In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die Frage behandelt, wie man den Heiligen Geist erkennt und ob Zungenrede biblisch ist. Es wird erklärt, dass die Frucht des Geistes in unserem Leben sichtbar wird, wenn wir uns zur Wahrheit hingezogen fühlen und die Taten des Fleisches abgetötet werden. Weiterhin wird die Bedeutung der Bundeslade und des himmlischen Heiligtums im Kontext von Offenbarung 11,19 beleuchtet und die historische Bedeutung des Jahres 1844 erörtert. Abschließend wird der Unterschied zwischen dem alten und neuen Bund thematisiert, wobei der neue Bund durch das Gesetz im Herzen und die direkte Erkenntnis Gottes gekennzeichnet ist.
29.01.2013 – Offenbarung 11,19a
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Das große, spannende Kapitel liegt vor uns. Dazu am Ende unserer Folge heute mehr. Wir wollen wie jedes Mal mit einem Gebet beginnen und danach eine Frage beantworten. Lass uns niederknien zum Gebet und dann geht's weiter.
[0:17] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt vor dich treten können, dass wir zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest. Gib, dass wir durch dein Wort belehrt werden, dass wir von allem Störenden ferngehalten werden, dass wir dich erkennen, wie du wirklich bist. Gib, dass wir dich in der Offenbarung erkennen, dass wir dein Wort verstehen und dass wir praktische Prinzipien für den Alltag mitnehmen können, die wir umsetzen und anwenden können jeden Tag. Das bitten wir dich von ganzem Herzen. Amen.
[0:55] Wie angekündigt, haben wir auch dieses Mal eine Frage erhalten, eine sehr interessante Frage von jemandem, der uns angeschrieben hat. Er sagt: „Meine Frage wäre, wie bekomme ich den Heiligen Geist und wie weiß ich es, wenn ich ihn habe? Ich bin getauft worden bei der Pfingstgemeinde. Ich habe es nie verstanden, wie man mit den Zungen reden, ob das überhaupt biblisch ist oder nicht.“ Und das finde ich eine sehr interessante Frage. Wir wollen auf diese Frage kurz eingehen. Die meisten Menschen diskutieren heute mehr darüber, ob es den Heiligen Geist gibt oder nicht, oder wer oder was er ist. Aber diese Frage ist eigentlich eine sehr gute Frage, denn sie zeigt, dass die Person, die sie gestellt hat, das Zentrum der Frage erkannt hat, nämlich: Woher weiß ich, ob ich den Heiligen Geist habe? Und wir wollen ganz kurz diese Frage beantworten.
[1:40] Woher weiß ich, dass ich den Heiligen Geist empfangen habe? Vielleicht ganz kurz, was meint ihr? Dankeschön. Lasst uns ganz kurz darauf das aufschlagen in Galater 5. Vers 22 wird ganz deutlich gesagt, was die Frucht des Geistes ist, das, was der Heilige Geist in unserem Leben bewirkt. Dort heißt es in Galater 5, Vers 22: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ Und dann Vers 23 heißt es: „Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.“ Das heißt, woher erkenne ich, dass der Heilige Geist in meinem Leben gewirkt hat? Wenn diese Charaktereigenschaften – Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung – in meinem Leben zunehmen. Ihr wisst ja, eine Frucht, die wächst nicht über Nacht. Es dauert ein bisschen, bis sie wächst, bis sie reift und so. Aber ich kann in meinem Leben erkennen, wenn diese Dinge zunehmen, wenn sie wachsen, dann kann ich erkennen, dass der Heilige Geist wirkt.
[2:53] Hat immer noch einen anderen Aspekt, den ich erkennen kann, dass der Heilige Geist in meinem Leben wirkt. Ganz genau, Dankeschön. In Johannes 16, in Johannes 16, Vers 13, da wird uns gesagt: „Wenn aber jener kommt, der Geist, wie wird der genannt? Der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ Punkt Nummer eins: Wir erkennen hier, dass wenn der Heilige Geist in mir ist, wenn er an mir wirkt, dass er mich zur ganzen Wahrheit leitet. Das heißt, ich erkenne den Heiligen Geist daran, dass ich mich für die Wahrheit interessiere, ich werde zur Wahrheit gedrängt, ich erkenne neue Wahrheiten, ich nehme neue Wahrheiten an. Das ist niemand, der den Heiligen Geist hat und der Wahrheiten der Bibel bewusst ablehnt. Ich erkenne den Heiligen Geist daran, dass er mich Stück für Stück immer tiefer und weiter in die Wahrheit führt. Und wenn ich diese Erfahrung habe, weiß ich, dass es der Heilige Geist ist, der mich leitet.
[4:05] Im gleichen Kapitel gibt es noch einen anderen Aspekt, den wir anschauen wollen, in Johannes 16, Vers 8. Vers 8 heißt es: „Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von was? Von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.“ Also, woran weiß ich, dass der Heilige Geist in meinem Herzen wirkt? Drei Dinge werden mir bewusst. Mir wird bewusst, wo ich gesündigt habe, in welcher Sünde ich lebe, wenn das der Fall ist. Mir wird bewusst, was wahre Gerechtigkeit ist, wo ich wahre Gerechtigkeit finden kann. Und mir wird bewusst, dass es ein Gericht gibt. Das heißt, wenn ich als Christus nicht abkann, dass jemand auf die Sünde hinweist oder dass über Sünde gepredigt wird, und wenn ich es nicht ertragen kann, wenn über das Gericht Gottes gepredigt wird, dann weiß ich sicher, dass der Heilige Geist nicht in mir ist. Denn der Heilige Geist überführt mich zu diesen Dingen. Der Heilige Geist schenkt mir ein Verständnis dafür.
[5:06] Lass uns doch ganz kurz Römer 8 anschauen. Auch in Römer 8 finden wir diesbezüglich einige Hinweise. Das heißt es in Römer 8, Vers 13: „Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.“ Woher erkennt man den Heiligen Geist? Der Heilige Geist wirkt in die Richtung oder wirkt in so einer Weise, dass die Taten des Fleisches getötet werden, abgetötet werden. Jetzt könnt ihr fragen: Was sind die Taten des Fleisches? Was sind die Werke des Fleisches? Habsucht, Geldgier, Lug, Tod, Neid. Gibt es eine ganze Menge, nicht wahr? Eine zum Beispiel, eine Liste der Werke des Fleisches wird in Galater 5 aufgezählt. In Galater 5, Vers 19 bis 21, dort heißt es in Galater 5, 19 bis 21: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiung, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wo ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“
[6:34] Der Heilige Geist bewirkt, dass diese Dinge, die wir gerade aufgezählt haben in Galater 5, dass sie abgetötet werden. Ich kann also nicht gleichzeitig den Heiligen Geist in meinem Leben haben und gleichzeitig diese Dinge praktizieren und daran festhalten und sie weiter kultivieren. Entweder ich habe den Heiligen Geist, dann werden diese Dinge abgetötet, oder ich tue diese Dinge weiterhin und kontinuierlich, und dann habe ich den Heiligen Geist im Nichts. Der Heilige Geist wirkt zwar vielleicht an meinem Herzen, er versucht mich zur Umkehr zu bringen, aber er wirkt nicht in mir. Und das ist ein Zeichen, woran ich erkennen kann, ob der Heilige Geist in mir wirkt.
[7:06] Schauen wir uns noch einen Vers an. Es gibt so viele Verse. Hesekiel 36, Hesekiel 36, Vers 26 und 27, daran erkennt man sehr deutlich, dass der Heilige Geist in uns wirkt. Hesekiel 36, 26 und 27: „Ich will euch ein was geben? Ein neues Herz, das heißt neue Gedanken und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch nehmen und euch ein fleischiges Herz geben.“ Jetzt sagt er Vers 27: „Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut.“ Das heißt, man erkennt den Heiligen Geist daran, dass er mich zum Gehorsam führt. Wenn ich gehorsam bin, weiß ich, das kann nur der Heilige Geist gewesen sein. In der Bibel sagt, der Heilige Geist wird verglichen mit dem Finger Gottes. Könnt ihr euch daran erinnern, dass wir das öfter besprochen haben? Der Finger Gottes. Und der Finger Gottes hat eine Aufgabe. Was war die Aufgabe des Fingers Gottes? Die Zehn Gebote in Steintafeln zu schreiben, nicht wahr? Linie auf Linie, Satzung auf Satzung. Und das tut er auch in unserem Herzen. Wenn ich also zu dem Gesetz Gottes hingezogen bin, darf ich wissen, dass der Heilige Geist in mir wirkt. Wenn ich eine Abneigung für die Zehn Gebote habe, für das Gesetz Gottes, dann muss ich feststellen, dass der Heilige Geist nicht wirklich in mir wirkt.
[8:37] Der Heilige Geist bewirkt nicht nur, dass ich weiß, dass die Gebote richtig sind, dass ich sie halten müsste, sondern er bewirkt, dass ich sie halte. Das ist ein großer Unterschied, nicht wahr? Es gibt Leute, die wissen, dass sie die Zehn Gebote halten müssten, können das aber nicht oder aus welchem Grund auch immer. Das sind Menschen, die die Erfahrung von Römer 7 haben: „Ich weiß, was gut ist, aber ich tue es nicht. Ich elender Mensch.“ Und dann gibt es Menschen, die wissen, dass die Zehn Gebote richtig sind, und sie sind befähigt, sie zu halten und zu tun. Das ist die Erfahrung von Römer 8. Der Heilige Geist, der in uns wirkt, der die Werke des Fleisches abtötet, uns diesen Gehorsam schenkt.
[9:12] Und jemand hatte schon gesagt hier, das geht natürlich nur aus Liebe, denn die Bibel sagt uns in Römer 5. Schaut mal mit mir in Römer 5, Vers 5. Römer 5, Vers 5 heißt es: „Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch wen? Durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ Das heißt, der Heilige Geist bewirkt etwas in unseren Herzen. Jetzt, was bewirkt dann unser Herz nach diesem Vers? Liebe. Aber es ist nur die halbe Wahrheit. Was bewirkt er? Es steht nicht nur Liebe, sondern? Was für eine Liebe? Die Liebe Gottes. Ein wichtiger Zusatz. Es ist nicht nur Liebe, es ist die Liebe Gottes.
[9:53] Jetzt, was ist die Liebe Gottes? Ja, absolut. Das Gesetz beschreibt die Liebe Gottes, ja? Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes, das stimmt. Woran hat sich die Liebe Gottes gezeigt? In Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, denn es steht nur drei Verse weiter in Vers 8: „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Das ist der Beweis der Liebe Gottes, ja? Gottes Liebe erweist sich daran, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Das heißt, als wir seine Feinde waren, ist er für uns gestorben. Daran beweist sich die Liebe Gottes, okay? Ist das logisch?
[10:39] Und diese Liebe Gottes wird durch den Heiligen Geist in unsere Herzen hineingegossen, das heißt, in unser Denken hineinprogrammiert. Woran erkenne ich, dass der Heilige Geist in meinem Leben wirkt? Wenn ich diese Aufopferungsbereitschaft, diese Selbstverleugnung für Menschen, die mich nicht mal mögen, an den Tag lege. Wenn ich bereit bin, für andere ein Opfer einzugehen, wenn ich bereit bin, für andere auf meine Rechte zu verzichten, wenn ich bereit bin, anderen zu dienen, selbst dann, wenn sie meine Feinde sind, das ist ja, was Jesus in der Bergpredigt sagt: „Liebt eure Feinde“, nicht wahr? Dann weiß ich, dass der Heilige Geist in meinem Leben wirkt. Daran kann ich es erkennen.
[11:17] Über den Heiligen Geist reden, das ist recht einfach. Aber an diesem Ding kann man erkennen, dass der Heilige Geist in meinem Leben wirkt. Vielleicht noch ganz kurz zum zweiten Teil der Frage, nämlich zur sogenannten Zungenrede. Die Bibel macht einige sehr deutliche Aussagen zur Zungenrede. Schauen wir zunächst einmal in Apostelgeschichte 2. Dort ist es das erste Mal, wo das vorkommt. Und ihr wisst ja aus dem Bibelstudium, dass dort, wo etwas zum ersten Mal vorkommt, wir sozusagen eine Art Definition vorfinden.
[11:50] In Apostelgeschichte 2, bei der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten, wird uns gesagt, dass die Jünger eine besondere Gabe hatten. Es heißt dort nämlich in Vers 4: „Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.“ Und dann heißt es in Vers 5: „Es wurden aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Heidenvölkern unter dem Himmel.“ Als nun dieses Getöse entstand, kamen die Menge zusammen und wurde bestürzt, denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
[12:26] Frage: Als da Petrus und die anderen Jünger gepredigt haben, welche Sprachen haben die gepredigt? Hebräisch haben sie gepredigt, ja. Obwohl eigentlich haben sie nicht mehr Hebräisch gesprochen zu der Zeit, sie haben eigentlich Aramäisch gesprochen, das war die Sprache der Hebräer der damaligen Zeit. Fremdsprachen. Also sie haben Sprachen gesprochen, die andere Völker verstanden haben. Wir wissen, welche Sprachen sie gesprochen haben, in Vers 8 heißt es: „Wieso hören wir sie dann in jeder unserer eigenen Sprache reden, in der wir geboren wurden?“ Und dann kommen einige Sprachen aus den Völkern, Vers 9: „Parter und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und von den Gegenden Libyens, Kyrene und die jeweiligen Römer, Juden und Proselyten.“ Das heißt, wir wissen aus allein dieser Aufzählung, da war Persisch dabei. Einige der Jünger haben Persisch gesprochen, denn die Parter, das war ein Volk im heutigen Persien. Einige der Jünger haben Latein gesprochen, denn es waren Römer dabei, richtig? Einige haben natürlich auch Aramäisch gesprochen, einige haben Ägyptisch gesprochen und so weiter und so fort. Das heißt, die verschiedenen Sprachen der damaligen Welt, einige haben Griechisch gesprochen, wurden jetzt von ihnen ausgesprochen. Sie konnten Fremdsprachen sprechen, ohne dass sie einen Kurs auf der Volkshochschule besucht haben oder einen dieser Powerkurse, wo man in 30 Tagen Sprachen lernen kann.
[14:01] Bevor ich nach China gegangen bin, hatte ich in einem Buchladen so ein Buch gefunden: „Chinesisch in 30 Tagen“. Ich habe jetzt überlegt, ob ich mir das kaufe, aber ich habe es dann doch gelassen, weil erstens ich keine Zeit hatte, das zu lernen, und zweitens ich auch nicht glaube, dass man so eine Sprache wie Chinesisch in 30 Tagen lernen kann. Jedenfalls als ich dann da gewesen bin, war mir ganz deutlich, dass es länger braucht als 30 Tage, um diese Sprache zu lernen, ganz entscheidend von den Schriftzeichen. Aber die haben das in Minutenschnelle gekonnt. Jetzt wird uns nicht gesagt, dass hier Chinesen da waren, aber die hätten auch Chinesisch sprechen können. Und hätte, ich rede kein Chinesisch. Aber der Gedanke ist ganz einfach: Sie haben Fremdsprachen gesprochen.
[14:38] Jetzt, einige beziehen sich auf Apostelgeschichte 14, ich würde sagen, 1. Korinther 14, um zu beweisen, dass es halt doch irgendwie etwas mit unverständlicher Sprache zu tun hat. 1. Korinther 14, denn dort wird beim oberflächlichen Lesen der Eindruck erweckt, dass, naja, da wird gesprochen und man kann es nicht verstehen. Aber 1. Korinther 14, wenn man es wirklich genau analysiert und anschaut, redet ganz genauso von Fremdsprachen. Das wird ganz deutlich, wenn man zum Beispiel in Vers 13 liest, da heißt es: „Wer in einer Sprache redet, der bete, dass er es auch auslegen kann.“ Das heißt, es ging darum, dass, wenn ich in einer Sprache rede, es übersetzt werden muss. Und dann wird der entscheidende Punkt deutlich in Vers 21. Vers 21 und 22 heißt es: „Im Gesetz steht geschrieben: ‚Ich will mit fremden Sprachen und mit fremden Lippen zu diesem Volk reden, aber auch so werden sie nicht auf mich hören‘, spricht der Herr.“ Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen. Die Weißsagung ist nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.
[15:49] Jetzt Paulus in 1. Korinther 14 vergleicht die Gabe der Sprachenrede oder der Zungenrede mit der Gabe der Weißsagung, der Gabe der Prophetie. Und er sagt, die Gabe der Weißsagung ist für die Gemeinde, sie ist nicht für die Ungläubigen. Der Geist der Weißsagung ist nicht so sehr für die Ungläubigen. Das ist etwas, was wir auch mal wieder lernen müssen, dass der Geist der Weißsagung vor allem für die Gläubigen gedacht ist. Und wir in einer missionarischen Missionsaktion nicht mit dem Geist der Weißsagung brutal kommen sollten, sondern mit der Bibel. Dafür, sagt aber die Bibel, ist die Gabe der Sprachenrede für die Ungläubigen. Das heißt, es ist etwas, was nicht in der Gemeinde sehr praktiziert werden sollte, sondern was notwendig ist, wenn man in der Mission in Gegenden kommt, wo man die Sprache nicht beherrscht. Das passiert heute immer weniger, weil meistens Missionare schon ausgebildet werden für die Sprachen oder aber mittlerweile ist in fast jeder Sprache Menschen, die die Wahrheit kennen. Aber wann immer Menschen, Missionare, in ein Gebiet kommen, wo sie die Sprache nicht beherrschen können oder beherrschen so schnell können, wie es eigentlich notwendig wäre, kann Gott diese Gabe geben. Und dafür ist sie gedacht.
[17:00] Vers 21 macht es ganz deutlich, dass auch in 1. Korinther 14 von Fremdsprachern die Rede ist. Denn Paulus bezieht sich explizit auf einen Text im Alten Testament, wo er von einem Volk mit fremder Sprache und fremden Lippen redet. Weiß jemand, von welchem Volk er da spricht? Welches Volk mit fremder Sprache würde über Israel oder über Juda kommen und es gefangen nehmen und es dann verschleppen? Die Babylonier. Aber die Babylonier haben eine echte Sprache geredet, oder? Ja oder nein? Das war nicht nur eine Glossolalie, ein blablabla, ein unverständliches Kauderwelsch. Sondern sie haben Babylonisch gesprochen. Und für die Babylonier war Babylonisch ganz deutlich. Die haben genau gewusst, was sie meinen. Nur für die Israeliten war das im Prinzip nur ein einziges Durcheinander. Und deswegen bezieht sich Paulus in 1. Korinther 14 darauf, wenn er sagt, dass, wenn du in einer Sprache redest, die du selbst nicht mal auslegen kannst, dann ist das ohne Sinn und Verstand für die Gemeinde. Das bedeutet aber nicht, dass die Sprache selbst ohne Sinn und Verstand ist. Wenn ich anfangen würde hier in Babylonisch zu reden oder in Chinesisch oder in was für einer Sprache immer, dann wäre das für uns völlig ohne Sinn und Verstand, ganz genau. Aber die Sprache selbst hat Sinn und Verstand. Das heißt, die gängige Praxis in vielen charismatischen Bewegungen, einfach ein unverständliches Kauderwelsch zu reden, ist ganz deutlich sowohl gegen Apostelgeschichte 2 als auch gegen 1. Korinther 14 und hat nichts mit dem Wirken des Heiligen Geistes zu tun. Der Heilige Geist dient dazu, etwas zu offenbaren, etwas unverständlich zu machen. Und deswegen würde ich auch den Fragesteller, der uns die Frage gestellt hat, ermutigen, die Bibel zu studieren und nach dem zu suchen, was der Heilige Geist sagt, nämlich nach dem Gesetz Gottes, nach der Liebe Gottes, nach der Charaktervervollkommnung der Frucht des Geistes und nicht nur sehr an Zeichen und Wundern, die gar keine Zeichen und Wunder sind, sondern gegen das Zeugnis der Bibel sprechen.
[18:56] Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr uns gerne diese Fragen stellen unter fragen-at-bibel-antworten.de oder unter fragen-at-unmediatv.de und nächste Woche werden wir dann diese Fragen beantworten. Jetzt wollen wir uns mit der Offenbarung beschäftigen. Und zur Offenbarung 11, Vers 19. Neuer Vers, letzter Vers des 11. Kapitels. Und es ist ein besonderer Vers. Ein ganz, ganz besonderer Vers. Da habe ich mich schon sehr gefreut, dass wir diesen Vers hier gemeinsam behandeln können. In Offenbarung 11, Vers 19 wollen wir gemeinsam lesen und dann gemeinsam besprechen. Es heißt hier: „Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.“
[19:54] Wer von euch hat den Text schon mal gelesen? Relativ bekannter Text der Offenbarung. Und wir wollen uns heute ein bisschen den näher zur Gemüte führen. Jetzt einmal ganz kurz, was sehen wir in diesem Vers? Was wird beschrieben? Erstmal so ganz auf den ersten Blick. Der Tempel im Himmel wird geöffnet. Können wir das sehen? Ganz deutlich. Der Tempel im Himmel geöffnet. Jetzt, was wird sichtbar? Die Bundeslade wird sichtbar. Und was noch? Okay, was noch? Blitze? Donner. Fünf Dinge, ja? Erdbeben. Hagel. Das ist das, was wir sehen. Okay, wir werden uns heute vor allem mit den ersten beiden Dingen beschäftigen, aber wahrscheinlich werden wir nächste Woche nochmal auf diesem Vers sprechen.
[21:06] Wir haben also den Tempel im Himmel, der geöffnet wird. Jetzt braucht man nicht viel Bibelwissen, um zu erraten, um welchen Tempel es hier geht. Es geht nämlich um den himmlischen Tempel. Das ist ganz logisch, um das himmlische Heiligtum. Dass es so ein Heiligtum gibt, macht die Bibel ganz deutlich. Weiß jemand, in welchem Text die Bibel uns sagt, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt? Mose hat die Vision bekommen, eine Stiftung zu bauen. Da hat er ja die Vision gehabt, dass er eine Nachbildung machen soll des himmlischen Heiligtums. Ja, wo steht das? Mose hat viele Bücher. Fünf, um genau zu sein. Und das Buch hier noch dazu. Erste Mose kann es nicht stehen. Erste Mose hat nichts mit dem Exodus zu tun. Zweite Mose, ja. Zweite Mose 25. Zweite Mose 25, Vers 8 und 9. Das ist der Vers, auf den du Bezug genommen hast. Obwohl es da nicht direkt um das himmlische Heiligtum geht oder nicht explizit vom himmlischen Heiligtum steht. Aber wir können das gleich deutlicher sehen, wenn wir das mit einem neutestamentlichen Text vergleichen.
[22:12] Zweite Mose 25, Vers 8 und 9 heißt es: „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne.“ Und jetzt kommt der entscheidende Vers: „Genauso, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild all ihrer Geräte zeigen werde, dass so solltest du es machen.“ Was wir auf jeden Fall wissen aus dem Text ist, dass es für das irdische Heiligtum ein Vorbild gab. Könnt ihr es sehen? Das können wir definitiv sagen. Es gab ein Original, von dem Mose eine Kopie gemacht hat. Jetzt, woher wissen wir aber, dass es sich um ein himmlisches Heiligtum handelt? Hebräer 8. Hebräer 8, danke schön. Welcher Vers? Hebräer 8, Vers 1 und 2.
[23:07] Die Bibel sagt, die Hauptsache bei dem, was wir sagen, ist, wir haben einen solchen Hohepriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einem Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Jetzt, das muss das himmlische Heiligtum sein, denn das irdische Heiligtum wurde von den Menschen errichtet, nicht wahr? Von den Bauleuten des himmlischen Heiligtums. Sowohl die Stiftshütte als auch der Salomonische Tempel, als auch der zweite Tempel nach dem Exil, wurden alle von Menschen errichtet. Aber dieser Tempel im Himmel wurde nicht mit Menschenhand gemacht, sondern Gott selbst ist der Baumeister und dieser Tempel ist existent. Das ist einer der wichtigsten Texte, um das zu zeigen. Und dann in Vers 5 wird deutlich, dass es dieser Tempel auch war, der das Vorbild war für das irdische Heiligtum. Vers 5 heißt es: „Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose hielt, als er die Stiftshütte anfertigen sollte. Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“
[24:17] Jetzt wollen wir uns ein bisschen Gedanken machen über Offenbarung 11, Vers 19. Es geht hier offensichtlich um das himmlische Heiligtum. Das himmlische Heiligtum wird geöffnet. Und eine der größten Fragen, die man sich überhaupt erstmal stellen kann, und die wir auch im Laufe dieser beiden Wochen dann behandeln wollen, ist: Wo gehört Offenbarung 11, Vers 19 eigentlich wirklich hin? Zeitlich gesehen und vom Kontext her. Wenn ihr die Offenbarung aufschlagt, was würdet ihr sagen? Wohin gehört dieser Vers 19?
[24:58] Ja, ans Ende der Zeit. Ja? Er gehört ans Ende der Zeit. Das ist auf jeden Fall nicht die Zeit von Johannes, das ist schon mal klar. Ins Heiligtum? Ins Allerheiligste. Ganz genau. Die Bundeslade ist ein Hinweis auf das Allerheiligste. Wir werden gleich noch ausführlich darüber sprechen. Der Tempel wird geöffnet, so dass man die Bundeslade sieht. Also, die Bundeslade stand nun mal wo? Im Allerheiligsten. Das heißt, wenn der Tempel so geöffnet wird, dass man die Bundeslade sieht, dann wird hier eine Tür zum Allerheiligsten aufgemacht. Und wir haben ein Datum in der Bibel, eine Jahreszahl, die uns deutlich macht, wann das geschehen ist. Wann ist das gewesen? 1844. 1844, okay.
[25:50] Sagt mir doch mal ganz kurz, warum ihr das glaubt, dass es 1844 ist. Es ist Zeit, um das Heiligtum gerechtfertigt oder gereinigt zu werden. Was hat die Reinigung des Heiligtums mit dem Allerheiligsten zu tun? Meine Frage war, was hat die Reinigung des Heiligtums von Daniel 8, Vers 14, das du richtig zitiert hast, mit dem Allerheiligsten zu tun? Woher wissen wir, dass das was mit dem Allerheiligsten zu tun hat? Daniel 8, Vers 14 sagt: „Nach 2300 Abend und Morgen soll das Heiligtum gereinigt werden, oder gerechtfertigt werden, oder wiederhergestellt werden.“ Was hat dieser Vers mit dem Allerheiligsten zu tun?
[26:36] Einige gucken mich so an, als ob ich eine Frage stellen würde, wie kannst du diese Frage stellen, das ist doch so klar. Ja, natürlich ist das klar, ich möchte wissen, warum ist klar. Ja, hier sind alle heiß gegangen. Das stimmt alles. Meine Frage ist, versuchen wir nicht richtige Sätze zu sagen, versuchen wir die Frage zu beantworten, okay? Was hat der Vers Daniel 8, Vers 14, ihr alle kennt Daniel 8, Vers 14, bis zu 2900 Abend und Morgen, dann soll das Heiligtum gereinigt oder gerechtfertigt werden? Was hat diese Reinigung oder Rechtfertigung oder Wiederherstellung des Heiligtums mit dem Allerheiligsten zu tun? Einmal im Jahr ist der Priester vom Heiligtum, vom irdischen Heiligtum, ins Allerheiligste reingegangen, um die Sünden aus dem Heiligtum rauszunehmen und um das Heiligtum zu reinigen. Genau, das ist der Zusammenhang. Nämlich, wo steht das, in welchem Kapitel? Woher wissen wir, dass das so war? Auch Mose, nicht wahr? Das ist ja viel im Buch Mose, das ist nicht zweite Mose, das ist dritte Mose. Welches Kapitel? Um den großen Versöhnungstag? Oh, wichtiges Kapitel, das solltet ihr wissen. Dritte Mose, Kapitel 16. Merken bitte, dritte Mose 16 ist das Zentrum aller fünf Mose-Bücher. Dritte Mose 16, das Kapitel, wo deutlich wird, dass die Reinigung des Heiligtums damit zu tun hatte, dass der Hohepriester einmal im Jahr ins Allerheiligste ging. Also, wenn es dort steht in Daniel 8, Vers 14, das Heiligtum wird gereinigt werden, dann muss ich mir die Frage stellen, was bedeutet es, dass das Heiligtum gereinigt wird? Und die Antwort wird, es gibt dritte Mose 16, dort heißt es, dass das Heiligtum gereinigt wird und der Hohepriester ins Allerheiligste geht. Deswegen wissen wir, dass Daniel 8, Vers 14 etwas mit dem Allerheiligsten zu tun hat.
[28:16] Jetzt, woher wissen wir, dass die Jahreszahl 1844 ist? 2013, dort Abend und Morgen vergangen sind. Ja, woher wissen wir, dass das 1844 endet und nicht 1847 oder 1845 oder 1936 oder 1827? Anhand der Berechnung. Richtig, welche Berechnung? Ganz kurz. Als von dem Tag her das Gesetz erging, dass Jerusalem wieder aufgebaut werden sollte. Genau, an welchem Kapitel steht das? Daniel 8 wird erklärt durch welches Kapitel? Daniel 9. Durch Daniel 9, okay, danke. Wir wissen es aus Daniel 9 und in Daniel 9 haben wir welche Prophezeiung? In Daniel 9, Vers 25 sollst du dann erkennen und verstehen von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging, Jerusalem wieder herzustellen und zu bauen. Es geht um die Prophezeiung der sogenannten, wie viele Wochen sind es? 70 Wochen. Die 70 Wochen erklären die 2.900 Tage. Und 70 Wochen sind wie viele Jahre? 490 Jahre. Und die haben einen Anfangszeitpunkt. Und die sind abgeschnitten von den 2.900 Jahren. Und dieser Anfangszeitpunkt ist dann der berühmte Erlass, Jerusalem wieder aufzubauen. Gegeben in welchem Jahr? 457 vor Christus, genau. Das siebte Jahr von Artaxerxes findet sich in Esra 7, Esra 4. Und von da können wir dann berechnen, wann Jesus getauft worden ist, 27 nach Christus. Wann er gestorben ist, welches Jahr? 31 im Frühjahr. 31, wann Stephanus gesteinigt worden ist, 34 nach Christus. Und dann ist es nicht mehr so schwer, dann kommt man ganz locker hin zu 1844, wo die 2.900 Abende morgen enden. Ich wollte das nur mal kurz wiederholen. Ich weiß, es ist gut, das immer wieder zu wiederholen, weil das ist absolutes Basiswissen, meine Lieben. Das ist keine hohe Kunst. Dann 1844 ist das Fundament unseres Glaubens. Da sollten wir wissen, was wir glauben. 1844 ist der Moment, wo das Allerheiligste sichtbar wird, wo Jesus ins Allerheiligste geht. Das ist sehr wahr. Wir werden gleich noch ausführlich darüber sprechen.
[30:19] Frage. Wenn wir uns Offenbarung 11, Vers 19 anschauen. Welche Verse gehören wohl zu Offenbarung 11, Vers 19? Ich stelle ein bisschen eine komische Frage jetzt, aber ich will euch auf ein Problem aufmerksam machen. Offenbarung 11, Vers 19, wozu gehört der jetzt, wenn man den Text liest, rein literarisch, von der Struktur her? Wo gehört der Text hin? Wo gehört der Vers hin? Meine Frage ist, die Offenbarung liest man ja nicht chronologisch von Offenbarung 1 zu Offenbarung 22, richtig? Es gibt bestimmte Abschnitte. Bestimmte Abschnitte, die zusammengehören. Meine Frage ist, zu welchem Abschnitt gehört Vers 19? Literarisch gesehen, zu welchem Abschnitt, zu welchem größeren Kontext gehört Vers 19?
[31:10] Zum Gericht. Nicht thematisch inhaltlich, sondern einfach von den Texten, die Buchstaben, die dort stehen. Also mit anderen Worten. Du stellst heute seltsame Fragen. Meine Frage ist, ich drücke mich so komisch aus, Vers 19, zu welchem Abschnitt gehört Vers 19? Der Vers 19, wir lesen, Offenbarung 11 hat eine Reihe von Versen, richtig? Zum Beispiel, der Vers 1 gehört noch zu Offenbarung 10, hatten wir gesagt, könnt ihr euch erinnern? Der Vers 1 gehört noch zu der Geschichte mit dem Büchlein, es geöffnet ist. Dann Verse 2 bis 14 sind ein Abschnitt, richtig? Da geht es um die zwei Zeugen. Vers 15, 16, 17, 18 gehören nicht mehr zur Geschichte der zwei Zeugen, sind ein neuer Abschnitt, richtig? Versteht ihr meinen Gedanken? Verschiedene Verse bilden verschiedene Abschnitte. Vers 15 und Vers 14 gehören nicht zum gleichen Abschnitt. Versteht ihr? Ist das logisch, was ich sage, ja oder nein? Wenn nicht, dann erkläre ich es. Ist euch bewusst, dass Vers 14 und Vers 15 nicht zum gleichen Abschnitt gehören? Dass es da eine Trennung gibt? Ja oder nein? Okay? Einige sagen ja, einige noch nicht. Also da fühle ich mich mehr nach Grün. Also nochmal, ist es für euch verständlich, dass in Vers 15 ein neuer Abschnitt beginnt, ja oder nein? Ja. Genau, dass nicht alle Verse Offenbarung 11 zum gleichen Thema gehören. Ist das verständlich? Dass Offenbarung 11 nicht ein komplettes Thema hat, sondern dass ein Vers zu dem Abschnitt gehört, dass dann ein anderer Abschnitt kommt und dass am Vers 15 wieder ein neuer Abschnitt kommt, nämlich die siebte Posaune. Und meine Frage ist, lassen wir mich das einfach stellen, gehört Vers 19 zur siebten Posaune, ja oder nein? Nein. Ist Vers 19 ein Teil von Vers 15, 16, 17, 18? Oder gehört Vers 19 woanders hin? Ja.
[33:26] Ja, das ist eine richtige Frage. Wenn wir uns darüber Gedanken machen, was wir gesagt haben in Vers 15, 16, 17, könnt ihr euch erinnern, dass Vers 15, 16, 17, 18 über die Zeit des Endes der Gnadenzeit sprechen. Ja, könnt ihr euch erinnern? Dass am Ende der Gnadenzeit, Vers 15, 16, 17, die siebte Posaune ihre Fülle erreicht am Ende der Gnadenzeit, wenn das Königreich in unserem Herzen völlig gestärkt geworden ist. Das heißt, die Frage, und damit will ich eigentlich nur ein Problem aufstoßen, damit ihr darüber mal nachdenkt. Die Frage ist, wo gehört Vers 19 eigentlich wirklich hin? Zeitlich gesehen, ja. Viele sind sich uneinig, ob Vers 19 zur siebten Posaune gehört, oder ob Vers 19 schon die Einleitung zur Offenbarung 12 ist. Falls ihr darüber mal nachgedacht habt. Als gewöhnlicher Bibelleser glaubt man immer, dass die Themen so sind, wie die Kapitel sind. Kapitel 12 geht was Neues los. Aber wir wissen schon aus Kapitel 11, Vers 1, dass es nicht immer so ist, oder auch Kapitel 8, Vers 1, dass manchmal auch die Kapiteleinteilung nicht absolut wirklich so ist, wie sie eigentlich gedacht war. Ihr wisst, die Kapiteleinteilung ist nicht von Johannes gemacht worden. Das heißt, es gibt durchaus das Argument zu sagen, Offenbarung 11, Vers 19 gehört nicht mehr zur siebten Posaune, sondern es ist wirklich die Einleitungsszene zu den nächsten Kapiteln, Kapitel 12, 13, 14.
[34:43] Ich möchte das folgendermaßen verdeutlichen. Es gibt in der Offenbarung verschiedene Prophetie- oder verschiedene Symbolfolgen. Es gibt zum Beispiel die sieben Gemeinden, richtig? Dann gibt es die sieben, was ist das nächste, was es gibt? Die sieben Siegel. Danach kommen die sieben Posaunen. Und dann die sieben Plagen. Jetzt, die sieben Gemeinden, wo gehen die sieben Gemeinden los? Wo gehen die sieben Gemeinden los? Schaut in der Bibel nach. Offenbarung 2. Die sieben Gemeinden haben Offenbarung 2 und 3 sozusagen als sieben. Was befindet sich vor Offenbarung 2? Es gibt eine Einleitung zu den sieben Gemeinden. Kapitel 1 ist die Einleitung zu den sieben Gemeinden. In Kapitel 1 wird Jesus vorgestellt, wie er aussieht. Und in den sieben Gemeinden wird immer noch Bezug genommen. Könnt ihr euch erinnern, das ist vor vielen Jahren, wo wir das gemacht haben. Aber die Idee ist, dass Kapitel 1 die Einleitung ist zu Kapitel 2 und 3. In Kapitel 1 sehen wir Jesus, wie er durch die sieben armen Leuchter durchgeht. Ist das verständlich? Ja oder nein?
[36:14] Jetzt gibt es für Offenbarung, wo befinden sich die sieben Siegel? Welche Kapitel sprechen von den sieben Siegeln? Kapitel 5. Wo geht das erste Siegel los? Kapitel 5. Nein? Kapitel 6. Kapitel 6, Vers 1, richtig. Das ist das erste Siegel. Wo ist das letzte Siegel? Kapitel 8. Kapitel 8, Vers 1. Eines der besten Beweise dafür, dass Kapitel 1 nicht immer stimmt. Kapitel 8, Vers 1 gehört noch zum sieben Siegel, aber der Rest von Kapitel 8 nicht mehr. Was befindet sich vor Kapitel 6? Zwischen den sieben Gemeinden und den sieben Siegeln? Das Buch mit den sieben Siegeln. Genau, was ist das jetzt? Da werden die Siegel noch nicht geöffnet. Da geht es um das erste Siegel, zweite Siegel, dritte Siegel. Aber was befindet sich vorher sozusagen? Das Lamm des Jürgens, das Siegel zu öffnen. Ja, das stimmt. Was hatten wir vor den sieben Gemeinden? Es gilt eine Einleitung. Rede ich so Chinesisch. Es gilt eine Einleitung. Mein Gedanke ist sehr einfach. Vor den sieben Gemeinden gibt es eine Einleitung zu den sieben Gemeinden. War das deutlich? Vor den sieben Siegeln, die Kapitel 6 beginnen, gibt es eine Einleitung. Kapitel 4 und 5 sind eine große Einleitung. Deswegen kommt nämlich das Buch mit den sieben Siegeln schon vor. Logisch. Deswegen kommt Kapitel 1 auch schon vor als derjenige, der durch die sieben Gemeinden hindurch geht, weil es eine Einleitung ist. Okay.
[37:56] Gehen wir weiter. Worauf geht die erste Posaune los? 8, 8 plus 7. Nee, Quatsch. Ja, das stimmt. 8 plus 7. Und wo geht, wo endet die siebte Posaune? Endet sie da? Also mindestens bis Vers 18. Ob Vers 19 dazugehört, wissen wir noch nicht. Aber ungefähr bis Vers 18. Das ist die siebte Posaune. Aber was kommt vor der siebten Posaune? Da gibt es eine Einleitung. Wo findet sich die? Okay. Wir machen ein bisschen Struktur heute mal. Nicht nur in der Posaune, sondern ein bisschen eine Idee bekommen, wie die Offenbarung aufgebaut ist. Das haben wir übrigens auch alle schon mal behandelt. Wo findet sich die Einleitung zur siebten Posaune? Sollte nicht schwer sein. Wenn die siebte Posaune Kapitel 8, Vers 7 beginnt, wo befindet sich die Einleitung? Kapitel 8, Vers 2 bis? Bis 6. Und das ist nämlich die Einleitung, wo Jesus am Räucheraltar steht. Könnt ihr euch erinnern? Mit dem Rauchfass und die Gebete steigen auf. Das ist die Einleitung zu den siebten Posaunen. Das heißt, meine Idee, die ich euch vermitteln möchte, ist sehr einfach und sehr simpel. Ich hoffe, ihr seid nicht verwirrt. Vor jeder großen Visionsfolge gibt es eine Einleitung. Ist das verständlich? Es gibt immer eine Einleitung. Eine Einleitung zu den sieben Gemeinden, eine Einleitung zu den sieben Posaunen. Und jetzt kommt der große Clou an der Sache. Ich kann diese sieben Erfolge nur verstehen, wenn ich die Einleitung verstanden habe. Wenn ich die sieben Gemeinden studiere, fange ich nicht in Kapitel 2, Vers 1 an. Ich fange immer in Kapitel 1 an, weil dort wird Jesus beschrieben. Und erst wenn ich Kapitel 1 richtig verstanden habe, kann ich auch die Gemeinden richtig verstehen. Macht das Sinn? Wir fangen bei den sieben Siegeln, wenn wir das studieren, nicht beim ersten Siegel an, sondern wir schauen uns erst die Einleitungsszene an, wir fragen uns, was bedeutet überhaupt diese Rolle, dieses Buch mit den sieben Siegeln? Und wenn wir die Einleitung verstanden haben, dann können wir auch die einzelnen Siegel verstehen. Logisch? Deswegen sind diese Einleitungsszenen nicht nur Raumfüller, sondern sie sind wirklich existenziell wichtig, um die Siegel und Gemeinden und Posaunen zu verstehen. Genauso haben wir bei den Posaunen angefangen, uns zuerst die Einleitung anzuschauen, weil es sozusagen den Grundton gibt für die gesamte Reihe. Und so gibt es auch bei den sieben Plagen. Weiß jemand, wo die sieben Plagen losgehen? 15. Wo geht die erste Plage los? Kapitel 16, Vers 2. Genau, Kapitel 16. Und wo befindet sich jetzt die Einleitung? Gibt es eine Einleitungsszene dazu? Wo diese sieben Plagen vorbereitet werden? In Kapitel 15, ja? Das heißt, wir haben ein immer wiederkehrendes Muster sozusagen, eine Einleitungsszene, auf der sozusagen dann die Hauptvision folgt.
[41:32] Jetzt haben wir zwischen den Posaunen und den Plagen auch eine große Hauptvision, die allerdings nicht eine siebene Reihe ist, sondern die man beschreiben könnte als Kapitel 12 bis 14. Das sind eigentlich die berühmtesten Visionen der Offenbarung überhaupt. Das sind die, die wir auch in den evangelistischen Vortragsreihen immer sehr betonen. Kapitel 12, der große Kampf im Himmel. Kapitel 13, erstes Tier, zweites Tier aus dem Meer und aus dem Land. Kapitel 14, die drei Engelsbotschaft. Das sind sozusagen sehr, sehr wichtige Visionen. Die sind eine Einheit. Die gehören alle zusammen. Wenn ihr Kapitel 12, 13, 14 lest, dann ist das in ein großer Zusammenhang. Das Verwunderliche ist, es scheint so zu sein, auf den ersten Blick, dass Kapitel 12, 13, 14 keine Einleitung haben. Okay? Und die Idee, die einige, das möchte ich euch zumindest mal vorstellen, ich sage nicht, dass das notwendigerweise so ist, aber dass man darüber nachdenkt, die Idee, die man durchaus haben kann, ist, dass Offenbarung 11, Vers 19 eine sehr kurze, aber sehr aussagekräftige Einleitung ist zu Kapitel 12 bis 14. Und nicht so sehr zur 7. Posaune gehört, sondern vielmehr zu Kapitel 12 bis 14 gehört. Warum? Weil in Kapitel 12, 13, 14 entscheidende Dinge beschrieben werden, die mit 1844 zusammenhängen. Soweit verständlich? Und das ist sozusagen ein Gedanke, über den es sich lohnt, nachzudenken.
[43:00] Wie dem auch sei, wir können Offenbarung 11, Vers 19 auf jeden Fall auch als Vers für sich nehmen, aber es scheint so zu sein, dass dieser Vers schon diese neue, komplette Serie von 12 bis 14 einleitet, weil es hier um die Bundeslade geht. Und was enthält die Bundeslade? Die 10 Gebote. Und von allen Visionsfolgen gibt es keine, die sich so sehr um den Kampf der 10 Gebote beschäftigt, wie Kapitel 12 bis 14. Welche Elemente mit den 10 Geboten finden hier eine Rolle? Kapitel 12 bis 14. Wo und welchem Vers?
[43:42] Ja, die Gebote Gottes in Kapitel 12, 17, ja. Wo geht es noch um das Gesetz Gottes, Kapitel 12, 14? 14, 6, 7, 8, ganz genau, wo es heißt, dass wir den Schöpfer anbeten sollen, der gemacht hat, dass er mehr in Wasser können. Worum geht es noch hier in den, was hat noch mit dem Gesetz Gottes zu tun, hier in Kapitel 12 bis 14? Einige wichtige Punkte noch. Haben wir schon gesagt? Andere Punkte? Ja, hat indirekt auch mit dem Gesetz Gottes zu tun. Was sind ganz entscheidende Elemente, die direkt mit dem Gesetz Gottes zu tun haben, in Kapitel 12 bis 14? Die drei Engelsbotschaft, haben wir schon gesagt? Das Malzeichen oder das Siegel, das ist Teil von Offenbarung 12 bis 14. Da kommt die Versiegelung von das Malzeichen des Tieres, Offenbarung 13, richtig? Hat mit dem Gesetz Gottes zu tun, ja oder nein? Dann Offenbarung 12, worum geht es in Offenbarung 12? Offenbarung 12 hat den großen Kampf, richtig? Offenbarung 12, 17 ist entscheidend, der Kampf im Himmel. Worum geht es im großen Kampf? Worum geht es im großen Kampf? Was ist das Hauptthema im großen Kampf? Der Krieg im Himmel. Richtig, aber worum dreht sich der Kampf? Worum? Um welches Thema?
[45:16] Warum hat sich der Kampf im Himmel entsponnen? Was war der Grund dafür? Um welches Schriftstück ging es im Himmel? Um das Gesetz! Dankeschön! Meine Frage war doch, welche Themen in Kapitel 12 bis 14 sprechen von dem Gesetz? Stellt ihr jetzt so komische Fragen? Meine Frage war, nur, dass wir uns verständigen, meine erste Frage war, welche Elemente in Kapitel 12 bis 14 sprechen von dem Gesetz? Das war meine Frage gewesen. Und die Nachfrage war dann, worum geht es im großen Kampf? Um das Gesetz, nicht wahr? Komisch, oder?
[46:08] Nun, hier ist der entscheidende Punkt. Das Gesetz Gottes ist der Hauptschwerpunkt von Kapitel 12 bis 14. Und das ist der Grund, warum auch 11, 19 jetzt, vorher, das Gesetz Gottes in den Mittelpunkt kommt. Das ist die Hauptidee dahinter. Weil in den nachfolgenden Kapiteln es immer wieder um verschiedene Aspekte des Gesetzes Gottes geht. Es wird darum gehen, dass das Gesetz Gottes im Himmel angegriffen wurde. Es wird darum gehen, dass das Gesetz Gottes auf der Erde angegriffen wurde. Es wird darum gehen, dass das Gesetz Gottes geändert werden wird. Dass es ein Malzeichen gibt. Es wird darum gehen, dass das Gesetz Gottes verkündigt wird. Dass es eine Gruppe gibt, die das Gesetz Gottes hält. All diese Aspekte sind Teil von Offenbarung 12 bis 14. Und deswegen ist Offenbarung 11, 19 mit der Erwähnung des Gesetzes sozusagen die Vorbereitung. Denn all diese Einleitungsszenen haben etwas gemeinsam. Sie alle finden im Himmel statt oder haben mit Jesus im Himmel sozusagen. Jesus in Offenbarung 1, in Offenbarung 4 und 5, die Thronszene im Himmel. Offenbarung 8, Jesus als Hohepriester im Himmel. Hier haben wir alles im Allerheiligsten. Offenbarung 15 findet auch im himmlischen Heiligtum statt. Das heißt, es gibt immer eine himmlische Thronszene sozusagen. Eine himmlische Heiligtumsszene, die dann eine Auswirkung hat auf das, was auf der Erde geschieht. Denn das hier geschieht auf der Erde, nicht wahr? Die sieben Gemeinden, Siegel, Posaunen, das sind alles irdische Ereignisse. Damit ich aber wirklich verstehe, wann diese Dinge stattfinden und welchen Zusammenhang sie haben, muss ich genau verstehen, wann und wo und was der Zusammenhang ist von diesen himmlischen Einleitungsszenen. Das ist sehr wichtig für das Verständnis der Offenbarung. Und Daniel auch. Natürlich, Daniel auch. Aber für das Verständnis der Struktur der Offenbarung ist es nicht unwesentlich zu verstehen, wo die Einleitung ist und dass die Einleitung im Himmel stattfindet und dass die Offenbarung 11, 19 eine Einleitung ist. Okay, das war eigentlich der Gedanke. Ist der Gedanke soweit jetzt? Sitzt. Okay.
[48:00] Ich wollte euch nicht verwirren. Ich wollte euch nur mal zum Nachdenken anregen. Wie gesagt, die Kapiteleinteilung ist nicht immer so, wie sie sein müsste. Jetzt, wir haben gesagt, dass es um die Bundeslade geht und dass die Bundeslade erst seit 1844 in einer besonderen Art und Weise gesehen werden kann. Schaut mal mit mir in einem besonderen Text an. Oder andersrum: Warum konnte die Bundeslade symbolisch gesehen erst seit 1844 gesehen werden? Jetzt ging es da hinein. Aber warum konnte es vorher nicht gesehen werden? Weil es vorher bloß im Heiligtum war. Vorher im Heiligtum, ja. Das ist zu, das stimmt. Aber man wusste doch davon, oder? Ja.
[48:44] Was sagt die Bibel über Daniel 8, Vers 14? Was sagt die Bibel über diese besondere Vision? Schaut mal mit mir in Daniel 8. Ganz genau. Schaut mit mir in Daniel 8, Vers erst mal Vers 26. Sehr wichtiger Punkt. Daniel 8, Vers 26: „Was aber über das Gesicht von den Armen im Morgen gesagt worden ist, das ist wahr, und du sollst das Gesicht verwahren. Denn es bezieht sich auf fernliegende Tage.“ Er sagt, verwahre das Gesicht. Und dann heißt es weiter in Offenbarung 12, Vers 4 ist das, was du zitiert hast: „Du aber, Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes.“ Jetzt, wann war die Zeit des Endes zu Ende? Wann begann die Zeit des Endes?
[49:44] Ja, was nun? 1798 oder 1844? Wer ist für 1798? Und wer ist für 1844? Enthaltung? Ja, 1798 stimmt natürlich. Wir haben ja Ausflüge bei Offenbarung 10 angeschaut. Das Buch wird entsiegelt. Und Daniel 12 beweist das. Daniel 12 zeigt uns, dass es die Zeit des Endes ist. Die dreieinhalb Zeiten, die die Zeit des Endes bestimmen. Also auf 1798 war das Buch versiegelt, entsiegelt. Man konnte es verstehen. Bis 1798 konnte man keine genaue Aussage machen über 1844. Und es ist sehr interessant. Wir werden ja in Kürze mit unserem Adventsgeschichtsseminar hier beginnen. In ein oder zwei Wochen. Und wir werden sehen, dass tatsächlich bis 1798, da kaum jemand Daniel 1844 interpretieren konnte und dass mit diesem Datum sich etwas geändert hat, nicht nur bei den Milleriten, sondern in der ganzen protestantischen Welt. Da werden wir noch ausführlich drüber sprechen. Nur mal so als Ankündigung. Es ist sehr, sehr spannend, wie dieses Datum plötzlich bei ganz vielen Menschen erkannt wurde und wie Gott die Menschen dort geführt hat. 1844 war das Datum, das man bis kurz vorher nicht wirklich erkennen konnte. Und Paulus spricht davon, dass es bis kurz vorher nicht erkannt werden konnte.
[51:10] Schaut mal mit mir in Hebräer 8. Stimmt, Hebräer 9. Hebräer 9, Vers... Ab Vers 1. Es hatte nun zwar auch der erste Bund gottesdienstliche Ordnung und ein Heiligtum, das von dieser Welt war. Denn es war ein Zelt aufgerichtet, das vordere, in dem sich der Leuchter und der Tisch und die Schaubrote befanden. Dieses wird, was genannt? Das Heilige genannt. Hinter dem zweiten Vorhang befand sich das Zelt, welche das Allerheiligste genannt wird. Zu diesem gehörte der goldene Räucheraltar. Die Bundeslade. Die Bundeslade, überall mit Gold bezogen. Unter dieser war der goldene Krug mit dem Mann, der Stab Aarons, der gesprossen hatte unter die Tafel des Bundes.
[52:04] Nebenbei, ausläufig des Themas, warum gehört der Räucheraltar zum Allerheiligsten? Wo stand der Räucheraltar? Im Heiligen oder im Allerheiligsten? Im Heiligen. Also wohin gehörte er? Zum Heiligen oder zum Allerheiligsten? Wo stand er? Er stand eben? Heilig. Und wohin gehörte er? Zum Allerheiligsten. Das ist ganz deutlich. Paulus hat das aus den Königen, das steht ganz deutlich. Er hat bei Salomon geschrieben, dass der Räucheraltar zum Allerheiligsten gehört, aber im Heiligen steht. Weil, wenn er im Allerheiligsten gestanden hätte, hätte man nur einmal im Jahr räuchern können. Das wäre eine Katastrophe gewesen. Aber von seiner Funktion her gehört er zum Allerheiligsten, weil er so nah am Thron Gottes stehen soll. Und deswegen sagt Paulus das, weil Paulus kann die Bibel sehr gut. Also lass dich davon nicht verwirren.
[53:02] Es heißt weiter in Vers 5: „Oben über ihr aber die Cherubim der Herrlichkeit, die den Sühnedeckel überschatteten, worüber jetzt nicht im Einzelnen geredet werden soll.“ Die Aussage ist sehr interessant. Paulus sagt mit anderen Worten, dass über dieses Thema, über das Allerheiligste, über die Bundeslade, über den Cherubim, im Einzelnen soll jetzt nicht darüber geredet werden. Zu welcher Zeit schreibt der Paulus? Zu seiner Zeit, ja. Welche Zeit war das ungefähr? Sag nicht, dass ich komische Fragen stelle. Es gibt doch viele komische Antworten. Ja, im 1. Jahrhundert. Irgendwann, ob das jetzt 40, 50, 60, 70, 80, spielt ja keine Rolle. Es war im 1. Jahrhundert, lange vor 1844, lange bevor das überhaupt verstanden werden konnte. Und Paulus sagt, es ist jetzt noch nicht die Zeit, über das Allerheiligste und all die verschiedenen Dinge zu reden. Es soll nicht darüber geredet werden. Im Original heißt es sogar, dass wir von diesen Dingen nicht im Einzelnen sprechen können. Ob ihr es glaubt oder nicht. Paulus, der große Theologe Paulus, der den Römerbrief so kompliziert geschrieben hat, dass wir uns so am Halt den Kopf kratzen und sagen: Was wollte er uns eigentlich sagen? Dieser Paulus konnte nicht im Einzelnen über 1844, über Daniel 1814 sprechen. Wenn er seine Evangelisationsvorträge gehalten hat, hat er über Daniel 7 gesprochen, Daniel 2, Daniel 7, Daniel 8, Daniel 11, ganz deutlich in der Apostelgeschichte, in Thessalonich wird es ganz deutlich, dass er über Daniel 11 gesprochen hat. Aber über Daniel 8, Vers 14, über diesen einen Vers, kann er nicht viel sagen. Es gibt heute auch mal Verse, wo wir sagen, wir wissen noch nicht genau, was Daniel 11, Vers 45, oder die letzten Verse, wissen wir nicht genau, obwohl der Unterschied ist, wir könnten es eigentlich jetzt wissen. Es gibt auch mal Verse, wo wir sagen, da weiß ich nicht genau. Paulus sagt, niemand von uns, in meiner Zeit, kann darüber im Einzelnen genau sprechen. Wisst ihr, was das bedeutet? Das bedeutet, dass jeder Einzelne von euch, der hier sitzt, über Daniel 8, Vers 14 mehr weiß, als Paulus in seinem ganzen Leben wusste. Das ist bewusst. Jeder Einzelne von uns, der hier sitzt, egal ob wir predigen oder nur zuhören, wir wissen mehr über Daniel 8, Vers 14, als Paulus in seinem ganzen Leben wusste. Wir wissen mehr, als Johannes in seinem ganzen Leben wusste. Wir wissen mehr, als Luther in seinem ganzen Leben wusste. Als all diese großen Männer Gottes. Du und ich, wir wissen mehr über diese Wahrheit. Das zeigt uns eigentlich, wenn uns gesagt wird, dass keine andere Generation von uns so viel Wahrheit hatte, wie wir, dann hat das damit zu tun. Paulus sagt, da wird es was geben, das Allerheiligste ist wichtig, aber jetzt können wir nicht davon sprechen, weil noch ist Jesus im Heiligen, noch hat es keine besonderen Veranstaltungen von uns, aber jetzt ist die Zeit da, meine Lieben. Jetzt ist die Zeit da, wo die Bundeslade sichtbar geworden ist, und wo wir die Dinge wissen können, und die genaueren Inhalte von Daniel 8, Vers 14, die genaue Bedeutung des großen Versöhnungstages besser verstehen können. Und das ist, glaube ich, ein ganz interessanter praktischer Punkt, oder? Dass du etwas weißt, was Paulus nicht wusste, oder damit auch einer aufgearbeitet. Paulus hat mit dem, was er wusste, schon viel erreicht, nicht wahr? Wie viel könnten wir erreichen mit dem, was wir wissen? Können wir uns mal selbst hinterfragen, nicht wahr?
[56:28] Lass uns kurz Gedanken machen über die Bundeslade. Warum heißt die Bundeslade eigentlich Bundeslade? Weil Gott einen Bund mit dem Volk Israel geschlossen hat. Gut. Gott schloss einen Bund mit Israel.
[56:54] Jetzt kommt meine zweite Frage: Was ist der Bund?
[57:06] Frage: Du hast gesagt, ist also die Bundeslade ein Ausdruck des Bundes, den Gott mit dem Volk Israel geschlossen hat, ja? Das heißt, die Bundeslade hat mit uns nichts zu tun? Zwischen Menschen und Gott? Den alten und den neuen. Wir haben den alten und den neuen Bund. Welcher Bund ist jetzt der alte oder der neue? Beide. Beide? Ja. Also ist es zur Hälfte aufgelöst und zur Hälfte noch gültig? Nein, nein, nein.
[57:44] Also fangen wir systematisch an. Was ist ein Bund? Ein Vertrag. Zwischen Gott und uns ist das. Das ist das, was Gott getan hat. Und wir müssen die Bedingungen erfüllen. Und das sind diese zwei. Okay, Verheißung, Bedingung, okay. Jetzt, ein Bund. Das deutsche Wort ist sehr schön. Das deutsche Wort Bund drückt etwas aus. Genau, nämlich Binden. Da wird etwas verbunden. Ein Bund. Und das Ganze wird ausgedrückt in einen Vertrag. Da gehören Rechte und Pflichten dazu. Jetzt, wo kommt der erste Bund in der Bibel vor? Adam und Eva? Inwiefern gibt es einen Bund? Ja, das war ein Gebot. Wo kommt zum ersten Mal ein Bund vor? Ah, schon lange vorher. Adam und Eva waren nicht schlecht. Denken wir mal, Adam und Eva. Da gab es bei Adam und Eva einen Bund. Ja, den Ehebund. Adam und Eva waren verbunden worden. Das heißt, der Bund in der Bibel ist nicht einfach nur ein kühler Vertrag. So wie ich Vertrag aufsetze für ein Handy und sage, das ist ein Handyvertrag. Ein Bund ist nicht einfach nur ein Austausch von Rechten und Pflichten. Ein Bund hat ganz viel das mit Beziehung zu tun, mit Liebe. Das ist die Idee von Gottes Bund. Gott möchte einen Ehebund mit seinem Volk eingehen. Das ist nicht wahr. Er spricht von seinem Volk als seiner Braut, seiner Verlobten, seiner Gemeinde. Der Bund.
[59:37] Jetzt, machen wir uns mehr Gedanken über diesen Bund. Über diesen alten und neuen Bund. Schauen wir uns mal kurz ein paar Verse an in Hebräer 8. Wir wollen ein paar grundlegende Wahrheiten über den alten und neuen Bund heute lernen. Das ist eines der spannendsten Themen, die es gibt. Hebräer 8, lesen wir ab Vers 6. Was heißt es? „Nun aber hat er einen umso erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde.“
[1:00:11] Okay, Frage Nummer 1. Alter, Neuer Bund. Welcher ist besser? Also die Bibel sagt der Neue. Der Neue ist besser? Jesus. Ja oder nein? Die Bibel sagt der Neue. Der Neue ist besser, oder? Warum ist der Neue besser? Jesus. Was sagt die Bibel? „Wenn der erste Bund untadelig gewesen wäre, würde er nicht drauf für einen anderen.“ Er war nicht untadelig, es war ein Fehler. Der erste war fehlerhaft. Da gab es etwas, was beseitigt werden musste, richtig? Warum war der Neue besser? Der Vers 6 sagt das ganz genau. Der Vers 6 sagt das genau. Bessere Verheißung.
[1:01:01] Beide Bünde basieren auf Verheißung. Ihr habt gesagt, ein Bund basiert auf Verheißung. Auf Versprechung. Als ich meine Frau geheiratet habe, habe ich etwas versprochen. Versprochen, ich werde treu sein und so weiter. Darauf basiert der Bund. Der Neue Bund hat bessere Verheißung. Jetzt könnt ihr fragen: Gibt es schlechtere und bessere Verheißung? Ja oder nein? Offensichtlich, ansonsten könnte ich das nicht sagen. Es gibt bessere Verheißungen und es gibt Versprechen, die noch nicht so gut sind. Wir müssen jetzt zur Frage: Was sind die besseren, was sind die guten und was sind die nicht so guten Verheißungen? Alter, Neuer Bund. Spannend, oder?
[1:01:37] Vers 7. „Denn wenn der erste Bund tadellos gewesen wäre, wäre der zweite gesucht worden.“ Also ganz deutlich. Der Neue war notwendig, weil der Alte Bund nicht wirklich ausgereicht hat. Der Alte war nicht gut genug. Soweit klar?
[1:01:53] Jetzt kommen wir zu Vers 8. Vers 8. „Denn er tadelt doch, indem er zu ihnen spricht: ‚Sieh es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließe. Ich werde nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe, um sie aus dem Land Ägypten zu führen. Denn sie sind nicht in meinem Bund geblieben, und ich ließ sie gehen‘, spricht der Herr.“
[1:02:17] Wann hat Gott den Alten Bund eingesetzt? Nach dem Vers. Mit dem Vater. Nein. Auszug nach Ägypten. Genau. Am Sinai steht explizit im Vers drin, oder? Nach dem Auszug aus Ägypten. Nicht Abram, sondern Mose. Zur Zeit von Mose wurde der Alte Bund gegeben. Am Sinai. So eine Sache. Wieso heißt es fehlerhaft? Wenn etwas fehlerhaft ist, dann liegt das nicht an Gott? Das steht ja nicht, dass es an Gott liegt. Das steht ja nicht. Steht nur die Feissung. Wir wissen nicht mal, welche Feissung. Wir wissen nur, hier gab es bessere Feissungen als hier. Mehr haben wir nicht gesagt. Ja, aber mit dem Fehlerhaft habe ich auch ein Problem, weil wir haben nicht gesagt, dass es Gott gemacht hat. Der Alte Bund war fehlerhaft. Ja. Aber dem Bund hat ja auch Gott geschlossen. Also Gott macht ja keine Fehler. Aber Gott ist nur ein Teil. Ein Bund besteht aus? Zwei Teilen. Liest nicht in das hinein, was da nicht steht. Da steht nur, dass der Alte Bund fehlerhaft war. Mehr steht da nicht. Da steht in der Bibel, der Erste Bund war tadellos. Das steht da nicht, oder? Denn er sagt, wenn er untadelig gewesen wäre, hätte es keinen neuen gegeben. Die Bibel sagt ganz deutlich, der Erste war fehlerhaft. Das heißt nicht, dass Gott einen Fehler gemacht hat. Das heißt nur, dass der Erste fehlerhaft war. Die Verbindung war fehlerhaft. Welche Seite den Fehler gemacht hat, können wir uns nicht denken. Aber das ist das, was die Bibel sagt.
[1:03:53] Das werden wir gleich sehen. Wir müssen uns erstmal klar Gedanken machen, was hier steht. Das ist ein wirklich spannendes Thema. Super spannend. Oft haben wir keine klare Vorstellung von dem Thema. Der Sinai war also der Ort des Alten Bundes. Was ist der Neue Bund? Schauen wir mal fest. „Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde, nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und in ihre Herzen schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“
[1:04:27] Was ist der Neue Bund? Nach diesem Vers. Dass sie das Gesetz im Herzen tragen und den Sinn haben. Das Gesetz im Herzen. Sinn und Herz. Das heißt, das Gesetz ist im Denken. Es ist innen einprogrammiert, in mein Wesen. Logisch? Das ist der Neue Bund. Was ist wohl der Alte Bund im Vergleich? Da war das Gesetz in der Bundeslade. Ganz genau. Das Gesetz war auch geschrieben auf Stein.
[1:05:07] Frage: Hat sich das Gesetz geändert? Nein. Gut. Der Alte Bund ist nicht das Gesetz, sondern das Gesetz auf Stein. Das Neue Bund ist dasselbe Gesetz im Herzen. Soweit klar?
[1:05:21] Okay, gehen wir weiter. Es gibt noch etwas, was zum Neuen Bund gehört. Es heißt hier: „Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: ‚Er kenne den Herrn‘, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen.“
[1:05:37] Okay. Frage. Was ist der zweite Teil des Neuen Bundes? Ja, vom Priester. Früher haben die Priester Aron und die anderen. Aber da ist Jesus, der Hohepriester. Ja, das stimmt. Was sagt der Vers? Der Vers sagt, niemand wird mehr sagen, er kenne den Herrn, sondern jeder wird den Herrn selbst erkennen. Was bedeutet das praktisch? Dass keiner mehr gelehrt werden muss. Müssen wir also nicht mehr gelehrt werden? Nein. Gibt es im Neuen Bund noch Lehrer, ja oder nein? Was heißt das praktisch? Es gibt keinen Führer mehr. Wie keinen Führer mehr? Ich komme direkt zu Ihnen. Wie zum Beispiel Mose. Jetzt kann man durch die Bibel selber lernen. Ja, das stimmt. Aber gibt es noch Gemeindeleiter? Ja. Ja, aber wir haben keinen irdischen Hohenpriester mehr. Ja, wozu braucht es eigentlich einen Hohenpriester damals? Mit den Mittlern damals. Und diese Stelle hat jetzt Jesus Christus mit den wahren Mittlern eingenommen. Warum braucht es damals einen Hohenpriester? Weil Jesus Christus das Opfer noch nicht gebracht hatte. Hatte Adam einen Hohenpriester? Ja. Hatte Adam einen menschlichen Hohenpriester? Hatte Abraham einen menschlichen Hohenpriester?
[1:07:03] Moment mal, er war doch auch bei Melchisedek. Und die haben geopfert. So ist es. Aber haben die diesen kompletten Opferdienst gehabt? Den, der hier gegeben wurde beim alten Bund? Nein.
[1:07:25] Frage. Was bedeutet es, den Herrn zu erkennen? Ihm treu zu dienen. Okay. Also Gott anzugehören. Das stimmt, aber es ist noch nicht alles. Warum? Gemeinschaft. Was bedeutet das Wort erkennen? Versteht. Also Adam erkannte sein Weib. Adam erkannte sein Weib. Was ist passiert? Sie wurden einscheinlich. Sie wurde schwanger. Das bedeutet nicht nur, Adam war der treue Knecht von Eva. Hat alles gemacht, was Eva gemacht hat. Davon wurde sie nicht schwanger. Obwohl Adam ihr geholfen hat. Sie wurde auch nicht schwanger, als sie einfach sagt: Hey, das ist Eva. Das heißt, weder das Wissen,
[1:08:15] dass sie Eva ist, noch dass ihr Dienen
[1:08:17] sie schwanger gemacht hat,
[1:08:19] sondern die enge Gemeinschaft.
[1:08:21] Das heißt, die Erkenntnis des Herrn
[1:08:23] besteht nicht einfach darin,
[1:08:25] dass wir ihm treu dienen
[1:08:27] und dass wir wissen, dass es ihn gibt,
[1:08:29] sondern es besteht in der persönlichen
[1:08:31] Beziehung zu Jesus.
[1:08:33] Seht ihr den Unterschied?
[1:08:35] Er sagt, wir haben keine Beziehung zu Gott.
[1:08:37] Zum Herzen.
[1:08:39] Das heißt,
[1:08:41] die persönliche
[1:08:43] Beziehung
[1:08:45] ist der zweite Teil.
[1:08:47] Die beiden Dinge gehören zusammen.
[1:08:49] Lass uns erst mal weitergehen.
[1:08:51] Es ist sehr wichtig,
[1:08:53] dass wir das in unseren Gedanken klar verstehen.
[1:08:55] Der neue Bund bedeutet,
[1:08:57] das Gesetz Gottes im Herzen
[1:08:59] und eine direkte Beziehung ohne Unterbrechung.
[1:09:01] Ohne, dass jemand dazwischen steht.
[1:09:03] Frage.
[1:09:07] Bevor wir weitergehen.
[1:09:11] Wer steht dazwischen?
[1:09:15] Das ist unser Beutelger.
[1:09:17] Er ist der Beutelger.
[1:09:21] Hoffentlich gab es hier
[1:09:23] ein Mitleid zwischen Jesus und dem Volk.
[1:09:25] Nicht wahr?
[1:09:27] Okay, jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter.
[1:09:29] Welcher von den beiden Bünden ist älter?
[1:09:33] Welcher was?
[1:09:35] Welcher von den beiden Bünden ist älter?
[1:09:37] Der neue.
[1:09:39] Das ist klar, oder?
[1:09:41] Dass dieser Bund schon vorher da war?
[1:09:43] Adam und Eva.
[1:09:45] Adam und Eva haben schon den alten Bund gehabt.
[1:09:47] Äh, den neuen Bund.
[1:09:49] Das ist eigentlich der ewige Bund.
[1:09:51] Das heißt, dieser alte Bund ist eigentlich nur eine Zwischenlösung gewesen.
[1:09:53] Eine Zwischenlösung.
[1:09:55] Wir werden gleich sehen, warum.
[1:09:57] Also seit Eden gibt es den.
[1:09:59] Den neuen Bund.
[1:10:01] Jetzt kommen wir zur nächsten Frage.
[1:10:05] Wenn der neue Bund...
[1:10:07] Vielleicht können wir ganz kurz noch schauen,
[1:10:09] dass ihr seht, dass die Bibel das sagt.
[1:10:11] Schaut mal mit mir in Galater 3.
[1:10:31] Galater 3, Vers 16.
[1:10:45] Vers 17.
[1:10:57] Das heißt, in Vers 16
[1:10:59] spricht es von Verheißungen.
[1:11:03] Auf wen beziehen sich die Verheißungen in Vers 16?
[1:11:05] Auf Jesus.
[1:11:07] Jetzt sind das die besseren Verheißungen
[1:11:09] oder die nicht so guten Verheißungen?
[1:11:11] Das sind die besseren Verheißungen.
[1:11:13] Denn die Bibel sagt uns,
[1:11:15] dass in Jesus...
[1:11:17] Lass uns das mal kurz anschauen.
[1:11:19] Lass mal deinen Finger hier drin und geh mit mir zu 2. Korinther.
[1:11:23] 2. Korinther...
[1:11:29] 2. Korinther 1, Vers 20.
[1:11:37] Das heißt es denn,
[1:11:39] so viele Verheißungen Gottes es gibt,
[1:11:41] in ihm ist das was?
[1:11:43] Ja.
[1:11:45] Und in ihm auch das Amen.
[1:11:47] Gott zum Lob durch uns.
[1:11:49] Das heißt, alle Verheißungen Gottes
[1:11:51] beziehen sich auf Jesus.
[1:11:53] Und Jesus ist der Mittler des neuen Bundes.
[1:11:55] Er ist derjenige, der für den neuen Bund steht.
[1:11:57] Das heißt, die besten Verheißungen,
[1:11:59] die beziehen sich auf Jesus.
[1:12:01] Jetzt hat also Abraham im alten
[1:12:03] oder im neuen Bund gelebt?
[1:12:05] Im neuen Bund.
[1:12:07] Und Paulus sagt,
[1:12:09] das war schon 430 Jahre vor dem Sinai.
[1:12:11] Das heißt, der alte Bund
[1:12:13] kann den neuen Bund nicht aufheben.
[1:12:15] Heißt das, man konnte auch
[1:12:17] zur Zeit von Mose im neuen Bund leben?
[1:12:19] Ja oder nein?
[1:12:21] Ja.
[1:12:23] Definitiv.
[1:12:25] Konnte David im neuen Bund leben?
[1:12:27] Wer? David.
[1:12:29] Das heißt, der alte und neue Bund
[1:12:31] sind eigentlich nicht so sehr
[1:12:33] eine Frage von Zeitepochen.
[1:12:35] Können wir heute noch im alten Bund leben?
[1:12:37] Ja.
[1:12:41] Okay.
[1:12:43] Gehen wir schon weiter.
[1:12:47] Als Gott
[1:12:49] die zehn
[1:12:51] Gebote
[1:12:53] am Berg Sinai gab,
[1:12:57] war das der neue oder der alte Bund?
[1:13:03] Beides eigentlich.
[1:13:05] Er hat es ja nur vergessen.
[1:13:07] Zweite Mose 20.
[1:13:09] Wisst ihr, was in Zweite Mose 20 steht?
[1:13:11] Ist Zweite Mose 20
[1:13:13] der neue
[1:13:15] oder der alte Bund?
[1:13:17] Der neue.
[1:13:27] Ist der neue oder der alte Bund?
[1:13:31] Der neue oder der alte?
[1:13:33] Der neue.
[1:13:39] Der alte.
[1:13:41] Der neue.
[1:13:45] Wer ist für neu?
[1:13:47] Wer ist für alt?
[1:13:49] Wer ist für beide?
[1:13:51] Wer ist für keins von beiden?
[1:13:57] Frage.
[1:13:59] Ich habe mich ein bisschen verwirrt.
[1:14:03] Ist Zweite Mose 20
[1:14:05] von dem Gesetz aufs Stein?
[1:14:07] Ja oder nein?
[1:14:09] Nein.
[1:14:11] Meine Frage war,
[1:14:13] spricht Zweite Mose 20
[1:14:15] vom Gesetz aufs Stein?
[1:14:17] Könnt ihr mir den Vers zeigen,
[1:14:19] wo Zweite Mose 20 steht,
[1:14:21] dass die Gesetze aufs Stein geschrieben waren?
[1:14:23] Wie geht Zweite Mose 20 los?
[1:14:25] Wie geht der Vers los?
[1:14:27] Wie geht Zweite Mose 20 los?
[1:14:29] Das ist Vers 2.
[1:14:31] Wie geht Vers 1 los?
[1:14:33] Und Gott redete
[1:14:35] alle Worte und sprach.
[1:14:37] Er hat sie nicht geschrieben,
[1:14:39] er hat sie gesprochen.
[1:14:41] Und zu wem hat er sie gesprochen?
[1:14:43] Zu Mose?
[1:14:45] Nein, zum Volk direkt.
[1:14:47] Was hat Gott sich gewünscht?
[1:14:49] Eine direkte Liebesbeziehung
[1:14:51] zu seinem Volk.
[1:14:53] Er wollte den direkten Kontakt.
[1:14:55] Und wenn er sie gesprochen hat,
[1:14:57] in welches Sinn des Organs
[1:14:59] sind die gegangen dann?
[1:15:01] Ins Ohr, ins Gehirn.
[1:15:03] Das Gesetz ging sozusagen ins Gehirn,
[1:15:05] in den Sinn hinein.
[1:15:07] Ihr habt schon gesagt,
[1:15:09] das Gesetz ist ein Ausdruck der Liebe Gottes.
[1:15:11] Der Bund ist ein Ausdruck der Liebe.
[1:15:13] Der Bund ist der Liebesbund.
[1:15:15] Ihr wisst ja,
[1:15:17] wir sind das Herz volles,
[1:15:19] das geht dem Mond über.
[1:15:21] Als Gott das Volk Israel kommen sah,
[1:15:23] die zwei Millionen an den Berg Sinai,
[1:15:25] was war das Erste, was er ihnen sagen wollte?
[1:15:27] Ich liebe euch.
[1:15:29] Ich bin der Herr, der Gott,
[1:15:31] der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat.
[1:15:33] Wie soll ich mir das beschreiben?
[1:15:35] Stellt euch vor, ihr seid verliebt in jemanden.
[1:15:37] Und ihr trefft diese Person zum ersten Mal.
[1:15:39] Ihr habt die Gelegenheit,
[1:15:41] mit ihr zum ersten Mal zu sprechen, eins zu eins.
[1:15:43] Und ihr schüttet euer Herz aus.
[1:15:45] Und sagt, ich liebe...
[1:15:47] Das war Gott.
[1:15:49] Er gibt seinem Bund,
[1:15:51] er möchte eine Beziehung zu seinem Volk haben.
[1:15:53] Und was sagt Israel?
[1:15:55] Schaut mit mir in 2. Mose 20.
[1:15:59] 2. Mose 20.
[1:16:03] Vers 18.
[1:16:05] Und das ganze Volk nahm das Donnern
[1:16:07] und die Flammen war und den Schall.
[1:16:09] Übrigens, warum war da Feuer auf dem Berg Sinai?
[1:16:11] Warum war da Feuer?
[1:16:13] Weil die Liebe Gottes wie ein Feuer ist.
[1:16:15] Nicht wahr?
[1:16:17] Die Liebe ist eine Flamme Gottes.
[1:16:19] Ein verzehrendes Feuer.
[1:16:21] Was verzerrt diese Liebe?
[1:16:23] Was verzerrt dieses Feuer?
[1:16:25] Was verzerrt es?
[1:16:27] Die Sünde.
[1:16:29] Es verzerrt die Sünde.
[1:16:31] Denn Liebe deckt Sünde zu.
[1:16:33] Sünde kann nicht in der Gegenwart von Gottes Liebe bestehen.
[1:16:35] Es geht darum, dass die Sünde weggefressen wird.
[1:16:37] Nicht wahr?
[1:16:39] Und jetzt kommt dieses Feuer vom Himmel.
[1:16:41] Vers 18.
[1:16:43] Und das ganze Volk nahm das Donnern und die Flammen
[1:16:45] und den Schall der Schofahörner und den rauchenden Berg.
[1:16:47] Als nun das Volk dies wahrnahm,
[1:16:49] was tat es?
[1:16:51] Zitterte es und stand von fern.
[1:16:53] Und es sprach zu Mose, rede wer?
[1:16:55] Rede du mit uns.
[1:16:57] Und wir wollen hören, aber Gott soll nicht mit uns reden.
[1:16:59] Sonst müssen wir sterben.
[1:17:01] Was sagt das Volk mit anderen Worten?
[1:17:03] Als Gott mit seinem ganzen Herzen
[1:17:05] mit alles was in seinem Herzen ist,
[1:17:07] seine ganze Liebe,
[1:17:09] sich auf sie wirft und sagt,
[1:17:11] ich möchte euer Gott sein.
[1:17:13] Dankeschön,
[1:17:15] das ist gerade ein bisschen zu viel.
[1:17:17] Lass uns erstmal ein bisschen auf Distanz bleiben.
[1:17:19] Lass uns eine Beziehung auf Distanz haben.
[1:17:21] Lass uns jemanden dazwischen haben, der das regelt.
[1:17:23] Nicht zu dicht auf einmal.
[1:17:25] Das Volk Israel
[1:17:27] wollte eine Beziehung auf Distanz.
[1:17:29] Und
[1:17:31] das ist der Hauptgedanke
[1:17:33] am alten Bund.
[1:17:35] Und Gott willigt sozusagen ein.
[1:17:37] Er hat von Anfang an dieses Ideal,
[1:17:39] aber er willigt ein, dass das Volk noch nicht bereit ist.
[1:17:41] Es kann diese Liebe noch nicht aufnehmen.
[1:17:43] Denn das Volk versteht plötzlich,
[1:17:45] dass der Auszug aus Ägypten
[1:17:47] zwei Elemente hat.
[1:17:49] Auszug aus dem buchstäblichen Ägypten
[1:17:51] und Auszug aus dem
[1:17:53] der Sünde.
[1:17:55] Und das eine ist ganz toll, raus aus Ägypten,
[1:17:57] nicht mehr Sklaven zu sein, wunderbar.
[1:17:59] Nicht mehr Sklaven der Sünde zu sein.
[1:18:01] Darauf haben sie Angst.
[1:18:03] Plötzlich in eine Lage versetzt zu sein, wo sie ihre Sünde
[1:18:05] überwinden könnten.
[1:18:09] Jetzt wird es ein bisschen heiß.
[1:18:11] Ich muss meine Lieblingssünde aufgeben.
[1:18:13] Weil die merken das vorher nicht.
[1:18:15] Gott ist Gegenwart.
[1:18:17] Die wissen, wenn sie sich dafür entscheiden,
[1:18:19] dann wird das ihr Leben verändern.
[1:18:21] Sie wollen lieber ein Mittler haben.
[1:18:23] Ein Mensch.
[1:18:25] Und dann schreibt Gott das Ganze auf.
[1:18:27] Das, was er ihnen sagen wollte,
[1:18:29] schreibt er jetzt auf Gebote auf.
[1:18:31] So wie ein verliebter Mensch,
[1:18:33] der alles der Person sagen wollte
[1:18:35] und sie will nicht wirklich hören,
[1:18:37] sie will erst mal auf Distanz bleiben,
[1:18:39] dann schreibt sie einen Liebesbrief.
[1:18:41] Dann macht es halt schriftlich.
[1:18:43] Nicht ganz so direkt über den Umweg,
[1:18:45] aber immer noch so, dass die Botschaft
[1:18:47] gleich in die Botschaft rüberkommt.
[1:18:49] So sind die zehn Gebote auf Stein
[1:18:51] quasi wie ein Liebesbrief.
[1:18:53] Es ist noch nicht die Vereinigung,
[1:18:55] es ist eine Liebesgeschichte.
[1:18:57] Die ganze Bibel ist eine Liebesgeschichte.
[1:18:59] Ich bin gerade dabei, das mehr zu studieren.
[1:19:01] Aber mit großen Enttäuschungen für Gott.
[1:19:03] Viele große Enttäuschungen.
[1:19:05] Könnt ihr euch vorstellen, wie enttäuscht Gott war?
[1:19:07] Wenn Gott zu dem Volk spricht,
[1:19:09] und ihr wisst, die Bibel sagt,
[1:19:11] in ihm war das Leben.
[1:19:13] Die Bibel sagt,
[1:19:15] dass Gott das Leben ist.
[1:19:17] Dass im Wort Gottes das Leben ist.
[1:19:19] Dass das Leben durch das Wort Gottes entstand.
[1:19:21] Und was sagt das Volk?
[1:19:23] Wenn Gott nicht redet, müssen wir sterben.
[1:19:25] Das heißt, sie wollen Gottes Wort nicht hören.
[1:19:27] Sie haben Angst vor Gottes Wort.
[1:19:29] Und so wird der Mittler eingesetzt.
[1:19:31] Mose als Mittler.
[1:19:33] Und jetzt redet Gott mit Mose.
[1:19:35] Und Mose sagt es dann dem Volk.
[1:19:37] Hin und her.
[1:19:39] Aber das ist der alte Bund.
[1:19:41] Aber Gott ist so wunderbar.
[1:19:43] Es gibt eine so wunderbare Stelle.
[1:19:45] Schaut mal, was Gott sagt
[1:19:47] in 5. Mose.
[1:19:53] 5. Mose 18.
[1:20:07] Vers 15.
[1:20:11] 5. Mose 18. Vers 15.
[1:20:13] Das heißt, einen Propheten wie mich
[1:20:15] bitte der Herr dein Gott erwecken
[1:20:17] aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern.
[1:20:19] Auf ihn sollst du hören.
[1:20:21] Ganz so wie du es von dem Herr
[1:20:23] deinem Gott am Horeb erbeten hast.
[1:20:25] Am Tag der Versammlung.
[1:20:27] Nimmst du Sprache. Ich will von nun an die Stimme
[1:20:29] des Herrn meines Gottes nicht mehr hören.
[1:20:31] Das große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
[1:20:33] Also worauf bezieht sich
[1:20:35] Gott hier in 5. Mose?
[1:20:37] Auf dieselbe Geschichte, nicht wahr?
[1:20:39] Er bezieht sich auf dieselbe Geschichte am Berg Sinai.
[1:20:41] Er sagt, schaut her, könnt ihr euch erinnern,
[1:20:43] dass ihr gesagt habt, ihr wollt das Wort Gottes nicht mehr hören?
[1:20:45] Ihr wollt, dass Mose mit euch spricht?
[1:20:47] Ich werde euch einen anderen Propheten senden.
[1:20:51] Jesus.
[1:20:53] Was hat das Volk gesagt?
[1:20:55] Wir wollen das Wort Gottes
[1:20:57] nicht mehr hören, sonst müssen wir sterben, richtig?
[1:21:01] Jetzt kommt das Wort Gottes.
[1:21:03] Gott findet einen Schleichweg, sozusagen.
[1:21:05] Er hat direkt mit ihnen gesprochen.
[1:21:07] Sie wollten es nicht hören. Er sagt, okay, alles klar.
[1:21:09] Ich werde einen anderen Weg finden,
[1:21:11] wie das ganze Wort Gottes
[1:21:13] ohne Hinder,
[1:21:15] ohne Vermittler direkt zu euch kommt.
[1:21:17] Das Wort Gottes wurde
[1:21:19] Fleisch
[1:21:21] und wohnte unter ihnen.
[1:21:23] Wir sahen seine Herrlichkeit.
[1:21:25] Das, was am Sinai
[1:21:27] quasi fehlgeschlagen ist,
[1:21:29] was nur zur Hälfte
[1:21:31] realisiert werden konnte,
[1:21:33] das hat Gott jetzt völlig realisiert durch Jesus Christus.
[1:21:35] Berg Sinai war sozusagen
[1:21:37] der erste Versuch,
[1:21:39] ein Volk von Königen und Priestern
[1:21:41] zu seiner Braut zu machen.
[1:21:43] Weil die Könige und Priester gar nicht Könige und Priester sein wollten.
[1:21:45] Sie wollten frei sein von Ägypten, aber nicht von der Sünde.
[1:21:47] Und so hat Gott ihnen
[1:21:49] das alles aufs Stein aufgeschrieben,
[1:21:51] um zu erklären, was er eigentlich gemeint hat.
[1:21:53] Der ganze Opferdienst, der jetzt detailliert aufgeschrieben wird,
[1:21:55] sollte ihnen erklären, was er eigentlich gemeint hat.
[1:21:57] Und sollte
[1:21:59] hinweisen auf den
[1:22:01] neuen Wort. Und dann sendet Gott
[1:22:03] das Wort Gottes noch einmal.
[1:22:05] Und dieses Wort Gottes,
[1:22:07] Jesus Christus, ist die
[1:22:09] Liebeserklärung Gottes an die ganze Menschheit.
[1:22:11] Wie sagt die Bibel in Römer 5,8?
[1:22:13] Gott erweist seine Liebe darin, dass er seinen Sohn gab.
[1:22:15] Dass er von uns gestorben ist.
[1:22:17] Und das
[1:22:19] Schlimmste an der Sache ist, dass genau diejenigen,
[1:22:21] die den alten Bund hatten, die eigentlich
[1:22:23] die Gebrauchsanweisung für das Evangelium hatten,
[1:22:25] das Evangelium abgelehnt haben.
[1:22:29] Der neue und der alte Bund
[1:22:31] kann man so vergleichen. Das eine ist
[1:22:33] der Gegenstand, das andere ist die Gebrauchsanweisung.
[1:22:37] Wenn ihr einen
[1:22:39] Staubsauger kauft, dann hat er eine
[1:22:41] Gebrauchsanweisung. Oder eine Waschmaschine.
[1:22:43] Das ist wie die Waschmaschine.
[1:22:45] Das ist die Gebrauchsanleitung der Waschmaschine.
[1:22:47] Und die kannst du alles lesen.
[1:22:49] Es ist auch wichtig, das zu kennen.
[1:22:51] Aber niemand würde sagen,
[1:22:53] nein, ich stecke
[1:22:55] meine Schmutzsachen nicht in die Waschmaschine.
[1:22:57] Mir reicht es einfach nur, wenn ich die Anleitung
[1:22:59] lese, dann wird sie auch sauber.
[1:23:01] Wird die Wäsche beim Lesen der Gebrauchsanleitung sauber?
[1:23:03] Schön wär's.
[1:23:05] Das funktioniert nicht.
[1:23:07] Aber die Juden haben geglaubt,
[1:23:09] durch das Lesen
[1:23:11] der Gebrauchsanweisung wären sie sauber.
[1:23:17] Kennt ihr den Vers in Johannes 5, Vers 39?
[1:23:19] Das ist genau
[1:23:21] der Gedanke.
[1:23:23] Jesus hat das verstanden.
[1:23:25] Das ist genau das, was Jesus meinte in Johannes.
[1:23:27] In Johannes 5, Vers 39
[1:23:29] sagt er, ihr erforscht
[1:23:31] die Schriften.
[1:23:33] Denn ihr meint,
[1:23:35] in ihr habt ihr ewiges Leben.
[1:23:37] Und sie sind es,
[1:23:39] die von mir Zeugnis geben.
[1:23:41] Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.
[1:23:43] Mit anderen Worten,
[1:23:45] ihr lest die Gebrauchsanleitung.
[1:23:47] Und glaubt, dadurch werden eure Sachen sauber.
[1:23:49] Aber damit ist es
[1:23:51] die Gebrauchsanleitung, die zeigt, wie ihr die Waschmaschine
[1:23:53] zu benutzen habt und doch wollt ihr nicht zur Waschmaschine kommen,
[1:23:55] um eure schmutzigen Kleider
[1:23:57] sauber zu machen.
[1:23:59] Es gibt
[1:24:01] damals wie heute viele Christen,
[1:24:03] die lesen die Bibel und glauben, dadurch werden sie gerettet.
[1:24:05] Aber sie haben keine
[1:24:07] lebendige Beziehung
[1:24:09] zu Jesus.
[1:24:11] Bevor wir weitergehen, ganz kurz,
[1:24:13] ein sehr wichtiger Punkt.
[1:24:15] Was waren also die Verheißungen?
[1:24:17] Die Bibel macht ganz deutlich,
[1:24:19] als Gott sozusagen die Gebrauchsanleitung
[1:24:21] aufgeschrieben hat, nicht nur die 10 Gebote auf Stein,
[1:24:23] sondern auch
[1:24:25] das gesamte Zeremonialgesetz und so weiter,
[1:24:27] all die ganzen Dinge,
[1:24:29] hat es dem Volk vorgelegt. Und was hat das Volk dann gesagt?
[1:24:31] Das Volk hat gesagt,
[1:24:33] wir wollen das.
[1:24:35] Können wir nachlesen?
[1:24:37] Schaut mit mir in 2. Mose.
[1:24:43] 2. Mose 24, das ist der Bundesschluss.
[1:24:49] 2. Mose 24,
[1:24:51] das heißt das Vers 3.
[1:24:53] Und Mose kam und
[1:24:55] verkündigte dem Volk alle Worte des Herrn
[1:24:57] und alle Verordnungen. Der Antwort des Volk,
[1:24:59] einstimmig und schwach,
[1:25:01] alle Worte, die der Herr geredet hat, wollen wir tun.
[1:25:05] War das eine Verheißung, ja oder nein?
[1:25:07] Es ist eine Verheißung, es ist ein Versprechen.
[1:25:09] Sie sagen, wir werden das tun.
[1:25:11] Gott schreibt es auf und sagt,
[1:25:13] das habe ich vorgehabt.
[1:25:15] Und das Volk sagt, das tun wir, genau das halten wir.
[1:25:17] Frage, wie lange hat die Verheißung gehalten?
[1:25:21] Keine 40,
[1:25:23] also ungefähr 40 Tage, nicht wahr?
[1:25:25] 40 Tage hat es gehalten, wenn überhaupt.
[1:25:27] Nach 40 Tagen haben sie fast alle
[1:25:29] getanzt um das Goldene Kalb.
[1:25:33] Die fehlerhaften Verheißungen
[1:25:35] bedeuten, dass im alten Bund
[1:25:37] ich verstehe,
[1:25:39] was Gott möchte
[1:25:41] und aus eigener Kraft
[1:25:43] sage, das möchte ich
[1:25:45] halten.
[1:25:47] Ist das möglich, ja oder nein?
[1:25:49] Es ist unmöglich.
[1:25:51] Aber das ist das, so wie die allermeisten
[1:25:53] Christen leben.
[1:25:55] Wenn das richtig ist und versprechen
[1:25:57] Gott, ich will das halten.
[1:25:59] Schwanger gemacht?
[1:26:01] Gott, ich verspreche dir, ich will das halten.
[1:26:03] Und dann hast du dich gewundert nach 2 Stunden,
[1:26:05] nach 3 Tagen, als wir beim Alten
[1:26:07] gewesen?
[1:26:09] Hast du das nicht erlebt?
[1:26:11] Wenn ich Gott das versprochen
[1:26:13] habe, dann habe ich es noch nicht erlebt.
[1:26:15] Ich bin da sehr vorsichtig mit Gott,
[1:26:17] wenn ich das verspreche.
[1:26:19] Denn unsere
[1:26:21] Versprechen brechen.
[1:26:25] Warum? Weil es unsere Versprechen sind.
[1:26:27] Was ist der Unterschied zwischen dem Neuen und dem Alten Bund?
[1:26:29] Im Alten Bund
[1:26:31] leben wir aus der Tatsache, dass wir etwas versprochen haben.
[1:26:33] Gott, ich habe dir das versprochen, deswegen halte ich es.
[1:26:35] Im Neuen Bund leben wir auf
[1:26:37] welchen Verheißungen?
[1:26:39] Du hast versprochen, Gott.
[1:26:41] Nicht mehr, ich habe dir versprochen,
[1:26:43] dass ich diese Sünde nicht mehr tue.
[1:26:45] Sondern du hast versprochen, dass du mir den Sieg durch verschenkst.
[1:26:47] Seht ihr, wie
[1:26:49] diese Perspektive ändert?
[1:26:51] Das eine führt zur Gesetzlichkeit,
[1:26:53] das andere führt zu Journalismus, zu Traditionalismus,
[1:26:55] das andere führt zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus.
[1:26:57] Du hast versprochen.
[1:26:59] Ich nehme deine Verheißungen in Anspruch.
[1:27:01] Ich lebe aus deinem Versprechen.
[1:27:03] Das macht den ganzen Unterschied aus.
[1:27:05] Die Information ist die gleiche.
[1:27:07] Der Informationsgehalt des Evangeliums
[1:27:09] ist absolut das gleiche.
[1:27:11] Der Alte Bund ist nicht schlimm.
[1:27:13] Der Alte Bund ist sogar notwendig,
[1:27:15] weil durch den Alten Bund erkenne ich erstmal, dass ich Sünder bin.
[1:27:17] Der Alte Bund zeigt mir,
[1:27:19] was in meinem Leben verkehrt ist.
[1:27:21] Das haben wir heute gar nicht geschafft.
[1:27:25] Das werden wir uns nächste Woche anschauen.
[1:27:27] Aber der Neue Bund zeigt mir,
[1:27:29] dass ich es nur durch Gottes Kraft schaffen kann.
[1:27:31] Nur durch Jesu Kraft.
[1:27:33] Und, dass wenn ich diese persönliche Beziehung zu Jesus habe,
[1:27:35] er dieses Gesetz in mein Herz schreibt
[1:27:37] und ich es von alleine tun werde.
[1:27:39] Aus seiner Kraft heraus.
[1:27:41] Und,
[1:27:43] bevor wir ans Ende kommen heute,
[1:27:47] die Bundeslade.
[1:27:51] Wofür steht die wohl?
[1:27:55] Für den Alten oder für den Neuen Bund?
[1:28:05] Eins ist klar,
[1:28:07] dass die 10 Gebote auf Stein geschrieben sind,
[1:28:09] ist ein Ausdruck des Alten Bundes.
[1:28:11] Aber trotzdem hat die Bundeslade
[1:28:13] eine interessante Symbolik.
[1:28:17] Was war das Besondere?
[1:28:19] Was würden wir dort sehen?
[1:28:21] Wir sehen die Bundeslade nicht.
[1:28:23] Was sehen wir noch?
[1:28:25] Zwei Engel.
[1:28:27] Großes Manner.
[1:28:29] In der Bundeslade.
[1:28:31] Der Stolz ist auch da.
[1:28:33] Aber was sehen wir außerhalb der Bundeslade noch?
[1:28:35] Zwei Engel, die auf der Bundeslade stehen.
[1:28:37] Das haben wir schon gedacht.
[1:28:41] Da war noch was.
[1:28:43] Das vergessen wir meistens.
[1:28:45] Der war auf der Bundeslade?
[1:28:47] Der war auf der Sühne Decke?
[1:28:51] Das ist der Sühne Deckel der Gnade?
[1:28:53] Die Heiligkeit Gottes, das stimmt.
[1:28:55] Aber was war
[1:28:57] neben der Bundeslade?
[1:29:03] Das Gesetz Mose.
[1:29:05] Das heißt, die restlichen Bücher Mose.
[1:29:07] Das ganze Zeremonialgesetz.
[1:29:09] War neben der Bundeslade.
[1:29:11] Aber die 10 Gebote waren?
[1:29:13] In der Bundeslade.
[1:29:17] Was ist denn ein Symbol?
[1:29:19] Dass die 10 Gebote nicht einfach nur da sein müssen.
[1:29:21] Sie müssen?
[1:29:23] Hinein.
[1:29:25] Die Bundeslade ist ein
[1:29:27] Enthiel.
[1:29:29] Bewahrte die 10 Gebote auf.
[1:29:31] Die Bundeslade ist ein Symbol,
[1:29:33] sagt Ellenweith, für die bewahrende Kraft Gottes.
[1:29:35] Denn nicht nur sollen wir
[1:29:37] die Gebote halten, wir sollen sie auch bewahren.
[1:29:39] Kennt ihr jemanden, der sagt,
[1:29:41] dass wir Gottes Gebote bewahren sollen?
[1:29:43] Halten sollen?
[1:29:45] Bewahren sollen?
[1:29:47] Offenbarung.
[1:29:49] Hier sind diejenigen, die die Gebote
[1:29:51] Gottes haben, die glauben,
[1:29:53] Jesus bewahren.
[1:29:55] Die Bundeslade
[1:29:57] enthält die 10 Gebote,
[1:29:59] um sie zu bewahren.
[1:30:01] Um sie zu halten, sozusagen.
[1:30:03] Und im neuen Bund sollen wir genau das erleben.
[1:30:05] Dass Gott hat die Kraft,
[1:30:07] durch seine Liebe,
[1:30:09] dass wir die 10 Gebote halten können.
[1:30:11] Dass wir bewahrt werden können,
[1:30:13] vor der Sünde.
[1:30:15] Jesus Christus Erfüllung.
[1:30:17] Ganz genau.
[1:30:19] Er ist die Erfüllung. Er ist für uns gestorben,
[1:30:21] hat unsere vergangenen Sünden bereinigt.
[1:30:23] Und er ist die Erfüllung des Gesetzes,
[1:30:25] dem uns jetzt die Kraft gibt,
[1:30:27] dieses Gesetz völlig zu halten.
[1:30:29] Das sind einige ganz wesentliche
[1:30:31] Punkte über den alten und neuen Bund.
[1:30:33] Nächste Woche werden wir weitermachen.
[1:30:35] Es gibt noch mehr zu entdecken.
[1:30:37] Aber ich hoffe, ihr könnt jetzt sehen,
[1:30:39] der Bund ist immer fehlerhaft,
[1:30:41] solange der Schwerpunkt
[1:30:43] auf unserem Versprechen geht,
[1:30:45] dass wir das Gott versprochen haben,
[1:30:47] dass wir das von ihm erwarten.
[1:30:49] Wenn wir Gottes Verheißung in den Mittelpunkt stellen,
[1:30:51] wenn wir seine Verheißung,
[1:30:53] seine Versprechung zugrunde
[1:30:55] dieses Bundes machen, wird er uns nicht enttäuschen.
[1:30:57] Denn er kann nicht lügen.
[1:30:59] Wir können lügen,
[1:31:01] aber er kann nicht lügen.
[1:31:03] Wir können nicht halten.
[1:31:05] Manchmal so Situationen,
[1:31:07] wir können gar nicht halten, was wir versprechen.
[1:31:09] Wir können gar nicht versprechen.
[1:31:11] Und deswegen ist das so ein wichtiges Thema,
[1:31:13] so ein praktisches Thema.
[1:31:15] Und das hilft uns wirklich zu verstehen,
[1:31:17] diesen neuen Bund kann ich nur erleben,
[1:31:19] wenn ich eine enge Beziehung zu ihm habe.
[1:31:21] Wenn ich eine Beziehung
[1:31:23] auf Distanz habe,
[1:31:25] ihr werdet es sehen, die Leute,
[1:31:27] die sagen, ich habe das Gott versprochen,
[1:31:29] ich habe das Gott versprochen und ich mache das schon.
[1:31:31] Das sind die Leute, die eine Distanzbeziehung
[1:31:33] zu Gott haben. Sie wissen, was es ihnen gibt,
[1:31:35] das ist richtig, aber sie haben keine innerliche,
[1:31:37] ganz enge Beziehung zu ihm.
[1:31:39] Denn je enger die Beziehung zu ihm wird,
[1:31:41] desto mehr deutlich wird mir, ich kann eigentlich gar nichts.
[1:31:43] Dann werde ich nicht sagen, ich habe Gott versprochen
[1:31:45] und ich werde jetzt das tun und das werde ich halten.
[1:31:47] Wir sagen, Gott sei mir
[1:31:49] Sünder gnädig.
[1:31:51] Je näher die Beziehung zu ihm ist,
[1:31:53] desto mehr wird mir meine eigene Unwürdigkeit klar
[1:31:55] und wie sehr ich von ihm abhängig bin.
[1:31:57] Je weiter ich fern von ihm bin, desto deutlicher
[1:31:59] sehe ich, was ich alles tun kann
[1:32:01] und wie klar ich dem Evangelium folgen kann
[1:32:03] und wie gut ich Gott gehorchen kann und so weiter.
[1:32:05] Das Gebet ist auch dabei wichtig,
[1:32:07] der Glaube im Gebet.
[1:32:09] Ohne Gebet kann Gott auch nicht uns führen.
[1:32:11] Ja.
[1:32:13] Also was mir da eingefallen ist,
[1:32:15] er hat also etwas unheimlich
[1:32:17] Tolles geschaffen am Anfang.
[1:32:19] Der Mensch hat es abgelegt,
[1:32:21] er war so gnädig, dass er das Ganze
[1:32:23] abgeschwächt hat,
[1:32:25] um es dann nachher wieder zu der
[1:32:27] Vollendung zu führen, was er eigentlich zuerst
[1:32:29] im Sinn gehabt hatte. Ganz genau.
[1:32:31] Und das ist ja letztendlich auch beim
[1:32:33] ganzen Erlösungsplan der Fall. Gott gibt den
[1:32:35] Garten Eden, hat etwas Tolles im Sinn
[1:32:37] und dann,
[1:32:39] auch weil der Mensch es abgelehnt hat,
[1:32:41] geht er sozusagen
[1:32:43] auf die unterste Stufe, geht den untersten Weg,
[1:32:45] geht selbst
[1:32:47] ein enormes Risiko ein
[1:32:49] und nimmt selbst ungeheure
[1:32:51] Kosten auf, um das wieder herzustellen
[1:32:53] und noch herrlicher zu machen. Das ist hier, was wir genau so
[1:32:55] sehen. Gott hat etwas viel Besseres im
[1:32:57] Blick gehabt, aber er ist so gnädig und so liebevoll
[1:32:59] und geht die extra Meile mit.
[1:33:01] Schick das ein!
[1:33:03] Und das ist
[1:33:05] wahre Liebe. Wenn ich jemanden
[1:33:07] wirklich liebe und ich zum
[1:33:09] gehe und sage, ich liebe dich, ich möchte dich heiraten und er sagt,
[1:33:11] lass mal ein bisschen Zeit verstreichen.
[1:33:13] Wenn ich ihn wirklich liebe oder die Person wirklich liebe,
[1:33:15] sage ich nicht, ach nee, dann ist mir auch egal,
[1:33:17] dann suche ich mir jemanden anders.
[1:33:19] So wie Jakob,
[1:33:21] der gewartet hat und gewartet hat
[1:33:23] und gearbeitet hat und gearbeitet hat.
[1:33:25] Und so hat Gott auch
[1:33:27] gesagt, ihr werdet es noch begreifen.
[1:33:29] Ihr werdet es hoffentlich noch begreifen.
[1:33:31] Und hat Jahrtausende darauf gewartet
[1:33:33] und hat dann Jesus gebraucht. Und deswegen
[1:33:35] das ist das Blut des
[1:33:37] neuen Bundes. Daran
[1:33:39] zeigt sich die Liebe Gottes. Das Ganze ist
[1:33:41] eigentlich eine einzige Lebensgeschichte.
[1:33:47] Ganz genau, die Verheißung.
[1:33:49] Das war der neue Bund, das war die Verheißung Gottes.
[1:33:57] Sozusagen.
[1:34:05] Ja, vor dem Sündenfall braucht man noch
[1:34:07] keine Waschmaschine.
[1:34:09] Aber ihr versteht schon,
[1:34:11] die andere Begegnung.
[1:34:13] Ich glaube gar nicht, was es noch alles für
[1:34:15] Themen gibt. Wir werden auch noch ein ganzes Seminar über den
[1:34:17] alten und neuen Bund haben im April.
[1:34:19] Das war nur die Grundlage.
[1:34:21] Wir werden im April ein Seminar haben,
[1:34:23] eine Vortragsreihe über den alten und neuen Bund,
[1:34:25] wo wir die ganze Liebesgeschichte mal
[1:34:27] des Erlösungsplans aufrollen werden.
[1:34:29] Viele Geschichten, die wir so kennen,
[1:34:31] mal unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten werden,
[1:34:33] die man meistens gar nicht so sieht.
[1:34:35] Viele Gesetze im alten Testament mal so betrachten,
[1:34:37] wie man plötzlich eine Liebesgeschichte sieht.
[1:34:39] Das ist ein super spannendes Thema.
[1:34:41] Nächste Woche machen wir weiter hier.
[1:34:43] Schauen uns ein paar Dinge an zum alten und neuen Bund.
[1:34:45] Vor allem zur Bundeslade.
[1:34:47] Und dann die Woche drauf
[1:34:49] geht es dann mit dem Offenbarungsseminar
[1:34:51] weiter in die nächste Runde Kapitel 12.
[1:34:53] Ich habe euch schon angekündigt,
[1:34:55] dass wir immer um 19.30,
[1:34:57] ungefähr 45 Minuten,
[1:34:59] ein Adventsgeschichtsseminar haben.
[1:35:01] Wir werden Anfang im Jahre 1798
[1:35:03] Jahr für Jahr
[1:35:05] durch die gesamte Adventsgeschichte gehen.
[1:35:07] Europa, Amerika.
[1:35:09] Wir werden alle wichtigen Leute anschauen,
[1:35:11] was sie erlebt haben,
[1:35:13] auch schon in ihrer Jugend.
[1:35:15] Viele spannende Geschichten.
[1:35:17] Das wird spannender
[1:35:19] als jeder Film sein.
[1:35:21] Ich bin seit Jahren dabei,
[1:35:23] das zu studieren.
[1:35:25] Es ist so unglaublich,
[1:35:27] dass es Jahr für Jahr geht.
[1:35:29] Es wird ein langes Projekt werden.
[1:35:31] Ich habe vor kurzem Kontakt aufgenommen
[1:35:33] zu jemandem von der Generalkonferenz,
[1:35:35] der uns unterstützen wird,
[1:35:37] ein bisschen mit Material.
[1:35:39] Es wird ganz toll.
[1:35:41] Merkt euch das vor in zwei Wochen.
[1:35:43] Dann werden wir wahrscheinlich anfangen.
[1:35:45] Ich werde es am Sabbat auch noch bekannt geben lassen.
[1:35:47] Weil die Bibel sagt,
[1:35:49] wir haben nichts zu befürchten,
[1:35:51] es sei denn, wir vergessen,
[1:35:53] wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat.
[1:35:55] Ich glaube, es besteht ein großer Bedarf,
[1:35:57] zu wissen, was wirklich passiert ist.
[1:35:59] Ihr werdet erstaunt sein.
[1:36:01] Ihr werdet erstaunt sein,
[1:36:03] wie Gott uns bisher geführt hat.
[1:36:05] Einfache Frage heute Abend.
[1:36:07] Wer von euch möchte sagen,
[1:36:09] ich möchte in dieser Liebesbeziehung mit Jesus leben?
[1:36:11] Ich möchte im neuen Bund leben.
[1:36:13] Von ganzem Herzen.
[1:36:15] Und zwar nicht, weil ich es spreche,
[1:36:17] sondern weil ich mit ihm rede.
[1:36:25] Lieber Vater im Himmel,
[1:36:27] wir möchten dir von Herzen Dank sagen
[1:36:29] für dieses wunderbare Thema des alten und neuen Bundes.
[1:36:31] Hab Dank, dass du uns
[1:36:33] Feierzeit geschenkt hast,
[1:36:35] dass wir so viele interessante Dinge erkennen konnten.
[1:36:37] Bitte gib, dass wir dich immer besser kennenlernen
[1:36:39] und dass wir eine echte Beziehung zu dir haben.
[1:36:41] Die Offenbarung ist ja die Offenbarung Jesu Christi.
[1:36:43] In all dem, was wir studieren, wollen wir dich sehen, Herr Jesus.
[1:36:45] Wir wollen deine Liebe erkennen,
[1:36:47] deinen Wesen erkennen, deinen Charakter erkennen.
[1:36:49] Und wir danken dir für alles, was wir sehen durften.
[1:36:51] Ich bitte dich, dass du uns bald wieder gesund zusammenführst,
[1:36:53] dass wir weiter studieren können
[1:36:55] und dass wir das, was wir gelernt haben, praktisch umsetzen.
[1:36:57] Dass wir eine persönliche Beziehung zu dir haben.
[1:36:59] Jeden Tag aufs Neue.
[1:37:01] Hab Dank der Füße von ganzem Herzen.
[1:37:03] Amen.
[1:37:07] Dann sagen wir auch auf Wiedersehen
[1:37:09] allen, die uns zugeschaut haben.
[1:37:11] Bis zur nächsten Woche,
[1:37:13] wo wir noch mehr erfahren werden.
[1:37:15] Und dann Gottes Segen euch. Bis dahin. Amen.
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