Veröffentlicht am
2.489 Klicks

In diesem Teil der Vortragsreihe „Magna Conflictio“ wird das dramatische Ende des großen Konflikts zwischen Gut und Böse beleuchtet. Christopher Kramp beschreibt die Ereignisse nach dem Ende der Gnadenzeit, den Untergang Babylons und die Konsequenzen für die, die nicht auf Gottes Seite standen. Er erklärt, wie die Erde verwüstet wird und Satan für 1000 Jahre gebunden wird, während im Himmel ein Gericht stattfindet. Schließlich wird das letzte Gefecht geschildert, das zur endgültigen Abrechnung und zur Krönung Christi führt.

In diesem letzten Teil der Vortragsreihe „Magna Conflictio“ wird das dramatische Ende des großen Konflikts zwischen Gut und Böse beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, was mit denen geschieht, die nicht auf Gottes Seite stehen, und beschreibt die schrecklichen Konsequenzen für die politischen und wirtschaftlichen Systeme, die sich von Gott abgewandt haben. Ein besonderer Fokus liegt auf den falschen Hirten und ihren Auswirkungen. Die Serie endet mit der Darstellung des endgültigen Gerichts und der Errichtung von Gottes ewigem Reich.


Weitere Aufnahmen

Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[1:21] Herzlich willkommen wieder zu unserem zweiten und wirklich finalen und letzten Teil von Magna Conflictio. Herzlich willkommen wieder auf www.magna-confliction.de. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben oder noch dabei sind. Haben Sie sich vielleicht auch etwas gestärkt, wie wir hier vor Ort, damit wir jetzt die nächsten Minuten gut durchhalten, denn was jetzt kommt, sprengt alle Vorstellungskraft. Was jetzt kommt, sprengt alles, was Hollywood jemals produziert hat oder noch produzieren wird. Was jetzt kommt, ist die wahre Geschichte vom Ende des Magna Conflictio. Es ist so gigantisch, dass man sich das wirklich nur langsam vor Augen halten kann und wir wollen uns das gründlich studieren.

[2:00] Ich möchte Sie einladen, mit mir gemeinsam noch ein Gebet zu sprechen, damit wir den Heiligen Geist bitten, dass er unsere Gedanken leitet und führt. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du jetzt noch einmal bei uns bist, so wie du es verheißen hast. Wir danken dir für alles, was wir schon lernen durften und sehen konnten. Wir danken dir, dass du unser Herz schon angerührt hast, dass du dieses Verlangen in uns geweckt hast, bei dir zu sein und diese wunderbare Herrlichkeit des Himmels zu erleben mit dir. Aber noch haben wir nicht studiert, wie letztendlich der große Konflikt endgültig beendet wird. Was wir gesehen haben, ist, wie du dein Volk befreien wirst. Und wir möchten dich jetzt bitten, dass wir darüber studieren, wie du das Problem der Sünde und des Bösen endgültig lösen wirst. Dass wir beeindruckt werden mit deinem Sinn für Gerechtigkeit und für Liebe. Dass wir deinen Charakter noch viel tiefer verstehen als jemals zuvor. Und dass in unserem Herzen ein Wunsch geweckt wird, bei dir zu sein und nichts anderes kostet, was es wolle. So bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du deinen Heiligen Geist uns jetzt sendest. Nach deiner Verheißung, die uns in alle Wahrheit führen wird. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[3:09] Wir haben uns gerade speziell konzentriert auf die Geschichte des Volkes Gottes am Ende. Wir haben gesehen, was passiert mit dem Volk Gottes, wenn die Gnadenzeit beendet ist. Wir haben die Zeit der Angst in Jakob angeschaut. Wir haben gesehen, was dann während der Plagenzeit gegen Ende passiert, die verschiedenen Ereignisse. Haben dann gesehen, wie Gottes Volk befreit wird, wie es in den Himmel kommt und was es dort erlebt.

[3:30] Wir wollen jetzt noch einmal gedanklich ein paar Momente zurückgehen an den Ausgangspunkt und uns schwerpunktmäßig erst einmal damit beschäftigen, was passiert mit denen, die nicht auf Gottes Seite stehen. In Offenbarung heißt es hier: "Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht." Gemeint ist Babylon. Hier heißt es in Vers 6: "In den Bechern, den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr doppelt ein." Und dann heißt es in Vers 7: "In dem Maße, wie sie sich selbst verherrlichte und üppig lebte, gibt sie nun Qual und Leid, denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen." Babylon glaubt, dass alles gut für sie ausgehen wird. Aber die Offenbarung sagt es anders.

[4:20] In Vers 8 heißt es: "Darum werden an wann? An einem Tag, in einem kurzen Zeitpunkt. Die letzten Momente, die letzten Ereignisse werden schnelle Ereignisse sein. Sie werden rapide vor sich gehen. Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen: Tod und Leid und Hunger und sie wird mit Feuer verbrannt werden, denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet." Das heißt, und jetzt Achtung, jetzt werden sie beweinen und sich ihretwegen an die Brust schlagen, die Könige der Erde. Warum werden die Könige der Erde weinen und sich an die Brust schlagen, wenn Babylon, also die gefallenen religiösen Systeme, wenn die zugrunde gehen? Weil sie zusammengearbeitet haben, weil sie sich diesen Systemen verschrieben haben, weil sie diese Systeme gefördert haben und so werden sie im Untergang Babylons auch ahnen, dass ihr eigener Untergang gekommen ist.

[5:07] Das heißt, sie werden von Ferne stehen, aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: "Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du gewaltige Stadt, denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen." Aus diesen Versen können wir lernen, dass offensichtlich nicht alle Ungläubigen sofort gleichzeitig umkommen. Einige sind schon umgekommen, andere stehen noch da, beklagen das und realisieren, dass auch sie später umkommen werden. Babylon ist schon gefallen, die, die mit Babylon zusammengearbeitet haben, sehen das von Ferne.

[5:31] Aber nicht nur die Könige sind angesprochen, das heißt hier auch, die, wer? Die Kaufleute. Was für einen Gesellschaftszweig stellen die Kaufleute dar? Das ist die Wirtschaft. Wir haben nicht nur die Politik, die sich mit Babylon verbindet, wir haben auch die Wirtschaft, die sich mit Babylon verbindet. Das finde ich sehr interessant. Das wird manchmal etwas unterschlagen, dass es nicht nur die Politik ist, sondern auch die Wirtschaft.

[6:00] Das heißt hier: "Die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden. Und dann heißt es: Die Verkäufer dieser Waren, die von ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual von Ferne stehen. Sie werden was? Weinen und trauern." Also sowohl die Politik als auch die Wirtschaft, all die verschiedenen Gesellschaftsschichten, die eine Rolle spielen heute in unserer Gesellschaft, werden betrübt sein und traurig sein über das, was da in dieser Endzeit passiert.

[6:29] Das heißt hier: "Wir, die große Stadt, die bekleidet war und so weiter, in einer Stunde wurde dieser so große Reichtum verwüstet." Immer wieder kommen dieselben Verse, die deutlich machen: In kurzer Zeit bricht alles zusammen, was wir über langen Zeitraum für selbstverständlich achtet haben. Dass die Großen und die Reichen, die Wichtigen und die Bedeutenden, alle ihre Vormachtstellung haben. All das bricht in kürzester Zeit zusammen. Dinge, die wir nicht für änderbar halten, werden sich plötzlich ändern.

[6:59] Alle haben ihre Entscheidung gefällt. Eine Richtung Himmel, andere Richtung Hölle. Sie hätten natürlich genauso erlöst werden können. Es wäre möglich gewesen, aber sie wollten nicht. Und nun sehen sie, was sie verloren haben. All das Geld, nach dem sie gelaufen sind, für das sie alles, Integrität und Moral, Aufrichtigkeit geopfert haben, ist in dieser Stunde was? Papier. Und wenn sie das Papier für eine Eigenschaft hat, es brennt. Und all die Luxusgegenstände, die Yachten und die teuren Autos, die Villen, der Schmuck, all das wird brennen.

[7:40] Ich möchte Ihnen was ganz Ernüchterndes sagen: Es ist nicht verkehrt, ein Haus zu haben. Es ist nicht verkehrt, ein Auto zu haben. Es ist nicht verkehrt, Kleidung zu haben. Es ist alles wunderbar. Wir brauchen alles noch als Gesellschaft. Es ist nicht verkehrt, einen Computer zu haben. Aber wenn Sie etwas kaufen, halten Sie immer im Hinterkopf: Es wird sowieso brennen. Das meine ich todernst. Alles, was Sie kaufen und besitzen, wird brennen.

[8:06] Auch der Besitz der Gläubigen übrigens. Da steht nicht, dass wir unser Auto mit in den Himmel nehmen. Brauchen wir nicht. Wir haben Flügel. Auch nicht unseren Computer, den brauchen wir auch nicht. Da gibt es himmlische Aufzeichnungsgeräte, die sind weitaus besser als Computer. Manchmal sollten wir ein bisschen pragmatischer sein mit dem, was wir investieren.

[8:22] Es gibt zwei Dinge, die nicht brennen werden: Mein Charakter und die Leute, die ich für Christus mit in den Himmel nehme. Und wenn wir das verstehen, dann sollten wir nochmal darüber nachdenken, wie in unserem Leben wir investieren.

[8:42] Wir haben offensichtlich musikalische Begleitung. Wir warten einfach mal, bis sie zu Ende ist, schneiden das raus und danken dafür für diesen Trompetenruf und sind jetzt wieder auf Sendung. All das wird brennen. All das wird zerstört werden. Und die Frage ist: Was investierst du in deinem Leben?

[9:06] Eine Gruppe von Menschen wird besonders tief betroffen sein. Und das sind diejenigen, die auf der Kanzel gestanden haben und alles Mögliche gepredigt haben zu Menschen, die geglaubt haben, dass sie dort in der richtigen Kirche sind oder in der richtigen Glaubensgemeinschaft, in der richtigen Religion, die zum Teil wissentlich, obwohl sie die Bibel kannten, andere Dinge gepredigt haben, um mehr Geld zu bekommen. Es gibt heute viele populäre Prediger, die vor 30.000, 40.000 Leuten predigen und einfach das predigen, was die Leute hören wollen. Die das Paradies versprechen und in die Hölle führen.

[9:40] Die Bibel sagt über sie: "Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes Leichten, indem sie sprechen: Friede, Friede, wo es doch keinen Frieden gibt." Es gibt einige, die predigen, dass alles gut ist. Du musst dich einfach nur freuen. Du musst einfach nur zur christlichen Kirche kommen, ein bisschen Geld bezahlen und mitsingen, dann ist Gott schon in deinem Leben. Nein, ist er nicht. Ein wahrer Prediger wird immer von Sünde sprechen, von Gesetz, von echter Reue, von echter Herzensbekehrung, von einem echten Opfer, das Jesus gebracht hat, und von Heiligung und all diesen Dingen, die die Bibel bespricht.

[10:12] Das heißt, "jeweil ihr das Herz des Gerechten mit was? Mit Betrug kränkt, den ihr doch nicht gekränkt haben wollt, dagegen die Hände des Gottlosen stärkt." Wähle den Hirten, welche die Schafe meiner Weide verderben und zerstreuen. Das ist eine Verantwortung, das Wort Gottes zu predigen.

[10:31] Es heißt hier: "Darum spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und nicht nach ihnen gesehen." Wissen Sie, dass jeder Pastor, jeder Priester, jeder Mensch, der sich vor Gott verpflichtet, über andere Menschen geistlich zu wachen, mal einen Bericht geben muss vor Gott, was aus diesen Menschen gewonnen ist?

[10:53] "Heult ihr Hirten und schreit, wälzt euch in die Asche, ihr Beherrscher der Herde." Sie wollten gerne herrschen, sie wollten gerne Macht ausüben, aber nicht die Menschen zu Christus führen, denn es gibt keine Zuflucht mehr für die Hirten. Indem sie das Gesetz verabschiedet erklärt haben, haben sie schon in dieser Zeit, vor dem Ende der Gnadenzeit, einen gewaltigen Anteil daran, nicht als Einzige, aber einen gewaltigen Anteil daran, dass die Gesellschaft so brutal geworden ist, wie sie ist. Weil wenn die Christen nicht mal mehr an echte Maßstäbe glauben, wie sollen es dann die Weltmenschen tun? Wenn die Christen schon keine ewigen Wertmaßstäbe mehr haben, wie soll dann jemals unsere Gesellschaft besser werden?

[11:35] An jenem Tag wird das böse Erwachen kommen. Dies schreibt es folgendermaßen: "Das Volk sieht, dass es hintergangen worden ist. Einer klagt den anderen an, dass er ihn ins Verderben geführt hat. Du hast mir die Frucht gegeben, wie am Anfang. Aber alle verdammen auf Bitterste die Prediger. Untreue Hirten haben angenehme Dinge geweissagt, haben ihre Zuhörer dazu verleitet, Gottes Gesetz beiseite zu setzen und die zu verfolgen, die es heilig halten wollten. In ihrer Verzweiflung bekennen sie jetzt vor der Welt ihr betrügerisches Werk."

[12:10] Die Menge wird mit Raserei erfüllt. "Wir sind verloren", schreit sie. "Und ihr seid die Ursache unseres Untergangs." Und sie wendet sich gegen die falschen Hirten. Gerade jene, die sie am meisten bewunderten, werden die furchtbarsten Verwünschungen über sie aussprechen. Dieselben Hände, die sie einst mit Lorbeer krönten, werden sich erheben, sie zu vernichten.

[12:28] Achtung, die Schwerter, die das Volk Gottes erschlagen sollten, werden nun dessen Feinde umbringen. Überall herrschen Streitungen. Etwas, was in der Bibel schon immer passiert ist, wenn Gottes Volk gerettet worden ist, nämlich dass die Feinde anfangen, aus unerklärlichen Gründen, sich gegenseitig abzumetzeln. Lesen Sie mal Könige und Chroniken. Es ist immer dasselbe. Das Volk Gottes steht da, manchmal singen sie, manchmal beten. Und Gott sorgt dafür, dass die Feinde sich gegenseitig umbringen.

[12:56] Die Waffen, die gegen Gottes Volk gerichtet sind, werden plötzlich sich gegen die Irrlehrer wenden. "Es dringt ein Lärm bis an das Ende der Erde", heißt es hier. "Die Gottlosen übergibt er dem Schwert", spricht der Herr. Die haben ihre Entscheidung gefällt, die Entscheidung kommt.

[13:12] In Hesekiel 9 finden wir folgendes. Es heißt: "Der Herr sprach zu ihm: Gehe mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die..." Wohin auf die? Stille Leute, die seufzen und jammern über all die Gräuel. Wer sind die Menschen, die seufzen und jammern über all die Gräuel? Wer sind das für Menschen? Gläubige, nicht wahr? Und diese Leute bekommen ein Zeichen auf die Stirn. Können Sie mir sagen, was das für ein Zeichen sein wird? Das ist das Siegel Gottes.

[13:40] Hier wird die Versiegelung beschrieben, wie in vielen anderen Stellen der Bibel. Übrigens, die Bibel sagt, wer wird versiegelt? Nicht die, die andere anklagen und über sie erheben, sondern die seufzen und jammern über all die Gräuel. Nicht der wird versiegelt, der Scheinheilige sagt: "Was macht der denn da?" Versiegelt wird, wer weint und klagt, wenn er den Zustand der Welt sieht, wenn er den Zustand der Christenheit sieht, wenn er den Zustand vielleicht von Mitgläubigen sieht, der weint und klagt. Die werden versiegelt.

[14:07] Und dann heißt es zu den anderen: "Aber sprach er von meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt und erwürgt. Euer Auge soll nicht verschonen und ihr dürft euch nicht erbarmen." Jeder, der nicht versiegelt ist, wird getötet. Und wo wird angefangen? Bei meinem Heiligtum. Bei denen, die vorgegeben haben, gläubig zu sein. Die ersten Ungläubigen, die umkommen werden, sind diejenigen, die vorgegeben haben, gläubig zu sein. Pastoren, Prediger, Prelaten.

[14:36] Es heißt hier: "Denn siehe, der Herr wird von seinem Ort ausgehen, um die Bosheit der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen. Und die Erde wird das auf ihr vergossene Blut offenbaren und die auf ihr Erschlagenen nicht länger verbergen." Gott kommt, um die Bosheit heimzusuchen. Das wird die Plage sein, mit welcher der Herr alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem Krieg geführt haben.

[15:00] Da gibt es einen Magna Conflictio zu einem Krieg. Die Völker kämpfen gegen Gottes Volk. Und Gott befreit sein Volk. Und er kämpft damit auch gegen diese Feinde. Und dann wird es hier genau beschrieben. Es wird geschehen an jedem Tag, da wird eine große Verwirrung vom Herrn über sie kommen, die die Erde erbeben wird. Sie werden sich gegenseitig umbringen. Und das wird in die Millionen, wahrscheinlich in die Milliarden gehen. Und an jedem Tag werden die vom Herrn Erschlagenen daliegen, von einem Ende der Erde bis zum anderen.

[15:36] Du kannst dir das vorstellen, die gesamte Erde übersät mit Toten. Das größte Blutbad aller Zeiten. Angerichtet von Ungläubigen, die eigentlich die Gläubigen umbringen wollten, aber dann erkannt haben, wie sehr sie getäuscht worden sind. Und dann haben sie sich in der Hasserei gegen sich selbst richten.

[15:51] Christus kommt wieder. Die Ungläubigen sterben alle. Und alle, die nicht durch das eigene Blutbad umkommen, sterben durch die Anwesenheit Christi. Die Gläubigen gehen alle gemeinsam wohin? In den Himmel. Also die Gläubigen sind alle wo? Im Himmel. Gestorben. Also sie liegen tot auf der Erde, aber sie sind tot.

[16:22] Wie viele Menschen leben jetzt nach diesem Ereignis noch auf der Erde? Keiner mehr. Das ist absolute Finsternis. Verwüstung. Leere.

[16:34] Es heißt in Jesaja: "Der Herr wird das Land entvölkern und verwüsten." Was heißt, wenn man etwas entvölkert? Was bedeutet das? Es heißt, das Land wird gänzlich entvölkert. Also nicht nur partiell hier und da, sondern gänzlich. Alle Völker, alles weg. Niemand mehr da. Es wird ausgeplündert werden.

[16:55] Es heißt weiter: "Das Land liegt entweiht unter ihren Bewohnern." Warum? Sie haben die Satzung abgeändert, den ewigen Bund gebrochen. Warum passiert das? Wegen einem Angriff auf das Gesetz Gottes. Die Bewohner des Landes sind von der Glut verzerrt. Ewige Zerschwörung.

[17:16] Jetzt passiert das, was am großen Versöhnungstag passiert ist, als der Hohepriester hinausging und alle Schuld auf diesen Bock dort gelegt hat. Das war der Bock für Aserseelen. Wie viele Böcke gab es insgesamt in dem Dienst? Zwei. Was ist mit dem anderen passiert? Der war geschlachtet worden, das Blut war ins Allerheiligste gebracht. Das war der Bock für Jesus Christus, der gestorben ist. Und das Blut nicht nur ins Heilige, sondern ab 1844 ins Allerheiligste gebracht hat, um dort eine ewige Versöhnung zu erwirken.

[17:49] Jetzt werden alle Sünden auf diesen Bock übertragen. "Über ihm soll alle Schuld der Kinder Israels und alle ihre Übertretungen in all ihren Sünden bekennen." Und er sollte in die Wüste geschickt werden. In dieser Wüste sollte er sein. Und genau das erfüllt sich jetzt. Denn dieser Bock ist niemand anderes als Satan, der die Verantwortung tragen wird für alle Sünden, zu denen er Gottes Volk animiert hat.

[18:16] Es heißt in Offenbarung 20, Vers 1, wo das beschrieben wird: "Ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes." Das Wort Abgrund im Griechischen ist das Wort Avysos. Das ist dasselbe Wort. Er griff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1000 Jahre. Er schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann.

[18:49] Warum kann er die Völker nicht mehr verführen? Weil die Erde entvölkert ist. Die Erde wird entvölkert. Und ihm werden die Hände gebunden.

[19:09] Dieses Wort Avysos wird in der griechischen Übersetzung im Alten Testament verwendet. In 1. Mose 1, Vers 2. Weiß jemand, wie 1. Mose 1, Vers 1 geht? "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Und dann kommt Vers 2: "Und Finsternis lag auf der Tiefe Avysos." Im Griechischen. Im Hebräischen ist es hier Tohu Vavohu. Dasselbe Wort.

[19:39] War die Erde am Anfang ein tiefer Höllenschlund? Wie war sie? Wüste und Meer. Es waren keine Völker. Es war chaotisch. Und genau in diesem Zustand wird die Erde wieder zurückgeführt. Es gibt immer noch ein paar Stadtruinen. Da werden noch Leichen sein. So etwas war es am Anfang nicht. Aber so in die Tendenz wird es wieder zurückgehen.

[20:06] In Jeremia 4, Vers 23 wird es ganz deutlich beschrieben: "Ich schaute zur Erde, doch siehe, sie war Wüste und leer, und zum Himmel, aber sein Licht war verschwunden." Das ist nicht am Anfang der Welt, sondern am Ende. Weil das Licht war verschwunden. Es ist wieder finster. "Ich schaute die Berge an, doch siehe, sie erbebten. Die Hügel schwanken." Wenn Gott wiederkommt, wird das Erdbeben so gewaltig sein, dass selbst nachdem alle tot sind, die Himmel auf der Erde sind, die Berge immer noch zittern. Schwanken die ganze Zeit.

[20:39] Der Satan kann nicht mal geraden Fußes da durchgehen. Überall schwankt alles. "Ich schaute und siehe, da war kein Mensch mehr. Und alle Vögel des Himmels waren verschwunden. Ich schaute und siehe, das Fruchtland war zur Wüste geworden und alle seine Städte waren zerstört worden vor dem Herrn."

[20:58] Auch hier in Stuttgart wird Wüste sein. Vielleicht werden einige dieser Weinberge ein bisschen zittern und schwanken. Ansonsten wird alles übersät sein mit Leichen. Das, was dort steht, müssen wir mal praktisch machen. Es wird auch hier sein. Auch in Stuttgart.

[21:17] Und Satan hat jetzt die Möglichkeit, 1000 Jahre lang dort auf dieser verwüsteten Erde etwas zu tun, was er seit 6000 Jahren nicht gemacht hat: Nachdenken. 6000 Jahre war er 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr, 6000 Jahre lang beschäftigt, andere zu verführen. Sich keine Ruhepausen gönnen. Satan hat keinen Ruhetag. Den richtigen hält er sowieso nicht, den falschen auch nicht. Obwohl er andere ins Gefängnis bringen will. Jetzt hat er Zeit. Er kann nichts tun.

[21:58] Und er sieht, was passiert ist. Jesaja sagt: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstein." Weißt du, was Glanzstein hier auch bedeuten kann? Luzifer, Lichtträger. "Du bist vom Himmel herabgefallen. Du hast es dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen." Vor einer Woche haben wir das studiert. "Dem Allerhöchsten nicht gleich machen." Doch ins Totenreich bist du abgeschürzt. In die tiefste Grube.

[22:34] Die, die dich sehen, schauen dich verwundert an. Wenn die Gläubigen im Himmel sind und hinabschauen auf die Erde und den Satan da rumgehen sehen. Das ist Satan? Für jemanden, der sich selbst erhöhen will. Das ist die schlimmste Strafe überhaupt. Nicht, dass es 1000 Jahre finster sein wird. Die Gläubigen, die er töten wollte, dass die sagen: "Das ist der Satan." Das ist der Satan. Seine Macht ist zerbrochen. Der den Erdkreis zur Wüste machte. Der seine Gefangenen nicht nach Hause entließ.

[23:16] Hat Satan Gefangene gemacht? Er wollte sie nicht nach Hause lassen. Aber einer kam, der sie trotzdem befreit. Satan wollte angebetet werden. Er behauptet, er könnte Gott sein. Warum beten wir Gott an? Weil er Schöpfer ist. Woraus hat Gott die Welt geschaffen? Aus dem Nichts. Nachdem sie erst mal da war. Wie war sie am Anfang? Wüst und leer. Wie lange hat er gebraucht, bis da eine perfekte Erde ohne Makel ist? 6 Tage.

[23:58] Und Gott ist so fern. Jetzt sagt er: "Meine Erde war wüst, leer und finster. Da waren nicht mal Ruinen. Nicht mal Leichenteile. 6 Tage habe ich gebraucht, jetzt bist du dran. Du hast noch ein paar Leichenteile." Nach 1000 Jahren hat Satan wie viel geschaffen? Nichts.

[24:22] Spätestens dann werden die Dämonen merken, sie sind an der Lüge aufgesessen. Es wird geschehen an dem Tag, an dem der Herr dir Ruhe verschafft von deiner Qual. Gemeint sind die Gläubigen. Da wirst du dieses Spottlied auf den König von Babel anstimmen: "Wie hat der Treiber ein Ende genommen? Wie hat die Erpressung aufgehört? Der Herr hat den Stab der Gesetzlosen zerbrochen, den Herrscherstab der Tyrannen. Der Herr schlug mit unerhörten Schlägen, der im Zorn Nationen niedertrat mit schonungsloser Verfolgung." Alles hat ein Ende.

[25:01] Während das 1000 Jahre auf der Erde passiert, passiert im Himmel etwas ganz anderes. Während der 1000 Jahre wird ein Gericht stattfinden. In 1. Korinther 4, Vers 5 heißt es: "Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt." Sollten Christen richten? Noch nicht. Denn der Text sagt: "Richtet nichts vor der Zeit." Wenn der Herr kommt, dürfen wir richten. Das ist unsere Aufgabe.

[25:31] Bis der Hochbetagte kam und den Heiligen des Allerhöchsten das Gericht übergab. Johannes hat es gesehen. "Ich sah Throne und sie setzten sich darauf und das Gericht wurde ihnen übergeben." Wir werden mit Christus regieren, 1000 Jahre im Himmel. Paulus sagt: "Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden?" Wir werden dort als die Gläubigen 1000 Jahre lang die Fälle noch einmal untersuchen und bestimmen, was ihr gerechtes Maß ist. Das Maß, das Gott ihnen zugeteilt hat, bestätigen.

[26:07] Und wir werden Fragen haben. Glaubst du nicht auch, dass du dich wundern wirst, warum Person X im Himmel ist? Der dich immer so komisch angefahren hat in der Kirche? Was ist da passiert? Oder warum Person Y nicht dabei ist? Könnte es sein, dass vielleicht ein Ehepartner nicht dabei ist und der andere Partner ernsthafte Fragen hat: Gott, was ist schief gelaufen? Es ist die wahre Zeit, alle Fragen zu beantworten.

[26:43] Aber es geht noch weiter. Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Viele Menschen haben Angst vor Dämonen. Wir haben gelernt, Dämonen sind kraftvoll und sie haben viel Macht. Wenn wir ungehorsam sind, sind wir in Gefahr. Aber wenn wir gehorsam sind, brauchen wir keine Angst vor Dämonen. Erstens können sie uns nichts tun. Wir werden die Dämonen richten, das sagt die Bibel. Ich glaube, sie wissen das. Deswegen versuchen sie, uns davon abzuhalten.

[27:17] Es heißt, dass er die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, für das Gericht des Großen Tages aufbewahrt hat. Die übrigen wurden nicht mehr lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Sie werden wann wieder lebendig? Nach den 1000 Jahren.

[27:35] Es gibt auch eine Auferstehung der Ungerechten. Hier ist es in Jesaja 24, Vers 22: "Sie werden eingesperrt, wie man Gefangenen in die Grube einsperrt. Und im Kerker werden sie eingeschlossen. Aber nach vielen Jahren werden sie heimgesucht werden." Die Ungläubigen werden sterben und werden für viele Jahre dort schlafen. Den Tod, den Todesschlaf. Aber dann werden sie heimgesucht werden.

[28:02] Der große Kampf muss beendet werden. Das Ende des Magna Conflictio. Es ist nicht nur das Ende der heutigen Vortragsreihe, sondern wird dann auch das Ende des ganzen Kampfes sein. Was wird passieren? Nach den 1000 Jahren sagt die Bibel, dass Christus mit den Gläubigen wieder zur Erde kommt. Dann wird er die Ungläubigen zum Leben erwecken. Kein anderer kann das. Er ist der Lebensgeber.

[28:32] Die Bibel sagt ganz deutlich, dass alle, die seine Stimme hören werden, auferstehen werden. Die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Sprache. So kommen die Gläubigen mit ihm auf die Erde. Er ruft sie hervor. Aber diese Ungläubigen werden nicht auferstehen mit neuen Kleidern, mit schönen Gesichtsfarben, mit einem veränderten Körper. Sie werden so aus dem Grab herauskommen, dass die Gläubigen wieder zum Leben erwecken. Sie werden wieder auf der Erde kommen.

[29:02] Es gibt viele Krankheiten. Das ist milliardenfach. Das kann sich kein Mensch vorstellen. Wenn Sie ihn kommen sehen, werden Sie ihn wohl ausrufen: "So wie die Bibel es sagt: Gepriesen sei der, der kommt im Namen des Herrn." Nicht, weil Sie ihn lieben, sondern, weil Sie ihn lieben und alle Heiligen mit dir. Das ist nicht die Wiederkunft. Bei der Wiederkunft sind die Heiligen auf der Erde. Die werden zu Jesus hingebracht.

[29:38] Wenn das geschieht, werden seine Füße auf dem Ölberg stehen. Wenn Jesus wiederkommt, wird er wie viele Füße auf die Erde setzen? Wenn Jesus wiederkommt, wird er wie viele Füße auf die Erde setzen?

[29:56] Jetzt schließt sich der Kreis. Womit haben wir unsere Vortragsserie begonnen? Mit Jesus Christus auf dem Ölberg. Der dort weinend stand und gesagt hat: "Jerusalem, Jerusalem, warum willst du nicht?" Zu jenem Ölberg kommt er am Ende wieder. Könnt ihr euch an den Romanesco erinnern? Das, was im Kleinen passiert ist, wird im Großen passieren. So wie er damals weinend dort stand und sagte: "Warum wollt ihr nicht?"

[30:29] Wir haben gesehen, dass in der Bibel deutlich wird, dass er in der Stadt Jerusalem ein Symbol sah für die ganze Welt. Man könnte sagen, ein Symbol sah für alle gefallenen Wesen, die nicht wollten. Aber es war ein Symbol, das den Menschen in ihrer eigenen Zerstörung entgegenging. Ich glaube, dieselbe Traurigkeit, die er damals hatte, dieses herzerreißende Weinen, das wird ihn charakterisieren. Es ist keine frohe Botschaft. Es ist eine, die traurig ist.

[31:08] Die Bibel sagt, er wird König sein über die ganze Erde. Er wird vom Himmel herabkommen, Richtung Erde. Ein gigantischer Anblick, den Johannes beschreibt in Offenbarung. Aber Satan zieht seine allerletzte Chance. Warum?

[31:26] Wer von Ihnen war schon mal lange Zeit in einem dunklen Raum? Schon mal so einen ganzen Tag im Dunkeln gewesen? Eine Woche lang im Dunkeln? Was wird man dann? Was passiert mit einem Wesen, das tausend Jahre lang kein Licht sieht? Das wird super depressiv. Der Satan wird wahrscheinlich super depressiv und völlig losgelöst. Aber als plötzlich das Licht wiederkommt und er plötzlich all die Menschen sieht, die Milliarden Menschen, da hat er wieder Energie. Und da kommt ihm eine letzte verzweifelte Idee.

[32:08] Schau mal, wie viele Milliarden hier sind. Und nach all dem, was er weiß aus den vorigen Jahrtausenden, in der Stadt werden es wohl weniger sein als draußen. Und sein Kämpfergeist sagt ihm, er muss doch vielleicht diese Chance noch nutzen. Nun, das Problem ist, selbst zu diesem Zeitpunkt, obwohl das alles seine Untertanen sind, kann er nicht einfach zu erkennen geben als der Satan. Denn die meisten, die aus dem Grab kommen, haben ja nicht mal gewusst, dass es einen Satan gab. Die meisten Ungläubigen haben niemals an den Satan geglaubt. Die meisten Heiden haben nie wirklich gewusst, dass es einen Satan gibt.

[32:47] So muss er sie verführen. Selbst in seinem letzten Kampf, in seiner größten Schlacht, muss er so tun, als wäre er ein anderer. Der Satan leidet an einer Krankheit, die wirklich unbeschreiblich ist. Er verführt sie zu einer waghalsigen Aktion. Er möchte doch noch diese Stadt erobern. Und ich kann mir vorstellen, dass er ihnen sagen wird, dass er sie auferweckt hat. Dass er der Prinz dieser Welt ist, dem eigentlich das gehört. Und dort ein anderes Wesen ihnen das weggenommen hat.

[33:17] Und wenn so ein römischer Soldat, der mit solchen Vorstellungen von irgendwelchen Göttern, die gegeneinander kämpfen, aufwacht, dann wird er das glauben. Wollt ihr wissen, dass die meisten Menschen zu allen Zeiten irgendwelche Vorstellungen von kämpfenden Göttern hatten? Die meisten heidnischen Religionen handeln davon, dass Götter miteinander kämpfen und beide sind halb gut und halb schlecht. Die allermeisten Menschen sind damit ins Grab gegangen. Jetzt stehen die als Ungläubige wieder auf. Und dann sagt einer: "Hey, ich bin einer dieser Götter, von denen ihr damals gehört habt. Und mir gehört es. Und das ist der andere Gott. Und er hat gute Aussichten, wie es scheint."

[33:56] Wenn sie sich nicht auf dem Sterbebett doch noch bekehrt haben, wird dort Hitler sein. Alexander der Große. Napoleon. Dschingis Khan. Leute, die die Welt in Atem gehalten haben. Die keine Schlacht verloren haben. Oder fast keine. Stalin. Cäsar. Nicht einzeln, sondern alle zusammen. Er berät sich mit ihnen. Dazu kommen die Milliarden, viele Kämpfer und Soldaten und auch normales Fußball plus die Dämonen. Eine gewaltige Macht, die es vorher niemals gegeben hat und niemals geben wird.

[34:40] Er berät sich mit ihnen. Was wird wohl ein Napoleon sagen, der schon sein ganzes Leben lang sich damit geschmückt hat, Siege zu erringen, die keiner gedacht hat? Was wird wohl ein Hitler sagen, der sogar dann nicht aufgegeben hat, als klar war, dass er verlieren wird? Was werden die wohl sagen, wenn sie die Stadt sehen? Oder wenn sie sagen: "Ja, das schaffen wir." Das Ich wird sagen: "Ja, das schaffen wir."

[35:04] So werden sie sich organisieren. Und sie werden die größte Armee aller Zeiten aufstellen. Und sie werden bestimmt nicht nur mit Steinschlägen ankommen, das sind intelligente Leute dabei. Leute, die Atomwaffen entwickelt haben, Leute, die Kriegsmaschinerie entwickelt haben. Rohstoffe sind da. Die Bibel sagt nicht, dass es alles an einem Tag geschieht. Es könnte sein, dass es einen längeren Zeitraum dauert, dass hier wirklich eine Armee sich formt, wie es niemals zuvor gewesen ist.

[35:37] Und dann werden sie gemeinsam auf Neu-Jerusalem zu marschieren. Über diesen unebenen Boden, wo all diese Löcher und die Felsen und alles sind, mit einem Schritt mit militärischer Präzision auf die Stadt hinzu.

[35:49] Nun erscheint Christus. Wiederum angesichts der Feinde. Hoch über der Stadt, auf einem Fundament aus schimmerndem Gold ist ein hehrer und erhabener Thron zu sehen. Als die Armee die Stadt umzingelt, die Tore der Stadt geschlossen werden, erscheint Christus ganz oben. Auf diesem Thron sitzt der Sohn Gottes, umgeben von den Untertanen seines Reiches. Die Macht und Erhabenheit Christi vermag keine Sprache zu schildern, keine Fehler zu beschreiben. Die Herrlichkeit des ewigen Vaters umhüllt seinen Sohn. Der Glanz seiner Gegenwart erfüllt die Stadt Gottes, scheint bis außerhalb der Tore und überflutet die ganze Erde mit ihrer strahlenden Pracht.

[36:31] Nach diesem sah ich, sagt die Offenbarung, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte. Und sie sehen Christus vor dem Lamm. Dort Christus hoch über der Stadt und die Gläubigen um ihn herum, die Märtyrer. Diejenigen, die einst im Dienst Satans gestanden haben, eifrig für ihn waren, sich aus dem Feuer herausreißen lassen und jetzt ihren alten Herrn draußen vor der Stadt sehen. Sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: "Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm." Und sie sagten: "Das ist der Zeitpunkt, auf den Gott seit Ewigkeiten gewartet hat."

[37:10] Zum ersten Mal und zum einzigen Mal werden alle jemals lebenden Menschen und Geschöpfe zum gleichen Zeitpunkt an derselben Stelle sein. Jetzt sind alle da. Niemand kann später sagen: "Ich war nicht dabei gewesen." In Gegenwart der versammelten Bewohner der Erde und des Himmels findet die endgültige Krönung des Sohnes Gottes statt. Mit höchster Majestät und Macht angetan spricht dann der König der Könige das Urteil über die Empörer gegen seine Regierung und übt Gerechtigkeit an denen, die sein Gesetz übertreten und sein Volk unterdrückt haben.

[37:46] Die Bibel sagt: "Ich sah einen großen weißen Thron. Und die Bücher wurden geöffnet. Und die Menschen wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben steht." Christus öffnet die Bücher. Und als er die Bücher öffnet, erscheint ein Kreuz ganz oben. Und in Panoramasicht wird der gesamten Universumsbevölkerung der Plan der Erlösung beschrieben. Was dann zu sehen sein wird, lässt sich mit keinem Hollywoodfilm vergleichen. Die Menschen werden zum ersten Mal all das live sehen, von denen sie gehört haben. Den ganzen Plan. All das, was sich ereignet hat in diesem Magna-Konflikt. Jeder wird sehen, dass er eine Chance gehabt hat.


Lizenz

Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.