[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserer Cannstatt Study Hour im dritten Quartal 2014. Wir haben wichtige Lehren von Jesus zu studieren und heute heißt unser Thema die Erlösung durch Christus.
[0:35] Die Erlösung durch Christus, mit dem wahrscheinlich berühmtesten Leitvers in der ganzen Bibel. Der Merkvers diese Woche ist aus Johannes 3, Vers 16 und heißt dann: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Und ich freue mich darauf, gleich gemeinsam mit euch studieren zu dürfen.
[0:56] Am Anfang wollen wir zusammen beten. Herr unser Gott, wir danken dir dafür, dass wir dein Wort haben und wir danken dir dafür, dass du uns so viele liebevolle und gute Dinge in deinem Wort gibst. Wir möchten heute verstehen, was es heißt, Erlösung durch Christus. Wir möchten heute verstehen, wie du uns erlöst hast, wie es vor sich gegangen ist, was du mit uns vorhast. Lieber Vater, wir laden dich ein, dass dein Heiliger Geist uns begleitet, unsere Herzen öffnet und dass du uns durch deine Schrift führst. Hab Dank dafür im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Amen.
[1:26] Wie gesagt, unser Leitvers, Johannes 3, Vers 16. Hier wird ganz deutlich gemacht, dass das Erlösungswerk ein Geschenk ist. Wir schauen mal rein in Johannes 3, Vers 16. Johannes 3, Vers 16, vielleicht bin ich der Einzige, der den gerade aufschlägt, weil alle den auswendig kennen. „Denn so“, heißt es in der Schlachter, „denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er einen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Es war Liebe, die Gott dazu veranlasst hat, seinen Sohn zu geben, damit wir Menschen ewig leben können. Das ewige Leben, das wir verloren haben, möchte Gott uns zurückgeben. Und er hat es aus Liebe getan. Niemand hat Gott dazu in die Verpflichtung genommen, dass er das tut, und wir hatten kein Anrecht darauf. Aber Gott hat die Welt, hat seine Menschen so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen, einzigen Sohn, Jesus Christus, geopfert hat, um dich und mich und all die Menschen um uns herum zu retten. Und wenn wir uns dabei vorstellen, dass Jesus Christus wusste, dass die Zahl derer, die gerettet werden, klein sind, dass der schmale, enge Weg ist und der breite Weg ins Verderben geht, dann können wir uns vorstellen, wie groß Gottes Liebe war, obwohl er wusste, wie verhältnismäßig klein der Erfolg ist. Und diese Liebe hat Gott heute immer noch zu uns.
[3:01] Ich fand es schön, dass wir in der Lektion ein Gleichnis bekommen haben, in das ich auch gleich mit euch reingucken möchte. Und zwar in Lukas 18, dieses berühmte Gleichnis von dem Pharisäer und dem Zöllner. Lesen Lukas 18, Vers 10 bis 12. „Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten. Der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.“ Hier schildert Jesus ein Gleichnis und benennt hier einen Pharisäer, der von sich selbst recht überzeugt ist und sagt: „Gut, dass ich nicht so bin wie alle anderen Menschen. Also das ist ja wie die Übrigen. Und er zählt auf Ehebrecher und Mörder und dann sagt er: Und wie dieser Zöllner da hinten.“ Dieser Pharisäer hatte eine große Selbstliebe, aber was ihm fehlte, war Nächstenliebe. Die Liebe, die er hatte, war Liebe zu sich selbst. Die Liebe, die er hatte, traf nicht auf den Zöllner hinten in der Reihe zu, traf nicht auf seine Mitmenschen zu. Diese Liebe war keine echte Liebe, die von Gott kam. Hier wird gezeigt, hier gibt es einen Unterschied zwischen Selbstliebe und Nächstenliebe.
[4:43] Der Pharisäer sah nur so aus, als würde er ein gutes Leben führen. Schauen wir mal weiter in Vers 13 und 14, wie es da aussieht. Hier geht es nämlich um den Zöllner und das heißt: „Der Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!“ „Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab im Gegensatz zu jenem, denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“ Das Beispiel Jesu Christi: Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Jesus Christus hat seinen Thron verlassen, hat sich erniedrigt zu uns Menschen und er wurde erhöht. Dieser Pharisäer versucht sich selbst zu erhöhen, das ist der Weg Satans. Auch Satan versuchte sich selbst auf den äußersten Berg im Norden, auf den Thron Gottes zu stellen, sich über die Sterne des Himmels zu erheben. Das Problem, was der Pharisäer hat, hey, und es sah doch so gut aus. Oberflächlich betrachtet hatte der Pharisäer ein viel besseres Leben als der Zöllner. Der Pharisäer, der ging bestimmt regelmäßig in die Synagoge, der gab bestimmt regelmäßig seinen Zehnten von jedem Küchenkraut, das er hatte, von allem, was er hatte. Er war bestimmt immer ein ganz Frommer und wusste bestimmt viele, viele Verse aus der Heiligen Schrift auswendig. Was dem Zöllner vielleicht gänzlich fehlte. Der Zöllner erkannte nur sein Leben und wie viele ungerechte Dinge er machte und er wusste das. Und er schlug sich an die Brust, als er vor Gott kam und sagte: „Sei mir gnädig.“ Und Jesus sagt: „Er ging gerecht in sein Haus hinab.“ Das heißt nicht, es könnte sein, dass Gott ihm eher vergibt als dem Pharisäer. Das heißt, er ging gerecht hinab in sein Haus. Er war gerechtfertigt worden. Hat er sein Leben schon geändert zu dem Zeitpunkt? Nein, aber er erkennt die Sünde. Er sagt: „Bitte sei mir gnädig.“ Das heißt, Gottes Geist wirkt in ihm. Gottes Geist macht ihn schon gerecht. Der andere, der Pharisäer, der hat keine Chance. Der sieht die Sünde ja nicht mehr. Er ist blind dafür. Er ist blind für diese Situation, blind für die Sünde in ihm.
[6:47] Er erkennt nicht, dass er blind und bloß ist. Das kennen wir auch aus Offenbarung 3, Vers 17. Offenbarung 3, Vers 17. Gemeinde Laodizea: „Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“ Das ist ein Problem. Wir heute in der Gemeinde haben das Pharisäer-Problem. Wir stehen da und sagen: „Hey, wir wissen alles. Gut, dass ich die drei Engelsbotschaften auswendig kenne. Gut, dass ich Daniel rauf und runter zitieren kann und dass ich weiß, wann welches geschichtliche Ereignis stattfand. Gut, dass ich weiß, wann die 2300 Abend und Morgen begonnen haben. Hey, gut, dass ich das alles weiß. Gut, dass ich nicht so bin wie die Menschen da draußen, die keine Ahnung davon haben, wie die Verbrecher, wie die Prostituierten, wie die Lügner und wie die Trunkenbolde. Gut, dass Gott mich da herausgeholt hat und dass ich heute ein stolzes Mitglied der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten bin.“ Hey, hey, fühlen wir uns so? Das Problem haben wir dann nicht wirklich erkannt. Nur wenn wir vor Gott beten, sagen, schlagen uns an die Brust und sagen: „Bitte sei mir Sünder gnädig, bitte verändere du mein Herz, bitte zieh mich zu dir“, dann gehen wir immer noch den Weg Jesu und dann werden wir immer noch gerechtfertigt. Ja, Gott verändert Dinge in unserem Leben und ja, vielleicht kommen wir aus dem letzten Sumpf, aber gerechtfertigt werden wir nicht durch unsere Taten. Und wenn wir den Zehnten von allem geben, was wir haben, und wenn wir den Fünften geben, und wenn wir alles auf die Beine stellen, wenn wir die Gemeindearbeit fast alleine in der Hand haben, das rechtfertigt uns nicht vor Gott. Was uns rechtfertigt, ist sein Gnadenangebot, sein Geschenk, das er uns gegeben hat. Lasst uns nicht sein wie die Pharisäer. Lasst uns ehrlich unsere Situation erkennen, wo wir stehen und uns nicht vergleichen mit dem Rest in der Welt. Das hat der Pharisäer getan. Lasst uns immer uns vergleichen mit Christus. Wenn wir in einen Spiegel gucken wollen, dann lasst uns nicht in den Spiegel der Welt gucken. Vor der Welt sehen wir vielleicht ganz toll aus, aber das sagen die Pharisäer auch. Aber vor Christus enthüllt sich unser wahres Angesicht.
[9:03] Nun, wir schauen wieder an Johannes, Johannes 6 und lesen dort Vers 38 und Vers 39. Johannes 6, Vers 38 und 39. Hier spricht Jesus Christus: „Denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag.“ Christus sagt, er ist gekommen, um den Willen des Vaters zu tun. Und der Wille des Vaters, sagt er, ist, dass nichts verloren geht, sondern dass er es auferweckt am letzten Tag. Der Wille des Vaters ist also, die Menschen zu retten. Der Wille des Vaters ist also, dass die Menschen auferweckt werden am letzten Tag.
[10:05] Schauen wir weiter, Vers 40. Spricht Jesus: „Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ Das Gleiche, sagt der Wille dessen, der mich gesandt hat, ist, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Es ist also der Wille des Vaters, dass jeder an Jesus Christus glaubt. Und Jesus sagt wieder: „Ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“
[10:38] Lesen wir Vers 44. „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ Schon wieder, sagt Jesus: „Und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ Wann? Es heißt, der Vater, wenn der Vater denjenigen zieht, und zwar zu mir zieht. Also es ist Gottes Geist, der den Menschen zu Jesus Christus zieht. Zuerst mal ist es, haben wir gelesen, Gottes Wille, den Menschen das ewige Leben zu geben, und es ist Gottes Wille, dass jeder an den Sohn glaubt, und Gott versucht durch seinen Heiligen Geist, die Menschen zu Jesus Christus zu ziehen. Es ist immer noch Gott, der handelt, immer noch Gott, der drängt, immer noch Gott, der macht.
[11:30] Lesen wir Vers 54. Hier sagt Jesus: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ Hier die gleiche Botschaft, und er sagt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben.“ Mit anderen Worten, Jesus sagt: „Wer mein Opfer annimmt.“ Also die Idee, die dahinter steht, in diesen ganzen Versen, die wir gerade studiert haben: Gott möchte den Menschen retten und ihm ewiges Leben geben. Er sendet also Jesus Christus und möchte, dass die Menschen an ihn glauben. Aber das können die Menschen nicht von sich aus. Also sendet Gott seinen Heiligen Geist, damit die Menschen auf Jesus Christus aufmerksam werden, damit sie verstehen, wer Jesus Christus ist. Und dann geht Gott noch einen Schritt weiter und lässt seinen Sohn sterben, damit die Menschen sein Fleisch essen und sein Blut trinken, damit sie sein Erlösungswerk annehmen. Alles geht von Gott aus. Gott ist derjenige, der die Initiative ergreift. Gott ist derjenige, der die Menschen retten will. Und er geht all diese mühseligen Wege, weil er uns so sehr liebt. Was wir im Leitvers ja gelesen haben. Gott liebt uns so von ganzem Herzen.
[12:40] Wenn wir noch ein Stückchen weiterlesen und Vers 60 lesen, dann heißt es da: „Viele nun von seinen Jüngern, die das hören, sprachen: Das ist eine harte Rede, wer kann sie hören?“ Die Jünger haben gar nicht verstanden, was Jesus Christus hier zeigt. Als er sagte: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der wird gerettet werden.“ Da haben die Jünger alles Mögliche gedacht und sich vielleicht irgendwie einen Kannibalismus vorgestellt. Aber sie sagen: „Das ist eine harte Rede.“ Aber ganz ehrlich, für wen war die Rede denn nun wirklich hart? Für uns, die wir erlöst werden sollen durch das Blut? Oder für Christus, der vor den Menschen steht und das sagt? „Durch mein Fleisch und mein Blut werdet ihr gerettet werden.“ Die Jünger sagen: „Das ist eine harte Rede.“ Aber hart für Jesus Christus eigentlich. Hart für Jesus Christus, der sein Fleisch opfert, der sein Leben gibt, damit sein Volk, seine Menschen gerettet werden können. Gott hat das größte Opfer der Geschichte gebracht durch seinen Sohn. Aber die Menschen haben es kaum verstanden, was es bedeutet, was Jesus Christus eigentlich gemacht hat. Dass Jesus alles aufgegeben hat, sein Thron im Himmel, ist in einem Stall geboren, von niedrigsten Positionen. Wir hielten ihn für den allerverachtendsten und elendsten Menschen. Wir wollten ihn nicht anschauen. Christus ist diesen Weg gegangen und hat dann auch noch sein Leben gegeben. Und selbst heute verstehen die Menschen kaum, was es ist. Das ist eine harte Rede. Ein Problem in unserer Zeit.
[14:18] Gucken wir auf den nächsten Text. Lukas 15, Vers 3 bis 7. In unserer Lektion haben wir hier zwei Gleichnisse behandelt. Das erste würde ich kurz ansprechen, das zweite würde ich etwas länger eingehen. Wir lesen mal Vers 3 bis 7, 15, Vers 3 bis 7. „Er sagte aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach: Welcher Mensch unter euch, der 100 Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die 99 in der Wildnis und geht dem Verlorenen nach, bis er es findet. Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf die Schultern mit Freude. Und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch, so wird die Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über 99 Gerechte, die keine Buße brauchen.“ Hier zeigt Gott, dass er es ist, der die Menschen sucht. Hier zeigt Gott, dass er es ist, der die Initiative hat. Gott sucht seine Menschen. Seine Menschen sind in der ganzen Welt irgendwo verloren, hängen in irgendwelchen Sünden fest, sind verloren. Und er sagt: „Wenn da nur ein Schaf ist, ein einziges, so will ich mich auf den Weg machen und für diesen einen Menschen suchen.“ Vielleicht bist du es, der gerade zuschaut, den Gott gerade sucht, sein verlorenes Schaf. Ich möchte dieses Schaf suchen, ich möchte dieses Schaf finden. Und das Schöne, was er sagt: „Er hat ihn gefunden und er nimmt ihn und trägt ihn nach Hause.“ Also das Schaf musste nicht mal aus eigener Kraft laufen. Vielleicht hatte dieses Schaf auch gar nicht mehr die Kraft. Und ich glaube, so ist es bei uns in der Welt. Wir haben gar nicht die Kraft, zu Jesus Christus, zu Gott selber gehen zu können. Aber Gott sucht uns, Gott findet uns und Gott ist die tragende Kraft in unserem Leben. Gott nimmt sein Schaf in den Arm und geht zurück. Und es heißt: „Wenn er nach Hause kommt, wird ein Riesenfreudenfest da sein und er wird Nachbarn, Freunde zusammen rufen und er sagt: Ich habe das Schaf gefunden.“ Also ich habe einen Sünder gefunden und ich habe ihn nach Hause gebracht. Ich habe einen verlorenen Menschen gefunden und ich habe ihn in die Gemeinde Gottes geholt. Das heißt, sogar seine Freunde und die Nachbarn freuten sich. Ja, wer freut sich denn da? Es heißt: „Ich sage euch, so wird die Freude sein im Himmel über einen Sünder.“ Die Engel freuen sich, bestimmt. Die Engel freuen sich über jeden Sünder, der gerettet wird. Und es heißt: „Er rief seine Nachbarn und Freunde zusammen, die gehören auch zum Himmelreich.“ Jesus Christus sagt, seine Freunde, das sind wir. Das ist seine Gemeinde. Er nennt uns nicht mehr Sklaven, sondern Freunde. Und freuen wir uns nicht auch gemeinsam mit den Engeln über jeden Menschen, der gerettet wird, über jeden Menschen, der in die Gemeinde gebracht wird, über jeden Menschen, der sein Leben Gott übergibt und sich von Gott tragen lässt? Ist das nicht wunderbar? Nicht nur wir freuen uns, der ganze Himmel freut sich mit und Gott freut sich am meisten. Das ist so schön zu sehen und Gott ist es wieder, der alles gemacht hat. Er hat gesucht, er hat gefunden, er hat getragen. Er bringt nach Hause. Gott kämpft um seine Menschen.
[17:41] Schauen wir uns das zweite Gleichnis an. Es ist überschrieben mit dem Gleichnis von der verlorenen Drachme. Es ist ein kurzes Gleichnis, aber ich finde, es steckt viel drin. Wir lesen Vers 8, 9 und 10 in Lukas 15. „Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet. Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und die Nachbarin zusammen und spricht: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. Ich sage euch, so ist auch die Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ Dieses Gleichnis finde ich so wunderbar. Es ist ganz kurz, aber was die Frau hier macht, ist so ein schönes Bild. Die Frau hat zehn Drachmen und einer geht verloren. Und das heißt, sie zündet sich ein Licht an, ein Licht an und sie fängt an, das ganze Haus zu kehren und das heißt, sie sucht mit Fleiß, um uns zu zeigen, was Gott macht. Er sucht mit Fleiß. Er dreht alles um. Er kehrt, er arbeitet, er rackert, weil es so wertvoll ist für die Frau, weil diese Drachme so wertvoll ist. Und für Gott ist jeder Mensch so wertvoll, dass er mit Fleiß ackert und sucht und macht. Es ist doch schön, dass hier steht, die Frau zündet ein Licht an. Die Frau zündet das Licht an, weil sie etwas finden möchte. Nun klar, vielleicht ist es so, das sind dunkle Ecken, die Drachme könnte in der dunkelsten Ecke liegen, aber die Frau zündet ein Licht an.
[19:25] Geht das Licht schon auf? Wer ist das Licht in der Bibel? Johannes 1, wir lesen einen Vers, wir gehen in Vers 4, fangen wir an. Johannes 1, Vers 4, wird von Jesus Christus gesprochen. „In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht begriffen.“ „Es war aber ein Mensch von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.“ Und heißt es: „Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam an sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Einen aber, die ihn aufnahmen, den gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“ Es geht um Jesus Christus. Jesus Christus ist das Licht der Welt. In Johannes 8, Vers 12 sagt Jesus Christus selber: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Jesus Christus war das Licht der Welt und das ist so ein schönes Bildnis, dass die Frau ein Licht anzündet, um überall nach diesem Drachme zu suchen. Diese Drachme war sehr so wertvoll, dass sie ein Licht angezündet hat, um zu suchen.
[21:15] Wir sind Gott so wertvoll, dass er durch Jesus Christus ein Licht in die Welt gesandt hat, damit er alle verlorenen Drachmen sucht und findet. Wir lesen Johannes 12 und hier Vers 47. „Und wenn jemand meine Worte hört und nicht glaubt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette“, sagt Jesus Christus. Christus ist nicht gekommen, um die Welt zu richten, um zu sagen: „Du bist schlecht und du bist gut und du bist verloren und du bist gerettet.“ Jesus Christus ist gekommen, um jeden Menschen zu retten, um jede Drachme zu suchen. Das Licht wurde in die Welt gesandt, damit jeder gerettet werden kann.
[22:02] Gottes großer Plan zur Rettung der Menschheit in Jesus Christus erfüllt. Die Menschen brauchen Erlösung, die Menschen brauchen eine Hoffnung, die Menschen brauchen ein Licht, das sie sehen und dieses Licht war Jesus Christus. Und zwar durch sein Blut, durch sein Opfertod. Johannes 1, Vers 29 berichtet, wie Johannes der Täufer Jesus Christus kommen sieht. Und er sagt: „Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt.“ Siehe die Hoffnung, siehe das Licht, siehe das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt. Gott kam in diese Welt selber, persönlich in Gestalt von Jesus Christus, nicht damit er die Welt richte, sondern damit er ein Licht in die Welt bringt und damit er die Welt rette. Und das musste er machen als das Lamm Gottes, als das Brandopfer, als das Opfertier. Er selbst musste die Folgen tragen, die die Menschen verdient haben. Aus Liebe, aus lauter Liebe. Er hätte das niemals machen brauchen. Jesus Christus hätte niemals als Lamm in die Welt kommen müssen. Aber er wollte es. Aus Liebe hat er sein Leben gegeben, um seine Menschen zu retten.
[23:22] Lesen wir Römer 5 und Gott Vers 8. Römer 5, Vers 8. „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Hier wird davon gesprochen, dass Gott seine Liebe beweist, weil Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Sünder heißt ja, wir sagen uns von Gott los, wir trennen uns von Gott. Und wir trennen uns von Gott und Gott könnte sagen: „Okay, dann eben nicht, ich habe euch erschaffen, halt euch eben nicht am Leben.“ Aber er beweist seine Liebe darin, dass er zu uns kam und für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wir haben unsere Wege noch nicht verbessert. Wir sind keine besseren Menschen geworden. Und Christus ist trotzdem für uns gestorben. Christus ist für dich gestorben, als du die schlimmsten Zeiten deines Lebens hattest, als du die furchtbarsten Sünden begangen hast, als du Gott verlassen hast. Für die Zeit ist Christus gestorben. Das ist ein Beweis von Liebe. Denn aus einem anderen Grund würde man das kaum machen. Man würde aus einem anderen Grund kaum jemanden versuchen, durch sein eigenes Leben zu retten, der sich von einem losgesagt hat. Es muss Liebe sein. Und hier heißt es: „Gott beweist seine Liebe dadurch, dass er diesen Schritt gegangen ist, als wir noch Sünder waren.“
[24:53] Warum hat Gott das gemacht? Warum hat Gott uns so geliebt? Warum ist Gott diesen Weg gegangen? Warum ist er selbst in den Tod gegangen? Petrus spricht davon und Petrus muss es wahrlich wissen. Petrus war so lange mit Jesus Christus zusammen. Er hat alles mitgekriegt, wie Jesus gepredigt hat, wie Jesus verspottet wurde, wie Jesus gekreuzigt wurde. Er hat alles mitbekommen. Und Petrus sagt in 1. Petrus 1, Vers 18 und 19: „Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen mit Silber oder Gold losgekauft worden seid, aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes.“ Er sagt: „Ihr seid losgekauft worden durch das Blut des makellosen, unbefleckten Lammes.“ Ihr seid losgekauft worden durch das Blut Jesu Christi. Er sagt: „Es war nicht Silber oder Gold, was euch bezahlt hat.“ Gott hat euch nicht gekauft mit irgendwelchen materiellen Dingen. Gott hat euch losgekauft, indem er sein eigenes Leben gegeben hat. Ihr seid Gott so unendlich wertvoll, dass es gar keinen Preis gibt, den er hätte für euch bezahlen können. Er hat sein eigenes Leben gegeben, um euch zu retten. Euer Wert ist deswegen so hoch, weil es euch genau einmal gibt. Wenn du jetzt zuschaust, es gibt dich kein zweites Mal auf der ganzen Welt. Es hat dich auch noch nie vorher gegeben. In all den Jahrtausenden Weltgeschichte, die wir hinter uns haben, gab es nie einen Menschen so wie dich. Gott hat dich einmal gemacht, einmalig, mit all deinen Stärken, mit all deinen Schwächen. Alles, was du bist, all das, all der Mensch, der du heute bist, den hat Gott gemacht. Er will dich zum Positiven verändern, selbst wenn du heute noch ein Sünder bist. Selbst wenn du heute noch ein Sünder bist, liebt Gott dich und sieht deinen Wert. Du bist ein Unikat. Du bist so unendlich wertvoll, weil Gott dich kein zweites Mal machen wird. Er wird auch in Zukunft nie einen Menschen machen wie dich. Er hat dich einmal gemacht und er will dich retten. Und er ist bereit, sein eigenes Leben dafür zu geben, dass du gerettet wirst. Petrus sagt: „Vergesst es nicht, vergesst es nicht, dass den Preis hat Jesus Christus bezahlt.“ Er ist bereit, für dich in den Tod zu gehen. Bist du bereit, ihm auch dein Leben zu geben, damit das ewig währt in alle Ewigkeit?
[27:10] Ein spannendes Gleichnis dazu, oder eine kleine Geschichte vielleicht, ist kein Gleichnis, eine Geschichte mit einem Gleichnis, in Matthäus 22. Matthäus 22, Vers 19 bis 22. Hier geht es darum, dass Jesus Christus von der Menge gefragt wird: „Ist es recht, dass wir dem Kaiser Steuern zahlen?“ Und sie wollten Christus versuchen. Denn was sollte Christus jetzt sagen? Ja, ist es recht, Steuern zu zahlen? Dann heißt es: „Es ist gut, dass die Römer uns unterdrücken. Was bist du für ein Israelit?“ Oder er sagt: „Nein, dem Kaiser sollten wir keine Steuern zahlen. Wir sind Israeliten, wir sind Volk Gottes. Wir unterstehen nicht dem Kaiser.“ Dann würden sie ihn verpetzt haben beim Kaiser oder zumindest beim Stadtaufseher und Jesus Christus ins Gefängnis überliefern. Also egal, was Christus hier sagt, er würde Gefahr laufen, umgebracht zu werden oder zumindest in Gefangenschaft zu kommen. Christus antwortet nun darauf ab Vers 19. Er sagt zu den Leuten: „Zeig mir eine Steuermünze.“ Da reichten sie ihm einen Denar. Und er spricht zu ihnen: „Wessen ist das Bild und die Aufschrift?“ Sie antworten ihm: „Des Kaisers.“ Der sprach zu ihnen: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ Als sie das hörten, verwunderten sie sich und ließen ab von ihm und gingen davon.
[28:52] Jesus Christus sagt: „Zeig mir meine Münze.“ Und auf dieser Münze ist das Gesicht des Kaisers geprägt und seine Aufschrift. Er gibt sie ihnen zurück und sagt: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.“ Aber er sagt: „Gebt Gott, was Gottes ist.“ Tja, was ist denn Gottes? Wenn dem Kaiser das gehört, wo sein Bild drauf ist, wo seine Aufschrift drauf ist, dann wird Gott auch das gehören, wo sein Bild drauf ist, wo seine Aufschrift drauf ist. Wo ist Gottes Bild drauf? Was hat Gott denn nach seinem Ebenbild geschaffen? Den Menschen. Die Pharisäer, die ihn hier anklagen, sind nach Gottes Ebenbild geschaffen. Selbst diese Pharisäer, die versuchen, Jesus hier in die Falle zu locken, liebt Jesus von ganzem Herzen. Und er macht klar: „Ihr seid in Gottes Angesicht geschaffen, ihr seid sein Ebenbild. Gebt Gott, was Gottes ist. Übergebt euer Leben an den Vater.“ Jesus Christus sieht das Bild Gottes in allen Menschen. Auch in den Pharisäern, auch in dem letzten Sünder, der heute lebt. Er sieht das Bild Gottes, und wenn es noch so entstellt ist. Und er sagt: „Gebt Gott, was Gottes ist.“
[30:05] Wisst ihr, die Drachme, in der Geschichte vorher, was wir gelesen hatten, wurde dadurch gefunden, dass die Frau das Licht angezündet hat, durchs Haus gegangen ist und gesucht hat. Was bewirkt, ein bisschen Physik, was bewirkt, dass der Drachme von ihr gesehen wird? Sie leuchtet da mit ihrer Lampe drumherum, im Haus rum und sucht. Warum kann sie diesen Drachmen entdecken? Weil der Drachme das Licht, das auf ihn fällt, zurückspiegelt. Alles wäre schwarz, wenn nichts Licht reflektiert. Aber der Drachme wirft das Licht zurück. Das heißt, das Licht, das ihn anleuchtet, strahlt er wieder. Das ist ein Symbol für Jesus Christus, das Licht in der Welt. Die Frau sucht und strahlt der Drachme, der da irgendwo in der dunklen Ecke liegt, jetzt das Licht zurück. Sie fängt es mit den Augen auf und weiß, da ist mein Drachme, kann ihn nehmen und er ist gerettet. Er ist wieder bei ihr. Und das macht Gott genauso. Er schickt Jesus Christus in die Welt, als Licht in der Welt. Und wir Drachmen haben jetzt die Möglichkeit, uns irgendwo zu verstecken, das Licht nicht wieder zu spiegeln. Dann wird Gott uns nicht finden und uns holen. Aber wenn wir bereit sind, das Licht von Jesus Christus zurückzuspiegeln, dann werden wir leuchten in der Welt und Gott wird uns einsammeln und wird uns in seine Gemeinde bringen, wird uns das ewige Leben geben, denn das ist der Wille Gottes für unser Leben.
[31:39] Schauen wir uns den nächsten Text an. In Matthäus 20, Vers 28. Hier sagt Jesus Christus, warum er gekommen ist. „Gleich wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ Jesus Christus kam nicht als der große König mit einem prunkvollen Heer und mit vielen Schätzen. Jesus Christus kam als ein Diener, denn er wollte den Menschen dienen und er wollte sein Leben geben als ein Lösegeld. Nur ein Lösegeld gibt man ja, um etwas auszulösen. Ich kann einen vielleicht ein Lösegeld für einen Gefangenen geben, um ihn vom Gefängnis zu befreien. Kann ich ein Lösegeld geben. Das ist das, was Christus gemacht hat. Er hat ein Lösegeld gegeben durch sein Leben. Er hat also die Menschen von irgendwas gelöst, was sie vorher gebunden hatte.
[32:39] Hierzu gucken wir uns den Text an in Johannes 8 und lesen dort Vers 34 bis 36. Johannes 8, Vers 34 bis 36. „Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus. Der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn freimachen wird, so seid ihr wirklich frei.“ Jesus sagt: „Das Problem ist, die Fesseln, die euch halten, ist die Sünde. Wenn euch der Sohn freimachen wird, dann seid ihr wirklich frei.“ Und dazu ist Jesus gekommen. Als ein Lösegeld. Er wollte sein Leben als Lösegeld geben für viele. Wovon wir aber gelöst werden müssen, ist die Sünde. Er muss uns von der Sünde lösen, die uns fesselt, die uns gefangen nimmt. Und Jesus Christus ist dafür gestorben. Für die Sünde.
[33:37] Das Problem nämlich an der Sünde lesen wir in Römer 6, Vers 23. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ Jesus Christus wollte uns von der Sünde lösen. Denn der Lohn der Sünde wäre der Tod gewesen. Und Christus will keine Menschen verlieren. Er hat uns also gelöst von den Fesseln der Sünde und gleichzeitig von den Folgen der Sünde. Also vom Tod. Damit wir leben.
[34:16] Das, was Jesus Christus da gemacht hat, das wurde schon in der Bibel vor vielen, vielen Jahrtausenden erkannt. Noch bevor Christus auf diese Welt kam, um sein Leben zu geben, kennen wir die Geschichte von Abraham, der im 1. Mose 22, wir gucken da mal kurz rein, 1. Mose 22 seinen Sohn Isaak opfern soll. Und hier wird gezeigt in dieser Geschichte, was es Gott eigentlich gekostet hat, diesen Weg zu gehen. Denn der Sohn, den Abraham hier hatte, der Isaak, das war der Sohn der Verheißung. Das war der erstgeborene Sohn nach der Verheißung. Und auf diesem Sohn lagen unglaubliche Segnungen. Auf diesem Sohn lag quasi die Last der Welt. Dieser Sohn sollte eine große Geschichte schreiben. Und Gott sagt jetzt: „Opfer ihn.“ Und hier kann man sich vielleicht vorstellen, was in Abraham los gewesen ist. Dieser Sohn, den er über alles geliebt hat, den soll er jetzt opfern. Schaut mal in 1. Mose 22, Vers 2. Hier spricht Gott zu Abraham. Und er sprach: „Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe ihn dort zum Brandopfer da, auf einem Berg, den ich dir nennen werde.“ Abraham sollte seinen Sohn nehmen, seinen einzigen, den er lieb hatte, und ihn ins Land Moria bringen, auf einen Berg, den Gott ihn nennen würde. Im Land Moria, auf dem Berg, den Gott ihn nennen würde, stand später der Tempel. Das war der Tempelberg, da wo später die Brandopfer dargebracht wurden. Und die Brandopfer, ein Symbol für Jesus Christus, für den eingeborenen Sohn, für den Sohn, den Gott lieb hat. „Das ist mein Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“, sagt Gott über Jesus Christus. Und Abraham sollte den Weg gehen, damit wir Menschen erkennen, was hat es Gott gekostet, das zu machen.
[36:21] Abraham ist treu und macht es. Er geht los. Ihr könnt euch vorstellen, wie er sich gefühlt hat. Wenn wir die ganze Geschichte beschreiben, wir gehen sie jetzt nicht durch, aber sie reiten auf einem Esel in das Land Moria ein. Jesus Christus zog auf einem Esel nach Jerusalem ein. Dann, die letzten Meter sollten die Beine alleine gehen. Das Holz wird auf Isaak gelegt. Jesus Christus trägt das Kreuz bis nach Golgatha. Golgatha angekommen, soll der Sohn geopfert werden. Und Abraham bereitet alles vor. Er bindet ihn. Er fesselt ihn. Und er will ihn gerade opfern. Da schreitet Gott ein und sagt: „Tu es nicht. Ich habe gesehen, dass du es machen würdest. Du brauchst es nicht tun.“ Der Sohn sollte leben. Gott ist später einen Schritt weiter gegangen. Aber Jesus Christus ist gestorben. Jesus Christus hat das Lösegeld bezahlt. Aber hier in dieser Geschichte können wir ungefähr erahnen, was es gekostet hat. Können wir ungefähr erahnen, was Gott hier gegeben hat. Als ein liebender Vater. Ein Vater, der seinen Sohn von ganzem Herzen liebt. Und nachdem das Opfer verhindert wurde, sagte Gott zu Abraham in Vers 12. Er sprach: „Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts. Denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen.“ Da erhob Abraham seine Augen und schaute. Und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte. Und Abraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer da anstelle seines Sohnes. Und Abraham nannte den Ort: „Der Herr wird dafür sorgen“, sodass man noch heute sagt: „Auf dem Berg wird der Herr dafür sorgen.“ Einige Verse vorher hat Abraham zu seinem Sohn auf die Frage von Isaak, wo denn das Lamm zum Brandopfer sei, gesagt: „Der Herr wird sich ein Lamm ersehen.“ Dann waren sie auf dem Berg und eben gerade lesen wir, Gott verhindert die Opferung. Und sagt dann zu Abraham: „Ich habe gesehen, dass du treu bist, dass du Gott fürchtest.“ Dann dreht sich Abraham um und sieht einen Widder, der mit seinen Hörnern im Gebüsch feststeckt. Den opfert er. Aber wurde ein Lamm nun geopfert? Nein, ein Widder wurde geopfert. Und Abraham nennt diesen Ort: „Der Herr wird dafür sorgen.“ Nämlich für das Opfer, für das Opfertier. Es war nicht der Widder, es sollte noch ein Opfertier kommen. Das heißt, Abraham blickte in die Zukunft und sagte: „Gott wird ein Opfer bringen.“ Und er konnte schon erahnen, welches Opfer das ist. Er sollte seinen Sohn bringen. Gott selbst würde eines Tages sterben.
[39:04] Wenn wir in Johannes 10, Vers 17 und 18 schauen. Johannes 10, Vers 17 und 18. Lesen wir hier über Jesus. Johannes 10, Vers 17 und 18. Jesus sagt: „Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus.“ Er spricht von seinem Leben. Wir fangen Vers 17 an. Johannes 10, Vers 17 und 18. „Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.“ Jesus Christus tut den Willen seines Vaters, indem er sein Leben lässt. Er sagt, er bräuchte es nicht tun. Er macht es freiwillig. Er tut es von sich aus. Jesus Christus hat also sein Leben freiwillig für dich gegeben. Von sich aus. Er ist nicht als Märtyrer gestorben, sondern er ist gestorben, um die Welt zu retten. Um unser Leben in ihm zu versiegeln. Um unser Leben zu Gott zu bringen. Damit ein Opfer gebracht wurde, das uns rettet. Jesus Christus hatte zu jedem Zeitpunkt die Chance, es zu verhindern. Irgendwann später sagt er in Gethsemane, als Petrus sein Schwert zieht und auf diese Schergen losgeht. Er sagt: „Wenn ich wollte, könnte mein Vater mir zwölf Legionen Engel schicken.“ Jesus Christus hatte zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, zu verhindern, was passiert. Aber er gab es freiwillig.
[40:41] Überlegt den Weg, den er gegangen ist. Überlegt mal Schritt für Schritt, was Christus alles erduldet hat. Er hat sich anspucken lassen, er hat sich schlagen lassen. Immer wieder wurde er gegeißelt. Dann wurde er ans Kreuz geheftet. Das heißt, wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird. Aber Christus war wie ein Lamm. Völlig ohne Widerstand. Aber er hätte sich wehren können, aber er wollte nicht. Er wollte sich nicht wehren. Er wollte, dass genau das eintritt. Er wollte das alles über sich ergehen lassen. Aus Liebe. Du würdest auf die Knie fallen und weinen, wenn du denkst, dass dein Ehepartner, dein Freund, dein Sohn, dein Vater das für dich tut. Und dann siehst du, was hat er alles erduldet für mich. Was hat er gemacht? Sie haben ihn geschlagen, sie haben ihn gespuckt. Er hat nichts gesagt. Sie haben ihn zur Kreuzigung gebracht, er hat das schwere Holzkreuz getragen. Er hat nichts gesagt. Sie haben ihn auf dem Kreuz festgenagelt, er hat nichts gesagt. Und da sehen wir die Liebe Gottes. Versteht ihr das? Jesus Christus das für uns gemacht hat. Er hat nichts gesagt.
[41:50] Lasst uns lesen, Römer 6, 16 bis 18. Römer 6, 16 bis 18. Paulus sagt: „Wisst ihr nicht, wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit.“ „Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid, dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist. Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden.“ Das Opfer Christi hat uns von der Sünde befreit und Paulus sagte: „Weil das der Fall ist, weil ihr von der Sünde befreit seid, seid ihr nun der Gerechtigkeit dienstbar geworden.“ Also allein aufgrund dieses Opfers wird der Heilige Geist in euch wirken und euch dienstbar machen der Gerechtigkeit. Weil Christus das gemacht hat, können wir ihm heute dienen.
[42:57] Wir lesen weiter in Römer, Römer 8, Vers 19 bis 23. Paulus sagt: „Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin. Dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt. Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnestellung, die Erlösung unseres Leibes.“ Die ganze Natur seufzt mit, die ganze Schöpfung und auch Paulus sagt: „Ich erwarte die Erlösung meines Leibes.“ Sein Geist gehört zu Christus. Sein Inneres ist vom Geist Gottes erfüllt. Aber er erwartet, dass Gott ihn, wie er ihn von der Sünde befreit hat, nun auch die ganze Schöpfung, die ganze Natur, alles um uns herum auch befreit. Und Jesus Christus wird es tun. Sie sind in gespannter Erwartung, wann es denn nun kommen wird. Und nicht nur wir hier, das ganze Welt alles in gespannter Erwartung, wann Christus denn nun wiederkommt. Wann Christus denn die Welt aus dem Klammergriff der Sünde befreien wird. Wann Jesus Christus hier eingreift und alles wieder zurück zum Anfang bringt, alles wieder herstellt, wie es einmal war.
[44:29] Durch sein Blut, durch sein Opfer hat er das getan. Hat er uns von Sünde befreit und von den Folgen der Sünde vom Tod befreit und wird die ganze Schöpfung von den Folgen der Sünde befreien, die sich heute danach sehnt, befreit zu werden.
[44:44] Wir lesen noch Hebräer 3, die Verse 14 bis 18. Hebräer 3, 14 bis 18. Paulus sagt: „Denn wir haben Anteil an Christus bekommen, wenn wir die anfängliche Zuversicht bis ans Ende standhaft festhalten. Solange gesagt wird: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie bei der Auflehnung. Denn einige lehnten sich auf, als sie es hörten, aber nicht alle, die durch Mose aus Ägypten ausgezogen waren. Über wen war er aber 40 Jahre lang zornig? Waren es nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen? Welchen spor er aber, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die sich weigerten zu glauben?“ Jesus Christus hat durch seinen Tod, durch den Weg, den er gegangen ist, die Sünde herausbefreit. Er schafft seiner Schöpfung Ruhe, jedem, der an ihn glaubt. Jeder, der sein Herz nicht verstockt, jeder, der sein Herz nicht, wie damals bei der großen Auflehnung, von der Paulus hier spricht in der Wüste, als sie sich aufgelehnt haben gegen Mose und gegen Gott. Wer sein Herz nicht verstockt, wer sein Herz offen macht für Jesus Christus und wer ihm seine Sünden bekennt und wer ihn bittet, in sein Herz einzuziehen, dem verspricht er schon jetzt eine Neuschöpfung. Diejenigen werden in seine Ruhe eingehen. Das hat Jesus Christus bewirkt. Er hat von Sünde befreit, die ganze Natur und uns, schon heute und jetzt.
[46:23] Lesen wir Johannes 3, Vers 36. Johannes 3, Vers 36. Jesus Christus sagt: „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber an den Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Jesus sagt: „Wer an ihn glaubt, der hat das ewige Leben, und zwar hier und heute und jetzt.“ Das ist auch das, was wir gerade eben schon in Hebräer gelesen hatten, dass Paulus schon sah, dass der Tod außer Wirksamkeit gesetzt wurde. So sagt auch Jesus Christus hier: „Wer an ihn glaubt, hat das ewige Leben, aber das schon hier auf Erden.“ Paulus sagt eben gerade noch: „Der Tod ist außer Wirksamkeit gesetzt worden“, aber Paulus lebt doch auf dieser Welt. Paulus ist doch auch noch gestorben. Wie konnte er sagen, der Tod ist außer Wirksamkeit gesetzt worden, obwohl er doch mal sterben sollte? Weil Jesus Christus schon hier verheißen hat: „Ihr habt schon das ewige Leben.“ Das ewige Leben verheißt er uns nicht erst nach seiner Wiederkunft, sondern schon hier auf Erden.
[47:50] Wie ist das möglich? Wie können wir hier schon ewiges Leben haben, obwohl wir doch sterben? Die meisten von uns. Lesen wir Johannes 5, Vers 24. In Johannes 5, Vers 24 sagt Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ Ah, Christus sagt: „Wer an mich glaubt und auf mein Wort hört, der kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ Vorher war er noch tot und hätte eines Tages vor seinem Richter erscheinen müssen. Jetzt sagt er aber: „Wer an mich glaubt und nach meinen Wegen handelt, meine Gesetze befolgt, der ist schon vom Tod zum Leben hindurchgedrungen und kommt nicht ins Gericht, denn Jesus Christus tritt für denjenigen im Gericht ein.“ Das Gericht läuft ja schon. Wer an Jesus Christus glaubt und all die Menschen vor uns, die an ihn geglaubt haben, die werden in das Gericht nicht hineinkommen, weil Jesus Christus jetzt gerade im Gericht für sie eintritt. Er steht da, sozusagen als Anwalt. Er steht da als Beistand. Sie brauchen nicht ins Gericht, denn Christus steht da. Und an Christus findet man kein Makel, keine Sünde. Deswegen konnte auch Paulus schon sagen: „Das ewige Leben haben wir schon, weil wir gar nicht mehr gerichtet werden.“ Okay, wir sterben zwischendurch mal, wir sind aber auch im nächsten Moment wieder da, weil wir nicht gerichtet werden. Also unser Leben hat zwar eine Unterbrechung, aber es ist ein ewiges Leben mit einer Unterbrechung. Finde ich schön, diesen Ausblick zu haben.
[49:32] Vielleicht als letzten Vers heute. Philipper 3, Vers 20. Paulus sagt: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter.“ Paulus konnte sagen: „Er erwartet Jesus Christus schon.“ Sein Bürgerrecht ist im Himmel und er erwartet Jesus Christus. Das ist interessant. Ich meine, zu Paulus seinen Lebzeiten kam Jesus Christus noch gar nicht wieder, oder? Aber doch irgendwie schon. Denn seine Lebenszeit hatte nur eine Unterbrechung. Denn der Tod war ja für ihn aus der Wirksamkeit gesetzt worden. Das heißt, all die Heiligen, Petrus, Paulus, wie auch immer, haben ja schon das ewige Leben. Sie ruhen nur gerade, sie schlafen gerade. Und sie alle warten auf Jesus Christus, der kommt. Ob sie nun ruhen oder ob sie am Leben sind, sie alle warten auf Jesus Christus, der kommt. Die einen haben ihren Lebensweg schon gekämpft und haben den Siegespreis vor Augen. Die anderen sind noch dabei. Wir, wir kämpfen noch. Wir sind noch dabei, diesen Weg zu gehen. Und wir erwarten unseren Retter auch, der da kommt, vom Himmel. Und wir können auch sagen: „Unser Bürgerrecht ist im Himmel.“ Genau wie das Bürgerrecht von Petrus, genau wie das Bürgerrecht von Paulus, wie das Bürgerrecht von David. So ist auch dein Bürgerrecht hoffentlich im Himmel. Dass du heute schon das ewige Leben hast. Dass du vielleicht noch eine Pause haben wirst und dich zur Ruhe legen wirst, wie viele andere Heilige. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wird auch Jesus Christus kommen zu unserer, zu dieser Lebenszeit. Zu unserer Lebenszeit des ewigen Lebens wird er mit Sicherheit kommen. Aber vielleicht werden wir vorher nicht mal sterben. Und ich wünsche jedem Menschen diese großartige Hoffnung, dass er heute sagen kann: „Ich bin schon vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Ich habe keine Angst vor der Sünde. Denn ich habe einen Retter, einen Erlöser, der für mich eintritt. Jesus Christus, der so sehr um mich gekämpft hat und es heute noch tut. Und ich wünsche mir, dass wir mit dem Ausblick auf diesen Hohen Priester, der für uns eintritt, sagen können: „Ja, wir gehen durch diese Welt. Ja, wir leben in dieser Welt. Aber ja, unser Bürgerrecht ist woanders. Wir sind versiegelt. Wir gehören Jesus Christus, unserem Erlöser.“ Amen.
[52:13] Lass uns noch gemeinsam beten. Herr unser Gott, wir danken dir dafür, dass du uns die Wahrheit und die Gewissheit ins Herz legst, dass wir bei dir im Himmelreich unser Bürgerrecht haben. Dass wir nicht mehr zu dieser Welt gehören, die dem Tod verfallen ist, sondern dass wir heute und hier schon das ewige Leben haben, dass wir vom Tod zum Leben hindurchgedrungen sind. Wir danken dir, dass du das ermöglicht hast durch dein unglaublich großes Opfer. Dass du uns gesucht hast, dass du uns gefunden hast, dass du dein Ebenbild auf uns eingravieren möchtest, dass wir dich widerspiegeln, damit dein Licht in uns leuchtet. Lieber Vater, wir danken dir dafür, dass du uns aus der Welt herausgerufen hast. Und wir bitten dich, segne doch unser Leben, dass wir zu einem Segen werden können und viele Menschen aus der Welt herausrufen können, damit diese unermessliche Freude im Himmelreich und in den Gemeinden ist, von der du sprichst, dass ein großer Jubel sein wird. Herr, wir danken dir für diese Liebe, für diese Gnade, für diese Treue und diese Güte, die du hast zu uns Menschen. Amen.
[53:15] Herr, freut mich, dass ihr dieses Thema mit mir geteilt habt. Es ist ein ganz, ganz schönes Thema, wie ich finde, die Erlösung durch Jesus Christus. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch nächste Woche wieder dabei seid, zu unserer nächsten Lektion. Und ich wünsche euch für euer Studium in der Heiligen Schrift Gottes reichen Segen, damit ihr seine Worte versteht oder mit seine Worte in euer Herz hineingeschrieben werdet, damit ihr ein Abglanz seid von Jesus Christus und als Licht durch diese Welt geht. Gott segne euch dabei. Amen.