In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf das Thema der „Hochzeit des Lammes“ ein und beleuchtet die tiefere Bedeutung des Neuen Bundes. Er erklärt, wie die Vorbereitung auf diese himmlische Hochzeit nicht nur eine äußere, sondern vor allem eine innere ist, die auf Liebe, Gerechtigkeit und einer tiefen Beziehung zu Gott basiert. Die Predigt fordert die Zuhörer heraus, ihre eigene Beziehung zu Gott zu prüfen und den Neuen Bund in seinem vollen Umfang zu verstehen und zu leben.
Gott mit uns: 6. Die Hochzeit des Lammes – Bis dass kein Tod uns scheiden kann
Christopher Kramp · Gott mit unsWeitere Aufnahmen
Serie: Gott mit uns
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Transkript
[0:30] Einen wunderschönen guten Abend. Heute unser letztes Thema unserer kleinen Serie "Gott mit uns". Und ich glaube, jeder, der einige der Vorträge mitverfolgt hat, weiß, wir konnten viele Dinge nur an der Oberfläche mal beschreiben. Es gibt so viel mehr, was man dazu sagen könnte. Aber letztendlich geht es ja, wie soll man Liebe auch beschreiben? Kein Buch dieser Welt kann Liebe beschreiben. Jeder, der einmal es selbst erlebt hat, weiß, was Liebe ist. Und eigentlich das, worüber wir sprechen, kann man nur verstehen, wenn man es erlebt. Und so wollen diese Vorträge nichts weiter sein als eine Einladung, neu darüber nachzudenken, neu sich Gott zu widmen, neu diesen Boden zu suchen und neu mit ihm zu leben.
[1:30] Und wir wollen heute als letztes sprechen über das Thema die Hochzeit des Lammes. Wer von uns war schon einmal auf einer Hochzeit? Oh, wunderbar, auch in Bulgarien wird geheiratet. Was sind Hochzeiten so im Allgemeinen für Gelegenheiten? Was passiert da so? Sind das freudige Gelegenheiten? Obwohl meistens auch relativ viel geweint wird, nicht wahr? Das kommt immer so ein bisschen drauf an. Es gibt Hochzeiten, wo man viel Freude haben kann, wo jeder sich hoffentlich freut. Es gibt auch Hochzeiten, wo das nicht immer der Fall ist. Eine Hochzeit ist etwas Schönes. Und jeder, der selbst geheiratet hat, weiß, man kann es kaum erwarten, bis dieser Zeitpunkt kommt.
[2:30] Wir wollen heute darüber nachdenken, was diese Hochzeit des Lammes bedeutet. Wenn man heiraten möchte, muss man sich ja vorbereiten. Es soll ja Fälle geben, wo Leute einfach blind sich verheiraten. In Südkorea gibt es solche Nachrichten. Da werden einfach Leute miteinander verheiratet, die kennen sich gar nicht. Das ist so blind date mäßig. Und dann werden die verheiratet und dann schaut man, was passiert. Aber das macht man in unseren breiten Kreisen zum Glück nicht. Man bereitet sich vor und wir werden heute sehen, dass auch auf die Hochzeit des Lammes wir uns vorbereiten können und müssen.
[3:06] Bevor wir das anschauen und uns Gedanken machen aus der Bibel, möchte ich uns alle einladen, wie jeden Abend, gemeinsam niederzuknien für ein kurzes Anfangsgebet.
[3:23] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen Dank sagen, dass wir noch einmal dein Wort aufschlagen können. Und ich möchte dich bitten, dass jetzt dein Wort so klar und deutlich wie nur möglich zu uns spricht, uns verändert und zu dir zieht. Gib, dass wir verstehen, was es bedeutet, mit dir zu leben. Dass wir praktisch erkennen können, was der Neubund für uns bedeutet. Und dass wir diese Liebe, die du zu uns hast, die wir jetzt in so vielen Facetten kennenlernen durften, dass wir sie ganz tief in unser Herz lassen und nicht wieder vergessen. So bitte ich dich, dass du jetzt zu uns sprichst, nach deiner Verheißung, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt. Amen.
[4:08] Wenn man heiratet, heiratet man nicht alleine. In den allermeisten Fällen. Und wenn man heiratet und Leute einladen möchte, was muss man tun? Man muss eine Einladung schicken, genau. Hat Gott eine Einladung geschickt für die Hochzeit des Lammes? Hat jemand schon mal so einen Einladungsbrief bekommen? Wo? Angenommen, ihr würdet eingeladen sein, zur Hochzeit von, wie heißen diese Prinzen in England? Harry und William, nicht wahr? Und ihr würdet eine persönliche Einladung bekommen, als persönlich eingeladener Gast, als Delegierter Deutschlands oder was auch immer, dabei zu sein, wo würdet ihr das hin tun, diese Einladung? Wäre das wichtig für euch? Wenn man so eine hohe Ehe hat, bei so einer großen königlichen Hochzeit dabei zu sein, würde man doch diese Eintrittskarte irgendwo hinstellen, dass der nächste Besucher das auch sieht, dass man eingeladen ist, oder?
[5:04] Wo ist die Einladung zur Hochzeit des Lammes? Du bist eingeladen zur Hochzeit des Lammes, wo ist die Einladung? Weißt du, wo sie ist? Weißt du, wo die Einladungskarte ist? Wo? Helft mir, wo? In der Bibel, das ist schon mal gut. Irgendwo dort im Bücherschrank muss sie sein, die Einladungskarte. Wo ist diese Einladungskarte? Diese Einladung zur Hochzeit des Lammes? Schlagt mit mir auf und merkt es euch. Und stellt es vielleicht irgendwo auf euren Schreibtisch. Offenbarung 19. Und dort Vers 7 bis 9. Offenbarung 19, Vers 7 bis 9. Das heißt, lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir, schreibe, glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen oder berufen sind. Und er sprach zu mir, dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.
[6:19] Wenn man eine Einladungskarte für eine Hochzeit macht, wer macht das in der Regel? Wer fabriziert die? Das Ehepaar selbst, nicht wahr? Also man tut da nicht jemanden anrufen und sagt, könntest du bitte so einen Brief aufsetzen mit Briefkopf und dann mach mal so, wie du denkst. Man versucht das irgendwie schon so originell und besonders zu machen, weil man heiratet ja in den allermeisten Fällen hoffentlich nur einmal und das soll auch das schönste Mal sein und so macht man sich Gedanken über die Einladungskarte, oder? Und als Gott seine Einladung verschickt für die Hochzeit des Lammes, da sucht er sich keinen Propheten und sagt, denkt ihm mal Worte aus, wie man das ausdrücken konnte. Denn ihr wisst ja, die meisten prophetischen Botschaften sind in den Worten der Propheten geschrieben. Gott gibt den Gedanken, inspiriert den Gedanken und sagt, jetzt formulier mal so, wie es die Menschen am besten verstehen könnten. Aber hier sagt er nicht, Johannes, formulier das mal so, wie es dir am besten passt. Die Bibel sagt, das sind die was? Die wahrhaftigen Worte Gottes. Diesen Satz hat Gott formuliert. Lesen wir nochmal. Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmal des Lammes berufen sind. Diesen Satz hat sich Gott ausgedacht. Genauso formuliert. Glückselig sind die, die eingeladen sind zur Hochzeit des Lammes.
[7:31] Nun, wir haben heute Vormittag schon ein bisschen über das Lamm gesprochen. Wer ist das Lamm? Jesus Christus. Und wir haben heute gesehen, warum er das Lamm ist. Wir haben in Johannes 1, Vers 29 gehört, dass Johannes der Täufer gerufen hat: "Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt." Und wir haben gelernt, warum nimmt Jesus die Sünde der Welt hinweg? Warum tut er das? Damit wir mit ihm den Bund haben können. Denn die Sünde trennt uns von Gott. Und indem er die Sünde hinweg nimmt, können wir diesen Bund eingehen. Deswegen ist es die Hochzeit, der Bund des Lammes. Er hat die Sünde weggenommen. Deswegen können wir mit ihm Gemeinschaft haben.
[8:24] Aber da steht, dass nicht nur Jesus etwas getan hat, sondern auch die Braut. Jeder, der eine Hochzeit beobachtet hat, weiß, die Braut ist an diesem Tag schwer beschäftigt. Was muss die Braut so alles tun an diesem Tag? Sie muss sich herrichten. Was gehört alles dazu? Dann muss sie sich erst mal anziehen. Was noch? Die Frisur. Was noch? Genau, den Schmuck der inneren Werte anlegen. Wie Petrus das sagt. Jedenfalls eine Braut, die macht sich Gedanken, wie sie an diesem Tag aussehen möchte. Die kommt nicht in ihren Alltagssachen zum Altar marschiert, sondern sie nimmt sich Zeit. Glaubt ihr, eine Braut arbeitet an dem Tag ihrer Hochzeit noch bis zum letzten Moment kurz vor der Hochzeit? Und geht dann schnell von der Arbeit und macht sich noch schnell frisch und geht zur Hochzeit? Nein, sie nimmt sich Zeit, oder? In der Regel. Sie nimmt sich Zeit, bereitet sich vor. Ich habe gehört, oftmals ist es ja sogar, dass die Bräute vorher schon mal ausprobieren. Sitzt das Hochzeitskleid und klappt das mit der Frisur und so weiter. Das wird geprobt. Warum? Weil der Moment halt einmal kommt, und dann ist es hopp oder topp.
[10:01] Die Hochzeit des Lammes kommt auch nur einmal. Könnte es sein, dass wir eine Lektion zu lernen haben von der Vorbereitung einer Braut, die sich ordentlich Gedanken macht, lange im Voraus, die entsprechend investiert Zeit und manchmal auch Geld, je nachdem, um sich vorzubereiten auf die Hochzeit des Lammes? Wie viel Zeit investierst du? Oder glaubst du, ich mache jetzt einfach noch meine Sache und wenn Jesus dann wirklich bald kommt, wenn dann die Plagen einsetzen, dann merke ich ja, dass er kommt, dann mache ich mich noch ganz schnell frisch und dann wird es schon passen. Was würdest du einmal an die Männer, was würdest du über so eine Braut denken, die sich da gar nicht darum kümmert und sagt, naja, das ist mir eigentlich egal, aber kurz vorher werde ich dann doch irgendwie schnell was finden. Dann wirst du dich schon was finden. Nicht so wichtig, oder? Was denkt Jesus, wenn wir die Vorbereitung auf die Hochzeit vor uns herschieben und sagen, ach, das wird schon irgendwie, machen wir uns keine Gedanken drum.
[11:02] Übrigens, was ist das Kleid, das sie anziehen soll? Was ist das für ein Kleid? Ein weißes Kleid, genau. Wofür steht dieses weiße Kleid? Für die Gerechtigkeit. Da werden wir gleich noch ein bisschen mehr genau darüber sprechen. Lass uns im Hinterkopf, um mit Jesus verheiratet zu werden, brauchen wir ein Hochzeitskleid. Dieses Hochzeitskleid ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Hat jemand eine andere Übersetzung außer Gerechtigkeit? Die gerechten Taten. Gerechtigkeit, gerechte Taten. Vorbereitung, Hochzeitskleid. Schauen wir gleich noch ein bisschen genauer an. Und dann im Vers 9, wie gesagt, die Einladung zur Hochzeit. Und eine Hochzeit, haben wir gesagt, ist ein Bund.
[11:49] Jetzt helft mir noch einmal. Wir haben es jetzt schon so oft gesagt, aber ich möchte, dass ihr, wenn dieses Seminar zu Ende ist, es nie wieder vergesst. Was ist ein Bund? Eine Verbindung. Und worin besteht der neue Bund, um den es hier geht? Worin besteht er? Das stimmt. Ja, wir sollen am Ende, das Ziel von allem ist, Gott ähnlich sein. Und es gab drei Elemente, wodurch das möglich wird. Was ist das erste Element? Sein Gesetz, sein Wesen, seine Liebe wohin ins Herz. Und das Herz ist eigentlich hier oben. Zweitens, Jesus erkennen. Die engste, tiefste Beziehung, die möglich ist zu ihm. Und drittens, die Sünde muss hinweggenommen werden. Versprecht ihr mir, dass ihr es niemals vergesst?
[12:59] ... die Christus, dem Lamm Gottes, nachfolgen wollen. Oder heißt es in Hebräer 12, Vers 18? Denn ihr seid nicht zu dem Berge gekommen, den man anrühren konnte und zu dem glühenden Feuer, noch zu dem Dunkel, der Finsternis und dem Gewittersturm, der euch verfluchten hat. Ihr seid nicht zu dem Berg gekommen, den man anrühren konnte und zu dem glühenden Feuer, noch zu dem Dunkel, der Finsternis und dem Gewittersturm, noch zu dem Klang der Posaune und dem Donnerschall der Worte, bei dem die Zuhörer baten, dass das Wort nicht weiter zu ihnen geredet werde. Wovon spricht der Paulus hier? Vom Sinai, von dem ersten Date, das Gott mit seinem Volk hatte. Könnt ihr euch erinnern? Als er im Feuer herabkam. Letzte Woche haben wir genau zu dieser Uhrzeit darüber gesprochen. Als er versucht hat, seine Liebe, das Feuer seiner Liebe, in ihre Ohren zu sprechen. Was haben sie gesagt? Hör auf, nicht zu nah. Komm nicht zu nah. Wir haben gesehen, wie Jesus versucht hat, doch noch einmal, auch in der Bergpredigt, dieselben Gedanken vom Ohr ins Gehirn zu bekommen. Und Paulus sagt, ihr seid nicht gekommen zum Sinai. Ihr als Christen sollt nicht die gleiche Erfahrung machen, wie das Volk Israel, das zwar gehört hat, aber dann gesagt hat, schreib es mal auf, dann haben wir die Regeln und aus eigener Kraft werden wir es irgendwie schaffen. Aber komm uns nicht zu nah. Du könntest dir die Sünde verzehren. Paulus sagt, mach nicht denselben Fehler. Ihr seid nicht zu diesem Berg gekommen. Ihr seid nicht Teil dieses Volkes, sondern er sagt in Vers 22, sprechen wir zu Vers 22, er sagt, sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes und welches ist die Stadt des lebendigen Gottes? Dem himmlischen Jerusalem und zu zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind und zu Gott, dem Gericht über alle und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu Jesus, dem Mittler des was? Des neuen Bundes und zu dem Blut, das Besprengung des Besseren redet als das Blut Abels.
[15:02] Frage, warum ist Jesus der Mittler des neuen Bundes? Warum sagt ihr, ihr seid gekommen zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes? Weil er Mensch geworden ist und in sich selbst gezeigt hat, wie Gott und Mensch eins werden können. Und dann hat er in der Abendmahlspredigt immer und immer wieder versucht, diesen Gedanken deutlich zu machen, so wie ich eins mit Gott bin, könnt ihr eins mit mir sein und dadurch werdet ihr eins mit Gott. Er ist der Mittler des neuen Bundes und durch ihn können wir direkt zu Gott kommen, wir können direkt mit ihm Kontakt haben. In Jesus verbinden sich Menschheit und Gottheit. Der Mittler des neuen Bundes und deswegen sagt der Paulus in Hebräer 8, geht mal zurück zu Hebräer 8 und dort Vers 6. Hebräer 8 und dort Vers 6, dort heißt es, hat er einen umso erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Mittler eines besseren Bundes ist. Er ist der Mittler wessen Bundes? Des alten oder des neuen Bundes? Welcher Bund ist besser? Der neue. Der neue Bund ist besser als der alte. Warum ist der neue Bund besser als der alte? Weil er das ist, was Gott möchte. Der alte Bund war nur ein Kompromiss. Eine Zwischenlösung. Der neue Bund ist besser, älter, eigentlich, nicht wahr? Und das eigentlich, worum es geht.
[16:42] Und dann sagt er, schaut mal genau hin, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde. Das ist ein Gedanke, den müssen wir noch verstehen, bevor wir heute weitergehen. Warum ist der neue Bund auf besseren Verheißungen aufgebaut im Vergleich zum alten Bund? Gibt es bessere und schlechtere Verheißungen in der Bibel? Verheißungen sind doch Verheißungen, oder? Gibt es bessere und schlechte Verheißungen? Ganz genau. Es kommt immer darauf an, wer die Verheißungen macht. Was ist eine Verheißung? Ein Versprechen. Was sind die Versprechen im neuen Bund? Wer macht da die Versprechen? Gott sagt. Er sagt, ich will mein Gesetz an dein Herz schreiben. Ich will machen, dass sie mich erkennen. Er sagt, ich will die Sünde hinwegnehmen. Ich will das tun. Ich will Feindschaft setzen zwischen dich und die Schlange. Er sagt, ich will das tun. Lass mich. Was ist die Verheißung im alten Bund? Das Volk sagt, schreib es auf. Wir machen das dann schon. Wir müssen verstehen, dass es einen Unterschied macht, ob wir eine Sache tun, weil Gott es verheißen hat, oder weil wir es verheißen haben. Vielleicht sagst du, ich bin jetzt treu zu Gott, weil ich hab ihm versprochen. Schon mal erlebt? Schon mal versucht? Früher oder später wirst du scheitern. Aber es gibt einen großen Unterschied, ob wir dasselbe versuchen und sagen, weil Gott es versprochen hat.
[18:16] Im alten und neuen Bund geht es nicht darum, was wir tun, sondern auf welcher Grundlage wir es tun. Im alten und neuen Bund geht es um dasselbe Gesetz, dieselben Ideen, dasselbe Evangelium. Im alten Bund geht es aus eigener Kraft. Ich möchte Gott beweisen. Ich möchte das tun. Schreib es mal auf. Dann weiß ich die Regeln, die ich zu befolgen habe. Im neuen Bund kann ich gar nichts tun. Gott tut es in mir. Der neue Bund.
[18:40] Wenn das alles von Gott kommt, ist dann das Evangelium eigentlich schwer zu leben oder leicht? Ist es schwer, Gott gehorsam zu sein oder leicht? Denk mal nach. Gott schenkt die Feindschaft. Er schenkt die Feindschaft. Und wenn wir das Leben im neuen Bund leben, was müsste man eigentlich sagen? Das christliche Leben ist leicht. Jemand, der das erlebt hat, hat das auch so geschrieben. Der Johannes, der Jünger, den Jesus liebte. Der besonders ganz eng in die Beziehung zu Jesus kam. Der schreibt uns im ersten Johannesbrief. Übrigens, der ganz erste Johannesbrief in unserer Serie. Wenn ihr das alles nochmal verstehen wollt, was wir gemacht haben, in einfachen Worten, als ich sie finde, lest den Johannesbrief. Der Johannes ist einfach so klar und so deutlich, eigentlich müsste man einfach nur den Johannesbrief vorlesen. Erst Johannes 5 und dort Vers 2 und 3. Das heißt, in 1. Johannes 5, Vers 2 und 3, daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Was ist die Liebe zu Gott? Dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer. Der Johannes hat es verstanden. Also tröstet euch, es gibt Menschen, die haben es verstanden und haben es erlebt.
[20:10] Wenn du sagst, in deinem Leben, es fällt mir schwer, Gott gehorsam zu sein, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass du noch nicht völlig den Neuen Bund erlebst. Du hast wahrscheinlich schon hundertmal vom Neuen Bund gehört und weißt auch, dass du im Neuen Bund sein müsstest. Aber wenn du es immer noch schwierig empfindest, und das ist schwierig, dann bist du wahrscheinlich noch im Alten Bund. Und das Gefährliche daran ist, weil im Alten Bund weiß man auch, was die Wahrheit ist. Man kennt das alles. Hat man alles gelesen. Aber im Alten Bund versuche ich es. Und im Neuen Bund sage ich, Gott tut es in mir. Und er tut es. Glaubt ihr, Gott tut es? Habt ihr jemanden gefunden, der gesagt hat, ich habe die Verheißung Gottes ausprobiert und die sind gescheitert? Ich habe noch niemanden gefunden. Denn Gottes Wort hat eine ungeheure Kraft. Aber das wäre ein anderes Thema für sich.
[21:02] Jetzt glaubt ihr, wer hat wahrscheinlich richtig gezittert, als Jesus am Kreuz hing und all das getan hat, was wir heute gesehen haben, als er den Kelch getrunken hat und damit den Kelch des Neuen Bundes uns möglich gemacht hat. Der Satan hat gezittert. Warum? Weil plötzlich war der Weg wieder frei für völlige Verbindung zwischen Gott und Menschen. Und er hatte nur eine einzige Möglichkeit, das zu verhindern. Den Menschen irgendwie diesen Neuen Bund malig zu machen. Dass sie ihn nicht verstehen. Dass sie es nicht begreifen. Dass sie irgendwie daran vorbeigehen.
[21:34] Und wir wollen ganz kurz nur einige Schlaglichter sehen in der Geschichte nach dem Kreuz, wie diese Liebesgeschichte zwischen Gott und seinem Volk weitergegangen ist. Schlagen wir mal gemeinsam auf in der Offenbarung. In Offenbarung 2. Das ist so die erste Generation. Direkt nach dem Kreuzigungsgeschehen und nachdem dieser Neue Bund tatsächlich bestätigt worden ist und festgemacht worden ist durch Jesus. In Offenbarung 2 und dort Vers 2 bis 4 heißt es, Gott schreibt jetzt an seine Geliebte sozusagen, seine Gemeinde: "Ich kenne deine Werke und deine Bemühungen und dein standhaftes Ausharren und dass du die Bösen nicht ertragen hast und sie behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht und hast sie als Lügner erkannt und du hast schweres ertragen und hast standhaftes Ausharren und um meines Namens Willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden." Aber ich habe gegen dich, dass du was von erster Liebe verlassen hast.
[22:36] Gott sagt, ihr seid eine tolle Gemeinde. Ihr macht ein Seminar nach dem anderen. Ihr gewinnt die Menschen. Erkennt die Irrlehren, wenn sie sich einschleichen, die Gemeinden, erkennt sie sofort und zeigt es aus der Bibel, dass es falsch ist. Ihr arbeitet und werdet nicht müde. Ihr geht ins Ausland und ins Inland, macht Mission, macht alles mögliche und eigentlich müsst ihr ja zufrieden sein. So wie der Ehepartner zufrieden sein müsste, wenn man immer pünktlich zu Hause ist und den Abwasch regelmäßig macht und die Wohnung sauber macht zu dem angegebenen Zeitpunkt und den Einkauf schnell und zügig erledigt und die Finanzen zusammenhält und all das tut und meinetwegen auch den sonntäglichen Spaziergang jedes Mal mit absolviert. Sei doch zufrieden, lieber Ehepartner, oder? Aber was ist, wenn die erste Liebe nicht mehr da ist? Wenn man halt nicht mehr so wirklich verliebt ist? Gott sagt, das habe ich gegen dich. Gott war nicht zufrieden. Eine tolle Gemeinde, missionarisch aktiv, wow! Gott sagt, es fehlt mir etwas. Mir fehlt die echte Liebe zu mir. Du bist nicht verliebt in mich, sagt Gott. Alles wunderbar, was du machst, ich habe nichts zu meckern, aber du bist nicht in mich verliebt. Ich habe ein Problem. Bist du verliebt in Gott?
[24:00] Könnte es sein, dass wir auch mal mit dem Fehler begehen hier? Dass wir genau wissen, was wir tun müssen und super aktiv, super missionarisch, ich weiß nicht was sind, aber die erste Liebe vergessen haben? Und dieses Verlieren der ersten Liebe, schon in der Urchristenheit, nicht erst irgendwann im Mittelalter, ebnet den Weg für eine Entwicklung, die wirklich dramatisch ist. Denn was ist in den nächsten Jahrhunderten passiert mit dieser Braut? Was ist passiert mit dieser Braut? Die Frau ist wieder fremd gegangen.
[24:40] Schaut mal in der Offenbarung 2. Da heißt es in Vers 14: "Aber ich habe ein Weniges gegen dich, dass du solche dort hast, die in der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anschluss zur Sünde vor die Kinder Israel zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben." Vers 20: "Ich habe ein Weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Jesebel, die sich eine Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen." Was meint ihr, wie es Gott ergangen ist, als er das gesehen hat? Der hat sich wahrscheinlich gedacht: Oh nein, nicht schon wieder.
[25:14] Und wisst ihr, was der Ausdruck dessen war, als das Volk die erste Liebe verloren hat und sich dann anderen Dingen zugewendet hat? Der neue Bund besteht aus wie vielen Dingen? Aus drei Dingen. Was war das erste? Gesetz und Veränderung. Was ist passiert mit dem Gesetz im Laufe der Jahrhunderte? Es wurde geändert. Warum? Erste Liebe verloren führt zu einer Veränderung des Gesetzes. Was war der zweite Punkt? Direkte Beziehung zu Gott. Was ist im Laufe der Jahrhunderte entstanden? Wir brauchen einen Priester. Wir brauchen Heilige. Wir brauchen eine Maria. All diese Irrlehren kommen aus einem einzigen Grund, weil der neue Bund nicht verstanden worden ist. Wenn die Christen den neuen Bund verstanden hätten und gelebt hätten, hätte es niemals eine Veränderung des Sabbats gegeben. Es hätte niemals die Einführung von Priestern gegeben. Es hätte niemals die Einführung von Heiligen gegeben. Sie springen direkt aus dem falschen Verständnis. Deswegen ist dieses Thema die absolute Grundlage in allem. Was war der dritte Punkt? Sünde wegnehmen. Was ist passiert mit der Sünde im Mittelalter? Wurde die Sünde weggenommen? Sie wurde abgekauft. Gib mir ein bisschen Geld, dann ist deine Sünde weg. Nein, die Sünde ist geblieben. Alle drei Aspekte des neuen Bundes waren plötzlich nicht mehr existent. Das Volk Gottes ist wieder zurückgefallen. Ich glaube, Gott war ziemlich verzweifelt. Das ist etwas, was bis an den heutigen Tag in der Mehrzahl der Christenheit nicht gelöst ist.
[27:16] Schaut mit mir, wie die Bibel das ausdrückt. In Offenbarung 14, Vers 8. Offenbarung 14, Vers 8. Kennt ihr bestimmt ganz gut aus der dreifachen Engelsbotschaft. Der zweite Engel sagt, Offenbarung 14, Vers 8: "Ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht..." Was ist Unzucht? Hurerei. Und Hurerei ist das Brechen des Bundes.
[27:50] Schon mal gehört, dass der Wein der Unzucht Irrlehrer sind? Hätte ich jetzt fragen sollen. Hätte alle gesagt, das sind Irrlehrer. Bis auf diejenigen, mit denen ich es schon in Bibeltunde behandelt habe. In aller Regel lesen wir es und sagen, das sind die Irrlehrer der falschen Kirchen. Das stimmt fast. Die Irrlehrer sind eine Folge des Weines. Lass uns ganz kurz, auch wenn es vielleicht einige schon kennen, noch einmal ganz kurz drüber nachdenken. Was ist Wein? Warum heißt es der Wein der Unzucht? Der die Völker vernebelt. Der Wein vernebelt, der macht irgendwie unklar. Was ist Wein? Vergorener, was? Traubensaft. Traubensaft haben wir schon gehabt. Wo kommt Traubensaft vor? Wofür stand der Traubensaft? Jetzt sollten wir eigentlich ein bisschen weiter sein. Es ist nicht nur das Blut Jesu, es ist das Blut des Neuen Bundes. Ganz genau. Es ist das Blut des Neuen Bundes. Das ist der Traubensaft.
[29:58] Schaut mal mit mir ganz kurz in Jesaja 65. Jesaja 65. Jesaja 65 Vers 8. Dort heißt es: "So spricht der Herr: Wie wenn sich noch ein Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirb sie nicht, denn es ist was darin? Ein Segen in dir." Die Bibel sagt, im Traubensaft befindet sich Segen. Sind wir gesegnet, wenn wir den Neuen Bund erleben? Ja oder nein? Ich will dich segnen. Ich will alles für dich tun. Du sollst ein Segen sein. Gott segnet uns im Neuen Bund. Und dann sagt die Bibel: "Verdirb ihn nicht." Kann man den Neuen Bund verderben? Ja oder nein? Offensichtlich. Man kann den Traubensaft nehmen, den Kelch, den Jesus uns gegeben hat und kann ein bisschen da etwas leicht verändern und plötzlich wird aus dem Segen, der uns erfrischt, ein negativer Einfluss, der uns nicht mehr klar unterscheiden lässt. Und übrigens, was erhöht die Wahrscheinlichkeit, Ehebruch zu begehen, mehr als Alkohol? Ist dir schon mal aufgefallen, dass die allermeisten Probleme in dieser Hinsicht damit zusammenhängen, dass jemand voll getrunken hat und dann die Schwelle, die Hemmschwelle weiter runter geht? Es mag natürlich Fälle geben, wo es anders ist, aber in der Regel ist Alkohol so etwas, was das befördert.
[30:34] Nun, was macht Alkohol? Schauen wir gemeinsam in Sprüche 31. Sprüche 31 und dort Vers 4 und 5. Das heißt es in Sprüche 31, Vers 4 und 5: "Es ziemt sich für Könige nicht, Lemuel, es ziemt sich für Könige nicht, Wein zu trinken, noch für Fürsten Nahrung zu starkem Getränk." Frage, seid ihr Könige und Königinnen? Warum? Durch das Blut des Bundes. Ihr seid durch das Blut Jesu, sind wir zu Königen und Priestern gemacht worden. Übrigens, wer waren zuerst König und Priester? Das folgt Israel am Sinai. Er sagt: "Wenn ihr auf meine Worte hören werdet und meinen Bund festhaltet, solltet ihr mir ein Königreich von Priestern sein." Wer im Bund lebt, ist ein König. Wer nicht im Bund lebt, in der Sünde, ist ein was? Ein Sklave. Ein Sklave der Sünde. Du kannst wählen: Bund oder nicht Bund. König oder Sklave. Wer von euch möchte lieber ein König als ein Sklave sein?
[31:50] Und die Bibel sagt, es ziemt sich für Könige, für Leute, die im Bund mit Gott leben, nicht Wein zu trinken. Warum? Jetzt sagt er im nächsten Vers, was der Grund ist. In Vers 5 heißt es: "Sie könnten bei dem Trinken das vorgeschriebene Recht vergessen." Wisst ihr, was das bedeutet? Sieht Wein so ähnlich aus wie Traubensaft? Sieht es ähnlich aus? Ganz ähnlich. Hat es die gleiche Wirkung? Nein. Könnte es sein, dass die Bibel von einem falschen neuen Bund spricht? Der neue Bund heißt, der als neuer Bund verkauft wird in den Kirchen, wo man den Leuten sagt, ihr müsst das Gesetz nicht mehr halten. Warum? Weil wir leben jetzt im neuen Bund. Wir brauchen das Gesetz nicht mehr. Wer das sagt, trinkt geistlichen Alkohol und ist verwirrt. Und wenn das Denken verwirrt ist, sind wir geneigter Hurei zu begehen. Wir müssen verstehen, dass das die große Frage ist, in der am Ende die Welt sich befinden wird, um das Gesetz Gottes, eine Frage des Bundes ist.
[33:14] Schauen wir uns einen anderen Text noch an. In Jesaja 28, Vers 7. Jesaja 28, Vers 7. Jesaja 28, Vers 7. Das heißt es: "Aber auch diese taumeln vom Wein und schwanken vom Rauschtrank. Priester und Prophet sind vom Rauschtrank berauscht, vom Wein benebelt, sie taumeln vom Rauschtrank, sie sehen nicht mehr klar, urteilen unsicher." Wisst ihr, was das Hauptproblem der heutigen christlichen Welt ist? Sie urteilen nicht mehr klar, sie wissen nicht mehr ganz genau, was die biblische Botschaft ist, aus einem Grund: Sie haben den Neuen Bund nicht verstanden. Denn sie trinken einen falschen Neuen Bund, den Wein der Unzucht. Der sieht auch rot aus, nicht wahr? In diesem sogenannten Neuen Bund geht es auch darum, dass Jesus von uns am Kreuz gestorben ist, ganz viel sogar. Aber in diesem Neuen Bund wird ausgeklammert, dass das Wegnehmen der Sünde bedeutet, dass sich Jesus nahe kommen kann und dann sein Gesetz in mein Herz geschrieben wird. Es ist ein falscher neuer Bund. Und das müssen wir verstehen, denn wenn wir das begreifen und wenn wir das anderen weitergeben können, dann können wir viele biblische Lehren von ganz... erklären sie von ganz alleine. Wenn du das verstanden hast, dann ist die Frage vom Sabbat und von vielen anderen Themen völlig selbstverständlich, weil du verstanden hast, was das Evangelium tut. Das Evangelium bewirkt, dass das Gesetz in dein Herz kommt.
[34:58] Nun, in Offenbarung 17 wird uns beschrieben, wie diese Hurerei aussieht. In Offenbarung 17 heißt es, und einer von den sieben Engeln, Vers 1, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: "Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind." Und dann wird sie beschrieben, Vers 5 heißt es: "Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde." Weiß jemand, was Babylon übersetzt heißt? Verwirrung. Wer wird hier beschrieben? Was wird hier beschrieben? Wer wird Babylon genannt? Eine Hure. Eine Hure ist was? Eine Frau. Eine Frau steht in der biblischen Prophetie wofür? Für eine Gemeinde, für eine Kirche. Da geht es also um eine potenzielle Braut Christi, die was ist? Verwirrt. Sie geht zur falschen Hochzeit.
[36:24] Frage. Mit wem treibt sie Hurerei? Mit wem? Mit den Königen. Wer sind die Könige heutzutage? Die Politiker. Wenn ich zu einem Anwalt gehe, um mit meiner Ehe zu reden, was könnt ihr mir über meine Ehe sagen? Wenn ich einen Anwalt brauche für meine Ehe, ist das ein Beweis wofür? Dass die Ehe kaputt ist. Wenn eine Kirche den Staat braucht, um ihre Rechte durchzudrücken, ist es ein Beweis wofür? Dass die Beziehung dahin ist. Eine Kirche, die mit Jesus verbunden ist, braucht niemanden, der ihre Rechte durchsetzt. Warum? Um Jesus. Und was sagt Jesus über sich selbst? Gewalt ist mir übergeben. Wir sind ja froh, dass wir die deutsche Bundesregierung haben, aber die braucht nicht unsere religiösen Rechte durchzusetzen. Denn Jesus setzt sie durch. Jesus ist mein Anwalt. Wenn eine Kirche sich mit dem Staat verbindet, ist das ein Beweis in sich, dass die Beziehung zu Jesus kaputt gegangen ist. Ansonsten würde ich es niemals tun. Genauso wie ich, solange meine Beziehung zu meiner Frau intakt ist, mich niemals an einen Anwalt wende oder an irgendjemand sonst, um meine Rechte durchzusetzen. Brauche ich nicht.
[38:08] Und obwohl wir heute nicht das Thema haben von Endzeitprophetie, denn Endzeitprophetie basiert auf dem gleichen Thema, dem Neuen Bund. Wenn wir das verstanden haben, sehen wir vieles in der Endzeitprophetie ganz anders. Dann sehen wir plötzlich die Liebe Gottes. Denn da ist eine Frau, die zum Anwalt rennt, statt zu ihm. Die verwirrt es. Hat jemand schon mal versucht, mit einem Betrunkenen zu reden? Und ihn zu überzeugen? Du kannst es gerade vergessen. Du musst warten, bis die Person nüchtern ist. Deswegen sagt die Bibel: Seid nüchtern und wacht. Deswegen müssen wir verstehen. Und wir müssen dieses Thema des Neuen Bundes nicht nur selbst erleben, wir müssen in der Lage sein, es anderen weiterzugeben. Denn wir leben in einer Zeit, wo ganz viele glauben, sie bereiten sich vor auf die Hochzeit des Lammes und gehen furchtbar in die Irre, weil sie geistlich verwirrt sind.
[39:10] Ganz ehrlich, sind viele der Dinge, die wir angeschaut haben in der letzten Woche, haben wir selbst vorher nicht gehört, oder? Über das Verhältnis vom Alten und Neuen Bund. Weil wir die Sachen nie so wirklich gründlich studieren. Wir wissen, es gibt einen Alten und einen Neuen Bund, der Neue ist wahrscheinlich besser, weil es hat mit Jesus zu tun. Fertig, aus. Aber worum es genau geht, wann haben wir das schon mal studiert? Und seht ihr, das ist ein wichtiges Thema. Und deswegen haben wir das heute Abend hier noch kurz angesprochen. Aber wir wollen heute nicht bei den Kirchen Babylons bleiben, sondern wir wollen uns praktisch heute zum Schluss die Frage stellen: Wie kann ich das, was ich jetzt seit letztem Freitag gehört habe, von der Zeit von Adam bis jetzt zur Zeit der Endzeit, wie kann ich das praktisch erleben? Gibt es jemanden von uns, der den Wunsch hat: Hey, ich würde tatsächlich mehr irgendwie diesen Bund mehr erleben? Man hat so das Gefühl, das geht mir auch so, übrigens. Ich predige hier und denke die ganze Zeit: Meine Güte, Christopher, gut, dass du das schon hier verstanden hast. Wie können wir das besser und tiefer erleben?
[40:16] Nun, sind wir eigentlich mit Gott schon verheiratet, ja oder nein? Okay, machen wir eine Abstimmung. Wer sagt ja? Wer sagt nein? Wer ist, sagt, ich weiß nicht. Es sind ungefähr drei gleich große Gruppen, die trauen sich gar nicht zu melden. Schauen wir mal in 2. Korinther 11, Vers 2.
[40:48] 2. Korinther 11, Vers 2, dort heißt es: "Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verheiratet, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen." Steht es in eurer Übersetzung anders? Verlobt. Die Bibel sagt, wir sind Jesus verlobt. Warum sind wir nicht verheiratet? Weil die Hochzeit des Lammes noch kommt. Ja, in einem geistlichen Sinne könnte man sagen, ja, wir haben jetzt schon eine ganz innige Beziehung, das stimmt schon, aber trotzdem gibt es noch etwas, was fehlt. Glaubt ihr, es gibt etwas, was fehlt? Was fehlt an der Beziehung noch? Ja, wir sehen die noch nicht. Wir können die innigste Beziehung haben, wie es nur geht, solange man die Person nicht sieht, fehlt noch etwas, oder? Aber wir sind verlobt.
[41:40] Jetzt Frage. Wer von uns war mal verlobt? Okay. Wenn man verlobt ist, was ist der Sinn einer Verlobung? Man hat ein Versprechen. Übrigens, muss man das Versprechen halten, ja oder nein? An alle Dinge, die noch nicht verheiratet sind, besonders an die Jugendlichen, und das meine ich ganz ernst, und ich kann es biblisch begründen, das war nicht unser Thema. Wenn dir am Traualtar vor mehr Leuten als jetzt hier sind, am Traualtar einfällt, ist nicht der richtige, dann pfeif auf dein Versprechen und sage nein. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Amen. Also nicht, dass wir das heraufbeschwören, aber ganz ehrlich, es sind zu viele Leute in eine Ehe gegangen, weil sie geglaubt haben, jetzt bin ich schon so weit gegangen, das wird die Verwandtschaft eng, was wird meine Familie, es wird schon irgendwie, und es wurde nie.
[42:46] Die Verlobungszeit hat einen Zweck, nämlich man möchte prüfen, ob die Person, mit der man verlobt ist, auch fähig ist, mit einem verheiratet zu sein. Und natürlich prüft man auch, ob man selbst fähig ist, mit einem verheiratet zu sein. Idealerweise sollte es so sein. Und die Frage ist, wenn wir mit Jesus verlobt sind, gibt es da auch so eine Art Prüfung, mit der wir entscheiden können, und mit der auch er entscheiden kann, ob wir einander für die Hochzeit bestimmt sind. Gibt es da so eine Art Prüfung?
[43:24] Jetzt, wenn man verlobt ist, woran erkennt man, dass der andere wahrscheinlich ein guter Partner ist? Worauf achtet man? Jetzt bin ich mal gespannt. Ehrlichkeit. Okay, er muss ehrlich sein. Was noch? Hm? Treue. Ganz genau, das ist einer der wichtigsten Punkte. Was noch? Ja, ob man miteinander zusammenkommt. Genau. Man achtet auf die Taten und die Worte, die biblisch würde man sagen, die Werke des Anderen.
[43:58] Liebt man die Person so oder so? Hoffentlich schon. Wäre es möglich, dass man eine Person sehr liebt, aber feststellt, sie wäre mein geistlicher Ruin? Kann das vorkommen, dass man sich total verliebt und dann feststellt, das wäre nicht gut? Wenn ich mit der Person verheiratet bin, würde das mein Leben ruinieren? Liebt Gott jede Person? Ja oder nein? Er liebt jede einzelne Person. Er möchte jede Person heiraten. Und jeder, der möchte, kann sich mit ihm verloben. Aber Gott prüft trotzdem, ob die Person, mit der ich heiraten möchte, bei der Hochzeit des Lammes, ob es gut ist, für ihn, für das Universum, mit dieser Person auch zusammenzuziehen. Denn wenn ich feststelle, dass ich diese Person zwar liebe, aber wenn ich mit ihr zusammenziehe, bricht das Chaos aus, dann bin ich gut beraten, es nicht zu tun. Und wenn Gott feststellt, ich liebe zwar diese Person, aber wenn ich sie in den Himmel lasse, in die Wohnung, die ich vorbereitet habe, bricht da die Sünde erneut aus. Was wird Gott tun? Er wird Nein sagen. Nein.
[45:14] Und wenn es kurz vor dem Trauertag ist, er wird Nein sagen. Jetzt die Frage ist, wie können wir uns also vorbereiten, dort, dass Jesus auch, was soll er sagen? Ja, ich will.
[45:30] Jesus hat eine Botschaft an uns, mit der er uns sozusagen eine Art Vorbereitung, wie wir uns in dieser Hochzeit vorbereiten können. Wir wollen nicht alle Details anschauen, aber wir wollen es ganz kurz hier betrachten, in Offenbarung 14 und dort Vers 6 und 7. Kennt ihr wahrscheinlich ganz außergewöhnlich gut. Die sogenannte Dreifachengelsbotschaft. Es heißt: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation, jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Und womit beginnt diese Botschaft? Mit welchen Worten? Womit beginnt die Botschaft, an die er spricht? Fürchtet Gott.
[46:22] Gibt es irgendjemanden, dem jetzt ein Licht aufgeht? Was bedeutet fürchtet Gott? Wer von uns war am Dienstag da? Alle, die am Dienstag da waren, die dürften jetzt wissen, was ich meine. Wir haben am Dienstag etwas festgestellt, was ich auch kurz davor noch gar nicht wusste. Nicht nur sagt die Bibel, dass die Furcht Gottes bedeutet, das Böse zu hassen. Die Bibel sagt in Psalm 97, Vers 10: "Wer den Herrn liebt, hasst das Böse." Mit anderen Worten, die Furcht des Herrn ist identisch mit Liebe zu Gott. Habt ihr gewusst, dass die Kernbotschaft, die erste und wichtigste Botschaft der Dreifachengelsbotschaft ist? Liebe Gott von deinem ganzen Herzen, von deiner ganzen Seele. Und das ist die Furcht Gottes. Denn wenn wir Gott lieben, werden wir das Böse hassen. Und wir werden die Gebote halten. Aber wenn wir Gott nicht lieben, können wir es sonst noch sehr anstrengen.
[47:18] Die wichtigste Bedingung, um jemanden zu heiraten, ist ihn wirklich zu lieben. Denn wenn ich ihn wirklich liebe, werde ich mich auch gerne verändern lassen. Richtig? Die Dreifachengelsbotschaft ist genauso wie der Rest des gesamten Evangeliums, durch die ganze Bibel hindurch, eine Liebesbotschaft. Es ist nicht nur eine Botschaft, wo es heißt, das Mahlzeichen des Tieres kommt. So predigen wir es manchmal nicht. Die Endzeit. Die Dreifachengelsbotschaft beginnt mit den Worten: Liebe Gott. Steht nur: Fürchtet Gott. Könnt ihr euch erinnern, dass Mose gesagt hat, damals am Berg Sinai: "Fürchtet euch nicht vor Gott. Gott ist nur gekommen." Warum ist Gott gekommen? Im Feuer, um seine Liebe zu offenbaren. "Damit ihr nichts sündigt. Die Furcht Gottes euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt." Die Dreifachengelsbotschaft bedeutet: Liebe Gott, damit du nicht sündigst.
[48:16] Weil was ist nun mal das Hochzeitskleid? Die Gerechtigkeit. Die gerechten Taten. Jetzt werdet ihr sagen: Ja, aber Moment mal, Christopher. Ist das möglich? Kann man das? Kann man so ein weißes Hochzeitsgewand da tragen? Schaut mal mit mir. In 1. Johannes 2. 1. Johannes 2, Vers 1. Die Bibel sagt: "Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr was? Damit ihr nichts sündigt." Stellt euch mal vor, ich würde mich hier hinstellen und sagen: Liebe Freunde, ich predige euch das, damit ihr nichts sündigt. Krasse Worte, oder? Der Sinn der Bibel ist, sowohl im Alltag als auch im Neuen Testament, damit wir nichts sündigen. Und dann sagt er: "Und wenn jemand sündigt, so haben wir was?" Er nimmt die Sünden weg. Wenn wir gesündigt haben, und es passiert, müssen wir verzweifeln? Nein, es gibt jemanden, der die Sünde wieder hinwegnehmen kann. Wie viele Sünden haben wir da noch? Keine.
[49:48] Schaut mal mit mir ganz kurz in 2. Petrus. 2. Petrus. 1. Petrus. Und dort Vers 5 und 6 und 7. 2. Petrus 1 Vers 5-7. Die Bibel beschreibt jetzt, wie wir praktisch diese Liebe, von der die 3-fache Engelsbotschaft redet, wie wir sie erleben können. Wollt ihr euch fragen, wie man diese Liebe haben kann? Wahrscheinlich gibt es viele von uns, die sagen: Ich würde gern Gott lieben, aber ich weiß gar nicht, wie. Wie soll ich Gott lieben? Ich würde ja gern, aber irgendwie liebe ich ihn nicht so sehr. Und wenn wir ganz ehrlich sind, das ist etwas, was ganz oft in unserem Leben passiert. Fangen wir lieber vorne an in Vers 3. Da heißt es: "Da seine göttliche..." Was steht dort? Was ist eine Kraft? Bewegt er das? Gott hat eine Kraft. Und was macht diese Kraft? "Da seine göttliche Kraft uns alles, was..." Stopp, bis dahin. Gottes Kraft schenkt uns wie viel? Alles. Wozu? Weiterlesen. "Was zum Leben und zum Wandel in, was? Gottes Furcht dient." Also, die Bibel sagt: Fürchte Gott, liebe Gott. Wir fragen uns: Wie geht denn das? Wie soll ich das machen? Gott sagt als allererstes: Wisse, alles ist ein Geschenk. Wodurch? Durch die göttliche Kraft. Seht ihr das? Die göttliche Kraft schenkt uns alles. Wenn du wirklich ernsthaft mitdenkst, müsstest du jetzt eigentlich ausflippen. Ihr müsst... Weil es jetzt keine Entschuldigung gibt mehr zu sündigen. Und weil es, die Bibel deutet, es ist eigentlich nicht einmal schwer. Denn die göttliche Kraft, die es bewegt, wird in jedem Fall geschenkt. Seht ihr das? Leben im Neuen Bund ist viel radikaler, als wir glauben. Das ist wirklich radikal.
[51:52] Er sagt weiter: Wo kommt diese Kraft her? Durch die Erkenntnis. Was ist Erkenntnis? Wissen. Wissen? Wenn jemand noch einmal Wissen sagt, dann halte ich alle sechs Vorträge auf. Es handelt sich auch Wissen, aber es ist diese Intimität. Durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, durch seine Herrlichkeit und Tugend, seinen Charakter, sein Wesen, das wir widerspiegeln sollen, durch welche uns die überaus großen und kostbaren, was? Verheißungen. Was sind die Verheißungen? Es sind die besseren Verheißungen des Neuen Bundes. In jedem Bibelfest geht es um den Neuen Bund. Steht doch nicht jedes Mal da. Alles, was wir gerade gelesen haben, ist der Neue Bund. Er hat durch seine göttliche Kraft, seine Verheißung, alles geschenkt, zur Gottesfurcht, zur Liebe. Es war ein bisschen kompliziert geschrieben, damit wir ein bisschen suchen, aber am Ende kommt dabei heraus: Er hat die Kraft, dich zu lieben und durch seine Verheißung, wenn du in seinen Versprechungen lebst, wenn du sagst: Gott, du hast versprochen, hier bin ich, ich mache mein Herz auf, du hast versprochen, dann hat er die Kraft.
[53:08] Lesen wir weiter. Durch die Verheißung werden wir was? Was heißt das? Göttlicher Natur teilhaftig. Was heißt das? Wir gehen wieder zum Beginn zurück. Komm endlich. Bund. Das ist der Bund. Wir werden der göttlichen Natur teilhaftig. Wir haben Teil daran. Wir verbinden uns. Durch dieselben. Wie kann ich es bekommen? Wie kann ich es in meinem Leben erleben, diesen neuen Bund zu haben? Er sagt es. Wie? Durch die Verheißungen. Durch die Versprechungen Gottes. Aber wie kann ich diese Verheißungen erleben, wenn ich sie nicht lese? Wenn ich sie nicht kenne? Wenn ich nicht darüber nachdenke? Wie kann ich sie erleben? Wir müssen die Verheißungen kennen, in Anspruch nehmen und wissen, dass darin die Kraft liegt, und wir müssen uns davon verabschieden, dass wir das christliche Leben sehen als ein Klettern in eigener Kraft zu einem Standard, der da heißt, neuer Bund. So sehen wir es zu oft, nicht wahr? Wir müssen verstehen, dass im neuen Bund, je höher die Latte liegt, das Trampolin umso sprungbreiter wird. Es gibt kein Limit. Für denjenigen, der sein eigenes Ich beiseite tut. Es gibt kein Limit. Alles, was zur Gottesfurcht dient, wird uns geschenkt. Für denjenigen, der die Verheißungen in Anspruch nimmt. Ach Gott, du hast es gesagt. Jetzt. Jetzt sieht es konkret aus.
[54:58] Schauen wir es mal an. In Vers 5. Allen was? Was steht bei euch? Eifer. Was ist Eifer? Anstrengung. Wie? Anstrengung? Ich denke, mir wird alles geschenkt. Das Geschenk Gottes muss angenommen werden, angewandt werden. Und zwar nicht nur so irgendwie, sondern mit allem Eifer. Jetzt, wenn ich niemand verliebt bin, dann ist das auch kein Problem, oder?
[55:28] Schauen wir weiter. In der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung. In der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren. Aber die Gottesfurcht. In der Gottesfurcht aber die Bruderliebe. In der Bruderliebe aber die Was? Womit geht es los? Wo steht die Liebe? Ganz am Schluss. Wisst ihr, dass wir als Christen das ganz oft umdrehen? Wir fangen immer bei der Liebe an. Wir freuen uns, dass wir nicht vorwärts kommen. Warum? Weil die Liebe das Höchste ist. Das Schwerste. Die Liebe, wie Gott sie meint, ist das Schwerste, was man als Christ leben kann. Wir sagen immer: Red nicht so viel vom Gesetz, wir wollen lieber Liebe leben. Red nicht so viel von den einzelnen Dingen des Christlebens, red doch einfach von der Liebe. Wer von der Liebe redet, redet vom Höchsten und vom Schwersten und vom Unmöglichsten. Denn so zu lieben, wie Gott sie liebt, ist für einen Menschen eigentlich unmöglich. Ich weiß, es klingt nur so schön, von der Liebe zu reden. Das ist das höchste Ideal. Es ist einfach, über Lebensstil zu reden. Wir drehen uns immer um und denken, Lebensstil ist so schwer und Liebe ist so einfach. Das ist genau andersherum. Lebensstil ist relativ einfach. Liebe ist das Höchste. Aber durch die Verheißung Gottes? Kein Problem.
[56:46] Schaut mal, was er sagt. Das zitiere ich jetzt nur. Ich zitiere es einfach von Petrus. Petrus sagt in Vers 10: "Darum, Brüder, seid umso eifriger bestrebt, eure Berufung und Auserwählung festzumachen." Jetzt zitiere ich: "Denn wenn ihr diese Dinge tut, was steht dort? Welche Dinge? Die wir gerade gelesen haben. Was steht als nächstes? Werdet ihr wie oft?" Steht es in eurer Bibel auch oder nur in meiner? Bin ich Fanatiker jetzt? Oder habe ich nur die Bibel gelesen? Ich habe den neuen Bund verstanden. Jetzt wollen wir es nur noch umsetzen. Werden wir niemals zu Fall kommen.
[57:26] Und ja, was passiert, wenn ich zu Fall komme? Muss ich verzweifeln? Nein, wir haben einen Mittler des neuen Bundes, der uns immer wieder in diesen neuen Bund zurückversetzen kann. Der uns immer wieder die Sünden hinwegnehmen kann, egal was da kommt. Aber wir müssen verstehen, dass die Kraft da ist, es nicht zu tun. Und das ist die einzige oder die wichtigste gute Nachricht an diesen neuen Bund.
[57:48] Vorhin, Vers 9, da heißt es: "Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist was? Blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen." Er hat die erste Liebe, das Wegnehmen der Sünde, den Bund vergessen. Kennt ihr jemanden in der Offenbarung, der blind ist? Ja, Laodizea. Laodizea. Wer ist Laodizea? Wir. Das ist die Braut, kurz vor der Hochzeit. Was heißt Laodizea? Das Volk des Gerichts. Mit anderen Worten, das Volk, das geprüft wird. Jesus fragt sich bei seiner Verlobten: Habt ihr das mal erlebt, wenn jemand verlobt ist und nicht ganz genau weiß, ist es richtig oder nicht? Soll ich oder soll ich nicht sie heiraten? Jesus fragt sich die Frage mit Laodizea: Ist es gut? Soll ich sie mitnehmen oder nicht in den Himmel? Er schaut auf dich, er liebt dich. Ohne Frage. Das haben wir hoffentlich genug gesehen, dass er uns liebt, oder? Wir haben gesehen, er hat sogar noch die Leute geliebt, die ihm ins Angesicht gespuckt haben. Wir haben gesehen, wie er das Volk Israel geliebt hat, das auf den Abgrund zugerast ist und selbst den Hosea nicht mehr hören wollte. Er hat sie geliebt. Er sagt: Meine Liebe kann ich aufhören. Aber er fragt sich: Ist es heilsam, mit ihnen zusammenzuziehen und sie zu heiraten? Er fragt sich Laodizea: Liebt mich Laodizea so sehr, dass ich mit ihnen zusammenziehen kann?
[59:20] Und deswegen sagt er: Du bist was? Lauwarm. Ja. Nein. Mal ja. Mal nein. Rein. Raus. Was glaubt Laodizea über sich selbst? Laodizea sieht sich schon mit Tauben und Trompeten und mit Hochzeitschor und mit Blumenmädchen zur Hochzeit zu spazieren. "Ich bin reich und habe Überfluss, mir mangelt es an nichts." Wir singen schon die Lieder. Jesus kommt wieder. Und während wir diese Lieder singen und glauben, und es kann ja nichts passieren, wir sind ja in der Endzeit Gemeinde Gottes. Wir haben den neuen Bund verstanden, waren sogar beim Seminar. Sagt Jesus, wie man seinen besten Freund fragt: Bist du dir sicher? Fragt der Gott, der Vater nicht? Bist du dir sicher? Wir wissen natürlich, der Vergleich hing, Gott kennt unser Herz, Gott weiß sowieso nicht. Aber auch die Engel fragen sich nicht: Jesus, bist du dir sicher? Gott prüft sein Volk, ob sie vorbereitet sind auf die Hochzeit des Lammes. Er prüft dich. Und er prüft mich.
[1:00:36] Was fehlt Laodizea? Es sind drei Dinge. Das Gold, das wo geläutert ist? Im Feuer. In der Bibel ist Gold ein Symbol für Glauben. Aber Glaube muss im Feuer geläutert werden. Und sagt mir bitte, was ist das Feuer in der Bibel? Liebe. Was macht Feuer, wenn es das Gold heiß macht? Reinigt es die Schlacke heraus? Und dann ist es ein reines Gold. Was wird unseren Glauben reinigen von allem Zweifel, von allen Sünden, von allen schlechten Gedanken? Die Liebe. Es ist auch ein bisschen heiß. Die Liebe Gottes kann aber richtig heiß werden. Es ist ein Feuer. Ein verzehrendes Feuer. Sie möchte die Sünde verzehren. Wegnehmen. Und er meint es wirklich ernst. Er meint damit wirklich, dass die Sünde nicht einfach nur sagt: Okay, schauen wir drüber hinweg. Das meint er nicht. Er meint: Ich will die Sünde, die du tust, wegnehmen, sodass du sie nicht mehr tust. Dass sie nicht mehr da ist. Das ist sein Ziel. Mit jedem Einzelnen von uns.
[1:02:00] Und dann haben wir das Kleid. Das Kleid ist das Kleid der Gerechtigkeit, haben wir schon gesagt, die gerechten Taten. Und dann haben wir die Augensalbe. Was macht Augensalbe? Wer braucht Augensalbe? Der, der schlecht sieht. Oder fast blind ist. Und wir haben gerade in Petrus gelesen, wer ist blind? Der, der diese Dinge nicht tut, der diesen neuen Bund praktisch nicht ausprobiert, der ist blind. Könnt ihr mir sagen, was Laodizea für ein Problem hat? Laodizea lebt nicht im neuen Bund. Fertig, aus. Das ist das Problem. Das Problem ist nicht, dass Laodizea nicht genug Missionen macht. Das Problem ist nicht, dass die Röcke nicht lang oder kurz oder was und mehr sind. Das Problem ist nicht, dass die vegane Wurst nicht richtig gewürzt ist. Das Problem ist von Laodizea, dass sie nicht im neuen Bund leben. Bei all den Büchern über den neuen Bund, die es im Büchertisch zu kaufen gibt. Und das ist das Problem, das Gott hat. Sie leben nicht im neuen Bund. Aber sie denken natürlich, dass sie es tun. Und deswegen brauchen sie Augensalbe.
[1:03:12] Und wenn man Augensalbe hat, dann kann man wieder sehen. Und schaut mal, was man, was bewirkt, wenn man diese Augensalbe anwendet. In 2. Korinther 3, Vers 18. 2. Korinther 3 und dort Vers 18. In 2. Korinther 3 und dort Vers 18 heißt es: "Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden was verwandelt? In dasselbe Bild." Was war Gottes Plan bei der Schöpfung? Ihm ähnlich. In sein Bild geschaffen. Wenn wir schauen, wenn wir uns die Augensalbe schenken lassen, dass wir Christus erkennen, wie wir es jetzt in diesem Seminar gelernt haben. In all den Geschichten der Bibel, altes, neues Testament, ganz egal. In seinen Charakter, seinen Bund, sein Wesen, dann werden wir in dieses Bild verwandelt. Durch wen? Steht im Text. Schaut, es steht nicht auf meiner Stirn. Durch den Geist.
[1:04:34] Denn was macht der Geist? Schauen wir ganz kurz in Römer 5. In Römer 5, Vers 5. In Römer 5, Vers 5 steht: "Die Hoffnung aber lässt nicht zu schaden werden, denn..." Viel einfacher ist das, kann ich es auch nicht mehr machen. "Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen, wohin? In unsere Herzen durch den Heiligen Geist." Wenn wir den Heiligen Geist wirken lassen, was passiert automatisch? Die Liebe kommt in unser Herz. Was ist, wenn wir sagen, wir spüren die Liebe nicht? Wir wissen gar nicht, wie man Gott liebt. Was fehlt uns? Der Geist. Denn wenn wir den Geist Gottes haben, dann sind wir ein Geist mit ihm. Denn der Geist Gottes denkt ja in unserem Gehirn das gleiche, wie er auch bei Gott denkt. Wenn der Geist Gottes in uns ist, dann sind wir ein Geist mit Gott, dann sind wir das, was das geistliche Pendant zu "ein Fleisch" sein ist.
[1:05:38] Und darf ich mal eine ganz hoffentlich angemessene Frage stellen für alle, die alt genug sind, die anderen hören weg. Ist es schön, wenn man ein Fleisch ist? Macht das Freude? Wer hat eigentlich die Idee erfunden, dass Christsein keinen Spaß macht? Die Idee erfunden, dass wenn man mit dem Heiligen Geist zusammenlebt, wenn man ein Geist ist, dass es keine Freude macht. Also so, wenn all das, was Mann und Frau erleben in dem Gesamtbereich, ein Gleichnis ist auf die Beziehung von Mensch und Gott, dann würde ich sagen, dass mit dem Heiligen Geist zu leben, das Schönste und Aufregendste, was es überhaupt gibt auf der Welt. Und dass ein Fleisch zu sein zwischen Mann und Frau geschaffen worden ist, zuallererst mit einem Zweck, den Menschen zu lernen, wie es ist, ein Geist zu sein mit Gott. Wow. Und könnte es sein, dass der Satan genau deswegen diese Sache so sehr in den Schmutz gezogen hat, weil er diese Verbindung so weit wie möglich kappen will? Man könnte mal nachdenken, nicht wahr?
[1:06:46] Denn Jesus sagt, schaut mal mit mir, in Kolosser 1, Vers 27. Kolosser 1, Vers 27. Und ein Text nach dem anderen sagt genau das Gleiche. Kolosser 1, Vers 27: "Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum, der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch. Die Hoffnung der Herrlichkeit." Wenn er in uns ist, ist das die Hoffnung der Herrlichkeit. Das ist ein Geheimnis. Keiner kann es wirklich ergründen. Aber es ist ein gigantisches, ein feuriges Erlebnis. Und die Bibel sagt, der Heilige Geist kam übrigens, als er auf die Jünger kam, kam er wie hinab. Als der Heilige Geist zu Pfingsten auf die Jünger herabkam. Feuerzungen. Ein erstaunliches Ereignis. Das Feuer der Liebe. Die Liebe Gottes ist feurig.
[1:07:48] Schaut mit mir noch einmal diesen Text an. Diesen wunderbaren Text in Hohelied 8, Vers 6. Für alle, die am Dienstag nicht da waren und unseren Ausflug ins Hohelied verpasst haben, müssen wir den Text noch mal lesen an dieser Stelle. Mit der Bitte an alle, die es nicht gehört haben: Hört euch diesen Vortrag an über das Hohelied. Hohelied 8, Vers 6. Da heißt es, da spricht der Salomo, wir haben gesagt, Salomo war ein Typus auf Jesus, er spricht zu seiner Frau Sulamith und sagt: "Setze was steht als nächstes Wort? Mich." Salomo sagt: "Setze mich, Salomo, auf dein Herz. Wie ein Siegel auf dein Herz." Was sagt Kolosser 1, Vers 27? Christus in euch, die Hoffnung und Herrlichkeit. Hohelied sagt: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz." Jesus möchte mit dir so eng verbunden sein, dass er dieser Sache, dieser Beziehung Brief und Siegel geben kann. Er möchte mit dieser Beziehung zum Standesbeamten.
[1:08:54] Wisst ihr, die Versiegelung ist der Moment, wo Jesus sagt: Ich bin mir sicher, ich bin mir sicher, dass ich dich mit in den Himmel nehmen kann und dass es ein ewiges Glück sein wird. Denn Jesus möchte keine Eheprobleme im Himmel haben. Könnt ihr das nachvollziehen? Und Jesus prüft uns und möchte sich sicher sein, dass wir diese Liebe, dieses freie Geschenk, zu dem wir nichts aus eigener Kraft hinzutun können, dass wir es angenommen haben und unser Herz gelassen haben und diese Sünde verzehren haben lassen. Wisst ihr, was das bedeutet, wenn man, denkt nochmal drüber nach, Sünde wird verzehrt durch die, durch das Feuer. Das Feuer ist ein Symbol für die Liebe. Was bedeutet das, wenn wir an Sünde festhalten? Was ist die logische Konsequenz? Wir haben die Liebe abgelehnt. Denn wenn ich die Liebe zulasse, was macht die Liebe? Jeder, der an Sünde festhält, hat die Liebe Gottes abgelehnt. Und deswegen kann er ihn nicht heiraten, weil er wollte nicht geliebt werden. Und immer wieder kommt diese gleiche Idee hindurch.
[1:10:10] Und wir kommen langsam zum Schluss. Ich möchte euch nur noch ein, zwei Gedanken hier mitgeben. Er sagt: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz. Wie ein Siegel an deinem Arm." Und dann sagt er ganz unten am Vers: "Denn die Liebe ist so stark wie der Tod und die Eifersucht unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn." Jesus möchte dich und mich versiegeln. Und wo möchte er uns versiegeln? Da, wo das Siegel Gottes hinkommt. Was ist an der Stirn? Das Denken. Da macht das Siegel hin. Und wisst ihr, wer neben den Versiegelten stehen wird? Was steht in Offenbarung 14, Vers 1? "Ich sehe auf dem Berg Zion die 144.000 neben dem Lamm."
[1:10:56] Was tragen sie auf ihrer Stirn? Den Namen des Vaters. Wie heißt der Vater? Was ist sein Name? Ich bin. Der Ich bin. Sein Wesen, sein Charakter, sein Ich bin kommt in unser Denken. Wir sind dann charakterlich so wie Jesus. Und wenn das der Fall ist, dann sagt Jesus: Jetzt ist es Zeit, komm nach Hause. Komm mit mir. In Johannes 14, wir sind fast am Ende angelangt.
[1:11:30] In Johannes 14, dort Vers 1 bis 3. Ist es nicht spannend, wenn man eine neue Wohnung bezieht? Wenn man geheiratet hat und jetzt eine neue. Ich kann mich erinnern, wie das war, als wir den weiten Weg vom schönen Mecklenburg ins fast so schöne Stuttgart auf uns genommen haben, um unsere neue Wohnung zu beziehen. Und ich weiß noch, wie sich jeder von uns die Zeit genommen hat, bestimmte Bereiche in der Wohnung besonders schön zu machen. Bei mir war es der Bücherschrank. Und sie hat sich ganz viel Mühe gegeben, in der Küche alles schön aufzunehmen. Schau mal, wie schön ich das gemacht habe.
[1:12:20] Jesus sagt hier in Johannes 14, Vers 1 bis 3: Euer Herz erschrecke ihr nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Und wenn ihr euch nicht an den Herzen der Liebe, der Liebe des Vaters, sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Jesus möchte mit dir zusammenleben. Aber Jesus lebt erst mit dir zusammen, nachdem er dich geheiratet hat. Interessant. Er kommt nicht vorher. Und Jesus hat sich mit dir verlobt und möchte prüfen, ob du bereit bist für die Hochzeit. Ob du all diese Liebe angenommen hast, die er dir gibt.
[1:13:06] Und wenn wir Jesus, wenn er uns dann abholt, was meint er, was wird das für ein Moment sein? Schau mal, in 1. Thessalonicher, in 1. Thessalonicher 4, Vers 16 und 17.
[1:13:24] 1. Thessalonicher 4, Vers 16 und 17. Nicht wahr? Werden wir keinen Mercedes ausleihen müssen, um als Hochzeitsauto durch die Gegend zu fahren? Oder was soll man? Es wird nicht geblitzt. Zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein, allezeit. Wir werden in Wolken ihm entgegengehen, denjenigen, den wir so gut kennen, aus unserem Herzen, durch die Gebete, durch das Bibelstudium, in dem wir so eine enge Verbindung aufgebaut haben, dass wir ihn jetzt von Angesicht zu Angesicht sehen können.
[1:14:30] In 1. Korinther 13, und dort Vers 12 und 13, wird uns gesagt, 1. Korinther 13, Vers 12 und 13: Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, wie im Rätsel, so ein bisschen, so als ob wir momentan eine ganz innige Verbindung haben zu unserem Partner. Als ich vor einiger Zeit in China war, war ich so froh, dass es Skype gibt. Man konnte über Skype mit meiner Frau kommunizieren, aber das war manchmal auch ein bisschen wie im Rätsel, wenn die Internetverbindung nicht so gut lag. Oder in Ghana, als man von der Stromausfall gefahren ist. Wir sehen jetzt mittels eines Spiegels. Es ist so, als ob wir, wir wissen genau, was Jesus uns schreibt, wir hören seine Stimme, aber wir können ihn nicht anfassen. Ein bisschen wie so eine Skype-Konferenz.
[1:15:20] Dann aber, von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleich wie ich erkannt worden bin. Die Erkenntnis Gottes.
[1:15:34] Und noch ein Vers, vorletzte, 1. Johannes 3, und dort Vers 2.
[1:15:46] 1. Johannes 3, Vers 2, da heißt es: Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Hat die Ehe noch einige Überraschungen parat? Immer nicht, oder? Und ich kann nur verraten, auf der neuen Erde wird es nur positive Überraschungen geben. Aber es wird Überraschungen geben. Viele Dinge ahnen wir jetzt noch nicht, was passieren wird. Aber eins sagt er: Wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden. Hat jemand eine andere Versetzung, außer gleichgestaltet? Wir werden ihm gleich sein. Wir werden sein, wie er ist. Lasst uns Menschen machen, uns ähnlich.
[1:16:30] Ganz am Ende hat Gott sein Ziel erreicht. Und ihr Lieben, ich möchte dabei sein. Ich möchte ihn sehen, wie er ist. Du auch? Wollen wir nicht jetzt die Zeit nutzen? Jetzt, wo noch das Brautgeschäft offen hat, um die Gutscheinkarte, die in deinem Briefkasten drin war, einzulösen für das Hochzeitskleid. Du hast die Gutscheinkarte. Aber wenn du sie nicht einlöst, bist du ohne Hochzeitskleid. Jesus schenkt dir alles. Aber wenn du nicht hingehst, wenn du dieses Kleid nicht holst, wenn du es nicht anziehst, dann wird der Gutschein verfallen.
[1:17:28] Ihr Lieben, bevor wir ein Lied hören, möchten wir eine Geschichte aufschlagen. Im Lukas. Es gibt ja noch die Apostelgeschichte. Ist ja auch ein Evangelium. In Lukas 15, und dort Vers 4.
[1:18:00] Wenn Jesus heute darüber nachdenkt, dass er heute für die Hochzeit vorbereitet ist, und er durchzählt, dann gibt uns die Bibel ein Gleichnis. Welcher Mensch unter euch, der 100 Schafe hat, lässt nicht die 99 in der Wildnis und geht dem Verlorenen nach, bis er es findet. Jesus weiß, wer heute hier für die Hochzeit vorbereitet ist. Und wenn er jemanden findet, der heute noch nicht völlig vorbereitet ist für die Hochzeit, der heute, wie er hier sitzt, sagt: Ich bin noch nicht vorbereitet auf die Hochzeit, sagt die Bibel, dass Jesus sich aufmacht und zu dir kommt. Er kommt zu dir.
[1:18:52] Und die Bibel sagt, und wenn er es gefunden hat, vorausgesetzt, dass dieses Schaf sich auch auf den Arm nehmen lässt, vorausgesetzt, es blökt nicht und sagt: Lass mich in Ruhe und rennt weg, vorausgesetzt, es lässt sich auf die Schulter nehmen, trägt er es mit seiner Schulterkraft bis nach Hause.
[1:19:12] Der Abend ist lang geworden, wir möchten nicht mehr lange machen, aber ich möchte einen Text mit euch gemeinsam lesen. In Offenbarung 21, und dort Vers 3. Lesen wir Vers 1.
[1:19:24] Offenbarung 21, Vers 1 bis 3. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
[1:19:54] In der Bibel ist die Stadt Jerusalem und der Mensch, der in der Stadt Jerusalem lebt, einer derselbe. Die Bibel bringt diese beiden Dinge so sehr zusammen, weil sie weiß, dass jeder Gläubige dort eine Wohnung hat. Weißt du das, dass du, wenn du an Jesus glaubst, dort eine Wohnung hast? Jesus hat eine Wohnung für dich reserviert. Er hat schon alles vorbereitet. Wirst du deine Liebe annehmen, dass ihr heiraten könnt? Oder wird diese Wohnung dekoriert bleiben, aber leer?
[1:20:26] Und es heißt in Vers 3: Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein. Ihr Gott. Ganz am Ende hat diese Liebesgeschichte ein Happy End.
[1:20:50] Und die Bibel sagt, dass wenn wir Gott heiraten, wenn die Hochzeit des Lammes stattfindet, was sagt der Standesbeamte immer? Oder der Pastor? Bis dass der Tod euch scheidet. Aber das kann Gott nicht sagen. Denn im nächsten Vers heißt es in Vers 4: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein. Dort kann niemand sagen: Bis dass der Tod euch scheidet, denn er ist kein Tod, der scheiden kann. Das ist auch keine Sünde mehr, die trennen kann. Es ist eine Ehe, bis dass kein Tod uns scheiden kann.
[1:21:34] Darf ich die Frage stellen, wer von uns würde durch Aufstehen signalisieren: Ich möchte in dieser Wohnung dabei sein? Und darf ich diese zweite Frage stellen? Wer ist sich heute nicht sicher, ob er, so wie er heute wäre, wie er heute hier zu diesem Vortrag reingekommen ist, das Ja-Wort von Jesus erhalten würde? Und er kommt nach vorne, und wir möchten für ein besonderes Gebet für ihn beten. Dieser Aufruf ist nicht für jeden, sondern für jeden, der sagt: Ich weiß, ich brauche dieses besondere Kleid. Kommt ruhig nach vorne.
[1:22:24] Gibt es noch jemanden, der sagt: Ich weiß, ich habe da so einen Gutschein, aber bisher habe ich ihn nicht eingelöst für dieses Hochzeitskleid. Kommt ruhig nach vorne, es ist noch genügend Platz. Gott sei gelobt. Kommen Sie ruhig. Lassen wir uns gemeinsam niederknien.
[1:22:52] Und natürlich könnt ihr auch, wer da sitzt, niederknien und Gott bitten, dass wir alle vorbereitet werden auf diesen großen Tag. Lass uns niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Von ganzem Herzen, dass du uns so gut getan hast. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du nicht aufhörst, uns nachzugehen. Heute haben viele von uns verstanden, dass, obwohl wir vieles wissen, es noch nicht ins Herz gedrungen ist, jedenfalls nicht vollständig. Und so bitten wir dich von ganzem Herzen für diese echte Erweckung der Reformation. Diese echte Veränderung in unserem Herzen.
[1:23:42] Wir möchten dir erlauben, dass du nicht die Sünde in unserem Herzen verzehren darfst. Wir möchten unsere Herzen zerreißen. Wir möchten unsere Herzen zerbrechen lassen. Und wir danken dir, dass es nicht unsere Kraft ist, sondern dass es deine Verheißungen sind. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns an die Hand nimmst. Dass du uns vorbereitest. Du weißt ja genau, wie deine Braut aussehen soll. Du hast genaue Vorstellungen. Und du hast die Kraft dazu. Und du hast die Weisheit dazu. Es ist alles ein Geschenk. Aber bisher haben wir dieses Geschenk abgelehnt, weil wir um unsere Sünden Angst gehabt haben, dass wir sie aufgeben müssten.
[1:24:20] Und wir wollen sie aufgeben. Wir wollen sie loslassen. Wir wollen nicht diesen Liebhabern nachgehen, die am Ende nur unseren Ruinen bedeuten. Wir wollen dich lieb haben. Wir wollen dich tatsächlich lieben. Mit ganzem Herzen, ganzem Verstand, ganzem Gefühl, mit all unseren Kräften. Und wissen, dass diese Liebe nur dadurch kommt, dass wir diese Liebe gesehen haben, der du uns schon lange geliebt hast, der du für uns gestorben bist aus lauter Liebe, als wir noch Sünder waren, als wir noch deine Feinde waren. Hab Dank, dass du uns ziehst, mit Seilen der Liebe, aus lauter Güte. Hab Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.
[1:25:02] Ihr könnt euch wieder auf eure Plätze setzen. Und ich möchte mit einem Segenswort schließen. Ein Segenswort, das alles zusammenfasst, was wir in sechs Vorträgen gesehen haben. Ein Bibeltext, den ich, ehrlich gesagt, noch nicht so häufig gelesen habe. Und ich verstehe gar nicht, warum. Weil es eine der tollsten Bibelfersen ist, die ich in einiger Zeit gefunden habe. Und damit wollen wir es schließen. Hebräer 13, Vers 20 und 21.
[1:25:32] Und wir wollen uns das gemeinsam beim Lesen wünschen, dass das so ist. Wir wollen uns das gemeinsam beim Lesen wünschen, dass das unsere Erfahrung wird. Hebräer 13, warten wir, bis alle aufgeschlagen haben. Niemand soll das nur hören. Jeder soll es selbst sehen. Hebräer 13, Vers 20 und 21. Sind wir alle da? Wenn noch nicht, dann warten wir einen Moment. Hebräer 13, Vers 20 und 21.
[1:26:02] Und wir lesen gemeinsam. Der Gott des Friedens aber, der unseren Herrn Jesus aus den Toten heraufgeführt hat, den großen Hirten der Schafe, durch das Blut eines ewigen Bundes, er rüste euch völlig aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist. Durch ihn, durch ihn, wohlgefällig ist. Durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
[1:27:02] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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