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Präsentation: Lehre einen Menschen das Fischen Teil 2.pdf (1,7 MB)

Erlebe den zweiten Teil der ARME Bible Camp Serie mit Emanuel Baek, wo wir uns auf praktische Prinzipien konzentrieren, die dir helfen, die Bibel nicht nur zu lesen, sondern sie auch wirklich zu studieren. Entdecke, wie du durch strukturierte Lesepläne, die Altes und Neues Testament, Evangelien und Weisheitsliteratur kombinieren, tiefer in Gottes Wort eintauchen kannst.


Weitere Aufnahmen

Serie: ARME BIBLE CAMP

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Transkript

[0:30] Okay, wir wollen euch wieder willkommen heißen zum zweiten Teil des Seminars.
[0:57] Bevor wir beginnen, möchten wir noch einmal den Heiligen Geist bitten, mit uns zusammen zu sein.
[1:04] Wir bitten auch alle jetzt nach herein zu kommen, dass wir gemeinsam starten können.
[1:07] So, lasst uns gemeinsam unser Haupt neigen und zu Gott beten.
[1:11] Unser Vater im Himmel, wenn wir noch einmal jetzt sein Wort aufschlagen,
[1:17] bitten wir um die Führung durch den Heiligen Geist.
[1:23] Bitte sei mit uns jetzt.
[1:26] Und wir bitten diese Dinge im Namen Jesu und wir bitten darum.
[1:32] Amen.

[1:33] So, in unserem nächsten Abschnitt werden wir uns ganz konkrete Prinzipien anschauen in den nächsten Stunden, in den nächsten Abschnitten, die uns helfen werden, in unserem persönlichen Alltag zu leben.
[1:53] Ich möchte ganz kurz mal so eine Umfrage machen.
[1:56] Gibt es irgendjemand in diesem Raum, hat jemand schon mal versucht, so einen Jahresleseplan mit der Bibel zu machen?
[2:09] Die ganzen Bibel in einem Jahr durch?
[2:10] Oh, wunderbar.
[2:12] Wenn du es noch niemals versucht hast und du auf die Amazing Facts Webseite gehst, da gibt es einen freien Bibelleseplan, der dir hilft, sozusagen strukturiert durch die ganze Bibel in einem Jahr durchzulesen.
[2:36] Und da gibt es natürlich eine ganze Reihe von anderen Leseplänen ebenfalls.
[2:40] Einige versuchen einfach, bei 1. Mose anzufangen und einfach durchzugehen.
[2:46] Also für mich hat das nicht so gut funktioniert, denn bei 3. Mose wurde mir das langweilig.
[2:59] Der Plan von Amazing Facts ist ausgezeichnet, denn da liest man jeden Tag ein wenig vom Alten und vom Neuen Testament und man liest jeden Tag auch aus den Büchern des Evangeliums und der Weisheitsliteratur und das kann man runterladen bei www.amazingfacts.org.

[3:24] Das ist wunderbar, aber du musst wissen, dass Lesen der Bibel und Studieren der Bibel zwei völlig verschiedene Dinge sind.
[3:38] Macht das Sinn für dich?
[3:41] Du könntest also die Bibel jeden Tag lesen und du würdest trotzdem nicht so sehr geistlich wachsen.
[3:51] Was wir uns als erstes anschauen wollen, ist das Prinzip über Gottes Wort nachdenken oder im Englischen auch meditieren.
[4:01] Es gibt ein tolles Zitat aus dem Buch Christ die Gleichnisse und sie spricht hier von der persönlichen Andachtszeit und das sagt sie im täglichen Studium, in was für einem Studium?
[4:20] Im täglichen Studium ist die Vers-für-Vers-Methode, die welche Methode, Vers-für-Vers, ist oft die hilfreichste.
[4:34] Der Student sollte wie viele Verse nehmen, einen Vers nehmen und den Verstand darauf konzentrieren, den Gedanken zu erfassen, den Gott für ihn in diesem Vers hineingelegt hat.
[4:55] Dann sollte er bei diesem Gedanken verweilen, bis dieser sein Eigner wird.
[5:00] Eine Passage, wie viele Passagen?
[5:07] Nur eine, die so studiert worden ist, bis ihre Bedeutung klar geworden ist, ist von einem größeren Wert, als das Durchlesen vieler Kapitel ohne bestimmte Absicht und ohne konkrete gewonnene Belehrung.

[5:28] Vielleicht haben einige von euch das schon getan, ihr arbeitet oder ihr geht zur Schule, ihr wacht am Morgen auf, ihr kommt gerade aus dem Army Bible Camp zurück, also jetzt fängst du an, die Bibel zu studieren und zu lesen und du bist ein schneller Leser.
[5:49] Du fängst im Johannes-Evangelium an und du schaffst es in 30 Minuten, in einem Morgen, 8 Kapitel durchzulesen.
[6:00] Und du gehst zum Frühstück und dann gehst du zur Schule und dann triffst du einen Freund oder einen Mitarbeiter und du sagst, wie geht es dir, ja, mir geht es gut und die Person fragt, was hast du heute Morgen studiert und du denkst nach, also ich habe auf jeden Fall 8 Kapitel gelesen und es war im Johannes-Evangelium, aber du kannst dich an einen Punkt aus 8 Kapiteln erinnern.
[6:35] Habt ihr sowas schon mal erlebt?
[6:41] Was Ellen White hier als, als gibt es eine sehr praktische Anweisung oder Verordnung, wie man besser die Andachten haben kann.
[6:52] Sie nennt es die Vers-für-Vers-Methode.
[6:57] Sie sagt, nimm nur einen einzigen Vers.
[6:59] Oder vielleicht sind es zwei Verse, die so einen Gleichnis bilden.
[7:11] Und was sie wirklich hervorhebt ist, dass Qualität über Quantität geht.

[7:23] Ja, er ist vielleicht so ungefähr 1,80 Meter oder so.
[7:26] 1,85 Meter vielleicht.
[7:28] Ich bin relativ groß.
[7:38] Also er wiegt ungefähr 55 bis 60 Kilo.
[7:45] Leute sagen immer, du bist zu dünn.
[7:47] Und wenn du mich jemals, das ist auch zu tun, wenn ihr mich jemals habt essen sehen.
[7:54] Er kann wirklich eine ganze Menge essen.
[7:59] Und es gibt ein ganz bestimmtes koreanisches Gericht, das ich sehr gerne mag.
[8:05] Und ich wurde einmal eingeladen in das Haus von jemandem.
[8:10] Und sie haben mir diese große Schale mit meinen Lieblingsnudeln gegeben.
[8:14] Und da waren alle verschiedene Leute, die gemeinsam gegessen haben.
[8:24] Und eine Schale ist eigentlich genügend für einen erwachsenen Mann.
[8:30] Also ich war zuerst fertig, weil ich sehr schnell esse.
[8:36] Dann habe ich um eine zweite Schale gebeten.
[8:41] Und einige haben gegessen und gesagt, wie bitte?
[8:44] Dann habe ich die zweite noch vollendet.
[8:48] Und ich habe eine dritte Schale gegessen.
[8:51] Aber ich sehe immer noch so aus.
[8:53] Was ist das Problem?
[8:57] Von einem jungen Alter an hat meine Mutter zu mir gesagt, du isst zu schnell und du kaust nicht wirklich gründlich.
[9:08] Und das ist wahrscheinlich immer noch wahr.
[9:10] Wenn du geistlich dich ernährst, dann bekommst du mehr Kraft, wenn du kleine Quantitäten, kleine Mengen nimmst und du sie langsam isst.
[9:29] Macht das Sinn?
[9:32] Das ist eigentlich das, was Ellen White hier sagt, was wir tun sollten.
[9:34] Und schaut mal, wie sie das hier sagt, wie wir das tun sollten.

[9:42] Das Wort bloß zu hören und zu lesen ist nicht genug.
[9:49] Deswegen habe ich am Anfang gefragt, wer von euch hat versucht, durch die Bibel durchzulesen.
[9:54] Und das ist eine gute Sache.
[9:58] Kennt jemand von euch HMS Richard, den alten noch, Senior?
[10:01] Ja, eine gewinnt.
[10:05] Er war früher ein ganz bekannter amerikanischer Evangelist, der ist jetzt tot.
[10:10] Er hat dieses Medien-Ministry in Amerika gegründet, Voice of Prophecy.
[10:16] Und jedes Jahr hat er die gesamte Bibel zweimal durchgelesen.
[10:24] Aber so hat er es getan.
[10:31] Er hat die gesamte Bibel im Januar komplett durchgelesen.
[10:39] Einige Gelehrte sagen, wenn du die Bibel komplett durchliest, ohne zu stoppen, dann könnte man von 1. Mose bis Offenbarung als Durchschlussleser in 75 Stunden durchlesen.
[10:51] Aber HMS Richard hat die ganze Bibel vom 1. bis zum 31. Januar durchgelesen.
[11:01] Und dann hat er die ganze Bibel vom 1. bis zum 31. Januar durchgelesen.
[11:09] Und dann hat er noch einmal einen langsamen Durchgang gemacht von 1. Februar bis 31. Dezember noch einmal die ganze Bibel durch.
[11:21] Und dann hat er die ganze Bibel vom 1. bis zum 31. Januar durchgelesen.
[11:27] Und wenn ihr Prediger werden wollt, dann ist das eine ganz interessante Sache, die man sich abgucken kann von einem der inspirierendsten Prediger unserer Kirche.
[11:39] Aber es nur zu lesen ist trotzdem nicht genug.
[11:43] Wer wirklich von der Schrift profitieren möchte, der muss über die Wahrheit, die ihm präsentiert worden ist, nachdenken oder auch meditieren.

[11:56] Unser Konzept von Meditation ist total ruiniert durch die östlichen Religionen.
[12:04] Wenn Ellen White von Meditation spricht, meint sie nicht unseren Verstand zu lehren.
[12:10] Schaut, was sie sagt, was Meditieren über das Wort eigentlich bedeutet.
[12:16] Sie sagt erstens durch ernste Aufmerksamkeit und betendes Denken muss er drittens die Bedeutung der Worte der Wahrheit lernen und tief vom Geist der heiligen Aussprüche trinken.
[12:40] Ihr möchtet es nur mal kurz hier aufzählen.
[12:46] Im geistigen Sinne bedeutet das eigentlich was es meint geistig über das Wort Gottes nachzudenken.
[12:56] Das erste was sie sagt ist sei wirklich aufmerksam, sehr ernst.

[13:02] Ich möchte mit euch eine Übung machen.
[13:06] Jeder von euch schließt seine Augen.
[13:08] Bitte öffnet sie nicht.
[13:12] Bitte öffnet nicht eure Augen.
[13:15] Wie viele von euch könnten wer von euch könnte sagen ohne jetzt nachzuschauen welche Farbe mein Schlips hat?
[13:30] Gerade haben sich mehr weibliche Hände als männliche gemeldet.
[13:34] Ihr könnt eure Augen wieder öffnen.
[13:38] Warum habe ich diese Einfachübung gemacht?
[13:40] Man sagt wohl, dass Frauen genauer auf Details achten als Männer.
[13:50] Welche Farbe meine Krawatte hat ist wirklich relativ unbedeutend.
[13:56] Aber wenn du ein Bibelstudent sein möchtest und zwar ein guter, dann musst du lernen auf Details zu achten.

[14:10] Und zweitens man sollte darüber nachdenken und zwar unter Gebet.
[14:18] Vielleicht kennt ihr John Bradshaw von It Is Written, er ist mit mir gemeinsam auf die Schule gegangen.
[14:26] Eines Morgens bin ich in seinen Raum hineingegangen und er war neben seinem Bett auf seinen Knien und hat seine Bibel geöffnet und sein Bett war auf einem Holzboden, kein Teppich.
[14:45] Und ich erinnere mich, wie ich gefragt habe, John hast du gerade deine Andacht?
[14:53] Und ich habe gefragt, warum sitzt du nicht auf einem Stuhl oder seinem Bett?
[15:01] Und er hat gesagt, weil Ellen White sagt, also ob man das jetzt buchstäblich nimmt oder symbolisch, macht es nicht auf jeden Fall Sinn, dass unser Bibelstudium mit Gebet verknüpft werden sollte.

[15:19] Und der dritte Punkt ist, dass wenn du die Bibel studierst, dann setze nicht voraus, dass du immer die Bedeutung der Worte schon kennst.
[15:29] Denn es gibt einige Worte, die manchmal sogar das Gegenteil von dem bedeuten der Bibel von dem was sie heute bedeuten.
[15:47] Wenn ich zu meinem Sohn sagen würde, ich lasse dich hinausgehen um zu spielen, das Wort lassen bedeutet ja jemand es erlauben.
[15:59] Aber im Buch Thessalonicher Paul ist das Wort, da bedeutet es genau das Gegenteil, nämlich etwas zu blockieren oder zu verhindern.
[16:24] Also setze nicht voraus, dass du immer gleich weißt, was die Worte bedeuten.

[16:32] Wir wollen jetzt ein Beispiel anschauen, wie man das ganz praktisch praktizieren könnte.
[16:38] Matthäus 6, Vers 33 ist einer meiner absoluten Lieblingsverse.
[16:44] Vor vielen Jahren als ich in der Schule war, oh man hat mir eigentlich angedroht, dass ich die Schule verlassen muss und da mussten meine Eltern angerufen werden oder geholt werden, um mich aus der Schule abzuholen.
[17:11] Und meine Eltern haben nochmal die Belegschaft dort überzeugt, dass ich eine Chance verdient habe.
[17:19] Und meine Mutter und ich sind dann an der Hauptstraße entlang gegangen und ich habe zu meiner Mutter gesagt, ich weiß auch nicht, wenn ich das jetzt weitermache, dann weiß ich nicht, wo ich am Ende landen werde in meinem Leben.
[17:39] Und an diesem kritischen Moment in meinem Leben, da hat meine Mutter zu mir gesagt, wenn du das Reich Gottes an die erste Stelle setzen wirst, wenn du Gott an oberste Priorität haben wirst, dann hat Gott versprochen und seit dieser Zeit hat dieser Vers besondere Bedeutung für mich.
[18:05] Das ist natürlich keine Predigt, aber ich möchte diesen Punkt zumindest kurz gemacht haben.
[18:11] Vielleicht gibt es jemanden, der zum Army Bible Camp gekommen ist und du hast den Eindruck, Gott ruft dich etwas für ihn zu tun.
[18:21] Vielleicht würde das beinhalten deine Ausbildung oder deinen Job aufzugeben.
[18:26] Vielleicht bedeutet es umzuziehen oder deinen Kalender umzuändern und du hast Angst aus deiner komfortablen Routine herauszutreten in das Unbekannte hinein.
[18:50] Nimm Hoffnung.
[18:54] Ich habe die Verheißung von Jesus getestet, wenn du Gott an die erste Stelle setzt, dann wird Gott sich um dich kümmern.

[19:09] Aber was bedeutet es darüber zu meditieren?
[19:11] Hier ist, was ich tun würde.
[19:15] Also wir sollten ernst aufmerksam sein und denken wir nach und beten dabei und dann lernen wir die Bedeutung der Worte.
[19:28] Also in Englisch beginnt Matthew 6,33 mit dem Wort BUT.
[19:32] In Deutschland beginnt es nicht, aber es ist da.
[19:40] Jetzt, die meisten Menschen würden das einfach überlassen, weil sie denken, ich weiß, was das bedeutet.
[19:48] Aber erinnert euch, alles ist da für eine Grundlage.
[19:53] Ich möchte euch eine Frage stellen.
[19:59] Was würde sich in der Passage ändern, wenn Jesus gesagt hätte, und trachtet, was wäre der Unterschied, wenn er stehen würde, und trachtet?
[20:15] Dann müsste es etwas sein, was Jesus bereits gesagt hat.
[20:22] Dann würde das, was Jesus bereits gesagt hat, das würde dann wie ein Plus sein.
[20:30] Also das eine und das andere würden zusammen gehören.
[20:32] Macht das Sinn?
[20:40] Aber wenn Jesus gesagt hätte, oder trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, was wäre der Unterschied?
[20:48] Dann hätte man eine Wahl.
[20:52] Man könnte etwas anderes tun oder man könnte zuerst nach dem Reich Gottes trachten.
[20:58] Aber das ist nicht, was es heißt.
[21:00] Aber es heißt viel mehr.
[21:04] Und im Englischen ist es sogar aber.
[21:10] Und was daran impliziert ist, ist das, was jetzt kommen wird.
[21:16] Und zwar, dass es im Kontrast ist zu dem, was vorher gewesen ist.
[21:19] Indem ich nur das Wort viel mehr oder aber betrachte, was Jesus jetzt gleich sagen wird, ist ein Kontrast zu dem, was Jesus gerade schon gesagt hat im Vers davor.
[21:37] Wenn das klar ist, sage bitte Amen.
[21:41] Okay, wir verstehen das soweit.
[21:45] Wir meditieren über das Wort Gottes.
[21:49] Wir sind aufmerksam.
[21:55] Wir beten während wir darüber nachdenken und wir versuchen die Bedeutung der Worte richtig heraus zu kristallisieren.

[22:05] Das nächste Wort ist das Wort Trachten.
[22:19] Aber einige von uns haben so einen Schlüssel.
[22:29] Also jeder von uns weiß, was das ist.
[22:39] Das Problem mit solchen Schlüsseln ist, dass man sie ganz leicht verliert.
[22:43] In Amerika verliere ich ständig meine Autoschlüssel.
[22:49] Selbst wenn man so ein Handy hat, es ist so einfach, dass man es verliert.
[22:57] Wenn wir nach etwas suchen, da suchen wir meist nach etwas, was wir schon gehabt haben und dann verloren haben.
[23:09] Was bedeutet das?
[23:13] Es gab also Menschen, die der Bergpredigt zugehört haben.
[23:23] Sie hatten einmal das, was Jesus ihnen sagt, wonach sie wieder suchen sollten, aber sie haben es verloren.
[23:35] Aber das Wort suchen wird verwendet, wenn man etwas gehabt hat und dann verloren hat.
[23:40] Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit, etwas zu trachten oder zu suchen.
[23:48] Weil wir jetzt in Europa sind, da würde ich gerne noch eine ganz kurze Nebennotiz der Geschichte euch mitteilen.
[23:58] Das waren die germanischen Stämme, die den Reich zerstört haben.
[24:14] Einer der Könige dieser germanischen Stämme, ich glaube, es war von den Ostgoten, er hat wirklich viel Reichtum angehäuft.
[24:22] Aber damals gab es keine Schweizer Banken.
[24:26] Also, wenn du all dieses Gold hast, wo wirst du es verstecken?
[24:38] Er hat etwas ziemlich Erstaunliches getan.
[24:42] Was er getan hat, er hat den Lauf eines Flusses umgelenkt und im Flussbett hat er seinen Schatz vergraben.
[24:52] Dann haben sie den Fluss wieder umgeleitet, dass er wieder im eigentlichen Flusslauf gewesen ist.
[25:04] Und dann hat er all diejenigen umgebracht, die ihm geholfen haben.
[25:14] Das war ziemlich sicher.
[25:16] Aber hier ist das Problem.
[25:18] Er ist nämlich an einem Zeitpunkt gestorben und bis auf diesen Tag, niemand hat bis heute den Ort gefunden, wo dieser Schatz vergraben ist.
[25:33] Seit langer Zeit suchen Menschen danach.
[25:38] Man sucht also nicht immer nur nach etwas, was man schon gehabt hat und dann verloren hat.
[25:46] Manchmal sucht man auch nach Dingen, die man niemals vorher gehabt hat.
[25:52] Wenn Jesus das Wort suchen verwendet, dann spricht er zu zwei Gruppen von Menschen.
[26:04] Einige hatten bereits das, wovon Jesus spricht, aber sie haben es verloren.
[26:13] Aber manche hatten es niemals gehabt.

[26:17] Und das nächste ist das Wort ihr.
[26:19] Im Deutsch ist es quasi impliziert.
[26:23] Das ist eine Anrede mit impliziert.
[26:25] Das ist sehr wichtig.
[26:27] Wenn du die Bibel studierst, dann werden nämlich bestimmte Passagen an bestimmte Personen oder Gruppen gerichtet.
[26:40] Wenn wir also das betrachten, das ist ja, go on.
[26:48] Jesus spricht also zu einer generellen Versammlung, einer Zuhörerschaft am Berg, dann können wir davon ausgehen, dass Jesus letztendlich zu allen Menschen spricht, nämlich auch zu uns.

[27:04] Das nächste Wort ist das Wort zuerst.
[27:08] Jesus sagt also, du sollst etwas trachten oder suchen.
[27:14] Es muss aber zuerst geschehen.
[27:18] Was bedeutet zuerst?
[27:21] Was impliziert das?
[27:27] Da ist Ordnung mit impliziert.
[27:31] Es könnte auch ein Rang sein.
[27:35] Es geht also in diesem Kontext um Priorität oder Ordnung.
[27:41] Reihenfolge ist so.
[27:45] Was immer Jesus auch von ihnen möchte, nachdem sie trachten sollen, sollte es vor der Erziehung noch kommen.
[27:55] Ja oder nein?
[27:59] Wie kannst du sicher sein?
[28:07] Das Wort zuerst beinhaltet, dass es das absolut erste ist und da kommt nichts davor.
[28:15] Was Jesus uns anbietet, geht es sogar, steht es noch über unsere Familie?
[28:24] Einige denken vielleicht, vor meiner Frau oder vor meinen Kindern oder vor meinen Eltern.
[28:34] Die Antwort ist ja.
[28:38] Denn wenn Jesus sagt er zuerst, dann ist das sehr eindeutig.
[28:47] Da gibt es keinen Nebensatz, keine Einschränkung.
[28:51] Es bedeutet wirklich, vor allem anderen.
[28:55] Und ich glaube, es gibt bestimmt jemanden hier, da glaube ich, dass es bestimmt einige gibt, die sich entscheiden müssen, die Dinge Gottes als zur ersten Priorität in ihrem Leben zu machen.
[29:15] Aber in deinem Leben, wenn du ehrlich bist, Gott ist zweiter, dritter oder vielleicht fünfter.
[29:24] Was deine Freunde oder deine Familie sagen, wird dann wichtiger sein als was Gott sagt.
[29:34] Was dein Ehepartner denkt, wird dann wichtiger sein als was Gott sagt.
[29:42] Was deine Eltern sagen, wäre dann wichtiger als was Gott sagt.
[29:53] Aber du kannst da hinaus drehen und sagen, Gott, ich bin willig, ich möchte dich an die erste Stelle setzen.

[30:03] Den nächsten Abschnitt habe ich quasi zusammengenommen, weil der so oft in der Bibel vorkommt.
[30:11] Da geht es nämlich um einen Ausdruck, den es im Neuen Testament ganz oft gibt.
[30:21] Zuerst müssen wir verstehen, was ein Königreich ist.
[30:25] Das ist eigentlich der Herrschaftsbereich eines Königs.
[30:31] Und irgendwann haben sie das dann Königreich genannt.
[30:39] Ein Königreich ist sehr unterschiedlich.
[30:42] In einer Republik zum Beispiel.
[30:48] Kennt jemand ein Königreich, das heute noch ein Königreich ist?
[30:54] Großbritannien ist ein Königreich.
[30:58] Die Niederlande sind auch noch ein Königreich.
[31:02] Amerikaner haben nicht viel Ahnung von Geografie.
[31:08] Also hier ist ein interessanter Nebengedanke.
[31:12] Momentan in dieser Welt, da gibt es einen lebenden König.
[31:22] Ich glaube, er hat sein Königreich seit über 60 Jahren regiert.
[31:30] Er ist der älteste lebende regierende Monarch der Welt.
[31:34] Und es ist nicht Großbritannien und es ist nicht die Niederlande.
[31:39] Man müsste nach Südostasien gehen, um zu diesem Königreich.
[31:43] Weiß jemand?
[31:45] Es ist Thailand.
[31:49] Er begann im Alter von 18 zu regieren und er ist jetzt über 70 Jahre alt.
[31:59] Wenn du nach Thailand gehst, sie lieben ihren König.
[32:05] Sie haben eine nationale Fluggesellschaft und als der König in Thailand 75 Jahre alt wurde, jedes Flugzeug dieser Fluggesellschaft hat es in großen Buchstaben gehabt.
[32:21] Da haben sie drauf geschrieben, zum 75. Geburtstag seiner Majestät.
[32:29] Also für den Präsidenten der Vereinigten Staaten macht man das jedenfalls nicht.
[32:34] Und für die Kanzlerin Deutschlands macht man das glaube ich auch nicht, oder?
[32:40] Also in Thailand lieben die wirklich ihren König.
[32:46] Wusstet ihr, dass der König von Thailand in der Schweiz ausgebildet wurde?
[32:54] Er hat also im Ausland studiert, aber sein Königreich ist Thailand.
[33:00] Ich möchte eine einfache Frage stellen.
[33:04] Wenn der König von Thailand in der Schweiz ist, wo ist sein Herrschaftsbereich?
[33:10] Es ist immer noch Thailand.
[33:14] Einige sagen die Schweiz.
[33:16] Es ist immer noch Thailand.
[33:20] Macht das also Sinn?
[33:22] Der König, der muss also nicht unbedingt in seinem Herrschaftsbereich leben, um es zu regieren.
[33:31] Macht das Sinn?
[33:35] Wenn es also heißt, trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich oder dem Königreich Gottes.
[33:41] Wer ist der König in diesem Reich Gottes?
[33:45] Natürlich Gott.
[33:47] Um ganz genau zu sein, ist es Jesus.
[33:53] Wo ist der Herrschaftsbereich?
[33:56] Wo ist der Herrschaftsbereich, wo Jesus regieren wollte?
[34:00] Wo ist das?
[34:02] In unserem Herzen.
[34:04] Macht das also Sinn?
[34:06] Er ist im Himmel.
[34:10] Er möchte aber im Herrschaftsbereich deines Herzens regieren.
[34:14] Macht das Sinn?
[34:18] Das erste, was jede Person tun sollte, ist zuerst Jesus, den König seines Herzens zu machen.
[34:28] Wenn jemand der König ist, macht das dann Sinn, dass man ihn auch gehorchen sollte?
[34:36] Wisst ihr, dass in Thailand da gibt es ausgesprochen interessante Regeln bezüglich des Königs?
[34:46] Jede Münze hat ein Bild vom König.
[34:49] Jede Münze hat ein Bild vom Kopf des Königs.
[34:55] Macht keinen Unterschied, ob du ein Bürger Thailands bist oder nicht.
[35:01] Wenn eine Münze auf den Boden fällt, dann ist es gegen das Gesetz, auf sein Gesicht zu treten.
[35:11] Wenn du Bilder von ihm in deinem Haus hast, dann muss das Bild des Königs immer höher sein als alle anderen Bilder im Haus.
[35:25] Wenn du ein Christ bist, darf das Bild von dir etwas höher sein.
[35:31] Aber der Punkt ist, sie haben großen Respekt vor ihrem König.
[35:37] Ich muss zurückkommen zum Thema.
[35:41] Wenn der König dich bittet, etwas zu tun, dann musst du auch gehorchen.
[35:49] Wisst ihr, dass Gerechtigkeit gehorsam Gottes Geboten gegenüber ist?
[35:57] Deswegen sagt die Bibel, trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.
[36:05] Warum würdest du ihn Herr nennen, wenn du nicht die Dinge tust, die er sagt?
[36:11] Was haben wir mit dieser Übung gemacht?
[36:15] Haben wir eine sehr einfache Wahrheit illustriert.
[36:17] Wenn du die Bibel studierst, sei wirklich aufmerksam und versuche unter Gebet die Bedeutung der Worte zu verstehen.

[36:37] Ich möchte euch eine Gelegenheit geben, das auszuprobieren.
[36:41] Wir werden jetzt wieder zu Daniel 8, Vers 14 gehen und ich brauche vier Freiwillige, die zu unserem Mikrofon kommen und jeder von denen nimmt sich ein Wort vor.
[37:10] Und ich möchte euch bitten, dass ihr dann über diese Worte nachdenkt und sagt, warum diese Worte so wichtig sind für diesen Vers.
[37:21] Das erste ist also bis zu.
[37:25] Das zweite Wort ist dann.
[37:29] Das dritte Wort ist Heiligtum.
[37:34] Das dritte Wort ist dann rechtfertigen oder reinigen.
[37:38] Also versteht ihr, was ich euch frage?
[37:40] Okay, haben alle verstanden?
[37:42] Ich möchte mich nochmal wiederholen.
[37:45] Wir haben Matthäus 6, 33 angeschaut.
[37:51] Wir haben gesagt, wenn es mit "und" angefangen hätte, dann hätte es etwas anderes bedeutet.
[37:57] Wenn es mit "oder" angefangen hätte, hätte es etwas anderes bedeutet.
[38:03] Aber es fängt mit "trachtet vielmehr" an.
[38:07] In Daniel 8, Vers 14, es heißt "bis zu".
[38:12] Was, wenn es etwas anderes bedeutet?
[38:14] Lasst es uns tun.
[38:20] Vier Freiwillige.
[38:22] Seid nicht schüchtern.
[38:24] Kommt einfach zu dem Mikrofon und schreibt mit uns, was ihr versteht, die Bedeutung des Verses von den vier Wörtern und der Nuance der Bedeutung.
[38:37] Ist alle klar, was ich frage?
[38:39] Versteht ihr, was ich frage?
[38:41] Ja.
[38:43] Wer möchte der erste sein?
[38:47] Vielleicht müssen wir ihm ein wenig Zeit geben.
[38:49] 30 Sekunden.
[38:51] Braucht ihr 30 Sekunden?
[38:57] Wer immer möchte, sich frei fühlen, ihr braucht nur ein einziges Wort zu wählen aus diesen vier und ihr könnt vorne an das Mikrofon kommen, was ihr für Fragen und Gedanken dazu habt.
[39:15] Der nächste gleich hinterher.
[39:25] Wir können gleich vier Leute hintereinander aufstellen.
[39:31] Das Wort "dann" bedeutet, nachdem die 2300 Jahre vorbei sind.
[39:56] Es ist eine Zeitperiode und nach der Zeitperiode kommt dann etwas.
[40:00] Also eine Abfolge.
[40:03] Also noch drei weitere Optionen.
[40:09] Also das Wort "bis zu" bedeutet, erst dann, wenn diese Zeit, also sprich, diese genaue Zeit von diesen 2300 Morgen vergangen sind.
[40:33] Es ist wie eine Zeitspanne, die gegeben wird.
[40:37] Ja.
[40:39] Man würde sagen, von hier und das ist alte Englisch, bis zu, bis dahin.
[40:47] Von hier bis nach Stuttgart ist eine Stunde.
[40:55] Also "bis zu" bedeutet eine Spanne, eine Distanz.
[40:59] Dankeschön.
[41:01] Zwei weitere Worte.
[41:03] Heiligtum und und Reinigen.
[41:07] In Deutschland heißt es rechtfertigen.
[41:09] Rechtfertigen, okay, das ist auch in Ordnung.
[41:13] Wiederum, wir fragen nicht für super ultra profan, aber nur ein paar Beobachtungen aufgrund von dem, was wir sehen.
[41:26] Gibt es noch jemand?
[41:28] Ja.
[41:50] Okay, es gibt also etwas, was gereinigt werden muss.
[41:54] Ja.
[41:56] Das ist eine ziemlich gute Beobachtung.
[42:02] Denn vieles hätte ja gerechtfertigt oder gereinigt werden können.
[42:11] Es ist also keine nebulöse Sache, es ist ziemlich konkret.
[42:15] Es geht um das Heiligtum und er hat über Reinigen auch gesprochen.
[42:21] Ja.
[42:24] Hier in diesem Text können wir schauen.
[42:26] Es geht um himmlisches Heiligtum, gereinigt ein Heiligtum, nicht irgendein Heiligtum.
[42:34] Weil ist diese Spanne von 2.300 Abende und Morgen und danach wissen wir, das sind Jahre und das könnte nicht sein, dass das irdische Heiligtum gereinigt wird, sondern um das himmlische Heiligtum geht es.
[42:50] Gute Beobachtung.
[42:53] Was du gesagt hast, ist sehr, sehr wahr.
[42:59] Ja, das ist eine sehr tiefe Sache, die du gerade gesagt hast.
[43:03] Ich wäre jetzt zufrieden, wenn jemand gesagt hätte, das Wort reinigen oder rechtfertigen oder rechtfertigen bedeutet, das vorher etwas falsch war, es war irgendwie verschmutzt.
[43:19] Ja, aber was du gesagt hast, ist natürlich sehr weitfassend und richtig.

[43:27] Beispiele, wie man meditieren kann.
[43:29] Wir wollen ein weiteres Prinzip anschauen.
[43:43] Also die Folien, die wir jetzt mit euch teilen, könnt ihr alle gerne bekommen.
[43:50] Also habt jetzt keine Angst, dass ihr nicht alles mitgeschrieben habt.
[44:00] Was wir aber machen wollen, für jedes Prinzip bekommt ihr weitere Verse, an denen ihr dieses Prinzip trainieren könnt.
[44:06] Diese Verse sind gute Einsteigerverse, um ein Wort nach dem anderen sich so zu durchdenken.
[44:10] Also versucht es einfach, diese Verse zu nehmen und dieses Prinzip selbst anzuwenden.
[44:16] Wir wollen jetzt zu einem nächsten Prinzip kommen und zwar das Gesetz der ersten Erwähnung oder des ersten Vorkommens.
[44:22] Wer kann sich noch an das ABC des Bibelstudiums erinnern?
[44:26] Was ist A?
[44:28] Das ist das Gesetz der ersten Erwähnung oder des ersten Vorkommens.
[44:32] Wer kann sich noch an das ABC?
[44:35] Was ist A?
[44:37] Alle Schriften und dann kommt B.
[44:39] Beginne von vorne.
[44:41] Und das ist jetzt das Prinzip, das wir praktisch üben wollen.
[44:45] Nehmen wir mal an, ihr geht in einen Vortrag in die Gemeinde und das Thema ist der Sabbat.
[44:53] Welcher Evangelist, den ihr jemals gehört habt, hat mit Kolosser 2 Vers 16 begonnen?
[44:57] Habt ihr mal eine Predigt gehört über den Sabbat, die bei Kolosser 2 Vers 16 anfängt?
[45:04] Zum Beispiel in 1. Mose 2 Vers 1-3, wo es heißt, Gott segne den 7. Tag und heilige ihn und so weiter und so fort.
[45:12] Wenn es zum Beispiel über den Zustand der Toten geht, wer von euch würde seine Bibelstunde beginnen mit dem reichen Mann und Lazarus?
[45:20] Würdet ihr jetzt damit beginnen?
[45:22] Wo würdet ihr anfangen?
[45:24] Zustand der Tote, Seele, all diese Themen, Schöpfung, wo?
[45:28] 1. Mose 2 Vers 7.
[45:30] Ganz vorne, nicht wahr?
[45:32] Wo die Seele definiert wird, wo es heißt, dass der Mensch aus Materie und aus dem Atem Gottes, dem Lebensodem besteht und eine lebendige Seele wurde.
[45:40] Das ist ein Prinzip, das wir zwar kennen, aber selten praktisch anwenden.
[45:44] Jetzt machen wir eine praktische Übung.
[45:46] Nehmen wir uns vor, morgen früh, ihr seid motiviert, ihr denkt, ich möchte das jetzt ausprobieren.
[45:54] Ich möchte studieren.
[45:56] Ich möchte ein biblisches Thema studieren und zwar das Thema Gnade.
[46:01] Was würde ich jetzt technisch machen, um das Prinzip anzuwenden?
[46:05] Wie komme ich jetzt an das erste Vorkommen?
[46:07] Was muss ich tun?
[46:09] Schauen, wo es das erste Mal vorkommt.
[46:11] Kann ich ja nicht jedes Mal die Bibel von vorne anfangen zu lesen, bis das Wort zum ersten Mal vorkommt.
[46:15] Eine Konkordanz.
[46:17] Und es gibt verschiedene Arten von Konkordanzen.
[46:21] Es gibt die unvollständigen und die vollständigen.
[46:23] Welche sind wohl die besseren?
[46:25] Die vollständigen.
[46:27] Die unvollständigen sind auch gut.
[46:29] Das erste Vorkommen.
[46:31] Wobei ich natürlich dazu sagen möchte, wir sind nicht Pharisäer.
[46:35] Wir wollen es nicht auf das direkte Vorkommen des Wortes beschränken.
[46:39] Manchmal kommt auch eine Idee vor, obwohl das Wort nicht vorkommt.
[46:43] Aber jetzt aus Übungsgründen wollen wir einfach mal nach dem ersten Vorkommen des Wortes konkret danach suchen.
[46:51] Wo kommt eurer Meinung nach, und alle, die es vielleicht schon ganz klar wissen, wo kommt zum ersten Mal das Wort Gnade vor?
[47:04] Bei Noah, nicht wahr?
[47:06] Schauen wir mal gemeinsam in 1. Mose 6 und ihr könntet auch eure Konkordanz aufschlagen.
[47:12] Hat jemand von euch eine Konkordanz mitgebracht zum Army Wahlbekenntnis?
[47:16] Sehr gut, die werden jetzt gleich gebraucht.
[47:18] Freu mich.
[47:20] Und wer keine Konkordanz hat, aber Internet oder Computer, kann das auch im Internet.
[47:24] Es gibt heute Computerprogramme, alles mögliche.
[47:27] Gnade kommt zum ersten Mal vor in 1. Mose 6 Vers 8.
[47:31] Jetzt, warum ist das so entscheidend für mein Verständnis von Gnade?
[47:35] Was war die Situation zur Zeit von Noah?
[47:39] Die Erde war verdorben.
[47:41] Wie viel Prozent von der Erde?
[47:43] Alles.
[47:47] Fast alles, sicher.
[47:49] Die Erde war fast vollständig verdorben und als Konsequenz davon hatte Gott was gedacht oder was geplant?
[47:53] Ein Gericht.
[47:55] Und was war das für ein Gericht?
[47:57] Das war die Sintflut.
[48:01] Und in diesem Kontext, dass Gott ein Gericht sendet, sagt die Bibel, Noah aber fand was?
[48:11] Gnade.
[48:13] Was bedeutet also Gnade gemäß des ersten Vorkommens?
[48:17] Es ist etwas, das uns zugutekommt in Zeiten oder im Kontext, wenn es da kein Gericht gibt, gibt es doch keine Gnade, oder?
[48:28] Man kann nicht begnadigt werden, wenn da gar kein Gericht ist.
[48:32] Heute ist aber der Zustand, dass viele Menschen von Gnade reden, viele Christen Gnade, Gnade, Gnade, aber beim Wort Gericht Ausschlag bekommen.
[48:42] Aber Gnade versteht man gar nicht, wenn man nicht auch versteht, was das Gericht ist.
[48:46] Gnade macht nur Sinn im Kontext eines Gerichtes.
[48:50] Und wann immer die Bibel später das Konzept Gnade verwendet, dann immer im Kontext, dass es dort auch ein Gericht gibt.

[48:58] Schauen wir ein anderes Beispiel an.
[49:00] Alle, die ihre Konkurrenz haben, können sich startklar machen zum Blättern.
[49:04] Seid ihr bereit?
[49:06] Das nächste Thema, das wir studieren könnten, übernächsten Morgen wäre das Thema Anbetung.
[49:14] Anbetung ist ein wunderbares Thema.
[49:16] Jetzt frage ich mal diejenigen, die eine Konkurrenz haben.
[49:21] Anbeten oder Anbetung in einer dieser Spielarten, wo kommt das zum ersten Mal vor?
[49:25] Wer es hat, möge seine Hand mal strecken von den Konkurrenzbesitzern.
[49:29] Anbeten oder Anbetung.
[49:31] Ah, da haben wir schon einige.
[49:35] Da hat noch jemand.
[49:37] Ja, gut.
[49:39] Hoffentlich haben wir das gleiche.
[49:41] Okay, was hast du?
[49:45] 1. Mose 24 ist ziemlich gut schon, aber ich glaube, es gibt einige, die sind noch früher oder dahinter.
[49:58] 2. Mose 23 ist auch gut, aber ist noch weiter fern.
[50:04] Noch jemand?
[50:06] Ja.
[50:08] Ganz genau.
[50:10] 1. Mose 22,5. Schauen wir mal gemeinsam hin.
[50:12] Und alle, die keine Konkurrenz mit haben, die bringen das nächste Mal ihre Konkurrenz mit.
[50:16] Übrigens, wisst ihr, was früher bekannt war?
[50:18] Er war der alte Mann mit der Bibel und der Konkurrenz.
[50:20] Adventisten waren früher dafür bekannt, dass sie immer ihre Bibel und ihre Konkurrenz dabei hatten.
[50:28] Habt ihr das gewusst?
[50:30] Amen.
[50:32] Denn entweder ihr seid absolute brillante Genies, die wissen, wo ihr die Bibel versteht, oder ihr nehmt eine Hilfe.
[50:40] Und eine Konkurrenz ist eine Hilfe.
[50:42] Also 1. Mose 22,5 sagt uns, da sprach Abram zu seinen Knechten und der Knabe, wollen dorthin gehen und was tun?
[50:51] Was tun?
[50:53] Anbeten und dann wollen wir wieder zu euch kommen.
[50:57] Jetzt möchte ich euch eine Frage stellen.
[50:59] Jetzt haben wir das gefunden.
[51:01] Wie hilft uns dieser Vers zu verstehen, was Anbetung wirklich bedeutet?
[51:07] Was könnt ihr aus diesem Vers über Anbetung lernen?
[51:11] Gibt es jemand, der sagt, ja?
[51:15] Er war gehorsam, obwohl es ihm vielleicht gar nicht gut dabei ging, emotional.
[51:21] Ihr kennt alle die Geschichte.
[51:23] Was hat Gott ihm verlangt?
[51:25] Seinen Sohn.
[51:27] Deinen einzigen, den du liebst.
[51:31] Er ist gehorsam.
[51:33] Okay, was noch?
[51:35] Es ist ein Opfer.
[51:37] Abram hat sich nicht besonders gut gefühlt.
[51:41] Anbetung.
[51:44] Anbetung bedeutet also nicht, dass ich eine tolle Zeit habe in der Gemeinde oder dass ich den Heiligen Geist in meinem Rücken spüre, wie er über mich kommt.
[51:56] Das ist nicht Anbetung.
[51:58] Anbetung bedeutet, dass ich das auf den Altar lege, was schlecht ist, sogar das, was eigentlich gut ist.
[52:08] War Isaak schlecht?
[52:10] War Isaak ein Problem?
[52:13] Wir kämpfen schon damit, die schlechten Gewohnheiten aufzugeben, aber Isaak war keine schlechte Gewohnheit.
[52:19] Isaak war die Erfüllung einer Verheißung.
[52:23] Jetzt, ihr wisst vielleicht, dass das Thema Anbetung oftmals auch zu tun hat mit Gottesdienstform und Musik.
[52:31] Darf ich eine halbe Minute über Musik predigen?
[52:35] Ich glaube, jeder von uns hat eine ziemlich konkrete Vorstellung, welche Musik nicht im Gottesdienst gespielt werden würde, oder?
[52:43] Und manchmal ist diese Vorstellung von uns unterschiedlich.
[52:49] Der eine sagt, dieses Liederbuch geht gar nicht.
[52:51] Der andere sagt, dieses Liederbuch ist eine Katastrophe.
[52:53] Der nächste sagt, dieser Musikstil ist ganz teuflisch oder ganz schlecht.
[52:59] Das Problem ist nur, die Gründe sind genau, es ist genau die Musik, die ich nicht mag.
[53:10] Und es gibt Leute, die verteufeln die Rockmusik und die Hiphopmusik und die Technomusik und lieben den Musikantenstall oder spielen klassische Musik im Gottesdienst, die ganz und gar nichts mit Gott zu tun hat.
[53:22] Und andersrum, in alle Richtungen.
[53:26] Was lernen wir aus diesem Vers über Musik?
[53:30] Abraham in seiner Anbetung war bereit, das auf den Altar zu legen, was sogar gut war.
[53:38] Anbetung bedeutet, ich bin bereit, jeden Musikstil auf den Altar zu legen und dann kann Gott entscheiden, was ich zurückbekomme.
[53:50] Hat Abraham den Isaak zurückbekommen?
[53:52] Hätte er nicht sagen können, Gott, ich weiß sowieso, dass er er muss ja lebendig sein, er soll ja Nachkommen zeugen, deswegen behalte ich ihn mal zurück, ich gebe dir mal was anderes, was ich nicht gebrauchen kann.
[54:02] Das wäre keine Anbetung gewesen.
[54:04] Wenn wir sagen, ich verzichte auf die Musik, die ich sowieso nicht mag, dann ist das keine Anbetung.
[54:11] Anbetung ist die Grundeinstellung, ich lege auch das auf den Altar, was mir am allerwertesten und liebsten ist.
[54:19] Hat jemand von euch so eine Lieblingsmusik zu Hause, tiefe geistliche Musik, von der ihr genau wisst, da kann Gott gar nichts dagegen haben?
[54:25] Bist du bereit, selbst diese Musik auf den Altar zu legen, damit Gott entscheiden kann?
[54:33] Das ist der Geist.
[54:36] Und ich glaube, wenn jeder von uns in diesem Geist Anbetung verstehen würde, ich glaube, viele Diskussionen wären ganz schnell vorbei, weil Gott entscheiden könnte, nicht unser Geschmack, nicht unsere Kultur oder irgendwelche Musikexperten, sondern Gott.
[54:50] Und Gott hat eine klare Meinung über Musik, aber dazu ein andermal mehr.
[54:54] Gut.

[55:04] Also schlagen wir eine Offenbarung auf.
[55:06] Es heißt, welche Richter da kommen wir aber gleich dazu.
[55:14] Und zwar Offenbarung 16 Vers 16.
[55:24] Aber dieses Prinzip der ersten Erwähnung ist äußerst hilfreich, wenn es um die Offenbarung geht.
[55:38] Die Offenbarung gibt uns unsere Hinweise, dass wir genau dorthin gehen sollen, wo die Dinge zuerst erwähnt werden.
[55:46] Zum Beispiel spricht die Offenbarung 12 von dem Drachen, der alten Schlange.
[55:54] Dann heißt es im Original sogar, die Schlange aus alter Zeit.
[56:02] Wo ist der Bezug da?
[56:04] Die Schlange aus alter Zeit, der Garten Eden, der erste Mutto 3.
[56:14] Sogar in der Sprache der Offenbarung finden wir oft diesen Hinweis, geh zurück an die Stelle, wo es zum ersten Mal vorkommt.
[56:21] Offenbarung 16 Vers 16 ist ein weiterer Hinweis.
[56:31] Es heißt, er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Hamageddon heißt.
[56:39] Also vielleicht wisst ihr, dass das Neue Testament auf Griechisch geschrieben ist.
[56:51] Aber die Bibel sagt hier ganz deutlich, dass der Ort, der hier erwähnt wird, auf Hebräisch gedacht ist oder geschrieben ist und heißt Hamageddon.
[57:05] Und in der Christenheit gibt es viele unterschiedliche Ansichten über Hamageddon heute.
[57:13] Viele glauben zum Beispiel, dass der dritte Weltkrieg im Nahen Osten stattfinden wird und sie stellen sich vor, wie es zu diesem letzten großen Aufeinandertreffen von Israel und seinen Feinden kommen wird.
[57:35] Und jedes Mal, wenn dann wieder neue Aufstände sind oder Bomben in Gaza, dann denken die Leute, oh, Hamageddon kommt.
[57:46] Aber der Schlüssel ist, es heißt hier in der hebräischen Sprache.
[57:50] Geht man mit mir zusammen zu Richter und dort zu Kapitel 4 Vers 7.

[58:00] In Richter 4 und dort Vers 7.
[58:10] Da lesen wir von einem Kampf und dieser Kampf geht zwischen Barak und Sisera.
[58:27] Und ich möchte, dass ihr kurz anschaut, wie diese Schlacht ausgeht oder stattfindet.
[58:37] Hier in Richter 4 Vers 7 sagt uns die Bibel, denn ich will Sisera, den Herrführer Jabins mit seinen Streitwagen und mit seinen Herrhaufen zu dir an den Bach Kishon ziehen lassen und ihn in deine Hand geben.
[58:57] Sehr einfach.
[58:59] Barak kämpft gegen Sisera und wo werden sie kämpfen, sagt der Text, an welchem Fluss?
[59:09] Beim Fluss Kishon.
[59:13] Halten wir kurz im Kopf.
[59:15] Jetzt schauen wir uns das Ende dieses Kampfes an in Vers 13.
[59:23] Schaut mal, was in Vers 13 steht.
[59:27] Da berief Sisera alle seine Streitwagen, 900 eiserne Streitwagen und das ganze Volk, das mit ihm war, vom Harotet Goyim an den Bach Kishon.
[59:40] Schaut mal Vers 15 an.
[59:42] Ziemlich erstaunlicher Krieg hier.
[59:54] Es heißt, und der Herr brachte Sisera samt allen seinen Streitwagen und seinem ganzen Heer durch die Schärfe des Schwertes vor Barak in Verwirrung, so dass Sisera von seinem Streitwagen sprang und zu Fuß floh.
[1:00:08] Dann schaut mal Vers 16 an.
[1:00:16] Und ganz am Ende von Vers 16, das ganze Heer Siseras fiel durch die Schärfe des Schwertes, so dass nicht einer übrig blieb.
[1:00:24] Sagt mir also bitte, wer hat den Kampf gewonnen?
[1:00:28] Barak oder Sisera?
[1:00:30] Barak hat gewonnen.
[1:00:34] Wie hoch war zu sagen, der Siegesanteil?
[1:00:39] Wie groß?
[1:00:43] Es war ein totaler Sieg.
[1:00:45] Das ist ziemlich einzigartig in der Bibel.
[1:00:55] In manchen anderen Kämpfen, da sind einige Philister noch geflohen, aber in diesem Kampf, da wird jeder einzelne Feind des Volkes Gottes getötet.
[1:01:09] Wo hat das nochmal stattgefunden, dieser Kampf?
[1:01:11] Am Fluss Kishon.
[1:01:17] Also Deborah ist ziemlich froh darüber.
[1:01:23] Wenn sie in jenen Tagen einen Sieg feiern wollten, da haben sie einfach ein Lied geschrieben.
[1:01:31] Deborah schreibt ein Lied in Richter 5 Vers 21.
[1:01:42] Schaut mal in Vers 21.
[1:01:56] Meine Seele tritt kräftig auf.
[1:01:59] Also ganz sicher, der Kampf fand beim Bach Kishon statt.
[1:02:05] Aber jetzt schaut er Vers 19 an.
[1:02:11] Das ist das erste Mal, dass das Wort Megiddo in der Bibel verwendet wird.
[1:02:17] Was es hier heißt.
[1:02:21] Es steht hier, da kämpfen die Königin Kanedita bei Tanach am Wasser von Megiddo.
[1:02:37] Wenn man also ein Lied hört, manchmal sagen sie dasselbe in unterschiedlichen Worten.
[1:02:44] Ich bin erlöst, ich bin gerettet, gleiche Sache, unterschiedliche Worte.
[1:02:52] Im Lied, das sie singen, als sie Gottes selbstständigen Sieg über die Feinde feiern, sie singen, der Bach Kishon hat sie hinweggerissen.
[1:03:09] Da sind die Königin gekommen und haben gekämpft bei den Wassern von Megiddo.
[1:03:17] Was wir also wissen von dem ersten Vorkommen Megiddos, da war ein Kampf und in dem Kampf, wie viele haben von den Feinden überlebt?

[1:03:29] Jetzt kommen wir zu den ersten Königen, Kapitel 18.
[1:03:37] Erste Könige 18 und dort Vers 40.
[1:03:48] In Erste Könige 18 Vers 40, da spricht es von Elija auf dem Berg Karmel gegen die Propheten des Baal.
[1:03:59] Und wie ihr wisst, da gibt es so ein Wettbewerb, da geht es darum, wer ist der wahre Gott und Elija zeigt, wer der wahre Gott ist.
[1:04:15] Und jetzt sind sämtliche Baal-Propheten aufgeflogen als bewusste Irrlehrer.
[1:04:23] Und Vers 40 heißt es, Elija aber sprach zu ihnen, fangt die Propheten Baals, dass keiner von ihnen kommt.
[1:04:37] Und Elija führte sie hinab an den Bach Kishon und schlachtete sie dort.
[1:04:47] Was ein anderer Name für den Bach Kishon?
[1:04:51] Die Wasser von Megiddo.
[1:04:55] Und diesmal auch sehr interessant, Elija sagt, tötet alle von ihnen, lasst nicht einen entfliehen.
[1:05:10] Es ist das zweite Mal, dass die Wasser von Megiddo erwähnt werden.
[1:05:16] Wir haben wieder einen Sieg vom Gottesvolk über die Feinde.
[1:05:20] Wie viele sind entflohen?
[1:05:24] Keine.
[1:05:26] Das bedeutet, jetzt haben wir einen Hinweis darauf, was das finale Armageddon sein wird.
[1:05:34] Armageddon am Ende der Zeit ist der Kampf zwischen Gut und Böse.
[1:05:40] Es ist ein Konflikt zwischen Gottes Volk und seinen Feinden.
[1:05:48] Und wenn dieser Kampf stattfindet, wer wird gewinnen?
[1:05:53] Gottes Volk.
[1:05:57] Wie viele der Feinde Gottes werden davon kommen?
[1:06:01] Jeder wird getötet.

[1:06:11] Aus Zeitgründen werden wir das jetzt überspringen, aber werden noch gemeinsam das machen und zwar, wir sind immer dabei, Daniel 8 Vers 14 immer noch so ein bisschen mit dabei zu studieren.
[1:06:21] Und das Schlüsselwort in Daniel 8 Vers 14 war ja das Heiligtum.
[1:06:25] Das heißt ja, bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.
[1:06:31] Jetzt habe ich eine interessante Frage für euch.
[1:06:33] Wo kommt zum ersten Mal in der Bibel das Heiligtum vor?
[1:06:39] Ich nehme erst Leute, die keine Konkurrenz haben, einfach mal aus der Erinnerung.
[1:06:43] Wo kommt zum ersten Mal in der Bibel das Wort Heiligtum vor?
[1:06:47] 2. Mose 25.
[1:06:50] Das ist das, was wir normalerweise denken würden, da wissen wir, da wird das Heiligtum gebaut.
[1:06:54] Gibt es jemand mit Konkurrenz, der uns eines besseren belehren kann?
[1:06:58] Kommt das Wort Heiligtum sogar noch vorher vor, wenn ja, wo?
[1:07:04] Ja.
[1:07:06] Dankeschön.
[1:07:08] 2. Mose 15 Vers 17.
[1:07:10] Schauen wir das mal ganz kurz an und schauen, was wir daraus lernen können.
[1:07:14] 2. Mose 15 Vers 17.
[1:07:19] Das ist übrigens auch wieder so ein Siegeslied.
[1:07:21] Wer hat hier gewonnen in 2. Mose 15?
[1:07:25] Israel.
[1:07:27] Und gegen wen haben sie gewonnen?
[1:07:29] Gegen Ägypten.
[1:07:31] Wie viele sind übrig geblieben von den Ägyptern?
[1:07:33] Keine.
[1:07:35] Ganz ähnliches Bild.
[1:07:37] 2. Mose 15 Vers 17 sagt uns, du wirst sie hineinbringen und sie hineinpflanzen auf den Berg deines Erbteils, zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, oh Herr, das deine Hände bereitet haben.
[1:07:51] Übrigens, wo ich das gerade lese, es gibt noch einen Vers, der vorher ist, aber knapp daneben.
[1:07:59] Welcher Vers?
[1:08:03] 13.
[1:08:05] Genau 13.
[1:08:07] Ganz genau.
[1:08:09] Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast.
[1:08:14] Du bringst sie zu der Wohnung deines Heiligtums.
[1:08:16] Wenn wir die beiden Verse nehmen, Vers 13 und 17.
[1:08:18] Was lernt ihr hier über das Heiligtum als Fundament?
[1:08:20] Über das Heiligtum, was können wir hier lernen aus diesen beiden Versen?
[1:08:30] Gott führt sein Volk.
[1:08:32] Könnt ihr das sehen?
[1:08:34] Sehen das alle im Vers?
[1:08:36] Wohin führt er es?
[1:08:38] Zum Heiligtum.
[1:08:40] Das Heiligtum ist das Ziel unserer Reise.
[1:08:42] Was für ein Heiligtum wird hier angesprochen?
[1:08:46] Das himmlische.
[1:08:48] Warum das himmlische?
[1:08:50] Dass Gott mit seinen Händen gemacht hat.
[1:08:52] Gibt es noch einen anderen Vers in der Bibel, wo davon spricht, dass es ein Heiligtum gibt, das nicht mit Menschenhänden gemacht ist?
[1:09:00] Hebräer 8 Vers 1 und 2.
[1:09:02] Das heißt, das erste Vorkommen des Heiligtums ist nicht das irdische Heiligtum, sondern das, was alles geht um das irdische Heiligtum.
[1:09:11] Und ja, da gibt es diese himmlische Anwendung, aber in der Bibel ist es andersrum.
[1:09:17] Der Hauptfokus liegt auf dem himmlischen Heiligtum.
[1:09:21] Gott möchte uns alle zum himmlischen Heiligtum bringen und um uns das zu erklären, gibt es später das irdische Heiligtum.
[1:09:33] Das ist eine interessante Idee.
[1:09:35] Du hast vollkommen recht, dass er sich auch darauf bezieht, dass er das Volk Israel nach Kanaan bringen will.
[1:09:42] Aber ist es nicht wahr, dass das Land Kanaan ebenfalls schon vorher bei Abraham ein Typus war auf das himmlische Kanaan?
[1:09:52] So heißt es zum Beispiel von Abraham, der ja auch auf das Land Kanaan gewartet hat, dass er ja auf welche Stadt gewartet hat, die von Gott kommt.
[1:10:00] Das heißt, dieser gesamte Auszug aus Ägypten war ja ein Gleichnis, ein Beispiel.
[1:10:06] Ja, es stimmt.
[1:10:08] Es ist ein Schatten, ein Abbild von dem Eigentlichen, das von Anfang an mitgedacht war und von Anfang an das Ziel war.
[1:10:14] Von daher ist es eine gute Beobachtung, die aber nichts daran ändert, dass das Heiligtum, das Gott mit seinen Händen gemacht hat, das himmlische Heiligtum ist.
[1:10:26] Jetzt habe ich eine Frage an euch.
[1:10:28] Wir sind jetzt mit der Zeit, so dass wir noch 24 Minuten haben bis zum Abendbrot.
[1:10:34] Wollen wir 10 Minuten Pause machen?
[1:10:37] Ich habe die Befürchtung, dass ihr wahrscheinlich gerade überstimmt werdet.
[1:10:41] Wer ist für weitermachen?
[1:10:45] Wir leben leider nicht in einem Königreich, sondern in einer Demokratie.
[1:10:49] Also, wir machen einfach kurz weiter.
[1:10:51] Wenn ihr das Thema weiter studieren wollt, könnt ihr mal mit eurer Konkordanz oder später mit eurem Computerprogramm folgende Worte nachschlagen.
[1:10:59] Zum Beispiel das Wort Liebe oder das Wort Gerechtigkeit, das Wort Sterne oder auch das Wort Jäger.
[1:11:09] Übrigens, nur nebenbei gesagt, das erste Vorkommen tut den Begriff nicht umfassend definieren.
[1:11:13] Da gibt es noch viele andere Dinge, die wir später lernen können, aber es legt das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
[1:11:23] Und das war ja die Methode, die Jesus gehabt hat.
[1:11:27] Er hat vorne angefangen.
[1:11:29] Haben wir das? Liebe, Gerechtigkeit, Sterne, Jäger.
[1:11:31] Einfach mal als Hausaufgabe, das erste Vorkommen der Worte herausziehen könnt.

[1:11:36] Jetzt kommen wir zu unserem nächsten Prinzip.
[1:11:45] Nehmen wir mal an, ihr seid in einer evangelistischen Veranstaltung und der Prediger sagt, öffnet eure Bibel zu 1. Korinther 6 Vers 19.
[1:12:01] Kommt mal mit mir mit dahin.
[1:12:04] 1. Korinther 6 Vers 19.
[1:12:12] Wenn ihr 1. Korinther 6 Vers 19 in einer Evangelisation hört, um welches Thema würde es sich wahrscheinlich handeln, wenn ein Prediger in einer Vortragsreihe 1. Korinther 6 Vers 19 aufschlagen lässt?
[1:12:27] Welches Thema?
[1:12:31] Es wäre wahrscheinlich um die Gesundheitsbotschaft.
[1:12:34] Was sagt Vers 19 uns?
[1:12:39] Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist?
[1:12:55] Viele Prediger benutzen Vers 19 für die Gesundheitsbotschaft, aber wenn man 1. Korinther 6 in ihrem kompletten Abschnitt liest, da geht es niemals um ja, Schrimps und solche Dinge.
[1:13:18] Es geht auch nicht um Wiener Schnitzel hier.
[1:13:22] Es geht weder um Schweine noch um Ratten, noch um Alligatoren, noch um Schlangen.
[1:13:34] Schaut mal Vers 16 an.
[1:13:36] Darum geht es eigentlich.
[1:13:42] Oder wisst ihr nicht, dass wer einer Hure anhängt, ein Leib mit dir ist?
[1:13:50] Da sagt er, euer Leib ist ein Tempel.
[1:13:58] Wotan, was ist er?
[1:14:00] Spricht er eigentlich zu seinen Zuhörern?
[1:14:04] Er sagt eigentlich, vermeidet die Unzucht.
[1:14:08] Macht das Sinn?
[1:14:14] Eigentlich geht es in 1. Korinther 6 Vers 19 nicht wirklich um die Gesundheitsbotschaft.
[1:14:20] Es geht um das Vermeiden sündiger Unzucht.
[1:14:24] Was aber wichtig ist auch, um es zu verstehen, dass das Prinzip, das in dem Vers drin steckt, auch für das Essen unreiner Speisen gilt.
[1:14:39] Ja, Unzucht verunreinigt den Körper, aber unreines Essen und all die anderen Dinge tun das auch.

[1:14:51] Schauen wir uns ein anderes Beispiel an.
[1:14:55] 1. Korinther 15.
[1:14:57] 1. Korinther 15 und dort Vers 31.
[1:15:00] Ich möchte euch eine Frage stellen.
[1:15:02] Wenn ihr eine Predigt hören würdet von einem Pastor und er 1. Korinther 15 Vers 31 zitiert.
[1:15:14] Worüber würde wahrscheinlich sich diese Predigt drehen, wenn er 1. Korinther 15 Vers 31 zitiert?
[1:15:22] Es würde wahrscheinlich über Übergabe gehen, das eigene Ich Gott zu übergeben.
[1:15:29] Die meisten Prediger würden diesen Vers dafür verwenden.
[1:15:33] Aber wisst ihr was?
[1:15:35] Wenn ihr Vers 30 anschaut und dann Vers 32 lest.
[1:15:45] Geht es in diesem Abschnitt eigentlich gar nicht buchstäblich darum, dass eine Person ihr eigenes Ich übergibt.
[1:15:51] Was Paulus eigentlich wirklich sagt, ist, er sagt buchstäblich, riskiere ich mein Leben jeden Tag, um das Evangelium zu predigen.
[1:16:13] Also Paulus war bereit, jeden Tag sein Leben aufs Spiel zu setzen, um das Evangelium zu predigen.
[1:16:21] War Paulus manchmal gedemütigt?
[1:16:27] Also, wenn Menschen dich töten wollen, das ist ziemlich angsteinflößend, oder?
[1:16:31] Er wurde mehrmals gesteinigt.
[1:16:39] Macht es Sinn, dass wenn du bereit bist, alles aufzugeben für eine Sache, für das Evangelium, da würde man sich wahrscheinlich nicht am Stolz festhalten, oder?
[1:16:57] Also jeden Tag zu sterben beinhaltet natürlich auch, dass ich meiner eigenen selbstsüchtigen Natur absterben möchte.
[1:17:09] Es ist also immer wichtig zu sehen, was der Autor in dem originalen Kontext eigentlich beabsichtigt hatte.

[1:17:15] Möchte ich noch eine Frage stellen.
[1:17:21] Kann mir jetzt jemand sagen, wie dieses Prinzip des Kontextes angewendet werden kann auf Daniel 8 Vers 14?
[1:17:27] Was ist der Kontext von Daniel 8 Vers 14?
[1:17:31] Also, wer kann mir sagen, was ist der Kontext?
[1:17:35] Wir können mal ausschalten, Daniel 8 Vers 14.
[1:17:37] Was ist der Kontext von Daniel 8 Vers 14?
[1:17:39] Worum geht es da in Daniel 8?
[1:17:43] Und das wäre eine Gelegenheit, vielleicht für jemand oder für zwei oder drei Leute, an das Mikrofon zu kommen und einfach zu sagen, worum geht es eigentlich in Daniel 8, was ist der Kontext?
[1:18:08] Da geht es um den Ablauf von Weltgeschichte, von Mächten, die nacheinander kommen und von Reichen.
[1:18:20] Danke schön.
[1:18:22] Woher wissen wir, dass es um verschiedene Weltreiche geht?
[1:18:30] Woher wissen wir es?
[1:18:32] Der Engel sagt es selbst.
[1:18:34] Der Text sagt ganz deutlich, da geht es um Medopersien, da geht es um Griechenland.
[1:18:40] Das ist eine Sache.
[1:18:42] Es geht also um Weltgeschichte.
[1:18:44] Daniel 8 Vers 14 ist also nicht nur ein philosophischer Text, es ist ein geschichtlicher Text, aber es ist ein zeitgeschichtlicher Text.
[1:18:51] Was können wir noch aus dem Kontext ernehmen, außer dass es ein geschichtlicher Ablauf ist?
[1:18:55] Was könnten wir noch entnehmen?
[1:18:57] Hat jemand noch eine Idee, was aus dem Kontext heraus zu entnehmen ist?
[1:19:07] Wenn man Daniel 8 mit Daniel 7 vergleicht, dann kommen in Daniel 7 unreine Tiere vorne, in Daniel 8 reine Tiere.
[1:19:15] Und die ganze Sprache, die erinnert einen Juden an das Heiligtum.
[1:19:17] So, wenn man sagt, Glocken und Weihnachtsbaum und so weiter, sofort an Weihnachten erinnert, ohne das Wort an sich zu erwähnen.
[1:19:29] Das ist eine sehr gute Beobachtung.
[1:19:31] Wenn man das liest, da kommt ein Widder vor, ein Ziegenbock und viele andere Dinge, die uns erinnern an die Sprache des Heiligtums.
[1:19:43] Sehr gut.
[1:19:46] Du hast schon etwas erwähnt.
[1:19:48] Ist euch aufgefallen beim Lesen, dass das Kapitel in symbolischer Sprache geschrieben ist?
[1:19:54] Das ist nicht selbstverständlich.
[1:19:58] Nicht jedes Buch der Bibel ist in symbolischer Sprache geschrieben.
[1:20:02] Ich kann also nicht einfach irgendwo in 1. Samuel hineingehen und sagen, das ist ein Symbol für China oder für Amerika, denn der erste Sinn ist immer der buchstäbliche Sinn.
[1:20:12] Nur dann, wenn der Text selbst sagt, dass es Symbole sind, können wir sie auch als Symbole auslegen.
[1:20:18] Woher wissen wir, dass es wirklich Symbole sein müssen?
[1:20:20] Woher wissen wir das?
[1:20:24] Genau.
[1:20:26] Der Text sagt selbst, dass es Symbole sind, die für etwas anderes stehen.
[1:20:32] Es geht nicht um einen buchstäblichen Widder.
[1:20:34] Das heißt, was wir jetzt tun müssen, wenn wir ein Vers auslegen, wir schauen uns den Kontext an und müssen auch bestimmen, wenn wir wissen, es ist ein symbolischer Kontext, dann könnte es nämlich sein, dass bestimmte Elemente in deinem 8. Vers 14 auch nicht buchstäblich gemeint sind, sondern symbolisch.
[1:20:55] Und da werden wir dann später noch darauf zu sprechen kommen.

[1:21:05] Kann jemand mir sagen, wer ist die Macht, die in Vers 9 besprochen wird?
[1:21:12] Wird das kleine Horn genannt.
[1:21:16] Wer wird beschrieben dort in Vers 9?
[1:21:24] Ganz knapp daneben.
[1:21:30] Es geht hier zunächst mal um das heidnische Rom und dann Vers 10, wenn es gegen Gott anfängt zu kämpfen, wer ist das?
[1:21:42] Das ist päpstliche Rom.
[1:21:44] Schau mal in Vers 13.
[1:21:50] In Vers 13 spricht ein Heiliger, der fragt diese wichtige Frage.
[1:22:08] Da in Vers 9 und 10 heidnisches, päpstliches Rom beschrieben, die dann diese schrecklichen Dinge tun.
[1:22:16] In Vers 13 wird eine Frage gestellt: Wie lange geht das noch weiter?
[1:22:28] Dieses Beständige oder dieses Tägliche und der verheerende Frevel.
[1:22:35] Wie lange werden also Gottes Feinde, Gottes Volk unter den Füßen zertrampeln?
[1:22:43] Und dann kommt die Antwort: Bis zu 2300 Abende Morgen.
[1:22:51] Dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.
[1:22:53] Was?
[1:22:55] Also Moment mal.
[1:23:05] Also die Frage ist, wie lange werden diese Mächte, wie das päpstliche und das heidnische Rom, die Wahrheit unterdrücken und verdunkeln?
[1:23:11] Wie kann das die Antwort auf diese Frage sein?
[1:23:23] Denn eine gerechte Person, die das sehen würde, was das geschieht im Mittelalter, würde das sagen: Herr, bestrafe sie.
[1:23:55] Ich möchte euch eine Frage stellen.
[1:23:59] Bevor Gott jemanden bestraft, was muss zuerst geschehen?
[1:24:11] Man muss zuerst feststellen, wie viel er sich schuldig gemacht hat, bevor man ihn bestrafen kann.
[1:24:18] Also der Kontext ist, dass Gott zunächst einmal feststellen möchte, also feststellen wird, wie hoch die Schuld ist dieser verwüsteten Mächte, bevor er dann die Strafe, seinen Zorn ausgießt.
[1:24:34] Wenn ihr das verstanden habt, sagt Amen.
[1:24:36] Ich wünschte mehr, aber egal.
[1:24:40] Okay.
[1:24:42] Also möchtest du noch eine Frage stellen?
[1:24:50] Das nächste, was wir haben, ist.

[1:25:04] Wir haben sieben Minuten.
[1:25:06] Hier ist ein ausgesprochen interessantes Zitat von Ellen White.
[1:25:10] Die Bibel ist ihr eigener Ausleger.
[1:25:15] Ein Abschnitt wird sich als Schlüssel, als Schlüssel erweisen, der andere Abschnitte aufschließt.
[1:25:23] Und auf diese Weise wird Licht auf die verborgene Bedeutung des Wortes geworfen.
[1:25:31] Und dann sagt sie, verschiedene Texte, die über dasselbe Thema sprechen, verglichen werden, wobei ihr Einfluss von jeder Seite betrachtet wird, wird die wahre Bedeutung der Schrift offensichtlich werden.
[1:25:51] Ich brauche jetzt sieben Freiwillige.
[1:25:56] Ihr müsst nur ein Vers lesen, ganz einfach.
[1:26:04] Also geh zu Matthäus 7,7.
[1:26:07] Jakobus 4,7.
[1:26:15] 4,3.
[1:26:17] Und auch zum Mikrofon kommen.
[1:26:19] Jakobus 4,3.
[1:26:21] Johannes 16,23.
[1:26:25] Markus 11,24.
[1:26:27] Wer will das lesen?
[1:26:29] Ihr könnt schon zum Mikrofon kommen.
[1:26:33] 1. Johannes 5,14.
[1:26:35] Und zwei in dieser Reihenfolge.
[1:26:39] Johannes 15,7.
[1:26:43] Ich brauche nur sechs.
[1:26:53] Wir wollen jetzt verschiedene Verse zusammen nehmen, um einen Vers zu verstehen, indem wir Vers mit Vers vergleichen.
[1:27:01] Matthäus 7,7 sagt uns, King James Version, es sagt, bittet, so wird es euch gegeben, sucht, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan.
[1:27:21] Die Bibel sagt, wenn du fragst, wird es dir gegeben werden.
[1:27:25] Glaubst du das, ja oder nein?
[1:27:27] Bist du sicher?
[1:27:31] Glaubst du es, ja oder nein?
[1:27:35] Wenn ich also Gott frage, jetzt gerade, ich würde gerne hier so eine wunderbare Unterkunft hier in Deutschland haben, würde ich jetzt bekommen, ja oder nein?
[1:27:45] Einige sagen ja.
[1:27:49] Werde ich es bekommen, ja oder nein?
[1:27:53] Lassen wir das Beispiel noch ändern.
[1:28:01] Als ich auf der Autobahn gefahren bin, da habe ich einen wunderbaren Porsche gesehen.
[1:28:09] Wenn ich jetzt bitte, und ich bitte um diesen Porsche Panamera, werde ich ihn bekommen, ja oder nein?
[1:28:19] Einige sagen nein.
[1:28:21] Warum?
[1:28:23] Erinnert euch das an das Prinzip, wenn du ein Vers studierst, dann ist es wichtig, andere Verse zu nehmen und das gleiche Thema sprechen und wie dieser andere Vers Licht auf den Hauptvers wirft und wie dann der andere Vers noch anderes Licht auf diesen Vers wirft.
[1:28:48] Und jetzt werden wir Jakobus 4 Vers 3 hören.
[1:28:52] Ihr betet und empfangt nicht, weil ihr in schlechter Absicht betet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
[1:29:00] Ganz oft gibt uns Gott nicht, denn er weiß, wenn er es uns geben würde, weil wir würden dann mit Stolz erfüllt werden und wir würden das verlieren, was er uns gegeben hat, wegen all dem Vergnügen und der Selbstsucht.
[1:29:23] Meine Kinder lieben Eis, Soja-Eis, aber wisst ihr, was die Wahrheit ist?
[1:29:31] Wir geben es ihnen, aber nicht jedes Mal, wenn sie darum bitten.
[1:29:37] Denn Kinder wissen nicht immer, was am besten für sie ist.
[1:29:43] Denn also Gott wird auch in seiner unendlichen Weisheit nicht immer unser Gebet genauso erhören.
[1:29:51] Denn wenn das Gebet erhört werden würde und du das bekommen würdest, würdest du vielleicht ihn, Gott vergessen.
[1:30:00] An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen.
[1:30:04] Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er es euch geben.
[1:30:16] Wenn du also fragst, wirst du bekommen.
[1:30:18] Nicht immer.
[1:30:20] Denn manchmal wissen wir gar nicht, worum wir bitten.
[1:30:26] Aber wenn du bittest, denn Johannes 16,23 sagt uns, du musst wie bitten, im Namen Jesu.
[1:30:38] Das bedeutet nicht, dass man am Ende sagt, im Namen Jesu.
[1:30:45] Ellen White sagt uns sogar, im Namen Jesu zu beten bedeutet, seinen Charakter immer mehr aufzunehmen.
[1:30:51] Markus 11, Vers 24.
[1:30:53] Darum sage ich euch, alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, so wird es euch zuteil werden.
[1:31:02] Wenn du fragst, wirst du es bekommen.
[1:31:04] Manchmal.
[1:31:06] Du musst also nicht nur das Richtige bitten, du musst im Namen Jesu bitten und was auch, du musst Glauben haben.
[1:31:16] Wenn ich sage, Gott, gib mir einen Glauben.
[1:31:18] Eine Frau voller Glauben hat gesagt, ja, er wird es tun.
[1:31:25] Okay, 1. John 5, Vers 14.
[1:31:31] Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu ihm, dass wenn wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
[1:31:43] Wenn du bittest, wirst du es immer bekommen.
[1:31:45] Nicht immer.
[1:31:47] Manchmal weißt du nicht, worum du eigentlich bittest.
[1:31:51] Du sollst in seinem Namen bitten.
[1:31:53] Du sollst Glauben haben.
[1:31:57] Und hier sagt uns die Bibel, dass wir auch nach wessen Willen bitten sollen, nach Gottes Willen.
[1:32:07] Oftmals bitten wir, aber wollen im Geheimen doch unseren eigenen Willen.
[1:32:15] Und der Letzte ist Johannes 15, Vers 7.
[1:32:17] Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, und es wird euch zuteil werden.
[1:32:26] Wenn wir also bitten, werden wir es bekommen.
[1:32:28] Nicht immer.
[1:32:30] Wenn du für das Richtige bittest, und du fragst in seinem Namen, und du fragst in Glauben, und nach seinem Willen, dann heißt es auch, dass wir in ihm bleiben sollen und seine Worte sollen in uns bleiben.
[1:32:52] Das bedeutet es wirklich zu bitten.
[1:32:56] Und wenn du in dieser Art und Weise bittest, dann gilt die Verheißung, bittet und ihr werdet bekommen.
[1:33:04] Das ist ein Beispiel, wie man Vers miteinander vergleicht.

[1:33:22] Okay.
[1:33:26] Wenn wir Daniel 8, Vers 14 wieder anschauen, da heißt es, bis zu 2300 Abende und Morgens.
[1:33:39] Kann jemand mir sagen, was 2300 Abende und Morgens eigentlich wirklich bedeuten?
[1:33:46] Wenn wir jetzt dieses Problem studieren wollen, was müssten wir tun?
[1:33:52] Wir müssten andere Verse finden und sie nachschlagen, wo die gleiche Thematik angesprochen wird.
[1:34:06] Wo würde ich wahrscheinlich landen, wenn ich nach anderen Versen suche, die über Abende und Morgen gehen?
[1:34:14] Wir würden in 1. Mose uns wiederfinden.
[1:34:16] Abende und Morgen ist eine andere Art und Weise zu sagen, Tage.
[1:34:24] Ich weiß, das ist ein sehr einfaches Prinzip, aber ist euch bewusst, dass es dieses Prinzip war, was den Pionieren geholfen hat, dass wenn das Gleichnis von dem Bräutigam und sagt, dass eine Tür geschlossen war, aufgrund dieses Verses, haben unsere Pioniere verstanden, wenn der Bräutigam aufsteht und die Tür geschlossen ist, ist da ein Ende der Gnadenzeit.
[1:35:11] Es war diese eine Vers, die ihnen geholfen hat, das Geheimnis ihrer Enttäuschung zu verstehen.
[1:35:15] Ich möchte, dass ihr geduldig seid.
[1:35:17] Wir haben viel Material, aber wir wollen es gut erklären.
[1:35:25] Und wenn ihr die PowerPoints bekommt, seht ihr, dass wir noch viel mehr haben, die wir nicht erschaffen werden, aber für heute sind wir gerade fertig.
[1:35:41] Wer von euch hat eine tiefe Wertschätzung für die Prinzipien der Bibelstudien?
[1:35:50] Aber ich möchte euch herausfordern, einige dieser Dinge mal auszuprobieren, während wir jetzt schließen.
[1:35:58] Lasst uns gemeinsam und den...
[1:36:06] Unser Vater im Himmel, dass die Bibel ein Buch ist, das einfach genug ist, dass sogar ein Kind es verstehen kann, und doch tief genug, dass der größte Gelehrte sein Leben lang daran sich abarbeiten kann.
[1:36:28] Lasst uns die Heilige Schrift mit Ehrfurcht und mit Staunen daran herangehen und mit einer Willigkeit all das zu tun, was immer es auch uns zeigt.
[1:36:48] Bitte segne uns die restlichen Tage.
[1:36:52] Wir bitten das im Namen Jesu.
[1:36:54] Amen.


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