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Manuskript: 02_2014_Lektion_12

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird die Bedeutung der Gemeinde Christi im Kontext des Gesetzes beleuchtet. Beginnend mit dem Ursprung der Sünde im Fall Satans wird die Entwicklung der Menschheit und die Rolle des Glaubens von biblischen Figuren wie Abel, Noah, Abraham und Mose bis hin zu den Aposteln nachgezeichnet. Es wird betont, dass die Zugehörigkeit zur Gemeinde nicht automatisch Erlösung bedeutet, sondern dass der Glaube an Jesus Christus und die Veränderung durch den Heiligen Geist entscheidend sind. Die Lektion schließt mit einer Aufforderung, sich der Gemeinde Gottes anzuschließen und die Botschaft der Umkehr und des Gerichts in der heutigen Zeit zu verkünden.

Diese Lektion der Cannstatt Study Hour 2014 Q2 mit Ronny Schreiber untersucht die Verbindung zwischen Christi Gemeinde und dem Gesetz. Beginnend mit dem Ursprung der Sünde im Fall Satans, beleuchtet die Studie die Entwicklung der Gemeinde von Adam und Eva über Noah und Abraham bis hin zu Mose und den Israeliten. Es wird betont, wie Glaube, nicht Gesetzeswerke, zur Gerechtigkeit führt und wie der Heilige Geist die Gläubigen verändert und leitet. Die Lektion schließt mit der Erkenntnis, dass die wahre Gemeinde durch ihren Glauben und die Befolgung von Gottes Geboten gekennzeichnet ist, unabhängig von äußerer Zugehörigkeit.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2014 Q2: Christus und sein Gesetz

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir sind im zweiten Quartal 2014 und in unserer Lektion heißt es: Christus und sein Gesetz. Heute ganz speziell mit der Lektion Nummer zwölf: Christi Gemeinde und das Gesetz. Was es damit auf sich hat, wollen wir uns gleich gemeinsam anschauen, nachdem wir zusammen gebetet haben.

Unser lieber Vater, wir danken dir dafür, dass wir die Möglichkeit haben, immer wieder dein Wort studieren zu können. Dass wir immer wieder bereichert und beschenkt werden von dem, was du uns sagen möchtest. Lieber Vater, wir möchten dich heute für dieses Thema ganz speziell bitten, dass dein Heiliger Geist uns erfüllt, damit wir deine Worte verstehen können und sie in uns Frucht tragen. Im Namen Jesu, Amen.

[0:59] Christi, Gemeinde und das Gesetz. Was es damit auf sich hat. Bevor wir direkt in das Thema hineinspringen, eine ganz, ganz kurze Einleitung, damit wir wissen, wo alles angefangen hat. Dazu geht mit mir in Jesaja 14. Jesaja 14, ich finde, das ist ein Paralleltext zu Hebräer 28. Wir schauen mal in Jesaja 14 und hier die Verse 12, 13 und 14. Viele von euch werden diese Textstelle kennen. Sie handelt hier um Luzifer, also Satan vor seinem Fall, wie er im Himmelreich war. Gott spricht hier über ihn und er sagt ab Vers 12: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!" Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: "Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen." Das war das, was Satan in seinem Herzen wollte. Er wollte gottgleich sein. Er wollte sich anbeten lassen, das, was nur dem Schöpfer zusteht.

[2:08] Und so begann einmal alles. Das Elend im Himmel, wie es anfing, wie die Sünde plötzlich aufkam in der Welt und wie die Sünde bis heute umherwuchert und viel Leid verursacht. Wir sehen es heute in der Welt, in der wir leben, wie viel Leid, wie viel Krankheit, wie viel Tod diese Sünde verursacht hat, die damals aufkam in Satan, weil er sich erheben wollte. Er wollte sich selbst verherrlichen. Er wollte sich selbst verwirklichen. Er wollte angebetet werden. Die Folge davon, als Satan sich erhob, haben wir gerade schon gelesen: Wie bist du herabgestürzt. In Offenbarung 12 lesen wir, dass es da einen Kampf gab zwischen Jesus und Satan und dass Satan aus dem Himmel verbannt wurde. Es gab einen Kampf, und er fiel, und er gehörte von da an nicht mehr zum Himmelreich. Er wurde auf die Erde gesteuert, auf die Erde geschmissen, auf die Erde verbannt und von da an hat er angefangen, den Menschen zu verführen.

[3:15] Seit der Mensch erschaffen wurde, wurde er von Satan direkt verführt. Petrus sagt, er warnt die Jünger, er warnt uns. In 1. Petrus 5, Vers 8 können wir es lesen. Wir schlagen es mal auf. 1. Petrus 5 und hier Vers 8. Petrus sagt: "Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann." Petrus war sich dessen sehr bewusst, dass dieser Satan, dieses Engelwesen, das sich selbst erhöht hat, das angebetet werden wollte, in die Sünde geraten ist, gefallen ist, jetzt auf der Erde ist und umhergeht wie ein brüllender Löwe. Er sucht, wen er verschlingen kann, also wen er vernichten kann, wen er auf seine Seite ziehen kann. Das ist das, was Satan von Anfang an plant. Jesus Christus sagt sogar, er war ein Menschenmörder von Anfang an. Seit es die Menschen gab, wollte Satan die Menschen umbringen.

[4:13] Nun ist es so, dass Satan hat die Möglichkeit, hier auf der Erde die Menschen zu verführen. Nicht mehr, als der Mensch tragen kann, das lässt Gott nicht zu, aber Satan hat die Möglichkeit, die Menschen zu verführen. Und das war ganz am Anfang, als Adam und Eva geschaffen wurden und im Garten Eden lebten, gab es im Garten Eden zwei Bäume, die wir kennen. Und zwar im 1. Mose 2 lesen wir davon, die Verse 16 und 17. 1. Mose 2, Vers 16: "Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gesetzlich sterben."

[4:55] Und viele sagen, warum dieser Baum? Also, warum hat er da stehen müssen? Warum hat der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen in Eden stehen müssen? Nun, Gott lässt die Menschen die freie Entscheidung zu wählen, welchen Weg er gehen will. Der Mensch ist ein denkendes Wesen, so wurde er geschaffen vom Schöpfer, dass der Mensch eine Entscheidung treffen kann, welchen Weg er einsteigen möchte. Und damit der Mensch wählen kann, hat er den Baum des Lebens, ein Symbolbild für Jesus Christus. Und er hatte den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, was ein Symbolbild auf Luzifers Weg ist. Nun, man könnte ja sagen, wieso klingt auch gut, Erkenntnis des Guten und des Bösen, scheint doch mit Wissen verbunden zu sein. Aber Erkenntnis des Guten und des Bösen, das meint plötzlich zu verstehen, was das Böse ist, die Ursache, die Folgen der Sünde zu sehen. Das war nicht das, was Gott geplant hatte für die Menschen. Gott wollte nicht, dass Menschen krank werden, dass Menschen sterben, dass die Natur kaputt geht. Gott wollte nicht, dass Menschen an den Gräbern anderer Menschen stehen und weinen. Gott wollte dieses ganze Leid nicht.

[6:01] Aber der Mensch hat sich entschieden, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu nehmen. Er fing plötzlich an zu erkennen, und damit ging alles los. In Eden plötzlich kam die Sünde, die in Satan aufkam, als er noch vor dem Thron Gottes stand, wurde plötzlich übertragen auf den Menschen. Und der Mensch geriet nur durch diese Verführung in die Sünde. Wir kennen diesen Text aus 1. Mose 3, wo Eva mit der Schlange spricht. Und die Schlange verführt Eva. Und in Vers 6, 1. Mose 3, Vers 6 heißt es: "Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß."

[6:57] Nun, Eva wurde verführt von der Schlange. Und interessant ist, dass sie später dem Adam auch davon gab, der auch bei ihr in Eden war. Aber zu dem Zeitpunkt der Verführung war Adam nicht bei Eva. Eva stand alleine mit der Schlange, und die Schlange verführte sie. Das ist ein interessantes Symbol für das, was in den zukünftigen Jahrtausenden auf die Gemeinde Gottes zukommen sollte. Wenn die Gemeinde nicht ganz bei Jesus Christus ist, ist es ein leichtes Opfer für den Satan. Wenn wir persönlich nicht unser Leben ganz auf Jesus Christus ausrichten, sondern irgendwie in der Welt stehen, hat Satan tausend Möglichkeiten, uns zu verführen. Und weil Eva hier zu weit entfernt war von Adam, konnte sie leicht verführt werden vom Satan. Und so ging es dann los. Die Menschheit ist gefallen. Eva ist gefallen. Adam nimmt nun auch von dieser Frucht aus Liebe zu seiner Frau. Und was dann die Folge war, kennen wir. Die Menschheit ist gefallen. Die Menschheit geriet in Sünde, und alle Nachkommen gerieten sozusagen in diesen Sog mit hinein.

[8:00] Das ist eine interessante, das könnt ihr vielleicht zu Hause mal machen, einen interessanten Übertrag von Adam und Eva auf Christus und seine Gemeinde. Welche Rolle spielt Eva? Schaut mal in die Gemeinde. Welche Rolle spielte Adam? Schaut mal auf Jesus Christus. Versucht mal zu verstehen, was da passiert ist. Eva musste sterben, weil sie verführt wurde. Adam starb aus eigenem Antrieb.

[8:31] Wenn wir weiterschauen an 1. Mose 3 ab Vers 21, stellen wir fest, nachdem die Menschheit gefallen ist, nachdem also das erste Menschenpaar in die Sünde geriet, heißt es in Vers 21: "Und Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie." Gott beginnt nun einen Rettungsplan für seine ganz, ganz kleine Gemeinde von Adam und Eva. Nun erinnert er sich an den Plan, aber er setzt ihn jetzt in die Tat um. Es wird ein Tier geschlachtet, ein symbolisches Bild auf das eigentliche Opfer, das Jahrtausende später kommen sollte: Jesus Christus. Und das Kleid dieses Tieres wurde genommen, das Fell, und Adam und Eva wurden damit bedeckt, damit man ihre Blöße nicht sieht, damit sie sich nicht zu schämen brauchen. Und das ist wieder ein symbolisches Bild. Die kleine Gemeinde Adam und Eva, die es damals waren, bekommen nun das Kleid des Opfertieres.

[9:28] In Sacharja 3, Vers 4 ist beschrieben, was dieses Kleid ist. Sacharja 3, Vers 4. Hier steht Jeschua, der Hohepriester, vor dem Engel des Herrn. Und es heißt, in 3, Vers 3 lesen wir: "Jeschua aber hatte unreine Kleider an und stand doch vor dem Engel. Und er begann und sprach zu denen, die vor ihm standen: Nehmt die unreinen Kleider von ihm weg! Und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen und lasse dir Festkleider anziehen." Das ist die Idee, die wir auch bei Adam und Eva sehen. Sie hatten die unreinen Kleider an, sie waren in Sünde, sie hatten sich so Feigenblätter genommen, um sich irgendwie zu bedecken. Aber Gott sah, dass das den Menschen nicht helfen würde und hatte diesen Plan, die Menschheit zu retten durch sein eigenes Opfer. Und er nahm das Kleid Jesu Christi und bedeckte sie. Das Kleid, das Gewand der Gerechtigkeit. Und so nahm er das Lamm, das Symbol für Jesus Christus, nahm das Kleid ab und gab es Adam und Eva. Und so sind die ersten Schritte der Gemeinde gemacht. Es sollte durch das Gewand der Gerechtigkeit die Nähe zwischen Adam und Eva zu Gott wiederhergestellt werden, dass sie wieder vor Gott treten können, dass sie rein sind, dass sie sauber sind.

[10:52] Nun, wie es weiterging, wissen wir wohl auch. Adam und Eva wurden nun aus Eden verbannt. Sie trugen dieses Kleid der Gerechtigkeit im Hinblick auf die Hoffnung hin, dass eines Tages das Opfer, also Jesus Christus, den Tod beiseite nehmen wird und die Verheißung des ewigen Lebens Adam und Eva immer noch erreicht. Ihre Kinder, ihre Nachkommen, die ersten beiden, lesen wir in 1. Mose 4, also Kapitel 4. Und wir sehen, dass Kain und Abel hier beide Opfer bringen. Wir lesen mal Vers 3 bis 5. "Es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens. Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an. Aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich."

[11:55] Das Problem, das es hier gab, man hätte ja sagen können: Hey, beide haben ein Opfer gebracht. Kain als ein Ackermann hat natürlich Früchte des Feldes genommen und hat sie geopfert. Abel als ein Viehhirte hat natürlich seine Schafe genommen und hat eins geopfert. Beide haben ein Opfer gebracht, aber das eine Opfer war angenommen, das andere war nicht angenommen. Kain hatte es nicht ganz genau genommen mit dem, was Gott gesagt hatte. Gott hatte als Opfer ein Lamm vorgesehen. Denn auf Jesus Christus blickt es ja hin. Das Einzige, was wir tun können, um vor Gott gerecht darzustehen: Jesus Christus. Abel hat es wohl gemacht, hat dieses Opfer gebracht, und es wurde angenommen von Gott. Das ist auch das, was wir Menschen machen können. Wenn wir auf Jesus Christus blicken, wird Jesus Christus vollkommen gerecht bei Gott angenommen, und er tritt für uns ein. Aber all unsere Werke, all das, was wir bringen, was der Kain gebracht hat, das kann uns vor Gott nicht gerechter stehen lassen, und so konnte sein Opfer nicht angenommen werden. Es ging nicht. Es war nicht wirklich im Gesetz Gottes. Es war aus eigener Kraft, eigene Gedanken versucht, so könnte es vielleicht funktionieren, und es war nicht richtig.

[13:13] Und als Kain das nun sah, dass sein Opfer nicht angenommen wurde, begann plötzlich das, was in Satan schon lange vorher angefangen hatte. Er wurde neidisch, gesagt: Was ist das, ein jüngerer Bruder? Er soll tatsächlich vor Gott höher dastehen als ich. Und er begann, einen Hass auf seinen Bruder zu entwickeln und kurze Zeit später brachte er ihn um. Kain bringt Abel um, der erste Brudermord. Die Sünde, was in Kain aufkam. 1. Johannes 3 Vers 4 sagt uns, dass die Sünde die Gesetzlosigkeit ist. Diese Sünde, die in Kain aufkam, diese Gesetzlosigkeit, dieses sich nicht halten, nicht wirklich halten an das Wort Gottes, entwickelte sich in Kain und wurde plötzlich offenbar. Die Sünde kam heraus, und es war klar, dass die Sünde, die in Kain nun hervorbrachte, die Ursache war, dass sein Bruder starb. Er brachte den Abel um.

[14:07] Hier sieht man ganz am Anfang schon, wie die Gemeinde Gottes sich entwickelte und es gleich eine Spaltung gab, und zwar direkt unter den ersten beiden Söhnen. Der eine hatte sozusagen die Werke der Gerechtigkeit, die Werke aus Glauben auf das Opfer hin, und der andere versuchte irgendwie im Gesetz irgendwas zu machen und konnte nicht angenommen werden. Die Gemeinde spaltet sich.

[14:31] Infolgedessen, wir werden in den nächsten paar Minuten jetzt mal eben durch die Bibel durchgehen und schauen, wie es in den einzelnen Generationen gelaufen ist. Wenn wir nun Kain und Abel hinter uns lassen und ein Stück weiter in die Zukunft blicken, von da an, dann sehen wir, nach Kain und Abel ist dem Adam und der Eva der Seth geboren. Und Seth kam anstelle von Abel und brachte nun die verheißene Linie, brachte nun den Stamm Adams weiter. Es gab plötzlich zwei Gruppen, die sich abgespalten haben. Und in 1. Mose 6, ab Vers 1, lesen wir dann, was passiert ist. Also das waren Jahrhunderte, sogar 1000 Jahre später, als sich diese beiden Gruppen nun schon längst entfremdet hatten. Kain wurde damals verbannt, und sein Sohn Henoch hat eine neue Regierung aufgebaut. Und so gab es eine Regierung, die jahrhundertelang abseits von den Menschen gelebt hat, die gott-treu gewesen sind. Also alle, die ganzen Nachkommen um Seth herum. Und so haben sich zwei Kulturen entwickelt, sozusagen die weltlich gesinnten, alles, was von Kain kommt, und die geistlich gesinnten, was von Seth kommt, also dem Abel-Ersatz.

[15:58] Nun ist es eine lange, lange Zeit vergangen und 1. Mose 6, Vers 1 sagt: "Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren. Und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen." Da sprach der Herr: "Mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen rechten, denn er ist ja Fleisch. So sollen seine Tage 120 Jahre betragen." In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die von jeher berühmt gewesen sind. Damals fing die Sippschaft von Kain an, sich mit den Nachkommen Seths zu vermehren. Die Gottessöhne, also die, die zu Seth standen, die geistlich Gesinnten, erkannten plötzlich, dass die Frauen aus dem Stamm Kain sehr attraktiv sind, und sie nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten.

[16:55] Und hier gab es eine Vermischung zwischen dem Geistlichen und dem Fleischlichen, dem Weltlichen. Das ist auch heute eine Gefahr, die wir heute sehen, wenn sich das anfängt zu mischen. Wenn sich geistliche und weltliche Dinge mischen. Denn die beiden haben eigentlich nichts miteinander zu tun, und wir sollten da eine strikte Trennung machen zwischen geistlich und fleischlich. Und was sie hier gemacht haben, das ist heute auch noch ein ganz spannendes Thema, was wir leider in der ganzen Welt immer noch sehen, dass Menschen, geistlich gesinnte Menschen, die zur Gemeinde Jesu Christi gehören, sich immer noch verheiraten mit Menschen, die nicht dazu gehören. Und das macht das Leben sehr, sehr schwer für diese Menschen. Und es ist nicht im Sinne Gottes, dass sich das miteinander vermischt.

[17:47] Denn die Folge, die wir daraus sehen, ist genau die gleiche, was wir heute sehen. Das Elend, das in den Menschen aufkommt, was damals passiert ist. Die Geistlichen werden nicht etwa die Fleischlichen auf die andere Seite ziehen, sondern die fleischlich Gesinnte, die Welt, wird die geistlichen Menschen nach und nach schlucken. In ihrer Ehe ist das ganz furchtbar. Ich kenne nur ganz, ganz wenige Fälle, wo es darum war, dass der geistliche Mensch den anderen dahin bekehrt hat. Meistens ist es der Fall gewesen, dass die Leute in die Welt gezogen wurden und ihr geistliches Leben wirklich aufgegeben haben. Und hier sehen wir genau das Gleiche. Es passierte diese Vermischung, geistlich und weltlich, und es ging einher.

[18:31] Und Gott sagt, in Vers 3 hatten wir es gelesen: "Der Herr sprach: Mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen rechten, denn er ist ja Fleisch. So sollen seine Tage 120 Jahre betragen." Gott sagt, noch 120 Jahre gebe ich dieser Generation. 120 Jahre noch, und dann kommt das Ende. Mein Geist soll nicht immer mit ihnen rechten. Wann rechnet denn der Geist Gottes mit den Menschen? Was bedeutet es, der Geist Gottes rechnet mit diesen Menschen? Wir lesen das in Jesaja 1, Vers 18. Jesaja 1, Vers 18. Hier spricht Gott: "Kommt doch, wir wollen miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee. Wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie weiß wie Wolle werden."

[19:26] "Seid ihr willig und gehorsam, so sollt ihr das Gute des Landes essen." Wir wollen miteinander rechten, wenn eure Sünden blutrot sind, sollen sie weiß werden wie Schnee. Also der Geist Gottes versucht die Menschen dahin zu bringen, dass sie ihr sündiges Leben aufgeben, dass sie ihre Schuld bekennen, dass sie ihr Leben vor Gott bringen, damit der Geist Gottes in ihnen wirken kann und es wieder auf die richtige Bahn bringen kann. Aber hier sagt Gott, noch 120 Jahre, der Mensch ist fleischlich. 120 Jahre noch, und dann ist die Gnadenzeit vorbei. Es gibt nicht mehr viel zu ändern.

[19:57] Und wer die Geschichte kennt, und ich glaube, die meisten von euch kennen diese Geschichte, was passiert ist, es war genau noch Noah, der eigentlich die Gnade gefunden hat in den Augen des Herrn, und er konnte noch seine sieben Angehörigen mitnehmen. Sie war nachher zu acht auf der Arche. Wir lesen es in 6, Vers 8: "Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn." Das heißt, dies ist die Geschichte Noahs. Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit Gott. Dieser Noah, der damals lebte in dieser letzten Zeit, war derjenige, der natürlich, wir wissen, die Arche gebaut hat, aber er war auch derjenige, der gepredigt hat in dieser Zeit, der die Menschen zur Umkehr gerufen hat und gesagt hat: Verändert euer Leben. Es kommt ein furchtbares Gericht über diese Welt, und ihr müsst nicht verloren gehen. Ihr habt die Chance, den Arm Gottes zu ergreifen, euch retten zu lassen. Verändert euer Herz, glaubt Gott. Auch wenn es nicht so aussieht, dass ein Gericht kommt, aber es wird ein Gericht kommen, und du hast heute die Chance, dass du dein Leben veränderst und dich von Gott retten lässt.

[20:57] Es heißt, Noah war untadelig, und dieses Wort, das wir hier lesen, untadelig, ist das Wort "Tamim". Also kurz bevor die Welt unterging, war Noah Tamim. Dieses Wort Tamim finden wir im dritten Buch Mose, in den ersten sieben Kapiteln nochmal. Da wird es auf diese Opfertiere angewandt, diese Opfertiere, diese makellosen Opfertiere, auch die waren Tamim. Noah war also untadelig, Noah war makellos in den Augen des Herrn. Und diese Makellosigkeit von Noah, was hat ihn zum Tamim gemacht? Also, was war es, was Noah hatte, was die Welt nicht hatte? Das berichtet uns Paulus in Hebräer 11, Vers 7. Hebräer 11, Vers 7: "Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte, über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottes Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens."

[22:02] Noah wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens, denn heißt es, er hatte Weisung über die Dinge empfangen und tat sie, obwohl er sie noch nicht gesehen hat. Er sah das Gericht nicht. Es sah nichts aus, als wenn eine Flut kommen würde. Es sah nichts danach aus, als wenn der Himmel plötzlich Wasser fallen lassen würde, als wenn die Brunnen tiefer aufbrechen. Aber Noah glaubte dem Herrn. Er glaubte, dass das, was Gott gesagt hat, auch eintritt. Er hat es mit so einem Eifer damals gepredigt. Er hat versucht, die Menschen zur Umkehr zu rufen. Aber dieser Glaube, den Noah hatte, der machte ihn makellos, der machte ihn untadelig. Tamim. Das war das. Noah glaubte dem Worte Gottes. Der Teil der Gemeinde damals schon. Abel glaubte Gott und brachte dieses Opfer. Einige Zeit später, also über tausend Jahre später, Noah glaubte Gott und fing an, diese Arche zu bauen.

[23:08] Wenn wir weitergehen, übrigens vielleicht noch ganz interessant: Noah glaubte an Gottes Wort, und es war sein Glaube. Und Epheser 5, Vers 26 sagt: "Wir sollen im Wasserbad des Wortes gereinigt werden." Auch wir makellos sein wollen, auch Tamim vor Gott, denn hilft uns seine Bibel, dass wir uns reinigen lassen. Denn das Wort Gottes verändert unser Herz. Wenn wir Tamim sein wollen, wenn wir untadelig sein wollen, dann ist die Bibel, das Wort Gottes, unsere Richtschnur. Unser Glaube wird zeigen, ob wir dem wirklich glauben, was hier steht, oder ob wir das einfach nur als schöne Fabeln und schöne Geschichten hinnehmen, oder ob wir wirklich unser Leben da hineingeben. Der Glaube an das Wort Gottes.

[23:54] Viele, viele Jahre später hat Jesus gesprochen über das Ende der Weltzeit. Und die Endzeitpredigt von Jesus kennen wir wahrscheinlich alle. In Matthäus 24 finden wir sie. Und wir lesen mal die Verse in Matthäus 24, 37 bis 39. Jesus Christus spricht hier: "Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahin raffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein."

[24:30] Also am Ende dieser Weltzeit wird es nochmal genau so sein. Wenn es nochmal genau so sein wird, dann scheint am Ende der Zeiten nochmal ein Prediger zu kommen und eine Botschaft von Wiederkunft, von Gericht zu bringen, eine Warnungsbotschaft und gleichzeitig eine Hoffnungsbotschaft. Und dann wird diese Welt ein Gericht erfahren. Denn kurz bevor Jesus Christus wiederkommt, soll das passieren. Es wird genau so sein wie in den Tagen Noahs. Die Welt wird also am Abgrund sein, und dann wird es jemanden geben, der sagt: Da und da ist die Erlösung, da und da ist Rettung zu finden. Und die Welt wird es nicht sehen. Und auch dieser Prediger wird es nicht sehen. Er wird nur den Glauben darauf haben, dass Gott sein Wort wahr macht.

[25:25] Schauen wir, wie es weiterging. Das mal im Hinterkopf, da kommen wir nachher noch drauf. Wie ging es weiter? Nach Noah. Unsere Lektion führt uns jetzt die Tage durch. Und wir kommen nun zu Abraham. Also nachdem die Sintflut vorbei war, das Land wieder getrocknet wurde, Gott die Berge angehoben hatte, das Wasser abgeflossen ist, trocknete ein Wind das Land. Und nun kam Generation für Generation, also die Söhne Sem, Ham, Japhet von Noah. Und Noah gab nun den Glauben auch an seine Söhne weiter. Und später, selbst noch in Ur in Chaldäa, wo Abraham geboren wurde, selbst da gab es noch diesen Glauben, denn Abraham schien scheinbar Gott zu kennen. Obwohl sein Vater Terach übersetzt Mondpriester heißt.

[26:25] Nun war es so, dass Gott den Abraham herausruft aus seinem Vaterland. Und wir wollen da mal reinschauen. Gott beruft Abraham und sagt: "Komm aus dem Land heraus, aus deinem Vaterland, und geh in ein Land, das ich dir zeigen werde." Das macht Gott übrigens mit uns auch. Er sagt: "Kommt aus eurer Welt heraus, kommt aus eurem Leben heraus und begebt euch in ein Land, das ich euch zeigen werde." Nämlich ins Himmelreich, ins neue Jerusalem. Und Gott möchte nun den Abraham da hinbringen. Abraham willigt ein und geht mit ihm diesen Weg.

[27:01] Und wir lesen jetzt mal 1. Mose 15, 1-6. Denn Abraham ist ein Meilenstein in der Gesamtkirchengeschichte von damals an. Abraham, der große Patriarch. 15. Wir lesen Verse 1-6. 1. Mose 15, 1-6: "Nach diesen Begebenheiten ging das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abraham. Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn." Abraham aber sprach: "O Herr, Herr, was willst du mir geben, da ich doch kinderlos dahin gehe? Und Erbe meines Hauses ist Elisa von Damaskus." Und Abraham sprach weiter: "Siehe, du hast mir keinen Samen gegeben. Und siehe, ein Knecht, der in meinem Haus geboren ist, soll mein Erbe sein." Aber das Wort des Herrn erging an ihn: "Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der soll dein Erbe sein." Und er führte ihn hinaus und sprach: "Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst." Und er sprach zu ihm: "So soll dein Same sein."

[27:57] Und Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit zu. Auch hier: Abraham glaubte dem Herrn, und das wurde ihm als Gerechtigkeit zugewiesen. Und das ist interessant, denn auch Noah glaubte dem Herrn, dass sein Opfer kommt, dass dieses Gericht kommt. Abel glaubte dem Herrn, deswegen hat er ein Lamm geopfert, dass eines Tages Jesus Christus kommen wird und dass Gottes Sohn selbst die Sünde der Welt trägt. Noah glaubte, dass Gott diese Flut bringt, dass dieses Gericht kommt. Nun, Abraham glaubt nun, dass seine Nachkommenschaft da sein wird, dass Gott sein Wort wahr macht, dass es nicht einfach nur daher geredet ist, sondern dass Gottes Wort Kraft hat und dass Gottes Wort in die Tat umgesetzt wird. Abraham ging den Weg mit Gott.

[28:54] Wir haben ein Zeugnis, das Paulus von Abraham gibt in Hebräer 11, 8-10. Hier spricht Paulus über Abraham und sagt: "Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte. Und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde." Das ist übrigens interessant auch für unser Leben. Abraham zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. Wir haben auch nur die Verheißung Gottes, die sagt: Komm raus aus der Welt und geh in ein Land, das ich dir zeigen werde. Bereite dich vor, da hinzugehen. Geh hinaus, verlass dein altes Leben und beginn etwas Neues.

[29:34] Vers 9: "Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem fremden Land und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung." Abraham hat sein Leben lang in Zelten gewohnt. Denn er wartete, Vers 10: "auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist." Abraham hat sich hier auf der Erde kein Haus gebaut, weil er wusste, wie lange soll dieses Haus existieren. Es ist nicht meine Welt hier. Ich bin hier geboren, ich habe hier meine Tätigkeit gehabt, ich bin hier aufgewachsen, aber es ist nicht meine Welt. Ich habe eine andere Welt. Für mich geht es ins Reich Gottes. Und er hat nicht Fuß gefasst, er hat hier gar keine Wurzeln geschlagen, nichts, was ihn hätte festbinden können an dieser Welt. Er hat alles hinter sich gelassen und hat im Glauben nach vorne gesehen und gesagt: Gott wird sein Wort wahr machen.

[30:34] Und die Geschichte von Abraham kennen die meisten, werden wahrscheinlich die meisten von euch gelesen haben, auf den Glauben von Abraham verfolgen, wie er doch immer aufs Ungewisse, immer wieder neue Prüfungen zu bestehen hatte, aber doch am Glauben festhielt. Er war nicht fehlerfrei in seinem Weg. Abraham hat nicht, Abraham oder später Abraham hat keinen fehlerfreien Weg geführt, aber er hielt sich im Glauben an Gott fest.

[30:53] Vers 11: "Durch Glauben erhielt auch Sarah selbst die Kraft, schwanger zu werden, und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte. Darum sind auch von einem einzigen, der doch erstorben war, Nachkommen hervorgebracht worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist." Abraham glaubte den Verheißungen Gottes, das war seine Gerechtigkeit.

[31:25] Schon wieder immer das gleiche Motiv. Egal, wo wir in die Kirchengeschichte hineingucken bis jetzt, immer das Gleiche. Sie glauben den Verheißungen Gottes, sie wandeln mit Gott, weil sie Gott glauben, nimmt er seine Gerechtigkeit auf. Wir werden später mal gucken, was, ich will nicht vorgreifen, was wir, wie sie es gemacht haben, wie sie das Leben geführt haben, dass Gott so wohlgefällig war. Nicht aus Gesetzeswerken, sondern aus Glauben. Was das bedeutet, schauen wir gleich mal rein, denn Abraham war genauso.

[31:53] Wir schauen in Römer 4, 18 bis 22, um das zu verstehen. Römer 4, 18 bis 22. Hier spricht Paulus über Abraham. "Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hingeglaubt, dass er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: So soll dein Same sein. Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinen Leib in Betracht, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, auch nicht den erstorbenen Mutterleib der Sarah. Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass er das, was er verheißen hat, auch zu tun vermag. Darum wurde es ihm auch als Gerechtigkeit angerechnet."

[32:43] Abraham hat, egal welche Hindernisse da waren, egal wie es aussah um ihn herum, gesagt: Gott kann nicht lügen. Gott wird sein Wort wahrmachen. Und ich werde diesen Weg gehen. Und auch wenn ich alles zurücklasse, was ich habe. Standest du schon mal vor so einer Entscheidung? Glaube aus Gerechtigkeit? Der Glaube wird jetzt zur Gerechtigkeit gerechnet, weil du sagst: Ich vertraue Gott, dass das, was er geschrieben hat, dass er das wahr macht. Und ich lasse alles zurück. Ich gebe wichtige Dinge in meinem Leben auf. Ich gehe einen neuen Weg. Und alles, was ich habe, sind die Verheißungen Gottes. Alles, was ich habe, ist der Zuspruch Gottes, dass er mich gebrauchen will in dieser Welt, dass er mich zu einem Licht machen will. Und ich lasse alles hinter mir, was mich daran hindert, was mich Wurzeln in der Welt schlagen lässt, was mich kettet an diese gefallene Welt.

[33:32] Wir lesen wieder in Hebräer 11, 24 bis 27. Und kommen wir jetzt zum nächsten, nämlich zu Mose. "Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben, da er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze, die in Ägypten waren, denn er sah die Belohnung an. Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten, denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn."

[34:12] Genau das gleiche Motiv, das wir auch vorher gesehen haben. Abraham, Noah, auch Noah baute, er sah nicht voraus. Er hatte nur die Hoffnung, hatte nur die Verheißung Gottes. Abraham hoffte, er hatte nur die Verheißung Gottes. Mose zog aus, er hielt sich an dem Unsichtbaren fest, er war unsichtbar für ihn, als sähe er ihn. Er ging so seinen Glaubensweg, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Der Glaube, dass da ein Gott ist. Nicht, weil er so ein sündloses Leben geführt hat, denn die Menschen, von denen wir gerade gesprochen haben, haben das nicht getan. Sie haben ein gutes Leben geführt, ohne Frage, aber es war nicht sündlos. Sie brauchten genauso Rettung wie jeder andere Mensch auch. Und Noah hielt sich an den Unsichtbaren fest.

[34:53] Und ich wünsche mir, dass wir das auch können, dass wir uns an Gott festhalten können, dass wir sagen können: Gott, du hast geschrieben. Es steht hier dein Wort, und dein Wort ist eine Kraft, und es wird auch in meinem Leben umgesetzt werden. Und im Glauben an dich lasse ich alles zurück, was mich festhält und vertraue darauf, dass du dein Wort in mir wahr machst.

[35:14] Schlagen wir mal auf. Fünftes Buch Mose, Kapitel 7. Fünftes Buch Mose, Kapitel 7. Wir lesen hier die Verse 6 bis 8. "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, dein Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist. Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher wärt als alle Völker, hat der Herr sein Herz euch zugewandt und euch erwählt, denn ihr seid das Geringste unter allen Völkern, sondern weil der Herr dich liebte und weil er den Eid heilen wollte, den er euren Vätern geschworen hatte. Darum hat der Herr dich mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus dem Haus des Pharao, des Königs von Ägypten."

[36:16] Gott hat Israel nicht berufen, weil das Volk so groß war, weil das Volk so toll war, weil das Volk so großartige Dinge geleistet hat in der Vergangenheit. Gott hat sie berufen, weil er sie liebt von ganzem Herzen. Und das ist genau die gleiche Verheißung, die auch an dich geht und an mich, an die Gemeinde Gottes seit allen Zeitaltern. Weil er dich liebt, hat er dich berufen. Nicht, weil du so viele tolle Dinge kannst. Nicht, weil du irgendwelche Talente und Gaben hast. Nicht, weil du so einen tollen Beruf hast oder sonst irgendwas, sondern weil er dich liebt. Weil Gott dich liebt, hat er dich berufen und hat dich aus dem Haus Ägypten, aus der Knechtschaft herausgeführt. Aus dem Atheismus, aus der sündigen Welt hat er dich aus der Knechtschaft geholt, die Knechtschaft der Sünde. Du bist nicht mehr verpflichtet, gemäß der Sünde zu leben. Denn Gott hat dir eine Verheißung gegeben und ein neues Herz geschenkt. Du kannst den Weg in Lauterkeit gehen. Du kannst den Weg Christi gehen, den er vorgegangen ist. Gott hat dich herausgeführt, weil er dich von ganzem Herzen liebt. Das war Gottes Motiv.

[37:18] Wenn wir weiterlesen, Verse 9 und 10 heißt es: "So erkenne nun, dass der Herr, dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren, auf tausend Generationen. Gott liebt diejenigen und bewahrt den Bund an denjenigen, die ihn lieben und seine Gesetze bewahren."

[37:47] Immer das Gleiche. Schon Abel hielt sich an das Gesetz Gottes und trachtete auf die Verheißungen. Noah hielt sich an das Wort Gottes und trachtete auf die Verheißungen. Und auch wir haben heute das Wort Gottes, die Verheißung: Ich werde den Bund mit dir aufrechterhalten. Der Bund: Ich werde dir das ewige Leben geben, wenn du in meinem Gesetz bleibst, wenn du eine Arche baust, wenn du das richtige Opfer bringst. Sie sind alle im Gesetz Gottes geblieben. Und die Frage ist, ob wir das heute auch wollen, ob wir heute auch im Gesetz Gottes bleiben wollen, weil wir von Anfang an in der Gemeinde sehen, dass das war aus Glauben hin. Aus Glauben, Gerechtigkeit. Auf die Verheißung. Vertraut diesen Weg gegangen und damit im Gesetz Gottes geblieben.

[38:31] Lesen wir noch die Verse 11 bis 15. 5. Mose 7, 11 bis 15: "So bewahre nun das Gebot und die Satzung und Rechtsbestimmung, die ich dir heute gebiete, damit du sie tust. Und es wird geschehen, wenn ihr auf diese Rechtsbestimmung hört, sie bewahrt und tut, so wird der Herr, dein Gott, auch dir den Bund und die Gnade bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat. Und er wird dich lieben und dich segnen und mehren. Er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes. Dein Korn, dein Most, dein Öl, der Wurf deiner Kühe und die Zucht deiner Schafe in dem Land, das er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben. Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird kein unfruchtbarer und keine unfruchtbare unter dir sein, auch nicht unter deinem Vieh. Und der Herr wird jede Krankheit von dir abwenden. Und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle diejenigen bringen, die dich hassen."

[39:36] Gott sagt nicht nur: Ich habe dich berufen, weil ich dich liebe. Ich habe dich aus der Welt herausgenommen und zu meiner Gemeinde hinzugefügt, weil ich dich liebe. Ich möchte, dass du meine Gebote hältst. Und wenn du es tust, dann werde ich dir sogar noch überreichen Segen dafür geben. Also haben wir die Verheißung: Gott möchte seinen Bund mit uns aufrechterhalten, wenn wir in seinem Gesetz bleiben. Und Gott sagt sogar: Ich werde dich segnen. Dir wird nichts passieren. Ich sorge mich um dich. Ich bin wie ein Vater für dich. Aber haben wir den Glauben, den Weg trotzdem zu gehen, oder stehen wir in unserem Alltag immer noch so dazwischen und sagen: Naja, traue ich Gott wirklich ganz?

[40:11] Das bedeutet für den einen vielleicht: Ich muss meinen Arbeitsplatz aufgeben. Ich muss meinen Freundeskreis verlassen. Ich muss einen Weg gehen, vor dem ich Angst habe. Aber glauben wir der Verheißung Gottes, dass Gott das machen kann, dass er uns segnen kann, wenn wir diesen Weg gehen? Das ist ganz entscheidend und schon immer entscheidend gewesen für die Gemeinde Gottes. Schaut auf die Leute, die wir uns gerade angeguckt haben. Sie sind diesen Weg gegangen. Sie haben aufgegeben, was sie hätten haben können. Denkt an Mose, den Reichtum Ägyptens. Er hat ihn aufgegeben, um den Weg Gottes zu gehen, weil er zur Gemeinde Gottes gehörte, und sein Glaube hat ihn gerecht gemacht. Abraham hat sein ganzes Vaterland verlassen, weil er zur Gemeinde Gottes gehört, und dieser Glaube hat ihn gerecht gemacht. Er ist den Weg gegangen. Und ich glaube nicht, dass dem Abraham immer wohl war dabei. Ich glaube auch, dass Mose ein großes Opfer gebracht hat. Denkt daran, er war 40 Jahre lang Viehhirte.

[41:12] Und jetzt möchte ich mit euch einen ganz, ganz spannenden Vers angucken, nämlich Galater 3 und hier Vers 6 und 7. Galater 3, Vers 6 und 7. Und der soll uns jetzt auf das Geheimnis der Gemeinde Gottes bringen. Also, was ist Gemeinde Gottes und warum ist Gemeinde Gottes Gemeinde Gottes? Galater 3, Vers 6 und 7: "Gleich wie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde, so erkennt auch, die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder." Also alle, die aus Glauben sind, die nennt Paulus hier Abrahams Kinder. Und weil wir Abrahams Kinder sind, sind wir damit gleichzeitig Erben der Verheißung an Abraham und gehören zu denen, die so zahlreich sind wie die Sterne am Himmel, wie der Sand am Meer. Die Nachkommen Abrahams, also die Zusagen, die Gott dem Abraham gegeben hat, gelten also auch für uns.

[42:14] Lesen wir ein bisschen weiter in Galater 3, Vers 13 und 14: "Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsere willen. Denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt, damit der Segen Abrahams zu den Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war." Der Text ist so wichtig. Abraham wurde aus Glauben gerechtfertigt, und eben gerade lesen wir: Christus ist gekommen für uns, damit wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war. Scheinbar hat der Glaube was damit zu tun, ob wir den Geist empfangen. Der Geist, in dem wir später auch versiegelt werden. Aber der Glaube hat damit was zu tun. Ohne Glauben werden wir den Geist nicht empfangen. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass die Menschen damals, die den Glauben an Gott hatten, diesen Geist hatten. Und dieser Geist hat sie versiegelt. Dieser Geist hat sie vorangetrieben, hat ihnen geholfen, war für sie da. Der Geist Gottes hat diese Menschen damals bewegt.

[43:19] Das ist das Geheimnis der Gemeinde seit allen Zeitaltern. Egal, ob es bei Abel war oder bei Noah oder bei Mose. Der Geist Gottes hat diese Menschen bewegt. Es war ihr Glaube. Durch den Glauben kam der Geist. Der Geist führt uns in Gottes Wort. Und der Geist möchte unser Herz verändern. Und diese Herzensveränderung bringt uns in Verbindung mit Gott. Durch diese Verbindung zu Gott wird jeder Gläubige, der das wirklich tut, in das Ebenbild Gottes verwandelt. Diesen Vorgang nennen wir Heiligung. Seit allen Zeitaltern, die Gemeinde Gottes besteht nicht deswegen, weil irgendjemand besonders viel weiß von Gott, eine besonders hohe geistliche Stellung irgendwo hat, ein hohes Amt begleitet, ein Pastor ist, ein Papst ist. Sondern deswegen, weil der Geist Gottes ihn verändert. Das ist der Glaube, von dem die Bibel in den ganzen vorigen Kapiteln spricht. Der Glaube machte ihn gerecht. Hier ist der Schlüsselvers dafür.

[44:22] Die letzten paar Verse will ich mir mit euch angucken. Wir gehen mal in Hesekiel. Hesekiel 14. Hesekiel 14 und hier Vers 14. Vielleicht fangen wir an bei 12. Hesekiel 14, ab Vers 12: "Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt und einen Treuebruch begeht und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brots zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus tilge und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht Gott, der Herr. Wenn ich wilde Tiere das Land durchstreifen ließe und es würde so entvölkert und verwüstet, dass aus Furcht von den wilden Tieren niemand mehr hindurchzöge und diese drei Männer wären auch darin, so wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr. Sie würden weder Söhne noch Töchter retten. Sie allein würden gerettet. Das Land aber würde zur Wüste werden und so weiter und so weiter."

[45:33] Und er spricht hier von diesen drei Männern Noah, Daniel und Hiob. Er sagt auch an drei ganz gerechte Männer in diesem Volk. Und wenn nun das passiert, dass eine Hungersnot kommt, dass wilde Tiere kommen oder das Schwert oder die Pest, wenn ihr weiterlest in Hesekiel, seht ihr, was noch alles kommt. Und das unterschreibt Gott, der Herr. Und diese drei Männer wären darin, könnten diese drei Männer nicht den Rest retten. Diese drei Männer würden nur sich selbst retten.

[46:00] Das heißt also, auch wenn wir zur Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten gehören oder zu welcher Gemeinde auch immer du gehörst, die Gemeinde rettet dich nicht. Die Gemeinde rettet dich nicht, sondern das, was Gottes Geist in dir verursacht, das rettet dich. Der Glaube rettet dich. Nicht die Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirchengemeinde, die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppierung, sondern Gott guckt auf jeden einzelnen Menschen. Jeder einzelne Mensch muss später einmal Rechenschaft abgeben über all das, was er getan hat, was er gesagt hat, was er gewesen ist, was er gemacht hat.

[46:35] Und jetzt schauen wir mal ganz ans Ende, und damit kommen wir auch zum Ende, in Offenbarung 12. Offenbarung 12, Vers 17. Wir haben vorhin angefangen, als wir gesehen haben, dass Satan vor dem Thron Gottes stand und da gesündigt hat und dann anfing, die Menschen zu verführen. Und hier steigen wir auch wieder ein. Offenbarung 12, Vers 17: "Und der Drache, also wenn niemand anderes ist als Satan, wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihren Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben." Satan hasst die Menschen, die die Gebote Gottes befolgen und den Geist der Weissagung haben oder das Zeugnis Jesu Christi haben, also diese prophetische Gabe haben. Satan hasst Menschen, die im Gesetz Gottes leben.

[47:45] Und es gibt scheinbar ein Volk, nämlich die Gemeinde Gottes, die genau das tut. Zählst du zur geistlichen Gemeinde Gottes? Zählst du dazu? Gehörst du zu den Menschen, die sich vom Geist Gottes verändern lassen? Nicht aus Gemeindezugehörigkeit, sondern aus einer wirklichen, echten Beziehung zu Jesus Christus. Denn zu Gottes Gemeinde zählt derjenige, der in einer Beziehung mit ihm steht. Denn der Glaube, der gerecht macht, ist die Einladung des Geistes Gottes in unsere Herzen. Sich bewegen und sich führen zu lassen durch den Geist Gottes, der in deinem Herzen spricht. Auch solche Schritte zu wagen wie Abraham, wie Noah, wie Mose, solche Schritte zu wagen durch den Geist Gottes im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißung wahrmacht. Und Satan hasst diese Menschen. Er hasst diese Menschen aus tiefstem Herzen, die wirklich Gottes Führung in die Hand geben und sagen: Ich folge dir, wohin du auch gehst. Und das ist das Kennzeichen der Gemeinde Gottes.

[48:40] Offenbarung 14 Vers 6 und 7 lesen wir noch mit. Hier heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel mitten im Himmel fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Da sprach ich mit lauter Stimme. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Die berühmte Drei-Engels-Botschaft geht noch weiter. Aber was wir hier lesen, ist die gleiche Ankündigung: Gebt Gott die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und fürchtet den Schöpfer.

[49:27] Wie Jesus sagt, es wird am Ende der Zeiten sein, genau wie zu Zeiten Noahs. Und schon Noah damals stand vor den Menschen und hat gesagt: Gott hat verheißen, genau das wird passieren. Es wird ein Gericht kommen, betet Gott an, verändert euch, kehrt eure Herzen um. Das Gleiche passiert in der letzten Zeit nochmal. Was damals Noah war und seine Mitarbeiter, das bist heute du. Das sind heute die Menschen, die wirklich von Herzen Gott folgen wollen. Die Gemeinde Gottes in der letzten Zeit wird diese Botschaft verkündigen. Die Gemeinde Gottes in den letzten Tagen wird die Menschen noch einmal aufrufen zur Umkehr. Und ich wünsche mir und ich hoffe, dass jeder, der gerade zusieht, auch dabei ist. Dass er sich seiner Verantwortung bewusst ist, wo er denn steht, was er denn macht, was seine Aufgabe ist. In dieser letzten Zeit wirklich diese Botschaft nochmal herauszugeben. Auf die Verheißung Gottes sind, denn mehr haben wir nicht.

[50:28] Letzter Vers heute, Offenbarung 14 Vers 12. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus Christus bewahren. Die die Gebote Gottes, die wirklich alle Gebote Gottes und den Glauben an Jesus Christus bewahren. Der Glaube an Jesus Christus, haben wir vorhin gesehen, die Öffnung für den Geist Gottes im Leben. Bist du dabei? Gehörst du dazu? Denn wenn du dir jetzt gerade zuschaust, gehörst du zu den Menschen, die am Ende der Weltzeit, jetzt, heute, hinausgehen in die Welt und Menschen zur Umkehr rufen und keine Angst davor haben, was die Welt sagen wird. Ob die Menschen dich dafür verspotten, sondern der für Gott eine Lanze bricht. Er sagt: Es wird passieren, die Welt wird untergehen. Aber Gott liebt dich, Gott möchte dich retten. Dazu bist du berufen. Dazu bist du berufen, zur Gemeinde Gottes zu gehören. Denn die Gemeinde Gottes wird eines Tages als Braut ihrem Bräutigam begegnen. Die Gemeinde Gottes wird eines Tages in die Ewigkeit eingehen. Und das sind die Kennzeichen der Gemeinde Gottes. Von Anfang an bis zum Ende ist sie aus dem Gesetz nicht abgewichen. Sie hat immer auf die Verheißung Gottes geschaut, hat sich immer wortwörtlich an das Gesetz Gottes gehalten, ist nicht zur linken und nicht zur rechten abgewichen. Und wenn es zwischendurch Trouble gab und wenn Leute falsche Wege gegangen sind, haben sie sich festgehalten an der Verheißung Gottes, und der Geist Gottes hat in ihren Herzen bewirkt, dass sie den Weg wieder finden. Die Gemeinde Gottes, ich wünsche mir, dass du dazu gehörst und dass wir eines Tages gemeinsam in das Himmelreich einziehen werden. Da wir schon heute für Jesus Christus stehen, sein Gesetz aufrechterhalten, wie schon seit Jahrtausenden, und uns nicht abirren lassen, selbst in dieser gefallenen Welt zum Ende der Zeiten. Amen. Lass uns gemeinsam reden.

[52:25] Unser lieber Vater, wir danken dir dafür, dass du deine Gemeinde hervorgebracht hast und dass du deine Gemeinde führst, dass du deiner Gemeinde Verheißung gegeben hast und dass du möchtest, Herr, dass viele Menschen dazu gesammelt werden, die sich auf dein Wort verlassen können. Und deiner Schrift hast du gezeigt und immer wieder belegt, Herr, dass deine Worte wahr sind und dass du treu bist und dass wir uns verlassen können auf dich. Du bist ein liebender Vater, und du möchtest jeden von uns erreichen, jeden von uns retten und jeden von uns zu einem Licht in der Welt machen, dass wir am Ende dieser Zeiten nochmal das tun können, was Noah vor vielen tausend Jahren gemacht hat. Die Menschen zur Umkehr rufen und helfen möchten dich. Bitten, dass dein Heiliger Geist wirkt und viele Menschen gerettet werden. Habt Dank dafür im Namen Jesu. Amen. Ja, hat mich gefreut, dass wir gemeinsam diesen Teil studieren konnten. Ich wünsche euch Gottes Segen für die nächste Lektion, für die letzte Lektion in unserem Abschnitt Lektion Nummer 13. Bis bald.


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