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In dieser Predigt beleuchtet Esther Bieling die zentrale Rolle des Heiligen Geistes in unserem Leben. Sie erklärt, wie die Annahme des Heiligen Geistes durch die Taufe geschieht und betont, dass seine Gegenwart in uns liegt. Die Sprecherin ermutigt dazu, sich nicht von weltlichen Verlockungen ablenken zu lassen, sondern sich auf ein einfaches Leben und die enge Zusammenarbeit mit dem Heiligen Geist zu konzentrieren. Es wird die Notwendigkeit von Demut, Ehrlichkeit und einem Leben nach Gottes Willen hervorgehoben, um die Kraft und Führung des Heiligen Geistes voll zu erfahren.


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Serie: Zurück zur Natur

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Transkript

[0:00] Studieren möchten, ist ein Thema, was mich schon über 40 Jahre brennend interessiert. Und ich weiß, von diesem Thema, es zu begreifen, hängt unser ewiges Leben ab. Und ich bin jetzt erst auf eine neue Erkenntnis gestoßen, die mich umgehauen hat, weil mir das nie so bewusst war. Und ich möchte mit euch lesen in 1. Korinther 14. Entschuldigung, 1. Korinther 12. Und zwar, wir fangen an, Abvers 3.

[1:09] Darum tue ich euch kund, dass niemand Jesum verflucht, der durch den Geist Gottes redet. Und niemand kann Jesum einen Herrn heißen, außer durch den Heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Ämter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist eine Gabe, der da wirkt, alles in allem. Ich überspringe dann und gehe weiter in Vers 11. Dies aber alles wirkt, derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen Seines zu, nach dem er will.

[2:03] Denn gleich wie ein Leib ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber des Leibes, wie wohl ihrer viele sind, doch ein Leib sind also auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. Wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie und sind alle zu einem Geist getränkt.

[2:33] Und mich interessiert schon immer, was es heißt, wie bekommt man den Heiligen Geist? Wie kommt man in diese Gemeinschaft? Das Leben mit dem Heiligen Geist bedeutet, mit Jesus zu leben. Und ich denke, dass das sich ganz gut anhört. Aber wir haben die Möglichkeit, Jesus als Beifahrer in unser Auto zu nehmen. Wir haben aber auch die Möglichkeit, Jesus als noch besserer Fahrer als wir selber, selber ans Lenkrad zu lassen. Und die Frage ist, was wollen wir wirklich? Das eine ist unser Verstand, aber das andere ist unser Geist in unserem Herzen.

[3:31] Und selbst Jesus blieb diese Entscheidung nicht erspart. Als Satan ihn in die Versuchung in Matthäus 4 geführt hat, können wir erkennen, dass nicht nur Gott segnet, sondern Satan auch segnet. Satan gibt uns auch Reichtum. Satan gibt uns auch Macht. Satan gibt uns auch Ansehen und Segen. Und das ist die Verführung. Wie viele Gespräche habe ich schon gehabt oder Mitteilungen, wo wir Menschen gesagt haben, was für eine erstklassige Position sie durch Gottes Gnade bekommen haben.

[4:25] Und ich spreche jetzt eine Gruppe an. Es kann nicht sein, dass eine Mutter eine erstklassige Stellung erhält und ihre Kinder werden sich selbst überlassen oder aber von anderen erzogen. Das ist nicht Gottes Wille. Das ist die Verführung Satans. Und so könnte ich jetzt weitermachen, aber das will ich nicht. Ich bin nicht Gott, bloß mal um zu sehen, was Satan uns alles schenken kann.

[5:01] Und deshalb ist es ganz arg wichtig und ich möchte das wieder betonen, dass wir uns zu einem einfachen Lebensstil bekennen. Und ich bin jetzt über 60 Jahre alt und ich vertrete schon lang diesen Standpunkt, wo ich noch ledig war, war es immer mein Spruch: einfach leben, einfach essen, einfach glauben. Aber ich muss sagen, ich habe es nicht verstanden. Und das ist die Problematik, die wir in unserem Leben haben, dass wir etwas wissen. Wir wissen ganz genau, dass es richtig ist. Aber wir wissen nicht, wie wir es umsetzen oder wir merken nicht, dass wir es umsetzen. Und deshalb brauchen wir den Heiligen Geist.

[5:50] Der Heilige Geist ist eine Person. Er hat sehr viele Eigenschaften, die unüberbietbar sind. Und wenn wir ihn nicht haben, dann nützt uns alles Wissen nichts. Und hier in diesem Kapitel ist es noch nicht lange, in den ersten paar Wochen, um nicht zu sagen Tage, bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass alle, die sich auf Jesus Christus taufen gelassen haben, den Heiligen Geist empfangen haben. Und ich habe mich immer gefragt, wie kriege ich den Heiligen Geist? Ich habe ihn. Und ich bin erschrocken von mir selber. Ich habe Luft geholt, ich habe noch mal Luft geholt und habe festgestellt, dass ich nicht mehr mit dem Heiligen Geist zu tun habe oder nicht mehr mit ihm in Zusammenarbeit. Es liegt nicht am Heiligen Geist, sondern es liegt an mir. Und ich bin traurig darüber, dass ich so lange gebraucht habe, um das zu erkennen.

[7:06] Wenn wir getauft sind auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, haben wir in dem Moment das Bündnis eingegangen mit Jesus Christus und dem Heiligen Geist und mit Gott, dem Vater. Und wir sind eins. Und ich sage euch jetzt was: Jede Sünde in uns erzeugt Rebellion. Jede Entzündung trennt uns von Gott. Jedes Rechtfertigen trennt uns von Gott. Und was sehen wir manchmal, arme Opfer, dass wenn wir angeklagt werden, dass wir anfangen uns zu rechtfertigen. Das ist nicht unsere Aufgabe. Das macht Gott.

[7:55] Und deshalb ist eigentlich das Zünglein an der Waage in erster Linie bin ich das. Und ich kenne eure Gemeinde nicht. Und deshalb kann ich jetzt autotrüberfall reden, weil mir auch nichts bekannt ist. Aber wir wissen, dass die Gemeinde ein Leib ist und dass viele Gaben sind. Und dass es aber ein Herr und ein Geist ist. Und jeder einzelne von euch und ich in meiner Gemeinde kann dazu beitragen, dass diese Einheit im Geist gefördert wird und unterstützt wird und genährt wird. Oder, ob ich alles besser weiß, alles kritisiere, was andere verkehrt machen und dadurch keine Einheit fördere, sondern Trennung fördere.

[8:45] Ob wir echt sind oder nicht echt sind, das sind unsere Taten. Reden können wir alle gut, auch ich vielleicht. Aber wie wir sind untereinander, das ist viel wichtiger. Das nützt mir jetzt eine gute Predigt oder eine gute Ansprache über den Heiligen Geist. Und ich gehe nachher nicht liebevoll mit euch um oder wenn ich nach Hause komme, dass ich liebevoll mit meinen Kindern oder mit meinem Mann umgehe oder am nächsten Sabbat in der Gemeinde. Was sehe ich, wenn ich andere Menschen sehe? Sehe ich einen Menschen, der genauso Sünder ist wie ich oder sehe ich einen Menschen, der schlechter ist als ich?

[9:38] Ich denke, dass es ein Defizit unserer Zeit ist, dass wir zu wenig Ehrfurcht vor Gott haben. Aber weil wir auch keine Ehrfurcht voreinander haben, können wir auch keine Ehrfurcht vor Gott haben. Und deshalb, glaube ich, liegt der Ansatz daran, dass wir echt werden, dass wir zu unseren Abmachungen stehen. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber zum Beispiel ein Aspekt der Ehrfurcht ist Pünktlichkeit. Da regt sich mein Mann immer auf, dass der Ausschuss nie pünktlich beginnt. Oder aber, das ist ein Zeitgeist, dass man einfach nicht mehr pünktlich kommt, unter Umständen zum Gottesdienst, sondern man kommt zu spät.

[10:29] Aber wisst ihr, was das heißt für Gott, wenn wir zu spät kommen? Das heißt, dass ich mir anmaße, zu entscheiden, wenn der Gottesdienst für mich anfängt. Und damit sagen wir eigentlich dem lieben Gott, dass ich auch wer bin. Und solange wir unser Leben auf diese Weise ordnen, haben wir keine Chance, mit dem Heiligen Geist zusammenzuarbeiten.

[11:03] Und das ist die Frage: Möchte ich, um das jetzt mal mit einem Wort auszudrücken, gehirnamputiert sein, nicht mehr machen wollen, was ich will? Ich habe jetzt so ein bisschen eine Persönlichkeitskrise in mir, wo Gott mir viele Erkenntnisse gegeben hat über mich selber und auch Umstände zugelassen hat, die mir gar nicht gefallen haben. Und ich habe gemerkt, wie schwer es mir fällt, demütig zu sein. Über Demut zu reden, das ist locker vom Hocker. Und über den Heiligen Geist auch. Aber mit dem Heiligen Geist zusammenzuarbeiten, auf ihn zu horchen und wirklich in der Tat demütig zu sein, das sind zwei verschiedene Stiefel.

[11:58] Und wir haben gelernt in unserer Gesellschaft, unsere Rollen zu tauschen, so wie wir sie brauchen. Ich möchte jetzt ein Beispiel, was ich vor kurzem gehört habe, weitergeben. Der Professor Bultmann ist ein Professor der Theologie. Er hat einen wichtigen Einfluss in unserer Schriftauslegung. Und er vertritt die kritisch-historische Methode. Das heißt, alles, was man nicht vom Verstand her verstehen kann und was man nicht erklären kann, das hat nicht stattgefunden. Und ein Bekannter, also ein Professor auf der Endros-Universität hat seine Osterpredigt gehört in Marburg und war sprachlos ohne Ende über diese Ansprache. Nach der Predigt ging er auf den Professor zu, hat sich vorgestellt und hat gesagt: "Die Botschaft, die Sie heute gebracht haben, die ist echt faszinierend, ich bewundere Sie. Aber in Ihren Büchern schreiben Sie etwas ganz anderes." Sagt er: "Ja, wissen Sie, das, was ich heute gepredigt habe, das wollen die Menschen hören. Und wenn ich wieder zur Universität komme, da wollen die Menschen hören, was ich in meinen Büchern schreibe."

[13:37] Und das ist unsere Rolle. Wir reden, wie es gewünscht wird. Und wir merken das nicht. Warum? Weil wir unsere Fähnchen nach dem Wind hängen. Und es geht mit dem Heiligen Geist nicht mehr. Und die Wahrheit tut manchmal sehr weh. Und deshalb, wenn der richtige Zeitpunkt nicht da ist, ist es besser zu schweigen und zu beten, bis Gott Gelegenheit gibt, dass es in einem Augenblick geschieht, wo sich alles trifft.

[14:23] Wir haben in unserem Bezirk eine Schwester, die sehr dick ist. Aber nicht so, ja. Und schon lange her, inzwischen ist sie viel dicker geworden, haben die Pfadis ihr zugerufen: "Dickerle." Und dann sagte sie zu meinem Mann eines Tages und zu mir: "Das lasse ich mir nicht gefallen. Sonst müsste ich mir eingestehen, ich werde dick." Können wir so Probleme lösen? Können wir nicht. Wir nehmen zu, was machen wir? Wir kaufen Kleider, die uns schlank machen. Das heißt, wir betrügen uns selber. Und das haben wir gelernt in unserem Leben, immer uns von der besseren Seite darzustellen. Aber wenn wir mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten wollen, dann geht es nicht mehr. Geht nicht mehr.

[15:26] Wir müssen die Demut besitzen, dazu zu stehen, dass wir in der Vergangenheit alles besser gewusst haben, dass wir in der Vergangenheit selbstgerecht waren, dass wir unfreundlich waren, ohne dass wir es gemerkt haben, lieblos, nirgends nicht. Und wenn wir ehrlich vor Gott sind und Buße tun, dann kann der Heilige Geist mit uns arbeiten. Dann ist der Tag gekommen, an dem wir bereit sind, den Weg zu gehen, den Gott uns zeichnet. Er allein gibt uns die Kraft, zu überwinden.

[16:30] Und ich muss euch sagen, mehr denn je brauchen wir diese Kraft, weil alles darauf ausgelegt ist, so schön zu präsentieren, dass es schöner ist wie der Weg zu Gott und mit Gott. Und deshalb dürfen wir nicht unser Augenmerk auf Bequemlichkeit legen und auf Sympathie legen, sondern wir müssen den Augenmerk darauf legen, was sagt Gott, was Sache ist, was ich tun soll.

[17:04] Ich möchte euch eine Erfahrung sagen, die mich sehr viel gekostet hat. Es war noch, als ich ledig war, habe ich von einer Dame eine wunderschöne Silberuhr geschenkt gekriegt. Was macht man als junges Mädchen? Nimmt die an und sagt Danke. Und irgendwann in Gießen hat mich eine Frau angesprochen, in der Küche, und sagt zu mir: "Esther, was du da anhältst, ist aber auch Schmuck." Das habe ich mir durchdacht, und dann habe ich einen Bund gemacht mit mir. Sollte ich nochmal eine Uhr bekommen, in der Art, dann werde ich sie nicht annehmen.

[17:50] Und es ist ganz wichtig, wenn wir mit dem Heiligen Geist eng zusammenarbeiten wollen, müssen wir einen Bund machen. Auch der Hiob hat einen Bund gemacht, dass er die schönen Frauen nicht ansieht. Er hat auch vorgebaut. Und was passiert, vielleicht zwei Jahre später, kriege ich tatsächlich eine Uhr geschenkt, mit Metallband dran, mit einem Goldband. So kam der Tag. Es war in einer Gesellschaft, es waren ungefähr 15 Leute, meine Großfamilie dabei. Und dadurch, dass ich mich mit der Problematik schon auseinandergesetzt habe, gab es für mich gar keine Überlegung. Aber was meint ihr, was passiert ist dadurch? Dadurch, dass ich mir dieses Recht herausgenommen habe, zurückzugeben, hätte man mich dermaßen fertig gemacht an dem Abend. Und die Person, die diese Uhr bekommen hat, hätte jahrelang über mich Macht besessen. Weil sie in der Gesellschaft die war, die diese Uhr angenommen hat. Und ich mir erlaubt habe, das Geschenk abzulehnen. Aber ich habe mir vorgenommen, wenn ich etwas nicht praktisch in den Alltag einbinden kann, dann gebe ich am liebsten Geschenke, die ich nicht brauchen kann, zurück. Weil ich denke, ich würde den anderen noch mehr verletzen, wenn er wüsste, ich würde es wegwerfen. Deshalb habe ich das zurückgegeben.

[19:31] Und damit habe ich an diesem Abend sehr viele Freunde verloren, weil sie mich nicht verstanden haben. Das hat mir sehr wehgetan. Die Entscheidungen, die wir treffen, haben sehr viele Konsequenzen. Solange ihr alles macht, was eure Männer wollen, habt ihr unter Umständen kein Problem. Aber wenn ihr plötzlich erkennt, dass etwas nicht richtig ist, und ihr wollt es umsetzen, gibt es Widerstand.

[20:00] Und deshalb ist der beste Weg, wenn wir mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten, dass wir viel, viel beten. Meine Oma hatte einen katholischen Mann, und sie hatte immer Angst vor dem Augenblick, wenn ihr Mann weiß, dass sie Zehnten bezahlt. Was wird er sagen? Und er war nicht so ohne. Und der Tag kam, wo er etwas gefunden hat, und er sagte: "Wie viel gibst du?" Und meine Oma hat gesagt: "Was die Rechte tut, wollte die Linke nicht wissen." Und mit dieser Antwort hat er sich zufrieden gegeben.

[20:44] Und das ist das Wertvolle, wenn uns Gottes Geist begleitet, dass er uns auch Weisheit gibt. Ich denke an ein anderes Beispiel. Im Klinikum, wo ich meine Ausbildung gemacht habe in Gießen, sagt eines Tages unser Schulleiter, vor der ganzen Klasse im Unterricht: "Sie sind ein Rauscher, Sie können aber nicht die Assistentin werden, wenn Sie kein Fleisch essen." Und Gott hat mir die Antwort eingegeben. Da habe ich gesagt: "Herr Dr. Heckers, ich muss nicht erst Ehebruch begehen, um zu wissen, wie das ist." Er hat die ganze Stunde davor sich hingelacht. Die ganze Stunde. Und als ich nach zwei Jahren gegangen bin, hatte ich ein persönliches Gespräch eingeladen. Und sie sagte: "Das ist ja klar, dass Sie hier am Klinikum bleiben dürfen." Dann sage ich: "Nein. Ich habe immer Stress mit unserem Schulleiter. Wir tun uns immer kapseln im Unterricht, weil ich ihm widerspreche." "Nein, der wollte Sie unbedingt haben." "Das kann nicht sein." Und dann habe ich gelernt in dem Gespräch, dass ich mitgegangen bin im Unterricht. Und deshalb kann manchmal unser Auftreten, wenn es auch kein Feedback bekommt, kann es trotzdem, wenn es vom Heiligen Geist geleitet ist, kann es Frucht bringen.

[22:23] Wir sehen jetzt an diesem Beispiel von der Kindergeschichte heute Morgen, was für Frucht kam, aus einer Frucht, die man meinte, aus einer Frucht, die man meinte. Deshalb kann es sonst nicht. Erst wenn Gottes Geist unser Herz berührt, regt sich der Wunsch nach Rechtschaffenheit und Reinheit, weil wir in seinem Lichte sehen, wie wir wirklich sind. Er will uns alle zu mir holen. Und zuerst muss der Sünder Christus als einen Heiland erkennen, der für die Sünden der Welt in den Tod geht. Wenn wir aufblicken auf Jesus, den Gekreuzigten, dann fangen wir an, das Geheimnis der Erlösung zu begreifen. Indem Christus für uns starb, zeigt er, wie unfassbar groß seine Liebe ist. Er öffnet das Herz des Sünders auf und öffnet sich für heute.

[23:41] Es ist noch nicht so lange her, dass ich das begriffen habe. Was war das erste Opfer, das Jesus für uns vollbracht hat? Das war das Opfer, das Jesus die Stellung als Gottes Sohn verlassen hat. Das war das erste Opfer. Jesus wohnte in einer Herrlichkeit. Die Engel dienten ihm. Er hat geschaffen, alles hat ihm gehorcht. Wenn wir bedenken, wie schön das Paradies ist, was kein Auge gesehen hat, was kein Ohr gehört hat, das hat er alles verlassen. Und er wusste, dass er nicht empfangen wird mit Freuden und mit einem Willkommensgruß oder mit einer großen Festbereitung. Sondern er ist gekommen als einfachster Mensch in einem Schafstall, in einem Kuhstall.

[24:51] Wenn wir uns mehr mit dem Himmel beschäftigen, wie großartig ist, und ich empfehle euch, das letzte Kapitel vom großen Kampf zu lesen und das Buch Erfahrungen und Gesichter zu lesen, jedes Mal neu inspiriert mich diese Schönheit des Himmels. Und alle Propheten haben eine schwere Aufgabe gehabt, weil sie immer vom Volk abgelehnt wurden und nicht nur abgelehnt, sondern bestialisch manchmal hingerichtet oder getötet wurden. Und sie haben ihre Kraft bekommen, dass sie vorher die Herrlichkeit Gottes schauen durften. Und die Schwester White beschrieb diesen Augenblick, sie wollte nicht mehr zurück zur Erde, sondern sie wollte dort bleiben, weil es so schön war. Aber Gott hat gesagt: "Nein, erfülle den Auftrag und du wirst wieder zurückkommen."

[25:59] Und wir brauchen eine Vision der Herrlichkeit Gottes und da brauchen wir dazu den Heiligen Geist, dass wir die Güte Gottes begreifen. Und jetzt bin ich vor kurzem auf einen Text gestoßen, den möchte ich ganz arg mit euch teilen. Wenn ihr einen Stift dabei habt, dann kreidet euch an. Der steht in Römer 11, Vers 22. Das bringt so das Wesen Gottes, das Wesen des Heiligen Geistes alles mit. Das ist das Göttliche, das einfach in wenig Worte alles reingepackt ist und einfach auf den Punkt gebracht wird. Und hier, wir beschäftigen uns und lesen Bücher über Bücher über den Heiligen Geist und hier steht alles in kurzen Worten beschildert.

[27:03] Wir fangen an, Vers 20. Ist wohlgeredet, sie sind ausgebrochen um ihres Unglaubens willen. Du stehst aber durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich. Das größte Hindernis, was wir uns in den Weg legen können, ist Stolz. Und ich muss euch sagen, wir sind alle stolz. Es sei denn, wir gehen zum Kreuz und erkennen, dass wir stolz sind und geben den ab. Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, dass er vielleicht dich auch nicht verschone? So, und jetzt kommt der Satz: Darum schaue die Güte und den Ernst Gottes, den Ernst an denen, die gefallen sind und die Güte aber an dir, sofern du an der Güte bleibst. Sonst wirst du abgehauen werden. Das heißt, Gottes Wesen ist Güte. Das Wesen des Heiligen Geistes ist Güte. Und jeder Mensch, der den Heiligen Geist hat, hat Güte und ist Güte.

[28:11] Und solange wir mit dem Pfennig knausern, solange wir geizig sind und ein Euro in die... Ich sage es mal so, ein Euro in den Klingelbeutel geben oder zu einem Gaben geben, egal, und für uns selber aber kein Pfennig und kein Euro zu viel ist, solange haben wir Gottes Wesen der Güte nicht begriffen. Und ich muss euch sagen, das größte Hindernis in unserer gläubigen Welt ist, dass wir nicht die Güte haben, sondern das größte Hindernis in der Welt ist unser Wohlstand. Je mehr Wohlstand wir haben, desto gefährlicher leben wir.

[29:04] Wir waren in Bolivien, da war ich dreimal. Und in der Gemeinde, die die ärmste Gemeinde war, man kriegt das ja mit der Zeit raus, die Gemeinde hat uns am besten bewirtet. Nachher, wo wir in La Paz waren, in der Großstadt, wir gaben uns schon was zu essen, aber das Herz hat gefehlt. Mein Mann war in Armenien, damals als das Erdbeben war, 1988 war das Erdbeben, mein Mann war 1989 drüben, haben die Adra ein Kinderheim gebaut für die behinderten Kinder, die ihre Gliedmaßen verloren haben. Und die Leute haben dort wirklich nichts. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Gastfreundschaft sie einfach veranstaltet haben. Das Beste war gerade gut genug, um sie zu bewirten.

[30:17] Und es gibt Gewohnheiten in unserem Leben, die wir üben dürfen, um uns in dieser Charaktereigenschaft weiterzubilden. Und die Güte zeigt sich einmal, wie wir mit Geld umgehen, die Güte zeigt, wie wir über andere reden, die Güte zeigt, wie wir das Wort Gottes weitergeben und welche Opfer wir bringen.

[30:48] Ich habe jetzt ein interessantes Erlebnis. Ich habe eine Freundin, und ich habe sie eigentlich so gut nicht gekannt. Ich habe erkennen müssen, dass sie Probleme mit Geld hat. Sie ist sehr reich, also mehr als normal. Und auf einmal ist mir das wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich das erkannt habe. Und innerlich hat es in mir gekocht. Und ich bin hoch, wo wir geschlafen haben, und ich habe mit Gott geredet. Und ich habe gesagt: "Lieber Gott, lass es nicht zu. Gib mir jetzt Demut und viel großes Herz, dass ich nicht auf diesen Geist aufspringe." Menschlich gesehen hätte ich zurückgegeizt. Aber so kann man es ja nicht lernen. Ein Geiz kann man ja nur gewinnen, wenn man ihn platt macht und ihm etwas anderes zeigt.

[32:00] Und wir haben mit einer Freude an dem Abend bis um halb zehn noch weitergearbeitet. Ich bin in Ruhe ins Bett gegangen. Und ich habe auch nichts mehr in irgendeiner Weise Wünsche geäußert. Es war eine Haushaltsauflösung. Auf jeden Fall am anderen Tag sind wir zum Frühstück gekommen, mein Mann und ich. Und sie hat die ganze Nacht geweint. Und sie hat mindestens eine Viertelstunde geweint. Und sie hat mindestens eine Viertelstunde mit erstickter Tränen, erstickter Stimme ein Bekenntnis abgelegt, dass wir ihr eine solche Lektion verpasst haben, dass Gott ihr ihr Charakter gezeigt hat.

[32:55] Und ich möchte euch ermutigen, wir können andere nur gewinnen, indem wir sie lieben. Und so annehmen, wie sie sind. Und das fängt an mit unseren Männern, mit unseren Frauen. Wir gehen manchmal liebevoller mit fremden Menschen um als mit unseren eigenen, auch mit unseren Kindern. Jedes Mal bricht es mir das Herz, wenn sich das beim Einkaufen so zutrifft, wie Mütter mit ihren Kindern umgehen. Unglaublich. Manche Leute gehen mit ihren Hunden besser um als mit ihren Kindern, mit ihren Frauen. Wo sind wir hin gekommen?

[33:45] Echte Reue ist ein Geschenk Gottes. Und deshalb ist mir auch klar, warum Schwester White schreibt, wir sollten uns einen Tag mit dem Kreuz beschäftigen. Warum? Ich habe das früher nicht verstanden. Heute weiß ich das. Wir brauchen auch für unser Leben ein Vorbild. Wo sollen wir es lernen? Wenn wir aber Christus sehen, wie er alles investiert hat und alles gegeben hat, dann fällt es uns leichter, wenn wir in ihm bleiben und mit Jesus leben, dass wir uns auch von seinem Geist leiten lassen.

[34:28] Und immer wieder versucht Satan über die Arbeit oder über unsere Ansprüche, was wir Gästen vorsetzen wollen, oder über Telefonieren, oder manche haben ein Fernsehen, wo sie mehr Zeit verbringen als mit Gott. Einfach, dass Satan versucht, unsere Aufmerksamkeit abzuwenden, Gott treu zu sein. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber im Moment, wenn du anfängst, stille Zeit zu haben, entweder klingelt das Telefon oder es klingelt die Haustür, irgendetwas kommt, wo einfach dich von dieser Zeit trennen will. Und deshalb ist die beste Zeit morgens zwischen halb fünf und sechs. Das ist das Allerbeste.

[35:19] Was man hat, hat. Was man kriegt, weiß man nicht. Und deshalb ist im Grunde der Heilige Geist nicht zu trennen von Gottes Wort. Das Wort, der Heilige Geist, Jesus und der himmlische Vater und wir sind eins. Und in dem Moment, wenn wir uns ans Wort halten, das im richtigen Geist umsetzen, in unser Alltag, und unser Leben ordnen, dann werden wir mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten und wir sind durch den Heiligen Geist und den Gott, der Vater verbunden.

[36:01] So schnell geht es. Ich habe immer gedacht, das wäre kompliziert, aber es ist gar nicht kompliziert. Und wir sprechen immer von der Dreieinigkeit. Im Grunde genommen ist es die Viereinigkeit. Der Heilige Geist und Jesus und der Gott, der Vater wollen mit uns zusammenarbeiten. Das heißt, Gott ist glücklich, wenn wir mit ihm zusammenarbeiten. Und er will diese Einheit mit uns ermöglichen.

[36:34] Die Heilige Schrift soll als eine maßgebende und trügliche Offenbarung seines Willens angenommen werden. Und ich möchte euch Mut machen. Im Bewegungsheft, ich weiß nicht, ob es zwei Jahre oder mehr sind, war ein sehr schöner Artikel von Bruder Grau im Bewegungsheft und er hat über Musik ein Artikel geschrieben und es war der Hinweis, dass auf der Homepage von Vereinigung, sie haben nicht den ganzen Artikel veröffentlicht, sondern man konnte auf der Homepage den restlichen Artikel noch lesen. Und ich möchte nur jedem Mut machen, diesen Artikel zu lesen, es dreht sich um die Musik. Und es ist das einzige Mal, wo ich diesen Gedanken gelesen habe, dass wenn man studiert hat und fertig ist mit dem Studium, dass man dann ein Absagegebet sprechen muss, um das hinter sich zu lassen, was man gelernt hat, weil es nicht zu Jesus führt, sondern von Jesus wegführt.

[37:50] Auch als Arzt, ich kann nicht im schulmedizinischen Prinzip die Methode Jesu nehmen. Das heißt, ich muss Arzt werden, das ist richtig, um Leute zu heilen, aber Tatsache ist, dass unser Denken uns krank macht, unser Lebensstil uns krank macht, und in erster Linie, Jesus hat keinen Menschen nur gesund gemacht, sondern er hat ihn auch in seinem Herz, in seinem Denken hat er ihn gesund gemacht. Und deshalb sollten wir anfangen, wenn wir gesund werden wollen, unser Leben Gott zu weihen und unser Leben neu zu ordnen, was Gottes Wille ist.

[38:40] Und deshalb sollten wir auch nicht mehr alle Bücher lesen. Ich habe zum Beispiel folgendes Erlebnis gemacht, vor ein paar Jahren, ich weiß nicht mehr, ob es drei Jahre sind oder mehr, ich habe vier CDs und ich habe vier Stück mitgenommen, und das eine war über Knicke, und das andere war, wie man einfacher lebt, ich denke, das passt zu mir, ich will das lernen, und ich war so begeistert von der CD, dass ich auf die Idee gekommen bin, ich vergesse alles, ich will mir das jetzt schriftlich irgendwo aufnotieren, dass ich das auch irgendwo wieder nachlesen kann. Und dann habe ich gemerkt, dass es zu müßig ist. Und da ich ein Schwabe bin, bin ich ins Internet gegangen, habe den Namen dieser Frau, die das geschrieben hat, eingegeben und habe tatsächlich das gefunden und habe mir das Buch gekauft, ich weiß nicht mehr, was es kostete, 15 Euro, habe das Buch gelesen, habe gemerkt, das ist das Gleiche, dann habe ich das Buch gelesen und habe festgestellt, dass sie Hypnose empfiehlt. Das kam auf den CDs aber nicht rüber, das ist das ähnliche Stil.

[39:58] Dann habe ich geprüft, ich kann nur sagen geprüft, ich habe sehr gute Vorträge von einem ganz bekannten Prädiger, einem adventistischen Prädiger gehört, und er zitiert immer ein Buch. Wenn ich so etwas höre, das nicht das Wort Gottes zitiert wird, und nicht Edgy White, dann wäre ich hellhörig, dann will ich wissen, ob das stimmt und gut ist. Ich besorge mir das Buch, ich kriege das auch, Gott gibt mir darin Gnade, ich habe Hypnose dabei. Ich habe dann den Prädiger angerufen, was zitierst du da für ein Buch? Der empfiehlt immer Hypnose. Ich habe festgestellt, dass wir lernen, Gutes, sehr Gutes zu vermischen mit Menschlichem. Solange wir das tun, haben wir keine Chance des Wort Gottes.

[40:50] Die Bibel ist so klar, dass wir kein menschliches Wort brauchen, um es zu interpretieren. Sondern das Wort Gottes ist so geschaffen, dass wenn wir im Wort leben, und vor allen Dingen in der Güte Gottes leben, dass wir keinem einen Regenguss verpassen, weil er ungehorsam ist, und es uns niemandem zu bedenken. Gott ist Geist, er muss uns ändern. Gott will uns aus uns Persönlichkeiten machen. Und seitdem, dass ich das erkannt habe, freue ich mich jedes Mal, wenn ich ins Wort Gottes gehe, und Gott gibt mir wieder eine neue Erkenntnis.

[41:46] Ich weiß nicht, ob es euch gefallen hat mit dem Psalm 103 gestern Abend, aber es ist ein Beispiel für mich, wie man mit kurzen Worten, wie war es, dreimal fürchten, dreimal hören, zusammenbringt, was auf den Punkt kommt. Und wir lassen uns leider zu schnell ablenken, und deshalb mache ich euch Mut, wenn euch der Geist Gottes etwas zeigt in eurem Leben, schmeißt es raus, wenn es euch ein Hindernis ist. Und alles, was uns nicht fördert, dass wir uns freuen, wenn wir die Bibel aufschlagen. Früher habe ich schon immer gerne die Bibel gelesen, aber es hätte mir diese innige Freude gefehlt, die ich jetzt bekommen habe, dass wir es ernst nehmen können, und dass es nur unser einziges ist, zu warten, bis Gott das erfüllt. Und Gott macht keine Fehler, er kommt nie zu spät. Wir meinen es manchmal, aber das stimmt nicht.

[43:01] Und das ist auch ganz wichtig, wenn wir Gottes Wort verstehen wollen, dann dürfen wir das nicht vermischen mit Menschenwort, sondern was der Prediger XY und der Professor XY sagt, das ist eine Sache, aber wenn Gottes Wort etwas sagt, dann ist das die erste Priorität. Und das kann manchmal sehr wehtun, und sogar manches Unverständnis hervorrufen.

[43:35] Ich habe vor zwei Monaten eine schwere Entscheidung treffen müssen, persönliche Art, was Beziehungen zu meinen Kindern angeht, und ich habe Probleme, dass andere mich damit verstehen. Aber wir werden nicht glaubwürdig, wir werden nicht klare Prinzipien haben zu unserem Leben. Und das kann ganz schön wehtun. Und ich denke, wenn wir das Johannesevangelium lesen, dann ist es Gott nicht, dass der Vater und der Sohn in die Wiege gelegt wurden, dass er alle Prüfungen besteht, sondern er hat sehr viel Zeit im Gebet verbracht, dass Gott ihm die Kraft gegeben hat, dass er das tun konnte, was er getan hat.

[44:37] Und Gott verheißt uns was, und das ist die Wucht. Und wenn wir jetzt überlegen, was Christus zu Erdenseiten alles vollbracht hat, dann staunen wir nur. Aber dieselbe Wunde und noch mehr können wir auch tun. Und woran liegt es? An jedem Einzelnen, dass wir eine Gemeinde werden, die einig ist im Geist und einig untereinander. Und Satan wird alles tun, was er will.

[45:16] Ich habe jetzt eine sehr große Prüfung hinter mir in unserer Gemeinde, bis ich erkannt habe, dass mein Stolz mich trennt vom Heiligen Geist. Das ist unglaublich. Wenn der andere verkehrt macht, und wenn der andere, was auch immer er macht, dann muss unser ganzes, klares Wesen sein, auf Jesus zu schauen und mit ihm zusammenzuarbeiten, egal was andere mit uns machen oder auch nicht.

[45:58] Und ich bekomme immer wieder Anfechtungen. Es ist unglaublich, was Sachen behauptet werden. Ja. Und dann gibt es für mich nur einen Ruheplatz zu Füßen von Jesus. Jeden Tag ein Grund, manchmal mehrere Gründe, aber mindestens einen gibt es jeden Tag. Zum Beispiel gestern war es, den ganzen Mittag war die Sonne weg. Und ich brauche für meine Beine mindestens eine Viertelstunde Sonne. Und ich habe mein Mittagessen draußen auf der Straße gegessen, in der Sonne, weil zu der Zeit einfach die Sonne geschienen hat. Und ob es glaubt oder nicht, nachdem ich fertig war, war die Sonne weg. Ich hatte den Mut, mich um die Sonne hinzusetzen.

[46:46] Und deshalb, wenn wir Gott treu sein wollen, kostet es uns Opfer, weil wir haben eine Arbeit vor uns, aber vielleicht sagt uns Gott, wie Daniel dreimal gebetet hat, nimm dir jetzt, bevor du an die nächste Zeit Arbeit gehst, zuerst Zeit, niederzuknien, wenn es nur zwei, drei Minuten ist und zu beten. Und ich merke, die Zeit fehlt dir nicht. Es gibt einen schönen Satz, wenn wir mit Gott zusammenarbeiten, können wir in fünf Minuten so viel lernen, wie andere ein ganzes Leben brauchen. Kann es sein, dass es von Bruder Bachelor ist? Entweder er ist es oder in dem Buch von Froome. Es gibt das wertvolle Buch über den Heiligen Geist. In einem von den beiden Büchern steht es. Und daran beklammere ich mich, wenn ich meine, mir reicht die Zeit nicht. Dann sage ich, ich muss mich nur konzentrieren auf den Heiligen Geist. Dann gibt mir Gott in wenigen Augenblicken das, was ich mir vorgenommen hätte, weil Gott weiß, ich musste jetzt das andere auch machen.

[48:01] Und wir sehen am Beispiel von Daniel und seinen drei Freunden. Dadurch, dass sie unterm Segen und dem Heiligen Geist von Gott standen, waren sie zehnmal klüger als die Weisen. Also das heißt, und auch der ganze Psalm 19, früher war für mich das der längste Psalm, deshalb habe ich ihn nicht gelesen. Und heute ist es mein liebster Psalm. Und warum? Weil es ist unglaublich, was in dem Psalm alles steht, was Menschen erwartet, die Gott treu sind und das ist das, was ich mir am liebsten vorstelle.

[48:43] Jetzt habe ich ein Zitat aus Schatzkammer Band 3, Seite 306. Gott verlangt von seinem Volk beständiges Wachstum. Wir müssen lernen, dass es das größte Hindernis für die Vervollkommnung des Geistes und der Heilung der Seele ist, die Befriedigung der Esslust zu frönen. Bei all unserem Bekenntnis zur Lebensreform ernähren sich viele von uns doch falsch. Befriedigung der Esslust ist die Hauptursache aller leiblichen und geistigen Entkräftung. Sie verursachen vornehmlich Schwäche und vorzeitigen Tod. Möge jeder, der nach bleibender geistlicher Reinheit trachtet, daran denken, dass in Christus Kraft zur Beherrschung der Esslust ist.

[49:41] Und ich habe heute Morgen schon angesprochen, wir leben in der Zeit des Versöhnungstages. Und was musste Israel machen am Tag des Versöhnungstages? Hm? Ja, noch mehr? Fasten und Kasteien. Und wenn wir glauben, dass Jesus Christus zu einer Zeit kommt, die wir noch erleben würden, und wir wissen, dass wir in der Zeit vom Erlösung im großen Versöhnungstag leben, wir wissen, dass Jesus Christus der Allerheiligste ist, dann heißt es für uns, dass wir keine Zeit haben zu schlemmen, keine Zeit, unsere Zeit zu verbringen mit einem Fest zum anderen, sondern dass es an der Zeit ist, uns zu reinigen vor Gott, uns zu weihen zu Gott und auch unsere Gewohnheiten unter das Licht Gottes zu stellen und Zeit zu verbringen, Menschen an der Tür zu erreichen.

[50:55] Ich stelle immer wieder fest, wir bekommen, ich gehe alle 14 Tage mit noch jemandem von Haus zu Haus, und wir finden diese Leute über keinen anderen Weg auszugehen. Das finden wir nicht. Und in dem Dorf ist ein Mann, vielleicht der ich den auch mal kenne, ich weiß es nicht, aber ich habe schon von zwei Frauen gehört, der ist Zeugen Jehovas geworden, und beide Frauen sagen mir das Gleiche, es ist unglaublich, was dieser Ort mit diesem Mann macht, und wir brauchen in Zukunft sehr viel Kraft. Und ohne den Heiligen Geist schaffen wir es nicht.

[51:49] Der Petrus hat gesagt: "Wenn alle dich verlassen, aber ich nicht." Und was hat Gott geantwortet? "Ihr werdet mich alle verlassen." Und warum? Aus Sicherheitsgründen ist es nicht. Das ist einfach. Aber wenn die Not kommt, das ist unglaublich.

[52:16] Jetzt erzähle ich noch einen anderen Bibeltext, der ganz wichtig ist. Der steht in Sprüchen. Der ist jetzt, ich weiß nicht, wie sie heißt, aber für Sie hauptsächlich auch. Ja, genau. Und zwar, hier richtig, Sprüche 16, Vers 7. Durch Güte, ich nehme den Sext dazu, wenn man die Bibel besser verstehen will, nimmt man immer den Text oder Texte davor, dass man ja nicht etwas aus dem Zusammenhang herausgreift. Und ich nehme den Vers 6. Oder ich nehme auch schon den Vers 5. Ein stolzes Herz ist dem Herrn ein Gräuel und wird nicht ungestraft bleiben, wenn sie gleich alle aneinander hängen. Deshalb, die Männer, die hören jetzt weg, aber Männer können natürlich auch stolz sein und sind es vielleicht auch. Aber wir Frauen, wir sind besonders anfällig, wenn wir uns so ordnen, dass nicht der Stolz gefördert wird, sondern die Demut. Sonst haben wir überhaupt keine Chance, demütig zu sein.

[53:44] Vers 6. Durch Güte und Treue wird Missetat versöhnt. Und durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse. Oh. Also die Furcht, respektvoll mit dem, was Gott sagt, das Böse zu wenden, gibt uns die Kraft, das Böse zu meiden. Also, hier haben wir es. Wenn jemandes Wege dem Herrn wohlgefallen, so macht er auch seine Feinde mit ihm zufrieden. Es ist besser wenig mit Gerechtigkeit, denn viel Einkommen mit Unrecht. Gut. Das Menschenherz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein gibt, dass er fortgehe.

[54:32] Auf dem Vers, dem es mir ankommt, ist der Vers 7. Man macht manchmal Fehler. Oder man wird auch, ich denke jetzt an zwei Begebenheiten in meinem Leben, wo ich in eine peinliche Situation gekommen bin. Das eine Mal wurde ich angegriffen. Und heute lange ich mir an den Kopf, dass ich mir ein Problem daraus gemacht habe. Dass es mit der Sache überhaupt nichts zu tun hat. Aber ausgerechnet der, der mir diesen, wie sagt man, Floh ins Fell gesetzt hat, hätte mich so angegriffen und so fertig gemacht, dass ich in keinen Schlamm mehr gepasst habe. Und was passiert? Es war eine Gesundheitswoche, die ich bekocht habe. Und es gab Pizza. Und ich habe eigentlich von Gott die Gnade bekommen, dass ich eine gute Gabe habe, die Menge einzuschätzen. Und ich habe mir vorgenommen, so viel machen wir. Und da hat eine Person geholfen, in der Küche. Und die hat so lange mit mir rumgemacht, dass das nicht reicht. Und ich habe gesagt: "Jetzt machen wir einen Deal." Ich habe gesagt, wir machen Pizza. Und sie hat den Kopf durchgesetzt. Aber ich bin gewöhnt, und so steht es auch im Leben Jesu, in dem Buch von der Speisung der 5000, dass man kein Essen wegwerfen soll. Dass das Gott sehr traurig ist. Und das hat mir meine Oma eigentlich auch beigebracht. Bloß eines habe ich mir auch angewöhnt, wenn etwas länger als drei Tage alt ist, dann muss es weg. Aber hier ging es jetzt um frisches Essen.

[56:32] Auf jeden Fall kam es so, wie es kommen sollte. Die Pizza war übrig. Und so wie ich gewöhnt war, gab es die auch am nächsten Tag. Und dann war noch ein bisschen übrig, vielleicht waren es vier, fünf Stück, die gab es dann am nächsten Tag auch noch. Aber es war so einfach, dass die Pizza natürlich auch wegkam. Und deshalb haben die mich so fertig gemacht, dass ich mir erlaubt habe, in Essen drei Mal auf den Tisch zu bringen, dass ich also heulend im Büro dieser Institution stand und bereit war, abzureißen. Und beide Frauen, diese Männer, die an diesem Streit beteiligt waren, die mich so fertig gemacht haben, habe ich wieder getroffen in der Zwischenzeit. Und die eine, die mich in der Suppe gerührt hat, in meiner Kalkulation, die habe ich vor zwei Jahren getroffen, habe ich wieder gekocht. Kommt sie in die Küche rein, guckt sich das Essen an, sagt: "Das Essen reicht nicht." Sag ich: "Doch, das reicht." Das war es. Nach dem Essen kommt sie zu mir, sagt: "Es reicht nicht." Und dieses Jahr war ich wieder in dem anderen Land, wo sich das zugetragen hat. Und ich treffe die andere Frau. Ich habe einen Kochkurs gehabt, am Ende von der Welt. Auf jeden Fall, ich habe mich so gefreut, ich kann euch gar nicht sagen, wie. Dass du kommst, du machst mir die größte Freude, das war für mich so eine Versöhnung. Dass sie nichts mehr am Herzen haben, das war eine Schlacht, die ich geschlagen habe. Das ist psychische Belastung. Ich bin ein harmonisch liebender Mensch. Und wenn jemand nicht vergibt, das macht mich sehr traurig.

[58:38] Das hat sich vor eineinhalb Jahren zugetragen. Ich möchte nicht zu viel ins Detail gehen. Auf jeden Fall bin ich gezwungen worden, ich würde es heute nicht mehr machen, aber damals hätten es die Umstände dazu gebracht, das zu tun. Mir wurde das am nächsten Tag bewusst. Ich habe mich dann entschuldigt. Ich habe am Tag darauf, am Sabbat, den Mann von der Person getroffen. Ich habe das mit der Sache erwähnt. Diese Entschuldigung hätte das Gegenteil ausgelöst. Weil ich gesagt habe, dass ich mich unter Druck gefühlt habe, dass ich mich als schuldig erklärt habe. Dann habe ich mich noch mal zweimal entschuldigt. Aber am Verhalten habe ich gemerkt, sie ist nicht angenommen worden. Das heißt, ich konnte hier den Bibeltext annehmen. Wenn jemandes Wege dem Herrn wohl gefallen, so macht er auch seine Feinde mit ihm zufrieden.

[59:46] Und bevor ich hierher gereist bin am Donnerstag, habe ich noch zwei Besorgnisse. Und habe diese Person persönlich getroffen. Das sei in eineinhalb Jahren nicht mehr passiert. Doch, vor 14 Tagen, oder drei Wochen, haben wir ihn schon gesehen. Aber es war drei, vier Meter dazwischen. Aber dieses Mal war es nicht mehr. Ich stand da. Ich war erstens, ich habe gedacht: "Was machst du jetzt, Esther?" Es ist nichts. Ich bin auf alle, wenn ihr Versöhnung und einen guten Geist sehen wollt, nicht nachtragend. Auch wenn es eure Männer oder eure Frauen sind. Einfach fröhlich auf die Person zugegangen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, sie hat einen Kuss abgenommen. Es war die schönste Freude, um hierher zu fahren. Dass Gott mir diese Begegnung noch geschenkt hat. Und auch die Freude, auch die anderen, die mit mir sehr hart umgegangen sind, waren alle ganz lieb.

[1:00:57] Und unser Auftrag ist zu lieben, auch wenn andere uns nicht lieben. Und Gott, wenn wir unser Verhältnis zu Gott ordnen, wird sich Gott dieser Probleme aller annehmen. Und das möchte ich euch in eure Ehen, in eure Beziehung zu seinen Eltern oder Verwandtschaft, es gibt überall mal was mitzunehmen, aber unser Auftrag ist zu lieben und sonst einfach nichts. Und Gott schenkt den Sieg.

[1:01:37] Ein anderer Grund, warum wir den Heiligen Geist brauchen, und das Beispiel haben wir auch von der Bibel, das ist das Beispiel der 10 Jungfrauen. Alle waren nach außen gleich, alle haben das Kleid gehabt, alle haben Lampen gehabt, die gebrannt haben. Aber was haben sie nicht gehabt? Sie haben keine Reserven gehabt. Und was ist die Reserve? Heiliger Geist.

[1:02:11] Und dieses Thema heute Abend, von dem Thema, ob wir das Wesen des Heiligen Geistes verstehen oder nicht, hängt unser ewiges Leben ab. Deshalb ist es nicht zum Lachen, sondern es ist eine ernste Sache. Und den Heiligen Geist bekommen wir nicht, solange wir Recht haben, solange wir uns durchsetzen, solange wir einen herrlichen Ton haben. Die beste Übung, wie man lernt, ist, dass wir die Verliebten miteinander umgehen. Da funktioniert es wunderbar. Dann, wie wir über andere sprechen, aber auch, wie viel Zeit wir mit Jesus verbringen. Und wenn wir das unsere tun, dann heißt Segen Gottes, dass er den Rest, den wir nicht mehr erreichen, weil wir Menschen sind, gibt er dazu. Aber wir müssen loslassen, und alles, was uns vom Geist Gottes trennt, zum Beispiel über eine Arbeit zu murren, oder über eine Arbeit zu schimpfen, das gibt es nicht mehr, wenn der Heilige Geist in uns ist.

[1:03:23] Ich habe den Satz gelesen beim Volk Israel: Solange das Volk Israel gemurrt hat, war es unfähig, Gottes Geist zu erkennen und zu verstehen. Ging nicht. Und solange wir murren, weil der das nicht macht, und jeder das nicht macht, zerstören wir uns selber.

[1:03:57] Ich möchte eigentlich noch ein Zitat hier, ich will mich aufs Wesentliche beschränken, zwei Zitate habe ich noch. Wir können auch mit zu viel des Guten genau das Gegenteil erreichen, und das ist das Wesen des Heiligen Geistes, dass nicht viele Worte gemacht werden, sondern die Worte, die gesagt werden, Hand und Fuß haben, und es zur Sache bringen. Und das ist der Unterschied von einem normalen Buch zum Wort Gottes. Kein Mensch würde eine Geschichte von 6000 Jahren in die Sonne knappes in so viele Seiten bringen. Und deshalb erkennen wir durch den Heiligen Geist viel schneller, ich nehme jetzt mal einen Satz, den meine Oma gerne benutzt hat, wenn wir Bücher lesen, um zu erkennen, wie man gesund wird: bete und arbeite. Gott bringt es für zwei Worte oder drei Worte auf den Punkt. Und deshalb kommen wir am schnellsten voran, wenn wir das Wort Gottes kennenlernen.

[1:05:25] Das große Bedürfnis der Gemeinde. Eine Erweckung wahrer Frömmigkeit unter uns ist das Größte und Dringendste unserer Bedürfnisse. Und danach zu streben, sollte unsere wichtigste Aufgabe sein. Wir müssen uns ernsthaft darum bemühen, die Segnungen Gottes zu empfangen. Nicht etwa, weil Gott nicht bereit wäre, seinen Segen über uns auszugießen, sondern weil wir noch nicht bereit sind, ihn zu empfangen. Also Gott ist bereit, aber nicht wir. Unser himmlischer Vater ist bereit, die ihn darum bitten, den Heiligen Geist bereitwilliger als Eltern ihren Kindern Gutes geben. Aber es ist unsere Aufgabe, durch Demut, Bekenntnis, Entschuldigung zu sagen, Reue und ernsthaftes Gebet, die Voraussetzungen zu schaffen, hier ist Gott möglich machen und seinen Segen zu geben.

[1:06:40] Eine Erneuerung kann nur als Gebetserhöhung stattfinden. Wenn die Menschen einen Mangel an Gottes Geist haben, können sie an der Verkündigung seines Wortes keinen Gefallen finden. Die Kraft des Geistes, ihre Herzen berührt, werden die Gespräche nicht wirkungsvoll bleiben. Also wenn uns das Wort Gottes nicht Freude macht, dann liegt es nicht an uns, sondern an Gott, sondern an uns. Warum? Weil uns die göttliche Botschaft nicht gefällt und wir uns dagegen wehren.

[1:07:34] Wenn wir mit der Kraft des Heiligen Geistes die Lehren des Wortes Gottes verkünden und dabei das notwendige Feingefühl walten lassen, werden die Besucher unserer Versammlungen eine wunderbare Erfahrung machen und wenn sie nach Hause gehen, einen guten Einfluss üben. Die alten Bahnabträger wussten, was es heißt, mit Gott im Gebet zu ringen und den Heiligen Geist zu empfangen. Wo bleibt die kommende Generation? Ist sie zu Gott bekehrt? Es steht in dem Buch, das Zitat, für die Gemeinde geschrieben, Band 1, auf Seite 129. Oder warten wir auf eine besondere Kraft, die über die Gemeinde kommt und uns wachrüttelt, das Zitat geht weiter. Warten wir darauf, dass sich die gesamte Gemeinde erneuert? Das wird niemals geschehen. Es gibt unbekehrte Menschen in der Gemeinde, die nicht bereit sind, sich an den ernsten anhaltenden Gebeten zu beteiligen.

[1:08:52] Jetzt kommt der Satz: Jeder Einzelne muss für sich bei sich beginnen zu arbeiten. Also wir sollen nicht gucken, dass die Gemeinden sich anhalten, sondern wir müssen bei uns beginnen. Wir müssen mehr beten und weniger reden. Das Unrecht herrscht um uns her und wir müssen den Menschen bewusst machen, dass sie sich nicht mit einer ungeistigen, kraftlosen, äußerlichen Frömmigkeit zufrieden geben dürfen.

[1:09:25] Wenn wir aufrichtig unsere Herzen erforschen, unsere Sünden ablegen und unsere negativen Neigungen ändern wollen, werden wir nicht stolz sein, sondern uns selbst kritisch betrachten und uns bewusst sein, dass wir Gottes Hilfe brauchen. Von innen haben wir sehr viel mehr zu befürchten als von außen. Kraft und Erfolg werden wesentlich mehr von der Gemeinde selbst behindert als von der Welt. Die Probleme, die wir in der Gemeinde haben, sind viel stärker, als was die Welt uns noch bringt.

[1:10:07] Die Ungläubigen können mit Recht erwarten, dass Menschen, die sich dazu bekennen, die Gebote zu halten und glauben, an Jesus zu haben, mehr als alle anderen die Sache, für die sie eintreten, in Ehren halten und fördern, indem sie Vorbild sind. Aber wie oft wird die Wahrheit den Bekennern am meisten behindert? Sie geben sich dem Unglauben hin, äußern ihre Zweifel und schätzen die Finsternis. Damit unterstützen sie böse Engel und eröffnen Wege, auf denen Satan seine Ziele erreichen kann.

[1:10:52] Ich weiß nicht, wer von euch den Namen Konradi kennt, kennt ihr die Geschichte von ihm? Er hat viele Menschen zur Gemeinde gebracht. Und wisst ihr, dass er als nicht-Adventist gestorben ist? Und warum wisst ihr das? Weil der Geist Gottes ihm was gesagt hat, was ihm nicht gefallen hat. Und an dem steht und fällt unsere Beziehung.

[1:11:32] Wollen wir uns vom Geist Gottes berühren lassen? Wollen wir Buße tun? Wollen wir unser Leben nach Gottes Weise ordnen? Und ich möchte mit dem Text in 2. Korinther 3, Vers 18 abschließen. Als Christen ist uns die Herrlichkeit Gottes nicht länger verhüllt. Sie ist für jedermann sichtbar. Und je mehr Gottes Geist unser Leben bestimmt, umso mehr bekommen wir Anteil an dieser Herrlichkeit. Deshalb möchte ich euch Mut machen. Alles, was ihr macht, zur Ehre Gottes zu tun. Eure Familie. Eure Beziehungen, die ihr habt.

[1:12:36] Und wenn ihr darum betet, wird Gott euch das zeigen. Aber es könnte sein, dass ihr euch von Menschen trennen müsst. Weil ihr erkennt, dass er Ihnen zu Liebe mehr tut als Gott zu Liebe. Und das tut sehr weh. Und wir können diesen Schritt nur tun, wenn wir Jesus am Kreuz uns anschauen, welches große Opfer er für sich aufgenommen hat. Er hat sich getrennt von seinem Vater. Er hat sich getrennt von den Engeln. Er hat sich getrennt von seiner eigenen Schöpfung, um uns Menschen zu erlösen. Sonst hätte er uns nicht zeigen können, wie viel wert wir in seinen Augen sind.

[1:13:29] Und ich bitte jetzt für uns alle, dass wir uns in Demut hinknien und miteinander im Gebet sprechen. Herr Jesus, wir kommen vor deinen heiligen Gnadenthronen, so wie wir sind. Wir beten dich, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes an. Und wir haben erkannt, dass in uns nichts ist, was rühmenswert ist. Wir haben erkannt, dass wir deinen Heiligen Geist brauchen, der uns ausrüstet, der uns offene Augen schenkt, der uns offene Ohren schenkt, der uns offene Hände schenkt, der uns ein reines Herz schenkt. Aber was noch viel mehr wert ist, der uns ein Denken gibt, was dir angenehm ist.

[1:14:54] Und so bitte ich dich jetzt für uns alle, hier, die wir vor dir knien und auch am Livestream. Herr, komme du jetzt in unser Herz und lass es nicht einfach an uns vorbeigehen, sondern erfülle uns mit deinem Geist, dass wir nicht länger etwas vor uns herschieben, sondern dass wir jetzt anfangen, vor dir zu knien und dir all unsere Schwächen und all unsere Fehler übergeben und dich bitten, reinige unser Denken, reinige unser Herz, reinige unsere Hände, reinige unsere Augen, dass sie das sehen, was du willst und nicht, was wir sehen wollen. Wir sehen oft viel schneller die Fehler, du siehst in unser Herz und du siehst, dass in jedem Menschen die Sehnsucht nach Liebe steckt, ob er gläubig ist oder nicht.

[1:16:03] Und so bitte ich dich jetzt, schenke uns die richtigen Ohren, dass wir die richtige Stimme hören, deines Geistes und schenke uns diese Liebe, die stärker ist wie der Tod, den es gibt, den du gegangen bist am Kreuz auf Golgatha, den du für uns gegangen bist, für unsere Schuld, nicht für deine Schuld, für unsere Schuld, obwohl du Gottes Sohn warst und der Höchste im Universum bist und der Schöpfer von uns allen Menschen bist, hast du diesen demütigen Weg auf dich genommen. Herr, ich danke dir, dass du uns jetzt diese Zeit geschenkt hast und ich danke dir, dass du uns deinen Heiligen Geist gegeben hast und dass uns nichts trennen kann von diesem Geist als wir selber. Und vergib uns die Kraft, dass wir uns von dem trennen, was die Treue zu dir unterhöhlen würde. Und vergib uns die Kraft, die du uns gibst, dass du alle Zeit und immer bei uns bist, bis du wiederkommst. Lass uns aufschauen und dankbar sein, dass du uns zu dir gebracht hast, dass wir dein Wort haben. Viele Menschen kennen dein Wort überhaupt nicht, aber wir haben das Vorrecht, dein Wort erkannt zu haben. Ich danke dir jetzt im starken Namen Jesu, dass du bei uns bist und dass du mit uns gehst. Amen.


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