In dieser Predigt wird Offenbarung 13, Vers 6 im Detail betrachtet, der die Lästerung von Gottes Namen, seinem Zelt und denen, die im Himmel wohnen, beschreibt. Christopher Kramp erklärt, wie diese Lästerung durch die Handlungen von Menschen geschieht, die vorgeben, gläubig zu sein, aber Gottes Gebote brechen. Er beleuchtet die historische Erfüllung im Papsttum und die praktische Anwendung für das eigene Leben. Weiterhin wird die Bedeutung des himmlischen Heiligtums und die Verfälschung biblischer Lehren durch menschliche Traditionen thematisiert. Abschließend wird die Lästerung der Engel als Spiegelbild der Gotteswahrnehmung analysiert.
17.12.2013 – Offenbarung 13,6
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:00] So hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar, auch das letzte Mal im Jahre 2013, aus Offenbarung 13. Und nächste Woche werden wir uns natürlich nicht treffen und dann werden wir erst wieder am 8. Januar das Offenbarungsstudium und das Adventgeschichtsseminar aufnehmen. Ist das ein Dienstag, der 7.? Dann ist es der 7., Verzeihung. Dann wird es der 7. sein. Wie auch immer, jedenfalls der zweite Dienstag im Jahr. So kann man es sich auf jeden Fall merken.
[0:33] Jetzt wollen wir uns noch ein paar Minuten Zeit nehmen für Offenbarung 13, Vers 6 und wollen mit einem Gebet beginnen. Ladet euch ein, dazu niederzuknien, so es möglich ist. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir erneut zu dir kommen können, dein Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du uns dein Wort aufschließt, dass wir Freude haben können beim Prophetivstudium und dass wir erkennen können, wie du zu uns sprechen möchtest, dass die Offenbarung lebendig wird für uns und bitten dich, dass du uns Weisheit schenkst, dein Wort zu verstehen nach deiner Verheißung. Amen.
[1:06] Offenbarung 13 und dort Vers 6 ist im Wesentlichen eine Fortführung von Vers 5. Also wir lesen vielleicht mal Vers 5 nochmal, ohne da zu Teil zu gehen. Wir haben es das letzte Mal angeschaut. Dann werden wir sehen, wenn wir dann Vers 6 anhängen, dass Vers 6 eine Erklärung von Vers 5 ist. Was heißt denn Vers 5? Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. Und jetzt heißt es in Vers 6: Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen. Also hier geht es ganz deutlich um die Lästerung, die schon in Vers 5 angesprochen wird. Könnt ihr das sehen? Kurze Frage, 42 Monate sind 1060 Tage, Jahre von 538 bis 1798. Er tat seinen Maul auf zur Lästerung gegen Gott und diese Lästerung gegen Gott, die wir letztes Mal ja schon besprochen haben aus Daniel 7. Könnt ihr euch erinnern, wo wir gesehen haben, dass es viermal in Daniel 7 vorkommt, diese Idee, er sprach große Worte gegen den Allerhöchsten und so weiter und auch in Daniel 11. Diese Lästerung gegen Gott wird etwas genauer definiert oder spezifiziert oder etwas genauer beschrieben. Was genau wird da eigentlich gelästert? Genau, wir haben also, Moment, Gottes Name, was haben wir dann? Sein Haus, steht bei dir Haus? Haus oder Zelt, okay, das ist beides gut. Ich schreibe mal Zelt, weil das Original ist eigentlich Zelt und die, die im Himmel wohnen. Und diese drei Gruppierungen wollen wir uns genauer anschauen. Sein Name wird gelästert, Gottes Name, Gottes Zelt und die, die im Himmel wohnen. Übrigens, noch ganz kurz, ich weiß nicht, was wir das letzte Mal angesprochen haben. Schaut mal mit mir in Römer 3 und dort Vers 3, das ist noch allgemein zum Thema Lästerung. Römer 3 und dort Vers.
[4:13] Das haben wir jetzt aufgeschrieben. Nee, können wir eigentlich, kommen wir später vielleicht noch zu, Verzeihung. Wir gehen direkt zu Römer 2. Römer 2 und dort Vers 24. Das ist unser erster Text, Römer 2, Verzeihung. Römer 2 und dort Vers 24. Wir wollen erstmal anschauen, was bedeutet es, dass der Name Gottes verlästert wird. Und Römer 2 ist ein ziemlich toller Vers für diesen Zusammenhang. Es heißt hier, denn der Name Gottes wird, weswegen gelästert? Es steht, um euren Willen gelästert, unter den Heiden, wie geschrieben steht. Jetzt, warum wird hier der Name Gottes gelästert?
[5:05] Wollen wir das ein bisschen besser verstehen, was bedeutet es, dass der Name Gottes gelästert wird? Es steht hier, der Name Gottes wird gelästert unter den Heiden, das heißt unter denen, die Gott nicht kennen. Warum? Wenn sie Sünde tun, ja, ja, ja, ja, ja, ja, genau, du schaust schon die Verse vorher an, ne? Ganz genau, die Verse vorher, gib ihm den Hinweis. Er sagt ja, in Vers 24, denn der Name Gottes wird um euren Willen gelästert. Also muss man fragen, wer ist da euer Willen? Zu wem spricht der Paulus? Und jetzt schauen wir uns die Verse ab Vers 17 an. Dann haben wir ein Gefühl dafür, wer bewirkt, dass Gottes Name gelästert wird, ja? Vers 17. Siehe, du nennst dich einen Juden und verlässt dich auf das Gesetz und rühmst dich Gottes. Das heißt, von wem spricht Paulus hier? Von Gläubigen, von Menschen, die die Bibel, zumindest das Alte Testament kennen, sich selbst zum Volk Gottes zugehörig fühlen oder zählen und sich auf die Bibel, auf Gottes Gesetz berufen, ja? Und dann sagst du, und du kennst sein Willen und verstehst zu prüfen, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist. Also hier gibt es um Menschen, die die Bibel kennen. Sie haben sie nicht nur in der Hand, sondern sie kennen die Lehren der Bibel, sie sind unterrichtet worden, ja? Könnt ihr das sehen? Juden, genau, aber sie kennen das Alte Testament. Das ist der Zusammenhang. Und dann sagst du, und du traust dir zu, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in der Finsternis sind. Also es geht nicht nur um Menschen, die die Bibel kennen und sich zu Gottes Volk zählen, sondern was für eine Position beanspruchen sie? Sie wollen Leiter sein, ja? Sie wollen andere führen, sie wollen, ja, ein Leuchtturm sozusagen in der Finsternis sein, sie wollen ein Licht sein. Das heißt, weiter in Vers 20, ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat. Also hier spricht Paulus zu Menschen, die die Wahrheit nicht nur kennen, sondern so gut zu kennen meinen, dass sie glauben, sie sind der Dreh- und Angelpunkt des Universums, ja? Sozusagen. Und er sagt, die den Inbegriff der Erkenntnis der Wahrheit in Gott hast. Und jetzt stellt Paulus eine sehr entscheidende Frage. Satz Vers 21, ich würde sagen.
[7:30] Nun also, du lehrst andere dich selbst, aber lehrst du nicht? Du verkündigst, man solle nicht stehlen und stiehlst selber? Du sagst, man solle nicht Ehe brechen und brichst selbst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub? Du rühmst dich des Gesetzes und verunehrst doch Gott durch Übertretung des Gesetzes? Also, was für ein Bild wird hier gezeichnet von diesen Menschen, die er anspricht? Wie würdet ihr das zusammenfassen?
[8:07] Sie tun bewusst Sünde. Sie wissen das Richtige und tun bewusst das Falsche. Geben sich für den Anschein, dass sie das Richtige tun. Und zu diesen Menschen sagt er, Vers 24, denn der Name Gottes wird um euren Willen gelästert und enthalten, wie es geschrieben steht. Also, wodurch wird der Name Gottes gelästert? Wird der Name Gottes gelästert durch Menschen, die sagen, Gott, ich glaube nicht, dass du existierst und ich glaube, du kannst gar nichts und du bist so und so schlecht?
[8:39] Durch die Handlungen der Gläubigen. Ja, durch Menschen, die vorgeben, gläubig zu sein. Und nicht nur gläubig, sondern sogar Leiter, Führer, die sagen, so wie wir, wir haben die Erkenntnis, wir haben die Wahl und wir lehren euch. Und gleichzeitig, gläubig zu sein, gleichzeitig Gottes Gesetz brechen.
[9:14] Und jetzt muss man sich die einfache Frage stellen, wir haben ja schon lang und breit bewiesen und angeschaut, dass Offenbarung 13 vom Papsttum spricht. Kann man da eine Erfüllung finden im Papsttum? Geben sie vor, gläubig zu sein. Geben sie vor, die Bibel zu kennen. Sie nehmen sich in Anspruch, auch Lehrer zu sein. Sie nehmen in Anspruch, die Bibel allein auslegen zu können. Aber wird das Gesetz gleichzeitig gebrochen? Das ist die Belästerung des Namens Gottes. Sie nehmen den Namen Gottes auf sich, ohne den Charakter, den der Name Gottes ausdrückt. Aber das Ganze, da wollen wir das wieder auch praktisch machen für uns, hat ja nicht nur eine geschichtliche, prophetische Dimension, die sagen, ah ja, das Papsttum hat diesen Punkt erfüllt, sondern die Wahrheit ist, was passiert, wenn wir vorgeben, gläubig zu sein. Wenn wir in der Sabbatschule anderen was erklären. Wenn wir, wo auch immer, Zeugnis geben und dann wissentlich Gottes Gebote brechen.
[10:21] Was passiert dann? Dann führt es dazu, dass andere sagen, wir treiben andere noch mehr in den Ruin. Aber das ist nicht weniger Gotteslästerung. Ja, sonst werden wir nicht wahrhaftig. Dann so eine Lehre, wo die anderen nicht das machen, dann ist das für sie kein Beispiel, kein Zeugnis. Wir sind praktisch ungeheilig.
[10:48] Schaut mal mit mir in 1. Timotheus, 1. Timotheus 6 und dort Vers 1, da gibt es einen anderen Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Was heißt es? Diejenigen, die als Knechte unter dem Joch sind, sollen ihre eigenen Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werden. Was könnt ihr aus diesem Vers herausziehen? Mehrere Punkte, die man da lernen kann aus diesem Vers. 1. Timotheus 6, Vers 1.
[11:46] Also ein gläubiger Mensch wird auch gehorsam sein in seiner Arbeit, in der Schule, seinen Eltern, wo auch immer, in den sozialen Umständen es ermöglichen. Und jetzt kommt der interessante Punkt. Selbst dann, wenn man mit einiger Berechtigung vielleicht sagen könnte, dass dieser soziale Umstand gar nicht Gottes Ideal ist. Es gibt immer wieder auch den Versuch, die Bibel dafür zu instrumentalisieren, irgendwelche sozialen Revolutionen durchzuführen und irgendwie alles auf den Kopf zu stellen. Die Bibel hat nie das Ideal, dass Menschen andere als Sklaven halten. Aber ein wahrer Christ wird auch in den Umständen, die vielleicht negativ sind, immer noch liebevoll und nett zu denen sein, die ihm vielleicht auch mal ein Unrecht tun. Statt einfach nur zu sagen, das darfst du nicht, das musst du nicht haben. Denn wenn ich einfach Revolution mache, wenn ich einfach für meine Rechte einkämpfe, ohne Kompromisse, dann wird auch der Name Gottes verlästert. Der Name Gottes verlästert.
[13:02] Das hat er. Was ist der Punkt? Wo hat Daniel... Da, wo der Gehorsam gegenüber dem Oberen, mit dem Gehorsam gegenüber Gott sich kreuzt. Und das ist mit allen anderen Autoritätsformen, ob das Schule, ob das Militär, ob das eigene Eltern, Großeltern, wer auch immer ist, so wie deren Forderungen mit den Forderungen Gottes nicht kompatibel sind, hat Gott immer die erste Wahl. Wir müssen treu zu Gott stehen. Und das kann ein kleines Ding sein, das kann ein großes Ding sein. Aber erinnert euch daran, als der Nebukadnezar sagt, fallt nieder vor dem Bild, da stehen die wie eine Eins und rühren nicht ein Zentimeter sich. Als sie im Feuer mit Jesus sind und sich mit ihm angeregt unterhalten und es so schön ist und der Nebukadnezar sagt, kommt heraus! Da sagen sie nicht, jetzt bleib mal da. Sie kommen heraus. Und das ist interessant und wichtig. Das hat die beiden Aspekte. Es war nicht gegen Gottes Willen herauszukommen. Es wäre vielleicht schöner gewesen, drinnen zu sein. Aber sie sind gehorsam gewesen. Genau.
[14:17] Übrigens, was lehrt die katholische Kirche, wenn du in einem armen Land bist und dein reicher Gutsbesitzer dich unterdrückt? Ist es nach katholischer Lehre in Ordnung, wenn du stiehlst, um dich zu ernähren? Ja. Die katholische Soziallehre sagt ganz deutlich, wenn du arm bist und der andere hat da viel, dann darfst du durchaus stehlen, um dich zu ernähren. So. Dass du stehlen darfst? Nein, nicht stehlen. Aber so wie die haben auch noch andere Fälle. Ja, klar. Es geht um etwas anderes. Ich verstehe, was du meinst. Es geht darum, dass du dich an anderen Bereichen Verbrechen begehen kannst, wenn es aus Ungerechtigkeit ist. Das ist etwas, was man in der katholischen Kirche, in der Lehre durchaus findet. Auch wenn man das nicht mehr so auf den Blick hat.
[15:10] Schauen wir mal einen Psalm noch. Einen fängst du an, Psalm 74. Übrigens, dahinter steckt auch ganz viel von dieser berühmten Befreiungstheologie. Vielleicht habt ihr davon gehört. Die ist ganz besonders von den Jesuiten geprägt worden, auch in Südamerika und in anderen Gebieten, wo man die armen Massen befreien wollte. Darum geht das ganze Evangelium auf die Befreiung der Sklaven, die Befreiung der Armen, die Befreiung von ich weiß nicht wem, zu konzentrieren. Psalm 74 und dort Vers 10. Das heißt es.
[15:43] Oh Gott, wie lange darf der Sünder oder Widersacher schmähen, soll der Feind deine Namen immer fortlästern? Dieser Vers ist sehr einfach, aber sehr auslagekräftig. Wer lästert? Schaut genau hin. Wer lästert? Der Feind. Wer lästert in Offenbarung 13, Vers 6? Der Feind. In Offenbarung 13, Vers 6 ist wer der Feind? Wer ist in Offenbarung 13, Vers 6 beschrieben? Nicht der Drache. Das Tier aus dem Meer. Das Papsttum. Das Papsttum lästert. Psalm 74, Vers 6. Das Papsttum lästert. Psalm 74, Vers 10 sagt, der Feind lästert den Namen Gottes. Demzufolge können wir aus der Bibel sagen, das Papsttum ist der Feind Gottes. Ich habe mal gehört, man soll keine Feindbilder haben. Die Bibel sagt, das Papsttum ist der Feind Gottes. Und wer ist der eigentliche Feind Gottes? Satan. Ist dieses Tier so ähnlich mit dem Drachen? Übrigens, wisst ihr, dass Elwhaid sagt, dass der Papst der Vizeregent Satans ist? Der Vizeregent Satans, nennt sie ihn. Also das ist ziemlich stark katholisch, das ist ziemlich heftig, aber es ist biblisch. Das heißt natürlich nicht, dass die armen Katholiken die Feinde Gottes sind. Aber das System des Papsttums, sie nennt es ein Meisterwerk Satans. Und wir müssen es als solches erkennen. Bei aller Freundlichkeit, bei allen guten Worten, die dort fallen, bei aller christlichen Nächstenliebe, die dort proklamiert wird. Das ist, was die Bibel sagt, aufgrund der Identifikation, die wir vorgenommen haben. Und es kommt die Zeit, wo wir das vielleicht nicht mehr an den Zeichen der Zeit erkennen können. Wenn das Ganze so christlich aussieht und so liebenswürdig und so unschuldig, das sollten wir deutlich auf dem Schirm haben.
[18:07] Vielleicht was ganz kurz zum Zelt. Ah, eines habe ich noch vergessen. Dort habt ihr vielleicht noch im Hinterkopf, ansonsten könnt ihr mal aufschlagen. Dort wurde nicht nur der Name Gottes verlästert, sondern etwas anderes. Habt ihr es noch im Hinterkopf? Ansonsten schlagt nochmal auf, ich habe es vergessen zu sagen. Es ist nicht nur der Name, sondern mit dem Namen wird etwas anderes verlästert. Das habt ihr ja genau gelesen, was das ist. In 1. Timotheus 6, Vers 1. Die Lehre. 1. Timotheus 6, Vers 1. Genau, es war die Lehre Gottes. Das heißt, es geht nicht nur darum, dass der Name gelästert wird. Wann immer der Name gelästert wird, wird auch die Lehre Gottes gelästert. Das heißt, und das ist ein interessanter Punkt, wenn wir die Lehre Gottes gelästert haben, haben wir die Lehre Gottes gelästert. Wenn wir die Lehre Gottes gelästert haben, haben wir die Lehre Gottes gelästert. Das heißt, der Name Gottes ist direkt verknüpft mit seiner Lehre. Jetzt, was ist der Name Gottes eigentlich? Sein Charakter. Sein Gesetz, genau. Das kommt in seinem Gesetz zum Ausdruck. Das heißt, der Charakter Gottes korrespondiert mit der Lehre. Wenn ich etwas an der Lehre ändere, ändere ich etwas an der Wahrnehmung des Charakters. Beispiel, die Bibel sagt, Gott wird die Bösen angemessen bestrafen durch das Feuer, das um den Himmel fällt. Ja, angemessen ihrer Werke. Dann kommt der Charakter Gottes zum Ausdruck von Gerechtigkeit. Wenn ich jetzt diese Lehre ändere und sage, alle werden brennen für alle Ewigkeit, die Böses getan haben, egal ob sie weinen, verboten oder nicht, dann ändert sich der Charakter Gottes. So wie ich etwas an der Lehre ändere, und deswegen ist die eigentliche Nesterung des Namens bei all den Details, die wir angeschaut haben, eine Veränderung der Wahrnehmung des Charakters Gottes. Gottes Charakter ist nicht mehr so wie er in der Kirche, nicht mehr so wie er in der Bibel zu finden ist. Da ändert sich auch die Wahrheit. Genau, Jesus, der Charakter ist ja nicht so, Jesus sagt, ich bin die Wahrheit, nicht wahr? Gott ist Wahrheit, Gott ist gerecht, Gott ist Liebe, alles ändert sich.
[20:27] Gut, schauen wir ein bisschen weiter zum Zelt. Was würdet ihr sagen, was ist hiermit gemeint, wenn es heißt, es lästert das Zelt Gottes? Das Heiligtum. Das Heiligtum, warum sagt ihr das Heiligtum? Gebt mir mal einen Bibelvers. Bestätigt. Sollte ja jetzt quasi, wo wir das so ausgerechnet studiert haben. Am besten aus dem 9. Jahrhundert, aus dem 9. Testament, weil wir auch gerade im 9. Testament sind. Aus dem Hebräerbrief. Hebräerbrief, genau, das ist gar nicht verkehrt. Heiligtum ist Hebräerbrief schon immer eine richtige Adresse. Es hat ja nicht 66 Kapitel, Hebräerbrief, da kann man ja mal durchbilden, vielleicht findet man ja auf die Schnelle was. Gibt es da das Wort Zelt irgendwo? Das Zelt, die Zelte, das Zelt, Himmel, Sonne und Erden. In welchem Kapitel geht es um das Zelt, die Zelte, das Heiligtum? Wo seid ihr gerade? In welchem Kapitel? Fünf, noch ein bisschen weiter. Da geht es erst um Jesus als Gott und dann Jesus als Mensch und als Hohepriester. Genau, schaut mal in Kapitel 9. Genau, in Hebräer 9 haben wir Vers 1. Schaut mal in Hebräer 9 Vers 1. Es hatte nun zwar auch der 1. Bund gottesdienstliche Ordnung und ein Heiligtum, das von dieser Welt war. Das war ein Zelt aufgerichtet, das Vorrat drin, den sich der Leuchter und der Tisch und die Schaubude befanden. Dieses wird das Heilige genannt. Also haben wir das Wort Zelt in Verbindung mit Heiligtum, ja? Und jetzt schaut mal weiter in Vers 11 und 12. Hebräer 9 Vers 11 und 12. Ganz wichtige Verse. Als aber der Christus kam, als ein was? Als ein Hohepriester, der zukünftigen Heilsgüter ist er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das was eingegangen? In das Heiligtum eingegangen, das eine ewige Erlösung erlangt. Also könnt ihr sehen, dass dort es im Himmel ein Zelt gibt. Bibel sagt das ganze. Es gibt dort ein Zelt, ein Heiligtum. Jesus ist in dieses größere Zelt, in dieses vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist. Es gibt eine andere Stelle ganz in der Nähe, die auch davon spricht, dass es nicht von Menschen gemacht ist. Ganz ganz berühmte Vers, nur ein Kapitel vorher, wisst ihr wo das steht? Wo es um das Heiligtum geht, dass es nicht mit Händen gemacht ist. Oder nicht von Menschen gemacht ist, vielmehr. Genau, Hebräer 8, Vers 2. Schaut mal Vers 1 und 2. Die Hauptsache bei dem, was wir sagen ist, wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftzelt. Was ist die Stiftzelt? Das Zelt. Genau, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Alle Verse zusammengenommen, machen ganz deutlich, das himmlische Heiligtum. Und damit haben wir eine Aussage, die schon in Daniel 8 angedeutet wird, aber hier in Offenbarung 13 ausführlich und explizit dargelegt ist. Nämlich, dass das Papsttum gegen das himmlische Heiligtum kämpfen wird. Und von allen biblischen Lehren ist wohl keine Lehre so erfolgreich bekämpft worden wie die Lehre vom himmlischen Heiligtum. Das sieht man daran, dass es fast keine Kirche gibt auf der Welt, die das glaubt. Bis auf eine.
[25:02] Wir haben gerade gesehen, dass Lästerung bedeutet, nicht etwas offensiv abzulehnen, sondern durch etwas ähnliches zu ersetzen, was auch ganz gut klingt. Also, welche Dinge sind dort ersetzt worden? Kann man das himmlische Heiligtum ersetzen? Also, nicht wirklich, aber was ist das Heiligtum? Also, Jesus dient dem Heiligtum, aber was ist das Heiligtum, eine ganz, ganz einfach runtergebrochen, was ist das Heiligtum? Sowohl auf der Erde als auch im Himmel. Das Gesetz ist nur da drin, aber was ist das Heiligtum? Es geht um Sündenvergebung, ja. Sündenvergebung ist das Mittel, durch das, was erreicht werden soll, was das Ziel ist. Was ist das Ziel des Heiligtums? Was ist der ganze Sinn des Heiligtums? Das Gericht am Ende ist auch ein Teilaspekt, aber das gesamte Heiligtum auch. Als Gott sagt, sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich unter ihnen wohne, das ist eine Begegnung mit dem Menschen. Im Heiligtum begegnet Gott dem Menschen, der Mensch begegnet Gott. Das heißt, man kann nicht wirklich das himmlische Heiligtum ersetzen, aber wenn man es schafft, den Menschen in eine andere Richtung zu lenken, dass er sich nicht mehr mit Gott verbindet, hat man erfolgreich das Heiligtum bekämpft und gelästert.
[26:27] Jetzt, was konkret ist da geändert worden, was ist ersetzt worden, was ist modifiziert worden? Also, das Gesetz ist geändert worden, okay, ein Teil, ja, wir haben von Sabbat auf Sonntag zum Beispiel. Was noch? Jesus ist jetzt Mittler. Jesus, wer ist jetzt Mittler? Wer ist jetzt Mittler in der Kirche? Der Priester. Also, der himmlische Priester ist durch einen irdischen Priester ersetzt worden. Was noch? Was noch ersetzt worden? Viel mehr. Gesetz ist geändert worden, Priester ist ersetzt worden. Moment, was wolltest du sagen? Genau, mach mal ein Beispiel. Also, die Söhne, die Sünden. Genau, mach mal ein Beispiel. Also, was konkret, was ist geändert worden? Es gibt viele Dinge, die da mit zusammenhängen. Wie wird Sünden vergeben, wenn ich zu Jesus komme? Also, durch Buße. Durch Buße, indem ich meine Sünden bekenne. Jesus, wie wird meine Sünden vergeben in der Kirche? Ich muss meine durch Beichte, ich muss meine Sünden bekennen. Da bekenne ich Jesus, es gibt eine Beichte bei Jesus und es gibt eine Beichte bei Menschen. Genau, dort gibt es im Heiligtum gibt es Werke aufgrund des Glaubens und in der Kirche gibt es Werke, die mich selig machen sollen. Also, es ist ersetzt. So ähnlich, aber doch anders. Was fällt euch noch ein? Was ist noch ersetzt worden im Gedanken des Abendmahls? Das Abendmahl, genau. Also, im Heiligtum. Bleib mal beim irdischen Heiligtum. Also, beim ganzen Heiligtumsdenken oder was auch im Himmel eine Rolle spielt. Die Taufe. Taufe, zum Beispiel. Taufe wurde geändert durch? Kindertaufe. Kindertaufe, ja. Was ist noch? Das erste, was man im Heiligtum sieht, ist was? Das erste, was man im Heiligtum sieht. Also, im Vorhof. Ach so, im Vorhof. Also, der Brandopferaltar. Brandopferaltar steht für? Für das Kreuz. Für das Opfer, das gebracht werden musste. Jetzt, im himmlischen Heiligtum. Wie viele Opfer müssen gebracht werden? Also, im ganzen Thema himmlisches Heiligtum. Ein Opfer, ja. Wie viele Opfer werden in der Kirche gebracht? Jedes Mal. Da werden täglich Opfer gebracht. Und zwar, Jesus wird ständig geopfert. Das eine Opfer wird ersetzt durch die vielen Opfer. Da haben wir gesagt, dann kommt die Taufe. Taufe ersetzt, Glaubenstaufe ersetzt durch Kindertaufe. Okay, was haben wir noch? Was ersetzt worden ist? Also, falsches Zeugnis eigentlich. Also, diese Ökonomie zum Beispiel. Ja. Die Wahrheit einfach ein bisschen aufgegeben. Ja, Philosophie kommt rein. Ja. Ja, ja, ja, das stimmt schon. Also, die Bibel. Wo ist die Bibel? Im Heiligtum. Die Schaubrote. Wie sehen die Schaubrote aus? Rund? Genau. Gibt es etwas Ähnliches in der Kirche auch? Obladen. Im Heiligtum und im christlichen Gottesdienst ist das Wort Gottes das Zentrum. Dort ist die Oblade das Zentrum. Die Eucharistie. Was gibt es noch im Heiligtum, was geändert worden ist? Oder was ersetzt worden ist? Die Gebete. Also, die Gebete. Wie sehen die Gebete aus im irdischen Heiligtum? Räucher. Da gibt es jetzt ein Räucheraltar, der symbolisieren soll, die Gebete, die direkt zu Gott gehen. Gibt es auch Weihrauch in der katholischen Kirche? Weihrauch. Die ganze Zeit? Also, wir waren ja vor kurzem in Österreich, haben auch so eine Kirche drin, das riecht ja überall nach Weihrauch, wenn da gerade Gottesdienst gibt. Das klingt ja gar nicht schlecht. Aber der Punkt ist der, was ich euch damit versuchen will zu sagen ist, dass die Kirche das Heiligtum so weit wie möglich imitiert hat. Da gibt es ständige Opfer. Da gibt es ein Waschbecken. Da gibt es auch Kerzen. Am laufenden Meter Kerzen. Da gibt es Weihrauch. Da gibt es runde Obladen sozusagen. Wusstet ihr, dass es im irdischen Heiligtum auch einen Becher mit Traubensaft gab? Lest mal nach. Im Zusammenhang mit dem Schaubrotisch. Da gibt es in der Kirche auch den Wein. Und wie sah das Innere aus vom Heiligtum? Gold und Silber. Wie sahen die Priester aus? Prächtige Gewänder. Jetzt gehst du in die Kirche und überall Gold und Silber. Prächtige Gewänder. Es gab Musik am Heiligtum. Was gibt es in der Kirche? Musik, feierliche Musik. Und man könnte weitergehen. Am Ende gibt es das Allerheiligste, den Altar. Jede Kirche ist so gebaut, es geht immer auf den Altar zu. Und so weiter und so fort. Nur der Unterschied ist, dort am Altar, da sieht man nicht das Gesetz Gottes, da sieht man die Himmelskönigin. Gnade Maria. Und man sieht die Sonne. Genannt Heiligenschein oder was auch immer. Aber das ist, was eigentlich dahinter steht. Es ist nur übertönlich, nur vorgegeben. Das ist das Groll der Verwüstung. Das ganze Heidentum unter dem Deckmantel des Heiligtums in die Kirche eingemacht. Und die Menschen schauen auf dieses irdische Heiligtum und vergessen dabei das himmlische Heiligtum. Denn wenn ich jetzt schon Weihrauch habe und wenn ich schon die Kerzen habe und das Waschbecken und der Priester schon meine Sünden abnimmt, was brauche ich noch? Das himmlische Heiligtum. Mir ist ja alles schon besorgt. Es ist eine Fälschung, die für fast alles sorgt, nur natürlich mich nicht reinmachen kann. Und das ist diese Lästerung. Und ich glaube, es lohnt sich mehr darüber nachzudenken. Denn wenn das Heiligtum das Zentrum unseres Glaubens ist, wie wir immer sagen, dann müssen wir davon ausgehen, dass die Lästerung des himmlischen Heiligtums das Zeichen des Abfalls ist. Und vielleicht noch auf den Zustand der Toten. Und das ist zwar wichtig, aber das Zentrum des Abfalls ist das Zentrum der Veränderung, die Veränderung des Heiligtums, die Veränderung des Erlösungsplans, wie wir erlöst werden. Und da könnte man noch viel mehr zu sagen, aber aus Zeitgründen müssen wir jetzt noch ganz kurz was sagen zum dritten Punkt, nämlich zu denen, die im Himmel wohnen.
[33:20] Wer ist das nach der Bibel? Wer wohnt im Himmel? Später alle Heiligen. Aber das ist ja nicht später, das ist ja früher. Der Vater und der Sohn. Aber die sind ja im Prinzip schon hier mit drin. Die Engel. Die Engel? Klingt logisch. Aber wie könnte man das auch mit einem Vers oder einem weisenden Text deutlich machen? Kommt das nochmal vor, die im Himmel wohnen? Das stimmt. Das macht schon mal Sinn. Ein Teil ist gefallen. Wie viele sind gefallen? Ein Drittel. Da sind auf jeden Fall auch Engel dabei. Offenbarung 5 sagt ja, 1.000 x 1.000, 10.000 x 10.000. Schaut mal, es gibt noch eine Stelle, wo diese Formulierung vorkommt. Und da werdet ihr auch sehen, was dahinter sich verbirgt. Offenbarung 12 und dort Vers 12. Offenbarung 12, Vers 12. Die Bibel sagt, darum seid fröhlich ihr Himmel und seid ihr da, Offenbarung 12, Vers 12? In ihnen wohnt, ihr darin wohnt. Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer, denn der Teufel ist so herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat. Also wer sind diejenigen, die im Himmel wohnen? Nach diesem Vers. Gar nicht so schwer. Das stimmt, aber nach diesem Vers. Wer ist der, die im Himmel wohnt? Ja, einige auch nie. Aber schaut den Vers allein an. Der Vers allein ist ganz deutlich. Darum seid fröhlich ihr Himmel und alle, die da wohnt. Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer.
[35:48] Also wer ist glücklich? Die, die im Himmel sind. Und auf wen? Wer wird mit einem Wehe bedacht? Der auf der Erde. Kann man gleichzeitig glücklich sein und ein Wehe erleben? Also in dem Fall nicht. Was will ich damit sagen? Wer sind die, die im Himmel wohnen? Alle, die nicht auf der Erde sind. Logisch, oder? Alle, die nicht auf der Erde sind. Das heißt nicht nur Engel, sondern das Wehe ist allein auf der Erde beschränkt und alle, die nicht auf der Erde wohnen, alle Lebewesen sind die, die im Himmel wohnen. Das heißt Engel, ungefallene Welten, wer auch immer noch dazu. Mose dann in dem Fall auch und Elia und Henoch. Aber der entscheidende Punkt ist der, warum lästert wohl der Satan nicht nur Gottes Namen und das Zelt, sondern was haben die ihm denn getan? Sie halten zu Gott. Das ist Grund genug für ihn. Und wenn ihr den Vers noch mal anschaut, warum lästert er sie? Warum hat er so einen Zorn? Der Teufel ist ungefallen. Genau. Warum hat er so eine Wut auf diese Engel und diese ungefallenen Welten? Was ist da der Hintergrund? Wie bezieht es sich jetzt mit einer ganz bestimmten Tatsache?
[37:32] Der Satan hat noch eine kurze Zeit, aber wo verbringt er seine Zeit? Auf der Erde. Mit anderen Worten, warum sagt die Bibel glückselig, die er im Himmel wohnt? Weil der Satan dort nicht mehr hin kann, weil er hinausgeworfen worden ist. Er hat keinen Zugang zum Himmel mehr. Deswegen heißt die Bibel glückselig. Zu denen er keinen Zugang mehr hat. Logisch. Vorher hat er sie nicht verlästert, die Engel. Er hat vielleicht über Gott schlecht gesprochen, aber die Engel hat er versucht zu überzeugen. Wir wissen ja noch bei Hiob, dass er kommt und bringt Argumente vor und sagt, das mit Hiob ist ja schön und gut, aber Gott beschützt ihn besonders. Also da dürft ihr euch nicht von irritieren lassen. Er versucht sie zu überzeugen, aber als es nicht funktioniert, als am Kreuz er offenbart wird und sie nichts mehr von ihm wissen wollen, dann verlästert er sie. Wie auch immer er sie nennt.
[38:30] Könnt ihr mir sagen, wie in der Kirche die gelästert werden, die im Himmel wohnen, die Engel zum Beispiel? Wie werden die gelästert? Diese kleinen, entstellten Engel, die irgendwie zu dick sind, nackt sind und irgendwie komisch gucken und immer so verträumt in der Gegend umher sind. Diese ganzen sexuellen Andeutungen in der Kunstgeschichte. Warum? Weil Engel sind eigentlich mächtige Wesen. Und Engel haben eigentlich die Aufgabe uns zu dienen und wenn sie uns zu Diener sind sollen sie ja in gewisser Weise auch Gott repräsentieren. Wir sind auch Gottesdiener und sollen ihn repräsentieren. Das heißt, so wie wir Engel sehen, unser Bild von Engel ist sozusagen auch ein Spiegelbild von dem wie wir Gott sehen. Wenn also die ganzen Engel von Gott halb nackte, verträumte, verspielte Kinder sind, die nicht wissen, was zu tun ist, dann gibt es ein Bild von Gott ab. Wenn es aber heilige, liebevolle und mächtige Wesen sind, die uns in jeder Notsituation helfen können, dann gibt es ein anderes Bild von Gott ab. Und so sind es so Kleinigkeiten, die aber große Wirkung haben, vor allem wenn sie über Jahrhunderte fortgesetzt werden, die das Denken von Generationen ja von Völkern geprägt haben und das darf man nicht. Und gerade weil es bildliche Darstellungen sind, ist es erfolgreicher noch als irgendwelche theologischen Texte, die kaum einer gelesen hat. Gerade diese ganzen Bilder von Engel, wenn man den Menschen sagt, ich habe Schutzengel, dann sieht man die Engel an, dann sagt man, ja meine Güte, wahrscheinlich muss ich die noch schützen, so hilflos wie die da reinschauen. Und wenn ich nicht mehr das Gefühl habe, dass die Engel wirklich mir helfen können, dann kann ich immer etwas tun. Aber Engels überzeugen ja noch niemanden. Ich kann morgen bei uns sitzen. Genau, und weil er das nur noch bei uns kann, hat er einen großen Zorn. Und der nächste Vers, Anfang nächsten Jahres, wird uns dann mehr darüber sagen, über den Krieg gegen die Heiligen, das werden wir dann genau anschauen. Bis dahin wollen wir uns vornehmen, wie wir es gesagt haben, nicht nur die Prophetie zu kennen, sondern selbst die Lektion daraus zu lernen. Nicht nur ein Lehrer für andere sein zu wollen, sind wir eine Lästerung für Gott. Wollen wir uns das vornehmen? Dann lasst uns doch gemeinsam zu Gott beten und ihm das sagen.
[41:06] Und aufstehen dazu. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir am Ende dieses Jahres noch einmal die Offenbarung schauen konnten. Und wir möchten dir Dank sagen, dass wir so viel im Laufe dieses Jahres entdecken durften und verstehen durften, besser begreifen konnten und vor allem auch praktische Lektionen für uns lernen durften. Die Offenbarung ist ja nicht nur ein Buch für die Geschichte, sondern ein Buch, das uns helfen soll, deinen Charakter, dein Wesen besser zu verstehen. Und so bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du uns hilfst, dass wir nicht nur anderen predigen, sondern auch selbst das reflektieren, was du bist und deinen Charakter deutlich nach außen tragen. Dass wir im tiefsten Inneren wirklich echte Christen sind. So wie dein Wort es tun kann in uns. Bitte lass uns keine Heuchler sein, sondern Menschen, die die Wahrheit leben, wie du sie uns gegeben hast. Sodass andere Menschen dadurch angezogen werden. Wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt gesund nach Hause bringst und so ist dein Wille, dass du uns alle wieder und noch mehr gemeinsam zusammenbringst Anfang nächsten Jahres, wenn wir weiterstudieren werden in Offenbarung, um dein Wort noch besser zu verstehen. Im Namen Jesu, Amen.
[42:14] Dann wünsche ich euch Gottes Segen, ein gutes Restjahr, einen guten Anfang des nächsten Jahres und dann sehen wir uns, zu der neuen Folge des Adventsgeschichtsseminars, wenn wir über das Jahr 1839 sprechen werden. Miller bekommt Unterstützung und über Offenbarung 13, Vers 7 werden wir uns hier im Offenbarungsseminar unterhalten. Bis dahin, Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes.
Lizenz
Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.