In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die Bedeutung des Bundes zwischen Gott und den Menschen beleuchtet, beginnend mit einer Diskussion über biblische Speisevorschriften und deren Interpretation. Der Sprecher erklärt, wie Jesus die Gesetze erfüllte und wie Paulus die Unterscheidung zwischen dem alten und neuen Bund darlegt. Ein zentraler Punkt ist die Rolle des Heiligen Geistes im neuen Bund, der das Gesetz Gottes ins Herz schreibt und zu einem Leben in Sieg über die Sünde befähigt. Abschließend wird die Symbolik der Bundeslade mit den Zehn Geboten, Manna und Aarons Stab erörtert, um die praktische Anwendung des Wortes Gottes im Leben der Gläubigen zu verdeutlichen.
05.02.2013 – Offenbarung 11,19b
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:00] Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf joelmedia.de und schön, dass ihr hier live vor Ort seid, aus Nah und Fern gekommen zu unserem Offenbarungsseminar. Heute ist ein besonderer Dienstag, denn heute haben wir unser letztes Offenbarungsseminar mit der Frage- und Antwortzeit. Ab nächster Woche werden wir gemeinsam ein neues Seminar beginnen, ab 19:30 Uhr jeweils mit dem Titel »Die Zeit des Endes«. Da werden wir durch die Adventgeschichte gehen, Jahr für Jahr, das wird super spannend werden. Ich freue mich schon darauf, ich hoffe ihr auch. Aber heute haben wir noch einmal eine Frage, das ist die letzte Frage. Viele andere Fragen werden wir dann per E-Mail beantworten oder bei diversen Erweckungswochenenden und Frage-Antwort-Stunden und Telefonationen. Und die Frage heute bezieht sich auf eine Aussage von Jesus. Genau, bevor wir diese Frage aber beantworten, habe ich richtigerweise gerade den Hinweis bekommen, beten wir natürlich wie jedes Mal und knien nieder und dann geht es mit der Frage weiter.
[1:06] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort und wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dein Wort richtig zu verstehen, dass wir dadurch erbaut werden und gestärkt werden. Schenk uns deinen heiligen Geist und führe uns jetzt durch die kommenden Minuten des Bibelstudiums. Amen.
[1:34] Und zwar handelt es sich um eine Frage bezüglich einer Aussage von Jesus. Kannst du mir ganz kurz sagen, wo der Text steht, den du … Ich glaube, es ist in Markus 7, und zwar, wo er alle Speisen für … Wir können uns mal die Geschichte anschauen. Genau, in Markus 7, und dort ab Vers 14, das heißt es, und er rief die ganze Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und versteht: Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen, sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt. Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt die Menschen, denn von innen, aus dem Herzen des Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.
[3:30] Den Parallelbericht können wir auch noch kurz anschauen, in Matthäus 15, und dann uns da eigentlich in Frage zu wenden. In Matthäus 15, da finden wir den ähnlichen Bericht, und da können wir Vers 20 noch dazu nehmen, denn das hilft uns zu verstehen, was er meint. Er sagt in Vers 20: Das ist, was den Menschen verunreinigt. Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht. Jesus ist immer wieder, das ist nicht nur eine von mehreren Stellen, wo Jesus damit konfrontiert worden ist mit den Reinigungsgesetzen der Pharisäer, mit den Reinheitsgesetzen. Und manche schließen aus diesem Text, dass man essen kann, was immer man möchte, weil es einen nicht verunreinigt. Und sie versuchen eine Diskrepanz aufzubauen zwischen den Reinheitsgesetzen des Alten Testaments, wo gesagt wird, dass bestimmte Speisen unrein sind, und diesen Aussagen von Jesus hier. Gibt es einige, Matthäus 15, Markus 7, und auch einige andere, wo er alle Speisen für rein erklärt. Wie kann man diese beiden Konzepte, dass dort die Bibel sagt im Alten Testament, dass einige Dinge unrein sind, und dass Jesus aber alle Speisen für rein erklärt und sagt, was ich esse, verunreinigt mein Herz nicht, wie kann ich die miteinander in Übereinstimmung bringen?
[5:13] Ja, also Gott, Jesus ist gekommen, um zu erfüllen, nicht aufzuheben, ja, das ist schon mal ein wichtiger Aspekt. Ein entscheidender Punkt ist, dass Jesus tatsächlich alle Speisen für rein erklärt hat. Die Bibel macht das deutlich, und das sagt nicht nur er, das sagt auch Paulus. Schaut mal mit mir in Paulus, also im 1. Timotheus, 1. Timotheus 4, und da wird es ganz deutlich. In 1. Timotheus 4, Vers 1, da greift Paulus diesen Gedanken auf und wird sogar sehr deutlich, wenn er sagt: In 1. Timotheus 4, Vers 1: »Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.« Und dann wird beschrieben, was sie tun, unter anderem in Vers 3: »Also, wenn jemand verbietet, eine Speise zu genießen, aus religiösen Gründen, dann ist das eine Lehre von Dämonen«, sagt Paulus. Könnt ihr das sehen? Steht das bei euch auch? Paulus sagt, wenn jemand verbietet, eine Speise zu essen, die Gott geschaffen hat, dann ist das eine Lehre von Dämonen. Frage: Darf ich dann jetzt Kamelfleisch essen, ja oder nein? Und Klippdachs-Fleisch und auch das Schweineschnitzel, ja. Aber das sind doch Speisen, die Gott geschaffen hat, oder? Oder wollt ihr sagen, der Klippdachs ist nicht von Gott geschaffen worden? Er hat sie geschaffen, aber er hat sie nicht zur Speise geschaffen. Das heißt, der entscheidende Punkt ist: Was nach der Bibel ist überhaupt eine Speise?
[7:15] Mein Lieblingsbeispiel ist: Wer von euch würde diesen Stift hier essen? Ist das eine Speise? Nein. Seid ihr sicher, dass es keine Speise ist? Also, es gibt Leute, die behaupten, dass die Cornflakes-Packung meistens mehr Nährstoffe hat als die Cornflakes innen drin. Habt ihr das nicht gehört? Es gibt Studien, die beweisen, bei bestimmten Marken sind in den Cornflakes weniger Nährstoffe als in der Verpackung. Also, manchmal ist es vielleicht besser, die Verpackung zu essen. Aber warum ist die Verpackung keine Speise? Wenn sie doch vielleicht sogar nahrhafter ist als die Cornflakes. Also, woher wissen wir, was Speise ist und was nicht? Würdet ihr Kieselstein essen? Ist Kuhfleisch eine Nahrung, eine Speise? Hier fragt man die Inder. Die Inder fahren lieber mit dem Auto gegen einen Laternenmast als gegen eine Kuh. Denen würde es nicht im Leben einfallen, auch nur daran zu denken, eine Kuh zu essen. Für die ist das völlig abwegig. Genauso abwegig, wie es für uns ist, so einen Stift zu essen. Ist Hundefleisch Nahrung? Fragt man die Chinesen. Für die ist Hundefleisch so köstlich, das geben die auf keinen Fall den Touristen, weil die Touristen bekommen nur das nicht so wertvolle, das Hühnchen und so weiter. Aber das wirklich wertvolle, das wirklich leckere, das Hündchen, das bekommen nur die Chinesen selbst.
[8:40] Also, wir können nicht auf unsere Kultur oder unsere Tradition oder unsere Geschichte verweisen, denn offensichtlich haben verschiedene Kulturen verschiedene Ideen, was Speisen sind. Was muss ich also mir anschauen, um zu wissen, was eine Speise ist? Die Bibel. Und wo definiert die Bibel, was eine Speise ist? Ja, ganz am Anfang, ganz genau. Und dann hat er noch ein paar Ergänzungen gemacht. Ganz am Anfang sagte er, wir sollen was essen. Was ist unsere Speise? Alle samen tragenden Früchte und Pflanzen. Genau. Welche Ergänzung gab es danach? Als nächste Ergänzung? Das Kraut der Erde, nach dem Sündenfall direkt. Und dann gab es später noch eine Ergänzung? Fleisch. Fleisch, nach welchen Kriterien? Zunächst einmal ohne Blut, ohne Fett. Und dann, wo wird gesagt, wo die Fleischarten definiert werden, was Speise ist und was nicht? Es ist 3. Mose 11, ganz genau. Das können wir zu Hause nochmal lesen, da wird genau gesagt, was eine Speise ist und was nicht. Und alles, was keine Speise ist, ist ein Gräuel. Jetzt, wenn ich sage, ich esse Hundekot, würde ich sagen: Was für ein Gräuel, nicht wahr? Das ist ja gräulich. Aber aus Gottes Sicht ist es genauso, wenn ich Kamelfleisch esse oder Hasenfleisch oder Schweinefleisch. Und von daher ist der entscheidende Punkt, dass alle Speisen tatsächlich rein sind. Aber Schweinefleisch ist keine Speise. Es ist noch nie eine gewesen. Und nur weil manche Menschen Schweinefleisch essen, heißt es nicht, dass es eine Speise ist. Nach der Bibel ist es keine Speise. Es ist genauso wenig eine Speise wie Hundekot oder wie Kieselstein oder wie dieser Stift. Es ist keine Speise.
[10:24] Und deswegen hat Jesus alle Speisen für rein erklärt. Und Paulus sagt: Wenn jemand euch verbietet, eine Speise zu essen, aus religiösen Gründen, wenn jemand sagt, aus religiösen Gründen verbiete ich dir etwas zu essen, was die Bibel eigentlich für essenswert oder zumindest essensmäßig beschreibt, dann dürfen wir wissen, das ist nicht von Gott. Gott verbietet uns nicht Speisen zu essen, die er geschaffen hat. Dabei gibt er uns trotzdem Empfehlungen, dass wir manche Speisen heutzutage nicht mehr so sehr genießen sollten, weil sie halt so ungesund geworden sind, und das ist natürlich in Harmonie damit. Gut, das ist eine wichtige Frage, eine spannende Frage und vor allem eine praktische Frage. Das hilft uns immer wieder mal zu überdenken, was wir eigentlich zu uns nehmen. Aber es ist ein weites Thema, wo man noch viel mehr zu sagen könnte, machen wir jetzt aber nicht.
[11:11] Wir wollen uns heute jetzt Gedanken machen, wie angekündigt, über Offenbarung 11, Vers 19, 2. Teil sozusagen, und damit das ganze 11. Kapitel abschließen und auch gleichzeitig überleiten, wie wir letzte Woche schon gesehen haben. Wir haben ja gesehen, könnt ihr euch erinnern, dass Offenbarung 11, Vers 19 eine Einleitung ist eigentlich zu Kapitel 12, 13, 14. Gut, trotz all meiner seltsamen Fragen ist das hängen geblieben. Freut mich.
[11:39] Offenbarung 11, Vers 19 lesen wir: »Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.« Nun, wir haben uns letztes Mal erstmal Gedanken gemacht, wann das stattfindet, wann diese Öffnung des Tempels ist. Könnt ihr euch erinnern, wann das war? Wann war diese Öffnung des Tempels, dass man die Bundeslade sehen konnte? Als Jesus Christus ins Allerheiligste ging, denn die Bundeslade ist im Allerheiligsten. Das ist sehr richtig. Und wann ging Jesus Christus ins Allerheiligste? 1844. Wir haben gesagt, hier ist ein Ereignis von 1844 angesprochen, als im Tempel Gottes im Himmel, im himmlischen Heiligtum, die Bundeslade jetzt sichtbar ist, die Tür sich öffnet zum Allerheiligsten. Der große Versöhnungstag beginnt, die 2300 Abend und Morgen von Daniel 8, Vers 14 zu Ende kommen. Und dann, interessanterweise, wird die Bundeslade gesehen und was ist in der Bundeslade drinnen? Die Zehn Gebote. Damit sehen wir, dass die Zehn Gebote eine besondere Bedeutung haben in der letzten Zeit. Und wir haben angefangen, uns darüber Gedanken zu machen, warum die Bundeslade Bundeslade heißt. Könnt ihr euch erinnern, warum heißt die Bundeslade Bundeslade? Weil ein Bund geschlossen wurde.
[13:05] Wir wiederholen jetzt ganz kurz, was wir das letzte Mal gemacht haben, fünf Minuten, und dann gehen wir weiter. Was in der Bibel ist der Bund? Was ist ein Bund? Ein Vertrag, aber es ist mehr als ein Vertrag. Es ist natürlich auch ein Vertrag, das stimmt, eine formale Übereinkunft, aber es ist mehr als ein Vertrag. Was gehört zu diesem Vertrag noch dazu? Eine Beziehung. Es ist nicht nur ein Vertrag, den man mit seinem Handyanbieter macht, sondern es ist ein Vertrag, der in Wirklichkeit eine Beziehung ist. Der Vertrag ist nur das äußere Zeichen einer inneren Liebesbeziehung, einer Verbindung. Und wir haben gesehen, in der Bibel gibt es zwei Bünde, die dort beschrieben werden. Wie heißen die beiden Bünde? Ja, also der Ehebund ist ein Symbol dafür. Genau, aber es gibt den alten Bund und den neuen Bund. Und wir haben uns auch angeschaut, was die beiden sind. Wir haben das in Hebräer 8, könnt ihr euch erinnern, Hebräer 8, Vers 10 und 11 angeschaut. Könnt ihr nachlesen. Was war das charakteristische Merkmal des neuen Bundes? Das Gesetz Gottes war wo? Das Gesetz im Herzen. Und was war das charakteristische Merkmal des alten Bundes? Was war geschrieben auf Stein? Das Gesetz auf Stein.
[14:38] Hat sich irgendwas am Gesetz geändert? Gar nichts. Das Gesetz auf Stein, das Gesetz im Herzen. Nun, was war noch ein charakteristisches Merkmal des neuen Bundes? Das erste war das Gesetz im Herzen. Das war Hebräer 8, Vers 10. Könnt ihr euch erinnern, was in Hebräer 8, Vers 11 beschrieben war? Wenn nicht, dann schaut nach, weil das ist wirklich entscheidend. Das ist wirklich ganz, ganz wichtige biblische Lehre. Hebräer 8, Vers 11. Wir wollen uns hier gut daran erinnern. Ja, Erkenntnis. Und zwar, was war eine Erkenntnis? Eine direkte oder indirekte Erkenntnis? Eine direkte Erkenntnis. Das heißt, niemand wird mehr sagen: Erkenne den Herrn, sondern jeder wird den Herrn selbst erkennen. Das heißt, eine direkte. Und was ist Erkenntnis? Was heißt Erkenntnis Gottes? Heißt das, dass ich weiß, dass es Gott gibt? Ist das die Erkenntnis Gottes? Eine ganz innige Liebesbeziehung. Ihr erinnert euch an Adam und Eva, nicht wahr? Adam erkannte sein Weib, und sie wurde schwanger. Eine innige Liebesbeziehung zu Gott. Und zwar eine direkte.
[15:56] Und diese beiden Dinge gehören unmittelbar zusammen. Man kann sie nicht haben. Man kann sie nicht getrennt voneinander haben. Man kann niemals eine direkte Liebesbeziehung auf Dauer mit Gott haben, ohne dass sein Gesetz ins Herz geschrieben wird. Und man kann gleichzeitig nicht dauerhaft das Gesetz im Herzen haben, ohne eine direkte Liebesbeziehung zu haben. Beides bedingt einander. Denn ihr wisst ja, Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Das heißt, die beiden Dinge gehören ganz eng zusammen.
[16:22] Jetzt, im alten Bund gab es da auch eine Beziehung zu Gott. Gab es eine Beziehung zu Gott? Ja, aber wie war die? Das war eine distanzierte. Das war eine mit menschlichem Vermittler. Dankeschön. Es gibt ja manchmal auch in irdischen Beziehungen solche Distanzbeziehungen, wo man nicht direkt mit einer kommuniziert, sondern über eine dritte Person sich Botschaften austauscht. Und deswegen haben wir gesagt, der alte Bund war nicht vollkommen. Er war nicht perfekt. Er war nicht untadelig. Das heißt, wenn er untadelig gewesen wäre, wäre nicht der Raum für einen neuen gesucht worden. Gott war nicht damit zufrieden, dass das Gesetz auf Stein ist und dass die Israeliten lesen können, was er meint. Er wollte, dass es in ihrem Herzen ist. Er war nicht damit zufrieden, über eine dritte Person zu ihm in Kontakt zu kommen. Er wollte einen direkten Kontakt haben.
[17:13] Und könnt ihr euch erinnern, dass beide Bünde auf Verheißungen basieren? Das waren die nicht so guten Verheißungen. Das waren die besseren Verheißungen. Was waren die nicht so guten Verheißungen? Die nicht so guten Versprechen. Was war das? Das war die nicht so gute Verheißung. Die nicht so guten Versprechen. Was war das nochmal? Was für Versprechen? Waren das Versprechen von Gott? Das waren die Versprechen von den Menschen. Der alte Bund basiert auf der Idee: Gott, komm uns nicht zu nahe. Wir brauchen diesen Vermittler. Aber wir tun, was du sagst. Wir wissen, was du meinst. Und wir tun, was du sagst. Aber komm uns nicht zu nahe. Und hat das funktioniert? Ist völlig den Bach runtergegangen. Schon nach 40 Tagen sind sie um das goldene Kalb gelaufen. Und in der restlichen Geschichte immer und immer wieder.
[17:57] Der neue Bund sagt: Es ist nicht mein Versprechen. Nicht ich verspreche Gott, ich werde das halten. Ich werde der Gehorsam sein. Sondern ich nehme Gottes versprechenden Anspruch, dass er mir den Gehorsam schenken möchte. Der Unterschied ist: Ich kann lügen. Kann Gott lügen? Der neue Bund ist die Garantie zum Sieg. Ist das nicht toll? Das ist auf wackeligen Beinen. Auf meinen eigenen Beinen. Meine eigenen Beine wackeln ständig. Die knicken ein. Das ist die Garantie zum Sieg. Wenn ich verstehe, dass Gottes Verheißungen die Grundlage sind.
[18:33] Alter, neuer Bund. Wir haben gesprochen über den Berg Sinai. Könnt ihr euch erinnern? Wie Gott das Volk zu sich gerufen hat. Und er zu ihnen den neuen Bund geben wollte. Und wie sie dann gesagt haben: Noch nicht gleich. Das ist uns zu... Das ganze Feuer, die Liebe, die sich offenbart, die Sünde wegbrennen will in unserem Herzen. Das ist uns zu viel. Nicht gleich auf einmal. Dann hat Gott sich erniedrigt. Dann schreibe ich es auf für euch.
[19:03] Lass uns weiterdenken über diesen Bund. Könnt ihr euch erinnern? Habe ich es euch schon erklärt? Dieses Bild von der Oase und dem Schild für die Oase. Könnt ihr das? Alter, neuer Bund kann man sich so vorstellen. Wir haben das mit der Waschmaschine gehabt. Gebrauchsanleitungen für die Waschmaschine und die echte Waschmaschine. Manchmal verwende ich auch das Bild von einem Schild, das zu einer Oase weist, und die Oase selbst. Die Information ist absolut richtig. Es ist nichts Falsches an der Information. Aber die Information allein nützt nichts, wenn sie nicht durch Christus umgesetzt wird. Wenn sie nicht tatsächlich mein Herz verändert. Und diese beiden Aspekte, alter und neuer Bund, wollen wir mal ein bisschen noch genauer in den Schriften von Paulus anschauen. Da gibt es etwas Interessantes zu entdecken. Und zwar ein wunderbares Kapitel. Ich bin so begeistert von diesem Kapitel. In Korinther 3.
[20:18] Zweite Korinther 3. Und dort ab Vers 1. Wir lesen mal ein ganzes Stück. Das heißt, hier fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen. »Brauchen wir etwa, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder Empfehlungsbriefe von euch?«
[20:47] Frage. Wovon spricht er? Vom alten oder vom neuen Bund? Vom neuen Bund. Könnt ihr es sehen? Könnt ihr sehen, dass der neue Bund sogar mehr ist als nur das Gesetz im Herzen? Er spricht nicht nur von Steintafeln. Welches Bild verwendet er auch noch, was uns auch noch bekannt ist, in diesem Vers 3? Also, die Steintafeln verweisen auf die 10 Gebote, nicht wahr? Gibt es da noch ein anderes Bild in diesem Vers 3, was uns auch bekannt ist? Nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist. Genau, ja? Auf fleischende Tafeln, ja? Er sagt, ihr seid sozusagen eine geistliche Gesetzestafel, sozusagen, ja? Könnte man sagen. Aber es geht nicht nur um geistliche Gesetzestafeln, es geht noch um etwas anderes Geistliches. Was steht im Vers 3? Was sind wir? Wir sind ein … Ja, genau. Aber im Vers 3 steht es: »Ihr seid ein Brief.« Brief.
[22:03] Die Gesetzestafeln weisen uns ans Alte Testament. Wohin weisen Briefe? Wo haben wir Briefe? Im Neuen Testament. Und Paulus sagt schon: So wie im Alten Testament gab es die 10 Gebote auf Stein geschrieben, als die Information, alter Bund. Und wenn die ins Herz kommen, dann seid ihr im Neuen Bund. Dann sind sie geschrieben auf fleischende Tafeln. Genauso ist es aber auch mit den Briefen des Neuen Testaments. Ich kann die Briefe des Neuen Testaments lesen. Das, was ich hier habe, ist im Grunde der alte Bund. Die Druckerschwärze auf dem Papier ist der alte Bund. Das sind die Briefe des Paulus. Das sind die Informationen. Aber nur, wenn die Information, die hier ist, in mein Herz kommt, wenn ich selbst zu einem Brief werde, wenn das Wort Fleisch wird, dann lebe ich im Neuen Bund. Das ist die Idee.
[23:03] Denn der Heilige Geist hat ja nicht nur die 10 Gebote als Finger Gottes auf die Steintafeln geschrieben. Er hat letztendlich die ganze Bibel inspiriert. Das heißt, diese Idee mit dem Gesetz im Herzen ist zwar primär auf die 10 Gebote bezogen, aber letztendlich auch erweiterbar auf die gesamte Bibel. Denn alles, was in der Bibel steht, ist eine Information, die ins Herz muss. Eine Information, die ins Herz geschrieben werden muss. Das heißt, wir können darüber nachdenken, nicht nur, dass die 10 Gebote in meinem Leben sichtbar werden sollen, sondern auch der Römerbrief muss sichtbar werden. Hast du darüber nachgedacht, dass du ein sichtbarer Römerbrief sein könntest? Oder ein sichtbarer Erster-Johannes-Brief? Dass die Menschen, wenn sie dich anschauen, die Offenbarung sehen, die Offenbarung Jesu Christi? Dass, wenn sie dich anschauen, sie die Apostelgeschichte sehen? Bist du die lebende Apostelgeschichte? Bist du das lebende Matthäus-Evangelium? Das ist eine interessante Frage, oder?
[23:57] »Ihr seid ein Brief, gelesen von Jedermann.« Erst sieht man den Engel in Offenbarung 14, Vers 7, und wenn man ihn sieht, dann hört man ihn. Offenbarung 14, Vers 6 sagt: »Ich sah einen anderen Engel fliegen am Himmel.« Vers 7: »Dann hörte ich seine Stimme.« Und er sprach mit lauter Stimme. Wenn wir gesehen werden, wenn das Evangelium, das Wort Gottes in uns gesehen wird, dann wollen die Menschen auch hören.
[24:23] Aber gehen wir weiter. Wir sind noch zu dem Schluss gekommen, dass der neue Bund eigentlich das alte Bund ist. Er ist der älteste Bund. Er ist nicht der alte, er ist der ältere Bund. Genau, von Anfang an. Das Wort Gottes war ja von Anfang an eigentlich in die Herzen eingeschrieben, nicht wahr? Insofern hast du natürlich vollkommen recht.
[24:47] Gehen wir weiter. Es heißt in Vers 4: »Und eine solche Zuversicht haben wir durch Christus zu Gott. Nicht, dass wir uns selber aus tüchtig wären, so dass wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es von uns selbst. Sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott.« Das sind diese Ideen. Das ist nicht unsere eigene Verheißung, sondern die Versprechung Gottes.
[25:09] Jetzt fassen wir auf, Vers 6: »Der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes. Nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.« Habt ihr den Vers schon mal gehört? Also, er unterscheidet jetzt den neuen Bund und den alten Bund. Wie nennt er den neuen Bund? Womit hat der neue Bund zu tun? Es ist der Geist, nicht wahr? Ihr könnt es sehen, er sagt: »Der neue Bund nicht des Buchstabens.« Und dann sagt er: »Der Heilige Geist.« Wie heißt dann dieser Bund hier? Der alte Bund? Ist der Bund des Buchstabens, nicht wahr? Und was macht der Buchstabe? Tötet. Was macht der Heilige Geist? Lebendig.
[26:15] Schon mal gehört? »Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.« Wie wird das meistens verstanden? Wie wird meistens dieser Vers ausgelegt? Sagt mir. Das ist gut. Du wirst ihn heute verstehen. Aber wie wird er meistens versucht anzuwenden? Weil man sagt, die Bibel ist nicht so wichtig. »Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Du musst nicht immer genau der Bibel folgen. Du musst folgen, was der Heilige Geist dir eingibt. Und wenn du das Gefühl hast, das ist richtig, dann ist es richtig, weil der Geist macht lebendig. Der Buchstabe tötet.« Schon mal gehört? Das wird ganz oft gepredigt.
[26:59] Frage: Tötet der Buchstabe? Ja oder nein? Ja. Macht der Heilige Geist lebendig? Ja. Was ist besser? Dass wir lebendig gemacht werden oder dass wir getötet werden? Dass wir lebendig werden, ganz klar. Der neue Bund ist besser. Ist er schlecht überhaupt? Ist er notwendig? Ist es gut, dass der Buchstabe tötet? Ist es gut, dass der Buchstabe tötet? Ja oder nein?
[27:35] Schaut mal. Habt ihr auch eine Überschrift über Vers 7? Geht da bei euch ein neuer Abschnitt los? Bei euch nicht? Bei manchen. Die meisten hören bei Vers 6 auf und denken, das ist zu Ende. Aber schaut mal, was Vers 7 steht. In Vers 7 steht: »Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben …« Von was war? Von solcher Herrlichkeit war. Also, was war der alte Bund? Herrlich. Wenn das nächste Mal jemand zu euch sagt: »Ah, der Buchstabe tötet«, sagt ihr: »Ja, genau, das ist eine herrliche Sache. Der alte Bund in Stein geschrieben, wo der Buchstabe tötet, war eine herrliche Sache.« Könnt ihr es sehen? Es war Herrlichkeit. Es war nichts Schlechtes, es war gut. Es ist ausgezeichnet, nur noch nicht perfekt. Es fehlt noch was.
[28:34] Schaut mal, was es heißt in Vers 7: »Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben …« Von was war? »Von solcher Herrlichkeit war, dass die Kinder Israels nicht in das Angesicht Moses schauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich ist, wie sollte dann nicht der Dienst des Geistes …« Von was sein? »Von weit größerer Herrlichkeit.« Das heißt, beides ist herrlich, aber der Dienst des Geistes ist von weit größerer Herrlichkeit. Es ist herrlich, weil es ist ein Bund zwischen Gott und den Menschen. Aber der neue Bund ist viel herrlicher, weil es ist der siegreiche Bund zwischen Gott und den Menschen. Hier macht Gott sich den Menschen bekannt und sagt: Das bin ich, so bin ich, das möchte ich. Und es ist herrlich, es ist gut, weil Gott sich bekannt macht. Aber hier kann Gott es auch umsetzen in unserem Leben. Und es ist noch viel herrlicher. Das ist die Information, die Information ist super. Aber hier wird die Information umgesetzt. Sie wird lebendig. Sie wird aktiviert, sozusagen. Und es ist noch viel herrlicher.
[29:44] Schauen wir in Vers 9. Das ist unglaublich, Vers 9. »Denn wenn der Dienst der …« Was steht bei euch? »Der zur Verdammnis führt.« »Der Dienst der Verdammnis.« Wenn ihr eine Predigt halten würdet mit dem Titel »Der Dienst der Verdammnis«. Viele Leute würden sich das anhören. Nicht viele, oder? Was sagt Paulus? »Der Dienst der Verdammnis hat was? Herrlichkeit.« Also, wenn die Bibel sagt: »Dienst der Verdammnis«, können wir sagen: Preis den Herrn, dass es den Dienst der Verdammnis gibt. Ist das bewusst? Der Dienst der Verdammnis ist herrlich. Und wir wollen jetzt verstehen, was es damit auf sich hat.
[30:30] Vers 10 heißt es. Vers 9: »Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hatte, wie viel mehr wird der Dienst der …« »Gerechtigkeit von Herrlichkeit überfließen?« Es fließt über. Da haben wir Verdammnis, hier haben wir Gerechtigkeit. Lasst uns das ein bisschen besser verstehen.
[30:52] Kennt ihr irgendjemanden, der gesagt hat: »Ich wurde getötet, als ich das Gesetz erkannte? Als ich den Buchstaben des Gesetzes begriff, bin ich getötet worden.« Kennt ihr jemanden? Wer? In der Bibel. Jemand, der das explizit sagt. Paulus sagt das. Wisst ihr, wo er das sagt? Er sagt es in einem der meist missverstandensten Kapitel der Bibel. Also, nicht nur verstehen wir diesen Vers heute richtig, sondern auch Römer 7 richtig. Römer 7 ist ein Anlass zu Diskussionen gewesen seit 2000 Jahren. Und heute werden wir es verstehen. Der Punkt ist, Römer 7 ist so oft missverstanden worden, weil Paulus sagte einige Dinge, die uns nur allzu gut passen.
[31:46] Wie schaut man in Römer 7, Vers 20? Da sagt er: »Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, denn ich tue nicht das Gute, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübele ich.« Und er sagt in Vers 18: »Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Das Wollen ist von mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.« Vers 24 kennt ihr, oder? »Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?« Und ich habe schon so oft gehört, dass Menschen sagen: »Das Gute, das ich tun will, das tue ich nicht. Und ich würde so gern, aber ich kann nicht.« Und deswegen kann ich auch nicht. Römer 7 sagt es, da wird die Bibel zugeschlagen und man ist völlig dran vorbeigelaufen. Heute wollen wir verstehen, wovon spricht Römer 7.
[32:38] Fangen wir mal ein bisschen weiter vorne an. In Römer 7, Vers 7. Da geht der ganze Abschnitt los. Römer 7, Vers 7. »Was wollen wir nun sagen?« Das macht der Paulus oft. »Was sollen wir jetzt dazu sagen?« Oder stellt immer so rhetorische Fragen. »Ist das Gesetz Sünde?« Und was sagt er? »Das sei ferne.« Aber dann sagt er etwas Interessantes, das kennt ihr vermutlich: »Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz. Denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren.« Klarer Gedanke, nicht wahr? Ich wüsste nicht, dass es Sünde ist, solange ich nicht weiß, was die Bibel als Sünde definiert. Das ist der Dienst des alten Bundes. Das Gesetz auf Stein zeigt mir, was Sünde ist. Es ist der Dienst der Verdammnis. Es tötet mich, und das ist gut so. Denn wenn ich nicht getötet werde, kann ich lebendig gemacht werden.
[33:36] Aber gehen wir weiter. In Vers 8. Und jetzt passt auf in Vers 9.
[33:56] Also, eins ist klar: Der zweite Teil des Verses von Vers 9 ist das alte oder neue Bund. Wo er sagt: »Als das Gebot kam, starb ich.« Das ist der alte Bund, nicht wahr? Das ist Vers 9b. Das ist das, was Paulus erlebt. Das Gebot kam, und ich starb. Könnt ihr das sehen? Der Buchstabe tötet ihn. Aber was sagt er in dem Anfang des Verses? Etwas ganz Merkwürdiges. »Die Jahre davor habe ich gelebt.« Moment mal. Er sagt, ich habe gelebt. Und wie ist er gewesen? Ohne Gesetz. Das ist immer kurioser. Er sagt mir, nach all dem, was wir von Paulus wissen, gab es eine Zeit, in der er ohne Gesetz gelebt hat. Laut seinen Worten, ja.
[34:52] Aber jetzt denken wir ein bisschen weiter nach. Kannte er das Gesetz? Ja oder nein? Wie ist er aufgewachsen? Als Pharisäer. Wo steht es? Gamaliel, genau. Wo steht es? In der Apostelgeschichte. Lass uns ganz aufschlagen, dass wir es auch glauben. In der Apostelgeschichte 22 steht es zum Beispiel. Apostelgeschichte 22, Vers 3: »Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Zizilien, aber erzogen in dieser Stadt [meint Jerusalem] zu den Füßen Gamaliels und der Weisung in der …« In der gewissenhaften Einhaltung des Gesetzes der Väter. Ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle heute seid. Ich war nach der strengsten Richtung meiner Religion ein Pharisäer.«
[35:56] Wie hat er das eingehalten? Strengstens. Man konnte es nicht genauer halten. Jetzt bin ich ein bisschen verblüfft. Also, derselbe Paulus, das ist auch nach seiner Begründung richtig, er sagt über seine Vergangenheit, als er noch nicht bekannt war, er sagt: »Ich war erzogen worden in der strengsten Einhaltung des Gesetzes.« Und gleichzeitig sagt derselbe Paulus: »Ich lebte ohne Gesetz.«
[36:26] Jetzt sollte euch das verwundern. Zum Nachdenken bringen. Wie kann derselbe Paulus sagen: »Damals lebte ich in der strengsten Einhaltung, ich habe das Gesetz so genau eingehalten, wie es nur irgendwie möglich war, der strengste aller Pharisäer.« Und wir wissen ja auch von ihm, dass er ein Eiferer war für Gott, er war ja niemand, der das Gesetz irgendwie beiseite geschoben hätte. Und dann sagt er aber: »Ich war ohne Gesetz und ich lebte sogar.«
[36:52] Ja, aber war es nicht so, dass die Pharisäer mehr auf ihre Satzungen Wert gelegt hatten, aber die 10 Gebote haben sie nicht angetastet? Die haben nicht die 10 Gebote beiseite getan, gesagt, wir brauchen die 10 Gebote nicht mehr. Sie haben noch die Satzung oben drauf gebaut. Das stimmt. Aber er sagt ja, er spricht da ganz deutlich vom Gesetz, er spricht nicht von den Satzungen.
[37:18] Ja, das stimmt. Also irgendwie, er kannte das Gesetz, richtig? Er kannte das Gesetz. Aber er lebte ohne Gesetz. Er sagt, ohne Gesetz. Und dann sagt er in Römer 7, wenn ihr euch noch erinnern könnt: »Als aber das Gebot kam, starb ich.« Könnt ihr euch erinnern? Er sagt, ich lebte ohne Gesetz, obwohl wir wissen, er kannte das Gesetz. Er sagt, ich lebte ohne Gesetz, und dann kam das Gebot. Wenn er vorher die Bibel nie gelesen hätte, könnte ich ja verstehen. Ich lebte ohne Gesetz, ich wusste nicht, was die Bibel sagt, und dann habe ich die Bibel kennengelernt, und dann starb ich. Aber er sagt, ich kannte sogar die Bibel, ich konnte die 10 Gebote auswendig, auf Hebräisch, rückwärts, und lebte ohne Gebot. Aber dann kam der Moment, wo die 10 Gebote zu mir kamen. Da war es aber noch nicht im Herzen, denn im Herzen wäre er neuerbunden.
[38:18] Verwirrt? Das ist typisch Paulus, weil Paulus kann das einfach so präzise beschreiben. Also nochmal: Er kennt die 10 Gebote, er kann sie vorwärts, rückwärts, links, rechts, auf Aramäisch, auf Hebräisch, auf Griechisch, Lateinisch, in allen Sprachen auswendig, rückwärts, mit überspringenden Worten, und er sagt: »Ich lebte ohne Gesetz.« Und dann kommt der Zeitpunkt, wo er sagt: »Das Gesetz kam zu mir, und ich starb.« Ich starb.
[38:52] Und das ist der Dienst der Verdammnis. Der Buchstabe, der tötet. Das war noch nicht, dass das Gesetz ans Herz geschrieben wurde, denn das wäre schon der Neubund. Was ist passiert mit dem Buchstabe? Was hat er erkannt?
[39:10] Frage: Wenn Paulus zu dieser Zeit, okay, vom Gesetz gesprochen hat, was meint er mit der Einhaltung des Gesetzes? Was hat er als Pharisäer unter der Einhaltung des Gesetzes verstanden? Zu tun, was geschrieben steht. Geben wir mal ein Beispiel. Was ist ein Gebot? »Du sollst nicht Ehe brechen.« Was hat also Paulus gesagt? »Ich habe noch nie die Ehe gebrochen.« Paulus konnte sagen: »Ich habe noch nie die Ehe gebrochen.« Wunderbar. Ich lebte.
[39:44] Was war der entscheidende Punkt hier? Er erkannte, was die Bibel wirklich meint mit »Du sollst nicht Ehe brechen.« Wer hat das am schönsten ausgedrückt? Was die Bibel wirklich mit den Buchstaben meint. Jesus, wo? In der Bergpredigt sagt er: »Wenn du …« Lass uns mal anschauen. Jesus legt den Buchstaben des Gesetzes aus. Hast du mal gehört, dass Jesus in der Bergpredigt die Zehn Gebote schärfer macht als vorher? Das macht er nicht. Er zeigt nur den eigentlichen geistlichen Gehalt dahinter. Und damit ist eigentlich die Bergpredigt, zumindest in dem Teil, ein Dienst der Verdammnis. Matthäus 5, Vers 27: »Ihr habt gehört, du sollst nicht Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.«
[40:46] Jetzt könnt ihr den Paulus nachvollziehen. Wir nehmen das Beispiel: Als Pharisäer glaubte ich, ich habe noch niemals mit einer fremden Frau geschlafen. Ich bin rein. Ich lebe. Und als er jetzt aber Jesus trifft, wo hat er Jesus getroffen? Wo hat Paulus Jesus getroffen? Auf dem Weg nach Damaskus. Als er Jesus trifft und plötzlich Jesus sich ihm offenbart, erkennt er plötzlich, dass all seine schlechten Gedanken, die er bisher gehabt hat, die er als reiner Pharisäer gar nicht wusste, dass sie schlecht sind, erkennt er plötzlich, dass all die lüsternen Blicke auf die jungen Frauen genauso Ehebruch waren. Und plötzlich sagt er: »Und ich starb.« Ich starb.
[41:24] Und das ist der Dienst der Verdammnis. Könnt ihr sehen, dass der Buchstabe bedeutet, dass es entscheidend ist? Dass es ein ganz wichtiger Dienst ist? Der alte Bund ist nicht verkehrt. Nur, wenn wir beim alten Bund stehen bleiben, bin ich gerettet. Das ist das Problem. Wenn Paulus hier stehen geblieben wäre und erkannt hätte, dass er ein Sünder ist, wäre er dann verloren oder gerettet? Wenn er da stehen geblieben wäre, erkannt hätte: »Ich bin ein Sünder.« Ist verloren. Der alte Bund rettet uns nicht. Er kann uns nicht retten. Aber der alte Bund ist sozusagen in unserer Erfahrung der notwendige Schritt zum neuen Bund. Und das war die Erfahrung des Paulus. Und das ist auch die Erfahrung wahrscheinlich von vielen von uns. Wir wachsen in der Gemeinde auf, vielleicht, der ein oder andere, und kennen alle Kindergeschichten nicht mehr und wissen genau, was die Bibel sagt. Und wir leben so vor uns hin und glauben, wir sind die Besten. Bis wir eine persönliche Beziehung, bis wir plötzlich Jesus wirklich begegnen und wir erkennen, wie schlimm es um uns steht. Und in diesem Moment ist der Moment der Verdammnis, der Dienst der Verdammnis ist ein Dienst. Wir sterben.
[42:36] Und in dieser Situation, und das ist die Situation von Römer 7, jetzt sagt Paulus: »Jetzt weiß ich, was gut ist, aber ich kann es nicht tun.« Warum kann er es nicht tun? Weil er schwach ist. Weil seine ganzen eigenen Versprechen nichts nützen. Vorher wusste er gar nicht mehr. Als Pharisäer dachte er, es ist alles gut. Er hat geglaubt, ich bin gerecht, ich bin heilig, ich bin wunderbar, weil ich alles halte. Jetzt erkennt er das Gesetz Gottes, wirklich, wie es wirklich ist, und er ruft aus: »Ich elende Mensch, wer wird mich hier retten vom Leib der Sünde? Das, was ich tun will, ich erkenne jetzt, ich möchte gerne keine schlechten Gedanken mehr haben, aber ich schaffe es nicht. Ich erkenne jetzt, ich möchte nicht mehr das tun oder das tun, ich möchte keine bösen Worte mehr sagen, aber ich schaffe es nicht.« Und ich glaube, deswegen ist Römer 7 eine der wichtigsten Kapitel der ganzen Bibel, weil es so praktisch ist, oder? Das ist ein Zustand, den wir, glaube ich, alle ziemlich gut kennen, aus der eigenen Erfahrung, oder? Wo wir endlich begriffen haben, was Gott von uns möchte, und wir plötzlich sehen, wir schaffen das gar nicht. Wir können es gar nicht.
[43:48] Ist es nicht schön, dass Römer nicht nur sieben Kapitel hat? Aber das ist Römer 7. Wenn das nächste Mal jemand zu euch sagt: »Ja, ich kann das nicht überwinden, weil Paulus konnte das auch nicht«, dann dürft ihr wissen, diese Person befindet sich gerade im Römer-7-Stadium. Das ist ein gutes Stadium, aber es ist nicht das Stadium, wo man gerettet wird. Ein Übergangsstadium.
[44:10] Und was ist das nächste Kapitel? Römer 8. Ihr begeht ein Verbrechen, wenn ihr über Römer 7 betet und Römer 8 ignoriert. Ihr begeht ein Verbrechen, wenn ihr über Römer 7 sprecht und dann Römer 8 auslasst. Das ist ein Verbrechen. Es ist so, als wenn man über den alten Bund spricht und den neuen auslässt.
[44:34] Schaut mal, was in Römer 8 sagt. Der Paulus. Ihr wisst, dass der ganze Römerbrief, die ersten acht Kapitel, eine schrittweise Beschreibung des Erlösungsplanes ist, oder? Habt ihr das gewusst? Haltet euch fest. Gehen wir zu Römer 1. Dann sehen wir die Schönheit von Römer 8. Aber jetzt lesen wir nicht alles, weil das schaffen wir nie im Leben. Aber ich gebe euch nur die grobe Übersicht. Seid ihr bereit? Einschneiden.
[45:04] Römer 1. Vers 1 bis 15 ist die Einleitung, Grüße gesandt und so weiter. In Römer 1, Vers 16 und 17 ist der gesamte Römerbrief enthalten. Vers 16 und 17 ist die ganze These des Paulus. Was ist Römer 1, Vers 16 und 17? »Ich schäme mich, dass … Evangelium es nicht, denn es ist was? Gotteskraft.« Er sagt jetzt, in den nächsten Kapiteln werde ich Folgendes beschreiben. Ich werde jetzt das Evangelium beschreiben als die Kraft Gottes, die wen errettet? Juden und Griechen. Und wie? Durch den, das steht in Vers 17, durch den Glauben. Von Glauben zu Glauben. Er sagt, ich werde euch jetzt zeigen, was das Evangelium ist. Das Evangelium ist eine Kraft und es rettet alle, die von Glauben zu Glauben fortschreiten.
[45:58] Jetzt schaut mal weiter. Römer 1, der Rest von Römer 1, beschreibt die Sündhaftigkeit der Heiden. Also, der Kernpunkt von Römer 1 ist: Die Heiden sind Sünder. Da geht es darum, dass man in der Natur Jesus erkennen könnte, den Schöpfer erkennen könnte. Da geht es darum, dass sie Gott nicht verdankt haben, dass sie deswegen in allen möglichen widernatürlichen Sünden sich verstrickt haben. Römer 1 spricht grob gesehen von der Sündhaftigkeit der Heiden.
[46:24] Jetzt, wovon spricht Römer 2? Römer 2 spricht davon, dass es ein Gericht gibt und spricht dann davon, ab Vers 17, dass auch die Juden genauso Sünder sind. Also, Römer 1: Die Heiden sind Sünder. Römer 2: Die Juden sind Sünder. Das heißt, egal ob die Bibel kenne oder nicht, alle sind unter der Sünde. Das ist der Gedanke.
[46:48] Jetzt, was ist Römer 3? Was ist das Hauptthema in Römer 3? In Römer 3 geht es um Jesus, der für uns starb. Ab Vers 21, 22, 23, diesen ganz berühmten Verse, dass alle gesündigt haben und dass Jesus aus freien Gnaden von uns gestorben ist. Nicht wahr, dass wir ohne Verdienst gerechtfertigt werden. Römer 1: Die Heiden sind Sünder. Römer 2: Die Juden sind Sünder. Römer 3: Gott in seiner Gnade, obwohl wir alle Sünder sind, obwohl wir es nicht verdient haben, ist Jesus für uns gestorben.
[47:22] Jetzt, worum geht es in Römer 4? Glauben. Denn warum geht es jetzt um Glauben? Weil Glaube ist das, was wir tun können, um das anzunehmen. Römer 1, wie gesagt, Heiden sind Sünder. Römer 2, Juden sind Sünder. Römer 3 zeigt, was Gott getan hat, um uns zu retten. Jesus ist für uns gestorben. Römer 4 zeigt, was wir tun können, nämlich wir können glauben. Wir können im Glauben dieses Opfer annehmen.
[47:50] Was sagt Römer 5? Erstmal geht es um die Früchte des Glaubens und dann zeigt Römer 5, dass Christus unser Stellvertreter ist. Der erste Adam, der zweite Adam. Das, was dem ersten Adam und dem zweiten Adam, sie tauschen die Position. Mit anderen Worten, wir, die wir wie der erste Adam in Sünde gefallen sind, bekommen die Gerechtigkeit Jesu und Jesu, der zweite Adam, trägt unsere Sünden. Dieser Tausch wird jetzt beschrieben.
[48:22] Also nochmal, dass wir es gut im Kopf haben. Römer 1: Heiden sind Sünder. Römer 2: Die Juden sind Sünder. Römer 3: Jesus stirbt für uns. Römer 4: Im Glauben nehmen wir das an. Römer 5: Dadurch kommt es zu einem Austausch. Seine Gerechtigkeit wird unsere Gerechtigkeit, unsere Sünden werden auf ihn gelegt.
[48:40] Jetzt, worum geht es in Römer 6? Grob. Um die Taufe. Die Entscheidung dafür wird in der Taufe besiegelt und damit fange ich ein neues Leben an. Eigentlich ist doch der Römerbrief ganz einfach, oder? Könnt ihr sehen, dass es ganz einfach ist? Nur zwischendurch macht er so viele komplizierte Aussagen, man verstrickt sich darin. Aber wenn man so einen Fahrplan hat, was so die Hauptthemen sind, dann kann man, könnt ihr mal durch den Römerbrief durchlesen, werdet sehen, wie wunderbar die gesamte christliche Erfahrung beschrieben wird. Ist ganz toll. Eigentlich kann man durch den Römerbrief gehen und kann einen Menschen von einem Sünder zu Christus führen. Vollständig. Der ganze Römerbrief, Römer 1-8 beschreibt ganz systematisch den Erlösungsplan. Es gibt keine andere Spiegelstelle, die so ausführlich genau beschreibt, Schritt für Schritt, was passiert.
[49:28] Römer 5 beschreibt also diesen Wechsel. Römer 6 beschreibt die Taufe. Jetzt, was passiert in Römer 7? Was haben wir gesagt? Was ist Römer 7? Beschreibt etwas ganz Merkwürdiges. Es beschreibt in Römer 7, wir haben schon gesprochen, was Paulus sagt. Was sagt er hier? Er sagt: »Ich möchte das tun, aber ich kann doch nicht.« Römer 7 beschreibt den Zustand eines Christen, der sich für Jesus entschieden hat, der die Wahrheit kennt, der Jesus nachfolgen möchte, der auch weiß, was die Wahrheit ist, aber dennoch keinen vollkommenen Sieg erreicht hat. Ich denke, wir alle können uns mit Römer 7 identifizieren, oder? Dass wir nach unserer Taufe so einen Zustand hatten, oder vielleicht immer noch haben. Aber das heißt, Paulus macht ganz deutlich, bei Römer 6 endet es nicht. Bei der Taufe ist es nicht wie beim Hollywoodfilm. Nach der Taufe oder nach der Hochzeit ist alles wunderbar. Und sie lebten glücklich immer weiter. Sondern nach Römer 6, nach der Taufe, kommt nach Römer 7, wo er sagt: »Ich elender Mensch. Ich weiß, was ich tun müsste, aber ich tue es irgendwie nicht.« Und das ist der Streit, das Hin und Her, dieser Kampf.
[50:40] Und dann endet das Ganze aber in Römer 8. Römer 8 beschreibt nämlich, wie der Mensch, der jetzt getauft ist, der ein Leben mit Christus leben möchte, der weiß, was richtig ist und immer mal wieder nicht kann, endlich den Sieg erringen kann. Meint ihr, das ist nicht ein wichtiges Thema? Römer 8 ist so ein Schatz.
[50:58] Schaut mal, was er sagt. In Römer 8, Vers 1: »So gibt es jetzt was? Keine Verdammnis.« In Römer 7 hatten wir Verdammnis, ja oder nein? Ja, das war der Dienst der Verdammnis. Aber er sagt, es gibt keine Verdammnis mehr. Also, wir gehen einen Schritt weiter. Für wen? Für die, welche in Christus Jesus sind. Also nicht nur die wissen, dass es Jesus Christus gab oder die glauben, dass Jesus Christus die Wahrheit gesagt hat, sondern die in Christus Jesus sind, die diese innige Beziehung haben. »Ich in ihm.« Wie Christus sagt: »Ich in euch und ihr in mir.« Dieses Weinstock und Rebe.
[51:38] Und dann sagt er, woran kann man das erkennen? Die nicht gemäß dem, was wandeln? Die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Der neue Bund bedeutet, der Heilige Geist schreibt das Gesetz in meinem Herz, sodass ich jetzt das tue, was der Heilige Geist sagt. Durch den Heiligen Geist kann ich jetzt wandeln. In Römer 7 weiß ich, was richtig ist, aber ich wandle noch nach meinem eigenen Wunsch. Nach meinem eigenen Versprechen. Nach meinem eigenen, ich möchte das gerne halten und ich kann es nicht. In Römer 8 lasse ich mich füllen vom Heiligen Geist und der Heilige Geist zeigt mir, was ich tun soll. Er schreibt das Gesetz in meinem Herzen. Und durch den Heiligen Geist, nicht durch meine eigene Kraft, nicht durch meine eigenen Werke, kann ich jetzt Gottes Gebote halten. Seht ihr? Seht ihr, dass Gottes Gebote halten nichts mit Werksgerechtigkeit zu tun hat? Das könnte man als Werksgerechtigkeit bezeichnen. Der Versuch: Ich weiß, was richtig ist und ich möchte es gerne halten, aber ich schaffe es irgendwie nicht. Und deswegen erkenne ich meine Verdammnis. Das hat nichts mit Werksgerechtigkeit zu tun. Das hat nichts mit der Gnade Gottes zu tun, die in mich hineingegossen wird.
[52:48] Schaut mal, was er sagt. In Vers … in Vers … Vers 9: »Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist. Wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.« Und dann sagt er etwas ganz Erstaunliches. Schaut mal in Vers 12. Und dann müssen wir langsam noch zum neuen Thema kommen. In Vers 12 sagt er: »So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch was?« Nicht schuldig oder nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben.
[53:32] Schaut, in Römer 7 hat Paulus gesagt: »Ich weiß, was ich tun soll, aber ich kann irgendwie nicht. Wer wird mich von diesem Fleisch da lösen, von diesem Todesleib?« Schon ausgerufen: »Ich weiß genau, ich soll das nicht essen, aber ich hab's schon wieder gegessen, ich kann das nicht überwinden. Ich weiß genau, ich sollte das nicht angucken, aber jetzt hab ich schon wieder mein Fleisch. Was soll ich tun?« Aber dann sagt Paulus in Römer 8: Durch den Heiligen Geist komme ich zu einem Punkt, wo ich nicht mehr verpflichtet bin, dem Fleisch zu folgen. Das, was unfassbar erscheint, was unmöglich erscheint, hier wird plötzlich ganz einfach sogar. Deswegen sagt die Bibel, die Gebote Gottes halten ist eigentlich ganz einfach. Es ist unmöglich, aber es ist ganz einfach. Der entscheidende Punkt ist: Solange ich es Gott verspreche, solange ich kämpfe, solange ich es tun will, vergiss es. In dem Moment, wo ich zulasse, dass Gott es in mir tun möchte, wo ich mein eigenes Ich sterben lasse. Das ist, was Paulus sagt: »Ich bin gekreuzigt.« Dann kann er in mir leben und dann sagt er: »Bist du nicht mehr verpflichtet. Du musst es nicht mehr tun.«
[54:46] Stattdessen, schaut mal, was er sagt, Vers 13: »Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben. Das ist Römer 7, nicht wahr? Wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.« Das heißt, all die Dinge, wo er sagt, dieser Todesleib, der führt immer dazu, sündige und sündige und sündige und sündige. In Römer 8 heißt es, all diese Sünden können was? Getötet werden. Hast du darüber nachgedacht, dass der Heilige Geist deine Sünden töten möchte? Manche Sünden haben so eine seltsame Fähigkeit, die stehen wieder auf von den Toten. Der Heilige Geist möchte sie töten.
[55:26] Übrigens, was hat Gott verlangt vor dem Volk Israel, als sie nach Kanaan eingehen sollten? Was war die Bedingung, um das Land Kanaan zu besitzen? Sie mussten etwas tun, als sie in das Land Kanaan eingingen. Vertreiben ist gut. Töten! Und was haben sie gesagt? Also, wir töten einige, nicht wahr? So die offensichtlich, die direkt in unserem Weg liegen. Die sind ja über den Jordan marschiert, nicht wahr? Und dann kam das gleiche, die haben sich umgebracht, nicht wahr? Und dann noch ein paar andere. Aber als sie dann ihre ersten Eroberungen gemacht haben, und sich niedergesetzt haben, dann haben sie überlegt: Sollen wir jetzt wirklich noch da ein bisschen in den Norden gehen und da die auch noch alle umbringen? Das ist ein bisschen anstrengend. Lass uns erstmal hier bleiben, dann warten wir mal ab, was passiert. Und vielleicht können wir sie ja auch noch irgendwie gebrauchen, so als Hilfsarbeiter. So haben sie sich das ein bisschen zurechtgelegt, nicht wahr? Und ich sage ganz deutlich, sie wurden ihnen zur Falle. Und sie sind quasi dann wieder abgefallen von Gott.
[56:34] Was passiert, wenn Gott sagt: »Ich gebe dir Kraft, die Sünden zu töten«, und ich sage: »Naja, jetzt habe ich schon das alles überwunden, jetzt mache ich erstmal Pause, nicht wahr? Jetzt lassen wir erstmal den Status quo. Und vielleicht, diese Gewohnheit ist zwar eigentlich schlecht, aber vielleicht kann ich sie ab und zu nochmal gebrauchen. Diese Sünde würde ich eigentlich nicht tun, aber vielleicht so in ein, zwei Jahren, wenn Gott nicht hinguckt, dann vielleicht lasse ich mir das Hintertürchen nochmal offen, oder?« So denken wir oft. Und das ist genau das Gleiche, was die Israeliten falsch gemacht haben. Diese ganze Geschichte mit »Tötet die Kanaaniter« ist ein Bild dafür für den neuen Bund. Wie wir die Sünde, die fleisches Taten töten sollen. Und zwar, das heißt unsere eigenen Charaktereigenschaften, die falsch sind. Manchmal sind wir sogar stolz auf unsere eigenen Charaktereigenschaften, oder?
[57:26] Vielleicht haben wir die Charaktereigenschaft, dass wir manchmal so richtig zornig sein können, auf den Tisch hauen können, da sind wir vielleicht noch stolz drauf, dass wir durchgreifen, nicht wahr? Oder jemand lügt ab und zu so ein bisschen, und ist noch stolz drauf, dass er so geschickt ist, nicht wahr? Und immer noch so seinen Weg findet. Und all das muss getötet werden. Und wer tötet es? Der Heilige Geist. Der Heilige Geist bringt das Feuer der Liebe Gottes in unser Herz. Und da werden die ganzen Sünden verbrannt.
[57:58] Schaut, das ist so ein unfassbar wichtiges Thema, so ein praktisches Thema, oder? Wenn ich mich mit der Liebe beschäftige, wenn ich den Heiligen Geist in mein Herz lasse, wenn ich mich erfüllt werde vom Heiligen Geist, dann kann ich diesen neuen Mut erleben. Der Heilige Geist wird das Gesetz in mein Herz schreiben. Und wir werden eine direkte Beziehung zu ihm haben. Und das ist das, was Paulus beschreibt in Römer 8. Und das ist das Ziel, das der Lösungsplan ist.
[58:22] Schaut, das ist ganz wichtig. Manch einer hört in Römer 3 auf. Oder in Römer 5 oder in Römer 6. Aber Römer, diese ganze Beschreibung, hört in Römer 8 auf. Ab Römer 9 geht was Neues los. Aber es geht bis Römer 8. Es geht bis zu dem Punkt, wo durch den Heiligen Geist die Taten des Fleisches getötet wurden. Okay? Soweit verständlich? Römer ist doch ganz einfach, oder? Ganz einfach.
[58:48] Es gibt ein paar Aussagen, die sind von Paulus ganz einfach. Das sagt der Petrus ja auch. Eigentlich spricht er immer nur von Charaktervervollkommnung. Wisst ihr, was der Petrus sagt? Dass Paulus in all seinen Briefen von Charaktervervollkommnung spricht. Aber das könnt ihr selbst suchen. Sagt dann 2. Petrus, Kapitel 3 am Ende.
[59:08] Ich wollte euch noch ganz kurz einige Dinge anschauen, bevor wir dann diesen Vers schließen. Über die Bundeslade noch. Wir haben jetzt gesehen, was dieser Bund bedeutet. All das, was wir gesagt haben, wurde in der Bundeslade ausgedrückt. Wo waren die 10 Gebote? Innen oder draußen? Innen drin. Auch wieder ein Bild dafür, dass es innen drin sein sollte. Was war noch in der Bundeslade? Da gab es zwei Dinge. Einmal gab es Manna. Und dann gab es den Stab Aarons. Genau.
[59:44] Frage. Wo war das Manna drin? 40 Jahre lang kam Speise. Woher kam das Manna? Vom Himmel. Jetzt, wofür stand das Manna? Das stimmt. Hat es auch eine symbolische Bedeutung? Gibt es ein Bibelfest, der das zeigt? Schaut mal mit mir in 5. Mose 8. 5. Mose 8, Vers 3. Da geht es um das Manna. Da heißt es: »Und er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch, was? Nicht vom Brot allein lebt, sondern von all dem lebt, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht.« Wer hat das zitiert? Jesus in der ersten Versuchung. Matthäus 4, Vers 4. Das heißt, das Manna war eigentlich ein Symbol für das Wort Gottes. Und damit natürlich ein Symbol für Jesus, dass er das ist. Johannes 1, Vers 1. Und es vom Himmel herabgekommen ist. Wisst ihr, wo Jesus das sagt, dass er das Brot ist, das vom Himmel herabgekommen ist? Er sagt: »Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel herabgekommen ist.« Er hält eine ganze Predigt darüber in Johannes 6. Erst speist er die 5.000, dann hält er die Predigt. »Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel herabgekommen ist.«
[1:01:38] Wie schmeckte das Manna? Wie sah es aus? Mal ein paar praktische Lektionen lernen über das Manna. Wie sah es aus? Weiß, wie Koriandersamen, wie Bedellion. Und wie lag das so auf dem Erdboden verstreut? Überall, nicht wahr? Ich habe früher gedacht, dass das Manna waren so Brotstückchen, die so vom Himmel fielen. Habt ihr das auch mal gedacht? Die Brötchen, die so herabfielen. Das war nicht der Fall. Das war eigentlich nur so, wie weißlicher Samen überall hing. Lag so ein bisschen wie Mehl.
[1:02:20] Um jetzt etwas zu essen, was musste man tun? Man musste hin und her gehen. Man musste es sammeln. Und wenn man es gesammelt hatte, musste man was tun? Man musste es stoßen, man musste es verarbeiten. Und wenn man es verarbeitet hatte, dann konnte man es essen. Das Ganze ist ein Symbol für das Manna. Wir sind im großen Versöhnungstag, 1844. Wir stellen uns die Frage: Was bedeutet das Manna, Stab Aarons für uns persönlich seit 1844? Was können wir für praktische Lektionen lernen? Das Manna steht für das Wort Gottes. Wir müssen das Wort Gottes studieren, richtig? Übrigens, wann mussten die das Manna aufsammeln? Morgens. Wenn wir es nicht morgens gemacht haben, wo war das Manna dann? Weg. Wann sollten wir das Wort Gottes studieren? Wenn wir es nicht morgens studieren, dann ist die Gelegenheit vorbei.
[1:03:18] Wie sollen wir das Wort Gottes studieren? Suchen. Ist es nicht interessant, dass das Wort Gottes genauso ist? Habt ihr euch nicht auch mal gewünscht, dass das Wort Gottes anders ist? Dass man Artikel Nummer 1, Artikel Nummer 2, und dass man so systematisch die ganzen Lehren der Bibel einfach mal hat? Stattdessen ist da so ein kleines Körnchen. Da ist ein kleines Körnchen und da ist ein kleines Körnchen. Wenn ich studiere, was muss ich tun? Ich muss erstmal die ganzen Körnchen dahin gehen zu den verschiedenen Versen. Ich muss sie aufsammeln und dann muss ich sie noch verarbeiten. Ich muss sie durchdenken. Ich muss sie in Harmonie hineinbringen. Ich muss anscheinende Widersprüche auflösen. Ich muss ein bisschen Arbeit anwenden, so wie auch die Mannerstückchen zerstoßen und verarbeitet werden mussten. Wenn ich dann alles zusammen habe, dann habe ich etwas, was ich essen kann. Dann habe ich die Lehre. Dann habe ich das, was mich ernährt. So zeigt uns das Manna ganz praktisch, wie wir die Bibel studieren sollen.
[1:04:20] Schaut mal mit mir in Daniel 12. In Daniel 12 gibt es zum Beispiel einen Vers, der das schön beschreibt. In Daniel 12, Vers 4 heißt es: »Daniel, verschließe diese Worte und versickle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden darin forschen.« Steht bei euch auch »darin forschen«? Im Englischen steht »will run to and fro«. Also, mit anderen Worten, sie werden hin und her rennen und es aufsammeln quasi. Suchen, forschen. Wenn ich nach etwas forsche, dann suche ich an verschiedenen Stellen. Ich bin mal nach etwas geforscht, vielleicht nach einem Schlüssel oder in der Bibliothek. Wenn man nach etwas forscht, sucht man an verschiedenen Stellen. Und so sollen wir nach an verschiedenen Stellen suchen.
[1:05:26] Das bedeutet, meine Lieben, wenn ich am frühen Morgen aufstehe und fünf Minuten meinen Lieblingspsalm lese, ist das schön, es ist gut, es ist erbaulich, aber es ist nicht das Manna, das Gott sich vorgenommen hat für uns. Was uns wirklich ernährt, ob wir uns einen kleinen Abschnitt nehmen oder ein Thema studieren, dass wir es wirklich studieren und dann die Parallelverse suchen und suchen und forschen und blättern. Wenn ich Andacht gemacht habe und ich habe nicht geblättert, dann ist mir viel von Manna entfleucht. Blättern, suchen, forschen. Es muss nicht ewig lange dauern, es muss auch nicht 30.000 Verse beinhalten, aber es muss dieses Gefühl von »Ich suche nach etwas«, denn wenn wir suchen, dann werden wir auch finden. Die Schätze dieser Welt sind meistens unter der Erde, nicht auf der Erdoberfläche. Die Schätze der Bibel sind meistens unter der Erdoberfläche. Es gibt einige Schätze, die sind so offensichtlich, dass selbst jemand, der keine Ahnung von der Bibel hat, die ersten Schritte direkt zu machen kann, wenn er einfach die Bibel aufschlägt. Man findet zu Jesus, man findet zum Erlöser, man findet das Evangelium. Da muss man nicht lange forschen, das ist überall. Aber wenn ich dann mit Jesus gehe, wenn ich auf meiner Reise bin in Richtung gelobtes Land, am Tag des großen Versöhnungstages, im Allerheiligsten, dann möchte er mich mit Manna speisen, Stück für Stück, immer mehr.
[1:06:58] Wie schmeckte das Manna? Wie Ölkuchen und wie Honigkuchen, beides. In 2. Mose 16 heißt es, wie Honigkuchen schmeckte und in 4. Mose 11, wie Ölkuchen schmeckte. Warum wie Honigkuchen? Weil es süß ist, weil es gut schmeckt. Kennt ihr eine Bibel, die davon spricht, dass das Bibelstudium süß ist wie Honig? Das freut mich jetzt wirklich. Genau, das Büchlein, das wir vor 10 Jahren studiert haben, das war süß in ihrem Mund. Und dann wurde es mit dem Magen … Wenn es Freude macht … Habt ihr es mal erlebt, dass ihr Bibel studiert habt und selbst etwas herausgefunden? Irgendetwas, wo ihr gesagt habt: »Das habe ich noch nie so gesehen. Das muss ich unbedingt jemand anders erzählen.« Das ist ein Grund zur Freude, oder? Diese Freude möchte Gott uns schenken. Warum wie Ölkuchen? Wofür steht Öl?
[1:08:12] Im Heiligen Geist. Wenn wir es richtig zubereiten, dann schmeckt es nach Heiligem Geist. Wenn wir das Wort Gottes richtig zubereiten und es essen, dann kann der Heilige Geist an uns wirken. Dann schmeckt es wie Ölkuchen. Wenn wir einfach nur oberflächlich drüber gehen, dann verpassen wir das Wirken des Heiligen Geistes. Man kann die Bibel lesen, ohne vom Heiligen Geist angesprochen zu werden. Das wisst ihr, oder? Aber damit das nicht passiert, müssen wir suchen.
[1:08:42] Das war die Idee von dem Manna. Übrigens, für viele ist das ziemlich neu, diese Idee. Deswegen heißt es auch Manna. Wisst ihr, was Manna heißt? Was heißt Manna übersetzt? Was ist das? Völlig überrascht. Was ist das? Die meisten sind völlig überrascht, dass Gott sie jeden Morgen unterrichten möchte. Wisst ihr, dass Gott euch jeden Morgen unterrichten möchte? Das ist für viele überraschend. Für manche ist es auch langweilig. Was haben die Israeliten nach einiger Zeit gesagt? Nicht nur Fleisch. Melonen und Gurken und Zwiebeln und Knoblauch. All die leckeren Sachen. Wenn ich frühmorgens aufstehe, habe ich Lust auf die Bibel oder drängt es mich zu meinem E-Mail-Account, zu Facebook, zu meiner Tageszeitung. Ich muss noch schnell das machen. Oder meinen Lieblingsbuch. Wohin drängt es mich nicht? Macht es mir Freude, die Bibel zu lesen? Macht es mir mehr Freude als alles andere? Das ist die Idee von dem Manna.
[1:09:54] Jetzt ganz kurz zum Stab Aarons. Das ist auch ganz interessant. Der Stab Aarons. Was hat er geblüht? Was kam da heraus? Mandelblüten. Glaubt ihr, es ist Zufall? Wo gibt es noch Mandelblüten in der Bibel? Am siebenarmigen Leuchter. Das ist eine ganz interessante Sache. Ihr kennt das Heiligtum? Nicht mehr? Und im Heiligen gab es drei Gegenstände. Was waren die drei Gegenstände? Schaubrotisch, dann der Leuchter und zwei Räucheralter. Der gehört zum Allerheiligsten. Er steht am Allerheiligsten. Nun, Jesus war lange Zeit im Heiligen. Da waren diese drei Gegenstände wichtig. Und dann sagen wir, im Jahre 1844 ging er ins Allerheiligste. Dann geht es meistens um eine Sache. Nämlich um was? Was ist da jetzt im Allerheiligsten? Die Bundeslade. Und in der Bundeslade ist das Gesetz. Was ist denn jetzt mit den Dingen? Die waren doch ganz wichtig hier. Der Heilige Geist, das Bibelstudium, das Gebet. Wenn Jesus jetzt ins Allerheiligste geht, hat das jetzt keine Bedeutung mehr? Gott hat das im Grunde genommen vorhergesehen, dass diese Frage kommt. Und gezeigt, dass all das noch eine wichtige Bedeutung hat. Woher wissen wir, dass all diese drei Dinge noch eine wichtige Bedeutung im Allerheiligsten haben? Sie kommen alle wieder. Die Schaubrotische korrespondieren zu dem Manna, richtig? Und der Stab Aarons korrespondiert zu dem Siebenarmengeleucht. Das sind beides Mandelblüten. Einmal figurative und einmal tatsächlich Mandelblüten. Und der Räucheralltag gehört sowieso zum Allerheiligsten, weil der Rauch ist sowohl im Heiligen als auch im Allerheiligsten. Das heißt, wir müssen beim Schritt vom Heiligen ins Allerheiligste auf nichts verzichten. Es kommt nur quasi noch die Kenntnis vom Gesetz Gottes dazu.
[1:12:22] Jetzt, wofür steht der Mandelblüten? Wir wissen, es gehört zum Siebenarmengeleuchter, die Mandelblüten. Aber wofür stehen die Mandelblüten eigentlich? Die haben eine bestimmte Bedeutung. Der Mandelbaum war ein besonderer Baum in Israel. Schaut mit mir in Jeremia 1, Vers 5. Jeremia 1, Vers 11 und 12. Jeremia 1, Vers 11 und 12. Dort heißt es, und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: Was siehst du, Jeremia? Ich sehe den Zweig eines Wächterbaumes. Was steht bei euch? Ein erwachenden Zweig. Sehr gut, was noch? Eine Anmerkung darunter? Ein Mandelzweig, genau. Der Grund, warum es Wächterbaum heißt, oder erwachenden Zweig ist, der Mandelbaum war der erste Baum in Israel, der geblüht hat, war der Frühblüher. Deswegen auch der Erwachende. Aus dem Winterschlaf. Deswegen nannte man ihn auch den Wächterbaum. Weil er sozusagen Wache hält. Er ist der Erste, der sozusagen auf ist. Das war der Mandelbaum. Das heißt, Jeremia hat in seiner ersten Vision einen Mandelbaum. Und dann schaut man Vers 12, was Gott als Erklärung gibt. Da sprach der Herr zu mir: Du hast recht gesehen, denn ich werde über meinem Wort wachen, um es auszuführen. Wofür steht der Mandelbaum? Wofür steht der Wächterbaum? Vers 12? Für das Wort, noch genauer. Was steht in Vers 12? Wofür steht der Mandelbaum? Genau, ich werde wachen über mein Wort, um es zu tun. Das ist wichtig. Es steht dafür, dass Gott sein Wort erfüllen wird. Dass das Wort sich erfüllen wird. Das Ganze ist ja geschrieben vom Propheten Jeremia. Das heißt, es geht hier um die Worte, die Gott dem Jeremia in den Mund legen wird. Als erste Vision sagt ihm: Pass auf, du wirst jetzt viele Visionen bekommen, du wirst jetzt viele Botschaften bekommen, aber als allererstes möchte ich, dass du weißt: Schau dir den Wächterbaum an, ich wache über meinem Wort, ich werde darauf achten, dass all das, was du sagst, sich auch erfüllen wird. In anderen Worten, es geht darum, dass Gott dafür garantiert, dass die Weissagung, die Prophetie sich erfüllen wird. Okay, soweit klar?
[1:15:30] Der Mandelbaum ist ein Symbol dafür, dass Prophetie sich erfüllen wird, dass Gott über seinem prophetischen Wort wacht. Soweit klar? Okay, wir haben schon gesehen, dass die Mandelblüten auch ein Teil waren, oder sozusagen eingebaut waren, in den siebenarmigen Leuchter. Wofür stand der siebenarmige Leuchter? Für den Heiligen Geist. Jetzt kommen wir zu einer interessanten Beobachtung. Wir sehen also, dass die Mandelblüten etwas zu tun haben mit dem Heiligen Geist, denn im Geist des Heiligen Geistes gleichzeitig steht es für die Erfüllung von Prophetie. Wobei schon die beiden zusammenkommen. Der Heilige Geist und die Prophetie. Macht schon einen Klick. Geisterweissagung. Schaut mal, wir werden es jetzt noch an einem anderen Beispiel sehen, dass tatsächlich diese Idee hier von dem aufblühenden Baum, von dem aufblühenden Stab, ein Symbol ist für den Geist der Weissagung, der jetzt eine besondere Funktion ab 1844 bekommt. Denn was war das Besondere an diesem Stab, Aaron? Was ist das Außergewöhnliche an diesem Stab? Herr Grün, warum ist das außergewöhnlich? Weil er tot war. Das heißt, das Besondere ist, etwas Totes kommt wieder zum Leben. Kennt ihr eine Stelle in der Bibel, wo auch etwas Totes wieder lebendig wird? Die Totengeweide, ganz genau. Schaut mal mit mir an Hesekiel. Welches Kapitel ist es? Ich frage euch immer, bis wir es irgendwann alle gemeinsam wissen. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse. Das ist Schuld. Hesekiel, es ist Kapitel, wer es zuerst gefunden hat? Wo sind wir sonst bei? Es ist weiter am Ende. Hesekiel, Kapitel 37. Hesekiel 37, schaut mal mit mir ab Vers 1. Ihr wisst, Hesekiel 37 spricht über das Volk Gottes, richtig? Hesekiel 37, Vers 1 heißt es: Die Hand des Herrn kam über mich und der Herr führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder, mitten auf der Ebene und diese war voller was? Voller Totengeweide. Und er führte mich ringsherum an ihn vorüber und siehe, es waren sehr viel auf der Ebene und siehe, sie waren was? Wie waren sie? Sehr verdorrt oder sehr trocken. Also da war nicht mal eine Blutspur dran, da konnte man keinen DNA-Test mehr mit machen. Da war kein Hautfetzen, keine Faser, es war trockene Knochen, die konnten nur noch gegeneinander knallen, trockene Knochen. Und dann heißt es in Vers 3, der Sprach hat zu mir: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Stell dir vor, mach dir das mal buchstäblich vor, du kommst an eine Stelle. Stell dir vor, du kommst in die Gemeinde und in der Gemeinde sitzen auf den Stühlen, da liegen nur noch trockene Knochen. Ihr wisst, wie Knochen aussehen, Schädelknochen, Beckenknochen, Schienenbein. Aber die sind so trocken, da ist nichts mehr drin. Und dann fragt Gott: Können die wieder lebendig werden? Und der Ekel sagt, was er nur sagen kann: Du weißt es. Und was sagt Gott dann zu ihnen? Schaut mal in Vers 4, der Sprach hat zu mir: Weißt du über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des Herrn. Könnt ihr euch das vorstellen, ihr erhaltet eine Predigt, nicht zu Menschen, sondern zu Knochen. Stellt euch hin und erhaltet eine Predigt, sagt: Hört das Wort des Herrn. Eine Predigt nicht zu Menschen, die euch angucken und nicken oder böse sind, sondern eine Predigt zu Knochen, die sich nicht regen. Merkwürdig, oder? Das ist eigentlich das, was passiert, wenn man zu Sünden predigt. Wenn man zu Menschen predigt, die in Sünde sind, predigt man zu toten Knochen. Der Bibel sagt, wenn wir in unseren Sünden sind, sind wir was? Tod. Tod in unseren Sünden und Übertretung. Eigentlich ist es genauso, wir predigen zu toten Knochen. Manchmal hat man fast den Eindruck, auch in der Gemeinde, dass man zu toten Knochen ist. Und die Frage ist, was soll werden? Wie kann Gott diese toten Knochen wieder lebendig machen? Und dann beschreibt Gott das, das ist ganz interessant, wir können jetzt nicht alle Verse lesen aus Zeitgründen, wie dann der Odem kommt, nicht wahr, und dann die Gebeinen aneinanderrücken und dann anfangen sich zu formieren und dann die Sehnen kommen und das Fleisch anfängt zu wachsen. Ich hätte das gerne gesehen, ihr auch. Und so quasi, dass alles wieder zusammenkommt, ganz entspannt, und plötzlich liegen die alle ganz perfekt da. Oder sitzen alle auf ihren Stühlen, quasi. Ein bisschen unheimlich, nicht wahr? Denn sie bewegen sich nicht und sie atmen nicht, aber sie haben äußerlich die richtige Form. Aber Gott ist damit nicht zufrieden. Gott ist nicht damit zufrieden, wenn äußerlich alles stimmt, wenn äußerlich jetzt die Gemeinde reformiert ist. Er möchte, dass sie innerlich reformiert ist. Und dann soll er nochmal predigen. Und was passiert? Vers 9.
[1:21:40] Aber Gott weiß, wenn es da viele tote Knochen gibt, dann habe ich noch viele Ressourcen. Denn jeder tote Knochen, der möchte, kann wieder ein Soldat werden in seiner Armee. Und jetzt kommt die entscheidende Frage: Was hat diese tote Knochen wieder zu einer großen Armee gemacht? Was war das Mittel? Es war der Geist. Aber wodurch kam der Geist? Was musste er tun? Weissagen. Es war der Geist der Weissagung, der hier diese trockenen Knochen zum Leben bringt. Es ist der Geist der Weissagung, der Totes zum Leben bringt. Der sogar den Stab Aarons sprießen lässt. Mandelnblüten, eben Allerheiligsten. Der Stab Aarons. Und wozu braucht man den Stab? Zum Wandern, damit man weiß, wohin der Weg geht. Und auch einen Hirtenstab braucht man dazu, um die Schafe zusammenzuhalten. Wozu braucht es den Geist der Weissagung? Um den Weg zu weisen, um die Gemeinde zusammenzuhalten. Das Wort Gottes ernährt sie Tag für Tag und der Geist der Weissagung ist dazu da, die Schafe zusammenzuhalten. Reicht es, wenn man nur den Stab Aarons hat? Man musste das Mann haben. Der Stab Aarons kam nur dazu, um das Volk zu führen, um zu zeigen, wer der wahre Hohepriester ist und wer die ganzen falschen, so genannten Priester sind. Die Weissagung zeigt ganz deutlich, wo die Wahrheit ist und wo sie nicht ist.
[1:23:36] Jetzt müssen wir aufhören. Haben wir noch zwei Minuten Zeit? Zwei Minuten. Denn wir wollen noch kurz überlegen, was tut diese gesamte Bundeslade, wo all das drin ist. Schaut mit mir in 4. Mose 10, Vers 33. Übrigens, das hat auch was zu tun mit dem Geist der Weissagung. Im neuen Bund ist es ja damit, dass die Toten wieder lebendig werden. Durch den Heiligen Geist. Und Heiligen Geist kann ich auch mein Leben lassen, indem ich den Geist der Weissagung lese. Glaubt ihr, es hat einen positiven Effekt auf euer geistiges Leben, wenn ihr Ellen White lest? Glaubt ihr, ihr könnt im neuen Bund leben und Ellen White gleichzeitig ablehnen? Ich wage zu hoffen, das ist nicht möglich. Denn Ellen White, wie kann ich eine direkte Beziehung zu Jesus haben und gleichzeitig zigtausende Manuskripte, die Jesus hat schreiben lassen, ignorieren und ablehnen? Habe ich keine direkte Beziehung zu Jesus, keine Liebesbeziehung zu ihm, oder? Wenn ich das Zeug des Jesus ablehne, wen lehne ich dann ab? Jesus. Ich kann also nicht im neuen Bund leben und gleichzeitig wissentlich den Geist der Weissagung ablehnen. Das heißt nicht, wenn ich weiß, was der Geist der Weissagung eigentlich ist und ich lehne ihn ab, weil es mir nicht gefällt, dann kann ich nicht gleichzeitig im neuen Bund leben. Denn der neue Bund ist die direkte Beziehung zu Jesus.
[1:25:04] 4. Mose 10, Vers 33. Schaut mal, was da steht. So brachen sie auf von dem Berg des Herrn drei Tagesreisen weit, und die Lade des Bundes des Herrn zog drei Tagesreisen vor ihn her, um was zu suchen? Um einen Ruheplatz zu suchen. Was ist die Aufgabe der Bundeslade, die seit 1844 im besonderen Fokus des Volkes Gottes stehen sollte? Was soll sie suchen? Sie soll uns zur Ruhe bringen. Die Bundeslade soll uns zur Ruhe bringen. Jetzt die Frage ist, was ist die Ruhe? Schaut mit mir in Joshua. In Joshua 11, Joshua 11, Vers 23. Interessant, was alles im Allerheiligsten zutage tritt. Joshua 11, Vers 23. Dort heißt es: So nahm Joshua das ganze Land ein, genauso wie es der Herr zu Mose geredet hatte. Und Joshua gab es Israel zum Erbe, jedem Stamm seinen Teil. Und das Land ruhte aus vom. Es ruhte aus vom. Joshua 11, Vers 23. Es ruhte aus vom vom Krieg. Der Ruheplatz bedeutet der Punkt, wo kein Krieg mehr stattfindet, wo der Krieg aufhört. Joshua hat das Volk zur Ruhe geführt. Frage: Hat es zur absoluten Ruhe geführt oder nein? Ja oder nein? Warum nicht? Weil sie versäumt haben, alle Feinde zu töten. Und hatten sie dann Ruhe? Nein. Die Bundeslade möchte uns zur Ruhe führen. Was ist die Ruhe? Wenn da kein Krieg mehr ist. Wenn alle Feinde getötet sind, gibt es keinen Krieg mehr, richtig? Jetzt schaut mal her. Wisst ihr, dass die Bibel sagt, dass es noch eine Ruhe gibt für das Volk Gottes? In Hebräer. Welches Kapitel ist es? Hebräer? Ganz bekanntes Kapitel. 4, ganz genau, Hebräer 4. Vers 8, da steht ganz deutlich, dass Joshua sie nicht wirklich in die Ruhe gebracht hat. In Hebräer 4, Vers 8 heißt es: Denn wenn Joshua sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag gesprochen werden. Vers 9, also bleibt dem Volk Gottes noch eine Wasserung. Eine? Was für eine Ruhe? Steht bei euch auch Sabbatruhe? Schlachter sagt: Noch eine Sabbatruhe übrig. Da steht das griechische Wort Sabbatismus. Es bleibt noch ein Sabbatismus übrig. Weil diese letzte Ruhe, zu der die Bundeslade uns führen will, ist das Gesetz im Herzen und das nennt man auch die Versiegelung, richtig? Die Versiegelung ist, wenn das Gesetz Gottes im Jünger versiegelt ist. Und welches Zeichen ist das äußere Zeichen der Versiegelung? Der Sabbatismus. Der Sabbat. Der Sabbat ist deswegen das Zeichen, weil es steht für die Ruhe, es steht dafür, dass die Bundeslade ans Ziel angekommen ist. Die Bundeslade möchte in deinem Leben dich zur Ruhe bringen, zur Versiegelung, zum vollständigen Sieg in Christus. Was sagt ihr dazu? Was sagt ihr dazu?
[1:28:42] Es ist fantastisch. Das ist Römer 8. Das ist der neue Bund. Das ist das, was das Ziel der Bundeslade ist. Der Bund soll so eng werden, dass wir völlige Überwinder sind. Völlige Sieger über jede Versuchung. Nicht durch unsere eigene Kraft, nicht durch unsere eigenen Versuche und durch unsere eigene Weisheit, sondern dadurch, dass Gott nicht lügen kann, dass sein Wort die Kraft hat, es auszuführen. Und je mehr wir unser eigenes Ich ihm übergeben, unser eigenes Ich sterben lassen, desto mehr kann er uns führen. Finde ich den Ruheplatz, wenn ich mir einen anderen Weg suche? Nein, ich muss der Bundeslade folgen. Und wenn sie tausendmal durch die Wüste geht und ich sage: Was für ein langweiliger Weg ist das? Oder es ist so heiß hier. Oder ich stoße mich an den Steinen. Wenn die Bundeslade so lang geht, dann muss ich da durch. Und wenn es länger dauert, als ich gedacht habe. Wir dachten, wir sind schon längst in Kanaan. Ich muss der Bundeslade folgen. Die Bundeslade, übrigens, warum ist das Volk Gottes ständig im Kreis gelaufen? Lag das daran, weil die Bundeslade nicht wusste, wo es lang geht? Es lag daran, die Bundeslade musste so lange gehen, damit endlich eine Generation reif war. Und so wartet Gott auch im Allerheiligsten, wartet Jesus im Allerheiligsten mit der Bundeslade darauf. Er geht quasi immer im Kreis, nicht wahr? Es ist wie, als wenn Jesus im Kreis gehen würde. Glaubt ihr, Jesus braucht so lange mit den Büchern? Glaubt ihr, er ist immer noch damit beschäftigt, die Bücher anzuschauen? Jesus hätte schon längst wiederkommen können, das wisst ihr, oder? Er hätte schon längst wiederkommen können. Er geht quasi immer im Kreis. Weil er wartet darauf, dass eine Generation endlich in ihrem Herzen zum Sieg kommt. Dass eine Generation endlich die Bundeslade in ihrem Herzen so führen lässt, dass sie zur Ruhe kommt. Und wer lädt uns ein, zur Ruhe zu kommen? Jesus sagt, Matthäus 11, Vers 28: Kommt her zu mir, alle, die mühsam beladen seid, ich will euch erquicken, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Die Bundeslade, das ist da, wo Jesus ist. Er ruft uns: Kommt zur Ruhe, ich will euch erquicken, all den Lasten, die Sünden, wirf sie auf mich, ich will euch erquicken. Was heißt erquicken? Neues Leben schenken. Erquicken heißt eigentlich wieder neu beleben. Erfrischen natürlich auch, aber eigentlich neu beleben. Ich will euch, die tot sind in Sünden, neu beleben durch meinen Heiligen Geist, kommt zu mir. Und wenn wir zu ihm kommen, Tag für Tag, wird er uns vorbereiten. Und dann wird es heißen: Hier sind die, die erhalten, die Gebote Gottes. Und haben den Glauben Jesu. Hier ist die Geduld der Heiligen. Wer von euch möchte in dieser Gruppe sein? Ich hoffe, ihr auch.
[1:31:22] Live vor dem Bildschirm, wir wollen auch gemeinsam beten und dann dieses Studium beschließen. Lasst euch einen dazu niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dieses gesegnete Studium, für die Freude, die es macht, über das Allerheiligste nachzudenken, über die Bundeslade nachzudenken, über den neuen Bund nachzudenken, über all diese wunderbaren Themen. Hab Dank, dass du so viel tief in deine Bibel hineingelegt hast, dass wir immer weiter studieren können. Wir danken dir, dass wir erkennen konnten, dass die Bundeslade uns zur Ruhe bringen möchte. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns auch in den kommenden Tagen führst und leitest, dass wir erleben dürfen, ganz praktisch, was es bedeutet, in deinem Bund zu leben und nach der Bundeslade zu leben. Und wir danken dir, dass wir jetzt in diesem großen Versöhnungstag leben, dass du uns vorbereiten möchtest auf dein baldiges Kommen. Wir bitten dich, dass du alle unsere Sünden nimmst, unsere Stimmen gibst und uns reinigst und uns Kraft schenkst, völliger Sieger zu sein. Nach deiner Verheißung. Amen. Amen.
[1:32:28] So, ihr Lieben. Noch einmal der Hinweis: Ab nächster Woche, nicht verpassen, bitte euren Freunden und Freundinnen bekanntgeben, ab 19:30 Uhr nächste Woche unser Seminar "Die Zeit des Endes" – Adventgeschichte und danach im Anschluss das Seminar "Dann mit Offenbarung, Kapitel 12". Wir fangen an mit dem Herzstück der Offenbarung, Kapitel 12, 13, 14. Es wird so spannend, ihr werdet es kaum aushalten. Und ihr könnt schon ein bisschen vorstudieren. Und wie gesagt, freut euch auf das Adventsgeschichtseminar. Wir werden Jahr für Jahr durchgehen. Wir werden am 1. Januar 1798 beginnen. Und es gibt so viel zu entdecken, das solltet ihr unter keinen Umständen verpassen. Gott segne euch, viel Freude beim Studium seines Wortes und bis zur nächsten Woche. Amen.
Lizenz
Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.