In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 14, Vers 4 im Detail beleuchtet, der die 144.000 als „jungfräulich rein“ beschreibt. Der Sprecher erklärt, was „Befleckung“ im biblischen Sinne bedeutet und wie sie sich auf das Gewissen auswirkt. Es wird dargelegt, dass diese Reinheit nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Gnade Gottes und das Blut Jesu erreicht wird, das die Sünden reinwäscht und ein makelloses Gewissen ermöglicht.
28.10.2014 – Offenbarung 14:4
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar, schön, dass ihr da seid, schön, dass ihr eingeschaltet habt, um mit uns gemeinsam Offenbarung 14 zu studieren. Heute kommen wir zu einem außergewöhnlich spannenden Vers, wie auch die ganzen nächsten Verse und Abschnitte es förmlich in sich haben, wir stehen vor ganz großen Versen. Heute wollen wir Offenbarung 14 Vers 4 betrachten und bevor wir beginnen, wollen wir nach unserer guten Gewohnheit zu Beginn niederknien, um ein Anfangsgebet zu sprechen.
[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, dass wir dein Wort studieren können und dass wir etwas lernen dürfen aus der Offenbarung. Wenn wir jetzt lesen von den 144.000 und von ihrem Charakter, dann möchten wir dich bitten, dass vor allem wir darüber nachdenken, wie wir diesen Charakter in unserem Leben haben können und entfalten können. Wir möchten dich bitten, dass du jedem Einzelnen von uns zeigst, was diese Botschaft für uns persönlich bedeutet, an welcher Stelle es bei uns mangelt und welches Angebot du uns heute machen möchtest. So sei du jetzt mitten unter uns mit deinem heiligen Geist und führe und leite uns, Amen.
[1:39] Wir haben ja gesprochen in den vergangenen Folgen, wo ihr euch erinnern könnt, vor der Sommerpause und auch jetzt vor unserem Seminar, über die 144.000. Könnt ihr mir noch kurz zusammenfassen, wer sind nach der Bibel die 144.000? Das sind die Versiegelten der Endzeit, das sind diejenigen, die inmitten der großen Trübsalszeit, die dann auf die Erde hereinbrechen wird, die versiegelt sind und lebendig hindurchgehen, die nicht vor zurückgelegt worden sind, wie viele andere Gläubige vorher, sondern die in der großen Trübsalszeit lebendig sind, mit anderen Worten, jene letzte Generation, die Jesus lebendig wiederkommen sieht. Und das ist diese Generation, die im Kontrast steht zu den Entwicklungen von Offenbarung 13.
[2:50] Wir haben gelernt, dass Offenbarung 14 Vers 1 bis 5 eigentlich noch die Erweiterung von Kapitel 13 ist. Könnt ihr euch erinnern? Offenbarung 13 beschreibt erst das erste Tier, das Papsttum, dann das zweite Tier, Amerika und dann ihr gemeinsames Zusammenwirken, um die ganze Welt zur falschen Anbetung zu führen durch Gesetze, Sonntagsgesetz, wirtschaftliche Repression, Todesbefehl und inmitten des Höhepunktes bricht jetzt das Kapitel ab, aber eigentlich geht es weiter, denn als Kontrast dazu sieht man jetzt die 144.000, die sich dem nicht beugen, die nicht das Mahlzeichen an der Stirn haben, sondern das Siegel Gottes, die mit dem Lamm sind und nicht mit dem Tier, das aussieht wie ein Lamm und wie ein Drache redet, sondern das Tier, das wirklich ein Lamm ist, nämlich wie ein Lamm redet, Jesus Christus selbst. Und wir haben das angeschaut, das neue Lied, das sie lernen, diese Erfahrung, die sie gemacht haben, der Befreiung und der Veränderung und jetzt in Vers 4 haben wir einige weitere interessante Aussagen über sie.
[3:46] Dort heißt es in Vers 4: "Diese, und diese meint natürlich die 144.000, diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich rein, diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht, diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm." Also was fällt euch auf, wenn ihr das lest hier? So, als erster Eindruck. Reinheit, das ist ganz deutlich, rein, nicht befleckt, jungfräulich, das sind so ein paar Schwerpunkte. Genau, was fällt euch noch auf? Sie folgen dem Lamm, ja, habt ihr es gemerkt, diese sind es, mit anderen Worten, es ist nur diese Gruppe, diese sind es, die sich nicht befleckt haben, diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, diese sind aus den Menschen erkauft, es ist diese Gruppe, von der die Bibel spricht, diese Gruppe, was wolltest du sagen? Ja, das ist eine gute Frage, ob wir sie heute noch beantworten können, das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall dann nächstes Mal, ja, das ist sehr gut.
[5:00] Also auf jeden Fall gibt es eine ganz enge Parallele zu Jesus, weil dieses Begriff Erstlinge oder eigentlich Erstlingsfrucht kommt ja aus der Landwirtschaft, wenn wir dabei sind, nochmal ausführlicher betrachten, aber da steckt was dahinter, dieser Erstling, da steht natürlich nicht umsonst dort. Sehr gut. Jetzt schreiben wir kurz auf, was wir alles über die 144.000 hier lernen, was lernen wir alles? Also erstens, sie sind nicht mit Frauen befleckt, okay, was noch? Sie sind jungfräulich oder sogar, ja, manche übersetzen auch Jungfrauen, okay, genau, folgen dem Lamm und zwar dieser Zusatz ist sehr wichtig, weil viele folgen dem Lamm, aber nicht alle folgen dem Lamm, wohin es auch geht, ja, also folgen dem Lamm überall hin, okay, und was haben wir noch? Sie sind erkauft worden, ja, erkauft mit dem Ziel, dass sie Erstlinge sind, okay, erkauft um Erstling zu sein.
[6:37] Jetzt wahrscheinlich werden wir heute nur die ersten beiden schaffen, dann machen wir nächstes Mal die anderen beiden, aber fangen wir mal an, uns über diesen Gedanken oder diesen Begriff Gedanken zu machen, sie sind nicht befleckt, das bedeutet, dass sich zu beflecken. Gibt es andere Stellen, erstmal vielleicht in der Offenbarung, wo auch von jemandem gesprochen wird, dass sie nicht sich befleckt haben? Dankeschön, das ist vielleicht so die erste Stelle, wo man hingehen kann. In Offenbarung 3 Vers 4, dort heißt es, Offenbarung 3 Vers 4 ist an wen gerichtet? An die Gemeinde Sardis, und die Gemeinde Sardis, kann sich jemand noch erinnern, oh schon lange her nicht mehr, wen die Gemeinde Sardis darstellt? Die Gemeinde Sardis, ansonsten sage ich es euch kurz nochmal zur Wiederholung, die Gemeinde Sardis ist die Zeit nach 1798 vor der Adventbewegung, das ist so die Zeit, wo die Protestanten eigentlich jetzt die Oberhand haben, weil gerade die tödliche Wunde geschlagen worden ist, und sie könnten viel erreichen, aber wie es hier heißt in Vers 1, sie haben, in Vers 1, ich kenne deine Werke, du hast den Namen, dass du lebst, und du bist doch was? Tot. Aber dann heißt es in Vers 4, doch du hast einige wenige Namen auch in Sardis, die ihre Kleider nicht befleckt haben, sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.
[8:10] Jetzt was wird befleckt, wenn man befleckt wird? Das Kleid. Also Befleckung hat etwas mit dem Kleid zu tun, haben wir gesehen, jetzt das Kleid in der Bibel kommt auch vor, das weiße Kleid, das unbefleckte Kleid, aber dazu gleich noch mehr. Also wenn man befleckt wird, dann spricht die Bibel von einem befleckten Kleid, und demzufolge sind also die, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, sie haben ein unbeflecktes Kleid, ein weißes Kleid. Noch eine Bibelstelle zum, ach, schauen wir uns das jetzt noch kurz an, die haben ja gesagt, die, die hier in Offenbarung 3 Vers 4 heißt es ja, du hast einige wenige, die sich nicht befleckt haben, heißt die anderen haben sich alle was? Haben sich befleckt, und in Vers 1 haben wir gelesen, das heißt es, ich kenne deinen Namen, dass du lebst, aber du bist tot, ja waren die buchstäblich tot? Nein, sondern geistlich tot, und was bedeutet es, geistlich tot zu sein? Ja, das stimmt. Was bedeutet es nach der Bibel, ja, keine geistliche Tätigkeit, ohne Gott, ja, das stimmt alles. Es gibt einen Bibeltext, der sagt, ihr wart tot in euren Sünden und Übertretungen, wo steht das? In der Bibel, genau, kann man es ein bisschen eingrenzen noch. Ja, ne, Römer ist schon dichter dran, aber es ist nicht Römer, der Outro stimmt schon mal.
[10:01] Es ist Epheser, schlag mal mit mir auf, Epheser Kapitel 2, ganz interessanter Vers, Epheser Kapitel 2, Vers 1, Epheser, da spricht der Paulus an die Epheser natürlich, und er sagt, auch euch, die ihr tot wart, durch was? Übertretungen und Sünden. Jetzt fassen wir zusammen, die 144.000 sind, Epheser 2, Vers 1, die 144.000 sind nicht befleckt. In Offenbarung 3, Vers 4 haben wir eine kleine Gruppe von Gläubigen, die auch sich nicht befleckt haben, im Gegensatz zu der großen Menge, ja, und die große Menge, durch Kontrast, ist befleckt, und sie wird genannt oder beschrieben als geistlich tot, und geistlich tot zu sein bedeutet nach Epheser 2, Vers 1, in Sünde zu leben, seht ihr das, heißt also, Befleckung ist ein anderer Begriff für Sünde, und wenn es heißt, sie sind nicht befleckt, dann gibt es unseren ersten Hinweis, auf jenes brisante und immer wieder gern heiß debattierte Thema, den Charakter der 144.000, werden sie tatsächlich sündlos sein, und hier mein erster Hinweis, sie sind nicht befleckt, ihr werdet sehen, gibt es noch viel mehr Hinweise zu diesem Thema.
[11:40] Schauen wir mal noch was an, sehr interessant, und zwar in 1. Korinther 8, Vers 7, 1. Korinther 8, Vers 7, auch das hat der Paulus geschrieben, und hier geht es jetzt vor allem um einen Punkt, auch wenn der Kontext hier mehr jetzt vom Essen und Trinken spricht, und der ganzen Götzenopferfleisch-Debatte, in 1. Korinther 8, Vers 7, dort heißt es: "Aber nicht alle haben die Erkenntnis, sondern etliche machen sich ein Gewissen wegen des Götzen und essen das Fleisch noch immer als Götzenopferfleisch", und so wird ihr was befleckt? Ihr Gewissen befleckt, weil es schwach ist. Nun, jetzt mal abgesehen von der Götzenopferfleisch-Debatte, das ist ein anderes Thema, das allgemeine Prinzip, das wir ableiten können, ist, wenn jemand befleckt wird, was befleckt wirklich? Also sein Gewissen. Das heißt das, was die Bibel, und das ist sehr interessant, weil das öffnet uns jetzt ein Fenster in ganz viele Bibelstellen, was die Bibel als Kleid bezeichnet, ist ein Symbol für das Gewissen. Ich meine, wie oft haben wir das gelesen, wir sollen unsere Kleider reinwaschen im Blut des Lammes, oder? Oder wir sollen in weißen Kleidern gehen, in unbefleckten Kleidern, das Kleid der Gerechtigkeit und so weiter, und wir reden immer von diesem Symbol, manchmal wissen wir gar nicht, was ist das eigentlich für ein Kleid? Was ist das praktisch, anatomisch, weil die Kleider, die wir haben, das ist es nicht. Das Kleid offensichtlich in der Bibel ist ein Symbol für das Gewissen, und was ist, wenn man kein Kleid mehr hat? Dann ist man erstmal nackt, und wer war der Erste, der gemerkt hat, dass er nackt war? Adam und Eva. Was war da mit dem Gewissen los? Das schlechte Gewissen. Das heißt, das Gewissen, das gute Gewissen, das wir eigentlich von Gott haben, das Gott uns eigentlich schenken möchte, ist wie ein Kleid, und so wie man ein Kleid dreckig machen kann, kann man auch ein Gewissen dreckig machen, durch Sünden, und wenn man jetzt mit einem dreckigen Kleid durch die Gegend läuft, dann fühlt man sich nicht mehr so wohl, oder? Und im Grunde genommen ist es mit dem Gewissen genauso. Ein dreckiges Gewissen lässt einen nicht mehr so wohl fühlen, also Befleckung geht auf das Gewissen, das ist eine ganz ganz wichtige Lehre, wenn wir jetzt darüber sprechen wollen.
[14:15] Schauen wir uns noch ein paar Bibeltexte an, die hier eine Rolle spielen. Jesaja, das ist ja gerade schon genannt worden, Jesaja 64, und dort Vers 5. Ich kann jetzt nicht alle Texte anschauen, aber übrigens, dieses Wort, das hier Beflecken heißt im Neuen Testament, griechisch, es heißt, jetzt hoffe ich spreche es richtig aus, sowas wie Moluno, oder so, kommt von dem Wort Melas eigentlich, und Melas heißt Tinte, oder auch Fleck, auch so schmerzlich, ja, Tintenfleck, genau, also hat man die Idee, wenn man mit Tinte schreibt, man befleckt sich dann, und da kommt dieses Wort Beflecken her, so ein Farbfleck, der nicht hingehört. Jesaja 64, und dort Vers 5, das heißt es: "Wir sind ja allesamt geworden wie Unreine, und alle unsere Gerechtigkeit wie ein was? Wie ein beflecktes Kleid." Vor den 144.000 heißt es, die sind alle nicht Unrein, sondern Rein, und sie sind alle unbefleckt. Das heißt, bei den 144.000 ist genau das verändert worden, was ansonsten das Kennzeichen aller Menschen ist. Habt ihr schon mal die Idee gehört, dass Menschen sagen, naja, die Bibel sagt, wir sind alle Sünder, und wir sind alle, unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid, das stimmt. Paulus sagt ganz deutlich, wir sind alle Sünder, wir alle haben gesündigt, dass keiner, der die Herrlichkeit Gottes erreicht hätte durch sein eigenes Leben, alle sind gefallen, wir sind alle im gleichen Boot. Die Bibel sagt aber nirgendwo, dass das für jeden Menschen so bleiben muss. Das sagt sie nirgendwo, gibt nicht eine Stelle. Im Gegenteil, die Bibel sagt zwar, wir alle sind geworden wie ein Unreiner, und wie ein beflecktes Kleid, sie sagt aber auch, dass Menschen irgendwann mal so weit sind durch die Gnade Gottes, dass man von ihnen sagen kann, sie sind unbefleckt und sie sind jungfräulich. Das ist sehr interessant.
[16:18] Jetzt noch etwas, schauen wir mal in Hosea 6, und dort Vers 10, stellvertretend für etliche Bibelstellen, die denselben Gedanken ausdrücken. Hosea, Kapitel 6, und dort Vers 10. Hosea, Kapitel 6, Vers 10, dort heißt es: Israel, also das ist ja wie so ein kleiner Parallelismus. Ephraim und Israel sind parallel, und was ist parallel mit befleckt? Unrein. Wie steht es bei dir? Genau, also Unrein, was ist das Parallel zu Unrein? Hurerei. Also Ephraim schreibt Hurerei, und Israel macht sich unrein, oder befleckt sich, aber Ephraim ist ja Israel, das ist das selbe. Das heißt, beflecken könnte man auch beschreiben als Hurerei. Was sagt Offenbarung 14, Vers 4? Sie haben sich womit befleckt? Mit Frauen. Passt genau.
[17:51] Jetzt, meint das eine buchstäbliche Hurerei oder eine symbolische Hurerei? Wohl eher die geistige, obwohl die buchstäbliche auch Teil zur Befleckung werden würde, ohne Frage. Aber hier geht es nicht nur um die buchstäbliche, sondern vor allem auch beim Israel um die geistige, denn es heißt immer von den Propheten, Israel hat uns zurückgetrieben mit den Göttern Babylon, mit den Göttern Ägyptens, mit den Göttern Assyrien usw., weil Gott sieht seine Beziehung zu uns wie eine Liebesbeziehung, wie eine Ehe, oder? Er möchte, dass wir eine Liebesbeziehung zu ihm haben, dass wir ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt, so wie ich meine Frau von ganzem Herzen, von ganzer Seele lieben kann, so soll ich auch Gott von ganzem Herzen lieben. Und wenn ich dann anderen Göttern nachlaufe, andere Werte statt Gottes Werte beachte, andere Gebote einhalte als seine Gebote, dann wertet er das als Hurerei. Und das ist dann Befleckung, wenn ich nämlich sage, ich will Gott dienen, aber ich handle nach anderen Prinzipien als die, die ich eigentlich bekenne. Und das verändert mein Gewissen, oder? Wenn ich sage, ich glaube das, aber zu Hause mache ich etwas ganz anderes, dann werde ich vielleicht noch eine äußere Fassade aufrechterhalten können, aber das Kleid, das Gewissen ist befleckt. Und das ist ein großes Problem, ein Problem, mit dem wir alle zu kämpfen haben.
[19:23] Aber übrigens noch etwas, das ist sehr interessant, schaut mal in Hebräer 12, Vers 15, Neues Testament. Hebräer, Kapitel 12 und dort Vers 15. Ganz, ganz interessanter Vers. Paulus schreibt hier in Hebräer 12, Vers 15: "Und achtet darauf, dass nicht jemand die Gnade Gottes versäumt, dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwächst und Unheil anrichtet und viele durch diese unrein werden", oder wie steht es bei euch? Befleckt werden. Also wodurch werden viele Menschen befleckt? Ja, Bitterkeit von wem? Schaut euch das genau an. Er sagt und achtet darauf, also er spricht an wen an? Alle, ja. Ihr alle achtet darauf, dass nicht jemand, wie viele? Einer. Wenn also eine Person die Gnade Gottes versäumt, wir werden gleich reden, was das bedeutet, wenn also die Gnade Gottes nicht annimmt, dann wächst bei ihm was? Eine bittere Wurzel. Und diese eine Person mit ihrer bitteren Wurzel kann was tun? Viele beflecken. Könnt ihr das sehen? Viele werden befleckt und mit hineingezogen durch eine Person, die verunreinigt. Und das ist das Prinzip, ihr wisst, Sünde ist ansteckend. Der Satan muss nicht alle Gemeindeglieder gleichzeitig attackieren. Es reicht auch, wenn er einen attackiert und wenn der die Attacke annimmt und der Versuchung nachgibt, zum Beispiel bitter zu werden, dann kann das dazu führen, dass viele irgendwann gegen ihr Gewissen handeln.
[21:40] Genau, wir sollen uns von der Welt unbefleckt handeln. Das ist so ein Begriff, der kommt im alten und neuen Testament ständig vor. Aber denkt darüber nach, dass also ich nicht nur für mich selbst verantwortlich bin, sondern meine Sünde auch andere mitbeflecken kann, weil sie dann darauf reagieren und sich davon inspirieren lassen oder verleiten lassen. Und alles, was es braucht, hier steht, es ist Bitterkeit. Aber woher kommt die Bitterkeit? Die Bitterkeit kommt dadurch, dass man die Liebe oder die Gnade Gottes versäumt. Wann wird man normalerweise bitter? Helft mir mal. Wann werden Menschen im Leben bitter? Sie sind enttäuscht worden. Wann noch? Verletzt worden. Ungerecht behandelt worden. Geärgert worden. Frage, ist das möglich, dass das auch in der Gemeinde passiert? Ja oder nein? Und jetzt kommt der entscheidende Punkt. Da gibt es einen Bruder, eine Schwester, die benimmt sich unmöglich mir gegenüber. Und was jetzt passiert? Die Bitterkeit wächst nicht automatisch, sondern sie wächst nur deswegen, weil man vorher die Gnade Gottes versäumt hat. Es gibt nämlich immer die Möglichkeit, jemand hat mich buchstäblich oder meistens eher übertragen im Sinne, eine gewatscht, hat mich schlecht behandelt, hat mich hinter dem Rücken besprochen oder sonst was. Die Gnade Gottes steht jetzt bereit, erstens, dass ich Frieden haben kann und dass ich dann liebevoll ihm vergeben kann und alles wieder im Lot ist. Aber wenn ich diese Chance versäume, weil ich nicht darauf achte, weil ich mich gerade nicht mehr mit Jesus beschäftige, sondern mich so in mir selbst suhle, dann wächst die Bitterkeit. Und diese Bitterkeit führt dann meistens in der Praxis dazu, dass ich dann zurückbeiße. Anderen wiedererzähle von dem, was er schlechtes getan hat. Und dann plötzlich, durch Klatsch und Tratsch, sind plötzlich viele befleckt.
[23:39] Also eins kann ich euch sagen, bei den 144.000 gibt es kein Klatsch und Tratsch. Nicht nur, dass die 144.000 bestimmte Drogen nicht mehr nehmen oder bestimmte Sachen sich im Fernsehen nicht mehr anschauen, bei den 144.000 gibt es auch keine Bitterkeit und kein Klatsch und Tratsch. Naja, wir kommen miteinander zurecht, weil wir kommen in die Gemeinde, aber eigentlich mag ich dich nicht. Genau, sie sind voll von der Liebe Gottes. Sie haben die Gnade nicht versäumt. Sie haben, wann immer die Gnade Gottes in ihr Leben kommen wollte, haben sie es angenommen. Und das ist das Geheimnis zu der Gerechtigkeit, die sie haben. Die sind nicht aus eigener Kraft so toll. Im Gegenteil. Es ist die Gnade. Sie haben die Gnade eben nicht versäumt, sondern angenommen. Und das macht sie anders.
[24:24] Schauen wir uns noch was an. Oder kommen wir mal kurz zu der Frage, wer sind denn hier die Frauen, mit denen sie sich befleckt haben? Manche haben gesagt, naja, wenn man das buchstäblich liest, dann bedeutet das ja, dass nur Männer gerettet werden, oder? Am Ende der Zeit. Aber das wäre ein bisschen Unsinn. Genauso unsinnig ist es, diesen Vers als einen Beweis für das Zölibat nehmen zu wollen. Weil es andere Stellen gibt, zum Beispiel in 1. Timotheus 3 oder 4, vielmehr 1. Timotheus 4, da sagt es, dass alle, die verbieten zu heiraten, folgen einer Lehre der Dämonen. Also Zölibat ist eine Lehre der Dämonen, tatsächlich nach der Bibel. Das ist also keine Lehre des Zölibats, sondern diese Frauen sind ebenfalls geistlich gemeint.
[25:06] Und die Frage ist jetzt, wofür stehen diese Frauen, mit denen die 144.000 sich nicht befleckt haben? Gibt es irgendwo eine Offenbarung noch, Frauen in der Mehrzahl, die sich darauf beziehen könnten? Die Töchter. Schauen wir mal in Offenbarung 17. Und dort Vers 5. Offenbarung 17 beschreibt die große Hure Babylon, die auf dem Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern sitzt, das voller lästerlichen Namen ist, usw. Und sie hat den Becher mit den Gräueln der Unreinheit in ihrer Unzucht. Und Vers 5 heißt es: "Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, was steht als nächstes? Das große Babylon, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde." Das heißt, in der Offenbarung gibt es sonst nur diese Gruppe von Frauen, die beflecken, die unrein sind. Babylon ist unrein. In ihrem Becher ist der Wein der Unreinheit, der Gräuel. Und die Frage ist, wofür steht Babylon in der Prophetie? Der Name Babylon sagt schon Verwirrung, aber noch konkreter, wofür steht die Hure Babylon, die jetzt hier sitzt, die Hure selbst? Für wen oder was steht sie? Das ist ein bisschen konkreter. Es steht für die katholische Kirche römischer Bauart. Dafür steht sie. Denn das ist die Kirche, die alle Spezifikationen erfüllt, die die Heiligen verfolgt hat. Daniel 7, Offenbarung 13, Offenbarung 17. Das ist die Mutter. Und übrigens, die sieben Hügel usw. Kennzeichen sind falsche Lehren. Falsche Dinge, die sie gepredigt hat. Und das Wesentliche, sie hat Unzucht getrieben mit wem? Mit dem König der Erde. Die Verbindung von Kirche und Staat. Und dann sagt es, diese Hure hat Töchter. Andere Frauen, andere Kirchen, die vielleicht wie eine Tochter rebelliert haben gegen die Mutter, aber am Ende dasselbe tun wie die Mutter. Und die dieselben Prinzipien haben.
[27:38] Und die 144.000, die letzte Generation auf dieser Erde, wird mit den falschen Lehren und mit den falschen Kirchen nichts mehr zu tun haben wollen. Sie wird alle Menschen lieben. Ja, sie wird sich bemühen um jeden Einzelnen, der die Wahrheit kennenlernen möchte. Aber sie werden nicht sagen, naja, ihr habt ein bisschen Wahrheit, wir haben ein bisschen Wahrheit, jetzt lasst uns mal eure Wahrheit wegstreichen, die gemeinsame Wahrheit als Basis nehmen. Ökumene führt niemals dazu, zu den 144.000 zu gehören. Ganz im Gegenteil. Jedes ökumenische Bestreben im Sinne von, jetzt lasst uns mal alle vereinen, führt zur Befleckung. Weil wie kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ich Kompromisse mit der Wahrheit mache, nur damit jemand jetzt sagt, ich bin auch ein vollwertiger Christ. Ob ich ein vollwertiger Christ bin oder nicht, das sagt doch die Bibel, oder? Das muss Gott mal entscheiden. Aber ich muss nicht meine Gewissensentscheidung, oder mein Gewissen beschneiden, indem ich Dinge jetzt nicht mehr betone, oder Dinge nicht mehr sage, oder auf Dinge jetzt verzichte, nur damit andere sagen können, jetzt können wir gemeinsam Gottesdienst feiern. Aber genau das passiert immer mehr. Es passiert überall dieses Prinzip von, ihr nehmt ein bisschen weg, wir nehmen ein bisschen weg, und dann treffen wir uns in der Mitte. Die Protestanten waren eigentlich mal Protestanten, weil sie gegen Kompromisse protestiert haben.
[29:15] Und an der Stelle müssen wir ganz deutlich sagen, es reicht nicht nur aus, und das ist halt das Wichtigste, die persönliche Heiligung im Vordergrund zu haben, das ist das Wichtigste. Wenn wir im eigenen Leben ein unperfektes Leben leben, dann ist das andere eh egal, aber neben der persönlichen Heiligung geht es auch darum, sich von den falschen Lehren und falschen Systemen fernzuhalten. Dann geht es nicht, dass Leute aus anderen Kirchen in unserer Kirche predigen, zum Beispiel, als ein Beispiel von vielen, die man hier anführen könnte. Und das ist etwas, was auch sehr, sehr wichtig ist. Das sind Kennzeichen nach 144.000. Sie sind mit anderen Systemen, die sie eigentlich vom Gewissen her wussten, die nicht die Wahrheit predigen, sind sie keine verbotene Einheit eingegangen. Sehr, sehr wichtig.
[30:06] Jetzt noch eine Gedanke, bevor wir dann zum Ende kommen. Warum werden diese 144.000 jungfräulich genannt? Ja, sie sind jungfräulich. Aber Frage. Jetzt bin ich mal gespannt. Waren sie ihr ganzes Leben lang jungfräulich? Doch, wir wissen das. Wir haben gerade die Sache gelesen. Wir alle sind geworden wie Unreine. Wir alle sind befleckt gewesen. Römer sagt, wir alle haben gesündigt. Und jetzt kommt meine Frage. Wie kann Gott Menschen jungfräulich nennen, wenn doch offensichtlich ist, dass sie schon gesündigt haben? Und dass sie schon geistlichen Ehebruch begangen haben, was wir alle haben. Das ist sehr interessant. Und das zeigt uns etwas über das Wesen Gottes, was ich ganz kurz mit euch anschauen möchte. Dazu eine kurze Geschichte. Wusstet ihr, dass es in einigen Städten Deutschlands wie in Berlin gibt es Krankenhäuser, wo junge Frauen, meistens aus dem türkischen Kulturkreis, ihre Jungfräulichkeit wiederherstellen lassen können? Das gewusst? Da gibt es junge Frauen, die haben ihre Jungfräulichkeit verloren. Und die wissen allerdings, wenn das rauskommt, gibt es Ärger mit der Familie. Dann haben die eine anonyme Operation und dann wird ihre Jungfräulichkeit wiederhergestellt. Jetzt passt auf.
[31:36] Die Bibel hat eine der interessantesten und spannendsten Aussagen in Jeremia 37. Schaut man Jeremia 37, äh Jesaja, Entschuldigung, Jesaja 37. In Jesaja 37, da wird das Volk Israel belagert von den Assyrern. Und zuvor hat Gott Propheten gesandt und Gott sendet ständig Propheten. Und wenn Gott Propheten sendet, dann sagt er meistens solche Dinge wie, eure Stirn ist wie eine Hurenstirn oder die Hurenstirn, die eure Stirn ist wie eine Hurenstirn oder die, es gibt sogar Namen, die die Götzendienst getrieben haben. In Hesekiel gibt es zum Teil sehr grafische, sehr anschauliche Beschreibungen dessen, wie zu sagen, du hast mit jenem Hurerei getrieben, der nur vorbeikam, mit dem Araber, mit dem Ägypter, mit sonst wem. Und dasselbe Volk, dasselbe Volk Israel, das vorher so viele Götzendienste getan hat, als es sich zu Gott bekehrt, als es sich im Staub demütigt. Schaut mal, wie Gott über sie spricht, in Vers 22. Über die, dasselbe Israel, dasselbe Jerusalem, was er vorher als Hure bezeichnet hat und als eine Frau, die Hurerei tut. Vers 22. Nun dies ist das Wort, das der Herr gegen ihn geredet hat. Er verachtet dich, er spottet über dich die Jungfrau, die Tochter Zion, die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt über dich. Wie nennt er sie? Dasselbe Volk, das vorher eine Hure war, ist in Gottes Augen wieder eine Jungfrau. Das heißt, lange bevor Berliner Krankenhäuser die Operation zur Wiederherstellung der Jungfräulichkeit erfunden haben, hatte Gott schon einen Weg, wie er geistliche Jungfräulichkeit wiederherstellen kann. Ein Mensch, auch wenn er noch so gefallen ist, noch so viel Unsinn im Leben gemacht hat, kann durch Gottes Gnade wieder so hergestellt werden, als hätte er die Sünde nie begangen. Wenn wir Vergebung von Gott haben, schaut uns Gott an, als hätten wir nie gesündigt. Manche Leute denken, das ist ja fast zu viel. Das ist ja unglaublich. Wir können es vielleicht gerade ertragen, dass Gott uns vergibt und sagt, naja, jetzt schwamm drüber. Jetzt streng dich aber an. Aber dass Gott uns anschaut, als hätten wir nie gesündigt.
[34:24] Die Frage ist, wie kann man das beweisen? Jetzt schaut mal zum Abschluss einen kurzen Abschnitt an, in 5. Mose. Eines von jenen seltsamen Gesetzen in 5. Mose, die, wenn man ein bisschen mit dem Evangeliumsglas draufschaut, plötzlich so erstaunlich leuchten. Schaut mal in 5. Mose 22, und dort Vers 13, und dort haben wir das Gesetz zum Schutz einer verleumdeten Frau. Jetzt versucht euch mal, bildlich zu sehen, was hier passiert. Vers 13, 5. Mose 22, Vers 13. "Wenn jemand eine Frau nimmt und zu ihr eingeht, danach aber verschmäht er sie. Und er legt ihr Dinge zur Last, die sie ins Gerede bringen, und bringt sie in einen schlechten Ruf, in dem er spricht: Ich habe diese Frau genommen, als ich ihr aber nahte, habe ich die Zeichen der Jungfräulichkeit nicht an ihr gefunden." Also die Situation ist klar, der Mann hat aus irgendeinem Grund keine Lust mehr auf die Frau und sagt, sie war gar keine Jungfrau. Und verbreitet das in der Stadt. Vers 15: "So sollen der Vater und die Mutter der jungen Frau sie nehmen und die Zeichen der Jungfräulichkeit der jungen Frau zu den Ältesten der Stadt an das Tor hinaus bringen." Das ist ein interessantes Prozedere. Vers 16: "Und der Vater der jungen Frau soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter, die Zeichen der Jungfräulichkeit der jungen Frau gegeben, aber er verschmäht sie. Und siehe, er legt ihr Dinge zur Last, die sie ins Gerede bringen, in dem er spricht: Ich habe an deiner Tochter die Zeichen der Jungfräulichkeit nicht gefunden, aber dies sind doch die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter", und sie sollen das Tuch vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. Dann sollen die Ältesten jener Stadt den Mann nehmen und ihn bestrafen."
[36:10] Jetzt stellt euch mal das vor. Der Mann hat aus irgendeinem Grund keine Lust mehr auf sie und fängt an, schlecht über sie zu reden. Die Situation ist ja die, man kann ihm ja nicht einfach das so verbieten, man muss es irgendwie beweisen, aber wenn man es beweisen will, dann muss man das öffentlich tun. Jetzt stellt euch mal diese Szenerie vor. Jetzt kommen die Eltern, und zwar nicht in irgendeiner geheimen Kammer im Nebenzimmer des Gerichtes, sondern wo sollen sie das ausbreiten? An den Toren. Und an den Toren nicht, weil das entfernt ist, sondern am Tor war immer der Platz, wo man Gericht gehalten hat, wo alle Leute waren. Der Absalom stand am Tor, weil dort die Leute immer vorbeikamen. Am Tor ist der Ort mit den meisten Leuten, ist am öffentlichsten. Da war quasi der Platz. Und alle Ältesten sollen versammelt werden, und dann sollen Vater und Mutter das Bettlaken aus der Hochzeitsnacht nehmen und vor der gesamten Stadt ausbreiten. Krass, oder? Das klingt erst mal unglaublich, aber erstens war das ein wirksamer Schutz gegen Verleumdung. Und interessanterweise ist, wie hat sich die Frau wahrscheinlich gefühlt? Das ist erniedrigend, oder? Es ist demütigend, aber es schützt auch, denn wenn das nicht gemacht worden wäre, und man nicht beweisen kann, dass die Jungfrau es nicht war, und sie hat verliebt, dann wäre es ein ganz anderes Thema. Denn Unzucht war keine Kleinigkeit in Gottes Augen.
[37:44] Jetzt. Es gibt ein paar Prinzipien, die wir herausziehen können, auch wenn nicht alles eins zu eins übertragbar ist. Aber glaubt ihr, am Ende der Zeit wird auch jemand anklagen und fragen, ob wir überhaupt jungfräulich sind? Und was wird Gott machen, um zu beweisen, dass wir jungfräulich sind? Er wird die Bücher auftun, und zwar wo? Nicht am Tor von Jerusalem, sondern am Tor des Universums vor allen Engeln und vor allen Bewohnern. Jetzt, wenn ihr darüber nachdenkt, sollte euch das eigentlich ziemlich ernüchtern. Dass alles das, was wir gemacht haben, gesagt haben, gedacht haben, was vielleicht nicht mal unsere Ehepartner oder unsere Eltern oder Kinder wissen, was wir gedacht haben, das behalten wir schön vor uns. In die Schublade macht keiner auf. Nicht nur, dass Gott das weiß, das wird ausgebreitet vor dem ganzen Universum. Und zwar bis jede Falte zu sehen ist.
[38:50] Und jetzt kommt der entscheidende Punkt. Dieses ausgefaltete Tuch beweist noch gar nichts. Was wäre der Beweis für die Jungfräulichkeit? Wenn das Tuch ausgebreitet ist, da muss Blut zu sehen sein. Und das beweist Jungfräulichkeit. Und wenn Jesus die Bücher ausbreitet, was muss in den Büchern überall zu sehen sein? Das Blut. Und das Blut Jesu ist dann vor dem gesamten Universum der schützende Beweis, wir sind Jungfräulich. Und das ist eine ziemlich interessante Geschichte. Auf den ersten Blick denkt man, was soll das? Aber wenn man auf den zweiten Blick das mit der Offenbarung vergleicht, stellt man fest, da ist unglaublich viel Evangelium da drin. Auch wenn es eine scheinbar erniedrigende Prozedur ist, ist es doch der Schutz. Denn wir müssen demütig werden, wir müssen verstehen, dass unsere Sünden von dem ganzen Universum preisgetreten werden. Das Blut Jesu ist der Beweis unserer Jungfräulichkeit.
[40:02] Warum sind sie also Jungfräulich? Weil sie ihre Kleider gewaschen haben im Blut des Lammes. Und wisst ihr was? Dadurch werden unsere Gewänder weiß, aber sein Gewand wurde rot, blutig. Er wurde blutig, damit wir weiß werden. Er zeigt das Blut, wir haben einen weißen, reinen Charakter. Und die Frage ist, gibt es irgendetwas in deinem Gewissen, wo dein Gewissen momentan sagt, hier ist ein Fleck, dass du dieses Kleid, dieses Gewissen in das Blut Jesu tauchst. Und das Tolle ist, wir können mit unserem Gewissen, so sehr es uns quält, wir können zu Jesus kommen, unser Gewissen in die Tatsache tauchen, dass Jesus für mich gestorben ist. Und danach wird unser Gewissen uns nicht mehr quälen. Wir haben ein reines, unbeflecktes Gewissen. Und das bedeutet eigentlich Sündlosigkeit. Reines, unbeflecktes Gewissen. Makellos, unheitlich, unverklagbar. Wie gesagt, so viele Begriffe dafür. Und das ist ihre Erfahrung. Sie haben sich nicht nur ein bisschen, sondern ganz in das Blut hineingetaucht.
[41:10] Die Frage ist sehr von uns. Möchte ich vornehmen, ich möchte mein Gewissen vollständig bis zur letzten Falte hineintauchen in das Blut des Lammes. Das ist meine einzige Chance. Wollen wir das vornehmen? Dann lasst uns gemeinsam noch niederknien zu einem Gebet.
[41:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du heute zu uns gesprochen hast. Dank, dass du uns Hoffnung und Mut gemacht hast. Auch wenn wir schwere Fehler gemacht haben, auch vielleicht in der Vergangenheit, dass wir wissen dürfen, auch wenn unser Gewissen uns jetzt plagt, wenn wir uns ganz in dein Blut tauchen und in dem Bewusstsein, dass du von uns gestorben bist, deine Vergebung annehmen, dann dürfen wir ein reines Gewissen haben. Unbefleckt, makellos und unverklagbar. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass aus Menschen, die so sehr vom Weg abgegangen sind, wie wir, du durch deine Gnade und durch deine Kraft, durch deine heiligende Wirkung deines Wortes Menschen machen kannst, die du einmal als jungfräulich bezeichnen kannst. Und die du anschaust, als ob sie nie gesündigt hätten. Jesus, das ist fast zu viel, als dass man es wirklich begreifen kann. Und doch ist es die Wahrheit. Und diese Wahrheit hat so unglaubliche Kraft für unser Leben. Ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst, das noch besser zu verstehen und vor allem umzusetzen in unseren Alltag. Dass wir jeden Tag uns bewusst machen, dass das Blut für uns spricht. Und dass das Blut Jesu unser ganzes Leben reinigen muss. Und dass wir uns von allem fernhalten, was uns verführen möchte. Komm es von Kirchen oder von sonst oder Unterhaltung oder was es auch immer ist. Dass wir uns unbefleckt halten von der Welt. Unbefleckt halten von den Frauen der Offenbarung. Und unbefleckt halten von den Versuchungen Satans. Sei du bei uns, jeden einzelnen Tag. Und lass uns in deiner Gnade wachsen. Amen.
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