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In dieser Folge von „Die Zeit des Endes“ reisen wir ins Jahr 1834 und beleuchten die weltweiten Ereignisse, die die Adventbewegung beeinflussten. Wir verfolgen die Missionstätigkeit von Josef Wolff in Arabien und Äthiopien, die politischen Umwälzungen in Deutschland und Europa, sowie die Anfänge von William Millers Vollzeitpredigtdienst. Erfahre mehr über die Herausforderungen des frühen Adventismus, die gesellschaftlichen Reformbewegungen und die archäologischen Entdeckungen, die das Vertrauen in die Bibel stärkten.


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Serie: Die Zeit des Endes (Eine chronologische Darstellung der Adventgeschichte von 1798 bis in die 1850er)

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Die Zeit des Endes". Schön, dass ihr wieder dabei seid. Nachdem wir letzte Woche eine Sonderausgabe gehabt haben mit Emanuel Beck, wollen wir jetzt wieder unsere Serie "Die Zeit des Endes" aufnehmen und heute mit einer weiteren Folge fortsetzen, die da heißt: "Mit dem Textbuch unterwegs 1834". Wir wollen jeden Abend zunächst einmal beten, Gottes Heiligen Geist einladen, bei uns zu sein, und dann werden wir uns direkt ins Thema stürzen. Ich halte euch ein, mit mir gemeinsam zu beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt wieder zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass wir von dir lernen dürfen aus der Geschichte und dass wir erkennen können, wie du dein Volk geführt hast, Schritt für Schritt. So bitten wir dich, dass du alle Störende fernhältst und dass du unsere Augen öffnen wirst. In deinem Namen beten wir, Herr Jesus. Amen.

[0:54] Mit dem Textbuch unterwegs. Vor zwei Wochen hatten wir uns hier ein wenig darüber unterhalten, was Miller in seinem kleinen Büchlein 1833 so alles geschrieben hat, und wir wollen heute den geschichtlichen Faden wieder aufnehmen im Jahre 1834. Das Jahr beginnt damit, dass die 18 deutschen Fürstentümer jetzt der Zollunion, dem deutschen Zollverein, beitreten. Alle, die hier blau markiert sind, haben ab diesem Jahr, also Preußen, Sachsen, Thüringen, Bayern, Württemberg, die Badener noch nicht und so weiter, haben sich jetzt zusammengeschlossen, sodass man innerhalb der deutschen Staaten kein Zoll mehr zahlen muss. Das war so einer der ersten entscheidenden Schritte Richtung deutsche Einheit.

[1:38] Josef Wolff war mittlerweile, so vom Jahresende 1833, 1834, von Indien nach Arabien gesegelt. Auf seiner großen Weltreise hat er jetzt, wie gesagt, Südarabien erreicht und ist dann durch den Jemen um die Weihnachtszeit 1833 gewandert, um dort in Sanaa, in der Hauptstadt Jemens, zu predigen vor den Juden. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Juden dort oder gab es dort im Jemen und natürlich auch bei den Arabern. Hat dort viel interessante Entdeckungen gemacht, über die wir später noch vielleicht berichten werden können. Aber es war nochmal ein wichtiger Aufenthalt hier für ihn in Jemen, und von dort aus ist er dann weiter mit dem Schiff Richtung Äthiopien, was damals noch Äthiopien war, Abessinien, hier nach Massawa gereist und hat sich auch dort, ja, der Evangeliumsverkündigung verschrieben.

[2:39] Es war ebenfalls im Januar, am 27. Januar, dass in den sogenannten Badener Artikeln einige Schweizer Kantone beschlossen haben, die katholische Kirche unter Staatsaufsicht zu stellen. Das heißt, alles, was die katholische Kirche in diesen Kantonen beschließen wollte, musste vom Staat entsprechend begutachtet werden, und dagegen gab es natürlich nicht nur heftigen Protest von der katholischen Kirche, sondern auch aus großen Ländern wie Frankreich und Österreich.

[3:11] Ebenfalls im Januar hat man sich immer noch beschäftigt mit den Folgen des Sternenfalls. Der war ja nur zwei Monate her, und in etlichen wissenschaftlichen Magazinen hat man jetzt versucht, die Erklärung zu finden und diesen Sternenfall besser zu verstehen. Man hat dann herausgefunden, dass es so einen Leonidenschwarm gibt, der immer wieder die Erde sozusagen, ja, in die Nähe der Erde kommt, aber der noch niemals zuvor und wahrscheinlich auch niemals wieder so nah an der Erde gewesen ist mit so vielen zigtausenden von Sternen wie an jenem 13. November 1833. Und noch einmal werden viele Zeugenaussagen zusammengesammelt, und man versucht, das Ganze besser zu verstehen. Auch in den wissenschaftlichen Aufzeichnungen, zum Beispiel im American Journal of Science, wird dieser Sternenfall als der bemerkenswerteste und wichtigste Sternenfall aller Zeiten bezeichnet.

[4:04] Josef Wolff ist dann von Massawa weitergereist mit dem Schiff Richtung Mekka, nicht, weil er dort eine Pilgerfahrt nach Mekka machen wollte, sondern weil es dort natürlich viele Menschen gibt, die das Evangelium auch brauchen. Er ist zunächst einmal mit dem Schiff nach Dschidda, hier in der Nähe von Mekka, gereist und dann kurze Zeit später nach Mekka selbst. Die Orte sahen damals ungefähr so aus. Hier haben wir historische Ansichten von Mekka aus der Zeit, von der wir gerade sprechen. Und er hat sogar die Gelegenheit gehabt, dort am 19. Februar am Tor von Mekka zu predigen. Ich weiß nicht, was heute passieren würde, wenn sich jemand hinstellen würde am Tor von Mekka und das Evangelium predigen würde, aber damals ist ihm das noch möglich gewesen.

[4:59] Und naja, war ein spannendes Abenteuer, was er da erlebt hat. Wenn wir uns wieder William Miller zuwenden, der in der Zeit immer noch hin und wieder eingeladen wird, Predigten zu halten, dann finden wir am 25. Februar einen Brief, den er schreibt an seinen Brieffreund Hendricks. Zu jener Zeit hat er immer wieder Vorträge gehalten, war aber gleichzeitig noch in seiner eigenen Farm aktiv und hat auch dort im Ort noch so gewisse Ämter wahrgenommen. Er war zum Beispiel der Justice of Peace, also der Friedensrichter. Er war sozusagen noch nicht Vollzeit unterwegs als Prediger, aber hat immer wieder Vorträge in Nachbarorten gehalten. Zum Beispiel schreibt er hier: "Du wirst ganz unzweifelhaft gehört haben, dass ich an diesem Ort zu predigen versucht habe, wie manche es nennen. Es ist wahr, ich habe auf meine schwache Weise in Dresden zwei oder drei Monate gearbeitet, und dem Herrn hat es gefallen, uns mit einer kleinen Reformation zu segnen." Also er hat sich immer so ein bisschen den Licht und den Scheffel gestellt. Er sagt hier: "Genauso habe ich auch in Putnam, Rantham, Pultney und hier gepredigt. Du lachst, Bruder Hendricks, wenn du daran denkst, dass der alte Bruder Miller predigt, aber lach nur weiter. Du bist nicht der Einzige, der lacht, und das ist in Ordnung. Ich verdiene es, wenn ich die Wahrheit predigen kann, ist das alles, was ich erbitte."

[6:19] William Miller ist zu dem Zeitpunkt ja schon ein relativ alter Mann. Weiß jemand noch, wie alt er war zu diesem Zeitpunkt? Zu diesem Zeitpunkt ist er 52 Jahre alt schon, und deswegen tut er in jener Zeit sich immer wieder als der alte Bruder Miller bezeichnen, der hier seine freie Zeit dazu nutzt, das Evangelium zu predigen von der baldigen Wiederkunft Jesu.

[6:49] In der Zwischenzeit erreicht Josef Wolff dann Suez, wo später mal der Suezkanal sein würde, damals natürlich noch nicht, und macht sich auf den Weg Richtung Kairo, das er vier Tage später, am 8. März, erreicht. Und dann ist es nur eine Woche später, am 15. März, erreicht Josef Wolff Alexandria. Damit hat er seine Weltreise, die über drei Jahre ging, zu Ende gemacht. Er war vor über drei Jahren genau in Alexandria losgebrochen und war dann auf seine große Missionsreise gegangen, und dort in Alexandria erhält er auch noch mal Predigten und Vorträge und so weiter und so fort und kann es jetzt kaum noch erwarten, endlich wieder nach Malta zurückzugehen, um dort seine Frau zu erreichen.

[7:42] In der Zwischenzeit hat der britische Adventismus, die britischen Adventgläubigen, ein bisschen zu kämpfen. Zum Beispiel die irische Zeitschrift Christian Herald kämpft im März schon ums Überleben. Das hat mit zwei Gründen zu tun. Zunächst einmal beginnt diese Idee vom Futurismus, das heißt, diese Vorstellung, dass der Antichrist noch in der Zukunft liegt und dass die meisten Prophezeiungen sich in der Zukunft erfüllen würden, die gewinnt immer mehr an Boden. Und gleichzeitig nimmt das Interesse der Leser an Prophetie im Allgemeinen auch ab, und so werden zum Beispiel das Jahr-Tag-Prinzip, die Bewertung des Papsttums immer mehr in Frage gestellt. Und was in den Jahren vorher noch eine große Bewegung war, nimmt jetzt so langsam, aber sicher doch ab in Großbritannien, während gleichzeitig Miller ja gerade erst beginnt mit seinen Predigten.

[8:25] Am 5. April ist es dann soweit. Josef Wolff kommt hier in Malta an. Ich habe die große Weltkarte mal drauf getan, damit wir sehen, was er in drei Jahren, drei Monaten und einigen Tagen getan hat. Er ist von Malta nach Alexandria per Schiff, dann per Schiff in die Südtürkei, von dort bis nach Istanbul, dann durch die ganze Türkei und dann hier durch Persien hindurch bis nach Buchara, durch Turkmenistan hindurch, von dort wieder nach Kabul, Afghanistan, und dann, wie wir das letzte Mal gesehen hatten, ganz durch Indien hindurch und von dort dann in Südarabien nach Jemen, Äthiopien, Mekka, Suez, Kairo, Alexandria, Malta. Dreieinhalb Jahre dafür, und quasi hat er damit den gesamten islamischen Raum mehr oder weniger durchwandert, das Evangelium gepredigt, zu zigtausenden Bibeln verteilt, mehrmals ja in Todesgefahr gewesen, wie wir es gesehen haben. Und jetzt endlich, nach über drei Jahren, hat er seine Frau und seine Tochter wieder gesehen, und man kann sich das wahrscheinlich kaum vorstellen, wie das sowohl für ihn als auch für seine Familie gewesen sein musste.

[9:46] Derweil ist in Europa nach wie vor die Unruhe groß. Am 9. April beginnt erneut ein großer Weberaufstand in Lyon. Die einsetzende industrielle Revolution sorgt dafür, dass die arbeitende Klasse sich unterdrückt fühlt und auf die Barrikaden geht. Eine Woche dauert es, dann hat die französische Armee alles wieder zerschlagen, 600 Leute sterben, und sowas ist in diesen Jahren 1830, 1831, 1832, 1833, 1834 an der Tagesordnung. Nicht zuletzt deswegen tun auch immer mehr europäische Arbeiter nach Amerika auswandern, vor allem auch aus Irland, was dazu führt, dass der Protestantismus dort dann, wie wir gleich sehen werden, sehr, wie ist das Wort, was ich suche, sehr aufmerksam wird, dass immer mehr Katholiken nach Amerika einwandern.

[10:45] Übrigens, Miller hat auch einen Brieffreund, von dem wir auch schon gehört haben, den Jones, einen anderen Prediger, mit dem er oft schreibt, und der weist ihm am 19. Mai darauf hin, dass es ja eventuell sein könnte, dass nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die anderen Kirchen, die anderen protestantischen Kirchen Babylon sein könnten. Also schon 1834 hat Miller zum ersten Mal diesen Gedanken gehört von jemand anders, dass man eventuell sich auch aus den Kirchen zurückziehen müsste, aber zu dem Zeitpunkt hält er davon noch nicht viel. Aber er bekommt diese Idee durch seinen Predigerfreund Jones mitgeteilt.

[11:24] 26. Mai, der portugiesische Bürgerkrieg ist zu Ende. Maria die Zweite kann den Thron wieder besteigen. Und dieser Mann hier, Dr. John Thomas, das ist ein Bild aus späterer Zeit, nicht von 1834. Weiß jemand, welche christliche Gemeinschaft von ihm gegründet worden ist? Und zwar die Christadelphians. Weiß nicht, ob wir was von denen gehört haben. Auch eine Bewegung, die in Amerika einen Ursprung genommen hat, die sich das Ziel gesetzt hatte, zurück zum Urchristentum. Also in jener Zeit gab es etliche solche Bewegungen, die gesagt haben: "Wir wollen nichts mehr mit den verschiedenen Glaubensbekenntnissen der Kirchen zu tun haben. Wir wollen nur die Bibel und die Bibel allein haben", in dem Fall besonders das Neue Testament. Und er möchte das unverfälschte Evangelium der Urchristenheit präsentieren. Er bringt 1834 im Mai eine Zeitschrift heraus mit dem Titel "The Apostolic Advocate", also der Anwalt, der apostolische Anwalt. Und ja, ist so im Fahrwasser der großen allgemeinen Erweckung, die sich langsam abgenommen hat, und wird dann kurze Zeit später seine eigene Kirche gründen.

[12:31] Ansonsten ist auch Amerika schwer in Aufruhr. Nicht so sehr wegen der industriellen Revolution, sondern wegen der Sklavenfrage. Im Sommer kommt es in New York City zu großen Aufständen. Die Häuser werden aufgebrochen von Leuten, die gegen die Sklaverei sind. Und Joseph Bates ist zwar nicht in New York City, aber er kriegt das alles natürlich hautnah mit, weil er auch einer der führenden Leute in der Anti-Sklaverei-Bewegung ist.

[12:54] Von Amerika zurück nach Europa. Auch in Deutschland nimmt die Revolution ihren unterirdischen Lauf sozusagen. Der Hessische Landbote von Georg Büchner wird 1834 verteilt. Darin tut er folgenden berühmt gewordenen Ausspruch prägen: "Friede den Hütten, Krieg den Palästen." Und wer immer so ein Flugblatt in den Händen hält, muss mit Strafe rechnen. Deswegen tut er ganz am Anfang den Lesern erklären, was sie mit diesem Flugblatt machen sollen, damit sie nicht gefangen genommen werden. Also es war eine Zeit, in der alles in Aufruhr war und Revolution und Unruhe überall sich durch die Gesellschaft gezogen haben.

[13:36] Währenddessen ist Darwin immer noch in Südamerika unterwegs. Er beginnt am 14. August seine Anden-Expedition und sucht dort nach vielen Dingen, die für ihn als Naturalisten von Interesse sind.

[13:54] Zurück zu William Miller. Im August, 17. August, schreibt er einen anderen Brief an seinen Freund Hendricks. Hier haben wir noch eine Karte von Amerika um 1834 herum. Das sind alle die Bundesstaaten, die zu jenem Zeitpunkt jetzt Amerika ausgemacht haben. Das waren alles so unorganisierte Territorien. Und Miller wirkt im Wesentlichen hier in New York City, Entschuldigung, in der Bundesstadt New York und in Vermont, meistens an der Grenze, manchmal auch bis nach Kanada hinein. Das sind so die Orte, wo er eingeladen wird. Das ist ein Wirkungsbereich. Zur gleichen Zeit lebt Ellen Harmon hier als kleines Kind, und Joseph Bates mit seiner Anti-Sklaverei und Mäßigkeitsbewegung ist ungefähr hier aktiv. Also die ganze Geburtsstunde des Adventismus liegt im Wesentlichen hier in jenen sogenannten Neuenglandstaaten. Also wie gesagt, an jenem 17. August beschreibt Miller, was er im Sommer getan hat. Da sehen wir einige der Orte, die er besucht hat, dort im Norden des Bundesstaates New York City, ne, New York, Verzeihung. Er hat in 28 Tagen 32 Vorträge gehalten, dort im Sommer. Und an einigen dieser Orte brechen echte Reformationen aus, Leute bekehren sich, und er beschreibt darüber, wie beschäftigt er ist und dass er kaum noch hinterherkommt mit seiner eigentlichen Arbeit, was ihn jetzt langsam zu einer Entscheidung führen wird.

[15:22] Wo wir schon bei der Sklaverei gewesen sind. Im Herbst desselben Jahres predigt ein amerikanischer Prediger, James Smiley, dass Sklaverei biblisch sei. Das ist eine Synode in Port Gibson. Er ist der allererste, der das sagt, und nach ihm folgen einige andere. Und das ist sehr wichtig, denn die Gesellschaft war damals fast so weit gewesen, Sklaverei aufzugeben, jedenfalls in gewissen Teilen. Aber als plötzlich christliche Prediger anfangen, Sklaverei mit der Bibel zu begründen, weil damals gab es ja auch Sklaven nicht, fängt die Politik an, vor allem im Süden, das Ganze aufzugreifen und zu sagen: "Wir müssen die Sklaverei behalten, weil sie ja biblisch begründbar ist." Und dadurch fangen bald an, sämtliche Kirchen im Süden der USA die Sklaverei für gut zu heißen. Was dann Konsequenzen haben wird für die nächsten Jahrzehnte Amerikas. Es ist also interessant zu wissen, dass es christliche Kirchen waren, die die Sklaverei in Amerika sehr gefördert haben, vor allem im Süden. Und das führt natürlich auch zu einer Trennung unter den Kirchen im Norden und im Süden und zu immer größerer Spannung.

[16:32] Und dann im Herbst ist es soweit. William Miller erkennt, dass wenn er weiter diese Aufgabe machen will und die Botschaft von der baldigen Wiederkunft Jesu predigen will, muss er sich entscheiden. Denn er kriegt so viele Einladungen, dass er nicht mehr hinterherkommt als Teilzeitprediger. Und er entscheidet sich im Oktober, seine ganze Farm seinen Söhnen zu überlassen und jetzt Vollzeit von Ort zu Ort zu reisen. Es ist am 1. Oktober, dass er dann ein sogenanntes Textbuch beginnt. Weil er jetzt nur noch reist, muss er sich aufschreiben, wo er was gepredigt hat. Er fängt an jetzt sehr systematisch als Vollzeitevangelist sozusagen zu wirken. Er sagt folgendes: "Ich hatte Einladungen zu zwölf anderen Orten, um dort über dasselbe Thema zu sprechen." Und das ist jetzt noch einige Wochen vorher, bevor diese Entscheidung trifft. "Nach der Heuernte werde ich wieder gehen, wenn ich richtig liege. Wie wichtig ist die Zeit? Neun Jahre werden vorübergehen, und dann, mein lieber Bruder, müssen du und ich vor dem feierlichen Gericht des allmächtigen Richters uns verantworten." In seinem Kopf von 1834 bis 1843 sind es noch genau neun Jahre. Und er überlegt sich, was soll ich tun diese letzten neun Jahre? Seine Söhne sind alt genug, können die Farm übernehmen, und so entscheidet er sich: "Ich möchte all meine weltlichen Dinge zurücklassen. Ich werde ab jetzt Vollzeit von Ort zu Ort gehen." All die Zweifel, die er in den letzten Jahren noch gehabt hat, sind nicht mehr wirklich da. Und so beginnt er jetzt mit so einem Textbuch, in dem er jetzt für jeden Ort, für jedes Datum genau beschreibt, was er gepredigt hat. Hier haben wir die ersten Einträge, und das kann man dann über Jahre lang verfolgen. Man kann also wirklich systematisch zeigen, wie viele Predigten und Vorträge er gehalten hat. Hier sehen wir nur die ersten Tage seiner Vollzeittätigkeit in Forks, in Keesville, Beekmantown, Plattsburg. Das ist ja der Ort, wo er viele Jahre vorher mal diese berühmte Schlacht mitgekämpft hat. Und dann wieder Keesville. Und da sehen wir Texte. Und wenn man das anschaut, was fällt uns auf hier an den Texten? Was für eine Art von Texten predigt er besonders gerne? Prophetisch, nicht wahr? Also Daniel 8 kommt öfter vor, Offenbarung 20, da geht es natürlich dann um die 1000 Jahre. Und Offenbarung 8, Vers 13, da geht es dann um die Posaunen. Aber er predigt auch über Lukas 15, Vers 18 zum Beispiel. Worum geht es in Lukas 15, Vers 18? Das hat er sogar hier gleich wieder gepredigt. Weiß jetzt jemand, Lukas 15 ist ein ganz bekanntes Kapitel. Das ist das Kapitel von den drei verlorenen Gleichnissen sozusagen. Das ist das Gleichnis vom verlorenen Taler, vom verlorenen Schaf und hier in dem Fall von dem verlorenen Sohn. Das heißt, er hat eben nicht nur über Prophetie gepredigt, sondern das verknüpft mit Predigten über das Evangelium, über die Entscheidung, die jeder Mensch fällen muss. Und auf diese Art und Weise haben wir also einen ganz guten Hinweis darauf, was so sein Schwerpunkt gewesen ist und mit welchen Themen er durch die amerikanischen Staaten gereist ist.

[19:33] Übrigens, wenn er reist, bekommt er fast nie die Reisekosten erstattet, und auch sein kleines Büchlein, das er ja seit 1833 hat und verkauft, wirft keinen Profit ab. Er verkauft es quasi zum Selbstkostenpreis. Und er lebt also all diese Jahre, die er dann später auch predigen wird, im Wesentlichen von den Erträgen seiner Farmtätigkeit. Und das ist auch vielleicht ganz interessant zu wissen.

[19:57] Währenddessen sehen wir hier nochmal, das sind die Orte, die wir gerade gesehen haben. Er ist immer wieder hier so in derselben Gegend unterwegs. Währenddessen brennt am 16. Oktober der Westminster Palace nieder, so ganz nebenbei. Und am 23. Oktober haben wir jetzt folgenden Brief von ihm. Er hat 36 Vorträge in sechs Wochen gehalten. Und er schreibt folgendes: "In jeder Kirche, wo ich über dieses wichtige Thema Vorträge gehalten habe, also über die Wiederkunft Jesu, und jetzt Achtung, sehr interessant, wie er das schreibt, sind viele, sehr viele aufgewacht, haben sich ihre Augen gerieben und sind dann wieder eingeschlafen." Wir haben ja gerade gesehen, dass er durchaus nochmal an einem Ort gewesen ist und eine Woche später wieder am selben Ort. Und er sieht, wie diese Prophetiebotschaft die Leute aufrüttelt, aber dass viele dann nicht weitermachen, dass sie nicht selbst diese Botschaft ergreifen oder selbst studieren und wieder einschlafen. Aber dann sagt er: "Aber der Feind wacht auf." Jetzt, wo er anfängt, systematisch für Gott zu arbeiten und nicht einfach nur mal hier und dort zu predigen, sondern als Evangelist die ganze Zeit durch die Lande zu ziehen, bekommt er es immer mehr mit Widerstand zu tun. Er sagt hier: "In einer Stadt, in North Beakman Town, erhielt ich einen Brief am Tag nach meinem ersten Vortrag. Das waren so einige besonders fragwürdige Personen, die das unterschrieben haben, dass, wenn ich nicht den Staat verlassen würde, sie mich dorthin brechen, wo keine Hunde mich mehr finden könnten." Und dann schreibt er: "Der Brief war von zehn unterschrieben. Zehn Leute haben sich gegen ihn verbündet und gesagt: Wenn du nicht sofort abhaust, dann wird es dir schlechter gehen." Und er sagt dann: "Ich blieb. Und Gott sei Dank, er hat seinen Geist ausgegossen." Und er erlebt das, was, glaube ich, jeder erlebt, der ernsthaft sich für Gottes Evangelium einsetzt. So wie man beginnt, systematisch für Gott zu arbeiten, wacht der Feind auf und tut einem Hindernis in den Weg legen. Hier haben wir noch ein Zitat aus diesem Brief: "Einige Pfleglinge versuchen, die Menschen zu überreden, mich nicht anzuhören." Das beginnt also jetzt im Jahre 1834 verstärkt der Fall zu sein. Aber die Menschen gehen trotzdem, und jeder weitere Vortrag bringt eine zusätzliche Menschenmenge, bis der Versammlungsort nicht mehr ausreicht. Du kannst dich darauf verlassen, Gott ist in dieser Sache. Noch wenige Jahre zuvor war ich ja selbst nicht ganz sicher: Soll ich das machen, soll ich das nicht machen, soll ich da ein Buch schreiben, soll ich das nicht machen. Jetzt, wo er einige Jahre Erfahrung hat und immer wieder sieht, dass jedes Mal, wohin er geht, Erweckung und Reformation ausgelöst wird, dass überall mehr Menschen zukommen, je länger er bleibt, und immer wieder Menschen sich bekehren, sieht er jetzt an eigener Hand, sozusagen in eigenen Augen, dass Gott in dieser Sache ist und er wird verherrlicht. Und dann sagt er: "Bete für mich, dass ich stets meine Bedürftigkeit und meine Schwachheit fühle und demütig bleibe und, dass ich stets die Wahrheit sage." Und dann wiederholt er das und sagt: "Bete." Er braucht also ganz dringend Leute, die für ihn beten, denn er merkt, wenn man von Ort zu Ort geht und Erfolg hat, dann kann es damit zum Beispiel ein Problem geben, dass man seine Bedürftigkeit noch spürt oder seine Schwachheit spürt und irgendwann stolz wird. Und so sagt er: "Bete für mich, dass ich demütig bleibe und meine Arbeit richtig und gewissenhaft ausführe."

[23:25] Und schon zwei Tage später ist er wieder auf Tour, diesmal hier einige Orte mehr in Vermont, die er aufsucht, und das sind einige der Kirchen, in denen er gesprochen hat. Hier zum Beispiel eine Kirche und hier eine andere. Das sind also die Schauplätze seiner Vortragstätigkeit. Schreibt dann in einem Brief an Hendricks am 28. November: "Ich hatte guten Erfolg, seit ich dir geschrieben habe. Der Herr ist mit mir gewesen. Ich war in einigen Städten Vermonts. Einige alte, harte Rebellen sind dazu gebracht worden, um Gnade zu flehen, sogar bevor die Vortragsreihe zu Ende war. Gesegnet sei der heilige Name Gottes. Er hat mir mehr gegeben, als ich gewagt hätte zu erbitten." Egal wohin er geht, macht er immer wieder dieselbe Erfahrung. Er sagt: "Ich verbringe etwa eine Woche an einem Ort, habe sehr große Versammlungen, die meisten in der Regel am letzten Tag." Heutzutage ist ja oft so, wenn Vortragsreihen sind, dass am ersten Tag noch am meisten sind und dann nimmt es vielleicht ab. Aber bei ihm hat es immer zugenommen und die meisten waren am letzten Tag. Das bedeutet, die Leute, die gekommen sind, waren begeistert und haben dann anderen davon erzählt. Und dann sagt er: "Viele sagen, es sieht rational aus, also verständlich. Es ist keine emotionale Botschaft, es ist eine Botschaft, die den Verstand anspricht und beginnen zu lesen. Sie beginnen also, sich darüber zu informieren und das zu untersuchen. Einige machen es lustig, machen sich lustig, andere glauben es." Und dann sagt er: "Das fand ich sehr interessant, Prediger sind in der Regel am schwersten zu gewinnen." Das liegt ja auch in der Natur der Sache, denn Prediger haben ja Theologie studiert, und da kommt so ein Farmer des Weges und predigt, dass die Welt in neun Jahren zu Ende gehen wird. Und die sind nun wirklich am schwersten zu gewinnen und machen auch den meisten Trubel, wenn es dann um Schwierigkeiten geht.

[25:30] In der Zwischenzeit hat sein anderer Brieffreund Jones ihm geschrieben, zwei Wochen vorher, dass er die gesamte Offenbarung auswendig gelernt hat und jetzt beginnt, die Prophezeiung besser und noch viel besser zu studieren.

[25:39] Übrigens, in diesem November gab es wieder einen Sternenfall, der viel kleiner war, aber trotzdem noch beobachtbar war. Das heißt, dieser Leonidenschauer kam in den Jahren 1831, 1832 schon immer an der Erde vorbei. 1833 war dann der gewaltige Sternenfall, und 1834 sieht man noch so quasi das Abebben dieses Sternenfalls.

[25:58] Und dann am 7. Dezember stirbt jener große Adventprediger Edward Irving mit nur 42 Jahren. Was war passiert? Nachdem er sich mit diesen seltsamen Phänomenen der Zungenrede beschäftigt hat und das als Geisterbeweihung angenommen hatte, war er ja erst von seiner nationalen Kirche ausgeschlossen worden, dann sogar von seiner eigenen Versammlung abgelehnt worden. Alle Nachfolger von ihm hatten eine neue Kirche gegründet, aber in dieser neuen Kirche wurde er durch die Zungenrede abgesetzt als Prediger, und andere wurden jetzt eingesetzt. Und er hat das alles nicht mitmachen lassen, weil er dachte, das ist die Wahrheit. Und er ist dann auch schwer krank geworden an Tuberkulose und hat sich völlig überarbeitet, wurde dann erst kurz zu seinem Tod wieder ordiniert als Prediger und ist dann als ein gebrochener Mann gestorben, 1834 am 7. Dezember mit nur 42 Jahren in Glasgow. Und das ist eine traurige Geschichte, denn er war wirklich ein heller Stern am Predigerhimmel. Und naja, dieses falsche Verständnis von der Geisterbeweihung hat seine ganze Karriere völlig in den Ruin getrieben. Er war trotzdem so bekannt immer noch, dass sämtliche Pastoren und Prediger Glasgows an seinem Begräbnis teilgenommen haben und ihn gewürdigt haben, als derjenige, der in den letzten sechs Jahren durch seine Predigten oder in den zehn Jahren zuvor seine Predigten vor allem in Schottland, aber auch ganz England aufgeweckt hatte und viele darauf vorbereitet hatte, dass Jesus bald kommen würde. Aber durch seine seltsamen Erfahrungen in den letzten Jahren hatte das Ganze natürlich jetzt auch einen ganz schönen Makel bekommen. Und so hat die Adventbewegung hier ihren weiteren Schlag versetzt bekommen in Europa.

[27:54] Derweil ist auch die amerikanische Erweckungsbewegung, die allgemeine Erweckungsbewegung, immer mehr am Abnehmen. Einer der letzten großen Evangelisten, die dort noch tätig sind, ist Charles Finney, der an der Ostküste immer noch gewaltige Menschenmengen für Christus gewinnt. Ansonsten hat sich die religiöse Erweckung mehr auf eine soziale Erweckung verlagert, vor allem gegen die Sklaverei und in Bezug auf Mäßigkeit. Nur mal so ein paar Beispiele hier. In jener Zeit, 1834, wurden die American Female Moral Reform Society und die Young Men's Moral Reform Society gegründet. Das sind Reformgesellschaften gewesen, die sich dafür eingesetzt haben, Duelle, Kartenspiel, Prostitution, Theaterbesuch und Tanzen zu unterbinden. Das waren die Dinge, gegen die man jetzt gekämpft hat. Und allein im Bundesstaat New York wurden bereits in diesem Jahr 2500 Mäßigkeitsgesellschaften gezählt, die gegen Alkohol, gegen Tabak und dann später auch gegen Kaffee und grünen und schwarzen Tee gekämpft haben. Und besonders unter den Jugendlichen wächst diese Reformbewegung.

[29:12] Natürlich gab es auch in diesem Jahr 1834 wieder ein Haufenweise prophetische Auslegungsbücher. Hier mal drei Beispiele 1834 von einem englischen Schreiber mit Namen Joshua William Brooks, der sich selbst nicht nennt auf jenem Buch. Es geht um "The Advent and Kingdom of Christ", die Wiederkunft des Königreichs Christi und die Ereignisse, die damit verbunden sind. Hier eine Dissertation über die prophetischen Schriften und vor allem über ihren chronologischen Charakter, der zeigt, was der Aspekt der gegenwärtigen Zeit ist und was das Schicksal der jüdischen Nation ist und so weiter, von einem M. Harbison, ebenfalls 1834. Und dann vielleicht ganz interessant, gedruckt in welcher Stadt? Kann das jemand lesen? Stuttgart, 1834 auch. Und das ist ein Nachdruck eines Buches von Bengel, der schon etliche Jahrzehnte tot war, von Dr. Johann Albrecht Bengel. Erklärte Offenbarung Johannes oder vielmehr Jesu Christi aus dem revidierten Grundtext übersetzt durch die prophetischen Zahlen aufgeschlossen und allen, die auf das Werk und Wort des Herrn achten und dem, was vor der Tür ist, würdiglich entgegenzukommen begehren, vor Augen gelegt durch Dr. Johann Albrecht Bengel und so weiter und so fort. Das Buch wird deswegen aufgelegt, weil Bengels Theorie ja gewesen war, dass Jesus 1836 wiederkommen wird, und da tut man so ein Buch besser 1834 nochmal neu auflegen. Und so kann man in der Zeit sehen, hier in Stuttgart sind solche Bücher verkauft worden und gelesen worden und entsprechend diskutiert worden.

[31:02] Besonders interessant ist der Fall von einem mexikanischen Juristen mit Namen Dr. José María Gutiérrez de Rosa. Darüber haben wir schon kurz mal erwähnt. Der in jenem Jahr 1834 ebenfalls schreibt über die bevorstehende Wiederkunft. Er ist Katholik, hat sich aber durch La Kunza inspirieren lassen, und er schreibt in seinen Veröffentlichungen, dass die 2300 Abend und Morgen 1847 zu Ende gehen werden und ebenfalls, dass Daniel 8 und 9 ganz eng zusammenhängen. Und im Wesentlichen hat er diesbezüglich dieselben Ansichten wie William Miller, dort im mexikanischen, im katholischen Mexiko.

[31:49] Ansonsten, wie gesagt, gibt es eine ganze Reihe von Antikatholizismus jetzt in Amerika. Durch die vielen Iren, die aus Europa fliehen vor der industriellen Unterdrückung, kommt der Katholizismus immer mehr nach Amerika und wächst und wächst und wächst. Und entsprechend erscheinen jetzt viele Zeitungen, die vor dem Katholizismus waren. Zum Beispiel "The Protestant Vindicator" oder "The Anti-Romanist" oder "Downfall of Babylon". Und solche Zeitschriften haben meist in Offenbarung 14, Vers 6 bis 8 auf ihrem Titelblatt und versuchen die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der Protestantismus nicht angegriffen werden darf. Und entsprechend gibt es so eine antikatholische Stimmung jetzt auch im Land, die auch wichtig ist zu verstehen für jene Zeit.

[32:34] Und noch ein ganz interessanter Mann. Dr. Parker war der erste medizinische Missionar überhaupt Amerikas, und er geht 1834 nach China und gründet dort das erste Krankenhaus. Es gab ja schon vorher Missionare, die nach China gegangen waren, aber man sagt, es war durch seine Arbeit, durch die medizinische Arbeit, die plötzlich das Evangelium nach China wirklich gebracht hat. Er hat eigentlich die Tür aufgeschlossen für das Evangelium, so sagt man im Nachhinein. Was ein schöner Hinweis darauf ist, dass wirklich die Gesundheitsarbeit ein Schlüssel ist für die Verbreitung des Evangeliums.

[33:15] Und 1834 auch ein Jahr großer Entdeckung. Der Elektromotor wurde erfunden von Hermann Jacobi in Potsdam. Das ist sein Bild, und damit ist auch der technische Fortschritt unaufhaltsam vorangestiegen.

[33:29] Und vielleicht ein letzter Punkt heute für 1834 ist biblische Natur. Und zwar hatte man bis zu jenem Jahr angenommen, dass es niemals Hethiter gegeben hätte. Die Bibelkritiker haben sich in Spott und Hohn ergangen über diese lächerlichen Berichte von irgendwelchen Hethitern in der Bibel, die es doch nirgendwo gibt, weder bei den griechischen, noch bei den römischen, noch bei den ägyptischen Geschichtsschreibern. Und das kann doch nur eine Fabel gewesen sein, und das zeigt, dass die Bibel nur ein Mythos ist. Bis 1834 jemand in der heutigen Türkei diese Stadt hier findet und diese Dokumente. Es handelt sich hierbei um die Stadt Hattuša, die ehemalige Hauptstadt der Hethiter. Und man findet große Dokumente, und plötzlich muss man zugeben: Mal wieder bestätigt der Spaten die Bibel. Und das ist gerade in jener Zeit, wo so viele interessante religiöse Auseinandersetzungen stattfinden, dass Gott immer wieder durch archäologische Entdeckung sein Wort bestätigt und damit Menschen zeigt, dass es gut möglich ist, ihm zu vertrauen.

[34:45] Wir sehen also, dass die Adventbewegung ist am Wanken, vor allem in Europa, aber auch am Aufsteigen in Amerika, und wie es vor allem auch in Deutschland diesbezüglich aussah. Wenn wir das nächste Mal sehen, wenn es heißt "Die Adventbotschaft in Deutschland", werden wir sehen, wie dann auch weiter Miller in Amerika von Ort zu Ort gereist ist. Wir werden sehen, was Josef Bates in seiner Reformbemühungen getrieben hat, und wir werden weiter auf Ellen Harmon achten, die als kleines Mädchen heranwächst in der Schule, und sehen auch, was Josef Wolff als nächstes unternommen hat nach seiner großen Weltreise. Bis dahin sind wir Gott dankbar, dass er uns geführt hat und weiterführen wird, denn wir wissen, wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft, es sei denn, wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat. Und jetzt haben wir eine kurze Pause, und in fünf Minuten sehen wir uns wieder, wenn wir uns dann mit der Offenbarung beschäftigen werden und mit Offenbarung 13, Vers 1 beginnen werden. Darauf freuen wir uns schon sehr und haben deswegen heute auch genügend Zeit dafür, wo wir uns auch freuen und sehen uns gleich wieder in fünf Minuten. Gottes Segen euch bis dahin. Amen.


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