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In dieser Predigt wird Offenbarung 13, Vers 4 im Detail betrachtet. Es wird erklärt, wie die Anbetung des Drachen und des Tieres mit der Anbetung Satans und des römischen Systems zusammenhängt. Weiterhin wird die historische Entwicklung des Götzendienstes von Nimrod bis in die heutige Zeit beleuchtet und die Frage gestellt, wer dem Tier gleich ist und wer mit ihm kämpfen kann.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] So, nach dieser Tour de Force durch Millers Buch wollen wir uns jetzt ein paar Minuten nehmen, um mal gründlich in die Offenbarung wieder hineinzugehen, ins Offenbarungskapitel 13. Und heute haben wir Vers 4 vor und einige spannende Dinge dort zu entdecken. Ich hoffe, ihr habt eure Bibel dabei und seid gespannt, auf was wir heute studieren wollen. Zuerst möchten wir aber noch wiederum beten und ich möchte euch einladen, dazu mit mir, wo es möglich ist, niederzuknien.

[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken von ganzem Herzen, dass wir dein Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du uns Weisheit schenkst, dass dein Wort zu uns spricht. Wir möchten dich bitten, dass du durch dein Wort zu Fragen beantwortest und dass wir erkennen, wie du wirklich bist. Bitte berühre uns um zu Herzen und sei du jetzt bei uns nach deiner Verheißung. Amen.

[0:57] Offenbarung 13 und dort Vers 4. Wir hatten letztes Mal gesprochen über die tödliche Wunde von Offenbarung 13 Vers 3, die sich wann ereignete? Kurze Wiederholung. 1798, nicht wahr? Und dann haben wir gesehen, dass diese tödliche Wunde wieder heil werden würde. Haben wir eigentlich schon über die historische Erfüllung gesprochen? So ein bisschen, ja schon, ja? Über das Heilwerden der Wunde? Letztes Mal? Ich kann mich nur dunkel erinnern. Aber das ist uns relativ klar, oder? Oder müssen wir dann noch ausführlich, vielleicht nur ganz kurz dazu? 1798 haben wir die tödliche Wunde. Und was ist so das nächste Ereignis, wo man sehen konnte, dass der Papst wieder so ein bisschen Macht bekommt? Was würdet ihr sagen? Kennt ihr so geschichtliche Ereignisse, die andeuten, dass die Wunde wieder heil geworden ist? Mussolini war sicher in der Ausstellung. Da gab es auf jeden Fall dieses... Weißt du wann das war? 1929. 1929, genau, das war der Lateranvertrag mit Mussolini, wo das Papsttum dann endgültig wieder den Kirchenstaat zurückbekommen hat. Sie hatten bereits 1816 im Zuge des Wiener Kongresses den Kirchenstaat wieder bekommen, ihn dann aber zwischenzeitlich wieder verloren an Italien in der Revolution 1870. Und ein großer Meilenstein dann war noch 1962 bis 65. Weiß jemand was da stattfand? 1962 bis 65? Das Konzil. Das welche? Genau, das Vatikanische Konzil, Vatikan II. Das erste war 1870 bis 1871, wo die Unfehlbarkeit des Papstes dogmatisiert worden ist. Und hier ist dann die ökumenische Öffnung zum Tragen gekommen. Und die letzte Zeit, spätestens ab den 70er, 80er Jahren kann man davon ausgehen, dass das Papsttum wieder eine politische Weltmacht geworden ist, in der Zeit von Johannes Paul II. Und die Wunde heilt und heilt und heilt.

[3:57] Und heute, das nur noch als Ergänzung zum letzten Mal, heute geht es um Vers 4. Schauen wir mal an in Offenbarung 13, Vers 4. Es heißt, und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte. Und sie beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? Jetzt, was fällt euch auf, wenn ihr diesen Vers lest? Gibt es irgendwas, was euch auffällt? Der Drache wird angebetet. Was noch? Und das Tier wird angebetet. Wer wird noch angebetet, der Drache oder das Tier? Beide werden angebetet. Der Drache wird angebetet und das Tier wird angebetet. In welcher Beziehung stehen nochmal Drache und Tier? Genau, woher wissen wir das? Aus diesem Vers genau und aus Vers 2 auch. Also, die beiden hängen zusammen. Das haben wir schon angeschaut. Für wen steht nochmal der Drache? Nicht so schüchtern. Seid überzeugt von eurer Meinung, auch wenn sie nicht richtig ist. Auf jeden Fall für Satan. Genau, geschichtlich waren sie alle. Aber das heidnische Rom, das seine Macht und seine Kraft und seinen Sitz wem übergibt? Dem Tier und das Tier ist? Das päpstliche Rom. Das heißt, in diesem Sinne können wir also sagen, dass wer dem katholischen System Ehre zollt, eigentlich dem welchen System Ehre zollt? Dem römischen System. Die Idee ist, sie beteten den Drachen an, während sie eigentlich das Tier anbeten. Sie beten das Tier an, aber während sie das Tier anbeten, beten sie auch den Drachen an. Und der Drache ist natürlich Satan, wir werden gleich sehen, was das bedeutet, Satan anzubeten. Aber sie beten auch das römische Reich an, also das römische System. Gibt es irgendeine Verknüpfung zwischen dem römischen Anbetungssystem und dem katholischen Anbetungssystem? Es gab für alles einen bestimmten Gott. Noch genauer. Verbindung zwischen dem römischen Anbetungssystem, also zur Zeit der Kaiser, und dem päpstlichen Anbetungssystem. Viel Götterei. Ja? Noch was? Ja? Es waren dieselben Götter. Man hat den Jupiter genommen, hat ihn aus dem Eintempel verfrachtet, in eine Kirche gestellt und hat ihn Petrus genannt. Wenn ich jetzt also vor Petrus niederfalle und ihm seinen Fuß küsse, dann bete ich vielleicht zu Petrus, aber ich bete gleichzeitig zu dem römischen Gott Jupiter. Sie beteten den Drachen an und beteten das Tier an. Aber dahinter steckt natürlich, dass es eigentlich um den Satan geht.

[7:34] Schauen wir mal in Offenbarung 9 und dort Vers 20. Weiß jemand noch, worum es in Offenbarung 9 ging? Offenbarung 9. Da geht es um die 5. und 6. Posaune. Die 5. und 6. Posaune sind... Wir müssen nicht alles wissen, aber sag es mir nur so grob. Was ist das Hauptthema der 5. und 6. Posaune? Alle, die schon dabei waren. War da jemand schon dabei? 5. und 6. Posaune, es geht dort um den Islam. 5. und 6. Posaune ist die Beschreibung des Islam in seiner Geschichte und wie der Islam benutzt worden ist von Gott, um das römische System, die römische Kirche zu plagen. In Vers 20 heißt es nämlich, über diese Menschen des Mittelalters. Schaut mal in Vers 20. Offenbarung 9, Vers 20. Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, sodass sie nicht mehr... Wen? Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die wieder sehen noch hören noch gehen können. Hier macht die Bibel deutlich. Wenn jemand Götter anbetet aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz, die wieder sehen noch hören können, betet er eigentlich zu wem? Zu Dämonen. Und Dämonen sind die Engel Satans. Wenn ich also vor einem Madonnabild, das entweder aus Gold oder Silber oder Holz oder Erz oder Stein oder was auch immer gefertigt ist, niederfalle und bete, sagt die Bibel, das ist eine Anbetung von Dämonen. Es gibt nur einen anderen Vers, der das deutlich zeigt. Schaut mal mit mir in Psalm 106.

[9:25] Psalm 106 und dort Vers 36 und 37. Psalm 106, Vers 36 und 37. Es heißt es, und sie dienten ihren Götzen, das spricht zum alten Israel, sie dienten ihren Götzen, und diese wurden ihnen zum Fallstrick, und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen. Jetzt die Israeliten hatten ja nicht wirklich vor, den Dämonen zu opfern, sondern sie wollten Baal opfern oder Aschera oder wie diese Götter hießen. Aber all diese Götter sind eigentlich keine Götter. Es gibt keine Götter, außer dem wahren Gott des Himmels. Aber es gibt Dämonen, die sich hinter diesen Götzen verstecken. Ein Vers, der das auch im Neuen Testament wirklich ganz deutlich beschreibt, 1. Korinther 10.

[10:33] 1. Korinther 10 und dort Vers 19 und 20. Da macht der Paulus das sehr, sehr deutlich. 1. Korinther 10 und dort Vers 19 und 20. Es heißt es, was sage ich nun? Dass ein Götze etwas sei oder dass ein Götzenopfer etwas sei? Nein, sondern dass die Heiden das, was sie opfern, wem opfern? Den Dämonen opfern und nicht Gott. Jetzt, als Paulus schrieb, welche Heiden waren gerade besonders an der Macht? Die Römer. Ja, die waren schon richtig gesprochen. Aber es waren die Römer mit ihren römischen Göttern. Das heißt, was der Paulus kannte, war der römische Götzendienst. Und er sagt, diese römischen Götzen sind eigentlich Dämonen. Und wisst ihr was? Ich weiß nicht, ob ihr euch ein bisschen auskennt mit der Geschichte des Götzendienstes. Welche Götter kennt ihr? Welche gibt es da zum Beispiel? Zeus zum Beispiel, ja. Wisst ihr eigentlich, für wen Zeus steht? Wir haben Zeus, okay, wir sammeln. Wen haben wir noch alles? Aphrodite. Egal, wo. Götter der Römer, der Griechen. Hermes, Neptun. Wen haben wir noch? Baros. Apollos, Mars. Also, woher kommen die alle? Woher kommen die ganzen Namen? Woher kommen die ganzen Personen? Wer hat sich das ausgedacht? Hat sich jemand hingesetzt und gesagt, okay. Hat sich jemand mal gesehen? Wie kommen Millionen von Menschen darauf, solche Götter anzuwählen? Und ihr wisst ja, dass die Göttersysteme, wenn man die Namen ändert, eigentlich fast identisch sind. Von Babylon nach Ägypten, nach Rom, nach Athen. Die verschiedenen Göttersysteme waren die gleichen. Es gab immer die Halbgötter und die Götter. Es gab immer die Mutter mit dem Kind. Es gab so bestimmte Elemente, die immer wieder vorkamen. Die selben Geschichten, man kann das immer von eins ins andere übertragen. Woher kamen die alle? Hat sich jemand damit beschäftigt, woher die Götzen eigentlich kommen, die Götter?

[12:53] Die Geschichte sagt uns, war Noah ein Götzendiener? Wenn Noah kein Götzendiener war, dann muss ja nach ihm irgendwann der Götzendiener eingeführt worden sein. Glaubt ihr, die erste Generation nach Noah hat noch an Gott geglaubt? Haben Sam, Ham und Japheth noch gewusst, dass es einen Gott gibt und nicht viele tausend? Das heißt, wir können davon ausgehen, dass wahrscheinlich mehrere Generationen nach Noah das allgemeine Wissen der Menschheit war, dass es nur einen Gott gibt. Noch im Buch Hiob haben wir Hinweise darauf, dass wenn jemand öffentlich der Sonne einen Kusshands zuwirft, sagt es im Buch Hiob, dass das eine Strafe ist, die vor die Richter gehört. Hiob, das war nicht in Israel, das war in einem anderen Land. Es war in den Generationen nach der Sintflut eigentlich erstmal allgemein anerkannt, es gibt nur einen Gott. Und dann erzählt uns die Bibel von einem Menschen namens Nimrod. Weiß jemand, wer der Vater von Nimrod war? Kussh. Und Kussh war der Sohn von Ham. Und es gibt Hinweise darauf in der Geschichte, dass Kussh derjenige war, der die Revolution angestiftet hat, den Sturmbau zu Babel. Und dann sein Sohn, Nimrod, derjenige war, der das Königreich Babel gegründet hat. Und viele Geschichten, die dann mythologisch aufbereitet worden sind, gehen zurück auf Kussh, der Sohn von Nimrod, der das Königreich Babel gegründet hat. Sie gehen zurück auf Kussh, auf Nimrod und auf seine Frau Semiramis. Ich gebe dir mal ein Beispiel. Wisst ihr, was Hermes eigentlich heißt? Wofür ist Hermes bekannt? Der Götterboden, ja? Der die Botschaft bringt. Hermes heißt eigentlich von der Etymologie her, der Sohn von Ham. Hermes im Kaldäischen. Und der Sohn von Ham war Kussh. Und so gibt es Hinweise darauf, dass zum Beispiel Hermes ein Symbol für Kussh ist, der damals als Bote den Menschen gesagt hat, was Gott wirklich möchte, nämlich den Turmbau zu Babel. Und es gibt viele, viele andere Beispiele. Es würde zu lange dauern, das alles anzuführen. Ganz besonders berühmt ist natürlich Nimrod. Zum Beispiel Bacchus war ein Symbol für Nimrod. Oder Ninos. Oder Osiris. Da könnte ein Gott nach dem anderen anschauen. Was ist aber mit Nimrod passiert? Er starb. Und als er gestorben ist, was ist dann mit ihm passiert? Also mit ihm selbst. Was ist mit ihm passiert? Gar nichts. Er war tot. Man hat aber die Idee gehabt, dass der Mensch weiterlebt und dann in den Himmel versetzt wird, diese Apotheose. Und hat man sie angebetet. Wer hat all diese Menschen, Nimrod, Kussh, zur Rebellion angestiftet? Satan. Dämonen. Diese Dämonen haben erst die Menschen zur Rebellion angestiftet und danach dann in Anschein erweckt, als wären sie selbst diese Menschen, die dann das Heil der Menschen fördern wollen. Und wenn ihr euch mal ein bisschen beschäftigt mit den Göttern, sagt, mach das nicht zu viel, werdet ihr erstaunliche Parallelen feststellen. Zum Evangelium und zur Bibel. Nur halt immer ein bisschen anders. Ist euch bewusst, dass die Götter in der griechischen Welt früher gegen die Titanen gekämpft haben? Und die Titanen besiegt haben? Und dass Zeus eigentlich, wenn man ihn genau anschaut, eigentlich nichts weiter ist als Satan? Zeus ist eigentlich ein direktes Bild auf Satan. Der gegen den Vater kämpft und rebelliert und ihn besiegt. Und die Titanen, die vorherrscht haben, jetzt unterdrückt und jetzt seine eigene Herrschaft auffordert. Das könnte man stundenlang erzählen. Deswegen sagt die Bibel, die Götter sind eigentlich Dämonen.

[16:51] Was passiert, wenn ich jetzt die Götterwelt der Antike versuche in die christliche Kirche hineinzubringen, um irgendwie den Heiden entgegen zu kommen? Dann bringe ich die Dämonen in die Kirche. Das passiert in der katholischen Kirche. In dem Moment, wo ich anfange, Götzendienst irgendwie christlich zu ummänteln, ummäntel ich die Dämonen mit einem christlichen Mantel. Und was dann passiert ist, ist das, was hier beschrieben wird. Dass sie den Satan angebetet haben, obwohl sie das Tier angebetet haben. Schaut mal mit mir noch einen interessanten Punkt an. Und zwar über das Papsttum in Bezug auf diesen Anspruch, dass man es anbeten soll. Und zwar Daniel 11.

[17:49] Daniel 11, Vers 36 und 37. Hier Daniel 11 geht es an der Stelle um den König des Nordens, um den Papst, das Papsttum. Ab Vers 31 geht es um das Papsttum. Das heißt, Vers 36 und der König wird tun, was ihm beliebt und wird sich erheben und groß tun gegen jeglichen Gott. Und er wird gegen den Gott der Götter ohne hörte Worte ausstoßen. Und es wird ihm gelingen, bis der Zorn vorüber ist. Denn was beschlossen ist, wird ausgeführt werden. Er wird sich auch nicht um den Gott seiner Väter kümmern, noch um die Sehnsucht der Frauen, sondern überhaupt um gar keinen Gott, sondern gegen alle wird er groß tun. Woher können wir Schlussfolgern, dass sich das hier um das Papsttum handelt? Helft mir mal. Woher wissen wir, dass sich das auf das Papsttum beziehen muss? Ja. Er wird den Gott der Götter lästern, ohne hörte Worte ausstoßen. Das ist das, was auch in Daniel 7 steht. Er wird große Worte gegen Gott reden. Was noch? Gott seiner Väter will er nicht achten, ja? Gibt es eine andere Stelle, auf die man... Gibt es jemanden im Neuen Testament, der sich auf diese Stelle bezieht? Kennt ihr irgendeine Stelle im Neuen Testament, wo jemand diese Stelle quasi zitiert oder paraphrasiert? Ja, über alles erheben. Wo? Er wird sich über alles erheben und sich in den Tempel setzen und sich ausgeben, das wäre er Gott. Steht wo? Das ist eine Offenbarung des Paulus. 2. Thessalonicher. Schaut mal genau. 2. Thessalonicher. 2. Thessalonicher 2 und dort Vers 3. Lasst euch von niemanden in irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde. Das ist Daniel 7. Im 2. Vers wird zu einer Verwirrung der Egoismus gezeigt. 2. Thessalonicher. 3. Daniel 5. Daniel 11 paraphrasiert. Aber jetzt passt auf! Was Paulus sagt in Vers 5, denkt ihr nicht mehr daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Wisst ihr, was wir darauf schlussfolgern können? Dass Paulus in Thessalonich, Daniel 11 gepredigt hat. Nicht nur über Daniel 2 und Daniel 7. Das reicht nicht. Der hat Daniel 11 gepredigt. Mich begeistert das. Euch begeistert das offensichtlich nicht. Aber ich finde das toll, dass der Paulus über Daniel 11 gepredigt hat. Wie auch immer.

[20:47] Bevor wir zum Schluss kommen, noch ganz kurz, gehen wir noch zurück zu Offenbarung 13. Da wird mich diese Frage gestellt, wer ist dem Tier gleich? Warum heißt das da, wer ist dem Tier gleich? Was soll das wohl ausdrücken? Wer ist wie Gott? Jesus. Also der Christus ist wie Gott. Und dann gibt es den Antichristus. Wer ist dem Tier gleich? Also es gibt so ein paar Stellen in der Bibel, wir schlagen mal zwei auf als Beispiele. Das erste ist in 2. Mose 15, Vers 11.

[21:39] 2. Mose 15, Vers 11. Dort heißt es, wer ist dir gleich unter den Göttern, oh Herr. Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtgebieten in Ruhmestaten, wundervollbringend. Also die Frage wird gestellt, wer ist dir gleich Gott? Was ist das Besondere an Gott? Was macht Gott zu Gott? Er ist der Schöpfer. Warum beten wir Gott an? Weil er uns und alles, was wir tun, was wir tun. Wenn die katholische Kirche sich in Anspruch nimmt, sich in den Tempel Gottes zu setzen, und sich ausgeben, als wären sie Gott, und angebetet zu werden, was müssen sie dann behaupten, wenn sie einigermaßen konsequent sein wollen? Dass sie schöpferische Kraft haben. Die Eucharistie. Denn was passiert in der Eucharistie? In der Eucharistie, nach der Lehre, heißt es, dass die Hostie, durch das Wort des Priesters, zu einem Körper verwandelt wird. Buchstäblich. Das Wort des Priesters hat schöpferische Kraft. Mit anderen Worten, der Schöpfer schafft den Schöpfer. Das ist, was eigentlich die Eucharistie sagt. Es erhebt sich über Gott. Und gibt sich aus, als wäre es ein Gott. Und das ist der Grund, warum die katholische Kirche so auf der Eucharistie rumreitet. Ihr könnt jeden katholischen Theologen fragen, die Eucharistie ist das Zentrum der katholischen Theologie. Das ist das große Geheimnis. Alle Theologen sagen, das ist das Wichtigste, das worum es geht, weil wir festmachen müssen. Ansonsten könnten sie diese Macht nicht in Anspruch nehmen, wenn sie diese schöpferische Kraft nicht vorgeben würden. Aber die große Frage ist also, wer hat wirklich schöpferische Kraft?

[23:57] Schauen wir uns noch einen Text an, der das ähnliche sagt in Psalm 113. Psalm 113 und dort vers 5. Psalm 113 Vers 5. Dort heißt es, wer ist wie der Herr, unser Gott, der in solcher Höhe thront. Also immer wieder in der Bibel finden wir diese Frage, wer ist wie Gott, wer ist wie der Herr, wer ist wie unser Gott, der furchtgebindet ist in seiner Heiligkeit, in seinen Wundertaten. Und dann sagt Offenbarung 13, wer ist dem Tier gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen, sagt die Offenbarung sogar. Und diese Frage wird auch wiederholt in der Endzeit. Schaut mal in Offenbarung 18.

[24:43] Offenbarung 18 und dort Vers Wo sind wir? Offenbarung 18 Vers 18. Sogar als dann Babylon zerstört wird, bleibt die Frage die gleiche. Schaut mal in Offenbarung 18 Vers 18. Es heißt, und riefen, als sie den Rauch ihrer Feuersbrunst sahen, wer war der großen Stadt gleich? Wer ist die große Stadt in Offenbarung 18? Babylon. Also in Offenbarung 13 heißt es, wer ist dem Tier gleich? Und selbst als das Tier und Babylon zerstört wird, heißt es immer noch, wer war ihnen gleich? Also viele Menschen, viele Könige, viele Wirtschaftsleute, wie sie in Offenbarung 18 beschrieben werden, haben sich so tief mit diesem System verbunden, dass sie selbst als es zerstört wird immer noch rufen, wer war ihnen gleich?

[25:37] Noch vielleicht ein Gedanke, ein vorletzter Gedanke, bevor wir dann schließen. Der Satan lässt sich anbeten durch dieses System. Haben wir ganz deutlich gesehen, oder? Was ist demzufolge der Unterschied zwischen der Anbetung an Satan und der Anbetung, die wir Gott geben? Oder die Anbetung, die Gott sich wünscht und die Anbetung, die der Satan für sich in Anspruch nimmt? Was ist der Unterschied? Bei Gott muss es persönlich sein. Gott hat keinen Gefallen, wenn ich ihn anbete, indem ich Ronny anbete. Das zählt für Gott nicht. Gott soll dich direkt anbeten. Für den Satan spielt es keine Rolle, ob man ihn direkt anbetet oder so auf halben Wege, auf Umwege. Was deutlich macht, dass der Satan nach dieser Anbetung verrückt danach ist. Kennt ihr ein anderes Beispiel, wo er so gefälschte Anbetungen erzwingen will? Er ist in dem König von Tyrus, in dem König von Babylon. Gibt es noch ein Beispiel, wo er eine Anbetung möchte, obwohl er genau weiß, wenn das geschehen würde, wäre es nicht aufrichtig? Bei Jesus. Ich gebe dir alles, was ich habe. Bete mich bitte an. Das ist eigentlich ziemlich armselig, oder? Er möchte unbedingt angebetet werden. Das ist das Prinzip hier auch. Er möchte von so vielen Menschen wie möglich angebetet werden, deswegen versteckt er sich. Er versteckt sich sogar hinter einer christlichen Kirche in der Hoffnung, dass er dadurch angebetet wird. Aber ganz tief in seinem Herzen muss er wissen, dass die meisten Leute, die ihm damit Achtung zollen, gar nicht wissen, was sie tun und das gar nicht freiwillig tun und gar nicht wissentlich tun. Das ist eigentlich eine ganze Katastrophe, das ganze System, das der Satan eingeführt hat.

[27:33] Letzter Gedanke. Die Frage ist, wer vermag mit dem Tier zu kämpfen? Gibt es auf diese Frage eine Antwort? Die Frage wird ja gestellt. Wer vermag mit dem Tier zu kämpfen? Das ist eine Frage. Gibt es auf die Frage eine Antwort? Was ist die Antwort? Hiob. Wie kommst du auf Hiob? Na ja, Gott erklärt auf Hiob dann eigentlich, dass Hiob überhaupt dazu kommt, in diese ganzen Fragen zu stehen, weil, weiß er denn, wie das ist gegen den Besen? Leviathan. Ja. Ich glaube, da zeigt er doch, dass er eigentlich ... Also Gott zeigt Hiob, dass er in Kontrolle ist und dass er letztendlich gewinnen wird. Ja, das stimmt. Gibt es noch eine andere Antwort auf die Frage? Keine Antwort, aber ein anderer Text. Ja.

[28:35] Also die Frage wird gestellt am Ende, wer vermag, also wer ist in der Lage, mit diesem Tier zu kämpfen? Ist ja eine rhetorische Frage eigentlich. Eigentlich meint sie keiner. Aber die Bibel gibt eine Antwort und sagt, hier ist jemand, der es kann. Wisst ihr, von wem die Bibel sagt, dass er gegen das Tier kämpft? Jesus. Und wo? Wo heißt es? Schaut mal mit mir zu Offenbarung 17.

[29:03] Es heißt nämlich Offenbarung 17, Vers 14. Diese werden mit dem ... Mit wem? Offenbarung 17, Vers 14. Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie überwinden, oder? Hat jemand eine andere Sitzung? Das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige und mit ihm sind Berufende, Auserwählte und Gläubige. Wer besiegt das Tier? Wer vermag mit dem Tier zu kämpfen? Das Lamm. Dieses große Tier, vor dem die Könige der Welt gezittert haben und gesagt haben, was sollen wir nun tun? Das Lamm, das geschlachtet ist, wird es überwinden. Und das wird ganz deutlich in Offenbarung 19.

[29:49] Schaut mal, Offenbarung 19. Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige und in Gerechtigkeit richtet er und kämpft er. Von wem ist hier die Rede? Genau, Vers 13 sagt, er ist bekleidet mit einem Gewand, das im Blut getaucht ist und sein Name heißt das Wort Gottes. Und schaut mal in Vers 19. Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt und mit seinem Herr. Christus kommt, um das Tier zu besiegen. Und das ist die gute Nachricht von Offenbarung 13. Auch wenn die Frage gestellt wird, wer vermag ihm zu kämpfen, wenn wir vielleicht sehen, wie soll jemals diese ganze Weltverschwörung aufgelöst werden? Christus kommt und Christus wird ihn besiegen, den Menschen der Sünde. Und dafür dürfen wir dankbar sein, oder? Was meint ihr dazu?

[30:49] Und nächste Woche werden wir dann Vers 5 anschauen und gucken, was dort beschrieben wird. Und für heute wollen wir Gott dankbar sein, dass wenn er sogar das Tier besiegen kann, meint ihr, er kann noch unsere Sünde besiegen? Und er kann uns helfen zu überwinden? Lass uns noch beten, dass er das in unserem Leben tut. Ich würde mich gerne dazu aufzustehen.

[31:19] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass dein Wort zu uns gesprochen hat und dass es uns gezeigt hat, dass du mächtig bist, alles zu überwinden, was sich gegen dich stellt. Wir brauchen keine Angst zu haben, wir brauchen keine Furcht zu haben. Wir dürfen dir vertrauen. Wir möchten uns neu dir anvertrauen und dich bitten, dass du unser Leben führst und leitest. Und dass wir durch die Offenbarung auch Kraft bekommen für den Alltag und wissen dürfen, dass du der große Sieger bist. Dass wenn auch die ganze Welt ausruft, dass es vielleicht eine unüberwindliche Barriere gibt, etwas, was man nicht besiegen kann, dann kannst du es besiegen. Und wir müssen nicht dem Satan folgen, durch keine seiner verwinkelten Züge, sondern wir können dir folgen, dem Weg und der Wahrheit und dem Leben. Und dafür danken wir dir, Jesus, von ganzem Herzen. In deinem Namen beten wir das. Amen.

[32:11] So, dann sehen wir uns nächste Woche wieder, dann wieder pünktlich, fangen wir an und bis dann wünsche ich euch Gottes Segen, viel Freude beim Studium seines Wortes und bis dann. Amen.


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