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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema „Ein gebrochenes Herz – Der Neue Bund“. Es wird erklärt, wie Gott uns auch in Zeiten des Herzschmerzes begegnet und wie der neue Bund durch Jesus Christus Heilung und Hoffnung schenkt. Die Botschaft betont die Gnade und Vergebung, die uns durch diesen Bund zuteilwerden.

In dieser Predigt wird das Konzept des Neuen Bundes beleuchtet, der als Erfüllung der 4000-jährigen Liebesgeschichte zwischen Gott und der Menschheit verstanden wird. Christopher Kramp erklärt, wie Gott über Jahrtausende versucht hat, eine tiefe Beziehung zu den Menschen aufzubauen, und wie Jesus Christus als der Neue Bund selbst gekommen ist, um diese Verbindung zu ermöglichen. Die Predigt betont die drei Kernelemente des Neuen Bundes: das Gesetz Gottes im Herzen, eine direkte Beziehung zu Gott und die Vergebung der Sünden.


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Serie: Gott mit uns

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Transkript

[0:30] Einen gesegneten Sabbat! Herzlich Willkommen heute Morgen hier in der Gemeinde Bad Cannstatt. Liebe Geschwister, liebe Freunde, liebe Gäste aus nah und fern. Wir begrüßen ganz recht herzlich auch die Gäste, die weiter herkommen. Sie haben gehört, wir haben Gäste aus Berlin und wir freuen uns, dass ihr da seid. Und wir freuen uns auch über unsere Gäste aus Bulgarien, auch heute. Schön, dass ihr da seid. Wir freuen uns auch über diejenigen, die uns live zugeschaltet sind, auch wenn sie nur wenige Meter über uns sich befinden. Ein herzliches Willkommen auch unseren stillenden Müttern, die jetzt per Livestream gar nicht so weit von uns entfernt sind, aber über den Livestream uns zuschauen. Und natürlich auch all diejenigen, die über den Computer zuschauen, sei es, wo sie auch immer sein. Und auch an diejenigen, die dann später die Aufnahme sehen. Ganz erstaunlich, weil wer das alles sieht, nicht wahr? Herzlich Willkommen.

[1:35] Wir haben heute das fünfte Thema unserer Serie Gott mit uns. Wer hat bisher alle vier Themen mitverfolgt? Heieiei. Und war dabei immer auch da vor Ort. Heieiei. Wir werden alle, die das nicht mitverfolgt haben, wir werden die Themen in Kürze auch online haben. Und wir legen es euch ans Herz, das noch einmal zu studieren. Ich glaube, es ist ein wichtiges Thema, ein praktisches Thema für unser persönliches Christsein. Und wir werden jetzt der Versuchung nicht nachgeben, alles nochmal zu wiederholen oder zusammenzufassen. Wir wollen uns nur damit begnügen, nur mit einigen ganz wenigen Schlaglichtern aus diesen vier Teilen, die wir bisher gehabt haben und diesen 4000 Jahren Menschheitsgeschichte, Liebesgeschichte, die wir behandelt haben.

[2:24] Wir haben gesehen, der Mensch wurde geschaffen, wozu? Um Gott ähnlich zu sein. So zu denken wie Gott. Ihm ein Ebenbild zu sein. Wir haben gesehen, das Wesen Gottes lässt sich in einem Wort am besten zusammenfassen, nämlich in dem Wort Liebe. Und Gott hat versucht, diese Liebe den Menschen zu erklären. Und er wollte mit ihnen einen Bund angehen. Und wir haben gesehen, das zentrale Element am Bund ist, dass dort zwei Dinge sich verbinden. Und wir haben gesehen, dass in diesen verschiedenen Elementen und diesen verschiedenen Abschnitten dieser Liebesgeschichte zwischen Gott und der Menschheit, er immer wieder versucht hat, Gott diesen Bund zu erklären.

[3:09] Wie hat er zuerst versucht, den Bund zu erklären? Was war das erste Gleichnis, das er versucht hat, den Menschen nahezubringen, um ihm zu lehren, wie das eigentlich ist mit dieser Liebe? Die Ehe zwischen Adam und Eva. Hat das gereicht, um den Menschen dauerhaft das beizubringen? Nein, es gescheitert. Als Gott das versucht hat, was hat er dann versucht? Was waren so die nächsten Dinge, die er versucht hat? Im Alten Testament, um diesen Bund zu illustrieren. Zunächst einmal hat er versucht, mit einigen Menschen ein Bündnis einzugehen. Menschen wie Noah, Menschen wie Henoch oder wie Abraham, um an ihnen zu zeigen, was er meint mit dem Bund. Haben es die Menschen jetzt vollkommen verstanden, oder nein? Nein.

[3:51] Als nächstes hat er versucht, vielleicht soll ich ein ganzes Volk herausnehmen aus Ägypten. Und er hat das Volk herausgeführt und hat es wohin gebracht, an den Berg Sinai. Und hat dort zu ihnen gesprochen, um diesen Bund mit ihnen einzugehen. Hat das gereicht und funktioniert? Auch nicht. Das Volk hat die Worte gehört und wollte sie lieber aufs Stein geschrieben haben, als sie ins Herz zu bekommen. Wir haben gesehen, dass dort der alte Bund entstanden ist, eine Beziehung auf Distanz, wo man weiß, wer Gott ist, aber ihn nicht zu nah an sich heranlassen möchte.

[4:20] Was hat Gott dann gemacht? Als das Volk ihn halb abgelehnt hat. Welchen Schritt? Das war dann der dritte Vortrag, den wir behandelt haben. Was hat er dann gebracht? Durch Leute wie David. Liebeslieder. Er hat versucht, durch die Lieder der Psalmen, durch die Sprüche der Sprüche, durch das Hohelied, durch Poesie den Menschen zu erreichen, seine Liebe zu beschreiben, in ganz wundervoller Poetik. Und hat das funktioniert? Nein, selbst diejenigen, die es geschrieben haben, wie Salomo, sind irgendwann später abgefallen.

[4:56] Dann hat er die Propheten gesandt. Über die haben wir gestern gesprochen, nicht wahr? Isaiah, Jeremia, Hesekiel. Manche von diesen Propheten mussten sogar das am eigenen Leib erleben, weil er so viele Hure zur Frau hatte. Und er hat durch diese Propheten versucht, ihnen deutlich zu machen, wie er fühlt, wenn das Volk nicht nah bei ihm ist, wenn das Volk sich anderen Göttern zuwendet, anderen Sünden, anderen Dingen und einen Bund mit anderen eingeht, statt mit ihm. Aber hat das genützt? Nein.

[5:24] So sehen wir, dass Gott 4.000 Jahre lang versucht, seine Liebe zu erklären und er wird nicht verstanden. Wie lange hast du versucht, hast du mal versucht, jemandem die Liebe zu erklären und du bist nicht verstanden worden? Es hat nicht sofort gefunkt, nicht sofort geklappt. Wie lange hast du es versucht hinterher noch? Eine Woche? Zwei Wochen? Zwei Monate? Manch einer läuft einem vermeintlichen Partner 10 Jahre hinterher, nicht wahr? Gott läuft dem Volk Gottes 4.000 Jahre hinterher und versucht ihnen deutlich zu machen, was er wirklich möchte. Und es scheitert und es scheitert. Es scheitert einfach nicht. Die Frage ist, was soll er noch tun?

[6:06] Und bevor wir das anschauen, was das letzte Mittel war, das ihm noch einfiel, möchte ich einladen, gemeinsam mit mir niederzuknien und ein kurzes Gebet zu sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können. Niemand von uns ist würdig, zu dir zu kommen, aus dem Selbst heraus. Wir alle sind Sünder, wir alle haben uns von dir entfernt, wir alle haben die Dinge getan, die wir auch in den letzten Vorträgen besprochen haben. Niemand von uns ist in diesem Bund geblieben, den du uns angeboten hast. Aber heute wollen wir sehen, wie wir in diesen Bund zurückkommen können, wie dieser Bund erneuert werden kann. Und wir wollen, dass es nicht nur ganz und vollständig wird, sondern ganz und vollständig. Und so bitten wir dich jetzt, weil dieses Thema so lebensnotwendig ist und so entscheidend, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Herzen anrührst, dass unsere Gedanken sich auf dieses Thema und dieses Thema allein konzentrieren können, dass wir verstehen, was du sagen möchtest und dass wir deinem Liebeswerben nachgeben. Jesus, komm doch in unser Herz. Heute, jetzt, wie in dieser Predigtstunde. Durch dein Wort und durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir von ganzem Herzen. Amen.

[7:36] Schlag mit mir gemeinsam auf Hebräer 8 und dort Vers 7. Hebräer 8, Vers 7. Vers 7. Dort sagt die Bibel, denn wenn jener erste Bund, gemeint ist der Bund am Sinai, den wir genannt haben, den alten Bund, diese Beziehung auf Distanz, es heißt hier, denn wenn jener erste Bund tadellos gewesen wäre, so wäre nicht Raum für einen zweiten gesucht worden.

[8:20] Was lernen wir über den alten Bund hier? Er war nicht tadellos. Die Beziehung zwischen Gott und dem Volk Israel war nicht perfekt. Sie war auf Distanz, sie war nur halb. Wir haben gesehen gestern Abend, durch die viele Hurei des Volkes Israel, wie schlimm sich das Ganze entwickelt hat. Gott zeigte ganz deutlich, dass diese Beziehung, die er gehabt hat mit dem Volk Israel, ihm nicht ausgereicht hat, zu keinem Zeitpunkt. Er hat sich immer nach mehr gesehen. Er hat nach einer anderen Form gesucht, einem anderen Bund, einem tiefen Bund, einem echten Bund, so wie wir ihn von Anfang an in der Bibel eigentlich finden, wie er schon bei Adam und Eva gewesen war.

[8:56] Die Frage, die Gott sich Ertausende gestellt hat, wie schaffe ich es, dass mein Volk diesen echten, wahren Bund versteht, wirklich begreift, um es zu erleben. Wir haben gestern kurz eine Geschichte angeschaut, die wir heute noch mal ganz kurz Revue passieren lassen wollen, in Jesaja 7. In Jesaja 7, und dort ab Vers 10. Wir haben gestern dieses Beispiel gegeben, was müsste dein Partner tun, um seine Liebe zu beweisen? Was wäre so ein Liebesbeweis? Gestern hat sich kaum einer getraut, irgendwas zu sagen, deswegen frage ich noch mal alle diejenigen, die gestern nicht da waren, wenn dein Partner dir mal so richtig seine Liebe beweisen sollte, was müsste er tun? Oder ein guter Freund, jemand, der dir ganz nahe steht, wenn er wirklich seine Treue und Liebe beweisen müsste, was wäre so ein angemessener Liebesbeweis?

[9:54] Geduld. Noch eine Idee? Jetzt weiß ich, dass du mich liebst. Die Liebe leben. Zeit füreinander. Das ist gestern auch schon gesagt worden. Lesen wir Jesaja 7, und dort Vers 10, mitten in diesem Abfall des Volkes Gottes, als die Frau Gottes, das Volk Israel, nicht das getan hat, was es tun sollte, heftig verliebt war in die Assyrer und in die Ägypter, da sagt Gott in Vers 11 zu dem König Ahas, erbitte ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott, erbitte es in der Tiefe oder droben in der Höhe. Da antwortete Ahas, ich will nichts erbitten, damit ich den Herrn nicht versuche. Gott sagt, was soll ich euch tun? Du darfst dir ein Zeichen aussuchen. Du darfst dir aussuchen, was ich tun soll. Du kannst es nehmen vom Himmel, unter der Erde, von der Erde, egal was es ist, was soll man tun? Du darfst wählen. Was soll ich für dich tun? Und Ahas sagt, lass gut sein. Das ist schon in Ordnung. Machen wir nicht zu viel.

[11:16] Wenn Gott dich fragen würde, was soll ich dir geben? Du darfst alles haben, was du möchtest. Ich möchte ein Zeichen geben meiner Liebe. Was möchtest du haben? Was würdest du antworten? Würdest du sagen, so wie Ahas, lass mal gut sein, Gott. Das Volk Israel wollte kein Zeichen von Gott haben. Die waren zufrieden mit dem Status. Du kümmerst dich um unser Korn und Most und Öl. Du kümmerst dich darum, dass wir genug zu essen haben. Du bringst sozusagen das Geld nach Hause und ich mache, was ich möchte. Und wir leben so nebeneinander. Ich weiß, was ich zu tun habe. Du weißt, was du zu tun hast. Und Gott sagt, das interessiert mich nicht so. Ich möchte eine innige Verbindung zu dir haben. Was soll ich dir geben? Was kann ich dir beweisen? Was kann das Zeichen sein?

[12:08] Dass Gott in die Initiative geht. In Vers 13 heißt es, darauf sprach Jesaja, höre doch, Haus David, ist es euch nicht genug, dass ihr Menschen ermüdet, müsst ihr auch meinen Gott ermüden. Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Gott sagt, okay, ihr wisst gar nicht, was ich euch geben kann. Ich werde in die Initiative gehen. Ich werde in die Offensive gehen. Ich werde euch ein Zeichen geben. Und er sagt, siehe, die Jungfrau will schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen, was? Immanuel geben. Immanuel heißt was? Gott mit uns.

[12:48] Frage. Wer von uns war schon einmal in einer Beziehung? Wer von uns war schon einmal in einer Beziehung, wo der Partner nicht ganz so gewesen ist, wie er es sich gewünscht hat? Wo sitzt dein Partner? Wie versucht man, seinen Partner zu ändern? Was sind so die Mittel, die ihr ausprobiert habt? Seid ehrlich, was habt ihr versucht? Schimpfen? Okay. Diskutieren? Okay, das ist die Vorform von schimpfen. Diskutieren. Gibt es noch eine Vorform davor vor Diskutieren? Ermahnen? Ermahnen, ja. Schuldzuweisen? Man fängt immer mit Reden an. Schon mal versucht mit Reden? Könntest du das bitte anders machen? Man redet und dann redet man mehrmals und redet man immer wieder und irgendwann reicht es, um der Geduld zu fahren, dann fängt man an zu diskutieren und dann redet man noch mehr und diskutiert noch mehr und irgendwann ist man dann beim Ermahnen und dann vielleicht beim Schimpfen und dann fliegen die Pantoffeln oder mehr.

[14:04] Was gibt es noch für Varianten, außer zu reden? Strafen? Ja, gut. Das hängt natürlich von Kultur und Zeit ein bisschen ab, aber Strafen, ja. Das ist interessant. Ist euch schon mal aufgefallen, dass man seinen Partner nicht ändern kann? Schon mal versucht, den Partner zu ändern? Wir haben vor unserer Eheschließung so ein bisschen, unser Prediger hat sich um uns gekümmert und hat uns einmal oder zweimal zusammengenommen und gesagt ein paar Dinge, worauf es ankommt und eine Sache, die ich überall schon gehört habe, war schon vor meiner Ehe, versuch gar nicht, seinen Partner zu ändern, es funktioniert nicht. Du kannst reden, leise, laut, langsam, schnell, wiederholt, du kannst es aufschreiben, als Brief oder ein Zettel an die Wand, tu das!

[15:04] Gott hat 4000 Jahre versucht, das Volk zu ändern. Er hat geredet, hat Beispiele gegeben, hat Gleichnisse gegeben, er hat aufgeschrieben, es hat nichts genutzt. Also hat Gott gesagt, es gibt nur eine Möglichkeit, mein Volk zu ändern. Es gibt nur eine Möglichkeit, meinen Partner zu ändern, das ist, wenn ich jetzt mich ändere. Jetzt, Gott musste sich ja nicht wirklich ändern, Gott war schon immer perfekt, es lag ja nicht an Gott, aber Gott konnte sich in einem Punkt ändern, er konnte seinen Zustand ändern. Er konnte das vorleben, was er meinte. Jesus sagt, oder vielmehr Gott sagt, ich will euch ein Zeichen geben, das Zeichen heißt Immanuel. Was wollte Gott von dem Volk? Was war sein Wunsch? Den Bund, nicht wahr? Gott mit uns, das war sein Ziel, sie haben es nicht begriffen.

[16:02] Das Einzige, was sie noch einfiel, war, okay, wenn sie es nicht begreifen, egal ob ich es ihnen erkläre, durch die Ehe, durch das Heiligtum, durch das Gesetz, durch Propheten, egal was ich tue, sie begreifen es nicht, die einzige Möglichkeit, die ich habe, ich muss es ihnen vorleben. Jetzt, wie kann ich es ihnen vorleben? Wie kann ich Gott mit uns vorleben? In dem Gott Mensch wird und in einer Person den Bund zwischen Gott und Mensch zeigt. Immanuel.

[16:36] Jesus Christus hat nicht den neuen Bund erfunden. Jesus Christus hat nicht den neuen Bund gebracht. Jesus Christus ist der neue Bund, denn er ist die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Jetzt schauen wir uns das mal ein bisschen genauer an. In Johannes 1 und dort Vers 1 heißt es, Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. War Jesus ganzer wahrer Gott? Ja oder nein? Bibel sagt das ganz deutlich. 1 Vers 8 heißt es, dass Gott zu dem Sohn sagt, Dein Thron, oh Gott. Jesus hat später gesagt, er Abraham war, bin ich. In Kolosser heißt es, in ihm wohnte die Fülle Gottes leibhaftig. Oder in ihm wohnt sie sogar. Er war ganzer Gott.

[17:36] Aber dann sagt die Bibel auch, in Vers 14, Johannes 1 Vers 14, und das Wort wurde Fleisch. Gott wurde Fleisch. Und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, als das Eingeborene vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Jesus Christus, der erste Gedanke, den wir verstehen müssen, Jesus Christus ist der Neubund. Er hat vorgelegt, was es bedeutet, wenn der Mensch und Gott sich verbinden.

[18:16] Sind in Jesus Christus Gott und Mensch ein Bund eingegangen? War Jesus ganzer Gott? War Jesus ganzer Mensch? Sagt die Bibel, dass er ganzer Mensch war? Die Bibel sagt, dass er uns in allem ähnlich geworden ist. Nicht wahr? Dass er in allem versucht worden ist, wie wir, doch ohne Sünde. Übrigens, es gibt einige Menschen, die sagen, Jesus Christus war nicht ganzer Mensch. Er hatte einen Vorteil, er war so fast Mensch, also so eine Stufe über dem Menschen. Was würde das mit der ganzen Idee Gottes machen? Zunichte. Jetzt gibt es auch einige Menschen, die sagen, Jesus Christus war nicht ganzer Gott. Er war vielleicht so fast Gott, halber Gott, dreiviertel Gott, aber nicht ganzer Gott. Was macht das mit der Idee? Die gesamte Idee von Immanuel fällt flach. Wer sagt, dass Jesus nicht Gott ist, oder wer sagt, dass Jesus nicht ganzer Mensch war, läuft an dem Hauptziel des Evangeliums vorbei. Jesus musste ganzer Gott sein, und ganzer Mensch sein, denn das einzige Ziel seines Kommens war, zu zeigen, wie Gott und Mensch harmonisch zusammenleben können. In einem Bund.

[19:36] Jetzt. Worin besteht der neue Bund, den Gott machen wollte? Schauen wir das nochmal gemeinsam an. In Jeremia 31 haben wir gestern gelesen, und diese drei Elemente müssen wir wirklich in unser Hirn hineinbrennen. In Jeremia 31 und dort Vers 31 bis 34. Jeremia 31, Vers 31 bis 34. Gott hatte damals schon verheißen, was er in diesem Immanuel tun wollte. Es heißt hier in Vers 31, siehe es kommend Tages, sprich daher, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Federn schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eher war. Nicht der alte Bund, sondern der neue.

[20:36] Vers 33, sondern das ist der Bund, jetzt wieder beschrieben, achtet genau drauf, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, sprich daher, ich will mein was? Mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben und ich will ihr Gott sein, sie sollen mein Volk sein. Erste Idee, das Gesetz Gottes kommt wohin? Ins Herz. Wir haben es immer wiederholt, aber ich möchte, dass wir in diesem Seminar das nie wieder vergessen. Das Gesetz Gottes soll wohin? Ins Herz. Das Gesetz Gottes beschreibt was? Seine Liebe. Denn das Gesetz Gottes wird zusammengefasst, liebe Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. Das ganze Gesetz Gottes ist Liebe. Das heißt, das Gesetz Gottes im Herzen zu haben, ist die Liebe zu Gott und zum Nächsten im Herzen zu haben. Das ist die erste und wichtigste Funktion des Bundes.

[21:28] Wie kommen wir dahin? Wir fangen mit dem nächsten Vers an. Vers 34. Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen, erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom kleinsten bis zum größten. Unter ihnen spricht der Herr. Wie kann ich dazu kommen, dass die Liebe in mein Herz kommt? Wenn ich Jesus direkt erkenne. Erkennen heißt was? Haben wir jetzt oft genug gesagt. Adam erkannte sein Weib und sie war schwanger. Wenn wir eine direkte Beziehung zu Gott haben, dann kommt das Gesetz in unser Herz. Macht das Sinn? Gott geht von Wirkung zu Ursache. Er sagt, ich möchte mein Gesetz in dein Herz haben. Um das zu erreichen, musst du aber direkten Kontakt zu mir haben, dass ich schreiben kann in deinem Gesetz. In deinem Gehirn. Wie kann ich direkten Kontakt haben?

[22:18] Es muss noch ein nächster Schritt folgen. Schauen wir das Ende an von Vers 34. Es heißt, denn sie werden mich alle kennen, vom kleinsten bis zum größten, unter ihnen spricht der Herr, denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken. Wir haben gesagt, was ist Sünde? Sünde ist das Gesetz. Das Gesetz ist die Liebe. Deswegen ist Sünde Lieblosigkeit oder Übertretung der Liebe. Damit ich eine direkte Beziehung zu Gott haben kann, muss die Sünde was muss sie? Weggenommen werden.

[22:52] Also fassen wir nochmal zusammen, diese drei Schritte. Das Gesetz Gottes soll wohin? Ins Herz. Damit es dort hinkommt, kann, brauche ich eine direkte Beziehung zu Jesus. Wie kann die geschehen? Indem das, was die Beziehung trennt, die Sünde, hinweggenommen werden kann. Versteht ihr, dass es das alles nicht gibt, wenn die Sünde noch existiert? Ist euch das bewusst? Dieses Evangelium, das am Anfang gepredigt wird, die Sünde bleibt und Jesus schaut einfach drüber, kann das nicht erfüllen. Versteht ihr das? Denn nur wenn die Sünde weggenommen wird, dann ist das weg, was uns trennt. Dann können wir eine direkte Beziehung zu Jesus haben und nur dann kann sein Gesetz in unser Herz geschrieben werden. Das sind die drei Schritte. Also die Sünde muss weggenommen werden, damit wir eine direkte Beziehung zu Jesus haben, damit das Gesetz in unser Herz geschrieben werden kann.

[23:44] Und Jesus kam um genau diese drei Dinge, was? Vorzuleben. Dass wenn wir sie sehen, eventuell wir tatsächlich sie begreifen. So wie wenn meine Frau tausendmal gesagt hat, Christopher, tu das! Und ich es einfach nicht begreife. Sie nur eine Chance hat. Sie muss es mir vorleben. Dass irgendwann vielleicht sie auch durch mein träges Gehirn hindurchdringt und ich es tue. Jesus kam um diese drei Elemente des Bundes vorzuleben.

[24:24] Schauen wir das ganz kurz an in Psalm 40. In Psalm 40 Vers 7. Da heißt es, Psalm 40 Vers 7 Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, Ohren aber hast du mir bereitet, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht verlangt. Kann mir das jemand erklären? Gott hat doch damals gesagt zum Volk Israel, ihr sollt Opfer bringen. Warum sagt er hier, Opfer habe ich nicht verlangt? Weil Opfer zu welchem Bund gehören? Zweiten Bund. Und das war nur die Hälfte. Das ist nicht das Ziel. Das Ziel ist der neue Bund.

[25:14] Jetzt gibt es keine Opfer mehr. Schaut mal in Vers 8. In Vers 8 heißt es, da sprach ich, siehe ich komme. In der Buchrolle steht von mir geschrieben. Von wem redet es hier? Wer kündigt an und sagt, siehe ich komme in der Buchrolle, in den Schriften des alten Testaments, ist von mir geschrieben? Es ist Jesus. Und er sagt, warum er kommt. Vers 9. Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich und dein Gesetz ist wo? Ist in meinem Herzen. Warum kommt er? Um zu zeigen, wie das Gesetz im Herzen sein kann. Er sagt, ich habe das Gesetz im Herzen. Er sagt, ich bin der neue Bund. Ich komme. Und er sagt, in der Buchrolle ist von mir geschrieben. In der gesamten Bibel geht es um dieses Thema.

[26:10] Schauen wir mal gemeinsam in Johannes 5 und dort Vers 39. In Johannes 5 Vers 39 heißt es, ihr erforscht die was? Die Schrift. Weil ihr meint, in ihr was zu finden. Ewiges Leben. Jesus hat später mal gesagt, das aber ist das ewige Leben. Dass sie dich, der nur ein wahrer Gott, um den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Was haben die Juden gemeint? Was ist das ewige Leben? Sie haben die Bibel gelesen und gemeint, durch das Lesen der Bibel werden sie gerettet. Kommt das bekannt vor? Hast du dir mal gedacht, durch das Lesen der Bibel wirst du gerettet? Wenn ich nur lang genug lese, viel genug lese und gründlich genug lese, werde ich dadurch gerettet, oder? Herzlich willkommen im Alten Bund.

[27:30] Jesus sagt weiter. Und sie sind es. Wer? Die Schriften. Sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Vers 40. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen. Stell dir vor, du bist in einer Oase. Da gibt es einen Wanderer, draußen viele Kilometer entfernt. In der Wüste. Und du baust dein Schild auf, für all die Wanderer, die da vorbeikommen. Da steht drauf, zwei Kilometer geht es zur Oase. Ist das Schild gut, ja oder nein? Ist es hilfreich? Braucht man das Schild? Bräuchte man das Schild, wenn niemals ein Mensch von der Oase weggelaufen wäre? Nein. Für die, die in der Wüste sind, ist es hilfreich, nicht wahr?

[28:32] Wie würdest du bei denjenigen denken, der dort an dem Schild steht und sagt, ich habe das Schild gefunden. Ich habe es gefunden. Ich habe so lange gesucht, ich habe das Schild gefunden. Und auf die Einladung hin, komm doch mit zur Oase, sagt, nein, ich bin doch schon hier. Da steht doch Oase. Du sagst vielleicht, das ist doch so ein Quark. Viele Christen sagen, ich habe das Leben gefunden, denn ich kenne die Bibel, ich kenne die Stellen, wo Jesus steht. Da schau, hier steht Jesus. Da steht Liebe Gottes. Ich habe das gefunden. Ich habe den Text gefunden. Ich habe ihn gelesen. Ich stehe davor, ich halte meine Hände. Ich bin gerettet. Nein, bist du nicht. Du bist doch genauso durstig wie vorher. Du weißt nur, wo es zu finden wäre.

[29:30] Seht ihr, und das ist der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Bund. So viele Menschen wissen genau, was die Bibel sagt. Sie kennen das Wort Oase. Sie haben es gelesen. Sie kennen die Meterangabe. Aber sie übersehen, dass da ein Pfeil ist, der sagt, geh. Jesus kommt und sagt, die ganze Bibel möchte dich zu mir weisen, zu diesem neuen Bund.

[30:05] Schauen wir gemeinsam in 2. Korinther 3, wir haben das ja schon mal ganz kurz angesprochen. In 2. Korinther 3 und dort Vers 12 Ab Vers 12. 2. Korinther 3, Ab Vers 12, da heißt es, da wir nun eine solche Hoffnung haben, so treten wir mit großer Freimütigkeit auf und nicht wie Mose, der eine Decke auf sein Angesicht legte, damit die Kinder Israels nicht auf das Ende dessen sehen, was weggetan werden sollte. Können wir uns erinnern, dass wir letzten Samstagabend über diese Geschichte nachgedacht haben, als Mose vom Berg Sinai herabkam und sein Angesicht leuchtete, weil er was hatte? Direkten Kontakt zu Gott. Und was haben die Kinder Israel gesagt? Zu viel, können wir nicht ertragen, weil sie den alten Bund wollten, nicht den neuen, mach eine was? Eine Decke vor deinem Kopf.

[31:07] Paulus sagt, wir, die wir Christus nachfolgen, sollen nicht so eine Decke vor dem Kopf haben. Wenn Gott etwas sagt in seinem Wort, meint er, dass wir es tun können. Er sagt es gerne, selbstverständlich meint er das. Ist uns das so klar, dass wenn Gott etwas sagt, er tatsächlich meint, dass wir es tun können und tun sollen? Schaut mal mit mir in Vers 14, das heißt, aber ihre Gedanken wurden verstockt, denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Testaments diese Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird. Eine Decke vor dem Kopf ist wie ein Brett vorm Kopf. Hast du mal das Gefühl gehabt, du liest die Bibel, du hast ein Brett vorm Kopf, du verstehst einfach nicht, worum es geht? Schon mal erlebt? Wie ein Brett vorm Kopf, nicht wahr?

[31:54] Und dann heißt es, es gibt nur eine Möglichkeit, wie diese Decke weggetan wird. Was ist diese Möglichkeit? Vers 16, sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen. Es gibt nur einen einzigen, der diese Decke wegnehmen kann, nur einen einzigen, der uns vom alten zum neuen Bund bringen kann, der einzige, der vom Lesen zur Erfahrung im Herzen führen kann, der, der diesen neuen Bund vorgelebt hat, der gesagt hat, ich komme, das Gesetz Gottes ist in meinem Herzen. Vielleicht sagst du, es ist gar nicht möglich, Gott treu zu sein. Vielleicht sagst du, ich weiß gar nicht, wie das geht, ich habe es noch nie erlebt. Dann schau auf den, der es dir vorgemacht hat.

[32:42] Schauen wir uns das genauer an. Es gab wie viele Elemente vom neuen Bund? Drei. Was war das erste Element? Das Gesetz im Herzen. Was war das zweite Element? Jesus erkennen, wie er wirklich ist, eine direkte Beziehung zu Gott und das dritte Element war? Sünden wegnehmen. Schauen wir uns ganz kurz an, ob Jesus diese drei Elemente vorgelebt hat. Was war das erste Element? Das Gesetz ins Herz. Hat Jesus vorgelebt, dass das Gesetz ins Herz muss? Hat er vorgelebt, dass man das Gesetz von Herzen halten kann? Ja oder nein? Wenn ihr eine Stelle in der Bibel nennen würdet, wo hat er es gezeigt, dass man von Herzen das Gesetz Gottes halten kann? In der Wüste zum Beispiel.

[33:26] Schauen wir ganz kurz in Matthäus 4. In Matthäus 4 und dort Vers 4, als der Satan zu ihm kommt und ihn versuchen will, da sagt er in Vers 4, er beantwortet und sprach, es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Woher kannte er den Text? Hat er sein iPhone rausgezückt und gesagt, warte mal, lasst mich schnell meine Bibelapp finden. Wo war der Vers? Im Herz. Das heißt, selbst in der äußersten Versuchung, er war ja 40 Tage hungrig gewesen, in der äußersten Versuchung, wo jeder von uns gesagt hätte, naja, jetzt ist es wahrscheinlich schon gerechtfertigt, vielleicht ganz kurz, hat er gezeigt, dass das Wort Gottes in seinem Herzen war und nur so und so allein war er in der Lage, den Satan zu widerstehen.

[34:34] Jesus hat nicht gesagt, ich bin Gott, geh weg. Jesus hat gesagt, der Mensch, wisst ihr, was das bedeutet? Jesus zeigt dir, wie du den neuen Bund leben sollst. Ich sag es nochmal, Jesus zeigt dir, wie du den neuen Bund leben kannst und sollst. Er zeigt dir, wie eine Liebesbeziehung zu Gott aussieht. Nur für den Fall, dass wir noch nicht verstanden haben, was eine Liebesbeziehung zu Gott ist. Die Liebesbeziehung zu Gott bedeutet, das Gesetz Gottes im Herzen zu haben, denn das Gesetz Gottes ist die Liebe. Das bedeutet, selbst wenn alles in mir und außer mir sagt, tu die Sünde, ist dir nichts zu tun. Das ist die Liebe Gottes, das ist die Liebesbeziehung zu Gott. Liebesbeziehung zu Gott heißt nicht, hier zu sitzen und zu sagen, oh, das ist so schön, wir sind alle gemeinsam und ich habe das Gefühl, Gott ist bei mir. Das ist auch schön. Die Liebesbeziehung im neuen Bund bedeutet, egal was der Satan sagt, ich tue es nicht. Das ist die Liebesbeziehung. Und Jesus sagt, ich mache es dir vor. Das ist der Gott mit uns, der neue Bund.

[35:40] Ich liebe Gott so sehr, ich würde lieber verhungern. Hast du deinen Partner so lieb, dass du für ihn verhungern würdest? Interessante Frage, nicht wahr? Hast du ihn so lieb, dass du für ihn sterben würdest? Jesus hatte Gott so lieb, dass er lieber sterben würde, als seinen Willen zu missachten. Und er sagt, das ist das, was der Mensch tun kann. Nicht Gott, sondern der Mensch. Er zeigt, wie der Mensch mit Gott zusammenarbeiten kann.

[36:16] Okay, schauen wir weiter. Hat Jesus etwas über das Gesetz im Herzen gesagt? In dem nächsten Kapitel, in Matthäus 5, da spricht er über das Gesetz. Könnt ihr euch erinnern, dass Gott schon einmal das Gesetz dem Volk Israel gepredigt hatte? Wo war das gewesen? Wo hat er dem Volk das Gesetz Gottes gepredigt? Am Berg Sinai. Was hat das Volk gesagt? Sie haben es zwar gehört, aber sie wollten es nicht in ihr Gehirn bekommen. Und Jesus setzt genau da an. Er sagt, ihr habt was. Ihr habt was. Ihr habt gehört, in Matthäus 5 zum Beispiel, Vers 21, ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast, du sollst nicht töten. Aber ich sage euch, was Gott vorhatte. Er wollte, dass das, was ihr gehört habt, wohin geht? Ins Denken, wenn du es schon zu deinem Bruder sagst. Raka, du Idiot, du Nichtsnutz. Das ist das, was Gott damit gedacht hat. Er wollte die ganze Zeit schon ins Herz und in der Bergpredigt zeigt Jesus, was Gott schon am Sinai vorgehabt hat.

[37:26] Er sagt, ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist, du sollst nicht Ehe brechen. Habt ihr gehört, nicht wahr? Aber Gott wollte nicht, dass ihr es hört und dann aufschreit und dann aufgeschrieben, da lesen habt, wir sollen nicht töten oder wir sollen nicht Ehe brechen. Gott ist so gut. Er wollte, dass es in unser Denken kommt, dass wenn wir schon die Frau sehen, was tun? Oder den Mann, der uns verführen will.

[37:53] Worum besteht die Liebesbeziehung zu Gott? Helf mir, was wäre die Liebesbeziehung, wenn ich da eine nackte Frau sehe, einen nackten Mann, was auch immer. Und ich sehe jetzt plötzlich, was ist die Liebesbeziehung zu Gottes? Sofort wegzuschauen, nicht hinzuschauen, nicht wie David dorthin zu schauen und dem Gedanken nachzugehen. Das ist die Liebesbeziehung Gottes. Er möchte, dass die Gedanken rein sind. Er möchte, dass das Gesetz Gottes, seine Prinzipien in unserem Denken sind. Und er erklärt das an der Bergpredigt. Das Gesetz muss wohin? Ins Herz.

[38:27] Schauen wir mit mir an Matthäus 5, Vers 43. Er sagt, ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, liebt eure Feinde, segnet euch durch Fluchen, tut wohl denen, die euch hassen. Bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Habt ihr euch gefragt, warum verlangt Gott das? Warum sagt Gott, bittet für diejenigen, die euch verfluchen, liebt eure Feinde? Warum sagt er das? Im nächsten Teil sagt er die Antwort, denn dann seid ihr die Söhne eures Vaters, denn was macht Gott? Er liebt seine Feinde. Wenn ihr das tut, was ich euch sage, seid ihr Gott ähnlich. Deswegen sagt er, ihr sollt vollkommen sein, weil euer Vater im Himmel vollkommen ist.

[39:25] Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass die Vollkommenheit, habt ihr schon mal über das Wort vollkommen nachgedacht? Da kriegt man eine Panik, ne? Da sieht man eine Liste von Dingen, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 2.000, 3.000, 25.000, die muss ich alle abhaken, nicht wahr? Jesus sagt, die Vollkommenheit besteht darin, dass wenn du das Gesetz Gottes im Herzen hast, denkst du so wie Gott und du wirst die Dinge tun, die du alleine niemals tun kannst. Du wirst deine Feinde lieben. Ihr sollt vollkommen sein, ihr sollt ähnlich sein wie Gott. Die ganze Bergpredigt hat den neuen Bund zum Kerninhalt.

[40:01] Also das erste, was wir gesehen haben ist, der neue Bund bedeutet, das Gesetz Gottes im Herzen zu haben. Hat Jesus das gezeigt und vorgelebt? Definitiv. Das zweite Element war was? Eine direkte Beziehung zu Gott, den Herrn erkennen. Frage, hat Jesus eine direkte Beziehung zu Gott gehabt? Hat er das vorgelebt? Schauen wir mal in Lukas 2. Lukas 2, Vers 49. Und übrigens, wie alt muss der sein, um das zu begreifen? Wie alt war er in Lukas 2? Wie alt war er? Zwölf Jahre alt. Lukas 2, Vers 49 heißt es, und er sprach zu ihnen, weshalb habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? Er hat mit zwölf Jahren gewusst, das ist mein Vater. Hat ihn seinen Vater genannt. Er hat später in der Bergpredigt gesagt, unser Vater, denn du bist im Himmel. Er hatte eine direkte Beziehung zu Gott. Er ist nicht erst zum Priester gegangen und hat zum Priester gesagt, könntest du bitte bei Gott für mich bitten? Jesus hat uns vorgelebt, was es bedeutet, immer mit Gott verbunden zu sein.

[41:18] Wie war er mit Gott verbunden? Was hat er gemacht, um mit Gott verbunden zu sein? Er hat gebetet, manchmal die ganze Nacht hindurch. Was hat er noch getan, um mit Gott verbunden zu sein? Die Bibel studiert, gewusst, was Gott sagt, versucht, das umzusetzen. Was noch? Wie war er noch mit Gott verbunden? Worum bestand diese Erkenntnis, dieses Erkennen, Gott mit uns?

[41:47] Schaut mal mit mir in Johannes 5, Vers 19. Und Jesus macht da keinen Hehl draus. Er sagt das ganz genau. Sein einziger Zweck, warum er gekommen ist, ist, um zu zeigen, wie dieser neue Bund aussehen soll. In Johannes 5, Vers 19 sagt er, da antwortete Jesus und sprach zu ihm, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann wie viel? Nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht. Denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Frage. Was hat Jesus gesagt? Das haben wir ganz am Anfang, am ersten Vortrag gesehen. Getrennt von mir könnt ihr wie viel tun? Nichts.

[42:36] Jetzt meine Frage. Können wir wirklich nichts tun ohne Jesus? Wir können nichts tun. Hätte Jesus etwas aus eigener Kraft tun können, ja oder nein? Ja oder nein? Ja, er war Gott. Aber um es uns fortzuleben, wie wir sind, hat er sich entschieden, niemals 33,5 Jahre auf dieser Erde, in Galiläa, in Nazareth, dem damaligen St. Pauli oder Bohnenviertel, niemals irgendetwas zu tun, was nicht Gott, der Vater auch getan hätte. Und das ist der Neubund.

[43:20] Das ist der Neubund. Das ist das, was Gott seit 4.000 Jahren damals schon immer wieder für sein Volk vorgesehen hatte. Und Jesus kommt und sagt, so geht es. Es ist möglich. Wenn meine Frau mir etwas sagt, was ich tun soll, dann habe ich Ausreden. Das kann ich nicht deswegen und deswegen nicht. Ich habe keine Zeit dafür. Das liegt mir nicht. Bin ich so erzogen worden? Und so weiter und so fort. Aber wenn sie es selbst macht, und sie kann es, und es funktioniert, mit der Zeit merke ich so viel anders als ich. Ist sie auch nicht, nicht wahr? Sie ist schon eine super Frau, aber sie ist kein Übermensch. Solange Gott da vom Himmel gesprochen hat, und gesagt hat, das möchte ich, und das will ich, und das ist mein Wille für euer Leben, und so könntet ihr leben, haben die Menschen mal sagen können, na ja, aber unser Vorfeld haben es auch nicht geschafft. Und es ist halt schwierig, du bist halt Gott im Himmel. Sei mal erstmal hier auf der Erde. Sei du erstmal in meiner Situation. Hab du erstmal die Arbeit und die Kinder und das, und dann den Stress und dann den Nachbarn nebenan. Sei du mal erstmal so ruhig. Du sollst nicht aufschreiben auf die Steintafeln, du sollst nicht töten. Ich will dich mal sehen an der Straßenkreuzung. Du bist noch nicht durch das Bodenviertel marschiert. Du sollst dich ehe brechen.

[44:37] Jesus kam und stand an der Straßenkreuzung. Und stand im Bodenviertel. Und hat im Internet gesurft. Und er hat jedes Mal in jeder Sekunde das getan, was Gott tun würde. Und wisst ihr, was das bedeutet, ihr Lieben? Hier ist die traurige Nachricht. Es gibt eine traurige Nachricht am Evangelium. Wir haben keine Entschuldigung mehr. Jesus kam und hat jede Entschuldigung weggewischt. Er hat gesagt, ich bin Gott mit uns. Ich zeige euch, wie der Boden funktioniert. Es funktioniert.

[45:14] Er hatte eine innige Beziehung zu seinem Vater. Was war das dritte Element? Die Sünde wegnehmen. Hat Jesus davon gesprochen? Schauen wir gemeinsam in Johannes 1. Johannes 1, Vers 29. Was heißt es dort? Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht, siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt. Die Israeliten wussten genau, was das bedeutet. Wenn ich mit einer Sünde im alten Volk Israel zum Heiligtum kam, mit einem Lamm. Und die Sünde wurde von mir hinweggenommen. Wohin wurde sie getan? Auf wen? Auf das Lamm. Wenn also das Lamm die Sünde wegnimmt, kann die Sünde nur weggenommen werden, wenn das Lamm die Sünde auf sich selbst nimmt. Ist das verständlich?

[46:09] Johannes macht deutlich, dass das Wegnehmen der Sünde bedeutet, dass es von mir weggenommen wird und auf jemand anders gelegt werden muss. Schauen wir das weiter an. In Johannes 2 kommt Jesus und macht etwas Interessantes. Was macht er in Johannes 2? Er macht Wasser zu Wein. Warum? Warum macht er das? Ganz konkret, warum hat er das gemacht? Um die Hochzeit zu retten. Jesus tut sein erstes Wunder bei einer Hochzeit. Warum geht es bei einer Hochzeit? Um den Bund. Aber bei dieser Hochzeit bestand Gefahr, dass sich das Brautpaar schämt. Jesus macht Wasser zu Wein, um die Hochzeit zu retten.

[47:04] In Johannes 3 sagt Jesus in Vers 14-16 Und die Mose in der Wüste die Schlange erhöhte. So muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Jesus beschreibt ihm hier, dass die Sünde der Welt hinweggenommen werden wird, genauso wie damals die Bestrafung von den Schlangen auf diese eine Schlange gelegt worden ist. Und jeder, der schaut, wird gerettet werden. In all diesen Gleichnissen, in all diesen Geschichten, versucht Jesus immer wieder deutlich zu machen, ich werde die Hochzeit retten. Ich möchte, dass ihr den neuen Bund erlebt.

[47:54] Wie ist es in Johannes 4? Gibt es in Johannes 4 eine Parallele zum neuen Bund? Was war das Problem in Johannes 4? Da hatten wir eine Frau, die war was? Wie viele Männer hatte sie gehabt? Fünf. Und eigentlich hatte sie noch einen, den jetzigen. Worum geht es im Bund? Bei der Beziehung. Jesus heilt ihre Beziehungsfähigkeit. Jesus war übrigens der siebte Mann in ihrem Leben. Der, der die Beziehung wiederhergestellt hat. Er sagt, ich komme nicht, um dir Wasser zu geben aus der Zisterne, sondern ich bringe dir was? Lebendiges Wasser aus der Quelle. Und wo soll die Quelle hin? Was hat er gesagt? Wenn ich dir Wasser des ewigen Lebens gebe, dann wird es wo? In dir, zu einer Quelle. Immer wieder betont Jesus diese Idee, dass das ewige Leben der neue Bund in uns sein soll.

[48:58] Schauen wir mal in Johannes 5. In Johannes 5 und dort Vers 8 wird es sagen, Jesus trifft diesen Mann, der war wie lange krank. 38 Jahre. 38 Jahre krank. Jesus kommt zu ihm und sagt, Vers 8 steht gemeinsam, lest mit mir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh umher. Warum? Warum macht Jesus das? Jesus hat dieses Wunder öfter getan, dass jemand, der krank war, er geheilt wurde und er sofort aufstehen sollte. Wisst ihr, warum er das getan hat? An einer anderen Stelle sagt Jesus, damit ihr wisst, dass der Menschensohn Kraft hat, Sünden zu vergeben. Deswegen sage ich dir, steh auf, nimm deine Matte und geh umher. Wenn jemand krank ist oder nachlaufen kann, was ist passiert? Seine Krankheit ist hinweggenommen worden. Jesus sagt genau so, wie ich die Krankheit hinweggenommen habe, kann ich die Sünde hinwegnehmen. Er sagt, ich bin gekommen, dass das Gesetz im Herzen ist. Ich bin gekommen, um euch zu zeigen, wie man direkt mit Gott eine Verbindung hat. Ich bin gekommen, um euch zu zeigen, dass ich die Sünde hinwegnehmen werde.

[50:22] In Johannes 6 passiert etwas ganz erstaunliches. In Johannes 6 hat er vorher die 5000 Männer plus Frauen plus Kinder gefüttert und gesättigt und dann kommen sie wieder. Sie kommen alle wieder. Große Menge. Und dann spricht Jesus zu ihnen. Wisst ihr, was der Kerngedanke in Johannes 6 ist? Schauen wir uns das mal gemeinsam an. In Johannes 6 und dort Vers 53. Johannes 6 Vers 53. Er sagt, daran sprach Jesus zu ihm, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, dann habt ihr was. Kein Leben in euch. Jesus sagt folgendes. Mein Leben muss wohin? In euer Leben. Fleisch zu essen, mein Blut zu trinken, bedeutet Fleisch und Blut, das ist das Leben. Der Mensch besteht aus Fleisch und Blut. Ihr müsst mein Leben in euch haben. Ansonsten habt ihr kein ewiges Leben.

[51:34] Jesus ist der Immanuel. Was heißt Immanuel? Gott mit uns. Wenn wir Jesus im Herzen haben, was haben wir im Herzen? Gott mit uns, den neuen Bund. Ihr müsst mein Leben essen und trinken. Isst du das Leben von Jesus? Du sagst, das geht nicht. Das haben die Jünger auch gesagt. Das ist unmöglich, das ist ja Kannibalismus. Isst du das Leben von Jesus? Oder stehst du da vor und sagst, oh wie toll, wenigstens Jesus hat es geschafft. Das ist ja wie wir Christen meistens so reagieren. Wunderbar, Jesus, du hast es geschafft. Ich würde es nie schaffen, aber du hast es geschafft. Ich bin stolz auf dich. Isst du und trinkst du das Leben Jesu?

[52:22] Jetzt wirst du sagen, ja Moment, weil wie kann ich das Leben von Jesus essen und trinken? Schon mal versucht, das Leben von Jesus zu essen und zu trinken. Und wenn wir das nicht tun, haben wir was nicht. Ewiges Leben. Jetzt wie können wir das Leben von Jesus, wo er den neuen Bund ausdrücklich in allen Facetten ausgelegt hat, wie können wir das Leben essen und trinken? Helft mir.

[52:56] Jesus macht es ja sehr praktisch. Er sagt, essen und trinken. Wie können wir das Leben Jesu essen und trinken? Schaut mit mir. Matthäus 26. Matthäus 26 und dort Vers 26 bis 28. Was finden wir in Matthäus 26 Vers 26 bis 28? Da finden wir das Abendmahl. Und beim Abendmahl essen und trinken wir. Was essen und trinken wir da? Symbolisch das Leben von Jesus, richtig? Sein Körper und sein Blut. Und schaut mal, wie Jesus dieses Abendmahl beschreibt in Vers 26 bis 28 heißt es, als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, nahm es den Jüngern und sprach, nehmt, esst, das ist mein Leib. Und er nahm ihnen Kälte und dankte, gab ihnen denselben und sprach, trinkt alle daraus, denn das ist mein Blut. Das ist was? Des neuen Buntes. Mein Leben ist der neue Bund. Wenn du den neuen Bund erleben willst, ist Jesus. Trink Jesus. Und er meinte es so, wie er es sagt.

[54:22] Und um uns das wieder deutlich zu machen, weil wir Menschen ja so schwer von Kapiel sind, nicht wahr? So wie die Schafe in der Wüste, die man einfach, die ist einfach dumm und irgendwie nicht so richtig das begreifen. Jetzt ist der Hirte nicht, weil er muss die Schafe immer wieder zusammenführen. Gibt er uns Gleichnisse, er gibt uns das Abendmahl, damit wir verstehen, was es bedeutet, Jesus zu essen und zu trinken.

[54:46] Und damit sie es verstehen, hat Jesus ihnen einige interessante Dinge gesagt bei diesem Abendmahl. Schaut mal mit mir in Johannes 13 jetzt. Das sind die letzten Worte Jesus vor seiner Kreuzigung. Was glaubt ihr? Was war wohl das Wichtigste? Ohne dass wir es bisher gelesen haben, über welches Thema hat wohl Jesus gepredigt? Kurz vor seiner Kreuzigung. Angenommen, ihr wärt der Messias gewesen, über welches Thema hättet ihr gepredigt? Kurz vor seiner Kreuzigung.

[55:30] Helft mir. Ist nicht so schwer, oder? Warum die Liebe? Der neue Bund. Denn dazu ist er gekommen. Er ist nicht dazu gekommen, die Bibel zu vergrößern. Er ist nicht dazu gekommen, einfach Wunder zu tun. Wenn das der einzige Zweck gewesen wäre, hätte er schon früher kommen können oder später kommen können. Jesus ist gekommen, um den neuen Bund zu verdeutlichen. Das ist sein ganzer Zweck. Wo war er gepredigt? Schauen wir uns das an. Johannes 13. Es heißt in Vers 1. Johannes 13, Vers 1. Vor dem Passerfest, aber da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen. Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Das Abendmahl ist das Äußerste der Liebe Gottes. Habt ihr das gewusst? Wir verstehen die Bedeutung des Abendmahls nicht, ihr Lieben. Wir verstehen nicht, wie tief das Abendmahl mit dem neuen Bund verbunden ist. Jesus sagt nicht umsonst, das ist das Blut des neuen Bundes.

[56:40] Es heißt weiter, in Johannes 13, und dort Vers 15. Schaut mal mit mir, in Johannes 13, Vers 15, was er sagt. Er sagt, denn ein Vorbild habe ich euch gegeben. Jesus tut jetzt bei diesem Abendmahl, als sie essen und trinken, versucht er jetzt, als sie aufmerksam sind, die Prinzipien des neuen Bundes in sie hinein zu hämmern. Er sagt in Vers 15, denn ein was? Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Immer wieder versucht er das zu betonen. Ich bin das Vorbild, ihr macht das so wie ich. Ihr schaut auf mich, ihr macht das so wie ich. Ihr folgt mir, ihr macht das so wie ich.

[57:26] Schaut mal mit mir, was er in Vers, in Vers 34 und 35 sagt. Und es ist jetzt diese Predigt, während der Abendmahls, in Vers 34 und 35, ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander was? Lieben sollt. Damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Versucht euch das vorzustellen. Jesus sagt, die Liebe, die ich zu euch habe, das soll die Liebe untereinander sein. Und wie nennt er das? Er nennt es ein neues Gebot. War das Gebot neu? Ja oder nein? Warum nennt er es ein neues Gebot?

[58:12] Zum ersten Mal seit 4000 Jahren, ihr Lieben, zum ersten Mal, seit Eva in die Frucht aß, in die Frucht biss, ist Gott dem Menschen wieder so nah gekommen, wie nur irgendwie möglich. Hier beim Abendmahl hat es endlich durchgedrungen zu zwölf Menschen, eigentlich nur elf, war einer aber im Herzen schon korrumpiert, den er jetzt endlich so deutlich wie möglich vorgelebt hat und es ihm sagen konnte, was er wirklich meint. Im Abendmahl ist er zum ersten Mal wieder ganz nah am Menschen. Er sagt, ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt. Das ist der neue Bund.

[58:56] Schauen wir mal weiter. In Johannes 14, Vers 6 bis 10. In Johannes 14, Vers 6 bis 10. Jesus spricht zu ihm, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt und nun an erkennt ihr ihn und habt ihn, was? Gesehen. Ich weiß nicht, versteht ihr, was da steht? Okay. Ich versuche es nochmal zu erklären. Versteht ihr, was in diesem Vers steht? Dort steht, dass als die Menschen Jesus sahen und ihn mit ihm sprachen, dort haben sie wen gesehen? Den Vater. Er sagt, ihr habt den Vater erkannt. Was heißt erkennen? Den Bund. Er sagt, wenn ihr seht, was ich tue, wenn ihr das tut, was ich tue, dann habt ihr diesen Bund. Es ist viel einfacher, als ihr glaubt. Es ist nicht hohe Theologie, es ist nicht großes Wissen, es ist ganz einfach. Wenn ihr mich seht, habt ihr es. Und der Philippus, der sagt, oh, zeig uns doch endlich den Vater, ich seh ihn noch nicht. Wo ist er? Wo ist er? So stehen wir jetzt wahrscheinlich vor dem Fersen. Na, Christoph, was meinst du jetzt? Erklärst doch irgendwie. Ist es nicht irgendwie? Was ist jetzt der Punkt? Der Punkt ist schon der. Er sagt, wenn ihr mich, wenn ihr mich seht, habt ihr wen erkannt? Den Vater. Wenn wir auf Jesus schauen, wenn wir unseren Blick auf Jesus gerichtet haben, wenn wir mit ihm eins sind, sind wir mit dem Vater eins, dann haben wir ihn erkannt. Jesus beschreibt jetzt genau das, was da passiert. Und wenn wir uns darauf konzentrieren, wenn wir die Gedanken aufgerichtet haben, dann werden wir eins mit Jesus und mit dem Vater.

[1:01:08] Es heißt dort in Vers, in Vers 12, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. Und dann sagt er in Vers 15, Verzeihung, in Vers, in Johannes 14, Vers 15, liebt ihr mich, so haltet meine Gebote. Jede einzelne Aussage in Johannes 13, in Johannes 14, in Johannes 15, in Johannes 16 beschreibt diesen neuen Bund immer und immer wieder. Liebt ihr mich, haltet meine Gebote. In Johannes 14, Vers 20 sagt er, an jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Er sagt, ich bin in dem Vater und wenn ihr mit mir verbunden seid, mit wem seid ihr verbunden? Mit dem Vater.

[1:02:10] Dieses Abendmahl ist die Antwort auf die Frage, dieses Abendmahl ist die Antwort auf die Frage, wie kann der Mensch gerettet werden? Jesus versucht den Menschen diesen Bund deutlich zu machen. Aber dann gibt es noch eine Sache zu tun. Nachdem er alles erklärt hat, nachdem er deutlich gemacht hat, wie die Einheit zwischen Gott und den Menschen funktioniert und er gesagt hat, es ist möglich, wenn ihr auf mich schaut, gibt es noch eine Sache, die getan werden musste. Dieser Bund musste umgesetzt werden. Fassen wir zusammen. Der Bund Gottes besteht darin, dass das Gesetz Gottes ins Herz kommt, dass der Mensch eine lebendige Beziehung zu Gott hat und dass die Sünde hinweggenommen wird, richtig? Was ist das Gegenteil von Sünde hinwegnehmen? Sünde festhalten. Wenn die Sünde weggenommen werden soll, auf wen wird sie gelegt? Auf Jesus.

[1:03:18] Wenn Jesus die Sünde auf sich nehmen würde, damit sie von uns hinweggenommen wird, welche Konsequenz hätte das für Jesus? Die Verbindung zu Gott, dem Vater, würde getrennt sein. Der neue Bund für uns ist eine gute Nachricht. Für Jesus war es eine dramatische Nachricht. Jesus bietet dir den Kelch an und sagt, trink daraus und hat mit der anderen Hand selbst einen Kelch empfangen, den er dir nicht geben wollte. Der Bund bedeutet, dass ein Austausch stattfindet. Die Sünde, die hinweggenommen wird, wird auf ihn gelegt. Denn wisst ihr, wir müssen das verstehen. Sünde kann nicht einfach weggetan werden und es gab nur drei Möglichkeiten, auf denen die Sünde gelegt wird. Entweder auf Gott, den Menschen oder auf Jesus. Konnte die Sünde auf Gott gelegt werden? Ja oder nein? Nein, Gott kann nicht sterben. Kann die Sünde auf einen anderen Menschen gelegt werden? Nein, der hätte keine Chance, weil er hat gesündigt. Die einzige Möglichkeit, auf denen die Sünde gelegt werden kann, ist auf Jesus gewesen.

[1:04:31] Jetzt schauen wir das gemeinsam an, in Matthäus 26 und dort Vers 38. Er sagt, da spricht er zu ihnen, meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir. Und dann Vers 39 und dagegen ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach, mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Glaubt ihr, Jesus wollte diesen Kelch trinken? Dieser Bund, den er für dich vorgelebt hat, der hat nur dann funktioniert, wenn er selbst das Gegenstück zum Bund nimmt. Er hat uns vorgelegt, wie ein Bund mit Jesus, mit Gott funktioniert. Aber dann muss der Platz machen, damit wir den Bund mit Gott einnehmen können und er unseren Platz einnehmen kann. Er gab uns den Kelch des neuen Bundes, er bekam den anderen Kelch der Trennung.

[1:05:53] Warst du schon mal von Gott getrennt? Warst du schon mal von Gott getrennt deinerseits? Ja oder? Warst du schon mal von Gott getrennt seinerseits? Wir haben gesehen, dass Gott sagt zum Volk Israel und wenn du noch so viel tust, meine Liebe zu dir hört nicht auf. Die Sünde müsste eigentlich dazu führen, dass der Bund völlig bricht, richtig? Der Sünde sollte der Tod sein, aber das Volk Israel wurde so sehr geliebt, die Menschheit wurde so sehr geliebt, dass Gott sich niemals vom Volk ganz getrennt hat, aber von Jesus hat er sich völlig getrennt. Deswegen hat Jesus am Kreuz gerufen, mein Vater, warum hast du mich verlassen? Der neue Bund, das Gesetz im Herzen durch die direkte Beziehung zu Jesus, weil die Sünden hinweg genommen worden sind. Auf wen sind sie gelegt worden? Auf Jesus, der deswegen vom Vater getrennt war. Verlassen von seinen Freunden, von seinen Bekannten, von Gott ganz allein.

[1:07:15] Ich lasse uns einen Text noch aufschlagen. In Psalm 69 und dort Vers 22 heißt es und sie gaben mir Galle zur Speise und Essig zu trinken in meinem Durst. Von wem spricht es hier? Das ist von Jesus am Kreuz. Als Jesus am Kreuz hing und sein Leben gab, damit wir es nehmen können, damit wir den Bund, den er vorgelebt hat, leben können, hat er das genommen, was wir hätten verdient. Die totale Trennung von Gott. Er hat die Sünden, die von uns hinweggenommen wurden, damit wir wieder Zugang haben zu Gott, damit wir mit ihm verbinden können, hat er auf sich genommen, sodass er jetzt von Gott völlig getrennt ist.

[1:08:28] Und was war das erste Element im Bund? Das Gesetz muss wohin? Ins Herz. Wenn wir die Sünden weggenommen bekommen und wir mit Gott verbunden sind, dann haben wir das Gesetz im Herzen. Wenn die Sünden auf ihn gelegt wurden, er von Gott getrennt war, was hat die Sünde gemacht, die auf ihn gelegt wurde? Versuche es plastisch vorzustellen. Die Sünde wird auf ihn gelegt, sie bringt die Trennung hervor, trennt einen Keil zwischen ihm und Gott, aber die Sünde hat eine Wirkung. Was ist Sünde? Sünde ist Übertretung des Gesetzes, Gesetzlosigkeit. Jetzt gab es da irgendwo in Jesus das Gesetz. In seinem Herzen war das Gesetz, die Liebe Gottes und da kam die Sünde. Könnt ihr euch diesen Kampf vorstellen? Das Gesetz Gottes, das 33,5 Jahre perfekt gehalten worden ist, das hat das gesamte Herz ausgefüllt. Da waren nicht 99% Gesetz und eine wie bei uns manchmal oder 70% Gesetz und 30% was anderes. Das Gesetz, die Jesu Herz war völlig durchtränkt mit dem Gesetz Gottes und jetzt kam die Sünde und worauf greift die Sünde an? Das Gesetz. Die Sünde bricht das Gesetz. Das Gesetz war wo?

[1:10:03] Nächstes Vers 21. Diese Schmach brach ihm das Herz. Und zwar buchstäblich. Buchstäblich, denn das Gesetz war angefüllt in seinem Herzen und als die Sünde auf ihn kam, brach es ihm das Herz. Du und ich sind Herzensbrecher. Wir haben Gott das Herz gebrochen durch unsere Sünde. Es bricht ihm das Herz. Warum? Weil er uns liebt, sagt man nicht so, dass er mir das Herz gebrochen hat. Jesus ist an einem gebrochenen Herzen gestorben und sagt, nimm du den neuen Bund, nimm du ihn. Das, was ich dir vorgelebt habe, tu es. Es ist möglich, weil ich habe die Sünde von dir weggenommen und hier stehen wir und sagen, nee, das ist gar nicht möglich. Das ist einfach zu fanatisch, ohne Sünde zu leben. Das brauchen wir nicht. Das hat Gott gar nicht vorgehabt. Hallo? Der ganze neue Bund, der ganze Evangeliumsplan hat ein Ziel, dass die Sünde von dir hinweggenommen wird. Deswegen hat es ihm das Herz gebrochen.

[1:11:37] Und was passiert, wenn wir sehen, dass jemandem das Herz bricht? Hast du mal jemanden gesehen, dem das Herz gebrochen ist? Was macht das mit dir, wenn du siehst, jemand hat ein gebrochenes Herz? Du siehst, jemand ist in seinem Herzen zerbrochen. Die Bibel sagt, durch Anschauen werden wir verwandelt. Wenn wir das gebrochene Herz von Jesus sehen, dann verwandelt sich unser Herz und bricht auch. Schaut mit mir gemeinsam den ganzen Schluss. In Psalm 51, und dort Vers 19. Psalm 51, und dort Vers 19. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz. Wirst du, oh Gott, nicht verachten. Deswegen konnte Gott kein Gefallen haben an den Schlachtopfern. Das einzige Opfer, das wirklich etwas gebracht hat, war das gebrochene Herz. Warum? Weil dadurch tatsächlich der Preis bezahlt worden ist. Lieber Freund, es hat Jesus das Herz gebrochen. Die Worte und die Gedanken, die du sagst. Es hat ihm buchstäblich das Herz auseinander

[1:13:20] gebrochen. Und er sagt, ich tue es, weil ich dich liebe, weil mir das Herz bricht um dich. Und ich möchte, dass du diesen Kelch nimmst und daraus trinkst, das Blut, das geflossen ist, das Blut des neuen Bundes. Denn weil mir das Herz gebrochen ist, darfst du wissen, dass ich von Gott getrennt war. Und weil ich von Gott getrennt war, darfst du wissen, dass die Sünde auf mir lag. Und wenn die Sünde auf mir liegt, dann ist sie nicht mehr bei dir. Und wenn sie nicht mehr bei dir ist, dann hast du direkte Beziehungen zu Gott. Und wenn du direkte Beziehungen zu Gott hast, kannst du was haben? Das Gesetz im Herzen. Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, erkennen. Er nimmt es hinweg, damit du wieder einen Weg zu ihm hast. Und wenn du jetzt nicht gehst und das nicht in Anspruch nimmst und es nicht umsetzt, dann brichst du jetzt nicht das Herz. Das hast du schon getan. Dann kann er nichts mehr tun. Dann kann er buchstäblich nichts mehr tun. Wer von euch möchte sagen? Ich habe heute neu verstanden, was der neue Bund ist. Ich möchte Jesus erlauben, in mir das zu tun. So zu leben, wie er gelebt hat. So gesinnt sein, wie er gesinnt ist. Gibt es jemand von euch, der sagt, möchte das tun? Wollen wir gemeinsam niederknien und beten?

[1:15:09] Lieber Vater im Himmel, das Thema ist zu groß, als dass man es eigentlich predigen kann. Ich möchte dich um Verzeihung bitten, dass dieses Thema nicht so deutlich war, wie es hätte sein können. Du hättest es wahrscheinlich viel besser gepredigt. Aber ich bitte dich, dass es trotzdem unsere Herzen berührt. Dass wenn wir drüber nachdenken, was du getan hast für uns, dass unsere Herzen schnell sind. Unsere Herzen brechen. Dass wir verstehen, es ist möglich, so zu leben, wie du es möchtest. Der neue Bund ist ganz einfach. Du hast die Sünde hinweggenommen. Das hast du getan. Und wir können dich erkennen, wie du bist. Und das tust du. Du offenbarst dich. Und wir können das Gesetz im Herzen haben. Das tust du, denn du hast gesagt, durch meinen Heiligen Geist will ich es hineintun. So möchten wir dich bitten, dass wir das erleben. Ich möchte es bitten für mich persönlich. Und ich denke, viele von uns, die wir hier knien, haben diesen gleichen Wunsch, so zu leben, wie du es möchtest. Dir ähnlich zu sein. Dein Wesen zu haben. Und wir danken dir von ganzem Herzen, Herr Jesus, dass du dieses Opfer auf dich genommen hast. Dass du die Sünde auf dich genommen hast. Du hast gewusst, dass wenn sie auf uns bleibt, es unser sicherer Ruin ist. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns segnest. Dass du uns wiederbelebst, so wie du es verheißen hast. Das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[1:16:54] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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