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In dieser Folge von „Zurück zur Natur“ taucht Esther Bieling tief in die erstaunlichen Eigenschaften von Holzkohle ein. Sie erklärt, wie dieses einfache Naturprodukt als wirksames Heilmittel bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden kann, von inneren Vergiftungen bis hin zu äußeren Entzündungen. Das Video bietet praktische Anleitungen zur Anwendung und betont die Bedeutung einer gesunden Lebensweise und einer tiefen Beziehung zu Gott.


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Serie: Zurück zur Natur

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Transkript

[0:00] Ich wünsche uns allen einen gesegneten Abend, dass wir das, was wir hier lernen heute Abend nicht nur lernen, sondern was wir gestern Abend schon uns vorgenommen haben, wir wollen es uns auch umsetzen.

[0:23] Und deshalb meine Frage jetzt heute an die, die zuschauen und die hier sind. Wer hat heute Morgen vor dem Frühstück mehr Wasser getrunken? Wunderbar, hat sich schon gelohnt, hier zu sein. Ich denke, dass es ähnlich verläuft, dass die Begeisterung im Livestream auch war, dass wir das heute ausprobiert haben. Und die zweite Frage ist, da ja für uns heute Freitagabend ist, haben die meisten schon geduscht. Wer hat die Haare mit kaltem Wasser abgeduscht? Oh, toll, zwei Männer.

[1:05] Jetzt gibt es schönes Haar. Gut, das ist die einzige Möglichkeit, wie wir am schnellsten lernen können. Und dieser Text in Prediger 9, Vers 10, der gefällt mir so gut. Und das ist auch das Motto meiner Oma gewesen: „Was du tust, das tue frisch.“ Es gibt ein anderes Sprichwort, das heißt: „Im Satan sein liebstes Möbelstück ist die lange Bank.“ Das heißt, wenn wir etwas verschieben, ist die Möglichkeit, dass wir es umsetzen, mit jedem Tag geringer. Nicht, dass wir es nicht wollen, sondern wir haben es einfach vergessen und vor allen Dingen diese Freude, die wir haben, gleich eine Entscheidung umzusetzen, die geht uns verloren. Und die Freude ist eigentlich die wichtigste Motivation, Gewohnheiten sinnvoll und effektiv und auch wirkungsvoll umzusetzen.

[2:02] Gottes wichtigstes Anliegen an uns ist, dass wir uns freuen. Und wenn wir das Beispiel sehen von Paulus, wie er im Gefängnis gelegen ist, im Stock. Er hat auch da Grund gehabt, Gott zu danken und zu loben und zu preisen und sich zu freuen. Und sowas kann man nicht über Nacht in allen Situationen. Aber man kann mit kleinen Dingen anfangen, sich immer wieder zu freuen und vor allen Dingen die Freude, etwas zu machen, was man unlogisch findet und hinterher feststellt, wenn man es getan hat, dass es Sinn macht und dass es einem besser geht. Das ist also ein Geschenk, was nicht wegzudenken ist. Und das prägt unseren Charakter. Und unser Charakter ist eigentlich so angelegt, dass er vom Geist Gottes motiviert werden soll und durch das, dass uns Gott etwas nahelegt, was uns von uns aus nicht in den Sinn gekommen wäre. Aber wir haben erkannt, dass es Gott ist, der uns das sagt. Und wir merken nachher: „Mann, das war genau das Richtige, was wichtig war.“

[3:21] Zum Beispiel als ich gestern hierher gefahren bin. Das war für mich eine große Freude, dass ich ohne einen Fehler hier angekommen bin und ohne Navi natürlich.

[3:34] Und ja, jetzt haben wir heute Abend das Thema Holzkohle und ich hoffe, dass sie es nie vergessen werden, weil Holzkohle in vielen Notfällen echt eine richtige Bereicherung und eine richtige Rettung ist. Und für manchen hat es das Leben gerettet. Und diese Präsentation und mit dem, was ich Ihnen nachher vorführe, möchte ich Ihnen etwas schenken, was nichts kostet und trotzdem Wunder bewirken kann.

[4:07] Heute werden wir mehr über Holzkohle lernen, einer der erstaunlichsten Heilmittel unserer Natur. 1813 schluckte ein bekannter französischer Chemiker mit Absicht einen ganzen Teelöffel Arsen. Das war eine mehr als 150-fach tödliche Dosis. Wie auch immer, er überlebte und das ohne jede Krankheitserscheinungen. Was hatte ihn gerettet? Er hatte eine großzügige Menge Holzkohle mit dem Gift vermischt.

[5:07] Was ist eigentlich Holzkohle? Holzkohle ist eine Substanz, die bei der Verbrennung von Holz- und Kokosnussschalen in Abwesenheit von Sauerstoff entsteht. Das, was nach dem Verbrennungsprozess übrig bleibt, ist reine, schwarze Holzkohle. Medizinische Holzkohle ist geruchs- und geschmacklos. Sie ist in Form von Pulver, Tabletten und Kapseln erhältlich. Holzkohle ist völlig unbedenklich, ohne mögliche Gefahr einer Überdosis.

[5:51] Wie funktioniert Holzkohle? Holzkohle ist in kleine Partikel aufgespalten und wenn man sie vergrößert, ähnelt sie einem Schwamm mit vielen kleinen Löchern und Gängen. Holzkohle zieht Gifte, Gase und selbst Keime an. Einmal gebunden, sind sie harmlos für den Körper. Holzkohle kann auch durch Dampf unter hohem Druck aktiviert werden. Dadurch wird ihre Aufnahmefähigkeit stark erhöht. Während Tausenden von Jahren war die normale Holzkohle als wirksames Heilmittel in Verwendung, bevor die aktivierte Form im 20. Jahrhundert entwickelt wurde.

[6:54] Hier haben wir einige Vorteile und sie sind dermaßen bemerkenswert, dass es sich lohnt, sich zu informieren. Holzkohle ist überall erhältlich. Holzkohle ist sehr einfach anzuwenden. Meistens braucht man nur Wasser dazu. Dann ist sie völlig unbedenklich, das heißt, sie hat keine Nebenwirkungen. Sie ist hochwirksam, sie wirkt sofort.

[7:30] Und es ist wichtig zu beachten, dass folgende Gegenstände nicht als medizinische Holzkohle verwendet werden dürfen. Holzbrigetts darf man also nicht für Umschläge und Trinken und sowas alles. Sie enthalten gefährliche Chemikalien, die einer schnellen Entzündung dienen. Das heißt, sie hilft nicht, sondern sie macht uns krank. Verbrannte Nahrungsmittel enthalten ungesunde Substanzen.

[8:05] Innerlich angewandt bewirkt Holzkohle bezüglich einer Reihe von Beschwerden medizinische Wunder. Mit Leitungswasser gemischt wirkt Holzkohle am besten. Wenn wir dieser Anleitung, die ich jetzt demonstriere, einfach folgen. Wir nehmen ein Glas Wasser. Und wir machen zwei Esslöffel Holzkohle hinein. Dann nehmen wir ein Glas Wasser und verrühren das erst ganz wenig. Dann lässt sich das besser verrühren. Ich zu Hause tue es mit dem Ganzen verrühren und lasse es einfach zehn Minuten stehen, dann funktioniert es auch. Aber man kann es auch so machen, wenn man es gleich trinken möchte, ist es auch gut, wenn man es gleich trinkt, dann ist es auch gut, wenn man es gleich trinkt, dann ist es auch gut, wenn man es gleich trinkt, dann ist es auch gut. Wenn man es gleich trinken möchte, ist es die bessere Methode. Man rührt es mit wenig Wasser an, bis es sich verbunden hat mit dem Wasser und gießt dann das restliche Wasser auf. So.

[9:44] Jetzt ist unser Getränk fertig, unser super Getränk. Jetzt kann man das einmal so trinken, wie man Wasser trinkt. Man kann aber, wenn man ein bisschen stolz ist oder nicht unbedingt schwarze Zähne haben möchte, dann kann man das auch mit einem Strohhalm trinken. Und was man machen kann und sollte auf jeden Fall hinterher nochmal ein Glas klares Wasser trinken. So einfach eine medizinische Anwendung.

[10:22] Gut, wir gehen weiter. Die beste Mahlzeit für die Einnahme von Holzkohle ist zwischen den Mahlzeiten und mindestens zwei Stunden nach der Einnahme von Medikamenten, da Holzkohle viele Wirkstoffe aufnimmt. Also wenn man das zum Beispiel nach dem Essen oder vor dem Essen direkt nehmen würde, dann würde das Essen, was wir zu uns nehmen, würde der Körper nicht verwerten, sondern die Holzkohle würde alle Nährwerte an sich ziehen. Und deshalb ist es so gut, dass man so vier Stunden nach dem Essen und mindestens eine Stunde vor dem nächsten Essen, dass man es trinkt.

[11:23] Innere Anwendung, wann setzen wir das Getränk ein? Und zwar, wenn wir eine Vergiftung, auf eine Vergiftung stoßen und dann ist es sehr sinnvoll, dass wir das einfach in einer bestimmten Reihenfolge öfters machen, dass es wirklich so schnell wie möglich wirkt. Wir kommen nachher noch darauf zu sprechen. Dann haben wir bei Blähungen kann man sehr schnell beseitigen mit Holzkohle. Eine andere Möglichkeit, Blähungen zu beseitigen, ist, dass man nicht zwischendurch ist und nicht zu vielerlei ist und gut kaut.

[12:09] Dann bei Übelkeit und Erbrechen haben wir die Holzkohle. Unser jüngster Sohn kam nach Hause von der Schule und sagte: „Mama, ich habe so Bauchweh.“ Und dann sage ich: „Daniel, trink Holzkohle.“ Er hatte noch nicht mal richtig diese Holzkohle getrunken und alles Bauchweh war weg. Er hatte, was er sonst eigentlich nicht macht, aber an diesem Tag, vielleicht weil es ihm nicht gut ging, war sein Freund, sein Schulkamerad dabei und er hat mitgekriegt, wie schnell ihm es, unserem Daniel es wieder gut ging. Und der junge Mann sagte, Timon heißt er, ich will auch Holzkohle. Und ich musste ihm auch ein Päckchen Holzkohle mitgeben, weil er gesehen hat, es funktioniert. Dann bei Durchfall haben wir auch Holzkohle.

[13:07] Eine noch schnellere Art, vom Durchfall befreit zu werden, ist ein Einlauf. Das, was wir gestern Abend hatten, aber Holzkohle geht auch. Nicht jeder will einen Einlauf machen, obwohl es so gut ist.

[13:21] So, jetzt haben wir die genaue Anweisung, wie wir Holzkohle einsetzen, wenn wir eine Vergiftung haben. Wenn wir Kindern Holzkohle geben, dann sollte man etwa die Hälfte geben von dem, was man einem Erwachsenen gibt. Und am wirkungsvollsten ist sofort, aber mindestens 30, innerhalb von 30 Minuten. Ob das eine Überdosis von Medikamenten oder Drogen sei. So geht man bei Vergiftungen vor. Wir sollten 4 bis 10 Esslöffel Holzkohle mit einer kleinen Menge Wasser vermischen und sollten dann das sofort zu uns nehmen und hinterher noch genügend Wasser nachtrinken. Hat man innerhalb der letzten zwei Stunden gegessen, dann sollte man die Hälfte geben. Mehr Holzkohle wird notwendig sein. Warum? Weil diese Holzkohle diese Nährwerte, was ich vorhin schon sagte, dieses Essens an sich zieht und nicht nur das Gift, auf das wir es angelegt haben. Und dann sollten wir diesen Einsatz nach 10 Minuten wiederholen. Und wenn die Symptome sich verschlimmern, bleibt man dabei, dass man das alle 10 Minuten nochmal macht. Aber wenn man sieht, es könnte bedenklich sein, dann wäre es wichtig, dass man so schnell wie möglich eine ärztliche, medizinische Behandlung aufsucht, um nicht etwas Böses sich an Land zu ziehen. Denn da zählt dann doch jede Minute.

[15:31] Wie ich schon sagte, Kindern gibt man die halbe Dosis. Also die Holzkohle sollte immer an einem Platz gelagert sein, wo sie griffbereit ist. Ich habe drei Lagerplätze für meine Holzkohle oder sogar vier. Eine, das ist in meinem Reisegepäck. Das sind die Holzkohletabletten. Ohne die möchte ich gar nicht unterwegs sein. Die zweite ist in einem kleineren Glas, wo ich mein Tee stehen habe. Ich trinke ab und zu gerne ein Glas Holzkohle. Und dann ist es am besten, man braucht nicht weit zu laufen. Dann habe ich eine größere Dosis, die ich auch mal verwende für Wickeln oder Auflagen zu machen. Die habe ich im Bad. Und noch schönerer Platz für ein neues Päckchen, für Ersatz. Das muss auch immer sein, weil man gerne auch mal was weitergibt. Das habe ich woanders gelagert. Denn oft ist es so, wenn man hilfsbereit ist, dann gibt man das weg, was man hat. Und dann kommt man am Wochenende oder wann auch immer, wo keine Geschäfte geöffnet sind in Not. Und dann steht man ohne Holzkohle oder dem entsprechenden anderen Heilmittel da.

[16:49] Der Behälter sollte trocken sein. Er sollte verschlossen sein. Und man sollte nie jemandem Holzkohle geben, der schläft. Oder der bewusstlos ist. Oder einfach der Schluckbeschwerden hat. Das wäre also nicht sinnvoll. Sondern dort sollte wirklich sofort medizinische Versorgung an Land gezogen werden.

[17:21] Bei Übelkeit und Erbrechen sollten wir bei jedem Erbrechen 1 bis 2 Esslöffel Holzkohle zu uns nehmen. Es gibt es ja mal, wenn es uns ganz übel geht, dass wir Holzkohle zu uns nehmen oder einen Tee trinken und wir erbrechen das sofort. Das heißt, man muss dann sofort wieder Holzkohle zu sich nehmen. Weil das die Holzkohle, die man zu sich genommen hat, erbrochen hat. Und danach langsam nochmal ein Glas Wasser zu sich nehmen.

[18:03] Beim Durchfall trinken wir 1 bis 2 Esslöffel Holzkohle in einem Glas Wasser. Gefolgt wieder von einem Glas frischen Wasser. Babys und kleine Kinder mit Durchfall stehen in der Gefahr auszutrocknen. Wir sollten also darauf achten, dass wir ihnen viel Wasser und andere mineralhaltige Flüssigkeiten verabreichen. Und ich möchte an der Stelle etwas zu den Müttern sagen. Am leichtesten haben sie mit den Kindern umzugehen, wenn es um Naturheilmittel geht. Dass die Kinder lernen, dass nicht Saft der Alltag des Trinkens ist, sondern Wasser. Aber wenn jetzt ein Kind gewöhnt ist, nur Saft zu trinken, dann hätte es unter Umständen große Probleme, wenn es einen Tee oder sogar auch eine Holzkohle trinken sollte.

[19:26] Dann haben wir die äußeren Anwendungen von der Holzkohle. Wir können sie bei äußeren Anwendungen auch sehr gut anwenden, und zwar bei Entzündungen und bei Schwellungen. Hier ist ganz wichtig zu beachten, dass man das dann nicht direkt auf die Haut macht, sondern es muss dann etwas dazwischen. Sonst bleiben die Holzkohlenpartikelchen nicht mehr aus der Wunde raus. Ich zeige Ihnen nachher, wie das geht.

[20:04] Dann bei Augen- und Ohreninfektionen. Hier kann man aus Holzkohle und Wasser ein kleines bisschen Salz aufkochen und kann das dann mit einer Pipette bei Augen- und Ohreninfektionen jeweils in die Augen- oder Ohrentropfen, was sehr gute Dienste leistet.

[20:30] Bei Verletzungen. Dann bei Insektenstiche. Und hier zählt auch wieder jeder Augenblick. Je schneller, desto besser. Und auch bei Spinnen- und Schlangengiftern. Aber hier ist also wirklich geboten, sekundenschnell nach einem Biss zu handeln, bevor das anschwellt und bevor das größere Ausmaße im Körper auslöst.

[21:13] Dann haben wir die Möglichkeit, ein Holzkohlebad zu machen. Dazu nehmen wir zwei Tassen Holzkohle auf ein Wannenbad. Das wird unserer Haut sehr gut tun, es reinigt sie und es beruhigt.

[21:32] Jetzt möchte ich Ihnen zeigen, wie wir einen Holzkohleumschlag herstellen. So. Wir haben hier ein Becherchen, das lässt sich am besten auch nachher wieder reinigen, besser als Plastik. Hier nehmen wir drei Esslöffel Leinsamen, geschrotet. Dann kommen drei Esslöffel Holzkohle dazu. So, jetzt kommt wieder das Wasser, ein Glas Wasser. Das machen wir wieder nicht alles sofort, sondern erstmal eine kleinere Menge, dann lässt sich das schneller. Dann lässt man das einen Moment stehen, weil der Leinsamen Wasser anzieht. Man kann natürlich den Umschlag auch mit purer Holzkohle machen, aber es lässt sich besser streichen, wenn man ein bisschen Leinsamen darunter macht. Und vor allen Dingen ist auch Leinsamen sehr gut gegen Entzündungen und es unterstützt die Wirkung von Holzkohle.

[23:11] So. Jetzt braucht es einen Moment, bis es zieht. Ich zeige Ihnen jetzt, wie man den Wickel aufbaut. Und zwar, ich persönlich nehme dieses Wischwerk, dieses Haushaltspapier. Und wenn man genau hinsieht, dann kann man dieses Papier trennen. Und dann sieht es folgendermaßen aus. So sieht es aus, wenn es nicht geteilt ist und so sieht es aus, wenn man es teilt. Das heißt, wir legen jetzt hier drunter eine Plastikfolie. Dann den stärkeren Teil legen wir auf das Plastikteil. Und hier wird jetzt den Brei verteilt. Möchte jemand, hat jemand Schmerzen? Darf ich jemanden den Wickel verpassen? Hat jemand irgendwas?

[24:38] So, man kann natürlich auch zwei Becher nehmen. Wohin? Wohin hier? Ah, wunderbar. Wunderbar. So, wir legen das an. Nehme das Plastikteil mit. Dann geht es nach unten. Dann geht es nochmal drüber. So, wenn das jetzt hier an der Hand ist, dann lohnt sich das. Ich komme gerade nach vorne. So, um dass das auch wirklich sitzt, kommt eine Binde drüber.

[25:44] So, und das kann sechs bis zehn Stunden bleiben. Danach sollte man es wegmachen, weil der Körper scheidet Gifte aus. Und die sollten dann nicht so lange sein, dass sie wieder in den Körper eingehen. Und wenn man das dann öffnet, dadurch dass man das in diesem Haushaltskrepp drin hat, lässt sich das wunderbar, nimmt man das mit dem Plastik und das Ganze und gibt es sofort weg. Würde man das jetzt direkt auf die Haut machen, man hätte eine unheimliche Schmiererei und man würde überall Holzkohle finden und man würde nicht mehr herwerben. Aber wenn man das mit dem Wisch weg macht, dann lässt sich das wunderbar beseitigen und das macht es dann echt gut.

[26:43] Um lokale Infektionen und Entzündungen, Läsionen von giftigen Pflanzen, Bienen und Insektenstiche zu behandeln, machen wir Folgendes. Wir tun erst dieses Teil, wo dieser Stich ist zum Beispiel, waschen gründlich mit Seife und Wasser. Danach sollten wir einen Umschlag an der gleichen Stelle, wie wir jetzt eben praktiziert haben, sollten wir diesen Holzkohlewickel drüberlegen. Am besten wäre das in dem Fall über Nacht. Danach entfernen wir wieder diesen Umschlag und verwenden einen neuen Umschlag. Also wenn der Umschlag einmal benutzt wird, dann sollten wir ihn nicht wieder benutzen.

[28:00] Und wir sehen, wie das so einfach geht. Entweder man nimmt so eine Frischhaltefolie oder so ein Plastikteil, was ich jetzt genommen habe, und einfach in die Tonne rein. Einen neuen Umschlag würde man das Ganze wieder von vorne beginnen. Man würde wieder den Spray verteilen und würde neu das auflegen. Doch, wenn es sich anzeigt, dass allergische Reaktionen auftreten, dann sollte man medizinisch einfach Rat holen.

[28:40] Also unser Sohn, der hat so eine allergische Reaktion bei Bienenstiche und er hat einmal Medikamente nehmen müssen, wobei es jetzt seither, dass es bei ihm sehr gefährlich ist. Und beim zweiten Mal, als es passiert ist, war jemand anwesend, der diese Instruktionen kannte mit der Holzkohle und hat dann sofort einen Umschlag gemacht. Und er war sprachlos, dass er dieses Medikament in dem Fall nicht nehmen muss. Aber ich kann nur sagen, es muss dann alles so geordert sein, dass man griffbereit diese Holzkohle hat, denn mit jeder Minute, die man verliert, verbreitet sich dieses Gift und die Schwellung beginnt und man muss dann länger warten, bis der Erfolg sich einstellt. Und es gibt Leute, die sind sehr ungeduldig und die können es dann nicht erwarten, bis die Wirkung kommt und dann wird man unruhig. Und das tut auch nicht gut und muss nicht sein.

[29:46] Ob Sie weit draußen oder im Büro sind, Holzkohle sollte überall griffbereit sein. Im Rucksack, in der Handtasche oder auch im Auto. In dem Fall würde im Auto einfach solche Holzkohletabletten das Beste sein. Besonders dann, wenn Sie sich in der Umgebung von giftigen Tieren befinden.

[30:15] Aber was ich auch dazu sagen möchte, dass bei allen Naturheilmitteln, die wir anwenden, es eine sehr gute Art ist, bevor man diese Heilmittel anwendet, dass man ein Gebet spricht und Gott darum bittet, dass er diese Anwendung segnet. Und es ist auch schon das biblische Vorbild, dass Gott ganz einfach aus dem Alltag etwas nimmt, um jemanden gesund zu machen. Beim einen war es Leben, beim anderen war es Feigen, beim nächsten war es Speichel. Also es waren immer einfache Mittel.

[31:02] Jetzt haben wir die Behandlung von giftigen Bissen und Stichen. Hier haben wir wieder dasselbe. Wir sollten den Bereich sofort mit Seife und Wasser abwaschen. Dann sollten wir den Teil, an dem das stattgefunden hat, in ein kühles Holzkohlebad tauchen. Und bis zu einer Stunde. Wobei man auf acht Liter Wasser eine halbe Tasse Holzkohle nimmt. Das heißt, der Bereich wird großräumig gekühlt und damit mit Holzkohle konfrontiert. Danach, nach dieser Zeit, sollte man großzügig einen Holzkohlebad abwaschen. Und zwar schon deshalb, weil das Gift sich sehr schnell verbreitet. Und in dem Moment, wenn man dann einen Holzkohlebad anfertigt, der viel größer ist als wo der Biss ist, dann nimmt man gleich die Entgiftung wahr, die sich schon verbreitert hat. Dann sollte man auch den Umschlag häufig wechseln. Und zwar alle 30 Minuten. Und zwar so lange, bis der Schmerz weg ist und die Schwellung. Das heißt, das Gift wird schnell verbreitet. Dazu, also es reicht nicht nur äußerlich diese Anwendung durchzuführen, sondern man muss dazu auch Holzkohle trinken. Und zwar zwei Esslöffel auf einen Glas. Und zwar so lange, bis der Schmerz weg ist und die Schwellung. Und man muss dazu auch Holzkohle trinken. Und zwar zwei Esslöffel auf ein halbes Glas Wasser. Gefolgt von zwei Gläsern frischem Wasser. Also zuerst ein halbes Glas Wasser mit zwei Esslöffel Holzkohle. Und danach zwei Gläser reines Wasser. Und diesen Vorgang sollte man alle zwei Stunden wiederholen. Also der Umschlag alle 30 Minuten und das Trinken alle zwei Stunden.

[33:30] Das heißt, wir gehen mit Riesenschritten diesem Griff entgegen. Holzkohle wirkt am besten, wenn sie so bald wie möglich angewandt wird, noch bevor es zu einer größeren Schwellung kommt. Zur Unterstützung, wenn es wirklich eine ganz kräftige Sache ist und man hat es zur Hand parat, dann sollte man auch noch Eiswürfel auflegen.

[34:06] Holzkohle hat vielen Menschen das Leben gerettet. Besonders in Fällen, in denen keine medizinische Hilfe vorhanden war. Immer wieder hat sich Holzkohle als Heilmittel von höchstem Wert erwiesen. In vielen Fällen sind die einfachen Heilmittel der Natur, wenn sie richtig angewandt werden, viel wirksamer als die Hightech Wunder der modernen Medizin.

[34:39] Unser Sohn, der war ein Jahr, wie der Lukas gestern Abend berichtet hat, in den Philippinen, und er hat alle Naturheilmittel, die er gewöhnt ist von mir, hat er mitgenommen vom Einlaufgerät über die Holzkohle und andere Sachen. Er war sehr, sehr dankbar, dass er diese Holzkohle dabei hatte, weil sie wertvolle Dienste getan haben. Dort gibt es auch keinen Arzt, da muss man sonst erst mal mit dem Boot über Wasser ziehen, zwei Stunden, und das ist unter Umständen für das, was es trifft, ist es einfach zu lang oder nicht gut.

[35:21] Wir schließen ab mit einem sehr bekannten Text. Den haben wir in 2. Mose 15, Vers 26. Und hier heißt es: „Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze. So will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf die Ägypter gelegt habe. Denn ich bin der Herr, dein Arzt.“

[35:57] Das heißt, wenn Gott unser Arzt ist, setzt es voraus, dass wir auch so leben, wie er sagt. Wenn wir also unser Leben so gestalten, wie wir das wollen, und kommen dann in der Not zu Gott, dass er uns hilft, dann könnten wir unter Umständen ein Problem haben. Warum? Weil unser Glaube sehr brüchig und sehr unbenutzt oder ungebraucht ist. Wenn ich jemanden kenne und öfter Abmachungen mit ihm getroffen habe, und ich weiß, der war immer zuverlässig, dann weiß ich in einer Notsituation, ich weiß, er kommt. Auch wenn er nicht ganz pünktlich ist, aber ich weiß, er kommt, ich brauche nicht Unruhe.

[36:49] Wenn wir glauben dürfen, dass Gott unser Arzt ist, dann setzt es voraus, um das richtig effektiv zu machen, dass dieses Naturheilmittel voraus ist, dass wir eine gute Verbindung zu Gott haben und erlebt haben: „Da hat er mir geholfen, da hat er mir geholfen, da hat er mir geholfen.“ Und er wird mir auch hier helfen.

[37:12] Gott will uns manchmal auch gerade durch die Krankheit etwas sagen, was wir sonst nie lernen würden. Im Grunde genommen ist Krankheit ein Segen. Und zwar redet der Körper mit uns, dass einfach etwas nicht richtig läuft. Und dadurch, dass wir Schmerzen haben oder wir haben eine Schwellung oder vielleicht haben wir weder das eine noch das andere gehabt, vielleicht war man beim Arzt, der durch eine Rentenaufnahme etwas festgestellt hat, aber immer wieder werden wir dazu ermutigt, uns unter das Licht und das Wort Gottes zu stellen, um einfach uns zu prüfen: „War ich treu?“

[37:54] Und wir leben in einer Welt mit Kompromissen und es ist eigentlich sehr schön, so zu leben, weil ein Kompromiss findet immer so eine Zwischenlösung, man muss es nicht ganz richtig machen und auch nicht ganz verkehrt. Aber diese Kompromisshaltung führt uns weg von Gott, weil wir dadurch ein verkehrtes Gottesbild bekommen und weil wir dadurch lernen, dass wir Mitspracherecht haben am Wort Gottes. Also Gott sagt etwas und ich interpretiere es und lege es so aus, wie ich es will und in dem Moment mache ich mich zum Gott. Und das lässt Gott nicht zu. Und eine Krankheit bringt uns zurück, dass wir gewissenhaft uns an ihn wenden, dass wir eine lebendige Beziehung zu ihm bekommen und auch eine neue Beziehung, eine vertiefte Beziehung zu ihm bekommen, die uns heilt.

[39:00] Ich habe einen Mann kennengelernt, das werde ich nie vergessen, er war zu dem Zeitpunkt, wo er krank geworden ist, Ende 40 und er hatte Magenkrebs und ihm fiel es schwer, diese Diagnose anzunehmen und er hat mit Gott nicht nur gehadert, sondern er hatte geflucht. Er wurde immer kränker, und es ging ihm nicht gut. Dann kam er in die Klinik nach Freiburg, der Magen war offen, er hat sich mit eigener Schere die Rippen abgeschnitten, die vereitert waren und eines Abends, es war Freitag, kam der Arzt zu ihm und sagte: „Du kannst nicht überleben.“ Seine Frau war anwesend.

[40:09] Was macht man in einem solchen Augenblick? Man weiß, man wird sich nicht mehr sehen, obwohl man Gott nicht kennt und man vorher mit ihm geschimpft hat. Aber wenn es zum Schluss geht, hat dieser Mann auch gedacht, er hat gebetet. Er hat gesagt: „Lasst uns beten, bevor wir auseinander gehen.“

[40:36] Am anderen Tag ist die Frau in die Stadt gegangen, hat sich schwarze Kleider gekauft und wartete auf den Anruf vom Klinikum, dass er gestorben ist. Es kam kein Anruf und sie hat ihn wieder besucht. Dann kam eine Tante von ihm und bringt ein Stück Erdbeerkuchen mit. Als diese Dame weg war, sagte dieser Mann: „Gib mir doch diesen Erdbeerkuchen zu essen.“ Er wusste damals nichts von gesunder Ernährung. Sondern er hat gelebt, wie er es verstanden und gewohnt war und aus seinem Unkenntnis heraus hat er sich mit Kuchen und Schlagsahne die Pfunde wieder aufgegessen, weil man sagt, mit Kuchen und Schlagsahne wird man dick. Die Ärzte haben ihm überhaupt keine Chancen gegeben und er hat sich dann die Rippen selber abgeschnitten und hat diese Wunde ausgeföhnt, dass sie trocknete und der Mann hätte noch viele Jahre gelebt. Und wenn er von jemandem gehört hat, dass einer gesund wird, nur weil er gesund lebt, das hat er nicht abgenommen.

[42:01] Er wusste, es muss ein Umdenkungsprozess im Hirn stattfinden, dass neue Denkweise in uns Fuß fassen können und dass wir eine neue und innigere Beziehung zu unserem Gott bekommen. Und Jahre später, sie haben eine Tochter, ein einziges Kind, sie wohnte im Haus und sie war Trinkerin. Und es kam zum Streit, wie das so ist, wenn jemand getrunken hat. Und als Vater kann das auch mal passieren, was nicht sein sollte. Aber ich lasse es jetzt einfach stehen, dass der Mann, der das gemacht hat, seiner Tochter eine Ohrfeige verpasst. Und ob jemand das glaubt oder nicht, aber dem, der das tut, tut es genauso weh oder mehr weh, als dem, den es trifft. Und so war das auch bei ihm. Und von diesem Augenblick an hat er dann Metastasen bekommen und ist dann in einem anderen Tumor gestorben.

[43:14] Und ich möchte jedem Mut machen, ich habe vor zweieinhalb Jahren einen Anruf bekommen von einer Familie, die ich gar nicht kannte. Und sie haben erfahren von mir und die Frau hatte Magenkrebs, auch Magenkrebs und das Bauchfell war angegriffen und der Unterleib. Und ich habe ein Gespräch mit ihnen gehabt, ein offenes Gespräch und sie haben mir das Vertrauen zugesprochen und ich habe es auch angenommen. Und ich habe gesagt: „Ich kenne sie nicht, ich kann nur eines ihnen sagen: Etwas in ihrem Leben ist nicht in Ordnung. Entweder ist die Beziehung zu ihrem Mann oder zu ihren Kindern oder zu irgendjemand anders, aber irgendetwas stimmt nicht.“ Ich habe das dann auch ein bisschen ausgeführt.

[44:12] Am anderen Tag habe ich sie wieder besucht und sie strahlt mich an und sagt: „Frau Bieling, wir haben gestern Abend das erste Mal seit vielen, vielen Jahren ein richtig gutes Gespräch zusammen gehabt, mein Mann und ich.“ Und sie hat mir dann gesagt, wir müssen uns ein neues E-Bett kaufen. Sie hat dann einen neuen Denkprozess begonnen und sie ist auch tatsächlich nach einem Jahr sehr gut erholt, die Metastasen waren weg. Und dann habe ich sie wieder besucht. Sie ist katholisch und ich habe gesagt: „Liebe gute Frau, Gott hat sie gesund gemacht. Jetzt ist der Zeitpunkt angekommen, wo sie ihm die Ehre geben.“ Ob sie das persönlich machen mit ihrem Mann oder ganz alleine oder ob sie jemanden zur Rate ziehen, das ist ihre Entscheidung. Aber es wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo sie das Wort Gottes lesen und erkennen, auch umsetzen. Ich habe ihr angeboten, wenn sie das haben möchte, kann sie das gerne in Anspruch nehmen. Aber sie hat eine solche Einstellung gehabt, dass sie das nicht für sehr, sehr wichtig erachtet hat. Sie hat eine Beziehung, wie sie jeder Gläubige zu seiner Konfession hat, wie er sie gelernt hat von Kind auf. Aber Gott will ja mehr als einfach eine Beziehung. Er will eine lebendige Beziehung.

[46:00] Und eine lebendige Beziehung ist von morgens, vom ersten Schritt, an dem ich aufstehe, bis ich ins Bett gehe, dass ich Gott in alle meine Entscheidungen einbeziehe, ob er mit einem verstanden ist. Und plötzlich stehen Dinge vor uns, wo wir erkennen müssen: „Gott hat das nicht gesagt, warum mache ich das?“ Und so lernt man Schritt für Schritt, sein Leben neu zu ordnen.

[46:27] Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das ist jetzt eineinhalb Jahre her, seit ich ihr das gesagt habe. Gott ist ja nicht aufdringlich, Gott ist ein Gentleman. Er macht uns Vorschläge, die können wir annehmen oder auch nicht. Und dann ist es unser Teil, was wir draus machen. Und ich habe sie dann auch immer wieder mal besucht. Aber ich bin nicht in sie eingedrungen, sondern ich habe sie immer wieder, wenn es zur Sprache kam, habe ich gesagt: „Seien Sie so gut, denken Sie dran, Gott die Ehre zu geben.“

[47:06] Letzte Woche, sie hat mir schon vor 14 Tagen, drei Wochen gesagt, sie würde sich freuen, dass ich sie wieder besuche. Aber dadurch, dass ich jetzt in Bad Cannstatt bin, habe ich alle meine freie Zeit für euch investiert. Und für die Vorbereitung, dass ich mir diese Zeit jetzt nicht genommen habe. Ich habe sie aber angerufen und jedes Mal, wenn wir miteinander telefonieren, beten wir auch zum Schluss. Und als ich sie diese Woche anrief, sagte sie: „Frau Bieling, ich habe solche Schmerzen, ich will sterben.“ Sie hat ihre Reserven verpuffert, die Metastasen sind wieder gekommen, haben sich im Darm festgesetzt.

[47:52] Ich möchte jetzt etwas mit Ihnen tun. Und ich möchte jetzt auch wieder den Livestream bitten. Wir werden jetzt mit der Holzkohle aufhören. Wenn jemand das nicht hören möchte, der kann sich jetzt abschalten. Wir sind am Beginn eines neuen Tages. Wir wissen, dass der göttliche Ruhetag beginnt. Und ich möchte diesen Abschnitt mit euch allen hier Anwesenden und auch im Livestream mit einem Übergang beginnen. Und zwar, ich habe gestern Abend gesagt, dass Psalm 103 und Psalm 107 ein Rezept Gottes ist, wie er sich vorstellt, uns gesund zu machen. Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt, der ihn schon gelesen hat. Vielleicht war er ganz wundervitzig, was Gott uns zu sagen hat. Wenn nicht, dann lesen wir den heute Abend gemeinsam. Und wir wollen sehen, was Gott uns vorschlägt, wie wir gesund werden können. Und ich möchte diesen Psalm lesen. Und es ist erstaunlich, was wir bei diesem Lesen alles erarbeiten können, was Gott uns mitteilen möchte. Was wir nicht erkennen würden, wenn wir nicht wüssten, das ist ein Rezept. Und das ist eigentlich die ganze Bibel. Die Bibel ist eine Gebrauchsanleitung für das, was kommt. Wir wollen in den Himmel, alle miteinander. Am Livestream und wir hier. Und wenn es unser fester Wunsch ist, in den Himmel zu kommen, dann ist das die Gebrauchsanleitung. Und das ist die Bedienungsanleitung. Und wenn wir das umsetzen, haben wir die besten Chancen, wenn wir demütig sind, das auch zu erreichen. Und das ist der Grund, warum wir heute hier sind. Wir wollen den Himmel besprechen. Es ist zu schön, um ihn zu beschreiben. Und deshalb sollte man sich das nicht verpassen lassen.

[50:14] „Lobet den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobet den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, er ist dein Gott und heilet alle deine Gebrechen. Der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Der Herr schafft Gerechtigkeit und richtet allen, die Unrecht leiden. Der Herr hat dir die kleinen Wege, die Mose wissen lassen und die Kinder Israel sein tun. Und das hat er bis heute nicht aufgehört. Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht immer hadern, noch ewig Zorn halten. Er handelt mit uns, er handelt nicht mit uns nach unseren Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missetat. Denn so hoch der Himmel ist über der Erde, so lässt er seine Gnade, weil denn über die, so ihn fürchten. Sofern er der Morgen ist vom Abend, lässt er unsere Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. Denn er kennt, was für ein Gemächtiger wir sind. Er gedenkt daran, dass wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras. Er blüht wie eine Blume auf dem Felde und wenn der Wind daher geht, so ist er nimmer da und ihre Städte kennen sie nicht mehr. Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind. Bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, so ist er der Herr. Der Herr hat seinen Stuhl im Himmel bereitet und sein Reich herrscht über alles. Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, dass man höre auf die Stimme seines Wortes. Lobet den Herrn, alle seine Werke an allen Orten seiner Herrschaft. Lobet den Herrn, meine Seele.“

[53:19] Dieser Psalm ist eine Entgiftung unseres Charakters, unseres Denkens, unseres Seins. Lobet den Herrn, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen. Ich darf jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, sonst kriege ich die Runde nicht, die ich erreichen möchte. Lobet den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

[53:58] Wie schnell haben wir Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, wenn wir nicht auf das Gute achten, nährt sich das Böse so sehr, dass wenn wir keine gute Beziehung haben, wir nicht fähig sind für eine gute Beziehung, weil wir immer nur das Negative sehen. Deshalb sollten wir uns erziehen, immer das Gute zu sehen. Wenn es dunkel ist, die schönen Bäume betrachten. Wenn es dunkel ist, die schönen Sterne betrachten. Wenn die Sonne aufgeht, dann der Mond. Dann ist es so schön, in den Wintermonaten den Orion zu sehen, die Öffnung des Himmels. Hier habe ich beim Laufen immer wieder Eichhörnchen gesehen, das erfreut an seinem Herz, und dann das ganz Wichtige: „Der dir alle deine Sünden vergibt.“

[55:03] Haben wir vergeben? Das göttliche Prinzip der Vergebung ist so aufgebaut, dass wenn wir nicht vergeben, Gott uns auch nicht vergibt. Weil Gott möchte, dass wir zum Ebenbild Gottes verwandelt werden. Oder ziehen wir uns zurück, in den Schmollwinkel, weil ich ja recht habe. Das göttliche Prinzip der Vergebung hat nichts zu tun, wer Schuld hat. Ein Gläubiger vergibt immer, auch wenn er im Recht ist. Aber was brauchen wir dazu? Etwas, was uns richtig schwerfällt. Demut und Bescheidenheit. Ich soll vergeben, wo der andere mich ungerecht beschuldigt oder übervorteilt hat?

[56:16] Wir haben die ganze Woche eine gute Ehe gehabt, aber am Freitag immer geknistert. Bis uns aufgefallen ist, dass der Satan am Freitag mehr Zeit hat oder mehr Gas gibt zu arbeiten. Dann haben wir erkannt, dass es nichts mit uns beiden zu tun hat, dass es nur mit Kleinigkeiten, unbeherrscht zu reagieren, und dann eskaliert die Beziehung. Und was haben wir dann? Ein schlechter Start in den Ruhetag. Und dann hat der Satan ein wunderbares Ziel erreicht. Man setzt sich gegenüber, und dann ist alles gut. Und dann ist alles gut. Und ich muss sagen, seitdem wir dieses Erlebnis hatten, gibt es bei uns am Freitag überhaupt keinen Streit mehr. Selbst wenn es einen gibt. Aber wir wissen, heute ist Freitag, und der Satan ist zufrieden. Er fängt dann an, an einer anderen Stelle zu arbeiten, um auf eine andere Art die Ehe anzugreifen. Weil der Ruhetag, die Ehe und das Essen sind die Dinge, die uns aus dem Paradies geschenkt sind. Und auf keinem Gebiet ist er stärker darauf aus, dass wir uns vom göttlichen Prinzip trennen.

[58:04] Vom Ruhetag wissen wir, dass der größte Teil der Menschheit nicht den siebenten Tag, so wie wir das haben, feiert, sondern den menschlich eingeführten Plan. Zu keiner Zeit, wie wir es jetzt im Moment haben, ist die Ehe so gefährdet, dass es selten noch wirklich harmonisch intakte, glückliche Beziehungen gibt. Und auf keinem Gebiet des Essens kommt so viel Versuchung auf uns zu, als dass wir es heute haben. Und Satan ist nicht, wir dürfen ihn nicht unterschätzen. Wenn er etwas schafft, versucht er, es besser zu machen als Gott.

[59:58] Wenn wir das göttliche Prinzip nicht kennen, dann laufen wir auf. Das heißt, die Schokolade schmeckt uns besser wie der Apfel, und der Kuchen schmeckt besser wie eine Banane. Auf anderen Bereichen ein Buch, das irgendjemand geschrieben hat, gefällt uns besser als dieses Buch. Deshalb, wenn wir den Gefahren, die Satan für uns vorbereitet hat, nicht auf den Leim gehen, dann muss alles, was Gott uns sagt, an erster Stelle geschehen. Das heißt, bevor wir andere Bücher verschlingen, müssen wir erst einmal dieses Buch verschlingen. Wenn wir unsere Zeit am Wochenende mit unserem eigenen Interesse füllen, ob es der Geburtstag ist, oder Verwandte besuchen, dann muss erst einmal Gott mit uns am Ruhetag Gemeinschaft haben. Das lesen wir in der Bibel. Gehen wir in die Natur. Wie ist unser Tisch gedeckt? Sind es die Früchte der Industrie? Die Industrie weiß, sie muss sich etwas einfallen lassen, um uns nicht zu verlieren. Die Produkte, die die Industrie anfertigt, schmecken so gut, dass man mehr isst, wie man will. Die Industrie weiß, sie muss sich etwas einfallen lassen, um uns nicht zu verlieren.

[1:00:58] Ich möchte eine Seite des Gebetes ansprechen, wie sie Moses und Daniel und Jesus und andere in der Bibel praktiziert haben. Das heißt, wenn andere Leute uns beleidigen sollten wir uns nicht in unserem Herzen damit beschäftigen, wie ungerecht der andere mit uns geht, sondern sofort auf die Knie gehen und sich für den anderen einsetzen. Dass Gott ihm vergibt, weil er in dem Moment ein Handlanger von Satan war. Wir wissen, eine Eigenschaft des Satans ist, dass er ein Handlanger ist. Und wir sind alle Menschen. Und keiner kann sagen, ich bin nicht anfällig. Das passiert schneller, als man manchmal denkt. Aber wenn wir gelernt haben, eine lebendige Beziehung zu Gott zu haben, dann ist das richtig. Und es gibt einen schönen Spruch, der alles auf den Punkt bringt, der heißt: „Wer Probleme hat, macht andere Probleme.“ Und wenn man diesen Satz in Beziehungen immer wieder ins Gedanknis ruft, dann müssen wir, wenn wir erkennen, dass wenn man sich, und das kann man sich dazu erziehen, dass man vergibt und dass man dadurch auch frei wird, wieder dem anderen zu begegnen, dann passiert es, dass wir dem anderen begegnen und wir lachen und der andere kann gar nicht mit der Zeit mehr, als auch zu lachen. Das ist der erste Weg.

[1:03:05] Mir ist so etwas passiert in den letzten paar Wochen. Es sind vielleicht drei, vier Wochen her. Und es hat mir sehr wehgetan. Und ich habe das so gemacht, wie ich es euch gesagt habe. Ich habe sofort gebetet. Und ich habe diese Person schon zwei, drei Mal gesehen. Und dann habe ich gesagt: „Mir geht es gut.“ Und gestern haben wir uns gedrückt, wie wenn nichts gewesen wäre. Ich muss mir nicht den Schuh anziehen, wenn Satan andere Menschen benutzt, uns anzuklagen. Das muss ich nicht. Und deshalb sollten wir auch in unseren Ehen, in unserem Geist, nicht so viel tun, wie wir es tun.

[1:04:07] So viel dazu. Aber was ist jetzt der zweite Teil dieses Textes? „Und heilet alle deine Gebrechen.“ Das heißt, wenn wir lernen, menschliche Konflikte an Gott abzugeben, „der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.“ Warum? Ich habe keinen Dreck in mir. Ich habe nichts Böses in mir. Ich kann lachen und ich kann fröhlich sein. Er krönt uns in Vers 4 mit Gnade und Barmherzigkeit. Und dieser Satz ist ganz wichtig. Er sagt, dass wir alle, die Unrecht leiden, alle, die Unrecht leiden.

[1:04:57] Als meine Mutter gestorben ist, meine Mutter hat alles geklärt zu Lebzeiten zwischen mir und meinem Bruder. Als meine Mutter gestorben war, hat meine Mutter ein Testament hinterlassen, dass jedes Kind die Hälfte bekommt. Das ist mein Vater tödlich verunglückt. Er hat ein notarielles Dokument gemacht, dass jedes Kind die Hälfte bekommt. An dieses Testament hat sich mein Bruder gehalten. Dadurch hat mein Haus zu einem Viertel ihm gehört und an seinem Haus hat mir ein Viertel gehört. Mein Haus ist mehr wert als sein Haus. Er wollte von mir Geld und ging zum Rechtsanwalt. Ich habe gesagt: „Ich streite nicht.“ Ich habe keine Wimper verzückt. Ich habe keinen Brief geschrieben. Ich habe gesagt: „Ich streite nicht.“ Ich habe dann vom Rechtsanwalt einen Brief bekommen. Ich habe nicht einen Cent ausgegeben, um diesem Streit etwas dazuzutun. Er ist gelöst worden. Er hat viele Tausende dadurch verloren. Er hat mein eigenes Haus zur Zwangsversteigerung verhängt. Die Häuser wurden geschätzt. Und was kam raus? Dass seines mehr wert ist. Er hat keine Anrechte gehabt an mich. So habe ich manches in meinem Leben immer wieder dadurch lösen dürfen mit Gottes Hilfe. Einfach stehen lassen.

[1:06:53] Wenn ich an den Psalm 23 denke: „Gott deckt uns den Tisch im Angesicht unserer Feinde.“ Wenn wir treu sind, dann geschieht uns nichts, aber Gott deckt uns den Tisch im Angesicht unserer Feinde. Wenn wir treu sind, dann geschieht uns nichts, aber Gott deckt uns den Tisch im Angesicht unserer Feinde.

[1:07:16] Was auch ganz wichtig ist in unserem zwischenmenschlichen Bereich, ist der Text 10. Wenn jemand kleinlich ist zu uns oder uns übervorteilt, dann ermahnt uns dieser Text, dass wir nicht auch kleinlich sind. Wenn jemand kleinlich ist zu uns oder uns übervorteilt, dann ermahnt uns dieser Text, dass wir nicht auch kleinlich sind. Er handelt nicht mit unseren Sünden und vergibt uns nicht nach unserer Missetat. Die meisten Menschen haben die Gnade und die Güte Gottes noch nicht erlebt. Aber wenn wir mit den Menschen gnädig sind, dann lernen sie durch unser Verhalten, wie es wirkt, wie Gott mit uns umgeht. Und dann finde ich das so schön, denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über die, die ihn fürchten. Und mir gefällt der Text so schön in den Sprüchen: „Der Gerechte fällt siebenmal, aber er steht wieder auf, und der Gottlose steht nicht mehr auf.“ Das heißt, wenn wir Fehler machen, dürfen wir sie erkennen, und wir dürfen auf die Gnade Gottes rechnen, dass er mit uns einen Neuanfang macht. Und ich habe es dürfen in meinem Leben wirklich erfahren.

[1:08:37] Sofern der Morgen vom Abend ist, so lässt er unsere Übertretung von uns sein. Er ist wie ein Vater über Kinder, sich erbarmt, und erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. Und ich danke so oft ich kann, dass Gott mein himmlischer Vater ist und mein irdischer Vater. Ich habe keinen irdischen Vater, aber ich habe einen himmlischen Vater, der auch den irdischen ersetzt hat. Gott hätte mein Leben immer wieder zum Staunen erfüllt mit Geschenken. Ich könnte jetzt eine Erfahrungsstunde dazu setzen, aber die Zeit steht uns nicht zu.

[1:09:19] Dann möchte ich gerne etwas mit Ihnen erarbeiten. Ich mache so gerne, wenn ich einen Psalm habe, oder überhaupt, ich mache mir ein Fazit aus diesem Psalm. Und dieses Rezept, wenn sich das jemand aufschreiben möchte, von diesem Psalm, ist, dass in diesem Psalm dreimal das Wort Feierabend steht. Und das Wort Feierabend ist das Wort, dass in diesem Psalm dreimal das Wort Fürchten steht, dreimal das Wort Hören steht, dreimal das Wort Tun steht, Ausrichten, dreimal das Wort Gnade steht, sechsmal das Wort Loben steht, zwölfmal das Wort Herrn und siebzehnmal das Wort Seinen benutzt wird, seinen Diener, seine Werke und 22 Mal das Wort Mir und uns und so weiter benutzt.

[1:10:29] Das Mir und uns heißt eigentlich, wenn das 22, ich war sprachlos, das habe ich erst heute erarbeitet, die letzten zwei, die ich in der Schule habe, in diesem Psalm wird dadurch ausgedrückt, dass wir Gott nicht egal sind, sondern dass wir in Gottes Augen sehr wertvoll sind und dass es ihm wichtig ist, dass es uns gut geht und dass er zu uns eine gute Beziehung hat. Wenn wir also unserem Herrn seine Werke wichtig nehmen, ihn fürchten, ihm das, was wir erkannt haben und gehört haben auch umsetzen und auch tun und die Gnade Gottes in Anspruch nehmen, dass wir auch mit anderen gnädig sind, dann können wir, so wie es in dem Psalm uns motiviert zu tun, sechsmal das Wort loben. Wenn wir loben, loben zieht uns nach oben und schützt uns vor Wanken. Und wenn wir nach oben schauen zu Gott, können wir das hinter uns lassen, was uns bedrückt.

[1:11:58] Und ich möchte jetzt vielleicht mit einem Beispiel diesen Abend zu Ende bringen. Wir haben so gelernt, ein bisschen sehr großzügig und oberflächlich zu denken. Aber wenn es um unser Ich geht, dann sind wir eigentlich sehr, sehr kleinlich. Und in mir nehmen wir jetzt mal an, ein Mann sagt zu seiner Frau: „Ich habe dich lieb.“ Und jede Frau freut sich darüber, wenn es ehrlich ist. Aber wenn die Frau dann im Alltag zerbricht, weil sie so viele Kinder und so viel Arbeit hat, dann hat das Wörtchen „Ich habe dich lieb“ auch eine Brücke, dass man dann erwartet, dass der Partner sagt: „Kann ich dir was helfen?“ oder vielleicht noch nicht mal fragt, sondern auch tut. Und deshalb, wenn wir Gott anbeten, wenn wir Gott unser Gebet darbringen, dann möchte Gott nicht haben, dass wir ihm Versprechungen geben, die wir nicht halten, sondern er möchte gerne, dass wir uns an unsere Versprechungen halten.

[1:13:19] Und ich möchte jeden von uns auch im Livestream dazu ermutigen, einfach sagen: „Lieber Gott, zeig mir, wo ich unehrlich bin. Zeig mir, wo ich lieblos bin.“ Das merkt man nicht oder unfreundlich. Und ich habe gelernt seitdem, dass ich mich jetzt mit der Vergebung auseinandersetze, dass mir Gott sehr oft mich ansetzt. Und ich merke, ich habe nicht vergeben. Warum? Weil der andere sich total verkehrt benommen hat. Aber die Art Jesu ist, auch zu vergeben, wenn etwas so geschieht, dass der andere seinen Vorteil gezogen hat und mich niedergemacht hat. Und ich möchte uns allen einen gesegneten Sabbat und ich möchte haben auch, dass wenn einer unter uns ist oder auch am Livestream, nehmt eure Partner und drückt sie fest und sagt: „Heute ist Sabbat. Wir haben uns lieb und Gott ist Liebe und Gott ist in uns, wenn wir uns lieben, auch wenn es Tränen kostet, weil wir wirklich verletzt worden sind. Aber wir geben Gott die Ehre und so lernen wir Gott kennen.“ Schöne Nacht, bis morgen.


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