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In der fünften Folge von „Operation Blueprint“ taucht Emanuel Baek tief in die längste Prophezeiung der Bibel ein. Er ermutigt die Zuschauer, sich der Wahrheit zu stellen und lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise durch biblische Texte ein. Erlebe eine tiefgründige Analyse, die dein Verständnis herausfordern wird.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[1:00] Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für diese interessanten Fragen, die Abend zu Abend zu uns erreichen. Diese Feedback-Karten sind uns sehr wichtig, damit wir wissen, wie Sie reagieren auf unsere Präsentationen. Und wir möchten einfach, dass Sie wissen, dass wir diese Fragen sehr wertschätzen, die Sie hier eingereicht haben. Normalerweise werde ich die herzerwärmenden, schwierigen Fragen behandeln. Ich lasse die einfacheren Fragen für meinen Translator.

[1:57] Heute Abend ist unser fünfter Abend hier bei Operation Blueprint. Wer von uns ist hier an jedem Abend da gewesen, können wir ganz kurz die Hand heben. Und selbst wenn Sie jeden Abend per Livestream dabei gewesen sind, sollten Sie wissen, dass sehr bald die Umgebung sich verändern wird. Und Sie sollten wissen, dass sehr bald die Umgebung sich verändern wird, denn wir werden nächste Woche an einem anderen Ort sein. Und nach dem Samstagabend, also der erste Vortrag an einem Dienstag, werden wir dann an einem anderen Ort sein. Das ist also ganz wichtig für alle, die jetzt live kommen. Wir werden am Dienstag in der Kissingerstraße 43 sein. Und wir werden dann morgen noch für alle, die nicht wissen, wo das ist, Karten ausgeben und zeigen.

[3:08] Also heute Abend möchte ich noch einmal meine drei Söhne Isaac, Alan und Asher begrüßen. Und heute Abend wollen wir eine ganz interessante Prophezeiung beobachten. Es ist die längste Prophezeiung der ganzen Bibel. Dann möchte ich noch einmal, dass wir gemeinsam beginnen. Himmlischer Vater, wenn wir heute Abend beginnen, da bitten wir darum, dass dein Heiliger Geist gegenwärtig ist. Bitte leitet unser Verständnis der Bibel, wenn wir sie studieren. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[3:55] Wir möchten heute Abend noch einmal auf dieses bekannte Zitat schauen, das wir jeden Abend hier auf der Leinwand gehabt haben. I challenge you and I challenge those joining us live stream. Don't be afraid of the truth.

[4:12] Now, tonight I want to show you a picture of a famous clock. Not a regular clock, but a famous one nonetheless. This clock does not keep regular time. It's actually maintained by a group of scientists. These scientists, they contribute to a magazine called the Magazine of Atomic Scientists. And this clock has a very ominous name. It's called the Doomsday Clock.

[5:01] Diese Uhr hat den Namen, die Uhr des Weltuntergangs sozusagen. Also diese Uhr soll darstellen, wie nah die Menschheit an der völligen Vernichtung ist, was durch Mitternacht auf diese Uhr dargestellt werden würde. Ever since the Cold War and the aftermath of the Cold War, the hands have moved before and after. But it was most recently changed in 2010. They moved it up from 10 minutes till midnight to 7 minutes till midnight.

[5:49] Man hat den Zeiger von 10 vor 12 auf 7 vor 12 wieder vorgeschoben. Weil man befürchtet, dass ehemalige Sowjetrepubliken, zum Beispiel in Zentralasien, sich der Atomwaffen der ehemaligen Sowjetunion bemächtigen können. Also ihr versteht, es ist keine buchstäbliche Uhr, sie hat einen symbolischen Wert.

[6:35] Und wenn man sich etwas von der Bibel auskennt, wird man ganz schnell feststellen, dass Gott zu allen Zeiten eine symbolische Uhr hatte, die mit den Ereignissen der Zeit mitgegangen ist. Einige Beispiele wollen ich dir anführen, zum Beispiel die Zeit von Noah. Als Gott dem Noah gesagt hat, was kommen würde, das war so, als ob ein göttlicher Countdown angefangen hätte, den er jetzt runterzählt. Wie viele Jahre sind das gewesen, die man ihm gegeben hat? Es waren 120 Jahre. Und als diese Uhr auf Null war, dann kam der Sintflut. Also es gab keine Uhr, die man jetzt angebracht hätte, die man dann sehen könnte. Aber es gab eine prophetische Zeitperiode, die sich dort ereignet hatte.

[7:45] Es gab eine andere Uhr zur Zeit von Lot. Diese Uhr war weitaus kürzer. Aber trotzdem war es deutlich, dass Gott für die Bewohner jener Städte eine bestimmte Zeit reserviert hatte. Selbst die Geburt von Jesus. Hatte oder hing an prophetischer Zeit. Es gab bestimmte soziale oder nationale politische Konstellationen, die stattfinden mussten, damit der Messias kommen konnte. Wenn Sie gestern Abend da gewesen sind und zugeschaut haben, wissen Sie, dass sogar die Taufe von Jesus, die Zeit seiner Salbung für den öffentlichen Dienst, von prophetischer Zeit vorhergesagt worden war.

[9:08] Das Buch Daniel gibt uns eine interessante prophetische Beschreibung der letzten Zeiten. Daniel 12, Vers 4. Und hier spricht die Bibel. Du aber, Daniel, verschließ diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden damit forschen und die Erkenntnis wird zunehmen.

[9:38] Nun, die Bibel sagt uns, dass es eine Zeit geben wird, wo er Erkenntnis zunehmen wird. Und das würde dann ab dieser Zeit des Endes passieren. Und wir leben, liebe Freunde, tatsächlich in der Zeit, in der wir wirklich die Berechnung kriegen können. Wenn wir an unserer Zeit überdenken, die Zeit, in der wir leben, dann ist das wirklich eine bemerkenswerte Generation.

[10:23] Lass uns noch einmal gemeinsam zurückgehen in der Zeit, vielleicht an die Zeit von Joseph, in der Bibel. An der Zeit von Joseph, was war die schnellste Transportmöglichkeit, die ein Mensch zur Verfügung hatte? Was war das? Ein Pferdewagen, oder? Pferdewagen, ja. Pferdewagen, vielleicht. Familie. Oder wenn man sich in die Zeit von Jesus hineinversetzt. 2000 Jahre zurück. Was war die schnellste Fortbewegungsmöglichkeit damals? Immer noch so, ja. Pferde, Pferdewagen. Selbst 200 Jahre zurück. Zurück, da war das Schnellste, was man als Mensch haben konnte zur Fortbewegung? Was war das? Immer noch dasselbe.

[11:29] Aber jetzt, im Jahr 2014, in Stuttgart, Deutschland, und da kann man in einen Mercedes hineingehen. Okay, jetzt versuche ich es nochmal, aber du hast die Idee, oder? Wissen Sie, dass momentan einige der reichsten Männer der Welt, Richard Branson, Jeff Bezos, some of the richest men in the world, they are building airports, die bauen Flugplätze, nicht für Flugzeuge, die dich in ein anderes Land fliegen, aber für Flugzeuge, die dich in einen anderen Weltraum bringen, für Urlaub. Aber ich habe auch so eine Idee, sondern für Flugzeuge, die einen langen Weg in den Weltraum bringen, um dort Urlaub zu machen. Und das passiert momentan. Und vielleicht erleben wir noch eine Zeit, wo Menschen Weltraumfahrten einfach als eine Art Urlaubsbeschäftigung betrachten werden.

[12:44] Daniel's words are being fulfilled to us right now. Men are running to and fro, and this knowledge has been increased. But the Bible is actually being much more specific in this verse, because it specifically refers to a knowledge of the prophecies found in this book, especially in the book of Daniel.

[13:24] Tonight I want to talk about the prophecy in the Bible that reaches closest to the times in which we live right now. Heute Abend möchten wir über die Prophezeiung sprechen, die am allernächsten in unsere Zeit hinein verweist, in der wir heute leben. Welche Zeitprophezeiung kommt wirklich an unserer Zeit, in der wir leben, am allernächsten? Und hier haben wir sie, die längste Zeitprophezeiung der gesamten Bibel. Das heißt hier, er sprach zu mir bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.

[14:04] Worum geht es hier bei diesen 2300 Abend und Morgen, die zur Rechtfertigung oder zur Reinigung des Heiligtums hinführen? Heute Abend möchte ich mit Ihnen die Erklärung der Bibel teilen, aber bevor wir das tun, müssen wir einige Dinge überprüfen, die wir bereits in unserem Seminar veröffentlicht haben. Wenn Sie ein paar Nächte zuvor mit uns waren, haben wir uns eine Sequenz im Buch Daniel angeschaut. Und wir haben uns eine Sequenz angeschaut, in der Königreiche aufgestiegen sind und wieder verschwunden sind. Wir haben den Löwen gesehen und den Bären, den Leopard, das vierte Tier, die zehn Hörner, das kleine Horn. Und wir haben diese Abfolge gesehen, die göttlichen Ursprungs war und wir haben gesehen, wie die Bibel sich erfüllt hat.

[15:09] Und wir haben auch gesehen, dass das vierte Tier gemeinsam mit den zehn Hörnern und dem kleinen Horn dreimal erwähnt wird. Weil Daniel eine Frage hatte und der Engel es im selben Kapitel ihm erklärt hat. Aber wir wollen hier keinen Fehler machen. Es liegt ganz besonders darin, dass die Bibel das betonen möchte. Diese Dinge sind wichtig für uns, um zu verstehen. Und immer, nachdem das kleine Horn erwähnt wird, hier wird es dreimal erwähnt, jedes Mal, nachdem es erwähnt wird, gibt es ein Wort, das immer nach dem kleinen Horn erwähnt wird, in jedem Vers, in dem es erwähnt wird. Da gibt es ein Wort, das sich jedes Mal erwähnt wird, immer direkt, nachdem das kleine Horn erwähnt wird. Können Sie sich noch erinnern, was für ein Wort das war? Es war das Wort Gericht. Und man kann das in den Versen 10, 22 und 26 jeweils nachlesen. Wir wollen das im Hinterkopf behalten.

[16:31] Daniel 8, wo wir unsere Erklärung für die längste Prophezeiung der Bibel bekommen, ist ein wenig anders. Es beginnt mit einem Widder, dann hat es eine Ziege, es hat ein kleines Horn, der hier, hier und hier hin geht, dann geht das Horn hoch, und dann hören wir die beiden Diener sprechen, und sie fragen sich, wie lange es dauert, und der andere sagt, nach 2300 Tagen wird das Heiligtum gereinigt.

[17:14] Jetzt haben wir gelernt, dass das kleine Horn in dieser Liste das Papsttum ist, wenn der Papst gegen Gott kämpft. Wir haben gelernt, dass das kleine Horn, also dieses kleine Horn in seiner vertikalen Phase, das Papsttum in seinem Kampf gegen Gott dargestellt hat, was dem kleinen Horn in Daniel 7 entsprechen würde. Aber die Bibel sagt in Daniel 7, dass nach dem kleinen Horn das Gericht kommt. Daniel 8, was in Daniel 8 nach diesem kleinen Horn kommt, ist nicht das Wort Gericht, sondern Reinigung oder Rechtfertigung oder Wiederherstellung des Heiligtums. Als jemand, der die Bibel studiert, muss das, was die Reinigung des Heiligtums ist, etwas mit dem Gericht zu tun haben.

[18:22] Das war der Grund, warum Martin Luther mit Selbstvertrauen sagte, dass das Gericht nicht mehr als 300 Jahre von meinem Zeitraum sein kann. Er verstand die Aufeinanderfolge von prophetischen Ereignissen, wie sie im Buch Daniel beschrieben sind. Damit man versteht, wie sich das erfüllt hat und dass das wahr ist, dann müssen wir natürlich verstehen, was verbirgt sich hinter dieser Reinigung des Heiligtums.

[19:08] Und damit wir das verstehen, müssen wir uns noch einmal hineinversetzen in den alttestamentlichen Opferdienst, den Heiligtumsdienst des alten Israels. Denn das Heiligtum war der eigentliche Blueprint, der Plan für Gottes Erlösung, der sogenannte Erlösungsplan. Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das ungefähr folgendermaßen geht. Es sagt, wenn du es mir sagst, werde ich es vergessen. Wenn du es mir zeigst, mag ich es wahrscheinlich mich daran erinnern. Aber wenn du mir hilfst, dann werde ich verstehen.

[19:55] Ihr seht, Leute, Gott wusste, dass diese Gruppe von Menschen, die gerade aus Ägypten entkommen waren, sie würden mehr brauchen, als bloß eine gute Predigt, um den Erlösungsplan zu verstehen. Also dieses irdische Heiligtum damals war eine Art Werkzeug, damit Gott der Menschheit erklären konnte, wie er sie erlösen konnte. Und das war das Heiligtum. Das Heiligtum war ein Werkzeug, damit Gott der Menschheit erklären konnte, wie er sie erlösen möchte. Das war der Blueprint.

[20:35] Und wir wollen uns kurz anschauen, was hier in dem Heiligtum stattfand. Zunächst einmal müssen wir hier feststellen, das ist natürlich nur eine Zeichnung eines Künstlers. Das ist nicht ganz proportional. Das Heiligtum hat einen sehr strikten und sehr genauen Aufbau. Wann immer man in das Heiligtum hinein ging, ist man immer von Ost nach West gegangen. Jedes Mal haben bestimmte Stämme immer an derselben Seite des Heiligtums ihre Zelte aufgeschlagen. Der Unterschied zwischen der ersten Reihe der Zelte und der ersten Reihe der Stämme und dem Außenquartier war etwa eine Viertelmeile. Ich weiß nicht mal, wie viele Kilometer.

[21:41] Das ist nicht auf der Skala, aber man kann es sich vorstellen. Das Heiligtum besteht aus dem Quartier, den man hier sehen kann. Es gab im Heiligtum diesen Vorhof, den man hier sehen kann. Und man sieht hier im Vorhof zwei wesentliche Gegenstände. Man hatte hier den bronzenen Altar, wo die Opfer dargebracht wurden. Und das war ein Symbol dafür, wenn ein Mensch echte Buße, echte Reue empfindet und sollte vorweisen auf den Kreuzestod von Jesus Christus, der unser Opferlamm ist. Als die Menschen zu Pfingsten gefragt haben, was sollen wir tun? Und dann hat Petrus ihnen gesagt, tut Buße und tut was? Er hat ihnen gesagt, lasst euch taufen. Und deswegen hatte man als nächsten Gegenstand hier ein Waschbecken.

[23:05] Und es stellt auch die Reinigung dar, die durch Gottes Wort geschieht. Wir haben also Buße und Taufe. Und wir gehen jetzt zu diesem Apartment, dem Heiligtum. Und bevor wir da hingehen, will ich euch nur einen kleinen Blick geben, was das Heiligtum für das Opferlamm bedeutet.

[23:45] In der alten Israel, als jemand gefehlt hat, musste der Mann ein Opfer bringen, ein Tier, das jetzt für seine Sünden stellvertretend sterben sollte. Und wenn er das zum Heiligtum gebracht hat, dann hat man ihm hier an der Tür begegnet und es war der Hohepriester, dem dort begegnet ist. Und er hat ihm ein Messer in die Hand gegeben. Sobald er dann das Messer in der Hand genommen hat, musste er den Hals des Tieres aufschlitzen. Und natürlich ist das arme Tier dann gestorben.

[24:51] Das hat einige wichtige Lektionen vermittelt. Zunächst einmal wurde damit vermittelt, meine Sünde verursacht den Tod eines Stellvertreters. Es war nicht der Hohepriester, der den Stellvertreter oder das stellvertretende Opfer getötet hat. Es war nicht der Hohepriester, der das Opfer getötet hat. Wenn man Menschen heute fragt, wer hat Jesus umgebracht, dann sagen einige, die Juden haben Jesus umgebracht. Nein. Meine Sünden, unsere Sünden, ihre Sünden haben mich sehr beeindruckt.

[25:47] Die zweite Lektion, die sich wirklich eingebrannt hat in ihr Denken, ist, dass Sünde immer den Tod bringt. Irgendetwas musste sterben, um die Strafe der Sünde abzubezahlen. Aber damit war es noch nicht getan. Das war noch nicht genug.

[26:07] Er hatte ein Gefäß. Er hat einiges von dem Blut aufgefangen, das jetzt von dem Tier herausgespritzt ist. Was ich noch sagen sollte, bevor der Sünder das Opfer getötet hat, musste er seine Hand auf den Kopf des Tieres schieben. Und er musste seine Sünde auf das Tier bekennen. Seine Hände waren ein Symbol für seine Handlungen. Und indem er die Hände auf das Tier legte, war das quasi eine symbolische Handlung, wodurch seine Sünden symbolisch auf das Tier übertragen wurden. Also ging die Sünde vom Sünder zum Substitut. Die Sünde ging vom Sünder auf den Stellvertreter, auf das Opfer. Aber wohin ging das jetzt bei dem stellvertretenden Opfer?

[27:20] Die Bibel sagt uns, dass das Leben im Blut ist. Die Sünde ging vom Sünder auf das stellvertretende Opfer. Aber genau genommen ging es wohin? Wohin? Ins Blut hinein. Der Priester würde einiges von diesem Blut auffangen. Das stellte das Leben des Tieres dar. Das war kein gewöhnliches Blut. Also symbolisch gesprochen, was war in dem Blut drin? Sünde.

[28:04] Der Priester würde das nehmen. Und jetzt würde er hier hineingehen. Das ist erneut nicht in genauer Proportion. Er würde in das sogenannte Heilige hineingehen, wo er drei Gegenstände finden würde. Ich erkläre ganz kurz jeden Einzelnen. Auf der rechten Seite war der sogenannte Schaubrot-Tisch. In der praktischen Anwendung bedeutet das für jeden Gläubigen, dass er sich von dem Wort Gottes ernähren kann und davon genährt wird. Auf der linken Seite hatte man die siebenarmigen Leuchter. Jetzt, ihr könnt es nicht erkennen, weil das so einfach ist, aber das Tabernakel selbst hatte keine Fenster. Also die einzige Lichter im Heiligtum kamen nur von diesen Leuchtern. Es symbolisiert, dass der Gläubige in diesem Weltall von Sünden ein Licht in einem dunklen Ort ist. Das bedeutet, dass jeder Gläubige in dieser dunklen, finsteren Welt ein Licht sein soll. Dann gibt es hier diesen Räucheraltar, die im Leben eines Gläubigen die Gebete darstellen, die zu Gott aufsteigen.

[29:45] Der Priester würde reingehen und bis zu diesem Vorhang kommen. Er hatte die Schüssel in seiner Hand. Was war da noch mal drin? Das Blut. Aber was war im Blut? Die Sünde. Er würde bis zu diesem Vorhang gehen, seinen Finger in das Blut hineintippen und dann siebenmal das Blut an den Vorhang sprenkeln. Nachdem er das getan hatte, sagt die Bibel, dann war die Versöhnung erwirkt und die Sünde war vergeben.

[30:36] Es gibt einige wichtige Lektionen in dieser Handlung. Es hat die Gläubigen, die Kinder Israels, gelehrt, dass die Sünde im Heiligtum aufgezeichnet wird. Ja, die Sünde ist jetzt vom Blut bedeckt. Dem Sünder ist vergeben worden. Aber es gibt immer noch eine Aufzeichnung von Sünden. Also für 359 Tage im Jahr hat das Heiligtum die Sünde aufgezeichnet. Das ist die Sünde. Das ist der Grund, warum der Vorhang so dick war, wie die Dichte eines Mannes. Wenn man danach genügend Blut hat, reißt der Vorhang von seinem eigenen Gewicht. Das ist der Grund, warum der Vorhang so dick war, weil das ganze Blut vom Gewicht her den Vorhang zerrissen hätte.

[31:49] Und wir dürfen nicht vergessen, als die Israeliten aus Ägypten herausgekommen waren, sagen uns manche Gelehrte, es könnten 2 Millionen Israeliten gewesen sein, die dort in der Wüste gewesen sind. Aber einmal im Jahr geschah etwas ganz anderes. Also 359 Tage im Jahr ging die Sünde von dem Sünder auf das stellvertretende Opfer in das Blut und von dort in das Heiligtum an den Vorhang. Aber einmal im Jahr.

[32:32] Selbst heute noch werden Juden an diesem Tag im Jahr wirklich äußerst ernst. Der Tag heißt Yom Kippur oder der große Versöhnungstag. An jenem Tag hat niemand irgendwie gearbeitet. Jeder Israelite, alle 2 Millionen Israeliten kamen zu diesem Heiligtum. Sie haben an jenem Tag nicht mal gekocht. Alles, was sie taten war, sie dachten an eine einzige Sache. Denn an jenem Tag hat der Priester einen andersartigen Dienst ausgeführt. Man hat einen Ziegenbock genommen. Auf diesem Ziegenbock wurden keine Sünden bekannt. Sie haben ihn getötet. Das Blut aufgefangen. Und dann ist der Priester ins Allerheiligste hineingegangen. Und dort gibt es einen ganz besonderen Gegenstand. Den dank Indiana Jones jeder kennt. Und zwar sie würden dann zur Bundeslade direkt gehen.

[34:06] Die Bundeslade selbst war ebenfalls eine Lektion bezüglich des Erlösungsplanes. Wie ein kleines Storagegebiet. Und dort hatten sie den Mannabottich, den Aaronstab und die Kopie der Zehn Gebote, die Gott mit seinen Fingern geschrieben hat. Das Gesetz Gottes zeichnet die Sünde aus. Und in der alten Sanktuarium zwischen diesen beiden Engeln sagt die jüdische Legende, dass Gottes sichtbare Präsenz in etwas manifestiert wurde, was die Juden als die Shekinah-Glory nennen. Ob wir die Legende glauben oder nicht, eine Sache ist sicher, ein normaler Mensch könnte das nicht tun, ohne getötet zu werden. Es gibt mehrere Beispiele in der Bibel, wo Menschen sich zu nah an die Bundeslade begeben haben und dann Schaden davon genommen haben. Die Bibel sagt, unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Gottes Gegenwart verzehrt die Sünde.

[35:52] Wenn also ein Hohepriester in das Allerheiligste hineingehen würde mit unvergebener, unbekannter Sünde, dann würde er sterben. Wie wissen wir, was Sünde ist? Die Zehn Gebote, die genau dort waren. Man hat genau hier die Zehn Gebote. Die zeigen auf die Sünde. Und dann hat man Gottes Gegenwart hier. Gottes Gegenwart zerstört die Sünde. Wenn es alles wäre, was es dort gegeben hätte, dann hätte es keine Hoffnung für die Menschheit gegeben. Aber genau zwischen diesen beiden Dingen gab es etwas. Und zwar hier, genau das. Es war der Deckel der Bundeslade. Und dieser Deckel hatte einen ganz besonderen Namen. Es war der Sündedeckel oder auch der Gnadenthron, der Gnadensitz genannt. Für wen stand das wohl? Es war ein Symbol für Jesus Christus. Paulus sagt sogar in Römer 3, Vers 25, dass Jesus dieser Sündedeckel ist.

[37:25] Und es gab also zwei Tage, die die Sünden, die blutigen, die Sünden kamen in das Heiligtum. Sie wurden dort aufgezeichnet. Was passierte, an diesem einen Tag, der Priester ist mit der Schüssel hineingegangen mit dem Blut des Lammes, ohne Sünde darin. Er würde dieses Blut in das Allerheiligste hineinbringen. Er würde dieses Blut mit seinem Finger und siebenmal auf den Gnadenthron sprenkeln. Und indem er das getan hat, wurden alle Sünden, die in dem Heiligtum aufgenommen wurden, in dem Heiligtum gesprengt. Sie wurden ausgetilgt. Sie waren jetzt symbolisch verschwunden.

[38:27] Die Bibel sagt das nicht, aber jüdische Gelehrte sagen, dass, wenn man das getan hat, dass dann der alte Vorhang abgenommen worden ist. Der Grund, warum ich das sage, ist, weil es symbolisiert hat, dass all die Sünden des vergangenen Jahres verschwunden waren.

[38:58] Warum mussten alle Israeliten jetzt um das Heiligtum zusammenkommen? Wenn sie ihre Sünden nicht bekannt hatten, hat das bedeutet, dass sie ihre Sünden nicht auf das Opfer übertragen hatten und damit ihre Sünden nicht im Heiligtum sind. Das würde also bedeuten, dass, wenn der Tag kommt, um die Sünden auszulöschen, ihre Sünden dann nicht mit ausgelöscht werden könnten. Wo wäre ihre Sünde dann gewesen? Das wäre dann immer noch in ihnen gewesen. Und Gott hatte eine Möglichkeit herauszufinden, ob sie ihre Sünden immer noch nicht bekannt hatten. Sie haben Lose gezogen und wenn man an jenem Tag nicht alle seine Sünden vergeben hatte, dann wurde man in die Wüste gebracht und man wurde aus dem Lager hinausgezogen und man wurde aus dem Lager hinausgesandt.

[40:11] Also, erinnern wir uns, da gab es kein großes Fünf-Sterne-Hotel, wo man hingehen hätte können. Da gab es keine Supermärkte, wo man Essen kaufen könnte. Da gab es wilde Tiere, Verbrecher. Es war sehr wahrscheinlich, dass man sterben würde aufgrund von Hunger oder von mangelndem Schutz.

[40:42] Im jüdischen Denken war der große Versöhnungstag ein Tag des Gerichts. Und deswegen verbindet die Bibel den Tag des Gerichts mit dem Tag der Versöhnung, die Reinigung des Heiligtums.

[41:09] Also, ich möchte etwas erklären, denn viele Christen haben eine etwas vereinfachte Vorstellung von der Art und Weise, wie Gott mit Sünden umgeht. In 1. Petrus 2, Vers 24 da heißt es, er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

[41:44] Also, sagen Sie mir bitte, als Jesus gestorben ist, was hat er mit unseren Sünden getan? Er hat sie getragen. Ich möchte dieses Wort kurz erklären. Im Griechischen hat dieses Wort getragen ist nicht das Wort Apollumi, was zerstören bedeuten würde. Stattdessen handelt es sich um das griechische Wort Anaphero, was tragen bedeutet.

[42:19] Ich möchte eine Geschichte erzählen, um das besser zu illustrieren. Im Bundesstaat Kalifornien, in den Vereinigten Staaten von Amerika, da gab es einen Mann, der ist nach Hause gefahren. Er hat auf dem Weg nach Hause an einer Bar kurz Halt gemacht. Das ist eine wahre Geschichte. Er hat angefangen zu trinken, dann ist er zurück ins Auto, hat angefangen zu fahren, es war eine Zwei-Reihen-Aufgabe. Es war eine Straße, die einspurig war auf beiden Seiten. Als er fuhr, weil er etwas getrunken war, schlug er in die andere Reihe, und es war ein weiteres Auto. Die zwei Autos haben sich auf sehr hohem Geschwindigkeitsverhältnis gegeneinander gekracht. Und wie durch ein Wunder hat jener Mann überlebt. Aber der Mann im anderen Auto, im Gegenverkehr, der ist sofort gestorben.

[43:32] Also die Polizei ist gekommen, der Krankenwagen ist gekommen, der Krankenwagen ist schnell wieder abgefahren, weil der betrunkene Mann gar nicht verletzt war. Als er dann zu Hause war, hat er seinen Rechtsanwalt angerufen. Was er getan hatte, das ist sozusagen Totschlag. Kein Mord, wo eine Absicht vorlag, sondern einfach unabsichtlich.

[44:13] Ich möchte Ihnen eine moralische, eine ethische Frage stellen. Wenn dieser Mann jetzt Gott um Vergebung bittet, kann Gott ihm vergeben, ja oder nein? Die, die im Livestream zuschauen, ja oder nein? Ja, ganz natürlich. Aber ich möchte Ihnen trotzdem noch eine andere Frage stellen. Wird es dann bedeuten, weil Gott ihm vergeben hat, wird es jetzt kein Begräbnis mehr geben für die andere Person, die gestorben ist? Ja oder nein?

[45:00] Also obwohl Gott unsere Sünden vergibt, sind die Effekte und die Resultate und die Konsequenzen der Sünde immer noch gegenwärtig wie so die Kreise in einem See, die sich weiter verbreiten. Vielleicht erinnern Sie sich an die Geschichte aus dem Alten Testament mit Abraham, wie Abraham auf Gott warten sollte. Und er hat nicht gewartet, und dann hatte er Ismael. Die Bibel sagt, was immer nicht aus Glauben ist, ist aus der Sünde. Durch Glauben hat er später sein Kind Isaak bekommen. Aber Sie müssen das erinnern. Der Effekt der Sünde von Abraham kann Gott ihm vergeben, ja oder nein? Hat Gott ihm vergeben können, ja oder nein? Ja oder nein? Aber ja, natürlich. Bedeutet das, dass nur weil Gott ihm vergeben hat, jetzt die Konsequenzen der Sünde plötzlich verschwunden sind? Selbst bis heute im Jahre 2014 kämpfen die Söhne Ismaels und die Söhne Isaaks immer noch gegeneinander.

[46:29] Deswegen wartet das Gericht bis ganz ans Ende der Zeit, weil die vollständige Konsequenz der Sünde erst ganz am Ende der Menschheitsgeschichte offenbar wird.

[46:45] In Hebräer Kapitel 8 sagt die Bibel, die Bibel gibt uns ein sehr wichtiges Verständnis, das uns hilft, die Beziehung zu sehen, was wir in der menschlichen sanktuären Dienstleistung gelernt haben. Die Bibel sagt, es heißt hier die Hauptsache, bei dem was wir sagen ist, wir haben einen solchen Hohepriester, der heißt Jesus Christus, der ist der Hohepriester. Vers 2 heißt es, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Gemäß Hebräer 8, Vers 1 und 2.

[47:47] Moment mal, ist das nur ein anderer Titel für Jesus? Ein Priester arbeitet doch gemäß der Bibel in einem Heiligtum. Gibt es ein Heiligtum im Himmel? Die Bibel sagt, ja. Die Bibel sagt, es gibt ein Heiligtum dort, das Gott gemacht hat und nicht der Mensch. Mit anderen Worten, dieser irdische Heiligtumsdienst war eigentlich nur ein Schatten. Er hat nur das widergespiegelt, was wirklich im himmlischen Heiligtum passiert. Mit anderen Worten, das irdische Heiligtum gibt uns so ein paar Hinweise, Einblicke in die Art und Weise, wie der wahre Erlösungsplan im wirklichen himmlischen Heiligtum vonstatten geht.

[48:45] Wenn die Bibel also sagt, bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum beginnen, dann spricht das nicht von dem irdischen Heiligtum, denn das hat nach dem Tod von Jesus keine Bedeutung mehr. Es spricht dann von dem endgültigen Gericht, es spricht dann von dem endgültigen Gericht, dort im himmlischen Heiligtum.

[49:16] Und wann beginnt dieses Gericht? Daniel 9,24 ist ein Vers, den wir gestern angeschaut haben. Und während wir uns den Vers anschauen, möchte ich etwas erklären, was wir gestern nicht angeschaut haben. Daniel 9,24 sagt, dass 70 Wochen für dein Volk und die Heilige Stadt bestimmt sind, haben wir gestern gesehen. Und dieses Wort bestimmt, dort in Daniel 9,24, wie wir es gelesen haben, kommt vom hebräischen Wort Chattach. Und dieses Wort kommt tatsächlich in den gesamten hebräischen Manuskripten des Alten Testaments nur an dieser Stelle vor. Aber in anderen hebräischen Schriften wird dieses Wort meistens verwendet, um etwas auszudrücken wie abschneiden, amputieren, Beine abschneiden in dieser Richtung. Also sagt die Bibel uns, dass die 70 Wochen abgeschnitten werden müssen, von einer längeren Zeitprophezeiung, die Gabriel bereits erwähnt hatte.

[50:41] Daniel 9,24 sagt, dass die 70 Wochen abgeschnitten werden müssen, von einer längeren Zeitprophezeiung, die Gabriel bereits erwähnt hatte. Daniel 9,24 sagt, dass die 70 Wochen Prophezeiung sich im Jahre 457 gestartet ist. Wenn man also diese beiden Prophezeiungen zusammennimmt, wollen wir die Beziehung dieser beiden Prophezeiungen verstehen. Wir nehmen die 70 Wochen Prophezeiung und schneiden sie ab von der längeren Zeitprophezeiung, die Gabriel bereits erwähnt hatte. Daniel 9,24 sagt, dass die 70 Wochen Prophezeiung sich im Jahre 457 gestartet ist.


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