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In diesem Teil des Offenbarungsseminars wird das Konzept des „Bildes des Tieres“ aus Offenbarung 13:14 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, dass das Bild des Tieres nicht nur eine Spekulation ist, sondern biblische Prinzipien hat, die auf Ähnlichkeit und Verweis auf das Original basieren. Es wird untersucht, wie sich dieses Bild im Laufe der Zeit entwickelt und welche Parallelen es zu biblischen Texten wie 1. Mose und Matthäus gibt.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar zum zweiten Teil von Offenbarung 13 Vers 14. Heute kommen wir zu einem spannenden Punkt. Heute geht es um das Bild des Tieres. Da gibt es ja viele Theorien und noch mehr Spekulationen, aber es gibt natürlich auch biblische Wahrheiten, die wir entdecken wollen.

[0:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist gegenwärtig bist, in diesem Raum, in diesem Studium, dass wir verstehen können, was du uns sagen möchtest. Bitte hilfst du uns, dass wir vor Spekulationen bewahrt bleiben, dass wir die biblische Wahrheit so erkennen, wie du sie gemeint hast. Bitte wirke du durch den Heiligen Geist in unseren Herzen, dass wir praktische Wahrheiten entdecken können, die uns näher zu dir ziehen und dass wir gestärkt, geistlich gestärkt aus diesem Studium herausgehen dürfen. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[1:09] Offenbarung 13 Vers 14 und dort sozusagen der zweite Teil. Letzte Woche schon. Weißt du noch, worüber wir letzte Woche so ausführlich gesprochen haben? Da haben wir das Thema der Verführung gesprochen. Könnt ihr euch erinnern? Da ging es darum, wie Satan verführt und was so die Prinzipien der Verführung sind und wie wir uns auch selbst verführen. Denn es hieß ja hier in Offenbarung 13 Vers 14: „Und er ist das zweite Tier aus dem Meer, also aus der Erde, verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.“

[2:05] Wie gesagt, letzte Woche haben wir gesehen das Thema der Verführung. Wir wissen auch schon die Zeichen. Wir haben darüber gesprochen, als wir Offenbarung 13 Vers 13 angeschaut haben. Wir wollen jetzt den zweiten Teil des Verses uns betrachten. Wenn ihr das lest, was fällt euch diesem zweiten Teil besonders auf? Gibt es etwas, was euch heraussticht aus dem Text? Habt ihr es alle gemerkt? Das Tier ist am Leben geblieben. Wir sagen immer tödliche Wunde. Das stimmt, es ist eine tödliche Wunde. Aber manchmal denken wir, die tödliche Wunde hat zum Tod geführt. Aber das Tier, das eine tödliche Wunde bekommen hat, ist nicht auferstanden, weil es war nie tot. Es hat nur eine tödliche Wunde bekommen, ist aber geheilt worden, so sagt Offenbarung 13 Vers 13. Und hier heißt es explizit noch deutlicher als Offenbarung 13 Vers 3, es ist am Leben geblieben. Wir haben ja ausführlich damals über die tödliche Wunde gesprochen, die wann nochmal gegeben worden war? 1798 durch die Gefangennahme vom Papst Pius VI., ganz genau, durch General Berthier. Und dann haben wir ausführlich die Geschichte angeschaut, wie der Papst ja dann seinen Ring zurückbekommen hat und wie dann der Papst dann ins Exil gegangen ist, dort jämmerlich gestorben ist, aber ein Jahr später im Geheimen unter Schutz der Österreicher, die daran Schuld tragen, der Papst, ein neuer Papst gewählt worden ist, der dann auch während der napoleonischen Kriege immer aktiv gewesen ist und so weiter. Und dann langsam, langsam, langsam über die Jahrzehnte wieder weltliche Macht erst angestriebt und dann noch bekommen hat und dann ausgebreitet hat, sodass um 1843, wo wir jetzt in der Adventgeschichte gerade sind, das Papsttum schon fast wieder auf Augenhöhe zu den Protestanten damals war, was so gerade die Missionsbestrebung angeht und sich die auch die Adventisten übrigens mehr und mehr dann mit dem Papsttum auseinandergesetzt haben, als dem Antichristen, wie wir auch schon ein bisschen gesehen haben vorhin.

[4:12] Okay, also das Tier ist am Leben geblieben, aber was ist noch entscheidend an diesem Vers hier? Es geht ja eigentlich gar nicht so sehr um das Tier, sondern worum geht es vielmehr? Ja, zweimal wird gesagt, die auf der Erde wohnen, nicht wahr? Ganz genau. Dass sie mal ein Bild machen. Es geht hier um das Bild des Tieres. Wir wollen erstmal uns die Frage stellen, was ist das Bild des Tieres und dann die Frage stellen, wie kommt es zum Bild des Tieres? Ich habe schon viele Theorien übergehört, was das Bild des Tieres sein sollte und da gibt es fast so viele Theorien wie Auslegung. Fangen wir mal einfach mal biblisch an zu überlegen, wo in der Bibel kommt das Wort Bild vor oder was in der Bibel beschreibt Bild, weil im biblischen Sinne was ist, um ein Bild zu verstehen? Geht es schon los in 1. Mose 1. Nicht nur Adam, sondern sogar auch Eva. Die Menschen wurden geschaffen im Bilde Gottes, das wird betont, im Bilde Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. Das ist 1. Mose 1, Vers 27. Nachdem Gott vorgesagt hat: „Lasst uns Menschen machen, in unserem Bild uns.“ Genau.

[5:45] Lasst uns das mal aufschlagen, damit wir das wirklich sehen, auch wenn wir es auswendig kennen. Das ist nämlich der Schlüssel eigentlich zum Verständnis des Bildes des Tieres. 1. Mose 1, Vers 26 sagt: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bild uns ähnlich.“ Wenn ihr das lest, was können wir schlussfolgern? Aufgrund der Bibel. Es ist ein Abbild. Es ist quasi wie eine Erklärung, das steht: „Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bild.“ Was bedeutet das? Es bedeutet, dass sie uns gleichen, dass sie uns ähnlich sind. Also wenn etwas das Bild von etwas ist, dann hat es nach biblischer Definition eine Ähnlichkeit. Weil manche nehmen einfach den Begriff Bild des Tieres und suchen irgendeine Endzeitmacht, die da noch reinpassen könnte. Da hat man dann das Tier aus dem Wasser, das ist natürlich das Papsttum, und das Tier aus der Erde, das ist die USA, und dann hat man noch das Bild des Tieres und überlegt sich, naja, was fehlt noch? Könnte man vielleicht die UNO nehmen, oder die NATO, oder die Weltnationen, oder irgendwas, was auch noch so mächtig ist. Aber so wollen wir nicht rangehen. Wir müssen erst mal klarstellen, das Bild des Tieres muss dem Tier ähnlich sein. Und die Bibel macht ganz genau, welches Tier, sagt sie. Also das erste oder das zweite Tier? Das erste, das die Wunde vom Schwert hat und am Leben geblieben ist. Das Bild des Tieres muss dem eigentlichen ersten Tier ähnlich sein, oder gleichen.

[7:41] Was fehlt euch noch ein zum Thema Bild in der Bibel? Ja, dass die Stiftshütte auf der Erde wurde abgebaut nach dem Bild. Auch da haben wir die gleiche Idee, dass es sozusagen eine große Entsprechung gibt, eine Ähnlichkeit. Und Adam bekam ja auch einen Sohn nach seinem Bild. Ja, ganz genau, das ist das gleiche Prinzip. In 1. Mose 5 haben wir das, dass er einen Sohn bekommen hat in Vers 3: „Und Adam war 130 Jahre alt, als er einen Sohn zeugte, ihm selbst gleich nach seinem Bild.“ Also haben wir wieder die gleiche Idee. Die gleichen sich, ja?

[8:11] Die zehn Gebote? Was meinst du mit den zehn Geboten? Okay, ja, kommen wir gleich dazu. Es gibt dieses Spiegelbild, das einen verwandelt, Stück für Stück. Also wir haben erstmal, gehen wir zu den zehn Geboten. Den zehn Geboten wird uns verboten, ein Bild zu machen. Aus welchem Grund? Es nicht anzubeten, okay. Schauen wir das uns ganz kurz an. Genau, 2. Mose 20. Das ist gut. 2. Mose 20 und dort Vers 4: „Du sollst dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis“ – da haben wir diese Idee von Bild und Gleichnis, ja? Es gleicht dem, ja? Ein Gleichnis machen – „weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist, bete sie nicht an und diene ihnen nicht.“ Hat dieses Bild des Tieres was mit dem Vers zu tun? Warum hat das was damit zu tun? Die ganze Erde betet das Bild des Tieres an, ja? Wenn das Bild des Tieres angebetet wird, ist das eine direkte oder indirekte Übertretung des zweiten Gebotes. Auch wenn das Tier natürlich kein buchstäbliches Tier ist, nicht wahr, dass es irgendwo gibt, weil kein Tier der Welt hat sieben Köpfe und zehn Hörner, soweit ich weiß. Aber das ist diese Idee. Das Bild des Tieres, okay.

[9:53] Du hast was Interessantes gedacht in Bezug auf Paulus. Welcher Text spricht davon, dass das Bild uns verwandelt? Vielleicht kommen wir zu Paulus ein kurzer Zeit später zurück. Lass uns nochmal Texte lesen, erstmal auf dieses Bild. Nähren wir zusammen den Paulus, dann springen wir nicht so viel hin und her. Gehen wir mal zu Matthäus 22 noch. Matthäus 22 und dort Vers 20.

[10:27] Matthäus 22, um Vers 20 herum, das ist die Geschichte, wo Jesus nach der Steuer gefragt wird. Die kennt ihr, oder? Da wollen sie ihn fangen und sie fragen in Vers 17: „Darum sage uns, was meinst du? Ist es erlaubt dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht?“ Und Jesus sagt: „Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Vers 19, zeigt mir die Steuermünze.“ Da reichten sie ihm einen Dinar und er spricht zu ihnen: „Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift?“ Jetzt, bevor ihr weiterlest. Jesus bekommt eine Münze, eine Steuermünze und er fragt sie: „Was seht ihr?“ Was sehen sie? Das Bild des Kaisers. Warum? Die Antwort ist so einfach, weil die Eingravierung oder Aufprägung auf der Münze genau so aussieht wie der Kaiser. Logisch? Aber das ist die Idee. Das Bild des Kaisers wird nur deswegen als Kaiser erkannt, weil es genau so aussieht wie der Kaiser. Deswegen ist das Bild. Vers 21, die Antwort eben des Kaisers: „Da spricht er zu ihnen: Sie geben dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“

[11:47] Welche Schlussfolgerungen können wir aus diesem Vers, den wir gerade gelesen haben, ziehen in Bezug auf das hier? Den Vers, den wir gerade gelesen haben, Vers 21. Warum sollte man dem Kaiser geben, was des Kaisers ist? Warum? Okay, da gibt es eine Münze. Auf der Münze ist das Bild des Kaisers. Und weil es das Bild des Kaisers ist, muss dieses Bild wohin gehen? Zum Kaiser. Denn der Kaiser hat es darauf geprägt. Das Bild führt zurück zum Kaiser, weil der Kaiser es darauf geprägt hat. Hier haben wir das Bild des Tieres. Wem gehört dann das Bild des Tieres? Dem Tier. Warum? Weil das Tier das Bild geprägt hat. Wer ist das Tier nochmal? Der Vatikan. Könnte es sein, das ist meine Frage, dass der Vatikan, das ist mein Handy, dass der Vatikan dafür verantwortlich ist, was in den USA passiert. Und deswegen sozusagen das Tier, das Bild des Tieres, dem Tier gehört. Und deswegen sagt die Offenbarung 13, dass alle, die das Bild des Tieres anbeten, dann Richtung Tier gelenkt werden. Die USA führen in der Anbetung der Menschen zurück zum ersten Tier. Da ist also eine Abhängigkeit. Genauso wie der Mensch abhängig ist von Gott und zu Gott soll, deswegen sagt es ja: „Gibt Gott, was Gott ist.“ Denn wir alle sind nach dem Bild Gottes gemacht worden. Das ist die gleiche Idee. Und genauso wie auch das irdische Heiligtum als Bild auf das himmlische Heiligtum verweist, so verweist auch das Bild des Tieres auf das Tier. Jedes echte Bild verweist nämlich auf die Realität, von der es ein Abbild ist. Das ist die Idee. Es ist nicht einfach nur ein Abbild, so als zweite Kopie, sondern es verweist zurück, weil es ein Bild ist, verweist es auf das zurück, von dem es ursprünglich kommt.

[14:20] Okay, noch ein Gedanke. Schaut mal in Römer 1, Vers 23. Römer 1, Vers 22. Vers 21. Da geht es um die Menschen im Allgemeinen.

[14:54] Vers 21. Das ist eine interessante Geschichte. Was hat das zu tun mit Offenbarung 13? Seht ihr irgendwelche Parallelen zu Offenbarung 13? Ja, statt sich Gott zu nähern, tun sie das, was Menschengebote sagen? Sehr gut. Seht ihr noch eine Parallele zu Offenbarung 13? Sie haben etwas eingetauscht, nämlich bevor sie das Bild hatten, hatten sie was? Gott. Sie haben nämlich etwas von Gott erkannt. Was haben sie von Gott erkannt? Die Herrlichkeit. Wenn ihr mal ein Vers weiter nach oben schaut, in Vers 20, dann steht, was man von Gott erkennen kann, egal wer man ist. Vers 20. Was der Paulus sagt ist, da gibt es Menschen, die wissen von Gottes Kraft. Dass es Gott gibt und dass er Kraft hat, das ist ihnen bekannt. Und die Frage ist, wie ist es möglich, dass Menschen, die wissen, dass es Gott gibt und dass er Kraft hat, wie ist es möglich, dass sie später ein Bild anbeten, wo doch eigentlich die Schöpfung sie zu Gott führen soll und nicht zum falschen Götzendienst. Seht ihr das? Da gibt es Menschen, die wissen, wo Gottes Kraft ist und sie kennen Gott und trotzdem sind sie irgendwann an dem Punkt, dass sie ein Bild anbeten. Was hat dazu geführt? Dieser Tausch, was hat diesen Tausch bewirkt? Sie haben Gott nicht gedankt. Sie wissen, dass es Gott gibt, danken ihm nicht. Und das ist der erste Schritt.

[17:24] Sie haben Gott nicht gedankt und dann? Was ist der zweite Schritt? Genau, haben nichtiges gedacht. Genau, Überheblichkeit. Was ist nichtiges Denken? Fleischliches, auch sündiges, auch etwas, was keinen Wert hat, was nutzlos ist, weltlich. Wenn ich also von Gott weiß, wenn ich weiß, es gibt Gott und ich weiß, er hat Kraft, aber ihm nicht dafür danke und dann anfange über andere Dinge, die völlig nutzlos sind, vielleicht erst mal sogar harmlos, aber einfach nutzlos, unwichtig, nichtig sind und darüber nachdenke, werde ich stolz und das Herz verfinstert sich. Und wenn das Herz sich verfinstert, ist das keine biologische Beschreibung einer Herzkrankheit, sondern es bedeutet eigentlich, was verfinstert sich? Der Verstand. Und wenn der Verstand sich verfinstert, was passiert dann? Wenn es dunkel wird, dann kann ich nicht mehr sehen. Wenn der Verstand dunkel wird, dann erkenne ich nicht mehr das, was ich vorher erkannt habe. Logisch. Da gibt es Menschen, die wissen von Gottes Kraft. Sie haben Gott nicht gedankt. Und dann beginnen sie, weil sie sich mit weltlichen Dingen beschäftigen, sich selbst zu erheben, sodass sie dann nicht mehr das Licht Gottes erkennen können und am Ende fallen sie in ihr vor ein Bild.

[18:51] Gibt es da eine Parallele zu Offenbarung 13? Ist das Bild des Tieres schon immer da gewesen? Es wird gemacht irgendwann, ja? Wer ist da entscheidend? Welche Nation spielt da eine große Rolle? USA, richtig? Wie waren denn die USA früher mal? Leer. Das stimmt, sie waren leer, ja. Aber geistlich gesehen, wie waren sie mal? Sie waren mal ein Lamm.

[19:28] Übrigens, das mit der Kraft Gottes hat noch eine zweite Wand. Das ist nicht nur die Natur. Schaut mal in Vers 16. Was ist die Kraft Gottes? Vers 16: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft.“ Gottes Kraft und das Evangelium ist einfach dasselbe. Wie heißen dann die Christen in Amerika? Von ihrer Denomination her, die meisten. Sie sind Protestanten, man könnte auch sagen, sie sind Evangelische, Evangelikale. Sie kennen das Evangelium. Oder sie kannten es mal.

[20:08] Und die Bibel sagt, diese Menschen, die das Evangelium kannten, die Protestanten waren, die das Lamm kannten und auslebten. Da kommt es zu einem Bild, das angebetet wird. Götzendienst. Geistlich natürlich. Und jetzt könnt ihr natürlich eins und eins zusammenzählen. Warum kommt das so? Warum wird aus einer der protestantischsten Nationen, die jemals auf diesem Planeten gewesen ist? Sie haben Gott nicht gedankt. Sie haben sich selbst überhoben. Ich frage mal ganz vorsichtig in den Raum, ob es da so Zeichen von Stolz bei den USA gibt. Und nichtiges Gedankengut. Und ich glaube, selbst der größte Ungläubige wird mir zumindest an diesem Punkt festgeben, dass die Bibel recht hat, wenn sie sagt, dass die USA sich in den letzten hundert Jahren größtenteils mit nur noch nutzlosem Unsinn und Schwachsinn beschäftigt hat. Hollywood, die ganze Musik, die Comics. Es sind nur diese weltlichen Dinge. Und die führen dazu, dieses Nichtige, wo man denkt, das ist ja harmlos, das ist nur Unterhaltung. Dieses Nichtige führt dazu, dass das Herz, was passiert? Hebt und verfinstert, sodass man das, was man einmal gesehen hat, nicht mehr gesehen hat. Vor 200 Jahren haben noch alle Protestanten Amerikas geglaubt, dass die zehn Gebote bindend sind. Heute glauben das fast keine mehr. Vor 200 Jahren haben auch die Protestanten noch geglaubt, dass Jesus wiederkommen wird. Heute glaubt das keiner. Viele, viele Irrtümer sind eingedrungen in die protestantischen Kirchen aufgrund dieses Prozesses. Man hat Gott nicht gedankt und hat sich mit Nichtigem beschäftigt. Und das über einen langen Zeitraum. Und so verändert sich das Wesen Amerikas immer mehr. Ganz interessanter Prozess, wie von dem Wissen über Gottes Kraft plötzlich Bilderanbetung entstehen kann. Und dann, wenn ihr die Geschichte weiterlesen werdet, werdet ihr sehen, was alles für moralische Konsequenzen daraus folgen. Das ist dramatisch.

[22:15] Ich habe letztens gelesen, derjenige, der untergeht, der verloren geht, der wird zuerst stolz. In den Sprüchen habe ich es gelesen. Der wird zuerst stolz. Und dann überhebt er sich durch den Stolz. Und dann steht: „Stolz kommt vor dem Fall.“ Genau, Hochmut kommt vor dem Fall. Das ist ja letztendlich Jesaja 14. Er wurde stolz und ist auf den Himmel gefallen. Das ist immer die gleiche Geschichte. Er kannte das Evangelium, hat Gott nicht gedankt, hat Nichtiges gedacht, ist gefallen. In den Götzendienst.

[22:49] Jetzt lasst uns ganz kurz noch Römer 8, Vers 29 aufschlagen. Römer 8, Vers 29. Schaut mal. „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden. Damit er der Erstgeborene sei und der vielen Brüder.“ Um wen geht es hier? Es geht um Christus. Und Christus hat Menschen, die eigentlich Sünder sind, die verwandelt er in was? In ein Bild des Christus. Aber jetzt haben wir hier ein Bild des Tieres. Können wir sagen, was ist ein anderer Name für das Tier aus Offenbarung 13? Vatikan. Ein anderer Name für den Vatikan. Für den Papst und in der Bibel. Christus und Antichrist.

[24:07] Christus verwandelt Sünder in sein Bild. Und der Antichrist verwandelt Christen in sein Bild. In das Bild des Antichristen. Es gibt zwei Heiligungsprozesse sozusagen. Der wahre Heiligungsprozess, in dem ein Sünder in das Bild Christi verwandelt wird. Und dann gibt es den falschen Heiligungsprozess. Es gibt eine falsche Dreinigkeit, es gibt einen falschen Christus. Es gibt auch eine falsche Heiligung, in der nämlich jemand, der auf der anderen Seite steht, nämlich ein Christ, in sein Bild verwandelt. In das Bild des Tieres. Und wisst ihr, genauso wie es bei der falschen Heiligung ist, geht die so sprunghaft oder dauert die lange? Die Heiligung. Schritt für Schritt. Ein langwieriger Prozess. Genauso ist es auch mit der Entstehung des Bildes des Tieres. Das ist nicht einfach so, dass irgendjemand mal ein Akt unterzeichnet und sagt, jetzt haben wir eine Organisation, das ist das Bild des Tieres. Sondern damit ist beschrieben, dass Menschen, die auf der anderen Seite stehen, über einen langwierigen Prozess quasi für den Antichristen geheiligt werden. Abgesondert werden für ihn. In sein Bild verwandelt werden.

[25:28] Übrigens, was sagt die Bibel? Wie werden wir verwandelt in das Bild Christi? Indem wir auf ihn schauen. 2. Korinther 3, Vers 18. Das hast du gemeint, oder? Lass uns aufschlagen. 2. Korinther 3, Vers 18.

[25:53] 2. Korinther 3, Vers 18. „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“ Der Heilige Geist verwandelt einen Feind Gottes in einen Freund Gottes Stück für Stück. Aber die falschen Geister, die Dämonen, verwandeln die Freunde Gottes in Feinde Gottes. Warum? Diejenigen schauen auf Christus. Und diejenigen schauen erst ganz woanders hin. Und werden dadurch verwandelt. Und wenn sie das Bild des Tieres werden, heißt das, sie schauen auf Rom. Schauen auf Rom, wie Rom das gemacht hat. Und je mehr sie auf Rom schauen, desto mehr werden sie ein Bild von ihm. Je mehr sie römische Prinzipien in die Kirche einbauen, je mehr sie römische Lehren einbauen, je mehr sie römische Gottesdienstformen einbauen. Diese ganze meditative Beten und all diese ganzen Dinge, die jetzt momentan in der protestantischen Welt so verbreitet sind. Die alle von Ignatius von Loyola kommen. Desto mehr verwandeln die sich in das Bild des Antichristen.

[27:05] Also was ist das Bild des Tieres? Es ist nichts weiter, als dass die Protestanten katholisch werden. Vielleicht nicht im organisatorischen Sinne, aber im inhaltlichen Sinne. Das Bild des Tieres, das Bild von mir, bin ich ich. Es ist immer noch eine eigene Entität. Aber das Bild von mir entspricht mir so sehr, dass man, wenn man das Bild des Tieres sieht, weiß, wer ich bin. Die Protestanten werden im Wesen so und in ihrem Denken so katholisch werden, dass wenn man sie sieht, genauso gut auch die katholische Kirche sehen könnte. Und das kommt mir fast so vor, als ob ich ein Déjà-vu hätte. Als ob wenn ich vor kurzem jemanden stand von einer großen Gruppe von Protestanten und gesagt hätte: „Vielleicht sind wir jetzt alle wieder katholisch.“ Das ist genau dieser Prozess. Es geht um das Bild des Tieres. Wir werden das nächste Mal sehen, was dann bewirkt, dass das Bild des Tieres auch so lebendig wird. Denn momentan ist es hier nur ein Todesbild. Es wird lebendig werden, etwas tun. Das haben wir dann nächste Woche. Wir müssen jetzt festhalten, das Bild des Tieres ist nicht einfach irgendeine Geheimorganisation. Das Bild des Tieres ist die Tatsache, dass aus dem protestantischen Amerika ein de facto katholisches Amerika wird. Ob die am Ende die exakte gleiche Struktur haben wie die katholische Kirche, das spielt nicht so sehr die Rolle. Es wird so ähnlich dem sein, dass es auf die katholische Kirche hinweist, dass es in der Essenz dasselbe ist. Dass sie genauso handeln und dass sie letztendlich der katholischen Kirche gehören. Und wenn man darüber nachdenkt, wie viele Richter im obersten Gerichtshof katholisch sind und dass die alle ihren obersten Gehorsam immer dem Papst schuldig sind, nicht dem Staat, dann sind das schon Dinge, wo wir die Schritte schon sehen in die Richtung.

[29:59] Was lernen wir daraus? Wir lernen daraus, dass Satan für alles ein Gegenstück hat. Sogar für Heiligung. Wer hätte das gedacht? Es gibt eine falsche Heiligung und die gibt es nicht nur auf Staatsebene, die gibt es auch in unserem Leben. Wenn wir auf die falschen Dinge schauen, wir alle werden geheiligt. Die Frage ist nur, in welche Richtung? Denk mal darüber nach. Man kann gar nicht nicht geheiligt werden. Die Frage ist nur, in welche Richtung bist du geheiligt? Wirst du in die richtige Richtung geheiligt, auf das Bild Gottes hin oder wirst du auf das Bild des Antichristen geheiligt? Das entscheidet sich daran, womit du dich beschäftigst. Deswegen werden am Ende der Zeit zwei Gruppen sich fest entschieden haben. Die einen für das Siegel, die anderen für das Mal seines Tieres, weil sie sich mit diesen Dingen beschäftigt haben. Dadurch verwandelt worden sein.

[29:38] Nächste Woche werden wir mehr darüber erfahren. Wer von euch möchte sagen, ich möchte nicht nur geheiligt werden, ich möchte auf die richtige Richtung geheiligt werden, ich möchte das Bild Christi in meinem Leben zeigen. Und auch gemeinsam beten, lasst uns dazu aufstehen. Oder lasst uns wieder knien, womöglich.

[29:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dieses interessante Studium. Dass wir lernen durften, was dein Wort sagt. Wir möchten dich bitten, dass wir die praktische Lektion mit nach Hause nehmen. Dass wir uns immer verändern, aber du uns dazu aufrufen möchtest, dass wir uns in die richtige Richtung verändern. In die richtige Richtung geheiligt werden, nämlich auf dich hin. Dass wir nicht das verlieren, was wir schon haben, sondern das, was wir noch nicht haben, bekommen. Nämlich dein Charakter, dein Wesen. Dass wir immer weiter wachsen in dir. Wir möchten dich bitten, dass du bei uns bist. Und dass du uns jeden Tag hilfst, durch Anschauen verändert zu werden, weil du es verheißen hast in deinem wunderbaren Wort. Hab Dank dafür, Jesus. Amen.

[30:43] Damit verabschieden wir uns für heute. Nächste Woche geht es an dieser Stelle weiter. Wir werden Markus 13, Vers 14 betrachten. Und wir werden sehen, ob Jesus doch noch im Jahr 1849 wiedergekommen ist. Und was die Adventisten dort gemacht haben in den letzten Monaten des Jahres. Freut euch darauf und Gottes Segen bis dahin.


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