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In dieser Andacht wird die Frage nach der Realität unseres Lebens im Vergleich zu Gottes Wünschen gestellt. Es wird betont, dass eine Charakterveränderung vor der Wiederkunft Christi stattfinden muss. Anhand von Beispielen wie Henoch und Josef wird gezeigt, wie man inmitten einer verdorbenen Welt einen gottgefälligen Charakter entwickeln kann, indem man seine Stärke in Gott sucht.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Manchmal ist es gut und wichtig, wenn auch ein wenig schmerzhaft, mal ganz realistisch sich die Frage zu stellen: Ist mein Leben so, wie Gott es sich wünscht? Ist der Charakter, den ich an den Tag lege, wirklich der, den die Bibel beschreibt? Und so oft müssen wir feststellen, dass wir dort Defizite haben, dass wir eben nicht das umsetzen, was wir eigentlich zu glauben vorgeben.

[0:28] Und in fast allen Fällen dürfte das daran liegen, dass wir uns immer wieder gedanklich, innerlich von Gott entfernt haben, dass wir nicht genau das glauben, was er sagt in seinem Wort. Und wir uns vielleicht irgendwie einreden, naja, das wirkt schon irgendwie. Aber wenn Jesus wiederkommt und unseren nichtigen Körper in seinen herrlichen Leib verwandeln wird, dann wird er unseren Charakter nicht mit verwandeln. Diese Transformation, diese Veränderung des Charakters muss vor der Wiederkunft stattfinden.

[0:58] Und es gibt eine Person in der Bibel, die in ihrem Charakter so verändert worden ist, dass sie lebendig in den Himmel genommen werden konnte. Das war Henoch. Heute schauen viele auf Henoch und denken sich, so etwas ist für uns unerreichbar, so ein heiliges Leben. Doch Henoch war genau so ein Mensch wie du und ich. Und er lebte in einer Welt, die bestimmt genauso verdorben war wie die heutige. Und inmitten all dieser korrupten, lasthaften Welt konnte er einen Charakter entwickeln, der es Gott ermöglichte, ihn direkt in den Himmel zu nehmen.

[1:29] Wir denken an Josef, der inmitten all der Versuchung und Verführung Ägyptens treu stand. Diese Menschen, auch Daniel könnten wir aufzählen, waren wie Palmen in der Wüste. Sie hatten ihre Wurzeln am richtigen Fleck und sie hatten Gott zu ihrer Stärke gemacht.

[1:45] In Psalm 84, Vers 6 steht: Wohl den Menschen, dessen Stärke in dir liegt, wohl denen, in deren Herzen gebahnte Wege sind. Auch wir können diesen Geist in uns haben und diesen Charakter erreichen. Lasst uns deswegen aus jedem Wort nehmen, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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