In dieser Cannstatt Study Hour-Lektion mit Lukas Hermann geht es um das Gesetz Gottes und die Lehren Jesu dazu. Es wird beleuchtet, wie Jesus das Gesetz nicht auflösen, sondern erfüllen wollte und welche tiefe Bedeutung es für unser Leben hat. Die Lektion gibt praktische Ratschläge für die Leitung von Sabbatschulstunden und erklärt, wie das Gesetz uns zur Erkenntnis der Sünde führt und uns letztendlich zu Jesus Christus leitet.
Wichtige Lehren von Jesus (CSH 2014/Q3): 10. Das Gesetz Gottes
Lukas Hermann · Cannstatt Study Hour 2014 Q3: Wichtige Lehren von JesusWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2014 Q3: Wichtige Lehren von Jesus
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen bei der CSH Cannstatt Study Hour. Diese Woche möchte ich Sie ganz herzlich willkommen heißen auf www.joel-media.tv.de oder auf www.ad-tv.info, falls Sie da dieses Programm ansehen. Wir betrachten heute wieder die Sabbatschule-Lektion. Dieses Quartal mit dem Thema, man sieht es hier ganz schön, wichtige Lehren von Jesus. Wir werden also uns ganz gezielt in die Evangelien reinschauen, wie auch schon die letzten Wochen. Heute sind wir beim zehnten Thema und das zehnte Thema heißt: Das Gesetz Gottes.
[1:04] Bevor wir ins Thema einsteigen, würde ich einfach ganz kurz ein Gebet sprechen. Großer Vater im Himmel, Herr, wir öffnen jetzt dein Wort und Vater, wir wollen etwas daraus lernen. Vielleicht ist das Thema Gesetz etwas, wo wir schon viel darüber gehört haben. Vielleicht hören wir es zum ersten Mal. Ich möchte dich bitten, Herr, dass in jedem Falle du uns heute die Lehren von Jesus zeigst. Amen.
[1:34] Ich möchte anfangen mit einer kleinen praktischen Schulung. Ich habe mir das so gedacht, das ist vielleicht auch ganz wichtig, denn ich denke mir, viele von Ihnen, die zuschauen, sind auch Brüder und Schwestern, die eine Sabbatschule leiten und sich hier Inspiration rausziehen bei dieser Sabbatschule. Ich dachte mir, vielleicht gebe ich so ein paar Tipps aus meiner Erfahrung weiter. Es ist ja nicht so, dass ich der Erfahrenste bin, und ich glaube, das sind viele unter den Zuschauern, unter Ihnen, die da noch viel mehr Ahnung haben, wie man Sabbatschule leitet, wie man das aufzieht und durchführt. Aber falls jemand dabei ist, der sagt, bei mir hapert es noch im Praktischen, ich weiß nicht, wie man das oder das macht. Ich habe mir gedacht, ich mache eine ganz kleine Schulungseinheit am Anfang. Und zwar fange ich an mit dem Thema hier: Wie gehe ich mit falschen Antworten, kritischen Themen oder abweichenden Ansichten um?
[2:30] Ja, wenn ich als Sabbatschuleleiter da sitze und eine Frage stelle, dann im besten Fall kriege ich eine schöne Diskussion, ich kriege die richtige Antwort, Leute lernen was, meine Zuhörer lernen was. Aber was ist, wenn jemand was Falsches sagt? Was ist, wenn jemand ein kritisches Thema anspricht, das eigentlich gar nicht in die Sabbatschule reinpasst, so eine Art Fass aufmacht? Oder was ist, wenn jemand, und das kommt ja auch vor, progressiv abweichende Ansichten hat und versucht, eine andere Meinung quasi reinzubringen, versucht, die Sabbatschule ein bisschen umzulenken? Ich möchte kurz einfach sagen, was wir erfahren, was ich gemacht habe und was ich gesehen habe, funktioniert gut und ist die richtige Herangehensweise.
[3:12] Nummer eins: Wie gehe ich um mit falschen Antworten? Ich stelle eine Frage, zum Beispiel ganz passend heute: Ist das Gesetz noch gültig? Und jemand sagt nein. Wie gehe ich damit um? Nun, ich habe herausgefunden, die falsche Herangehensweise ist, direkt quasi so ein Nein zu entgegnen. Ich habe letztens eine Sabbatschule gesehen, eine Kindersabbatschule, und da war eine ganz liebe Gemeindeschwester, und sie hat die Kinder gefragt über das Heiligtum und was ist da in diesem Abteilung und was steht da? Und die Kinder haben eine falsche Antwort gegeben und sie direkt: Nein! Nein! Nein! Und ich dachte mir, wenn ich als Kind in dieser Kindersabbatschule sitzen würde, dann würde ich wahrscheinlich überhaupt gar keine Antwort mehr geben. Weil ein direktes Nein auf eine Antwort, eine direkte: Das ist falsch, ist sehr entmutigend, wenn man sich eh schon im Kreis vielleicht nicht so ganz traut, eine Antwort zu geben.
[4:11] Das heißt, es ist immer wichtig, und das hat Jesus auch gemacht, es ist immer wichtig, irgendwie zu bestätigen. Und wenn die Antwort völlig falsch ist, einfach sagen: Das ist eine interessante Ansicht oder das ist ja interessant, danke für den Beitrag. Zumindest eine Bestätigung geben. Man kann auch sagen, zum Beispiel, sagen wir, wir sind beim Thema Leben nach dem Tod und jemand hat gerade gesagt, vielleicht jemand, der mit unseren Lehren nicht vertraut ist, der mit der Bibel noch nicht so vertraut ist, ja, meine Großmutter ist letztens gestorben, aber ich freue mich, dass sie schon jetzt im Himmel ist und auf mich herabschaut. Was können wir sagen? Die falsche Antwort wäre, und da kommen wir auch zu den kritischen Themen schon, die falsche Antwort wäre jetzt zu erklären: Nein, das ist nicht richtig, eigentlich ist es so und so und so und so.
[4:57] Die richtige Herangehensweise ist zu sagen: Ja, danke für den Beitrag, wir haben auch die Hoffnung, dass wir eines Tages unsere verstorbenen Geschwister, verstorbenen Verwandten wiedersehen werden. Einfach bejahen, was zu bejahen ist und den Rest beiseite lassen. Denn was passiert, wenn ein kritisches Thema angesprochen wird, wie zum Beispiel: Ich habe eine, in der Sabbatschule geht es um das Thema Lazarus, Lazarus, der von Jesus wieder auferweckt wird und jemand fragt genau diese Frage: Ja, wie ist denn das mit nach dem Tod, was passiert da? Oder gibt es eine Hölle? Und unser Thema ist eigentlich ein ganz anderes.
[5:37] Was ich schon viele, meine lieben Brüder und Schwestern gehört habe, was eigentlich fast immer passiert, wenn sowas kommt, wenn so eine Frage kommt, ist, dass jemand anfängt zu erklären: Ja, mit der Hölle, da ist es so und so, oder die Bibel lehrt das und das, oder mit dem Tod ist es so und so. Und sie erklären dann, was sie glauben, und meistens ist es ja nicht unbedingt falsch, ist relativ richtig, aber sie glauben, was sie, was sie glauben, was in der Bibel steht. Nun, das sind zwei Probleme damit verbunden. Erstens, sie haben das mit ihren eigenen Worten gesagt und nicht mit der Bibel, und wir wissen, dass der Heilige Geist am besten durch die Bibel arbeitet und durch Bibelverse Überzeugung in die Herzen bringt. Deswegen sollten wir uns fast davor fürchten schon, eine ganze Glaubenslehre mit eigenen Worten aufzustellen.
[6:27] Und das zweite ist, dass ein Bombardement an Antworten eventuell die Person, die da sitzt, davon abhält, je wieder eine Frage zu stellen. Viel besser ist es, die Antwort zu vertagen, zu sagen: Das ist eine interessante Frage, aber es ist nicht unser Thema heute, aber wir werden ein andermal darüber sprechen. Und wer ganz, ganz gründlich sein will, und den Tipp, den habe ich von einem guten Freund bekommen, wenn man sich die Mühe macht, zu jedem Bibelstunden-Thema ungefähr drei, zumindest drei Verse zu wissen. Wer viel Bibelstunden gibt, für den ist es schon fast automatisch. Wer nicht viel gibt, der muss sich da ein bisschen reinhängen und das vielleicht auswendig lernen. Aber wenn man dazu drei Verse kennt, zu einem Bibelstunden-Thema und man sieht, hier ist die Frage über das Leben nach dem Tod, kann man sagen: Das ist nicht, danke für die Frage, sehr interessante Frage, aber das ist nicht unser Thema heute. Kann man der Person sagen, die gerade geantwortet hat.
[7:33] Aber wir werden das ein andermal betrachten, aber ich möchte einfach mal drei Bibeltexte mitgeben. Schreibt ihr die auf, schaut ihr sie daheim mal an und wir können das nächste Mal darüber reden. Dann gibt man quasi der Person was mit, sie kann sich selber in der Bibel davon überzeugen, dass die Wahrheit die Wahrheit ist, ohne dass überhaupt irgendjemand manipulativ eingreifen muss. Und falls das immer noch nicht geschehen ist, ist noch viel Platz da, um darüber zu reden, um direkten Kontakt zu haben. So geht man mit falschen Fragen und kritischen Themen um.
[8:04] Ich möchte noch kurz zu den abweichenden Ansichten eingehen. Was ist, wenn jemand in der Sabbatschule sitzt? Und ich glaube, das hat vermutlich jeder von uns schon mal erlebt. Also ich habe es schon einige Male erlebt, dass ich in der Sabbatschule sitze als Leiter, vielleicht auch nicht als Leiter, als einfacher Teilnehmer. Und der Leiter stellt eine Frage und irgendein Gemeindeglied packt so das Lieblingsthema aus, so seine eigene Theologie und versucht hier wieder ein bisschen seine Ansichten rüberzubringen. Wie geht man damit um?
[8:44] Der beste Weg damit umzugehen ist, Autorität zu zeigen. Und zwar, du und ich als Sabbatschulleiter, wir haben eine Autorität und zwar die Autorität, diese Sabbatschule zu führen, zu leiten, auch jemanden im Gespräch zu unterbrechen. Und wenn man merkt, und nicht nur bei abweichenden Ansichten, auch wenn man merkt, dass das Gespräch mal wieder in irgendeine Bahn läuft und von Hinz nach Kunz geht, diese Autorität nutzen und sagen: Danke für den Beitrag, aber wir wollen zurück zum Thema kommen und wir wollen beim Thema bleiben. Ruhig, fest eingreifen. Es ist ein bisschen anstrengend, weil man denkt, es machen sich Feinde. Aber ich habe herausgefunden, dass die Leute im Nachhinein eher froh sind, dass jemand da ist, der das Thema weiterführt, weiter in den richtigen, quasi im Thema leitet und nicht irgendwie auf irgendeinen Seitengleis abweichen lässt.
[9:40] Autorität zeigen und sagen: Nein, das ist nicht unser Thema, wir wollen jetzt mit dem Thema weitermachen und hier die Frage beantworten. Auf keinen Fall eine Diskussion anfangen. Auf keinen Fall irgendeine Diskussion überhaupt zulassen. Sei es die Person, sei es du oder ich als Leiter, dass wir eine Diskussion anfangen, oder zwei Gemeindeglieder oder Gäste oder wir untereinander. Keine Diskussion anfangen lassen. Diskussionen bringen effektiv überhaupt nichts. Gott kann sie nutzen, aber in den meisten Fällen sind Diskussionen völlig nutzlos. Und da trifft dieser berühmte Spruch zu: Man gewinnt vielleicht die Schlacht, aber man verliert den Krieg. Man gewinnt vielleicht die Schlacht, man hat seine Meinung auf den Tisch gedonnert, aber wahrscheinlich am Ende verliert man das Interesse oder man verliert dieses Vertrauen der Person, die eigentlich die Wahrheit finden möchte.
[10:43] Einfach im Thema weitergehen und sagen: Das ist nicht unser Thema, wir gehen weiter. Der kleine praktische Teil, wie gehe ich mit falschen Antworten, kritischen Themen und abweichenden Ansichten um?
[10:55] Jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema: Das Gesetz Gottes. Das Gesetz Gottes ist so ein Thema, da kann man jetzt sagen, wer schon die Sabbatschule jetzt einige Zeit verfolgt, der wird sagen, vielleicht so ein bisschen gähnen und sagen: Schon wieder das Gesetz. Unser letztes Quartal war nämlich komplett über dieses Thema, das Gesetz Gottes. Und man hat es von hinten, von vorne, von unten, von oben und von allen Seiten, von innen und außen betrachtet. Und es waren sehr gute Themen, aber man fragt sich natürlich, warum müssen wir das jetzt schon wieder durchnudeln?
[11:35] Nun, wir müssen es. Es ist ein wichtiges Thema und es stimmt, wenn wir natürlich immer wieder, immer wieder das Gleiche durchnehmen, ist es nach einiger Zeit langweilig. Aber ich denke mir immer, wenn ich eine Sabbatschule leite, was ist, wenn jemand in meinem Kreis sitzt, der das zum ersten Mal hört? Und dann denke ich mir, ja, wie kann ich mein Thema so vorbereiten, dass derjenige, der das zum ersten Mal hört, dass der wirklich was mitnehmen kann. Und so möchten wir das auch heute aufziehen. Und zwar natürlich von der Perspektive der Lehren von Jesus Christus.
[12:11] Und da stellt sich am Anfang erst mal die Frage: Wie sieht Jesus das Gesetz oder wie steht Jesus dem Gesetz gegenüber? Das ist natürlich auch in der Sabbatschule-Lektion sehr schön herausgearbeitet. Wer sie noch nicht studiert hat, jetzt ist die Zeit. Ja, die Aufnahme kann man danach immer noch angucken. Und wir fangen da an in Matthäus, Kapitel 5. Das ist die Bergpredigt. Und in der Bergpredigt, die Bergpredigt wird auch so eine Art zweite Gesetzgebung genannt. Die erste Gesetzgebung war auf dem Berg Sinai mit den zehn Geboten, die von Gottes eigenen Finger geschrieben wurden. Und die Bergpredigt wird auch so landläufig die zweite Gesetzgebung genannt, weil Jesus genau über das Gesetz redet.
[12:55] Und wir fangen mal an im Vers 17 zu lesen. Kapitel 5, Matthäus, Kapitel 5, Vers 17. Und hier heißt es: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis Himmel und Erde vergeht, bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Was nun eines, wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der kleinste genannt werden im Reich der Himmel. Wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. Denn ich sage euch, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen.
[13:52] Hier haben wir eigentlich schon die ganze Essenz unserer heutigen Lektion. Nummer 1: Wir sehen eigentlich ganz klar und deutlich ohne weitere Erklärung, dass Jesus Christus voll und ganz hinter dem Gesetz steht. Es gibt heutzutage viele Meinungen, dass das Gesetz abgeschafft sei. Ich gehe noch ein bisschen darauf ein. Aber wir sehen hier, auch wenn man die Meinung hat, man kann an diesem Vers nicht vorbei, man kann nicht sagen: Okay, Jesus hat es gesagt, aber eigentlich hat er das Gesetz abgeschafft. Das stimmt nicht. Jesus stand hinter dem Gesetz und hat gesagt: Nicht ein Buchstabe, nicht ein Pünktchen werden von dem Gesetz geändert werden, bis alles geschehen ist, bis ans Ende der Welt. Bis Himmel und Erde vergehen, heißt es hier.
[14:40] Und er sagt auch, ich bin gekommen, um das Gesetz zu erfüllen. Also er sagt nicht, ich bin gekommen, um das Gesetz abzuschaffen oder zu ändern oder hinwegzunehmen, sondern ich bin gekommen, um das Gesetz zu erfüllen. Was hat es mit diesem Erfüllen auf sich? Da gehen wir gleich drauf ein.
[14:56] Aber ein interessantes, ein interessanter Fakt muss man eigentlich noch herausarbeiten, bevor wir weitergehen mit dem, was Jesus über das Gesetz sagt. Und zwar: Welche Beziehung, welche Stellung hat denn Jesus zu dem Gesetz? Und das mag den einen oder anderen überraschen. Mich hat das überrascht, als ich zum ersten Mal gelernt habe. Und zwar gehen wir da kurz in die Apostelgeschichte. Eine der Predigten der Apostel gibt uns einen kleinen Hinweis. Und zwar in Apostelgeschichte, Kapitel 7, Vers 38.
[15:31] Hier heißt es: Das ist der, welcher in der Gemeinde, in der Wüste war zwischen dem Engel, der auf dem Berg Sinai zu ihm redete, und unseren Vätern die lebendigen Worte und zu unseren Vätern, der lebendige Worte empfing, um sie uns zu geben. So, das ist ein bisschen aus dem Kontext gerissen. Und jetzt möchte man sich denken: Okay, was bedeutet das eigentlich? Wir gehen kurz in den Vers davor. In dem Vers davor steht nämlich: Das ist der Mose, der zu den Söhnen Israels gesagt hat. Was hat Mose gesagt zu den Söhnen Israels? Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern und ihm sollt ihr hören. Das ist eine Vorhersage von Moses, der sagt, es wird ein Prophet wie ich kommen und ihm sollt ihr hören. Und die Juden haben auch das ganz korrekt ausgelegt als den Messias. Sie haben damals sogar den Johannes den Täufer gefragt: Bist du der Prophet? Und damit meinen sie nicht irgendeinen Propheten, sondern sie meinten diesen Propheten, den Moses hier erwähnt hat, der Messias schlechthin. Und Johannes antwortet ja dann: Nee, ich bin nicht der Messias, ich bin nicht der Erlöser, sondern ich bin nur der, der den Weg bereitet.
[16:53] Moses spricht hier über Jesus, ja genau, über den Erlöser, über Jesus Christus und dann kommt dieser Vers, den wir gerade gelesen haben. Das ist der, also Jesus Christus ist der, welcher in der Gemeinde in der Wüste war. Gemeinde oder auch Versammlung, ja, das ist das gleiche Wort hier. Der war also in dieser Versammlung in der Wüste, das sind die Kinder Israels, die durch die Wüste gewandert sind. Er war da zwischen dem Engel, der auf dem Berg Sinai zu ihm redete. Wer redete also zu Moses auf dem Berg Sinai? Es war Jesus Christus. Und und zu unseren Vätern, also er redete auch zu den Vätern, zum ganzen Volk hat er geredet, der lebendige Worte empfing, um sie uns zu geben.
[17:37] Wir sehen also, wer hat auf diesem Berg Sinai mit Moses geredet und ihm das Gesetz gegeben? Niemand anderes als Jesus Christus. Und man hat ja, man denkt ja, man hat diese Meinung, Jesus Christus, das ist im Neuen Testament und im Alten Testament, da war es nur so ein Gott, da kommt Jesus Christus eigentlich gar nicht vor. Und das zeigt uns hier, dass es eigentlich falsch ist. Jesus Christus war die handelnde Person im Alten Testament.
[18:09] Welche Beziehung hat er also zum Gesetz? Er hat es selbst geschrieben. Interessant, ne? Das wirft nochmal ein ganz neues Licht auf diese ganze Angelegenheit.
[18:22] Ich möchte mal kurz auffrischen, ja? Was ist eigentlich so die Funktion des Gesetzes? Und dazu lesen wir kurz zwei Verse und gehen dann zurück zu dem, was Jesus gesagt hat. Und zwar Römer Kapitel 3, Vers 20. Das ist so der Crashkurs zum Thema Gesetz Gottes. Römer Kapitel 3, Vers 20 sagt Folgendes: Denn durch das Gesetz, das ist der letzte Teil des Verses, durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Das heißt, was ist die Funktion des Gesetzes? Sie bringt die Erkenntnis der Sünde. Ganz einfach. Man nimmt immer gern das Beispiel eines Spiegels. Ich schaue in den Spiegel und der Spiegel zeigt mir, ich bin dreckig. Ganz einfach. Keine andere Funktion, sondern es zeigt mir, ich bin dreckig. Ich bin ein Sünder. Ich habe das Gesetz übertreten. Beziehungsweise ich habe das Gesetz nicht übertreten. Aber die Bibel sagt uns, wir alle sind Sünder. Wir alle haben das Gesetz übertreten. Das heißt, wenn wir, das Gesetz hat die Funktion uns zu zeigen: Du bist ein Sünder.
[19:23] Das hört sich sehr harsch an, aber es ist sehr wichtig. Gehen wir kurz in Römer 10, Vers 4. Und da steht Folgendes: Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Hier sagt Paulus etwas Interessantes. Jesus ist das Ende des Gesetzes. Nun, jetzt wird man sich denken: Ja gut, wenn Jesus das Ende des Gesetzes ist, dann Ende des Gesetzes mit Jesus. Das ist nicht, was da steht. Da steht: Jesus das Ende des Gesetzes. Es ist im Prinzip, wenn man das Gesetz liest und man ist ganz durch und kommt ganz zum Ende, dann findet man Jesus. Und das ist der Knackpunkt, über den Jesus redet. Wenn wir das verstanden haben, dass wir am Ende des Gesetzes Jesus finden, dann haben wir verstanden, worum es Jesus geht, wenn er über das Gesetz spricht.
[20:17] Um das praktisch zu zeigen, damit es nicht so theoretisch ist, lesen wir uns durch Matthäus 5, die Verse 27 bis 32. Matthäus 5, Vers 27 bis 32. Ich werde nicht die ganze Kapitel durchlesen. Da gibt es einige interessante Punkte, aber ich nehme mal dieses Thema hier heraus. Und hier steht: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Er greift das Gesetz, das siebte Gesetz heraus und sagt: Du sollst nicht ehebrechen. Das wurde zu uns gesagt, das wurde zu euch gesagt. Das steht. Ich aber sage euch, sagt Jesus, wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
[20:59] Wenn du ein Mann bist wie ich, dann gehe ich mit höchster Wahrscheinlichkeit davon aus, dass du wie ich diese Sünde schon begangen hast in deinem Leben. Denn das ist ja fast schon in des Mannes DNA hineingeschrieben, dass er sich einer schönen Frau nicht abwenden kann. Und Jesus sagt hier quasi: Hier steht, du sollst nicht ehebrechen. Aber was es eigentlich bedeutet ist: Schau mal, wenn du schon eine Frau ansiehst, dann hast du mit ihr, nicht ansiehst, das ist nicht schlimm, sondern wenn du sie ansiehst und sie begehrst, dann hast du schon die Ehe gebrochen. Und das haben natürlich die Pharisäer nicht so gesehen. Sie gingen nach dem Buchstabe, alles klar, ich darf also nicht die Ehe brechen, ich darf nicht fremd gehen und so. Und wenn ich das nicht tue, dann ist alles okay. Sie gingen also direkt und quasi knallhart nach dem Buchstabe. Sie waren sehr formal, das nennt man auch Formalismus. Ich versuche die Gebote äußerlich zu halten. Wenn ich nach dem Buchstabe gehe, nach dem gehe, was da steht, bin ich safe, bin ich sicher.
[22:16] Aber Jesus sagt: Ihr habt was falsch verstanden. Denn das Gesetz ist nicht ein toter Buchstabe, sondern das Gesetz ist ein lebender Geist. Der Heilige Geist Gottes, der dir etwas zeigen möchte. Und zwar er zeigt dir, dass wenn du schon eine Frau ansiehst und nach ihr begehrst, nach ihr eine Lust empfindest, dann hast du das Gesetz schon übertreten. Weil das ist wirklich der Geist des Gesetzes. Das ist wirklich das Gesetz zu halten.
[22:49] Und jetzt möge man sich denken: Wow, wenn es so ist, dann kann ich das Gesetz ja gar nicht halten. Das schaffe ich ja nie. Ich kann vielleicht, wenn ich mich anstrenge, nicht Ehe brechen, aber ich kann mich noch so arg anstrengen, es wird doch mal wieder passieren, dass ich auf eine Frau gucke und mir denke, für die Frauen gibt es natürlich andere Gegenstände der Sünde. Und das lehrt uns eine ganz wichtige Sache. Es lehrt uns nämlich, dass wir zu dem Punkt kommen, zu dem Ende des Gesetzes und sehen: Moment mal, ich kann. Ich habe gesündigt. Ich habe da hier schon was falsch gemacht. Und ich kann das gar nicht schaffen. Und es ist, als wenn ich versuche, schau mal, dann passiert es wieder. Und ich habe wieder das Gesetz übertreten.
[23:38] Und wo führt uns das hin? Und das ist das Interessante, wo führt uns das Gesetz hin? Wenn wir erkennen, dass das Gesetz, den Geist des Gesetzes, dass wir das Gesetz übertreten haben durch diese Tat, dann führt uns das dazu, dass wir anerkennen, dass wir Sünder sind. Und wenn wir anerkennen, dass wir Sünder sind, dann brauchen wir jemand, der uns von dieser Sünde erlöst. Und wir kommen zu Jesus. Wir sagen: Jesus, ich habe gesündigt, tut mir leid. Ich habe es nicht geschafft. Ich habe versagt. Bitte vergib mir. Und das ist genau das, was das Gesetz mit uns machen möchte. Es möchte uns genau dahin bringen, damit wir am Ende des Gesetzes Jesus Christus sehen.
[24:23] Was macht das Gesetz mit den Pharisäern? Wir gehen kurz in Matthäus Kapitel 19, wo das gleiche Gesetz angesprochen wird. Und hier heißt es, wir starten im Vers 3. Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und fragten ihn: Ist es einem Mann erlaubt, aus irgendeinem Grund seine Frau zu entlassen, beziehungsweise sich von seiner Frau zu scheiden? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und die zwei werden ein Fleisch sein. Und so sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Das ist also wieder Jesus argumentiert hier im Geistesgesetz. Warum wollte er etwas scheiden, was Gott zusammengefügt hat? Das ist Ehebruch hier, Leute.
[25:26] Und Vers 6: So sind sie nicht mehr zwei, genau das haben wir gerade gelesen. Vers 7: Da sprachen sie zu ihm: Warum hat denn Mose befohlen, ihr einen Scheidebrief zu geben und sie zu entlassen? Also wir sehen die Pharisäer ganz knallhart, ganz formalistisch nach dem Buchstabe. Moment mal, Mose hat gesagt, wir dürfen einen Scheidungsbrief ausstellen, also dürfen wir das auch tun, also ist es nicht schlimm, wenn wir eine Frau scheiden, wenn wir uns scheiden lassen von einer Frau. Und was antwortet Jesus? Ich sage euch aber, wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht und eine andere heiratet, der bricht die Ehe. Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe. Also er sagte ganz klar: Tut mir leid, liebe Pharisäer, was ihr sagt, ist nach wie vor Ehebruch.
[26:20] Und hier sagt er was Interessantes in Vers 8, habe ich übersprungen, lesen wir jetzt gleich. Und er sprach zu ihnen: Mose hat euch wegen der Härtigkeit eures Herzens erlaubt, eure Frauen zu entlassen. Von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. Das heißt, warum hat Mose das hier erlaubt? Wegen der Härtigkeit oder der Härte ihrer Herzen. Das heißt, ihre Herzen waren hart.
[26:54] Nun, wir haben gerade gesehen, was passiert, wenn das Herz weich ist. Wir sehen in das Gesetz, wir sehen im Geist des Gesetzes, wir sehen: Oh, wir sind Sünder und wir werden zu Jesus Christus getrieben. Aber was ist, wenn unser Gesetz, wenn unser Herz hart ist? Wir schauen das Gesetz und wir sagen: Nein, ich habe das Gesetz gehalten, genauso wie es da steht, es führt mich nicht zu Jesus Christus, sondern es sagt mir, ich bin gerecht. Es sagt mir, ich bin selbstgerecht, ich brauche die Vergebung nicht, weil ich nicht gesündigt habe, weil das Gesetz hier ganz klar vom Buchstabe her sagt, dass ich nach wie vor im grünen Bereich bin. Und das führt uns nicht zu einem Erlöser und nicht zu einer Vergebung. Und das ist genau das Problem, das die Pharisäer damals hatten. Sie haben das Gesetz als eine äußerliche Form angesehen, dadurch hat sich ihr Herz verhärtet und sie wurden nicht zu Jesus Christus, zu Gott getrieben, um nach Vergebung zu suchen.
[27:47] Die aber, die das Gesetz in ihrer wahren inneren Fülle gesehen haben, die haben gesehen, dass das Gesetz sie, ja, verdammt anklagt und das hat sie zu Jesus Christus geführt und dadurch, dadurch konnten sie Vergebung empfangen und dadurch wurden sie gerecht und dadurch konnte Jesus sie retten.
[28:12] Wir lesen noch ein Vers im Jesaja, Kapitel 29, Vers 13, den Jesus Christus hier oft zitiert, beziehungsweise zumindest einmal zitiert hat. Jesaja, Kapitel 29, Vers 13. Und hier steht Folgendes: Weiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, während es doch sein Herz fern von mir hat und ihre Furcht vor mir. Daher kommt dieses sogenannte Lippenbekenntnis. Wir kommen zu Gott und wir sagen unsere Mantras, wir sagen unsere gelernten Sprüche. Und das ist auch einer der Themen, die Martin Luther ja damals so angeklagt hat. Warum sagen wir, warum haben wir einen Gottesdienst in Lateinisch, wenn sowieso niemand das versteht? Da kann doch niemand das Wort Gottes wirklich aufnehmen ins Herz. Wir sagen nur unsere Sprüche, wir nähern uns zu Gott, aber unser Herz ist fern von Gott. Wir setzen quasi den Glaubenshut auf, gehen in die Kirche und wenn wir rausgehen, setzen wir den Glaubenshut wieder ab. Das ist genau das Problem, das damals die Israeliten hatten.
[29:39] Und vor allem die Lehrer, vor allem die Gesetzeslehrer, vor allem die Pharisäer und die Schriftgelehrten. Und wenn du in einer Leidenschaftsposition stehst in deiner Gemeinde, dann hast du genauso wie die Pharisäer eine besondere Verantwortung. Denn andere Menschen schauen auf dich, um zu lernen, wie wirklicher Gottesdienst funktioniert. Andere Menschen schauen auf mich, um zu sehen, wie wirklicher Gottesdienst funktioniert. Meine Familie ist keine adventistische Familie. Wenn ich zuhause bin, dann schaut meine Familie auf mich. Und ich bin das christliche Vorbild in dieser Familie. Und wenn ich scheitere, dann sehen Menschen das Scheitern. Dann sieht meine Familie das Scheitern. Wenn ich ein Lippenbekenntnis zu Gott mache, einfach nur um fromm auszusehen, dann merken das die Menschen, dann merkt das meine Familie. Oder beziehungsweise sie kriegt nur diesen Eindruck von der Religion und denkt sich: Was soll ich damit? Was soll ich mit einem Lippenbekenntnis? Das hat keine Kraft, diese Religion, die hat keine Fülle.
[30:42] Deswegen ist es so wichtig, dass gerade diejenigen in Leidenschaftspositionen hingehen und sagen: Okay, ich habe was falsch gemacht, ich bin mal wieder gescheitert und es passiert. Und sagen: Gott vergib mir und hilf mir, besser zu sein und echt zu sein vor Gott. Und echt zu sein für andere, damit andere auf mich schauen können und wirkliches Christentum sehen und Jesus Christus wirklich sehen.
[31:10] Und nicht am Ende, wie das ganze Volk Israel, nicht das ganze Volk. Zum Glück gibt es viele, die haben nach dem Wort Gottes gedürstet. Aber wie viele des Volkes Israel durch diese Erziehung im Glauben, in der Religion, den, der die Religion eigentlich gestiftet hat, am Ende abgelehnt haben.
[31:32] Lesen wir noch eine letzte kleine Geschichte durch. In Matthäus 19, da waren wir gerade, ich muss nochmal zurückblättern. Und zwar mit dem reichen Jüngling. Und wir sehen, dass Jesus eigentlich ständig mit diesem Thema konfrontiert war, wenn es um das Gesetz ging. Matthäus 19, Vers 16. Und siehe, einer trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? Ja, was kann ich tun, um das Leben zu erlangen? Das ist schon diese Selbstgerechtigkeit quasi, die hier ein bisschen hervorkommt. Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote. Jesus bestätigt fast schon seine Vorurteile. Halte die Gebote.
[32:23] Und er fragt: Welche? Welche Gebote soll ich halten? Als ob er es nicht wüsste. Jesus aber sprach: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden. Ehre deinen Vater und deine Mutter. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das ist quasi die Zusammenfassung der Gebote hier.
[32:43] Und was sagt dann der junge Mann? Der junge Mann spricht zu ihm: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend. Was fehlt mir noch? Und hier sieht man genau das gleiche Thema wieder. Er hat das Gesetz gesehen. Er hat den Buchstabe gesehen. Er hat nach dem Buchstabe gelebt. Aber Jesus legt jetzt den Finger auf die Wunde und sagt: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast und gib es den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben und komm, folge mir nach.
[33:18] Jesus sagt ihm: Wenn du wirklich den Heiligen Geist hast im Herzen, dann weißt du, was Gottes Wille wirklich ist. Und das ist hinzugehen und Gutes zu tun, hinzugehen und nicht quasi Reichtum anzuhäufen und zu sagen: Okay, ich versuche hier, ich erfülle das Gesetz so weit wie nötig und bei dem Rest, den kann ich mir quasi selber rausnehmen. Ich zahle meinen Zehnten, ich gebe den Zehnten ab und der Rest, der gehört mir. Und da kann ich tun und lassen, was ich möchte. Ich tue so das, was gerade das Gesetz fordert. Ich bin ein so treuer Adventist, komme in die Gemeinde, gucke, dass ich gut aussehe, gucke, dass niemand irgendeinen Anstoß an mir findet und der Rest, das ist mein Leben. Und Jesus Christus sagt: Um Gott wirklich nachzufolgen, musst du wirklich zu Jesus kommen, musst du wirklich deine Sünden vor ihm hinlegen, ihn annehmen und dich ihm komplett übergeben.
[34:24] Und dann hast du wirklich das Gesetz gehalten. Und dann sehen wir, dass der reiche Jüngling gar nicht wirklich das Gesetz gehalten hat, sondern nur die Selbstgerechtigkeitsversion. Und es heißt im Vers 22: Als aber der junge Mann das Wort hörte, ging er betrübt davon, denn er hatte viele Güter. Die Frage ist: Bist du, bin ich willig, uns Jesus ganz zu übergeben? Wenn es irgendeine Botschaft gibt in der Bibel, die wirklich wichtig ist, dann ist es: Bin ich willig, mein Leben Jesus ganz zu übergeben. Und das ist der Kern des Gesetzes. Das ist der Kern der Vergebung. Das ist der Kern von Jesus Christus. Folge mir nach und sei ein Jünger Jesu.
[35:21] Und damit schließen wir heute unsere Sabbatschule ab. Und ich möchte noch kurz ein Gebet zum Abschluss schließen. Mit einem Gebet abschließen. Großer Vater im Himmel, ich möchte danken für das Gesetz, denn das Gesetz führt uns zu Jesus Christus. Und wenn wir bei Jesus Christus sind, dann haben wir die Vergebung. Und wenn wir bei Jesus Christus sind, dann haben wir die Vergessung. Alle Ängste und Herausforderungen, durch die wir durchgehen, sind am richtigen Ort, denn du kannst uns helfen. Vater, ich möchte dich bitten, dass du mir in meiner einfachen Herausforderung und jedem in seiner einfachen Herausforderung hilfst. Und damit du uns hilfst, unser Leben, unser Herz in deine Hände zu geben. Amen.
[36:24] Damit sind wir am Ende. Ich möchte dich ganz herzlich einladen zur nächsten Cannstatt Study Hour mit dem Thema: Die Heiligung des Sabbats. Wieder bestimmt spannend. Und wenn Sie noch mehr interessante Vorträge, interessante Themen hören wollen, dann kann ich dir nur die Seite johlenmediatv.de ans Herz legen. Und damit verabschiede ich mich für heute. Ciao.
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