Veröffentlicht am
369 Klicks

In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über 2. Timotheus 2, Vers 24. Er erklärt, wie ein Diener des Herrn sich verhalten soll: nicht streiten, sondern milde, lehrfähig und geduldig sein. Der Sprecher betont die Wichtigkeit von Harmonie und Einigkeit unter Gläubigen und kontrastiert dies mit dem Verhalten derer, die Gott ungehorsam sind.


Weitere Aufnahmen

Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Paulus hat einmal einen sehr guten Rat an Timotheus gegeben. In 2. Timotheus 2, Vers 24 sagt er: Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten.

[0:21] Jeder Mensch, der wirklich mit Gott verbunden ist, wird voller Liebe und Freundlichkeit und Milde sein. Wenn verschiedene Menschen also gemeinsam mit Gott verbunden sind, dann können sie nicht wirklich in Disharmonie sein. Auf Dauer muss sich Harmonie einstellen und Friede und Einigkeit.

[0:38] Genau das Gegenteil ist wahr für die Kinder Satans, für alle diejenigen, die dem Ungehorsam sich verschrieben haben. Dort findet man immer Widerspruch und Streit und Eifersucht und Durcheinander.

[0:49] Deswegen ist es wichtig, von klein auf an Kindern schon beizubringen, richtige Charaktereigenschaften zu lernen. Und wir alle wissen aus unserem eigenen Leben, dass wir das ernten, was wir säen. Wenn wir Selbstliebe, Egoismus, Misstrauen, Streit, Zwietracht, Eifersucht – all diese Dinge, wenn wir sie säen, werden wir sie auch ernten. Jemand hat einmal gesagt: Wer Drachenzähne sät, wird auch Drachenzähne ernten. Und das ist sehr wahr.

[1:15] Wir müssen also lernen, so wie Jesus, auch Anklagen und Beleidigungen liebevoll zu ertragen. Es gibt manchmal Menschen, die sind unglaublich respektlos, unglaublich böse. Aber selbst dann dürfen wir immer noch unseren eigenen Respekt behalten, unsere Würde und sie mit Liebe und mit Geduld behandeln.

[1:35] Gott kann einmal genau solche Menschen am besten gebrauchen. Wenn der Heilige Geist sie dann einmal wirklich packen wird, wird er sie aufladen wie eine elektrische Batterie. Gott hat oft gerade die aussichtslosesten Menschen für sein Werk benutzt. Wir sind also nicht wir, dass wir sie richten können.

[1:51] In diesem Sinne, lasst uns durch den Alltag gehen und auch schlimmste Anfeindungen mit Milde und Freundlichkeit ertragen und aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


Lizenz

Copyright ©2016 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.