Gott wird abwischen alle Tränen." Da wird es noch Tränen geben nach 10.000 Jahren, wenn wir unsere Lieben, die sich gegen Jesus entschieden haben, draußen vor der Stadt sehen werden. Aber die Bibel sagt: "Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird nicht mehr sein. Denn das erste ist vergangen." Gott möchte all das, was hier uns Schmerzen, Leid und Trauer verschafft hat, abschaffen. Er möchte, dass es nie wiederkommt.
[45:35] In Vers 5 heißt es: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu." Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss. Das sind Worte, die Gott selbst, der Vater, auf seinem Thron gesprochen hat. Und die Bibel überliefert sie uns als wahrhaftige und gewisse Worte. Gott hat gesagt: "Siehe, ich mache alles neu." Was für eine gute Nachricht für unser Leben. Mitten in der Krise, in der Depression, in all den Schwierigkeiten unseres Lebens, Gott sagt: "Ich mache alles neu."
[46:12] Es wird eine Welt ohne Sünde sein. Eine Welt ohne Schmerz. Eine Welt ohne Trauer. Und obwohl wir bereits vor der Wiederkunft in Christus so sehr gewachsen sind, dass die Frucht es zulässt und er wiederkommen kann, hört das Wachstum auf der neuen Erde nicht auf. Es gibt einen interessanten Vers, der uns weiter verbinden möchte. In Maleachi 3 und dort Vers 20 heißt es: "Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heilung wird unter ihren Flügeln sein. Und ihr werdet herauskommen und hüpfen wie Kälber aus dem Stall."
[46:59] Nun, das hebräische Wort für "hüpfen" kann auch anders übersetzt werden. So wird es z.B. in der King James, der englischen berühmten King James-Übersetzung, die aufgrund einer anderen Verseinteilung den Vers 4,2 hat, Kapitel 4, Vers 2, wird es übersetzt mit "wachsen". Wir werden wachsen wie die Kälber. Kälber sind klein und dann, wenn sie gefüttert werden, aus dem Stall herauskommen, wachsen sie. Wir werden wachsen. Wir werden nicht nur geistlich und emotional weiter wachsen, sondern wir werden körperlich wachsen. Wachstum in Christus hat so viele Komponenten. Und unsere Erkenntnis, die jetzt nur ein Stückwerk ist, wird wachsen und wachsen bis in alle Ewigkeit. Denn die Wahrheit ist, das Wachstum in Christus ist ohne Ende. Es ist für die Ewigkeit.
[47:56] Und ja, hier auf der Erde werden wir einen gewissen Standard erreichen. Wir werden zu einem bestimmten Punkt kommen, auf den Jesus wartet, damit er wiederkommen kann. Aber damit ist das Wachstum im Großen und Ganzen in der Höhe und Breite nicht abgeschlossen. Denn Gott ist so gewaltig, seine Werke sind so gewaltig, dass es immer Neues dazuzulernen gibt, neue Dinge zu erforschen. Wir werden wachsen und wachsen. Das ist eine unglaubliche, wunderbare Aussicht.
[48:29] Der letzte Abschnitt für diese Woche und für dieses Quartal und für dieses Jahr. Im letzten Buch der Bibel, im letzten Kapitel, in Offenbarung 22, Verse 1 und 2. "Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens." Lieber Freund, hast du vom Wasser des Lebens genommen? Jesus sagt: "Ich biete dir das Wasser des Lebens an." Er bietet es der Frau am samaritanischen Brunnen an, obwohl sie nicht so viel von der Bibel weiß. Obwohl sie ein Leben des Abschaums und der Schande gelebt hat, bietet Jesus ihr das Wasser des Lebens an. Und er bietet es dir heute auch an, egal was dein Zustand ist.
[49:14] Lieber Freund, liebe Freundin, er möchte, dass du das Wasser des Lebens nimmst. "Glänzend wie Kristall und der Ausfluss vom Thron Gottes und des Lammes. Und die Blätter des Baumes, in der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom von dieser und von jener Seite aus, war der Baum des Lebens, der 12-mal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine. Und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker."
[49:41] Wir werden Zugang haben zum Baum des Lebens und werden uns Monat für Monat einfinden und die Frucht vom Baum des Lebens bekommen. Und werden unser ewiges Leben erweitern und verlängern. Monat für Monat. Und wir werden heil werden. Wir werden wachsen, körperlich, geistig, emotional in jeder Hinsicht. Wir werden wachsen und wachsen. Und der Baum des Lebens wird dafür sorgen, dass unser Wachstum nicht aufhören wird.
[50:15] Liebe Freund, liebe Freundin, möchtest du dich heute entscheiden, in Christus zu wachsen? Jesus Christus anzunehmen, das Wasser des Lebens anzunehmen, das Wort, das er in dich hineingepflanzt hat, wachsen zu lassen, damit er in dir Gestalt gewinnen kann. Das ist dein Wunsch. Ich wünsche mir so sehr, dass wir uns in den nächsten Jahren wiederfinden werden. Ich möchte sie finden. Heute, am Ende dieses Jahres. In Christus zu wachsen und bei ihm zu bleiben, damit er mich zur Vollendung bringen kann. Das ist doch dein Wunsch.
[51:03] Gott segne dich in deiner Entscheidung. Und Gott gebe dir die Kraft, die er hat. Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Das A und das O. Und er kann dieses Wachstum durchführen. Wenn ihr die Themen, die wir heute studiert haben, noch ausführlicher anschauen wollt, dann schaut euch doch auf "Ausblick 2012" einige unserer Vorträge an, vor allem den Vortrag 11, "Die Rückkehr", den Vortrag 21, "Die Antwort", den Vortrag 22, "Das Feuer" und den Vortrag 27, "Die Ewigkeit", wo wir einige der Themen, die wir heute nur angerissen haben, ausführlich begründen, besprechen, analysieren und studieren.
[51:45] Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr. Wir wünschen euch, dass ihr Gottes Segen erlebt in all dem Studium, dass ihr im Wort Gottes durchführt. Wir hoffen, dass wir euch mit joelmedia.tv einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass ihr die Themen, die wir heute studiert haben, in den letzten Wochen hinzugefügt worden sind. Wir sehen uns hoffentlich alle im neuen Jahr, wenn wir mit einer neuen Serie beginnen werden, wo wir uns über die Schöpfung unterhalten werden. Wo wir all die verschiedenen Aspekte zu den ersten beiden Kapiteln der Bibel gemeinsam betrachten werden. Das wird ein unglaublich spannendes Studium. In einer Zeit, wo immer mehr, auch in der Gemeinde Gottes, wo die Schöpfung so hoch gewesen ist, wie sie dort steht. Wenn wir gemeinsam das biblische Zeugnis studieren, wir werden glasklare Antworten finden. Ich freue mich schon sehr darauf. Sagt euren Freunden davon. Menschen, die sich für dieses Thema interessieren, werden reichen Gewinn davon tragen können, das gesamtbiblische Zeugnis zu studieren über die Schöpfung. Wir werden interessante Erdenwendungen machen.