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In diesem Vortrag von Christopher Kramp aus der Reihe „Magna Conflictio“ wird der Charakter Gottes anhand von zehn Eigenschaften beleuchtet, die in Stein und Zeit manifestiert sind. Es wird eine tiefgehende Analyse der Zehn Gebote gegeben, die als Abbild von Gottes Wesen verstanden werden. Der Vortrag thematisiert die Bedeutung des Sabbats als Erinnerung an die Schöpfung und die Rolle des Gesetzes im Gericht, bevor er sich den prophetischen Deutungen des Tieres, seines Bildes und des Mahlzeichens widmet und deren Relevanz für die Endzeit aufzeigt.

In diesem Vortrag von Christopher Kramp, Teil der Serie „Magna Conflictio“, wird Gottes Charakter durch die Linse von „10 Eigenschaften – Gottes Charakter in Stein und Zeit“ beleuchtet. Der Vortrag beginnt mit einer Wiederholung wichtiger Punkte aus der vorherigen Sitzung, darunter die Struktur des biblischen Heiligtums und die Bedeutung des Versöhnungstages. Anschließend wird die zentrale Rolle der Zehn Gebote im himmlischen Heiligtum und im Gericht Gottes herausgearbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf dem vierten Gebot, dem Sabbat, und seiner Bedeutung als Zeichen der Schöpfung und der Identität Gottes als Schöpfer. Der Vortrag thematisiert auch die prophetischen Darstellungen von Mächten in Offenbarung 13 und deren Verbindung zu aktuellen Entwicklungen, die auf eine finale Auseinandersetzung hindeuten.


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Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

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Transkript

[1:20] Es freut mich, dass wir alle heute Abend den Weg hier gefunden haben und gemeinsam ein besonders spannendes Thema studieren werden, auf das ich mich schon sehr, sehr freue. Wer von Ihnen war am letzten Dienstag da? Ah, eine ganze Menge von uns. Und wir haben am letzten Dienstag gesehen, was das Geheimnis hinter der Enttäuschung gewesen ist. Wir haben studiert, was die große Enttäuschung erklärt hat. Und hier sind einige Fragen, die wir diesbezüglich noch einmal wiederholen wollen. Wie viele Abteilungen hatte das biblische Heiligtum? Drei. Und als das erste war, im Vorhof befanden sich der Brandopferaltar und das Waschbecken. Als zweite Abteilung kam dann das Heilige. Und im Heiligen befand sich der Schaubrotisch. Im Norden und im Süden der Siebenarmige Leuchter. Und dann vor dem Vorhang der Räucheraltar. Der Rauch stieg empor über den Vorhang in das Allerheiligste. Und dort befand sich die Bundeslade, ganz genau. Also drei Abteilungen. Dann die zweite Frage. Achtung. Wie viele Ziegenböcke wurden am großen Versöhnungstag geopfert? Genau lesen. Da stand geopfert. Nicht zwei. Es gab zwar zwei Ziegenböcke, aber einer wurde nicht geopfert, sondern wurde lebendig in die Wüste geschickt, um dort die auf ihn gelegten Sünden für immer vom Volk wegzubringen. Es war also nur ein Bock, der dort geopfert wurde. Wir hatten gesehen, einer stand für wen? Also der Geopferte stand für Christus, für Jesus Christus. Und der lebendige Bock stand für Satan, der die Sünden dort in die Wüste tragen sollte. Dritte Frage. Wer hatte am 23. Oktober im Kornfeld eine Idee, die die Enttäuschung erklären konnte? Wer hat das als allererstes so in seinem Kopf bewegt? Weiß ich immer noch, wie der Name des Menschen war. Ja, ganz genau. Es war ein junger Mann mit Namen Hiram Edson, der dann auch einer der ersten war, die das Bibel studiert haben. Und dann noch eine interessante Frage. Wer ist die Braut, die Jesus heiratet? Das neue Jerusalem, ganz genau. Und die letzte Frage. Was verbirgt sich hinter dem Begriff geschlossene Tür? Mehr oder weniger, es handelt sich um das Ende einer Möglichkeit, Gnade zu erhalten. Das muss nicht unbedingt die letzte Möglichkeit gewesen sein. Wir haben ja gesehen, zum Beispiel, das Volk Israel hatte Jahrhunderte die Gnadentür geöffnet über das Zeremonialgesetz, über den Heiligungsdienst. Und als Jesus kam, wurde diese Tür geschlossen, aber eine andere Tür wurde aufgemacht. Und im selben Sinne wurde um 1844, oder im Jahre 1844, eine Tür, der Weg ins Heilige, geschlossen, aber eine andere Tür ins Allerheiligste geöffnet. Das ist also die Idee hinter der geschlossenen Tür.

[4:27] Heute also wollen wir an diesem Thema weiter studieren und in dieser Richtung weiter denken. Unser Thema ist 10 Eigenschaften Gottes Charakter in Stein und Zeit. Und jeden Abend möchten wir heute mit einem Gebet starten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt in einer besonderen Art und Weise segnest, weil das Thema, was wir heute betrachten wollen, ein besonders heiliges und wichtiges Thema ist. Wir bitten dich um gute Konzentration, dass dein Heiliger Geist uns zeigt, was die Wahrheit ist und dass wir mutig für die Wahrheit einstehen in dieser letzten großen Reformation. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass du bei uns bist und uns führen möchtest. In deinem Namen beten wir Jesus. Amen.

[5:12] Also starten wir dort los, wo wir das letzte Mal aufgehört haben, nämlich bei der Frage, die ich ganz vergessen habe, nämlich was wir heute machen werden. Das hat sich auch niemand beschwert. Also das sind die fünf Fragen, die wir heute behandeln werden. Und bevor ich es vergesse, bitte, heute ganz besonders wichtig, keine lauten Antworten, okay? Spielregel verstanden? Keine lauten Antworten. Frage Nummer eins, was befindet sich in der Bundeslade? Frage Nummer zwei, welches ist der siebte Tag der Woche? Und wenn es jetzt gerade hochkocht? Unterschlucken. Was verbirgt sich hinter dem Mahlzeichen des Tieres? Und vierte Frage, wofür waren die Passagini und die Insabatti bekannt? Schon mal den Namen gehört? Insabatti, Passagini? Gut, dass sie heute hier sind. Und die letzte Frage ist, wann fand die für die Adventbewegung entscheidende Albany-Konferenz statt? Schon mal was davon gehört? Heute haben wir viel vor und es wird sehr, sehr spannend werden. Also jetzt aber fangen wir an.

[6:31] Und zwar genau dort, wo wir das letzte Mal aufgehört haben, nämlich im Allerheiligsten. Als die Adventgläubigen die Enttäuschung studierten und entdeckt hatten, dass Jesus im Oktober 1844 in das Allerheiligste gegangen war, da entdeckten sie, dass damit einige wichtige Wahrheiten verknüpft waren. In Offenbarung 11, Vers 19 heißt es: Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar. Wie nennt man die Lade seines Bundes? Das ist die Bundeslade. Und in welchem Teil des Tempels befindet sich die Bundeslade? Im Allerheiligsten, also als Jesus vom Heiligen ins Allerheiligste ging, wurde auch die Bundeslade von Wichtigkeiten. Und was befindet sich in der Bundeslade? Da befinden sich die Cherubinen, ganz genau, die befinden sich hier oben drauf. Und Gott selbst war dort auf dem Gnadenthron gegenwärtig. Es befand sich etwas in der Bundeslade, was damit auch ab 1844 offensichtlich von besonderer Bedeutung sein sollte. Und das war, neben dem Dienst von Jesus Christus, der dort die Sünden aus dem Heiligen herausreinigen sollte, die Zehn Gebote. In der Bundeslade befinden sich die Zehn Gebote. Und als man das Thema studierte, bemerkte man, dass so wie es ein irdisches Heiligtum gab und ein himmlisches Heiligtum, so gab es ja auch die irdischen Zehn Gebote auf Steintafeln. Und wenn es genau so eine Kopie vom himmlischen gibt oder gewesen ist, dann muss es also auch im Himmel tatsächlich Zehn Gebote geben. Das würde bedeuten also, dass die Zehn Gebote, die Mose am Berg Sinai von Gott bekommen hatte, eigentlich nur eine Abschrift, ein Transkript sozusagen waren von den eigentlichen Zehn Geboten, die dort am Thron Gottes existieren. Und als man das sich ein bisschen durchdacht hat, hat man festgestellt, wenn dort am Thron Gottes immer noch eine Bundeslade ist, in der sich immer noch die Zehn Gebote befinden, dann müssten ja die Zehn Gebote immer noch bindend sein. Wenn der Thron Gottes nicht aufgehoben ist, sind auch die Zehn Gebote nicht aufgehoben. Als man das studiert hat, hat man folgenden Vers besser verstanden. Die Bibel sagt dann wahrlich, ich sage euch, bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Frage, ist eigentlich schon der Himmel vergangen? Steht der Himmel noch? Steht die Erde noch? Jesus sagt, bis Himmel und Erde vergehen, zumindest so lange, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Tüpfelchen vom Gesetz. Man merkt also ganz deutlich, dass Jesus Christus nicht kam, um das Gesetz abzuschaffen, sondern dass sein ganzer Dienst dazu angetan war, das Gesetz hochzuhalten, das Gesetz zu fördern. Und dass wenn man jetzt im Glauben mit Jesus vom Heiligen ins Allerheiligste gehen würde, dass dann die Zehn Gebote von einer besonderen Bedeutung sein würden.

[9:38] Die Zehn Gebote sind ja nicht einfach nur Zehn Regeln, wie viele Menschen annehmen, die Gott einfach aufgestellt hat. Die Zehn Gebote sind eigentlich Zehn Charaktereigenschaften. Charaktereigenschaften in Stein gemeißelt. Zum Beispiel, die Bibel sagt, in den Zehn Geboten heißt es, du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Weiß jemand, warum die Zehn Gebote sagen, du sollst nicht falsch Zeugnis reden? Aus welchem Grund? Welche Charaktereigenschaft Gottes wird damit ausgedrückt? Ehrlichkeit? Ja, Gott ist ehrlich, das stimmt. Er ist die Wahrheit. Oder wenn die Bibel sagt, wenn die Zehn Gebote ausdrücken, du sollst nicht töten, welche Charaktereigenschaft von Gott wird damit ausgedrückt? Er ist das Leben. Alle Zehn Gebote beschreiben eigentlich das Wesen und die Charaktereigenschaften Gottes. Sie sind sozusagen ein Abbild des Charakter Gottes in Stein gemeißelt sozusagen. Die Bibel sagt, auf ewig oher steht dein Wort fest in den Himmel. Dort im Himmel ist ein ewiges, gültiges Gesetz. Das heißt hier, alle seine Verordnungen sind was? Unwandelbar. Kann man sie verändern? Kann man sie modifizieren? Nein, sie sind bestätigt für immer und ewig.

[11:00] Und als man das studiert hat, hat man mit besonderem Augenmerk sich auf ein besonderes Gebot konzentriert. Nämlich auf das vierte Gebot. Weiß jemand, was an dem vierten Gebot rein technisch besonders ist? Im Vergleich zu den anderen Geboten. Es fängt anders an mit anderen Worten, das stimmt. Alle anderen Gebote fangen an mit den Worten, du sollst nicht. Und dieses fängt an mit den Worten, Gedenke. Gibt es noch eine Besonderheit an diesem vierten Gebot? Es ist das längste Gebot. Mit Abstand sogar ist es das längste Gebot. Es befindet sich mitten im Zentrum. Wenn man die zehn Gebote einfach aufschreiben würde, würde man sagen, es ist genau im Zentrum. Und da die meisten anderen Gebote relativ klar und deutlich sind, hat man sich vor allem mit diesem Gebot beschäftigt. Und wir wollen es einfach mal gemeinsam lesen, was wir dort finden. Das heißt, wie schon richtig gesagt worden ist, du denkst an den Sabbat-Tag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling. Kurze Frage, wer war damals ein Fremdling? Alle, die nicht zum Volk Israel gehörten, nicht wahr? Und galt der Sabbat, der dort beschrieben wird, galt er für die Israeliten, ja oder nein? Galt er für die Knechte? Galt er für die Mägde? Galt er für die Tiere? Galt er auch für die Nicht-Israeliten? Heute gibt es oft die Idee, dass dieses vierte Gebot irgendwie nur an ein bestimmtes Volk gebunden wäre. Und man begründet das mit den zehn Geboten. Die zehn Gebote selbst sagen, der Sabbat gilt für alle. Sowohl für dich, als auch für deinen Fremdling, der innerhalb deiner Tore wohnt. Und dann kommt die Begründung. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheidigt.

[13:00] Und jetzt kommen wir zu einer interessanten Frage. Als das in Amerika die Adventgläubigen studierten, war das für sie ein Schock. Wissen Sie, welches Wort der größte Schock war? Nicht das Wort Sabbattag. Das Wort Sabbat hatte man immer schon verwendet. Aber ein Wort oder vielmehr zwei Worte waren ein enormer Schock, obwohl er für uns heute als Deutschen nicht mehr so wirklich als Schock empfunden wird. Die beiden Worte siebter Tag. Und damit Sie heute auch so ein bisschen Schock erleben bei diesem Wort siebter Tag, möchte ich Ihnen etwas zeigen. Und zwar den Kalender von 1974, den Kalender von 1975. Jetzt, wer ist ein scharfer Beobachter? Die beiden mal nebeneinander stellen. Was entdecken Sie? Also 1974 hatten wir SMDMDFS. Ich glaube, Sie wissen, was das bedeutet, oder? Das bedeutet Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag. 1975 haben wir? Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag. Was war passiert 1975? Ich möchte Ihnen etwas zeigen, was Sie vielleicht noch nie in Ihrem Leben gehört haben. Das ist hier die deutsche Industrienorm 1355. Schon was davon gehört? Die Norm, das sind die Normen, die alles regeln in der deutschen Wirtschaftswelt. Und Sie wissen, die Deutschen sehr gründlich. Die Deutschen regeln nicht nur genau, wie ein Bolzen auszusehen hat und wie ein Gewinde auszusehen hat. Die Deutschen regeln auch genau, wie und wann unsere Zeit abzulaufen hat. Und man hat 1975 auf geheiß internationaler Verabredung etwas geändert an der Kalenderwoche. Und hier haben wir den Originaltext. Dass ab jetzt die Nummer der Wochentage so zugeordnet wird. Eins, Montag, zwei, Dienstag und so weiter, sieben, Sonntag. Und jetzt achten Sie auf das, was Ihnen das deutsche, wie auch immer dieses Komitee heißt, also von der deutschen Industrienorm. Was das da anmerkt, hier eine Anmerkung. In dieser Zählung ist nicht der Mittwoch, sondern der Donnerstag, der mittlere Tag der Kalenderwoche. Den war selbst bewusst, dass das eigentlich ziemlich unsinnig ist. Das hat man damals aus wirtschaftlichen Gründen gemacht. Und man hat selbst gemerkt, naja, das Problem ist allerdings, dass der Mittwoch jetzt nicht mehr die Mitte ist, weil Mittwoch müsste eigentlich wo sein, bei welchem Tag? Bei vier, nicht wahr? Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, äh, sieben. Aber jetzt war der Mittwoch an drei und nicht an vier. Das heißt, erst seit 1975 ist der siebte Tag der Woche ein Sonntag. All die Jahrhunderte und Jahrtausende vorher war der siebte Tag der Woche ein Samstag. Und nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt, in vielen Teilen der Welt ist das heute noch so. Zum Beispiel hier in Amerika, amerikanischer Kalender, Sunday, Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday. Und wenn Sie mir das nicht glauben und der deutschen Industrienorm nicht, schauen sich einige internationale Bezeichnungen des Wortes Samstag an. Hier zum Beispiel Italienisch, Sabato, Spanisch, Sabado, Russisch, Subota, Polnisch, Sobota, Griechisch, Sabaton, Sabatum, Lateinisch, Sabado, Portugiesisch, Jaumassabt, Arabisch, alles Samstag, Schabati, Georgisch, Piesabaton, Koptisch, Afghanisch, Schamba, Persisch, Schande, Armenisch, Schapat. Klingt interessant, nicht wahr? Die Berbersprache Gasasept und auf Maltesisch ist es Isibt. Auf Malajisch ist es Arisabtu, auf Indonesisch ist es Sabtu, auf Suaheli ist es Asabt, auf Kongolesisch ist es Kiansabulu und auf Südsenegalesisch ist es Sibiti und so weiter und so fort. Es sind also über 100 Sprachen, wo Samstag in irgendeiner Art und Weise mit dem Wort Sabat, Sabato, Schabta, was auch immer verbunden ist. Und das bedeutet, dass der siebte Tag, von dem Gott in den zehn Geboten sprach, die zehn Gebote wurden ja vor 1975 gegeben, wie Sie wissen, welchen Wochentag gemeint hatte. Den Samstag. Es gab übrigens eine Kirche, die gegen diese deutsche Industrienorm rebelliert hat. Wenn Sie wissen wollen, welcher das war, passen Sie nachher gut auf.

[17:24] Und nun hat man studiert, warum, sagt Gott, dass der siebte Tag, der Samstag, der heilige Tag ist und warum feiern alle am ersten Tag der Woche, am Sonntag. Man hat die Bibel studiert, hat gesucht, sagt die Bibel vielleicht irgendetwas über den ersten Tag der Woche, über den Sonntag. Und die Bibel sagt acht Verse etwas über den Sonntag. Wir haben nicht die Zeit heute, die anzuschauen. Wir haben einen anderen Vortrag in unserer Vortragsserie Ausweg 2012, wo wir Sie alle acht Verse genauer anschauen. Ich gebe Ihnen die kurze Zusammenfassung von den acht Versen im Neuen Testament über den ersten Tag der Woche. Sprechen fünf von der Auferstehung. Einer spricht davon, dass die Jünger sich aus Angst versammeln vor den Römern. Ein Vers spricht davon, dass man zu Hause Geld zurücklegen soll. Und einer spricht davon, dass Paulus am Samstagabend gepredigt hat, was nach biblischer Zeichnung schon zum Sonntag gehörte. Und das war es. Kein Zeugnis davon, dass die Sabbatruhe vom Samstag auf den Sonntag verlegt worden wäre. Der Segen, den Gott gegeben hatte auf diesen Tag, war nie verlegt worden.

[18:29] Und man hatte jetzt erkannt, dass diese beiden Dinge zusammenhängen. Dass ein Studium des Heiligtums unweigerlich dazu führt, dass man auch die zehn Gebote anerkennen würde und damit auch das vierte Gebot, den Samstag. Was wiederum viele dazu brachte zu sagen, okay, dann lehnen wir das Heiligtum ab. Der Samstag wurde so zu einem Stein des Anstoßes für viele. Gott hatte gesagt, er ist derjenige, der zuschließt und niemand kann öffnen. Er hatte eine Tür geöffnet und niemand kann sie schließen. Aber viele Menschen wollten diese Tür jetzt schließen, weil sie merkten, diese Tür öffnet den Weg zu einer Reform, auf die wir gar nicht vorbereitet waren. Dass sich plötzlich etwas ganz Fundamentales ändert in unserer eigenen Praxis. Ich weiß nicht, was sie bisher gedacht haben über das vierte Gebot. Vielleicht ist das heute auch so eine geöffnete Tür plötzlich, wo Gott ihnen neues Licht zeigen möchte, neue Wahrheit offenbaren möchte, die sie vielleicht etwas überraschend finden. Aber als man das studierte, erkannte man, dass damit die Dreiverengelsbotschaft aus Offenbarung 14 viel mehr Sinn macht.

[19:45] Wir hatten ja schon gesehen, dass die Dreiverengelsbotschaft sagt in Offenbarung 14, Vers 7, in den Sprachen mit lauter Stimme, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und wir haben das ja ausführlich angeschaut, dass diese Stunde seines Gerichts bedeutet, dass Jesus im Allerheiligsten für uns hohe Priester ist. Wir haben auch gesehen, dass dort ein Gericht stattfindet und wir werden morgen auch noch etwas mehr darüber erfahren. Aber interessant ist, dass dieser Vers auch sagt, wie wir uns verhalten sollten zur Zeit des Gerichtes. Das heißt, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre und betet denen, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Und dann heißt es am Ende der Botschaft über diejenigen, die diese Botschaft annehmen würden, die sagen, das ist die Reform, die wollen wir umsetzen. Hier ist das standhafte Ausland der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. In dieser Endzeitbewegung, dieser Adventbewegung, sollte es also Menschen geben, von denen man sagen kann, hier sind diejenigen, die die Gebote Gottes befolgen. Könnte Gott heute, lieber Freund, liebe Freundin, von dir sagen, wenn er auf dich schaut, hier ist jemand, der nicht nur den Glauben, sondern auch die Gebote Gottes befolgt.

[21:03] Das war das Ziel dieser Botschaft. Denn das Gericht, dort im Allerheiligsten, war wohl ganz offensichtlich verknüpft mit den zehn Geboten. Der Weg zum Thron, durch die sechs Symbole, die wir angeschaut haben am Dienstag, durch das Heiligtum vom Vorhof Heiliges in das Allerheiligste hinein, führt direkt zu den zehn Geboten. Es geht kein Weg drum herum. Die Bibel macht ganz deutlich, dass das Gesetz im Gericht eine Rolle spielt. Das heißt, dass wir durch das Gesetz verurteilt werden. Es heißt auch, an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird. Und die, die das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden. Das heißt, unsere Stellung, deine Stellung zum Gesetz entscheidet darüber, was im Gericht mit dir passiert. Die Adventgläubigen hatten verstanden, dass vor der Wiederkunft ein Gericht stattfinden muss und in diesem Gericht wird beschlossen, wer letztendlich gerettet wird und wer nicht. Aber die Bibel macht ganz deutlich, dass in diesem Gericht, kurz vor der Wiederkunft, die entscheidende Frage ist, wie stehe ich zu dem Gesetz Gottes, wie stehe ich zu Gottes Charakter in Stein und sogar in Zeit. Gottes Gesetz hat eine entscheidende Bedeutung im Gericht.

[22:28] Aber könnte das man nicht als Gesetzlichkeit auslegen? Möchte Gott einfach nur, dass wir Regeln befolgen? Die Bibel macht ganz deutlich und ist sehr ausgewogen, dass Gottes Gesetz niemals gehalten werden kann. Es sei denn, dass wir glauben. Es ist immer Gerechtigkeit aus Glauben. Es ist immer Erlösung aus Glauben. Aber der Glaube, der uns zum Kreuz bringt, der Glaube, der uns ins Heilige hineinbringt, der Glaube, der sogar uns bis ins Allerheiligste hineinführt, der führt zum Gesetz. Ohne Glauben ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen. Gott hat kein Interesse an Menschen, die äußerlich einfach Regeln befolgen. Gott hat Interesse an Menschen, die ihm so sehr glauben, dass sie sogar das tun, was andere für unsinnig achten. Wenn es Gottes Wille ist. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

[23:23] Die Dreiverengensbotschaft weist ganz deutlich zum Gesetz. Es heißt hier, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Das ist eigentlich ein Zitat aus dem Alten Testament. Weiß jemand, woher? Im Alten Testament gibt es einen ähnlichen Vers, der so ähnlich beginnt mit den Worten, fürchtet Gott. Er geht nur ein bisschen anders weiter. Nämlich hier in Prediger 12, Vers 13 sagt der weise Salomo, lasst uns die Summe aller Lehre hören, fürchte Gott und halte seine Gebote. Das ist also intendiert. Das ist gemeint in der ersten Engelsbotschaft. Wenn der Engel ruft, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Es wäre interessant zu wissen, wenn die Stunde des Gerichts begonnen hat, 1844. Es wäre interessant zu wissen, dass Jesus bald wiederkommt. Aber die Frage ist, was muss ich tun? Was ist meine Position? Fürchte Gott und halte seine Gebote.

[24:16] Und die Bibel sagt ganz deutlich, denn das ist die Liebe zu Gott. Wer von uns liebt Gott? Ah, wunderbar. Ich würde behaupten, jeder Christ dieser Welt, egal welcher Denomination, egal von welchem Hintergrund er kommt, würde auf die Frage, liebst du Gott, antworten, ja. Aber die Bibel definiert, was ist Liebe zu Gott. Und Johannes ist jemand, der die Sachen sehr einfach ausdrückt. Er sagt ganz deutlich, denn das ist die Liebe zu Gott. Was? Dass wir seine Gebote halten. Also wenn wir seine Gebote halten, sagt dann Gott, ach nee, was seid ihr denn für kleingeistige, gesetzliche Leute, die immer alles genau nehmen. Sagt er das? Wenn wir seine Gebote halten aus Glauben und aus Überzeugung und aus Frieden mit ihm, was sagt er dann? Ich fühle mich geliebt. Das ist die Liebe. Denn das Gesetz ist ja letztendlich ein Gesetz der Liebe. Warum? Was sagt das Gesetz nochmal aus? Was drückt das Gesetz aus? Gottes Charakter. Und was ist Gottes Charakter? Liebe. Wenn ich also das Gesetz Gottes beiseite räume, was räume ich dann beiseite? Gottes Liebe. Seinen Charakter. Sein Wesen. Wenn ich aber das Gesetz hochhalte und darauf hinweise und mein Leben nach dem Gesetz ausrichte, dann ist mein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Die Bibel sagt sogar interessanterweise, wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz dessen, gebetet sogar einen Gräuel. Was passiert also mit einem Menschen, der sagt, ich bin Christ, ich liebe Jesus, aber das Gesetz ist nichts für mich. Aber ich bete zu Gott. Wie empfindet Gott? Er sagt, das ist mein Gräuel.

[26:12] Die Dreiviertelengelsbotschaft hat einen sehr interessanten Punkt hier. In Offenbarung 14, Vers 7 heißt es, und betet dener, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Nicht nur wird allgemein darauf verwiesen, dass wir Gehorsam halten wollen, dass das Gesetz Gottes von Wichtigkeit ist. Und ich glaube, es gibt ein technisches Problem, das stört uns aber nicht. Dann bleiben Sie schon wach. Betet dener, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Das ist ein besonderer Punkt. Es scheint einen besonderen Aspekt zu geben, der im Zusammenhang mit diesem Gericht von Bedeutung ist. Schauen wir uns das mal an. Die Bibel sagt, dass Gott der Schöpfer ist. Und wir haben nicht die Zeit, heute alles zu zeigen, was Gott in der Welt geschaffen hat, im Universum. Aber wenn wir hinausschauen, wissen wir, Gott ist ein genialer Schöpfer. Die Bibel sagt ja, alle Götter der Völker sind nicht die Götzen, aber der Herr hat den Himmel gemacht. Die Bibel sagt auch, mit wem wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich sein soll, spricht der Heilige. Kein Gott hat jemals solche Ansprüche gestellt und solche Behauptungen gemacht wie der wahre Gott des Himmels. Er sagt, mit wem wollt ihr mich vergleichen, ich bin unvergleichlich. Ich habe alles gemacht. Und wenn wir hineinschauen in das Universum, wenn wir die Schönheit sehen, wenn wir die Ordnung sehen, wenn wir das Design sehen, dann können wir nicht anders als sagen, da muss jemand sein von absolut überwältigender Intelligenz, überwältigender Liebe, einem Sinn für Schönheit und Ordnung und Harmonie. Er sagt hier in Jesaja 40, hebt eure Augen auf zur Höhe und seht, wer hat diese erschaffen. Es gibt viele Menschen, die haben Theorien, aber keiner kann sagen, ich war es. Gott sagt, ich war es. Er, der ihr Herr abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird. Wenn du lieber Freund, liebe Freundin mal unwissend darüber bist, hat Gott wirklich Kraft, hat er wirklich Macht, ist er wirklich der Mächtige? Schau mal hinaus in die Schöpfung. Schau mal hinaus ins Universum. Schau mal, was dort alles ist.

[28:14] Und diese Macht, dieser Charakter, dieses Wesen, das wir sehen in der Schöpfung, ist abgebildet wo? In 10 Geboten, in Stein und Zeit. Er ist der Schöpfer, er hat alles wunderbar gemacht. Die Bibel sagt, denn so spricht der Herr, der Schöpfer der Himmel. Er ist Gott, der die Erde gebildet und bereitet hat. Ich bin der Herr und sonst ist keiner. Und egal, ob wir in das große, weite All gehen oder in die kleinsten Details des menschlichen Lebens, überall sehen wir dieselbe Ordnung, den selben Sinn für Schönheit, für Effektivität, für Harmonie. Sind Sie nicht froh, dass die Bäume alle grün sind und nicht mausgrau? Der Himmel hätte ja auch dunkelviolett sein können die ganze Zeit, oder? Wir nehmen das manchmal so für selbstverständlich, nicht wahr? Das ist nicht selbstverständlich. Es heißt dir, er hat uns gemacht und nicht wir selbst. Die Bibel ist sehr deutlich, dass wir uns weder selbst evolviert haben, noch selbst irgendwie uns aus dem Matsch herausgezogen haben, noch irgendwie an uns gearbeitet haben, bis wir irgendwie gerade stehen konnten. Wir haben uns nicht selbst gemacht, sondern er hat uns gemacht. Er hält die Welt in seiner Hand.

[29:31] Und deswegen sagt die Bibel, weil wir das sehen, weil wir sehen, was für ein großartiger Schöpfer ist, weil wir sehen, wie wir selbst gemacht worden sind, sagt die Bibel, kommt, lasst uns was. Anbeten, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer. Wenn wir sehen, wer uns erschaffen hat, dann wollen wir ihn anbeten. Vielleicht haben Sie sich mal gefragt, warum soll ich eigentlich zu Gott beten? Warum soll ich zu ihm beten und nicht zu einem anderen? Die Bibel gibt die Antwort. Es gibt einen Hauptgrund in der Bibel, warum wir Gott überhaupt anbeten sollen. Nicht, weil er gnädig ist, wissen Sie das? Nicht, weil er liebevoll ist. Es gibt auch andere Menschen oder andere Wesen. Meine Frau zum Beispiel ist sehr liebevoll zu mir. Aber ich bete sie nicht an. Nicht buchstäblich, vielleicht im übertragenen Sinne. Aber nicht buchstäblich. Ich falle nicht vor ihn nieder und sage, Ihr Nachbar ist vielleicht sehr gnädig, wenn Sie etwas übersehen haben. Oder er Sie eigentlich anzeigen könnte. Und er sagt, nein, ich lasse das schon. Aber Sie beten ihn nicht an. Ihre Mutter war vielleicht sehr geduldig mit Ihnen und langmütig. Sie hat tausendmal das gesagt und Sie haben es immer noch nicht gemacht. Und trotzdem beten Sie Ihre Mutter nicht an. Also die Langmut und die Liebe und die Gnade sind nicht ausreichende Eigenschaften, um Gott anzubeten. Es gibt eine Eigenschaft, die weder meine Frau noch ihr Nachbar noch ihre Mutter noch sonst wer auf sich vereinen kann. Das heißt, hier würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht. Denn du hast alle Dinge geschaffen. Und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen. Das ist der Grund. Warum beten wir Gott an? Weil er der Schöpfer ist. Das ist der Grund. Nicht einfach, weil er Gott ist, sondern weil er der Schöpfer ist. Das sagt die Bibel. Das ist der Grund.

[31:14] Und so verweist uns diese drei Engel hin auf den Schöpfer, der angebetet werden soll. Die wahre Anbetung soll am Ende der Zeit ganz wiederhergestellt werden. Und die zehn Gebote spielen dabei natürlich eine gewaltige Rolle. Denn in den zehn Geboten finden wir ja ein Gebot, das direkt auf den Schöpfer hinweist. Und das ist das vierte Gebot. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes. Das haben wir schon gelesen. Und dann heißt es, denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Deswegen, sagt Gott. Deswegen halte den Sabbat, halte den Samstag. In Hesekiel 20 sagt es sogar, Vers 20 und heiligt meine Sabbate, damit sie ein was sind? Ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott bin. Woran sollen Menschen erkennen, dass Gott wirklich ihr Schöpfer ist? Nach dem Text in Hesekiel am Halden des Sabbats. Es heißt weiter. Für alle Zeiten wird er ein Zeichen zwischen mir und den Israeliten sein. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht. Und das finde ich so schön, wie es hier heißt in der Einheitsübersetzung. Am siebten Tag ruhte er und atmete auf. Haben Sie schon mal aufgeatmet? Nach viel Stress, mal so richtig so. Wissen Sie was? Gute Nachrichten. Nach der Bibel beginnt der Tag mit Sonnenuntergang. Und wissen Sie, was morgen für ein Wochentag ist? Samstag. Und wenn der Tag mit Sonnenuntergang beginnt, dann beginnt nämlich heute schon der biblische Sabbat. Wissen Sie, was das bedeutet? Sie können jetzt einfach mal sich zurücklehnen und aufatmen. Es ist Sabbat, gesegneter Sabbat.

[33:12] Einer derjenigen, die das als allererstes mitstudiert und verkündigt haben, John Nevins Andrews, schreibt in seinem Buch, die Bedeutung des Sabbats als Erinnerung an die Schöpfung liegt darin, dass er uns stets den Grund zeigt, warum Gott anzubeten ist. Deshalb bildet der Sabbat das Fundament der Anbetung. Denn er lehrt diese große Wahrheit in der eindrucksvollsten Weise und keine andere Bestimmung tut dies. Der wahre Grund ist, dass Gott anbetet. Der wahre Grund der Anbetung Gottes liegt im Unterschied zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen. Diese gewaltige Tatsache sollte niemals vergessen werden. Und weil es niemals vergessen werden sollte, sollte eigentlich auch der Sabbat niemals in Vergessenheit geraten. Ich glaube, wenn der Sabbat immer beachtet worden wäre, hätte es vielleicht niemals echten Atheismus gegeben. Es hätte vielleicht niemals viele dieser Formen von Götzendienst gegeben. Weil wir immer als Menschheit verwiesen worden wären, zurück auf unseren Schöpfer, auf seine Macht und auf seinen Charakter. Denn wenn man Gottes Charakter kennt, gibt es keinen Grund ihn abzulehnen. Die meisten Menschen sind Atheisten geworden, weil sie ein falsches Bild von Gott bekommen haben. Wenn wir Gottes Charakter in Stein und Zeit annehmen und anerkennen, dann steht es gut um uns. Gott wünscht sich Frieden in unserem Leben.

[34:38] Und weil das so ist, hat die Bibel eine besondere Botschaft. Wir haben über den ersten Engel gesprochen und wir haben über den zweiten Engel gesprochen. Und heute wollen wir ein bisschen sprechen über den dritten. Da kommt ja noch ein dritter Engel. Da heißt es nämlich, und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme. Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malz auf seine Stirn oder seine Hand nimmt, so wird doch er von dem Glutwein Gottes trinken. Jetzt, das ist kein Spaß, vom Glutwein Gottes trinken. Um es noch deutlicher zu machen. Das ist eine der feierlichsten Warnungen, die in der ganzen Bibel existieren. Der dritte Engel, nachdem der erste, nicht wahr, die Stunde des Gerichts ankündigt, der zweite sagt, gefallen ist Babylon, kündigt der dritte Engel an, dass es dort drei Dinge gibt, vor denen wir uns hüten sollten. Was sind die drei Dinge? Was sind die drei Dinge, vor denen wir uns hüten sollen? Das Tier und sein Bild und das Mahlzeichen. Wir wollen heute diese drei Dinge in ganz einfacher Art und Weise erklären. Man kann das viel tief und gründlich studieren, aber wir wollen das heute so einfach wie möglich machen. Was ist das Tier, was ist das Bild und was ist das Mahlzeichen?

[35:59] Also, schnallen Sie sich gut an, jetzt geht es los. Unsere Geschichte beginnt nicht in Offenbarung 14, sondern in Offenbarung 12. Wir wollen diese Linie einfach mal wie aus der Vogelperspektive betrachten. Wir wollen nicht in jedes Detail gehen, nicht in jede Gasse. Wie ein Vogel, der über die Stadt fliegt, einfach mal die große Linie der Prophetie beachten. In Offenbarung 12 finden wir ein schreckliches Tier. Weiß jemand, was für ein schreckliches Tier wir dort finden? In Offenbarung 12 finden wir einen Drachen. Und dieser Drache möchte dort in Offenbarung 12 Christus töten, vor allem das Christuskind, das gerade geboren war. Weiß jemand, wer in Offenbarung 12, wer dieser Drache eigentlich ist? Die Bibel sagt ganz deutlich in Offenbarung 12 Vers 9, der große Drache wurde niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan. Aber der Satan arbeitet ja meistens nicht alleine, er hat ja meistens seine Helfer. Und ganz besonders in Offenbarung 12 tut er das durch eine Macht. Hier haben wir den Satan. Durch wen wurde Christus umgebracht? Herodes hatte mit seinen Teil daran. Das war ein römisches Soldat, nicht wahr? Und wer hat dann Joseph zerstört? Und wer hat die frühen Christen verfolgt? Rom. All das, was in Offenbarung 12, dieser Kampf, der dort beschrieben wird, gegen Gott und gegen sein Volk, all das, was dort ausgeführt worden ist, wurde immer ausgeführt durch das römische Reich. Also können wir in einem zweiten Sinne durchaus sagen, dass die Helfershelfer des Satan in diesem Kampf, in diesem Magna-Konflikt hier in Offenbarung 12, das römische Kaiserreich gewesen ist. Es gibt viel mehr dazu zu sagen, aber das ist einfach für uns als grobes Bild.

[37:44] Von Offenbarung 12 gehen wir jetzt zum nächsten Kapitel, das wäre nämlich Offenbarung 13. Und dort in den ersten zehn Versen kommt ein anderes Tier hervor, ebenfalls aus dem Wasser. Hat auch sieben Köpfe und zehn Hörner und so weiter. Und dieses Tier ist sehr merkwürdig. Es heißt nämlich von ihm, dass der Drache seine Kraft und seinen Thron und seine große Vollmacht diesem nächsten Tier übergab. Wer war nochmal der Drache? Der Satan aber, wirkend hat er durch römische Reich. Hier wird uns gesagt, dass das römische Reich seinen Thron und seine Kraft und seine Vollmacht einer neuen Weltmacht übergeben würde. Haben Sie schon eine Idee, wer das sein könnte? Na, ich bin gespannt. Das römische Kirche. Wir haben ja schon ein bisschen darüber gesprochen, nicht wahr? Das war ja passiert, als Kaiser Konstantin seinen Thron von Rom nach Konstantinopel verlegt hat. Und dann später Kaiser Justinian seine Autorität auch dem Bischof von Rom übergeben hat. Und so weiter und so fort. Das hatte geführt zur Entstehung des Papsttums. Übrigens, was ich Ihnen hier sage, auf Magen 13, das Papsttum war die Standardauslegung des Protestantismus für hunderte von Jahren. Für hunderte von Jahren. Bis vor wenigen Jahrzehnten eigentlich erst. Mitte des 19. Jahrhunderts hat das dann irgendwann aufgehört. Aus politischen Gründen. Aber das ist nicht unser Thema. Auf Magen 13 heißt es dann auch über diese Macht, dass es große Worte redet und Lästerungen redet. Und dass es Lästerungen gegen Gott redet und gegen sein Zelt, also gegen das Heiligtum lästert. Wir haben darüber schon ausführlich gesprochen. Wenn Sie sich gewundert haben am letzten Dienstag, warum habe ich bisher so wenig über das Heiligtum gehört, dann dürfen Sie wissen, ein Grund liegt darin, dass das Papsttum im Mittelalter so viel vom Heiligtum, von der Heiligungslehre weggenommen hat und durch den eigenen Priesterdienst ins Dunkel gehüllt hat. Es heißt ja auch, es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen. Und das haben wir auch angeschaut, lang und breit, in den vielen Vorträgen zur Reformation und zur Geschichte vorher. Es gibt keinen Zweifel, dieses Tier aus Magen 13 bezieht sich auf das Papsttum.

[39:58] Also wer ist das Tier? Der Drache ist der Satan und das römische Reich. Und das Tier, das jetzt herauskommt aus dem Meer, ist die römische Kirche, das Papsttum. Wird in Daniel 7 auch als das kleine Horn bezeichnet. Aber das einfach so als Überblick. Sogar die Zeit wird nochmal angegeben hier, in Magen 13, 42 Monate. Ist uns schon gut bekannt, oder? 42 Monate sind es. Ganz genau. Das sind diese sieben Stellen, die wir schon mehrmals hier zitiert haben. Auch hier auf Magen 13 kommen sie vor. Und weiß jemand noch, wann die begonnen hatten, diese 1260 Jahre? In welchem Jahr? 538, das war das Jahr, wo die Ostgoten besiegt wurden und der Bischof von Rom endlich seine Macht ausbreiten konnte. Und dann endeten die 1260 Jahre wann? 1798, ganz genau. Was ist da passiert? Der französische General Berthier, haben wir auch angeschaut, ging nach Rom, hat den Papst Pius VI. gefangen genommen und so weiter und so fort. Die Bibel beschreibt das auf Magen 13 folgendermaßen. Und ich sah einen seiner Köpfe wie zur Tode verwundet. Eine tödliche Wunde. Und dann, hier wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Der Papst wurde in die Gefangenschaft nach Frankreich geführt, ist dort gestorben. Und damit endet diese Beschreibung dieser zweiten Macht. Der Drache, römisches Reich und dann das römische Papsttum in Offenbarung 13. Das ist der zweite Schritt. Das ist das Tier, von dem die dritte Engelsbotschaft war.

[41:45] Aber dann geht es noch ein bisschen weiter. In Offenbarung 13, Abweis 11, kommt ein drittes Tier. Und das ist besonders. Es heißt hier, ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen. Es hatte zwei Hörner, gleich einem Lamm. Normalerweise steigen in Daniel und Offenbarung die Tiere immer aus dem Wasser. Da gibt es immer ein großes Meer und dann kommt der Wind. Die vier Winde von den vier Ecken der Erde kommen und wühlen das Meer auf. Und dann steigen die Tiere aus, ob das Löwen oder Leoparden mit vier Köpfen oder Bären oder schreckliche Tiere oder siebenköpfige Leoparden-ähnliche Tiere sind, steigen immer aus dem Meer hervor. Das hat einen Grund. Hier sehen wir das. Die vier Winde des Himmels brachen los auf das Meer. Das hat den Grund, dass Winde in der Prophetie für Krieg, für Zerstörung, für Vernichtung stehen. Und das Meer steht, weiß jemand wofür? Ganz genau. Es steht für Völker, Scharen, Nationen und Sprachen. Mit anderen Worten, die Völker werden durch Krieg und durch Zerstörung aufgewühlt und dadurch entstehen Weltreiche. Und ich war in Babylon oder Medo-Persien, Griechenland, Rom. Aber dieses Weltreich, diese Macht, diese Weltmacht würde ganz anders entstehen. Nicht aus dem Meer, nicht durch Wind. Das heißt nicht irgendwo, wo schon viele Nationen gegenwärtig waren und nicht durch Krieg und Eroberung. Welche Macht stand um 1798 herum in einer Gegend, wo es kaum Zivilisationen gab, ohne Krieg und ohne Zerstörung so quasi friedlich von alleine zu einer Weltmacht? Geben Sie mir mal einen Tipp ab. Da gibt es nur eine Nation in der ganzen Weltgeschichte. Das sind die Vereinigten Staaten von Amerika.

[43:47] Das heißt, wir haben in Offenbarung 12 bis 13 soweit drei große Weltmächte, die sich abgewechselt haben. Das römische Kaiserreich, das römische Papsttum und dann jetzt diese USA, die so ganz anders sind und eine ganz andere Charaktereigenschaft haben. Übrigens, in einigen Geschichtswerken heißt es über die Vereinigten Staaten von Amerika dem Geheimnis ihres Emporkommens aus der Leere oder wie ein stiller Same wuchsen wir zu einem Reich heran. Oder hier heißt es, sie sahen sich nach einem zurückgezogenen Ort, um arglos durch seine Verborgenheit und sicher durch seine Abgelegenheit, wo die kleine Gemeinde aus Leiden, das waren diese Pilgerväter, über die wir gesprochen haben schon, in dem Vortrag Zwei Republiken, sich der Gewissensfreiheit erfreuen könnte, seht die ausgedehnten Gebiete, über die sie in friedlicher Oberung die Fahnen des Kreuzes getragen haben. Selbst Geschichtsschreiber verwenden dieselbe Sprache wie die Bibel.

[44:40] Es heißt hier auch, es hatte zwei Hörner, gleich einem Lamm. Wie alt ist ein Lamm in der Regel? Jung, kein altes Schaf, ein junges Tier. Und 1798 waren die Vereinigten Staaten von Amerika eine junge Nation. Wir haben ja beim Vortrag über die Zwei Republiken etwas gelernt von der geschichtlichen Seite aus, wie diese Nation entstanden ist. Weiß jemand noch, welche Konfession die Pilgerväter hatten? Puritaner, das waren die Puritaner aus England, die über Holland dann dahin gewandert waren. Und weiß jemand noch, welcher Reformer dort im 17. Jahrhundert die Gewissensfreiheit etabliert hat? Roger Williams, ganz genau, der war es gewesen. Wie auch immer, das war die Zeit als Freiheit, als echte Freiheit, die auf der Bibel basierte, diese Nation stark gemacht hat. Es war eine zivile Freiheit, es war eine religiöse Freiheit. Es war eine Kirche ohne Papst, ein Staat ohne Kaiser. Man nennt diese beiden Prinzipien auch Protestantismus und Republikanismus. Protestantismus heißt, keine weltliche Macht in der Kirche, wir protestieren gegen Einmischung. Und Republikanismus heißt, Freiheit auch für das Volk. Und diese Nation ist aufgrund dieser beiden Prinzipien herangewachsen.

[46:10] Aber die Bibel beschreibt etwas Erstaunliches. Schauen wir mal, wie es weitergeht. Von diesem Tier heißt es, und es redete wie ein Drache. Stellen Sie sich das mal vor, rein bildlich. Sie gehen auf eine Weide. Und da sehen Sie ein kleines Lamm. Es kommt da so angelaufen. Und es guckt sich mit großen Augen an. Kleines weißes Lamm, die war ein bisschen wolle. Und er macht seinen Mund auf. Was würden Sie erwarten, was jetzt auskommt? Und jetzt kommt... Sie würden sich getäuscht fühlen, oder? Genau das erlebt der Johannes. Er sieht dieses Tier, es sieht aus wie ein Lamm. Friedlich. Und übrigens, das Lamm in der Bibel ist meistens ein Symbol für Jesus Christus. Aber die Sprache, die es spricht, ist ganz anders. Der Drache, haben wir schon gelernt. Der Drache heißt eigentlich wer? Satan. Das heißt, es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus. Wer war das erste Tier? Jetzt rüberschreie ich in der Aufmachung 12. Aber in der Aufmachung 13 das erste Tier war? Aus dem Meer das? Genau. Das Papsttum, richtig? In der Aufmachung 12 war der Drache. Aber in der Aufmachung 13 haben wir das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Hier ist das erste Tier gemeint, das Tier aus dem Meer. Es war das Papsttum. Die Bibel sagt, dass die USA dieselbe Macht ausüben würden wie das Papsttum. Das im Mittelalter die ganze Welt regiert hat. Nicht nur das. Das heißt, vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten. Wer ist das erste Tier nochmal? Das Papsttum. Die USA führen dazu, dass die Menschheit das Papsttum anbeten würde? Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.

[48:16] Hier haben wir jetzt das Bild des Tieres. Das Tier, das Tier steht für? Papsttum. Jetzt kommt hier das Bild des Tieres. Was heißt es, dass ein Tier redet? Also wir haben gesehen, es geht um die USA. In der Prophezeiung. Was bedeutet es, dass dieses Tier redet? Ist es damit gemeint, dass Obama ab und zu eine Rede hält? Ist das das Reden des Tieres? Nicht wirklich. Eine Nation redet nicht einfach nur durch einen gewählten Abgeordneten oder Präsidenten. Eine Nation redet durch seine Gesetze. Das ist das, was die gesamte Nation nach außen gibt. Mit anderen Worten, die Bibel sagt hier, dass Gesetze erlassen werden sollen, die trotz des christlichen Charakters satanischen Inhalt haben. Der Drache. Ein Tier, das aussieht wie ein Lamm und redet, wenn er etwas nach außen bringt, wie ein Drache. Dieselbe Macht, dieselbe Verfolgung, dieselbe Intoleranz, wie sie vom römischen Reich ausging und wie sie von der römischen Kirche ausging, würde am Ende der Zeit, vor der Wiederkunft, im Zusammenhang mit der Drachenengelsbotschaft, von den USA ausgehen. Es heißt hier, und es bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten.

[49:47] Das scheint so unwahrscheinlich. Wenn Sie mal genauer hinschauen, dann sehen diese beiden Gebäude gar nicht so unähnlich aus. Und je mehr die Zeit voranschreitet, desto mehr sehen wir tatsächlich, das Bild wäre vor 50 Jahren in den USA noch vollkommen unmöglich gewesen. Die Leute wären auf die Barrikaden gegangen. Aber der Protestantismus in Amerika hat sich verändert in einer Art und Weise, die völlig unfassbar ist. Das sind keine geringen Leute hier, oder? Die kennen Sie, oder? Alle gut bekannt. Das ist auch kein geringer. Die knien hier in der ersten Reihe. Die knien. Ich weiß nicht, ob man das sehen kann. Die knien. Und er ist nicht mal lebendig, er ist tot. Die Förderung einer Religion wäre eigentlich völlig gegen die Verfassung und gegen die Unabhängigkeitserklärung. Hier in der Verfassung heißt es oder in der Unabhängigkeitserklärung, wir halten diese Wahrheiten als selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass ihnen der Schöpfer gewisse unveräußerliche Rechte verliehen hat, dass zu diesem Leben Freiheit und die Erlangung des Glücks gehören. Und in der Verfassung heißt es dann, keine Religionsprüfung soll je erforderlich sein zur Bekleidung irgendeines öffentlichen Amtes in den Vereinigten Staaten. Der Kongress soll kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Religion bezweckt oder deren freie Ausübung verbietet. Das ist, was das Lamm gesagt hatte am Anfang seiner Karriere.

[51:15] Die Bibel sagt, es sah aus wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Ein Wechsel findet statt. Etwas, was bis in das letzte Detail auch heute noch nicht völlig sichtbar ist. Mit dem heutigen Vortrag überschreiten wir die Schwelle der Geschichte in das, was die Bibel noch zukünftig sagt, was kommen wird. Wir können schon etliches davon sehen, aber die völlige Erfüllung steht in der kurzen Zukunft bevor. Übrigens, schauen Sie mal das an. Es heißt ja und es sagt denen, dass sie auf der Erde wohnen, dass... Wer macht jetzt das Bild? Jetzt analysieren wir das mal ganz genau, schauen Sie scharf hin. Wer macht das Bild? Ist ja nicht so schwer, oder? Sie, die auf der Erde wohnen, macht das Tier selbst das Bild oder wer macht das Bild? Die Menschen. Das heißt, hier geht es um eine Macht, wo nicht irgendeiner von oben die Macht hat, sondern die Menschen selbst, die Bevölkerung. Die Bibel sagt voraus, dass es hier von der Bevölkerung initiiert sein wird. Wie nennt man eine Regierungsform, wo die Macht beim Volk liegt und nicht beim Kaiser? Demokratie. Genau, das ist die Verfassung der Vereinigten Staaten. Sie gelten als die demokratische Nation. Ihre Mission ist ja die Demokratie überall hinzubringen, nicht wahr?

[52:42] In Offenbarung 13 heißt es in Vers 14, dass sie ein Bild machen soll. Frage, wenn ich ein Bild von etwas mache, was muss ich dann genauer studieren? Angenommen, Sie wollen ein Bild von einem Baum malen, was werden Sie wohl studieren? Den Baum, richtig. Wenn Sie ein Bild von mir malen wollen, dann müssen Sie mich lange genug angeschaut haben. Wenn wir also das Bild des Tieres studieren wollen, wenn wir wissen wollen, was ist das Bild des Tieres, was müssen wir genauer verstehen? Das Tier. Was war das Besondere an dem Tier, damit wir verstehen, was wird dann durch die USA als Bild des Tieres kreiert werden? Was war das Besondere an dem Tier? Wir haben es schon gesehen. Das Besondere war, dass hier Staat und Kirche zusammengekommen waren. Das auf Betreiben Konstantins und dann auch seiner Bischöfe, die ihn dazu animiert haben. Der Staat sich in religiöse Dinge eingemischt hat, um so mit der Religion zu helfen. Und das wäre ja genau das, was die amerikanische Verfassung verbietet. Wir hätten gesehen, dass das sich über Jahrhunderte ereignet hatte in der römischen Kirche. Das war das, woran die römische Kirche bestand. Man nannte sie auch den Kirchenstaat. Es war nicht nur Kirche, es war nicht nur Staat, es war ein Kirchenstaat. Und genau das machte das Drama aus, denn dadurch konnte mit weltlicher Macht religiöse Meinung durchgedrückt werden.

[54:07] Ist der Protestantismus auch in der Lage, Kirche und Staat zu vermischen? Geschichtlich müssen wir sagen, ja. Die amerikanische Kirche hat für Jahrhunderte Andersgläubige verfolgt. Und selbst in Deutschland haben wir protestantische Landeskirchen, die mit dem Staat zusammengehen. Ich weiß nicht, ob Sie in letzter Zeit in Amerika ein bisschen amerikanische Politik verfolgt haben. In den letzten Jahren, in den letzten zehn Jahren. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass es dort etwas gibt, was wir die religiöse Rechte nennen. Haben Sie gewusst, dass Leute wie George Bush bekennende Christen waren? Die geglaubt haben, dass man mit dem Irakkrieg Gottes Prophezeiungen erfüllt? Die Vermischung zwischen Religion und Politik nimmt in den USA eine ganz erhebliche Form an.

[55:04] Bevor damals das Papsttum entstanden war, ist es zuerst zu einem Abfall gekommen. Das heißt, es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden. Also erst Abfall, religiöser Abfall und dann Entstehung des Papsttums. Und genau dasselbe müsste auch in den USA geschehen. Erst Abfall, religiöser Abfall und dann Predation. Erst Abfall, religiöser Abfall und dann kritische Macht. Warum? Wenn ich überzeugt bin, dass was ich glaube die Wahrheit ist und nichts als die Wahrheit, weil ich kann jeden meiner Punkte aus der Bibel belegen, brauche ich dann irgendjemanden, der meine Meinung unterstützt. Warum nicht? Ich habe ja Gott, nicht wahr? Gott ist auf meiner Seite. Wenn ich aber etwas glaube, von dem ich insgesamt weiß, die Bibel sagt da eigentlich was anderes, dann kann ich mich nicht mehr auf die Bibel berufen, dann muss meine Autorität woanders herkommen. Und genau das ist was passiert. Das ist was passiert ist im Frühmittelalter, in der Antike. Als die Christenheit sich Stück für Stück von dem reinen Glauben abgewandt hat, musste man sich dann den Staat zur Hilfe nehmen, um die Organisation am Laufen zu halten. In dem selben Maße, wie Protestanten von biblischer Wahrheit immer mehr abrücken, werden sie auch den Staat zur Hilfe nehmen wollen, um ihre Forderungen durchzudrücken.

[56:39] Die Bibel sagt das voraus. Es heißt hier, du sollst aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Jetzt Achtung, was diese Zeiten werden. Die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, lästerer, den Älten ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem guten Feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen. Sie lieben das Vergnügen mehr als Gott, haben sie den Eindruck, dass sich das heute erfüllt hat? Jetzt Achtung, der Vers ist nicht zu Ende. Dabei haben sie den äußeren Schein von Gottes Wunsch. Jetzt mal ganz ehrlich, zurück. An wen haben sie gerade gedacht, als sie das gelesen haben? Lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem guten Feind, Verräter, leichtsinnig. Unsere jetzige Zeit, aber wahrscheinlich die Menschen irgendwo, die nichts von Gott wissen wollen, oder? Die Atheisten, aber das ist nicht, was die Bibel sagt. Die Bibel spricht hier nicht von Atheisten, sie spricht nicht von Ungläubigen, sie spricht von Christen, die den äußeren Schein von Gottes Furcht haben. Die Bibel sagt voraus, dass am Ende der Zeit Christen, bekennende Christen, entschiedene Christen, wiedergeborene Christen, die sie selbst so bezeichnen, diese Eigenschaften haben werden. Und so wie damals in der Antike, als ein Abfall kam, dann zu einer unterdrückenden Staatskirche geführt hat, so wird dieselbe Ursache, dasselbe Resultat bringen. Damals gab es Abfall, es entstand religiöse Verfolgung. Die Bibel sagt am Ende der Zeit einen Abfall voraus, in der Christenheit und auch religiöse Verfolgung.

[58:18] Die Kirchen unserer Zeit haben sich immer mehr von der Wahrheit der Bibel entfernt. In 1. Timotheus 4, Vers 1 heißt es, der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten ganz wenige, manche, etliche, vom Glauben abfallen. Was ist das anderes als ein Abfall, nicht wahr? Vom Glauben abfallen. Und dann heißt es hier, dass der Satan, dessen Kommung aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte. Zeichen und Wunder. Warum? Weil Menschen die Liebe zur was? Zur Wahrheit.

[59:02] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du eine Liebe für die Wahrheit? Es gibt so viele Menschen, die vielleicht verstehen, dass der 7. Tag der Samstag ist, aber keine Liebe zur Wahrheit haben. Es ist ein Unterschied, ob ich die Wahrheit intellektuell verstehe und sage, aha, Mittwoch ist der 4. Tag der Woche, aha, Jesus hat den Sabbat gehalten, aha, die Jünger haben den Sabbat gehalten, aha, der Sabbat soll in der Endzeit gehalten, aha, ich verstehe, das nützt mir aber nichts, wenn ich keine Liebe zur Wahrheit habe. Denn dann wird es mir nur als eine Bürde vorkommen, als eine Last etwas, was ich vielleicht irgendwie gar nicht möchte und ich mache einen Schritt zurück. Hast du Liebe zur Wahrheit? Oder möchtest du der Lüge glauben?

[1:00:00] Damals in der Antike hatten die Menschen keine Liebe zur Wahrheit, oder viele von ihnen. Und die Folgen sind als Mittelalter bekannt. Und die Bibel sagt voraus, dass genau das, was passiert ist im Mittelalter, sich noch einmal am Ende der Zeit wiederholen wird. Erinnern wir uns an den Romanesko? Was einmal war, wird wieder sein. Es geschieht nichts Neues unter der Sonne, sagt die Bibel. Die alten Konflikte, der alte Magna Conflictio, wird auch der neue sein. Nur, dass es diesmal die letzte Auseinandersetzung sein wird.

[1:00:37] Ein besonderes Fragezeichen dahinter ist ja, wie soll das möglich sein? Die katholische Kirche war ja eine Kirche, das war doch klar, dass die dann auch staatliche Macht bekommen kann. Aber die Protestanten sind doch ganz verschiedene Kirchen, nicht wahr? So viele. Wie sollen die jemals gemeinschaftlich zusammenkommen? Schauen Sie mal, was Charles Beecher schon 1846 geschrieben hat. Die Geistlichkeit der evangelisch-protestantischen Gemeinschaften nicht nur von Anfang an unter einem gewaltigen Druck rein menschlicher Furcht stehe, sondern auch in einem von der Wurzel aus verderbten Zustand lebe, atme und sich bewege und sich mit jeder Stunde an jegliches Nidrelement ihrer Natur verwenden müsse, um die Wahrheit zum Schweigen zu bringen und die Knie vor der Macht des Abfalls zu beugen. Das ist ein Protestant selbst gewesen. Und dann sagt er Folgendes. Ging es nicht so mit Rom? Leben wir nicht das gleiche Leben? Und was sehen wir gerade vor uns? Ein zweites allgemeines Konzil, eine kirchliche Weltvereinigung, eine evangelische Allianz und ein allumfassendes Glaubensbekenntnis 1846 waren schon die ersten Ansätze. Kommt, lasst uns alle zusammenkommen. All die Denominationen. Ja, aber wir haben unterschiedliche Glaubensbekenntnisse. Macht nichts. Du lässt Deins weg, was besonders ist und Du lässt Dein Besonderes weg und wir treffen uns am kleinsten gemeinsamen politischen Nenner und sind dann für Christus zusammen. Hatte 1846 nur eine Schreckensvision gehabt oder hat sich ein bisschen was davon erfüllt?

[1:02:04] Übrigens, nebenbei, wissen Sie, wo das Wort Ökumene eigentlich herkommt? Das Wort Ökumene kommt aus dem Griechischen und bedeutet in der Bibel römisches Reich. Sie kennen vielleicht die Geschichte, wo der Kaiser Augustus den Befehl erlässt, dass die ganze Welt sich einschreiben lassen soll für die Steuern. Da steht zwar ganze Welt, aber gemeint sind nur die römischen Bürger, weil die Chinesen mussten keine römischen Steuern zahlen. Alle, die römische Steuern zahlen mussten, waren die Ökumene. Wissen Sie, wo das Wort Ökumene in der modernen Zeit wieder eingeführt worden ist? Im Zweiten Vatikanischen Konzil. Das, was der Bietsche damals nur so am Horizont schon kommen sah, hat sich mehr als erfüllt. Wir sind nicht mehr in einer Ökumene der protestantischen Gemeinschaft, wir sind in einer Ökumene zwischen den Protestanten und den Christen. Vielleicht können Sie sich an den Vortrag über die fünf Prinzen erinnern, wo wir gesehen haben, dass mittlerweile die katholische Kirche und die evangelische Kirche gesagt haben, wir haben dieselbe Übereinstimmung in Fragen Rechtfertigungslehre. Wir sind eins. Und die Trennmauer, die seit Jahrzehnten bestanden hatte, zwischen Kirche und Staat, bröckelt in den USA mehr und mehr und mehr und mehr.

[1:03:34] Aber hier geht es noch weiter, Sie sagten offenbar am 13. Vers 16. Es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Mahlzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn. So, dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Mahlzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Ich weiß nicht, ob Sie schon mal was gehört haben über das Mahlzeichen des Tieres. Manche glauben, es ist vielleicht ein Chip, der irgendwo rein implantiert wird. Schauen wir mal, was die Bibel sagt.

[1:04:06] Wir haben jetzt also gesehen, was das Tier ist. Das Tier ist Papstdom. Und das Bild muss offensichtlich sein, wenn das protestantische Amerika etwas reproduziert, was schon das Papsttum gemacht hat, nämlich Kirche und Staat zu verbinden. Diese Verbindung von Kirche und Staat in Amerika wird das Bild des Tieres sein und damit zusammenhängend tut das Mahlzeichen. Jetzt schauen wir uns das mal genauer an. Auf Mark 14 heißt es, dass diejenigen, die dem Mahlzeichen widerstehen, die Sieger sind in dieser Auseinandersetzung, diesem Magna Conflictio. Es heißt über sie, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Also spielen die Gebote eine Rolle in dieser Frage, ja oder nein? Ohne Frage. Es ist ja das Mahlzeichen von wem? Das Mahlzeichen des Tieres. Wer war das Tier nochmal? Papstdom.

[1:05:03] Die Frage ist, was ist das Mahlzeichen oder das Zeichen des Papstdoms? 1907 haben wir über dieselbe Macht eine Prophezeiung, es heißt und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern. Warum würde wohl jemand Zeiten und Gesetz ändern wollen? Scharf nachdenken. Was befindet sich denn in Zeit und Gesetz? Gottes Charakter, die zehn Eigenschaften in Stein, im Gesetz und in der Zeit. In dem Magna Conflictio, in dem großen Kampf geht es um die Frage, ist Gott gerecht, ist er liebevoll? Es geht um seinen Charakter und durch nichts kann man den Charakter Gottes mehr missrepräsentieren, als wenn man sein Gesetz und die Zeit, die er für sich reserviert hat, ändert. Zeiten und Gesetz sollen geändert werden. Paulus sagt dazu, dass dieselbe Macht sich widersetzt und sich was tut, über als erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt. Also die Macht ändert das Gebot Gottes, das Gesetz Gottes und überhebt sich. Das heißt mit anderen Worten, wenn ich jetzt der Papst damals gewesen wäre und ich sage, ich ändere das Gesetz, ich nehme das etwas raus und dadurch stelle ich mich über Gott und sie jetzt die Wahl haben. Zehn Gebote original oder zehn Gebote in meiner Modifikation. Welche Wahl haben sie eigentlich?

[1:06:42] Zwischen Gott und dem Papst. Aber der Papst hat sich dadurch über Gott gestellt, das heißt, er nimmt mindestens die Stelle von Gott ein. Mit anderen Worten, wenn jemand die Stelle von Gott einnimmt, was sagt er dann? Er möchte angebetet werden, oder?

[1:07:07] Deswegen sagt die Bibel, wer das Tier anbetet oder das Bild anbetet, das bedeutet nicht, dass man buchstäblich dazu betet, dass man vor einem Menschen niederkniet. Es bedeutet aber, wenn sich jemand über Gott erhebt, dann nimmt er quasi die Stelle von Gott ein.

[1:07:24] Die Frage ist, ist das Gesetz geändert worden? Vielleicht erinnert sich an den zweiten Vortrag, den wir hier gehabt haben, ziemlich am Anfang. Da haben wir das schon mal wie so ein kleines Samenkorn hingeworfen und gesagt, schauen Sie mal zu Hause nach, ich weiß nicht, wer das von Ihnen gemacht hat, lesen Sie mal alles zum Thema Samstag und Sonntag. Wir hätten gesehen, dass das zweite Gebot, was mit dem zweiten Gebot passiert? Ganz was schon, aber die katholische Kirche sagt und lehrt, dass das deswegen geschieht, weil sie glauben, weil das im ersten Gebot schon drin ist. Das war trotzdem nicht richtig, aber anders ist es mit dem vierten Gebot.

[1:08:04] Vom vierten Gebot heißt es, dass dieses Gebot bewusst geändert worden ist. Sie haben gesehen, das vierte Gebot heißt ursprünglich: "Gedenke an den Sabbatag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten, alle deine Werke tun und so weiter." Übrig geblieben davon ist: "Du sollst den Tag des Herrn heiligen."

[1:08:21] Frage, raten Sie mal, wissen Sie, welche Kirche gegen die Diennorm 1355 am meisten protestiert hat? Die katholische Kirche. Wissen Sie warum? Die katholische Kirche hat protestiert und gesagt, wir wollen am ersten Tag der Woche anbeten, nicht am siebten. Kein Scherz. Als der Sonntag zum siebten Tag wurde, hat die katholische Kirche für Jahre protestiert und gesagt, wir wollen nicht am siebten Tag anbeten, wir beten am ersten Tag der Woche an. Wenn Sie in die Messe gegangen sind, zu jener Zeit hat man gesagt, dies ist hier der erste Tag der Woche. Ganz offensichtlich. Mit anderen Worten, die katholische Kirche besteht darauf, dass sie nicht am siebten Tag anbetet, sondern am ersten. Mit anderen Worten, die Bibel sagt siebter Tag, wir sagen erster Tag, das ist mit Sinn und Verstand so gemacht, aus unserer Sicht.

[1:09:16] Eine Änderung des Gesetzes als Zeichen der Macht. Als Kaiser Konstantin die römische Kirche bevorzugt, ist das erste, wozu man ihn anregt, ein Sonntagsgesetz zu erlassen. "Siebten März 321: Alle Richter und Einwohner der Städte, auch die Arbeit aller Künste, sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen." Das war das erste, was die römischen Christen ihm unter die Akten geschoben haben. Da, mach mal.

[1:09:43] Weiß jemand, was die allererste Handlung war, die das Papsttum vollzogen hat, als es selbst an der Macht war? An welchem Jahr kam sie an die Macht? 538. Achtung, aufgepasst. 538 ist die Note von Orléans über den Sonntag. "Wenn jemand gefunden wird, die oben bewohnten, verbotenen Tätigkeiten auszuführen, soll er was?" Bestraft werden. Ging es darum, arbeiten am Sonntag? Wenn jemand den Sonntag entweiht, soll er was? Bestraft werden, nicht durch die zivilen Autoritäten, sondern gemäß dessen, was die Kirche bestimmt. Die Kirche nahm sich jetzt heraus, selbst zu bestrafen, wenn jemand den Sonntag übertritt.

[1:10:24] Ein Sonntagsgesetz. Mit dieser Veränderung beginnt die Geschichte des modernen Papsttums, oder des Papsttums. Es ist das Zeichen ihrer Macht. Übrigens, es hieß ja, du sollst den Tag des Herrn heiligen, nicht wahr?

[1:10:40] Was sagt Jesus über den Tag des Herrn? Also es ist der Sohn des Menschen. Wer ist der Sohn des Menschen? Jesus. Der Sohn des Menschen. Was sagt Jesus über den Tag des Herrn? Also es ist der Sohn des Menschen. Wer ist der Sohn des Menschen? Jesus. Herr auch über den Sabbat. Also wie würde Jesus den Sabbat, den Samstag benennen? Tag des Herrn.

[1:11:03] Aber nicht nur Jesus sagt das, auch die 10 Gebote sagen das. Denn am 7. Tag ist der Sabbat des Herrn. Also wer ist der Tag des Herrn? Samstag. Oder wie steht es hier in Jesaja 58? "Wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn."

[1:11:19] Also wer kann sich das Recht ausnehmen, einen anderen Tag, Tag des Herrn zu nennen, wenn die Bibel in 2. Mose, in Jesaja 58 und Jesus selbst sagt, das ist der Tag des Herrn?

[1:11:29] Sehen wir den Magna Conflictio um die Anbetung Gottes in dieser Geschichte? Jesus hatte gesagt, ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Er hatte gesagt, nicht das kleinste, der kleinste Buchstabe, noch ein Tüpfelchen vom Gesetz würde geändert werden.

[1:11:47] Warum gibt es so viele Christen, die vorgeben, zu Jesus zu beten und ihn zu lieben und dann trotzdem an seiner Aussage einfach vorbeigehen, als würde sie nichts bedeuten? Auch viele Protestanten haben das sehr deutlich zur Kenntnis genommen. Es heißt hier: "Soweit der Bericht zeigt, gaben sie, die Apostel, keinen ausdrücklichen Befehl zur Aufhebung des 7. Tags Sabbats und dessen Feier am ersten Wochentag." Wer ganz ehrlich die Bibel studiert, unabhängig von seiner eigenen Überzeugung, wird zu keinem anderen Schluss kommen können.

[1:12:20] Hier auch ein katholischer Katechismus sagt: "Unter dem alten Gesetz war der Samstag der geheiligte Tag, aber wer die Kirche, so wie er meint, angewiesen durch Jesum Christum und geleitet von dem Geist Gottes, hat den Sonntag an die Stelle des Sabbats gesetzt, sodass wir nun den ersten, nicht aber den siebten Tag heiligen." Sehr deutlich, den ersten, nicht den siebten. Sonntag bedeutet und ist jetzt der Tag des Herrn.

[1:12:45] Es heißt weiter: "Die Feier des Sonntags, seitens der Protestanten, sei eine Huldigung." Was ist Huldigung? Zumindest Ehrung, nicht Huld. Eine Huldigung, die sie sich selbst zum Trotz. Warum sich selbst zum Trotz? Weil sie wer sind? Protestanten. Wo gegen protestieren sie? Gegen Rom. Weiß jemand noch, wo gegen Protestanten ursprünglich protestiert haben? Warum wurden sie Protestanten genannt? Gegen einen Kompromiss. Aber der Sonntag ist ein Kompromiss. Der Sonntag ist der Kompromiss. Die Bibel sagt es zwar so, aber alle machen es ja so, dann versuchen wir irgendwie, naja.

[1:13:29] Protestanten, wenn sie Protestanten sind, sollten gegen den Kompromiss protestieren. Sich selbst zum Trotz der Macht der katholischen Kirche zollen. Die katholische Kirche weiß sehr deutlich, die Protestanten, die den Sonntag feiern, tun das eigentlich in Huldigung der katholischen Kirche.

[1:13:48] Hat die katholische Kirche ihr Machtstreben aufgegeben? Sie haben keinen Hinweis darauf. Und die Frage ist, lieber Freund, liebe Freundin, egal woher du bist, egal wo du zuschaust, die Frage ist, bist du Protestant, lebst du nach soler Skriptur? Zählt die Bibel oder zählt die Welt? Zählt die Bibel oder zählt die Tradition? Was sagt die Bibel?

[1:14:15] Ist es nicht bemerkenswert, dass in den letzten Jahren die größten Organisationen und Kirchen zusammengeschlossen haben, um den Sonntag zu fördern? Nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa auf übernationalen Allianzen. Die Bibel sagt voraus, dass diese Macht und diese Macht zusammenarbeiten werden, um religiöse Gesetzgebung zu initiieren. Glauben Sie, die werden beschließen, dass man den Mittwoch heilig halten soll? Werden die beschließen, am Donnerstag zu fasten? Was für religiöse Gesetzgebung werden wohl diese Macht und diese Macht gemeinsam beschließen wollen? Helfen Sie mir!

[1:15:04] Die Vereinigung. Die Vereinigung, ganz genau. Wenn nicht die Anbetung an einem Tag, den sowohl die Protestanten, die nicht mehr auf soler Skriptur hören wollen, als auch die Katholiken heiligen. Das Bild des Tieres.

[1:15:25] Das Tier begann damit, einen Tag durchzudrücken per Gesetz, der nicht nach der Bibel ist. Der nicht nach der Bibel ist? Am Ende der Zeit wird derselbe Konflikt in derselben Art und Weise nur in modernen Zeiten sich wieder abspielen.

[1:15:42] Die Bibel sagt, dass dann allen Kleinen und den Großen, den Reichen, den Armen, den Freien, es spielt keine Rolle. Vielleicht sind sie hoch berühmt, vielleicht interessiert sich kein Mensch für sie. Vielleicht sind sie superreich oder arm wie die Kirchenmaus. In dieser Frage, sagt die Bibel, gibt es keinen Unterschied. Alle Menschen, aller Gesellschaftsschichten, aller intellektuellen, religiösen, kulturellen Hintergründe werden an dieser Frage nicht vorbeikommen.

[1:16:08] Bibel oder Tradition? Gottes Wort oder menschliche Gesetze? Gottes Charakter in Stein und Zeit oder der Charakter Satans in mannigfaltigen Verführungen? Das ist die große Frage. Aber es wird eine Gruppe geben, die sich nicht beugt. So wie es zu allen Zeiten, zu allen Zeitaltern Menschen gegeben hat, die im großen Konflikt stehen geblieben sind, auch im Mittelalter, wird es auch am Ende der Zeit Leute geben, die nicht mitmachen.

[1:16:43] Es heißt hier: "Die, welche als Überwinder hervorgegangen waren, über das Tier und über sein Bild und über das Mahlzeichen." Diese drei Dinge: Tier, Bild, Mahlzeichen. Papsttum, abgefallener Protestantismus und der Führung Amerikas und die Verehrung des Sonntags. Es wird Menschen geben, die werden in dieser Auseinandersetzung die Sieger sein.

[1:17:06] Und was wir brauchen, ist eine Reformation. Und zwar die letzte Reformation, die die Welt vorbereitet auf die letzte Auseinandersetzung auf diesem Planeten.

[1:17:15] In Jesaja 56 heißt es: "So spricht der Herr: Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit. Er sagt: Wohl dem Menschen, der dies tut und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen." Und dann heißt es: "Und die wer? Die was? Fremdlinge sind, Nicht-Israeliten, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, um seine Knechte zu sein und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entheiligen." "Die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen."

[1:17:49] Die Bibel sagt voraus, es kommt eine Bewegung, wo alle zurückgeführt werden sollen zum Sabbat. In Jesaja 56, Vers 8 heißt: "Ich will noch mehr zu ihnen sammeln." Dieser Vers, diesen Vers, den wir gerade lesen, bezieht sich nicht auf Israel, sondern auf die Sammlungsbewegung durch die Heidenmission. Unsere Zeit, die christliche Zeit.

[1:18:08] Die Bibel sagt in Jesaja 8, Vers 16: "Binde das Zeugnis zusammen." Was ist das nächste Wort? Haben Sie schon mal was versiegelt? Was bedeutet etwas zu versiegeln? Ein Dokument zu versiegeln, etwas festzumachen, dass es nicht mehr geändert werden kann. Da heißt es: "Versiegle das Gesetz in meinen Jüngern."

[1:18:26] Vielleicht wissen Sie, dass in Offenbarung auch ein Siegel vorkommt. Was ist das Siegel nach diesem Vers? Das Gesetz. Denn was ist das Gesetz? Das Gesetz ist Gottes Charakter. Gottes Wesen. Gott möchte, dass in seinen Nachfolgern, in seinen Jüngern, sein Wesen, seine Eigenschaften gegenwärtig sind, versiegelt.

[1:18:49] Interessanterweise, wenn Sie sich die 10 Gebote anschauen, finden Sie nur ein Gebot, das man wirklich als Siegel bezeichnen könnte. Wenn es heißt, du sollst nicht töten, ist das ein Siegel? Wenn es heißt, du sollst nicht Ehe brechen, ist das ein Siegel? Aber wenn es heißt: "Am 7. Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes", dann steht hier, wer es ist, der Herr, was seine Beziehung zu mir ist, er ist mein Gott. Und es steht auch, wo er wohnt, wo er lebt, wo er regiert, nämlich Himmel, Erde und Meer.

[1:19:27] Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein Siegel drauf tut, was steht dann drauf? Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Oder Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Name, Titel, Herrschaftsbereich. Nur ein Gebot in den 10 Geboten hat das Siegel Gottes, sein Wesen, in einer besonderen Art und Weise.

[1:19:57] Aber genau dieses Siegel, das ist der Grund, genau dieses Siegel hat Satan versucht wegzunehmen. Warum? Wenn Sie das 4. Gebot, jetzt seien Sie mal ganz ehrlich, wenn Sie das 4. Gebot von den 10 Geboten wegnehmen und Sie nur die 10 Gebote hätten ohne das 4. Gebot, wüssten Sie, wen Sie anbeten sollen? Wenn Sie nur das 4. wegnehmen, es gibt keinen Hinweis mehr darauf, dass Gott der Schöpfer ist. Wir wissen gar nicht, um welchen Gott es geht. Es heißt nur, du sollst nicht töten, du sollst das tun, du sollst keine Bilder anbeten, aber es gibt keinen genauen Hinweis, um welchen Gott es eigentlich geht. Wenn man das 4. Gebot wegnimmt, macht die 10 Gebote eigentlich nicht mehr wirklich Sinn. Und das ist der Grund, warum Satan an dieser Stelle angegriffen hat.

[1:20:54] Deswegen sagt die Bibel: "Zum Gesetz und zum Zeugnis." In Jesaja 58 wird von einer Reformation gesprochen, eine Reformation, von der ich glaube, dass sie unterwegs ist und dass sie unbedingt getan werden muss und dass jeder Einzelne von uns, ja von uns, die wir zuschauen, gerufen ist, ein Reformator zu sein.

[1:21:12] Als wir über Martin Luther gesprochen haben, über Jan Hus und über Zwingli, haben Sie sich gewünscht, auch ein Reformator zu sein? Auch zu stehen für die Wahrheit? Hier ist Ihre Gelegenheit. Sie werden heute erleben, dass wir auch in einer Reformation sind und dass es Reformatoren braucht.

[1:21:26] Vielleicht sagen Sie auch, das Thema, aber dann muss ich ja die Entscheidung stellen und dann muss ich ja das ändern und dann, wissen Sie, genauso ging es Zwingli auch. Genauso unpopulär war die Wahrheit auch, die Luther gepredigt hat oder Wesley. Es war unpopuläre Wahrheit, die einen zur Minderheit gemacht hat, durch die man Reformator wurde. Kein Reformator hat etwas gepredigt, was alle anderen schon gepredigt haben, sondern etwas, was die Bibel hergibt und keine Kirchentradition. Und das haben die gepredigt und deswegen wurden sie verfolgt.

[1:21:57] Die Frage ist, wie viele Reformatoren sind heute hier? Wie viele Reformatoren? Schauen Sie, was das für eine Reformationsbewegung ist hier in Jesaja 58. "Rufe aus voller Kehle, schone nicht, erhebe deine Stimme wie ein Schofarhorn und verkündige wem? Meinem Volk." Das heißt den Christen. Wenn wir es auf unsere heutige Zeit übertragen, seine Übertretung. Da gibt es etwas, was der Christenheit gepredigt werden muss. Oder glauben Sie, dass die Christenheit schon vollkommen ist? Dass schon alles entdeckt worden ist, alles Licht?

[1:22:25] Die Bibel sagt, es gibt eine Reformationsbewegung. Und die Bibel spricht hier nicht zu Christen, die völlig Gott vergessen haben und nichts mehr von Gott wissen wollen. Sie spricht zu Menschen, die tatsächlich Gott lieben. Es heißt: "Sie suchen mich Tag für Tag und begehren meine Wege zu kennen." Kennen Sie Menschen, die Gott Tag für Tag suchen? Würden denken, das sind schon die absolut Heiligen, oder? Wenn jemand Tag für Tag Gott sucht. Sie verlangen von mir gerechte Urteile, begehren die Nähe Gottes. Hier geht es um echte, treue Christen, denen etwas gesagt werden muss.

[1:22:58] Eine Übertretung. Eine Übertretung des Gesetzes. Es muss etwas reformiert werden. Worum geht es in dieser Reform? Er sagt: "Unter Stil hervorgehen, werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen." Was muss getan werden? Also aufgebaut werden.

[1:23:15] Vielleicht wissen Sie, dass nach dem Zweiten Weltkrieg hier in Deutschland viel aufgebaut werden musste. Trümmer mussten wieder aufgebaut werden. Ist das eine Leichtarbeit oder eine anstrengende Arbeit? Wenn man dann so in Trümmerfels kommt und es ist ein bisschen deprimierend, oder? Weil alles zerstört und zerbombt ist. Dann muss man wieder aufbauen. Das ist anstrengend.

[1:23:32] Es heißt: "Du wirst die Grundmauer früherer Geschlechter wieder aufrichten." Mit anderen Worten, da gab es mal Mauern, die standen mal, dann wurden sie zerstört. Und die Aufgabe hier ist es wieder, die Mauern aufzubauen. Die Breschen zu vermauern. Die Straßen wiederherstellen. Etwas wieder in Ordnung bringen, was lange brach gelegen hat.

[1:23:52] Jetzt lässt er die Katze aus dem Sack. Worum geht es? "Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat, was nennst? Deine Lust, nicht deine Last, sondern deine Lust."

[1:24:10] Die Bibel sagt an keiner Stelle, dass der Sabbat eine Last sein sollte. Er sollte eine Lust sein. Und den heiligen Tag des Herrn ehrenwert. Wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest. Dann. Was heißt dann? Bedingung, Resultat. Resultat.

[1:24:28] Dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben. Was ist die Reformation? Die Reformation ist, den Sabbat wieder aufzurichten, herzustellen. Diese Lücke, die hineingeschlagen worden ist in das Gesetz, wieder zu vermauern. Die Mauer, die uns beschützt, das Gesetz Gottes, das Gesetz der Freiheit, wieder aufzurichten.

[1:24:49] Es gibt Menschen, die sagen, der Sabbat ist nur von einer Minderheit von Menschen gehalten worden. Wissen Sie, wer der Erste war, der den Sabbat gehalten hat? Gott selbst. Und Gott war damals kein Jude. Beweisen Sie mir das Gegenteil. Er wurde später Jude als Mensch. Aber als Gott am 7. Schöpfungstag den Sabbat gehalten hat, war er kein Jude, er war Gott. Und seit dieser Zeit halten Menschen den Sabbat, Adam und Eva, Abel, Noah, Abraham. Wurde von Gott gelobt, dass er die Gebote Gottes hält. Jakob.

[1:25:31] In Ägypten haben die Israeliten für kurze Zeit den Sabbat scheinbar vergessen. Deswegen sagt Gott dann später am Sinai, in den 10 Geboten: "Gedenke des Sabbats, erinnere dich." Und dann über Jahrhunderte wurde er gehalten, auch in der Christenheit. Und ich gebe Ihnen nur in ein, zwei Minuten einen kurzen Überblick über den Sabbat in der Christenheit.

[1:25:49] Im 1. Jahrhundert die gesamte Urchristenheit. Es gibt keinen Zweifel daran, jeder Bibelist weiß, auch Paulus hat zu den Heidenchristen gesprochen, dass sie den Sabbat halten sollten. 2. Jahrhundert, ohne Unterschied, ganz Urchristenheit. Dann im 3. Jahrhundert, das ist die Zeit, wo langsam in wenigen Städten, in Rom, in Alexandria, Leute anfangen das zu ändern. Aber immer noch die große Mehrheit der frühen Christen, die gesamte Ostkirche, sogar die Buddhisten in Indien haben angefangen den Sabbat zu halten, haben sie selbst gewusst.

[1:26:14] Im 4. Jahrhundert finden wir den Sabbat immer noch in Norditalien, in der gesamten Ostkirche, bis nach China, bis nach Indien, in Äthiopien, in Spanien. Aber hier war das Konzil von Laodicea, das den Sabbat jetzt verboten hatte, auf Betreiben Roms. Aber immer noch schriftliche Zeugnisse aus Frankreich, aus Konstantinopel, Nordafrika, Groten, Ostkirche, in Ägypten.

[1:26:36] Im 6. Jahrhundert in Schottland, in Irland, vielleicht erinnern Sie sich an Iona, was ich Ihnen gezeigt habe im 3. Vortrag. Selbst in Rom, selbst in der Stadt gab es Sabbathalter. Der Papst hat sich fürchterlich aufgeregt und hat sie als Antichristen bezeichnet. Ich glaube, er lag falsch.

[1:26:51] Im 7. Jahrhundert in Schottland, in Irland, 8. Jahrhundert in Persien, Mesopotamien, Indien, China. Sehr interessante Dokumente, die man da findet. In Belgien, im 9. Jahrhundert in Bulgarien, Konstantinopel. Im 10. Jahrhundert in Schottland, in Kurdistan, die Waldenser, einige von ihnen haben den Sabbat gehalten.

[1:27:05] Dann im 12. Jahrhundert in der Lombardei, die Waldenser, wieder Spanien, in Wales. Dann die Pasagini, die in vielen europäischen Ländern gleichzeitig unterwegs waren, die alle dafür bekannt waren, dass sie den Sabbat gehalten haben. 13. Jahrhundert, die Waldenser, die Insabati, die nannte man schon die Sabbathalter, die Insabati. Die Pasagini, sogar mongolische Prinzen haben den Sabbat angenommen gehabt.

[1:27:28] In Ghana, wissen Sie, wie man in Ghana den Samstag nennt? Memmedag, heißt übersetzt, der Ich-bin-der-Ich-bin-Tag. Der Tag dessen, der sagt von sich selbst: Ich bin, der ich bin. Valdenser, Böhmen, Norwegen, England, Holland, Böhm, 15. Jahrhundert, Böhm, Norwegen, Valdenser, Indien.

[1:27:47] Im 16. Jahrhundert, das ist jetzt Reformation, England, Russland, Schweden, die Fürsten von Liechtenstein haben lange Zeit den Sabbat gehalten. Die Fürsten von Liechtenstein haben lange Zeit den Sabbat gehalten. Viele Sabbathalter sind nach Liechtenstein geflohen, weil dort sie unter Schutz waren. In Böhmen, in Indien, in Norwegen, Österreich, viele der Täufer haben den Sabbat gehalten. In Holland, Deutschland, Äthiopien, Finnland.

[1:28:07] Dann weiter, 17. Jahrhundert, und das sind wie gesagt nur die Gegenden, wo wir schriftliche Zeugnisse haben. Von vielen wissen wir vielleicht gar nicht. England, Ungarn, Rumänien, Schweden, Finnland, Moskau, Indien, Amerika, die Sieben-Tags-Baptisten haben sich hier gegründet. Die Sabbatisten in Böhmen, Meeren, Schweiz und Deutschland und dann in Äthiopien und so weiter und so fort.

[1:28:26] Zu allen Zeiten gab es an verschiedenen Stellen der Welt Menschen, die den Sabbat gehalten haben. Sie waren vielleicht eine Minderheit, aber seien wir mal ganz ehrlich. Würden wir nicht auch sagen, dass die wahrhaft Bekehrten innerhalb der Christenheit meistens eine Minderheit gewesen sind? Können wir also sagen, wir müssen uns nicht bekehren, weil die Mehrheit der Christen in den Jahrhunderten nicht bekehrt war? Entweder es ist Wahrheit oder es ist nicht Wahrheit. Mehrheit spielt keine Rolle.

[1:28:55] Die dritte Engelsbotschaft spricht eine deutliche Sprache. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Auch wenn alle anderen sagen, brauchen wir nicht, müssen wir nicht, können wir ändern.

[1:29:06] Die Bibel spricht am Ende der Zeit, am Ende des großen Konflikts von einer Gruppe von Menschen, die sagen: "Hier sind wir. Wir halten die Gebote Gottes." Und das nächste Ereignis nach diesem Vers ist die Wiederkunft Jesu.

[1:29:19] Es ist die letzte Reformation, die letzte große Botschaft, die in die Welt hinausgeht. Die Frage: Wer ist Gott? Wie soll man ihn anbeten? Denn an dieser Frage, sagt uns die Offenbarung voraus, wird der letzte große Konflikt sich entspinnen. Das letzte Aufeinanderprallen all dieser Elemente im Magna Conflictio geht um diese Frage.

[1:29:38] Und die Frage für mich heute und für dich ist, liebe Freunde, liebe Freundinnen, auf welcher Seite des Konflikts stehst du?

[1:29:46] Hier einige Männer, die damals im Zuge der Adventbewegung diese Wahrheiten entdeckt haben in Bezug auf die Offenbarung 14. James Wheeler und Joseph Bates und hier Andrews, den wir schon gesehen haben und James White. Das waren keine hochstudierten Theologen. Um mit der Martin-Luther-Sprache zu sagen, es waren einfache Mönche. Es waren natürlich keine Mönche. Leute, die die Bibel ernst genommen haben.

[1:30:11] Und dasselbe, was man damals gegen Luther gesagt hat. Wissen Sie noch, was man gegen Luther gesagt hat? Können Sie sich erinnern? Was waren die Argumente gegen Luther? Als der alleine da stand mit seiner Lehre: Gerechtigkeit aus Glauben. Zitternd vor dem Kaiser. Was haben die Leute gesagt? Wie kann ein einzelner Mönch recht haben? Seit tausend Jahren predigen alle gebildeten Theologen der römischen Kirche das Gegenteil. Jetzt kommt ein Mönch und möchte nach tausend Jahren sagen, dass wir uns alle geirrt haben. Das war das Argument.

[1:30:50] Jetzt kommt ein Mönch und möchte nach tausend Jahren sagen, dass wir uns alle geirrt haben. Das war das Argument. Und wir sagen alle: Preis den Herrn, dass der Luther da stand. Und wir hätten auch da gestanden. Oder? Haben wir uns alle vorgenommen, als wir das gehört haben, oder? Wir hätten alle da gestanden, oder? Wir hätten auch gesagt: Hier stehe ich, kann nicht anders. Gott gibt diesen Mut.

[1:31:17] Aber hier sind wir im neunzehnten, zwanzigsten, einundzwanzigsten Jahrhundert. Und eine andere Wahrheit kommt aus dem Untergrund wieder hervor. Die Wahrheit von Luther, die war ja schon vorher. Die Waldenser haben das schon gewusst und die Hussiten im Untergrund. Aber hier kommt einer an die Oberfläche und sagt: Hier ist es an die ganze Welt. Und diese Wahrheit vom Sabbat, die war im Untergrund über Jahrhunderte. Aber plötzlich, im neunzehnten Jahrhundert, kommt sie an die Welt, weltweit wird sie verkündigt.

[1:31:41] Und die meisten Menschen sagen: Wie? Wir sollen uns seit 1500 Jahren geirrt haben? Das kann ja gar nicht sein. All die christlichen Demonstrationen, die den Sonntag halten, müssen falsch liegen? Kann ja gar nicht sein.

[1:31:54] Vielleicht geht es uns manchmal so wie den Juden, die die Gräber der Propheten bauen und selbst die lebenden Propheten töten.

[1:32:06] Dieselben Argumente gegen Luther waren und sind dieselben Argumente gegen den Sabbat. Nur eine Minderheit. Lange vergessen gewesen. So viele Theologen glauben das nicht. Aber die Bibel sagt es. Die Bibel sagt es.

[1:32:25] Die Bibel sagt an keiner einzigen Stelle jemals, dass man den Sonntag heilig halten sollte. Nirgendwo. Sie können von 1. Mose 1 bis auf Maleachi 22 durchlesen. Sie finden nicht einen einzigen Vers. Aber viele Verse von 1. Mose bis auf Maleachi 22 durch, zu allen Zeitaltern, dass der Sabbat geheiligt worden ist.

[1:32:48] Als das Argument kam: So viele haben den Sonntag bisher gehalten. Der Sabbat ist eine neue Erfindung. Da musste man nichts weiter tun, als die erste Seite der Bibel aufzuschlagen und zu sagen: Der Sabbat ist sogar älter als alle anderen menschlichen Erfindungen. Es war zu Beginn der Schöpfung.

[1:33:08] Als Gott die Erde schuf und die Morgensterne mit einer Jauchzen und alle Söhne Gottes jubelten. Da wurde der Himmel und die Erde vollendet, samt ihrem ganzen Heer. Und die Bibel sagt in so einfachen und unmissverständlichen Worten: Und Gott hatte am, welchen Tag? Am 7. Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruhte.

[1:33:31] Weiß jemand, was das Wort ruhen auf Hebräisch heißt? Sabbat. Wörtlich heißt hier: Er sabbatierte. Er ruhte an dem Tag. Es war ein Ruhetag. Und Gott segnete den 7. Tag und heiligte ihn. Kein anderer Tag, weder Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, wurde jemals entweder gesegnet oder geheiligt. Nur dieser Tag. So war es am Anfang.

[1:34:00] Und gibt es irgendeinen Vers in der Bibel, dass dieser Segen zurückgenommen worden ist? Gibt es irgendeinen Vers, wo diese Heiligung zurückgenommen worden ist? Nicht einen einzigen.

[1:34:10] Es waren einfache Männer. Und das aus der Adventbildung gewonnen. Zum Schluss. Ein kleiner Geschichtsabschnitt. 1844, schon im März, war Frederick Wheeler, muss ich korrigieren, sein Name war Frederick, der erste Milleriten-Prediger, der den Sabbat angenommen hatte. Alle Milleriten waren bis dahin Sonntagshalter gewesen.

[1:34:34] Kurz vor der Enttäuschung gab es einige, die sich gesagt haben: Also Moment mal, wenn wir die Bibel lesen, haben wir den Eindruck, dass wir eher den Samstag halten müssten als den Sonntag. Und so sind wenige Wochen vor dem 22. Oktober einige Zeitschriftenartikel erschienen, die das Thema behandelt haben. Man hatte gesagt: Okay, es scheint so zu sein, aber wir sind uns nicht ganz sicher. Man hat es positiv betrachtet. Man hat gesagt: Okay, wenn wir uns entscheiden müssten, müssten wir wahrscheinlich eher Richtung Samstag tendieren. Aber da jetzt sowieso Jesus bald wiederkommt, macht es eh keine Rolle mehr. Das ist ja auch egal. Das war so der Tenor.

[1:35:11] Das Problem war nur, Jesus kam nicht wieder. Am 22. Oktober 1844 gab es diese gewaltige Enttäuschung. Und einen Tag später war Herr Edson auf dem Kornfeld. Und nachdem Zehntausende völligen Abfall erleben und sich von der Adventbewegung trennen, ist es am 28. Februar 1845, dass T.M. Prebble als erster einen öffentlichen Artikel schreibt in einer Zeitschrift und sagt: Ich glaube, wir müssen den Samstag halten.

[1:35:37] Nur wenige Wochen später kommt ein Antrag der führenden Milleriten, Joseph Bates mit Namen, dazu, das anzunehmen und zu sagen: Ja, wir müssen den Sabbat halten. Und wiederum, nur wenige Wochen später, kommen Oral Crochet und Herr Edson heraus mit einem Artikel und erklären das Heiligtum. Das heißt, zur selben Zeit kommt der Siebentagssabbat und das Heiligtum an die Oberfläche als Erklärung und als Fortführung dieser Adventbewegung.

[1:36:02] Und wissen Sie, was jetzt passiert? Am 22. Oktober war die große Enttäuschung gewesen. Sie haben gebetet und gefeiert. Und hier, nach wenigen Monaten, kommt die Erklärung mit dem Heiligtum und die Botschaft für die Endzeit mit dem Sabbat. Erklärung und fortführende Botschaft. Beides da.

[1:36:23] Wissen Sie, was als nächstes passiert ist? Am 29. April kommt die Albany Conference zusammen. Sie vertritt etwa 30.000 Adventisten, die noch übrig geblieben sind. Und auf dieser Konferenz entscheidet man sich gegen 1844, gegen den Sabbat und gegen das Heiligtum. Abgelehnt.

[1:36:52] Im selben Monat, als die einen sagen: Wir haben die Lösung, schauen Sie hier. Sagen die: Kein Interesse, wollen wir nicht. Im selben Monat. Ab Mai 1845 bleiben 4.000 Adventisten. 50 bis 60 Adventisten übrig. Die sagen: Wir bleiben bei dem Datum. 1844, wir können nichts anderes erkennen. Wir bleiben bei der Erklärung mit dem Heiligtum. Und wir nehmen den Sabbat an. Nun preist den Herrn.

[1:37:25] Es sind nicht 50 geblieben. Die große Mehrzahl hat gesagt, das Datum ist falsch, wir brauchen ein anderes Datum. Vielleicht 1846, vielleicht 1848, vielleicht 1854. Die große Kirche. Dann nannten sich die First Day Adventists. Die ersten Tags Adventisten. Aus dieser Kirche sind heute noch ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, 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