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In diesem Vortrag der Reihe „Magna Conflictio“ von Christopher Kramp geht es um die tiefgreifende Bedeutung der Heiligung und des Gesetzes Gottes im christlichen Leben. Kramp beleuchtet, wie eine echte Erweckung und Reformation des Herzens aussehen, und unterscheidet sie von oberflächlichen religiösen Erfahrungen. Er betont die zentrale Rolle des Gesetzes Gottes als Ausdruck von Gottes Charakter und als Wegweiser zur Heiligkeit, der zu einem freudigen und siegreichen Leben führt.

Der Vortrag thematisiert auch das Gericht Gottes und die Bedeutung des Buches des Lebens sowie anderer Aufzeichnungen, die für unser ewiges Schicksal relevant sind. Kramp ermutigt die Zuhörer, sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen, sondern auf das Ziel der Heiligkeit hinzuarbeiten und die transformative Kraft der Gnade Gottes in ihrem Alltag zu erleben.

In diesem Vortrag der Reihe „Magna Conflictio“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung des Gesetzes Gottes und die wahre Heiligung im christlichen Leben. Er beleuchtet, wie ein tiefgreifender Glaube sich in Werken zeigt und wie die Heiligung jeden Aspekt des Lebens durchdringt. Der Vortrag thematisiert auch das Gericht und die Bedeutung des Buches des Lebens sowie des Gedenkbuches.


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Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

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Transkript

[1:21] Gesegneten Sabbat und herzlich willkommen zu Magna Conflictio, die letzte Auseinandersetzung. Das ist das Bonusthema hier heute am Sabbatmorgen in der Kissingerstraße 43. Herzlich willkommen, auch live im Internet. Es ist der 14. Vortrag. Und vielleicht gibt es jemanden heute, der noch keinen Vortrag bisher gesehen hat. Und deswegen sage ich einfach, was wir bisher gemacht haben. Wir haben uns unterhalten über eine Chance, die eine Chance, Jerusalem zu verlassen. Wir haben uns unterhalten über sieben Hügel, aus denen sich Finsternis verbreitet hat. Über drei Täler, in denen trotz der Finsternis Licht schien. Über 95 Thesen, die von jemandem geschrieben worden sind, der Mut zur Wahrheit hatte. Und über elf Worte: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.“ Die eine Zeitenwende bewirkt haben. Über fünf Fürsten, die keinen Schritt zurückgehen wollten und protestiert haben gegen einen Kompromiss und dadurch Protestanten wurden. Über 3000 Exemplare der Bibel, die Licht in den Norden gebracht haben und die Reformation in der ganzen Welt verbreitet haben. Über zwei Republiken: Eine, die niedergegangen ist, Frankreich, und eine, die aufgestiegen ist, Amerika. Wir haben gesehen, was der Unterschied war zwischen dem Gesetz Gottes, wenn es weggeworfen wird, und wenn es erhöht wird. Und wir haben uns unterhalten über vier Zeichen, die die Zeit des Endes eingeleitet haben, Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts, und die Wiederkunft angekündigt haben. Wir haben gesprochen über zwölf Kapitel eines Buches. Weiß jemand, welches Buch das war? Das Buch Daniel. Ein Buch so süß wie Honig, das eine weltweite Adventbewegung ausgelöst hat. Wir haben über 24 Stunden gesprochen von dem Tag, der der letzte sein sollte, 22. Oktober 1844, mit der folgenden Enttäuschung, die erklärt wurde durch sechs Symbole, die den Weg zum Thron gewiesen haben durch das Heiligtum hindurch. Und dort am Thron, an der Bundeslade, fand man zehn Eigenschaften Gottes Charakter in Stein und Zeit. Darüber haben wir gestern gesprochen, über das Gesetz Gottes. Und heute wollen wir uns unterhalten über zwei Milliarden, 546 Millionen, 216.640 Sekunden, verbunden mit der einfachen Frage: Wer bist du wirklich? Und ich möchte beginnen mit einem Gebet. Ich möchte euch einladen, mit mir gemeinsam niederzuknien.

[4:02] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir und bitten dich, dass dein Heiliger Geist unsere Herzen berührt. Was immer uns von dir trennen mag, wir möchten es dir übergeben und möchten dich bitten, dass dein Wort, dass deine Wahrheit heute zu uns spricht, dass es keine emotionale Sache sein wird, sondern dass dein Wort kraftvoll uns zu einer Erweckung führen wird. Und ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du uns Konzentration schenkst und dass du zu uns sprichst und dass dein Wort uns wirklich transformiert, so wie du es verheißen hast, sodass wir bereit sind auf dein Kommen. Wir bitten es im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[4:44] Es war einmal vor langer Zeit, da gab es eine Zeit, da wurde das Wort Gottes noch in den Kirchen und Gemeinden gepredigt. Damals vor langer Zeit, da wirkte der Heilige Geist mit großer Macht Erweckungen und Reformation. In jener Zeit haben Sünder, als das Wort Gottes gepredigt wurde, ausgerufen: „Was soll ich tun, um errettet zu werden?“ Sie haben ausgerufen: „Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes?“ In jener Zeit wurde Christus, der vor uns gekreuzigt worden ist, mit Klarheit gepredigt und Menschen erkannten, dass es nur einen Weg gibt, um errettet zu werden. In jener Zeit haben Menschen das Kreuz angenommen und wurden echte, bekehrte Christen. Sie haben ihre Schuld, all ihr Denken, all ihr Fühlen auf Christus geworfen und wurden tief in ihrem Herzen verändert. In jenen Tagen hat man sich entschieden, ein neues Leben zu leben. Als man zu Christus kam, war das alte Leben vorbei und man entschied sich durch die Taufe, ein ganz neues Leben zu leben. In jenen Tagen haben die Menschen, die ein neues Leben begonnen hatten, das geliebt, was sie früher gehasst haben, und das gehasst, was sie früher geliebt haben. Die Stolzen wurden damals demütig. Die Oberflächlichen wurden damals ernst. Die Profanen wurden ehrfürchtig im Gottesdienst. Die Betrunkenen wurden nüchtern. Die Unreinen wurden rein. Man hat die Dinge der Welt, die Hobbys und all das, was zur Welt gehört und nicht zu Gott, beiseitegelegt. Man hat sogar am Äußeren erkennen können, dass diese Menschen sich wirklich bekehrt hatten. Sogar in äußerlichen Dingen ist man der Bibel gefolgt. Zu jenen Tagen, zu jenen Zeiten hat sich diese Bibelstelle erfüllt, als Menschen betrübt worden sind, als sie das Wort Gottes gehört haben. Sie kamen nicht einfach nur und haben gesagt: „Das war interessant.“ Sie wurden betrübt, in gottgewollter Art und Weise, die eine Buße bewirkte zum Heil, die man nicht bereuen muss. Und diese Buße, diese Betrübnis zum Heil, damals, bewirkte ernstes Bemühen. Jahrhundertelang hat die Predigt des Wortes Gottes, die Predigt des Evangeliums, Ernsthaftigkeit unter den Gläubigen bewirkt. Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Zurechtweisung. Paulus schreibt damals: „Ihr habt in jeder Hinsicht bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid.“ Man konnte von Menschen sagen, die sich bekehrt haben, dass sie wirklich rein sind, innerlich und äußerlich. Das ist das Werk des Geistes Gottes. Das ist, was passiert, wenn echte Erweckung stattfindet. Es findet eine Reformation statt. Wir haben in den letzten Wochen viel gesprochen über die geschichtliche Reformation. Wir haben in den letzten Tagen auch gesprochen über die moderne Reformation. Wir haben gestern über die letzte Reformation gesprochen, die Sabbat-Reformation. Aber heute Morgen wollen wir über die eigentliche Reformation sprechen, die jeden Menschen angeht. Nicht die Reformation der Kirche, nicht die Reformation von Gruppierungen, sondern die Reformation meines Herzens.

[8:09] Auch heute gibt es viele Erweckungen. Auch heute gibt es viele Menschen, die sich zum Christentum bekennen, die in großen Kirchen, heute nennt man das Mega-Churches, zusammenkommen. Leute wie Bill Hybels und andere haben ein Konzept entwickelt, wie man so viele Menschen wie möglich zu Christen macht. Und ihre Methoden sind ganz einfach: Predige nicht zu viel über die Sünde. Predige nicht zu viel über das Gesetz. Mach es so einfach wie möglich. Die Leute sollen kommen, wie sie sind, und dann auch möglichst bleiben, wie sie sind. Statt dem Wort Gottes gibt es Unterhaltung. Alles ist populär, alles ist begeisternd, alles ist emotional, aber es fehlt an der Tiefe. Echte Bekehrung, echter Lebenswandel, ein Wandel des Lebens, ist heute sehr selten. Man hat Studien gemacht, dass Menschen, die durch solche Methoden, die heute in allen Denominationen, in allen Kirchen angewandt werden, um Menschen in die Kirchen zu locken, durch Theater, durch Musik, durch alles Mögliche, man hat festgestellt, dass Menschen, die dadurch in die Kirchen kommen, sich überhaupt nicht, auch Jahre später, überhaupt nicht in ihrem Leben in irgendeiner Weise geändert haben. Die selben Sünden, die sie vorher praktiziert haben, praktizieren sie später immer noch. Die selben schlechten Gewohnheiten sind nicht weg, nur sind sie jetzt christlich im Namen.

[9:29] Ich glaube ganz fest, dass in allen Kirchen, in allen Kirchen, in allen Denominationen, es Menschen gibt, die ernsthaft nach der Wahrheit ausschauen. Und ich glaube, kurz vor der Wiederkunft wird es eine letzte große Erweckung geben unter allen Christen. Eine letzte echte Reformation, eine letzte echte Sammlungsbewegung. Wir müssen heute verstehen, worin besteht diese echte Erweckung, diese echte Reformation des Herzens. Denn der Satan, der das Gebot Gottes ändern kann oder möchte, der sogar den Ruhetag ändert, der bringt auch falsche Erweckung und falsche Reformation. Woran soll man erkennen, was eine echte Erweckung ist? Woran soll man erkennen, ob ich wirklich in meinem Herzen reformiert bin? Die Bibel sagt ganz einfach: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Und wollen wir uns heute Gedanken machen über die Frucht eines Lebens, eines Christen, der mit Gott lebt und die Wahrheit studiert.

[10:36] Warum ist es so, dass so oft die Bibel nicht mehr im Zentrum ist christlicher Gemeinschaften? Ich glaube, es liegt ganz einfach daran, dass das Gesetz Gottes abgelehnt wird. Wenn man heute einen Christen fragt, warum das Gesetz Gottes nicht mehr so in den Mittelpunkt steht, dann hört man meistens die Ansicht: „Jesus hat das Gesetz am Kreuz abgeschafft.“ Das Gesetz Gottes wäre wichtig im Alten Testament gewesen, aber weil Jesus gestorben ist, brauchen wir das Gesetz nicht mehr. Fragen wir mal die Bibel, was die dazu zu sagen hat. Die Bibel sagt: „Und ich werde wandeln im weiten Raum, denn ich suche deine Befehle.“ Die Bibel sagt weiterhin, dass das Gesetz, und das sagt sie im Neuen Testament, im Jakobusbrief, dass das Gesetz das königliche Gesetz ist. Welchen Eindruck bekommt man durch das Wort „königlich“? Macht? Was noch? Würde? Autorität? Mit einem König kann man nicht einfach so beiseiteschieben. Ein König hat seine Würde. Einen König kann man nicht einfach ignorieren. Außerdem heißt dieses Gesetz: Was war ein Gesetz? Vollkommenes Gesetz der Freiheit. Hat Jesus irgendetwas Vollkommenes abgeschafft? Was hat Jesus am Kreuz abgeschafft? Am Kreuz hat er die Sünden abgeschafft. Schuld abgeschafft diese Welt. Das hat er verändert. Aber nicht etwas, was vollkommen ist. Das vollkommene Gesetz der Freiheit. Heute sagen viele Menschen, das Gesetz Gottes wäre eine Last. Man predigt, dass die christliche Freiheit uns von dem Gesetz entbindet. Aber die Bibel sagt, dass das Gesetz das Gesetz der Freiheit ist. Und jeder, der mir das nicht glaubt, den verweise ich an unseren Vortrag, den wir gehabt haben über die zwei Republiken, wo in der Geschichte Frankreichs sichtbar wird, was passiert, wenn eine Nation schreit: „Freiheit! Weg mit dem Gesetz Gottes!“ Dann rollen die Köpfe. Das Gesetz Gottes ist ein Gesetz der Freiheit.

[12:35] Die Bibel sagt: „Glückselig sind die, die seine Gebote tun.“ Weiß jemand, was das Wort „glückselig“ auf Deutsch bedeutet, im Griechischen? Glücklich. Dort steht nicht, dass wir unter Lasten sind, wenn wir die Gebote tun. Das heißt, wir sind glücklich, wenn wir seine Gebote tun. Und wenn wir sie tun, dann können wir mit den Toren in die Stadt eingehen. Das ist eine Bedingung nach der Bibel.

[12:57] Frage: Warum ist Jesus gestorben? Wegen meiner Sünde, richtig? Aber woher weiß ich, was meine Sünde ist? Wegen dem Gesetz. Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Wenn Jesus das Gesetz hätte abschaffen können, hätte er niemals sterben müssen. Die Tatsache, dass Jesus gestorben ist, ist der beste Beweis dafür, dass man das Gesetz nicht ändern konnte. Mit anderen Worten, als Jesus damals im Garten Gethsemane gerufen hat: „Wenn es möglich ist, dass dieser Kelch hier vorüber geht“, und Gott die Optionen in der Hand hatte, Jesus sterben lassen, das Gesetz ändern, dann war deutlich, dass das Gesetz nicht zu ändern ist. Jesus musste sterben. Es gab keine andere Option. Jesus weist uns auf das Gesetz, denn das Gesetz enthält Gottes Charaktereigenschaften. Sein Wesen in Stein und Zeit. Die Bibel sagt: „Das Gesetz soll groß und herrlich gemacht werden.“ Jesus hatte gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen.“ Warum sagen so viele christliche Kirchen heute, dass Jesus kam, um aufzulösen? Wenn er doch das Gegenteil sagt. Er hatte auch gesagt: „Bis Himmel und Erde vergangen sind, kann nicht ein Jota, noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen.“ Nicht ein einziges Komma, nicht ein einziges Ä-Punktchen kann vom Gesetz verändert werden, solange Himmel und Erde stehen. Gestern haben wir festgestellt, wir haben aus dem Fenster geschaut, Himmel und Erde stehen immer noch, oder?

[14:33] Jesus selbst hatte gesagt: „Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich. Und dein Gesetz ist in meinem Herzen.“ Was hatte Jesus in seinem Herzen auf diesem Vers? Das Gesetz. Frage: War Jesus ein kleingeistiger, gesetzlicher Christ? War er irgendwie bisschen zu limitiert, bisschen zu streng? Ja oder nein? Aber er hatte doch das Gesetz in seinem Herzen. Wie kann es dann sein, dass heute so viele glauben, wenn ich mich mit dem Gesetz beschäftige und über das Gesetz nachdenke und das Gesetz predige, dass ich dann kleingeistig, gesetzlich, pharisäisch werde? War Jesus ein Pharisäer? Nein. Aber er hatte das Gesetz Gottes, die zehn Gebote in seinem Herzen. Und weil er das hatte, war er die Liebe, so wie er sie war. Jesus war demütig, er war liebevoll und er war gnädig. Denn die Bibel sagt: „Liebe ist nichts weiter als die Erfüllung des Gesetzes.“ Heute reden so viele von Liebe. Die sagen: „Wir brauchen das Gesetz nicht, sondern die Liebe.“ Und die Bibel sagt: „Was ist Liebe? Die Erfüllung des Gesetzes.“ Es macht überhaupt keinen Sinn, zu sagen: „Wir brauchen Liebe und kein Gesetz.“ Wer sagt: „Wir brauchen Liebe und kein Gesetz“, sagt: „Wir brauchen Liebe, aber keine Liebe.“ Das ist ein Widerspruch.

[16:02] Möchtest du Gott wirklich lieben? Möchtest du echte Liebe in deinem Leben erleben? Dann gibt es einen Weg: das Gesetz Gottes hoch und heilig zu halten. Es heißt: „Dein Gesetz ist Wahrheit.“ Außerdem heißt es: „Das Gebot ist was?“ Was steht hier? „Heilig und gerecht und gut.“ Der Römer ist ein altes, sehr männliches Buch, oder? Wer hat den Römerbrief geschrieben? Paulus. Er sagt, es ist heilig, gerecht und gut. Das Gesetz ist so alt wie der Gesetzgeber. Seit es Gott gibt, hat er auch Eigenschaften, oder? Seine Eigenschaften sind erst später gekommen. Gab es erst Gott und später seine Eigenschaften? Seit es Gott gibt, und wir wissen, es ist unvorstellbar, Gott ist seit Ewigkeiten da, nicht wahr? Seit es ihn gibt, gibt es seine Eigenschaften. Das heißt, seit es ihn gibt, gibt es das Gesetz. Und er hatte dieses Gesetz in die Herzen von Adam und Eva gelegt. Sie haben seinen Willen getan. Sie haben sein Gesetz widergespiegelt, seinen Charakter ausgedrückt. Das Problem war nur, es kam die Sünde. Und durch die Sünde hat sich etwas verändert in unserem Herzen. Und das hat etwas mit Magna Conflictio zu tun. Achtung, aufpassen. Und Römer 8, Vers 7 sagt derselbe Paulus: „Weil nämlich das Trachten des Fleisches was ist? Feindschaft.“ Anderes Wort für Feindschaft? Anderes Wort für Feindschaft? Welches Wort gibt es noch? Streit, oder? Konflikt, Kampf, Auseinandersetzung. Unser Herz befindet sich in einem Magna Conflictio. In einem großen Kampf, in einer gewaltigen Auseinandersetzung. Mit wem? Mit Gott. Durch die Sünde gibt es etwas in unserem Herzen, was gegen Gott kämpft. Und es heißt hier: „Warum ist das so? Denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht.“ Könnte es sein, dass so viele Christen, die von Liebe sprechen, aber sich nicht dem Gesetz unterwerfen wollen, eigentlich auf der falschen Seite des Kampfes kämpfen? Feindschaft gegen Gott zeigt sich dadurch, dass man sich nicht dem Gesetz Gottes unterwerfen möchte.

[18:16] Aber zum Glück hat Jesus einen Weg gefunden, einen Weg bereitet, wodurch wir wieder mit dem Gesetz in Übereinstimmung kommen können. Es heißt: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit die meisten, damit du, lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, damit du, der du heute hier sitzt, wenn du an ihn glaubst, nicht verloren gehst, sondern ein ewiges Leben hast.“ Jesus hat diese Möglichkeit gegeben, damit wir von dieser Schuld, die durch die Übertretung des Gesetzes entstanden ist, frei werden, dass wir aus diesem Magna Conflictio herausgerettet werden. Und dazu brauchen wir das Gesetz. Denn wenn wir in das Gesetz schauen, sehen wir etwas. Wir sehen eine Sünde: Gesetzlosigkeit oder Übertretung des Gesetzes. Wenn da kein Gesetz ist, wenn das Gesetz abgeschafft ist, dann sehe ich meine Sünde nicht mehr. Wer von Ihnen zu Hause hat einen Spiegel? Alle, die sich nicht gemeldet haben, sehen trotzdem schön aus. Ich frage mich nur, wie sie das geschafft haben. Warum schaue ich in den Spiegel? Wer von Ihnen hat heute Morgen in den Spiegel geschaut, so direkt nach dem Aufstehen? Schöner Anblick? Wenn ich dreckig vom Fußball oder vom Bauarbeiten komme und ich schaue in den Spiegel, warum schaue ich hinein? Um zu sehen, wo ich mich waschen muss. Das Gesetz Gottes ist wie ein Spiegel. Denn durch das Gesetz Gottes kommt Erkenntnis der Sünde. Wo kein Spiegel ist, sehe ich keine Notwendigkeit, mich zu reinigen. Das Gesetz Gottes ist wie ein Spiegel. Wo kein Spiegel ist, sehe ich keine Notwendigkeit, mich zu waschen. Das ist wahr, der Spiegel kann mich nicht waschen. Haben Sie mal versucht, sich mit dem Spiegel zu reiben? Tut vielleicht ein bisschen weh. Aber ohne Spiegel sehe ich nicht, wo es hakt in meinem Gesicht oder in meinem Leben. Und deswegen brauchen wir das Gesetz, damit wir sehen, warum wir zu Jesus kommen müssen. Nur wenn wir in das Gesetz schauen, wo es mangelt, wo es unausgewogen ist, und wir müssen zu Jesus zurückkommen. Wir können unsere Schuld ihm bekennen. Und wenn wir dann Frieden im Herzen haben, wenn Jesus die Schuld von uns nimmt, wenn er uns erlöst und uns ewiges Leben verspricht und wir ausrufen können: „Aber Vater, ich bin ein Kind Gottes“, dann sind wir frei, das Gesetz zu übertreten, oder?

[20:51] Paulus sagt: „Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben?“ Es stellt genau diese Frage, die so viele Christen haben: „Wenn ich dann erlöst bin, brauche ich das Gesetz nicht mehr, oder?“ Er sagt: „Nein, das sei ferne.“ Das ist nicht mal nah an der Wahrheit, das ist weit, weit weg von der Wahrheit. Die Wahrheit ist vielmehr: „Bestätigen wir das Gesetz.“ Er sagt weiter: „Wie sollten wir, die weder Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?“ Wenn ein Mensch wirklich bekehrt ist, wie soll er dieselben Dinge noch weiter tun? Jesus weist uns zum Gesetz. Die Bibel sagt sogar, das ist ein toller Vers, denn das ist die Liebe Gottes. Wer von uns liebt Gott? Die allermeisten. Das freut mich. Aber Liebe Gottes ist nicht einfach nur ein Bauchgefühl zu haben und zu sagen: „Gott ist schon schön, ich fühle mich zurückgeborgen.“ Das ist auch wichtig. Aber die Bibel sagt: „Das ist die Liebe zu Gott, und dadurch drückt sich Liebe aus.“ Mit anderen Worten, wenn wir singen: „Gott, ich liebe dich“, und beten: „Gott, ich liebe dich“, und sagen: „Ich liebe dich, Gott“, aber wir halten seine Gebote nicht, dann fühlt er sich nicht geliebt, und Gott möchte geliebt werden. Wenn ich meiner Frau sage: „Ich liebe dich“, und immer wieder sage: „Ich liebe dich“, aber immer das Gegenteil mache von dem, was sie möchte, wird sie sich geliebt fühlen. Keine Angst, ich hoffe, ich mache es nicht so oft. Aber Liebe zeigt sich dann, wenn ich auch das tue, was ich sage.

[22:17] Die 10 Gebote, das Gesetz der Freiheit, können wir ausrufen. Kannst du heute Morgen ausrufen, wie der Psalmist: „Wie habe ich dein Gesetz so lieb?“ Wenn du die 10 Gebote hier vorne siehst, sagst du: „Ich habe die 10 Gebote so lieb.“ Oder sagst du: „Naja, schon wichtig, dass sie da sind. Sind halt so ein Regelwerk für den Christen.“ In der Bibel sind die 10 Gebote nicht einfach Regeln, sie sind ein Ausdruck Gottes. Das heißt, das Gesetz ist vollkommen, es erquickt die Seele. Weiß jemand, was erquicken bedeutet? Erfrischen. Frisch machen. Lebendig machen. Vielleicht fühlst du dich in deinem christlichen Leben etwas trocken. Kann das mal vorkommen? Etwas ausgedörrt. Entmutigt. Was macht uns wieder lebendig? Was gibt uns wieder Mut? Was macht uns wieder frisch? Nach dem Vers: das Gesetz Gottes. Was macht uns wieder lebendig? Dass in so manches ausgedörrte Christenleben einfach eine Injektion Gesetz hineinkommen müsste, um uns wieder frisch zu machen. Aber genau das wird eben nicht gepredigt. Genau das wird heute in den populären Erweckungsbewegungen, die so viele Tausende, Millionen anziehen, ausgelassen.

[23:29] Und etwas anderes wird ausgelassen, was sehr wichtig ist im christlichen Leben. Kennt ihr dieses Wort? Ein Wort, das so selten geworden ist, dass heute manche vielleicht sogar in einer christlichen Kirche sind und gar nicht wissen, dass es in der Bibel gibt: das Wort Heiligung. Heutzutage, wenn überhaupt, wird es dargestellt als eine Option für die besonders Frommen. „Ich bin gerecht durch den Glauben, bin Christ, und wenn ich jetzt besonders gerecht sein möchte, wenn ich besonders fleißig sein möchte, dann versuche ich mich ein bisschen zu heiligen.“ Hier ist eine interessante biblische Nachricht: Heiligung ist was? Das ist was? Der Wille Gottes. Jeder Christ, egal welcher Denomination, würde sagen: „Ja, ich möchte den Willen Gottes tun, oder?“ Also hier ist der Wille Gottes für dein Leben. Was ist der Wille Gottes? Heiligung. Jetzt die Frage ist: Wie viel Heiligung braucht man denn? Bisschen Heiligung, bisschen mehr Heiligung. Wie weit geht das mit der Heiligung? Schauen wir uns das mal an, was die Bibel sagt. Sie sagt: „Er selbst, aber der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch.“ Was heißt durch und durch? Völlig. Von A bis Z, von links nach rechts, von oben nach unten, durch und durch. Und euer ganzes Wesen.

[24:51] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, echte Erweckung bedeutet, dass wir völlig mit allem, was wir sind, haben, tun, denken, fühlen, geheiligt werden. Jetzt die Frage ist: Wie geschieht das? Wie werde ich geheiligt? Wie kann das erlebbar werden? Die Bibel sagt ebenfalls: „Heilige sie in deiner Wahrheit.“ Was macht mich heilig? Die Wahrheit. Und wo findet sich die Wahrheit? „Dein Wort ist die Wahrheit.“ Was wir brauchen, wenn wir den Willen Gottes erfüllen wollen, ist, dass wir das Wort Gottes in unser Leben lassen, nicht nur ab und zu als Andachtstext, sondern durch und durch, durch unser ganzes Leben. Und die Bibel sagt auch: „Wir werden geheiligt durch den Heiligen Geist.“ Also zwei Dinge: das Wort Gottes, die Wahrheit, und der Heilige Geist bewirken in unserem Leben, dass wir durch und durch völlig geheiligt werden. Das ist der Wille Gottes für unser Leben.

[25:43] Frage: Was bewirkt der Heilige Geist, wenn er kommt, um uns zu heiligen? Was bewirkt er? Er bewirkt Veränderung. Was noch? Er führt in die Wahrheit, ganz genau. Die Bibel sagt, er führt nicht nur in die Wahrheit, er führt in eine ganz besondere Wahrheit, nämlich in die ganze Wahrheit. Alle christlichen Kirchen, alle Religionen, selbst alle Weltanschauungen haben teilweise recht. Ich glaube, es gibt keine Weltanschauung, keine Ideologie, die völlig, hundertprozentig falsch ist. Selbst die absonderlichsten Ideen haben irgendwo Elemente von Wahrheit in sich. Gottes Idee ist nicht, dass wir einfach ein bisschen Wahrheit kennenlernen. Gottes Idee ist, dass wir die ganze Wahrheit kennenlernen. Der Heilige Geist zeigt sich nicht durch emotionale Gefühle. Der Heilige Geist zeigt sich nicht dadurch, dass es mir irgendwie hier heiß und kalt den Rücken runterläuft, dass ich umfalle oder dass irgendwas mit mir passiert. Der Heilige Geist zeigt sich darin, dass ich in die ganze Wahrheit Stück für Stück geführt werde. Wann immer du mehr Wahrheit verstehst, mehr Wahrheit annimmst, das ist das Wirken des Heiligen Geistes und das nennt man Heiligung. Und die Wahrheit ist wo? Im Gesetz. Also wohin wird der Heilige Geist mich führen? Zum Gesetz. Aber ist es nicht interessant, dass die meisten christlichen Kirchen, die heute das Gesetz ausklammern wollen, besonders viel über den Heiligen Geist reden? Der Heilige Geist gibt ihnen angeblich besondere Gaben und besondere Erfahrungen. Sie reden über den Heiligen Geist, Heiligen Geist, Heiligen Geist und ignorieren das Gesetz, wo die Bibel sagt, der Heilige Geist führt in die ganze Wahrheit und die ganze Wahrheit ist wo? Im Gesetz. Der wahre Heilige Geist der Bibel führt immer zum Gesetz, zur Wahrheit und zur Heiligung.

[27:33] Jesus ist unser Beispiel für Heiligung. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du wissen willst, wie ein heiliger Mensch aussieht, schau nicht im heiligen Lexikon nach. Schau zu Jesus. Jesus ist das Paradebeispiel eines heiligen Menschen. Warum? Er hatte gesagt: „Weil ich so heilig bin, bin ich heilig, oder?“ Warum war er heilig? „Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe.“ Welche Gebote waren das wohl? Die 10 Gebote. Warum war Jesus heilig? Warum war er besonders? Warum hat er den Willen Gottes erfüllt? Weil er diese 10 Gebote, die oft als altmodisch und überholt oder nur dem jüdischen Volk zugehörig angesehen werden, diese 10 Gebote waren das Zentrum seines Lebens. Und deswegen war er heilig. Er sagt weiter: „Denn ich tue jeden siebten Tag, was ihm wohlgefällt.“ Immer wenn ich Zeit habe. Wenn es mein Geschäftsplan mir erlaubt. Er sagt: „Alle Zeit.“ Das ist das Ziel der Heiligkeit: Gottes Gebote tun und zwar alle Zeit.

[28:45] Und zwar nicht nur dann, wenn wir gemeinsam zusammenkommen. Paulus schreibt an die Philipper: „Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit.“ Ich möchte Ihnen was sagen: Es ist relativ einfach, hier in einem Gottesdienst zu sitzen, sabbattlich angezogen und sehr heilig zu wirken. Wenn jetzt hier jemand mit irgendeiner seltsamen Musik oder einem unpassenden Internetauftritt hier hereinkommen würde und uns das zeigen würde, irgendwelche unpassenden Bilder, irgendetwas, was vielleicht auch ungesund für uns ist, wir würden uns entrüsten. Hinweg tun. Entrüstet. Warum? Weil so viele andere neben uns hier sitzen, die auch alles sabbattlich gekleidet sind und auch genauso entrüstet sich wegtun würden. Die Frage ist nicht, wie verhalte ich mich inmitten all der anderen Heiligen, sondern wenn ich alleine zu Hause bin. Wenn der Pastor oder der Prediger oder der Sprecher da vorne, der so eindringlich die Bibel zitiert, wenn er nicht da ist. Wenn nicht gerade gesungen und gebetet wird. Das ist die Frucht, nach der wahre Erweckung ausschaut.

[30:09] Und die gute Nachricht ist: Gott schenkt uns nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen. Vielleicht sagst du: „Das ist ja interessant, ich würde ja gerne, aber das schafft ja kein Mensch.“ Die Bibel sagt: „Gott schenkt das Wollen und das Vollbringen.“ Lieber Freund, liebe Freundin, heute wollen wir diesen Punkt deutlich verstehen. Wir alle leben in einem Magna Conflictio. Als Christen, die wir uns auf die Seite Gottes stellen, haben wir den Kampf. Das eigene Ich und Gottes Gesetz kämpfen um die Vorherrschaft in deinem Leben. Die Frage ist: Begnügst du dich mit dem Titel „Christ“ oder möchtest du ein Christ sein? Begnügst du dich mit dem Titel „Protestant“, möchtest du ein Protestant sein? Begnügst du dich mit dem Titel „Naja, ich glaube an die Bibel“ oder möchtest du wirklich die Bibel in deinem Herzen haben?

[31:05] In diesem Moment, wenn eine Versuchung kommt, kennt jemand diesen Moment, wo man da sitzt und sagt: „Soll ich das oder soll ich das nicht machen?“ Wo kein Pastor einem gerade sagt: „Mach es nicht“, sondern man nur da steht, man nur sich selbst hat, so wie man denkt. Und die eine Seite zieht, die andere Seite zieht und hin und her und: „Soll ich, soll ich nicht?“ In jenem Moment ist Gottes Hilfe am stärksten. In jenem Moment streckt sich Jesus aus und sagt: „Ich will dir helfen. Ich will, dass du Sieger bist im Alltag.“

[31:33] Die Bibel sagt: „Gott aber sei Dank, der uns den was gibt? Den Sieg.“ Wenn der VfB Stuttgart ein Spiel gewinnt, was machen die Anhänger des VfB Stuttgart? Die sitzen auf ihren Stühlen und sagen: „Gewonnen.“ Aber wenn Christen die Nachricht bekommen: „Gott gibt uns den Sieg“, dann sagen wir: „Amen.“ Gut. Weil so wirklich glauben wir nicht dran. Ich glaube, manchmal haben die Anhänger des VfB Stuttgart oder anderer Vereine mehr Glauben an ihr schwaches Team, als wir Glauben haben an den allmächtigen Gott. Glauben an den allmächtigen Gott, glauben wir nicht. Glaubst du, dass Gott dir wirklich den Sieg geben kann in dieser Gewohnheit, wirklich den Sieg geben kann in dieser Auseinandersetzung, in dieser Sünde, in was auch immer du dich gerade befindest?

[32:35] Paulus wusste, das kommt nicht von heute auf morgen. Er sagt: „Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe.“ Die Bibel sagt nicht, dass wir von einem Schritt auf den anderen plötzlich heilig sind und uns nichts mehr passieren kann. Die Bibel sagt ganz deutlich: „Ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe. Ich vergesse, was da hinten ist, und ich strecke mich aus nach dem, was da vorne ist.“ Gib nicht auf, lieber Freund, wenn du gefallen bist. Gib nicht auf, wenn es gerade dunkel aussieht in deinem Leben. Paulus sagt: „Ich bin oft gefallen. Ich habe diesen Zustand noch nicht erreicht, aber ich vergesse, was hinten ist.“ Einer der größten Fehler, die wir machen, ist, dass wenn wir zu Christus kommen und sagen: „Ich werde es sowieso nicht schaffen.“ Die Bibel sagt: „Vergiss, was da hinten ist.“ Gibt es Dinge in deinem Leben, die du lieber vergessen möchtest? Ja oder nein? Hier ist die Aufforderung: Vergiss es. Gott sagt dir: Vergiss es. Streck dich lieber aus nach dem, was vorne ist. Du hast noch ein paar Sekunden in deinem Leben.

[33:41] Jage auf das Ziel zu. Dieses Wort, auf das Ziel zu jagen, wie klingt das? Was für ein Bild hat man da? Schnell, oder? Ein Jäger, der trottet nicht einfach dem Wild hinterher. Der jagt. Jage drauf zu. Auf das Ziel. Siehst du das Ziel? Die Heiligung? Jagst du darauf zu? Den Kampfpreis der himmlischen Berufung? In Petrus heißt es: „Du setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend da. In der Tugend aber die Erkenntnis.“ Petrus beschreibt es wie eine Leiter. Einen Schritt auf den anderen, den wir weitergehen können in dieser Heiligung. In der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung. In der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren. Im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht. In der Gottesfurcht aber die Bruderliebe. In der Bruderliebe aber die Liebe. Und jetzt sagt er: „Achtung, festhalten. Denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen.“ Unfassbar, oder? Könnte es sein, dass wir deswegen oftmals das gar nicht glauben und wir eben nicht wirklich eine echte Erweckung erlebt haben, eine echte Reformation unseres Lebens, sondern nur einen Namen angenommen haben? Denn die echte Erweckung bewirkt eine Veränderung, eine Transformation des Lebens.

[35:01] Mose war der demütigste Mann auf Erden. Kaum einer war so heilig wie er, aber er hat sich nicht deswegen gerühmt. Es gibt einen guten Beweis, wie man wissen kann, dass man noch nicht heilig ist. Wisst ihr, welcher das ist? Der beste Beweis zu wissen, dass ich nicht heilig bin, ist, wenn ich sage: „Ich bin heilig.“ Wenn ich sage: „Ich habe keine Sünden mehr. Ich bin sündlos.“ Das ist der beste Beweis, dass man noch weit, weit, weit entfernt ist. Schauen wir mal ein paar Beispiele an. Von Daniel heißt es: „Du bist ein vielgeliebter Mann.“ Wäre es nicht schön zu hören? Aber er selbst sagt: „Denn nicht um unserer eigenen Gerechtigkeit willen. Oder wir haben gesündigt. Oder während ich noch redete und meine Sünde, nicht nur die Sünde vom Volk, meine Sünde bekannte.“ Daniel, dieser Mann Gottes, war sich nicht zu schade, seine eigene Schuld vor Gott zu bringen. Er war sich bewusst, dass er unwürdig ist. Weiß jemand, was die Bibel über Hiob sagt, im ersten Vers der Bibel, also im ersten Vers des Buches? „Und Gott ist fürchtig und meidet das Böse.“ Wann immer etwas Böses da war, ist er drum herum gegangen. Die Bibel sagt im Hebräischen ein Wort, das heißt eigentlich „vollkommen, perfekt“. Und was sagt er am Ende des Buches? „Darum spreche ich mich schuldig.“ Jemand, der wahrhaft Gott nachfolgt und der Heiligung voranschreitet, der wird immer seine eigene Unwürdigkeit spüren und Gottes Gerechtigkeit sehen. Und wenn man die Engel ruft und hört: „Heilig, heilig, heiligster Herr der Herrscher!“, der ruft der Prophet Gottes: „Was? Wehe mir, ich vergehe. Ich habe unreine Lippen.“ Und Paulus sagt: „Mir, dem Allergeringsten unter allen Heiligen.“ Jetzt hat man den Eindruck, wenn man die Bibel liest, dass Paulus der Allergeringste war. Kein Mensch hat so viele Bibelbücher geschrieben wie Paulus. Das muss ein besonderer Mann gewesen sein. Paulus ist der Allergeringste. Und wenn man den Allergeringsten bezeichnet, siehst du dich als den Allergeringsten aller Christen? Oder hältst du eine ganze Menge auf das, was du schon erreicht hast?

[37:19] Johannes fiel tot zu seinen Füßen. Wie tot, als er Jesus sah in Offenbarung. Wenn wir im Schatten des Kreuzes leben, werden wir nicht stolz. Wenn wir im Schatten des Kreuzes leben, werden wir nicht uns selbst erheben, weil wir so toll sind oder so heilig. Im Schatten des Kreuzes sieht man die Herrlichkeit Gottes. Und wenn man die Herrlichkeit Gottes sieht, möchte man so sein wie er, immer näher pressen hin zum Thron. Und da sind die 10 Gebote.

[37:51] Heute gibt es viele Menschen, die sagen: „Aber Moment mal, du musst einfach nur glauben und dann hast du es. Du glaubst und alles ist perfekt. Und wenn du einmal gerettet bist, kannst du nie mehr verloren gehen.“ Jakobus sagt uns im Neuen Testament: „Was hilft, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat auch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten?“ Rhetorische Frage. Heute predigen tausende Prediger zu Millionen von Menschen: „Du musst nur glauben und nichts tun und du kannst bleiben, wie du bist. Du bist gerettet.“ Und Jakobus stellt diese Frage und sagt: „Willst du erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne die Werke tot ist?“ Millionen von Menschen, die heute christliche Kirchen besuchen, aller Denominationen, und ich sage bewusst aller Denominationen. Ein Phänomen, das durch alle Kirchen hindurch geht. Glauben, dass sie glauben, aber ihr Glaube ist tot. Denn die Bibel sagt: „Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtfertigt, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar darbrachte? Siehst du, dass der Glaube zusammen mit seinen Werken wirksam war? Und dass der Glaube durch die Werke vollkommen wurde?“ Ja, es ist Glaube. Die Bibel sagt ganz deutlich: „Wir werden durch den Glauben gerecht, aber Glaube zeigt sich immer in dem, was ich tue.“ Denn echter Glaube transformiert mein Leben. Und wenn mein Glaube transformiert ist, werde ich anders reden, anders handeln, anders denken. Kein oberflächlicher Glaube, sondern ein tiefer Glaube, ein gewichtiger Glaube. Und deswegen sagt er, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch Glauben allein. Das muss der Maßstab unserer Erfahrung sein.

[39:25] Und die Bibel sagt uns ganz deutlich: „Wir können nichts wissentlich sündigen und gleichzeitig unsere Beziehung zu Gott aufrechterhalten.“ Heute gibt es viele, die sagen: „Du bist mit Gott verbunden und du bleibst mit ihm verbunden. Du kannst, auch wenn du sündigst, bleibst du mit ihm verbunden.“ Die Bibel sagt: „Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ Und wenn ich wissentlich Gottes Gesetz übertrete, dann heißt es hier zwei Verse weiter: „Wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.“ Kann es passieren, dass ich sündige? Ja oder nein? Ja. Kann es passieren, dass ich verführt werde? Ja. Ist Gott mein Retter, der mich auch dann errettet? Ja. Aber Sünde ist keine leichte Sache. Das Evangelium macht Sünden nicht besser. Die Sünden, die vorher so schlimm waren, bevor ich mich bekehrt habe, sind auch nach der Bekehrung immer noch schlimm. Die Bibel sagt: „Wer sagt, ich habe ihn erkannt.“ Wie viele schreien heute und sagen: „Ich habe ein Erlebnis mit Gott. Ich spüre Gott, der Heilige Geist wirkt an mir. Ich habe ihn erkannt.“ Und die Bibel sagt: „Und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner. Und in einem solchen ist die Wahrheit nicht.“ Die Bibel sagt: „Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden.“ Wer von uns möchte, dass die Liebe Gottes in uns vollkommen wird? Nicht wahr? Wir wollen nicht nur von der Liebe reden, wir wollen die Liebe erleben. Und die Liebe Gottes zeigt sich in seinem Wesen.

[40:49] Je näher wir zum Kreuz kommen, desto mehr sehen wir unsere eigene Unwürdigkeit. Und die Liebe Gottes, und diese Liebe wird uns erfüllen. Die Bibel sagt, dass Heiligung nicht nur unser Denken umfasst, nicht nur unsere moralischen Entscheidungen, sondern unser ganzes Wesen: der Geist, die Seele und der Leib. Heiligung ist nicht nur etwas in der Theorie, es ist etwas in der Praxis. Heiligung geht bis zum Kühlschrank. Denn die Bibel sagt: „Dass wir unsere Leiber – was ist ein Leib auf Neudeutsch? Mein Körper – unsere Leiber darbringen als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges Opfer.“ Die Frage ist nicht nur: Sind meine Worte Gott angenehm? Die Frage ist auch: Ist mein Lebensstil, so wie ich mit meinem Körper umgehe, ist das Gott angenehm? Wie viele Menschen singen heute davor, dass Jesus sie erkauft hat, aber behandeln ihren Körper wie den letzten Dreck. Wenn ein Opfer gebracht wurde im altisraelitischen Tempeldienst, wurde nicht jedes Opfer angenommen. Weiß jemand, was man mit dem Opfer gemacht hat? Man hat es im Performance getötet. Man hat es untersucht. Man hat geguckt: Ist es ein makelloses Opfer? Wenn ein Opfertier angebracht wurde, das irgendwie gehinkt hat und das schon irgendwie mehrere Zivilisationskrankheiten hatte, hat man es nicht genommen. Gott möchte, dass wir in unserem ganzen Leben ihn ehren.

[42:15] Die Bibel sagt: „Enthaltet euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten.“ Anderes Wort für streiten: kämpfen oder Konflikt. Da gibt es Begierden, Triebe, fleischliche, die gegen Gottes Wort kämpfen. Wir sind ein Magna Conflictio und wir müssen das wissen. Es heißt hier: „Weil wir nun diese Verheißung haben, die uns den Sieg schenken, so wollen wir uns reinigen von mancher aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht.“ Kann Heiligkeit vollendet werden? Ja. Aber dazu ist notwendig, dass wir die Befleckung des Fleisches, des Körpers und des Geistes reinigen lassen. Und dazu haben wir die Verheißung Gottes. „Wenn eure Sünde blutrot ist, soll sie was werden? Schnee weiß.“ Der sagt: „Wenn ihr eure Sünden bekennt, so bin ich treu und gerecht, dass ich euch die Sünden vergebe und euch reinige von aller Ungerechtigkeit.“

[43:17] Bibel macht deutlich, dass das Leben unter dem Heiligen Geist eine Frucht bringt. Ganz am Anfang haben wir gesehen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Wir können also an dieser Frucht erkennen, ob wir wirklich eine Bekehrung, eine Erweckung, eine Reformation erlebt haben oder nicht. Denn die Frucht des Geistes ist was? Liebe. Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer. Schau dir dein Leben an. Und ich schaue meins an. Sehen wir dort Liebe? Sehen wir Freude? Sehen wir Friede? Langmut? Freundlichkeit? Güte? Treue? Sanftmut? Und sogar Selbstbeherrschung? Das ist auch eine Frucht des Geistes.

[44:01] Es gibt viele Dinge, die unseren Körper so verunreinigen, dass die Bibel sagt: „Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt.“ Das ist nur ein Beispiel gewesen von vielen Dingen. Heiligung ist nicht nur unser Denken. Heiligung hat etwas zu tun mit unserem Körper, mit unserem Wesen. Durch und durch. Die Frage ist: Kannst du in deinem Alltag dich beherrschen? Kannst du das, was Gott als unrein ansieht, auch lassen? Denn die Bibel sagt: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt?“ Wie benehmen sich Menschen normalerweise in einem Tempel? Egal, ob es ein buddhistischer Tempel ist oder eine Moschee, eine große Kirche. Wie benehmt man sich normalerweise in einem Tempel, in einem Gotteshaus? Angemessen? Ehrfürchtig? Nicht wahr? In der Moschee muss man die Füße ausziehen. Man sollte das nicht beschmutzen, oder? Was habe ich gesagt? Die Schuhe ausziehen. Das wird schwierig. Warum ist es dann so, dass der größte Tempel, den es hier auf dieser Erde gibt, wissen wir, dass der größte Tempel nicht eine Moschee ist? Und der größte Tempel nicht ein buddhistischer Tempel, sondern der größte Tempel auf dieser Erde sind unsere Körper. Dass wir die behandeln, als wäre es einfach ein Mülleimer und wir schütten allen Schrott hinein und kümmern uns nicht mal drum, wie es am Ende dann mit uns weitergeht. Der größte Tempel sagt: „Verherrlicht Gott in eurem Leib, in unserem Körper und in eurem Geist, die Gott gehören.“ Ein wahrer Christ wird immer Christ sein. In seinem Denken, in seinem Fühlen, was er isst, was er trinkt, wie er schläft, wann er schläft. All diese Dinge sollen Zeugnis geben. Der Christ soll das Licht der Welt sein. Nicht nur in theologischen Fragen. Nebenbei gesagt, die meisten Menschen draußen, die keine Christen sind, haben relativ wenig Fragen zur Theologie. Aber viele Fragen zum persönlichen Leben. Gott wünscht sich, dass Menschen, die sich zu Christus bekennen, ein Licht sind in jedem Detail ihres Lebens.

[46:11] Die Bibel sagt, dass es drei Dinge gibt, die die Massen heute gefangen halten: Es ist die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens. Und es könnte sein, und es ist ganz sicher so, dass wir auch mit diesen drei Dingen zu kämpfen haben. Mit den Trieben, der Fleischeslust, mit dem, was unsere Augen sehen, überall. Und mit dem Stolz, der unser Leben so oft vergiftet. Aber doch, sagt die Bibel: „Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr und rührt wie viel Unreines an? Nichts Unreines an.“ Gottes Wille ist, dass wir uns von dem Unreinen enthalten. Und dann, sagt er: „Will ich euch ein Vater sein und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein.“ Er sagt: „Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ Wenn du wirklich dieses nachfolgst, wirst du diese Dinge lassen.

[47:01] Der Pfad des Gerechten ist wie der Glanz des Morgenlichts, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Es ist ein Wachstum, es ist ein Prozess. Ja, das stimmt. Aber es geht voran. Geht es in deinem Leben stetig voran? Bist du ein Zeugnis für die umwandelnde Kraft der Gnade Gottes? Denn Gott hat Großes mit dir vor. Er sagt: „Du sollst erfüllt werden mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht.“ Was heißt erfüllt? Kann man sagen, was das Wort erfüllt bedeutet? Voll. Womit sollen wir voll werden? Mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht. Möchte jemand voll werden mit geistlicher Einsicht und Weisheit? Das ist Gottes Ziel. Er möchte, dass wir ihm würdig wandeln, ihm wohlgefällig sind, dass wir in der Kenntnis Gottes wachsen, dass wir mehr und mehr und mehr von ihm verstehen. Er möchte, dass wir standhaftes Ausharren haben, dass wir Langmut haben und zwar mit Freude. Er möchte, dass wir gestärkt werden am inneren Menschen. Kannst du das gebrauchen in deinem Leben? Stärke in deinem Inneren? Er möchte, dass wir gewurzelt und gegründet sind in der Liebe. Wie ein Baum, wo der Sturm kommt und er kann nicht umgekippt werden, weil er gewurzelt ist in der Liebe. Das ist Gottes Ziel. Er möchte, dass du die Liebe des Christus zu dir erkennst und erfüllt werdest bis zur ganzen Fülle Gottes. Gott hat viel mit dir vor. Gott hat einen gewaltigen Plan. Könnte es sein, dass so viele heute sagen, sie sind Christen, aber sich gar nicht möglich machen, dass Gott sie füllen kann, weil sie ihm nicht folgen wollen in den Kleinigkeiten des Evangeliums.

[48:41] Jesus ist gestorben und die Bibel sagt: „Wie sollte er, Gott der Vater, nicht uns alle schenken, wenn er den Himmel geschenkt hat in Jesus?“ Glaubst du nicht, er wird dir auch den Sieg schenken in dieser kleinen Versuchung? Glaubst du nicht, er wird dir schenken, dass du erfüllt bist mit der Heiligkeit? Der Heilige Geist ist uns verheißen und Jesus sagt: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten?“ Und Jesus sagt: „Heute fühle ich mich nicht so, dass ich den Heiligen Geist ausschütte.“ Bibel sagt: „Wenn jemand aufrichtig darum bittet, bekommt er ihn.“ Warum bekommen dann so wenig den Heiligen Geist? Warum sehen wir so wenig von der Frucht des Heiligen Geistes? Könnte es sein, dass wir zwar viel vom Heiligen Geist reden, aber den Heiligen Geist nicht wirken lassen wollen, denn der Heilige Geist führt zum Gesetz.

[49:35] Jesus hat gesagt: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun, denn das Ziel ist, dass eure Freude völlig wird.“ Möchte Gott Menschen haben, die einfach nur traurig und deprimiert durch die Gegend laufen? Ist es Gottes Ziel, einfach abgeschiedene Eremiten zu haben, die mit Sacktuch sich schlagen? Ist das sein Ziel? Einige gucken und sagen: „Ich weiß nicht.“ Nein, die Bibel sagt: „Damit eure Freude völlig wird.“ Nichts ist ein schöneres Leben als ein heiliges Leben. Nichts macht mehr Freude dem Leben als Gottes Geboten folgsam zu sein. Jesus war zwar demütig, er war zwar ernst, aber er war freudig. Und wir können freudig sein. Du kannst und du sollst ein freudiger und sympathischer Christ sein, denn es heißt: „Wir haben keine Verdammnis mehr, sondern wir wandeln jetzt nicht mit dem Fleisch, das gegen Gott streitet, sondern gemäß dem Geist.“ Wandelst du Tag für Tag gemäß dem Geist? Wenn du mit dem Heiligen Geist zusammenlebst, wirst du Freude haben.

[50:41] Die Bibel sagt, dass Jesus Christus sich nicht schämt, dich Bruder zu nennen. Wer von uns hat keinen Bruder? Keinen Bruder, also im Sinne keinen leiblichen Bruder. Ab heute hast du einen Bruder. Jesus sagt: „Ich bin ihr Bruder.“ Jesus, obwohl er Herrscher des Universums ist, schämt sich nicht und sagt: „Ich möchte Bruder sein für diesen gefallenen Menschen.“ Denk mal drüber nach, dass Jesus dein Bruder ist. Wer von uns hat einen Bruder? Wir wissen, was es bedeutet, einen Bruder zu haben. Mögen wir unseren Bruder ja oder nein? Oh. Aber beim Bruder haben wir das Gefühl, das ist einer auf unserer Stufe, oder? Jesus sagt: „Ich bin dein Bruder. Nicht nur dein Gott, nicht nur dein Befehl, aber ich bin dein Bruder.“ Und wir können es ihm aufblicken. Und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat in dieser Reformation, die jeder von uns erleben muss. Es ist der Glaube, der uns überwinden lässt mit der Welt und all ihren Fleischeslüsten und Augenlüsten und Hochmut.

[51:51] „Die Freude am Herrn ist eure Stärke“, sagt die Bibel. Und dann sagt Paulus, als ob er es nicht überbetonen kann: „Freut euch im Herrn alle Zeit.“ Aber mal sage ich: „Freut euch.“ Wer hat heute das Gefühl, er sollte sich freuen? Ja? Amen. Freut euch. Und hier ist es wiederum: „Freut euch alle Zeit.“ Auch dann, wenn es mir schlecht geht. Es ist keine große Kunst, sich zu freuen, wenn der eigene Fußballverein gewonnen hat. Es ist keine große Kunst, sich zu freuen, wenn alles gut geht, wenn man eine Eins geschrieben hat oder wenn man den Lieblingsjob bekommen hat oder den Lieblings-Ehepartner. Dann kann man sich freuen. Das schaffen auch die Heiden. Aber der Christ darf sogar dann Freude haben, wenn alle anderen am Boden zerstört sind. Das kann nur Gott. Und das kann aber nur geschehen, wenn der Christ wirklich die Verheißung ernst nimmt und nicht einfach nur singt: „Oh Gott, ich liebe dich“, sondern wirklich echte Transformation erlebt. Dann kann er immer freudig sein, dann kann er ohne Unterlass beten und in allem dankbar sein. Aber genau das erleben die meisten heute nicht mehr. Sie werden einfach in eine Kirche gelockt mit Musik und mit Tralala und sagen: „Okay, dann bin ich jetzt auch christlichmodisch.“ Aber sie erleben nicht die Veränderung des Lebens, die notwendig wäre.

[53:05] Hast du die Veränderung erlebt, die notwendig ist? Gott sagt: „Traue ich mich, die Quelle des lebendigen Wassers haben sie verlassen.“ Die 10 Gebote, Ausdruck seines Wesens, werden ignoriert. Aber die Bibel sagt: „Wohl dem, glückselig ist, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, sondern was hat seine Lust?“ Wann hast du Lust auf etwas? Hast du schon mal Lust auf ein auf besonders leckeres Obst gehabt? Oder auf irgendetwas anderes? Lust etwas zu tun? Hast du Lust auf die 10 Gebote? „Lust hat am Gesetzesherrn und über sein Gesetz nachdenkt Tag und Nacht.“ Das ist ja unfassbar, oder? Hast du schon mal den ganzen Tag über die 10 Gebote nachgedacht? Beim Duschen? Zähneputzen? Beim Kochen? Bügeln? Beim Internetsurfen? Hilft wahrscheinlich, oder? Könnte helfen, oder? An die 10 Gebote zu denken beim Internetsurfen? Und ich glaube, wenn man den ganzen Tag drüber nachdenkt, wird man auch in der Nacht davon schlafen, oder? Und träumen. Dann sagt die Bibel: „Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.“ Und das klingt doch ganz schön attraktiv, oder? „Alles, was er tut, gerät wohl.“ Das wird doch schön, oder? Wenn alles, was wir anfangen, am Ende wirklich Sinn macht und gut geht und und da sagt: „Hier ist Gott mit seinem Wort und sagt: Das verheiße ich dir, das verspreche ich dir, tu das und es wird so sein.“ Und wir sagen: „Gott, ich liebe dein Wort und ich möchte das, aber bleib mal da mit deinem Gesetz.“ Und dann wundern wir uns, dass wir Niederlagen erleben und sagen: „Gott, wo bist du gewesen?“ Und das und jenes.

[54:57] Das Evangelium ist eigentlich sehr einfach. Jesus Christus weist den Weg zurück. Nicht zu den modernen Gemeindewachstumsbewegungen, sondern zu dem alten Weg. Er sagt: „So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wie ist es früher gewesen, wie sind wir Menschen zu Christus gekommen? Welches der gute Weg ist und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Möchtest du Ruhe finden für deine Seele? Möchtest du auf den Pfad der Vorzeit gehen?

[55:31] Denn lieber Freund, liebe Freundin, wir leben in einer ernsten Zeit. Wenn es jemals eine Zeit gab, in der die wirkliche Tiefe des Evangeliums gepredigt werden muss, dann ist es die jetzige Zeit, denn wir leben in der Zeit des Gerichts. Wir wollen einige Minuten noch darüber verbringen, über das Gericht nachzudenken und was es bedeutet für uns praktisch. Wir haben darüber gesprochen, was das Gericht theologisch bedeutet, wir haben die Zeit ausgerechnet, wir haben all das getan in den vorigen Vorträgen. Wir wollen heute noch kurz uns Zeit nehmen, darüber nachzudenken, was bedeutet das Gericht praktisch für mich.

[56:03] Daniel sagt: „Ich schaute in heiliger Vision, bis Throne aufgestellt wurden, ein Hochbetagter sich setzte.“ Er sieht dort in der Vision in einen Thronraum hinein, Throne werden aufgestellt, da bewegt sich etwas. Offensichtlich, wie wir gesehen haben, vom Heiligen ins Allerheiligste. Und ein Hochbetagter setzt sich. Und es heißt hier: „Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden aufgetan.“ Tausende und Tausende, Zehntausende und Zehntausende standen da, Feuer geht aus vom Thron. Das Gericht setzt sich, die Bücher werden aufgetan. Erste Frage: Wer ist dieser Hochbetagte, den er dort gesehen hat? Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Psalm 90, Vers 2 heißt es: „Von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott.“ Wenn Gott von Ewigkeit her existiert, das ist ja ganz schön alt, oder? Es ist Gott selbst, der im Gericht dort Gericht hält. Und Tausende, Zehntausende, Milliarden von Engeln schauen auf dieses Gericht. Das ganze Universum hat nur ein Gesprächsthema: Was geht gerade im Gericht ab? Was passiert im Gericht? Kennt ihr die neuesten Neuigkeiten aus dem Gericht? Warum wird heute so wenig in den christlichen Kirchen vom Gericht gesprochen, wodurch das ganze Universum hineinschaut?

[57:11] Die Bibel sagt: „Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen.“ Frage: Wer ist der Sohn des Menschen? Jesus Christus. Er kommt mit den Wolken, das ist ja die Wiederkunft, oder? Ja oder nein? Und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihm gebracht. Das ist die Wiederkunft? Nein, das ist nicht die Wiederkunft. Dieses Kommen Jesu ist das Kommen zum Vater, zum Thron. Wo ist der Thron? Im Allerheiligsten. Jesu Kommen ins Allerheiligste, das wir angeschaut haben. Jesus kommt zum Gericht. Und wenn du Jesus liebst, und wenn du bei Jesus sein möchtest, dann solltest du wissen, was Jesus dort im Gericht tut. Dort wird ihm Herrschaft und Königtum und Ehre verliehen. Und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.

[57:53] Wir haben darüber gesprochen und lange ausführlich das angeschaut, nur als Wiederholung für die, die nicht da gewesen sind. Weiß jemand noch, in welchem Vers diese 2300-Jahr-Prophezeiung stand? Daniel 8, Vers 14. Und welches Kapitel hat die Prophezeiung? Daniel 9. Daniel 9 finden wir eine Prophezeiung von wie vielen Wochen? 69 ist auch richtig, aber eigentlich sind es 70. Und diese 70 Wochen fangen hier an, 457 vor Christus, und gehen die 70 Wochen enden dann wo? Hier nicht, oder? Wir haben es angeschaut, wir haben gesehen, dass 69 Wochen bis zur Taufe Jesu gehen. Wir haben gesehen, dass ein Tag für ein Jahr steht. Und dass diese 69 Wochen oder 483 Jahre, also 483 Tage, 483 Jahre sind, bis zur Taufe Jesu gehen. Und dann Jesus gekreuzigt wurde im Frühjahr 31, in der Mitte der Woche, wie die Prophezeiung sagte, und im Herbst 34 die Heidenmission begann. All das haben wir ausführlich angeschaut, wer nicht da gewesen ist, schaut sich den Vortrag nochmal an. Aber ab 1844, sagt die Bibel, begann das Gericht.

[58:51] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, wir leben in der letzten Zeit der Weltgeschichte. Wir leben in der Zeit des Gerichts. Damals im Alten Testament, wo symbolisch einmal im Jahr Gericht stand, fand am Großen Erinnerungstag, wurden nur diejenigen gerichtet, die Interesse hatten am Evangelium. Denn wer niemals zum Heiligtum kam, niemals seine Sünden dort auf den Bock oder auf das Schaf oder den Widder übertragen hat, der hatte auch seine Sünden nicht im Heiligtum. Nur diejenigen, die ihre Sünden übertragen hatten lassen, auf das Heiligtum, hatten ein Interesse am Gericht. Und so sagt die Bibel, dass auch nur diejenigen, die sich zu Jesus bekennen, Gegenstand der ersten Phase des Gerichts sind. Die Bibel sagt in 1. Petrus 4, dass das Gericht beginnt, wo? Im Haus Gottes. Das Gericht über die Ungläubigen nach der Bibel, wird an einem anderen Zeitpunkt stattfinden und das werden wir noch gemeinsam betrachten. Das heißt, es geht um die Christen, über die die sagen: „Hier, ich bin Christ, ich bekenne mich zu Jesus.“ Und wenn das auf dich zutrifft, solltest du die nächsten wenigen Minuten gut aufpassen.

[59:51] Denn das heißt es, in diesem Gericht wurden die Bücher geöffnet. Jetzt, was für Bücher sind das? Schauen wir mal genauer an, diese Bücher. Da heißt es, es gibt ein anderes Buch, das Buch des Lebens. Klingt doch schön, oder? Buch des Lebens. Worum wird es wohl beim Buch des Lebens gehen? Einfach aus dem Vers heraus. Was kann man raten? Worum wird es gehen? Ums Leben. Und so sagt uns die Bibel, dass dort Namen geschrieben sind. Jesus sagt, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Oder Philipper sagt, deren Namen im Buch des Lebens sind. Oder hier, Daniel 12: „Jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet, wird gerettet.“ Also, wenn mein Name im Buch des Lebens steht, werde ich gerettet. Steht dein Name im Buch des Lebens? Das ist die Frage, nicht wahr? Jeder Mensch, der sich zu Christus bekennt, wird eingetragen in das Buch des Lebens. Jeder sagt: „Ich möchte Jesus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, das soll mein Heiland sein.“ Dann wird dein Name eingetragen. Christopher Kramp. Buch des Lebens. Da steht er drin. Geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes. Also im Buch des Lebens stehen alle Namen von allen Menschen, die sagen: „Ja, ich bin Christ, ich möchte Jesus folgen.“ Aber es ist nicht das einzige Buch.

[1:01:01] Es gibt ja Bücher. Hier zum Beispiel in Maleachi finden wir auch ein Gedenkbuch. Was findet sich wohl in dem Gedenkbuch drin? Da wird dann etwas gedacht, etwas, was passiert war, nicht wahr? Schauen wir hier in Nehemia: „Gedenke mir dessen, mein Gott, und tilge die Wohltaten nicht aus.“ Wenn ich etwas nicht austilgen soll, was ist dann damit? Es steht irgendwo drin, oder? Im Gedenkbuch sagt die Bibel, stehen all die Wohltaten, all die guten Dinge. Hast du etwas Gutes getan in deinem Leben? Gibt es Dinge, die du, wo Gott dir geholfen hat? Siege, die du errungen hast? Gute Taten, die du getan hast? All diese Dinge stehen dort aufgezeichnet. Ist uns bewusst, dass Gott alles, was wir tun für ihn, treu aufzeichnet? Aber nicht nur das. Auch unsere Sorgen, unsere Nöte sind dort aufgezeichnet. In Psalm 56 heißt es: „Sammle meine Tränen in deinen Schlauch, stehen sie nicht in deinem Buch.“ Lieber Freund, liebe Freundin, jede Träne, die du geweint hast, jede Sorge ist aufgezeichnet in den Büchern. Gott kennt dein Leben. Alle guten Taten, alle Siege, alle Verfolgung sind eingeschrieben in diesem Gedenkbuch und haben ihren Wert diesem Gericht, ihre Beweiskraft.

[1:02:17] Habibi, du sagst noch mehr. Es gibt noch mehr Bücher. Da gibt es auch ein Buch oder Bücher, es heißt hier: „Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.“ Wer von uns hat gute Taten getan? Das glaube ich nicht. Wer von uns hat gute Taten getan? Wer von uns hat schlechte Taten getan? Wer sich jetzt nicht meldet, hat durch das Nichtheben eine schlechte Tat getan. Hat nämlich gelogen. All das ist aufgezeichnet, egal ob gut oder böse. Jesus sagt: „Am Tag des Gerichts müssen wir Rechenschaft geben über jedes unnütze Wort.“ Hast du schon mal irgendetwas Unnützes gesagt? Er sagt: „Nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden.“ Aber nicht nur unsere Worte, nicht nur unsere Taten, selbst unsere Motive, unsere Gedanken, das, was wir vorgehabt hätten, was wir ausgeführt hätten, hätten wir die Gelegenheit gehabt. Schon mal erlebt, dass du eine Sünde tun wolltest und das ging gerade nicht? Dass du dir vorgenommen hattest, einen schlechten Film zu schauen und plötzlich hast du den Sender nicht mehr gefunden? Mal ein ganz komisches Beispiel zu kreieren. Gott lässt dir nicht spotten. Er weiß genau, was im Herzen drin ist. Das, was kein anderer sieht, was dein Ehepartner, deine Kinder, deine Eltern, deine Freunde nicht sehen, Gott sieht es, es ist aufgeschrieben. Das Gericht bringt es ans Tageslicht. Er sagt: „Siehe, es steht aufgeschrieben. Ihre Missetaten stehen aufgeschrieben.“

[1:03:45] Wir haben also das Buch des Lebens mit allen Namen. Wir haben auf der anderen Seite die Bücher, wo alle guten Taten,

[1:03:51] alle Siegel geschrieben stehen und dann aber auch Bücher, wo alle Sünden aufgeschrieben sind. Frage in deinem Leben: Wo ist wohl die Waage? Wohin geht die Waage? Das Gericht beginnt und im Gericht sind die 10 Gebote der Maßstab. Und deswegen ist es so tragisch, dass heute so viele Menschen Christen werden und nichts hören über die 10 Gebote oder ihnen gesagt wird, 10 Gebote sind unwichtig. Die Bibel sagt: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Warum? Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse. Warum sollen wir die 10 Gebote halten? Weil es der Maßstab sein wird in dem Gericht.

[1:04:29] Lieber Freund, liebe Freundin, du hast einen Fall im himmlischen Untersuchungsgericht. Es geht um dein Leben. Glaubst du nicht, es ist wichtig zu wissen, wie man mit Gott lebt? Jakobus sagt: Redet so und handelt so wie Leute, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Sei dir bewusst, rede so, handel so, denke so, weil dir bewusst wird, ich werde durch das Gesetz gerichtet. Nur die, die würdig sind, werden in jene Welt kommen, von der die Bibel spricht. Die, die Gutes getan haben, werden zur Auferstehung des Lebens kommen.

[1:05:03] Aber es gibt eine gute Nachricht: Du bist nicht allein im Gericht. Denn die Bibel sagt, wenn jemand sündigt, und ich glaube, wenn wir ehrlich sind, unser Sündenkonto ist größer als das Konto der guten Taten, oder? Wir haben jemanden, einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Du hast einen Fürsprecher. Jesus Christus möchte für dich sprechen, er möchte dein Anwalt sein, er ist jetzt im Himmel, um vor Gottes Angesicht für dich zu erscheinen. Wenn du zu ihm betest, kann er hinter jede Sünde vergeben schreiben: vergeben, vergeben, vergeben, vergeben. Er lebt immer, um für sie einzutreten. Wenn du ein Problem hast, wenn du gefallen bist, wenn du etwas getan hast, was du bereust, dann ist da jemand, der eintritt für dich, der sagt: Pass auf, das ist zwar geschehen, aber ich bin für ihn gestorben, ich bin für ihn gestorben.

[1:05:57] Das nehmen wir wieder raus. Das Gericht beginnt und es begann 1844 bei Adam. Eine Generation nach der anderen wurde untersucht, Bücher wurden aufgetan. Jeder Mensch, der im Buch des Lebens namentlich erwähnt ist, dessen Bücher werden aufgetan und geguckt, ob sein Leben in Übereinstimmung ist mit dem Gesetz Gottes. Namen werden akzeptiert, Namen werden abgelehnt. Namen werden akzeptiert, Namen werden abgelehnt, akzeptiert, abgelehnt – so geht es seit einiger Zeit. Gott sagt: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der gegen mich sündigt. Wenn wir eine Sünde verharren, werden wir aus dem Buch des Lebens getilgt. Und selbst wenn wir viele gute Taten getan haben, wir können ja nicht sagen: Aber Gott, Gott, Moment mal, ich habe mindestens 200.000 gute Taten getan. Ja, ich habe zwar 300.000 Sünden getan, aber ich habe 200.000 gute Taten getan. Zählen die nicht? Gott sagt: Wenn dagegen der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abkehrt und Unrecht tut, soll an seine Gerechtigkeit, die er getan hat, nicht gedacht werden. Wir kommen nicht in den Himmel, weil wir gute Taten getan haben. Die stehen zwar da, Gott ist gerecht, aber sie können niemals das Unrecht aufwiegen.

[1:07:13] Aber, liebe Freunde, liebe Freundinnen, wenn du ernst machst mit Jesus, wenn du es wirklich ernst meinst und wirklich dein Leben ihm übergibst, ihn wirklich dein Leben transformieren lässt und die Verheißung, dass er dir Gehorsam schenken möchte, ernst nimmst und umsetzt, durch seine Kraft, durch seine Gnade, dann wird es dann nichts geben, was im Gericht gegen dich spricht. Denn hinter jeder Sünde wird stehen: vergeben, vergeben, vergeben, vergeben, vergeben. Und wenn das so ist, wird Gott im himmlischen Untersuchungsgericht einen roten – das spekuliere ich nur – einen roten Radiergummi nehmen oder was auch immer und wird alle deine Sünden austilgen. Bibel sagt: Ich tilge deine Übertretung und deine Sünden will ich nicht mehr gedenken. Er sagt: Wer überwindet, den werde ich mit weißen Kleidern bekleiden, werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens. Jesus sagt: Ich werde mich vor meinem Vater zu ihnen bekennen.

[1:08:13] Das ganze Universum schaut mit großem Interesse, weil Jesus tut etwas, was völlig außergewöhnlich ist. Jesus hat einen Antrag an das himmlische Parlament. Ich weiß nicht, ob du dem stattgeben würdest. Adam und Eva waren aus dem Paradies herausgekommen. Weiß jemand, warum? Wegen der Sünde. Und jeder Mensch seit diesem Tag hat gesündigt. Keiner von ihnen hat auch nur ansatzweise so gelebt, wie Gott es wollte. Und hier steht Jesus und sagt: Gott, ich möchte, dass alle, die in dieser Liste stehen, wieder zurückgehen nach dem Paradies. Eine Sünde hat Adam und Eva aus dem Paradies gezogen. Und hier kommt Jesus und sagt: Ich habe vor, diese Menschen wieder ins Paradies zurückzubringen. Was würden wir denken als Engel? Bist du dir sicher? Also, vielleicht können wir sie ja irgendwo auf so einer Sonderwelt so überleben lassen, nicht wahr? So eingezäunt. Aber ins Paradies zurück?

[1:09:13] Gott hat einen Plan. Gottes Plan war, dass die Menschen ihm zur Ehre leben, seine Herrlichkeit widerspiegeln. Aber Satan versucht, diesen Plan dauerhaft zu zerstören. Aber Jesus möchte, dass dieser Plan eingesetzt wird, umgesetzt wird, als hätte es niemals Sünde gegeben. Dieser Plan soll fortgeführt werden. Die Menschen sollen wirklich in Herrlichkeit mit Gott regieren. Und Satan sagt: Das ist ungerecht. Wie kannst du Menschen diesen Plan ausführen lassen, wenn sie gesündigt sind? Und Jesus hat ein Argument. Er steht da und sagt: Ich bin für sie gestorben. Er hebt seine Hände und sagt: Weil ich für sie gestorben bin, kannst du Gott sie behandeln, als hätten sie niemals gesündigt.

[1:09:59] Stell dir vor, Gott schaut auf dein Leben, als hättest du niemals gesündigt. Das ist das, was der große Versöhnungstag tut. Das ist das, was das Evangelium wirklich tut. Gott möchte dich anschauen, als hättest du niemals gesündigt. Er möchte dich so behandeln. Und wenn das dir dein Herz bricht und zerschlägt, dann ist es genau das, was Gott niemals verachten wird. Ein zerbrochenes, zerschlagenes Herz wirst du, oh Gott, nicht verachten. Wenn du mit Zerknirschung zu Gott kommst und sagst: Ich bin für sie gestorben, ich weiß, es fehlt mir die Tiefe, das Gewicht, ich bin zu oberflächlich, dann kann Gott alles für dich tun und du wirst niemals auch nur einen Schritt daneben gehen müssen.

[1:10:49] Ist diese nicht ein Brandscheiz, sagt Jesus, das aus dem Feuer herausgerissen ist. Zum Satan sagt er: Der Herr schmähe dich. Halt den Mund, Satan. Der Herr schmähe dich. Halt den Mund, Satan. Diesen Menschen, den habe ich aus dem Feuer herausgerissen. Jesus hat dich aus dem Feuer herausgerissen. Er möchte das tun, wenn du ihn lässt. Und er möchte mit dir in Ewigkeit leben. Er möchte, dass du weder Flecken noch Runzeln hast, noch irgendetwas, was so ähnlich ist. Er möchte, dass du mit ihm wandelst in weißen Kleidern, weil du es wert bist. Er möchte mit dir die Ewigkeit verbringen und er möchte an deine Sünden denken.

[1:11:35] Denn es heißt hier: In jenen Tagen und zu jener Zeit wird man die Schuld Israels suchen. Dann wird man nach deinen Sünden suchen. Man wird sie nicht mehr finden. Sie sind nicht mehr vorhanden. Man wird in den Archiven blättern: Wo ist die Schuld von Christoph Kramp? Wo ist sie? Nicht mehr da? Weißes Blatt Papier. Alles getilgt. Alles weg. Aber Gott schaut uns an, als hätten wir nie gesündigt. An jenem Tag wird der Spross des Herrn schön und herrlich sein und die Frucht des Landes wird der Stolz und der Schmuck für die Entkommenen Israels sein. Und jeder, der übrig geblieben ist in Jerusalem, wird heilig genannt werden. Jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem. Verstehst du, im Buch des Lebens? Die Sünden sollen ausgetilgt werden, damit Jesus kommen kann. Und wenn das Werk zu Ende ist, wird er kommen.

[1:12:33] Wenn der Hohepriester mit seinem Werk im Allerheiligsten zu Ende war und all das getan hat, was dort im Geheimen getan werden sollte, dann ist er hinausgegangen und war wieder sichtbar für das Volk und hat das Volk gesegnet. Wenn Jesus fertig ist mit dem Gericht, wenn er den großen Versöhnungstag beendet hat, kommt er wieder, um sein Volk zu segnen. Wir leben in der Zeit vor der Wiederkunft. Jesus wird zum zweiten Mal erscheinen, und so wie der Sündenbock Aserseelen in die Wüste geschickt wurde, auf den alle Schuld gelegt worden ist, wird alle Schuld auf Satan gelegt werden und er wird in die Wüste der tausend Jahre geschickt werden, von denen wir nächste Woche mehr hören werden.

[1:13:09] Wir wollen zum Ende kommen, liebe Freunde, liebe Freundinnen. Das Untersuchungsgericht ist eine ernste Botschaft. Ist dir bewusst, dass jede Sekunde, die du lebst, aufgezeichnet wird? Jeden Tag gehen tausende von Sekunden Berichte in deine Bücher ein, in die Ewigkeit ein. Und du kannst sie nicht mehr zurückholen. Vielleicht bist du ein genialer Stratege. Vielleicht kannst du dir Dinge, die dir geklaut worden sind, immer wieder zurückholen. Große Oberherren konnten sich Länder erobern, aber niemand ist in der Lage, dorthin zu gehen und die Sekunden wieder zurückzuholen, die verschwendet worden sind. Du kannst die Worte, die du gesagt hast, nicht zurückholen. Du kannst die Gedanken, die du gedacht hast, nicht zurückholen. Sie sind dort.

[1:14:13] Weißt du, wie viele Sekunden du hast? Rate mal. Im Durchschnitt 2 Milliarden 546 Millionen 216 Tausend 640 Sekunden. Klingt gar nicht so viel, oder? Große Zahl, aber in Sekunden. Das ist die durchschnittliche Lebenszeit eines Menschen in Deutschland. 2 Milliarden noch was Sekunden. Alle aufgezeichnet. Es gibt so viele Dinge, die wir tun, von denen keiner was weiß. Aber Gott weiß sie. Gott sieht sie. Und die Frage ist: Mit dieser Wahrheit vor Augen, bewegt es dich, ein anderer Christ zu werden? Siehst du die Notwendigkeit, ein echter Christ zu sein, tief in deinem Herzen, die Verheißungen Gottes in Anspruch zu nehmen?

[1:15:09] Die Zeit rennt. Jesus Christus bietet dir seinen Dienst an. Er möchte, dass du gerettet wirst. All diese Sekunden, die dort eingehen in die Ewigkeit, mit denen kann er umgehen, wenn du ihm deine Sünden bekennst. Wenn du sagst: Ich möchte das nicht mehr tun. Ich möchte deine Kraft in Anspruch nehmen. Ich möchte durch deine Verheißung leben. Weil du es verheißen hast. Du hast die Wahl. Noch hast du die Wahl. Noch kannst du dich entscheiden, eine echte Reformation zu erleben. Jesus ist gestorben. Aber Jesus ist nicht nur gestorben. Er ist ins Allerheiligste gegangen, um dort für dich zu dienen.

[1:15:59] Das eine und das andere hängen zusammen. Sein Blut von Golgatha ist wertlos für dich, wenn du nicht mit ihm im Glauben ins Allerheiligste gehst. Denn der Weg des Blutes geht von Golgatha über das Heilige hin zu den 10 Geboten. Das ist der Weg des Heiligtums. Das Blut Jesu ist heute nicht mehr in Golgatha. Das Blut Jesu ist heute dort. Er ist als Vorläufer eingegangen. Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen. Du magst es vor deinen Eltern verheimlichen, vor deinem Ehepartner verheimlichen. Du magst es so geschickt machen, dass alle glauben, du bist der Heilige auf Erden. Wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

[1:16:43] Du hast die Wahl. Vielleicht sagst du: Es ist unmöglich zu überwinden. Weißt du, was Jesus gesagt hat? Lass dir an meiner Gnade genügen. Was heißt genügen? Was ist genügend? So viel wie notwendig ist, oder? Jesus sagt: Meine Gnade ist genügend. Wenn wir sagen: Aber Gott, ich kann das nicht überwinden. Jesus sagt: Meine Gnade ist genügend. Wenn wir sagen: Ich werde niemals diesen Kampf gewinnen. Meine Gnade ist genügend. Glaubst du das? Glaubst du, dass seine Gnade genügt, um dich zum Sieger zu machen? Dass seine Gnade genügt, um dich zum Gewinner zu machen? Du wirst Ruhe finden für deine Seele, wenn du zu ihm kommst, wenn du von ihm lernst und sanftmütig und demütig bist.

[1:17:31] So wie im großen Versöhnungstag das Volk Israel gebetet hat und sich gedemütigt hat, glaube ich, ist es an der Zeit, dass Christen aller Denomination, alle den Menschen, die mit ihm zu tun haben, das Gericht findet statt. Und niemand weiß – die letzte Minute – niemand weiß, wann es schließen wird. Jesus sagt: Ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Er sagt: Du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich komme. Du weißt nicht, wann dein Fall behandelt wird. Aber wenn das Gericht vorbei ist, dann heißt es nicht: Der Tod derer, die weiter Unrecht tun, und der Gerechte, der weiter Gerechtigkeit. Die Menschen werden weiter Häuser bauen und heiraten und essen und Autofahren und werden nicht wissen, dass im himmlischen Untersuchungsgericht der Fall entschieden ist. So oder so. Sie werden es nicht wissen.

[1:18:27] Wenn Jesus kommt, ist der Lohn schon entschieden. Als Noah die Arche baute, ging sieben Tage vor der Sintflut die Tür zu. Die Menschen damals haben nicht gedacht, dass jetzt ihr Leben vorbei ist, oder? Die haben gedacht, es ist nicht so schlimm, es wird schon weitergehen, das überleben wir auch. Aber sieben Tage vor der Sintflut war ihr Schicksal entschieden. Sie haben weiter geheiratet, sie haben weiter gespielt, sie haben weiter sich angeschrien und entschieden. Sie hatten die Gelegenheit verpasst. Und als es ihnen bewusst wurde, war es zu spät.

[1:19:09] Liebe Freunde, noch ist Gelegenheit. Noch kannst du zu Jesus kommen. Sie haben nichts gemerkt, bis sie in die Sintflut kamen. Und dann sagt Jesus: So wird auch die Wiederkunft des Menschen sein. Dasselbe Prinzip wird sich erfüllen. Auf welcher Seite wirst du stehen? Ich möchte dir eine Frage stellen, bevor wir den letzten Vers lesen. Stell dir vor, du bist gerade dabei, die Bibel, die dir langweilig erscheint, wegzulegen, um deinen Lieblingsfilm zu schauen. Oder du bist gerade dabei, den Vortrag in der Gemeinde nicht hinzugehen, weil du gerne Sport treiben möchtest. Oder du bist gerade dabei, dich eine Stunde lang im Spiegel zu betrachten, deine Kleider anzuschauen. Und du immer sagst, du hast keine Zeit für Gottes Worte, fürs Gebet. Und just in diesem Moment kommt dein Fall im Gericht auf. Und deine Taten werden verglichen mit deinem Bekenntnis. Und der Richter wird sagen: Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden. Ein zu oberflächliches Christentum.

[1:20:35] Noch ist Zeit. Noch ist Zeit, zu Jesus zu kommen. Er tilgt die Sünden aus, dort im Heiligtum. Bist du froh, dass du einen Hohepriester hast, zu dem du kommen kannst? Wir wollen schließen mit genau dieser Frage. Wer von uns möchte sagen: Ich bin dankbar, dass ich einen Hohen Priester habe. Und möchte nicht seine Hand heben, sondern als Ausdruck dessen auch gemeinsam mit mir aufstehen. Und sagen: Ja, ich bin dankbar dafür.

[1:21:09] Ich möchte eine zweite Frage noch stellen heute. Und sie nicht lange ausdehnen. Gibt es jemanden heute, dem bewusst geworden ist: Wenn Jesus heute meinen Fall untersuchen würde? Ich glaube, ich werde zu leicht. Dieser Aufruf ist nicht für dich, wenn du wirklich mit Jesus lebst und Freude hast und eine völlige Beziehung zu ihm hast. Das ist nicht für dich. Aber gibt es jemanden heute hier, der sagt: Ganz ehrlich, es muss sich etwas ändern in meinem Leben. Ich brauche eine Reformation. Ich muss wieder zurück zu dem, was ich vielleicht eigentlich schon weiß. Ich muss mir ein anderes Predigt nutzen. Jetzt, wo es mir so klar ist, eine Entscheidung zu fällen. Und das zeigen, indem ich hier nach vorne komme für ein spezielles Gebet. Gibt es jemanden, der den Mut hat? Amen.

[1:22:01] Und wie gesagt, fühle dich nicht gedrängt. Das ist eine ganz freie Entscheidung für dich, für ein ganz besonderes Gebet. Amen. Kommt hier ruhig nach vorne. Gibt es noch jemanden, der sagt: Ich brauche ein spezielles Gebet? Ich möchte wirklich deutlich machen, dass in meinem Leben momentan noch nicht das Gewicht des Evangeliums zu spüren ist. Amen.

[1:22:29] Wollen nicht lange ausharren, nur noch die letzte Gelegenheit, wenn jemand vielleicht mit sich ringt und sagt: Was denken die anderen, wenn ich nach vorne komme? Die freuen sich. Die Himmel, die Engel freuen sich für jeden Menschen, der diese Botschaft ernst nimmt und sagt: Ja, ich möchte Gott dienen. Kommt hier ruhig nach vorne. Hier ist noch Platz. Dann lasst uns gemeinsam niederknien und Gott danken für das, was er tut und ihn bitten, dass er uns diese Erfahrung schenkt.

[1:23:09] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass dein Wort unsere Herzen berührt hat. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir erkennen konnten, dass du ein gnädiger und liebender Gott bist, der alles getan hat, was in unendlicher Macht stand, um uns zu retten. Du hast Jesus selbst gesandt und wir danken dir von ganzem Herzen, dass du uns nicht nur Jesus gesandt hast, sondern auch Verheißung gegeben hast, dass wir ein erneutes und erfülltes christliches Leben leben können. Nicht nur alle sieben Tage, sondern jeden Tag. Vergib uns, so wir zu oberflächlich gewesen sind. Vergib uns, so wir einfach nur gedanklich vielleicht abgeschweift sind und den Namen Christus vielleicht bei uns behalten haben, aber nicht wirklich gelebt haben.

[1:23:55] Ich möchte dir besonders danken für alle diejenigen, die den Mut gehabt haben, jetzt nach vorne zu kommen, weil sie sagen, sie brauchen eine Reformation in ihrem Herzen. Etwas muss sich verändern und wir wissen, dass nur allein du das tun kannst. Du kannst uns abstrampeln, so wie wir wollen, aber du kannst uns wirklich tief reinigen. Und dafür danken wir dir. Und wir danken dir auch für alle diejenigen, die jetzt vielleicht diese Entscheidung getroffen haben, aber nicht den Mut gehabt haben, nach vorne zu kommen. Wir danken dir für alle diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, aber vielleicht am Livestream sitzen und nicht hierher kommen konnten. Bitte sei du mit jedem Einzelnen, schenk dir uns diese Reformation.

[1:24:31] Wir wissen, dass nicht das kleinste Körnlein, dass niemand, der verloren geht, weil er zu schwach war, sondern höchstens, weil er unaufrichtig war. Denn deine Stärke kommt gerade in der Schwachheit zum Tragen. Und wir danken dir, dass wir nicht stark sein müssen, sondern dass wir deine Stärke annehmen dürfen und dass du uns veränderst. Und wir danken dir, dass dein Gesetz so viel Freude machen darf, dass es uns zu dir für deinen Charakter deutlich macht und dass wir durch Anschauen verändert werden und dass Jesus Christus jetzt im himmlischen Untersuchungsgericht für uns spricht, für uns eintritt. Und dass, wenn wir einmal unser Fall untersucht wird, dass er sagen wird: Ich bin für alle diese Sünden gestorben. Und ich möchte, dass diese Person in den Himmel kommt, reingewaschen von allen. Wir danken dir, Jesus, für diese wunderbare Botschaft. In deinem Namen beten wir. Amen.

[1:25:31] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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