[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf joelmedia.tv.de. Herzliches Willkommen allen Zuschauern auf ADTV, ebenfalls zur zehnten Folge unserer Serie Christus und sein Gesetz. Das heutige Thema ist ein ganz besonderes, auf das ich mich sehr, sehr gefreut habe. Das Thema ist das Gesetz und die Bündnisse. Ein Thema, wo man wirklich viel Zeit benutzen kann, um hineinzustudieren. Das Thema der Bündnisse durchzieht die gesamte Bibel und es ist etwas, wo man ganz viel Praktisches auch für den persönlichen Glaubensalltag herausgreifen kann. Ich hoffe, ihr freut euch mit mir gemeinsam auf unser Bibelstudium jetzt, wo wir entdecken wollen, was die Bündnisse uns heute zu sagen haben. Wir bereiten uns vor auf das Bibelgespräch am 7. Juni und wollen wie jedes Mal beginnen mit einem Gebet und dann hineintauchen in die Welt der Bibel. Ladet euch ein, mit mir gemeinsam zu beten.
[1:20] Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir und danken dir von ganzem Herzen, dass dein Wort durch deinen heiligen Geist uns offenbart wird. Und wir möchten dich bitten, dass du jetzt zu uns sprichst, dass wir verstehen, was diese beiden Bündnisse bedeuten und dass wir wirklich uns entscheiden, in unserem Leben ein echtes Bündnis mit dir einzugehen. Schenke uns das Verständnis dafür, welche Rolle dein Gesetz in diesen Bündnissen spielt und sei du bei uns nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu. Amen.
[1:53] Unser Ausgangstext in der Lektion findet sich in Hebräer 9 und dort Vers 15. Der Hebräerbrief hat viel zu sagen über die Bündnisse und wir werden im Laufe dieses Studiums öfter auf ihn zurückkommen. In Hebräer 9 Vers 15 sagt uns Paulus folgendes: Darum ist er, gemeint ist Christus, darum ist er auch der Mittler eines neuen Bundes, damit, da sein Tod geschehen ist, zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.
[2:27] Paulus macht uns hier aufmerksam auf eine einfache Tatsache: Es gibt zwei Bündnisse in der Bibel zwischen Gott und Menschheit. Es gibt den neuen Bund und es gibt einen anderen Bund, den er hier den ersten Bund nennt. Also halten wir fest, zunächst einmal, es gibt zwei Bündnisse, die Gott mit der Menschheit bezüglich der Erlösung geschlossen hat. Diese beiden Bündnisse sind allerdings nicht gleich oder gleichwertig. Nur ein Kapitel vorher, in Hebräer 8, wird uns genau das gesagt, in Hebräer 8 Vers 6. Wieder heißt es hier von Jesus: Nun aber hat er einen umso erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde.
[3:15] Paulus sagt also, ja, es gibt zwei Bündnisse, aber ein Bund ist besser als das andere. Warum? Weil er auf besseren Verheißungen basiert und das müssen wir besser studieren und genau bei uns anschauen. Nun, welches von den beiden ist dieser schlechtere Bund? In Vers 9 heißt es: Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe, an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten zu führen, denn sie sind nicht in meinem Bund geblieben und ich will sie gehen lassen. Sprich daher. Der Bund, der weniger gut ist, nach der Bibel ist der Bund, den Gott mit dem Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten geschlossen hat. Das wäre der schlechtere Bund.
[4:02] Nur zwei Verse vorher, in Vers 7 und 8 heißt es: Denn wenn jener erste Bund tadellos gewesen wäre, so wäre nicht Raum für einen zweiten gesucht worden. Also dieser Bund, der am Berg Sinai nach dem Auszug aus Ägypten geschlossen worden ist, ist der erste Bund. Vers 8: Denn er tadelt doch, indem er zu ihnen spricht: Siehe, es kommen Tage, sprich daher, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Also wir haben jetzt gesehen, es gibt zwei Bündnisse, einer heißt der erste Bund oder manchmal auch der alte Bund genannt, einer heißt der neue Bund. Und der alte Bund, der schlechtere Bund, der auf schlechteren Verheißungen basiert, ist der, der am Berg Sinai nach dem Auszug aus Ägypten mit den Israeliten geschlossen worden ist.
[4:54] Interessanterweise sagt uns die Bibel, dass Gott bereits vor dem Auszug aus Ägypten, lange Zeit, sogar Jahrhunderte vorher, einen Bund bezüglich der Erlösung geschlossen hatte. Im Galaterbrief und dort in Galater 3, Vers 16 und 17 macht uns derselbe Paulus darauf aufmerksam. In Galater 3 und dort Vers 16 und 17 heißt es: Nun, aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht, und den Samen als von vielen, sondern als von einem und deinem Samen, und dieser ist Christus. Das aber sage ich: Ein von Gott auf Christus hin zuvor bestätigtes Testament, das Wort Testament im Griechischen kann auch Bund bedeuten, wird durch das 430 Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig gemacht, sodass die Verheißung aufgehoben würde.
[5:51] Dieses Testament, dieser Bund, der auf Christus hin geschlossen worden ist, wurde 430 Jahre bereits vorher erwähnt, bevor das Gesetz am Sinai gegeben wurde, das zu dem alten Bund, zu dem ersten Bund gehört. Aus dieser Tatsache ergibt sich Folgendes, dass nämlich der neue Bund, der bessere Bund, älter ist als der alte Bund. Und das muss man erstmal verstehen. Der sogenannte alte Bund ist später zugekommen, nachdem bereits der neue Bund thematisiert worden ist. Der wahre, der echte, der wirklich beste Bund. Soviel also ein bisschen als Hintergrund über die zeitliche Abfolge, also ein Überblick über diese beiden Bündnisse. Fassen wir bis dahin zusammen: Es gibt zwei Bündnisse. Ein Bündnis ist der alte Bund, der erste Bund auch genannt, der am Berg Sinai nach dem Auszug aus Ägypten geschlossen wurde. Und ein Bund wird der neue Bund genannt. Er wird besser genannt, weil er auf besseren Verheißungen basiert. Und dieser neue Bund ist aber bereits 430 Jahre vor dem alten Bund thematisiert worden.
[7:00] Nun, was genau ist der Inhalt dieses neuen Bundes? Schauen wir mal gemeinsam wieder in den Hebräerbrief und dort Hebräer 8, Vers 10. Es gibt drei Dinge, die die Bibel als Kennzeichen des neuen Bundes beschreibt. Hebräer 8 und dort Vers 10: Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde, nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Im neuen Bund, im besseren Bund ist das Gesetz Gottes in den Herzen der Bündnispartner, der Gläubigen. Es ist in ihren Sinn geschrieben und deswegen ist Gott unser Gott und wir sind sein Volk. Der Bund Gottes bezeichnet also eine Beziehung zwischen ihm und seinem Volk.
[8:00] Nun, die Frage kann gestellt werden: Was für ein Gesetz ist es, das dort in das Herz geschrieben werden soll? Wir haben ja bereits gelernt, es gibt verschiedene Kategorien von Gesetzen in der Bibel. Welches Gesetz ist das Kennzeichen des neuen Bundes? Heute gibt es viele Christen übrigens, die über den neuen Bund sprechen und behaupten, es gibt gar kein Gesetz im neuen Bund. Aber die Bibel ist zu deutlich, um missverstanden zu werden. Im neuen Bund gibt es ein Gesetz, und dieses Gesetz muss ins Herz geschrieben werden. Was ist dieses Bundesgesetz? Schauen wir gemeinsam in 2. Mose 34 und dort Vers 28.
[8:33] 2. Mose 34, Vers 28 spricht dort von Mose, der auf den Berg geht, um dort die zehn Gebote zu bekommen. Es heißt dort: Und er war dort bei dem Herrn 40 Tage und 40 Nächte lang und aß kein Brot und trank kein Wasser, und er schrieb die Worte des Bundes auf die Tafeln, die zehn Worte. Gemeint sind hier natürlich die zehn Prinzipien des Gesetzes Gottes, bekannt als die zehn Gebote. Sie sind die Worte des Bundes. Deswegen wurden die zehn Gebote, anders als all die anderen Regulationen und anderen Vorschriften im Gesetz des Mose, diese zehn Gebote wurden in der Bundeslade aufbewahrt. Sie waren das Zentrum des Bundes, den Gott schon immer geschlossen hat. Diese Bundeslade, das werdet ihr vielleicht wissen, ist ein Abbild dessen, was Gottes Thron im Himmel ist. Das heißt, das Gesetz, das im neuen Bund in unser Herz geschrieben werden muss, ist das Bundesgesetz, die Verfassung des Universums, die zehn Gebote.
[9:44] Und die Bibel sagt ganz deutlich, und das haben wir bereits an anderer Stelle schon angesprochen, dass diese zehn Gebote das Wesen Gottes, seine Liebe beschreiben. Paulus sagt uns im Römerbrief, in Römer Kapitel 13 und dort Vers 8 bis 10: Seid niemand etwas schuldig, außer dass ihr einander liebt. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote, und jetzt zählt er einige Gebote auf: Du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, und du sollst nicht begehren. Und diese Gebote aus den zehn Geboten, und welches andere Gebot es noch gibt, werden zusammengefasst in diesem Wort, nämlich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
[10:40] Das Gesetz des Bundes beschreibt ein Liebesverhältnis, eine Liebesbeziehung zwischen Gott und seinem Volk. Denn ein Bund ist ja wirklich eine Sache, wo zwei Parteien sich verbinden. In der Bibel ist ein Bund nie nur einfach ein Vertrag, sondern wenn Gott einen Bund schließt, dann sehnt er sich nach dieser Liebesbeziehung. Das ist das Zentrum des Bundes. Also, erstes Merkmal des neuen Bundes ist, dass in unserem Herzen das Gesetz Gottes, sein Wesen, sein Charakter, seine Liebe, mit all den Aspekten, die das hat, in unser Herz, das heißt in unser Denken, in unseren Sinn geschrieben werden sollen.
[11:22] Es gibt noch ein zweites Merkmal des neuen Bundes. Gehen wir zurück zum Hebräerbrief und dort Hebräer 8, Vers 11. In Hebräer 8, Vers 11 heißt es: Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen. Die Bibel sagt deutlich, dass im neuen Bund jeder einzelne Gläubige einen direkten persönlichen Kontakt zu Gott hat. Es braucht nicht mehr notwendigerweise einen Priester, einen Pastor, irgendjemand, der ein Mittler, ein menschlicher Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, sondern jeder kann direkte Beziehungen zu Gott haben, jeder kann Gott selbst für sich persönlich erkennen. Das ist dieser Bund, den Gott sich für die Menschen wünscht. Das ist dieser bessere, der eigentliche Bund.
[12:20] Nun, dieses Erkennen ist mehr als nur ein Wissen von Gott, mehr als nur eine Erkenntnis intellektueller Tatsachen. Das erste Mal, dass das Wort "erkennen" vorkommt in der Bibel, und das werden einige von euch wissen, ist in der Geschichte in 1. Mose 4 und dort Vers 1. Die Bibel sagt: Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn. Adam erkannte sein Weib Eva, und sie war schwanger. Adam hat sie nicht einfach irgendwo gesehen und hat dann gesagt: Hey, ich glaube, das ist Eva, sondern Adam hatte die tiefste, innigste Verbindung, die man als Mann und Frau in einer Ehe überhaupt nur haben konnte, mit seiner Frau Eva. Und diese Verbindung, diese Intimität verwendet Gott, um die Beziehung zwischen ihm und den Gläubigen im neuen Bund zu beschreiben.
[13:28] Für Gott reicht es nicht aus, wenn wir zurückschauen in 2.000 Jahre Weltgeschichte und sagen: Ja, ich glaube, das war wirklich Jesus Christus, ich glaube, er ist wirklich am Kreuz gestorben. Es reicht nicht aus zu sagen: Ja, ich glaube, dass die Prophezeiungen der Bibel sich erfüllt haben, sondern was Gott sich wünscht im neuen Bund ist eine persönliche, direkte Beziehung zu uns. So wie Mann und Frau eins werden, weil sie sich lieben, so möchte auch Gott, dass wir eins mit ihm werden. Die Ehe ist sozusagen ein Typos, ein Beispiel, ein Gleichnis für den Bund zwischen Gott und Menschen.
[14:06] In 1. Mose 2, Vers 24 lesen wir, als Gott die Frau geschaffen hat, um die Einsamkeit des Mannes zu, ja, zu ändern. Es heißt in Vers 24: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen. Das Wort kann auch ankleben bedeuten, das heißt, er wird sich mit ihr verbinden, und sie werden ein Fleisch sein. Das, was wir hier haben, ist der sogenannte Ehebund. Mann und Frau werden ein Fleisch, sie kleben aneinander, sie hängen aneinander. Und Gott gibt diese Ehe als ein Gleichnis für die Beziehung, die er zwischen sich selbst und seinem Volk wünscht.
[14:51] Das Paulus sagt das sehr deutlich, ist nicht im Sendemanuskript drin, aber wir können es trotzdem anschauen, im Epheserbrief, und zwar in Epheser, Kapitel 5, Vers 31, wo er direkt 1. Mose 2, 24 zitiert: Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Und dann sagt er: Dieses Geheimnis ist groß. Ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde. Also Paulus verstand, die Beziehung zwischen Mann und Frau soll den Bund darstellen, den wir mit Gott haben. Ein Bund mit Gott, also nicht einfach nur einen Vertrag zu unterschreiben, es bedeutet nicht nur ein Agreement einfach einzugehen und bestimmte Vorteile zu haben. Es bedeutet, so wie eine Ehe, mit seinem ganzen Leben, sich einer anderen Person hinzugeben. Und so hat Gott sich mit allem, was er hatte, uns der Menschheit hingegeben. Und so möchte er auch, dass wir uns im neuen Bund mit allem, was wir haben, aus Liebe zu ihm, uns ihm hingeben, mit allen Konsequenzen, die das hat.
[15:53] Denn eine Ehe hat nicht nur Vorteile, sie bringt auch Verpflichtung mit sich. Und sie bringt natürlich Regeln mit sich. Einer der ersten Grundregeln ist, dass jeder wahre Ehepartner das Recht hat zu sagen: Ich wünsche, dass ich der einzige Ehepartner von dir bin. Und so sagt Gott in seinem Bundesgesetz: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Und ein anderes Prinzip der Ehe ist es, dass man sich darauf verlassen darf, dass der andere treu ist, weil man ansonsten eifersüchtig werden würde. Und so sagt Gott im Bundesgesetz: Du sollst dir kein Bildnis machen, nichts andere Dinge anschauen, keine anderen Dinge anbeten, weil ich ein eifersüchtiger Gott bin. So beschreibt das ganze Gesetz diese Liebesbeziehung, die Gott mit uns eingehen möchte in diesem Bund.
[16:41] Und dass wir tatsächlich mit Gott eins werden können, das beschreibt der Korintherbrief in 1. Korinther 6 und dort Vers 16. Wiederum ist es Paulus, der hier diese Geschichte von Adam und Eva aufgreift, zitiert und dann anwendet auf uns. In 1. Korinther 6, Vers 16 und 17 heißt es: Oder wisst ihr nicht, dass wer einer Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? Denn es werden, heißt es, die zwei ein Fleisch sein. Zitat 1. Mose 2, 24. Und dann sagt Paulus: Wer aber dem Herrn anhängt, also sich mit ihm verbindet, ihm anklebt, ist ein Geist mit ihm. So wie Mann und Frau ein Fleisch werden sollen, eine ganz wunderbare, schöne und tiefe Erfahrung, so sollen Gott und Mensch ein Geist werden. Und genauso soll das eine schöne, eine tiefgehende, eine erfüllende Erfahrung sein. Gott wünscht sich kein formales Christentum, er wünscht sich ein intensives, ein schönes, ein erfülltes Leben mit ihm für uns. Ein Geist mit Gott.
[17:58] Im neuen Bund wünscht sich Gott, dass wir so denken wie er, weil wir ihn persönlich kennengelernt haben. Kennst du, lieber Freund, liebe Freundin, kennst du Gott persönlich? Weißt du, was er denkt, oder weißt du nur, was andere über ihn herausgefunden haben? Kennst du seine Gedanken persönlich? Natürlich gibt es Gedanken von Gott, die wir nicht erkennen können, weil seine Gedanken höher sind als unsere Gedanken, aber viele seiner Gedanken sind für uns nachvollziehbar, denn er hat sie in seinem Wort uns persönlich mitgeteilt.
[18:31] Wir haben also gesehen, zwei Charakteristiken des neuen Bundes sind, dass das Gesetz Gottes, das Wesen seiner Liebe, die Prinzipien seiner Regierung in unser Herz geschrieben werden und dass wir eine direkte, persönliche Beziehung zu Gott haben.
[18:48] Es gibt ein drittes Kennzeichen des neuen Bundes, des besseren Bundes, und das findet sich in Hebräer 8, Vers 12. Wir sehen also 10, 11, 12 beschreiben diese drei Kennzeichen des neuen Bundes. In Vers 12 heißt es in Hebräer 8: Also nicht nur möchte Gott das Gesetz Gottes, sein Wesen in unser Herz schreiben, nicht nur möchte er eine direkte Beziehung zu uns haben, er möchte auch die Sünde hinwegnehmen. Er möchte an die Sünden und Gesetzlosigkeiten nicht mehr denken müssen.
[19:28] Nun, was in der Bibel ist Sünde? Die Bibel ist sehr deutlich, es gibt nur eine einzige Definition in der Bibel für die Sünde, in 1. Johannes 3, Vers 4. Und auch wenn wir sie gut vielleicht kennen, lohnt es sich immer wieder, die Bibel aufzuschlagen und das noch einmal auf sich wirken zu lassen. Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Wenn das Gesetz das Gesetz des Bundes ist, dann bedeutet Sünde eigentlich auch Bundlosigkeit. Sünde ist die Übertretung des Gesetzes, Sünde ist das Brechen des Bundes, Sünde ist das gegen den Charakter Gottes sein, in Gedanken, in Worten, in Taten, wie auch immer.
[20:15] Und diese Sünde hat fundamentale Folgen für unsere Beziehung zu Gott, denn Jesaja 59, Vers 2 sagt uns, Jesaja 59 und dort Vers 2: Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört. Auf Deutsch bedeutet das: Sünde führt zur Trennung von Gott und damit zur Zerstörung des Bundes. Gottes Ziel für jeden Einzelnen von uns ist es, eine direkte, persönliche Beziehung zu ihm zu haben, aber Sünde zerstört diesen Bund, Sünde trennt von Gott. Und deswegen möchte Gott im neuen Bund der Sünde nicht mehr gedenken, er möchte sie von seinen Augen hinwegnehmen, er möchte sie von uns nehmen.
[21:05] Nun, wie wird die Sünde von uns genommen? Was kann Gott tun, um die Sünde hinwegzunehmen? Die Bibel weist auf ein entscheidendes Ereignis hin. Im Johannesevangelium und dort im ersten Kapitel, da sehen wir Johannes den Täufer, als er Jesus Christus sieht, wie er ausruft in Vers 29: Johannes 1, Vers 29: Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
[21:46] Also die Bibel ist sehr deutlich, derjenige, der die Sünde hinwegnimmt, der also den neuen Bund realisiert, ist Jesus. Wir brauchen aber nicht raten, wir brauchen nicht spekulieren, uns nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Bibel weist mit dem Finger direkt auf diese Person und sagt: Dieser Jesus, der ist das Lamm Gottes, er ist gekommen, um die Sünde hinwegzunehmen. Das heißt, durch sein Wirken kann der neue Bund überhaupt erst wirklich Realität werden. Ohne Jesus kein neuer Bund, denn der neue Bund ist nicht nur das Schreiben des Gesetzes Gottes in unser Herz, nicht nur die direkte Beziehung zu Gott, sondern das Wegnehmen der Sünde. Denn solange die Sünde nicht weggenommen worden ist, gibt es keine direkte Beziehung zu Gott, und solange kann auch das Gesetz Gottes nicht in unser Herz geschrieben werden.
[22:37] Das bedeutet, dass damit der neue Bund wirklich rechtskräftig, dass er wirklich vollgültig umgesetzt werden konnte, brauchte es Jesu Opfertod am Kreuz. Schauen wir uns noch einmal den Merkvers in Hebräer 9 an. Dort, in Hebräer 9, wird uns diese Idee vor Augen geführt. Hebräer 9, Vers 15: Darum ist er auch der Mittler eines neuen Bundes, damit, da sein Tod geschehen ist zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.
[23:30] Denn wo ein Testament ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. Hier sehen wir übrigens auch, dass Bund und Testament in der Bibel, hier im Neuen Testament, im Hebräerbrief, austauschbar sind. Paulus sagt, das Testament wird erst dann vollgültig rechtskräftig, wenn derjenige, der das Testament gemacht hat, gestorben ist. Das heißt, erst beim Tod Jesu ist der neue Bund rechtsgültig. Und deswegen heißt er der neue Bund oder auch der zweite Bund, obwohl er bereits beschrieben worden ist und versprochen worden ist vor dem ersten Bund.
[24:08] Der erste Bund, haben wir gesehen, ist gegeben worden am Berg Sinai nach dem Auszug aus Ägypten. Doch schon 430 Jahre zuvor hatte Abraham eine Verheißung, das heißt ein Versprechen bekommen, dass irgendwann Christus sterben würde. Das heißt, inhaltlich war bereits vom neuen Bund gesprochen worden. Der neue Bund war schon beschrieben worden, er war schon verheißen worden, aber er wurde erst rechtsgültig, als Jesus am Kreuz gestorben ist. Deswegen wird er der neue Bund oder der zweite Bund genannt. Das ist sehr wichtig zu verstehen. Aber als Plan war er schon immer da, lange vor dem ersten Bund.
[24:44] In Vers 17 heißt es hier noch einmal bestätigend, Hebräer 9, Vers 17: Denn der Testament tritt auf den Todesfall hin in Kraft, da es keine Gültigkeit hat, solange derjenige lebt, der das Testament gemacht hat. Paulus macht also ganz deutlich, solange Jesus nicht gestorben war, war trotz aller Verheißungen der neue Bund nicht rechtsgültig, nicht rechtskräftig.
[25:08] Was hat also Gott mit den Menschen gemacht, die in den 4000 Jahren gelebt haben, bevor Jesus am Kreuz gestorben ist? Das ist die Frage, die wir uns als nächstes stellen wollen. Denn wenn der neue Bund, der wirklich die Sünde hinwegnimmt, der wirklich eine direkte Beziehung zu Gott etabliert, der wirklich das Gesetz Gottes wieder in unser Herzen schreibt und damit der Bund ist, der echte Erlösung schafft, wenn der erst ab dem Kreuz rechtsgültig wird, was haben all die Menschen gemacht, die 4000 Jahre vorher gelebt haben? Und auch darauf hat die Bibel eine Antwort im Römerbrief, im Römer Kapitel 3 und dort Vers 25 und 26.
[25:47] Römer Kapitel 3, Vers 25 und 26: Wieder spricht es hier von Jesus Christus: Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine, also das sind sehr wichtige Gedanken hier, das Opfer Jesu wird wirksam durch Glauben. Das heißt, es gibt eine objektive Wirksamkeit, eine objektive Gültigkeit. Der neue Bund war gültig ab dem Zeitpunkt, wo Jesus am Kreuz gestorben ist, aber da dieser neue Bund nur für den wirksam wird, der daran glaubt. Mit anderen Worten, nicht alle Menschen, die nach dem Tod Jesu gestorben sind, sind da gerettet, sondern nur die daran glauben. Und da Glaube etwas ist, das nicht notwendigerweise an denselben Zeitpunkt gebunden ist, ich kann nämlich glauben, dass etwas geschehen ist in der Vergangenheit, ich kann aber auch glauben, dass etwas in der Zukunft erst geschehen wird, konnte Gott dieses Element Glauben nehmen, um damit sowohl die Menschen nach dem Kreuz, als auch die Menschen vor dem Kreuz zu retten.
[26:56] Es wird wirksam durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte. Das heißt, Gott hat bis zum Kreuz Zurückhaltung geübt, er hat gewartet, er hat den Menschen eine Chance gegeben und hat nicht einfach nur Gerechtigkeit walten lassen, sondern da er wusste, Jesus wird am Kreuz sterben, hat er den Menschen die Möglichkeit gegeben, durch Glauben vorausschauend bereits dieses Ereignis für sich in Anspruch zu nehmen. Als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den Rechtfertigen, der aus dem Glauben an Jesus ist. Also Gott hat den Menschen vor dem Kreuz genau dieselbe Chance gegeben, wie den Menschen nach dem Kreuz. Es ist immer nur Rettung durch Glauben gewesen. So konnten also die Menschen gerettet werden vor dem Kreuz, im Alten Testament, gerettet werden, weil sie an etwas glaubten, was noch gar nicht geschehen und deswegen noch gar nicht rechtsgültig war, aber weil sie Gottes Verheißung in Anspruch nahmen, weil sie glaubten, dass Gott, wenn er es versprochen hat, es auch tun wird, deswegen konnten sie durch den Glauben Erlösung empfangen.
[28:14] Und die Bibel macht deutlich, dass Christi Tod ein für alle Mal alle Unsicherheit diesbezüglich, ja, diesbezüglich vernichtet hat und klar gemacht hat, dass die Erlösung tatsächlich bestätigt ist. Christus ist also wirklich das Zentrum der Bündnisse. Schauen wir mal gemeinsam in Johannes 15 und dort Vers 5.
[28:32] Johannes 15 und dort Vers 5. In Johannes 15 Vers 5 heißt es: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Was trennt uns von Gott? Es ist die Sünde, die Übertretung des Gesetzes. In der Sünde können wir nichts tun. Getrennt von Jesus können wir gar nichts, überhaupt gar nichts tun. Deswegen müssen wir verstehen, wie wichtig das Thema der Bündnisse ist. Ohne Verbindung zu Jesus sind wir nichts und können wir nichts und schaffen wir gar nichts.
[29:21] Das Gegenteil ist aber genauso wahr in Philipper Kapitel 4 und dort Vers 13. Philipper 4 Vers 13. Paulus sagt: Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Ohne Christus nichts, mit Christus alles. Und deswegen verstehen wir, warum Christus das Zentrum des Bundes ist. Deswegen hat er bereits einen Namen bekommen, schon im Alten Testament, der diesen Gedanken des Bündnisses ausdrückt.
[29:54] In Matthäus 1 wird auf diesen alttestamentlichen Namen, den in der Prophezeiung des Jesaja gegeben worden ist, Bezug genommen. In Matthäus 1 und dort Vers 23 oder wir können schon Vers 22 lesen. Vers 22 und 23: Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat. Der spricht: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben. Das heißt übersetzt: Gott mit uns.
[30:33] Christus hat diesen Namen Immanuel, was übersetzt heißt Gott mit uns, und damit den Bund, den Gott mit den Menschen eingehen möchte, damit er diesen Bund beschreibt. Christus brachte nicht nur den neuen Bund, Christus ist der neue Bund. In ihm verbinden sich Gottheit und Menschheit auf das Allerengste. Gott wurde ein Fleisch mit uns, damit wir ein Geist mit ihm werden können. Jesus ist Immanuel.
[31:10] Nun, diese Verheißung, dass Gott in Christus die Menschheit, alle oder alle Gläubigen zumindest, wieder mit sich verbinden würde, diese Verheißung geht zurück auf den Garten Eden. Sobald es Sünde gab in der Menschheitsgeschichte, gab es auch einen Plan, diese Trennung von Gott wieder aufzuheben.
[31:31] In 1. Mose 3 Vers 15 lesen wir, nur wenige Augenblicke nachdem Adam und Eva gesündigt haben, kommt Gott in den Garten und untersucht diese Sache. Und nachdem dann feststeht, dass Adam und Eva trotz einer einzigen Sünde nicht mehr in der Lage sind, von alleine auf Gott zuzugehen, macht Gott ein Versprechen und sagt in Vers 15: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Gott spricht zur Schlange und sagt, ich will Feindschaft setzen zwischen dir und den Menschen. Das heißt, wenn die Schlange der Feind Gottes ist und die Menschen sich durch die Sünde für die Schlange, für den Satan und gegen Gott entschieden haben, und Gott sagt, ich werde etwas tun, ich werde bewirken, dass die Menschen, die in Sünde gefallen sind, wieder eine Möglichkeit haben, Feinde des Teufels zu werden, dann bedeutet das auf Deutsch, dass sie die Möglichkeit bekommen werden, wieder Freunde Gottes zu werden.
[32:35] Das ist die erste Verheißung eigentlich des neuen Bundes, und wir wollen feststellen, dass Gott diesen Bund verheißen hat. Das heißt, es war seine Verheißung, es war sein Versprechen, und er würde es tun.
[32:50] Im Laufe der Zeit hat Gott immer wieder verschiedene Bündnisse beschrieben. Ein Bündnis finden wir auch in 1. Mose 9 nach der Sintflut. Es ist eigentlich kein Bündnis, das zum alten und neuen Bund gehört, denn es ist ein Bündnis, das Gott nicht nur mit der Menschheit, sondern mit allen Lebewesen schließt, mit allen Tieren, mit allen Vögeln, mit allem, was lebt auf Erden. Niemand sagt, ich werde die Erde nicht mehr zerstören durch Wasser.
[33:13] Trotzdem können wir einige Details entdecken, die uns helfen, Gottes Wesen im Bündnis schließen besser zu verstehen. In 1. Mose 9 Vers 12 heißt es: Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich festsetze auf ewige Geschlechter hin zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind. Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde. Wenn Gott einen Bund schließt, dann gibt er auch ein Bundeszeichen.
[33:46] Das Bundeszeichen hier nach der Sintflut war der Regenbogen, und wir alle wissen, ein Regenbogen entsteht dann, wenn Sonne und Regen gleichzeitig anzutreffen sind. Regen in der Geschichte von Noah war eindeutig ein Symbol für Gottes gerechte Strafe für die Sünde. Gott hatte lange gewartet, und als die Sünder sich so sehr verhärtet hatten, dass der Heilige Geist keinen Zugang mehr zu ihnen hatte, hat Gott sie durch das Wasser gerechterweise vernichtet. Wasser, Regen steht hier für Gottes gerechte Strafe. Gleichzeitig sagt die Bibel, dass das Licht der Sonne ein Symbol ist für das Evangelium. 2. Korinther Vers 4 zum Beispiel, das Licht des Evangeliums. 2. Korinther 4 Vers 6 oder Offenbarung 1 Vers 16. Viele Stellen machen deutlich, auch die Sonne der Gerechtigkeit in Maleachi Kapitel 4. Viele Stellen machen deutlich, dass das Licht ein Symbol für Gottes Gnade, für sein Evangelium, für die gute Nachricht ist.
[34:48] Wenn also ein Regenbogen das Zusammentreffen von Regen und Sonnenschein ist, dann ist der Regenbogen ein Symbol für das grundlegende Fundament aller Bündnisse Gottes, für die Verbindung von Gerechtigkeit und Gnade. In Gottes Bündnissen treffen sich Gnade und Gerechtigkeit. Liebe und Strafe treffen sich harmonisch, und das, was die Engel kaum verstehen, wird im Bund Gottes realisiert. Das ist das Wesen aller Bündnisse Gottes. Er ist sowohl gerecht als auch gnädig. Das ist, was Paulus ausdrückt in Römer 3, dass Gott selbst gerechtfertigt wird, aber auch den Rechtfertigen, der aus dem Glauben ist. Er behält Recht, aber er vergibt den Menschen, die gesündigt haben.
[35:39] Interessanterweise zeigt uns die Bibel in Vers 13, Verzeihung, in Vers 17, und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf der Erde ist. Und dann in Vers 14 und 16, 14 bis 16 sagt er: Wenn es nun geschieht, dass ich Wolken über der Erde sammle und der Bogen in den Wolken erscheint, dann will ich an meinen Bund gedenken. Vers 16 sagt er: Darum soll der Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und an den ewigen Bund gedenke. Gott sagt also, dieses Zeichen ist dazu da, dass ich gedenke, dass da ein Bund ist zwischen mir und den Menschen.
[36:35] Und Gott, was alles er tut, ist ein Vorbild für uns. Die Frage ist, gibt es auch ein Zeichen, das Gott uns gegeben hat, mit dem wir gedenken sollen an den Bund, den wir mit ihm haben? Die Frage lässt sich einfach beantworten. 2. Mose 20, Vers 8 heißt es: Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. An anderer Stelle in Hesekiel 20 heißt es, dass der Sabbat ein Zeichen ist zwischen Gott und uns, dass er es ist, der uns heiligt. Der Sabbat ist das Bundeszeichen des Bundesgesetzes. So wie der Regenbogen das Zeichen des Bundes zwischen Gott und der gesamten Erde ist.
[37:23] Sehr interessanter Gedanke, dass Gott hier zeigt, es nützt nicht, einen Bund zu haben, wenn man nicht an diesen Bund gedenkt. Und wenn das selbst Gott von sich selbst sagt, wie viel mehr von uns, die wir vergesslich sind im Gegensatz zu Gott, dass wir nicht nur einen Bund eingehen mit Gott, sondern uns auch an diesen Bund erinnern müssen, dass wir daran gedenken müssen, weil ansonsten wir in diesem Bund nicht leben können.
[37:41] In 1. Mose 17, Vers 2, finden wir einen anderen Bund, den Gott mit den Menschen eingegangen ist. In 1. Mose 17, Vers 2 heißt es: Und ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren. Dieser Bund hatte mit der Beschneidung zu tun. In Vers 10 heißt es: Das ist aber mein Bund, den ihr bewahren sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir. Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden. Diese Beschneidung war wiederum ein Zeichen, ein äußeres Zeichen für eine innere Erfahrung.
[38:14] Denn in Vers 18 bis 20 können wir sehen, wie Abraham sich so sehr gewünscht hat, dass sein Sohn Ismael der Erbe der Verheißung wird. Aber Gott sagt: Nein, nein, nicht der, den du mit eigener Kraft, mit eigener Weisheit gegen mein Gebot gezeugt hast, sondern der, den ich dir verheißen habe. Die Geschichte von Ismael und Isaak stellt die beiden Bündnisse dar. Und das sagt Paulus selbst.
[38:49] In Galater 4, und dort Vers 22, nutzt Paulus gerade diese Geschichte von der Beschneidung Abrahams und diesen beiden Söhnen Ismael und Isaak, um das Wesen zwischen altem und neuem Bund zu beschreiben. Galater 4, und dort Vers 22. Paulus sagt: Es steht auch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte. Einen von der Magd, den anderen von der Freien. Magd ist eine Knecht, also eine Sklavin. Vers 23: Denn von der Magd war gemäß dem Fleisch geboren, der von der Freien aber Kraft der Verheißung. Abraham hatte die Verheißung bekommen, dort wird einmal der Erlöser kommen. Und Abraham hatte die Verheißung bekommen, dass in seinem Samen alle Menschen gesegnet werden sollen. Aber Abraham hatte keine Kinder gehabt. Und so hat Abraham sich entschieden, selbst die Sache in die Hand zu nehmen und durch eigenes Tun Gottes Verheißung wahrzumachen. Dadurch ist Ismael entstanden. Aber Ismael war nicht Symbol des neuen Bundes, sondern des sogenannten alten Bundes.
[40:01] Paulus sagt: Das hat einen bildlichen Sinn. Diese sind nämlich zwei Bündnisse. Das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebührt, das ist Hagar. Und am Berg Sinai, haben wir gelernt, ist der alte Bund, der weniger gute Bund gegeben worden. Warum? Was ist passiert dort am Berg Sinai? Was hat das mit Ismael zu tun? Schauen wir mal ganz kurz in 2. Mose 19, Vers 8.
[40:25] Als das Volk Gottes an den Berg Sinai nach dem Exodus kommt und Gott ihnen sagt: Ich möchte, dass ihr mein Volk seid, mein besonderes Eigentum. Da sagen sie in Vers 8: Da antwortete das ganze Volk miteinander und sprach: Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun. Am Berg Sinai sagt das Volk Gottes: Wir haben gehört, was der Maßstab ist, und wir sind gehorsam, wir tun es, wir versprechen dir Gott, wir sind dir gehorsam. Eine hehre Absicht, aber das waren die schlechteren Verheißungen. Denn wie wir alle wissen, hat das Volk nicht lange diese Verheißung eingehalten. Es hat nur wenige Tage gedauert und schon sind sie um das goldene Kalb gerannt. Und die gesamte Geschichte des Alten des Menschen offenbart, dass die Verheißungen des Menschen, die menschlichen Versprechungen oftmals nur tragfähig sind wie Sand oder Wasser.
[41:33] Nicht nur waren es die Verheißungen der Menschen in diesem alten Bund, es war auch so, dass sie keinen direkten Kontakt zu Gott wollten. In 2. Mose Kapitel 20 Vers 19 sagen sie und es sprach zu Mose, nachdem sie die zehn Gebote nicht auf Steintafeln bekommen haben, sondern gehört haben, weil Gott sie in ihren Herzen reden wollte, sagen sie in Vers 19 zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören, aber Gott soll nicht mit uns reden, sonst müssen wir sterben.
[41:53] Im neuen Bund sind es die Verheißungen Gottes, im alten Bund sind es die Verheißungen der Menschen. Im neuen Bund gibt es einen direkten Kontakt zu Gott, im alten Bund sagen die Menschen: Oh nein, wir wollen nicht, dass Gott direkt zu uns spricht, wir brauchen einen Priester, wir brauchen einen menschlichen Mittler, der uns sagt, was wir zu tun haben, aber wir wollen nicht direkt mit Gott kommunizieren. Im neuen Bund ist das Gesetz im Herzen, im alten Bund war das Gesetz auf Stein.
[42:18] 2. Mose 24 Vers 12 und der Herr sprach zu Mose: Steige zu mir herauf auf den Berg und bleibe dort, so will ich dir die Steine in den Tafeln geben und das Gesetz und das Gebot, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen. Gott ging am Berg Sinai auf die Ebene des Volkes, das nicht bereit war für eine völlige direkte Verbindung mit ihm, das nicht bereit war für den ewigen Bund. Und so geht er mit ihnen auf die Ebene dieses schlechteren alten Bundes, wo das Gesetz nicht in das Herz geschrieben wird, sondern nur auf Stein, damit sie es lernen, damit es doch noch vom Stein in ihr Gesetz kommen könnte.
[42:59] Und auch dieser Bund wurde mit Blut eingeweiht. Das heißt, in Vers 5 und Mose sandte junge israelitische Männer, damit sie Brandopfer darbrachten und Jungstiere opferten als Friedensopfer für den Herrn. Vers 8: Dann nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, denn der Herr mit euch geschlossen hat, aufgrund aller dieser Worte. Da wurde Blut vergossen und deswegen war der alte Bund gültig ab dem Zeitpunkt, er war rechtskräftig. Nur das Problem war, dieser alte Bund konnte niemanden retten.
[43:23] Warum? Paulus sagt in Hebräa 10, Hebräa 10 Vers 4: Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Birken Sünden wegnehmen. Es war nur ein Gleichnis, es war nur ein Unterricht, es war das Evangelium in Worten, in Vorschriften, in Opfergesetzen aufgeschrieben.
[43:45] Warum hat Gott das dann überhaupt gemacht? Warum ist Gott auf ihre Ebene gekommen? Warum hat Gott sich dazu herabgelassen, statt dem neuen Bund in den alten Bund mit ihnen zu machen? Diese schlechtere Verbindung, diese Beziehung auf Distanz, wie man sagen könnte. Paulus gibt uns einen interessanten Hinweis. Gott sah, dass das Volk nicht bereit war für eine völlige Verbindung zu Gott.
[44:09] Es heißt in Galater 3 Vers 18 und 19: Denn wenn das Erbe durch das Gesetz käme, so käme es nicht mehr durch Verheißung. Dem Avram hat es Gott durch Verheißung geschenkt. Paulus macht ganz deutlich, das Erbe, das heißt das ewige Leben, kommt durch die Verheißung, so wie Isaak, der wahre Nachkomme, durch Verheißung gekommen ist, nicht durch eigenes Tun, nicht durch das Halten irgendwelcher, ja, durch das eigene Tun. Und so wird auch das Erbe des ewigen Lebens uns durch Verheißung geschenkt, durch Gottes Tun, nicht durch unser eigenes Bemühen alleine.
[44:46] Die Frage ist also, Vers 19: Wozu nun das Gesetz? Und Paulus sagte: Übertretungen wegen Wohles hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt. Das heißt, wegen der Sünde wurde das Gesetz hinzugefügt, damit durch das Gesetz die Sünde erst wirklich als Sünde erkannt worden ist.
[45:10] Das heißt, der alte Bund konnte niemanden wirklich retten, aber der alte Bund konnte den Menschen zeigen, wie sündhaft die Sünde ist. Sie konnten sehen, wie schrecklich es ist, indem sie die Opfer ihrer schlachten mussten. Sie konnten sehen, wie genau Gottes Maßstab ist, indem sie die Gebote Gottes auf den Steintafeln gelesen haben. Sie konnten durch das Lesen all der Opfervorschriften erkennen, was Gott mit dem Evangelium meint. Es war wie ein Vergrößerungsglas, um ihre eigene Position deutlich zu machen und ihnen zu zeigen, wie nötig sie den neuen Bund haben.
[45:44] Der alte Bund wies in allem auf den neuen Bund hin und er war mit dem neuen Bund nicht im Konflikt. Denn Vers 21 sagt uns: Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das sei ferner. Alter und neuer Bund stehen nicht im Widerspruch zueinander. Das eine ist nur die Beschreibung des anderen. Der alte Bund ist die Waschmaschinenbeschreibung, der neue Bund ist die Waschmaschine selbst.
[46:10] Wie viele Menschen leben heute noch im alten Bund, lesen die Worte, aber wenden sie nicht in ihr praktisches, persönliches Leben an? Denn nur, wenn ich eine direkte persönliche Beziehung zu Jesus habe, nur dann lebe ich im neuen Bund.
[46:38] In Vers 23 lesen wir: Bevor wir der Glaube kamen, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. Das heißt, das Gesetz hat die Menschen auf den Glauben vorbereitet. Das Gesetz hat den Menschen gezeigt, dass sie Glauben brauchen, um wirklich gerettet zu werden. Und dieser Glaube wurde geoffenbart. Er wurde offensichtlich, als Jesus am Kreuz starb, als der neue Bund rechtskräftig wurde. Glauben daran konnte man schon lange vorher. Schon Adam hat daran geglaubt, hat geglaubt, dass Gottes Wort wahr ist.
[47:12] Vers 24 heißt es: So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Alles im alten Bund, sowohl die zehn Gebote auf Stein, als auch die ganzen Opfergesetze, das Zeremonialgesetz, haben uns unterrichtet, haben die Menschen unterrichtet, haben sie belehrt, ihnen das Evangelium theoretisch aufgezeigt, damit Menschen durch den Glauben an den kommenden Messias das Gesetz im Herzen haben könnten und die Prinzipien des Evangeliums ausleben könnten. Es war der Lehrmeister auf Christus hin.
[47:46] Glaube ist das, was uns rettet. Johannes 3, Vers 16 sagt: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Der neue Bund kann nur im Glauben angenommen werden.
[48:12] Wir überspringen einige Dinge, die wir im Sendemanuskript haben und möchten noch auf Folgendes hinweisen. In Hesekiel 36 und dort Vers 26 und 27. Dort wird uns die Essenz des neuen Bundes letztendlich gezeigt. In Hesekiel 36 und dort Vers 26 und 27. Es heißt hier: Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinende Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischendes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut.
[49:02] Der neue Bund ist der bessere Bund, weil er auf besseren Verheißungen basiert. Es ist nicht mehr der Mensch, der sagt: Oh, ich verstehe, was Gott möchte. Ich tue es, was nie funktioniert hat und nicht funktionieren wird. Sondern es ist Gott, der sagt: Öffne mir dein Herz. Lass mich in dir wohnen. Lass uns echte Gemeinschaft haben. Dann werde ich in dir bewirken, dass du wirklich gehorsam bist. Dann kannst du das Gesetz wirklich halten, weil mein Heiliger Geist es in dein Herz hineinschreibt.
[49:31] Es gäbe tausend Verse, die wir dazu anschauen können. Wir müssen uns beschränken aus Zeitgründen auf einige wenige. In 2. Petrus 1.
[49:43] 2. Petrus 1 und dort Vers 3. Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, durch seine Herrlichkeit und Tugend. Das ist der neue Bund, die Erkenntnis Gottes. Jesus hat ja gesagt, das ist das ewige Leben, das ist, dich, der du allein wahrer Gott bist und den du gesandt hast, Jesus Christus. Erkennen. Johannes 17, Vers 3. Die göttliche Kraft schenkt uns alles, was wir brauchen, wenn wir ihn erkennen.
[50:22] Vers 4: Durch welcher uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben, durch die Verheißungen Gottes, göttlicher Natur teilhaftig werdet. Wir können uns mit Gottes Natur verbinden. Wir können teilhaben an Gottes Natur. Wir können uns mit Gott verbinden durch seine Verheißung, nicht durch unsere. Unsere Versprechungen werden uns nicht an Gott binden, aber seine Verheißung können diese Verbindung herstellen.
[50:57] Und deswegen ist der neue Bund, der wahre Bund, dort, wo Jesus für uns gestorben ist, nicht wo wir ein Tier schlachten. Dort, wo Jesus direkten Kontakt zu uns hat, nicht nur durch einen menschlichen Mittler. Und dort, wo sein Gesetz unserem Herzen ist und nicht nur theoretisch auf Stein aufgeschrieben.
[51:14] Seht ihr, der Unterschied zwischen dem alten und neuen Bund ist kein Unterschied der Zeitalter oder der Testamente, altes, neues Testament. Es ist keine Frage der inhaltlichen Qualität, denn das, was der neue Bund ist, steht ja Punkt für Punkt im alten drin. Der alte Bund ist inhaltlich nicht schlechter, sondern er ist deswegen schlechter, weil er nicht, weil er nur die theoretische Beschreibung ist, die keinen rettet, sondern nur hinweist auf die aktuelle, die eigentliche Ausübung, die eigentliche Realität des neuen Bundes.
[51:49] Wie viele von uns leben von der Theorie des Evangeliums? Wie viele von uns kennen die Wahrheit aufgeschrieben und haben doch sie nicht im Herzen? Jesus sagt in Johannes 14, Vers 15 und damit bringt er das gesamte biblische Zeugnis über den Bund auf einen Punkt.
[52:02] Er sagt in Johannes 14, Vers 15: Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote. Wahre Gehorsam ist nur möglich durch eine Liebesbeziehung, durch einen Liebesbund, durch Einssein mit Gott. Gehorsam ist nur möglich, wenn in unserem Herzen das Gesetz ist, denn Liebe ist eine Herzensangelegenheit. Liebst du Gott von ganzer Seele, von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt, mit all deiner Kraft, dann lebst du im neuen Bund. Johannes sagt uns auch im 1. Johannesbrief, dass es nicht schwer ist, dass es die Liebe Gottes, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer.
[52:52] Der letzte Vers für heute in Kolosser 1 und dort Vers 27. Kolosser 1 und Vers 27 beschreibt wie kaum ein anderer Vers den neuen Bund wie in einer Nussschale.
[53:14] Kolosser 1, Vers 27: Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ein wahrer Bund, nicht nur ein theoretischer Vertrag, sondern eine Verbindung, eine Verbindung, die so tief geht, noch tiefer vielleicht als die zwischen Mann und Frau. Eine Liebesbeziehung, in der Gott in mir das wirken kann und wird, was ich alleine nur mit einem theoretischen Wissen seines Gesetzes nie tun könnte.
[53:52] Das Gesetz und die Bündnisse. Im alten Bund sagt Gott, was wir tun sollten, und im alten Bund versucht der Mensch es aus eigener Kraft und er scheitert und scheitert und scheitert. Im neuen Bund sagt Gott: Das ist, was du tun solltest, und ich habe die Kraft. Ich bin in der Person von Jesus Christus für dich gestorben. Ich habe die Kraft des Evangeliums, um in dir zu wirken, damit du dieses Gesetz halten kannst. Nichts ist wichtiger für die zehn Gebote als der neue Bund. Es gibt keine andere Möglichkeit, die zehn Gebote zu halten, als einzig und allein durch den neuen Bund. Und das ist auch das Ziel des gesamten neuen Bundes, denn das Gesetz Gottes ist Ausdruck deiner Liebe und Bund bedeutet Gott zu lieben.
[54:41] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du dir heute vornehmen, vielleicht erneut vornehmen, dein Leben so Gott zu übergeben, dass er in dir wirken kann, dass eine echte Beziehung zwischen dir und ihm, eine direkte Beziehung entsteht, dass er dich lehren kann, dass er in dir wirken kann, dass du im neuen Bund lebst? Ist das dein Wunsch? Gott segne dich in dieser Entscheidung.
[55:06] Nächste Woche werden wir weiter studieren, um das Gesetz und Christus von weiteren Aspekten und Facetten her zu beleuchten. Wir laden euch ein, dann wieder einzuschalten auf joelmedia.tv. Wenn ihr dieses Thema der Bündnisse noch genauer studieren wollt, dann schaut doch auf joelmedia.tv.de eine Serie an mit dem Titel Gott mit uns, wo in sechs Folgen das gesamte Thema des alten und neuen Bundes durch die Bibel von Adam bis zur Offenbarung hindurch ausführlich beschrieben und erklärt wird als Ergänzung zu heutigen Lektionen. Bis dann wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.