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Diese Predigt beleuchtet die historische Entwicklung von zwei grundlegend unterschiedlichen Botschaften, die seit der Zeit der Apostel um die Welt kämpfen. Ausgehend von der biblischen Aussage, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt, vergleicht Christopher Kramp den Missionsauftrag Jesu mit dem Auftrag der jüdischen Priesterschaft nach der Auferstehung Christi. Er zeigt auf, wie sich im Laufe der Geschichte, beginnend mit Simon Magus, eine verdrehte Botschaft verbreitet hat, die sich bis heute in verschiedenen Formen manifestiert. Die Predigt warnt vor Täuschung und Aberglauben und ruft dazu auf, sich auf das wahre Evangelium und die Kraft Gottes im Wort zu besinnen.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Gesegneten Sabbat! Es ist noch gar nicht so lange her, noch nicht mal einen Monat. Am 13. März 2013 versammelten sich viele, viele Menschen und noch mehr versammelten sich vor den Computern und dem Fernsehbildschirm, um zwei Worte zu hören, die jeder verstand, obwohl keiner die Sprache spricht: „Habemus Papam.“ Wir haben einen Papst. Vor wenigen Wochen ist Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst gewählt worden. Ein Außenseiter, krank, aus Argentinien. Kardinal der Armen, so wird er genannt. Nicht jemand, der auf Pomp und große Feierlichkeiten setzt, wie sein Vorgänger, der Deutsche, nicht wahr? Ratzinger. Scheinbar jemand für das Volk, für die Massen. Was kann man gegen jemanden schon sagen, der im Gefängnis den Gefangenen die Füße wäscht, nicht wahr? Ein Kardinal der Armen. Und er gab sich den Namen Franziskus, abgeleitet von jenem Franziskus von Assisi. Und er ist der erste Jesuit, jemals auf dem Thron des Vatikans.

[2:03] Thema heute: Habemus Christum. Lassen Sie sich wieder knien und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zusammenkommen können, um dein Wort zu studieren. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in so einer wichtigen Zeit, so einer entscheidenden Zeit, in der wir leben, nicht ohne Licht sind, das die Dunkelheit erhält. Wir möchten dir danken von ganzem Herzen, dass wir in deinem prophetischen Wort die Hinweise bekommen, die uns helfen zu wissen, wo wir sind und was auf uns zukommt. So bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du uns aufweckst, aufrüttelst durch dein Wort, dass wir wissen dürfen, du kommst wirklich bald. Und so bitten wir dich jetzt von ganzem Herzen, dass du alle Störenden wegtust und dass wir uns mit ganzem Herz und ganzem Verstand auf die Botschaft konzentrieren können, die du uns heute sagen möchtest. Wir bitten das im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[3:12] Schlagt eure Bibeln auf zu Prediger 1, Vers 9. Wer hat das Buch Prediger geschrieben? Salomo, der weiß es ganz genau. Und am Ende seines Lebens hat er eine ganze Reihe von weisen Einsichten niedergeschrieben. Und eine besonders weise Einsicht ist die, die wir in Prediger 1, Vers 9 finden. Dort heißt es: Prediger 1, Vers 9. Ihr kennt den Ausspruch wahrscheinlich: Was einst gewesen ist, das wird wieder sein, und was einst geschehen ist, das wird wieder geschehen, und es gibt nichts Neues unter der Sonne. Salomo gibt uns dieses Prinzip in der Geschichtsschreibung, dass alles, was geschehen ist, wieder geschehen wird, nicht im Detail, aber im Prinzip. Und dass es nichts Neues unter der Sonne gibt.

[4:11] Und wir wollen heute einige Minuten Zeit nehmen, um eine Geschichte in Umrissen zu erkennen, die seit einiger Zeit schon über diesen Planeten läuft und seit einigen Zeiten diesen Planeten im Atem hält. Und wir wollen beginnen, unsere kleine Reise durch die Geschichte in Matthäus 28. Matthäus 28, berühmtes Kapitel, weil sich dort was befindet. Was befindet sich in Matthäus 28? Der Missionsauftrag, nicht wahr? Der Auftrag an die Jünger, das Evangelium vom Reich Gottes wohin zu tragen? In die ganze Welt. Lass uns das anschauen in Matthäus 28. Dort heißt es ab Vers 16: Die elf Jünger begingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder. Etliche aber zweifelten. Da geht es darum, sie wussten nicht genau, wie es jetzt weitergeht. Vers 18: Und Jesus trat dazu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben, was? Alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern, wie viel? Alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.

[5:37] Ich glaube, wir haben diesen Text oft gelesen. Wir wissen, worum es geht. Wir wissen, Jesus ist bei uns. Er hat uns den Auftrag gegeben, in alle Welt zu gehen und den Menschen die froh machende Botschaft des Evangeliums zu verkündigen. Seid ihr dankbar für diese Botschaft? Seid ihr dankbar für den Auftrag? Tut ihr das? Gibt es jemanden, der nicht dankbar war für diesen Auftrag?

[5:58] Satan. Ist euch bewusst, dass es neben diesem Missionsbefehl in Matthäus 28 noch einen zweiten Missionsbefehl gibt? Einen zweiten Missionsauftrag. Habt ihr was vom zweiten Missionsauftrag gehört? Wo könnte der sich befinden, der zweite Missionsauftrag? Er befindet sich direkt davor. Schaut mit mir in Matthäus 28 ab Vers 11. Es sind fünf Verse am Ende des Kapitels Missionsauftrag an die Jünger Jesu und die fünf Verse davor sind auch ein Missionsauftrag.

[6:41] Schaut in Vers 11: Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in der Stadt und verkündeten den obersten Priestern alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten. Nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten was? Geld und zwar genug und sprachen: Sagt, seine Jünger sind was? Bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Und wenn dies vor den Stadthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, dass ihr ohne Sorge sein könnt. Sie übernahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren. Und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag.

[7:17] Frage: Was füllt euch alles an Parallelen zwischen diesen beiden Aufträgen aus? Was für Parallelen könnt ihr erkennen zwischen dem Auftrag, den Jesus gibt, und dem Auftrag, den diese Priester geben? Was fällt euch auf? Ja?

[7:31] Das eine ist die Wahrheit, das andere ist die Lüge. Okay, das eine ist die Wahrheit, das andere ist die Lüge. Okay.

[7:35] Was fällt euch noch auf? Das wäre ein Kontrast. Ja, das ist auch wahr. Ja?

[7:38] Die Jünger machen es freiwillig, die Kriegsknechte werden dazu bezahlt. Okay, ja?

[7:43] Ihr sucht schon Kontraste, das ist gut. Lass uns erstmal die Parallelen finden. Was gibt es für Parallelen?

[7:48] Genau, in beiden Fällen wird etwa eine Botschaft weitergegeben. Könnt ihr das sehen? Okay, was gibt es noch für Parallelen?

[7:54] In beiden Fällen sind es Priester, die sie beauftragen, nicht wahr? Die Soldaten werden von den Priestern Israels beauftragt und die Jünger werden von wem beauftragt?

[8:04] Von Jesus, dem Hohen Priester. Okay, was für noch Parallelen könnt ihr feststellen?

[8:09] Sie werden unterrichtet. Beide werden vorher belehrt, nicht wahr? Die Jünger geben das weiter, was ihnen Jesus aufgetragen hat, wie Jesus sie gelehrt hat. Die Soldaten geben das weiter, wie sie belehrt worden sind, ja? Nicht ihre eigene Botschaft, sondern eine Botschaft, die sie empfangen haben, in beiden Fällen.

[8:25] Okay, was noch?

[8:30] Was fällt euch noch auf? Parallelen.

[8:33] Beide haben Unterstützung. Für den Fall, dass irgendetwas schief geht, heißt es bei den Soldaten, da gibt es jemanden, an den ihr euch wenden könnt, nicht wahr? Nämlich an uns. Und wenn bei uns etwas an der Mission schief geht, haben wir auch jemanden, an den wir uns wenden können?

[8:50] Mir ist gegeben, alle Macht im Himmel und auf Erden.

[8:54] Was fällt euch noch an Parallelen auf?

[9:04] Fällt euch noch eine Parallele? Ganz erstaunliche Passage.

[9:11] In beiden Fällen ist der Auftrag erfolgreich. Es verbreitet sich und zwar überall hin. Ich war übrigens, wo waren die Juden? Waren die nur in Palästina? Nein, die Juden waren überall, nicht wahr? Es gab Juden in Rom, es gab Juden in Spanien, es gab Juden in Ägypten, es gab Juden im Nahen Osten. Überall dort, wo sie waren, verbreitete sich diese Botschaft. Es war eine weltweite Botschaft, so wie das Evangelium auch.

[9:32] Zwei weltweite Botschaften, eine ist die Wahrheit, das andere, naja, nicht ganz die Wahrheit.

[9:38] Was fällt euch noch auf? Gibt es noch mehr Parallelen? Bis zum heutigen Tag. Nicht nur war es eine weltweite Botschaft, sondern in beiden Fällen ist es auch von einer Generation zur nächsten weitergetragen worden. Sowohl die Wahrheit wird von einer Generation zur nächsten weltweit weitergegeben, als auch der Irrtum wird von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Es heißt bis zum heutigen Tag.

[9:59] Was noch?

[10:03] Gibt es noch mehr Parallelen zwischen diesen beiden Missionsaufträgen?

[10:11] Genau, macht euch keine Sorgen, nicht wahr? Wenn es Schwierigkeiten gibt, jetzt gibt es jemanden, an den ihr euch wenden könnt, und ihr braucht euch keine Sorgen machen, seid einfach nur gehorsam. Und ihr müsst nicht die Konsequenzen tragen. Jesus sagt auch, wenn ihr gehorsam seid, müsst ihr nicht die Konsequenzen tragen, sondern ich werde die Konsequenzen tragen, ich werde mich dafür verbürgen, dass es funktioniert.

[10:28] Genau, was noch?

[10:37] Genau, in beiden Fällen wird überlegt, wie es am besten geschieht. Jesus gibt bestimmte Methoden vor und auch diese Pharisäer geben bestimmte Methoden vor, wie es am besten funktionieren kann.

[10:48] Und wenn ihr die beiden Gruppen vergleicht, die Soldaten und die Jünger, was fällt euch auf? Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen den Jüngern und den Soldaten.

[11:03] Okay, sind die Jünger auch bewaffnet? Die Jünger sind natürlich geistlich auch bewaffnet mit dem Wort Gottes. Aber in Bezug auf die Botschaft, die sie haben, worum geht es in der Botschaft?

[11:19] Es geht um die Frage der Auferstehung, richtig? Die Jünger haben die Botschaft zu sagen: Jesus ist gestorben und auferstanden. Und die Soldaten haben die Botschaft: Jesus ist gestorben und niemals auferstanden.

[11:29] Frage: Wie stehen beide Gruppen zu diesem Ereignis? Beide Gruppen wissen die Wahrheit. Denn sowohl die Jünger wissen, dass Jesus auferstanden ist, als auch die Soldaten auch. Woher wissen die das? Sie waren dabei. Es sind zwei Gruppen von Augenzeugen.

[11:46] Beide haben eine weltweite Botschaft. Eine Botschaft, die von Generation zu Generation weitergeht. Beide haben eine Botschaft, die sie vom Hohen Priester bekommen haben. Beide bekommen Kraft und Autorität und Macht, die einen Heiligen Geist, die anderen Geld. Und diese beiden Botschaften, diese beiden Prinzipien kämpfen seit dieser Zeit gegeneinander.

[12:06] Es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Und wir wollen einige Schlaglichter sehen in der Geschichte, wie die Wahrheit immer wieder mit der Scheinwahrheit gegeneinander gekracht ist.

[12:19] Denn wir tun nur die Hälfte der Wahrheit sagen, wenn wir sagen, es gibt ein Missionsbefehl. Wir müssen verstehen, der Missionsauftrag, den wir haben, wird angegriffen durch einen anderen Missionsauftrag, durch eine andere Agenda, die genau so strukturiert ist, mit einem Unterschied: Es ist die Lüge. Es ist eine Verdrehung der Wahrheit.

[12:38] Schauen wir gemeinsam in die Apostelgeschichte, dort, wo richtig die Weltmission begann. Wisst ihr, in welchem Kapitel beginnt die Heidenmission? In Kapitel 8, dort, wo sie sich zerstreut haben. Jeder, der Hosea 1 gut studiert hat und 2, dem wird das in Erinnerung sein.

[12:55] In Apostelgeschichte 8 und dort Vers 1 heißt es: Saulus aber hatte seiner, das ist Stephanus, Ermordung zugestimmt. Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem. Der Satan hat immer erst ein Mittel. Und das Mittel ist, wenn etwas ganz Neues aufwächst, entsteht, das ist sein erstes Mittel: Nimm den Holzhammer und versuche es klein zu hauen, bis nichts übrig bleibt. Und dann merkt er, es funktioniert nicht. Und dann muss er eine andere Methode erfinden.

[13:30] Schauen wir weiter, wie es geht in Vers 4: Diejenigen nun, die zerstreut worden waren aufgrund dieser Verfolgung, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums. Und einige von ihnen gingen dem Wort Jesu gemäß. Es hieß ja von Jerusalem nach Judäa, nach Samaria bis ans Ende der Welt, richtig? Das heißt, der nächste Schritt von Judäa bis ans Ende der Welt wäre Samaria, die Samaria. Und so gehen einige der Jünger Jesu jetzt nach Samaria und predigen dort das Evangelium. Übrigens, einer der Diakone, Philippus, einer der ersten Diakone, ist dort der Hauptevangelist. Und er predigt und Menschen bekehren sich.

[14:08] Und jetzt achten wir gemeinsam auf eine kleine Geschichte, die es in sich hat, in Vers 9. Apostelgeschichte 8 und dort Vers 9 heißt es: Aber ein Mann namens Simon.

[14:20] Frage: Was heißt Simon? Könnt ihr euch noch erinnern, als wir vor über einem Jahr die Vorträge hatten, Simon, Simon und so weiter? Da haben wir über die Bedeutung des Namens Simon gesprochen. Simon bedeutet Hören. Okay, merkt euch, Simon bedeutet Hören.

[14:39] Was ist das für ein Simon, der hier beschrieben wird? Aber ein Mann namens Simon hatte zuvor in der Stadt Zauberei getrieben. Also, was war er von Beruf? Zauberer. Deswegen nennt man ihn in der Kirchengeschichte auch den Simon Magus von Maglia. Das Wort kommt ja auch vor, Magia. Ein Magier mit Namen Simon. Simon Magus. Und er hat Zauberei getrieben.

[15:05] Was lernen wir noch? Und das Volk von Samaria in seinen Bann gezogen, indem er sich für etwas Großes ausgab. Drei Dinge über Simon Magus in diesem Vers. Erstens, er hat Zauberei getrieben. Zweitens, was bedeutet das, das Volk in den Bann ziehen? Wie viel vom Volk hat er verführt? Das ganze Volk, ja? Das Wort, das hier steht für „in den Bann ziehen“, heißt eigentlich übersetzt „Verwundern“. Man könnte auch übersetzen: Das Volk wunderte sich, es staunte. Das ganze Volk staunte ihm hinterher.

[15:52] Einige von euch überlegen noch, was ich damit meine. Merkt es euch, okay? Das ganze Volk staunte ihm hinterher. Es verwunderte sich, als es ihn sah. Es war außer sich. Sie waren in den Bann gezogen durch diesen Zauberer Simon. Und dann heißt es, wie hat er über sich selbst gesprochen? Etwas Besonderes. Hat jemand eine andere Übersetzung? Etwas Großes. Er hat selbst von sich gesprochen, etwas Großes. Er hat sich mit anderen Worten selbst erhöht.

[16:24] Dieser Zauberer Simon, von dem wird noch mehr gesagt, in Vers 10. Es heißt, ihm hingen wie viel an? Alle an, klein und groß, indem sie sprachen: Dieser ist die was? Die große Kraft Gottes. Jetzt hast du eine Kraft, die bewegt was, die hat Macht. Das ist Kraft, das ist Stärke. Der Mann hat sie. Indem ist die Kraft Gottes konzentriert.

[16:47] Übrigens, wer waren eigentlich die Samariter? Was wissen wir über die Samariter, die hier so verführt waren durch diesen Simon Magus? Sie waren ein Mischvolk. Es gab zumindest einige Samariter, die sich verkehrt haben in dieser Stadt da, in der Nähe von Samaria, in Sychar. Sie waren die Feinde der Juden. Andersrum gesagt, die Juden haben sie zu Feinden gemacht, weil sie eine Vermischung darstellten.

[17:18] Was hatte sich bei ihnen vermischt? Das waren die Saluzer. Die Wahrheit und der Irrtum hatten sich etwas vermischt. Die Samariter glaubten zum Teil an die Bibel, und zwar glaubten sie an die ersten fünf Bücher Mose. Das ist der Grund, warum zum Beispiel auch die Samariterin am Jakobsbrunnen sagt: Das ist der Brunnen, den Jakob gebaut hat. Ich weiß nicht, an den Jakob geglaubt hat, an all die Geschichten dort. Und auch an die messianischen Prophezeiungen in der Bibel. Aber die Samariter haben dann alle anderen Bücher, anfangen mit Joshua, Samuel, Ruth und so weiter, Richter, abgelehnt. Sie glaubten ein bisschen was von der Bibel und hatten das verknüpft mit anderen Religionen.

[17:57] Welche Religionen waren da so? Wie sind die Samariter entstanden? Okay, hier ist kurze Geschichte, Klammer auf, okay? Gedanke stoppen, Klammer auf. Als das Nordreich Israel gefangen genommen wurde von den Assyrern – solltet ihr alle wissen, wir haben heute den Hosea besprochen – und das Volk weggeführt worden ist, da haben sich die Assyrer gesagt: Naja, da sind ein paar Bauern übrig geblieben. Wir müssen hier mehr Leute ansiedeln, damit das Land nicht brach liegt. Also, die Assyrer hatten die Gewohnheit, alle Leute umzusiedeln, damit die halt nicht rebellieren. Das heißt, die Israeliten wurden nach Babylon und nach Medien geschickt, und nach Assyrien. Dafür wurden die Babylonier, die man auch eingenommen hatte, ins Nordreich geschickt. Und so kamen jetzt aus anderen heidnischen, vor allem aus Babylon und aus anderen Regionen, Siedler dort. Und die vermischten sich mit den restlichen Bauern, die noch übrig waren. Und es entstand sozusagen so eine Halb-Bibel-Halb-Babylon-Religion.

[18:56] Und über diese hatte dieser Simon Magus eine gewaltige Kraft. Und sie glaubten, er ist die Kraft Gottes. Sie glaubten also nicht, dass das ein heidnischer Magier ist, sondern dass er tatsächlich diesen Gott der ersten fünf Bücher Mose, dass das die Kraft Gottes ist. Sie glaubten schon an den einen Gott, nur halt vermischt mit babylonischem Gedankengut.

[19:14] Okay, gehen wir einen Schritt weiter. Vers 11: Sie hingen ihm aber an. Warum? Weil er sie so... Was steht bei euch? Lange Zeit. Was bedeutet lange Zeit? Lange Zeit dauert nicht, wa? Wenn jemand lange Zeit etwas glaubt, was entwickelt sich? Eine Überzeugung. Eine Überzeugung, ja. Es waren ja vor allem magische Dinge, die er getan hat. Wenn es über lange Zeit so geht, wovon sprechen wir dann? Von einer Tradition. Es war die Tradition. Es war über lange Zeit. Es entwickelte sich eine Tradition, ihm zu folgen.

[19:56] Und dann heißt es hier, dass er lange Zeit durch seine Zaubereien in seinen Bann gezogen hatte. Jetzt passiert folgendes, Vers 12: Als sie aber den Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes, das heißt, das reine, pure Evangelium der gesamten Bibel gepredigt hat und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen.

[20:15] Und jetzt Achtung, Vers 13: Simon aber glaubte auch und hielt sich, nachdem er getauft war, beständig zu Philippus. Als er sah, dass Zeichen und große Wunder geschahen, geriet er außer sich.

[20:29] Also, was lernen wir bisher über Simon? Kurz zusammengefasst. Er war was? Ein Zauberer. Zweitens? Er verführte das Volk. Sie staunten, sie wunderten sich. Sie staunten ihm hinterher. Und dann? Er erhöhte sich selbst. Viertens? Er wurde bezeichnet als die Kraft Gottes. Und dann? Und er hat sich bekehrt. Er hat über eine lange Zeit unter Kontrolle gehalten und dann hat er sich bekehrt und wurde was? Christ. Er wurde Nachfolger Jesu.

[21:05] Achtung. In diesem Moment beginnt die Geschichte richtig interessant zu werden. Denn jetzt kommt jemand anderes in diese Geschichte hinein. Schaut mal in Vers 14.

[21:17] Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie wen? Petrus und Johannes. Wer von den beiden ist besonders interessant hier? Warum Petrus? Der ist auch Simon. Da kommt jetzt also Simon Petrus gemeinsam mit Johannes, kommt an diesen Ort, wo schon Simon Magus ist. Und gleich werden wir das Aufeinandertreffen der beiden Simons treffen. Simon Petrus und Simon Magus. Und die Frage, die wir uns heute stellen wollen, ist: Welchem Simon folgst du? Simon oder Simon? Petrus oder Magus?

[21:53] Vers 18: Als aber Simon, gemeint ist der Magus, sah, dass durch die Handauflegung der Apostel der Heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen was? Geld. Und sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt. Ich bin begeistert und ich möchte gerne diese Macht haben, auch den Heiligen Geist auszugeben. Hier ist das Geld, gib es mir.

[22:25] Übrigens, schaut mal ganz kurz zurück, in Vers 13, da heißt es nämlich: Simon aber glaubte auch und hielt sich, nachdem er getauft war, beständig zu Philippus. Und als er sah, dass was? Zeichen und große Wunder geschahen, geriet er außer sich. Es gab etwas, was ihn an dem christlichen Glauben mehr faszinierte als alles andere, und das waren? Zeichen und Wunder. Es war nicht so sehr das Wort Gottes, sondern Zeichen und Wunder. Und weil diese Zeichen und Wunder so sehr liebte, wollte er das auch haben und er nahm sogar Geld und sagte: Das möchte ich auch haben.

[22:59] Und jetzt sehen wir Simon Magus, wie er zu Simon Petrus kommt, mit seinen Taschen voller Geld und sagt: Gib mir dieses geistliche Amt.

[23:09] Und Simon Petrus spricht zu ihm, Vers 20: Dein Geld fahre mit dir wohin? Ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können. Wow.

[23:25] Und dann sagt er weiter: Du hast weder Anteil noch was? Erbe an diesem Wort. Was meint er mit diesem Wort? An Gottes Wort. Simon Petrus sagt, unter Inspiration des Heiligen Geistes: Du hast keinen Anteil an der Verkündigung des Evangeliums. Und du bist auch kein Erbe, das heißt, du wirst niemals das Evangelium verkündigen. Simon Petrus, nach Simon Petrus' Aussage, sollte das Wort Gottes nicht verkündigen.

[23:55] Und dann heißt es weiter, warum? Denn dein Herz ist was? Nicht rechtschaffen und nicht aufrichtig. Wie nennt man jemanden, der nicht aufrichtig ist? Ein Heuchler, oder? Lügner, oder? Er betrügt, er heuchelt, er lügt, er täuscht. Er ist nicht aufrichtig. Er gibt etwas nach außen vor, was in seinem Herzen nicht wirklich drin ist, aber er ist in der Gemeinde Gottes. Er möchte das Amt mit Geld kaufen.

[24:31] Schauen wir weiter. Vers 22: So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werde. Mag, denn ich sehe, das ist ein starker Vers, dass du in was? In bitterer Galle steckst und in Fesseln der Ungerechtigkeit.

[24:53] Sagt mir bitte, was ist Ungerechtigkeit in der Bibel? Genau, die Bibel sagt, 1. Johannes 5, Vers 17a: Jede Ungerechtigkeit ist Sünde. Wenn jemand in Fesseln der Ungerechtigkeit steckt, dann ist er worin gefesselt? Sünde. Man könnte ihn auch Menschen nennen, als ein Menschen der Sünde. Ein Menschen der Sünde. Fest in der Sünde festgehalten. Gibt aber vor, Christ zu sein und möchte sogar Macht ausüben über die anderen. Ein Magier, der sich bekehrt hat, in die Gemeinde rauskommt und mit Geld das geistliche Amt haben möchte.

[25:27] Ich weiß nicht, wie bei euch schon so ein bisschen die Ohren schlackern. An den ersten Momenten der Heidenmission hat der Satan seinen allerersten Kandidaten, okay, den bringe ich hinein.

[25:43] Die Bibel sagt nicht viel mehr über Simon Magus, außer dass sie sagt, in Vers 24: Da antwortete Simon und sprach: Betet ihr für mich zum Herrn, dass nichts von dem, was ihr gesagt habt, über mich kommt. Was meint ihr? Ist das eine gute Aussage oder eine schlechte Aussage? Klingt ganz gut, oder? Aber ihr Lieben, wenn mir jemand sagen würde, wenn ich euch sagen würde, ich bin natürlich jetzt nicht Simon Petrus, ich habe nicht den Heiligen Geist als Prophet, aber wenn ein Prophet zu euch sprechen würde und sagen würde: Ich erkenne, dass in deinem Herzen du in Fesseln der Ungerechtigkeit gebunden bist und dein Herz unaufrichtig ist. Würdet ihr dann sagen: Okay, Prophet, kannst du bitte für mich beten? Was würdet ihr eigentlich sagen?

[26:33] Hoffentlich. Selber beten. Aber Simon Magus hat diese Idee, okay, wenn da jemand anders für mich betet, wenn jemand, ein anderer Mensch für mich betet, dann wird das schon in Ordnung sein, dann wird das schon nicht passieren.

[26:51] Wenn ihr das alles zusammennehmt, dann ist das einfach eine ganz erstaunliche Sache. Die Bibel sagt nicht mehr über Simon Magus, aber es gibt noch eine inspirierte Aussage aus dem Buch Life Sketches of Paul. Und jetzt haltet euch fest, hört genau zu. Gut anschnallen, okay?

[27:09] Zur Zeit der zweiten Gefangennahme von Paulus, wo ist Paulus gefangen genommen worden, in welcher Stadt? In Rom. Wurde auch Petrus ergriffen? Petrus wurde auch in Rom ergriffen und ins Gefängnis geworfen. Warum? Er hatte sich bei den Behörden besonders unbeliebt gemacht, weil er mit Eifer und Erfolg und Verführungen und Machenschaften von Simon Magus, dem Magier, aufdeckte, der ihm nach Rom gefolgt war, um die Evangeliumsarbeit zu behindern.

[27:49] Hallo? Simon Magus, dieser Magier, dieser Heide, der das ganze Volk mit seiner Macht unter Kontrolle genommen hatte, der sich bekehrt hatte, Christ geworden war, für Geld das Evangelium weitergeben wollte, hat später, als er abgewiesen worden ist, gesagt: Okay, dann werde ich versuchen, das zu verhindern. Und wohin ist er gegangen? Nach Rom. Wie war sein Name? Simon Magus. Mit wem war er im Konflikt? Mit Simon Petrus.

[28:21] Und dann heißt es weiter: Nero glaubte an Magie und hatte Simon gefördert. Deswegen war er sehr aufgebracht über den Apostel und ordnete sofort dessen Gefangennahme an. Simon Magus bringt diese Idee nach Rom.

[28:45] Frage: Hat das irgendeine Bedeutung für die Prophetie? Lass uns ein bisschen weitergehen. Das Christentum verbreitet sich wie ein Steppenbrand. Satan versucht es umzubringen und es funktioniert nicht. Was passiert daraufhin? Es scheint so zu sein, dass dieser Same, der durch Simon Magus gesät worden ist, dieser Zauberer, der Christ geworden war und sich mit dem Kaiser Nero verbündet hatte, der als Christ mit dem Kaiser von Rom ein Bündnis einging, schon in der ersten Generation der Christenheit.

[29:39] Lass uns kurz ein paar Texte lesen, die vielleicht ein bisschen mehr Sinn für euch machen. Schaut mal mit mir in 2. Thessalonicher 2, Vers 7.

[29:51] 2. Thessalonicher 2, Vers 7. Die Bibel sagt: Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken. Paulus sagt: In meiner Generation, in meiner Zeit, ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit, das sich später in der Prophetie voll entfalten wird, in Daniel 7, in Daniel 8, in Daniel 9, ist jetzt schon am Wirken. Ganz klein, unsichtbar. Und er sagt: Nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein.

[30:31] Schlagt mit mir weiter zu 1. Johannes 4, Vers 3.

[30:37] 1. Johannes 4, Vers 3. Die Bibel sagt: Und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt. Was für eine Zeitform ist das? Zukunft. Und dann sagt sie aber: Und jetzt schon ist er in der Welt. Jetzt schon. Der erste Same ist schon da.

[31:03] Zur Zeit von Petrus, von Johannes, von Paulus. Springt zu Judas. Kurz vor der Offenbarung. Judas 3, Vers... Verzeihung, Judas 3 und 4.

[31:15] Judas 3 und 4. Der Judas schreibt einen unglaublichen Brief. Er sagt: Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, hielt ich jetzt für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen einen vor allem überliefert worden ist. Ihr Lieben, die Bibel sagt nirgendwo, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass das Evangelium so bleibt, wie es ist. Ja, es ist ein ewiges Evangelium, aber wir müssen für das ewige Evangelium was? Kämpfen.

[31:47] Warum? Vers 4: Es haben sich nämlich, wie viele? Sogar etliche Männer, und jetzt achtet auf das nächste Wort, unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.

[32:09] All die Schreiber des Neuen Testaments, ob Paulus, Petrus, Judas, Johannes, wussten, schon zu ihrer Zeit haben die Ersten sich hineingeschlichen und haben das Prinzip der Gesetzlosigkeit durchgeführt. Und wir haben gerade gesehen, aus der Kirchengeschichte, einige von denen, die das getan haben, sind schon in der Generation nach Rom gegangen und haben Don Simon Petrus ins Gefängnis bringen lassen, weil sie mit Kaiser Nero zusammengearbeitet haben. Aber das Geheimnis ihres Erfolges war, dass sie das unbemerkt getan haben. Täuschung.

[32:43] Könnte es sein, dass nach etlichen Jahrhunderten Täuschung, man sich nicht mehr ganz sicher war, wer war denn eigentlich der Gründer? Simon Magus oder Simon Petrus? Und man heute eine Linie zurückverfolgt auf einen vermeintlichen Simon Petrus, der mit der ganzen Entwicklung gar nichts zu tun hatte. Das ist ein Simon Magus, eventuell im Nachhinein, entweder schon zu seiner Zeit oder erst aus der Perspektive, der den Nachhinein kam, den Platz einnahm für Simon Petrus. Und die Nachfolger Petri gar nicht Nachfolger Petri sind, sondern Nachfolger Magus.

[33:29] Denn was die Bibel uns sagt ist, einige Bibelstellen nur ganz kurz auf, aus Zeitgründen können wir es nicht alles machen, aber dass wir das Bild bekommen, wie es sich jetzt in der Geschichte entfaltet, in Daniel. In Daniel 7 zum Beispiel. Und ihr kennt das, ihr wisst, Daniel 7 spricht von vier Weltreichen. Klammer auf. Was ist das erste Weltreich? Babylon. Der Löwe mit den zwei Adlerflügeln. Danach kam welches Tier? Der Bär. Und was war an dem Bär besonders? Der hat wie viele Rippen im Maul? Drei. Der Bär steht für? Die drei Rippen stehen für? Lydia in Ägypten und Babylon. Das dritte Tier war was? Griechenland. Dargestellt als ein Panther oder Leopard mit vier Köpfen und vier Flügeln. Danach kam das vierte schreckliche Tier, und das war das Römische Reich mit zehn Hörnern, zehn europäischen Staaten.

[34:31] Und dann in Daniel 7, nach dem Römischen Reich, kommt da dieses kleine Horn hervor. In Daniel 7, Vers 8 lesen wir: Während ich acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen denselben auf, und drei der folgenden Hörner wurden vor ihm ausgerissen. Und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das was? Große Dinge redete.

[34:55] In Vers 20 wird über das Horn mehr gesagt: Auch über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere Horn, das im Porsch stieg und vor dem drei ausfiel, nämlich jedes Horn, welches Augen hatte und ein Maul, das große Dinge redete und das so viel größer aussah als seine Gefährten. Ich schaute, Vers 21, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen und sie überwand.

[35:17] Vers 25: Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern und sie werden in seine Gewalt gegeben werden für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

[35:29] Die Bibel zeigt in etlichen von diesen Charakteristiken ganz deutlich auf, dass nach dem Römischen Reich eine Macht hervorkommt, die ihren Ursprung schon im Geheimnis der Gesetzlosigkeit hat, wie es sich bei Simon Magus gezeigt hat. Und diese Macht ist keine andere Macht als die römisch-katholische Kirche, die für 1260 Jahre lang Zeiten und Gesetz geändert hat und sich selbst erhöht hat.

[35:57] Übrigens, weiß jemand von euch, was die alten Babylonier geglaubt haben? Die alten Babylonier zur Zeit von Daniel, was war deren Religion? Die alten Babylonier glaubten, dass es da eine Frau gibt, die ein kleines Kind geboren hat. Sie beteten diese Frau an mit dem kleinen Kind. Sie glaubten, dass am 25. und 26. Dezember ein großes Fest ist. Um die Zeit, wo wir heute Ostern feiern, beteten sie zu Ischtar. Und wenn ihr Ischtar auf Englisch übersetzt habt, kommt ihr zu Easter, was die Übersetzung von Ostern ist. Sie glaubten an die letzte Ölung. Sie glaubten an, wenn ein Babylonier eine Sünde begangen hat, dann ist er zu den Priestern dort gegangen und hat den Priestern gebeichtet, was er getan hat. Und so weiter.

[36:49] Als die Medo-Perser das Babylonische Reich eroberten, sind die Babylonischen Chaldäer nach Pergamon marschiert, wo der Thron des Satans ist, und von dort weiter nach Rom. Die Babylonische Religion an sich befand sich in Rom. Eine Religion von Magie. Eine Religion von Sonnenanbetung.

[37:15] Und könnte es sein, wie damals bei Simon und August sich die Magie der Götzendienst verknüpft hat mit so ein bisschen Bibelwissen? Leute getauft worden sind, die nie wirklich im Herzen bekehrt waren und dann anfingen für Geld das Amt zu kaufen. Wisst ihr, wer 538, was 538 passiert ist? In dem Jahr, wo die 1260 Jahre losging, Papst Vigilius hat das Papstamt für 200 Pfund gekauft. Damit ging es los.

[37:51] Und wir könnten weiter und weiter erzählen, je mehr wir die Parallelen studieren zwischen Simon und August und dem Papstamt, desto erstaunlicher wird es. Schauen wir weiter, was die Bibel sagt in Daniel 8. Und dort Vers 23 bis 25. Dort heißt es: Aber am Ende ihrer Regierung, wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben, wird ein frecher und listiger König auftreten. Wie wird er sein? Frech und listig. Wo kommt das Wort listig zum ersten Mal vor? Und was hat die Schlange damals gesagt? Was waren ihre beiden Hauptlehren? Erstens, sollte Gott gesagt haben, ist es wirklich das, was Gott gebietet? Oder kann man Gottes Gebote ein bisschen anders interpretieren? Und zweitens, ihr werdet nicht sterben. Die Unsterblichkeit der Seele, das war die erste Lüge. Zufall, dass wir sie auch finden in diesem System.

[38:51] Vers 24: Und seine Macht wird stark sein, aber nicht in eigener Kraft. Warum? Weil dieser Kirchenstaat einfach nur ein ganz kleines territoriales Gebilde ist. Und seine Kraft nicht daran besteht, dass er tausende von Armeen hat, sondern weil es geschafft hat, all die anderen Armeen und all die anderen Königreiche auf seine Seite zu ziehen. Und er wird erstaunliches Verderben anrichten und sein Unternehmen wird ihm gelingen und er wird starke Verderben und das Volk der Heiligen und wegen seiner was? Wegen seiner Klugheit. Und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben. Und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden.

[39:29] Ihr Lieben, was sich ereignet hat, während das Evangelium in die Welt hätte gehen sollen, ist ein Großteil der Christenheit dem falschen Evangelium erlegen. Einer Mischung aus Heidentum und Christentum. Und das wahre Evangelium musste wohin fliehen? In die Wüste von Offenbarung 12. Jahrhunderte sah es so aus, als ob der erste Missionsbefehl aus Matthäus 28, wo die Wahrheit etwas geändert worden ist, wo man im Auftrag von anderen für Geld handelt, Erfolg hat.

[40:01] Und das Ganze nahm seinen Tiefpunkt, als Priester und Abgeordnete, weil die Abgesandte des Papstes durch deutsche Landen zogen und sagten: Wenn der Taler in den Kasten springt, die Seele in den Himmel springt. Die Gabe Gottes für Geld. Aber es gab jemanden, der sich dagegen gestellt hat. Der die Bibel studiert hat und gesagt hat: Habemus Christum. Das hat er nicht gesagt. Er hat es anders ausgedrückt und gesagt: Sola gratia. Allein die Gnade, allein der Glaube. Sola scriptura. Er hatte Christus.

[40:41] Als er das Evangelium von Christus fand, da war das Evangelium für ihn eine ganz besondere Erfahrung. Wissen Sie, in welchem Buch er das gefunden hat? Welches Buch? Der Bibel hat ihn erweckt. Es war der Römerbrief. Es gab mehrere Verse, aber eine Verse ist vielleicht bedeutsamer als alle anderen. In Römer 1, Verse 16 und 17 heißt es: Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes was? Kraft zur Rettung für jeden. Übrigens, was haben die Menschen von Simon Magus gesagt? Er ist die Kraft Gottes. Was sagt Paulus? Das Evangelium ist die Kraft Gottes.

[41:31] Die meisten Menschen glauben, dass Heil in einer menschlichen Person besteht. Dass er, der stellvertretende Christ, die Gnaden gab, das Evangelium, dass er die Schlüssel hat zum Himmel und zur vermeintlichen Hölle. Dass er die Kraft Gottes hat. Aber Paulus fand raus, die Kraft Gottes ist nicht in Rom und auch sonst nirgendwo. Die Kraft Gottes ist im Evangelium, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt. Zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. Eine weltweite Botschaft, denn es wird daran offenbart, die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.

[42:11] Nicht durch Wunder. Wisst ihr, dass die katholische Kirche in den Jahrhunderten des Mittelalters ihre Religion durch eine Art bewiesen hat? Zeichen und Wunder. Als sie nach Großbritannien gingen und die Irischotten bekehren wollte, die Bibel sagt, der Samstag ist der Ruhetag. Da wurden, da fielen plötzlich Dokumente vom Himmel. Da erschienen die Heiligen. Da erschienen Paulus und haben Dokumente unterzeichnet, dass der Sabbat geändert worden ist, den Sonntag. Alle möglichen Dinge, die wir heute wohl sagen: Das kann doch kein Mensch geglaubt haben. Zeichen und Wunder. Bis das Volk so tief im Aberglauben war, dass wenn immer irgendwas passiert ist, man gesagt hat: Wow, ein Zeichen und ein Wunder. Aber Luther entdeckte, der Glaube basiert nicht auf dem, was ich sehe, der Glaube basiert auf dem, was ich lese. Glaube. Nicht Zeichen und Wunder.

[43:07] Und immer gesagt, als Luther diese Dinge sah und erkannte, da entdeckte er auch, dass die Bibel vorhergesagt hatte, dass es dort diesen Antichristen geben wird durch die Verse, die wir gerade gelesen haben, in Daniel 7 und in Daniel 8. Und jetzt gab es ein Problem. Das wahre Evangelium kam wieder an die Oberfläche und es verbreitete sich wie ein Steppenbrand, wie damals fast zur Urchristenheit. Plötzlich war erkannt worden, dass es sich um den Antichristen handelt.

[43:37] Die beiden Evangeliumsaufträge, die beiden Missionsaufträge stießen wieder gegeneinander. Und es sah so aus, als ob das Evangelium jetzt einen entscheidenden Sieg erringen würde.

[43:49] 1517, was ist da passiert? Da kommt Martin Luther und schlägt seine Thesen an. Wie alt waren es gewesen? 95. Zu dem Zeitpunkt war er noch ein Papstanhänger. Er dachte, er kann die Kirche von innen reformieren. Hat nicht funktioniert. 1520 verbrennt er die Bulle des Papstes und ruft zum offenen Kampf sozusagen auf damit.

[44:11] Zur gleichen Zeit, als Luther das Evangelium entdeckt und zum Kampf aufruft gegen den Antichristen und das Evangelium in die Welt tragen will, gibt es einen anderen Mann. Nicht in Deutschland, sondern in Spanien. Der schwer verwundet aus einem Krieg zurückgekommen ist und versucht durch geistliche Formation, durch Meditation, durch östliche Praktiken den Glauben wieder zu entdecken. Sein Name Ignatius von Loyola. Er gründet 1534, kurz danach, die Gesellschaft Jesu. Heute bekannt auch als die Jesuiten.

[44:55] Wer von euch kennt das Buch Der große Kampf? Wer es nicht kennt, ihr müsst es lesen. Gibt es heute auch als Buch Vom Schatten zum Licht. Und darin findet sich folgendes Zitat. Habt ihr gewusst, dass da etwas über die Jesuiten drinsteht? Folgendes Zitat. Jetzt hört gut zu. Achtung, jetzt zuhören.

[46:12] Um diese Männer zu bekämpfen, begeisterte das Jesuitentum seine Anhänger mit einem fanatischen Glaubenseifer, der ihnen die Möglichkeit gab, gleiche Gefahren zu erdulden und der Macht der Wahrheit alle Waffen der Täuschung gegenüberzustellen. Durch ein Gelübde an ständiger Armut und Niedrigkeit gebunden, richtete sich ihr Streben darauf, Reichtum und Macht zu erlangen, um beides zum Sturz des Protestantismus und zur Wiederherstellung der päpstlichen Oberherrschaft zu verwenden.

[46:44] Zu der Zeit, als der Papst, als Luther kam und diese Dinge aufbrachte, gab es eine Zeit, wo die katholische Kirche versucht hat zu diskutieren und durch Konzilien und durch verschiedene Dinge, erst natürlich durch Druck und dann durch Arrangements und lass uns da mal drüber reden, versuchen die Sache zu lösen. Wisst ihr, was das Motto des Jesuitenordens war in der Zeit? Das Motto war: Beendet eure Diskussionen und zerstört den Protestantismus. Ihr Lieben, der Jesuitenorden ist gegründet worden, um den Protestantismus auszulöschen. Das ist was, was die Inspiration uns sagt.

[47:18] Und jetzt pass auf: Als Mitglieder ihres Ordens erschienen sie unter dem Deckmantel der Heiligkeit, besuchten Gefängnisse und Krankenhäuser, halfen den Kranken und Armen, gaben vor, der Welt entsagt zu haben und trugen den heiligen Namen Jesu, der umhergegangen war, Gutes zu tun. Unser Papst heißt der Kardinal der Armen. Aber unter diesem tadellosen Äußeren wurden oft die gewissenlosesten und tödlichsten Absichten verborgen. Es war ein Hauptgrundsatz des Ordens, dass der Zweck die Mittel heiligt. Durch diese Regel: Lüge, Diebstahl, Meineid, Meuchelmord nicht nur verzeihlich, sondern sogar lobenswert, wenn sie dem Interesse der Kirchen dienten.

[48:06] Unter den verschiedensten Masken baten sich die Jesuiten ihren Weg zu Staatsämtern, arbeiteten sich zu Ratgebern der Könige empor, leiteten die Politik der Nation, sie wurden Diener, um als Spione ihre Herren zu überwachen, sie errichteten Hochschulen für die Söhne der Fürsten und Adligen und Schulen für das gewöhnliche Volk und brachten die Kinder protestantischer Eltern dahin, dass sie päpstlichen Gebräuchen huldigten.

[48:30] Durch Erziehung ist die Reformation umgekehrt worden. Habt ihr das gewusst? Nicht durch Schlachten, durch Erziehung. Die erste Generation von Reformatoren stand klar auf der Bibel. Und als man mit der Bibel nicht weiterkam, hat man Schulen gegründet, jesuitische Schulen, jesuitische Universitäten, die so berühmt waren für ihre Doktorgrade, für ihr unglaubliches Wissen, dass irgendwann noch die Protestanten gesagt haben: Wir können ja unsere Kinder zumindest auf die Schulen geben, solange die das nicht glauben da nicht. Und innerhalb weniger Generationen war der Protestantismus tot. Geistlich.

[49:08] Es heißt hier, der ganze äußerliche Glanz und Prunk des päpstlichen Gottesdienstes sollte darauf hinwirken, den Verstand zu verwirren, das Gemüt zu beeindrucken, das Volk in den Bann zu ziehen und die Einbildungskraft zu blenden und zu fesseln. Auf diese Weise wurde die Freiheit, für die die Väter gearbeitet und geblutet hatten, von den Söhnen verraten. Rasch breitete sich die jesuitische Bewegung über ganz Europa aus und wohin sie auch kamen, bewirkten sie eine Wiederbelebung des Papsttums.

[49:38] Liebe Geschwister, es ist Zeit, dass wir verstehen, was passiert. Das meine ich todernst. Dieser Orden ist nicht ein Benediktinerorden. Ich habe mit den Benediktinern einige, also einige, wie soll man sagen, ich stimme nicht mit allem zu, was sie glauben, sogar mit einer ganzen Menge nicht. Auch mit den Franziskanern nicht und mit den Dominikanern. Aber dieser Orden ist von einer anderen Natur. Dieser Orden ist gegründet worden, um den Protestantismus, um Sola Scriptura, Sola Fide und Sola Gratia auszulöschen. Das ist das Ziel. Und die sind erfolgreich. Und das ist keine Verschwörungstheorie, das steht im großen Kampf, den wir austeilen. Das steht da drinnen.

[50:20] Und die Bibel zeigt uns mit Simon Magus genau das gleiche Prinzip schon seit der Zeit der Apostel. 200 Jahre lang haben die Jesuiten ihr Werk getan. Wenn ihr das lesen würdet, die haben nicht die Zeit. In den Geschichtsbüchern der Kirchengeschichte, wie viele Könige und Prinzen ermordet worden sind, wo Attentate verübt worden sind, wo Dinge auf unerklärliche Weise sich verändert haben, alles das Werk von Jesuiten. Sie haben es so schlimm getrieben, dass irgendwann sogar die katholische Kirche Angst vor ihnen hatte und 1773 den Jesuitenorden verboten hat. Habt ihr das gewusst? Clemens, der ich weiß nicht mehr wievielte hat, hat ihn verboten. Und kurze Zeit später ging der Papst selbst in Gefangenschaft. Und als der Papst wiederhergestellt war, nachdem Napoleon dann vernichtet war 1814, was war das Erste, was der Papst gemacht hat? 1814 den Jesuitenorden weltweit wiederhergestellt.

[51:28] Und seitdem wächst die Wunde wieder zu. Lasst uns einen Text ausschlagen in Offenbarung 13.

[51:46] In Offenbarung 13 heißt es Vers 3: Und ich sah eine in seiner Köpfe wie zu Tode verwundet. Wir wissen, das ist die Wunde von 1798. Und seine Todeswunde wurde gehalten. Und was sagt der nächste Text? Und die ganze Erde sah. Wer hat davon aufgepasst? Wo haben wir das schon mal gelesen, dass sie verwundert waren? Das ganze Volk war in seinem Bann. Wörtlich, sie waren verwundert. Erstaunt ihm hinterher. Sagt die Bibel, dass Zauberei betrieben wird. Schaut in Offenbarung 18. Wo die Hure Babylon beschrieben wird. Offenbarung 17 und 18. Und da heißt es in Offenbarung 18, Vers 23: Und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen. Und die Stimme des Bräutigams und der Braut war in der Erde. Denn durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt. Simon Magus hatte alle Menschen in Samaria unter seiner Hand durch die Magie, die er ausführte. Diese Hure Babylon hat die ganze Welt in ihrer Hand durch die Zauberei.

[52:54] Ihr Lieben, wisst ihr, dass es ein Problem gab, was die Jesuiten zu lösen hatten? Das Problem war, dass Daniel 7 so deutlich ist, wie es ist. Man konnte Daniel 7 nicht mehr ändern, weil es gab zu viele Bibelübersetzungen. Was sollte man machen? Und so gab es zwei Jesuiten. Der eine hieß Ribera und der andere hieß Alcazar. Diese beiden Namen könntet ihr euch merken. Ribera und Alcazar, beides spanische Jesuiten. Im Jahre 1600 kamen die gleichzeitig auf zwei gegensätzliche Ideen. Der erste von ihnen, Alcazar, sagte: Wir müssen das ganz neu interpretieren in Daniel 7 und Daniel 8. In Wirklichkeit ist der Antichrist nicht im Mittelalter, sondern er ist in der Vergangenheit. Der Antichrist von Daniel 7 und Daniel 8 usw. ist in Wirklichkeit ein kleiner, unbedeutender, aber gefährlicher König mit Namen Antiochus IV. Epiphanes. Schon mal gehört? Und auch die Offenbarung spricht gar nicht vom Papst, sondern von Kaiser Nero. Das nennt man Präterismus. Es kommt von Präteritum, Vergangenheit. Alles das, Daniel-Offenbarung, spielt alles in der Vergangenheit.

[54:10] Jetzt der Andere, der Ribera, sagt im gleichen Orden genau das Gegenteil. Er sagt, wir müssen uns das neu überlegen. In Wirklichkeit spricht Daniel-Offenbarung nur von der Zukunft. Das heißt, der Antichrist kommt in der Zukunft. Da wird es dann buchstäbliche dreieinhalb Jahre geben, buchstäbliche 1062 Tage kurz vor der Wiederkunft. Und da wird es einen buchstäblichen Antichristen geben, der buchstäblich in Jerusalem regiert. Das ist alles noch zukünftig.

[54:36] Sind die beiden Theorien übereinstimmend? Das ist total das Gegenteil. Aber trotzdem sind sie sehr erfolgreich. Warum? Was ist der Sinn davon? Wenn ich entweder in die Vergangenheit schaue oder in die Zukunft, wohin schaue ich auf keinen Fall mehr? Die Gegenwart.

[54:52] Jetzt für einige Zeit lang haben das nur Katholiken geglaubt. Geht mal heute Theologie studieren. Für nur ein Semester. Und es ist vollkommen egal, ob ihr eine katholische, evangelische, was für eine Institution, zum Teil sogar bei den Freikirchen. Geht in eine baptistische, methodistische, in welche Kirche ihr auch gehen wollt, außer den Siebenten-Tags-Adventisten, und fragt, was die in ihrem Theologiestudium gelernt haben über den Antichristen. Wisst ihr, was sie gelernt haben? Präterismus. Jede Kirche, jede signifikante Kirche unserer Zeit lehrt heute entweder den Präterismus, und einige, vor allem die Evangelikalen, lehren den Futurismus. Ratet mal, wie viele Kirchen heute noch dafür überzeugt sind, dass Daniel sieben vom Papst uns spricht. Sie hatten Erfolg.

[55:54] Und die Frage ist, werden wir, wenn all die anderen Bannerträger um uns herum fallen, werden wir das Banner hochhalten? Wisst ihr, lange bevor es einen Siebenten-Tags-Adventisten auf dieser Welt gab, und alle, die es mir nicht glauben, sind herzlich eingeladen zu unserem Adventsgeschichtsseminar, da zeigen wir das Jahr für Jahr. Kein Jahr ging vorüber im Jahre 1801, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 1811, 12, 13, 14, wo irgendein Anglikaner, Baptist, Kongregationalist – die haben ständig gesagt, der Papst ist ein Antichrist und haben es genau gezeigt und haben für das wahre Evangelium gefochten. Es ist keine zweihundert Jahre her, wo alle Protestanten gemeinsam an diesem Banner standen. Heute sind sie alle gestorben, an diesem Punkt. Wir haben das nicht erfunden, meine Lieben. Wir haben unsere Prophetieauslegungen nicht erfunden. Wir sind leider nur die Einzigen, die übrig geblieben sind.

[56:46] Und ratet mal, wer dann das Ziel sein würde. Schaut in Offenbarung 12, Vers 17.

[56:52] Offenbarung 12, Vers 17. Und der Drache wurde zornig über die Frauen und ging hin, um Krieg zu führen mit den was? Mit den Übrigen. Woran erkennt man sie? Mit den Drachen. Mit den Übrigen. Woran erkennt man sie? Welche, die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu haben. Zeugnis Jesu ist Offenbarung 19, Vers 10. Der Geist der Weißsackung.

[57:24] Und wisst ihr, Krieg führen, ein erfolgreicher Krieg, ist niemals frontal. So viel habe ich mittlerweile von Kriegsführung gelernt. Durch das Adventgeschichtsseminar musste ich viele napoleonische Schlachten mir anschauen. Kriegsführung läuft niemals frontal. Wenn du Krieg führen willst und gewinnen willst, dann musst du den Rücken deines Feindes beherrschen. Und glaubt ihr, der Satan beherrscht das nicht? Hat der Satan es beherrscht, bei Simon Magus hineinzukommen? Hinter den Rücken? Hat er es beherrscht in der frühen Christenheit? Hat er es beherrscht im Protestantismus?

[58:00] Ihr Lieben, es wird Zeit, dass Judas 3 eine Realität wird. Wir müssen für den Glauben kämpfen. Der Missionsauftrag ist nicht einfach eine Beschäftigungstherapie für langweilte, siebten-Tags-Adventisten. Frei nach dem Motto: Naja, sonst wissen wir nicht, was wir am Sabbatnachmittag machen, lasst uns mal ein paar Flyer verteilen. Da haben wir ein gutes Gewissen, haben wir es getan. Ihr Lieben, wir sind in einem Kampf. Und, ich weiß nicht, ob ich es euch noch nicht gesagt habe, aber unser Feind schläft nicht. Die schlafen nicht.

[58:34] Ja, natürlich ist es ein bisschen anstrengend und wir hätten gern Freizeit, nicht wahr? Wisst ihr, Jesuiten denken nicht so. Übrigens, nebenbei gesagt, glaubt ihr, dass Jesuiten gerettet werden können? Einer der größten Jesuiten aller Zeiten war Lacunza. Wer von euch weiß, wer Lacunza war? Alle, die sich jetzt melden, können wissen, die waren beim Adventsgeschichtsseminar. Lacunza war ein Jesuit in der Zeit, wo die Jesuiten verboten waren und er hatte keine Lust mehr, da groß weiterzuarbeiten. Er hat einfach 30 Jahre lang die Bibel studiert und der erste Katholik seit über 1000 Jahren entdeckt, dass Jesus bald wiederkommt. Und ich glaube, er wird im Himmel sein. Trotz aller Folgen, jesuitischen Transformationen und so weiter. Die Bibel hat ihn noch gerettet, nicht wahr? Manasse ist gerettet worden, Nebukadnezar ist gerettet worden. Auch George Mario Bergoglio kann im Himmel sein. Glaubt ihr es nicht auch? Er muss das Evangelium annehmen und muss sein Amt verlassen. Das ist gut möglich. Aber es könnte auch sein, dass er es nicht tut. Und dann sollte er auf der Hut sein.

[59:38] Nicht, dass ihr mir falsch versteht. Wir wollen nicht extrem werden, nicht wahr? Lasst euch nicht von irgendwelchen Leuten einreden, dass das jetzt notwendigerweise der letzte Papst gewesen ist. Diese Theorie gab es schon bei dem letzten Papst und bei den Folgen auch schon. Und irgendjemand findet immer irgendeine Zahl in der Bibel, die er so lange stretchen kann, bis irgendwann rauskommt, dass das der letzte Papst ist. Das ist Quark. Schon 20 Päpste hätten die letzten Päpste sein können. Aber wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen. Was muss denn Gott noch zulassen, als dass ein Jesuit, dessen Ziel es ist, den Protestantismus auszulöschen, Papst wird? Ich meine, was muss denn noch passieren?

[1:00:16] Wir waren 2008 an der Stelle, dass die Finanzkrise so schlimm war, dass die weltlichen Medien gesagt haben: Wer weiß, was nächstes Jahr passiert. Naja, und wir haben gedacht, naja. Was muss noch passieren?

[1:00:32] Ihr Lieben, damit wir aufwachen und sagen: Meine Güte, die andere Seite steht in den Startlöchern. Habemus Christum. Hast du Christus? Denn es wird am Ende der Zeit nur zwei Banner geben. Es gibt nur zwei Missionsaufträge. Und alle verschiedenen Kirchen und Weltanschauungen und Denominationen und Religionen werden sich am Ende zusammenfinden, Banner. Das eine Banner von Leuten wie Simon Petrus, die hinausgegangen sind und mit allen Fehlern und Schwächen, die sie hatten, sich von Christus haben verändern lassen, um eine Botschaft zu predigen, dass Jesus der Retter der Welt ist, und sie haben die Welt erreicht. Das andere Banner von Leuten wie Simon Magus. Und die Leute waren in den Bann gezogen. Verführt. Bei welchem Banner willst du stehen? Simon Magus oder Simon Petrus? In der Gesellschaft Jesu? Oder verbunden mit Jesus?

[1:01:36] Willst du rufen Abba oder willst du rufen Papa? Jeder Mensch kann wählen. Die, die nach dem Geist wandeln, die rufen Abba, lieber Vater. Die, die nach dem Fleisch wandeln, werden rufen Papa, heiliger Vater. Zwei Möglichkeiten. Und wie viele von deinen Freunden, von deinen Nachbarn, von deinen Arbeitskollegen, Verwandten, wissen das? Wissen, was auf uns zukommt. Fokus und Spiegel und die Zeit und die Tagesschau sagen ihnen nicht, was der Jesuitenorden vorhat. Da steht nur der Kardinal der Armen. Die schöne Oberfläche. Du weißt mehr.

[1:02:22] Es ist nicht deine Aufgabe, nur auf die Jesuiten rumzuschimpfen. Ihr wisst, was ich meine. Aber wenn wir Christus haben, dann haben wir was? Das Leben. Schaut mit mir in 1. Johannes.

[1:02:40] 1. Johannes 5. Und damit wollen wir das schließen. Wisst ihr, der Papst mag vielleicht der mächtigste Religionsführer der Welt sein. Aber mein Herr, dem ist gegeben, alle Macht im Himmel und auf Erden. Der Papst mag viel Einfluss haben. Aber einer nach dem anderen stirbt oder tritt ab. Mein Herr lebt für immer.

[1:03:12] Mein Priester kann mich erlösen. Und deswegen sagt die Bibel in 1. Johannes 5: Habemus Christum. Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Einfache Frage heute Morgen: Hast du Christus? Hast du ihn? Und gehst du mit ihm Menschen für ihn zu gewinnen? Folgst du dem Beispiel von Simon Petrus?

[1:03:54] Das war der letzte Vers, jetzt kommt der allerletzte. Schaut in dem, was Simon Petrus uns sagen möchte. Meint ihr nicht, dass es gut ist zu sehen, was Simon Petrus uns sagt? Im Gegensatz zu dem, was Simon Magus sagt? Simon Petrus, erster Brief von ihm, zweiter Petrusbrief, Kapitel 1, und dort Vers 19.

[1:04:20] Zweiter Petrus 1, Vers 19. Die Bibel sagt: Und so halten wir nun fest an dem was? Völlig gewissen, prophetischen Wort. Lasst uns festhalten, lasst uns dafür kämpfen, ihr Lieben.

[1:04:34] Warum? Und ihr tut gut daran, ein Licht, das einem dunklen Ohr scheint. Ihr Lieben, wir leben in einer spannenden Zeit, in einer Zeit, die wirklich immer dunkler wird. Und das prophetische Wort, Daniel, Offenbarung, und die anderen Kapitel, die prophetisch sind, sie sind ein Licht auf unserem Weg. Lasst uns daran festhalten, lasst es uns selbst studieren, warte nicht bis zur nächsten Evangelisation. Kannst du Daniel und Offenbarung verstehen, die wichtigen Kapitel da drin? Kennst du sie? Kannst du sie in Liebe einem anderen weitergeben? Wir tun gut daran, darauf zu achten.

[1:05:16] Bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. Wer ist der Morgenstern? Jesus Christus. Wir reden immer davon, wir wollen Christus im Herzen haben, nicht wahr? Christus im Herzen haben. Hier steht, wie wir Christus ins Herz bekommen. Wenn wir die Prophetie studieren, gemeinsam mit Christus, dann wisst ihr, dass es in der Prophetie eigentlich immer um Jesus geht. Schon die Offenbarung heißt die Offenbarung Jesu Christi. Wenn wir Christus haben, Christus nachfolgen und sorgfältig auf uns achten, was in der Welt geschieht, dann werden wir nicht fehlgehen können. Lasst euch nicht verführen, lasst euch nicht irre machen, lasst euch nicht in den Bann ziehen von Zeichen und Wundern und von was auch immer. Und von geheimen Taktiken. Studiert das Wort. Denn wenn ihr das Wort studiert und darauf felsenfest steht, kann kommen, was will.

[1:06:10] Habemus Christum nicht. Wer von euch möchte sagen: Ich möchte Christus nachfolgen? Kostet, was es wolle. Amen.


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