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In dieser Predigt wird die prophetische Zeitlinie der 70 Wochen aus dem Buch Daniel analysiert. Es wird erklärt, wie der Erlass zum Wiederaufbau Jerusalems im Jahr 457 v. Chr. den Beginn dieser Prophezeiung markiert und wie sich die Ereignisse bis zur Ankunft des Messias, Jesus Christus, entfalten. Die Bedeutung von Jesu Taufe und Tod wird im Kontext dieser Prophezeiung beleuchtet und wie sie das Ende des alttestamentlichen Bundes mit den Juden und den Beginn des Evangeliums für alle Völker markiert.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[1:00] Und wir freuen uns sehr, ganz besonders auf diesen besonderen Abend. So wie der Titel es schon andeutet, ist es ein absolut wichtiges Thema, und ich freue mich sehr, dass Sie heute Abend gekommen sind. Wir möchten natürlich auch diejenigen nicht vergessen, die uns jetzt über den Livestream zugeschaltet sind. Und ich weiß, dass uns jetzt sogar Leute aus Hawaii zuschauen. Und ich möchte Isaac, Elliot und Asher ganz herzlich hier begrüßen.

[2:01] Wir beginnen heute Abend, da möchten wir mit einem Zitat beginnen oder mit einem Prinzip, das ich als Herausforderung bereits immer wieder in diesem Seminar angebracht habe. Wir werden in dieser Vortragsreihe immer wieder über Dinge sprechen, die man vielleicht sonst nirgendwo sonst gehört hat. Nun, die Tatsache allein, dass es jetzt neu vor uns ist, ist noch kein Beweis, dass es wahr oder nicht wahr ist. Aber wenn man die Wahrheit untersucht, wenn es wahr ist, wenn es in der Bibel ist, wenn Jesus es gelebt hat oder gelehrt hat, wenn es mit Gottes Gesetz übereinstimmt, dann möchte ich Sie herausfordern, dass Sie der Wahrheit auch folgen. Seien Sie, haben Sie keine Angst vor der Wahrheit.

[3:04] Heute wollen wir eine geradezu epische Reise in der biblischen Prophetie unternehmen. Und heute Abend wollen wir erneut den Abend beginnen mit einem Gebet. Himmlischer Vater, wenn wir jetzt heute Abend das Bibelwort gemeinsam öffnen werden, bitte sende uns dann deinen Heiligen Geist. Bitte führe uns in dem Verständnis der Wahrheit, dass wir deinen Willen erkennen können. Und wir bitten diese Dinge im Namen Jesu. Amen.

[3:52] Heute Abend wollen wir zunächst einmal noch einen ganz kurzen geschichtlichen Aspekt zum Antichristen hier betrachten, den viele vielleicht gar nicht so kennen. Einige von Ihnen wissen vielleicht, dass wir dort den biblischen Antichristen mit zwölf Kennzeichen identifiziert haben. Und als wir das getan haben, dann ist mir bewusst, dass es für manche vielleicht eine Überraschung gewesen ist. Was man vielleicht aber gar nicht so gewahr ist, ist, dass unter allen christlichen Kirchen oder christlichen Gläubigen das heutzutage eine Minderheitenansicht ist. Und der Grund dafür ist, dass in der Reformation, als diese Idee sehr prominent geworden ist, das Papsttum gemerkt hat, man kann jetzt nicht einfach zulassen, dass alle Finger auf einen gerichtet sind. Und als Resultat daraus hat man zwei Strategien entwickelt, um sozusagen abzulenken von der biblischen Identifikation des Antichristen.

[5:28] In dieses Bild sind jetzt zwei jesuitische Gelehrte gekommen. Und das erste war Louis de Alcazar. Er hat auch die Prophetie studiert und als er sich mit den Prophezeiungen über den Antichristus beschäftigt hat, da hat er gesagt, nein, der Antichrist ist nicht das römische Papsttum, sondern das hat sich bereits lange in der Vergangenheit erfüllt durch eine bestimmte Person. Diese Ansicht der Prophezeiung ist sehr populär geworden heutzutage. Man nennt diese Schule der Prophetieauslegung Präterismus und viele folgen dem heute.

[6:39] Es gab einen anderen jesuitischen Gelehrten. Sein Name war Francisco Rivera. Und er hat ebenfalls einen Kommentar zur Offenbarung veröffentlicht. Und er hat gesagt, nein, der Antichrist ist ebenfalls nicht das Papsttum, sondern vielmehr weist die Prophetie auf einen fernen Zeitpunkt in der Zukunft hin, wo ebenfalls eine Einzelperson kommen wird und dann die Kennzeichen des Antichristen in der Zukunft erfüllen wird. Und man nennt diese Schule der prophetischen Auslegung jetzt Futurismus. Und diese Ansicht ist in der weltweiten Christenheit heute die populärste und die, die am meisten Akzeptanz findet. Aber wir wollen noch einmal betonen hier, dass wenn man der biblischen Beschreibung des Antichristen wirklich folgt und man diese zwölf Hinweiszeichen in der Offenbarung annimmt, dann folgt man der sogenannten historischen Auslegungsmethode. Von diesen drei Auslegungen ist das die eigentlich gründlich biblische und korrekte Auslegung.

[8:11] Wir möchten noch einmal ganz kurz zusammenfassen, was wir hier gesehen haben. Wir haben hier diese drei Auslegungen, die wir gesehen haben. Das ist die eigentlich gründlich biblische und korrekte Auslegung. Wir möchten noch einmal ganz kurz zusammenfassen, was wir in den letzten Abenden gemacht haben. Als wir das letzte Mal Daniel Kapitel 8 uns betrachtet haben. Und jetzt sagen Sie bitte nicht Löwe. Da gab es einige Tiere. Können wir uns daran erinnern? Was war das erste Tier? Es war ein Widder. Und wir sahen, der Widder hatte zwei Hörner. Eines war höher. Und das höher gewachsene war später emporgekommen. Was kam nach dem Widder? Ja, war der Ziegenbock. Bis jetzt haben wir 100% richtig. Wir haben gesehen, der Ziegenbock hat den Widder angegriffen. Und als er besonders stark war, sagt die Bibel, dass sein Horn gebrochen ist und vier andere Hörner emporkamen. Und dann beschreibt die Bibel ein kleines Horn. Wenn man es zuerst dort entdeckt, geht es nach Süden, nach Osten und nach Palästina, nach Jerusalem. Und nachdem es das getan hat, oder indem es das tut, sehen wir hier die erste Phase des kleinen Hornes. Eine irische, eine horizontale Eroberung. Und dann haben wir gesehen, dass das kleine Horn sich ändert und anfängt, Gott und himmlische Dinge anzugreifen.

[10:08] Und dann haben wir gesehen, wie zwei Engelwesen miteinander diskutieren und fragen, wie lange wird Gottes Volk verfolgt werden und wie lange wird die Wahrheit zu Boden geworfen sein. Und nach 2300 Tagen wird etwas geschehen. Und was würde dann geschehen nach diesen 2300 Tagen und Morgen? Das Heiligtum würde gereinigt werden. Und als wir diese Prophezeiung angeschaut haben, haben wir entdeckt, dass Gott Daniel nicht in Zweifel gelassen hat, was das alles zu bedeuten hatte. Wir hatten Daniel 8, Vers 16 gesehen. Gott hat einen besonderen Engel beauftragt, um Daniel mit diesem Problem zu helfen. Hier ist, was die Bibel in Vers 16 sagt. Was war der Name des Engels, der Daniel mit diesem Problem zu helfen hatte? Gabriel.

[11:23] Nun, hier ist ein Fakt, den Sie wissen müssen. Und hier ist ein interessanter Fakt, den wir wissen sollten. Der Name Gabriel kommt im Buch Daniel niemals vor, bis hier im Kapitel 8 zum ersten Mal vorgesehen. Mit anderen Worten, er ist hier zum ersten Mal erwähnt, wie er den Auftrag erhält, Daniel bei einer bestimmten Prophezeiung zu helfen. Und Vers 17 sagt uns, auf welche Zeit sich diese Prophezeiung bezieht. Es heißt hier: „Er kam an den Ort, wo ich stand. Als er dabei kam, erschrak ich so sehr, dass ich auf mein Angesicht fiel. Und er sprach zu mir: Du sollst wissen, Menschensohn, dass das Gesicht sich auf die Zeit des Endes bezieht.“ Wir müssen wissen, dass der Engel, den Daniel gesagt hat, dass sich diese Prophezeiung auf eine ganz bestimmte Zeit der Weltgeschichte bezieht. Der Engel hatte gesagt, dass sich diese Prophezeiung auf die Zeit des Endes beziehen würde.

[12:37] Und wir haben ja gesehen, wir müssen uns nicht verwirren, die Zeit des Endes ist etwas anderes als das Ende der Zeit. Und wenn wir uns nicht mehr ganz sicher sind, schauen wir uns nochmal den letzten Vortrag an und erinnern uns an den Truthahn und die Tüllkröte.

[12:59] Und jetzt kommen wir zu Vers 20. Dort heißt es: „Der Widder mit den beiden Hörnern, die du gesehen hast, das sind die Könige der Meder und Perser.“ Also Daniel hat wirklich absolut keinen Zweifel. Es gibt keine Frage hier. Der Gabriel sagt ihm, pass auf, dieser Widder mit beiden Hörnern, das ist Medo-Persien.

[13:26] Vers 21, da heißt es: „Der zottige Ziegenbock aber ist der König von Griechenland und das große Horn zwischen seinen beiden Augen, das ist der erste König.“ Erneut können wir ganz deutlich sehen, dass Daniel hier nicht raten muss, weil der Engel ganz deutlich sagt, der Ziegenbock ist Griechenland.

[13:52] Vers 23, da sagt die Bibel nun: „Aber am Ende ihrer Regierung, wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben, wird ein frecher und listiger König auftreten.“ Also Gabriel sagt dem Daniel jetzt nicht, das ist der Name des Königreiches. Und dann sagt er ihm, so wie es im Englischen zumindest rauskommt, dass wenn er kommt, dein Volk diese Sprache nicht verstehen wird. Es heißt im Englischen: „ein König von dunkler Aussprache.“ Mit anderen Worten, durch diese Identifizierung war es möglich, das heidnische Rom zu identifizieren.

[14:42] In Vers 25 heißt es dann: „Und wegen seiner Klugheit, und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben, und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden.“ Hier, Rom hat nicht viele in Sorglosigkeit oder mit Sorglosigkeit verderben, es spricht hier von einer anderen Macht. Wenn es hier heißt: „er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten“, dann spricht es von einer menschlichen Macht, die es wagen würde, gegen Gott zu kämpfen. Und hier haben wir jetzt das päpstliche Rom.

[15:36] Die Bibel ist sehr deutlich darüber, dass obwohl Daniel den Großteil der Vision exakt erklärt bekommen hat, hat er doch nicht alles verstanden, was ihm hier gezeigt worden war. Denn wir haben ja gesehen, dass er wusste, wer der Widder ist. Er wusste, wer der Ziegenbock ist. Er wusste auch einiges schon über das kleine Horn in seiner horizontalen Phase. Er wusste ein wenig über das päpstliche Rom in seiner vertikalen Phase. Aber was er nicht verstanden hat, wird in Vers 26 beschrieben. Das heißt: „Was aber über das Gesicht von den Abenden und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr.“ Also Abend und Morgen ist ein biblischer Ausdruck für einen Tag. Es heißt zum Beispiel in 1. Mose: „Es wurde Abend und es wurde Morgen, der erste Tag.“ Also es geht hier um diese 2300 Abend und Morgen aus Vers 14.

[16:56] Und in Vers 27 heißt es dann, dass als Daniel in der Mitte dieser Begründung war, die Bibel sagt, dass Daniel verletzt wurde. Und der letzte Teil des Verses zeigt etwas sehr Interessantes. Daniel sagt: „Ich war überrascht von der Vision. Er sagt, es war eine Entsetzung der Vision. Und niemand verstand es.“ Hat Daniel gewusst, wer der Widder war? Ja oder nein? Absolut nicht. Wusste er, wer der Ziegenbock ist? Als Daniel keine dieser Dinge, der Teil, den er nicht verstanden hatte. Aber viele Dinge hat Daniel erkannt, einmal.

[18:15] Aus dieser kleinen Übersicht noch mal, wir wollen diese Wiederholung am Kopf speichern. Wir wollen in das neunte Kapitel von Daniel wechseln. Daniel 9 ist anders als Kapitel 2, 7 oder 8. Daniel 2, 7 und 8 beginnen alle mit einer Vision. Aber in Daniel 9 gibt es keine Vision. Eigentlich ist Daniel 9 interessanterweise ein Gebet. Und wir wollen das ganz kurz hier betrachten. Und dort in Vers 3 heißt es: „Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sacktuch und in der Asche.“ Wenn man die ganzen Verse liest bis Vers 18 oder 19, all das ist eigentlich im Grunde genommen ein Gebet. Es ist ein sehr wunderschönes Gebet. Aber ich möchte, dass ihr etwas notiert, wofür Daniel betet, in Vers 17.

[19:53] In diesem Gebet in Kapitel 9, dort in Vers 17, da heißt es unter anderem, dass Daniel für das Heiligtum betet. Also schauen wir uns den Vers nochmal an. Und sagen Sie mir, warum hat wohl Daniel für das Heiligtum gebetet? In welchem Zustand befand sich das Heiligtum zu dieser Zeit, als er gebetet hat? Es war zerstört. Es war verwüstet. Es war ruiniert. Und als guter Jude hat Daniel jetzt darum gebetet, dass Gott das Heiligtum heimsuchen würde.

[20:45] Als Resultat dieses Gebetes können wir jetzt sehen, was in Vers 20 darauf passiert ist. Es heißt hier, in Vers 21, Vers 21. Lass uns jetzt pausieren. Lass uns etwas in Vers 21 bemerken. Wer sieht Daniel wieder, den wir schon gesehen haben? Daniel zum zweiten Mal, den wir schon gesehen haben. Wen? Gabriel.

[21:43] Warte, welche Vision? Welche Vision? In welchem Kapitel hat Daniel den Engel Gabriel getroffen? Es war in Kapitel 8. Daniel sagt jetzt: „Oh ja, ich erinnere mich. Das ist der selbe Engel, den ich in Kapitel 8 gesehen habe, als er mir diese ganze Sequenz von Ereignissen erklärte.“ Dann in Vers 22, sagt er: „Jetzt bitte bemerken, was er gesagt hat.“ Er sagt: „Ich gebe dir Verständnis.“ Und was noch? Er kam, um ihm Verständnis zu geben. Und um zu verstehen, was die Bibel sagt. Es ist nur ein Wort. In anderen Worten, die Bibel sagt, dass der Engel Gabriel kommt, um Daniel zu verstehen.

[22:53] Warte mal. Hat Daniel jemals etwas, das er nicht vollständig verstanden hat? Kapitel 2? Nein. Kapitel 7? Nein. Kapitel 8? Ja, das letzte Teil der Vision, das mit den 2300 Tagen zu tun hat. Es war dieses Teil, das Daniel, bevor er das vollständige Verständnis erhielt, er feinte und konnte es nicht vollständig verstehen.

[23:25] Die Bibel sagt es uns in Vers 23. Und das sollte uns alle heute Abend ermutigen. Gabriel sagt: „Daniel, sobald du anfängst zu beten, Gott hat mir gesagt: Geh, Gabriel, und helfe Daniel.“ Liebe Freund, liebe Freundin, ist das nicht eine gute Nachricht heute Abend? Warum ist das eine gute Nachricht? Selbst wenn du, wie Daniel, einfach betest. Wenn du Gott betest, wenn du dein Herz vor ihm ausschüttest, dann werden irgendwo in den himmlischen Hallen wird dort ein Befehl erlassen, dass jemand zu dir kommen soll, um dir zu helfen in den Dingen, die du vor Gott bringst. Gott beantwortet immer noch Gebete. Und heute Abend sehen wir, dass Gott, als Daniel betete, Gott Daniels Gebet beantwortet hat.

[24:49] Lass uns das beobachten, wie er es beantwortet hat. Jetzt beobachten wir das letzte Teil von Vers 23. Er sagt: „Beobachte das, was?“ Beobachte was? Die Vision! Beobachte, beobachte, beobachte, beobachte. In Daniel 9 gab es noch keine Vision. Was das bedeutet, ist, dass der Engel kommt, um Daniel zu helfen, die Vision in Vers 8 zu verstehen, die noch nicht vollendet war.

[25:41] Ich möchte etwas mit dir zusammenfassen. Ich komme zurück, für drei Gründe. In Vers 8, Vers 16, Gott sagte: „Gabriel, geh, lass ihn verstehen.“ Das Problem ist, dass Gabriel nicht beenden konnte, weil Daniel zu schwach war. Er feinte. Also war sein Auftrag noch nicht vollendet. Daniel betete, um Verständnis zu bekommen. Also kommt Gabriel zurück, um das letzte Teil der Vision in Vers 8 zu beenden. Das hat mit den 2300 Abends und Morgens zu tun.

[26:39] Das ist das Teil des Seminars, wenn man schlafen fühlt. Jetzt muss man aufwachen. Denn jetzt geht es um Zahlen, um Daten und um Mathematik. Jetzt muss man den Sicherheitsgurt anlegen. Denn jetzt wollen wir uns die Details dieser Erklärung in Daniel 9 betrachten.

[27:09] In Vers 24 heißt es: „Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt.“ Ich möchte eine ganz einfache Frage stellen. Wer spricht hier in Vers 24? Der Engel Gabriel. Und zu wem spricht er? Zu Daniel. Also, wer ist das Volk von Daniel? Das sind die Juden. Also, wollen wir bemerken, in dieser Zeitprophezeiung gibt es 70 Wochen. Und sie sind ganz bestimmt für ein bestimmtes Volk gegeben, nämlich für die Juden. Also, wenn wir das verstanden haben, lass uns einfach Amen sagen. Und man kann auch über den Livestream Amen sagen.

[28:07] In Vers 24 wollen wir bemerken, da gibt es eine sehr deutliche Zeitperiode: die 70 Wochen. Wir haben bereits in unserem Seminar die 1260 Jahre Prophezeiung behandelt. Und wir werden in Kürze auch die 2300 Tage Prophezeiung behandeln. Es gibt verschiedene Zeitprophezeiungen in der Bibel. Bei all diesen Zeitprophezeiungen, da ist es immer absolut notwendig, einen ganz bestimmten Punkt zu finden. Und das ist der Startpunkt, ab wann man jetzt anfangen soll zu zählen.

[29:01] Also die erste Frage, die wir heute Abend stellen wollen, ist genau diese Frage: Wann beginnen diese 70 Wochen, die allein für die Juden bestimmt waren? Wir müssen da gar nicht weit schauen. Schon im nächsten Vers 25 heißt es: „Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems.“ Und dann heißt es: „Bis zu dem Gesalbten.“ Also diese beiden Worte: „von“ und „bis“, geben so eine Zeitperiode an, eine Zeitspanne. Es heißt: „von“, und dann: „bis“. Also gibt es hier so einen Startpunkt für diese 70 Wochen, die den Juden gelten sollen. Der Startpunkt ist gekennzeichnet durch einen Erlass, eines Befehls, um Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen.

[30:27] Und diese Frage muss man jetzt einfach beantworten. Wir wollen nämlich wissen, wann haben diese 70 Wochen für die Juden begonnen? Die Bibel sagt, es beginnt mit einem Erlass, Jerusalem wieder aufzubauen. Und die Frage ist, wann ist das gewesen? Die Bibel gibt uns eine Antwort im Buch Esra. Und dort in Kapitel 7, da kann man den dritten von insgesamt Erlassen betrachten. Ein kurzer geschichtlicher Abriss dazu: Es gab drei Könige, und Artaxerxes. Alle drei gaben Erlasse heraus, dass man zurück nach Jerusalem gehen dürfte. Aber nur einer von ihnen hat den Juden wirklich echte Autonomie wiedergegeben, sodass sie sich auch selbst verwalten konnten. Und das ist Artaxerxes, oder Ahasveros, wie in der Bibel in Esra 7 beschrieben wird.

[31:47] In Vers 7 heißt es hier. Und der Grund, warum es hier erwähnt ist, ist, weil genau in jenem Jahr sie jetzt zurückgehen durften, um sich selbst zu verwalten in Jerusalem und die Stadt wieder aufbauen durften, indem sie sogar das Geld des Königs verwendet haben. Und von Vers 11 bis Vers 26 hat man dann einen Abschnitt in der Bibel, der gar nicht in Hebräisch, sondern in Aramäisch geschrieben ist, weil es sich dabei um den Originalbefehl, den Originalerlass handelt. Aber das ist, was wir von der Bibel wissen, dass der Befehl, den sie wiedergegeben haben und den sie zurückgegeben haben. Das ist, was wir wissen, dass dieser Abschnitt.

[32:39] Also wir können von der Bibel her ableiten, dass dieser Befehl, die Stadt wieder aufzubauen, im siebten Jahr des Artaxerxes oder Ahasveros. Wir müssen uns also selbst die Frage stellen, wann war das siebte Jahr des Artaxerxes? Und wenn man sich dann die sehr deutlichen und detaillierten Untersuchungen zu den chronologischen Ereignissen im Buch Esra und der Geschichte anschaut, kommt man zu keinem anderen Schluss, und das ist allgemein anerkannte Wissenschaft, dass es sich um das Jahr 457 v. Chr. handelt.

[33:36] Wir werden später sehen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, das zu belegen. Aber für jetzt reicht es erstmal zu sagen, dass die Wissenschaft das eindeutig bestätigt hat. Wir wollen noch einmal zurückgehen zu Daniel 9, Vers 25. Denn die Bibel sagt hier in Vers 25: „Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems.“ In welchem Jahr war das nochmal? Im Jahre 457 v. Chr. Sehr gut. „Bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten.“

[34:21] Vergehen. Und jetzt wollen wir das genau bemerken. Sieben Wochen und 62 Wochen. Wir wollen das hier auf der Leinwand nochmal sehen, damit niemand das missversteht. Die Bibel sagt, dass vom Erlass Jerusalem wieder aufzubauen, bis zum Messias, oder dem Gesalbten. Es werden also sieben Wochen und 62 Wochen. Wenn man die zusammen addiert, dann kriegt man was heraus? 69 Wochen. Das ist jetzt nicht besonders schwer, aber wir wollen es nochmal kurz wiederholen. Wie lange war die Originalprophezeiung? Das waren 70 Wochen, oder? Also vom Startpunkt der Prophezeiung bis zum Messias, dem Gesalbten. Wie viele Wochen braucht man dafür? 69 Wochen. Das bedeutet, wir haben 69 Wochen dann schon gebraucht. Wie viele Wochen sind übrig? Eine Woche.

[35:39] Also, wie stellt sich das jetzt praktisch dar? Wir wollen nochmal kurz wiederholen. Wann war das Datum für den Wiederaufbau Jerusalems? Für den Erlass? 457 v. Chr. Wir sind jetzt schon Experten. Jetzt ist die Frage: Wie lange sind jetzt diese 69 Wochen? Ein Jahr hat wie viele Wochen? Wie viele Wochen braucht es, um ein Jahr zu machen? 52. Also 69 Wochen, das ist wie ein Jahr und ein paar Monate. Wenn man jetzt vom Herbst 457 v. Chr., wo der Erlass gegeben worden ist, wenn man jetzt ein Jahr und ein paar Monate oder Wochen noch weiter geht, dann geht man ja zurück. Dann würde man ungefähr im Frühjahr 455 v. Chr. sein, oder im Winter. Aber wen würden wir dann erwarten? Den Messias. Aber der Messias ist ja nie im Jahre 455 v. Chr. Aber Moment mal, das ist ja Prophezeiung. Denn ein Tag ist ja eigentlich in der Prophezeiung wie viel? Ein Jahr. Deswegen können wir sagen, wenn wir wirklich herausfinden wollen, wie lange das geht, dann müssen wir diese 69 Wochen in Tage umrechnen. Wir müssen einfach mal in 7 rechnen, erstmal. Was kommt dann daraus? Was kriegt man? 483 Tage. Also ein Tag steht ja für ein Jahr. Also von dem Erlass Jerusalem wieder aufzubauen, in welchem Jahr war das? Im Jahr 457 v. Chr. Du hast 483 Jahre. Du wirst im Jahr 27 n. Chr. in der exakt gleichen Saison. Es wird wieder Herbst sein. Und wen würde ich hier für suchen? Den Messias.

[38:50] Warte mal, einige von euch sagen: Jesus wurde nicht im Jahr 27 n. Chr. geboren. Das ist sehr wahr. Die deutsche Bibel ist etwas korrekter in der Art und Weise, wie Vers 25 übersetzt worden ist. Denn es heißt im Deutschen ja: „der Gesalbte.“ Wir wollen etwas Interessantes in der Bibel hier betrachten. In Johannes 1, Vers 41. Und hier steht: „Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden.“ Das heißt übersetzt: „den Gesalbten.“ Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Nach diesem Vers, was bedeutet das Wort Messias? Gesalbte, ja. Der Messias ist Hebräisch. Christus ist Griechisch. Und diese beiden Namen bedeuten das Gleiche. Sie bedeuten den Gesalbten.

[40:14] Was bedeutet, dass die Bibel sagt: Von 457 v. Chr., wenn man 483 Jahre geht, dann sollte man zu dem Gesalbten kommen. Freunde, ist Jesus der Gesalbte, ja oder nein? Ja oder nein? Ja, er ist es. Wenn Jesus der Gesalbte ist, dann ist die Frage: Womit ist er gesalbt worden? Apostelgeschichte 10, in Apostelgeschichte 10, Vers 38. Bitte sagt mir: Ist Jesus der Gesalbte, ja oder nein? Absolut, Amen. Aber wenn Jesus der Gesalbte ist, womit ist er gesalbt worden? Mit dem Heiligen Geist. Aber wann wurde er mit dem Heiligen Geist gesalbt? Lukas 3, Vers 1.

[41:51] All das ist nicht so wichtig, außer dem ersten Teil des Verses. All die Ereignisse, die hier beschrieben werden, führen sich in dem 15. Jahr des Kaisers Tiberius. Vers 21: „Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ, und auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf.“ Und der nächste Vers, Vers 22, berichtet dann, wie der Heilige Geist in Form einer Taube auf ihn herabgekommen ist. Es heißt ja, wenn man jemanden salben möchte, dann muss man etwas über ihn gießen. Jesus war bei seiner Taufe mit dem Heiligen Geist gesalbt worden. Aber wann war seine Taufe? Gemäß Vers 1 des selben Kapitels, war es im 15. Jahr der Regierung von Kaiser Tiberius. Also, wenn man ein iPhone hat, dann kann man Siri fragen. Wann war das 15. Jahr des Kaisers Tiberius? Siri, die persönliche Taufe. Google, du kannst Google fragen. Was war das 15. Jahr der Regierung von Kaiser Tiberius? Hier ist der Fakt: Kaiser Tiberius hat angefangen, mit seinem Vater im Jahre 12 nach Christus zu regieren. Was also bedeutet, im 15. Jahr seiner Regierung, Jesus wurde gesalbt. Das war im Jahr 27 n. Chr. Und das war exakt das Jahr, in dem Jesus getauft worden ist.

[43:47] Also die Prophezeiung sagt jetzt nicht voraus, wann der Messias geboren werden sollte, sondern es deutet auf den Zeitpunkt hin, ab welchem Ende des Jahres Jesus getauft worden ist. Und das war exakt das Jahr, in dem Jesus getauft worden ist. Und es deutet auf den Zeitpunkt hin, ab welchem er seinen öffentlichen Dienst für die Erlösung der Menschheit beginnen würde.

[44:10] Jetzt haben wir also aus den 70 Wochen, wie viele Wochen schon verbraucht? 69. Wie viele Wochen sind zurück geblieben? Eine Woche bleibt übrig. Und über diese eine Woche wollen wir kurz hier reden.

[44:33] Also wir wollen wiederholen, was wir bisher gelernt haben. In der biblischen Prophezeiung, da ist ein Tag für ein Jahr. Was bedeutet, wenn wir über diese letzte Woche sprechen, da sprechen wir von sieben Jahren.

[44:56] Wir wollen Daniel 9 Vers 27 uns betrachten. Und es heißt es: „Und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen, eine Woche lang.“ Und in der Mitte der Woche wird er Schlacht und Speisopfer aufhören lassen. Ich muss Ihnen eine Frage stellen: Wenn ich am ersten Tag der Woche beginne, und ich will in zur Mitte der Woche kommen, wie viele Tage muss ich dort gehen? Dreieinhalb Tage. Also in einer prophetischen Woche, wäre das wie lange? Dreieinhalb Jahre.

[45:53] Also nicht vergessen, in welcher Jahreszeit wir uns befinden haben. Im Jahre 27 sind wir im Herbst. Wenn ich jetzt also dreieinhalb Jahre vom Herbst 27 nach Christus vorwärts gehe, in welchem Jahr und welcher Jahreszeit komme ich heraus? Es wird im Frühling sein, 31 Jahre. In welcher Saison? Im Frühling. Was passiert im Frühling? Nach der Bibel, soll der Messias jetzt dafür sorgen, dass die Schlachtopfer und die Speisopfer aufhören.

[46:44] In Markus 15 Vers 38, da sagt uns die Bibel: „Und der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten.“ Haben wir bemerkt, wie die Bibel das hier beschreibt? Wann ist das passiert? Das passierte, als Jesus gestorben ist. Wenn wir das lesen, denkt manche Leute: Naja, das ist wie so ein kleiner Vorhang, den ich bei mir zu Hause habe. Also es hat damit gar nichts zu tun. Also ein paar Fakten zu diesem Vorhang: Der war handgewoben aus Leinen. Also die Dicke des Stoffes war also die Breite einer menschlichen Hand. So dick war der. Also ich habe leinenen Hosen. Also ich würde behaupten, dass die meisten von uns, selbst diese dünnen leinenen Hosen, nicht zerreißen können, weil das sehr stark ist. Also es wäre Menschen unmöglich gewesen, mit menschlichen Händen den Vorhang des Tempels zu zerreißen. Und so, damit wir wirklich wissen, dass es göttlichen Ursprung war. In welcher Richtung ist es zerrissen? Von oben nach unten. Gott hat also gesagt: Jetzt, wo mein Sohn gestorben ist, sind die Dienste des Heiligtums nicht mehr vonnöten. Kann man Amen dazu sagen? Ich mag keine Totentiere. Also ich kann kein Blut sehen. Jesus ist das Lamm Gottes. Und deswegen muss man heute keinen Lämmer mehr schlachten.

[50:06] Einige von uns mögen sich vielleicht fragen, woher wissen wir überhaupt, dass 457 vor Christus das richtige Anfangsdatum ist. Also, ich werde einfach mal das sagen: Wenn man nicht 457 vor Christus nimmt, dann kommt man nicht auf das Datum von Jesu Taufe und seines Todes. Aber wir können aus wissenschaftlichen Untersuchungen wissen, dass das genau die richtigen Daten sind.

[50:37] Und dann sagt die Bibel etwas Interessantes. In Daniel 9 Vers 27. Es heißt nämlich: „Und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen.“ Sie können nicht vergessen, was ich Ihnen am Anfang gesagt habe: Die 70 Wochen waren ja nur für eine ganz bestimmte Volksgruppe. Für welches Volk? Für die Juden. Der Grund, warum ich das betone, ist folgender: Gott hatte einen Bund mit den Juden. Und die Bibel sagt: „Du kannst diesen festen Bund eine Woche lang befestigen, oder festmachen.“ Das Problem ist, Jesus starb in der Mitte der Woche. Also, was ist passiert? Es gab immer noch 3,5 Jahre übrig.

[51:39] Und die Hebräer, bevor wir dort hingehen, möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen. Vor einigen Jahren, als ich Bücher verkauft habe, um mein College zu finanzieren, bin ich mal auf so einem Bürgersteig gegangen. Da habe ich ein kleines, schwarzes Papierstück gefunden. Und da gab es große, gelbe Buchstaben drauf. Und da stand da drauf: „Was man tun muss, um verloren zu gehen.“ Und ich war sehr interessiert: Was muss ich tun, um verloren zu gehen? Ich habe das aufgenommen, ich habe das geöffnet. Und wissen Sie, was dort stand? Da stand nichts. Es war einfach weiß. Und auf der Rückseite, da stand dann der Vers aus Hebräer 2 Vers 3: „Wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung missachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden.“ Schauen wir uns diesen Vers an. Was muss man also tun, um verloren zu gehen? Man muss nichts tun. Wenn man das missachtet, wenn man Jesus nicht annimmt, wenn du ihm nicht dein Leben gibst, dann ist man verloren. Was für eine Gelegenheit haben wir doch. Gott gibt es uns frei. Und viele Menschen missachten es einfach. Und Hebräer 2 Vers 3 gibt uns die Antwort, wie dieser Bund bestätigt worden ist.

[53:38] Einfache Frage: An wen ist denn das Buch der Hebräer geschrieben worden? An die Hebräer. In Vers 3 heißt es: „Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden.“ Also, man kann hier aus Schlussfolgerung, dass es die Jünger waren, die ihn gehört hatten, die in den restlichen 3,5 Jahren diesen Bund bestätigt haben und allein für die Juden gewirkt hatten.

[54:27] Wir wollen das kurz zusammenfassen, was wir heute Abend betrachtet haben. Der Erlass Jerusalem wieder aufzubauen, beginnt die 70 Wochen. Die ersten 7 Wochen, die noch so extra genannt sind, sind für den Aufbau der Stadt und der Mauern und der Straßen reserviert. Und dann weitere 62 Wochen kommt dann der Christus, der Messias, der gesalbt wird. In der Mitte der letzten Woche, da hören die Opfer auf, durch den Tod von Jesus. Und dann am Ende dieser Periode, als der Bund endgültig von den Juden gebrochen worden ist, geht das Evangelium zu den Heiden. Also die ersten 7 Wochen, die 62 Wochen, und dann nochmal 3,5 Jahre und 3,5 Jahre.

[55:36] Was ist also am Ende dieser 70 Wochen passiert? In Apostelgeschichte 7, im Jahr 59, heißt es: „Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ Im Jahre 34 nach Christus wurde Stephanus gesteinigt. Und in Kapitel 8, sagt die Bibel uns in Vers 1: „Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung, ausgenommen die Apostel.“ Und weil es diese Verfolgung einsetzt, gehen die Jünger in alle möglichen Himmelsrichtungen. Und in Vers 4 heißt es: „Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums.“

[56:36] Die Bibel sagt uns also, dass nach dem Jahre 34 die Jünger jetzt nicht mehr nur für das jüdische Volk gewirkt haben. Denn jetzt war, nach dem Jahre 34 nach Christus, das Volk der Juden nicht mehr exklusiv das Volk Gottes. Jesus hat das vorhergesagt. In Matthäus 21 Vers 43. Es heißt hier Matthäus 21, und dort Vers 43: „Darum sage ich euch, das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.“ Jesus hatte ihnen gesagt, es würde eine Zeit kommen, wo die Privilegien, die sie gehabt haben, von ihnen genommen werden würden und einem anderen Volk gegeben werden würden.

[57:36] In Galater 3 Vers 28, da heißt es: „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau, denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“ Wir wollen diese Sprache genau bemerken, die Paulus hier benutzt. Er sagt, da gibt es keinen Juden, keinen Griechen. Und Vers 29 sagt er: „Also Moment mal, was sagt dieser Vers? Ich möchte Ihnen heute Abend eine einfache Frage stellen, und seien Sie ganz ehrlich: Sehe ich jüdisch aus? Ja oder nein? Also eher auf jeden Fall nicht. Aber die Bibel sagt, wenn ich Jesus annehme, wessen Nachkommen bin ich dann? Wessen? Abrahams Name. Wenn ich Abrahams Name bin, dann heißt es, dass all die Verheißungen, die Gott dem Abraham bezüglich seines Samens gegeben hat, dann kommen die auch auf mich. Das bedeutet, liebe Freunde, das ist heute nichts mehr Besonderes an der jüdischen Nation. Gottes Volk, Gottes Bundesvolk, sind alle diejenigen, die Jesus Christus annehmen.

[59:03] In 1. Petrus 2, Petrus erkennt diese Veränderung. In 1. Petrus 2, Vers 9, das klingt fast wie Sprache aus dem Alten Testament, jüdische Sprache. Er sagt hier in Vers 9: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Leben.“ Wenn Sie über eine Priesterin sprechen, dann sagt er: Diese Sprache klingt wie die jüdischen. Diese Sprache von einem königlichen Priestertum, von einem heiligen Volk, das ist Sprache aus dem Alten Testament, Sprache, die den Juden vertraut war. Aber Vers 10 macht es sehr deutlich: „Euch, die ja einst nicht ein Volk war.“ Also in der alten Zeit waren die Juden Gottes Volk. Aber Petrus spricht hier von Heiden, die Jesus angenommen haben. Und die Juden. Die Juden waren Gottes Volk. Seid ihr dankbar für Jesus heute Abend? Seid ihr dankbar für das, was er getan hat?

[1:00:16] Möchtest du Jesus in dein Leben lassen? Möchtest du ihm die Erlösung geben, die er so voll und so frei gibt? Freund, wenn das dein Wunsch heute Abend ist, dann möchte ich Sie einfach bitten, Ihre Hand zu heben. Und auch wenn Sie über den Livestream zuschauen, heben Sie einfach Ihre Hand. Wir wollen gemeinsam beten. Himmlischer Vater, wir sind so dankbar für Jesus. Und wir konnten erneut erkennen, dass er tatsächlich der Messias ist. Es ist durch sein Leben und seinen Tod, dass wir Salvation haben. Es ist durch sein Leben und seinen Tod, dass wir vollkommene Erlösung haben dürfen. Bitte gib, dass wir nicht zu jenen gehören, die diese großartige Gelegenheit verpassen und missachten. Und wenn wir weiter studieren, bitte hilf uns, dass wir wiederkommen können. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.


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