In dieser Predigt wird Offenbarung 13, Vers 15 behandelt, der die Belebung des Bildes des Tieres beschreibt. Christopher Kramp erklärt, wie dieses Bild des Tieres als eine Mischung aus Staat und Kirche verstanden werden kann und wie es durch den „Geist von unten“ lebendig wird. Der Vortrag zieht Parallelen zu biblischen Ereignissen wie der Erschaffung Adams und dem Standbild Nebukadnezars, um die Bedeutung von Gehorsam und Anbetung in der Endzeit zu verdeutlichen. Es wird betont, dass wahre Anbetung im Gehorsam gegenüber Gott liegt und dass die Wahl, wem wir gehorchen, letztendlich bestimmt, wen wir anbeten.
29.04.2014 Offenbarung 13:15
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] So, hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Wir haben heute was ganz Spannendes vor, nämlich Offenbarung 13, Vers 15. Und da geht es um das Bild des Tieres, das lebendig wird. Und wir haben letztes Mal schon angefangen, über das Bild des Tieres zu sprechen. Ihr könnt euch wahrscheinlich daran erinnern. Es ist etwas, was sehr aktuell ist und sehr, sehr wichtig für unsere Zeit.
[0:21] Wir wollen erst einmal noch beten, dass Gott uns Weisheit schenkt, denn das, was wir jetzt studieren, das hat es durchaus in sich. Also lasst uns niederknien zu dem Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Dank sagen, dass wir zu dir kommen können. Wir möchten dir Dank sagen, dass wir durch dein Wort erfahren dürfen, was in der Zukunft sein wird. Wir möchten dir Dank sagen, dass wir vertrauen dürfen, dass dein Wort auch wahr ist und dass wir nicht nur über die Zukunft Bescheid wissen, sondern dass wir auch über unser eigenes Herz Bescheid bekommen. Und wir möchten dich bitten, dass du auch heute, wenn wir Offenbarung 13 studieren, mit all den Endzeit-Themen, die darin enthalten sind, dass du auch trotzdem zu unserem Herzen sprichst, dass du uns geistlich auftankst, damit wir in deiner Gerechtigkeit vorangehen können, egal was da kommen wird. Und wir möchten dich bitten, dass du jetzt so sprichst durch deinen Heiligen Geist, nach deiner Verheißung, im Namen Jesu. Amen.
[1:23] Offenbarung 13, Vers 15. Da geht es um das Bild des Tieres. Lesen wir gemeinsam und dann schauen wir uns die Details an. Offenbarung 13, Vers 15. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres, einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
[2:06] Auf den ersten Blick. Was wird hier also gesagt? Was ist der Inhalt dieses Verses? Genau, da gibt es also eine Todesstrafe. Was haben wir vorher noch? Also das Bild des Tieres wird quasi lebendig gemacht. Und als es lebendig gemacht ist, was macht es dann? Dann redet es. Und durch dieses Reden bewirkt es, genau, es bewirkt eigentlich eine Anbetung von was? Wie heißt es denn? Genau, es bewirkt, dass es selbst angebetet wird. Anbetung des Bildes. Und wenn das nicht geschieht, Todesstrafe. Eigentlich ziemlich deutlich. Das Bild des Tieres wird lebendig gemacht. Es bekommt einen Geist verliehen, heißt es. Dadurch redet es, was dazu führt, dass das Bild angebetet werden soll und darauf liegt die Todesstrafe.
[3:31] Gut, jetzt lasst uns erstmal noch mal einen Schritt zurückgehen und uns daran erinnern, was wir letztes Mal herausgefunden haben aus Offenbarung 13, Vers 14, was denn das Bild des Tieres eigentlich erstmal ist. Könnt ihr euch erinnern? Was ist das Bild des Tieres? Ist das die UNO? Sind das die Illuminaten? Wer ist das Bild des Tieres? Ja, wir hatten davor gesprochen, dass es das zweite Tier, die USA ist und dass sie etwas bilden. Ich weiß, denn das zweite Tier ist nicht explizit identisch mit dem Bild des Tieres, richtig? Denn das Bild des Tieres ist ja das Bild von welchem Tier? Von dem ersten Tier. Und könnt ihr euch erinnern, was wir gesagt haben, was dieses Bild des Tieres also meint? Genau, Bild des Tieres hatten wir gesagt, ist, wenn der Protestantismus, vor allem in den USA, natürlich, weil es spielt ja prophetisch in den USA, wenn der sich annähert oder so aussieht wie der Katholizismus. Ob er jetzt dann technisch Katholizismus ist oder nicht, er sieht so aus. Er handelt genauso wie. Er macht dasselbe wie. Was ist das Kennzeichen des ersten Tieres gewesen, der katholischen Kirche? Was haben die so gemacht, woran man dann auch den Protestantismus erkennen könnte? Was war das Besondere an diesem ersten Tier gewesen, an diesem Vatikan, Rom, wie man es immer nennen will? Es waren Gesetze, genau. Aber auch die Nationen vorher haben ja Gesetze erlassen. Die Römer haben Gesetze erlassen, die Perser haben Gesetze erlassen, die sogar unveränderlich waren. Genau, dieses Tier ist eine Mischung aus Staat und Kirche. Das ist der entscheidende Punkt. Es ist eine Mischung aus Staat und Kirche, während in Offenbarung 13 eigentlich das zweite Tier, was für ein Verhältnis von Staat und Kirche hat? Die USA haben was für ein Verhältnis von Staat und Kirche? Trennung. Könnt ihr euch erinnern? Die beiden Hörner, Kaiser, Gott. Kirche und Staat getrennt. Republikanismus, Protestantismus. Das heißt, ausgerechnet jene Macht, bei der Kirche und Staat getrennt sind, verwandelt sich in das Bild der katholischen Kirche, wo Staat und Kirche verbunden sind. Was also faktisch bedeutet, die Protestanten müssen politisch aktiv werden. Der Protestantismus muss versuchen, oder wird versuchen nach der Bibel, oder tut es ja schon, sich in die Affären des Staates einzumischen. Und das ist sozusagen der eigentliche Punkt bei dem Bild des Tieres. Erleben wir das schon in Amerika, dass die Protestanten, die Evangelikalen sich in die Politik einmischen? Aber am laufenden Meter. Wenn man ein bisschen das verfolgt in den letzten 20, 30 Jahren, man spricht davon, der religiösen Rechten, von denen kein Präsident kann gewählt werden, ohne dass er nicht denen auch zumindest so ein bisschen huldigt und so ein bisschen ein paar bibeltreue Sätze lossagt. Ansonsten wählt ihn keiner. Wie auch immer, das man zu bewerten hat. Aber der Punkt ist der, das ist etwas, was es schon lange gibt.
[7:26] Aber die Bibel spricht nicht nur davon, dass ein Bild des Tieres existiert, sondern dass es lebendig gemacht wird. Was ist die logische Schlussfolgerung, wenn es in Offenbarung 13, Vers 15 lebendig gemacht wird? Es war vorher schon da, aber noch nicht lebendig. Gibt es irgendeine Stelle in der Bibel, wo jemand schon da ist, aber noch nicht lebendig? Adam. Genau. Wie war das bei Adam? Erst war er geschaffen, war die Form da. Und Adam war geschaffen nach dem Bild Gottes. Und dann hat Gott seinen Geist hineingebracht. Und dann war er lebendig. Dann konnte er reden. Und was war dann seine Aufgabe? Er war Vizekönig. Vizekönig unter wem? Vor Gott. Also er war Vizekönig über die Tiere. Der eigentliche König war Gott, weil er war nach dem Bild Gottes gemacht. Warum? Weil Gott hatte ihn erschaffen. Jetzt haben wir das Bild des Tieres. Das wird zunächst auch einmal geformt. Wonach wird es geformt? Nach dem Bild des Tieres. Wer hat hier Adam geformt? Christus. Wer formt hier das Bild? Der Antichrist. Und zwar nach seinem Bild. Das ist quasi ein zweiter Schöpfungsvorgang. Denn wenn man Gott sein möchte, muss man was sein? Schöpfer. Schöpfung gibt einem das Recht, angebetet zu werden. Nur das Problem ist, der Satan kann nicht wirklich schöpfen. Aber die Art und Weise, wie das beschrieben wird, ist so Schöpfungssprache. Seht ihr das? Er hat etwas geformt und dann haucht er seinen Geist hinein. Das heißt, das Tier formt etwas und dann haucht es seinen Geist. Also diesen Geist von unten, sage ich immer. Und dann wird es lebendig. Und Adam war ein Vizekönig. Was wird wohl dieses Bild des Tieres sein? Ein Herrscher, aber nur ein Vizekönig. Warum? Wer war denn hier der König? Gott, weil nach seinem Bild war gemacht. Wer ist denn hier der König? Der Papst, der nach seinem Bild ist dieses Bild des Tieres gemacht. Es herrscht, aber im Auftrag von jemand anders, der darüber steht. Und genau das sagt die Bibel voraus, dass die Protestanten Amerikas Weltherrschaft anstreben, aber nicht als souveräne Macht, sondern quasi wie ein Vizekönig, der das tut, was das Tier sagt. Das ist diese Idee von dem eingehauchten Bild, der eingehauchten Geist.
[11:20] Lass uns mal noch ein... Übrigens, das ist ganz interessant. Schaut mal mit mir ein paar Texte über normale Götzen. Denn dieser, das sind Götzen, nicht wahr? Ein Bild, das angebetet wird, das sind Götzen. Was sagt die Bibel normalerweise über Götzen? Wir sollen uns keine machen, okay? Was noch? Man darf sie nicht niederfallen, man soll sie nicht anbeten. Was sagt sie noch? Was sagt sie über Götzen? Was sind so allgemeine Aussagen, die die Bibel normalerweise über normale Götzen macht, die es so gibt? Ja, stimmt, Götzen können viele Dinge sein. Ja, das stimmt. Was man höher als Gott stellt, ja? Sie sind tot. Das ist der entscheidende Punkt. Dankeschön. Lass uns mal ein paar Textstellen anschauen. In Psalm 135. In Psalm 135 und dort Vers 17. Da geht es um die Götzen, Vers 15 schon. Die Götzen der Heiden sind Silber und Gold, von Menschenhand gemacht. Vers 16. Sie haben einen Mund und reden nicht. Augen haben sie und sehen nicht. Ohren haben sie und hören nicht. Auch ist kein was? Odem oder Atem. Wie heißt Odem oder Atem auf Hebräisch? Wisst ihr das? Das Wort Ruach. Geist. Es ist kein Geist in ihnen. Aber in dem Götzen ist Geist und er redet. Noch ein Beispiel. Andere Stelle. Schaut mal. In Jeremia 10, Vers 14. Dumm steht jeder Mensch da, ohne es zu begreifen. Und jeder Goldschmied wird an seinem Götzenbild zustande, denn sein gegossenes Bild ist Betrug und Leben haben sie nicht. Okay. Hat jemand eine andere Übersetzung außer "Leben haben sie nicht"? Ein Trugbild. Kein Atem, genau. Kein Geist ist in ihnen. Kein Atem. Das sind und wir könnten viele andere Stellen anführen. Normalerweise haben Götzen keinen Atem und sie reden noch nicht. Aber dieses Götzenbild ist außergewöhnlich, denn es hat Atem und es redet. Könnt ihr sehen? Das ist natürlich jetzt nur übertragen, weil es natürlich kein echter Götze. Aber die Idee dahinter ist, wenn ihr das jetzt biblisch betrachtet, das ist mehr als normal.
[14:28] Hatten wir schon eine andere Stelle in Offenbarung 13, einen anderen Vers in Offenbarung 13, wo auch der Satan etwas gemacht hat, was normalerweise eigentlich gar nicht kann? Feuer vom Himmel fallen lassen, nicht wahr? Normalerweise kann der Satan nicht Feuer vom Himmel fallen lassen, aber in Offenbarung 13 steht, dass er sogar Feuer vom Himmel fallen lässt. Außergewöhnlich. Das heißt, hier haben wir einen ähnlichen Punkt. Normalerweise können Götzen nicht reden oder einen Atem in sich haben, aber hier schon. Das heißt, der Satan tut etwas Außergewöhnliches. Das, was man sich gar nicht vorstellen kann, geschieht. Das ist natürlich nur übertragen. Buchstäblich könnte es natürlich nicht, aber das ist sozusagen die Idee dahinter. Außergewöhnlich. Nun, was bedeutet das eurer Meinung nach, dass dieses Bild des Tieres, das sich ja schon formt, lebendig wird? Was ist der Unterschied zwischen einem toten Bild des Tieres und einem lebendigen Bild des Tieres? In der Praxis. Was könnte das bedeuten? Es sieht vielleicht so aus wie. Es lebt. Es geht weiter.
[15:35] Jetzt schaut mal mit mir ganz interessanten Text an. Zu diesem Punkt in Jakobus 2, Vers 26. Jakobus 2. Lesen wir den gemeinsam. Gut mitdenken. Jakobus 2, Vers 26. Denn gleich wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot. Jetzt schauen wir die Gleichung mal auf. Was ist die Gleichung, die mathematische hier in Jakobus 2, Vers 26? Oder lassen wir positiv formulieren. Leib plus Geist gleich Leben entspricht. Glaube plus Werke gleich geistliches Leben. Geistlich. Könnt ihr sehen, dass Jakobus sagt, dass Leib und Glaube zusammenhängen und Geist und Werke? Das Bild des Tieres ist zunächst nur Leib und dann kommt der Geist dazu und dadurch wird es lebendig. Der Unterschied zwischen Vers 14 und 15 ist ja, das Bild des Tieres ist hier sozusagen nur etwas, was geglaubt wird. Das heißt, die Protestanten Amerikas, sie glauben daran, dass sie mit dem Staat zusammenkommen müssen. Das ist eine Idee, eine Überzeugung, eine Ideologie, eine Theologie. Der Unterschied ist, dass wenn der Geist kommt, passiert was? Sie tun das, was sie vorher nur geglaubt haben. Könnt ihr das sehen? Wenn der Geist kommt, kommen die Werke. Das heißt, von Vers 14 zu Vers 15 sehen wir die Formierung dieses Bildes des Tieres zu dem Punkt, dass es jetzt aktiv wird, dass es jetzt etwas tut. Aber wenn ein Protestantismus als Staat, Kirche, wie soll man sagen, sich in den Staat hinein mischt und dann aktiv wird, wie kann man aktiv werden? Wirklich, dass man etwas bewirken kann in der Politik. Was muss man tun? Man muss sich wählen, man muss Teil werden in der Politik, sodass man dann, wenn man etwas bewirken will, was muss ich tun als Politiker, wenn ich etwas bewirken will? Ich muss sprechen, da kann ich schon ein bisschen was bewirken, aber so viel bewirke ich meistens nicht. Also, wenn ich Bundeskanzler bin und ich möchte bewirken, dass wir alle 5 Prozent mehr Steuern bezahlen, was muss ich tun? Überzeugen reicht da nicht. Ich muss ein Gesetz erlassen, ansonsten wird es nicht. Ich kann mir den Mund reden, es wird keiner 5 Prozent mehr Steuern bezahlen. Ich muss ein Gesetz erlassen, weil dann bewirke ich es. Der Unterschied ist der, dass durch diesen Geist, der verliehen wird, dieses Bild des Tieres anfängt jetzt, es fängt an zu reden. Könnt ihr euch daran erinnern, dass wir gesagt haben, das Reden einer Nation und das Reden eines Tieres, das Gesetz erlässt. Die Protestanten fangen an, sozusagen in die Gesetzgebung sich einzumischen. Nicht einfach nur zu sagen, hey, wir beten für unseren Präsidenten und ja, unser Präsident sollte auch evangelikal sein und wir möchten keine Unglaublichkeit als Präsident, sondern Herr Präsident, könntest du bitte dieses Gesetz durchdrücken? Und übrigens, eine Sache vielleicht noch zu Vers 14. Schaut mal in Vers 14, von wem die ganze Initiative ausgeht.
[19:46] Gesundheit. Offenbarung 13, Vers 14. Es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Wer ist die fundamentale Macht, Autorität, von der sich letztendlich dieses Bild des Tieres ableitet? Wer formiert sie letztendlich? Nein, nein, nein, nicht raten. Schaut. Wer formt letztendlich das Bild? Steht im Text. Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Wer tut es? Die Menschen, die Bevölkerung. Es ist nicht von oben nach unten einfach nur raufgedrückt, sondern es sagt ihnen, also es ist natürlich, es erlässt Gesetze, es pusht in die Richtung, es manipuliert und so weiter, aber die eigentliche, letztendliche Autorität kommt von der Bevölkerung. Wie nennt man das, wenn die Autorität von der Bevölkerung kommt? Demokratie. Offenbarung 13 macht deutlich, das Bild des Tieres wird in einem demokratischen Land geformt. Es sagt ihnen, mach das. Und die Menschen machen das, die Menschen wählen das. Denn wenn, schaut, der Punkt ist, eine diktatorische Macht in den USA kann nicht gewählt werden, kann nicht stehen, es sei denn, dass die Menschen es selbst wählen. Das ist Demokratie. Und wenn die Menschen das dann wählen, wenn die Menschen durch ihre Wahlentscheidung das fördern, dass dieses Bild des Tieres Macht gewinnt, dann ist es am Ende ein ganz demokratischer Prozess gewesen. Die Bibel macht also deutlich, dass die Bewegung, die die Sonntagsheiligung und alles, was damit zusammenhängt, in die Gesetzgebung einbringt, ist eine Bewegung, die kommt vom Volk aus. Die ist natürlich gesteuert, natürlich sind Pläne gelegt, natürlich wird das alles und so weiter, aber in der Öffentlichkeit wird es so aussehen, als ob es das Volk möchte. Das ist übrigens identisch mit dem, was der Gast der Beißabung sagt. Das ist nicht einfach in Hinterstübchen zusammengefriemelt und dann wird das schnell irgendwo durchgedrückt, ohne dass es jemand kriegt. Das wird eine Massenbewegung sein. Das ist interessant. Übrigens, ihr wisst, dass Hitler auch gewählt worden ist, ganz demokratisch. Das nur am Rande. Das ist also durchaus möglich. Demokratie führt nicht immer zu Demokratie. Wenn man die Menschen nur richtig manipuliert, und das sehen wir auf Offenbarung 13, dass da Manipulationen am Rollen sind. Und was damit auch gemeint ist, dass wenn es die Menschen sind, die auf der Erde wohnen, dann sind es nicht nur am Ende die USA, sondern es gibt noch mehr Nationen, die da teilnehmen werden. Am Ende werden es alle Nationen machen, wie wir schon gesagt haben.
[23:08] Jetzt, soweit deutlich erstmal. Dann lasst uns noch eine Frage beantworten, nämlich die. Diese Anbetung des Bildes, verbunden mit einer Todesstrafe, woran erinnert euch das? Daniel 3, da kann man das gar nicht sehen. Welche Parallelen zwischen Daniel 3 und Offenbarung 13 könnt ihr euch aus dem Kopf überlegen? Gibt es da Parallelen? In beiden Fällen geht es um Anbetung, in beiden Fällen geht es um ein Bild. Ein geistiges und ein buchstäbliches. Es soll von allen angebetet werden. Was noch? In beiden Fällen gibt es Gesetze. Nebukadnezzar lässt ein Gesetz, damals war es nicht demokratisch, weil er war der Staat. In beiden Fällen gibt es ein Gesetz. In beiden Fällen gibt es ein starkes Argument, Todesstrafe, um die Leute zur Not zu zwingen. Werden sie von Anfang an gleich gezwungen mit der Todesstrafe? Wie war es bei Nebukadnezzar? Wie hat Nebukadnezzar sie dazu überreden wollen? Mit was? Mit der Musik? Das ist kein Zufall, oder? Es war Musik, die in Daniel 3 dazu geführt hat, dass die allermeisten sich niedergebeugt haben. Offenbarung 13 spricht von den USA. Haben die USA einen kleinen Anteil an der Weltmusik heute, die so gespielt wird? Könnte es sein, dass sie heute auch ihren Stil quasi in der ganzen Welt verbreiten, egal ob man in China, in Argentinien oder in Deutschland ist, dass die Musik, die aus Amerika kommt, eine bestimmte Form von Musik, irgendwo überall den Weg rangefunden hat und die Menschen vorbereitet auf das Mahlzeichen des Tieres. Denn Daniel 3 spricht typologisch vom Mahlzeichen des Tieres. Anbetung. Falsche Anbetung. Was gibt es noch für Parallelen? Also Musik. Wollte nicht zu lange über die Musik reden, aber das ist ein wichtiger Punkt. Feuer, ja. In dem einen Fall ist es mehr eine Verführung, im anderen Fall mehr eine Strafe, aber in beiden Fällen haben wir Feuer auch, das stimmt. Gibt es noch mehr Parallelen, Offenbarung 13, Daniel 6? Ein paar Parallelen habt ihr noch nicht genannt. Daniel 3, genau. Daniel 3 und Offenbarung 13, Entschuldigung.
[26:22] Ja, also hier dieses zweite Teil jetzt mit dem Bild des Tieres. Was war denn das für ein Standbild, das sie anbeten sollten? Das war das Bild des Königs, interessanterweise, ja. War denn das ganz verkehrt? War das Bild, war das ganz verkehrt? Was war gut daran? Das war das Standbild, das ganze Standbild? Es war eine Verfälschung der Wahrheit, aber es enthielt noch Wahrheit. Der Kopf von dem goldenen Standbild war hundertprozentig biblische Wahrheit, aber der Rest nicht mehr. Das hier ist nicht alles verkehrt. Es ist eine Vermischung von Wahrheit und Lüge. Manche Sachen sind hundertprozentig richtig, aber manche Sachen sind geändert. Da ist zum Beispiel die Prophetie weg, so wie in Daniel 3 auch die Prophetie weg war. Da war nur noch Nebukadnezar, keine Europäer sind, kein Griechenland, keine zukünftigen Reiche, keine Prophetie mehr. Hier ist auch die Prophetie weg. Da ist auch der Stein weg. Wovon steht der Stein? Jesus Christus mit seiner Wiederkunft in dem Gericht weg. Und dessen hat man geheime Entrückung oder Millennium einfach nur oder sonst was, ja. Was gibt es noch für Parallelen? Daniel 3 auf Offenbarung 13. Was ganz Wichtiges habe ich noch nicht gesagt. Ich habe bisher nur noch die negative Seiten gesprochen. Es gibt die Übrigen, ja. In Daniel 3 gibt es ein paar wenige, nämlich wie viel? Drei, die stehen bleiben und die lieber sterben als Gottes Gebote brechen. Übrigens, welches Gebot wurde denn eigentlich spezifisch übertreten beim Anbeten des Bildes? Welches soll spezifisch übertreten werden? In der Praxis wird es dann was für ein Gesetz sein? Das vierte. Das zweite und das vierte. Das zweite und das vierte, beide weggenommen oder geändert. Eins in Daniel 3, eins auf Offenbarung 13. Übrigens, wie groß ist das Standbild in Daniel 3? Es ist 60 Ellen hoch und 6 Ellen breit. Es gibt so viele Parallelen zwischen Daniel 3 und Offenbarung 13. Wir mussten mal als Hausaufgabe auf der Missionsschule irgendwie so viele finden, wie wir finden konnten und es hört gar nicht auf. Also da kann man bestimmt 20 Parallelen finden oder so. Wenn man sich mal die Zeiten im Vers mit dem Vers vergleicht, das ist eine super enge Verbindung zwischen den beiden Kapiteln.
[29:46] Übrigens, was ist eigentlich Anbetung? Hier geht es um die Anbetung. Was ist Anbetung? Denn die Frage ist, werden dann in der Endzeit wirklich Menschen niederfallen? Nein. Da werden die Menschen nicht niederfallen, weder vom Papst noch vor irgendwelchen protestantischen Führern. Die werden ja auch nicht vor dem Sonntag an sich niederfallen. Warum nennt die Bibel das Anbetung, wenn sie gar nicht niederfallen, wenn sie gar nicht sagen... Anbetung hat was zu tun auch mit der Frage des Tages der Anbetung und der Art und Weise der Anbetung. Das heißt, da haben wir schon einen ganz tollen Hinweis auf den Sabbat. Denn von allen 10 Geboten ist es eigentlich neben dem zweiten nur das vierte, das wirklich von Anbetung spricht, so explizit. Nach der Bibel, wo kommt zum ersten Mal in der Bibel das Wort Anbetung vor? Habt ihr eine Idee? Was würdet ihr denken? Das erste Mal in der Bibel Anbetung. Das sagen wir schon öfter, nicht wahr? Ja, gut, Abraham. Schaut mal in 1. Mose 22. 1. Mose 22. 1. Mose 22 und dort Vers 5. 1. Mose 22, Vers 5. Da sprach Abraham zu seinen Knechten, bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich aber und der Knabe wollen dort hingehen und anbeten und dann wollen wir wieder zu euch kommen. Was ist der ganze Punkt? Was sollte Abraham tun oder beweisen hier in 1. Mose 22? Ja, er sollte Isaak opfern, aber was hat er damit unter Beweis gestellt? Seinen Gehorsam. Wahre Anbetung bedeutet, dass ich Gott gehorche, egal ob ich mich danach fühle oder nicht. Die meisten Menschen verwechseln heute Anbetung mit Gefühl. Sie wollen im Gottesdienst sich gut fühlen. Sie wollen irgendwie den Kick spüren oder so. Aber das ist nicht so. Aber er hat gesagt, die Opferung ist Anbetung. Warum? Nicht, weil ich mich so fühle oder weil mir das Spaß macht oder weil das besucherfreundlich ist, sondern weil Gott es gesagt hat. Das heißt, Anbetung hat etwas zu tun mit der Frage des Gehorsams. Das heißt, am Ende ist es nicht so, dass ich mich anbeten kann, sondern es ist die Frage des Gehorsams. Anbetung hat etwas zu tun mit der Frage des Gehorsams.
[32:32] Das heißt, am Ende haben wir zwei Autoritäten, die Gehorsam fordern. Gott oder der Papst. Gott sagt, Gedenke des Sabbatages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten. Am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes, da sollst du und so weiter. Nicht arbeiten, ruhen und dann uns wie Sie alle heißen. Der Papst sagt, du sollst nicht am siebten Tag ruhen, sondern am Feiertag, den ich gemacht habe, am ersten Tag. Ich muss nicht vor dem Papst niederfallen, um ihn anzubeten. Es reicht, wenn ich seinem Gebot gehorsam bin, dass ich ihn anbete. Die Frage ist, wem gehore ich? Hier werden Gesetze erlassen, die den Konflikt bringen. Wem soll ich gehorchen? Wir wissen auf dem Römer 13, eigentlich soll man dem Staat immer gehorchen. Es sei denn, der Staat widerspricht Gottes Gesetz und das wird dann der Fall sein. Und dann ist die große Frage, wie sieht es mit meinem Gehorsam aus? Wenn ich also einer Einrichtung des Papsttums gehorsam bin, obwohl sie vielleicht von Protestanten verkündigt wird und von Protestanten durch ein Gesetz erlassen wird, bete ich trotzdem das Papsttum an. Das ist der entscheidende Punkt an der Sache. Und wenn ich das Papsttum anbete, wen bete ich dann eigentlich an? Den Satan, das sagt nämlich die Bibel. Sie beten den Drachen an und sie beten das Tier an. Obwohl die allermeisten von denen gar nicht den Satan anbeten wollen. Warum? Weil sie ihm gehorsam sind. Und wisst ihr, hier ist der praktische Punkt. Wer von uns würde freiwillig den Satan anbeten? Keiner von uns, oder? Das wäre völlig absurd. Aber dieses Beispiel zeigt uns, dass auch wenn wir niemals freiwillig sagen, wir beten den Satan, wir beten immer Gott an, wenn wir uns gegen Gott entscheiden und Gott sagt, tu das nicht und Satan sagt, tu es doch und ich tue es, wen bete ich an? Versteht ihr, was ich meine? Und deswegen, wir haben immer diese heroischen Bilder von uns selbst im Kopf, dass wenn das dann so weit kommen wird, dann werden wir stehen wie eine Eins. Und dann wird uns nichts erschüttern. Aber wenn wir in unserem alltäglichen Leben nicht gelernt haben, durch Glauben an Gott gehorsam zu sein, so wie Abraham, dann wird es uns umhauen. Weil Gehorsam in den großen Situationen, lernt man nur Gehorsam in den kleinen Situationen. Und vielleicht hilft uns das auch im Glaubensgehorsam Gott gegenüber, wenn wir uns bewusst machen, wenn wir nicht gehorsam sind, beten wir eine andere Macht an, letztendlich. Ohne dass wir sie lieben, ohne dass wir das eigentlich wollen. Aber wir sagen dann, Satans Wort oder das Verführers Wort ist wichtiger für mich oder bindender für mich oder vertrauenswürdiger für mich oder glücksbringender für mich als das Wort Gottes. Das ist ja, was wir sagen, wenn wir sündigen. Wir sagen, ich brauche das, obwohl Gott es verboten hat. Das ist eigentlich das Problem an der Sünde. Und wenn man es so betrachtet, sieht man plötzlich, hat man eigentlich auch wieder eine Hilfe, zu sagen, hey Gott, ich möchte eigentlich gehorsam sein, weil ich dich liebe, aber ich möchte nicht mit der Macht zusammen sein. Der Satan betrügt uns, er kommt ja nicht so, er... Ja, es geht um Gehorsam. Und das ist die eigentliche... Gott hätte hier das andere Gebot auch nehmen können. Er hat dann am Ende das Sabbatgebot jetzt genommen, wie wir auch schon festgestellt haben und an der Stelle noch sehen werden. Aber der eigentliche Punkt ist, bin ich Gott treu? Und ich glaube, das habe ich euch schon mal gesagt, das Sabbat ist deswegen so geeignet, weil am Sabbat eben nichts anderes hängt, als nur der Gehorsam. Da hängt nicht das Leben von anderen oder die Wahrheit oder sonst was dran. Da hängt einfach der Gehorsam dran. Es ist keine moralische, wie soll ich sagen, wenn Gott den Sonntag geheiligt hätte, wäre es genauso gewesen. Der Sabbat an sich, da ist nichts, was uns... Ja, ihr versteht, was ich meine. Gott hat gesagt, diesen Tag und weil Gott es gesagt hat, die Luft ist nicht besser am Sabbat als am Sonntag. Jedenfalls nicht, als ich wüsste. Gehorsam.
[36:40] Das Bild des Tieres wird lebendig gemacht. Durch den Geist Gottes. Letzter Punkt. Auch wir müssen lebendig gemacht werden. Wisst ihr, durch welchen Geist wir lebendig gemacht werden müssen? Mit dem Heiligen Geist. Lass uns aufschlagen, letzter Abschnitt heute und dann sind wir am Ende. In Hesekiel 33. Das ist interessant. Für alles, was es in der Offenbarung gibt, gibt es immer ein positives Beispiel in der Bibel. In Hesekiel. Ihr kennt es wahrscheinlich. Hesekiel 37, oder? Das Gesicht von dem Toten Gebein. Ihr kennt es, wie Gott zu ihm sagt, können diese Gebeine leben? Und er sagt, ja, du weißt es. Weiß, sagt er. Dann rücken sie zusammen. Dann ziehen sich die Sehnen rüber. Das Fleisch, die Haut. Aber es war noch kein Odem in ihnen. Vers 8. Es wuchs Fleisch an ihnen. Es zog sich Haut darüber. Aber es war noch kein Odem in ihnen. Da sprach er zu mir. Richte deine Weissagung an den Odem. Weissage. Menschensohn. Und sprich zum Odem. So spricht Gott der Herr. Odem, komme von den vier Windrichtungen. Tauche diese Getöteten an, dass sie lebendig werden. So weissagte ich, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie. Und sie wurden lebendig. Und stellten sich auf ihre Füße. Ein sehr, sehr großes Heer.
[38:08] Als das Bild des Tieres den Geist bekommt, wird es nicht nur lebendig, sondern was tut es automatisch? Es spricht. Es redet. Und es redet was? Es redet, was der König ihm aufgibt. Es handelt genau so, wie sein König, das eigentliche Tier, ihm sagt. Was passiert, wenn die gemeinen Glieder trocken sind wie Totengeweine? Wenn der Geist Gottes in sie kommt, wenn sie zusammenrücken, wenn sie wieder Fleisch bekommen, wenn da Sehnen sind, wenn sie mit Haut überzogen werden und wenn der Geist Gottes ihnen Leben einhaucht, was wird ihnen passieren? Sie werden reden. Sie können gar nicht anders als reden. Und was werden sie reden? Das, was ihnen der König aufgibt. Am Ende der Zeit wird es da das lebendige Bild des Tieres geben. Und lebendige Bilder Gottes, die nach dem Bild Gottes geschaffen sind. Und das Bild des Tieres. Und wäre doch schade, wenn das Bild des Tieres eher zu seinem König ist, als wir, als die Bilder des lebendigen Gottes. Zu unserem König, oder? Weil die werden das durchziehen. Sie werden reden und zwingen. Wir werden reden und einladen. Sie werden zum Tod führen. Wir bringen die Menschen zum Leben. Zu Jesus Christus. Deswegen nicht nur auf die USA schauen, nicht nur auf die Protestanten dort schauen, sondern auf uns. Damit wir vom Heiligen Geist erfüllt werden. Damit er, wie Hesekiel 36 sagt, in uns diesen Gehorsam bewirkt, durch den wir stehen können. Und stehen bleiben. Und wenn um uns herum der Himmel zusammenkracht, wollen wir uns vornehmen, jeden Tag Gott zu bitten, dass er uns diesen Heiligen Geist gibt. Dass wir mit diesem Heiligen Geist sein Werk abschließen können. Amen.
[40:14] Dann lasst uns gemeinsam niederknien für ein Abschlussgebet. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr. Wir danken dir, dass dein Wort uns Kraft schenkt, uns Freude schenkt, dass wir verstehen, was wir lesen, dass wir durch dein Wort erkennen, wo wir stehen, und dass wir durch dein Wort erkennen, was wir tun sollen. Du hast heute Abend wieder zu uns gesprochen und uns gezeigt, wie wichtig es ist, gehorsam zu sein. Nicht einfach, weil du ein Penant bist, sondern weil durch Ungehorsam wir eigentlich eine andere Macht wählen, ob uns das bewusst ist oder nicht. Und deswegen möchten wir dir gehorsam sein, aus Liebe, nicht aus Zwang, aus Freude und aus Glauben zu dir. Wir bitten dich um Verzeihung und bitten dich, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, denn wir wissen, dass wir alleine es nicht schaffen können. Wir können nicht gehorsam sein, wir können nicht deine Worte reden, wir können gar nichts tun ohne deinen Heiligen Geist. So bitte erfüll uns doch. Erfüll uns und jeden Einzelnen in unserer Gemeinde, und jeden Einzelnen, der zuschaut, mit deinem Heiligen Geist, damit wir nach Hause gehen können. Das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen. Amen.
[41:32] Nächste Woche, Offenbarung 13, Vers 16. Dann geht es um das Mahlzeichen des Tieres. Und dann werden wir vieles Interessantes studieren und natürlich auch uns in das Jahr 844 begeben. Das Jahr überhaupt. Wir werden feststellen, das Jahr ist eines der interessantesten Jahre der ganzen Weltgeschichte. Aber dazu nächstes Mal mehr. Gottes Segen euch. Guten Nachhauseweg. Und bis bald. Amen.
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