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In dieser Andacht wird die Bedeutung der Gesundheitsarbeit innerhalb der christlichen Mission beleuchtet. Christopher Kramp betont, dass diese Arbeit nicht zur reinen Routine verkommen darf, sondern stets im geistlichen Hintergrund und in der Liebe Gottes geschehen soll. Anhand von Johannes 3,16 und Matthäus 16,24 wird die Opferbereitschaft Jesu als Definition eines wahren Missionars herausgestellt.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Ein ganz großer Schwerpunkt in der Mission der christlichen Kirche ist die Gesundheitsarbeit, Menschen zu helfen in ihren Krankheiten, in ihren Beschwerden. Aber manchmal verkommt die Gesundheitsarbeit zu einer reinen Routine, zu einer Dienstleistung, zu einem Service ohne den geistlichen Hintergrund. Und Gott wünscht sich, dass echte medizinische Missionsarbeit, echte Gesundheitsarbeit so geschieht, wie es in seinem Geist und in seiner Liebe ist.

[0:33] Die Liebe Gottes ist wunderbar ausgedrückt in dem berühmten Vers in Johannes 3, Vers 16: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“ Gottes Liebe für die Errettung von Menschen zeigt sich in seiner Opferbereitschaft.

[0:45] Und so hat Jesus definiert, was ein echter, ein wahrer Missionar ist. In Matthäus 16, Vers 24 lesen wir: „Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Das ist Jesu Definition eines wahren Missionars.

[1:08] Gesundheitsarbeit und alle Formen von Missionsarbeit sollen nicht einfach nur eine Routine sein. Der wahre Missionar, in welchem Bereich auch immer, wird sich selbst verleugnen, er wird sein Kreuz auf sich nehmen, er wird das erleiden, was Jesus erlitten hat, er wird das erdulden, was Jesus erduldet hat, er wird das überwinden, was Jesus überwunden hat, er wird seinen Blick auf Jesus richten und ihm folgen. Denn Jesus war übrigens der größte medizinische Missionar aller Zeiten.

[1:33] Es ist notwendig, dass bei allen sozialen und guten Diensten, die wir tun, dass wir den wahren Kern christlicher Selbstverleugnung, den wahren Kern echter Nachfolge nicht aus den Augen verlieren, damit wir echte Missionare sind, so wie Gott sie sich wünscht und damit wir aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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