In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über 1. Johannes 3, Verse 4 und 5. Er beleuchtet die Herausforderungen, denen die frühe Gemeinde durch Irrlehren und Widerstand gegenüberstand, und zieht Parallelen zur heutigen Zeit. Dabei betont er die Wichtigkeit, Gottes Maßstab in Liebe hochzuhalten und Sünde nicht zu tolerieren.
Jedes Wort – 1. Johannes 3:4.5
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Die Gemeinde wuchs und wuchs, die Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Johannes, der letzte Apostel, der noch übrig geblieben war, konnte sehen, wie die Botschaft des Evangeliums alle bis dahin bekannten Teile der Welt erreicht hatte. Und obwohl das so ein Grund zur Freude war, gab es auch Momente der Traurigkeit, denn Johannes sah die Irrlehren und den Widerstand, die die Gemeinde beeinflussten und bekämpften.
[0:33] Dann gab es Menschen, die in die Gemeinde hineindrangen und Dinge behaupteten, die nicht mit der Bibel übereinstimmten. Dann gab es Leute, die behaupteten, man müsste einfach nur die jüdischen Zeremonien weiterführen. Andere sagten, die Gebote Gottes sind abgeschafft und man braucht nur Gott zu lieben. Wiederum andere sagten, dass Jesus gar nicht wirklich Gott gewesen sei. Und manch einer war ganz bewusst hineingekommen, um seine heidnischen Philosophien in die Christenheit hineinzubringen. Klingt fast ein bisschen wie heute, wo auch die Gemeinde Gottes bedroht ist von so vielen verschiedenen Irrlehren.
[1:06] Was tat Johannes, als er diese Dinge sah? Er schrieb Briefe, Briefe, die voller Liebe sind. Man hat den Eindruck, die Feder war in Liebe getaucht, als er den ersten, zweiten und dritten Johannesbrief schrieb. Aber gleichzeitig war er sehr klar, wenn es um Menschen ging, die sündigten. Er schreibt in 1. Johannes 3, Vers 4 und 5: "Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wisst, dass er erschienen ist, um unsere Sünden wegzunehmen. Und in ihm ist keine Sünde."
[1:34] Wir haben heute die gleiche Aufgabe: in Liebe, so wie Johannes, Gottes Maßstab hochzuhalten. Denn echte Liebe wird niemals Sünde, die unbekannt ist und die nicht vor Gott gebracht wird, übertünchen. Wir wollen den Sünder lieben, aber mit dem Bösen keinen Kompromiss haben. So lasst uns auch heute aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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