In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ beleuchtet Christopher Kramp Matthäus 5, Verse 34 bis 36. Er erklärt, warum wir nicht schwören sollen und was Jesus damit meinte. Die Botschaft betont die Bedeutung von Wahrhaftigkeit und Transparenz in der Sprache eines Christen.
Jedes Wort – Matthäus 5:34-36
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Heute wollen wir einen Text betrachten, der manchmal etwas missverständlich gedeutet wird. In Matthäus 5, Vers 34 bis 36 heißt es: "Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen."
[0:29] Jesus hat Menschen geschworen und gesagt: "Als Beweis, dass ich die Wahrheit sage, gebe ich diesen Pfand als Versicherung sozusagen der Glaubwürdigkeit." Jesus sagt, das könnt ihr nicht machen, denn egal, was es gibt auf dieser Welt oder in diesem Universum, alles gehört Gott. Wir besitzen nichts, was wir als Pfand geben könnten, um einen Schwur zu bekräftigen. Egal, ob es der Himmel ist oder auch nur das Haar auf unserem Haupt, auf allem ist das Kreuz eingebrannt als der Stempel der Autorität und des Eigentums Gottes.
[1:01] Heißt es also, dass wir niemals schwören dürfen? Nein. Vor Gericht, wenn wir aufgerufen werden, in der Gegenwart Gottes für die Wahrheit Zeugnis abzulegen, dann dürfen wir auch dies mit einem Schwur tun. Jesus selbst hat das gemacht, als er vor Kaiphas gefragt wurde, als er beschworen wurde bei dem lebendigen Gott, ob er der Sohn Gottes ist, hat er darauf geantwortet und gesagt: "Du sagst es."
[1:24] Als Christen sollten wir immer transparent sein, wir sollten auf unsere Sprache achten. Ein Christ sollte immer bewusst sein, dass was er sagt, das widerspiegelt, was Gott in seinen Gedanken lesen kann. Lasst uns also heute in unserer Sprache wahr sein, lasst uns rein sein, ganz einfach und geradeaus, denn wir wollen unter denen sein, von denen es einmal heißt, dass kein Falsch in ihrem Mund gefunden worden ist. Möge Gott uns dabei helfen, indem wir aus jedem Wort leben, das aus seinem Mund hervorgeht.
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