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In dieser Predigt über Offenbarung 13, Vers 13, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Zeichen und Wundern, die von falschen Propheten gewirkt werden. Er erklärt, wie diese übernatürlichen Ereignisse dazu dienen, Menschen zu verführen und sie gegen Gott aufzubringen. Anhand biblischer Beispiele wie Elia, Mose und den Zauberern Ägyptens sowie neutestamentlicher Beispiele wie Simon Magus wird gezeigt, wie Satan Wunder imitiert und wie man wahre von falschen Wundern unterscheiden kann. Der Kern der Lehre liegt darin, dass nur die Einhaltung der Zehn Gebote als Maßstab für die Echtheit eines Wunders dient.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Einen wunderschönen guten Abend hier aus Stuttgart Bad Cannstatt. Normalerweise lernen wir zu diesem Zeitpunkt immer Lektionen aus der Adventgeschichte. Heute lernen wir eine ganz einfache Lektion. Wenn ihr jemals eine PowerPoint-Präsentation macht, speichert sie alle 20 Minuten oder so. Dann passiert euch nicht das, was mir heute passiert ist, dass nach vielen Stunden Arbeit plötzlich der Computer abschmiert und dann alles weg ist. Alle übersetzten Zitate, alle Bilder. Naja, wir werden das nachreichen, die nächste Folge. Deswegen haben wir heute umso mehr Zeit für das Offenbarungsseminar. Ist ja auch mal schön, nicht wahr? Auch mal schön. Wir haben übrigens nächste Woche auch noch was ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz Spezielles vor. Dazu aber mehr am Ende.

[0:43] Jetzt wollen wir das Offenbarungsstudium haben. Offenbarung 13, Vers 13. Ich denke, wir werden heute den Vers auch schaffen. Da ist nämlich eine ganze Menge drinnen und wir wollen wie jeden Abend beginnen mit einem Gebet. Ich möchte euch einladen, dazu niederzuknien mit mir und dann fangen wir an.

[1:05] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, dass wir dein Wort studieren können. Wir danken dir für den Tag, den wir haben durften, für alle guten Dinge, die du uns geschenkt hast, auch für alle Schwierigkeiten, die wir hatten. Wir möchten dir dankbar zu dir treten und dir sagen, dass wir dich lieb haben, dass wir dich gern haben und dass wir aus deinem Wort etwas lernen wollen heute Abend. Bitte wirke du durch deinen heiligen Geist an unseren Herzen. Zeig dir uns, was wahre Wahrheit ist für unser Leben. Und gib, dass wir dadurch vorbereitet werden auf dein weiliges Kommen. Das alles bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[1:47] Offenbarung 13 und dort Vers 13. Können wir aufschlagen? Es heißt: Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen. Kurz und bündig und ganz, ganz viel dahinter.

[2:20] Erste Frage: Wer ist es? Das zweite Tier. Und das zweite Tier haben wir schon lange deutlich auseinander genommen, ist das Heiligen Schatten von Amerika. Was wird hier in diesem Vers uns gesagt? Es fängt damit an, es tut große Zeichen. Und es lässt Feuer vom Himmel fallen.

[2:59] Ich glaube, wir hatten ja die Hausaufgabe, uns ein bisschen mit dem Text zu beschäftigen, oder? Hat jemand von euch irgendwas Besonderes herausgefunden oder irgendwas, wo er sagt: Wow, das habe ich ja vorher noch nie so gesehen, oder das erinnert mich an irgendetwas? Oder auch, wenn ihr das nicht gemacht habt, aber jetzt beim Lesen plötzlich bekommt ihr einen Geistesblitz und sagt: Ja?

[3:18] Also, bei dem Wort Feuer, Feuer ist ja eigentlich halt das Gleiche wie Liebe. Okay.

[3:46] Okay, also haben wir schon mal eine interessante Beobachtung. Wir erinnern uns, es gibt mehrere Stellen der Bibel, wo Feuer vom Himmel fällt. Du hast jetzt Pfingsten erwähnt, du hast die Geschichte von Elia erwähnt, wo das ja meistens etwas Gutes ist. Ich sage es nur für den Livestream nochmal: Feuer steht für den Heiligen Geist, für die Liebe normalerweise. Und hier ist es irgendwie aber nicht so gut, ja? Das ist schon eine gute Beobachtung, ja?

[4:07] Aha, wo fiel es rauf? Auf den Brandopferaltar, genau, auf das Opfer. Ja? Hier geht es genau so zu den Pfingsten, weil es ist ja auch eine Schutzfolgerung. Das ist ja auch alles mit Heilwundern und so. Also auch andere kriegen Heil, außer du. Okay. Also du sagst, es hat was zu tun mit Heilungswundern, mit so eine falsche Vergebung, falsche Heilung, ja?

[4:51] Mhm. Das reine Geist vielleicht, oder bei Sodom und Gomorra und anderen Gegebenheiten, wo solche Vertreten existieren.

[5:00] Absolut, Feuer ist eigentlich in der Bibel ein Symbol für Reinigung und für Läuterung. Du hast schon 1. Petrus 1, Vers 7 zitiert, genau auch Sodom und Gomorra, sehr gut. Genau das sagt er in 2. Petrus 3, aber in der Offenbarung kommt es dann auch vor, dass das Feuer dann vom Himmel fällt und das Wort Reinigung steht da nicht, aber es ist genau die Idee. Das Wort Gottes sagt, die Erde wird gereinigt durch Feuer.

[5:37] Okay, also haben wir schon mal so einen Ansatz an den Spiritismus. Werden wir jetzt gleich mal ausführlich anschauen. Fangen wir erstmal an mit der Frage: Gibt es sonst irgendwo im nahen Umfeld, hier in der Offenbarung, noch eine Stelle, wo auch von Zeichen gesprochen wird, die irgendwie was zu tun haben?

[5:56] Ah, okay, super. Dann lasst uns mal aufschlagen in Offenbarung 16, Vers 14. Offenbarung 16, Vers 14. Also, wovon geht es in Offenbarung 16? Was ist so der Inhalt von Offenbarung 16? Die sieben letzten Plagen, nicht wahr? Man schaut mal hier in Offenbarung 16, Vers 14. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen.

[6:35] Frage Nummer eins: Sind diese Zeichen hier dieselben Zeichen, die auch in Offenbarung 13, Vers 13 besprochen werden? Warum denkst du ja?

[6:51] Darf ich ganz kurz einhaken? Also du sagst, hier steht ja das Tier, nicht wahr? Hast du das gemeint? Ja, das sind die Könige. Und sie arbeiten mit dem Tier schon zusammen.

[7:10] Okay, dieses zweite Tier arbeitet mit dem Dämon zusammen, steht natürlich explizit im Text, aber wir vermuten es. Was wolltest du sagen? Auf jeden Fall müssen wir festhalten, dass die Zeichen von Offenbarung 13 und Offenbarung 16 nicht von der gleichen Zeit von den Patienten ausgesetzt sind. Das Zeichen und dann das Begebenheit und das sind dann andere Zeichen. Das ist jetzt dann die Frage, ob es die gleichen sind.

[7:34] Warum ist es jetzt eine andere Zeit? Was wolltest du sagen?

[7:39] Ah, okay, ich weiß es jetzt nicht. Okay, können wir gleich dazu noch was sagen. Was wolltest du sagen?

[7:52] Okay, schauen wir Vers 13 an. Ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herabkommen, gleich Fröschen. Und wer von den drei, Drache, Tier oder falscher Prophet, entspricht jetzt hier Offenbarung 13, Vers 13? Der falsche Prophet, nicht wahr? Könnt ihr euch erinnern, warum das der falsche Prophet ist? Haben wir letztes Mal angesprochen, könnt ihr euch erinnern?

[8:21] Schaut doch mal in Offenbarung 19, lasst euren Finger drin. Offenbarung 19, Vers 20. Da haben wir jetzt den Zusammenhang. Offenbarung 19, Vers 20: Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Mahlzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten. Und so weiter und so fort. Das ist ja dann die Sprache von Offenbarung 13. Das heißt, das zweite Tier, das große Zeichen tut und dann Feuer vom Himmel fallen lässt, sodass dann das erste Tier angebetet wird, das wird in Offenbarung 19 als der falsche Prophet beschrieben. Und in Offenbarung 16 steht, dass aus dem Mund des falschen Propheten auch unreine Geister rausgehen, um große Zeichen zu tun.

[9:05] Jetzt, die Beobachtung von Bea ist gar nicht so unwichtig, dass Offenbarung 16 an sich von den sieben Plagen spricht. Dazu muss man aber wissen, dass Vers 13 und 14, was wir jetzt gerade gelesen haben, nicht direkt von den Plagen spricht, sondern eigentlich ein Rückgriff ist. Denn wir sind hier, wenn ihr das durchlesen könnt, erste Plage, zweite Plage, dritte Plage, vierte Plage, fünfte Plage. Sechste Plage ist das Vertrocknen des Euphrat, wo dann diese Einheit zerbricht. Und dann wird in Vers 13 und 14 quasi wie in Klammern erzählt, wie es zu dieser Einheit kam. Also man könnte durchaus, man muss nicht ausschließen, dass sozusagen diese Zeichen hier zu einem anderen Zeitpunkt sind. Es könnte durchaus die gleichen Zeichen aus Offenbarung 13 sein, die diese Einheit zusammenführen, die dann in der sechsten Plage gebrochen wird. Und hier wird es nochmal erwähnt, wie es dazu kam. Aber das ist gut, dass du das beobachtet hast.

[9:53] Das heißt, was können wir jetzt lernen aus diesen beiden Versen, Offenbarung 16, 14 und was haben wir gesagt, Offenbarung 19, Vers 20? Was können wir lernen?

[10:11] Genau, die Zeichen sind ein Mittel zum Zweck. Der Zweck ist die Anbetung des Tieres, die Anbetung des Malzeichens. Die Zeichen haben also eine Richtung, ein Ziel.

[10:24] Was können wir noch lernen? Das ist...

[10:40] Ja, ja, halt mal kurz, kurz Stopp. Wir kommen gleich zur Überraschung noch.

[10:46] Genau, ja, ja, du bist schon auf dem Gut. Aber nochmal aus dem Text hier raus, was ist euch noch aufgefallen? Was können wir lernen aus den Texten? Also Offenbarung 16, 14 und Offenbarung 19, 20.

[10:56] Es ist also, die Zeichen dienen, wir sind ja bei den Zeichen jetzt momentan, die Zeichen dienen dazu, die Menschen zur Anbetung des Malzeichens zu bringen. Was können wir noch lernen?

[11:08] Genau, es ist also eine weltweite Verführung, ja. Die großen Zeichen haben ein weltweites Ausmaß. Verführen zum Malzeichen, ja. Um sie zum Kampf zu versammeln, wer?

[11:22] Genau, es ist also dämonische Wirkung, ja. Das bestätigt eure Ansicht, dass hier das schlecht ist, nicht wahr? Das sind keine guten Zeichen, das sind schlechte Zeichen. Dämonen tun etwas, um alle zum Kampf zu versammeln.

[11:33] Was für ein Kampf ist das? Der letzte Kampf. Jetzt, wenn man einen Kampf hat, was hat man dann auch? Zwei Parteien, ja. Und wenn jetzt alle zusammenkommen in einem Kampf, dann muss man sich ja fragen: Gegen wen kämpfen die?

[11:51] Gegen wen kämpfen die? Gegen die Gemeinde, gegen das Gesetz, aber was sagt der Text? Ihr habt alle recht, aber was sagt der Text?

[12:02] Die kämpfen gegen Gott quasi, ja. Es ist der Kampf am großen Tag Gottes. So heißt der in Offenbarung 19 auch, dass sie gegen das Lamm kämpfen werden. Und natürlich deswegen auch gegen die Heiligen. Es ist ein Kampf gegen Gott.

[12:12] Das ist also genau das Gegenteil von dem, was sonst in den Geschichten zum Tragen kommt, wenn Feuer vom Himmel fällt, aber da kommen wir gleich noch zu. Es sind also Zeichen, die die Menschheit verführen soll, gegen Gott zu kämpfen, deswegen gegen seine Heiligen, deswegen gegen sein Gesetz.

[12:31] Kennt ihr Beispiele in der Bibel, jetzt wo wir mal das Fundament gelegt haben aus der Offenbarung, kennt ihr Beispiele in der Bibel, wo Satan Wunder gewirkt hat oder Zeichen getan hat, um quasi gegen Gott zu kämpfen?

[12:49] Also wie Samuel, wenn Saul auf dem Rat kommt. Oh, wow. Kennt ihr alle die Geschichte? Lass uns die ganz kurz anschauen, denn dann gehen wir nur für den Fall, dass ihr mal damit konfrontiert werdet. Weißt du, wo es steht? Lass uns mal nachschauen in 1. Samuel.

[13:16] Genau, 1. Samuel 28. Wir haben nicht die Zeit, das ausführlich zu analysieren, aber das ist unter Insidern auch ein beliebter Text, um gegen die biblische Lehre vom Zustand der Toten einen Einwand zu erheben. Der klassische Text ist natürlich Lukas 16, der reiche Mann und der arme Lazarus. Aber das sind so Leute, die wirklich die Bibel ein bisschen besser kennen, die kommen auch gerne mit dem Kapitel. Ihr kennt die Geschichte wahrscheinlich: Saul, nachdem Gott ihm nicht mehr antwortet, weil er sich so sehr in Rebellion verhärtet hat, geht letztendlich, obwohl er mal ein demütiger König war, zur Totenbeschwörerin in Endor. Und dann schaut man ab Vers 9.

[14:19] Er soll dich deshalb keine Schuld treffen. Da sprach die Frau: Wen soll ich denn heraufbringen? Er sprach: Bring mir Samuel herauf. Als nun die Frau Samuel sah, da schrie sie laut und sprach zu Saul: Warum hast du mich betrogen? Du bist ja Saul. Der König sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, was siehst du? Die Frau sprach zu Saul: Ich sehe ein Götterwesen aus der Erde heraufsteigen. Dann heißt es Vers 14: Wie sieht es aus? Sie sprach: Es kommt ein alter Mann herauf und ist mit einem Obergewand bekleidet. Er kannte Saul, dass es Samuel war. Und er neigte sich mit seinem Angesicht zur Erde und verbeugte sich.

[14:52] Klingt auf den ersten Blick so, als ob Samuel wieder von den Toten aufersteht. Aber wenn ihr genau gelesen habt, dann sagt sie, was sie sieht. Was sieht sie nämlich? Einen Geist. Einen Geist, genau. Oder wörtlich einen Gott, so etwas, was sie angebetet hat. Und der sah so aus wie Samuel. So, dass tatsächlich Saul ihn für Samuel gehalten hat. Wenn wir das mehr Zeit hätten, könnte ich euch zeigen, dass das, was der scheinbare Samuel sagt, nicht ganz dem entspricht, was am Ende dann passiert. Und dass es nicht ganz hundertprozentig korrekt ist. Dann kann man es auch erkennen, dass es nicht wirklich Samuel ist. Aber was wir auf jeden Fall hier sehen können: Eine Verführung oder ein Wunder, das Satan benutzt, ist das verstorbene vermeintlich Zurückkommen, um damit Botschaften zu geben. Das ist auf jeden Fall ein Wunder, das wir in der Bibel haben.

[15:44] Okay. Was haben wir noch für Wunder? Bea, hattest du das gehört? Wolltest du das auch sagen?

[15:58] Gut abgesprochen noch nicht. Schaut mal mit mir in 2. Mose 7. 2. Mose 7.

[16:13] 2. Mose 7 und dort Vers 11 und 12. Das ist noch vor der ersten Plage. Das ist nämlich eines der Zeichen, die Mose geben soll. Was ist das für ein Zeichen, das dort gegeben wird? Mose kommt mit seinem Stab und wirft ihn auf die Erde.

[16:37] Habt ihr euch mal überlegt, was das eigentlich lehren sollte? Auch die Israeliten, dass sie das sehen, dass Mose diesen Stab auf die Erde wirft und dann diese Schlange daraus kommt und er dann die Schlange wieder am Schwanz fassen soll und dann wird es wieder zum Stab. Wir sind noch am Schwanz fassen. Also wir brauchen das nicht bis ins allerletzte Theologische aufzuhalten, aber es gibt eine ganz praktische Lektion, die man sofort daran erkennt. Stellt euch vor, jemand hat einen Stab, der wirft ihn auf den Boden, es entsteht eine Schlange und jetzt soll er die Schlange anfassen. Wo soll er sie anfassen? Habt ihr schon mal eine Schlange angefasst? Aber wenn ihr es machen würdet, wo würdet ihr sie anfassen? Am Kopf. Warum? Wenn ihr sie am Schwanz anfasst, ist das quasi ein Todesurteil. Wenn man auf die Schlange am Schwanz anfasst, kann die Schlange sie so fassen? Doch. Ich dachte irgendwie, die Schlange kann die Schlange anfassen. Nein, nein, nein. Oder kann man die Schlange auch anfassen? Nein, nein.

[17:47] Die Tatsache ist tatsächlich, dass wenn du eine Schlange fangen willst, meistens haben die dann solche Stöcke und dann fixieren sie den Kopf und dann fassen sie direkt drunter. Das ist der Kopf. Sodass sie nicht beißen kann. Es mag vielleicht Schlangen geben, die so vollgefressen sind, weil sie gerade ein Schwein gegessen haben, sodass sie sich nicht bewegen können. Aber in aller Regel ist das tatsächlich das Schlimmste, was du machen kannst. Was also lehren soll: Wir müssen Gott vertrauen. Bis in den Tod. Das ist eine ganz einfache Lektion. Keiner würde das machen. Gott sagt: Tu dir genau das, vertrau mir.

[18:26] Festelf. Da rief der Pharao die Weisen und Zauberkundigen und auch die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten. Und jeder warf seinen Stab hin und es wurden Schlangen raus, aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.

[18:54] Frage. Worin bestand das Wunder hier? Also das Wunder ist, dass überhaupt Schlangen geworden sind aus diesen Stäben. Das passiert ja bei Weisen.

[19:14] Frage. Wer von euch glaubt, dass hier aus Stäben Schlangen geworden sind bei den Ägyptern? Und wer glaubt, es sind keine Schlangen gewesen?

[19:29] Nein, nein, dass die ägyptischen Schlangen ja keine Schlangen waren. Aber es steht doch, dass da Schlangen geworden sind.

[19:50] Nein, nein, nein. Das steht vielleicht in 2. Mose 41 oder so. Also sind das jetzt Schlangen geworden, ja oder nein?

[20:05] Eigentlich kann nur Gott Leben geben. Also es muss eine Enttäuschung sein. Aber warum steht dort, dass sie es gewesen ist? Es ist ein ähnlicher Punkt mit Samuel dann, nicht wahr? Es gibt übrigens einen Bibeltext im Neuen Testament, der uns das andeutet. Wisst ihr, wie diese Zauberkünstler hießen? Die haben in der Bibel zwei Namen, die stehen aber nicht im Alten Testament, nur im Neuen. Schaut mal.

[20:36] Die Chaldeas sind die babylonischen Zauberkünstler. Das sind zwei Personennamen, die das gewesen sind. Simon Markus ist dann 1.500 Jahre später. Ich meine, diese beiden Zauberer, das waren zwei Zauberer in Ägypten, die das gemacht haben. Zwei Namen. Habt ihr die gelesen? Schön.

[20:57] Der Joker kommt. Janis und Jambres, ganz genau. Wo steht es? Habt ihr es schon gehört? Janis und Jambres? Nicht in der Apostelgeschichte, das ist falsch. Janus Kopf. Ne, Janus Kopf ist wieder etwas ganz anderes. Ok, lasst uns erstmal lesen.

[21:12] 2. Timotheus 3, Vers 8. Wer hat 2. Timotheus geschrieben? Paulus. Und Timotheus war sein junger Mitarbeiter. 2. Timotheus 3, Vers 8. Dort heißt es: Auf dieselbe Weise, aber wie Janis und Jambres dem Mose widerstanden.

[21:31] Wer hat dem Mose widerstanden? Es waren diejenigen, die diese Gegenwunder getan haben. Auf dieselbe Art und Weise, wie Janis und Jambres dem Mose widerstanden. Und wie Janis und Jambres dem Mose widerstanden. Es waren diejenigen, die diese Gegenwunder getan haben. Auf dieselbe Art und Weise, wie Janis und Jambres dem Mose widerstanden. So widerstehen auch diese Leute der Wahrheit. Es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben.

[22:02] Also Paulus nimmt dieses Beispiel von Janis und Jambres, die dort etwas getan haben, um dem Glauben zu widerstehen. Und sagt, das bezieht sich auch auf andere Menschen. Von welchen Menschen spricht denn der Paulus hier eigentlich? In 2. Timotheus 3. Wenn er sagt: Auf dieselbe Weise, aber wie und so weiter, widerstehen auch diese. Wer sind diese? Betrüger, Widersacher?

[22:29] Von den Menschen in den letzten Tagen. Wie bist du drauf gekommen? Kapitel 3, Vers 1. Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.

[22:42] Offenbarung 13 spricht auch von den letzten Tagen, von der Endzeit. Und Paulus sagt, in der letzten Zeit wird es schlimme Menschen geben. Und dann wird beschrieben in Vers 2: Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten Feind und so weiter. Und dann schaut mal in Vers 4 und 5: Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen, sie lieben das Vergnügen mehr als Gott. Und jetzt ist es interessant, Vers 5: Dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von diesem wende dich ab.

[23:20] Das heißt, von welcher Gruppe von Menschen spricht er? Von Christen. Also von Namenschristen. Er sagt, in der letzten Zeit wird es viele, viele, viele Christen geben, die genau das sind: Sie selbst lieben, geldgierig, prahlerisch, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht und so weiter. Sie haben einen äußeren Schein der Gottesfurcht. Sie gehen am Wochenende in die Kirche, singen fromme Lieder, aber leben kein christliches Leben. Sie haben keine Kraft.

[23:52] Welche Kraft fehlt ihnen wohl? Die Kraft des Heiligen Geistes, die Kraft des Evangeliums. Paulus sagt: Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft. Und eine Kraft erkennt man an der Veränderung, an der Wirkung. Und interessanterweise, jetzt habt ihr auch den Hinweis darauf, warum die Bibel sagt, dass diese Schlange keine Schlangen waren. Denn hier haben wir Menschen, die den äußeren Schein von Gottesfurcht haben. Richtig? Aber sie sind es nicht wirklich. Sie sehen so aus wie Christen, aber innen drin sind es keine Christen. Und dann nächste Nummer in Vers 8: In Vers 8 steht: Auf dieselbe Weise aber wie Janis und Jambres dem Mose widerstanden. Das heißt, auf diese selbe Art und Weise haben das auch Janis und Jambres gemacht. Sie haben etwas erzeugt, was den äußeren Schein hatte, den äußeren Schein einer Schlange. Aber es fehlte die Kraft der Schlange. Nach menschlichem Aussehen sah es so aus wie eine Schlange, aber es war nur ein äußerer Schein. Es war eine Verführung, eine Täuschung.

[25:03] Das heißt, wir haben jetzt schon mehrere Punkte, die wichtig sind. Satan ist also in der Lage, Dinge zu erzeugen, die nach menschlichem Aussehen ganz real sind, aber er hat seine Grenzen. Er kann bestimmte Grenzen nicht mehr schreiten. Er kann kein Leben geben. Ansonsten könnte man ihn anbeten. Dann wäre er ja Gott, wenn er Leben geben könnte. Ja, genau.

[25:24] Wir sammeln ja momentan all die Dinge, die in der Bibel zusammengefasst sind, um dann später die Anwendung machen zu können. Also, was hatten wir jetzt? Wir hatten 1. Samuel 28 als Beispiel. Wir hatten 2. Mose 7, 11 und 12.

[25:42] Wie viele Plagen haben eigentlich Janis und Jambres? Die haben sicherlich auch noch Kollegen gehabt. Wie viele Plagen haben die imitieren können? Drei? Zwei? Wenn sie gescheitert wären, dann wäre es nur eine.

[26:07] Schaut mal, schauen wir uns das mal an. Immer wieder gut auch, diese Geschichte noch mal zu erinnern. Es gibt ja 10 Plagen. Wisst ihr, dass jede Plage ein bisschen unterschiedlich ist vom Ablauf, was da passiert ist? Alle haben so ihre spezifischen Gegebenheiten. Erste Plage war was? Wasser zu Blut. Schauen wir mal, ob das die noch tun konnten. Habt ihr den Vers gefunden? Wo machen das die ägyptischen Zauberer nach? 2. Mose 7, Vers 22: Aber die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten. Und so verstockte sich das Herz des Pharao und es hörte nicht auf sie, so wie der Herr es gesagt hatte. Ein Ziel ist die Verstockung des Herzens. Wenn das zweite Tier des Offenbarungs 13, Vers 13, der Pop, des Spiritismus in Amerika, große Wunder tut, gegen Gott, dann führt das dazu, dass viele Menschen ihr Herz verstocken werden.

[26:55] Gab es bei Mose auch wahre Wunder? Es gab wahre Wunder, aber die falschen Wunder haben das quasi neutralisiert. Wird es in der Endzeit wahre Wunder geben? Aber die falschen Wunder, die neutralisieren das in gewisser Weise. Führt dazu, dass viele Menschen sich verstocken.

[27:14] Zweite Plage war? Frösche. Und konnten das die Ägypter noch? Wo haben wir das? 2. Mose 8, Vers 3. Und die Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten und ließen Frösche über das Land Ägypten kommen. Erste Plage geht, zweite Plage geht.

[27:35] Was ist die dritte Plage? Mücken. Vers 14: Die Zauberer aber versuchten mit ihren Zauberkünsten auch Mücken hervorzubringen, aber sie konnten es nicht. Ist das nicht auch demütigend für die Zauberer, dass sie keine Mücken hervorbringen konnten? Aber sie konnten es nicht und die Mücken kamen über die Menschen und das Vieh.

[28:01] Bei wem macht jetzt schon Klingeling im Kopf? Ihr habt wohl etwas schon gelesen, was euch eigentlich jetzt das Licht aufgehen lassen könnte. Was war die letzte Plage, die sie imitieren konnten? Frösche. Haben wir heute schon etwas von Fröschen gelesen? Die dämonischen Geister, die ausziehen gleich Fröschen. Wenn dämonische Geister Wunder tun wie Frösche, dann ist das ein biblischer Hinweis auf die Wunderwirkung der Dämonen im Alten Testament, als auch Frösche entstanden sind. Das war das Letzte, das war das Schlimmste. Das war das Höchste, was Satan noch tun konnte. Das ist ungefähr so, als wenn Jesus und Satan sich treffen zum Wettkampf und Jesus macht: Hier ist mein Wunder. Und Satan sagt: Kann ich auch. Und dann sagt Jesus: Okay, erste Plage. Satan sagt: Kann ich auch. Und dann sagt Jesus: Okay, Frösche. Und Satan sagt: Okay, kriege ich noch hin. Und dann sagt Jesus: Okay, Mücken. Und dann sagt Jesus: Okay, vierte Plage, fünfte Plage, sechste Plage, siebte Plage. Also ganz offensichtlich, Gott besiegt ihn bei weitem. Das ist quasi die Idee. Aber der Punkt ist, bis zu einem gewissen Grad kommt Satan noch mit und dann muss er natürlich aufgeben. Und das, was wir hier erleben, ist sozusagen die absolute Speerspitze dessen, was er kann. Die Idee ist, Offenbarung 16, die letzten Verführungen, sind sozusagen das Meisterstück, das Beste, was er tun kann. Er legt alles in Zeug, was er hat.

[29:41] Ja, sehr gut.

[29:47] Genau, Vers 15 sagt der Spahn, die Zauber zum Pharao: Das ist der Finger Gottes. Und du hast es richtig gesagt, der Finger Gottes in der Bibel ist auch symbolisch für den Heiligen Geist, der übrigens wie vom Himmel gefallen ist. Wie Feuer, nicht wahr? Um das Gesetz Gottes zu schreiben. Und hier haben wir ein anderes Feuer. Wir kommen ja noch zu dem Feuer, was das machen wird, nicht wahr? Das offensichtlich nicht das Gesetz Gottes schreiben will, sondern etwas anderes vor sich hat. Aber das ist nicht zu unterschätzen, dass sie sagen: Da gibt es etwas, was unsere Wunder besiegt. Und das ist der Finger Gottes. Der Heilige Geist, der angeblich all diese Wunder inspiriert, ist derjenige, der die Wunder besiegt. Das ist sehr interessant.

[30:33] Gut. Fallen euch noch... Wusstet ihr, dass die Zauberer auch noch Plagen bekommen haben? Schaut mal in 2. Mose 9, Vers 11. Da ist Gott ganz geradlinig, nicht wahr? 2. Mose 9, Vers 11: So dass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der Geschwüre. Denn die Geschwüre waren an den Zauberern genauso wie an allen anderen Ägyptern. Was meint ihr, weil die Ägypter jetzt gedacht haben über ihre Zauberer, wenn die ägyptischen Götter nicht mal ihre eigenen Priester beschützen können?

[30:59] Ähm. Ja, ganz genau, absolut. Ihr wisst ja, dass die ersten, wie viele Plagen waren noch universal, sowohl für Ägypter als auch sowohl im Land Ägypten als auch im Land Goshen, wo die Israeliten waren? Drei. Bleiben dann übrig? Sieben. Die sieben letzten Plagen waren einzig und allein auf die Feinde Gottes. Keine Wirkung auf die Treuen.

[31:34] Gibt es irgendwo in der Bibel noch sieben letzte Plagen? Das heißt, die Idee ist, es gibt eine Verführung und es gibt eine allgemeine Trübsalszeit, die auf alle kommt, aber dann kommt die letzte große Trübsalszeit, die sieben letzten Plagen, und da gehen die Gläubigen hindurch. Tausend fallen zu ihrer Seite, zehntausend zu ihrer rechten oder linken, und sie wird es nicht treffen. Das ist eine wunderbare Hoffnung, die schon im Alten Testament angedeutet ist. Die sieben letzten Plagen treffen keinen Gläubigen. Aber dazu reden wir ein andermal mehr darüber.

[32:05] Jetzt kommen wir zur biblischen Lehre. Woran erkennt man, ob ein Wunder von Gott ist oder nicht? Weil das müssen wir ja wissen, nicht wahr? Wir haben jetzt also ganz deutlich feststellen können: Es gibt Wunder, die Gott macht. Die Bibel ist voll davon. Fängt auf der ersten Seite an der Bibel, bis zur letzten geht es durch. Aber es gibt auch bis einem begrenzten Maße Wunder, die Satan vollbringen kann. Weil Satan ist stärker als wir, ist klüger als wir. Er kennt mehr als wir und er kann sozusagen uns verführen. Er kann Gott nicht verführen und Gott kann ihn besiegen. Aber er kann Dinge tun, die für unser Wahrnehmen übernatürlich sind.

[32:38] Jetzt müssen wir also wissen: Wenn es Wunder auf der Seite gibt und Wunder auf der Seite, woran können wir definitiv entscheiden, welches Wunder korrekt ist und welches Wunder von Satan kommt? Was würdet ihr vorschlagen? Welche Bibelverse würdet ihr als Grundlage nehmen, um ein Wunder zu beurteilen? Welches Ziel an sich hat die Bibel? Da sind ja auch Kaul und andere, die da auch heilen, aber das ist ein geheimes Ziel. Das ist eine wahre Ebene. Wenn das nicht das Ziel ist, dann ist es eher nicht nur das.

[33:08] Also man muss dann vor allem wissen, was das ewige Evangelium ist. Weil all diese Wunder werden ja getan werden mit dem Ziel, die Welt zum Christentum zu bekehren. Wunder werden ja getan werden mit dem Ziel, die Welt zum Christentum zu bekehren. Ziel ist ja wunderbar.

[33:49] Ein wichtiger Punkt ist natürlich, die Wunder von Jesus waren ganz anders als die heutigen Wunder, die man oft so sieht. Ihr habt jetzt mal solche Heilungsgottesdienste gesehen. Dann kommen die auf ihren Krücken an und dann werden die Krücken weggeschmissen und dann laufen die so ein bisschen und alle schreien Halleluja. Das war bei Jesus nicht so. Aber trotzdem ist das noch ein bisschen dünnes Eis. Denn was machen wir, wenn irgendwann jemand mit weißem Gewand durch New York geht und die Leute springen alle auf und er redet wie Jesus und die Wunder sehen dann wirklich so aus wie Jesus?

[34:28] Ich weiß schon, was du meinst. Du hast natürlich recht für die meisten Fälle. Was machen wir dann?

[34:37] An den Früchten.

[34:54] Das stimmt. Aber dieser Schein Samuel, der dem Saul erschienen ist, der hat auch im Wesentlichen vorhergesagt, nicht ganz, aber im Wesentlichen vorhergesagt, was passieren wird. Weil der Satan ist ja nicht doof. Und das ist fast genauso eingetroffen. Aber bei Gott ist es nicht fast genauso. Genau. Du hast vollkommen recht. Aber wenn du die Geschichte liest, dann such erstmal den Fehler. Ich weiß, es ist ziemlich versteckt. Also es geht um das Wort Gottes, um seinen Charakter, um seine Gebote.

[35:21] Ja, okay. Wo haben wir den Vers? In Verbindung mit einem Wunder. Wo die Bibel sagt, wenn du ein Wunder siehst, ist das der Maßstab. Kennst du so einen Bibelfers?

[35:30] Jesaja 8, Vers 20. Jesaja 8, Vers 20 ist allgemeine Geltung, aber den können wir auch nehmen. Schaut mal Jesaja 8, Vers 20 jetzt mal an. Und dann zeige ich euch einen, der ganz explizit davon spricht.

[35:38] Jesaja 8, Vers 20. Das ist ja ein ganz grundlegender Vers. Da heißt es in Jesaja 8, Vers 20: Zum Gesetz und zum Zeugnis, wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. Also das ist schon mal ein wichtiger Punkt. Ihr wisst eben, vorher geht es auch darum, um die Totenbeschwörer, die da flüstern und die man befragen will und so weiter. Geht so ein bisschen in die spiritistische Richtung.

[36:04] Kennt ihr noch einen Text, der sagt, also wenn du ein Zeichen siehst oder ein Wunder siehst, daran sollst du entscheiden quasi?

[36:12] Jesaja 24. Jesaja 24, da spricht es auch viel von Verfügung in der Endzeit, ja. Aber gibt es da so einen Test? Okay, ich zeige euch mal den Vers. Schaut mal in 5. Mose 13.

[36:27] 5. Mose 13. Und das ist quasi ein bisschen die, für diesen spezifischen Fall, das Fundament. 5. Mose 13, Verse 1 bis 3. Fangen wir mal an.

[36:43] 5. Mose 13, Verse 1 bis 3. Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen. Fast so ähnlich wie auf dem Baum, formuliert, nicht wahr? Jetzt schaut mal in Vers 2. Wenn in deiner Mitte ein Prophet oder Träumer aufstehen wird und dir ein Zeichen oder Wunder angibt und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, und er spricht nun: Lasst uns anderen Göttern nachfolgen, die du nicht gekannt hast, und lasst uns ihnen dienen.

[37:18] Vers 4: So sollst du den Wort eines solchen Propheten oder eines solchen Träumers nicht gehorchen, denn der Herr, euer Gott, prüft euch, um zu erfahren, ob ihr den Herrn, eurem Gott, wirklich von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt.

[37:28] Was ist der Maßstab? Der Maßstab, der ohne Zweifel in 100% der Fälle immer genau richtig scannt, ob es richtig oder falsch ist.

[37:48] Das ganze Wort? Wenn es hier heißt, lasst uns anderen Göttern nachfolgen, womit steht das im Konflikt? Mit dem Gesetz Gottes. Denn das Buch Mose, das 5. Buch Mose, ist die Wiederholung des Gesetzes Gottes.

[38:09] Klar, logisch, ohne Frage, du kannst es nicht voneinander trennen. Aber wenn man es auf den Punkt bringen möchte, würde man sagen, die 10 Gebote sind der Maßstab, an dem alles geprüft wird. An den 10 Geboten sind ja selbst die biblischen Bücher geprüft worden. Wenn der Jesaja sein Buch angebracht hat, haben die erst einmal geprüft, ob der Jesaja ein wahrer Prophet ist. Auch die Propheten der Bibel mussten geprüft werden. Was war der Prüfstein? Der Prüfstein sind die 10 Gebote, die Gott selbst geschrieben hat, weil das musste man nicht prüfen. Das war schon mal klar. Das ist das Einzige, was man nicht prüfen musste. Logisch?

[38:40] Das heißt, am Urgrund aller Prüfungen sind die 10 Gebote. Und deswegen hasst der Satan die 10 Gebote, weil die ihn immer aufdecken. Man kann sich zwar vornehmen, die Frucht eines Menschen zu überprüfen, aber wir Menschen schauen nicht ins Herz. Wir können manchmal denken, dass Leute gut sind, die in Wirklichkeit schlecht sind. Oder wir können auch die Abfolge eines Wunders genau analysieren, aber wir können uns dort irren. Aber in einer Sache werden wir uns nie irren, wenn wir einfach die 10 Gebote gegenhalten. Ist das in Übereinstimmung mit den 10 Geboten? Ist der, der das Wunder tut und alles, was da passiert, ist das in Übereinstimmung mit den 10 Geboten? Ja oder nein?

[39:21] Wenn nicht, kein Wunder von Gott. Das ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt. Und das ist deswegen wichtig, weil es natürlich das Gesetz Gottes ist, das am Ende der Zeit im Fokus steht. Das Gesetz Gottes ist der Maßstab.

[39:40] Ich habe eine Frage. Kann man dann sagen, dass Leute, die nicht alle 10 Gebote halten, wie zum Beispiel an Gottes Kirche gehen, dass die keine Wunder tun können, weil sie in ihrem Leben gerade in Widerspruch mit dem Gesetz Gottes sind, können nur die richtigen Wunder halten?

[40:01] Interessante Frage. Was würdet ihr denken? Also es gibt ja auch Verzauberungen, der nicht an sich nur um die Tatsache einfach anzuerkennen, dass Gott eben der Schöpfer ist. Wenn das jetzt jemand wirklich tut, aber den Sabbat so an sich noch nicht erkannt hat, dann ist das ja schon noch viel. Also jetzt vor 18, 15, ja? Da haben wir auch gläubige Menschen, die zu den Wüsten und dem Sabbat gehalten haben. Ja? Und du hast die erst Bogdan jetzt gemacht? Ich habe die nicht gemacht. Dann Ronny und dann...

[40:50] Es hat ja auch zu der Zeit Jesus Leute gegeben, die Wunder gewirkt haben, wo sich die Jünger darüber aufgeregt haben. Ja, wo Jesus dann gesagt hat: Lasst sie, wer nicht mit uns, wer nicht gegen uns, wer mit uns sammelt.

[41:09] Du meinst, wer nicht gegen uns ist, ist mit uns? Genau. Ja?

[41:21] Wir haben auch keinen Hinweis darauf, dass die die 10 Gebote gebrochen haben, nicht? Ja? Die waren halt nur nicht direkt im Kreis von Jesus. Das waren wahrscheinlich auch Juden. Aber der Punkt ist der. Ich denke, ihr habt so richtige Punkte gesagt, dass Gott den Menschen danach beurteilt, was er weiß und so weiter. Aber hier geht es ja nicht nur um die Frage, wie der Mensch beurteilt wird, sondern es muss auch für andere Menschen beurteilbar sein.

[41:49] Okay, so ist es zu erklären. Ob ich gerettet bin oder nicht, das ist eine Sache zwischen mir und Gott. Wenn ich aber ein Prophet bin, dann müssen auch Menschen außerhalb von mir entscheiden können, ob ich ein Prophet bin oder nicht. Das heißt, es muss einen Maßstab geben, der, wie soll ich sagen, der prüfbar ist. Also wenn ich sage, ich bin ein Prophet Gottes und ich halte den Sabbat nicht, woran soll ich das prüfen als normaler Mensch? Woran wollt ihr das prüfen? Ihr könnt nicht in mein Herz schauen. Die Erlösung, ob ich erlöst bin oder nicht, sollt ihr gar nicht prüfen. Ich habe nicht die Aufgabe zu prüfen, ob du erlöst bist oder nicht. Aber wenn jemand von euch sagt, dass er Prophet ist, dann habe ich die Aufgabe, das zu prüfen. Ich muss entscheiden können als Mensch, ist er ein Prophet oder nicht. Ansonsten kann ich ihm nicht folgen. Das heißt, es muss Maßstäbe geben, die außerhalb dessen liegen. Versteht ihr, was ich meine? Deswegen ist es ja interessanterweise auch so, dass Gott den Geist der Weissagung dann wieder zum Leben letztendlich erweckt hat für die Gemeinde, als das Gesetz Gottes erkannt worden ist. Warum? Weil wenn das Gesetz Gottes gar nicht richtig vollständig als bindend wahrgenommen wird, kann man den Propheten ja gar nicht als Propheten wirklich erkennen. Weil man kann den Test eines Propheten nicht anwenden. Und dann bleibt es sozusagen einfach nur im Spekulativen, weil ich glaube, das ist ein guter Mensch und er hat einen guten Charakter. Das weiß ich aber nicht.

[43:21] Können wir ein andermal vielleicht noch weiter ausführlicher besprechen. Aber das ist glaube ich ein wichtiger Punkt. Du wolltest was sagen.

[43:26] Die meisten Gläubigen mit dem Wolfgott ist die Liebe. Jesus hat auch so schreibt.

[43:32] Ganz genau. Das ist ein bisschen gefährlich.

[43:39] Ganz genau. Jetzt lasst uns mal anschauen in Matthäus 7. Ganz interessantes Kapitel. Matthäus 7, Verse 21 bis 23.

[44:01] Kennt ihr wahrscheinlich, oder? Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr. Wer würde zu Jesus sagen: Herr, Herr? Christen denn. Wann würden sie zu Jesus sagen: Herr, Herr? Wann sagt ein Christ zu Jesus: Herr? Wenn er betet, nicht wahr? Er sagt: Herr, Herr. Das heißt, es geht um Christen, die beten. Und die sogar mit Emphase beten. Die sagen: Herr, Herr. Christen, die beten.

[44:26] Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich des Himmels eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir dich in deinem Namen geweißsagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?

[44:43] Haben die Menschen gewusst, dass sie auf Satans Seite sind? Ja oder nein? Die haben es nicht gewusst.

[44:54] Haben wir irgendeinen Hinweis in dem Vers, dass es hier um Führer der einfachen Menschen geht? Also den Meister, den Geheilten, also es gibt ja nicht so Menschen, wie es in der Geschichte so ist. Wie, wie, ich verstehe deine Frage nicht ganz. Also, wenn man den Text lesen kann, dann denkt man, das sind irgendwelche, die so eine leichte Funktion haben. Es geht nicht um einfaches Leben. Es geht nur um einfaches Leben. Ach so, ja, ja. Es geht ja auch nicht darum, dass die Menschen hier betroffen sind, sondern es geht um einen Leiter, der bestimmte Verantwortung hat, alle Menschen, die hier betroffen sind, dass hier geht es, also wenn man sich jetzt auf die katholische Bewegung sichert, da ist es ja, der Oberkirche, der sagt, dass hier das Zungenrede herrschen sollte und dass hier auch nicht nur Leiter dabei sind, sondern auch die Gemeinde, die hier betroffen sind. Also, also auf jeden Fall ist der Schwerpunkt des Textes nicht, es waren Leute, die besonders hoch waren in der Leitung, sondern der Schwerpunkt ist, es waren Leute, die besonders viel gemacht haben, die besonders aktiv sind. Denn nicht jeder, auch nicht jeder Christ, egal welche Denomination, treibt den Boden aus. Der ganze, ich will nicht sagen der Witz, aber die ganze Pointe an der Passage ist ja, dass die Leute, die am allermeisten gemacht haben, die Dämonen ausgetrieben haben, die geweistragt haben, die Wunder getan haben, dass Jesus zu ihnen sagt: Ich kenne euch nicht. Die meisten Furchte, die Menschen, die Christen als Früchte anerkannt hatten, das ist jemand, der hat in Nigeria Täler gemietet und hat Dämonen ausgetrieben, ich meine, das muss ein Mann Gottes sein. Egal, ob der jetzt ein Leiter ist oder ein Laie. Dinge, die sozusagen bei Menschen als großartig angesehen werden, das ist der Punkt.

[46:49] Ja?

[46:56] Ah, okay, das kann ich sofort antworten. Bei dir steht Übeltäter, oder?

[47:14] Okay, kann man sofort zusammenfassen. Das Wort Übeltäter heißt wörtlich, wenn ich es übersetze in der Schlachter zum Beispiel, dann werde ich ihn bezeugen: Ich habe euch nie gekannt, weicht von mir, ihr Gesetzlosen. Das Wort heißt Übertreter des Gesetzes. Das heißt, der Punkt ist, den Punkt, den Jesus machen möchte in der Endzeit, er spricht übrigens auch von falschen Propheten im Abschnitt, könnt ihr das sehen, die in Schafskleidern zu euch kommen, dann geht es auch um die Früchte. Was sind die Früchte? Die Früchte ist nicht, ist das ein lieber netter Mensch? Jeder wahre Gläubige wird, wenn er die Liebe Gottes mit dem Gesetz vereint sieht, sich entscheiden, die Gesetze Gottes zu halten. Wisst ihr, was ich meine? Jeder Aufrichtige, wenn er sieht, was die Bibel über das Gesetz Gottes sagt, wird sich dafür entscheiden. Das ist ja, was Jesus sagt. Es gibt viele in den anderen Stellen, die noch nicht meine Stimme gehört haben, die Bibel macht es ganz deutlich, dass aus allen Nationen, sie halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesus. Und dann wird es Menschen geben, die nicht die Gebote halten, die sagen, die Gebote sind abgeschafft, sind unwichtig, brauchen wir nicht, aber die trotzdem glauben, dass sie erlöst sind und dass sie mit Jesus sind und es die Wunder tun. Das heißt, manchmal haben wir die Idee, dass jeder Mensch, der aufrichtig glaubt, dass er mit Jesus ist, gerettet wird. Das ist die Gesetzesübertretung.

[49:08] Ich verstehe, was du meinst, aber es kommt am Ende zu dem Punkt, in der Endzeit, dass Gott diese Botschaft so deutlich macht, dass es nicht so einfach werden muss. Am Ende gibt es zwei Gruppen. Es wird sicher auch ans Ende, denn es heißt ja, viele werden an jenem Tag, an dem Tag, an dem abgerechnet wird. Dann gibt es zwei Gruppen. Es gibt die, die die Gesetze Gottes halten, die versiegelt sind. Und es gibt auch ein äußeres Zeichen vom Siegel und die, die es nicht sind. Nicht alle, von denen am Ende verloren gehen, haben gewusst, dass sie auf Satans Seite stehen. Die Bibel sagt ja sogar, dass sie verfolgen und töten meinen, Gott einen Dienst zu tun. Sie meinen, sie tun, Saulus hat gemeint, er tut das Richtige. Er hat gedacht, er kämpft für die wahre Religion. Und viele Kreuzritter oder Inquisitoren haben wirklich gedacht, sie tun das Richtige für die heilige katholische Religion, indem sie die Heretiker ausrotten. Sie waren konsequent in ihrem Denken, aber sie waren total unchristlich und falsch. Das ist der Punkt.

[50:14] Genau. Und deswegen bricht es dann auch zusammen.

[50:16] Genau.

[50:39] Im Sinne von lauter Ruf.

[50:43] Genau, denn es ist die Wahrheit, die uns heiligt. Die Wahrheit ist eben nicht einfach nur etwas, was trennt oder unwichtig ist. Das ist der ganze Unterstroh mit der momentanen Diskussion. Die Wahrheiten trennen uns. Lass uns alle Liebe haben. Die Wahrheit ist, die heilig macht. Denn der Sabbat erklärt mir etwas über Gottes Gesetz und über Gottes Charakter, über Gottes Liebe, über Gottes Kraft, das der Sonntag nicht mir erklärt. Das sind viele Dinge, die man noch dazu sagen könnte. Aber das lassen wir mal in Apostelgeschichte 8.

[51:16] Jetzt kommen wir zu dem, den du, Bär, vorhin gemeint hast, nämlich zu Simon Margus. Und der Name verrät schon. Ihr wisst ja, dort in Apostelgeschichte 8 treffen zwei Simons aufeinander: Simon Margus und Simon Petrus. Schauen wir mal in Apostelgeschichte 8 und dort Vers 9. Hier haben wir einen Zauberer, jemand, der große Wunder tut. Und er zieht damit das Volk in seinen Bann. Hier haben wir einen biblischen Beweis dafür, dass dämonische Zeichen und Wunder nicht einfach nur Trickserei sind oder einfach nur, naja, so ein merkwürdiges Phänomen, sondern die werden bewusst eingesetzt von Satan, um den Menschen zu zaubern. Und das ist das, was wir in Apostelgeschichte 8 sehen, um viele Menschen zu kontrollieren. Es geht um Kontrolle. Das ist der Grund, warum es hier gemacht wird. Es geht um Kontrolle. Wir haben ja letztes Mal über Autorität gesprochen, die beiden Konzepte der Autorität. Er hat sie alle in seinen Bann gezogen und dann heißt es hier, indem er sich für etwas Großes ausgab. Wenn ihr das lest, wenn er sich für etwas Großes ausgibt, das geht bei Lucifer los, der sich selbst erhoben hat. Wenn er sich für etwas Großes ausgibt, impliziert er, dass ich nicht wirklich groß bin. Ich gebe mich für etwas Großes aus. Ich erhöhe mich selbst. Das ist ein ziemliches Musterbeispiel. Und jetzt schaut man fest, ihm hingen alle an, klein und groß. So ähnlich wie auch auf dem Baron. Alle, klein und groß, werden alle das Malzeichen bekommen. In dem sie sprachen: Was haben sie gesagt? Dieser ist die große Kraft Gottes. Weil da etwas sich bewegt hat. Da war ein Wunder zu sehen. Da war etwas los. Deswegen haben sie gedacht, das ist die Kraft Gottes.

[53:11] Vers 11: Sie hingen ihm an, weil er sie so lange Zeit durch seine Zaubereien in seinen Bann gezogen hatte. Da gibt es also auch ein Zeitelement. Je länger das geht, desto intensiver wird es. Jetzt schaut mal in Vers 12: Als sie aber dem Philippus glaubten, das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen. Und als er sah, dass Zeichen und große Wunder geschahen, geriet er außer sich.

[53:47] Was hat diesen Simon Margus, als er Christ wird, am meisten überzeugt? Zeichen und Wunder. Das war auch der Grund, warum er nie wirklich einen ganz tiefen, echten Glauben entwickelt hat, sondern kurze Zeit später gleich wieder abgefallen ist. Er möchte dann genau diese Gabe für Geld kaufen. Ihr wisst natürlich, ich glaube, wir haben es in der Predigt mal angedeutet, dass Simon Margus so ein Urtypus ist für dieses Geheimnis der Gesetzlosigkeit, das sich regt schon zur Zeit der Apostel. Und ihr kennt es, ihr wisst, Simon Margus ist dem Simon Petrus nach Rom gefolgt. Und ab dem Zeitpunkt ist es jetzt meine...

[54:24] Also, was wir noch wissen ist, dass Simon Margus gegen den Petrus gesprochen hat vor Kaiser Nero, sich mit Nero verbündet hat, also Religion und Kirchenstaat zusammen, gegen die wahre Geschichte, gegen die wahre Gemeinde, den Petrus. Dann ist der Petrus umgekommen. Übrigens, wisst ihr, wo der Petrus umgekommen ist? In Rom, das stimmt. Da wisst ihr wo. Nicht so schwer, wenn ihr darüber nachdenkt. Wo ist wohl der Petrus umgekommen? Wo ist wohl das Grab des Petrus? Da wo der Petersdom ist. Deswegen hat man den Petersdom dort gebaut. Der Petersdom steht eigentlich außerhalb der Stadtmauern des alten Roms, weil dieser Zirkus, nicht Maximus, der Zirkus des Nero, dort war, dort fanden die Schauspiele statt, wo man den Christen den Löwen vorgeworfen hat. Da ist auch Petrus gestorben. Es ist sogar relativ wahrscheinlich, dass er wirklich dort gestorben ist und begraben ist. Und hat später die katholische Kirche auf diesem Grab mal erst den alten Petersbasilika und dann später den Petersdom gebaut. Und wisst ihr was, dort auf dem neronischen, wie sagt man neronischen? Von dem Zirkus des Nero, was dort stand auf dem Zirkusdorf? Genau derselbe Obelisk, der heute auf dem Petersdom steht. Es ist der exakt selbe Obelisk. Also es ist der, der, der dort stand, wo Petrus getötet wurde, der steht heute noch da, als derselbe heidnische Obelisk. Und hier wurde Petrus getötet. Und die Kirche, die dort residiert, das ist jetzt meine Spekulation, steht nicht in der Bibel, steht auch nicht bei Ellen White, dass Simon Margus nach dem Tod von Simon Petrus nach einiger Zeit angefangen hat und dass seine Nachfolger angefangen haben, die Geschichte umzuschreiben. Aus den Verfolgern wird plötzlich zurückgeschrieben, dass sie die wahre Kirche sind. Dass dasselbe passiert auch mit den, dann später im frühen Mittelalter, dass die wahre Kirche, als sie dann in die Waldenser getrieben worden sind, plötzlich als die Abspaltung dargestellt wurde und die Kirche in die Waldenser getrieben wurde. Ja, und so wird es immer so sein. Aber dazu mehr nächste Woche.

[56:41] Gut. Wie sind wir noch gekommen? Genau, deswegen. Simon Margus. Also wir haben jetzt eine ganze Reihe von Beispielen, die deutlich zeigen, was der ganze Sinn und das ganze Ziel hinter diesen großen Zeichen Offenbarung 13 sein wird.

[56:57] Hat Jesus auch Zeichen getan und Wunder? Die Gegenseite. Hat er? Ja. Wann hat er nicht so viele Zeichen getan? Es gibt auch Momente, wo er nicht viele Zeichen getan hat. Schauen wir uns das schnell an. Schaut mal Matthäus 12. Das ist interessant, weil immer dann, wenn die Zeichen haben wollten, hat er keins gemacht. Und da können wir was lernen von.

[57:25] Matthäus 12, Verse 38 und 39. Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und haben ihn sogar als Meister angesprochen: Wir wollen von dir ein Zeichen sehen. Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen. Aber es wird ihm kein Zeichen geben werden, als nur das Zeichen des Propheten Jonah. Wow.

[57:52] Was können wir aus dieser Textstelle entnehmen für uns persönlich? Was können wir daraus lernen? Wir sollen Gott nicht herausfordern. Gott möchte niemals, dass wir unseren Glauben auf Zeichen basieren. Simon Margus hat seinen Glauben auf Zeichen basiert. Die katholische Kirche basiert ihren Glauben auf Zeichen. Wenn es ein Zeichen ist, dann ist es von Gott. Und das macht das ganze Verführungspotenzial aus, weil der Satan auch Zeichen machen kann. Und dann wird es ein Zeichen. Und dann kann er ganz schnell Dinge einschleusen. Jesus hat ganz deutlich gemacht: Wenn ihr auf Zeichen wartet, gebe ich euch keine. Nicht, weil ich euch nicht lieb habe, sondern weil es wäre das Schädlichste auf der Welt, wenn ich das beantworte. Aber ein Zeichen gibt er doch. Was ist das Zeichen, das er gibt? Das Zeichen des Jonah.

[58:47] Was ist das Zeichen des Jonah? Ja, eine prophetische Sache. Ja.

[58:57] Genau. Jetzt werden wir nicht noch mal auseinandernehmen, was die drei Tage und drei Nächte bedeuten. Aber ihr kennt das alles. Das ist ein eigenes, spannendes Studium. Aber der Punkt ist der: So wie Jonah im Bauch des Fischers war, so wird Jesus im Bauch der Erde, also in der Erde sein und dann auferstehen. Und der Punkt ist, war Jonah auch ein Zeichen für die Nineviten? Ja oder nein? Ja.

[59:25] Inwiefern? Inwiefern predigt das Wort des Gottes, war das Zeichen. Und genau das war das Zeichen, was die Pharisäer brauchten. Sie mussten das Leben Jesu sehen, was Jesus tun würde und was er gepredigt hat. Keine anderen bestätigenden Zeichen. Einfach, was Jesus getan hat, sein Leben, Kreuzigung, Tod, Auferstehung verbunden mit seinem Wort. Das ist das Zeichen des Jonah. Und das hat wie viel Nineviten überzeugt? Und wie viel der hochgebildeten Theologen in Jerusalem? Ein paar Priester haben sich später bekehrt. Ein paar schon. Aber das ist ja die ganze Ironie des Alten Testaments. Ihr kennt das, ein einziger Prophet ist zu den Heiden geschickt und der bekehrt die gesamte Stadt. Und die ganzen anderen Propheten werden nach Jerusalem geschickt. Jesaja und Jeremia und Hosea oder Samaria. Was passiert mit denen? Alle umgebracht.

[1:00:23] Kann man sich auch überlegen, ob das nicht auch eine praktische Anwendung ist? Du wolltest was sagen.

[1:00:56] Das Problem der Wahrnehmung. Das ist das Problem der Menschen, ganz genau.

[1:01:00] Schaut mal in Johannes 4, Vers 48. Jesus trifft den Nerv, als er das sagt. In Johannes 4, Vers 48. Kennt ihr die Geschichte? In Johannes 4, dort an der Stelle? Worum geht es?

[1:01:18] Genau, das ist auch in Johannes 4, aber nicht mehr in Johannes 4, Vers 48. Da gibt es noch eine andere Geschichte, die man meistens übersieht in Johannes 4. Auch das nicht? Sondern?

[1:01:32] Den Sohn eines königlichen Beamten. Auch interessante Geschichte. Schaut mal in Vers 48. Wir lesen jetzt nicht die Geschichte, nur den Vers, Vers 48. Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.

[1:01:48] Das ist das Grundproblem, was Juden hatten und was heute noch viele Menschen haben. Wenn es nicht Zeichen und Wunder gibt, glauben sie nicht. Was sagt die Bibel? Woher müsste eigentlich der Glaube kommen? Hebräer 11 sagt, dass der Glaube eine feste Zuversicht ist, eine Überzeugung von Taten, die man nicht sieht. Und er kommt aus der Predigt des Wortes Gottes. Und das wissen wir aus? Römer, sehr gut. Kapitel? Zehn? Vers? 17. Römer 10, Vers 17. Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Das war das Zeichen des Jonas. Jonas hat gepredigt. Und am Ende der Zeit haben wir zwei Gruppen von Menschen. Wir haben eine Gruppe von Evangelisten oder von Gläubigen, die werden das Evangelium predigen, und wir haben die Bibel in der Hand. Und in der anderen Gruppe gibt es Zeichen und Wunder. Und die Bibel sagt, die große Masse der Menschheit wird mit den Wundern gehen und nicht mit der Bibel. Und darauf müssen wir uns vorbereiten. Auch uns selbst. Dass die Zeit kommen wird, wo wir unseren eigenen Sinnen nicht trauen können. Wir müssen die Bibel kennen.

[1:03:13] Und wisst ihr, wo es eine Zeit gab, wo das schon mal so war in der Adventgeschichte? 1844. Als nichts, was man sehen, hören, schmecken konnte, darauf hingedeutet hat, dass irgendetwas passiert ist. Nur die Bibel sagt, das steht da schwarz auf weiß, bis zu 2300, und man sieht dann, das muss 1844 sein, wegen Daniel 9. Es deutet auf das Ereignis hin, nichts passiert. Alle, und wir lernen das ja in den nächsten Wochen und Monaten noch, war die große Masse nicht mehr so überzeugt. Nur ganz wenige waren trotzdem noch überzeugt gegen ihre Sinneswahrnehmung. Und das ist ein kleiner Vorgeschmack von dem, was uns in der Endzeit erwartet. Wenn die gesamte Sinneswahrnehmung, die ich habe, gegen das zu sprechen scheint, was das einfache, schwarz auf weiß gedruckte Wort Gottes sagt, dann zeigt sich, ob ich wirklich meine Füße auf dem Felsen habe, oder ob es interessant war, was der Prediger gesagt hat, ob es mich mitgerissen hat, das war logisch, oder was auch immer. Das ist der entscheidende Punkt.

[1:04:23] Jetzt, lasst uns noch etwas anschauen, und zwar in Lukas 2, Vers 34.

[1:04:48] Lukas 2, Vers 34. Kennt jemand die Geschichte, Lukas 2 an der Stelle?

[1:04:59] Genau, das ist, wenn Jesus als kleiner Säugling in den Tempel gebracht wird, und dort dargestellt wird. Vers 34: Und Simon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser Jesus ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird.

[1:05:24] Was nehmen wir aus dem Text? Bezug auf Zeichen. Es wird nicht angenommen werden, oder von vielen nicht angenommen. Was wolltest du sagen, Ronny?

[1:05:42] Jesus ist das Zeichen. Er ist gesetzt zum Zeichen. Das eigentliche Zeichen der Bibel ist Jesus, und zwar der wahre Jesus. Das heißt, jedes echte Zeichen wird immer direkt auf den wahren biblischen Jesus weisen und mit dem in völliger Harmonie sein. Das echte, das eigentliche Zeichen der Bibel ist Jesus selbst. Wenn ich also Jesus habe, habe ich doch keine Zeichen gesehen. Ich bin irgendwie schlechter oder da fehlt mir noch was. Das ist ja oft in den evangelikalen und charismatischen Kreisen die Idee, jetzt habe ich schon Jesus angenommen, aber solange ich nicht in Zungen rede, habe ich noch keinen echten Beweis, dass ich von Gott angenommen bin. Da übersieht man, dass das eigentliche Zeichen schlechthin Jesus ist. Wenn du Jesus hast, hast du das größte Zeichen, das größte Zeichen, das es gibt, ist Jesus selbst. Manchmal denken wir als Christen, ich habe noch niemanden geheilt, ich habe noch keine Weishaltung getan, ich bin wahrscheinlich nur ein Christ vierter Klasse. Aber das müssen wir uns vorstellen. All die anderen Zeichen sind nur periphere Zeichen, nur sekundär, nur am Rande, um in bestimmten Situationen einen bestimmten Sinn zu erfüllen. Jesus selbst ist das Zeichen des Jonas. Er sagt an Lukas, so wie Jonas zu den Nineviten, so bin ich zu dieser Generation, ich bin das Zeichen. Das heißt, niemand von uns muss Minderwertigkeitskomplexe haben, wenn er noch nicht einen Dämonen ausgetrieben hat, sondern wenn wir Jesus im Herzen haben, haben wir das größte Zeichen, das ein Mensch überhaupt haben kann. Das ist auch die Kraft Gottes, die wahre Kraft Gottes, das Zeichen über das Feuer.

[1:07:44] Das Feuer. Wir haben schon einige Geschichten angesprochen. Wo kommt, sammeln wir mal, wo kommt Feuer vom Himmel in der Bibel? Was haben wir schon gesagt? Moment, was war es jetzt? Bergkamel, okay. Okay, was noch?

[1:08:15] Ein symbolisches Feuer. Symbolisch für den Heiligen Geist. Natürlich sah es auch feurig aus, aber genau. Jendi war da, der ist nicht vom Himmel gefallen, oder? Sodom und Gomorra.

[1:08:35] Genau, der wurde einmal angezogen und hat Brandrisse die ganze Zeit. Er ist viel einmal von oben nach unten. Brandopferaltar, okay. Nicht nur in der Wüste, sondern wo ist noch einmal Feuer vom Himmel gefallen in Bezug auf den Brandopferaltar? Als Salomo den Tempel eingeweiht hat. Das wunderbare Gebet spricht, das tolle Gebet. Und dann kommt das Feuer herab. Am Ende des Zeichens. Auf Mauerung 20, ja? Da kommt auch Feuer vom Himmel. Und was macht das Feuer? Verzehrte Ungläubigen. Was noch?

[1:09:23] Eine Geschichte habt ihr auf jeden Fall noch vergessen. Es steht nicht explizit, wir stellen es uns so vor, dass es wahrscheinlich so gewesen ist, aber in der Bibel steht es nicht explizit, dass Feuer vom Himmel gefallen ist, dass Gott das Opfer angesehen hat. Das lässt sich sozusagen hieraus ableiten. Also von daher hast du durchaus recht.

[1:09:47] Genau. Hm, nochmal? Sag nochmal.

[1:09:57] Stimmt, das war andersrum. Das ist nicht Feuer vom Himmel auf die Erde, sondern von der Erde in den Himmel. Aber du bist schon gar nicht so verkehrt. Bleib mal bei dem Elia.

[1:10:11] Als dieser Hauptmann. Kennt ihr die Geschichte? Gehen wir mal wieder zur Zweiten Könige.

[1:10:21] Genau. Zweite Könige 1. Ich kann mich erinnern, die haben ja ungefähr knapp vor einem Jahr das so mal hier durchgenommen. Könnt ihr euch auch noch erinnern? Zweite Könige 1.

[1:10:42] Genau. Da geht es darum, dass der König ist, Moment, wo ist er durchgefallen? Durch eine Luke, nicht wahr? Durch das Gitter. Der König ist durch das Gitter gefallen und liegt todkrank und möchte eigentlich einen Götzen befragen und dann kommt dem Boden Elia entgegen und sagt dann, wieso befragt der König einen Götzen und so weiter. Und dann ist der entscheidende Punkt, dass dann Elia gerufen werden soll. Der König sendet einen Hauptmann mit 50 und die sagen dann zu ihm, du Mann, Vers 9, du Mann Gottes, der König sagt: Komm herab. Elia antwortet dem Hauptmann über 50 und sprach zu ihm: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine 50 verzehren. Da fiel Feuer vom Himmel und verzerrte ihn und seine 50. Er kam rasch herab und wieder fällt Feuer vom Himmel. Und dann kommt der Dritte und was sagt der? Der weiß jetzt, was passiert ist und sagt: Ich werde etwas anderes sagen.

[1:11:48] Genau, der beugte seine Knie und dann sagt Gott: Geh mit ihm mit. Können wir gleich nochmal drüber sprechen. Aber das ist auf jeden Fall auch eine Geschichte, die wir nicht vergessen dürfen, weil es gibt eine Stelle im Neuen Testament, wo darauf noch Bezug genommen wird. Wo jemand sich an diese Geschichte erinnert und sagt: Das würde ich auch mal gerne machen. Als die Jünger nämlich sehen...

[1:12:14] wie Jesus von den Samaritern abgelehnt wird, da sagt Johannes, der junge Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, der später den ersten Johannesbrief geschrieben hat, wo man sagt, das ist die Liebe in Person. Der sagt: "Sollen wir nicht Feuer vom Himmel fallen lassen, so wie Elia?" Und was sagt Jesus? "Du weißt nicht, welchen Geistes du bist. Welches Geisteskind ihr seid." Können wir gleich drüber reden. Das ist, Moment, wo ist das? Das ist in, das müsste Matthäus sein. Habe ich mir nicht aufgenommen. Ah, Lukas 9. Lukas 9, ab Vers 51 bis 56.

[1:13:11] Jetzt reden wir ganz kurz über diese, das war kein Feuer gefallen, aber das hat direkt was damit zu tun. Reden wir ganz kurz darüber, was die uns sozusagen lehren in Bezug auf Offenbarung 13. Nur ganz kurz als Zusammenfassung, dass wir sehen, was ist das Spektrum dieses Feuers, das vom Himmel gefallen ist. Warum sollte Feuer vom Berg Karmel fallen? Als ein Zeichen, nicht wer dem Gott dient. Das war schon klar. Welcher Gott ist wirklich Gott und wer ist nur ein Götze?

[1:13:51] Da waren die Priester und die falschen Propheten, klingelingeling, des Baal und der, wie hieß die andere Göttin? Astarte oder Aschera, insgesamt 850, wenn ich mich recht entsinne, 450 vom Baal und 400 von der Aschera. Gegenüber, wie viele Propheten des Jahwe? Einer. Das ganze Volk Israel dort am Abhang, das war der Berg Karmel, das ist so ein Hügel, da kann man bis weit ins Land hineinschauen. Ihr kennt die Geschichte, Elia lässt in den Vortritt und sie tanzen den ganzen Tag zur Musik und sie rufen: "Baal, Baal, höre uns!" Was heißt Baal, Baal übersetzt?

[1:14:40] Viele werden am Ende sagen zu mir: "Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen..." Sie haben getanzt, sie haben fanatische Sachen gemacht und haben gerufen: "Herr, Herr, Herr, bring Feuer herab!" Was passiert? Nichts. Dann kommt Elia. Wie lange betet Elia, bis Feuer vom Himmel kommt? Ganz kurz. Für den Regen hat es länger gedauert, da ging es um eine andere Lektion. Aber was sagt uns das jetzt in Bezug auf Offenbarung 13? Wenn die Bibel sagt, dass er sogar Feuer vom Himmel fallen lässt. Was sagt uns das?

[1:15:33] Wo man sich ganz schön enttäuschen kann, das heißt auf Klartext, der Satan kann in der Endzeit mehr als im Alten Testament. Logisch. Im Alten Testament konnte er es noch nicht. Aus irgendeinem Grund. Spielt jetzt keine Rolle. Aber der Satan kann in der Endzeit noch mehr als im Alten Testament. Das ist eine ganze Menge. Das also deutlich macht, auch sein Wissen steigert sich, sein Können steigert sich, seine List steigert sich. Denn ihr wisst, ein Mensch, der jahrelang darüber nachdenkt, wie er möglichst Böses tun kann, der wird auch immer besser in seinen Methoden und Techniken. Helmholtz spricht übrigens darüber, dass der Satan die Natur studiert. Er studiert die Naturgesetze, um herauszufinden, er studiert die menschliche Psychologie.

[1:16:24] Was meint er, warum er solche Dinge wie die Unterhaltungsmedien erfunden hat? Das war kein Geistesblitz. Er hat sich genau studiert über Jahrhunderte, wie der menschliche Verstand funktioniert. Wie könnte ich das technisch so machen, um den möglichst schnell und effektiv zu verführen? Wir denken manchmal, da ist irgendein Mensch plötzlich drauf gestoßen. Der Satan plant seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden strategisch, um immer mehr seine Verführungsmaschen enger zu ziehen.

[1:16:52] Wir müssen ganz kurz weitermachen. Berg Karmel war damals das Zeichen, er sollte die Entscheidung bieten, wer ist der wahre Gott? Was beansprucht damit hier Satan durch den abgefallenen Protestantismus in Amerika, der natürlich, haben wir schon gesagt, da die führende Rolle trägt? Was beansprucht er damit? Er will damit zeigen, dass er wirklich wahrer Gott ist. Stellen wir uns mal vor, da fällt wirklich, buchstäblich, Feuer vom Himmel und ich möchte das mal in den Raum stellen. Manchmal wird das sofort vergeistlicht und sagt, das ist geistliches Feuer, das ist der Spiritismus im Ganzen. Aber nehmen wir mal an, da fällt doch wirklich mal Feuer vom Himmel.

[1:17:35] Und dann heißt es, in der Bibel steht eindeutig, die Bibel sagt doch, der, der Feuer vom Himmel fallen lässt, ist Gott. Und da ist jetzt buchstäblich Feuer vom Himmel gefallen. Klare Sache, oder? Ihr seht schon, das Ganze nimmt dramatische Formen an. Und wenn ich nicht dieses Prinzip kenne, dann bin ich verloren. Weil der Satan hat in der zweiten Versuchung auch die Bibel zitiert. Der Satan versucht die ganze Sache, er weiß ja, dass es eine Bibelstelle gibt in der Bibel, die nahelegt, dass damals durch Feuer vom Himmel entschieden worden ist, nur so am Rande.

[1:18:18] Wofür steht Pfingsten? Oder was ist da passiert bei Pfingsten? Der Geist kam herab, um was zu tun? Um die Jünger zur Predigt des Evangeliums zu befähigen, und zwar, um alle Nationen so schnell wie möglich zu erreichen. Gibt es hier ein ähnliches Ziel? Haben wir gesehen, die Zeichen, die ausziehen, um die Könige der Welt zu versammeln, aber nicht zum ewigen Frieden Gottes, sondern zum Krieg Gottes. Ein falscher Geist. Und wird nicht auch behauptet, dass hier der Heilige Geist hinter steckt? Der Heilige Geist, der diese Wunder tut, der Heilige Geist, der uns in Zungen reden lässt, der Heilige Geist, der all diese Phänomene verursacht?

[1:19:10] Was war der Punkt bei Sodom und Gomorra? Warum hat Gott Sodom und Gomorra durch Feuer vernichtet? Für eine Reinigung. Für eine Reinigung, ja. Ein Gericht. Sollte das aber für den jüdischen Völker eine Warnung sein? Soll das eine Warnung sein? Jetzt ist es ja aber nicht Gott, der hier Feuer vom Himmel fallen lässt, sondern Satan. Was wäre sozusagen der Kontrast zu Sodom und Gomorra? Warum hat Gott nochmal Feuer vom Himmel fallen lassen? Um die Ungläubigen zu vernichten. Warum lässt Satan Feuer vom Himmel fallen? Um die Gläubigen zu vernichten.

[1:19:56] Haben wir eine Bibelstelle, die sagt, dass die Zeichen und Wunder tatsächlich eigentlich die Gläubigen zum Ziel haben? Genau, wo steht das? Matthäus 24, genau. Schaut mal, Matthäus 24. Offenbarung hat das natürlich inhaltlich genauso. Matthäus 24, und da steht sogar explizit, Matthäus 24, Vers 24: "Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, also was ist das Ziel, die Auserwählten zu verführen?"

[1:20:38] Der Satan gibt diese großen Zeichen primär nicht, um die noch weiter zu verführen, die schon verführt sind. Das ist bewusst. Manchmal denken wir, diese Zeichen sind dazu da, um die zu verführen, die sowieso schon nicht die Wahrheit haben. Da denken wir ein bisschen zu kurz. Ja, es stimmt, die, die sowieso schon verführt sind, werden sich durch diese Zeichen auch noch mehr bestärkt sehen und auch noch mehr Entscheidungen besiegeln und so weiter, aber das ist nicht der primäre Grund. Da steht, die großen Zeichen werden getan, um, wenn möglich, aber um die Auserwählten zu verführen, wenn es möglich ist.

[1:21:21] Das heißt, der ganze Punkt von Offenbarung 13,13 richtet sich nicht gegen die Pfingstler und Charismatiker, obwohl die natürlich hauptbetroffen sind, sondern er richtet sich gegen die Auserwählten. Ja oder nein? Und nicht, das Beste, entweder um sie auf die Seite Satans zu ziehen, was ihre Vernichtung wäre, oder um sie dann buchstäblich zu vernichten, was in Offenbarung 13 ein paar Verse später kommt.

[1:22:07] Ja, also die Zeichen und Wunder sind ein ganz schweres Kennzeichen des Antichristen, auch in 2. Thessalonicher 2. Dankeschön. Und schon sein Kommen ist dadurch bestätigt worden, schon das Kommen des Antichristen damals ist ein ganz schweres Kennzeichen des Antichristen. Ja, das ist ein ganz schweres Kennzeichen des Antichristen, auch in 2. Thessalonicher 2. Dankeschön. Und schon sein Kommen ist dadurch bestätigt worden, ist dadurch bestätigt worden.

[1:22:39] Übrigens, haben einige Menschen, sind einige Menschen dem vernichtenden Feuer Gottes entronnen? Jetzt ein bisschen schwer. Werden dann, egal, Brandopferaltar. Wofür steht der Brandopferaltar? Dafür sei es im Himmel, der Gott hat damit gezeigt, dass dem das Opfer angenehm war. Das ist angenehm. Es ging letztendlich um die Vergebung der Sünde. Dass durch diese Tatsache, also Gott nimmt das an und der Sünder darf dann wissen, ich bin frei und ich bin bei Gott angenommen. Es geht um das Evangelium.

[1:23:23] Und du hast vorhin etwas Interessantes gesagt. Bei diesen großen Zeichen geht es letztendlich auch um ein falsches Evangelium. Es geht um die Idee, ich bin gerettet. Und es ist etwas, was ganz eng verknüpft ist mit den Wundern. Es geht bei den Wundern ja nicht nur darum, dass jetzt irgendjemand geheilt wird, sondern es geht bei diesen Wunderheilungen ja auch darum, den Menschen deutlich zu machen, das Evangelium, das ihr gehört habt, ist das wahre Evangelium.

[1:23:51] Was für ein Evangelium hören denn die Menschen in solchen Heilungsgottesdiensten und solchen Wunder? Was für ein Evangelium hören die? "Gott liebt dich." Aber das ist ja nicht falsch, oder? Sie hören nichts vom Gesetz. Kennen Sie den Ausspruch: "Einmal gerettet, immer gerettet?" Die Idee ist, du hast einmal Jesus angenommen, du sagst, ich liebe Jesus und jetzt kannst du nicht mehr verloren gehen. Und egal, was du machst, du bist gerettet. Und wenn das so ist, dann kann es ja nicht so dramatisch sein, wenn du vielleicht nicht am Sabbat in die Gemeinde gehst, aber du bist gerettet. Nicht am Sabbat in die Gemeinde gehst, sondern am Sonntag, weil du willst überleben und du willst nicht ins Gefängnis kommen.

[1:24:41] Und dann verstehen wir plötzlich, warum da viele sagen: "Herr, Herr, wir haben doch geglaubt, wir sind errettet. Wir haben es doch wirklich geglaubt." Und sie haben es auch aufrichtig geglaubt. Das Problem ist nicht, dass sie dann aufrichtig all diese Schlussfolgen gezogen haben, das Problem ist, dass sie am allerersten Beginn das Gefühl hatten, ich kann das machen. Und dann haben sie dann aufrichtigerweise all die Konsequenzen ausgezogen. Wenn das so ist, dann kann ich ja das machen, das machen, das machen.

[1:25:21] Das heißt, es geht schon am Fundament los. Deswegen ist das in dem Brandopferaltar nicht zu verachten, obwohl natürlich der Schwerpunkt auf den großen Zeichen liegt. Im Brandopferaltar wurde es damit bestätigt vom ganzen Volk, dass es von Gott angenommen ist, dieses Gebäude, dieses Konstrukt, sowohl bei der Stiftshütte als auch später beim Tempel, dass Gott seine Zustimmung dafür gibt, dass dieses Gebäude für ihn ist, dass es sein Gebäude ist. Und wahrscheinlich so etwas am Ende der Zeit auch passieren wird, dass es ein neues Konstrukt ist von einer neuen Art Kirche, die sozusagen bestätigt wird.

[1:26:03] Viele schauen ja heute auf Israel. Da wird ja auch abgelenkt von der wirklichen Wahrheit. Die meisten Christen eigentlich, die Evangelikalen auch, weiß nicht, ist es bei den Katholiken? Nein, bei denen nicht. Die Katholiken lesen das nicht. Aber auf jeden Fall viele Protestanten, die schauen auf Israel und denken, dass da von dort etwas kommt. Es ist ja auch diese falsche Energie, die in den Kirchen kommt. Ja, absolut.

[1:26:35] Also aus diesem Grundirrwärm kommen dann plötzlich eine ganze Ränge von anderen Dingen, die sich dann je nach Denomination vertiefen in die eine Richtung und in die andere Richtung. Bevor ich schließe, noch eine Sache. Wir schaffen es nicht mehr, den Offenbarung 20 so weit auszuführen. Aber vielleicht ein Punkt. Was soll Offenbarung 20 bewirken? Warum fällt da das Feuer vom Himmel? Sünde wird ausgelöscht. Warum fällt das Feuer hier? Was ist Satans Ziel hier?

[1:27:08] Er will Sünde universal machen. Das Feuer fällt vom Himmel, um Sünde auszulöschen. Das Feuer fällt vom Himmel, um möglichst alle zur Sünde zu führen und um die Gerechtigkeit auszulöschen oder die Gerechten. Es ist immer genau das Gegenteil, immer genau der Kontrast. Man sieht, was Gott vorhat mit seinem Feuer und was der Satan vorhat mit seinem Feuer. Und ihr wisst ja, das wahre Feuer ist ein Beispiel für den Heiligen Geist. Das falsche Feuer ist ein Beispiel für die dämonischen Geister. Das wahre Feuer ist ein Beispiel für die Liebe Gottes, die Erfüllung des Gesetzes. Das falsche Feuer steht für den Gesetzesbruch, die Sünde usw.

[1:27:51] Ich habe nur das Beispiel von Lukas 9 hier angeführt. Wir haben nicht mehr Zeit, über den 2. König einzusprechen. Das wäre so interessant. Johannes hat sich gewünscht, das Feuer vom Himmel fällt aus falschen Motiven. Und Jesus tadelt ihnen und sagt: "Du weißt nicht, wessen Geistes Kind du bist." Er sagt es nicht so krass wie bei Petrus, wo er sagt: "Weich dir von dir, Satan." Aber es geht in dieselbe Richtung. Warum hat sich Johannes gewünscht, das Feuer vom Himmel fällt? Um diejenigen zu bestrafen, die nicht seiner Meinung waren. Und egal, was wir über 2. Könige 1 denken, über Elia, eins ist sicher, Elia hatte nicht diese Haltung. Das ist ganz entscheidend. Elia wollte sie nicht bestrafen.

[1:28:38] Da gibt es einen anderen Punkt, da geht es um die Autorität des Wortes Gottes. Dieser Hauptmann hatte sich herausgenommen, das Wort Gottes herunterzunehmen. "Komm herab, er war der Prophet. Du Mann Gottes, der du Gottes Wort sprichst, folge mir." Und deswegen hat Gott ihn bestraft. Aber der Punkt ist, man kann sich auf eine biblische Geschichte berufen, mit einem falschen Motiv, und dann wird das Ganze satanisch. Und das wird hier passieren. Die Menschen werden sagen: "Das sind christliche Motive, das sind christliche Bibelstellen, das sind christliche Worte, die wir verwenden." Aber das Motiv ist ein falsches. Man will diejenigen aus dem Weg räumen, die nicht der gleichen Meinung sind.

[1:29:24] Ich möchte nur einen Vers anführen. Gehör mal, guck hier, im 2. Thessalonicher 2, das sagt, warum Satan nicht diese Kraft bekommt, mit dem Feuer auf. Darum wird ihn Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen haben an der Ungerechtigkeit. Es sagt, dass Gott zulassen wird, dass sie so große Wunder tun können, damit die Spreu vom Weizen nur getrennt wird, und es besser sichtbar wird, wer der Wahrheit glaubt und wer nicht.

[1:30:11] Genau, dieses ganze Szenario, du hast es gut gesagt, dieses ganze Szenario am Ende teilt die Menschheit in zwei Gruppen. Die, die dem Wort Gottes glauben, und die, die allen anderen möglichen Beweisen glauben. Die, die auf Menschen hören, auf Zeichen hören, auf Wunder hören, auf Emotionen hören, auf ich-weiß-nicht-was hören. Und die, die auf Gottes Wort hören. Da gibt es keine Vermischung mehr. Deswegen wird beides so intensiviert, das Wort Gottes wird immer stärker gepredigt, immer klarer, und diese Sache wird auch immer klarer. Das ist ein Zweipol, Gott ist ja gerecht, er lässt auf der anderen Seite ihre Chance, sich quasi zu zeigen und zu präsentieren.

[1:30:47] Wir müssen zum Ende kommen, aber aus dieser ganzen Thematik heraus ist es wahrscheinlich nur interessant und spannend, wenn wir nächste Woche quasi als, wie soll man sagen, als Special eine Sondersendung haben, eine Joelmedia-TV-Sondersendung haben, wo wir das berühmte Video vom Papst Franziskus und dem Tony Palmer hier gemeinsam analysieren werden. Wer von euch hat das schon gesehen? Ah, schon einige. Habt ihr das ganze Video gesehen? Ja. Die meisten von euch haben wahrscheinlich die Kurzfassung mit Doug Batchelor mit den Untertiteln gesehen, oder?

[1:31:26] Was wir machen werden, wir werden das gesamte Video anschauen, das ist Englisch, ich werde das übersetzen, und wir werden das gemeinsam analysieren, wir werden schauen, weil es gibt schon sehr viele gute Analysen dazu, aber einige Sachen sind bisher noch gar nicht gesagt worden, die da drinstecken, die wirklich für uns von größter Bedeutung sind. Wir werden auch noch in zwei andere Videos reinschauen, die wir dann beim nächsten Mal machen. Dann wird kein Offenbarungsseminar, kein Adventsgeschichtesseminar, sondern dieses Spezial, und dann werden wir uns darauf wieder zusammentreffen. Wir werden es am Samstag noch ansagen, dass wir dann alle, die Interesse haben, kommen können.

[1:32:04] Für euch auch wichtig, die ihr zuschaut, oder dass ihr jetzt die Aufnahme seht, sagt es euren Freunden, Bekannten, wem auch immer. Ein bisschen Bibel-Kenntnis, Offenbarung, um zugänglich zu machen, um der Posaune einen deutlichen Ton zu geben. Ihr Lieben, das erfüllt die Prophetie. Das werden wir das nächste Mal noch mehr sehen. Das wird sehr, sehr spannend werden. Und dazu lade ich euch herzlich ein.

[1:32:32] Jetzt wollen wir noch Gott danken und ihn bitten, dass er uns echten Glauben schenkt, oder? Dass wir uns nicht verführen lassen, sondern dass wir mit beiden Beinen tief eingegraben auf dem Felsen stehen. Und nicht auf losem Sand. Und noch gemeinsam niederknien.

[1:32:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für das Studium, das wir heute haben konnten, dass wir uns Gedanken machen konnten und tiefer eindringen konnten in dein Wort. Habt Dank, dass wir so viele neue Dinge erfahren konnten, dass wir das Licht sehen konnten. Bitte hilf uns, die Lehre daraus zu ziehen, dass wir festen Glauben an dein Wort brauchen. Dass wir nicht auf unsere eigenen Sinne, eigenen Gefühle vertrauen können, sondern dass wir in dieser letzten Zeit wirklich dir folgen, koste es, was es wolle und egal, was andere sagen oder tun.

[1:33:34] Wir haben gesehen, der Satan ist wütend, er hat nur noch wenig Zeit und er wird alle Register ziehen, dass die Gewalt, alle Macht im Himmel gegeben ist und dass der Satan keine Chance gegen dich hat. Und wenn wir auf deiner Seite stehen, werden wir Sieger sein und können jetzt schon Sieger sein und können mit dir durch diese letzte Zeit hindurch gehen. Wir möchten dich bitten, dass du das unserem Herzen jeden Tag uns bewusst machst und uns wachsen lässt im Glauben, dass wir dieses wahre Wunder, die wahre Kraft Gottes in unserem Herzen erleben und damit auch zum Zeichen verantworten werden. Amen.


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